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Dienstag, August 25, 2026

Aktuelle lokale Nachrichten und regionale News aus Kultur, Sport, Wirtschaft, Politik und Unterhaltung.

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Polizei Nachrichten aus Hildesheim vom 14.August 2023

Polizeikräfte bei einer Strassensperrung
Polizei Nachrichten aus Hildesheim © Ulrich Stamm

HILDESHEIM.

Ereignismeldung der Polizei Hildesheim zum M’era Luna 2023 Sonntag, 13.08.2023

In der letzten Nacht, von Samstag auf Sonntag, hatten die Kolleginnen und Kollegen der Polizei einiges zu tun.

Mitunter wurde der Rucksack von einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes entwendet. In dem Rucksack war u.a. sein Portemonnaie mitsamt allen persönlichen Dokumente enthalten.

Weiterhin wurden drei weitere Personen ohne Armbändchen auf dem Festgelände angetroffen. Als die drei zu einer Personalienfeststellung zur Polizeiwache gebracht werden sollten, ergriff einer davon plötzlich die fußläufige Flucht. Bei seiner Flucht rempelte er mehrere andere Gäste an, konnte aber durch einen 25-jährigen Polizeibeamten gestellt werden. In der Folge leistete der 19-jährige aktiv Widerstand, was ihn aber nicht vor einer Festnahme und anschließenden Personalienfeststellung bewahrte. Gegen alle drei Personen wurde ein Strafverfahren wegen Erschleichen von Leistungen eingeleitet und gegen den 19-jährigen obendrein ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Alle drei Personen erhielten anschließend einen Platzverweis.

Weiterhin wurde eine Körperverletzung unter Gästen zur Anzeige gebracht.

Im weiteren Verlauf der Nacht konnte dann eine fremde Drohne über dem Festivalgelände gesichtet werden. Der dazugehörige Bediener stand außerhalb des Geländes. Eine Genehmigung konnte er nicht vorlegen, sodass folglich ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen ihn eingeleitet wurde. Die Drohne selbst wurde bis zum Ende des Festivals einbehalten.

Der letzte Veranstaltungstag (Sonntag)begann zunächst damit, dass ein junges, entlaufenes Kaninchen eingefangen werden konnte. Die bereits suchende Eigentümerin konnte aber schnell ausfindig gemacht und beide wieder vereint werden.

Bei insgesamt drei Besuchenden wurden Betäubungsmittel aufgefunden, beschlagnahmt und entsprechend Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gefertigt.

Wie die Tage bereits zuvor berichtet, wurden zwei weitere Betrugsfälle im Zusammenhang mit Eintrittskarten bekannt und eine kurzzeitig vermisste Person tauchte nach Meldung bei der Polizei wohlbehalten wenig später wieder auf.

Im gesamten Veranstaltungszeitraum konnte ein friedliches Publikum mit fröhlicher, teilweise ausgelassener positiver Stimmung wahrgenommen werden. Die Polizei Hildesheim bedankt sich ausdrücklich für die überaus gute Zusammenarbeit mit dem Veranstalter des Festivals und allen anderen beteiligten Behörden.


Unfallflucht in Föhrste

 Am heutigen Sonntag wurde der Polizei in Alfeld ein beschädigter Stromverteilerkasten an der Bahnstrecke von Alfeld nach Föhrste gemeldet.

Der besagte Kasten befindet sich am Rand eines Feldweges gegenüber der Wilhelmstraße in Föhrste, in ungefährer Hohe des Streckenkilometers 51/6. Östlich des beschädigten Stromkastens befinden sich bereits abgeerntete Weizenfelder, auf die eine größere Menge an Humuserde abgeladen wurde. Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, werden gebeten sich bei der Polizei in Alfeld unter der Telefonnummer: 05181/80730 zu melden.

Der Unfallzeitraum kann nicht genau eingegrenzt werden. Es ist zu vermuten, dass der Schaden innerhalb der letzten Tage entstanden ist.


Diebstahl von Kupferkabel in Bockenem – Zeugenaufruf –

Im Zeitraum vom 11.08.2023, 18:00 Uhr, und dem 13.08.2023, 02:00 Uhr, drangen bislang unbekannte Täter auf das Firmengelände eines Unternehmens in der Straße Im Nördernfeld ein.

Aus einer auf dem Firmengrundstück befindlichen Lagerhalle wurden insgesamt ca. 1100 kg Kupferkabel entwendet. Aufgrund des Gewichtes ist anzunehmen, dass mehrere Täter mit einem Fahrzeug vor Ort gewesen sein müssen.

Der Schaden liegt bei ca. 4.000 Euro.

Die eingesetzte Funkstreifenwagenbesatzung konnte vor Ort umfangreich Spuren sichern, welche möglicherweise zur Ermittlung der Täter führen können.

Personen, die verdächtige Fahrzeuge oder Personen im Umfeld der Straße Im Nördernfeld festgestellt haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Bad Salzdetfurth (Tel.: 05063-9010) zu melden.


Meldung des Polizeikommissariats Elze für den Zeitraum vom 12.08.-13.08.2023

Verkehrsunfallflucht in Elze

Im Zeitraum zwischen dem 12.08.2023, 20:05 Uhr und dem 13.08.2023 um 09:30 Uhr, beschädigte ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer mit seinem Fahrzeug einen ordnungsgemäß in der Mühlenstraße in Elze abgestellten Pkw und entfernte sich anschließend von der Verkehrsunfallörtlichkeit, ohne seiner Meldepflicht über den entstandenen Schaden nachzukommen. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde hier eingeleitet.

Personen, die Angaben zu diesem Sachverhalt machen können werden gebeten, sich telefonisch bei dem Polizeikommissariat Elze, unter der Telefonnummer 05068 93030, zu melden.

Verkehrsüberwachung

Am Sonntagmorgen führten Polizeibeamte des Polizeikommissariats Elze Geschwindigkeitsmessungen an der B3, auf Höhe des Sorsumer Kreuzes durch. Hierbei konnten 11 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt werden. Der schnellste gemessene Pkw wurde mit vorwerfbaren 119 km/h gemessen. Den Fahrzeugführer erwarten nun ein Bußgeld in Höhe von 320 Euro, sowie zwei Punkte und ein Fahrverbot von einem Monat.


