Am Abend des 4. November 2023 verwandelte sich die Swiss Life Hall in Hannover in einen wahren Hexenkessel, als Sido, auch bekannt als Paul Hartmut Würdig, die Bühne erklomm. Mit 5000 begeisterten Fans in der ausverkauften Halle versprach dieser Abend, ein beeindruckendes und lautes Konzert zu werden.
Schon beim Betreten der Halle spürte man die Energie und Vorfreude der Menge; die Swiss Life Hall hatte sich in ein brodelndes Meer aus Begeisterung und Erwartung verwandelt.
Die Bühne war beeindruckend gestaltet, mit einer großen Videoleinwand im Hintergrund und vier riesigen fahrbaren LED-Leinwand-Würfeln, die für visuelle Spektakel sorgten. Das Licht- und Bühnendesign schuf eine atemberaubende Kulisse für Sido’s Auftritt und trug dazu bei, die Stimmung auf die Spitze zu treiben.
Sido, der Maskenmann des deutschen Hip-Hop, betrat die Bühne und brachte die Halle zum Beben. Sein neues Album und frische Tracks wurden mit großer Begeisterung aufgenommen, doch auch die altbekannten Hits und Hymnen fehlten nicht. Sido’s Entertainment-Fähigkeiten sind nach wie vor unübertroffen, und er verstand es, sein Publikum von der ersten Sekunde an zu fesseln.
Der Konzertabend bot eine eindrucksvolle Reise durch Sido’s umfangreiche Diskografie. Von „Bilder im Kopf“ bis „Arschficksong“ präsentierte er die gesamte Bandbreite seines Repertoires. Die Fans sangen und rappten gemeinsam mit ihm, und die Textsicherheit war beeindruckend.
Das Konzert erstreckte sich über viele Hits, aber auch tiefgründigere Stücke wie „Melatonin“ und „Das Buch“ zeigten Sido’s Vielseitigkeit als Künstler. Sido’s Kontra K-Cover von „Follow“ wurde von den Fans frenetisch gefeiert.
Der Höhepunkt des Abends war zweifelsohne Sido’s Zugabe, bei der er „Astronaut,“ „Carmen,“ und schließlich „Arschficksong“ performte. Die Fans tobten vor Begeisterung und liessen mal wieder die Hallenwände wackeln.
Sido’s Auftritt in der Swiss Life Hall Hannover am 4. November 2023 war ein beeindruckendes Konzerterlebnis. Mit seiner einzigartigen Mischung aus Hip-Hop und Mainstream, seiner Vielseitigkeit als Künstler und seinem überwältigenden Entertainmenttalent ist Sido zweifelsohne ein Ausnahmekünstler. Sein Publikum, das sich über Generationen erstreckt, vereint er wie kein anderer deutscher Rapper. Ein Konzertabend mit Sido ist nicht nur ein musikalisches Highlight, sondern auch eine mitreißende Show, die man so schnell nicht vergisst.
Seit Freitagnach werden die Stadtbahngleise verlegt. Es fahren keine Bahnen mehr.
Wegen des Tunnelbaues für den Südschnellweg müssen jetzt erst einmal die Straßenbahngleise verlegt werden. Das passiert an diesem Wochenende. Für die Anwohner bedeutet ist Baustellenbetrieb rund um die Uhr, für Üstra-Fahrgäste: Am Wochenende fahren keine Bahnen.
Seit Freitagabend ist der Fahrbetrieb unterbrochen. Neue Endstation der Bahnen ist der Döhrener Turm. Voraussichtlich am Montag (6. November 2023) ab Betriebsbeginn sollen die Stadtbahnen wieder fahren.
In Fahrtrichtung Süden müssen die Fahrgäste am Döhrener Turm in Ersatzbusse umsteigen. Ab der Haltestelle Bothmerstraße fahren dann wieder Stadtbahnen in Richtung Sarstedt, Rethen und Messe/Nord. Umgekehrt heißt es für alle, die in Richtung City wollen: Umsteigen in die Busse zum Döhrener Turm an der Bothmerstraße.
