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Dienstag, August 25, 2026

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Jetzt in der Döhrener Bernwardstraße: Mandala-Malen, Bachblüten und Kunst

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Heilpraktikerin und Künstlerin Inga Berkensträter

HANNOVER. In einem kleinen, langen leerstehenden Laden in der Bernwardstraße 21 in Döhren ist neues Leben eingezogen. Die Heilpraktikerin und Künstlerin Inga Berkensträter hat das Geschäftslokal angemietet. Am 3. Oktober lud sie ihre Mitbürger zu einem Tag der offenen Tür.

Neben Postkarten mit von ihren entworfenen Motiven und von ihrem gestalteten Bechern und Tellern sowie Gemälden will Berkensträter hier zukünftig auch, wie sie sagt, „Zeit und Raum“ unter anderem für mediatives Mandala-Malen (regelmäßig ab 5. Oktober, 19 Uhr jeden ersten Donnerstag im Monat) und heilsames intuitives Malen (am Sonnabend, 14. Oktober) anbieten. Jeden dritten Donnerstag soll es daneben eine Reise durch die Seelenzustände der Bachblüten geben (ab 19. Oktober, 19 Uhr).

Erst einmal plant Inga Berkensträter daneben ihren Laden regelmäßig zweimal in der Woche zu öffnen, für Menschen, die spontan vorbeischauen möchten. Für ihre Veranstaltungen bittet sie um vorherige Anmeldung (per Telefon 016093742469 oder per Mail unter inga.berkenstraeter@gmx.de).

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Bilder von Inga Berkensträter und Bachblüten gibt es ab Oktober in der Döhrener Bernwardstraße

„Leinemasch bleibt!“

Tausende bei Demonstration – „Leinemasch bleibt“ in Döhren
Tausende bei Demonstration – „Leinemasch bleibt“ in Döhren - © Fotos: Lothar Schulz 2023

Mehrere tausend Menschen bei Demonstration in Döhren

HANNOVER. Am Sonntag (01.10.) haben mehrere tausend Menschen (nach Polizeiangaben etwa 3.800, nach Veranstalterangaben etwa 6.000) gegen den Ausbau des Südschnellweges und die damit verbundenen Eingriffe (Abholzung) in den Baumbestand der Leinemasch demonstriert. Stadtreporter berichtete bereits gestern. Nachfolgend nun noch einige Fotos von der Demonstration in der Leinemasch und von der Kundgebung am Döhrener Turm.

Groß-Demo gegen den Südschnellwegausbau

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Bühne am Döhrener Turm: Hier startete der Demonstrationszug.

HANNOVER. An der Westseite des Fußweges der Hildesheimer Straße war kein Durchkommen. Dicht gedrängelt standen hier vor allem jüngere Menschen. Heute Mittag (1. Oktober) startete hier am Döhrener Turm eine Großdemo gegen die Sanierung des Südschnellweges. Auf der Wiese neben dem historischen Turm war eine Bühne aufgebaut, der Autoverkehr auf diesem Abschnitt der Straße gesperrt. „Eben wurden Bagger besetzt, heute bewegt sich da nichts mehr“, tönte es aus den Lausprechern, begleitet von heftigem Beifall. Bevor sich der Demonstrationszug letztendlich in Bewegung setzte, dauerte es aber. „Wald statt Asphalt! Verkehrswende jetzt“, wurde gefordert.

Organisiert hatte die Demo der Initiative Leinemasch. Die Initiative wendet sich dagegen, dass bei der anstehenden Sanierung des Südschnellwegs sich der Querschnitt der Bundestraße um Seitenstreifen verbreitert und in der Leineaue wegen der Bauarbeiten Bäume gefällt werden müssen.

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An Infoständen wurde über die Ansichten der Initiative Leinemasch bleibt informiert.

