Im Sommer Ortstermin vor der Kita Gundelachweg, jetzt wurden die dort diskutierten Vorschläge in einem Beshcluss umgesetzt.
HANNOVER. Vor dem Eingang der Kita Gundelachweg soll Straßenmobilar in Form von Fahrradbügeln und/oder Blumenkübel aufgestellt werden, um damit die durch Fußgänger nutzbare Fläche zu vergrößern. Dies forderte der Bezirksrat Döhren-Wülfel in einem interfraktionellen Antrag in seiner heutigen (14. September) Sitzung im Freizeitheim Döhren. Begründung: „Der „Fußweg“ vor dem Eingangsbereich der Kita ist nur wenige Dezimeter breit. Die Kinder laufen deshalb gerne quer über die Fahrfläche des Wendehammers am Gundelachweg. Da aber auch viele Eltern ihren Nachwuchs mit dem Auto direkt bis zum Eingang fahren, kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen. Mit der Möblierung eines Bereichs vor dem Zugang würden die Autos auf Abstand gehalten und die sichere Fläche für die kleinen Fußgänger vergrößert.
Keine Einwände hatten die Ortspolitiker auch bei der Frage, ob die Käte-Werner-Straße und der Lieselotte-Rogge-Straße im Stadtteil Mittelfeld zu Gemeindestraßen gewidmet werden können. Eine entsprechende Vorlage der Verwaltung passierte das Gremium ohne Gegenstimme.
Mehrheitlich abgelehnt (bei Stimmenthaltung des AfD-Vertreters) wurde hingegen ein Antrag der Grünen, den Fußweg zwischen der Richartzstraße und der Wiehbergstraße auch für Radfahrer freizugeben. „Die fahren doch dort sowieso“, hieß es. SPD und CDU aber lehnten den Vorschlag ab. Auf Fußwegen sollten die Fußgänger vor Radfahrern sicher sein, meinten sie.
Die Zahl der Straftaten im Stadtbezirk Döhren-Wülfel hat sich erhöht. Das berichtete Vanessa Lehmann, die Chefin des Polizeikommissariats an der Schützenallee, als sie den Sicherheitsbericht dem Bezirksrat vorstellte. Sie führte den Anstieg darauf zurück, dass die Beschränkungen durch die Corona-Pandemie wieder entfallen sind.
Außerdem beschloss das Ortsparlament, aus eigenen Mitteln eine Zuwendung in Höhe von bis zu 200,00 Euro für Sachmittel zur Gestaltung des Volkstrauertages 2023 zu spendieren.
Sunnhild Reinckens erhält das Bundesverdienstkreuz aus der Hand von Hnanovers Oberbürgermeister Belit Onay.
HANNOVER. Verdiente Ehrung: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat das Bundesverdienstkreuz an Sunnhild Reinckens verliehen. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichte heute Mittag (14. September) Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay in der Ratsstube des Neuen Rathauses die wichtige Auszeichnung an eine der bekanntesten Persönlichkeiten in Döhren. Onay würdigte das soziale Engagement von Sunnhild Reinckens, betonte vor allem ihr Wirken in der von ihr mitgegründeten Kulturinitiative Döhren-Wülfel (KI) und ihre frühere Arbeit im Bezirksrat Döhren-Wülfel.
Sunnhild Reinckens räumte ein, erst ein wenig beschämt gewesen zu sein, als sie den Brief aus der Staatskanzlei erhielt. „Orden – das klang ein wenig nach militärischen Ehren, auch nach hoch gestellten politischen und gesellschaftlichen Persönlichkeiten“, erzählte sie und bekannte, sich gefragt zu haben: „War ich wirklich dafür die richtige Person?“
„Wenn diese Auszeichnung jemand verdient hat, dann Du, liebe Sunnhild“, räumte Maria Hesse als jetzige Vorsitzende der Kulturinitiative alle Bedenken beiseite.  Hesse meinte, die früher von Sunnhild Reinckens betriebene „Puppenstube“ in der Fiedelerstraße sei eine wichtige Institution gewesen. Maria Hesse: „Hier traf man sich. Hier kamen Menschen vorbei, denen Du durch Deine großherzige Art helfen konntest. Die Puppenstube war ein sozialer Treffpunkt in Döhren!“ Uta Meyer-Herder von der KI ergänzte: „Die Fähigkeit, zu spüren, was Menschen brauchen, um sich wohlzufühlen, sich zu öffnen und auf andere zuzugehen, zeichnet Dich, liebe Sunnhild, aus.“
Maria Hesse nutzte die Gelegenheit, den anwesenden Oberbürgermeister zu bitten, einen Herzenswunsch von Sunnhild Reinckens zu erfüllen. „Die Kulturinitiative hat – als einziger Verein dieser Art in Hannover, noch keine eigenen Räume. Bitte setzten Sie sich dafür ein.“
Sunnhild Reinckens verspricht, weiterhin öffentlichen Leben in Döhren mitzumischen. „Ich werde versuchen, so lange meine Kräfte noch vorhanden sind, für unseren Stadtteil, für unsere gemeinsame Heimat da zu sein.“
OB Belit Onay begrüß Sunnhild Reinckens (2.v.l.)Ein kleiner Imbiss rundete die Feierstunde ab.Sunnhild Reinckens erhielt das Bundesverdienstkreuz.Dankesrede von Sunnhild ReinckensVerleihun des Bundesverdienstkreuzes an Sunnhild ReinckensDer Vorstand der Kulturinitiative gratuliertDankesrede von Sunnhild ReinckensEin Erinnerungsgeschenk der Kulturinitiative wurde ebenfalls überreicht.Erinnerungsfoto mit OrdenGruppenbild zum Abschluss auf der Ratslaube
AUGSBURG. Mit dem Fassanstich durch Oberbürgermeisterin Eva Weber wurde am Freitag, den 25. August 2023 der Herbstplärrer eröffnet. Der Augsburger Plärrer gilt als Schwabens größtes Volkfest. Das größtenteils umzäunte Gelände des Kleinen Exerzierplatzes wird in der Region gemeinhin nur als Plärrer bezeichnet. Außerhalb der Volksfeste wird das Plärrergelände für verschiedene Veranstaltungen und als Park-and-Ride-Platz genutzt. Die Wurzeln des Augsburger Plärrers lassen sich mehr als 1000 Jahre zurückverfolgen. Ursprünglich noch Teil verschiedener Dulten (als Dult bezeichnet man im südostdeutschen Sprachraum häufig einen Jahrmarkt mit Volksfestcharakter) in der Innenstadt, entschloss man sich im 19. Jahrhundert – nachdem sich immer mehr Anwohner über den Lärm beschwert hatten, das „Geplärre“ rund um Schießbude und Schiffsschaukel von den Marktständen zu trennen. 1878 veranstaltete die Stadt Augsburg zum ersten Mal ein Volksfest auf dem Kleinen Exerzierplatz. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Zweimal im Jahr locken rund 85 Schausteller und Gastwirte über eine halbe Million Besucher nach Augsburg.
