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Donnerstag, November 5, 2026

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Dicke Brummer demonstrierten in Hannover

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HANNOVER. Etwa 130 Lastwagen, große Traktoren und einige Autos (nach anderen Meldungen bis zu 250 Fahrzeuge) fuhren in einem Korso durch Hannover. Ihre Fahrer wollten damit gegen den CO2-Aufschlag auf die Lkw-Maut protestieren. Eine lange Schlange dieser dicken Brummer rollte unter anderem vom Maschsee her durch die Willy-Brandt-Allee, gaben wilde Hupkonzerte. Viele Spaziergänger im Maschpark beobachten interessiert die Trucks und Trecker, zückten sogar die Handys für ein Foto; einige rümpften aber auch ihre Nase und sagten: „Man riecht die Abgase bis hier.“

Türchen Nr. 15: Feuerschale vor St. Bernward

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Döhrens "lebendiger Adventskalender" öffnete mit einer Feuerschale vor St. Bernward sein 15. Türchen.

HANNOVER. Eine Feuerschale mit flackernden Flammen, heißen Glühwein und alkoholfreien Kinderpunsch und Spekulatius. Romantisch öffnete die katholische St. Bernwardgemeinde beim Döhrener lebendigen Adventskalender heute Abend das Türchen Nr. 15. Rund um das wärmende Feuer stimmten die Gäste dann auf dem Kirchvorplatz dann Weihnachtslieder an. Die Texte hatten fleißige Helfer zu vor verteilt. Da wurde das Lied zum Motto des Abends: „Lasst uns froh und munter sein!“

Bezirksrat stimmt Veränderungssperre für Wichmann-Grundstück zu

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Längst abgerissen, doch Wichmann bewegt immer noch die Gemüter.

HANNOVER. Die Weihnachtsitzung des Bezirksrates Döhren-Wülfel am heutigen Donnerstag im Freizeitheim Döhren war durch Harmonie geprägt. Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner spendierte eine kleine nachträgliche Nikolausüberraschung. Und bei den vielen Schoko-Weihnachtsmännern konnte es gar nicht anders sein: Alle eingebrachten Anträge wurden einstimmig verabschiedet.

Ohne Diskussion stimmten die Mandatsträger dabei auch für eine von der Bauverwaltung vorgeschlagene Veränderungssperre. Um die Durchsetzung der Erhaltungssatzung gerichtsfester zu machen, soll nun ein Bebauungsplan den Wiederaufbau der historischen Gaststätte Wichmann an der Hildesheimer Straße sichern. Weil aber ein Bebauungsplanverfahren viel Zeit braucht, bis endlich die Bausatzung rechtskräftig ist, soll eine Veränderungssperre dafür sorgen, dass ein Grundeigentümer nicht noch schnell ein anderes Bauvorhaben durchsetzt. Für diesen Plan stimmte einmütig der ganze Bezirksrat.

„Das Gebäude der Bücherei Döhren ist komplett sanierungsbedürftig und mittelfristig nicht zu halten“. Klare Aussage von Prof. Dr. Tom Becker von der Stadtbibliothek. Aufgrund eines früheren SPD-Antrages stellte er die Arbeit der Bücherei im Stadtbezirk vor.  Zwar gingen die Ausleihzahlen zurück, dafür stieg die Zahl der Besucher. Aber was mit der Bücherei passiert, wenn das versprochene neue Stadtteilzentrum nicht schnell genug realisiert wird, dass konnte auch Becker nicht sagen. Hinsichtlich des Stadtteils Mittelfeld räumte er ein, dass dies „der schlechtfrequentierteste Standort der Bücherbusses in Hannover“ sei. „Vielleicht liegt es ja am Standort“, meinte die Bürgervertreter und regten an, andere Haltestelle für den Bücherbus zu prüfen.

