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Freitag, Oktober 23, 2026

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Vor dem alten Bunker feierten die blau-weißen Narren ihr 14. Funkenbiwak

Auftritt der Juniorengarde beim Funkenbiwak
Auftritt der Juniorengarde beim Funkenbiwak

HANNOVER. Der Wettergott war den Narren von der Döhrener Funkenartillerie Blau-Weiß hold. Warm, aber nicht zu heiß und es regnete auch nicht. Ab und an kam sogar die Sonne zwischen den Wolken hervor, als die Döhrener Karnevalisten heute Nachmittag (29. August) ihr 13. Funkenbiwak vor ihrem Vereinsheim am alten Bunker in der Wiehbergstraße feierten.

Es gab Bratwürste und Pommes, dazu kühle Getränke, Popcorn und Zuckerwatte. Martin Weber, Präsident der Blau-Weißen, konnte unter den zahlreichen Gästen auch die politische Prominenz begrüßen. Neben einigen Mitgliedern des Bezirksrates Döhren-Wülfel schauten Bezirksbürgermeister Wilhelm Lindenberg und die Regionsabgeordnete Maria Hesse vorbei. Es gab Spiele (u.a. lockte wieder die Funkenolympiade) und viel Spaß. Höhepunkt des Sommerfestes: Der Auftritt der Kindertanzgruppe „Die Krümel“ und der Juniorengarde.

Radlerclub übergab Aktionsplan an den Bezirksrat Döhren-Wülfel

Übergabe des Aktionsplanes an den Bezirksrat Döhren-Wülfel.
Übergabe des Aktionsplanes an den Bezirksrat Döhren-Wülfel.

HANNOVER. Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) möchte möchte die Situation für Radfahrer im Stadtbezirk weiter verbessern. Heute Nachmittag (28. August) übergaben Dirk Hillbrecht (Vorsitzender des ADFC in Hannover), Eberhard Röhrig-van der Meer (Vorstandsmitglied) und Philipp Graen (Ansprechpartner des Vereins für Döhren-Wülfel) ihren Aktionsplan für den Stadtbezirk an Bezirksbürgermeister Wilhelm Lindenberg und einigen weiteren anwesenden Bezirksratsmitgliedern.


Neben allgemeinen Forderungen wie Ampelanlagen für die Radler optimieren und konsequentes Vorgehen gegen Falschparker fordert der Radfahrerverein auch eine fahrradfreundliche Umgestaltung der Neckarstraße (u.a. Wegfall von Parkplätzen), eine breitere Brücke über die Leine anstelle der jetzigen „Blauen Brücke“ und einen Umbau des Überweges über die Stadtbahnschienen am Döhrener Turm.

Der Bezirksrat Döhren Wülfel ging Verkehrsproblemen an der Karlsruher Straße nach

Sahen sich die Verkehrsprobleme vor Ort an: Mitglieder des Bezirksrates mit Mitarbeitern der Verwaltung und der Polizei
Sahen sich die Verkehrsprobleme vor Ort an: Mitglieder des Bezirksrates mit Mitarbeitern der Verwaltung und der Polizei

HANNOVER. Ortstermin in der Karlsruher Straße im Stadtteil Mittelfeld. Vize-Bezirksbürgermeisterin Gabriele Jakob und einige weitere Mitglieder des Stadtbezirksrates Döhren-Wülfel trafen sich heute Nachmittag (27. August) am Parkplatz des REWE-Marktes mit Vertretern der Stadtverwaltung und der Polizei. Hinzukamen einige Anwohner aus den umliegenden Häusern. Begutachtet wurde die Situation an der Parkplatzausfahrt des Nahversorgers. Die Karlsruher Straße sei von hier sehr schlecht einsehbar. Es habe, so hieß es, schon viele „Beinahe-Unfälle“ gegeben. Zudem habe seit der Einrichtung der Velo-Route auf der Hildesheimer Straße hier der Kfz-Verkehr erheblich zugenommen und falsch fahrende Radfahrer verursachten zusätzliche Probleme.

Für die Verwaltung und die Polizei ist dieser Bereich allerdings kein Unfallschwerpunkt. Trotzdem versprachen die städtischen Mitarbeiter, versuchsweise zwei Parkplätze zu sperren und die Verlegung einer Litfaßsäule zu prüfen. Damit soll das Blickfeld verbessert werden. Und auf der anderen Seite wird auf Bitten der Anwohner durch das Aufmalen von „Zickzack-Linien“ ein größerer Bereich für die Garagenausfahrten freigehalten.