Brände an Elektroanlagen der Stadtbahn entlang der Hildesheimer Staße
HANNOVER. Heute um 09:18 Uhr löste die Brandmeldeanlage der U-Bahn-Station Altenbekener Damm in der Hildesheimer Straße einen automatischen Alarm aus. Einsatzkräfte der Feuerwehr erkundeten den angezeigten Bereich in einem Technikraum und stellten eine Rauchentwicklung fest. Das führte zu einer sofortigen Erhöhung der Alarmstufe. Dadurch wurden weitere Brandschützer alarmiert und Spezialgeräte in die Hildesheimer Straße geschickt. Fahrgäste und Betriebspersonal der hannoverschen Verkehrsbetriebe Üstra verließen zügig und geordnet die U-Bahn-Stationen Geibelstraße und Altenbekener Damm. Die Menschen waren nicht unmittelbar gefährdet und blieben unverletzt. Mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Feuerwehrleute hatten das Feuer im unterirdischen Bereich der Station Altenbekener Damm schnell gelöscht. Hierbei war nur wenig Brandrauch in den Stationsbereich gelangt. Noch während der Einsatzmaßnahmen in der U-Bahn-Station Altenbekener Damm erhielt die Feuerwehr einen Hinweis auf eine Rauchentwicklung an der etwa 800 Meter südlich gelegenen Ausfahrtsrampe Richtung der Haltestelle am Döhrener Turm. Aus einem ebenerdigen Schachtdeckel neben den Gleisanlagen trat Rauch aus. Während die Feuerwehr auch hier löschte, gingen Meldungen zu einem weiteren Brandereignis etwa einen Kilometer südlich ein. Neben den Gleisanlagen im Bereich der Peiner Straße brannten unterirdischen Elektroanlagen mit deutlich sichtbarer Rauchentwicklung. Die Einsatzkräfte nutzen hier auch eine mobile Kohlendioxid-Löschanlage, um den Brand zu ersticken. Den Löscherfolg an den drei Brandstellen kontrollierten die Brandschützer mit Hilfe von speziellen Wärmebildkameras. Um 11:02 Uhr waren alle „Feuer aus“. Die Hildesheimer Straße war während der Maßnahmen der Feuerwehr im Bereich zwischen der Straße Im Haspelfelde und dem Altenbekener Damm für den Kraftfahrzeugverkehr in Richtung Innenstadt gesperrt. Der Verkehr wurde über die Straße im Haspelfelde umgeleitet. Zur Brandursache und über die Schadenhöhe lagen der Feuerwehr keine Angaben vor. Die Feuerwehr Hannover war insgesamt mit 58 Einsatzkräften und 28 Fahrzeugen vor Ort. Zwischen der Peiner Straße und dem Altenbekener Damm waren an verschiedenen Stellen Technlker der Üstra zu beobachten, die damit beschäftigt waren die entstandenen Schäden festzustellen und zu beheben. Wie die Üstra mitteilte, fahren die Bahnen inzwischen wieder und bis zum frühen Abend sollte sich der Bahnverkehr dann wieder normalisiert haben, hieß es. Die Ursache für die Kabelbrände ist laut Üstra vermutlich ein technischer Defekt. Techniker prüfen, ob es einen Zusammenhang mit einem Blitzeinschlag am Döhrener Turm in der Nacht zu Mittwoch gibt. Die Kabelbrände hatten den Verkehr auf den Linien 1, 2 und 8 am Morgen zum Erliegen gebracht.
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HANNOVER.
Eilenriedebeirat tagt öffentlich
Der Eilenriedebeirat kommt am Mittwoch, den 20. September um 16.30 Uhr zu einer öffentlichen Sitzung zusammen. Tagungsort ist die Villa Waldstraße, Waldstraße 47. Vorab findet eine Begehung der nördlichen Eilenriede mit Schwerpunkt auf dem Gebäudekomplex „Lister Turm“ statt. Treffpunkt für die Begehung um 15:30 Uhr am Biergarten Lister Turm.