Die Üstra weist darauf hin, dass es zu einer Verlängerung der Reisezeit kommt und aufgrund der Baustellensituation im Bereich des Südschnellwegs Verspätungen möglich sind. Und: „Die Mitnahme von Fahrrädern ist in den Bussen des SEV aus Kapazitätsgründen nicht gestattet.“
Die Gleise werden verlegt – statt Straßenbahn muss der Bus genommen werden.
Einziges Deutschland-Konzert in der Heinz von Heiden Arena
HANNOVER.
Wie Hannover Concerts und Tourveranstalter Live Nations mitteilen kommen Bruce Springsteen and The E Street Band 2024 zu ihrem einzigen Deutschland-Konzert nach Hannover. Am 5. Juli tritt die gefeierte Formation in der Heinz von Heiden Arena auf.
Bruce Springsteen and The E Street Band haben im Sommer 23 in Europa „die größte Show der Welt“ (Billboard) abgeliefert und werden 2024 mit einer Stadiontournee mit 22 Konzerten triumphal auf den Kontinent zurückkehren. Die Welttournee 2024 beginnt am 5. Mai in Cardiff, Wales, und führt Springsteen and The E Street Band nach Nordirland, Irland, England, Frankreich, die Tschechische Republik, Italien, Spanien, die Niederlande, Belgien, Deutschland, Dänemark, Finnland, Schweden und Norwegen – bevor sie am 25. Juli im Londoner Wembley-Stadion endet.
Die Europatournee 2023 von Springsteen and The E Street Band verkaufte über 1,6 Millionen Tickets und wurde von vielen als eine der besten Shows in der Karriere der Band gelobt. Die Europatournee 2023 wurde als „eine der größten Shows aller Zeiten“ (Daily Telegraph) gelobt und erhielt Fünf-Sterne-Kritiken von The Times, The Independent, NME und vielen anderen Publikationen in den 14 Ländern. Zu den Höhepunkten gehörten der Auftakt in Barcelona, der zwei Nächte lang „Euphorie auslöste“ (El Correo), sowie Auftritte vor über 130.000 Fans bei zwei Terminen im Londoner Hyde Park und die 4 Konzerte in Deutschland, wo sie über 300.000 Besucher begeisterten.
Als Springsteen and die E Street Band am Ende des Sommers nach Nordamerika zurückkehrten, wurde ihr erstes US-Stadionkonzert seit sieben Jahren – im Wrigley Field in Chicago – als „etwas, das seinesgleichen sucht“ (Chicago Tribune) und als einer der „glanzvollsten Momente des Wrigley Field“ (Chicago Sun-Times) gelobt. Ein dreitägiger Auftritt im MetLife Stadium in New Jersey am Labor Day-Wochenende wurde als „atemberaubend und zeitraubend“ (Salon) und „eine fröhliche Angelegenheit, bei der niemand Abschied nehmen wollte“ (Rolling Stone) gelobt.