Tageswohnungseinbruch in Einfamilienhaus

Am Samstag, 12.08.2023, drangen unbekannte Täter in der Zeit zwischen 15.00 Uhr und 15.30 Uhr durch die Terrassentür in ein Einfamilienhaus in der Adolf-Kolping-Straße ein. Anschließend durchsuchten sie das Wohnhaus nach Diebesgut.

Angaben zu möglichem Diebesgut können zurzeit nicht gemacht werden. Zeugen, die Angaben zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen machen können, werden gebeten sich mit der Polizei in Sarstedt unter der Telefonnummer 05066/9850 in Verbindung zu setzen.


Diebstahl eines Pedelecs

Ein 65-Jähriger aus der Gemeinde Giesen besuchte am 12.08.2023 in der Zeit von 12.50 Uhr bis 14.50 Uhr ein Fußballspiel auf dem Sportplatz des FC Sarstedt an der Ruther Straße.

Sein Pedelec, mit dem er zum Sportplatz gefahren war, sicherte er mit einem Faltschloss an einem Fahrradständer. Als der 65-Jährige nach dem Fußballspiel zu dem Fahrradständer zurückkehrte, stellte er fest, dass sein Pedelec der Marke Kalkhoff im Wert von ca. 3500 Euro entwendet worden war.

Er fand nur noch das durchtrennte Faltschloss vor. Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich mit der Polizei in Sarstedt unter der Telefonnummer 05066/9850 in Verbindung zu setzen.


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Vorletztes Aschenputtelspiel auf der Freilichtbühne Burg Polle

Aschenputtel auf der Freilichtbühne Burg Polle © Laienspielgruppe Polle
Aschenputtel auf der Freilichtbühne Burg Polle © Laienspielgruppe Polle

Freier Eintritt zum Aschenputtelspiel

POLLE.

Am kommenden Sonntag wird zum vorletzten Mal auf der Poller Burg das Aschenputtelspiel, das bekanntlich an jedem dritten Sonntag in den Monaten Mai bis September immer um 14:15 Uhr aufgeführt wird, zu sehen sein.

Aschenputtel auf der Freilichtbühne Burg Polle © Laienspielgruppe Polle
Aschenputtel auf der Freilichtbühne Burg Polle © Laienspielgruppe Polle

In dieser Fassung wechseln sich Spielszenen und Erzählung ab. Die Märchenerzählerin liest einige Passagen des Märchens vor und diese und andere Szenen werden gespielt. Neben Aschenputtel mit den Tauben, den Stiefschwestern, Stiefmutter, Vater und Prinz gehört auch eine Fee zu den Mitwirkenden. Die Tauben werden von den jüngsten Mitgliedern der Laienspielgruppe dargestellt. Das Spiel dauert ca. 30 Minuten, der Eintritt ist frei.

Die letzte Aufführung ist dann im Rahmen des Kürbis- und Kunsthandwerkermarktes am 17. September um 14:15 Uhr.

Zum Finale ließ sich Stephan Weil beim NP-Rendezvous auf dem Maschseefest interviewen

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HANNOVER. Der letzte Tag des Maschseefests 2023 und das letzte NP-Rendezvous auf der Bühne am Maschseenordufer: Zum Finale schaute Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil bei Moderator Christoph Dannowski vorbei. 15 Jahre als Ministerpräsident seien, so Weil, für ihn genug. Er sagte, er wolle nicht noch einmal zur Wahl antreten, obwohl er „die Arbeit noch immer genau so gerne“ mache wie am ersten Tag. Offenbar ist er mit dem Theater um das Heizungsgesetz der Bundesregierung auch nicht so zufrieden. Auf eine entsprechende Frage von Dannowski antwortete Stephan Weil, man könne über niemanden nur etwas Schlechtes sagen, zumindest eigne er sich immer noch als schlechtes Beispiel.

Gestartet hatte der Vormittag auf der NP-Bühne mit einem Livekonzert des Sinfonischen Blasorchesters Isernhagen. Dann interviewte Christoph Dannowski Vater und Sohn Carsten und Marvin Linke. Beide sind heute im Klinikum Wahrendorff beschäftigt, doch Carsten Linke ist vor allem Fußballfans noch gut bekannt. Nach seinem Wechsel 1995 zu Hannover 96 stieg er dort zu einer Identifikationsfigur auf. 1998 gelang ihm mit der Mannschaft der Aufstieg in die 2. Bundesliga und 2002 in die 1. Bundesliga. Im Alter von 36 Jahren kämpfte er da erstmals in einem Bundesligaspiel um den Ball. Wikipedia: „Er wird auch heute noch von den Fans Fußballgott genannt.“ Viel Applaus erhielten auch die Karate-Kids von Kampf-Kunst-Center Hannover, die nach der Demonstration verschiedener Karatetechniken und dem Zertrümmern diverser Bretter dann die Bühne an den Landesvater Stephan Weil übergaben.

Maschseefest 2023 hatte 1,7 Millionen Gäste

Maschseefest 2023 © Ulrich Stamm
Maschseefest 2023 © Ulrich Stamm

Wechselhaftes Wetter und Regen verringerte Verweildauer der Gäste beim Maschseefest

HANNOVER.

Die Voraussetzungen hätten nicht besser sein können: Nach dem erfolgreichen Re-Start im ersten Nach-Corona-Sommer waren beim diesjährigen Maschseefest alle Segel auf „volle Fahrt voraus“ gesetzt. Doch eine instabile Wetterlage bestimmte die ersten zwei Wochen des Open-Air-Fests. Am Ende kamen eine halbe Million weniger Besucher und Besucherinnen als im Vorjahr (2022 waren es 2,2 Mio Gäste) – trotz des prallen Bühnenprogramms, das mit 200 Acts so umfangreich war, wie nie zuvor. Mit der Rückkehr des Sommers am vergangenen Mittwoch gab es aber noch mal einen erfolgreichen Endspurt. Zum Abschluss zählt das 36. Maschseefest rund 1,7 Millionen Gäste.