Stadt Hannover stützt soziale Strukturen: Förderprogramm dem Finanzausschuss vorgelegt
Mit dem Förderprogramm „Durch die Krise“ will die Landeshauptstadt Hannover soziale und kulturelle Strukturen stärken. Die Stadtverwaltung hat an diesem Mittwoch, 13. September, ihren Vorschlag für die Verwendung der Mittel dem Finanzausschuss vorgelegt. Demnach stehen 3,5 Millionen Euro zur Verfügung. Damit sollen Belastungen abgefedert werden, die als Folge der Corona-Pandemie, der Energiekrise, der Inflation und allgemeiner Preissteigerungseffekte entstanden sind. Profitieren sollen Vereine, Verbände und Einrichtungen aus den Bereichen Soziales, Kultur, Sport, Jugend und Gesellschaft.
So steht ein Teil der Summe beispielsweise als Inflationsausgleich für soziale Träger zur Verfügung. Auch können über den Fonds energetische Sanierungen und Investitionen sowie energetische Beratungen gefördert werden. Jugendeinrichtungen können zusätzliche finanzielle Mittel für Ferienangebote erhalten.
Axel von der Ohe, Erster Stadtrat und Finanzdezernent der Landeshauptstadt, betont: „Der Stadt geht es darum, die soziale Infrastruktur zu schützen. Viele Einrichtungen, die für Hannover sehr wichtig sind, wurden durch die bekannte Abfolge krisenhafter Situationen an ihre Grenzen gestoßen. Wir sehen uns in der Verantwortung, unkomplizierte Unterstützung zu ermöglichen.“
Den Grundsatzbeschluss für das Förderpaket „Durch die Krise“ fasste der Rat der Landeshauptstadt im Herbst des vergangenen Jahres. Das Programm ist mit einem Gesamtvolumen von 7 Millionen Euro hinterlegt. Die Verwaltung hat in Rückkopplung mit Vereinen, sozialen und kulturellen Einrichtungen inzwischen die Bedarfe ermittelt. Das Ergebnis ist, dass für die vorgesehenen Zwecke rund 3,5 Millionen Euro benötigt werden.
„Jedes Kind braucht eine Zukunft!“
Weltkindertag am 20. September: Fachbereich Jugend und Familie lädt zu Kinderfest, Elterinfoveranstaltung und Ausstellung ein
Der Weltkindertag am 20. September steht in diesem Jahr unter dem Motto „Jedes Kind braucht eine Zukunft!“. UNICEF Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk fordern gemeinsam ein stärkeres politisches Engagement für eine gerechte und lebenswerte Zukunft junger Menschen. Der Fachbereich Jugend und Familie der Landeshauptstadt Hannover stellt mit Veranstaltungen und Aktionen Kinder und Jugendliche an diesem Tag besonders in den Fokus. Am 20. September (Mittwoch) können sich Klein und Groß, Elternteil oder Fachkraft in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen besonders intensiv, spielerisch und kreativ mit den Kinderrechten auseinandersetzen. Denn nur, wer seine Rechte kennt, kann sie auch einfordern.
Der Spielpark List, Isernhagener Straße 82, lädt von 16 bis 19.30 Uhr Kinder und Jugendliche von sechs bis 14 Jahren zu einem Kinderfest ein. Geöffnet ist bereits ab 12 Uhr. Die Mitarbeitenden machen gemeinsam mit den Besucher*innen auf die Rechte von Kindern aufmerksam. Danach stehen Grillen und Stockbrot backen auf dem Programm.
Um auch das Bewusstsein der Erwachsenen für die Rechte der Kinder zu schärfen, lädt der Fachbereich Jugend und Familie gemeinsam mit UNICEF von 17 bis 19 Uhr zu einer Elterninfoveranstaltung unter dem Titel „Kinderrechte – Jedes Kind braucht eine Zukunft“ in das Freizeitheim Vahrenwald, Vahrenwalder Straße 92, ein. Ein*e Referent*in von UNICEF gibt einen Überblick über die Kinderrechte und ihre Bedeutung in der Erziehung. Eltern können Fragen stellen und sich austauschen. Eine professionelle Kinderbetreuung steht vor Ort zur Verfügung.
In der KinderKulturWerkstatt des Freizeitheims Vahrenwald ist vom 18. September bis zum 1. Oktober die Ausstellung „Gewalt hinterlässt Spuren“ von UNICEF zu sehen. Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 8 bis 21 Uhr, Sonnabend von 10 bis 18 Uhr sowie Sonntag von 15 bis 17 Uhr.
Die Ausstellung versammelt aufrüttelnde Fakten zum Thema Gewalt in der Erziehung. Sie macht insbesondere auf wenig beachtete Formen von Gewalt aufmerksam, wie etwa psychische Misshandlung, und erklärt, welche verheerenden Folgen häufige Gewalterfahrungen für Kinder haben können. Wie sich UNICEF weltweit zum Schutz von Kindern vor Gewalt einsetzt, wird an Programmen aus Niger, Bolivien, Jordanien und von den Philippinen gezeigt. Außerdem macht die Ausstellung deutlich, was jede*r Einzelne auch in Deutschland tun kann. Sie ist Teil der UNICEF-Kampagne #NiemalsGewalt.