Neue Ruhebänke vor der Kirche: „Ort der Pause für die Seele“

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Pastor Dr. Michael Wohlers mit Vertretern der Sponsoren und des Gemeindevorstands

HANNOVER. Der Kirchplatz der ev.-luth. Auferstehungskirche in Döhren hat zwei neue Sitzbänke bekommen. „Sie sollen ein Ort der Pause für die Seele und ein Ort der Kommunikation sein“, sagte Pastor Dr. Michael Wohlers, als er die Sitzgelegenheiten offiziell im Anschluss an den Gottesdienst zum Erntedank heute Mittag (1. Oktober) einweihte. Eine ganze Reihe von Sponsoren hatte Geld für die zwei Bänke spendiert. Neben der Volksbank-Stiftung und der Caritas-Stiftung beteiligte sich auch die Ansgarhaus-Stiftung und die gemeindeeigene Stiftung der Auferstehungskirche an der Finanzierung.

Gerhard Frommhold von der Gemeinde hatte das Projekt initiiert. „Ich wurde von einigen älteren Menschen angesprochen, die hier sich eine Sitzgelegenheit für eine kurze Pause auf den Weg zum Ansgarhaus wünschten“, erzählt er. Da die Auferstehungskirche mitsamt dem Vorplatz unter Denkmalschutz steht, wurden Art, Form und Farbe der Bänke mit der Denkmalpflege abgestimmt.

Tolle Knolle: Der SOVD feierte die Kartoffel am Nachbarschaftstreff Mittelfeld

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Alle gemeinsam auf die Waage: Der SOVD will dem DRK Kartoffeln spenden

HANNOVER. Ran an die Kartoffeln: Vize-Bezirksbürgermeisterin Gabriele Jakob stieg heute Nachmittag (30. September) am Nachbarschaftstreff Mittelfeld zusammen mit einigen Mitstreitern aus dem Bezirksrat auf die Waage. Das Gesamtgewicht will der Sozialverband Deutschland – Ortsverband Hannover-Süd (SOVD) in Form von Kartoffeln der Lebensmittelausgabe der DRK spenden.  „Eine tolle Aktion, wir benötigen dieses Lebensmittel ganz dringend für die Bedürftigen“, sagte Jakob, die auch die DRK-Lebensmittelausgabe betreut.

Am letzten Septembertag feierte der SOVD hier in Mittelfeld wieder sein Kartoffelfest. Es gab neben Kaffee und Kuchen frisch gebrutzelte Kartoffelpuffer mit Apfelmuss. Livemusik lieferte dazu das „DUO BP“, die vor allem beliebte Country-Stücke spielten. Die Tische und Bänke hinter dem Nachbarschaftstreff, darunter auch Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner: „Es freut mich, dass so viele Menschen gekommen sind und dass wir gutes Wetter haben“, sagte sie.

Mitglieder vom Freiwilligen-Laden „Willi“ warben auf dem Fest für ihr neues Angebot „Repair Café“, Zusammen mit der Gnadenkirche und der Gemeinwesenarbeit soll künftig einmal im Monat ein Reparaturservice angeboten werden, Dazu werden noch ehrenamtliche Mitstreiter gesucht, die über handwerkliche Kenntnisse verfügen.

Bewegungstrainer am Nachbarschaftstreff Mittelfeld beschädigt

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Das angekokelte Trimmgerät ist derzeit nicht mehr benutzbar.

HANNOVER. Musste das sein? Eine der beiden „Outdoor Bewegungstrainer für Generationenspielplätze“ am Nachbarschaftstreff Mittelfeld wurde mutwillig beschädigt. Vandalismus pur: Unbekannte Täter haben versucht, das Gerät anzubrennen. Nun kann es vorerst nicht genutzt werden; Absperrgitter sichern die Anlage.