14 von 19 Tagen Maschseefest war „Schietwetter“, wie man am Hamborger Veermaster am Nordufer sagt. Mit Niederschlagsmengen von insgesamt 75 Litern pro Quadratmeter (2022: 30 l/m²), nur 54 Sonnenstunden (2022: 103 Sonnenstunden) und Durchschnittstemperaturen von um die 17 Grad (2022: 24 Grad) wurde der Festbetrieb in den ersten zwei Wochen immer wieder unterbrochen. Viele Standbetreiber passten sich kurzfristig der Wetterlage an und rüsteten mit Zeltdächern und Windschutz auf. Wetter und Maschseefest versöhnten sich mit einem gut besuchten finalen Wochenende: Am letzten Freitag und Samstag feierten nochmal 300.000 Gäste. Besucherstärkster Tag war Samstag, der 29. Juli mit 220.000 Menschen.

Neben den Wetterkapriolen gab es in diesem Jahr auch noch juristischen Gegenwind, dieser flaute ebenfalls am Mittwoch ab.

„Wir sind positiv überrascht von der hohen Besucherzahl, trotz der instabilen Wetterlage. Das zeigt, dass sich Hannover als perfekter Gastgeber präsentiert hat. Die Verweildauer der Gäste war aufgrund der Wetterkapriolen jedoch zu gering. Die Flanierlust, die das Seevergnügen maßgeblich ausmacht, war bei dem Regen nicht gegeben. So konnten wir bedauerlicherweise das anvisierte Ziel von 2 Millionen Gästen nicht erreichen“, kommentiert Hans Christian Nolte, Geschäftsführer der Hannover Veranstaltungs GmbH (HVG) die Bilanz.

19 Tage Feinschmecker-Paradies auf 20.000m²

Bei Deutschlands größtem Seefest und ausgezeichnetem Food Festival konnten die Gäste jeden Tag aus vielfältigen gastronomischen Highlights wählen. Mehr als 4.000 Sitzplätze rund ums und sogar auf dem Wasser boten die Restaurants mit ihren Länderkonzepten aus Mexiko, Japan, Syrien, Irland, Spanien oder Deutschland an. Besonders beliebt waren auch in diesem Jahr die vielen gastronomischen Events wie Winzerabende und Tastings.

19 Tage Open Air: umsonst und draußen feiern

Das diesjährige Programm war mit 200 Bühnenshows so prall wie nie zuvor in der Geschichte des Maschseefests. Zu den Highlights auf der Maschseebühne am Nordufer gehörten Carlotta Trumann am Eröffnungsmittwoch sowie Myller und Loi am Folgetag. Mr. President begeisterte am letzten Donnerstag des Fests mit der Remix-Premiere seines 90er Jahre Welthits Coco Jamboo die Massen.

Sweety Glitter & The Sweethearts gehörten neben Queen-Legend und den Toten Ärzte im Musikpark an der Maschseequelle zu den Publikumslieblingen. Songwriter sorgten im Irish Folk am Südanleger für gute Stimmung. Im Waldkater am Westufer freuten sich viele Gäste auf Salsa und Latin Music. Gute Stimmung herrschte auch mittwochs beim Queer Wednesday und der „Palo Club Night“ sowie beim Ideenboulevard am verregneten 8. August.

Das große NKR-Entenrennen bereitete großen und kleinen Gästen beste Laune und stellte einmal mehr den Maschsee in den Mittelpunkt. Zum Finale am letzten Samstagabend krachte es dann noch mal mit Deutschlands bester Queen Tribute Show mit Valentin L. Findling am Nordufer.

19 Tage Ferienspaß für Kinder

Viele Familien verbrachten das letzte Ferienwochenende beim 50sten Jubiläum der Feriencard, das mit Mitmachaktionen und einem bunten Bühnenprogramm auf der Kinderwiese gefeiert wurde.

Besonders beliebt waren die ausverkauften Fahrten mit der üstralala, dem Piratenschiff von Kapitänin Zopf: 750 kleine und große Piraten stachen in See.

19 Tage – Sicherheit, Zahlen und Daten

Die Johanniter des Ortsverbandes Hannover-Wasserturm stellten auch in diesem Jahr die medizinische Versorgung für die Besuchenden des Maschseefests sicher. Vor Ort standen zwei Unfallhilfsstellen, drei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, vier Fußstreifen, zwei Boote der Wasserrettungsgruppe und die Einsatzkräfte der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) zur Verfügung. Mit rund 50 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern am Wochenende und etwa zehn unter der Woche, versorgten die Johanniter die Verletzungen der Feiernden.

Die Ehrenamtlichen der PSNV kümmerten sich nicht nur um die seelischen Belange der Gäste, sondern sorgten auch für im Getummel verloren gegangene Kinder oder deren Angehörige. Außerdem kamen an drei Tagen auf der Kinderwiese erstmals eine Kuscheltierklinik und ein Bobbycar-Parcous der Johanniter zum Einsatz. Insgesamt leisteten die Johanniter mehr als 3.000 ehrenamtliche Einsatzstunden beim diesjährigen Maschseefest.

Die Polizei Hannover hatte nur mit kleineren Delikten wie leichte Körperverletzungen und Diebstahl zu tun. Kuriosestes Ereignis: ein Betrunkener, der mit seinem Fahrrad in einen Streifenwagen fuhr. „Insgesamt war es ein friedliches Fest“, so eine Polizei-Sprecherin.

19 Tage mobil auf dem Wasser

Rund 11.000 Personen nutzten während der 19 Tage die Boote der Maschseeflotte, um zwischen den Ufern zu pendeln und die Sicht vom Wasser aus auf das Maschseefest zu genießen. Und auch die Sonderbuslinie 267 der Üstra, die zwischen Kröpcke und Strandbad pendelte, war stark frequentiert.


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Polizei Nachrichten aus Hildesheim vom 13.August 2023

Polizei Nachrichten aus Hildesheim © Ulrich Stamm
Polizei Nachrichten aus Hildesheim © Ulrich Stamm

HILDESHEIM.