Alle drei Veranstaltungen sind kostenfrei. Das verbindende Element an diesem Tag – und elementarer Bestandteil für eine faire Zukunft eines jeden Kindes – sind die Rechte von Kindern. Kinder haben besondere Bedürfnisse in Bezug auf ihre Förderung, ihren Schutz, ihre Mitbestimmung und ihre Entwicklung. Darum hat die UNO vor mehr als 25 Jahren die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet.
„Fairhandeln für Klimagerechtigkeit weltweit“: Angebote der „Fairen Woche“ 2023 in Hannover
Die bundesweite „Faire Woche“ findet in diesem Jahr vom 15. bis 29. September unter dem Motto „#Fairhandeln für Klimagerechtigkeit weltweit“ statt. Auch in Hannover bietet ein Netzwerk verschiedener Akteur*innen rund um diesen Zeitraum wieder Aktionen an, um auf die Themen nachhaltiges Wirtschaften, globale Gerechtigkeit und menschenwürdige Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen.
„Es ist wichtig, das Thema Klimagerechtigkeit auch im Zusammenhang der Fairen Woche zu behandeln. Im globalen Süden macht sich der Klimawandel besonders im landwirtschaftlichen Bereich bemerkbar, der vielen Menschen als Existenzsicherung und Ernährungsgrundlage dient. Gleichzeitig stehen den Menschen weniger finanzielle Mittel zur Verfügung, um die Auswirkungen des Klimawandels zu bekämpfen. Der Faire Handel kann hier Unterstützung bieten.
Deshalb nehmen wir jedes Jahr an der Fairen Woche teil, um noch mehr Menschen in Hannover über den Fairen Handel zu informieren“ sagt Wirtschafts-und Umweltdezernentin Anja Ritschel.
Die Landeshauptstadt Hannover leistet damit auch einen Beitrag zur Umsetzung der von den Vereinten Nationen verabschiedeten globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs). Stärkung der Kleinproduzent*innen, menschenwürdige Arbeitsbedingungen, die Einhaltung von Menschenrechten und das Verbot von ausbeuterischer Kinderarbeit sind dabei einige wichtige Aspekte.
Im Rahmen der Fairen Woche können Interessierte zum Beispiel das Open-Air-Kino „Cinema del Sol“ besuchen, fair gehandelte Produkte testen oder sich über die verschiedenen Label informieren. Auch die Fans von Rollenspielen kommen beim Escape-Game „Die letzte Chance“ und dem Krimidinner-Spiel „Verbrechen in Schokistedt“ auf ihre Kosten. Das komplette Programm der „Fairen Woche“ liegt ab Mitte August in Freizeiteinrichtungen, Bibliotheken, Bürgerämtern und Kneipen aus und ist im Internet zu finden: https://www.hannover.de/faire-woche.
Ausschnitte aus dem Programm:
15. September, 19 Uhr:
Open-Air-Kino: Bigger Than Us – Du veränderst die Welt
Aegidienkirche, Aegidienkirchhof 1
Das Open-Air-Kino mit dem solaren Wanderkino „Cinema del Sol“ zeigt den Film: „Bigger Than Us – Du veränderst die Welt“. Doku 2021, Deutsch mit englischen Untertiteln, FSK 12, 97 Minuten
Die 18-jährige Melati kämpft seit vielen Jahren gegen die Plastikverschmutzung in ihrer Heimat Indonesien. Um neue Kräfte für ihren Einsatz zu sammeln, begibt sie sich auf die Suche nach Gleichgesinnten. Auf ihrer Reise trifft sie sechs junge Menschen, von Malawi über Brasilien bis hin in die USA. Sie alle setzen sich für Umwelt- und Menschenrechte und eine lebenswerte Zukunft in ihren Heimatländern ein. Der Oscarpreisträgerin Marion Cotillard gelingt mit ihrem Film ein starkes Porträt, das den Zuschauer*innen, die Herausforderungen und Sorgen der jungen Aktivist*innen, aber auch ihre Erfolge und den Mut für Veränderung auf einfühlsame Weise näherbringt.
Vor Ort steht eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen zur Verfügung. Eigene Campingstühle, Getränke und Picknick können mitgebracht werden.
Bei schlechtem Wetter wird ein alternativer Veranstaltungsort bekannt gegeben.
Eintritt frei
Eine Veranstaltung von: Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) und Brot für die Welt/Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V. (www.elm-mission.net/veranstaltungen)
16. September, 15 bis 16.30 Uhr:
Escape-Game „Die letzte Chance“ (Online)
In weniger als zwei Stunden ist es so weit: Franziska aus eurem Team kann nun endlich Fakten zu den Auswirkungen von Fast Fashion vor dem Umwelt- und Menschenrechts-Ausschuss im Bundestag vortragen, der über ein Gesetz beraten will, das für mehr Nachhaltigkeit in der Textil-Industrie sorgen soll. Dann: Ein Einbruch in Franziskas Wohnung und alle Beweise sind verschwunden. Hier möchte wohl jemand verhindern, dass über die Missstände gesprochen wird.
Beschafft alle Beweise pünktlich zur Anhörung wieder, damit eurem Anliegen endlich Gehör geschenkt wird. Sprecht mit den Kontaktpersonen aus den Ländern, die Franziska während ihrer Untersuchung kennengelernt hat und beschafft euch so die notwendigen Informationen zurück. Einfach wird dies bestimmt nicht – Franziska hat dafür Jahre gebraucht und dieses bestimmt aus gutem Grund. Ihr müsst euch beeilen, die Zeit läuft.