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Vize-Bezirksbürgermeisterin Gabriele Jakob begrüßte die Anwesenden

Japanische Künstlerin Yayoi Kusama gestorben

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Japanische Künstlerin, die Königin der Punkte, Yayoi Kusama, 97-jährig in Tokio gestorben - Infinity Mirrored Room - The Eternally Infinite Light of the Universe - © Fotos: Lothar Schulz 2026

Punkte prägten ihr (Künstler-)Leben

HANNOVER. Yayoi Kusama, die Grande Dame der japanischen Kunst, auch Königin der Punkte geannt, ist tot. Laut Medienberichten von heute (27.08.) starb sie bereits am 14. August im Alter von 97 Jahren in Tokio. Das wurde in der Nacht auf Donnerstag auf der Website der Künstlerin bekannt geben. Todesursache war laut japanischen Presseberichten multiples Organversagen. Geboren wurde sie am 22. März 1929 in Matsumoto, Präfektur Nagano, Japan. Ständiger Druck, Ablehnung und Entfremdung von ihrer Mutter könnten zu Kusamas schon in der Kindheit beginnenden Krankheit geführt haben, die sich in Halluzinationen zeigte. Kusama sah Punkt- und Netzmuster und fürchtete, sich darin aufzulösen. Kusama erklärte später, sie erlebe diese Halluzinationen seit ihrem zehnten Lebensjahr und sehe auch im hohen Alter noch überall Punkte. Die Halluzinationen wurden zum Bestandteil ihrer Kunst. Für Kusama wurde das Malen zu einer Überlebensstrategie und zu einer Form von Therapie. Lange Zeit verbrachte sie in New York. Im Jahr 1973 kehrte sie nach Japan zurück. Als ihre Panikattacken und Halluzinationen stärker wurden, begab sich Kusama 1977 freiwillig in das Seiwa-Krankenhaus in Tokio, das bis zu ihrem Tod ihr ständiger Wohnort blieb. In einem nahegelegenen Atelier arbeitete sie aber weiter an neuen Gemälden, Skulpturen und Installationen. Kusama ist insbesondere bekannt geworden durch ihre unverkennbaren Polka-Dots und Pumpkins und die faszinierenden „Infinity Rooms“. Ihre Gemälde, Skulpturen und außergewöhnlichen, häufig gepunkteten Kunstinstallationen begeistern Museumsbesucher weltweit. Zu bestaunen waren Werke von ihr auch im Sprengelmuseum Hannover im Rahmen der Ausstellung NIKI – KUSAMA – MURAKAMI – LOVE YOU FOR INIFITY vom 06.09.2025 bis 14.02.2026.





Die Welt ist dort, wo du Halt machst – Fotoausstellung mit Werken von Tomasz Tomaszewski

Prof. Rolf Nobel (l.) eröffnet die Fotoausstellung von Tomasz Tomaszewski (r.) in der GAF
Prof. Rolf Nobel (l.) eröffnet die Fotoausstellung von Tomasz Tomaszewski (r.) in der GAF

HANNOVER. Es sind eher etwas düstere Fotos in schwarzweiß. Doch das hat die Menschen nicht abgehalten, heute Abend (26. August) zur Vernissage in die Galerie für Fotografie (GAF) in die Eisfabrik an der Südstädter Seilerstraße zu kommen. Unter dem Titel »The World Is Where You Stop« zeigt nun der polnische Fotograf Tomasz Tomaszewski freie, ganz persönliche Arbeiten aus seinem langjährigen Schaffen. „Er gehört sicherlich zu den großartigsten Fotojournalisten Europas und in Polen ist er seit langem ein Star“, heißt es in der Ankündigung zu seiner Ausstellung. Bekannt gemacht haben ihn vor allem seine zahlreichen Fotoreportagen für National Geographic.