HANNOVER. Am gestrigen Montag (23.10.) haben die neue Kirchentagspräsidentin Anja Siegesmund, Generalsekretärin Kristin Jahn, Oberbürgermeister Belit Onay und der Landesbischof der Ev-luth. Landeskirche Hannovers Ralf Meister die Losung für den 39. Kirchentag 2025 vorgestellt. Der 39. Deutsche Evangelische Kirchentag (DEKT) 2025 in Hannover steht unter der Losung „mutig – stark – beherzt“ (1 Kor 16,13-14). Mit der Veranstaltung in Hannover kehrt der Kirchentag mal wieder in seine Geburtsstadt zurück. Der erste Kirchentag fand 1949 als Evangelische Woche in Hannover statt. Nach 1949, 1967, 1985 und 2005 wird der Kirchentag 2025 bereits zum fünften Mal zu Gast in der niedersächsischen Landeshauptstadt sein. „Wenn es den Kirchentag nicht gäbe, man müsste ihn genau jetzt erfinden. Mit großer Aufmerksamkeit und Zuversicht begegnet die Kirchentagsbewegung den Krisen und Konflikten unserer Zeit und ringt gemeinsam um die besten Lösungen“, erklärte Anja Siegesmund bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt als neue Präsidentin des Deutschen Evangelischen Kirchentages bei einer Pressekonferenz im Neuen Rathaus. „Nach Hannover bringen wir heute eine echte Mutbotschaft mit. Hier fand der erste Kirchentag überhaupt statt. Und 2025 stellen wir ihn unter die Losung ‚mutig – stark – beherzt‘. Wir freuen uns auf Hannover und laden schon jetzt ein: Werden Sie mit uns Mutbotschafter:innen!“ Mit der Festlegung der Losung beginnen nun die konkreten Programmvorbereitungen für den Kirchentag, der vom 30. April bis 4. Mai 2025 in Hannover stattfinden wird. Geplant sind rund 1.500 Veranstaltungen an fünf Tagen – darunter gesellschaftspolitische Diskussionen, interreligiöse Dialoge, geistlich-theologische Formate sowie große und kleine Kulturveranstaltungen. „Ich freue mich sehr, dass der Kirchentag 2025 in Hannover stattfindet“, erklärte dazu Oberbürgermeister Belit Onay. Unsere Stadt ist nicht nur eine tolle und erfahrene Gastgeberin, sie ist vor allem weltoffen sowie geprägt von kultureller, sprachlicher und auch religiöser Vielfalt. Diese Vielfalt gilt es zu erhalten, weil sie den Frieden fördert, gemeinschaftlichen Zusammenhalt stärkt und vielen Menschen eine Heimat bietet.“ Landesbischof Ralf Meister betonte: „Kirchentage – zumal wenn sie in Hannover stattfanden – haben immer Zeichen gesetzt weit über den rein kirchlichen Kontext hinaus. Das ist auch mein Wunsch, wenn der Kirchentag 2025 wieder in die Stadt seiner Gründung zurückkehrt. Mutig, stark und beherzt sollen wir als Christinnen und Christen Position beziehen: Wenn unser gesellschaftlicher Zusammenhalt angezweifelt wird, wenn es neu um die Fragen von Krieg und Frieden geht und wenn wir darum ringen, wie wir unsere Welt lebenswert erhalten können.“ DEKT-Generalsekretärin Kristin Jahn äußerte: „Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit den Menschen in der Stadt und der Region Kirchentag zu gestalten: mutig –stark – beherzt.“
Als vor gut 40 Jahren ein Mann namens Karl Schieder gemeinsam mit ein paar Freunden aus dem in Südtirol malerischen Ort Kastelruth musizierte und für sich und ein paar Freunde und Bekannte eine LP namens „Viel Spass und Freude “ als Erinnerung aufgenommen wurde , ahnte noch kleiner , das dieser Name hinaus in den deutschsprachigen Raum Europas gehen sollte .Â
Mit dem darauf enthaltenden Titel „Das Mädchen mit den erloschenen Augen “ erlangten die Musiker in ihrer Umgebung weitere Bekanntheit. Seither wurden die einstigen Kleinveranstaltungsmusiker immer bekannter und Funk und TV wurden aufmerksamer .
Nachdem die Produktion „Feuer im ewigen Eis “ sich zu einem späteren Zeitpunkt als die erfolgreichste Produktion entpuppte , kam der endgültige Durchbruch jedoch erst im Jahr 1990 in Saarbrücken .
Beim legendären Grand Prix der Volksmusik griffen die Südtiroler für Deutschland startend zum ersten Platz und seither ist der Siegerhit „Tränen passen nicht zu Dir “ aus keinem Konzertabend mehr wegzudenken.