Hinweise:
Anmeldung unter bildungsverein.de oder telefonisch: (05 11) 34 41 44.
Es wird ein Selbstkostenpreis in Höhe von 5 Euro erhoben.
Das Spiel funktioniert auf allen internetfähigen Endgeräten, wie Tablets und PCs (eine Tonausgabe ist nötig). Für das beste Spielerlebnis wird ein PC empfohlen. Nach dem Einloggen über ein Endgerät sollte das Spiel auch mit diesem Endgerät beendet werden.
Eine gute Internetverbindung ist notwendig, weil einige der Dateien höhere Datenmengen verbrauchen. Das Spiel funktioniert nur auf den gängigen Browsern, wie zum Beispiel Chrome oder Firefox. Der Browser Internet Explorer wird nicht vom Spiel unterstützt.
Einige Tage vor dem Spiel wird ein entsprechender Zugangscode zugeschickt.
Pedacola – der Bio-Sirup aus dem Mühlviertel. Aus der Idee, eine regionale Cola zu kreieren, entwickelte Peter Leitner aus St. Thomas im Mühlviertel die Pedacola. Die Grundlage ist der Colastrauch, verfeinert mit Rübenzucker, Vanille, Minze, Zitrone und Limette.
Hinweise:
Die Teilnahme ist kostenlos. Es ist keine Anmeldung erforderlich.
Evangelisch-freikirchliche Gemeinde am Döhrener Turm, Hildesheimer Straße 179
Egal, ob im Kaufhaus, Internet oder Supermarkt: Wer ethisch konsumieren will, steht immer wieder vor dem herausfordernden Labyrinth aus Siegeln, Labeln und Standards. Was sich hinter den bunten Logos und wohlklingenden Versprechen genau verbirgt, ist oft eine Frage, die nur mit viel Aufwand und eigener Recherche zu beantworten ist. Damit man diese Aufgabe nicht allein in Angriff nehmen muss, wollen wir gemeinsam erarbeiten, was sich hinter den einzelnen Siegeln verbirgt.
Hinweise:
Zugang und Toilette rollstuhlgeeignet.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Eine Veranstaltung von: Micha Deutschland e.V., Lokalgruppe Hannover, und Arbeitskreis Weltverantwortung in der Evangelisch-freikirchlichen Gemeinde am Döhrener Turm (https://www.micha-initiative.de/)
21. September, 19.30 Uhr:
Fair und kein Grad mehr! Was die Regenwälder am Amazonas mit uns und dem Klima zu tun haben
Wenn wir die Erderwärmung und den Artenverlust bremsen wollen, müssen wir handeln! Einer der wichtigsten Schlüssel dazu ist der Schutz der Regenwälder am Amazonas. Aus der Zusammenarbeit des Regenwaldladens mit ihren langjährigen Projektpartner*innen stammen lokal hergestellte, einzigartige, hochwertige Kunsthandwerk-, Genuss- und Körperpflegeprodukte. Dadurch wird ein Teil der unfassbaren Biodiversität des für das Weltklima so wichtigen Lebensraums nachhaltig nutzbar.
Mario Schwaab aus dem brasilianischen Amazonasgebiet und sein deutscher Handelspartner Dr. Rainer Putz vom Regenwaldladen berichten mit eindrucksvollen Bildern und mit einem Kurz-Film über ihre Arbeit in Amazonien. Sie zeigen Beispiele auf, wie Regenwälder durch eine nachhaltige Nutzung geschützt werden können.
Verbrechen geschehen in Schokistedt: Wurde Fabian Guttut vergiftet? Wer hat Jupp Breuler auf dem Gewissen? Und was ist mit Luzie Orosz passiert? Das können Spieler*innen in den Krimidinner-Spielen des Nachhaltigkeitsbüros selbst herausfinden. Ziel ist es, dem oder der Mörder*in auf die Schliche zu kommen. Alle Spieler*innen verkörpern eine Rolle, es kommen unterschiedlichste Hinweise oder Beweise ins Spiel. So wird die Luft für eine Person immer dünner. Denn eine Person ist schuldig und versucht nur von sich selbst abzulenken.
Neben dem ersten fairen Krimidinner – „Tödliche Enthüllungen“ (Mord in Schokistedt I) – gibt es als „Weltpremiere“ zwei neue Fälle für interessierte Ermittler*innen. Gemeinsam mit dem Haus der Jugend richtet das Nachhaltigkeitsbüro der Stadt Hannover den Abend aus. Für das leibliche Wohl werden die Teilnehmenden mit einem saisonalen Drei-Gänge-Dinner von der „Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) Wildwuchs“ versorgt.
Hinweise:
Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Anmeldung bis zum 12. September unter nachhaltigkeit@hannover-stadt.de ist notwendig. Die Spiele sind für Personen ab 14 Jahre geeignet.
Neben dem Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover beteiligen sich in diesem Jahr u. a. folgende Einrichtungen an der „Fairen Woche“ in Hannover: Allerweltsladen e.V., Berufsbildende Schulen Cora Berliner, Bildungsverein, Bismarckschule, Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V. / Brot für die Welt, Contigo Fairtrade Shop Hannover, Ernährungsrat Hannover und Region, Ev. – luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM), fairKauf eG, Haus der Jugend, Janun Hannover e.V., Landesbildungszentrum für Blinde, Leonore-Goldschmidt-Schule, Micha Deutschland e.V., Lokalgruppe Hannover, Oxfam Shop Hannover, Textilwerkstatt der Landeshauptstadt Hannover, Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e. V., Viva con Agua Hannover, Willy-Platz-Heim.
