Helene Fischer hat sich bei Ihrem Konzert in Hannover am Sonntagabend (18.06.23) verletzt und musste sich in ärztliche Behandlung begeben. Die Show in der ZAG-Arena, das 42ste und abschließende Konzert des ersten Tourneeteils, wurde daher abgebrochen, wie der Veranstalter Live Nation mitteilte. Weitere Informationen über die Art der Verletzung liegen zum jetzigen Zeitpunkt nicht vor.
Nach dem fünften Konzert in Hannover pausiert die Tournee plangemäß bis Ende August, wo sie in der Kölner Lanxess-Arena fortgesetzt wird.
Bestes Sommerwetter und tolle Stimmung beim VGH-Renntag in Langenhagen | Wales empfiehlt sich für Hamburg – Muhalif greift nach den Sternen
LANGENHAGEN / HANNOVER.
Am großen Renntag der VGH Versicherungen fieberten rund 9400 Zuschauer mit. Bei diesem Event, bei dem der Große Preis der VGH Versicherungen auf Listenebene und das Derby-Trial stattfanden, luden die VGH Versicherungen und der BMW Niederlassungsverbund zu einer Veranstaltung mit insgesamt 11 spannenden Rennen ein. Dabei stellte sich die Frage: Wer sichert sich das letzte Derby-Ticket und wer ist der schnellste Sprinter des Landes?
Im Derby-Trial, dem Preis der BMW Niederlassung Hannover, einem Altersgewichtsrennen für dreijährige Pferde mit einer Gesamtdotierung von 20.000 Euro auf einer Distanz von 2400 Metern, wurde der Sieg zu einer wahren Familienangelegenheit. Denn Wales, der sich bereits beim letzten Renntag mit einem Erfolg für diese Herausforderung empfohlen hatte, gewann das Rennen. Jozef Bojko saß im Sattel des Hengstes, der im Training bei Andreas Wöhler steht. Besondere Aufmerksamkeit erhielt auch Quantanamera, die Winterkönigin, da sie ihr lang ersehntes Comeback gab und den zweiten Platz belegte. Dieses Ergebnis erfreute Dr. Andreas Jacobs, den Vorsitzenden der Stiftung Gestüt Fährhof, da sowohl Wales in den schwarz-gelben Traditionsfarben als auch Quantanamera, nun im Besitz von Jürgen Sartori, aus der Fährhofer Zucht stammen. Ob Wales nun am Blauen Band teilnimmt, wollte Dr. Andreas Jacobs jedoch noch nicht verraten. „Die Nennung steht“, erklärte er.
Im Großen Preis der VGH Versicherungen, einem mit 25.000 Euro dotierten Listerennen für dreijährige und ältere Pferde, traten einige der besten deutschen Sprinter an. Es gab einen überwältigenden Heimsieg. Der dreijährige Muhalif unter Jockey Martin Seidl, trainiert von Bohumil Nedorostek auf der Neuen Bult, siegte. Für den Besitzer Cemil Duran ging damit ein lang gehegter Traum in Erfüllung, da er seit 22 Jahren Rennpferde besitzt. Dieser Sieg auf Listenebene war jedoch der bisher größte Erfolg für den gebürtigen Türken. „All das Warten hat sich an diesem Tag gelohnt“, erklärte er nach dem Rennen. Mit seinem Sieg hat sich Muhalif definitiv für eine Einladung zu den International Races in Istanbul empfohlen, was Cemil Duran nun sogar einen noch größeren Wunsch erfüllen könnte.
Eine sensationelle Tatsache ist, dass die hannoverschen Trainer insgesamt sechs Rennen gewonnen haben. Neben dem Großen Preis der VGH Versicherungen durch Muhalif gewann Bohumil Nedorostek auch mit Clou. Janina Reese erzielte drei Siege, und der Altmeister Christian Sprengel war mit Zoey Lass in einem gut besetzten Dreijährigenrennen erfolgreich.
Insgesamt wurden bei den 11 Rennen 227.001,13 Euro umgesetzt. Der Hannoversche Rennverein e. V. freut sich darauf, Galoppsportfans aus der Nähe und der Ferne am 14. Juli 2023 zum großen After-Work-Renntag der Bauwirtschaft zu begrüßen. Weitere Informationen und Tickets finden Sie auf unserer Webseite.
Hannover Nachrichten des Tages und aktuelle News vom 18.Juni 2023 aus dem Neuen Rathaus | Ankündigungen | Berichte | Termine
HANNOVER.
Rund 2.000 Gäste beim Sommerfest in der Waldstation
Rund 2.000 Besucher*innen zählte der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Stadt beim Sommerfest in der Waldstation Eilenriede an diesem Sonntag (18. Juni). Bei dem Familienspaß wurde unter anderem gekeschert, mit Holz gebastelt und das Füttern der Frettchen und Waschbären beobachtet. Auch über verschiedene Umweltthemen konnten sich die Gäste informieren.
Im wahrsten Sinn ein Höhepunkt war für viele der Besuch des 32 Meter hohe Wald-Hochhauses mit einem spektakulären Blick über das Blättermeer der Eilenriede.
Nacht der Museen in Hannover mit guten Besuchszahlen
Mit der Resonanz zur 25. Nacht der Museen an diesem Sonnabend (17. Juni) sind die Organisator*innen zufrieden: Rund 4.600 Menschen besuchten das abwechslungsreiche Programm mit Führungen, Präsentationen, Aus- und Einblicken, Musik und mehr. Die Interessierten nutzten die Gelegenheit, gleich mehrere Einrichtungen an diesem Abend zu sehen. Insgesamt zählten die beteiligten 17 Häuser und die Cumberlandsche, wo zum Abschluss gefeiert wurde, rund 18.500 Besuche. Der Zuspruch ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. 2022 waren 3.300 Gäste und 14.400 Besuche gezählt worden.
Unterstützt wurde die diesjährige Nacht der Museen von der ÜSTRA AG. Folgende Häuser haben sich beteiligt: Architektenkammer Niedersachen/Lavesstiftung, feinkunst e.V., Galerie vom Zufall und Glück, Historisches Museum Hannover, Kestner Gesellschaft, Kino im Künstlerhaus, Städtische Galerie KUBUS, Kunstverein Hannover, Landesmuseum Hannover, Museum August Kestner, Museum Schloss Herrenhausen, RosebuschVerlassenschaften, Sprengel Museum Hannover, Villa Seligmann, Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst, WOK – Das Küchenmuseum, ZeitZentrum Zivilcourage.