Ein ganzes Museum in Kastelruth , genauer gesagt im Spatzenladen von Trompeter Walter Mauroner lädt ein, um sämtliche Auszeichnungen zu bestaunen . Von der ersten Goldenen Auszeichung über die 13 Echos ist alles vertreten, was Rang und Namen hat .
Das Tränen nicht zu den Fans passen , zeigte dieser einmalige Flug in Form eines unvergesslichen Konzertabend durch 40 Jahre Musikgeschichte der Kastelruther Spatzen .Â
In der Esperantohalle zu Fulda gaben sie ihr grosses Stelldichein. In zwei Konzerthälften inklusive Pausenzeit, in der ausreichend Zeit war sich zu stärken oder am Fanshop Erinnerungsstücke zu kaufen , verzauberten die Spatzen ihr Publikum.
Aller Anfang in Kastelruth soll laut eines aktuellem Liedes also die Musik sein. Gemeinsame Erlebnisse , Anfänge verbunden durch Musik , das Gemeinsame wachsen , all das ist fest in der Bandgeschichte verankert und hat seinen Platz .Â
So singen es die Musiker auf dem Album „Herz und Heimat „, welches die 40 Jahre Kastelruther Spatzen Tournee begleitet.
Ein sonnenreicher Tag in Fulda lud Nachmittags ein zum Bummeln in der Stadt , es sich gut gehen lassen , die Sonne geniessen und dann Abends in Ruhe in das Konzert der Kastelruther Spatzen. Sich zurücklehnen , den Tag loslassen und entspannen .Â
Eingeläutet wurde dieser durch eine Einblendnung aller CDs auf der großen Videowand .
Begleitet wurden diese Erinnerungen mit instrumentalen Klängen . Damit gab es musikalische Rückblicke aus der Zeit mit Oswald Sattler (der 1993 die Gruppe aus familiären Gründen verlassen hat und seither seine Solokarriere überwiegend der Kirchenmusik widmete) und Andreas Fulterer der von 1993 bis 1998 zweiter Sänger und Gitarrist gewesen ist .
Mit entspannten Konzertabendwünschen lud der Frontmann der Spatzen die Fans ein, die Zeit zu geniessen .
Nach den ersten Liedern zwitscherten sich die Musiker gleich in die Herzen der Fans , die von Beginn an mit mit Freude dabei waren .
Eindrucksvoll geprägt war die erste Konzerthalbzeit von Liedern aus den 80er und 90er Jahren, die im Hintergrund von den Videos der Spatzen untermalt wurden. Waren keine entsprechenden Verflimungen vorhanden , wurden die jeweiligen CD Cover eingeblendet .
Modern war die beleuchtete Zahl 40 im Hintergrund der Bühnenmitte , die entsprechend des Liedes mit passendem Muster angestrahlt wurde , um beispielsweise der „Rose von Südtirol “ einen besonderen Glanz zu verleihen.
Für alle, die ihre Herzensperson bei sich hatten , sorgte Valentin Silbernagel im Scheinwerferlicht im Duett „Wenn mann liebt “ für einen bezaubernden Glanzpunkt mit Sänger Norbert Rier .
Immer wieder bentonte der Frontmann in seiner Anmoderation der einzelnen Lieder die Heimatverbundenheit, in der die Kraft und Erholung für alles liegt , was die Band als auch Privatmänner ausmacht .
Bodenständigkeit und Dankbarkeit für den bisherigen Weg wurden deutlich aufgezeigt .
Eingeladen wurden die Fans kurz vor der Pause durch ein Medley aus den grossen Hits der Anfangszeiten, in Erinnerungen zu schwelgen .
Es braucht nicht viel , denn Kenner der Szene wissen, welche Songs hier für Gänsehautfeeling sorgen: „Das Mädchen mit den erloschenen Augen“, „Streit oder Frieden „, „Das Ave Maria der Heimat “ sowie „Und wenn am Abend das Glöcklein ruft “ .
