Vor 50 Jahren wurde der renovierte Döhrener Turm eingeweiht
HANNOVER. Wer einmal den Döhrener Turm von Innen sehen und die steilen Stufen hinauf erklimmen möchte, hat am Sonnabend, den 27. Juni, dazu Gelegenheit. Zwischen 14 und 17 Uhr öffnet sich die Tür und Besucher können in Kleingruppen – mehr als 10 Personen auf einmal sind aus Sicherheitsgründen nicht zulässig – den alten Landwehrturm erkunden.
Der Verein der Freunde des Döhrener Turm wollen mit dem „Tag der offenen Tür“ ein kleines Jubiläum feiern. Denn vor 50 Jahren fiel ein Baugerüst und der Wartturm zeigte sich in neuem Glanz. Es war der 19. Juni 1976. Rund ein Jahr lang war der Döhrener Turm eingerüstet gewesen, um wieder in Schuss gebracht zu werden.
Der Döhrener Turm gehörte zum äußeren Befestigungsgürtel der Stadt Hannover. Als Teil der Landwehr wurde er im 14. Jahrhundert von den Bürgern der Stadt an der Grenze zum Dorf Döhren errichtet, um die Landstraße nach Hildesheim zu kontrollieren. Nach 1945 verfiel das historische Wahrzeichen indes zusehends. Doch 1975 zeigte eine Familie aus Waldhausen Gemeinsinn.
Die Wiedemanns renovierten auf eigene Kosten den Döhrener Turm und bekamen dafür einen kostenlosen Mietvertrag für die Turmräume. Zwar äußerten nach einem alten Bericht der damaligen Neuen Hannoverschen Presse die Döhrener Sozialdemokraten vor rund 50 Jahren harsche Kritik an dem Arrangement. Aber auch die Genossen sind inzwischen längst mit dem Projekt versöhnt. Vor einer ganzen Reihe von Jahren zeichnete sogar die damalige Bezirksbürgermeisterin Christine Ranke-Heck (SPD) die inzwischen leider verstorbene Retterin des Turmes, Christel Wiedemann, posthum mit Ehrennadel und -urkunde aus. Christine Ranke-Heck ist heute noch Mitglied bei den „Freunden des Döhrener Turms“ und kümmert sich mit um die Pflege des alten Wehrturms.
Als am 19. Juni 1976 der Döhrener Turm nach der Renovierung wieder betreten werden konnte, war dies Anlass für ein kleines Fest. Der Musikzug der Döhrener Schützen spielte auf und viele Menschen schnupperten neugierig zum ersten Mal in ihren Leben die Luft im inneren des alten Wehrturms. Und wie aus den Fotos zu ersehen ist, stand der Turm damals noch nicht auf einer Straßeninsel, sondern am Rand der Hildesheimer Straße.
D Vor 50 Jahren wurde der renovierte Döhrener Turm eingeweihtDer Spielmannszug der Döhrener Schützen Vor 50 Jahren wurde der renovierte Döhrener Turm eingeweiht
Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz
HANNOVER. Am Montag (01.06.) eröffnete Bundesinnenminister Alexander Dobrindt in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste die INTERSCHUTZ 2026, die Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz, auf dem Messegelände in Hannover. Oberbürgermeister Belit Onay begrüßte die TeilnehmerInnen an der Eröffnungsfeier. Neben Bundesinnenminister Alexander Dobrindt stand auch Niedersachens Innenministerin Daniela Behrens auf der Rednerliste. Mit dem Durchschneiden eines roten Bandes und dem Ertönen einer Alarmsirene war das Startsignal für die offizielle Eröffnung der Messe gegeben. Im Anschluss an die Eröffnungsfeier begab sich der Bundesinnenminister begleitet von weiteren politischen Vertreterinnen und Vertretern und Ehrengästen auf einen Rundgang über die Weltleitmesse.
Bevölkerungsschutz, Rettungswesen und Sicherheit im Fokus
HANNOVER.
Vom 1. bis 6. Juni 2026 findet auf dem Messegelände Hannover die INTERSCHUTZ statt. Die weltweit bedeutende Fachmesse für Feuerwehr, Rettungswesen, Katastrophenschutz, Bevölkerungsschutz und Sicherheit bringt Einsatzorganisationen, Behörden, Wissenschaftseinrichtungen sowie Unternehmen aus zahlreichen Ländern zusammen. Bereits am Eröffnungstag zeigte sich die Bedeutung der Veranstaltung für die nationale und internationale Sicherheitsarchitektur. Die offizielle Eröffnung erfolgte durch den hannoverschen Oberbürgermeister Belit Onay, die niedersächsische Innenministerin Daniela Behrens sowie Bundesinnenminister Alexander Dobrindt.
Die INTERSCHUTZ gilt seit vielen Jahren als zentrale Messe für alle Bereiche der Gefahrenabwehr. Im Mittelpunkt stehen Innovationen für Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, zivile Verteidigung und technische Hilfeleistung. Nach Angaben der Veranstalter präsentiert sich die Messe 2026 größer denn je. Auf einer Ausstellungsfläche von mehr als 112.000 Quadratmetern stellen über 1.500 Unternehmen, Behörden und Organisationen aus mehr als 50 Nationen ihre Produkte, Dienstleistungen und Konzepte vor. Damit werden frühere Rekordwerte der Messe übertroffen.
