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Donnerstag, November 5, 2026

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Stolzes Ergebnis: Fast 16.000 Besucher schauten sich in der GAF Fotos an

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Manchmal gab es in der GAF nicht nur etwas für die Augen, sondern auch für die Ohren.

HANNOVER. Besucherrekord in der Galerie für Fotografie – kurz GAF – an der Eisfabrik in Hannovers Südstadt. Stolz verkünden die Betreiber der Fotogalerie einen neuen Höchststand der Gäste. 15.950 Fotointeressierte wurden 2023 als Besucher gezählt. „Damit dürfte die GAF die besucherreichste Privatgalerie Niedersachsens sein“, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung der GAF.

Für das Jahr 2024 sind wieder eine ganze Reihe von Ereignissen geplant, die dafür sorgen sollen, dass die Zahl der Gäste nicht abnimmt.

Eine der Höhepunkt dürfte die Jubiläumsausstellung „10 Jahre GAF – 100 Bilder“ sein. Nicht am traditionellen Mittwochabend, sondern am Sonntag, den 5 Mai 2024 soll die Geburtstagsschau starten. „100 der spannendsten und berührendsten Bilder aus 10 Jahren GAF sind in der Galerie zu sehen und parallel dazu in einer der größten Open-Air-Fotoausstellungen Deutschlands auf 100 Großwerbeflächen in Hannovers Bahnhöfen.“, verspricht die Fotogalerie. Nach der Vernissage soll gefeiert werden. Im Hof der Eisfabrik soll es an diesem Tag Musik, Getränken und Essen geben.

Das Jahresprogramm der GAF für 2024:

Die Ausstellung zum VGH Fotopreis läuft noch bis zum 14. Januar. Am 24. Januar 2024 wird dann die erste Bachelor-Ausstellung des Jahres mit Abschlussarbeiten der hannoverschen Fotostudenten aus dem Wintersemester eröffnet.

Das erste Highlight des Jahres wird für den 14. Februar versprochen. Die Fotoschau »In Love with Photography« zeigt viele der bekannten Foto-Ikonen des 2019 verstorbenen Stern-Fotografen Volker Hinz, der wie Thomas Höpker und Robert Lebeck das Gesicht des stern. Anschließend gibt es ab dem 27. März »The Verdict« des bekannten holländischen Fotografen Jan Banning zu sehen. Seine Arbeit befasst sich mit einem drei Jahrzehnte alten Mordfall in Georgia. Am 14. April 1992 wurde die 22-jährige Christina Boyer wegen des Mordes an ihrer kleinen Tochter Amber verhaftet und zu lebenslanger Haft verurteilt. Banning stellt in seiner facettenreichen Arbeit über das Justizsystem in den USA ihre Schuld in Frage. 

Am 5. Mai öffnet dann die Jubiläumsausstellung ihre Pforten und ab 26. Juni zeigen Fotostudenten Abschlussarbeiten des Sommersemesters. Am 17. Juli lädt die GAF dann zur Eröffnung der Ausstellung der Lokalgruppe Hannover des Female Photoclubein. Das ist ein Zusammenschluss von Bildautorinnen, deren Arbeitsfelder verschiedene Genres der Fotografie umfassen.

Am 4. September öffnet dann die Fotografengruppe LANDMARKer ihr fotografisches Reisetagebuch »Here We Go! Fotos im Stil klassischer Reisefotografie sind zu sehen.

Ein Kontrastprogramm gibt es im Anschluss. Tom Deutschmann. fotografierte Anfang der 70er Jahre im Obdachlosenlager Vinnhorster Weg. Die Pressemitteilung: „Gut 50 Jahre später hat er einige Bewohner wieder getroffen, fotografiert und der Journalist Ulrich Matthias hat aufgeschrieben, was aus ihnen geworden ist und wie sie heute leben.“ Das Fotojahr 2024 endet dann mit der Vernissage der Ausstellung zum VGH Fotopreis 2024 am 4. Dezember.