„Mit Wertschätzung, Toleranz und Respekt ein lebenswertes Umfeld schaffen“ – Fachtag gegen Rassismus
„Neutralität ist keine Antwort auf Rassismus. Wir müssen aktiv gegen Rassismus eintreten! Ich freue mich besonders über das Engagement des Kommunalen Präventionsrates, diesem wichtigen Thema Raum gegeben zu haben. ‚Zusammen für ein gutes Miteinander in unserer Stadt‘ – der Slogan, unter dem die Arbeit des Kommunalen Präventionsrates in diesem Jahr steht, bringt genau diese Haltung auf den Punkt. Nur gemeinsam sowie mit Wertschätzung, Toleranz und Respekt füreinander können wir ein lebenswertes Umfeld für uns und unsere Kinder schaffen!“ – Mit diesen klaren Worten eröffnete Oberbürgermeister Belit Onay in dieser Woche einen Fachtag des Kommunalen Präventionsrats (KPR), der unter der Überschrift „Antirassismus und Demokratiestärkung“ stand. Es ging darum, gemeinsam mit zahlreichen Netzwerkpartner*innen im Neuen Rathaus ein starkes Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung zu setzen.
Bürgermeister Thomas Hermann berichtete über die die Bedeutung der Arbeit des KPR und seiner Mitglieder. „Ich wünsche uns allen, dass wir gestärkt und ermutigt aus dem heutigen Fachtag herausgehen und neue Impulse für Handlungsmöglichkeiten und eine Erweiterung unseres Netzwerks und auch unseres Horizonts mit in unseren Alltag nehmen.“
Hannovers Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten betonte: „Es ist von großer Bedeutung, dass jede Polizeibeamtin und jeder Polizeibeamter demokratiefeindliche Einstellungen erkennt, für die Perspektive von Betroffenen sensibilisiert wird und eine aktive sowie klare Haltung im Kampf gegen diskriminierendes Verhalten einnimmt.“ Erstmals trat mit der Veranstaltung die Dialogstelle für Demokratiestärkung und gegen Extremismus, die Unterarbeitsgruppe des KPR, nach außen auf. Diese wurde durch Dezernatsleiter Kriminalitätsbekämpfung und Prävention der Polizeidirektion (PD) Hannover, Markus Häckl, vorgestellt.
Im Vordergrund des Fachtags stand neben dem Netzwerkgedanken auch die Stärkung der Handlungssicherheit der Teilnehmenden. In verschiedenen praxisnahen Vorträgen sowie interaktiven Workshop-Formaten konnten die Besucher*innen des Fachtags zum Beispiel in der Argumentation gegen Stammtischparolen mehr Sicherheit gewinnen (ein Workshop von Schwarze Schafe e.V.). Die Initiative für internationalen Kulturaustausch e.V. arbeitete mit den Teilnehmenden zum Thema Strategien und Reaktionen auf Rassismus. Ercan Carikci, Antirassismsustrainer, referierte unter anderem zum Thema „Kritisches Weißsein – von Privilegien-Bewusstsein bis zu Empowerment und Powersharing”.
Darüber hinaus stellten die Landeshauptstadt Hannover sowie die PD Hannover ihre jeweiligen Bestrebungen in den beiden Handlungsfeldern Antirassismus und Demokratiestärkung vor und betonten die Wichtigkeit, das Thema in beiden Institutionen als Haltungsfrage zu begreifen. In diesem Zuge präsentierte die Stadt Hannover die Arbeit der städtischen Antidiskriminierungsstelle, die als kommunale Beratungsstelle offen für alle Menschen ist, die sich in Hannover diskriminiert fühlen oder Diskriminierungen beobachten. Die Polizeidirektion Hannover berichtete über das Projekt „Polizeischutz für Demokratie“ sowie den Interkulturellen Dienst.
„Zusammen für ein gutes Miteinander in unserer Stadt“ – unter diesem Thema bearbeitet der KPR derzeit intensiv das Jahresthema. Gemeinsam mit den Mitgliedern des KPR und verschiedenen Netzwerkpartner*innen planen die Geschäftsführerinnen, Sinem Eryurt-Celik und Thea Giebl, weitere ganz unterschiedliche Veranstaltungen für ein friedliches und respektvolles Miteinander in Hannover. Alle Veranstaltungen im Rahmen des Jahresthemas legen den Fokus darauf, wie es gelingen kann, mit einer von Wertschätzung, Akzeptanz und Respekt geprägten Haltung ein lebenswertes Umfeld für alle Menschen in Hannover zu schaffen. Weitere Informationen unter www.kpr-hannover.de
Sven Pfizenmaier erhält vierten „Literaturpreis der Landeshauptstadt Hannover“
Den „Literaturpreis der Landeshauptstadt Hannover“ des Jahres 2023 erhält Sven Pfizenmaier, Jahrgang 1991. Der Autor wurde 1991 in Celle geboren und wuchs in Niedersachsen auf, studierte Deutsche und Englische Philologie in Berlin. Er war Kandidat beim open mike 2018 und Stipendiat der Literaturwerkstatt Graz 2020. Sein Roman „Draußen feiern die Leute“ wurde bereits mit dem „aspekte“-Literaturpreis für das beste Debüt des Jahres und dem Kranichsteiner Literaturförderpreis des Deutschen Literaturfonds ausgezeichnet. Sven Pfizenmaier lebt in Berlin.
In der Begründung der Jury für den diesjährigen Preisträger heißt es: „Sven Pfizenmaier erhält für seinen Roman »Draußen feiern die Leute« den Literaturpreis der Stadt Hannover. Darin erscheint die Landeshauptstadt als Vexierbild der Hoffnungen und Wünsche junger Menschen aus einem nahe gelegenen Dorf. Mit magischem Realismus und groteskem Humor lotet der Autor die Spannung zwischen Provinz und Zentrum, zwischen Norm und Anderssein aus und sorgt für ein ungewöhnliches Lesevergnügen.“
Der Preis wird am 7. Dezember um 20 Uhr im Literarischen Salon verliehen.
Ansprechpartnerin beim Verlag:
Sven Pfizenmaier wird von der Presseabteilung des Verlages KEIN & ABER, c/o Agentur mondello GmbH, Agentur für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Linienstraße 126, 10115 Berlin, betreut. Ansprechpartnerin ist Stella Haffmans, Tel. +49 30 24631141, E-Mail s.haffmans@keinundaber.de.
Zum Literaturpreis:
Der mit 10.000 Euro dotierte „Literaturpreis der Landeshauptstadt Hannover“ wurde erstmals 2017 vergeben und fördert Literat*innen, die noch am Anfang ihres künstlerischen Schaffens stehen und deren ausgezeichnetes Werk möglichst nicht älter als zwei bis vier Jahre ist. Der Preis wird im jährlichen Wechsel mit dem bundesweit höchstdotierten Lyrikpreis, dem Hölty-Preis verliehen.