Nach der Pause wurden die romantischen und vertäumten Lieder dann abgelöst durch schwungvolle Klänge .
Zeit für Volksmusik , Teil zwei ?! Na klar ! Hier kamen die Fans auf ihre Kosten, die auf die grossen Hits gewartet haben , die seit Beginn der 90er Jahre für Höhenflüge sorgten.Â
Zu diesen zählt auch die musikalische Gesichte um das Dorf Graun am Reschenpass , das einem Staudamm weichen musste. Haus um Haus kam zu Fall und bis heute ragt nur noch der imposannte Kirchturm aus dem Wasser hinaus.
Das “ Atlantis der Berge “ wurde somit zum Thema und Videoclip der Kastelruther Spatzen .
Spätestens bei den „Bergvagabunden“ hielt es die Fans kaum noch auf den Sitzen , denn langsam aber sicher läutetet die Oberkrainer Musik das grosse Konzertfinale ein .
Spätestestens wenn Trompeter Walter Mauroner beherzt mit Kollege Valentin Silbernagel am Saxophon das Instrument in der Hand schwungvoll nach oben zieht, heisst es „Eine weisse Rose “ erklingen zu lasssen.
Es ist und bleibt wohl er grösste Kastelruther Spatzen Hit aller Zeiten !
Hierzu gibt es auf der aktuellen CD auch eine kleine Fortsetzung , wie es Jenny heute geht, kann man dort erfahren .
Zusammenfassend bleibt aus Fulda zu erwähen , das die aktuelle Tournee noch weiter fortgesetzt und anschließend das 40 Jahre Wiedersehen abgelöst wird, durch die anstehende Weihnachtstournee .
Der Glanz der Kastelruther Spatzen ist noch lange nicht erloschen – sie erreichen mit ihren musikalischen Themen aus der Mitte des Lebens immernoch das Wichtigste : Das Herz ihrer Fans!
Aus Fulda berichtete für Stadtreporter.de Britta Koglin
HANNOVER. Nicht nur die SPD-Fraktion im Bezirksrat Döhren-Wülfel sorgt sich um die künftige Bebauung am Standort der ehemaligen Gastwirtschaft Wichmann in Döhren. Das zeigten die Leserreaktionen auf einen Artikel in einer großen regionalen Tageszeitung. Glaubte man dort doch, in einem großaufgemachten Artikel die Bauverwaltung vorführen zu können, die mit ihrem angeblichen Bürokratismus die tollen neuen Pläne eines potentiellen Investors verhindere. Der wolle schließlich dort Wohnungen bauen. Und neue Wohnungen brauche Hannover ja. Doch die anschließenden Leserbriefe zeigten, dass viele Döhrener dessen Planungen für diesen Standort durchaus kritisch sehen. Kein Wunder: War doch die ehemalige Gastwirtschaft Wichmann in Döhren an der Hildesheimer Straße eines der letzten Überbleibsel des alten Dorfes Döhren.
Das über die Grenzen des Stadtteils Döhrens hinausbekannte Nobelrestaurant -welches es sich leisten konnte, trotzdem als „Gastwirtschaft“ zu firmieren- verköstigte nicht nur Staatsoberhäupter und andere Prominenz, es verkörperte auch ein Stück der Stadtteil-Seele. „Da steckt Döhrener DNA drin“, sagt Antje Kellner, Bezirksbürgermeisterin von Döhren-Wülfel. „Wichmann bildete einen Teil der Identität des Stadtteils.“
In dem ileider längst vergreiffenen Buch „Döhren-Wülfel von der Urzeit bis heute“ spürte der Autor der Geschichte von Wichmann nach. 1885 wurde hier ein Stall für einen Aussiedlerhof errichtet, etwas außerhalb des eigentlichen Dorfes. Das Gehöft lag verkehrsgünstig an der damaligen Hildesheimer Chaussee. So bot es sich an, eine Schankwirtschaft für die Fuhrleute und andere Reisende ins Leben zu rufen, die schnell zu einer Institution in Döhren wurde. In der um 1983 veröffentlichten Liste der Baudenkmale war die Gastwirtschaft Wichmann aufgeführt. Doch als im Jahr 2014 öffentlich wurde, dass der bisherige Wirt die Gaststätte aufgeben und ein Investor das Filetgrundstück an der Hildesheimer Straße übernehmen wollte, kam heraus, dass zwischenzeitlich die historischen Gebäude wieder von der Liste gestrichen wurden.