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Die Fotogalerie GAF wurde 2023 gut besucht


Im Hochwasser treibende Person löste Großeinsatz aus

Im Hochwasser treibende Person im Bereich der Ricklinger Teiche löste Großeinsatz aus - © Foto/Symbolbild: Lothar Schulz 2023
Im Hochwasser treibende Person im Bereich der Ricklinger Teiche löste Großeinsatz aus - © Foto/Symbolbild: Lothar Schulz 2023

Auch der Rettungshubschrauber „Christoph 4“ wurde alarmiert

HANNOVER. Gegen 11:20 Uhr am heutigen Donnerstagmorgen (04.01.) erreichte die Regionsleitstelle Hannover ein Notruf, in dem ein Hinweisgeber eine im Hochwasser treibende, lebende Person meldete. Als Ort der Sichtung wurde der “Wasserfehdeweg“ an den Ricklinger Teichen genannt. Daraufhin wurde ein Großeinsatz von Einsatzkräften und Spezialeinheiten der Feuerwehr und des Rettungsdienstes, sowie der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Hannover für die Wasserrettung ausgelöst. Auch der Rettungshubschrauber „Christoph 4“ wurde für die Personensuche sofort mitalarmiert. Die anfahrenden Einsatzkräfte bereiteten sich noch auf der Anfahrt auf einen, auch für die Rettungskräfte gefährlichen, Wasserrettungseinsatz aus dem Hochwasser vor und suchten an verschiedenen strategischen Positionen mit Einsatzkräften, Drohnen und dem Rettungshubschrauber nach der im Wasser treibenden Person. Eine solche Vorgehensweise ist notwendig, weil die hochwasserbedingt sehr hohen Strömungsgeschwindigkeiten eine Aufteilung der alarmierten Einsatzkräfte an verschiedenen Standorten erfordert, um so ggf. eine schnelle Rettung zu ermöglichen. Im Verlauf der umfangreichen Suchmaßnahmen meldeten Zeugen den Einsatzkräften, dass eine Person aus dem beschriebenen Bereich in einem Neoprenanzug das Hochwasser verlassen hat und mit einem Fahrrad davongefahren sei. Die betreffende Person konnte nicht ausfindig gemacht werden. Für die Feuerwehr, DLRG und den Rettungsdienst Hannover, die mit 85 Einsatzkräften an der Suche beteiligt waren, war der Einsatz damit nach einer knappen Stunde beendet. Zum wiederholten Mal wurden durch einen derart unnötig provozierten Rettungs-/Sucheinatz die derzeit ohnehin stark beanspruchten Rettungskräfte in besonderer Weise gefordert.

Wasserrettungseinsatz an der Leine

Regungslose Person wurde bei Wasserrettungseinsatz an der Schwanenburgbrücke aus der Leine geborgen
Regungslose Person wurde bei Wasserrettungseinsatz an der Schwanenburgbrücke aus der Leine geborgen - © Foto/Symbolbild: Lothar Schulz 2023

Regungslose Person trieb flussabwärts

HANNOVER. Gegen 16:10 Uhr am gestrigen Neujahrstag alarmierte die Regionsleitstelle die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hannover, des Rettungsdienstes sowie der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) zu einem Wasserrettungseinsatz an der Leine. Passanten hatten gemeldet, dass eine scheinbar bewusstlose Person im Bereich Karl-Thiele-Weg flussabwärts die Leine heruntertrieb. Aufgrund der derzeit hochwasserbedingten sehr hohen Strömungsgeschwindigkeiten teilten sich die alarmierten Einsatzkräfte bereits auf der Anfahrt auf und fuhren zeitgleich verschiedene, strategisch wichtige Punkte im Flussverlauf an. Durch ein Feuerwehrboot der Fachgruppe „Wasserrettung“ konnte die bewusstlose Person an der Schwanenburgbrücke gesichert, an Land gebracht und an den Rettungsdienst übergeben werden. Die Feuerwehr Hannover war mit 48 Einsatzkräften und 16 Fahrzeugen im Einsatz.

