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Dienstag, August 25, 2026

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Rübezahltreff: Drei Damen hatten beim Namenswettbewerb die gleiche Idee

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Drei Siegerinnen: v.l.: Helga Roeddecker, Monika Wucherpfenning und Dr. Gudrun Koch; rechts die Vereinsvorsitzende Armgard Beinhorn.

HANNOVER. Im Juni eröffnete der Verein Schönes Mittelfeld (SchMitt e.V.) seine Räume am Rübezahlplatz, suchte für sein neues Veranstaltungszentrum mit einem Gewinnspiel nach einem passenden Namen. Jetzt steht der neue Name fest: „Rübezahltreff“. Eine Folie mit diesem Schriftzug wurde bereits an die Scheiben geklebt. Helga Roeddecker, Monika Wucherpfennig und die Bezirksratsfrau Dr. Gudrun Koch waren auf ihren Abstimmkarten auf die gleiche Idee gekommen und hatten diese Bezeichnung vorgeschlagen. Mitte Oktober überreicht die Vorsitzende von SchMitt e.V., Armgard Beinhorn, den drei Siegerinnen nun jeweils einen Gutschein für das im Stadtteil Mittelfeld gelegene Café und Bistro Kastagnette.

Der Mittelfelder Verein hat im nächsten Jahr großes vor. Dann soll im August das 70jährige Jubiläum des Rübezahlbrunnens gefeiert werden.

Zwei Fotografen, 41 Bilder: Galerie im Keller zeigt „Welten“

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Dietmar Lehne (r.) eröffnete die Ausstellung. Links die beiden Fotografen Emma Roppelt und Rami Jegham

HANNOVER. In der „Galerie im Keller“ im Freizeitheim Linden ist heute Abend (13. Oktober) eine neue Fotoausstellung eröffnet wurden. Thema: „Welten“. Zwei Fotografen -Emma Roppelt und Rami Jegham – zeigen 41 Aufnahmen, die in Dänemark, in Venedig und in Tunesien entstanden sind.

Dietmar Lehne vom Galerie-Team führte in die Ausstellung ein und beschäftigte sich dabei vor allem mit den Reisen „nach irgendwo“. Dann konnte mit einem Becher Cidre auf die neue Bilderschau angestoßen werden. Die Fotoausstellung ist bis zum3. Januar 2024 zu den normalen Öffnungszeiten des Freizeitheim Linden (Windheimstraße 4) zu sehen.

Oktobersitzung des Bezirksrates Döhren-Wülfel: Informationen über Straßensperrungen  

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Diese Reklamesäule an der Bregenzer Straße steht nach Ansicht des Bezirksrats mitten im Weg.

HANNOVER. Das war mal eine kurze Sitzung des Bezirksrates Döhren-Wülfel am vergangenen Donnerstag (12. Oktober). Nur ein und eine Viertelstunde kamen die Ortspolitiker im Freizeitheim Döhren zusammen. Die relativ kurze Tagesordnung des Gremiums wurde allerdings gleich zu Beginn um einen interfraktionellen Dringlichkeitsantrag erweitert. Wegen der hohen Verkehrsbelastung auf der Straße Am Schafbrinke wird in dem von Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner eingebrachten Antrag nun eine Fußgängerampel in Höhe Eupener Straße gefordert. 

Straßensperrungen: Der Südschnellweg wird in der Zeit vom 18. bis zum 23. Oktober zum Teil vollständig gesperrt. Das berichtete Stadtbezirksmanager Sven Berger. Außerdem wird wegen einer Fahrbahndeckensanierung die Straße Hoher Weg ebenfalls in der Zeit vom 16. bis 20. Oktober voll für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Die hier normalerweise fahrenden Üstra-Buslinien werden umgeleitet. 

Die Pläne zur Neugestaltung der Bezirkssportanlage Döhren an der Schützenallee wurden vom Bezirksrat durchgewunken. Zunächst soll der vorhandene Ballfangzaun durch einen Stabgittermattenzaun auf der zukünftigen Grundstücksgrenze ersetzt werden. In einem zweiten Bauabschnitt soll dann voraussichtlich 2024 der B-Platz (Tennenplatz) verschoben und in einen Kunststoffrasenplatz umgewandelt werden. Weil die Sportanlage im Überschwemmungsgebiet liegt, wird der B-Platzes um etwa 75cm angehoben. Hintergrund ist die Sanierung des Südschnellweges. Dadurch müssen die Sportflächen nach Süden verlagert werden.