Dreh- Tatort Wismar

Die beliebte Fersehkrimiserie SOKO Wismar aus der Hansestadt
Die beliebte Fersehkrimiserie SOKO Wismar aus der Hansestadt - © Fotos: Lothar Schulz 2023

SOKO löst die kleinen und großen Kriminalfälle in der Hansestadt

WISMAR. In der Straße Neustadt 1 – 1e findet sich eine besondere Attraktion Wismars, die von vielen Touristen aufgesucht und fotografiert wird. Hier befindet sich das Eingangstor zum Hof der Heiligen-Geist-Kirche, die zum Heiligen-Geist-Hospital gehört, das Mitte des 13. Jahrhunderts in der Altstadt von Wismar gegründet wurde. Die Kirche befindet sich in der Lübschen Straße Ecke Neustadt. Das Einfahrtstor zum Hof dient als Kulisse für die fiktive Polizeistation der SOKO Wismar. Wismar ist der Hauptdrehort für die beliebte Krimi-Serie. Die deutsche Serie SOKO Wismar wird seit dem 6. Oktober 2004 im ZDF ausgestrahlt und läuft mittwochs im Vorabendprogramm. Bei der Serie handelt es sich um den vierten Ableger der Serie SOKO 5113, der wie die Mutterserie ein „SOKO“ im Titel trägt. Die Krimiserie SOKO Wismar zeigt die Ermittler eines kleinen Polizeireviers der Hansestadt Wismar. Der Chef des Reviers ist Erster Kriminalhauptkommissar Jan Reuter (Udo Kroschwald). Hauptdarsteller der Serie sind neben Udo Kroschwald:

– Katharina Blaschke als Rechtsmedizinerin Dr. Helene Sturbeck

– Silke Matthias als Kriminaltechnikerin Roswitha Prinzler

– Mathias Junge als Polizeihauptmeister Kai Timmermann

– Dominic Boeer als Polizeihauptmeister Lars Pöhlmann

– Nike Fuhrmann als Kriminalhauptkommissarin Karoline Joost

– Sidsel Hindhede als Politibetjent Stine Bergendal (dänische

Austauschkollegin)

Die nächste Folge der Krimiserie ist am Mittwoch 04. Oktober um 18:00 Uhr im ZDF zu sehen. Sie trägt den Titel: Der Heimkehrer.

Legendenschild-Enthüllung: Ministerpräsident Stephan Weil würdigte Hannovers frühere Bürgermeisterin Hannelore Kunze

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Ministerpräsident Stephan Weil würdigte die Verdienste der Kommunalpolitikerin Hannelore Kunze.

HANNOVER. Zwei für den Stadtbezirk Döhren-Wülfel wichtige Persönlichkeiten wurden jetzt in besonderer Weise geehrt. Auf Beschluss des zuständigen Stadtbezirksrates erinnern zwei neuangelegte Straßen im jungen Vitalquartier neben dem Annastift an die frühere hannoversche Bürgermeisterin Hannelore Kunze und an den Hobby-Historiker Günter Porsiel. „Der Bezirksrat musste nicht lange überlegen, wer als Namenspate in Frage kam“, sagte Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner. Heute Nachmittag (29. September) wurden die die sogenannten Legendenschilder unter den Straßennamen feierlich enthüllt. Auf diesen kleinen Erläuterungstafeln werden die beiden Namenpaten kurz vorgestellt.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil kam extra in den Stadtteil Mittelfeld um in einer Laudatio an Hannelore Kunze zu erinnern. „Ohne sie gäbe es wohl nicht die AWO-Kita in der Wiehbergstraße und den Nachbarschaftstreff in Mittelfeld“, meinte er. Der ebenfalls in die Hannelore-Kunze-Straße angereiste Alt-Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg nickte zustimmend. Er hatte viele Jahre lang zusammen mit Kunze im Rat der Stadt Hannover zusammengearbeitet. Anschließend ergriff Sohn Asko Kunze das Wort und stellte seine Mutter aus Sicht ihrer Familie.