Weitere Bildungsangebote des Nachhaltigkeitsbüros der Landeshauptstadt Hannover zu den Themen Globale Gerechtigkeit und „Fairer Handel“ bietet die Website www.hannover-nachhaltigkeit.de (Suchbegriff: „Fairer Handel“).
Straßenbahnstau auf der hildfesheimer Straße inDöhren. Es geht nichts mehr auf der Stadtbahnstrecke.
HANNOVER. Nicht geht mehr auf der Stadtbahnstrecken der Linien 1, 2 und 8. Schon seit Stunden stehen etwa Stadtbahnzüge an und vor der Haltestelle Fiedelerstraße in Döhren. Die Ursache:  Gleich an mehreren Stellen auf der Strecke soll es zu Bränden in Kabelschächten gekommen sein. Wie es heißt, ist die Feuerwehr u.a. in den Stationen am Altenbekener Damm, Schlägerstraße und Döhrener Turm im Einsatz.
Ist es ein technischer Defekt? Sind es Folgen von Blitzeinschlägen in der vergangenen Nacht? Unklar. Die Brandursachen stehen noch nicht fest.
Begonnen hatte alles mit einem Ausfall der Stromversorgung zwischen Döhren und der Südstadt. Dann hieß es nach kurzer Zeit, die Bahnen rollen wieder. Doch kaum war der Fahrbetrieb wieder freigegeben, traten die nächsten Probleme auf. Seither bewegt sich nichts mehr. Angaben zur Dauer der Störungen wurden bislang nicht gemacht.
IAA beendet / Söder-Statement zu Aiwanger und Isarinselfest
MÜNCHEN.
IAA beendet
Die IAA-Veranstalter berichteten von insgesamt mehr als einer halben Million Besuchern in sechs Tagen (vom 05. bis zum 10.09.) auf dem Münchner Messegelände und den Aktionsflächen in der Stadt. Zum Ende der IAA (Internationale Automobil-Ausstellung) zogen sie eine positive Bilanz der Auto- und Mobilitätsmesse in München: Die Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, verwies darauf, dass tagelang Menschenmassen zu den Angeboten in der Innenstadt der bayerischen Landeshauptstadt gekommen und begeistert gewesen seien. „Allein am Samstag kamen über 100.000 Besucherinnen und Besucher auf die Open Spaces“, freute sich Müller. Es sei ein Mobilitätsfestival mit guter Laune und großer Neugier gewesen. Die Menschen seien an Lösungen und Innovationen interessiert. Auch der Abschluß der Messe war von Protesten begleitet, die aber weitgehend friedlich blieben. Zu größeren Zwischenfällen kam es zumindest bis zum späten Sonntagnachmittag (10.09.) nicht. Ein Polizeisprecher äußerte sich zunächst zufrieden mit dem Verlauf der Demonstration an der nach Schätzungen der Veranstalter mehr als 3000 Menschen teilnahmen, die Polizei schätzte die TeilnehmerInnenzahl auf etwa 2500.
Söder-Statement zu Aiwanger
Für Sonntag den 03.09. hatte die Bayerische Staatskanzlei kurzfristig zu einem Pressetermin mit Ministerpräsident Markus Söder eingeladen. Dieser wollte mitteilen wie es im Fall Aiwanger weitergehen sollte (darf Aiwanger nach den gegen ihn erhobenenen Vorwürfen Minister bleiben oder muss er gehen?). Nachdem Söder erklärt hatte, dass er es sich nicht leicht gemacht habe und versucht hatte den anwesenden Medienvertretern seinen Abwägungsprozeß zu erläutern, teilte er seine Entscheidung in der Flugblatt-Affäre mit: Bayerns Ministerpräsident Söder belässt seinen Stellvertreter, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler), im Amt. Eine Entlassung wäre nicht verhältnismäßig, begündete Söder seine Entscheidung. Fragen an den Ministerpräsidenten waren nicht zugelassen. Die MedienvertreterInnen
erhielten aber den Fragenkatalog mit den 25 Fragen des Ministerpräsidenten an Aiwanger und dessen Antworten. Viele MedienvertreterInnen zeigten sich verwundert, dass Aiwanger mit seinen eher dürftigen Antworten auf den Fragenkatalog durchkommen konnte.
Isarinselfest
Vom 01-03.09. veranstaltete der gemeinnützige Isarinselfestverein e.V. das Isarinselfest. An der Isar auf der Steinsdorfstraße zwischen Ludwigs- und Maximiliansbrücke wurde viel geboten: Musik, aber auch Kabarett, Aktionen und Shows von Münchner Gruppen und Vereinen auf vier Bühnen. Auch die Polizei und das Technische Hilfswerk (THW) präsentierten sich auf dem Veranstaltungsgelände. Zahlreiche Stände sorgten für die leckeres Essen und kühle Getränke. Fast 150.000 Besucherinnen und Besucher bewegten sich am Wochenende vom 1. – 3. September über das Festgelände. In diesem Jahr fand das Fest zum 14ten Mal statt. Das Familienfest hat sich in den letzten Jahren zu einer Münchner Erfolgsgeschichte entwickelt.