Daneben stimmte der Bezirksrat einer Beihilfe von 20.000 Euro für die Spvg. Niedersachsen Hannover-Döhren e.V. (Nds. Döhren) und FC Schwalbe v. 1899 e.V. (FC Schwalbe) zu. Mit diesen Geldern soll das Vereinsheim barrierefrei gestaltet werden. 

 Eine neue Werbesäule sorgt für politischen Widerspruch: Auf Antrag der SPD-Fraktion forderte der Bezirksrat Döhren-Wülfel in seiner jüngsten Sitzung, dass die Litfaßsäule an der Ecke Bregenzer- und Hildesheimer Straße wieder entfernt oder zumindest umgesetzt wird. Die Reklame stelle an ihrem jetzigen Standort eine Verkehrsgefährdung für Fußgänger und Radfahrer da, hieß es.

Auch ein zweiter Antrag der Sozialdemokraten wurde einstimmig von den Ortspolitikern verabschiedet. Danach soll sich die Stadt bei der Region Hannover für eine weitere Stadtbahnstelle der Linie 8 etwa in Höhe des Karl-Schutz-Weges in Mittelfeld einsetzen. Begründung: „Die Fußwege zu den bestehenden Haltestellen „Am Mittelfelde“ und „Messe Nord“ sind unverhältnismäßig lang. Gerade im Hinblick auf die neu entstehenden Wohnungen auf dem Gelände der ehemaligen Spittaschule sollte hier das ÖPNV-Angebot attraktiver werden,“ meinte die SPD und weiter: „Platz wäre im genannten Bereich durchaus für den Bau einer weiteren Haltestelle.“

Einstimmig passierte auch ein Antrag der Grünen den Bezirksrat. Darin wird die Stadt gebeten, für die Abelmannstraße, die Straße Am Mittelfeld und Am Schafbrinke jeweils Tempo 30 anzuordnen. 

Die Grünen möchten daneben die Bürger einnebeln. Weil es im Sommer sehr heiß werden kann, schlugen sie vor, auf dem Fiedelerplatz einen Wasservernebler zu installieren. Hier sollen sich die Menschen wieder abkühlen können. Auch diesem Vorschlag stimmten die örtlichen Bürgervertreter mit überwiegender Mehrheit zu. 

Lediglich bei einem CDU-Antrag zeigte sich das Ortsparlament gespalten. Die Christdemokraten forderten darin die Stadtverwaltung auf, sich in Zukunft vor der Einrichtung von Baustellen mit anderen Behörden über eine zeitversetzte Ausführung von Baumaßnahmen abzustimmen. Außerdem sollten größere Bauarbeiten vorzugsweise in den Sommerferien erfolgen und Ampeln so geschaltet werden, dass gerade auf den Hauptstraßen möglichst viele Fahrzeuge binnen einer Grünphase abfließen können. 

Während die SPD dem Antrag zustimmte und ihn damit zur einer Mehrheit verhalf, mochte die „kleine Döhrener Ampel“ (die Grünen, die FDP und die Gruppe Linke/PARTEI)“für diesen Vorschlag nicht die Hand heben. Sie enthielten sich der Stimme. 

Indienststellung des Heimatschutzregiments 3

Feierlicher Aufstellungsappell vor dem Niedersächsischen Landtag anlässlich der Indienststellung des neuen Heimatschutzregiments - 3
Feierlicher Aufstellungsappell vor dem Niedersächsischen Landtag anlässlich der Indienststellung des neuen Heimatschutzregiments - 3 - © Fotos: Lothar Schulz 2023