Steffen Gleixner berichtete, dass die Verwaltung vom „Aus“ für den kleinen Jugendtreff Wülfel ebenfalls überrascht worden sei. Bislang hatte die DLRG-Jugend diese Einrichtung an der Hildesheimer Straße in Wülfel betrieben. Doch der einzige Mitarbeiter kündigte und die DLRG sah sich außerstande, den Jugendtreff im kommenden Jahr weiter für den Nachwuchs aus dem Stadtteil anzubieten. In einem interfraktionellen Dringlichkeitsantrag wurde die Stadt daraufhin vom Bezirksrat aufgefordert, „Lösungsvorschläge und belastbare Pläne“ zu erarbeiten, sowie „mögliche Kooperationspartner für die Jugendarbeit im Stadtteil Wülfel vorzustellen.“  Es werde am falschen Ort gespart, meinte Vizebürgermeisterin Gabi Jakob. Präventive Jugendarbeit sei letztendlich viel billiger, als später große Probleme zu bekämpfen.

Ein weiterer interfraktioneller Antrag aller Parteien stand zum Thema „Am Schafbrinke“ auf der Tagesordnung. „Die Verwaltung wird aufgefordert, den Fußgängerüberweg in der Straße Am Schafbrinke vor der Einmündung Peiner Straße mit einer Ampelanlage und in Richtung stadtauswärts zusätzlich mit einer Blinkleuchte auszustatten, wie dies bereits stadteinwärts der Fall ist. Die Verwaltung wird des Weiteren aufgefordert, die mobile Radarfalle (Blitzer) zur Tempoüberwachung in der Straße Am Schafbrinke regelmäßig zu positionieren“, forderten die Bezirksratspolitiker.

Mit dem Bau des Kolumbariums in der denkmalgeschützten Neuen Kapelle auf dem Seelhorster Friedhof geht es nicht los. „Gemäß des Haushaltsplanes 2021/2022 ist der Einbau eines Kolumbariums in die neue Kapelle des Seelhorster Friedhofs beschlossen worden“, sagte Willi Lindenberg (SPD) und fragte, „wann wird der Umbau zum Kolumbarium begonnen?“ Die Antwort war enttäuschend. „Aufgrund der aktuellen Haushaltslage besteht keine Freigabe zur Vorlage einer Baudrucksache,“ hieß es in der Antwort von Gundula Ohlhorst, deshalb könne zurzeit „der Baubeginn (nicht) terminiert werden.“ Für Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner nicht nachzuvollziehen. Mit dem Kolumbarium könne die Stadt Einnahme erzielen, es würde sich rechnen. Gerade bei der derzeitigen Haushaltslage müsse die Stadt Projekte angehen, mit denen wieder Geld in die Kassen kommt, meinte sie.

Auch auf eine andere Anfrage der SPD fiel die Antwort wenig zufriedenstellend aus. „Bürger haben uns darauf aufmerksam gemacht, dass der Spazierweg (Fuß- und Radweg) von der Schützenallee (Höhe Fußgängerampel) entlang der Bezirkssportanlage in Richtung Leinebrücke in keinem guten Zustand sein soll, vielmehr bei oder nach Regenfällen eine Matsch- und Schlammwüste bildet“, sagte Anja Schollmeyer von der sozialdemokratischen Fraktion und wollte wissen, wann dieser Weg wieder instandgesetzt wird. Vielleicht 2024 – wenn ausreichende finanzielle und personelle Kapazitäten vorhanden sind, lautete die Stellungnahme aus dem Rathaus.

Die Fraktion der Grünen drängt auf die Vollendung der Veloroute 8. Man gehe, so die Stadt, nun von einer Umsetzung im kommenden Frühjahr aus. Es habe Engpässe bei einer damit beauftragten Firma gegeben.

Wie geht es mit dem maroden Freizeitheim Döhren weiter? Der Bezirksrat verliert langsam die Geduld. Auf Antrag der SPD-Fraktion bat der Bezirksrat die Stadtverwaltung, „zeitnah dem Bezirksrat über den Sachstand und den Fortgang der Planungen für eine Sanierung bzw. einen Neubau des Freizeitheims Döhren zu berichten.“

Hinsichtlich einer Gefahrenquelle in Waldheim folgte die Bürgervertretung ebenfalls den Sozialdemokraten. „Die Verwaltung wird gebeten, auf der Straße Am Schafbrinke unter der Eisenbahnbrücke direkt rechts anschließend an die Einmündung der Ottostraße auf der rechten Seite eine gekennzeichnete Parkverbots-Sperrflächen-Markierung für mindestens einen PKW aufzubringen“, wurde beschlossen. Hintergrund: durch parkende Fahrzeige ist die Sicht für einbiegende Autofahrer starb beeinträchtigt.