Die bisherigen Preisträger*innen:
2017 Juan S. Guse
2019 Deniz Utlu
2021 Anna Prizkau
Die Jury:
Prof. Dr. Alexander Košenina, Professor für Deutsche Literatur des 17. bis 19. Jahrhunderts an der Leibniz Universität; Mariel Reichard, Programmleitung des Literarischen Salons der Leibniz Universität, Volker Petri, Geschäftsführer des Börsenvereins Landesverband Nord e.V., Juan S. Guse, Schriftsteller, erster Preisträger des Literaturpreises Hannover, Konstanze Beckedorf, Dezernentin für Kultur, Herrenhäuser Gärten und Sport
Infostand zum Thema „Hitze in der Stadt“ am Freitag auf dem Stephansplatz
Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover informiert am kommenden Freitag (23. Juni) auf dem Wochenmarkt am Stephansplatz (Südstadt) zum Thema „Hitze in der Stadt“. Von 9 bis 13 Uhr sind zwei Fachleute mit einem „Infomobil“ vor Ort und geben interessierten Passant*innen Tipps und Flyer zum richtigen Verhalten an heißen Tagen: zur Gesundheitsvorsorge im Allgemeinen, zu den öffentlichen Trinkwasserbrunnen und Refill-Stationen im Stadtgebiet sowie zu schattigen Erholungsflächen mitten in der City.
Erweitertes Hilfspaket für Obdachlose bei Hitzewelle
Neu: Aktive Verteilung von wiederverwendbaren Trinkflaschen soll mehr Menschen erreichen
Die hohen sommerlichen Temperaturen stellen insbesondere für obdachlose Menschen in Hannover eine Herausforderung dar. Die Landeshauptstadt hat sich frühzeitig auf diese Situation eingestellt und gibt den Betroffenen in Zusammenarbeit mit anderen sozialen Trägern und ehrenamtlichen Organisationen gezielte Hilfestellungen: beispielsweise mit der Ausgabe von Kappen und sommerlichen Schuhen sowie mit zusätzlichen Wasserangeboten. Außerdem intensiviert die Stadt die Aufklärung der Betroffenen. Der erst im März 2023 eröffnete Tagesaufenthalt in der Dornierstraße dient als neue zusätzliche Anlaufstelle auch zum Bezug von Trinkwasser.
„Obdachlose Menschen haben bei den hohen Temperaturen eine besondere Schutzbedürftigkeit“, betont Sozialdezernentin Sylvia Bruns. „Daher haben wir die Maßnahmen zur Trinkwasserversorgung noch einmal erweitert und hoffen, möglichst viele Menschen zu erreichen. Das funktioniert nur Hand in Hand und in der bewährten Zusammenarbeit mit den sozialen Trägern und den vielen Ehrenamtlichen.“
Der Bereich „Soziale Hilfen in Wohnungslosigkeit“ der Stadtverwaltung hat bereits im Frühjahr einen Sommerhilfe-Workshop mit unterschiedlichen Akteur*innen organisiert. Ziel war es, die Vorgehensweise professioneller Helfer*innen und ehrenamtlich Engagierter zu koordinieren und praktische Unterstützung auf den Weg zu bringen. Vereinbart wurde die Beschaffung von „Erste-Hilfe-Paketen“. Sie enthalten unter anderem Wasser, Sonnencreme, Hygieneartikel und Kappen. Die Beschaffung und Verteilung sommerlichen Schuhwerks soll zudem die Füße der Betroffenen vor Verletzungen schützen. Hintergrund ist, dass Obdachlose bei steigenden Temperaturen sonst oft barfuß laufen.
Neues Projekt mit STiDu und Tibet-Zentrum zur Trinkwasserversorgung
Die Trinkwasserbrunnen der Stadt Hannover, insgesamt 19, bilden die Basis der Wasserversorgung für Bedürftige. Erstmals bietet die Stadt zudem im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Verein „Stimme der Ungehörten“ (STiDu) eine wiederverwendbare Trinkflasche an. Diese werden im Rahmen von „Wassertouren“ im Juli und August täglich im Rahmen des „Homeless-Care-Projektes“ des Tibet-Zentrums Hannover von Mitarbeitenden mithilfe von Lastenfahrrädern verteilt. Dadurch sollen mehr Menschen erreicht und versorgt werden, auch diejenigen, die keine Tagesaufenthalte nutzen. Darüber hinaus werden die Flaschen über das Hilfesystem in Hannover und die städtischen Straßensozialarbeiter*innen verteilt. Alle Maßnahmen der Sommerhilfe werden mit Spenden sowie mit Mitteln aus dem städtischen Interventionsfonds finanziert.
Kurzfristige Abkühlung in Tunnelstationen
Mit dem Flugblatt „Tipps bei großer Hitze“ informieren Straßensozialarbeiter*innen und Ehrenamtliche aktiv über die Versorgung mit Trinkwasser. Dabei wird auch auf die Möglichkeit hingewiesen, Wasser in öffentlichen Sanitäranlagen zu nutzen. Der Flyer enthält darüber hinaus eine Übersicht der städtischen Trinkwasserbrunnen und medizinische Informationen zum Verhalten bei Hitze der Caritas-Straßenambulanz.
Ein weiteres Hilfsangebot hat die Stadt mit der Üstra vereinbart. Obdachlose Menschen dürfen bei hohen Außentemperaturen die Tunnelstationen zur kurzfristigen Abkühlung nutzen. Um in Notfällen reagieren zu können, werden Straßensozialarbeiter*innen und andere auf der Straße Beschäftigte in einem speziellen Kurs darauf vorbereitet, erste Hilfe bei extremen Witterungsbedingungen wie Hitze- und Kälteperioden zu leisten.
Ein Angebot ohne städtische Beteiligung, das die Landeshauptstadt jedoch ausdrücklich unterstützt, sind die „Social Kioske“ von Hannover 96. Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten können die Social Kioske nutzen. Dort gibt es Wasser und Hygieneartikel, die kostenlos und ohne Voranmeldung abgeholt werden können. Die Stadt weist in ihren Netzwerken auf dieses Angebot hin.
Zudem hat der städtische Fachbereich Umwelt und Stadtgrün eine Übersicht innenstadtnaher, schattiger Plätze erstellt. Diese kann unter folgendem Link abgerufen werden:
Grillen in öffentlichen Park- und Grünanlagen verboten
Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass aufgrund der extremen Trockenheit und der Hitze in öffentlichen Park- und Grünanlagen das Grillen verboten ist. Solange sich die Wetterlage nicht grundlegend ändert, ist die Gefahr eines Flächenbrandes zu groß. Derzeit meldet der Deutsche Wetterdienst beim Grasland-Feuer-Index die Stufe 4 von 5.
Das Verbot stützt sich auf Paragraf 11 Absatz 2 der Verordnung über die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Landeshauptstadt Hannover. Zuwiderhandlungen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einer Geldbuße geahndet werden. Der städtische Ordnungsdienst wird entsprechende Kontrollen vornehmen, zunächst aber noch den Fokus auf Information und Belehrung legen.
Da die Mitarbeiter*innen jedoch nicht überall im Einsatz sein können, appelliert die Stadt dringend an das Verantwortungsbewusstsein der Bürger*innen und bittet um besondere Umsicht. Dazu zählt auch fahrlässiges Handeln, etwa das Wegwerfen glimmender Zigarettenstummel, zu unterlassen. Grundsätzlich ist das Wegwerfen von Zigarettenkippen nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz ohnehin verboten und kann geahndet werden.