Die Ausstellung umfasst moderne Einsatzfahrzeuge, Kommunikations- und Leitsysteme, Drohnentechnik, Robotik, digitale Führungsunterstützung, persönliche Schutzausrüstung, Löschtechnik sowie innovative Konzepte für die Bewältigung von Großschadenslagen. Ergänzt wird das Angebot durch Fachforen, Vorträge, Demonstrationen und praktische Vorführungen.
Eröffnung mit Fokus auf Resilienz und Krisenvorsorge
Die offizielle Eröffnungsfeier stand im Zeichen der aktuellen Herausforderungen für den Bevölkerungsschutz. Extremwetterereignisse, Hochwasserlagen, Waldbrände, hybride Bedrohungen sowie die Anforderungen an eine moderne zivile Verteidigung prägen zunehmend die Arbeit von Behörden und Hilfsorganisationen.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt betonte die Bedeutung leistungsfähiger Strukturen für den Bevölkerungsschutz und verwies auf die geplanten Investitionen des Bundes in Ausstattung, Ausbildung und Infrastruktur. Moderne Technologien und Innovationen seien entscheidende Faktoren, um Einsatzkräfte künftig noch wirkungsvoller unterstützen zu können. Die INTERSCHUTZ sei dabei eine wichtige Plattform für den Austausch zwischen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und den Hilfsorganisationen.
Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens hob die Leistungsfähigkeit der Feuerwehren, Rettungsdienste und Hilfsorganisationen hervor. Angesichts zunehmender Krisenszenarien sei ein leistungsfähiger Bevölkerungsschutz unverzichtbar. Die INTERSCHUTZ verdeutliche eindrucksvoll die Innovationskraft und das Engagement der zahlreichen ehren- und hauptamtlichen Einsatzkräfte.
Auch Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay würdigte die Bedeutung der Messe für die Landeshauptstadt Hannover und unterstrich die internationale Strahlkraft der Veranstaltung. Hannover sei seit Jahrzehnten ein wichtiger Standort für Messen und Kongresse mit weltweiter Bedeutung.
Nach der offiziellen Eröffnung begann ein gemeinsamer Messerundgang von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und Innenministerin Daniela Behrens. Ziel war es, sich vor Ort über aktuelle Entwicklungen, neue Technologien und die Arbeit der verschiedenen Organisationen zu informieren. Der Rundgang führte durch mehrere Hallen des Messegeländes und umfasste zahlreiche Stationen bei Behörden, Hilfsorganisationen und Unternehmen.
Bereits zu Beginn stand das Technische Hilfswerk im Mittelpunkt.
Beim Stand des Technisches Hilfswerk informierten sich die Minister über moderne Einsatzmöglichkeiten der Bundesanstalt. Präsentiert wurden unter anderem technische Rettungssysteme, Spezialfahrzeuge, mobile Infrastrukturkomponenten sowie Konzepte für die Bewältigung großflächiger Schadenslagen.
Das THW spielt insbesondere bei Hochwasserereignissen, Sturmschäden, Infrastruktur-Ausfällen und internationalen Hilfseinsätzen eine wichtige Rolle. Moderne Technik und die Zusammenarbeit mit anderen Einsatzorganisationen standen im Mittelpunkt der Gespräche.
DLRG präsentiert Wasserrettung und Hochwassereinsatz
Anschließend führte der Rundgang zur Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft. Dort standen die Themen Wasserrettung, Hochwasserschutz und Katastrophenhilfe im Fokus.
Die DLRG präsentierte moderne Rettungsboote, Einsatzfahrzeuge und Ausrüstung für die Wasserrettung. Darüber hinaus wurden Konzepte vorgestellt, die bei Hochwasserlagen und großflächigen Überschwemmungen zum Einsatz kommen können. Die zunehmende Häufigkeit extremer Wetterereignisse macht diesen Bereich des Bevölkerungsschutzes immer wichtiger.
Eine weitere Station war das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Hier informierten sich die Besucher über aktuelle Projekte zur Krisenvorsorge und Selbsthilfe.
Im Mittelpunkt standen Warnsysteme, Krisenkommunikation, Notfallvorsorge sowie Strategien zur Stärkung der Resilienz von Kommunen und Bürgern. Das BBK präsentierte verschiedene Maßnahmen, mit denen die Bevölkerung besser auf außergewöhnliche Ereignisse vorbereitet werden kann.
Deutsches Rotes Kreuz zeigt moderne Rettungskonzepte
Große Aufmerksamkeit erhielt auch der Besuch beim Deutsches Rotes Kreuz. Das DRK stellte moderne Konzepte für den Rettungsdienst, den Sanitätsdienst und den Katastrophenschutz vor.
Gezeigt wurden unter anderem mobile Behandlungseinheiten, medizinische Versorgungssysteme für Großschadenslagen sowie digitale Lösungen zur Einsatzkoordination. Darüber hinaus standen die Themen Ehrenamt und Nachwuchsgewinnung im Mittelpunkt der Präsentationen.
