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Mehrere mobile Probenentnahmeteam des DRK-Region Hannover im Einsatz

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Ein mobiles Probenentnahmeteam vom DRK-Region Hannover auf dem Weg zu einer Vorortentnahme © Bernd Günther Ein mobiles Probenentnahmeteam vom DRK-Region Hannover auf dem Weg zu einer Vorortentnahme © Bernd Günther

HANNOVER. Der erforderliche Fahrzeug- und Personaleinsatz für die Probeentnahmen bei Coronavirusverdacht wird jeden Tag je nach Lage und Anforderungen mit der Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) neu abgestimmt. So kann man sicher sein, dass die erforderlichen Maßnahmen der Lage angepasst werden.

Heute wurden gleich 5 mobile Einsatzteams des DRK-Region Hannover für die Region Hannover bereitgestellt. Hierbei werden die Krankenwagen mit 2 Sanitäter*innen plus einem Arzt der KVN besetzt. Auf den Einsatzwagen sind die für eine Probenentnahme erforderlichen Testmaterialien und natürlich die notwendige Schutzausrüstung für Arzt und Besatzung verladen.

Die Sanitäterinnen Sonja Fenske und Katharina Büngel von einer Bereitschaft des DRK-Region Hannover e.V., sowie Dr. Krämer von der KVN, machten sich pünktlich um 17:00 Uhr zur ersten Hausentnahme auf. Erst vor Ort wurde die Schutzkleidung angelegt, um möglichst sparsam mit der Infektionsschutzkleidung umzugehen. Nach jeder Abnahme wird ein Teil der Schutzkleidung sofort in einem speziellen dichten Beutel entsorgt.

Die Region Hannover wird neben dem Drive-In am Messegelände heute durch mobile Teams in Hannover, Neustadt am Rübenberge, Empelde und Lehrte (gleich mit 2 Teams) abgedeckt. Über die Funkzentrale im DRK-Katastrophenschutzzentrum koordinieren 3 Mitarbeiter*innen die Aufträge und Fahrten.

Laut dem Pressesprecher Detlef Haffke von der KVN sind inzwischen 39 Testzentren und zusätzlich mehrere mobile Einsatzteams auf Niedersachsen verteilt. Gestern wurde die Lücke in Einbeck geschlossen. Im Bereich Hannover werden nach Haffkes Angaben die meisten Probeentnahmen in Niedersachsen durchgeführt. Die Materiallage hat sich durch zwei weitere Lieferungen des Bundes etwas entspannt. Nach Aussage von Haffke reicht das derzeitige Material bis Ende der nächsten Woche. Zuerst würden die Testzentren, danach der Bereitschaftsdienst und die mobilen Entnahmeteams und im Anschluss Hausärzte mit dem Material versorgt. Die Materialreserve gelte aber nur, wenn die Anzahl der durchgeführten Probeentnahmen nicht erheblich ansteigt. Das Robert Koch-Institut hat heute die Voraussetzungen, bei denen eine Testung durch den Hausarzt angewiesen werden sollte, nochmals geändert. Die Hausärzte sind im Laufe des Tages darüber informiert worden.


Mehrere mobile Teams stehen im DRK-Katastrophenschutzzentrum bereit © Bernd Günther

Ein mobiles Einsatzteam rüstet ihr Fahrzeug zum nächsten Einsatz aus © Bernd Günther

Die Sanitäterinnen fahren mit dem Arzt direkt zur Probenentnahme vor Ort © Bernd Günther

Unter Schutzanzug zum ersten Verdachtsfall an diesem Tag © Bernd Günther

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