Sobald das Grillen witterungsbedingt wieder vertretbar ist, wird die Stadt darüber informieren. Unabhängig von diesem temporären Verbot ist das Grillen auf Spielplätzen, Friedhöfen, in Wäldern sowie in Gartendenkmalen wie dem Maschpark, dem Großen Garten und dem Berggarten sowie in den Landschaftsschutzgebieten grundsätzlich untersagt.
Sondermaschinen sind maßgeschneidert und für indivduelle Anforderungen konstruiert
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KÖLN.
Lebensmittelprodukte zum unterwegs genießen werden immer beliebter. Daher werden immer mehr Hilfen zum Verzehr, wie zum Beispiel Trinkhalme, Löffel oder Gabeln, direkt mit dem Produkt mitgeliefert. Damit diese beim Verkauf fest an der Verpackung haften und trotzdem leicht zum Verzehr genutzt werden können, wurden spezielle Applikatoren entwickelt, die diese Teile auf den Packungen anbringen. Weiterhin unterstützen Sondermaschinen beim Abfüllen, Sortieren, Etikettieren und Verpacken von diversen Produkten. All diese Funktionen können individuell und wunschgemäß vom Sondermaschinenbau bereitgestellt werden. Erfahren Sie hier mehr darüber, wie diese individuellen Lösungen im Maschinenbau bereitgestellt werden und ob auch die neuen Öko-Objekte statt Plastik appliziert werden können.
Was bedeutet Sondermaschinenbau?
Beim Sondermaschinenbau werden Maschinen individuell und explizit für die jeweiligen Anforderungen konstruiert und gebaut. Damit sind Sondermaschinen, im Gegensatz zu Serienmaschinen, maßgeschneidert.
Welche Maschinen werden in der Verpackungsindustrie eingesetzt?
In der Verpackungsindustrie können grundsätzlich sowohl Serienmaschinen als auch Sondermaschinen eingesetzt werden. Dies ist abhängig von den jeweiligen Prozessen, die mithilfe der Maschinen durchgeführt werden sollen. In vielen Fällen reichen Serienmaschinen, bei Bedarf ergänzt um Module für bestimmte Arbeitsschritte. Falls die Anforderungen jedoch zu speziell sind und dafür keine Serienmaschinen auf dem Markt vorhanden sind, bietet es sich an, über eine maßgeschneiderte Maschine nachzudenken. Zusammen mit einem erfahrenen Sondermaschinenbauer kann analysiert werden, welche Arbeitsschritte von welcher Art von Maschine wie übernommen werden kann. Damit kann langfristig die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens gesichert und erhöht werden.
Maschinen für Abfüllung, Etikettierung, Sortierung und Versand
Serienmaschinen und Sondermaschinen können Flaschen oder Becher füllen, Etiketten anbringen, die Produkte entsprechend sortieren und für den Versand zusammenstellen. Damit können manuelle Arbeiten und somit Personalkosten stark reduziert und die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter insgesamt signifikant gesenkt werden.
Maschinen zur Applikation von Objekten an Verpackungen
Mithilfe von Sondermaschinen können verschiedene Objekte an einer beliebigen Außenseite von Verpackungen angebracht werden, unabhängig davon, welche Form die Verpackung hat. Die Sondermaschinen garantieren dabei eine schnelle Umsetzung, hohe Stückzahlen und eine gleichbleibende Qualität. Bei Bedarf ist es außerdem möglich, über die reine Applikation der Objekte hinaus weitere Produktionsschritte von Maschinen übernehmen zu lassen.
Vor welchen Herausforderungen steht die Verpackungsindustrie durch immer mehr “To-Go” Produkte
Snacks und Getränke für unterwegs sind im Trend. Dabei ist es für die Konsumenten äußerst praktisch, wenn Trinkhalme, Löffel, Gabeln oder Göffel (eine Mischung aus Löffel und Gabel) direkt auf den Verpackungen angebracht sind. Dies stellt die Verpackungsindustrie allerdings vor große Herausforderungen. Diese lassen sich allerdings mithilfe von Sondermaschinen und Applikatoren meistern. Für den Wunsch nach immer weniger Plastik und umweltfreundlichen Verpackungen gibt es inzwischen ebenfalls schon Lösungen.
Verbot Einweg-Plastik in der EU
Seit Juli 2021 sind Einweg-Plastikverpackungen sowie Trinkhalme & Co. aus Plastik in der EU verboten. Während die Gastronomie sich oftmals schon vorher umgestellt hatte auf wiederverwendbares Geschirr sowie Trinkhalme aus Glas oder Edelstahl, waren die Herausforderungen für die Verpackungsindustrie ungleich größer.
Öko-Alternativen für Trinkhalme & Co.
Inzwischen gibt es eine Vielzahl an Alternativen zum Plastik, viele davon aus Papier, Holz, Getreide oder auch Trester. Behälter werden zunehmend auch aus Papier oder kompostierbarem Plastik (PLA) hergestellt. Alle diese Verpackungen können ebenfalls maschinell verpackt werden und die Objekte an Verpackungen angebracht werden. Dazu werden die Maschinen bei Bedarf entsprechend angepasst oder umgerüstet. Die Verbraucher müssen also nicht auf bequemen Genuss verzichten und die Verpackungsindustrie kann auch ökologisch nachhaltigere Verpackungsmaterialien verarbeiten und Öko-Objekte weiterhin maschinell auf Verpackungen anbringen. Dies sichert einerseits die Effizienz in der Produktion und andererseits wirkt es sich positiv auf die Umwelt aus, da weniger Plastikmüll anfällt.
Fazit
Die Verpackungsindustrie steht besonders in der Lebensmittelindustrie unter einem hohen Kostendruck. Dazu kommen die neuen Anforderungen, die dem Umweltschutz geschuldet sind, um Plastikmüll weitgehend zu vermeiden. Durch den Einsatz von maßgeschneiderten Sondermaschinen kann die Produktion langfristig effizienter und kostengünstiger gestaltet werden. Gleichzeitig kann mit speziellen Maschinen dem Wunsch der Konsumenten nach mehr Produkten zum Direktverzehr unterwegs weiterhin nachgekommen werden. Die Öko-Alternativen zu Plastiklöffeln, Plastik-Trinkhalmen und Plastikverpackungen existieren bereits. Die passenden Maschinen zur Applikation kann ein Sondermaschinenbauer bereitstellen.
Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner (r.) und Mitglieder von SchMitt e.V., ganz links die 1. Vorsitzende Armgard Beinhorn
HANNOVER. Mit einem kleinen Fest auf dem (großen) Rübezahlplatz (Hannover-Mittelfeld) weihte heute Nachmittag (17. Juni) der Verein „Schönes Mittelfeld“ (SchMitt e.V.) seinen neuen Nachbarschaftstreff an eben jenen Platz ein. Es gab ein reichhaltiges internationales Speiseangebot – von der Bratwurst bis hin zu Börek und Baklava, ein Bastelangebot für Kinder und Raum für viel Gespräche. Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner überbrachte die Grüße des Bezirksrates. Sie freute sich über die neuen Räume und die zukünftigen Angebote des Vereins. „Dass die Räume nun sogar so zentral liegen, ist tatsächlich ein Glücksgriff, und trägt hoffentlich mit zur Belebung dieses schönen Platzes bei“, hofft sie.