Wohnungsbrand in der Nordstadt fordert ein Todesopfer

Wohnungsbrand in der Straße
Wohnungsbrand in der Straße "An der Strangriede" in der Nordstadt - © Fotos: Lothar Schulz 2024

Eine Person schwer verletzt

HANNOVER. Gegen 12:50 Uhr am Neujahrstag meldeten AnwohnerInnen der Straße „An der Strangriede“ der Regionsleitstelle Hannover eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im 1. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses der in der hannoverschen Nordstadt gelegenen Straße. Die Regionsleitstelle löste daraufhin umgehend Großalarm für zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr, sowie den Rettungsdienst Hannover aus. Noch auf der Anfahrt erhielten die Einsatzkräfte weitere Informationen, dass sich vermutlich noch eine Person in der Wohnung aufhalten könnte. Die ersten Maßnahmen der hannoverschen Brandschützer konzentrierten sich darauf, sofort nach dem Eintreffen, eine Menschenrettung einzuleiten. Hierfür gingen mehrere Trupps unter Atemschutzgeräten und mit Wärmebildkameras in die Brandwohnung vor und suchten diese systematisch ab. Hierbei entdeckten sie eine schwerverletzte Person und ihre Katze, die aus der Wohnung gerettet und an den Rettungsdienst Hannover zur weiteren Behandlung übergeben wurden. Für eine weitere Person in der Wohnung kam aber jede Hilfe zu spät. Der Brand wurde mit Löschwasser bekämpft und die betroffene Brandwohnung mit Hochleistungslüftern entraucht. Aufgrund des schnellen Eingreifens der Feuerwehr Hannover konnte eine Ausbreitung des Brandes auf weitere Gebäudeteile und Wohnungen verhindert werden. Die verletzte Katze wurde von der Tierrettung der hannoverschen Brandschützer versorgt und zur weiteren Behandlung in die Tierärztliche Hochschule transportiert. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens, wie auch die Brandursache, konnte die Feuerwehr zunächst keine Angaben machen. Die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr waren nach einer Stunde abgeschlossen. Die Einsatzstelle wurde anschließend der Polizei zur Aufnahme der Ermittlungsarbeiten zur Klärung der Brandursache übergeben. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst Hannover waren mit insgesamt 60 Einsatzkräften vor Ort.

Die Leine ist prall gefüllt

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Sogar am Maschsee-Westufer stehen Teile der Grünanlagen unter Wasser

HANNOVER. Angst vor den Fluten? Noch ist Hannover beim Hochwasser gut weggekommen. Doch die Leine strömt durch ein prallgefülltes Flussbett. In der Leineaue heißt es bereits zum Teil „Land unter“ und selbst am Maschsee bekommen Spaziergänger, die über Wiesen gehen, nasse Füße.

Silvesternacht fordert Feuerwehr und Rettungsdienst

Hohes Einsatzaufkommen in der Silvesternacht fordert Feuerwehr und Rettungsdienst
Hohes Einsatzaufkommen in der Silvesternacht fordert Feuerwehr und Rettungsdienst - © Foto: Lothar Schulz 2023

Hohes Einsatzaufkommen

HANNOVER. In der zurückliegenden Silvesternacht waren die Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes sehr stark gefordert. Neben dem Einsatz bei einem Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Schulenburger Landstraße (Stadtreporter berichete) rückten die hannoverschen Brandschützer in der Silvesternacht zwischen 18:00 Uhr und 06:00 Uhr zu 188 weiteren Brandeinsätzen und und 15 technischen Hilfeleistungen aus. Damit lag das Einsatzaufkommen bei den Brandeinsätzen etwas höher als im Vorjahr. Zudem wurde ein Feuerwehrangehöriger durch Feuerwerkskörper verletzt. Feuerwehr und Rettungsdienst hatten sich durch zusätzliches Personal in der Regionsleitstelle und eine erhöhte Anzahl von fest besetzten Einsatzfahrzeugen gut auf das erhöhte Einsatzaufkommen in der Silvesternacht vorbereitet. In einer Pressemitteilung gab die Feuerwehr weiter folgende Informationen – auszugsweise -: „Bei den Brandeinsätzen mussten die Einsatzkräfte überwiegend brennende Müllbehälter, Papiercontainer, Hecken und Büsche löschen, die vermutlich durch Feuerwerkskörper entzündet worden waren. Mehrere Brände auf Balkonen bzw. unmittelbar an Gebäuden sowie brennende Schuppen waren ebenfalls zu verzeichnen. Einsatzkräfte konnten alle Feuer schnell löschen und dadurch größere Sachschäden vermeiden. Bereits gegen 21 Uhr wurden bei einem der Papiercontainerbrände die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Buchholz mutwillig mit Feuerwerkskörpern beworfen, wobei ein Feuerwehrangehöriger verletzt und in eine Klinik transportiert wurde. Im weiteren Verlauf der Silvesternacht wurden vorrangig an zwei Stellen im Stadtgebiet die Einsatzkräfte gezielt mit Feuerwerkskörpern beworfen. In diesen Bereichen konnten die Einsätze teilweise nur mit Polizeibegleitung abgearbeitet werden. Zusätzlich zu den o.g. Brandeinsätzen lösten automatische Brandmeldeanlagen in besonders geschützten Objekten Alarm aus. Hier war Brandrauch von abgebranntem Feuerwerk in die Gebäude eingedrungen und von den Rauchmeldern detektiert worden.“… „Mit 189 Einsätzen waren es etwas mehr Brände als im Vorjahr (2022/2023= 168). Im Vergleich zu den Jahren vor der Corona-Pandemie ist zudem ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen (2019/2020= 112).