IAA beendet / Söder-Statement zu Aiwanger und Isarinselfest
Die Herrenhäuser Gärten laden zu folgenden Veranstaltungen und Events im Oktober 2023 ein:
Sonderausstellung: Natur ist Kultur
täglich 11 bis 18 Uhr, Museum Schloss Herrenhausen
Die Ausstellung eröffnet einen breiten Assoziationsraum für ein Nachdenken über den gesellschaftlichen Umgang mit Natur. Landschafts- und Gartenbilder hannoverscher Künstler*innen sowie Naturlyrik und -prosa werden in Beziehung zu Bilddokumenten und Texten gesetzt. Kosten: Im Museumseintritt enthalten.
Veranstalter: Historisches Museum Hannover
Illumination im Großen Garten: „Der Garten leuchtet“
1., 3., 6./7./8. Oktober, 19.30-20.30 Uhr, Einlass ab 18 Uhr
Der Große Garten wird an vielen Sommerabenden festlich illuminiert. Sprudelnde Brunnen und Fontänen, Figuren und Hecken erstrahlen in effektvollem Licht. Dazu erklingt Händels Wassermusik. Eintritt: 4 Euro, ermäßigt 3 Euro. Kinder unter 12 Jahre frei.
Sonntagskonzert
1. Oktober, 12-13 Uhr, Probenbühne
An ausgewählten Sonntagen präsentieren Studierende der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) einstündige Konzerte. Das Abschlusskonzert der diesjährigen Saison präsentiert ein Konzert mit Akkordeon und Saxophon im Duo.
Im Garteneintritt enthalten. Veranstalter: Mecklenburgische Versicherungs-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der HMTMH
Laternenfest im Großen Garten
29. Oktober, 16.30 bis 19 Uhr, Großer Garten
Wenn die Tage wieder kürzer werden, der Herbst die Bäume in bunte Farben kleidet und das Laub unter den Schuhen raschelt, verwandelt sich der Große Garten noch einmal in einen leuchtenden Festsaal mit Stelzenläufern und Musikzügen.
Der Vorverkauf startet am 1. Oktober. Eintritt unter 12 Jahre frei (ein kostenloses Ticket wird dennoch benötigt), ab 12 Jahre 5 Euro/Person.
Veranstalter: Herrenhäuser Gärten
Führungen
Rundgang „Königliche Gartenpracht“
1., 7./8., 14./15., 21./22., 28./29. Oktober, sonnabends um 14 Uhr, sonntags um 10.30 Uhr, Großer Garten Tickets: 7 Euro/Erwachsener, 4 Euro Kinder bis 14 Jahre/Schüler*innen/Student*innen, Eintritt bis 12 Jahre frei, ansonsten zuzüglich Eintritt, mit der HannoverCard tourist 1,50 € Rabatt.
Treffpunkt: Eingang Großer Garten, Dauer: circa 1,5 Std. Veranstalter: Hannover Marketing und Tourismus GmbH
Führung durch den Berggarten
14. & 21. Oktober, 10.30 Uhr, Berggarten Tickets: 12 Euro/Erwachsener, 6 Euro Kinder bis 14 Jahre/Schüler*innen/Student*innen, Eintritt bis 12 Jahre frei, ansonsten zuzüglich Eintritt Treffpunkt: Eingang Berggarten, Dauer: ca. 1,5 Std. Veranstalter: Hannover Marketing und Tourismus GmbH
Kuratorenführung durch die Sonderausstellung
29. Oktober, 11.30 Uhr, Museum Schloss Herrenhausen Kuratorenführung mit Dr. Andreas Urban durch die Ausstellung circa eine Stunde, im Museumseintritt enthalten, Veranstalter: Historisches Museum Hannover
Öffnungszeiten und Eintrittspreise in den Herrenhäuser Gärten
Der Große Garten und der Berggarten sind im Oktober täglich von 9 Uhr bis 18 Uhr geöffnet, die Grotte und die Schauhäuser sind bis 17.30 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: eine Stunde vor Schließung der Gärten.
Das Museum Schloss Herrenhausen ist täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet, ebenso der Schloss Shop. Der Infopavillon öffnet täglich von 10 bis 18 Uhr.
Wasserspiele im Großen Garten: Mo.-Fr. 10-12 Uhr und 15-17 Uhr, Sa./So. 10-12 Uhr und 14-17 Uhr.
Eintrittspreise in der Sommersaison:
Gesamtkarte Großer Garten, Berggarten, Museum 8 Euro/ermäßigt 5 Euro
Berggarten 3,50 Euro/ermäßigt 1,50 Euro
Kinder bis 12 Jahre frei
Gesamtkarte Großer Garten, Berggarten, Museum 8 Euro/ermäßigt 5 Euro
Berggarten 3,50 Euro/ermäßigt 1,50 Euro
Kinder bis 12 Jahre frei
Ermäßigungen für Gruppen ab 15 Personen, Inhaber Niedersachsenticket und Hannover Card, Hannover Aktiv Pass-Inhaber, Jugendliche, Schulklassen, Familien, Auszubildende, Studierende, BFD-, FSJ-, FÖJ-, FWD-Leistende, Behinderte ab 50 GdB
sowie ganzjährig:
Jahreskarten Großer Garten/Berggarten 25 Euro, Jahreskarte ermäßigt 15 Euro
Jahreskarte Familien 1 Erwachsener, Jugendliche 12-17 Jahre 40 Euro, Jahreskarte Familien 2 Erwachsene, Jugendliche 12-17 Jahre 65 Euro, Jahreskarte Hausmarke 12,50 Euro
Hannover Nachrichten des Tages und aktuelle News vom 13.September 2023 aus dem Neuen Rathaus | Ankündigungen | Berichte | Termine
HANNOVER.