Waren dort vor allem viele farbige Bildreportagen veröffentlicht, gehen die jetzt in Hannover gezeigten Arbeiten in eine ganz andere Richtung. „Nicht das Erzählen von Geschichten steht hier im Mittelpunkt“, so heißt es in der Einladung, „sondern das Einfangen von »Momenten der Erkenntnis« – jenen flüchtigen Augenblicken, in denen sich die Welt in ihrer ganzen Widersprüchlichkeit darstellt.“ „Ich halte die Kamera vor mein Auge und wähle einen Ausschnitt der Welt aus. Intuitiv, ein wenig rational, aber ganz sicher in der Überzeugung, dass ich mich nicht verstelle, dass ich ganz ich selbst bin. Und genau dann empfinde ich das Geräusch des Auslösers als ein unglaubliches Vergnügen und eine Freude, gepaart mit dem Bedürfnis, etwas Bedeutungsvolles, Überraschendes und Außergewöhnliches einzufangen“, wird Tomasz Tomaszewski darin zitiert.

Die sehenswerte Fotoausstellung ist bis zum 4. Oktober 2026, jeweils Donnerstags bis Sonntags von 12 bis 18 Uhr zu besichtigen. Der Eintritt ist frei. Die Adresse: Seilerstraße 15d, 30171 Hannover.

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Der bekannte polnische Fotograf Tomasz Tomaszewski stellt jetzt in Hannover aus.
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Der bekannte polnische Fotograf Tomasz Tomaszewski stellt jetzt in Hannover aus.

Gasalarm in der Grambartstraße im Industriegebiet Hainholz

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Gasalarm in der Grambartstraße im Industriegebiet Hainholz – Wagen der Einsatzleitung für die Kräfte der ABC-Gefahrenabwehr - © Fotos: Lothar Schulz 2026

Kräfte der Feuerwehr ABC-Gefahrenabwehr im Einsatz


HANNOVER. Am Montagvormittag (25.08.) wurde die Feuerwehr Hannover ins Industriegebiet Hainholz in die Grambartstraße alarmiert. Nach Auskunft von Einsatzkräften vor Ort handelte es sich um einen Gasalarm. Die Feuerwehr war mit einem Löschzug der Berufsfeuerwehr, Kräften der Ortsfeuerwehr (freiwillige Feuerwehr) Vinnhorst und Spezialisten für die ABC-Gefahrenabwehr vor Ort. Die ABC-Gefahrenabwehr ist eine Schwerpunktaufgabe der Feuer- und Rettungswache 3. Sie ist u.a. auch für die messtechnische Erkundung und Überwachung von Gefahrstoffkonzentrationen zuständig. Auch Mitarbeiter des Energieversorgungsunternehmens enercity waren in die Grambartstraße geschickt worden. Das dem Alarm zugrundeliegende Problem (Einzelheiten dazu sind nicht bekannt) konnte aber schnell gelöst werden. Die Einsatzkräfte konnten schon nach kurzer Zeit wieder vom Einsatzort abrücken. Für die Dauer des Feuerwehreinsatzes war die nähere Umgebung von der Polizei abgesperrt worden und die Grambartstraße für Fahrzeuge und Passanten gesperrt worden.

Der 25. Geburtstag von SchMitt. e.V. wurde mit einem Stadtteilfest gefeiert

Auftritt der Mitglieder von der
Auftritt der Mitglieder von der "Heimatmelodie"

HANNOVER. Dieses Jahr stand das heutige „Fest am Rübezahl“ (22. August) im hannoverschen Stadtteil Mittelfeld unter einem ganz besonderen Motto. Denn im Jahr 2001 wurde der Verein Schönes Mittelfeld – kurz SchMitt e.V. – gegründet. Bei dem Sommerfest war dann auch dieses Jubiläum ein besonderer Grund, mit einem Getränkebecher oder einer Tasse Kaffee anzustoßen.

Anfangs etwas sehr windig und kühl, kam dann doch zeitweise die Sonne heraus und die Mittelfelder konnte das internationale Buffet, die Grillbratwurst, die Kuchentafel von „Willi“ oder die heißen Waffeln des SoVD genießen.

Politische Prominenz war auch vertreten. Neben einer Reihe von „einfachen“ Bezirksratsmitgliedern (Dr. Gudrun Koch, Ellen Maschke-Scheffler, Carsten Sawosch und Jens Schade) schauten Bezirksbürgermeister Willi Linden und die Vize-Bezirksbürgermeisterin Gabriele Jakob sowie die Regionsabgeordnete Maria Hesse vorbei. Die Politiker verfolgten gemeinsam mit den anderen Besuchern die Darbietungen auf der Bühne. Dort wurde getrommelt, getanzt und – von Mitgliedern des Vereins Heimatmelodie – auch gesungen.