Die Vertreter des DRK erläuterten die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Rettungsdiensten, Feuerwehren und Katastrophenschutzorganisationen. Gerade bei Großschadenslagen seien abgestimmte Strukturen unverzichtbar.
Nach dem Wechsel in Halle 26 besuchten Alexander Dobrindt und Daniela Behrens die Johanniter-Unfall-Hilfe.
Die Johanniter präsentierten ihre vielfältigen Aufgabenfelder vom Rettungsdienst über Sanitätsdienste bis hin zum Bevölkerungsschutz. Besondere Aufmerksamkeit galt modernen Ausbildungskonzepten und technischen Lösungen zur Einsatzunterstützung.
Gezeigt wurden innovative Fahrzeuge, digitale Einsatzführungssysteme und neue Möglichkeiten der medizinischen Versorgung bei Großveranstaltungen und Katastrophenlagen.
Arbeiter-Samariter-Bund mit innovativen Einsatzkonzepten
Eine weitere Station war der Stand des Arbeiter-Samariter-Bund.
Der ASB stellte neue Konzepte für den Katastrophenschutz und den Rettungsdienst vor. Neben Fahrzeugen und Ausrüstung wurden auch digitale Lösungen präsentiert, die die Koordination größerer Einsatzlagen erleichtern sollen.
Vertreter des Verbandes erläuterten den Gästen aktuelle Herausforderungen bei der Ausbildung von Einsatzkräften und bei der Sicherstellung einer flächendeckenden Versorgung.
Ebenfalls Teil des Rundgangs war der Besuch beim Malteser Hilfsdienst.
Die Malteser zeigten aktuelle Entwicklungen im Bereich Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Sanitätsversorgung. Besondere Bedeutung kommt dabei der Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen und Behörden zu.
Nach dem Ende des offiziellen Besuchs von Bundesinnenminister Dobrindt setzte Daniela Behrens ihren Rundgang auf dem Messegelände fort. Weitere Stationen waren führende Hersteller von Feuerwehrtechnik und Organisationen des Brandschutzwesens.
Besucht wurden unter anderem die österreichische Firma Rosenbauer International, der Deutscher Feuerwehrverband sowie die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes.
Hier standen neue Löschfahrzeuge, Einsatzkonzepte, Digitalisierung und die Weiterentwicklung von Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten für Feuerwehren im Mittelpunkt.
Zu den stark beachteten Ausstellern gehörte auch BMW. Das Unternehmen zeigte verschiedene Spezialfahrzeuge und Mobilitätslösungen für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.
Die präsentierten Fahrzeuge sind für den Einsatz bei Polizei, Rettungsdiensten und anderen Behörden konzipiert. Im Mittelpunkt standen moderne Antriebstechnologien, digitale Assistenzsysteme sowie Konzepte für den sicheren und effizienten Einsatzbetrieb.
Die Integration neuer Antriebstechnologien gewinnt auch im Bereich der Gefahrenabwehr zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig müssen Einsatzfahrzeuge höchsten Anforderungen hinsichtlich Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit gerecht werden.
Niedersachsen präsentiert Hochwasser- und Starkregenvorsorge
Einen besonderen Schwerpunkt setzt das Land Niedersachsen auf die Themen Hochwasser- und Starkregenschutz. Gemeinsam mit dem Landesfeuerwehrverband Niedersachsen und der Feuerwehr-Unfallkasse präsentiert sich das Land auf einem umfangreichen Gemeinschaftsstand.
Besucher erhalten dort Informationen über Gefahren durch Hochwasserereignisse sowie Möglichkeiten der Eigenvorsorge. Praktische Demonstrationen zeigen die Auswirkungen von Kellerüberflutungen und verdeutlichen, welche Maßnahmen im Ernstfall ergriffen werden können.
Darüber hinaus werden moderne Ausbildungsformen vorgestellt. Dazu gehören virtuelle Trainingssysteme und VR-Anwendungen, mit denen Einsatzkräfte realitätsnahe Szenarien üben können.
Ein zentrales Thema der INTERSCHUTZ 2026 ist die Digitalisierung.
Viele Aussteller präsentieren Lösungen zur digitalen Einsatzführung, Lagebilderstellung und Kommunikation. Moderne Software unterstützt Einsatzleitungen dabei, Informationen schneller auszuwerten und Entscheidungen fundierter zu treffen.
Auch Drohnen, autonome Systeme und künstliche Intelligenz spielen auf der Messe eine wichtige Rolle. Diese Technologien können künftig helfen, Einsatzlagen schneller zu erkennen und Ressourcen effizienter einzusetzen.
Gleichzeitig wird deutlich, dass technische Innovationen die Einsatzkräfte nicht ersetzen, sondern ihre Arbeit unterstützen sollen. Der Mensch bleibt weiterhin das zentrale Element erfolgreicher Gefahrenabwehr.
Die INTERSCHUTZ 2026 zeigt eindrucksvoll, wie eng die internationale Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz mittlerweile geworden ist. Zahlreiche Aussteller und Delegationen aus dem Ausland nutzen die Messe für den fachlichen Austausch.