Auch die Christdemokraten wurden bei ihrem Antrag von allen Bezirksratsmitgliedern unterstützt. Den Antrag: „Die Verwaltung wird gebeten, in der Wülfeler Straße im Bereich der Fußgängerampel an der Haltestelle Lerchenfeldstraße über einen längeren Zeitraum durchgehend Erhebungen vorzunehmen, wie häufig es in diesem Bereich zu Geschwindigkeitsüberschreitungen und Rotlichtverstößen kommt“ hatten sie auf die Tagesordnung setzen lassen. Und die Grünen wollen ein Pilotprojekt für „Energiebotschafter Stadtbezirk Döhren-Wülfel – insbesondere im Stadtteil Mittelfeld – einzuführen.

Außerdem beschlossen: Der Stadtbezirksrat bezuschusst aus eigenen Mitteln eine Zuwendung in Höhe bis zu 5.000 Euro zur Anschaffung und Aufstellung eines neuen Bücherschrankes und einer Lesebank im Neubaugebiet Vitalquartier in Mittelfeld.

Vor 15 Jahren: Als die S-Bahn zwischen Hannover und Hildesheim freie Fahrt bekam

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Großer Bahnhof am Bahnhof: Vor 15 Jahren startete die S-Bahn nach Hildesheim

HANNOVER / HILDESHEIM. Vor 15 Jahren startete erstmals eine S-Bahn von Hannover nach Hildesheim. Zur Einweihung gab’s einen „Gro0en Bahnhof“ – am Hauptbahnhof Hannover und in Hildesheim. Ein kleiner Rückblick

Eine S-Bahn bekam Hannover schon zur Expo 2000. Doch erst acht Jahre später wurde das S-Bahn-Netz komplettiert. Am 14. Dezember 2008 schalteten die Signale auf freie Fahrt für die S-Bahn in die Nachbarstadt Hildesheim. Seither verbinden zwei Linien (S 3 und S 4) die Bischofs- und die Landeshauptstadt, einmal geht es über Lehrte, einmal über Sarstedt. Extra für diese neuen Strecken beschaffte das Land Niedersachsen 13 zusätzliche Triebzüge der Bauserie 425.5, die zusammen mit der Baureihe 424 eingesetzt wurden.

In Hannover stieg unter viel Presserummel der damalige Regionspräsident Hauke Jagau in den ersten S-Bahn-Zug mit Fahrtrichtung Hildesheim. Im Hildesheimer Hauptbahnhof erwarteten schon Musiker der Band Brazzo Brazzone  die Fahrgäste und draußen auf dem Vorplatz war ein großes Festzelt aufgebaut, in dem der damalige Hildesheimer Oberbürgermeister Kurt Machens seine prominenten Ehrengäste erwartete. Als Hauptakteur stand hier der niedersächsische Verkehrsminister Walter Hirche, am Mikrofon, der hier das das Startsignal für das gemeinsame Projekt von Region Hannover, Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen und Deutscher Bahn AG gab.

Zur Feier des Tages durften die Bürger die Züge zwischen Hannover und Hildesheimer kostenfrei nutzen. In alten Berichten heißt es, dass übervolle Wagen zu einem „Fiasko“ führten und am frühen Nachmittag soll der Fahrplan dann ganz durcheinandergeraten sein.

Straßenbahn-Oldtimer verteilten das Friedenslicht aus Bethlehem

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Mit Straßenbahn-Oldtimern wurde das Friedenslicht verteilt.

HANNOVER. Schöne Tradition in der Vorweihnachtszeit: Die Pfadfinder verteilten wieder das Friedenslicht aus Bethlehem in Hannover. Nach einer Aussendefeier in der Auferstehungskirche in Döhren gingen die Kinder und Jugendlichen mit ihren Lichtern zum benachbarten Üstra-Betriebshof. Hier warteten schon einige Oldtimer-Straßenbahnen – unter anderem der rote TW 601. Mit Hilfe der alten Bahnen verteilten die Pfadfinder das Friedenslicht dann an Gemeinende entlang des Streckennetzes der Üstra.

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Aussendefeier in der Auferstehungskirche

Am Mittelfelder Nachbarschaftstreff duftete es wieder nach heißen Waffeln

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Popsongs von Middle of the Road gab es auf dem Mittelfelder Adventsmarkt.