Feierlicher Aufstellungsappell vor dem Niedersächsischen Landtag

HANNOVER. Ob Hochwasser, Waldbrand, Pandemie oder militärische Angriffe: Die Bundeswehr sorgt für den Ernstfall vor und baut in ganz Deutschland eine Heimatschutz-Reserve auf. Mit einem feierlichen Aufstellungsappell vor dem Niedersächsischen Landtag hat das Heimatschutzregiment 3 am 10. Oktober 2023 offiziell seinen Dienst aufgenommen. Das Regiment ist Bestandteil der Territorialen Reserve der Bundeswehr. Es besteht im Schwerpunkt aus Reservedienstleistenden und untersteht dem Landeskommando Niedersachsen. Die Reservedienstleistenden, die sich langfristig im Heimatschutzregiment engagieren, unterstützen die aktive Truppe bei Wach- und Sicherungsaufgaben, in der Amts- und Katastrophenhilfe und beim Schutz von kritischer Infrastruktur. Personell betrachtet wächst der Heimatschutz um mehr als 400 auf 800 Kräfte. Geschaffen wurden 40 Dienstposten für Zeit- und Berufssoldatinnen und -soldaten. Kommandeur des Regiments ist Oberst der Reserve Manfred Schreiber. Der Appell markiert den Startschuss für den Aufwuchs des Heimatschutzes der Bundeswehr in Niedersachsen: Zu den bestehenden Kompanien in Holzminden, Lüneburg und Wittmund sollen drei weitere in Nienburg und eine in Hannover hinzukommen. Sie alle werden unter dem neuen Regiment mit Sitz in der Clausewitz-Kaserne in Nienburg zusammengefasst. Aufgrund der strategischen Lage und der bestehenden Infrastruktur kommt Niedersachsen – gerade mit Blick auf die Landes- und Bündnisverteidigung – eine besondere Rolle zu. Das Land verfügt über wichtige Seehäfen, Flughäfen sowie ein Autobahn- und Bahnnetz von zentraler Bedeutung. Damit laufen durch Niedersachsen zahlreiche Transport- und Versorgungswege, die von der Bundeswehr und von Streitkräften verbündeter Nationen genutzt werden. Militärische Verlegungen beispielsweise Richtung NATO-Ostflanke abzusichern, stellt eine der Hauptaufgaben der Soldatinnen und Soldaten im Heimatschutz in Niedersachsen dar. Anlässlich des feierlichen Appells für das neue Heimatschutzregiment 3 sagte Ministerpräsident Stephan Weil am Dienstag, die Bundeswehr sei über Jahre nicht allzu gut behandelt worden – in der Hoffnung auf fortwährenden Frieden. Der Krieg gegen die Ukraine und der Angriff auf Israel zeigten aber, dass die Bundeswehr gewappnet sein müsse.

Hintergrund: Am 20. September 2022 wurde die Einrichtung des Heimatschutzregiments 3 – das dritte von sechs, die die Bundeswehr bis 2026 in Bayern, Berlin, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen aufstellt – durch das BMVgBundesministerium der Verteidigung beschlossen. Die Landesregierung und das Landesparlament in Niedersachsen hatten sich im Vorfeld für ein niedersächsisches Regiment eingesetzt.

Mord auf offener Bühne: Das Südstädter Komöd’chen probt ein neues Stück

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Ein Krimi mit Mord an einer Diva: Die neue Produktion des Südstädter Kömödchens wird spannend.

HANNOVER. Es klingt spannend, was Theaterleiter Peter Gärtner vom Südstädter Komöd’chen e.V. ankündigt. Ein Mord auf offener Bühne. Die Schauspieler sind schon mitten in den Vorbereitungen und erste Proben stehen an. Als neues Stück für das Frühjahr 2024 haben sich die Amateurmimen einen kurzweiligen Krimi ausgesucht. Der vom Autor Thomas Brückner verfasste Text wurde, so die aktuelle Pressemitteilung, bislang „noch nie auf einer Bühne aufgeführt.“ Es handelt sich um eine „außergewöhnliche Inszenierung“ mit „nicht nur comedyhaften Charakteren“.

Die Geschichte: Während einer Aufführung wird die Diva eines kleinen und eigenwilligen Ensembles eines Stadttheaters – ein gleichermaßen geliebter, wie verhasster Star hinterrücks erschossen…

Die Amateurtheatertruppe wünscht sich dazu noch weitere Mitwirkende, vor- und auch hinter den Kulissen. Wer jetzt Lust bekommen hat, mitzumachen und beispielsweise beim Soufflieren des Textes, beim Gestalten des Bühnenbildes oder beim Setzen des richtigen Lichts zum Erfolg der neuen Produktion beitragen möchte, ist herzlich willkommen. Vielleicht ergattert beim nächsten Stück der eine oder andere dann auch eine Rolle auf der Bühne.

Spiel- und Probenstätte ist das Freizeitheim Döhren (An der Wollebahn 1, 30519 Hannover). Geprobt wird Donnerstagsabends von 18:00 bis 21:00 Uhr.