Internationale Zusammenarbeit gewinnt an Bedeutung
Naturkatastrophen, Waldbrände oder großflächige Stromausfälle machen nicht an Landesgrenzen halt. Daher gewinnt die grenzüberschreitende Kooperation zwischen Feuerwehren, Rettungsdiensten und Katastrophenschutzbehörden zunehmend an Bedeutung.
Die Messe bietet hierfür eine wichtige Plattform, um Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Lösungen zu entwickeln.
Mit ihrer Eröffnung hat die INTERSCHUTZ 2026 erneut ihre Bedeutung als weltweit führende Fachmesse für Feuerwehr, Rettungswesen, Katastrophenschutz und Sicherheit unter Beweis gestellt. Der gemeinsame Auftritt von Belit Onay, Daniela Behrens und Alexander Dobrindt unterstrich die hohe politische Bedeutung des Bevölkerungsschutzes in Deutschland. Der anschließende Rundgang führte zu zahlreichen Organisationen und Unternehmen, darunter THW, DLRG, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter, ASB, Malteser, BMW sowie weitere Aussteller aus dem Bereich der Gefahrenabwehr und Sicherheit. Dabei wurden moderne Technologien, innovative Einsatzkonzepte und aktuelle Herausforderungen des Bevölkerungsschutzes sichtbar.
Die Messe verdeutlicht, dass die Sicherheit der Bevölkerung nur durch das Zusammenwirken von Staat, Hilfsorganisationen, Wissenschaft und Wirtschaft gewährleistet werden kann. Die INTERSCHUTZ 2026 bietet dafür eine einzigartige Plattform und setzt wichtige Impulse für die Zukunft von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz.
HANNOVER. Nachdem in den letzten Tagen und Wochen relativ wenig medienrelevante Feuerwehreinsätze zu verzeichnen waren (einmal abgesehen von dem Zusamenstoß zweier Stadtbahnen in Linden am letzten Donnerstag) ging es am Wochenende innerhalb von weniger als 24 Stunden Schlag auf Schlag. Am Freitagabend gegen 19:30 Uhr kam es im Gewerbepark Lohweg im hannoverschen Stadtteil Anderten zu einem Großbrand in einer Lager- und Logistikhalle. Personen wurden nicht verletzt. Insgesamt waren hier 95 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz. Außerdem wurde die Feuerwehr in der Nacht zu Samstag um 01:26 Uhr zu einem Wohnungsbrand im Stadtteil Ahlem in die Straße Am Bahndamm alarmiert. Personen wurden nicht verletzt, mussten jedoch von der Feuerwehr aus dem Gebäude gerettet werden. Hier waren die Feuerwehr und der Rettungsdienst mit 48 Einsatzkräften und 16 Fahrzeugen vor Ort. Samstagmittag dann wurde die Regionsleitstelle Hannover um 12:15 Uhr über eine vermisste Person im Bereich der Dreiecksteiche im Stadtteil Ricklingen informiert. Die Regionsleitstelle leitete sofort einen Großalarm für Einheiten der Feuerwehr, der DLRG und des Rettungsdienstes Hannover, mit Spezialkräfte zur Wasserrettung, aus. Der Einsatz konnte nach 30 Minuten beendet werden nachdem die vermisste Frau an einer anderen Stelle der Dreiecksteiche angetroffen wurde. An diesem Einsatz waren 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und DLRG Hannover sowie der Polizeihubschrauber („Phönix“) der Polizei Hannover beteiligt. Fast zeitgleich zum Wasserrettungseinsatz in Ricklingen kam es am Maschteich im hannoverschen Stadtteil Mitte zu einem großangelegten Wasserrettungseinsatz. Um 13:00 Uhr erhielt die Regionsleitstelle Hannover einen Hinweis der Polizei Hannover über einen möglichen Notfall am Maschteich. Dort wurde durch Polizeibeamte ein verlassener Rollstuhl, sowie Bekleidungsstücke unmittelbar am Ufer aufgefunden. Der Rollstuhl stand mit den Reifen direkt an der Wasserkante, eine zugehörige Person konnte jedoch nicht festgestellt werden. Die Regionsleitstelle leitete daraufhin einen Großalarm für die Wasserrettungseinheiten und Kräfte der Feuerwehr, der DLRG und des Rettungsdienstes aus. Die Einsatzkräfte suchten den Uferbereich mit Wasserrettern intensiv ab. Aufgrund der geringen Wassertiefe gingen die Wasserretter der DLRG hierzu in Form einer Suchkette vor. Zeitweise unterstützte der Polizeihubschrauber „Phönix“ die Maßnahmen aus der Luft, während zusätzlich Drohnen zur Lageerkundung und Absuche der Ufer zum Einsatz kamen. Trotz der intensiven Suchmaßnahmen konnte keine Person im oder am Wasser aufgefunden werden. Der Einsatz wurde nach einer Stunde ergebnislos abgebrochen. Die Polizei Hannover hat die Ermittlungen aufgenommen. An diesem Einsatz waren 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und DLRG Hannover beteiligt.