Gern habe der Bezirksrat den Verein SchMitt e.V. bei der Einrichtung unterstützt, sagte Bezirksbürgermeisterin Kellner. „Der Bezirksrat hat sich denn auch nicht lange bitten lassen, als die Anfrage kam, ob er den Verein beim Kauf des neuen, flexiblen Mobiliars unterstützen könnte. Auch dieses können wir nun hier und heute gemeinsam einweihen.“ Mit Antje Kellner waren eine Reihe weiterer Bezirksratsmitglieder und auch zwei Vertreter des hannoverschen Rates zu dem Fest erschienen, um die Verbundenheit mit dem Verein und dem Stadtteil zum Ausdruck zu bringen.
SchMitt e.V. sucht einen Namen für den neuen Treffpunkt. Besucher des Festes konnte einen Zettel mit Vorschlägen ausfüllen und in eine Box werfen. Dem Gewinner mit der besten Idee winkt eine Belohnung.
Was Genau aber ist SchMitt e.V.eigentlich? Antje Kellner: „SchMitt eV. ist ein Trägerverein für Projekte und Angebote, die das Miteinander und den interkulturellen Austausch im Stadtteil fördern sollen, und dafür in Mittelfeld und in der Stadt Hannover gut vernetzt ist. Der Verein kooperiert dabei mit anderen Trägern und Einrichtungen, wie der Gemeinwesenarbeit Mittelfeld (GWA), dem Bildungsnetz Mitttelfeld und dem Mittelfelder Nachbarschaftstreff.“
Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner mit Mitgliedern des Bezirksrates Döhren-Wülfel1. Vorsitzende Armgard Beinhorn eröffnet das FestEs gab ein leckeres Büfett zu kleinen Preisen.Kleines Fest am Rübezahlplatz von SchMitt e.V.
Verkehrshindernis: auf den Fußweg liegende E-Roller
HANNOVER. Im Stadtbezirk häuft sich das wilde Abstellen von E-Scootern bzw. E-Rollern auf den Gehwegen. Oft liegen sie auch quer zur Gehfläche, dann behindern sie nicht nur den Fußgängerverkehr, sondern stellen auch einen gefährlichen Eingriff in den Fußgänger- und Radverkehr dar. Die SPD-Fraktion griff in einer Anfrage das Thema auf, verwies auch auf die Stadt Düsseldorf, die extra dafür eine Sondernutzungsregelung erlassen hat. In der jüngsten Sitzung der Bürgervertretung Mitte Juni im Freizeitheim Döhren gab die Stadtverwaltung eine Antwort.
„Aus rechtlicher Sicht wäre die Einstufung des E-Scooter-Betriebes als Sondernutzung demnach möglich“, heißt es in der von Verwaltungssprecherin Gundula Ohlhorst verlesenen Antwort. Sie musste aber bei der Nachfrage passen, weshalb Hannover denn nicht versucht, über Sondernutzungsvorschriften die Sache in den Griff zu bekommen. „Die Verwaltung ist im Austausch mit den Anbietern und wird auf die Einhaltung der vereinbarten Bedingungen drängen“, sagte sie nur und weiter: „Die nicht korrekt abgestellten E-Scooter müssen in jedem Fall zuerst dem Anbieter gemeldet werden. Dies kann über die Infos an den Fahrzeugen selbst erfolgen oder über die Webseite https://www.scooter-melder.de/.“
Passend dazu brachte die CDU-Fraktion einen – dann auch einstimmig verabschiedeten – Antrag ein, in dem die Stadt aufgefordert wird, nicht ordnungsgemäß auf Straßen, Rad- und Gehwegen abgestellte E-Scooter kurzfristig und konsequent zu entfernen.
Unter der Überschrift: Wir wollen kein zweites Wichmann“ fragten die Sozialdemokraten nach dem Zustand des historischen Alten Jagdhauses. Was damit in Zukunft geschehen soll, ist offen. Stadtbezirksmanager Sven Berger: „Nachdem die Aufstellung des Bebauungsplans im Bezirksrat gestoppt worden ist, hat der Eigentümer seine Planungen eingestellt.“ Und was ist mit dem Denkmalschutz? wollte Jens Schade (SPD) wissen. Berger: „Eine Überprüfung, ob der Eigentümer seinen Pflichten zur Erhaltung des Baudenkmals nachkommt, kann nur anlassbezogen erfolgen. Die Denkmalschutzbehörde und die Stadtplanung werden Kontakt mit dem Eigentümer aufnehmen und die weitere Vorgehensweise abstimmen. Dabei muss es darum gehen, eine denkmalgerechte und wirtschaftlich tragfähige Nutzungsperspektive zu entwickeln.“
Die Grünen haben eine Gefahrenquelle vor einem seit Jahren leerstehenden Geschäft in der Fiedelerstraße entdeckt. Dort war im Bereich des ehemaligen Ladenzugangs eine Grube ausgehoben worden. In einer Anfrage wiesen sie darauf hin. „Die Absperrung ist nicht ausreichend, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Der Außendienst der Bauordnung hat bei einer Kontrolle am 05.06.2023 eine weitere Absperrung mit Hilfe von Flatterband errichtet, um Dritte vor der Grube zu schützen. Die Bauordnung wird im Folgenden gegenüber dem Eigentümer ein Anhörungsverfahren hinsichtlich der fachgerechten Absicherung der Grube einleiten“, sagte Bezirksmanager Sven Berger.
Die Christdemokraten kamen noch einmal auf die schon lange vom Bezirksrat geforderten Wartehäuschen für die Buslinie 124 an der Haltestelle „Am Mittelfeld“ zurück. Laut Verwaltung kann aber ein „Witterungsschutzdach nach derzeitigem Standard unter Berücksichtigung der barrierefreien Belange nicht aufgestellt werden.“ Es sei nun eine genauere Untersuchung erforderlich, um Möglichkeiten auszuloten, wie man doch so ein Wartehäuschen bauen könne. Aufgrund von Personalmangel sei es dabei aber zu einer Verzögerung in der Planung und Umsetzung gekommen. „Die zuständige Stelle ist seit einem Jahr unbesetzt und wird kommissarisch, im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten, mitbetreut.“
SPD fragte nach Erhalt des Baudenkmals Altes Jagdhaus in der SeelhorstBauaufsicht sperrte mit Flatterband: Gefährliche Grube vior einem Ladenlokal in Döhren.
Quartierstreff Döhren: Hier fehlen die wegen Baumaßnahmen abmontierten Fahrradbügel.
HANNOVER.
Bis auf zwei Anträgen aus den Reihen der Grünen: Meistens votierte der Bezirksrat Döhren-Wülfel auf seiner Sitzung gestern Abend (15. Juni) im Freizeitheim Döhren einstimmig und zeigte sich ungewohnt geschlossen. Vor allem unterschiedliche Aspekte des Straßenverkehrs standen im Blickpunkt der örtlichen Mandatsträger.