HANNOVER. Aller Jahre wieder herrscht am 2. Adventssonntag viel weihnachtlicher Trubel am Mittelfelder Nachbarschaftstreff. Auch in diesem Jahr wurde zum Adventsmarkt eingeladen, der rote Teppich lag bereit und es duftete hier wieder nach heißen Waffeln und Apfelpunsch und auch eine Kindereisenbahn drehte ihre Runden. Mal was anderes: Auf der Bühne spielte eine Band alte Popsongs von Middle of the Road und die Kleinsten der Eugenesen zeigten einen Tanz. Wem es draußen zu kalt wurde, konnte im Nachbarschaftstreff eine Tasse Kaffee und einen leckeren Kuchen vom Buffet genießen. Auch Dr. Gudrun Koch und Jens Schade von der SPD-Bezirksratsfraktion ließen es sich nicht nehmen, durch die kleine Budenstadt zu bummeln. Beide Ortspolitiker lobten das tolle Engagement der Mittelfelder, die in ehrenamtlicher Arbeit dieses Festmarkt organisiert hatten.

Weihnachtsmarkt in Hannover-Hainholz

Erstmalig Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz vor der Hainhölzer St. Marien-Kirche
Erstmalig Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz vor der Hainhölzer St. Marien-Kirche - © Fotos: Lothar Schulz 2023

Erstmalig, aber hoffentlich nicht einmalig

HANNOVER. Am letzten Sonnabend (09.12.) fand erstmalig auf dem Kirchplatz vor der Hainhölzer St. Marien-Kirche ein Weihnachtsmarkt statt. An dem Markt beteiligten sich die sozialen Einrichtungen aus dem Stadtteil, die in der Stadtteilrunde zusammengeschlossen sind. Es gab verschiedene Stände mit Bratwürsten, Punsch und Leckereien verschiedenster Art sowie Kreativangebote und weihnachtliche Dekorationen. Der Markt war sehr gut besucht. Das wurde besonders deutlich als sich gegen 16:00 Uhr eine große Menschenmenge in die St. Marien-Kirche begab um dort den musikalischen Darbietungen von Kindern aus dem Stadtteil zu lauschen. Der erstmalige Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz kann wohl als voller Erolg gewertet werden und es ist zu wünschen, dass es sich nicht um eine einmalige Veranstaltung handelt, sondern von jetzt an alle Jahre wieder stattfindet.

Hannoversche Kaffeemanufaktur unterstützt den Knabenchor Hannover

Hannoversche Kaffeemanufaktur unterstützt den Knabenchor Hannover © Hannoversche Kaffeemanufaktur
Hannoversche Kaffeemanufaktur unterstützt den Knabenchor Hannover © Hannoversche Kaffeemanufaktur

Die Geburt von Bohnissimo, dem Kaffee des Knabenchor Hannover

Ein Chor von internationaler Qualität trifft auf einen Kaffee von Welt. Das ist die Geburt von Bohnissimo, dem Kaffee des Knabenchor Hannover. Wer Bohnissimo erwirbt, genießt die edle Komposition erlesenster Kaffeebohnen Afrikas und Südamerikas mit einer besonderen Samtigkeit und einem außergewöhnlichen milden Aroma von der Hannoverschen Kaffeemanufaktur. Gleichzeitig tut er etwas Gutes: 3,50 Euro pro verkaufter 250 Gramm Kaffeetüte kommen dem Knabenchor Hannover zugute. Das Geld hilft beim Umbau seines neuen Zuhauses in der entwidmeten Heilig-Geist-Kirche in Hannover-Vahrenwald.

Chorleiter Professor Jörg Breiding freut sich sehr über das Engagement der Hannoverschen Kaffeemanufaktur. „Hier haben sich zwei Botschafter der Stadt Hannover zusammengefunden. Wir sind sehr dankbar für die langfristige Unterstützung und hoffen, dass Bohnissimo in diesem Jahr unter vielen Weihnachtsbäumen liegen wird. Der Umbau unserer neue Chorheimat in Vahrenwald sowie die langfristige finanzielle Absicherung der Singschule Knabenchor Hannover werden uns noch lange beschäftigen. Um so mehr freuen wir uns, dass ein hannoversches Unternehmen uns ab sofort partnerschaftlich begleitet.“ Eine Kostprobe seines Könnens gab der Knabenchor Hannover bei der Präsentation von Bohnissimo am 10. Dezember um 13 Uhr im Kaffeefachgeschäft der Hannoverschen Kaffeemanufaktur in der Kramerstraße 25 gleich gegenüber der Marktkirche.