Blinker-Abdeckung von Pkw abmontiert und entwendet

In der Zeit zwischen 08.08.2023, 00:00 Uhr bis 10.08.2023, 20:00 Uhr kam es in der Straße „Bolzumer Tor“ zu einem Diebstahl. Unbekannte Täter lösten die Abdeckungen der seitlichen Blinker von einem geparkten Pkw und entwendeten diese. Zeugen, die in dem Zeitraum etwas beobachtet haben oder Hinweise zu verdächtigen Personen geben können, werden gebeten sich mit der Polizei in Sarstedt, unter der Telefonnummer 05066 / 985-0, in Verbindung zu setzen.


Ereignismeldung der Polizei Hildesheim zum M’era Luna 2023

Luftbild der Hauptbühne M'era Luna 2023 © Veranstalter M'era Luna
Luftbild der Hauptbühne M’era Luna 2023 © Veranstalter M’era Luna

Aus der Nacht von Freitag auf Samstag wurden weitere Betrugsfälle bekannt. Wie bereits gestern berichtet, wurden durch eine Person im Laufe des letzten Jahres offensichtlich Eintrittskarten auf Rechnung gekauft, nicht bezahlt und anschließend weiter im Internet veräußert. Die Anzahl beläuft sich nunmehr auf rund 50 Betrugsfälle.

Außerdem wurde eine Strafanzeige wegen Beleidigung erstattet und im Zuge einer Personenkontrolle konnte jemand mit einem offenen Haftbefehl festgestellt werden. Ansonsten verlief die Nacht ohne besondere Vorkommnisse.

Mit dem Samstag wurde das Festival offiziell begonnen. Die Bühnenplätze wurden am späten Vormittag eröffnet und die ersten Bands begannen zu spielen.

Zwischenzeitlich machte eine Gruppe von mehreren Gästen die Polizei darauf aufmerksam, dass an einem Stand womöglich Anstecknadeln mit verbotenen Symbolen darauf verkauft werden würden. Der betroffene Stand wurde aufgesucht und die besagten Anstecknadeln wurden vorerst sichergestellt. Ob es sich tatsächlich um verbotene Zeichen und Symbole handelt ist fraglich und bedarf der weiteren Überprüfung durch ein Fachkommissariat.

Ferner konnte ein Pärchen, weiblich (38 Jahre) und männlich (45 Jahre), auf dem Festivalgelände ohne Armbändchen angetroffen werden. Die Armbändchen sind ein Beleg dafür, dass der Eintritt entrichtet wurde. Sie erwartet nun ein Strafverfahren wegen Erschleichen von Leistungen.

Zuletzt wurde noch ein Pkw-Schlüssel aufgefunden, konnte aber der Eigentümerin wieder ausgehändigt werden, als sie den Verlust bemerkte.


Alfeld – Verkehrsunfallflucht

Am 11.08.2023 zwischen 16.30 und 18 Uhr kam es in der Kaiser-Wilhelm-Straße zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Flucht. Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer beschädigte vermutlich im Vorbeifahren den Außenspiegel eines dort am Fahrbahnrand geparkten Pkw.

Auch der unfallverursachende Wagen wurde vermutlich am Außenspiegel beschädigt und ließ einen Teil der Verkleidung am Unfallort zurück. Es ist deswegen davon auszugehen, dass der Unfall durch einen weißen Pkw verursacht wurde. Anhand der aufgefundenen Verkleidung erfolgen nun weitere Ermittlungen zum Unfallverursacher. Zeugen, die Angaben zum Unfall oder dem verursachenden Fahrzeug machen können, werden gebeten, sich telefonisch unter der Nummer 05181-8073-115 mit der Polizei Alfeld in Verbindung zu setzen


Verstoß gegen die 0,5 Promille-Grenze

Am 11.08.2023, gegen 21.25 Uhr, wurde in der Bernwardstraße ein 31-Jähriger Kraftfahrzeugführer im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle überprüft. Während der Kontrolle wurde Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrzeugführers festgestellt. Ein daraufhin durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,58 Promille.

Ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Fahrzeugführer wurde eingeleitet. Die begangene Ordnungswidrigkeit wird gemäß Tatbestandskatalog mit einem Bußgeld in Höhe von 500 Euro und einem Fahrverbot von einem Monat geahndet.


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Ist der Sommer so schlecht, wie er sich anfühlt?

Ein Regenbogen im Weserbergland © Ulrich Stamm
Ein Regenbogen im Weserbergland © Ulrich Stamm

Eine Zwischenbilanz zum Sommer 2023

BONN.

„Schönheit liegt im Auge des Betrachters“, das gilt auch für das Wetter und in diesem Sommer vielleicht ganz besonders. Die vergangenen nassen und vergleichsweise kühlen Wochen erreichen auf der subjektiven Sommerfeeling-Skala sicher nicht die Bestnote und gehen eher als typisch herbstlich durch. Niklas Weise, Meteorologe bei WetterOnline, beantwortet die Fragen, wie der Sommer im Vergleich zu den Vorjahren abschneidet und ob sich das Gefühl eines eher miesen Sommers bestätigen lässt. 

Zum Thema „gefühltes Wetter“ hat zu Recht jeder seine eigene Meinung. Die Tatsache, dass das Wetter in den letzten Wochen in weiten Teilen des Landes kaum zu sommerlichen Freiluftvergnügen einlud, hat sicherlich zu einer intensiven Meinungsbildung beigetragen. 

Nun liegt es zum einen auch nicht in der Natur des Menschen, sich an die letzten 30 Sommer zu erinnern, mit denen in der Regel verglichen wird.  Und zum anderen vergessen wir sehr warme und sonnige Phasen, die uns inzwischen normal erscheinen, auch schnell. Zur Wahrheit gehört auch, dass uns ausschließlich ein Gefühl keine klimatologische Einordnung erlaubt. Eine Zwischenbilanz zeigt, dass der Sommer 2023 rein meteorologisch betrachtet bisher gar nicht so unsommerlich war. 

Wie sommerlich und warm war der Sommer bisher?