Die im Juni 2017 verstorbene SPD-Politikerin war zehn Jahre lang – von 1986 bis 1996 als ehrenamtliche Bürgermeisterin Stellvertreterin des Oberbürgermeisters. Ihr Schwerpunkt lag in der Jugendpolitik; außerdem gründete sie den Ortsverein Mittelfeld der Arbeiterwohlfahrt. vor.

„Wie kann ein Einzelner nur so viel schaffen?“ Diese Frage stellte sich Oberbürgermeister Belit Onay angesichts der Leistungen von Günter Porsiel. Der Döhrener Hobby-Historiker und Bezirksratsherr wurde mit der benachbarten Straße geehrt, die nun seinen Namen trägt. Porsiel verstarb im März 2017 und war Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande.

Die kleine Feierstunde endete mit Gesprächen zwischen anwesenden Bürgern und den Kommunalpolitikern. Dazu hatte das benachbarte Café Engelke leckeren Kuchen bereitgestellt und einen Becher heißen Kaffee gab es dazu natürlich auch. Die Band „Brazzo Brazzone“ umrahmte das Ganze mit flotten Klängen.

Das Kürbisfest der IDG lockte viele Besucher an

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Behappyy-Künstlerinnen als PAW Patrol

HANNOVER. Als Thomas Hermann (SPD-Ratspolitiker und Stellvertreter des Oberbürgermeisters) ein Grußwort an die Döhrener richten wollte, blieb ihm plötzlich der Ton weg. Aus den Lautsprechern kam nur Stille und der DJ hantierte hektisch an seinen Drehknöpfen und Schaltern. Dann die Erlösung: Jemand hatte versehentlich den Stecker vom Hauptkabel herausgezogen. Ohne Strom kein Ton. Dann endlich konnte der 1. Bürgermeister der Stadt Hannover gestern Nachmittag (23. September) zusammen mit dem IDG-Vorsitzenden Michael Kellner das nunmehr schon 16. Kürbisfest der Interessengemeinschaft Döhrener Geschäftsleute (IDG) auf dem Fiedelerplatz in Döhren eröffnen.

Der Wettergott war den Döhrener wohl gesonnen und so füllte sich schnell Döhrens gute Stube mit vielen Besuchern. Die Stände waren dich umlagert. Die beiden Döhrener Traditionsvereine, die Funkenartillerie Blau-Weiß (einer der ältesten Karnevalsvereine in Norddeutschland) und die Schützengesellschaft Döhren, waren wieder mit von der Partie. Während bei den Schützen die kleinen und großen Gäste sich im Zielschießen mit dem Blasrohr üben konnten, boten die Narren neben dem Kinderschminken auch kulinarische Genüsse. Sie hatten einen ausrangierten Bauwagen der Firma Kellner-Bau in einen mobilen Würstchenstand umfunktioniert. Hungrige Döhrener bildeten eine lange Schlange, um eine leckere Bratwurst oder eine „Bratcurry“ mit Pommes zu ergattern.

Verschiedene Kitas aus dem Stadtgebiet boten ein Laternenbasteln an. Schließlich sollte das Fest mit einem Laternenumzug ausklingen, angeführt vom Musikzug der Döhrener Funkenartillerie. Zuvor gaben die Musiker der Blau-Weißen auf dem Platz noch ein kleines Platzkonzert in „Döhrens guter Stube“.  Kontaktbereichsbeamter Poliehauptkommissar Klaus-Dieter Theune hatte für den Laternenumzug extra seinen Urlaub unterbrochen. Schließlich sollten die Kleinen sicher durch die Straßen geleitet werden.

Noch einmal die Funkenartillerie Blau-Weiß: Nicht nur als Grillmeister, Schminkprofis und Musiker begeisterten sie die Besucher. Der jüngste Nachwuchs der Döhrener Narren zeigte in einem Auftritt auch seinen Showtanz zum Thema Superhelden. Apropos Comic-Figuren. Die zwei Künstlerinnen von „Behappyy“ sorgten in Kostümen der PAW Patrol nicht nur bei den Kids für gute Laune. „Ich liebe Seifenblasen“ gestand eine junge Mutter, als Byhappyy den Platz mit vielen kleinen und einigen riesigen kurzlebigen Gebilden aus Seifenschaum verzauberten.