Der Rettungsdienst musste in den Notfalleinsätzen der Silvesternacht vielfach bei Alkoholvergiftungen und Verletzungen nach Stürzen oder Auseinandersetzungen von Personen qualifizierte Hilfe leisten. Leider waren auch wieder vereinzelte Verletzungen nach dem unsachgemäßen Gebrauch von Feuerwerkskörpern zu versorgen. Mit 177 Einsätzen des Rettungsdienstes ereigneten sich etwas weniger Notfälle als im Vorjahr (2022/2023= 192).Feuerwehr und Rettungsdienst hatten sich, wie auch in den vergangenen Jahren, durch zusätzliches Personal in der Regionsleitstelle und eine erhöhte Anzahl von fest besetzten Einsatzfahrzeugen gut auf das erhöhte Einsatzaufkommen in der Silvesternacht vorbereitet. An 13 Standorten der Freiwilligen Feuerwehr besetzten rund 160 ehrenamtliche Einsatzkräfte zwischen 18:00 Uhr am Silvesterabend und 06:00 Uhr am Neujahrsmorgen ihre Löschfahrzeuge. Insgesamt waren in dieser Nacht 50 Einsatzfahrzeuge fest mit Personal besetzt. Die Berufsfeuerwehr stellte zusammen mit den Hilfsorganisationen 13 zusätzliche Rettungsmittel für die Notfallrettung bereit und war somit gut vorbereitet. Die Regionsleitstelle disponierte in der Silvesternacht von 18:00 bis 06:00 Uhr insgesamt 969 Einsätze in der gesamten Region Hannover. Dies ist etwas mehr als im Vorjahr (2022/2023= 920). Außerhalb der Landeshauptstadt mussten die Feuerwehren in der Region zu 111 Brandeinsätzen ausrücken. Zusätzliches Personal fragte die große Zahl an Notrufen über den Feuerwehrruf 112 ab und alarmierte die notwendigen Einsatzmittel.

Zusätzlich zum silvesterbedingten Einsatzgeschehen und den damit verbundenen Vorkehrungen blieb der Einsatzstab für das nach wie vor bestehende Hochwasser in der Silvesternacht in Rufbereitschaft. Ebenso wurden im Laufe des 31.12.2023 die festgelegten Kontrollpunkte im Vierstundentakt bis in die Abendstunden überprüft.“

Dachstuhlbrand in der Schulenburger Landstraße

Der Neujahrstag begann in der Schulenburger Landstraße mit einem Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus
Der Neujahrstag begann in der Schulenburger Landstraße mit einem Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus - © Fotos: Lothar Schulz 2023