Peter Gärtner und Rolf Ohlendorf und ihre Mitstreiter freuen sich über Meldungen von Interessierten: Kontaktmöglichkeiten bestehen über die Webseite:
https://www.suedstaedter-komoedchen.de/Suedstaedter-Komoed-chen/Anfragen-Kontakt
oder per Mail:
info@suedstaedter-komödchen.de
oder „oldschool“ per Telefon:
05 11 – 80 86 21.

Oh what a wonderfull wall

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Oh what a wonderfull wall - Graffiti und Murals in Rostock - © Fotos: Lothar Schulz 2023

Graffiti und Murals in Rostock

ROSTOCK. In Rostock stößt man vielerorts auf zahlreiche Graffiti und Murals (Wandmalereien). Diese sind von sehr unterschiedlicher Art und künstlerischer Qualität. Teils befinden sie sich auf eigens dafür zur Verfügung gestellten Flächen, andere wurden sicherlich illegal angebracht und teilweise finden sich auch politisch motivierte Darstellungen/Parolen an den Wänden. Immer wieder finden sich bei den Motiven Bezüge zur Hansestadt Rostock und Warnemünde und zum Fußballverein F.C. Hansa Rostock. Besonders viele Graffiti und Murals findet man im Gebiet hinter dem Betriebsgelände der Hanseatischen Brauerei Rostock (Rostocker Bier) im Szeneviertel rund um die Leonhardstraße.

„Das ist ein Knochenjob“: Seit 15 Jahren hilft die Lebensmittelausgabe des DRK Menschen in der Not

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Ehrung mit Urkunden und Blumensträuße: Seit 15 Jahren helfen sie ehrenatmlich bei der DRK-Lebensmittelausgabe

HANNOVER. Die Lebensmittelausgabe des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Mittelfeld feiert Geburtstag. Am Nachmittag des 6. Oktobers schauten viele ehrenamtliche Helfer des DRK und Gäste aus der Politik (Rats- und Bezirksratsmitglieder) sowie dem gesellschaftlichen Umfeld in Mittelfeld im Musäusweg vorbei, um zusammen mit der Leiterin Gabriele Jakob auf 15 Jahre Lebensmittelausgabe des DRK-Ortsvereins Döhren-Wülfel anzustoßen.

Gabriele Jakob schilderte in ihrer Ansprache, wie ihr Vater Arno Kirse, vor 15 Jahren die Lebensmittelausgabe für Bedürftige ins Leben gerufen hatte. Damals waren es Anfangs nur wenige Menschen, die den Weg zum DRK fanden. Doch im Laufe der Zeit schauten immer mehr Bedürftige vorbei und der Kreis der „Kunden“, die zweimal in der Woche hier Nahrungsmittel bekommen, die sie sich von ihrer kleinen Rente oder der Sozialhilfe nicht leisten können, ist beträchtlich angewachsen. Freiwillige Helfer des DRK holen teilweise mehrmals täglich von Supermärkten und anderen Geschäften gespendetes Obst, Gemüse und Backwaren ab, kontrollieren die Sachen und teilen sie auf kleine Portionen auf. Ein Domizil fanden die DRK-Helfer in den leerstehenden städtischen Räumen einer ehemaligen Außenstelle des Sozialamtes. Hier konnten sie „mit tatkräftiger Unterstützung des damaligen OB s Stefan Weil“ (so Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner) dann ihren Einsatz gegen die Not ihrer Mitmenschen beginnen.

„Die meisten Kunden machen sich gar nicht klar, dass hier Ehrenamtler in ihrer Freizeit sie umsorgen, und natürlich wissen sie auch nicht, was für ein ungeheurer logistischen Einsatz hinter dem Betrieb einer solchen Einrichtung steckt: verlässliche Spender akquirieren, Spenden im Kühlwagen abholen, oft zweimal täglich, das Ganze ausliefern, abladen, sortieren, einräumen, und letztlich verteilen. Und das Alles ehrenamtlich!“, lobte Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner den Einsatz der freiwilligen Helfer und betonte: „Das ist ein Knochenjob, den die hier tätigen Ehrenamtler teils nun schon seit Jahrzehnten leisten. Wir vom Bezirksrat sind Ihnen sehr dankbar dafür.  Und wir sind stolz, dass wir Sie und diese Lebensmittelausgabe des DRK hier in Mittelfeld haben. Sie sind ein großer Gewinn für unseren Stadtbezirk.“