Niklas Weise: „Auch wenn er sich unterkühlt angefühlt hat, waren die Temperaturen im Durchschnitt hoch. Das Problem ist, dass man einen Mittelwert nicht fühlen kann. Schaut man sich den Temperaturdurchschnitt des diesjährigen meteorologischen Sommers an, also Juni, Juli und den bisherigen August, fällt zunächst nichts auf. Im Gegenteil, der Sommer ist sogar fast 1 Grad wärmer als das langjährige Mittel der letzten 30 Jahre. 

Das liegt vor allem am Juni, der mit einer Abweichung von über 2 Grad nicht nur sehr warm, sondern auch der zweitsonnigste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war. Entsprechend liegen wir bei der Sonnenscheindauer für den bisherigen Sommer derzeit auf einem durchschnittlichen Niveau für Anfang August.“ 

Wie warm ist es im Vergleich zu den letzten fünf Sommern?

Niklas Weise: „Im Vergleich zu den letzten fünf Jahren sieht die Sommerbilanz schon anders aus, denn dann ist dieser Sommer etwa ein halbes Grad kühler. 

Besonders ‚gefühlsprägend‘ war in diesem Jahr offenbar die kühle und regnerische Phase genau an den Hundstagen, die gleichzeitig die Haupturlaubszeit Ende Juli und Anfang August sind. In den letzten Jahren war es dann oft sehr heiß, manchmal sogar um die 40 Grad wie im Sommer 2022 oder 2019. Davon waren wir jetzt um diese Zeit mit einer durchschnittlichen Höchsttemperatur von 20,7 Grad meilenweit entfernt. Dazu hat es fast jeden Tag geregnet. Besonders im Vergleich zu den letzten Jahren gab es mehr Tage mit starkem Wind. Durch den Wind kann es sich auch schnell ein paar Grad kühler anfühlen.“

Wie sommerlich geht’s weiter?

Niklas Weise: „Die Gesamtbilanz des Sommers wird am Ende normal bis überdurchschnittlich warm ausfallen. Bei den Sommertagen liegen wir bereits im Erwartungsbereich und bei den aktuellen Aussichten kommen bis Monatsende noch viele warme Tage hinzu – und auch bei den Hitzetagen mit über 30 Grad liegen wir schon gut im Soll.“

Hannover Nachrichten vom 11.August 2023

Maliki World Orchestra © LHH
Maliki World Orchestra © LHH

HANNOVER.

Energiebotschafter*innen gesucht

Die Landeshauptstadt Hannover sucht für das Pilotprojekt „Energiebotschafter*innen“ Menschen, die sich in Ihrem Stadtteil engagieren wollen. Konkret geht es um die Stadtteile Hainholz/Stöcken, Oberricklingen/Mühlenberg, Groß-Buchholz (Quartier Roderbruch) und Bemerode (Quartier Kronsberg). Gesucht werden Bewohner*innen der jeweiligen Stadtteile, die Deutsch und weitere Sprachen sprechen. Sie erhalten eine kostenlose Kurzschulung von zehn Stunden.

Die Schulung vermittelt den Energiebotschafter*innen gezielt Wissen zu Strom, Wasser, Heizen, Lüften, Klimaschutz und finanzieller Unterstützung. Die Energiebotschafter*innen erhalten eine starke Rolle und sind vor Ort unterwegs, zum Beispiel in Stadtteiltreffpunkten oder bei Stadtteilfesten, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und den „Stromspar-Check“ für die jeweiligen Haushalte zu bewerben. Sie geben wichtige Impulse, um im Stadtteil für das Energiesparen zu sensibilisieren. Gesucht werden fünf bis acht Energiebotschafter*innen aus jedem Doppel-Stadtteil. Die Bezahlung erfolgt auf Honorarbasis (13 Euro je Stunde).

Durchgeführt wird das Projekt von der AWO Region Hannover e.V. in Zusammenarbeit mit der Klimaschutzagentur, die gemeinsam seit 2010 den „Stromspar-Check“ in der Region Hannover umsetzen. Im Rahmen dieses Programms erhalten Haushalte mit geringen Einkommen kostenlose Hilfe beim Sparen von Strom, Wasser und Wärme. Davon haben bisher mehr als 10.000 Haushalte profitiert – im Schnitt mit einer jährlichen Einsparung von mehr als 200 Euro.

Interessierte Bürger*innen können sich melden bei Matthias Mölle, Koordinator Energiebotschafter der AWO Region Hannover e. V., telefonisch unter (05 11) 2 19 78 12 79 oder 01 76 / 40 78 73 67 sowie per E-Mail unter Matthias.Moelle@awo-hannover.de. Weitere Informationen zum „Stromspar-Check“ gibt es online unter https://www.stromsparcheck-hannover.de.


Arthur-Menge-Ufer am Montag und Dienstag gesperrt

Für die Abbauarbeiten des Maschseefestes wird das Arthur-Menge-Ufer am Montag und Dienstag (14./15. August) gesperrt. Dies betrifft auch den in diesem Bereich temporär eingerichteten Fahrradweg.

Die Sperrung zwischen Parkplatz Robert-Enke-Straße und Kurt-Schwitters-Platz gilt ab der Nacht von Sonntag (13. August) auf Montag (14. August) 0 Uhr bis Dienstag (15. August) 22 Uhr. Im Bereich des Arthur-Menge-Ufers kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Es wird empfohlen, die genannten Bereiche weiträumig zu umfahren. Die Durchfahrt für Linienverkehr sowie die Zufahrt bis zum Courtyard Hotel bleiben möglich.

Der Verkehr wird umgeleitet über

  • Beuermannstraße oder Bruchmeisterallee und Waterloostraße – Lavesallee – Friederikenplatz – Culemannstraße  
  • Culemannstraße / Willy-Brandt- Allee – Friedrichswall / Friederikenplatz – Lavesallee – Am Schützenplatz – Bruchmeisterallee

Der temporär eingerichtete Fahrradweg am Arthur-Menge-Ufer wird ebenfalls gesperrt. Radfahrende können in der Zeit nur den nördlichen Radweg nutzen. Auch hier wird empfohlen, den Bereich aufgrund der zu erwartenden Beeinträchtigungen zu umfahren. 