„Ich bin restlos begeistert von den feinen Stimmen des Knabenchors Hannover. Mit seiner Musik versetzt er das Publikum in freudige Stimmung. Dazu will auch Bohnissimo seinen Teil beitragen – unsere neueste Kaffeekreation für den Knabenchor Hannover. Mit Bohnissimo setzen wir erstmals auch im Kultursponsoring eine feine Note“, freut sich Andreas Berndt, Inhaber der Hannoverschen Kaffeemanufaktur.

Tradition mit exzellenter musikalischer Ausbildung

Der Knabenchor Hannover verbindet Traditionsreichtum mit exzellenter musikalischer Ausbildung. 1950 von Heinz Hennig gegründet und bis 2001 von ihm geleitet, erlangte der Chor in seiner langjährigen Geschichte höchstes Ansehen. Heute zählt er zu einem der Besten seines Genres. Neben der exzellenten Musik sorgen auch die erlesenen Locations wie die ehrwürdige Marktkirche in Hannover bei jedem Auftritt für Höhepunkte. Dabei gesellen sich auch international angesehene Künstler wie Gustav Leonhardt, Ton Koopmann sowie verschiedene bekannte Sinfonieorchester zum Ensemble.

13 Mal in Folge Kulinarischer Botschafter Niedersachsens

Die Hannoversche Kaffeemanufaktur wurde 2012 von Andreas Berndt in Hannover-Limmer gegründet. Im Februar 2016 eröffnete der Kaffee-Experte die Rösterei in Burgdorf-Heeßel, Dorfstraße 17. Seit März 2018 gibt es eine weitere Filiale in der Wunstorfer Straße 33 in Hannover. Aushängeschild ist der 2021 eröffnete Standort in der Kramerstraße 25 vis-à-vis der Marktkirche. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 40 Mitarbeitende und führt ein Sortiment von über 40 Kaffeespezialitäten. Jährlich werden rund 200 Tonnen Kaffee produziert. 2016 eröffnete die Hannoversche Kaffeemanufaktur ihre erste Rösterei im chinesischen Changde. Die beiden jüngeren Söhne der Familie Berndt bauen dort das Geschäft für Shenzen, Shanghai und Singapur auf. Seit der Manufaktur-Gründung wurden 13 Kaffeespezialitäten der Rösterei jährlich zu Kulinarischen Botschaftern Niedersachsens gekürt. Mehr unter https://www.hannoversche-kaffeemanufaktur.de

Jahresausstellung zum Thema Architektur: Fototeam 76 zeigt Arbeiten seiner Mitglieder

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Marko Reuter eröffnet die Jahresausstellung des Fototeams 76

HANNOVER. Gut besucht: Heute Vormittag (10. Dezember) eröffnete der Ricklinger Fotoclub „Fototeam 76“ seine neue Bilderschau in der Fotogalerie Ricklingen im gleichnamigen Freizeitheim. Das hat schon Tradition. Und doch war etwas anderes. Erstmals nach vielen Jahren mussten die Hobbyfotografen für die Vernissage wegen entsprechender Vorgaben seitens des Freizeitheims vom 1. auf den 2. Adventssonntag ausweichen. Gleichwohl hatten viele Gäste den Weg an den Ricklinger Stadtweg zur Eröffnung gefunden.

Die Jahresausstellung 2023 stand diesmal unter dem Thema Architektur. Ruinen, altes Fachwerk, Gänge, Treppenhäuser und der Glaspalast der hannoverschen NordLB in „Fischaugenperspektive“. Neun Fotografen vom Fototeam spürten unterschiedlichen Aspekten der Architektur nach und hielten sie im Bilde fest. Nachdem Marko Reuter vom Fototeam ein paar einleitende Worte gefunden hatte, konnten sich Fotografen und Besucher noch bei einer Tasse Kaffee und Keksen über die gezeigten Aufnahmen fachsimpeln

Die Jahresausstellung „Architektur“ des Fototeams 76 ist bis zum 18. Januar 2024 zu den üblichen Öffnungszeiten des Freizeitheimes / Stadtteilzentrums Ricklingen zu sehen.