Flo Rida auf der N-JOY Starshow 2025 - EXPO Plaza in Hannover am 30.05.2026 @ Ulrich Stamm
2. Tag vom Plaza-Festival: 20000 Fans erleben farbenfrohe Open Air-Party
HANNOVER.
Als sich am 30. Mai 2026 die Tore der Expo Plaza in Hannover öffneten, stand den Besucherinnen und Besucher ein musikalisches Sommerhighlight der Extraklasse bevor.
Die N-JOY Starshow bringt wie jedes Jahr internationale Superstars, beliebte deutsche Künstler und spannende Newcomer auf eine Bühne und verspricht einen unvergesslichen Tag voller Emotionen, guter Stimmung und mitreißender Live-Musik für die ganze Familie.
Den traditionellen Auftakt machte um 15.00 Uhr Alle Farben. Hinter dem Künstlernamen verbirgt sich der Berliner DJ und Produzent Frans Zimmer. Der 40-Jährige gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten deutschen Musikexporten im Bereich Dance und House. Mit Hits wie „Die Welt in allen Farben“, „She Moves (Far Away)“, „Please Tell Rosie“ oder „Little Hollywood“ sorgte der Resident-DJ auch diesmal als Warmup für ausgelassene Festivalstimmung. Seine eingängigen Melodien und energiegeladenen Beats in Kombination mit Pyroeffekten und Konfettikanonen brachten die ersten Besucher sofort zum Tanzen und verwandelte die Expo Plaza in eine riesige, bunte Open-Air-Party.
Tiffany Aris auf der N-JOY Starshow 2025 n Hannover am 30.05.2026 @ Ulrich Stamm
Eine Stunde später, um 16.00 Uhr, übernahm Tiffany Aris die Bühne. Die junge Hamburger Sängerin gilt als eine der vielversprechendsten Stimmen der deutschen Popszene. Mit ihrer gefühlvollen Stimme, ehrlichen Texten und modernen Popsounds hat sie sich in kurzer Zeit eine treue Fangemeinde aufgebaut. Seit dem Beginn ihrer Solokarriere im Jahr 2022 erreichte sie mehr als 20 Millionen Streams. Darüber hinaus arbeitete sie als Songwriterin unter anderem mit Tokio Hotel, Alle Farben und Kelvin Jones zusammen. Mit ihren Songs „Breathe“ mit „Vertigo“ und „Heavy Rain“ bringt sie die Plaza mit Tanzen und Mitsingen. Im Anschluss nahm sich die sympathische 28jährige noch sehr viel Zeit für ihre Fans und erfüllte viele Selfi- und Autogrammwünsche.
Gentleman auf der N-JOY Starshow 2025 n Hannover am 30.05.2026 @ Ulrich Stamm
Um 16.55 Uhr wurde es karibisch: Gentleman sorgte mit seinen Reggae-Klängen für entspannte Sommeratmosphäre. Der gebürtige Osnabrücker, der in Köln aufwuchs, zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten zu den erfolgreichsten Reggae-Künstlern Europas.
Zu seinen größten Erfolgen zählen die Alben „Confidence“ und „Diversity“, die beide Platz eins der deutschen Charts erreichten. Mit seinen Songs voller positiver Botschaften, Lebensfreude und Tiefgang begeisterte er seine Fans auf der Plaza.
Zah1de auf der N-JOY Starshow 2025 n Hannover am 30.05.2026 @ Ulrich Stamm
Am frühen Abend, um 18.15 Uhr, gehört die Bühne Zah1de. Die junge Künstlerin wurde zunächst durch soziale Medien bekannt und hat sich inzwischen auch musikalisch einen Namen gemacht. Mit Millionen Followern auf TikTok und Hits wie „Mona Lisa Motion“ gelang ihr der Sprung in die deutschen Charts. Die N-JOY Starshow gehörte zu ihren bislang größten Open-Air-Auftritten. Mit ihren Songs begeisterte sie vor allem ein junges Publikum. Ihr Auftritt dürfte einer der emotionalsten Momente für viele ihrer Fans gewesen sein, die endlich mal ihre Social-Media-Idol live auf der großen Festivalbühne erleben konnten.
Sean Paul auf der N-JOY Starshow 2025 n Hannover am 30.05.2026 @ Ulrich Stamm
Als um 19.45 Uhr die ersten Takte von Sean Paul erklangen, erreicht die Stimmung einen neuen Höhepunkt. Der 53-jährige Jamaikaner gehört zu den größten Dancehall-Stars der Welt. Mit Welthits wie „Get Busy“, „Temperature“, „No Lie“ oder „She Doesn’t Mind“ hat er Generationen von Musikfans begleitet. Kaum ein anderer Künstler versteht es so gut, das Publikum in Bewegung zu bringen. Seine Mischung aus karibischen Rhythmen und unverwechselbarer Stimme hat die Expo Plaza in eine einzige riesige Tanzfläche verwandelt.