E-Lastenrad transportiert Ausrüstung zur Baumkontrolle

Für Baumkontrollen setzt die Stadt seit diesem Monat erstmals ein Lastenrad mit Elektromotor ein. Das Fahrrad transportiert in einer großen Box alle notwendigen Instrumente und Werkzeuge, die die Kontrolleur*innen für ihre Arbeit vor Ort benötigen. Es kostete rund 4.500 Euro, ersetzt Fahrten mit dem Auto und wird täglich für etwa 20 bis 50 Kilometer durch den zuständigen Kontrolleur genutzt. In diesem Pilotprojekt setzt der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün das E-Fahrrad allein für die Kontrolle der rund 33.000 Bäume an Entwässerungsgräben und Regenrückhaltebecken der Stadtentwässerung ein.

Der Bereich Grünflächen im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün kontrolliert seine Bäume ab dem 15. Standjahr alle ein bis eineinhalb Jahre. Neben denen der Stadtentwässerung gehören dazu unter anderem auch die rund 47.000 Bäume an Straßenrändern. Die Fachkräfte prüfen mittels visueller Kontrolle vom Boden aus. Sie untersuchen Kronen-, Stamm- und Wurzelbereich und begutachten dabei, ob der Baum etwa Schäden, Verletzungen, Krankheiten, Pilzbefall oder Totholz aufweist. Bei Verdachtsmomenten am Stamm und Wurzelbereich untersucht der*die Kontrolleur*in den Baum mit einfachen Werkzeugen wie Gummihammer, Sondierstab und Stechspatel. Die Ergebnisse und die eventuell notwendigen Maßnahmen notiert die Fachkraft.

Bei so einer Regelkontrolle werden auch die Höhe, der Kronendurchmesser und der Stammumfang des Baumes gemessen. Dies erfolgt zum Beispiel mittels Höhenmessgerät und Maßband. Der*die Kontrolleur*in trägt vor Ort während der Prüfung alle Daten in eine App auf dem Mobiltelefon ein, von wo aus sie ins Baumkataster übermittelt werden. Die meisten Bäume tragen Nummern. Sollte eine für einen im Kataster registrierten Baum fehlen, befestigt die Fachkraft ein neues Schild. Die Materialien für die Herstellung von Nummern sowie Gummistiefel und wetterfeste Kleidung hat das Lastenrad neben den notwendigen Werkzeugen und Instrumenten „an Bord“.


VHS hat noch freie Plätze in Kochkurs „Schnippeltalk mit Slowfood“ und Lektürekurs „Caligula – ein Rollenspiel“

Die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) hat noch freie Plätze in zwei neuen Angeboten. Es geht um Literatur und die Frage, ob eine nachhaltige, gesunde Ernährung auch für den kleinen Geldbeutel möglich ist.   

Im Kurs „Caligula – ein Rollenspiel“ geht es neben einer kurzen Einführung in die Philosophie des Absurden hauptsächlich um die gemeinsame Lektüre des Dramas. Ziel ist es, Caligula in verteilten Rollen gemeinsam laut zu lesen, um sich dem Text auf eine bisher unbekannte Weise anzunähern und einen unmittelbaren Zugang zu der Tragik der Philosophie darin zu erlangen. In lockerer Atmosphäre tauschen sich die Teilnehmer*innen über die gelesenen Passagen aus und lassen sich Camus Sprache wortwörtlich auf der Zunge zergehen. Die Referentin Melanie Wilke erlangte 2019 den Bachelor of Arts (Philosophie, Deutsch) und 2023 den Master of Arts (Neuere Deutsche Literaturwissenschaft) an der Leibniz Universität Hannover. Der Kurs findet am Montag, 21. August, von 17 bis 20 Uhr im Haus der VHS, Burgstraße 14, statt. Die Kursgebühr beträgt 28 Euro. Anmeldung unter www.vhs-hannover.de.

„Schnippeltalk mit Slowfood – nachhaltig, gesund und (nicht) teuer?“  Kreative Verarbeitung von „geretteten“ Lebensmitteln, die gemeinsam geschnippelt und zubereitet werden – dazu lädt die Volkshochschule Hannover am Dienstag, 22. August, von 17.30 bis 21.15 Uhr gemeinsam mit den Expert*innen vom Convivium Slowfood Hannover in ihr Haus in der Burgstraße 14 ein. Wie sehen die Grundlagen einer nachhaltigen und gesunden Ernährung aus und kann es diese auch für den kleinen Geldbeutel geben? Diesen Fragen gehen die Teilnehmer*innen gemeinsam nach und nebenbei entstehen bunte Leckereien, die anschließend gemeinsam verkostet werden.
Die Teilnahme ist kostenlos. Um die Menge der Lebensmittel einplanen zu können, wird um Anmeldung unter www.vhs-hannover.de gebeten.


Vermittlungsprogramm „Kunst umgehen“ im August

Das Vermittlungsprogramm „Kunst umgehen“ geht im August mit zwei analogen Führungen weiter. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos. 

Los geht es mit einem Sculpture Transfer zu Allen Jones, Summer 2002, mit AG&CO am Mittwoch (16. August) um 18 Uhr am Georgsplatz Richtung Prinzenstraße. Das Format Sculpture Transfer beinhaltet performative Handlungen in Resonanz zu ausgewählten Objekten des öffentlichen Raums. Die Performerinnen Anna Grunemann und Christiane Oppermann arbeiten seit 2015 unter dem Label AG&CO zusammen. Die überwiegend nonverbalen Performances sind als künstlerische Auseinandersetzung mit den Skulpturen und Erweiterung der Wahrnehmung der Betrachtenden zu verstehen. Die Corten-Stahl-Plastik von Allen Jones wurde 2002 anlässlich seiner Ausstellung in der Nord/LB art gallery von der Nord/LB erworben und hatte ihren Standort ursprünglich im Gebäudeensemble des Neubaus der Nord/LB.