Feuerwehreinsatz am frühen Neujahrsmorgen

HANNOVER. Die Schulenburger Landstraße scheint sich zu einem Schwerpunkt für Feuerwehreinsätze zu entwickeln. Im Jahr 2023 kam es am Karfreitag in der Schulenburger Landstraße im Bereich Hainholz zu einem Wohnungsbrand und im Bereich Vinnhorst musste am 02.12. ein Wohnungsbrand in der Schulenburger Landstraße gelöscht werden. Am 30.12. ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Schulenburger Landstraße in Höhe der Friedenauer Straße. Nun mußte die Feuerwehr am frühen Morgen des Neujahrtages 2024 schon wieder in die Schulenburger Landstraße ausrücken. Nur wenige Meter entfernt von der Stelle an der sich der Verkehrsunfall ereignet hatte, war es nun in einem Mehrfamilienhaus zu einem Dachstuhlbrand gekommen. Hier hatte sich das Dach im Bereich der Dachrinne entzündet. Um den Brand löschen zu können, musste die Dachhaut durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr geöffnet werden. Der Dachbereich wurde zudem von innen durch Einsatzkräfte unter Atemschutz kontrolliert. Es kam auch eine Feuerwehrdrohne zum Einsatz. Unmittelbar unterhalb des Daches befanden sich ausschließlich Lagerräume, sodass die darunter befindlichen Wohnungen nicht beeinträchtigt wurden. Nach circa eineinhalb Stunden konnten die HausbewohnerInnen wieder in Ihre Wohnungen zurückkehren. Angaben zur Höhe des entandenen Sachschadens und zur Brandursache liegen nicht vor. Die Schulenburger Landstraße war während des Feuerwehreinsatzes stadtauswärts für den Kfz-Verkehr gesperrt.

Schwerer Verkehrsunfall in Hannover-Vinnhorst

Schwerer Verkehrsunfall auf der Schulenburger Landstraße in Höhe der Friedenauer Straße
© Foto: Quellenhinweis "Feuerwehr Hannover" - Schwerer Verkehrsunfall auf der Schulenburger Landstraße in Höhe der Friedenauer Straße

Vier Fahrzeuge beteiligt – vier Personen leicht verletzt

HANNOVER. Um 20:20 Uhr am Samstagabend (30.12.) wurde der Regionsleitstelle ein Verkehrsunfall auf der Schulenburger Landstraße in Höhe der Friedenauer Straße gemeldet. Daraufhin wurden drei Wagen des Rettungsdienstes, ein Notarzt, Kräfte von Berufsfeuerwehr und der Ortsfeuerwehr (Freiwillige Feuerwehr) Vinnhorst an den Unfallort geschickt. Bei dem Unfall hatte sich ein Mercedesfahrer (m. 29) mit seinem Auto überschlagen und war auf dem Dach liegengeblieben. Ein weiterer Nissan-PKW, besetzt mit drei Personen (m. 20, m. 30 und w. 29), wurde durch den Unfall stark beschädigt und blieb mittig auf der Straße stehen. Zwei am Fahrbahnrand abgestellte PKW wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Trotz massiver Zerstörungen an beiden beteiligten PKW wurden alle Fahrzeuginsassen glücklicherweise nur leicht verletzt. Die 29-jährige Beifahrerin des Nissan wurde in ein Krankenhaus transportiert. Die übrigen Betroffenen lehnten einen Transport ab. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und leuchtete sie aus. Der Brandschutz wurde sichergestellt und die Fahrzeugbatterien abgeklemmt. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme und die Versorgung der Betroffenen wurde die Schulenburger Landstraße stadtauswärts gesperrt. Die Unfallursache sowie die Schadenhöhe sind unklar. 12 Fahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit rund 45 Einsatzkräften bis um 21:00 Uhr vor Ort.

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© Foto: Quellenhinweis „Feuerwehr Hannover“ – Schwerer Verkehrsunfall auf der Schulenburger Landstraße in Höhe der Friedenauer Straße

Leichte Entspannung in der Hochwasserlage

Hochwasserlage leicht entspannt aber immer noch bedrohlich - auf gar keinen Fall dürfen gesperrte Straßen oder Bereiche begangen oder befahren werden
Hochwasserlage leicht entspannt aber immer noch bedrohlich - auf gar keinen Fall dürfen gesperrte Straßen oder Bereiche begangen oder befahren werden - © Foto: Lothar Schulz 2023

Informationen der Feuerwehr zur Hochwasserlage in Hannover

HANNOVER. Am 30.12. gab die Feuerwehr der Landeshauptstadt Hannover folgende Informationen und Hinweise zur Hochwasserlage:

Auf Grund der über Nacht weiter gefallenen Pegel hat sich die Hochwasserlage in Hannover etwas entspannt. Eine vollständige Entwarnung bedeutet dies jedoch nicht. Trotz der aktuell im Stadtgebiet von Hannover gesunkenen Pegel von Leine und Ihme besteht noch immer kein Grund, die getroffenen Einsatzmaßnahmen zurückzunehmen. Die Pegel stehen immer noch deutlich über der Meldestufe drei (Überschwemmung größerer Flächen und Überschwemmung einzelner Grundstücke, Straßen und Keller sind möglich) des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Es laufen auch weiterhin intensive Kontrollfahrten an besonderen Punkten im Stadtgebiet. Auch die verbauten mobilen Hochwasserschutzsysteme werden engmaschig durch die Feuerwehr überprüft. Die Einsatzbereitschaft von Personal und Material für einen kurzfristigen Einsatz ist auch weiterhin gegeben.