Wohl im Zuge der Sanierung der Ziegelstraße wurden vorhandene Fahrradbügel am Quartierstreff und Spielpark entfernt und bis heute nicht wiederaufgebaut. „Beim Nachbarschaftsfest wusste man nicht, wo sollte man sein Fahrrad abstellen“, sagte Dr. Gudrun Koch. Daraufhin bat der Bezirksrat einstimmig die Stadt, „zeitnah wieder Fahrradabstellmöglichkeiten im Bereich der Einmündung Borgentrickstraße / Ziegelstraße zu schaffen.
Der CDU war aufgefallen, dass der Radweg auf der Brückstraße beiderseits zwischen der Einmündung Schwarzer Weg und Döhrener Masch in keinem guten Zustand mehr ist. Der Bezirksrat forderte geschlossen die Stadt auf, diesen Weg zu sanieren.
Besonders an Wochenenden reicht den Sozialdemokraten die Busanbindung zwischen dem neuen Vitalquartier und der Siedlung Seelhorst mit den Zentren in Döhren und Wülfel nicht aus. Mit einem weiteren Antrag der SPD bat der Bezirksrat nun die Verwaltung „die Region Hannover aufzufordern die ÖPNV-Anbindung des Vitalquartiers zu verbessern.“ Insbesondere am Wochenende müsse, so ÖPNV-Experte Willi Lindenberg, der Takt der Linien 123 und 124 verkürzt werden.
Auf Initiative der Grünen beschlossen die Bürgervertretung weiterhin, dass die Verwaltung das Verkehrszeichens 325.1 (Verkehrsberuhigter Bereich) am Beginn und Ende des verkehrsberuhigten Bereichs jeweils in Blickrichtung der in die Straße einfahrenden Autos am Fiedelerplatz auf die Straße malen soll.
Im dritten Antrag seitens der SPD ging es lange Staus auf der Wülferoder Straße. SPD-Bezirksratsherr Dirk Battke schlug vor, „die Sperrfläche der Wülfeler Straße in Richtung Bemerode vom Scheitelpunkt der Brücke über den Messeschnellweg bis zur Ampelanlage Paderborner Straße / Wülfeler Straße zu verkürzen.“ Dieser Vorschlag fan ebenso einhellig Zustimmung im Bezirksrat wie der Antrag der Christdemokraten, die Verwaltung aufzufordern, gegenüber den Anbietern von E-Scootern konsequent auf die Einhaltung der gemeinsam vereinbarten Regeln zum Umgang mit denselben zu bestehen.“ Insbesondere nicht ordnungsgemäß auf Straßen, Rad- und Gehwegen abgestellte E-Scooter sollen danach kurzfristig und konsequent entfernt werden.
Auf geteilte Ansichten stießen allerdings zwei andere Anträge der Fraktion der Grünen. Von CDU und SPD mehrheitlich abgelehnt wurde die Forderung, vor der Ladenzeile in der Liebrechtstraße auf deren westlicher Seite kurz vor Einmündung in die Wolfstraße Abstellflächen für Lastenräder einzurichten. Letztendlich zwar verabschiedet, aber mit Gegenstimmen passierte eine weitere Idee der Grünen, einen grünen Pfeil für Radfahrer an der Kreuzung Am Mittelfelde / Beuthener Straße in Mittelfeld anzubringen.
Es gab daneben wieder eine ganze Reihe von interfraktionellen Anträgen aller Parteien im Bezirksrat. In einem – noch zu Beginn der Sitzung von Antje Kellner (SPD) eingebrachten gemeinsamen Dringlichkeitsantrag aller Parteien wird die Verwaltung aufgefordert, der Flüchtlingsinitiative „Farbe bekennen“ weiterhin die Nutzung aller ihr überlassenen Räume neben dem Jugendzentrum Döhren weiterhin zu ermöglichen. Ein zweiter interfraktioneller Dringlichkeitsantrag wurde von Vize-Bürgermeisterin Gabi Jakob (CDU) eingebracht. Danach soll die Verwaltung Lösungen für die Parkplatzprobleme im sogenannten Amerikaviertel in Mittelfeld finden. Anwohner hatten über mangelnden Parkraum geklagt und befürchten durch die derzeitigen Bauprojekte noch eine Verschärfung der Situation. Gemeinsam forderten alle Bezirksratsmitglieder daneben eine Ortsbesichtigung der Wohnungen im Nachbarschaftstreff Mittelfeld. Diese Räume stehen schon lange leer und die Stadt verweigert bislang eine neue Nutzung der Flächen.
Eine angekündigte Information zum Stand der Bauarbeiten in Sachen „Sanierung Südschnellweg“ wurde wieder abgesetzt. Die Landesbehörde für Straßenbau hatte keine Zeit.
Einweihung des offenen Bücherschrankes im Stadtteil Seelhorst
HANNOVER. Es dauerte ein wenig, bis die Schleife gelöst war. Schließlich waren es kleine Kinderhände, die das Band zu öffnen versuchten. Doch dann fiel das blaue Tuch und Hannovers 51. Bücherschrank wurde heute Mittag (14. Juni) im Rahmen einer kleinen Feierstunde der Öffentlichkeit übergeben. Der nagelneue Bücherschrank steht im Stadtteil Seelhorst, an der Ecke Peiner Straße / Hoher Weg.
Finanziert hat ihn der Bezirksrat Döhren-Wülfel aus eigenen Mitteln. 3.500 Euro hat es gekostet, das Teil zusammen zu tischlern und fest im Boden zu verankern. Wie alle hannoverschen offenen Bücherschränke wurde auch das Seelhorster Exemplar vom Werkstatt-Treff Mecklenheide e.V., einem Projekt für Langzeitarbeitslose, gebaut. Die Patenschaft für den Bücherschrank übernimmt der Kindergarten Waldheim. Deshalb waren auch einige Eltern mit ihren Sprösslingen bei der Einweihung dabei und die Kinder durften die „Enthüllung“ des neuen Leseangebots vornehmen.
Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner freute sich über den nunmehr fünften Bücherschrank in ihrem Stadtbezirk. „Ich bin ein bekennender Bücherwurm“ erzählte sie von ihrer Vorliebe für das gedruckte Wort. Einige der Teilnehmer an der Einweihungsfeier hatten schon Tüten mit Büchern mitgebracht, so dass die Fächer sogleich gut bestückt wurden.
Jeder kann in den Bücherschrank ausgelesene Bücher einstellen und sich dafür ein anderes, interessantes Druckwerk mitnehmen. Antje Kellner: „Damit auch die kleinen Besucher und Besucherinnen hier ausreichend Stoff zum Lesen und Betrachten finden, sollte das untere Bücherregal nur Büchern für Kinder vorbehalten sein.“ Wer gleich ein bisschen schmökern und in den ausgesuchten Büchern blättern will, für den steht gleich nebenan eine Sitzbank bereit. Auch dieses Möbelstück konnte dank des Bezirksrates hier aufgestellt werden. Bezirksbürgermeisterin Kellner lud alle Anwohner ein, „den neuen Schrank dementsprechend mit Büchern quer durch alle Genres zu bestücken und sich gleichzeitig mit neuem Lesestoff zu versorgen.“
Noch verhüllt und mit einer Schleife versehen: Hannovers 51. offener Bücherschrank steht im Stadtteil Seelhorst.Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner weihte den neuen Bücherschrank ein.