Am Sonntag (27. August) lädt Christiane Oppermann zu einer Überblicksführung spezial – Kunst der NS-Zeit – vom Fackelträger zur Löwenbastion ein. Start ist um 17 Uhr am Nordufer Maschseee am Fackelträger, Kurt-Schwitters-Platz 1. Immer wieder stellt sich die Frage, wie mit den Kunstwerken daus der NS-Zeit umgegangen werden soll. Sie sind Monumente eines Geistes, der heute zu Recht als Ungeist verstanden wird. Doch sieht man der Kunst diesen Ungeist auch an? Christiane Oppermanns Führung beleuchtet die Hintergründe der in der NS-Zeit beauftragen Kunst am Maschsee. 

„Kunst umgehen“ ist ein Vermittlungsprogramm des Kulturbüros der Stadt zur Kunst im öffentlichen Raum. 


Kulturbüro fördert (post-)migrantisches Literaturfestival des Postmig Writers Collective Hannover

„Collecting Dreams:Voices:Stories” findet vom 8. bis 10. September in Hannover statt

Das Literaturfestival „Collecting Dreams:Voices:Stories” vom 8. bis 10. September in Hannover gibt (post-)migrantischen literarischen und erzählerischen Perspektiven aus Hannover eine Plattform: In den drei Tagen werden in Lesungen, Poetry Slams, Biographischer Erzählkunst, Performances sowie Creative Writing Workshops den Stimmen von People of Color, Menschen aus migrantischen und postmigrantischen Kontexten und mit Migrationserbe Räume gegeben und Gehör verschafft.

Das Festival des Postmig Writers Collective Hannover findet in Trägerschaft des Vereins Prisma Queer Migrants e. V. und in Kooperation mit Unter einem Dach uG in deren Räumlichkeiten in Hannover-Hainholz statt.

Das Kulturbüro unterstützt das Festival als Kooperationspartner inhaltlich und fördert es finanziell mit Mitteln aus dem Kulturentwicklungsplan der Landeshauptstadt Hannover.


COME:BACK – alle Türen auf!

Freizeitheim Vahrenwald feiert Wiedereröffnung am 8. und 9. September

Die dreijährige Brandschutzsanierung geht zu Ende und der neue Begegnungsort OPEN Vahrenwald wird eingeweiht. Gemeinsam mit allen Institutionen im Haus lädt das Freizeitheim Vahrenwald zum COME:BACK für Sonnabend, 9. September, ein. Zur Eröffnung des Begegnungsortes OPEN Vahrenwald spricht um 15 Uhr Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf. Bis 20 Uhr stehen alle Türen im ganzen Haus offen: Es gibt Theater, Bilderbuchkino, Livemusik, viel Kreatives zum Mitmachen von Medienpädagogik über Töpfern bis zu Schreibaktionen, eine Rallye durch alle Etagen, Infos zur Sanierung, leckere Kuchen, Getränke und hoffentlich viele schöne Begegnungen. Zum Abschluss ab 19 Uhr spielt die Band Die Marshmallows auf. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Bereits am Freitag, 8. September, weiht das Malikì World Orchestra die Bühne im großen Saal des Freizeitheim Vahrenwald und lädt von 19.30 bis 21.30 Uhr zum Konzert Jazz meets World Music ein. Der Eintritt kostet 12 Euro, mit HannoverAktivPass 6 Euro, für Studierende 9,60 Euro.

Treibende Grooves treffen auf mitreißende Bläser, ein melancholisches Akkordeon tanzt mit einer temperamentvollen Stimme. Zu hören gibt es eine bunte Tüte aus Afro & Latin Rhythmen, Balkan Beats & Gypsy Jazz und vieles mehr. Viel Raum für Improvisation und Unvorhergesehenes versprechen ein spannendes und abwechslungsreiches Programm. Die Songs laden, mal kraftvolle und mal lieblich, sowohl zum Tanzen als auch zum Träumen ein. 

Im Freizeitheim Vahrenwald sind beheimatet: Familienzentrum Vahrenwald, Hort Kinderwelten, Kommunaler Seniorenservice, Musikschule Hannover, Stadtbibliothek Vahrenwald

Internationales Street Art Festival in Wilhelmshaven

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11. Internationales Street Art Festival in Wihlemshaven - das Foto zeigt den freien Künstler Carlos Robledo aus Mexiko bei der Arbeit - © Fotos: Lothar Schulz 2023

Straßenmaler zeigen fantasievolle Motive und verblüffende 3-D-Bilder

WILHELMSHAVEN. Vom 04. bis zum 06.August fand in Wilhelmshaven das 11. Internationale Street Art Festival statt. In der Marktstraße und in der NordseePassage präsentierten sich 36 hochkarätige KünstlerInnen der internationalen Straßenmalerszene. Von fantasievollen Motiven bis hin zu verblüffend realistisch wirkenden 3-D-Darstellungen wurde viel geboten. In diesem Jahr beteiligten sich KünstlerInnen aus 11 Ländern an der Veranstaltung. Gemalt wurde in drei verschiedenen Kategorien: KopistIn, Freie/r KünstlerIn und 3D. In diesen Kategorien wurden auch Preise verliehen. Die jewils ersten Preise gingen in diesem Jahr an ghis.arts aus Bonaire in der Kategorie Freie/r KünstlerIn, an Abel Arturo aus Mexiko in der Kategorie KopistIn und an Dazer aus Mexiko in der Kategorie 3D.

Gericht hat entschieden: Das Maschseefest darf weitergehen

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Das Verwaltungsgericht hat entschieden: Das Maschseefest wird nicht gestoppt.

HANNOVER. Aufatmen bei Veranstaltern, Gastronomen und den meisten Hannoveranern: Das Verwaltungsgericht Hannover lehnte heute (9. August)  einen Eilantrag einer Anwohnerin nahe dem Nordufer des Maschsees ab, das Maschseefest vorzeitig zu beenden. Sie machte angeblich Lärmbeschwerden gelten. Doch das Gericht sah ihren Antrag teilweise schon als nicht zulässig und im Übrigen unbegründet an.