Das dies nicht immer leicht war, machte Bezirksbürgermeisterin Keller in ihrer Rede ebenfalls deutlich: „Dennoch ist man hier stolz darauf, Niemanden der wirklich in Not ist wegzuschicken. Auch dann nicht, wenn die Anspruchshaltung eventuell größer ist als der eigentliche Anspruch. Denn auch an manchen hier registrierten Kundinnen und Kunden ist die allgemein um sich greifende Lebenseinstellung, dass für jedes Problem jemand zuständig sein muss, nur nicht man selbst, nicht vorüber gegangen. Beschimpfen allerdings lässt man sich hier nicht. Da greift Gabi Jakob gleich hart durch. Und auch das ist heute vermutlich öfter nötig, als vor 15 Jahren.“

Die Glückwünsche im Namen der Landeshauptstadt Hannover überbrachte Bürgermeister Thomas Klapproth. Er bedankte sich bei dem Team der Lebensmittelausgabe für die bislang geleistete Arbeit. En dickes Dankeschön mit Urkunden und Blumensträußen gab es dann von Gabriele Jakob auch für langjährige ehrenamtliche Helfer, die zum Teil bereits seit Beginn an mit dabei waren.

Das Pilatushaus in Nürnberg

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Zu Füßen der Nürnberger Kaiserburg - das von dem Harnischmacher Hans Grünewald 1489 errichtete Pilatushaus - © Fotos: Lothar Schulz 2023

Das große Projekt der Nürnberger Altstadtfreunde

NÜRNBERG. An einem Platz am Fuße der Nürnberger Kaiserburg, an dem auch das Albrecht-Dürer-Haus steht, erhebt sich auch das Pilatushaus und trägt in großem Maße zum einmaligen Ambiente des malerischen Platzes bei. Im Mittelalter führten hier die Fernhandelsstraßen vorbei. Das platzbeherrschende Pilatushaus wurde 1489 vom Harnischmacher Hans Grünewald errichtet und wird auch als ”Haus zum geharnischten Mann” bezeichnet. An den Erbauer des Pilatushauses erinnert an der Hausecke der Heilige Georg in seiner Ritterrüstung, eine Kopie seit 1899. Das Fachwerkhaus ist eines der wenigen erhaltenen Bürgerhäuser aus der Spätgotik und gehört zu den wichtigsten Baudenkmälern der Nürnberger Altstadt. Die imposante Fassade des Fachwerkhauses lässt nicht vermuten, dass das Haus bereits im Jahr 2011 für einsturzgefährdet erklärt und entmietet wurde. Es musste bis ins dritte Obergeschoss durchgestützt werden. Am 01. April 2022 haben die Altstadtfreunde Nürnberg e.V. das Pilatushaus für 60 Jahre in Erbpacht von der Stadt Nürnberg übernommen. Die Altstadtfreunde wollen das Gebäude mit dem dazugehörigen Haus Nr 64 in den nächsten Jahren generalsanieren. Im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss entstehen Räumlichkeiten für eine Gaststätte, in den Stockwerken darüber und im ersten Dachgeschoss Wohnungen und Büros. Während der Bauphase ist das Haus nach Möglichkeit an den Wochenenden für interssierte BesucherInnen geöffnet. Aus den oberen Stockwerken bietet sich ein phantastischer Blick über die Stadt Nürnberg. Die Sanierung des Pilatushauses ist das 21. Großprojekt der Altstadtfreunde seit deren Gründung im Jahr 1973. Die Altstadtfreunde Nürnberg e.V. sind nach eigenen Angaben die erfolgreichste deutsche Denkmal- und Stadtbildinitiative mit über 5.000 Mitgliedern und mehr als 200 aktiven Ehrenamtlichen. Der Verein leistet die denkmalpflegerischen Restaurierungen zu einem großen Teil mit Spenden und Erbschaften von Mitgliedern und Feunden der Stadt.

Lars Kelich in Döhren: Die SPD-Ratsfraktion steht zum neuen Freizeitheim

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Lars Kelich (l.), Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion in Döhren. Bildmitte: Co-Ortsvereinsvorsitzende Anja Schollmeyer, rechts: Petra Rudzszug, Vize-Regionspräsidentin.

HANNOVER. Der Fraktionschef der SPD-Ratsfraktion Lars Kelich kam gestern (4. Oktober) ins Freizeitheim Döhren. Im Rahmen einer Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Döhren-Wülfel stand er den Genossen aus dem Süden Hannovers Rede und Antwort.