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HANNOVER.
Bezirksbürgermeister Dr. Wjahat Waraich lädt zur Bürger*innensprechstunde am 28. Juni ein
Bezirksbürgermeister Dr. Wjahat Waraich, Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide, lädt für Mittwoch, 28. Juni, von 17 bis 18.30 Uhr zur Bürger*innensprechstunde ein. Interessierte Einwohner*innen des Bezirks können Wünsche und Anregungen äußern oder Probleme besprechen. Die Sprechstunde ist im Stadteiltreff Sahlkamp, Elmstraße 15.
Hannover ist Austragungsort der Special Olympics Landesspiele 2025
Die Landeshauptstadt Hannover wird 2025 erneut Gastgeber für die niedersächsischen Landesspiele der Special Olympics sein.
Stadt befragt Bürger*innen zu den bahnhofsnahen Plätzen
Teilnahme an Umfrage noch bis Ende Juli möglich
Im Mai startete die Landeshauptstadt Hannover auf den Plätzen nahe des Bahnhofs neue Freizeit- und Sportangebote, die auch neue Nutzer*innengruppen anzieht. Wie dieses neue Konzept ankommt, ist Teil einer Umfrage, die in der vergangenen Woche startete und bis 31. Juli 2023 läuft. Ziel ist es, eine Rückmeldung zur Akzeptanz der entwickelten Maßnahmen zu erhalten und daraus Schlüsse für die Weiterentwicklung des Nutzungskonzeptes von Raschplatz, Weißekreutzplatz und Andreas-Hermes-Platz zu erhalten.
Es werden sowohl Nutzer*innen der neuen Sportangebote als auch die bisherigen Nutzer*innen befragt. Zielgruppe sind die Teilnehmenden an den Sportangeboten, Schüler*innen und Jugendliche im öffentlichen Raum, Familien, Club- und Bar-Nutzer*innen, Senior*innen und Anwohnende, potentiell Gewerbetreibende, wohnungslose und/oder suchterkrankte Menschen, Polizei- und Ordnungsdienst, sowie Sozialarbeiter*innen.
Interessierte können Online über folgenden Link und auch in englischer Sprache teilnehmen: www.umfrageonline.com/c/aufdieplaetze Darüber hinaus gibt es eine Präsenz-Befragung durch mobile Teams auf den Plätzen. Die Ergebnisse der Umfrage werden nach der Sommerpause veröffentlicht.
„Dieser Beteiligungsprozess ist von großer Bedeutung für uns. Wir wollen durch die Befragung die verschiedenen Nutzer*innen Interessen sichtbar machen und erfahren, wie die Menschen sich die Belebung und Gestaltung der bahnhofsnahen Plätze vorstellen und welche Erfahrungen sie bislang gemacht haben. Wir suchen dazu den engen Austausch mit den Menschen vor Ort“, sagte Sylvia Bruns, Dezernentin für Soziales und Integration der Landeshauptstadt Hannover.
„Die bisherige Resonanz auf die Angebote auf dem Raschplatz ist durchweg positiv. Diese Art der ‚Bürger*innenbeteiligung mit den Füßen‘ wollen wir jetzt durch eine breit angelegte Befragung ergänzen und auf diese Weise die bisherigen Eindrücke vervollständigen. Für eine Fortsetzung unseres Raschplatz-OpenAirs werden die aus der Befragung zu gewinnenden Erkenntnisse eine gute Entscheidungshilfe sein“, unterstrich Dr. Axel von der Ohe, Finanz-und Ordnungsdezernent der Landeshauptstadt Hannover.
Die Stadt hatte im Januar 2023 ein Konzept zur Belebung der bahnhofsnahen Plätze vorgelegt, das Events, Gastronomie und neue soziale Angebote vorsah, mit dem Ziel die Plätze für alle Menschen attraktiver zu machen. Die Initiative ist Teil des Innenstadtentwicklungsprozesses der Landeshauptstadt Hannover und läuft seit Anfang Mai.
„Vamos a bailar – lasst uns tanzen“ – Sommerkonzert des Jugendsinfonieorchester der Musikschule am 2. Juli
Das Jugendsinfonieorchester der Musikschule der Landeshauptstadt Hannover lädt zum großen Sommerkonzert unter dem Titel „Vamos a bailar – lasst uns tanzen“ in der Galerie Herrenhausen ein. Unter der Leitung von Marcus Sundermeyer erklingen am Sonntag, 2. Juli, um 18 Uhr Werke ganz unterschiedlicher Komponisten, vereint unter dem Motto „Tanz“. Neben nordischen Klängen wie Bruchs „Schwedische Tänze“ oder Griegs „Peer Gynt Suite Nr. 1“, werden Prokofieff’s „Tanz der Ritter“ und der berühmte „Danzon Nr. 2“ von Marquez zu hören sein. Der Eintritt ist frei.
Am Mittwoch, 21. Juni, ist das Orchester bereits um 20.25 Uhr auf der Fête de la Musique in der Marktkirche Hannover zu hören.
Vermittlungsprogramm „Kunst umgehen“ – analog und digital
Das Vermittlungsprogramm „Kunst umgehen“ startet in die neue Saison mit zwei analogen Führungen im Juni.
Los geht es mit einer Überblicksführung zur Kunst im öffentlichen Raum mit Christiane Oppermann am Sonntag, 18. Juni, um 18 Uhr. Start ist an der Städtischen Galerie KUBUS, Theodor-Lessing-Platz 1.
Die zweite Veranstaltung, eine GPS-Tour, beginnt am Sonntag, 25. Juni, um 17 Uhr an der Apostel- und Markuskirche Hannover, Oskar-Winter-Straße 7. Der Gesprächsgast ist die Künstlerin Claudia Wissmann. Ihre Installation „Lichtgestalt“ wurde 2015 als Eröffnungsprojekt der Kulturkirche Markuskirche über dem Kirchenportal aufgestellt – auf einem leeren Sockel, der für eine nie ausgeführte Plastik vorgesehen war. Die Arbeit von Claudia Wissmann ist auch ein Kommentar zur Beliebigkeit, mit der heute viele bedeutende Gebäude in Städten angestrahlt werden, die damit oftmals zur reinen Kulisse geraten.
Eine Übersicht auf die digitalen Veranstaltungen gibt es unter www.kunst-umgehen.digital – dort ist auch ein umfangreiches Archiv mit alle bisherigen digitalen Beiträgen.
„Kunst umgehen“ ist ein Vermittlungsprogramm des Kulturbüros der Stadt zur Kunst im öffentlichen Raum.