„Der Antrag ist bereits unzulässig, soweit er sich auf die südlichen Bereiche des Ostufers (Pier 51, Halfway House, Löwenbastion, Südanleger), auf den Bereich „Geibel“ und auf den Bereich „Maschseequelle“ bezieht. Diese befinden sich nicht in Wohnortnähe zur Antragstellerin. Lärmimmissionen von dort können sie nicht beeinträchtigen“, heißt es in einer jetzt veröffentlichten Mitteilung des Verwaltungsgerichts.

„Im Übrigen“, so die Richter der 7. Kammer weiter, „bestehen keine ernstlichen Zweifel an der Rechtmäßigkeit der erteilten Erlaubnis. In der Erlaubnis zur Durchführung des Maschseefestes werden die Vorgaben der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm, der Freizeitlärmrichtlinie und der Nds. Freizeitlärm-Richtlinie eingehalten.“ Eine Rechtsverletzung der Antragstellerin sei „nicht ersichtlich.“

Die Verwaltungsrichter verwenden deutliche Worte: „Eine vorzeitige Beendigung des Maschseefestes oder auch nur von Teilen des Festes wäre mit erheblichen Umsatzeinbußen verbunden und würde die Wirtschaftlichkeit der Veranstaltung gefährden, was eine erneute Durchführung in den künftigen Jahren in Frage stellen würde. Für die Vollziehung der Erlaubnis streiten daneben auch gewichtige öffentliche Interessen. Die Veranstaltung ist sowohl für die Stadt als auch die gesamte Region Hannover wegen der hohen Besucherzahlen aus wirtschaftlicher Sicht besonders bedeutend. Überdies schärft sie das touristische und kulturelle Profil und hat als Deutschland größtes Seefest Strahlkraft weit über die Grenzen Hannovers hinaus“, heißt es weiter.

Gegen diesen Beschluss (Az.: 7 B 4136/23) kann allerdings noch Beschwerde beim Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg eingelegt werden.

Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 9.August 2023

Indizes vom 08.08.2023 © finanzen.net
Indizes vom 08.08.2023 © finanzen.net

Marktberichte der Börse Frankfurt

FRANKFURT/MAIN.

Enttäuschende Wirtschaftsdaten aus China und schlechte Nachrichten zum italienischen Bankensektor haben den EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) am Dienstag deutlich belastet. Der Leitindex der Eurozone fiel um 1,12 Prozent auf 4288,85 Punkte. Der französische CAC 40 sank um 0,69 Prozent auf 7269,47 Zähler. Der britische FTSE 100 („Footsie“) büßte 0,36 Prozent auf 7527,42 Punkte ein.

Die chinesische Wirtschaft fiel einmal mehr durch beunruhigende Zahlen auf. Nach bereits starken Rückgängen in den Vormonaten waren die Exporte im Juli im Jahresvergleich in Dollar gemessen um 14,5 Prozent gefallen. Die Importe der zweitgrößten Volkswirtschaft sanken zudem um 12,4 Prozent. „Die wichtige Säule China hat einige Risse in der Konjunkturentwicklung bekommen“, stellte Marktexperte Andreas Lipkow fest.

Die Hoffnung ruhe nun auf „stimulierenden Maßnahmen durch die Regierung in Peking“, ergänzte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Handelshaus Robomarkets. „Kommen die nicht oder nur zu zaghaft, droht in China ein wirtschaftliches Debakel. Und bis die dort verabreichten Konjunkturpillen in Europa ankommen, dürfte auch noch einige Zeit vergehen.“

Der Bankensektor stand nach der überraschenden Ankündigung einer Sondersteuer für „Übergewinne“ von Banken in Italien stark unter Druck. Deutlich ging es für die Papiere italienischer Banken nach unten: UniCredit brachen um 5,9 Prozent ein, Intesa Sanpaolo am EuroStoxx-Ende um 8,7 Prozent.

Mit der neu eingeführten 40-prozentigen Steuer hoffe die italienische Regierung, „einige Milliarden“ Euro einzunehmen, um wiederum die Bürger zu entlasten, sagte Italiens stellvertretender Ministerpräsident und Lega-Chef Matteo Salvini. Laut der Nachrichtenagentur Ansa könnte die Steuer mehr als zwei Milliarden Euro in die Staatskasse spülen. Die Maßnahme gilt für das Jahr 2023. Italienische Banken machen wegen hoher Zinsen auf Kredite zurzeit große Gewinne.

Die Analysten der US-Bank JPMorgan sprachen von einem überraschenden Schritt, der klar negativ für italienische Banken sei. Die Ergebnisse von Intesa Sanpaolo könnten dadurch um 30 Prozent niedriger ausfallen als ohne die Sondersteuer.

Am FTSE-Ende sackten die Anteilscheine von Abrdn um 11,7 Prozent ab. Die britische Investmentgesellschaft verzeichnete überraschend hohe Abflüsse.

Der Insulinhersteller Novo Nordisk hatte weitere positive Studiendaten zu seinem Gewichtssenker Wegovy veröffentlicht. In Tests erwies sich das Medikament auch zur Vorbeugung gegen schwerwiegende Herz-Kreislauf-Komplikationen wie Schlaganfall und Herzinfarkt der üblichen Standardbehandlung überlegen. Demnach wurde das Risiko im Vergleich um ein Fünftel verringert. Die Börse reagierte mit Begeisterung, die Anteilscheine schnellten in Kopenhagen auf ein Rekordhoch und gewannen am Ende 17,3 Prozent.

Auch Analysten fanden lobende Worte. Ein besseres Ergebnis hätte man sich nicht erhoffen können, meinte etwa die Expertin Emily Field von der britischen Bank Barclays. Sie sprach von einem regelrechten „Homerun“. Richard Vosser von der US-Bank JPMorgan zeigte sich positiv überrascht davon, wie sehr die Anzahl schwerwiegender kardiologischer Ereignisse bei übergewichtigen Erwachsenen reduziert worden sei. Er sieht in den Studienergebnissen für Wegovy einen möglichen revolutionären Wendepunkt in der Behandlung von Fettleibigkeit.

(Quelle: finanzen.net)