Klar, dass auch das verkehrsarme Innenstadtkonzept des grünen Oberbürgermeisters angesprochen wurde. Die Sozialdemokraten stünden, so Kelich, dem durchaus nicht so ablehnend gegenüber, wie in der Zeitung berichtet. Der in diesem Zusammenhang von der Presse verwendete Begriff „Gefolgschaft“ sah er allerdings als sehr kritisch und undemokratisch an. Jedenfalls begrüßt die SPD-Ratsfraktion, dass der Fokus auf den Fußgängerverkehr liegt. Aber, so Lars Kelich: „Der Teufel steckt im Detail.“ So seien etwa die Belange von mobilitätseingeschränkten Menschen nicht hinreichend berücksichtigt worden. Außerdem müsse die ganze Stadtgesellschaft in die Überlegungen einbezogen werden.

Thema war daneben das marode Freizeitheim Döhren. Lars Kelich blickte sich um und sagte: „Das sieht noch so aus, wie vor zehn Jahren.“ Der Vorsitzende der SPD-Bezirksratsfraktion im Stadtbezirk Döhren-Wülfel, Jens Schade, meinte daraufhin, es sehe noch so aus wie 1976, nur inzwischen viel schäbiger.

Der Neubau des Freizeitheims Döhren sei von der SPD-Ratsfraktion beschlossen und die Fraktion wolle ihn auch weiterhin“, erklärte Kelich. Nur zum einen käme das Gebäudemanagement der Verwaltung bei den vielen Aufgaben nicht hinterher, zum anderen müssen nun die Ergebnisse des geplanten Haushaltssicherungskonzeptes XI abgewartet werden.

Gerade am selben Tag hatte den Bezirksratsmitgliedern dazu eine Nachricht aus der Verwaltung erreicht. „Aufgrund der extrem angespannten Haushaltslage und der deshalb erforderlichen und vom Rat beschlossenen strikten Vorgaben zum Haushaltssicherungskonzept XI an die Verwaltung“, heißt es darin, „konnte bisher noch keine Beschlussdrucksache für den weiteren Realisierungsweg zur Sanierung oder der Neuerstellung der Stadtteileinrichtungen in Döhren vorgelegt werden.“ Alle beteiligten Fachverwaltungen würden unter Federführung des Fachbereich Finanzen gemeinsam jedoch eine realisierbare Lösung zu erarbeiten. Der Fachbereich Gebäudemanagement habe aber aktuell keine Freigabe, die Planungen fortzuführen.

Der Tiergarten Nürnberg

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Tiergarten der Stadt Nürnberg - Haupteingang mit Figuren des Bildhauers Philipp Kittler - © Fotos: Lothar Schulz 2023

Viel Landschaft und viel Zoo

NÜRNBERG. Der Tiergarten der Stadt Nürnberg ist ein etwa 64 Hektar großer Landschaftszoo am Rande der Stadt im Lorenzer Reichswald. Der Tiergarten zählt zu den größten Zoologischen Gärten Europas, er ist der zweitgrößte Deutschlands. Mit roten Sandsteinfelsen und knorrigen Bäumen ist der frühere Reichswald eine beeindruckende Kulisse, in die sich die Tiergehege gut einfügen. Es werden gut 300 Tierarten gehalten, darunter zahlreiche gefährdete Arten. Für Kinder bietet der Tiergarten drei Spielplätze. Dort können sich Kinder nach Herzenslust austoben: Trampolin, Seilbahn, hoher Rutschturm und mehr stehen dort zur Verfügung. Eine besondere Attraktion insbesondere für Kinder ist auch die Parkeisenbahn, die dem „Adler“ nachempfunden ist (Die Dampflokomotive „Adler“ war die erste funktionsfähige in Deutschland eingesetzte Lokomotive. Sie verkehrte zwischen Nürnberg und Fürth). Im Streichelzoo können die sehr zutraulichen Ziegen gefüttert und gestreichelt werden. Eine weitere, allerdings sehr umstrittene Attraktion, ist das Delfinarium. In der Delfinlagune werden mehrmals täglich Präsentationen mit Delfinen dargeboten. Zu dieser Art von Darbietungen stellt die Tierschutzoranisation PeTA fest, dass Delfinarien und Meereszoos rein kommerzielle Einrichtungen sind, in denen intelligente, soziale und sensible Säugetiere ohne Rücksicht auf ihr natürliches Verhalten und ihre Bedürfnisse ausgebeutet werden.