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Vernissage der Jahresausstellung Architekturfotos

Grundsteinlegung für neues Feuerwehrgebäude

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Grundsteinlegung für neues Feuerwehrgebäude in Hannover Misburg – Zeitkapsel - © Fotos: Lothar Schulz 2023

Misburg erhält neues Feuerwehrhaus

HANNOVER. Am gestrigen Freitag (08.12.) wurde der Grundstein für das neue Feuerwehrhaus mit Fahrzeughalle in der Straße Am Seelberg im hannoverschen Stadtteil Misburg gelegt. Im Juli 2025 soll das Gebäude für die Ortsfeuerwehr Misburg fertiggestellt sein. Als eine von 17 Ortsfeuerwehren der Freiwilligen Feuerwehr in Hannover werden die BrandbekämpferInnen dann aus der neuen Liegenschaft zu ihren Einsätzen im hannoverschen Stadtgebiet ausrücken. Das bisherige Gebäude aus dem Jahr 1961 war mittlerweile zu klein geworden und in die Jahre gekommen, so dass eine wirtschaftliche und zukunftsfähige Nutzung nicht mehr gegeben war. Um auch während der Bauphase jederzeit einsatzbereit zu sein, ist die Ortsfeuerwehr Misburg derzeit in einem Interimsgebäude in der Nähe des Misburger Wasserturms untergebracht. Am gestrigen Festakt anläßlich der Grundsteinlegung nahm auch Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay teil. In seinem Grußwort hob er die Bedeutung dieses Neubaus hervor: „Die Sicherheit der Bevölkerung ist ein hohes Gut und ein zentrales Ziel der Landeshauptstadt Hannover. Hierfür ist es erforderlich, dass unsere Einsatzkräfte optimale Bedingungen vorfinden. Deshalb freue ich mich, dass wir genau diese Voraussetzungen mit dem neuen modernen Feuerwehrhaus schaffen“. Der Erste Stadtrat und Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe betonte die Wichtigkeit der Freiwilligen Feuerwehr auch in Zeiten knapper finanzieller Ressourcen: „Man muss bei jedem Projekt schauen, wann können welche finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden. Dies ist uns für dieses neue Feuerwehrhaus gelungen und darüber bin ich persönlich sehr froh. Neben den technischen Neuerungen ist der Startschuss zu diesem Projekt auch ein Signal an alle unsere Ehrenamtlichen in den 17 Ortsfeuerwehren, dass uns unsere Freiwillige Feuerwehr natürlich sehr wichtig und trotz schwieriger haushalterischer Rahmenbedingungen im wahrsten Sinne des Wortes „lieb und teuer“ ist“. Auch der Direktor der Feuerwehr Hannover Christoph Bahlmann brachte seine Wertschätzung gegenüber den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern zum Ausdruck: „Unsere Freiwillige Feuerwehr ist elementarer Bestandteil der Gefahrenabwehr in dieser Stadt. Und noch mehr als in der Berufsfeuerwehr zählt im Ehrenamt eine adäquate und zeitgemäße Ausstattung, um Menschen für diese Tätigkeit begeistern und langfristig binden zu können. Als „Entschädigung“ für die Unannehmlichkeiten der erforderlichen beiden Umzüge wartet dann jedoch ein hoch funktionales Feuerwehrhaus, welches einen deutlichen Fortschritt für den Alltag im Feuerwehrdienst mit sich bringen wird“. Stadtbrandmeister Michael Psarrianos freute sich, dass die vor rund 14 Jahren begonnenen Planungen nun umgesetzt werden können: „Die Tatsache, dass wir heute hier stehen, ist das Ergebnis der langen Gespräche und Planungen seit 2010. Die Grundsteinlegung ist ein alter Brauch, der bis in die Zeiten der Völker des Altertums zurückreicht. Sie diente dazu, die bösen Geister zu vertreiben. Auch mit unserer Grundsteinlegung wollen wir symbolisch die negativen Einflüsse vertreiben“.