Flo Rida auf der N-JOY Starshow 2025 – EXPO Plaza in Hannover am 30.05.2026 @ Ulrich Stamm
Den krönenden Abschluss des Abends liefert ab 21.30 Uhr Flo Rida. Der US-Rapper aus Florida zählt seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten Hitlieferanten der internationalen Musikszene. Songs wie „Low“, „Right Round“, „Good Feeling“, „Whistle“ oder „Club Can’t Handle Me“ gehören längst zu den größten Partyhymnen der vergangenen Jahrzehnte. Mit dem Einbruch der Dunkelheit über der Expo Plaza feierten die 20.000 Fans gemeinsam seine Hits. Besonders erfreut waren erst 20 ausgewählte weibliche Personen von klein bis groß aus dem Publikum, danach 20 Männer, die auf die Bühne durften und sowohl gesanglich als auch tänzerisch die Show mit performt haben. Es war der perfekte Schlusspunkt eines außergewöhnlichen Festivalwochenendes mit gemeinsamen Erlebnissen, Gänsehautmomenten und Erinnerungen, die noch lange nach dem letzten Song bleiben werden.
Nach dem Festival ist vor dem Festival: für das nächste Jahr ist das Zwillings-Plaza-Fest für den Freitag, 4. Juni 2027 (NDR 2), und Samstag, 5. Juni (N-JOY) terminiert. Der Vorverkauf beginnt am kommenden Dienstag, 2. Juni. Infos dazu unter www.hannover-concerts.de.
HANNOVER. Fetzige Klänge, heiße Rhythmen: Zum 23. Male startete heute Nachmittag (30. Mai) auf dem Fiedelerplatz das Döhrener Jazzfestival. Mit dabei auf einen der Bänke der Bierzeltgarnituren: Reinhard Kramer, der vor 25. Jahren die Tradition des Jazzfestivals in Döhrens guter Stube begründet hat. Nur weil die Corana-Pandemie eine zweijährige Auszeit forderte, konnten die Organisatoren diesmal noch kein Viertel-Jahrhundert-Jubiläum feiern.
Die Live-Konzerte starteten mit der Old Vorginny Jazzband, gefolgt von Rudi B. Symänik und bis 21 Uhr sollen Steward Five den Döhrenern einheizen. Für das leibliche Wohl der zahlreichen Besucher war gesorgt. Neben Kaffee und Kuchen gab es Kaltgetränke, Crêpes und Bratwurst.
Das Organisatorenteam
Das Organisatorenteam
Die Old Vorginny Jazzband
Die Old Vorginny Jazzband
Die Band Rudi B. Symänik
Die Band Rudi B. Symänik
Old Vorginny Jazzband
Old Vorginny Jazzband
Die Old Vorginny Jazzband
Die Old Vorginny Jazzband
Die Band Rudi B. Symänik
Die Band Rudi B. Symänik
Die Old Vorginny Jazzband
Die Old Vorginny Jazzband
Regionsabgeordnete Maria Hesse und Reinhard Kramer, Begründer des Jazzfestivals
Regionsabgeordnete Maria Hesse und Reinhard Kramer, Begründer des Jazzfestivals
15000 Fans feiern bei Sonne, Gewitter und Regen auf der EXPO Plaza Hannover
HANNOVER.
Am Freitag, den 29. Mai 2026, verwandelte sich die EXPO Plaza in Hannover erneut in eine große Open-Air-Bühne für nationale und internationale Musikstars. Das NDR 2 Plaza Festival zählt seit Jahren zu den beliebtesten Musikveranstaltungen Norddeutschlands und lockt tausende Besucherinnen und Besucher nach Hannover. Als feste Instanz moderierte das NDR2 Morgen Team mit Elke Wiswedel und Jens Mahrhold durch das Festival. Sie konnten schon mal, wider aller Erwartungen, von einer reibungslosen Anreise mit der Bahn berichteten. Jens Mahrhold wurde zwar vom Taxifahrer der Security Branche zugeordnet und müsste dann bis zur Eröffnung der Interschutz Messe noch in Hannover verweilen. Diese Option schloss er dann zur Freude der 15.000 Fans auf der Expo-Plaza aus.
Plaza Festival 2026 in Hannover am 29.05.2026
Das diesjährige Line-up bot bei schwülen 28 Grad eine Mischung aus Pop, Rock, Country-Rock und nostalgischen Welthits.
Den Auftakt des Festivals übernahm die deutsche Popband ClockClock. Die Gruppe stammt aus Mannheim und wurde vor allem durch moderne Popsongs mit eingängigen Melodien bekannt. Ihren Durchbruch feierten sie mit Hits wie „Sorry“, „Someone Else“ und „Over“. Besonders ihre emotionalen Texte und die markante Stimme von Sänger Boki machen die Band zu einer festen Größe im deutschen Radio. In den vergangenen Jahren spielte ClockClock zahlreiche ausverkaufte Konzerte und etablierte sich als einer der erfolgreichsten deutschen Popacts der Gegenwart. Die fünfköpfige Band heizte ordentlich mit „Better Without U”, „Brooklyn” und „Someday soon” ordentlich ein, obwohl das bei den Temperaturen eigentlich gar nicht mehr nötig war.