Im Bezirksrat war die Aufregung groß. Nach einer Idee aus den Reihen der SPD-Fraktion fanden sich alle seinerzeit in dem Ortsparlament vertreten politischen Gruppen geeint zusammen, forderten die Stadt auf, für die Gastwirtschaft Wichmann eine Erhaltungssatzung zu beschließen. Das überzeugte auch den Rat der Stadt. „Durch diese Rechtsvorschrift soll die bauliche Anmutung und Kubatur der ehemaligen Gaststätte auch für die Zukunft gesichert werden“, sagt Jens Schade, SPD-Fraktionschef im Bezirksrat. Dies lasse sich auch jetzt immer noch erreichen, obwohl die historischen Gebäudeteile scheibchenweise vom Investor abgerissen wurden. Denn der Investor Paul Morzynski, dessen Name immer noch auf dem Bauschild steht, hatte versprochen, das Haus in alter Form wiederaufzubauen.
Bezirksratsmitglied Jens Schade: „Passiert ist jedoch in all den Jahren nichts. Nur ein schöner alter Baum wurde auch noch gefällt“. Immer wieder fragten deshalb die Sozialdemokraten, aber auch die CDU im Bezirksrat nach und kritisierten die Untätigkeit. Nun wandte sich ein potentieller neuer Investor mittels der Tageszeitung an die Öffentlichkeit und beklagte, dass die Stadt auf dem Grundstück Wohnungsbau verhindere. Gebäude im Einklang mit der geltenden Erhaltungssatzung errichten wollte er allerdings nicht.  Es sollten vielmehr um die 100 Mikroapartments an die Stelle der überkommenen Hofgebäude treten.
„Natürlich brauchen wir Wohnraum – bezahlbaren Wohnraum für die Menschen in unserem Stadtbezirk und zur langfristigen Nutzung “, meint Antje Kellner, aber: „Welche Alleinerziehende und welcher Rentner würde sich denn ein solches Mikroappartement wohl leisten können und wollen? Das potentielle Zielpublikum scheint hier doch wohl eher im Bereich von Messegästen, Airbnb-Buchern und auf Zeit tätigen Handwerkern zu liegen, also eher bei kurzfristigen Mietverhältnissen mit allen bekannten Nebenwirkungen.“ Die SPD im Bezirksrat will das nun nicht länger hinnehmen. Wenn etwa der Bezirksrat nun möglichst geschlossen ein Baugebot für einen Neubau gemäß der geltenden Erhaltungssatzung fordert, wäre das durchaus ein Zeichen,“ heißt es. Es gebe ja einen bereits genehmigten Bauantrag des bisherigen Investors, der sämtliche Kriterien der Erhaltungssatzung erfüllt. Bezirksbürgermeisterin Kellner: „Von dem dort angedachten innovativen Konzept waren damals alle sehr angetan.“ Fehlt nur noch die Umsetzung.
In ihrer „40 Jahre Kastelruther Spatzen Tournee “ landen die Könige der volkstümlichen Szene am Samstag Abend (21.10.2023) in der Esperantohalle Fulda .
Wiedermal wird ein Abend voller Hits die die Vergangenheit der Band geprägt haben im Gepäck sein , darunter sicher auch eine besondere Blume , die im Herzen der Fans seit 1993 blüht . Gemeint ist hier „Eine weiße Rose“ , die zu musikalischen Höhenflügen verhalf.