Saatgutmischung „Blühende Gärten“ soll die Artenvielfalt in privaten Gärten steigern
Auch im Herbst: Gemeinsam für Wildbienen, Schmetterlinge, Käfer und andere Insekten
Damit viele interessierte Hannoveraner*innen weiterhin die neue Saatgutmischung „Blühende Gärten“ vom „Insektenbündnis Hannover“ ausprobieren und ihr privates Umfeld von September bis November in insektenfreundliche, blühende Gärten verwandeln können, bietet der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün die Möglichkeit, dieses Saatgut zu verwenden. Ab 18. September bis zum 13. Oktober liegen die Saatguttüten im Foyer des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün (Arndtstraße 1) und in den Bürgerämtern der Stadt zur kostenlosen Mitnahme (pro Person eine Tüte!) aus. Dabei sind auch eine Anleitung zur Aussaat und ein Faltblatt, das über die Aktivitäten des „Insektenbündnisses Hannover“ zum Schutz und zur Steigerung der Artenvielfalt in unserer Stadt informiert.
Das „Insektenbündnis Hannover“
Das „Insektenbündnis Hannover“ ist ein Bündnis mit mittlerweile 25 Bündnispartner*innen aus Hannover, das es sich seit Oktober 2020 zur Aufgabe gemacht hat, neue Lebensräume für Insekten zu schaffen und die biologische Vielfalt in Hannover zu erhöhen.
2023 unterstützen einige der Bündnispartner*innen die Saatgutausgabe an die Einwohner*innen aktiv: Auch in den Servicecentern der Wohnungsbaugesellschaften hanova und KSG sowie in den Filialen der Sparkasse Hannover sind die Samentüten im gesamten Zeitraum von Mitte September bis Mitte Oktober erhältlich.
Saatgutmischung „Blühende Gärten“
Die Saatgutmischung „Blühende Gärten“ wurde 2021 neu entwickelt. Das Saatgut (unter anderem mit Wiesen-Margerite, Korn-Flockenblume und Wiesen-Flockenblume) eignet sich besonders für die Einsaat im heimischen Garten und soll eine Initialzündung für mehr biologische Vielfalt vor der eigenen Haustür sein. Auch für Balkonkästen ist das Saatgut geeignet. Der Inhalt der Saatguttüte reicht für die Bepflanzung von zwei Quadratmetern. Beste Saatzeit ist jetzt im ab September bis Mitte November und dann wieder im März. Weitere Informationen über die Saatgutmischung, ihre Zusammensetzung und Hinweise zur richtigen Aussaat sind unter www.hannover.de/insektenbündnis-hannover zu finden.
Musikschule Hannover: noch freie Plätze in Kursen für Babys und Kinder bis fünf Jahre
Die Musikschule Hannover hat noch freie Plätze in ihren Kursen für Babys und Kinder bis ins Vorschulalter.
Je nach Altersgruppe mit oder ohne Eltern eröffnet sich den Kindern ein Spielraum voller Musik und Bewegung. Die Jahreskurse mit je zwölf Raten zu 21 Euro finden wöchentlich im Haupthaus der Musikschule, Maschstraße 22-24, und an anderen Orten im Stadtgebiet statt.
Ehestreitigkeiten führen zu größerem Polizei-Einsatz
NÜRNBERG. Gegenüber dem Johannis-Friedhof (hier befindet sich neben den Gräbern anderer bekannter Nürnberger Persönlichkeiten auch das Grab von Albrecht Dürer) mündet die Adam-Kraft-Straße in die Johannisstraße. Hier in der Adam-Kraft-Straße kam es am Sonnabend (09.09.) etwa gegen 16:25 Uhr zu einem größeren Polizei-Einsatz. Ursache für den Einsatz war ein heftiger Ehestreit bei dem ein Mann seine Frau mit einem Küchenmesser verletzte. Die Frau erlitt eine Schnittwunde an der Hand und wurde vor Ort in einem Rettungswagen medizinisch versorgt. Die zwischenzeitlich eingetroffenen Polizeikräfte, darunter USK-Einsatzkräfte* machten sich bereit den Ehemann der verletzten Frau, der sich noch in der Wohnung des Paares aufhielt, festzunehmen. Um sich gegen den Einsatz von Stichwaffen zu schützen, streiften sich die Beamten eine Schutzbekleidung über, die an Kettenhemden erinnerte, darüber wurde die normale Schutzweste getragen. Um eine Messerattacke abwehren und einen Angreifer auf Distanz halten zu können, führten die Beamten auch etwa zwei Meter lange Holzstangen mit sich und sahen so, mit aufgesetztem Helm, fast wie mittelalterliche Ritter aus. Außerdem nahmen sie eine Ramme mit zu der Festnahmeaktion. So ausgestattet gelang es den Beamten in die Wohnung einzudringen und den mutmaßlichen Messerstecher wegen gefährlicher Körperverletzung festzunehmen.
* Das Unterstützungskommando (USK) zählt zu den spezialisierten Kräften der bayerischen Polizei mit Sonderaufgaben und unterhält hier mehrere Standorte. 1987 vor allem zur Bekämpfung von schweren Ausschreitungen aufgestellt, wird das USK heute als geschlossene Einheit in vielen verschiedenen Bereichen eingesetzt.