Leckerer Kaffee vom Velo-Café, ein Kuchenstand, heißer Kürbissuppe, kalte Getränke und Kunsthandwerk sowie süße Honigleckereien vom Döhrener Imker Martin Weber rundeten das nachmittägliche Angebot beim Kürbisfest ab. Zudem war die Freiwillige Feuerwehr Wülfel vertreten. Ein richtiges Feuerwehrauto stand zum Bestaunen bereit. Die örtliche politische Prominenz war natürlich ebenfalls vertreten. Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner und einige ihrer Mitstreiter aus dem Bezirksrat (gesehen wurden u.a. Dr. Gudrun Koch und Jens Schade (SPD), Ellen Maschke-Schaeffler (CDU) und Uwe Wippach (AfD)) sowie Ratsfrau und Bezirksratsfrau Anja Schollmeyer (SPD) vergnügten sich ebenfalls beim Fest pünktlich am kalendarischen Herbstanfang.

Der Döhrener Nachwuchs war zum Kürbisfest wieder besonders fleißig gewesen. Die Hosenmätze aus verschiedenen Kindertagesstätten bastelten aus Kürbissen viele tolle Gestalten und Gesichter. Da hatte es die Jury schwer, die schönsten Kunstwerke herauszufinden und zu prämieren.

Das Wiedererwachen der Reitwallstraße

Frau mit Herz © pexels/designcologist
Frau mit Herz © pexels/designcologist

Die dynamische Geschichte der Reitwallstraße in Hannover

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HANNOVER.

Für die Hannoveraner war der Ruf der Reitwallstraße schon immer vielschichtig. Von ihrer historischen Bedeutung bis hin zu ihrer jüngeren Vergangenheit als Epizentrum des hannoverschen Rotlichtviertels – die Geschichte der Straße ist dynamisch. Doch angesichts der Herausforderungen und Vorurteile singt die Reitwallstraße heute ein Lied des Wiederaufstiegs.

Vom Stigma zur Stärke

In der Vergangenheit warf die Präsenz des Rotlichtviertels einen Schatten der Berühmtheit auf die Reitwallstraße. Auch wenn es schon immer ein wichtiger Teil des Stadtbildes war, war es nicht einfach, die Feinheiten und gesellschaftlichen Ansichten in Bezug auf dieses Viertel zu verstehen. Die Geschichte des Wandels in der Reitwallstraße zeigt jedoch, dass selbst von stigmatisierten Anfängen ein Wandel ausgehen kann.

Das Rotlichtviertel wurde nicht ausradiert, sondern in die neue Identität der Straße integriert. Anstrengungen zur Gewährleistung von Sicherheit, Hygiene und Arbeitnehmerrechten stehen im Vordergrund und zeichnen ein humaneres Bild. Diese fortschrittliche Haltung in Verbindung mit der Wiederbelebung des Viertels hat einen Präzedenzfall für die Stadterneuerung geschaffen.

Wenn man heute durch die Reitwallstraße schlendert, ist das harmonische Nebeneinander der verschiedenen Elemente spürbar. Die Straße zelebriert ihre reiche Vergangenheit, während sie gleichzeitig die Gegenwart umarmt. Neben den leuchtenden Farben und Geräuschen des ehemaligen Rotlichtviertels finden Sie hier handwerklich gefertigte Cafés, moderne Kunstgalerien und umweltfreundliche Boutiquen.

Es ist diese Mischung aus Traditionellem und Zeitgenössischem, aus Ausgefallenem und Raffiniertem, die der Reitwallstraße ihren einzigartigen Charakter verleiht.