Das aktuelle Album „Herz und Heimat “ , welches seit Ende September 2023 auf dem Markt ist , brachte genau zu dem Thema etwas besonderes hervor . Wie die Fans diese besondere musikalische Fortsetzung betrachten , zeigt der morgige Abend . Sicher wird diese gennannte CD im Gepäck im Fanshop vor Ort dabei sein , wie auch andere Andenken an einen unvergesslichen Abend um die Mannen von Frontmann Norbert Rier .Â
Um die Besucherströme optimal lenken zu können, ist die Buchung eines Zeitfensters erforderlich. Mit dem Zeitfenster-Ticket ist der Zugang zur Ausstellung innerhalb des gebuchten Timeslots möglich, die Verweildauer ist dabei zeitlich unbegrenzt. Die Tickets sind online und an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie ab Ausstellungsbeginn an der Tageskasse erhältlich. Im Ticketpreis inbegriffen ist eine umfangreiche und informative Multimedia-Führung, die die Besucher ganz einfach auf ihren Smartphones abrufen können.
Öffnungszeiten
20.10.2023 bis 25.02.2024 ab 10:00 bis 18:00 Uhr dienstags mittwochs sonntags
20.10.2023 bis 25.02.2024 ab 10:00 bis 20:00 Uhr donnerstags freitags samstags
Die Ausstellung ist nicht geöffnet am: 21.12.2023
Hoher Weg: Die Straße bleibt länger als geplant gesperrt.
HANNOVER. Die Straße „Hoher Weg“ im Stadtteil Seelhorst bleibt länger als geplant gesperrt. Wie die Stadtverwaltung Hannover jetzt mitteilte, verzögert sich die Sanierung der Fahrbahndecke im Bereich zwischen Peiner Straße und der Zufahrt Üstra-Busdepot. Nun soll der Hohe Weg noch bis Dienstag, 24. Oktober, voll gesperrt bleiben.
Der Kraftfahrzeugverkehr wird über die Peiner Straße, Am Schafbrinke, Hildesheimer Straße und Garkenburgstraße umgeleitet. Ebenso wird eine Umleitung für die Busse eingerichtet. Die Stadt: „Ortskundige werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.“ Nicht alle sind darüber unglücklich. Ein Anwohner aus dem Stadtteil Seelhorst: „Die Sperrung könnte auch noch länger dauern. Dann wäre der Schleichweg über Am Schafbrinke und der Friedhofsallee nicht mehr möglich. Im Moment ist hier so gut wie kein Autoverkehr.“
LEIPZIG. Sie ist die bis dahin größte Schlacht der Menschheitsgeschichte: Vom 16. bis 19. Oktober 1813 kämpften in der Völkerschlacht bei Leipzig mehr als eine halbe Million Soldaten Napoleons und seiner alliierten Gegner um den Sieg. Dabei besiegten die Truppen der Allianz von Russland, Preußen, Österreich und Schweden sowie kleineren Fürstentümern die Truppen Frankreichs und seiner Verbündeten unter Napoleon Bonaparte. Mehr als 100.000 Tote blieben auf den Schlachtfeldern um Leipzig zurück und eine ganze Region versank in Schutt und Asche und im Chaos. Napoleons Niederlage hatte aber zur Folge, dass er sich mit seinen verbliebenen Truppen aus Deutschland zurückziehen musste und der Rheinbund, eine Stütze seiner Herrschaft, zusammnenbrach. Am Ende verliert der Franzosen-Kaiser nicht nur die Herrschaft über Deutschland sondern über Europa.
Die Fotos zu diesem Beitrag enststanden bei der Historischen Gefechtsdarstellung ( Reenactment – Szene ) und anderen Veranstaltungen im Rahmen der Gedenkwoche 200 Jahre Völkerschlacht im Jahr 2013.