Nach einer kurzen Pause standen 16 Uhr die britische Boyband Blue auf der Bühne. Die Gruppe wurde Anfang der 2000er-Jahre in London gegründet und gehörte damals zu den erfolgreichsten Boybands Europas. Mit Songs wie „All Rise“, „Sorry Seems To Be The Hardest Word“ gemeinsam mit Elton John und „One Love“ feierten Blue internationale Charterfolge. Die Band verkaufte weltweit Millionen Tonträger und begeistert bis heute zu ihrem 25. Geburtstag, Fans mit ihrem Mix aus Pop und R&B. Ihr Auftritt beim Plaza Festival brachten sie mit „One Last Time“ und „Guilty“ echtes 2000er-Jahre-Feeling mit nach Hannover.
Die Berliner Band The BossHoss brachte ab 17.30 Uhr Country-Rock auf die EXPO Plaza. Bekannt wurde die 2004 gegründete Gruppe zunächst durch ungewöhnliche Country-Versionen bekannter Popsongs, später feierte die Band mit eigenen Liedern große Erfolge. Songs wie „Don’t Gimme That“, „Jolene“ oder „Dos Bros“ machten The BossHoss deutschlandweit bekannt. Mit ihrem markanten Cowboy-Stil, energiegeladenen Live-Auftritten und zahlreichen Festivalshows zählen sie seit Jahren zu den beliebtesten deutschen Rockbands. Auf der Plaza begeisterte die 10-köpfige Gruppe und bot eine mitreißende Bühnenshow inklusive Pyrotechnik. Ihr Song „On The Road Again“ wurde textsicher mitgesungen.
Einer der internationalen Höhepunkte des Festivals war der Auftritt von Roxette gegen 19 Uhr. Das schwedische Popduo aus Halmstad prägte die internationale Musikszene der späten 1980er- und 1990er-Jahre entscheidend mit. Weltweit bekannt wurden Roxette durch Hits wie „It Must Have Been Love“, „The Look“, „Joyride“ und „Listen To Your Heart“. Nach dem Tod von Sängerin Marie Fredriksson brachte der Bandgründer Per Gessle die Musik von Roxette gemeinsam mit der schwedischen Sängerin Lena Philipsson zurück auf die Bühne. Das Comeback zählte zu den emotionalsten Musikereignissen des Jahres 2025. Die Lieder „Big Love“, „Sleeping In My Car“ und „Must to be Love“ erzeugten bei vielen Gänshautmomente.
Nach dem Auftritt von Roxette gab es erstmal eine wetterbedingte Pause aufgrund eines herannahenden Gewitters. Alle 15.000 Besucher suchten Schutz in der angrenzenden ZAG Arena, wo Peter Maffay die Wartezeit mit „Über sieben Brücken musst du gehn“ im wahrsten Sinne überbrückte.
Um 21.30 Uhr war die Gewittergefahr soweit vorüber, dass sich die Fans wieder vor der Bühne versammelten. Die Rocklegende legte im Starkregen los. Nach kurzer Zeit legte er seine Lederjacke ab und performte seine Lieder mit immer wieder frisch gestimmter Gitarre und Sonne im Herzen, wie er selber sagte.
Der in Rumänien geborene und seit vielen Jahrzehnten in Deutschland lebende Rockstar, gehört mit über 80 Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten Künstlern der deutschen Musikgeschichte. Zu seinen größten Hits zählen „Über sieben Brücken musst du gehn“, „Sonne in der Nacht“, „Eiszeit“ und „Du“. Da er sich weitgehend von großen Tourneen verabschiedet hat, war es ein ganz besonderes Ereignis ihn heute Abend nochmals im Regen zu erleben. Mit dem gemeinsamen Auftritt von Peter Maffay und Johannes Oerding geht um kurz vor Mitternacht ein langer Konzerttag voller großer Hits, emotionaler Momente und Festivalstimmung auf der EXPO Plaza in Hannover zu Ende. Morgen geht’s mit der N-Joy Starshow weiter!
HANNOVER. Zum 20. Male wurde heute (29. Mai) der europäische Nachbarschaftstag gefeiert. Der hannoversche Stadtteil Döhren war dabei. Im Quartierstreff an der Borgentrickstraße und im gegenüberliegende Spielpark Ziegelstraße gab es wieder jede Menge Gelegenheiten, sich mit den Nachbarn zu treffen. Im Quartierstreffe konnte gemeinsam eine Tasse Kaffee getrunken, heiße Waffeln vernascht und Musik gehört werden oder die Gelegenheit stand offen, selbst bei einem Chor mitzusingen. Nebenan im Spielpark gab es eine Reihe von Angeboten für den Nachwuchs, nebst Kaltgetränken und sogar einen frisch zubereiteten Erdbeer-Smoothie. Viel Beifall ertanzte sich die Mädchen des Hip-Hop-Gruppe des FC Schwalbe und des Jugendzentrums Döhren. Trotz brennenden Sonne und entsprechen hohen Temperaturen gab es von den Tänzerinnen der „United Allstars“ dann sogar noch eine Zugabe.