Auch weiterhin gilt:

Fahren Sie auf gar keinen Fall in gesperrte Straßen oder Bereiche ein! Beim Befahren eines Hochwassergebietes besteht Lebensgefahr für Sie und die Einsatzkräfte, die dann zu ihrer Rettung ausrücken müssen.

Betreten Sie keine Deichanlagen oder vergleichbare Einrichtungen, die dem Hochwasserschutz dienen. Das Betreten von Deichkronen kann den Deich schwächen.

Feuerwehreinsätze in Kirchrode und Vahrenheide

Feuerwehr Hannover – Hannover-Kirchrode - Feuerwehr evakuiert stehengebliebenen ICE
© Foto: Feuerwehr Hannover – Hannover-Kirchrode - Feuerwehr evakuiert stehengebliebenen ICE

ICE wurde evakuiert und ein Balkonbrand bekämpft

HANNOVER. Neben den zahlreichen hochwasserbedinten Einsätze in den letzten Tagen mußte die Feuerwehr auch zu anderen “normalen” Einsätzen ausrücken. So kam am Donnerstagmittag (28.12.) auf der Eisenbahnstrecke in Höhe der Unterführung der Lange-Feld-Straße ein ICE aufgrund eines Oberleitungsschadens zum Stehen. Gegen 11:30 Uhr lief der Notruf bei der Regionsleitstelle Hannover ein, welche umgehend einen Löschzug zur Einsatzstelle alarmierte. Vor Ort wurde in Zusammenarbeit mit dem Notfallmanager der deutschen Bahn entschieden, dass die Feuerwehr bei der Evakuierung der Fahrgäste des ICE zu unterstützend tätig wird. Hierfür wurde die Freiwillige Feuerwehr Kirchrode nachgefordert. Die etwa 250 Fahrgäste des ICE konnten teils zu Fuß über eine Treppe den Bahndamm heruntergeführt werden, teils wurden sie mit mit Hilfe einer Drehleiter vom Bahndamm heruntergeholt. Im Anschluss beförderte ein eingerichteter Schienenersatzverkehr die Fahrgäste weiter. Nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen wurde die Einsatzstelle der Deutschen Bahn übergeben. Insgesamt waren etwa 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hannover sowie der Polizei im Einsatz.

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© Foto: Feuerwehr Hannover –
Hannover-Vahrenheide – Balkonbrand greift auf Dachstuhl über

Am Donnerstagabend wurde die Feuerwehr dann zu einem gemeldeten Balkonbrand in Vahrenheide alarmiert. Gegen 20:15 Uhr wurde der Regionsleitstelle ein Feuer im Sahlkamp gemeldet. Aus bisher ungeklärter Ursache war auf einem Balkon im vierten Obergeschoss eines viergeschossigen Mehrfamilienhauses ein Feuer ausgebrochen, welches sich schnell zu einem Vollbrand des betroffenen Balkons entwickelte. Die betroffene Wohnung wurde verqualmt, jedoch vom Feuer verschont. Aufgrund der Brandintensität griffen die Flammen jedoch auf den Dachstuhl über. Die Brandbekämpfer der Feuerwehr leiteten umgehend die Brandbekämpfung von außen sowie mit mehreren Trupps im Inneren des Gebäudes ein und konnten somit eine weitere Ausbreitung im Dachbereich gezielt verhindern. Die Bewohner des betroffenen Gebäudebereiches hatten sich glücklicherweise bereits vor Eintreffen der Feuerwehr ins Freie retten können. Durch die aufwändige Brandbekämpfung im Dachbereich dauerte der Einsatz noch bis etwa 23:00 Uhr. Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen nicht vor. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. Im Einsatz waren etwa 35 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Vinnhorst, dem Rettungsdienst sowie der Polizei