Ruhiger Begegnungsraum mit viel Grün und ohne „Remmidemmi“ – Ergebnisse der zweiten Beteiligung zu den „City-Roofwalks“ liegen vor
Das Dach des Parkhauses Schmiedestraße soll ein ruhiger Ort zum Entspannen werden, der von blühenden Grünflächen geprägt ist. Zudem sind nur kleinere und dezentrale Aktionsräume gewünscht. Dies ist das Stimmungsbild der Interessierten, die sich im zweiten Beteiligungsformat zu den „City-Roofwalks“ eingebracht haben. Alle Ergebnisse der Veranstaltung im März hat das Planungsbüro jetzt in einem Bericht veröffentlicht, der online unter www.hannover.de/city-roofwalks abrufbar ist.
An der Veranstaltung hatten rund 40 Personen teilgenommen und zu vier verschiedenen Themenbereichen diskutiert. Die Beteiligten freuen sich darauf, dass mitten im urbanen Umfeld mehr Lebensraum für Menschen aller Altersgruppen sowie für Tiere und Pflanzen entsteht. Auf größere Aktivitätsbereiche mit „Remmidemmi“ soll eher verzichtet werden. Hingegen soll der Dachgarten auch Raum für Kunst und Kultur mit eventuell wechselnden Ausstellungen bieten. Weil sich die Vorstellungen zum Teil doch leicht unterscheiden, wäre aus Sicht der Interessierten eine Nutzung der Räume mit multifunktionalen Elementen denkbar. Die meisten Befragten stellen sich vor allem eine Nutzung am Nachmittag und nach Feierabend vor, zum Teil auch in der Mittagspause. Deutlich seltener wurde ein Besuch vormittags und nach 20 Uhr gewünscht.
„Die Veranstaltung war ein großer Erfolg. Die vielen guten und konstruktiven Beiträge haben weitere wertvolle Impulse gegeben. Zudem haben sie uns in der Vorstellung bestätigt, dass der ökologische Mehrwert bei der Gestaltung dominieren soll“, sagt Ulrich Prote, Fachbereichsleiter Umwelt und Stadtgrün, und führt weiter aus: „Rund 70 Prozent der Fläche sollen begrünt angelegt werden, während der begehbare Teil nur etwa 30 Prozent ausmachen soll. Mit diesem Projekt beleben wir die Innenstadt, schaffen neue Aufenthaltsqualitäten und leisten einen Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel.“
Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün erarbeitet derzeit gemeinsam mit den beauftragten Planungsbüros die Entwurfsplanung. Voraussichtlich Anfang des vierten Quartals sollen die Ergebnisse dem Rat zum Beschluss vorgelegt werden. Anschließend wird der Bauantrag eingereicht und die Ausführung detailliert geplant. Start der Arbeiten soll im kommenden Jahr sein. Die Fertigstellung ist für Ende 2025 geplant.
Der Dachgarten soll der erste Baustein des Programms „City-Roofwalks“ sein und als Pilotprojekt dazu anregen, weitere Dachflächen in der Innenstadt zu begrünen und nutzbar zu machen. Längerfristiges Ziel ist es, die begrünten Dächer in der City über Brücken und Stege miteinander zu verbinden. Die „Roofwalks“ könnten so zu einer besonderen Attraktion und einem Alleinstellungsmerkmal für die hannoversche Innenstadt werden und gleichzeitig einen positiven Beitrag für das Stadtklima leisten.
Europas Anleger haben sich auch am Dienstag nicht von den anstehenden Zinsentscheidungen in New York und Frankfurt schrecken lassen. Zur guten Stimmung trugen offenbar die jüngsten Inflationsdaten aus den USA bei.
Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) schüttelte nach einem guten Handelsbeginn seine anschließende Schwächephase ab und schloss 0,72 Prozent höher mit 4347,55 Punkten. Damit knüpfte der Eurozonen-Leitindex an den positiven Wochenauftakt an. Ähnlich sah es beim französischen CAC 40 aus, der weitere 0,56 Prozent auf 7290,80 Punkte gewann. Derweil blieb der britische FTSE 100 mit einem Plus von 0,32 Prozent auf 7594,78 Punkte erneut hinter den anderen wichtigen Indizes zurück, obwohl die schwer gewichteten Bergbau- und Ölwerte ihre jüngste Schwäche abstreifen konnten.
Die mit Spannung erwarteten US-Inflationsdaten aus den Vereinigten Staaten stützten die Kurse in New York und verhalfen auch den europäischen Indizes wieder in die Erfolgsspur. Die Teuerung in der weltgrößten Volkswirtschaft hatte sich im Mai noch etwas deutlicher abgeschwächt als von Analysten erwartet. „Die Lage entspannt sich weiter, auch wenn es zu beachten gilt, dass die Inflationsraten vor allem wegen kräftiger Basiseffekte gesunken sind“, erklärte Helaba-Experte Ralf Umlauf. „Insbesondere der monatliche Anstieg der Kernpreise von 0,4 Prozent kann die US-Notenbank angesichts der noch robusten Lage am Arbeitsmarkt aber nicht beruhigen.“
Am Mittwoch und Donnerstag wird in den USA und der Eurozone über die weitere Geldpolitik entschieden. Von der US-Notenbank wird eine Pause im Zinserhöhungszyklus erwartet. Obwohl es Hinweise gebe, dass die Kernteuerung im Verlauf des Jahres weiter nachgeben werde, „bleibt das Risiko bestehen, dass die US-Notenbank im Sommer nochmals an der Zinsschraube dreht“, warnte Umlauf. Von der Europäischen Zentralbank (EZB) erwarten Experten hingegen schon am Donnerstag eine weitere kleine Erhöhung um 0,25 Prozentpunkte.
An Europas Märkten standen am Dienstag Aktien der konjunktursensiblen Bergbau- und Ölbranche hoch im Kurs: Deren Subindizes im marktbreiten Stoxx Europe 600 legten um 2,7 und 1,2 Prozent zu, zählen im bisherigen Jahresverlauf aber immer noch zu den größten Verlierern. Die Aktien des Rohstoffkonzerns Glencore verteuerten sich nach der Fusion seiner Agrarfirma Viterra mit der US-Branchenkollegin Bunge um rund fünf Prozent.
Gefragt waren mit je rund 1,4 Prozent Plus auch die seit Jahresbeginn führenden Reise- und Freizeit- sowie Technologietitel. Letztere entwickeln sich 2023 bisher im Einklang mit der US-Technologiebörse Nasdaq, deren Indizes deutlich besser gelaufen sind als die an der New York Stock Exchange (Nyse).
Die Papiere von ASM International (ASMI) gewannen knapp vier Prozent und blieben nur knapp unter ihrem im Mai erreichten Höchststand seit November 2021. Analyst Alexander Duval von der US-Investmentbank Goldman Sachs hält die Niederländer nach einer Gesprächsrunde mit ihrem Chef Benjamin Loh weiter für einen der entscheidenden „Digital Enabler“ – also ein Unternehmen, das anderen den Weg in die Digitalisierung ebnet.