Wer wollte, konnte an diesem Nachmittag auch einen Ausflug mit der Fahrrad-Rikscha zu den Kiesteichen auf der anderen Seite der Leine unternehmen. Das Mütterzentrum/Mehrgenerationshaus nutzte den Nachbarschaftstag, um sein Angebot für mobilitätseingeschränkte Mitmenschen vorzustellen. Wer nicht mehr so gut auf den Beinen ist, kann sich mit der Rikscha ehrenamtlich im Stadtteil zu Arztpraxen, Einkäufen oder kleinen Ausfahrten chauffieren lassen. Das Angebot ist kostenlos, bei einer Spende wird allerdings auch nicht „nein“ gesagt. Terminanfragen nimmt das Mütterzentrum Montags, Dienstags und Donnerstags von 9 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 0511-8387832 entgegen.
Hier gab es heiße Waffeln
Stadtbezirksmanager Sven Berger kündigte die Tanzvorführung an
HANNOVER. Um 11:53 Uhr am gestrigen Donnerstagmittag (28.05.) kam es in Linden-Süd zu einem Zusammenstoß zweier Stadtbahnen auf der Ritter-Brüning-Straße im Bereich der Haltestelle Allerweg in Linden-Süd. Die Bahnen der stadtauswärts fahrenden Linie 13 (Fahrtrichtung Wettbergen) und der stadteinwärts fahrenden Linie 3 (Fahrtrichtung Altwarmbüchen) kollidierten aus bisher noch ungeklärter Ursache und entgleisten daraufhin. Ein Waggon wurde durch die Wucht des Aufpralls gegen den Hochbahnsteig gedrückt, der hierdurch beschädigt wurde. Während alle Passagiere der in der Haltestelle zum Stehen gekommenen Bahn der Linie 13 unverletzt aussteigen konnten und sich vom Unfallort entfernten, verblieben rund 20 Fahrgäste in der auf der Kreuzung stehenden Bahn der Linie 3. Sie waren aber nicht im Fahrzeug eingeklemmt oder eingeschlossen. Die Feuerwehr hatte aufgrund der Meldungen das Alarmstichwort „MANV 10“ (Massenanfall an Verletzten für 10 Personen) ausgelöst und damit, neben den Feuerwehrkräften, ein Großaufgebot des Rettungsdienstes an die Einsatzstelle entsandt. So kamen ein Großraumrettungswagen und zwei Leitende Notärzte zum Einsatz. Einsatzkräfte der Feuerwehr errichteten Behelfsausstiege und unterstützten die verbliebenen Fahrgäste beim Verlassen der Bahn. Alle Personen wurden durch die Notärzte gesichtet und bei Bedarf durch den Rettungsdienst erstbehandelt. Zwölf Insassen der Bahn hatten sich Verletzungen zugezogen, initial wurden sechs von ihnen zum Ausschluss schwerer Verletzungen in hannoversche Krankenhäuser gebracht. Eine weitere Person wurde im Nachgang ebenfalls noch in ein Krankenhaus transportiert. Die beiden Fahrer der Stadtbahnen blieben unverletzt. Während der Einsatzmaßnahmen war die Ritter-Brüning-Str, voll gesperrt, die ÜSTRA richtete einen Schienenersatzverkehr ein. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens und zur Unfallursache konnte die Feuerwehr keine Angaben machen. Der Verkehrsunfalldienst der Polizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Unfallursache aufgenommen. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 60 Einsatzkräften und 24 Fahrzeugen vor Ort, darunter auch Kräfte von verschiedenen freiwilligen Feuerwehren z.B. aus Vinnhorst und auch aus Garbsen.
Oberbürgermeister Belit Onay, Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel und die stellv. Bezirksbürgermeisterin Gabi Jakob (v.l.) schneiden die Geburtstagstorte an.
HANNOVER. Kaum zu glauben. Den Wochenmarkt rund um den Fiedelerplatz im hannoverschen Stadtteil Döhren gibt es bereits seit 1926. Vor hundert Jahren bauten Markthändler zum ersten Mal an einem Freitagmorgen hier ihre Stände auf. Zum großen Jubiläum kam heute Morgen (29. Mai) sogar Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay. Gemeinsam mit der Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel und Gabi Jakob, Vize-Bezirksbürgermeisterin von Döhren-Wülfel, schnitt er die Geburtstagstorte an. Und zur Feier des Tages gab es an den Marktstände kostenlose Lose für die Markteinkäufer. Am städtischen Zelt stellte sich dann heraus, ob es eine Niete war oder ob man neben den Einkäufen noch einen kleinen Gewinn mit nach Hause nehmen durften.
Zwar ist der Markt gegenüber der Zeit vor einigen Jahrzehnten etwas kleiner geworden, aber noch immer verwandeln jeden Freitag rund 35 Händlerinnen und Händler den Platz in ein nachbarschaftliches Paradies zum Genießen und Flanieren – mitten im Herzen dieses traditionsreichen Stadtteils. Auf einer Fläche von rund 2.400 Quadratmetern bietet der beliebte Markt eine große Auswahl an frischem Obst und Gemüse, Fleisch, Fisch, Wurst, Käse, Blumen, Feinkost, Backwaren und Bio-Produkten. Die attraktive Umgebung mit zahlreichen Cafés und Geschäften macht, so auch Vize Bezirksbürgermeisterin Gabi Jakob in ihrem Grußwort, „den Markt zu einem beliebten Treffpunkt.“