Der Erlebniszoo Hannover lädt zur Nacht der Erlebnisse

Walk Acts von Art Tremondo
Walk Acts von Art Tremondo

HANNOVER. Als es gestern (21. August) langsam dunkel wurde und die Zootiere sich in ihren Ställen schlafen legten, erwachte der hannoversche Zoo vor den Gehegen zu einem ganz anderen faszinierenden Leben. Gaukler, Stelzenläufer, Artisten und anderer Künstler bevölkerten die Themenwelten von Sambesi und Yukon Bay und auch im Prunksaal des Maharadschas im Dschungelpalast ging die Post ab. Der Erlebniszoo Hannover hatte am Freitagabend zur ersten „Nacht der Erlebnisse“ eingeladen. Heute Abend ab 18:30 Uhr geht es in die zweite Runde.

Von Matthias Brodowy bis zu den Stars vom Feuerwerk der Turnkunst reicht die Spanne. Luftakrobatik, Comedy, Jonglage, Musik, Walk Acts: den Besuchern wird ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Programmgeboten. „Das ist ja fast wie beim Kleinen Fest“, meinte ein Besucher, als er von den Turnen in Sambesi zu Yukon Bay hastete, um den Auftritt von Sina Brunner am alten Kran von Yukon Bay nicht zu versäumen. Schließlich waren die „Ameisen“ des Theaters Pikante und der melancholische Clown Frans im Großen Garten ebenfalls schon zu sehen.

Verhungern oder verdursten muss bei der Nacht der Erlebnisse niemand. Nicht nur das Eiscafe Luige Amore hat bis spät in die Nacht geöffnet. Es gibt eine Weinbar, eine Brausebude, es Steinofenpizza im Café Kifaru serviert, man kann Sushikreationen verspeisen und in der Foodtruck-Meile im Yukon Trail herrscht auch schon mal Falafel Time bis dann um 22:40 Uhr das große Finale startet.

Heute Abend öffnet der Zoo wieder seine Pforten für die Besucher und dann noch einmal am drei Tagen, am 27., 28. und 29. August. Der Eintritt kostet 39,80 € pro Person. Am Donnerstag ist es etwas günstiger, da gibt es das Ticket schon für 34,80 €. Ach ja, lieber eine Jacke im Gepäck mit dabei haben, denn wenn die Sonne untergegangen ist, kann es schon etwas kühler werden.

Kirmes im Garten vom Ansgarhaus

Drehorgelspielerin Maria Hesse mit dem Team vom Ansgarhaus: (v.l.) Sandra Richter, Pastor Dr. Michael Wohlers und Sandra Schindler
Drehorgelspielerin Maria Hesse mit dem Team vom Ansgarhaus: (v.l.) Sandra Richter, Pastor Dr. Michael Wohlers und Sandra Schindler

HANNOVER. Das Sommerfest des ökumenischen Altenzentrums Ansgarhaus heute (21. August) stand ganz im Zeichen von Jahrmarktzauber. Denn das Motto der diesjährigen Fete im großen Garten hinter der Döhrener Einrichtung lautete „Kirmes“. So gab es die unterschiedlichsten Marktstände, Gaukler in Person von zwei Clowninnen und einem Seifenblasen-Fee unterhielten das Publikum, der hauseigene Ansgarchor trat auf und Maria Hesse, die Vorsitzende der Kulturinitiative Döhren-Wülfel-Mittelfeld (und Regionsabgeordnete) schob ihre Drehorgel über die Wege und entlockte durch sanftes Kurbeln ihrem Leierkasten viele Musikstücke. Natürlich gab es auch ein vielfältiges Angebot zur Stärkung von Leib und Magen. Neben Kaffee und Kuchen und der obligatorischen Bratwurst waren Crêpes, Fischbrötchen, Popcorn und kühles Eis im Angebot.

Erlebniszoo Hannover – Schimpanse Max wurde 62 Jahre alt

Schimpanse Max wurde 62 Jahre alt
Schimpanse Max wurde 62 Jahre alt

HANNOVER. Happy Birthday nachträglich: Vor kurzem wurde Schimpansenmann Max im Erlebniszoo Hannover 62 Jahre alt. Für Schimpansen ein hohes Alter, dass in freier Wildbahn kaum erreicht wird. Zwar ist Max wegen altersbedingter Arthrose nicht mehr so beweglich, für die Jahre, die er auf den Buckel hat, aber doch noch recht fit. Zum Ehrentag gab es extra Leckereien für den besonderen Liebling der Zoobesucher.