Das neue Spielgerät am Gundelachweg wurde eingeweiht
HANNOVER. Der Spielplatz Gundelachweg im Stadtteil Mittelfeld ist um eine Attraktion reicher. Eine neue „Sandbaustelle“ bietet nun auch für kleiner Kinder Platz für ein phantasiereiches Spiel. In einem Sandkasten ist ein Spielhaus mit kleiner Rutsche entstanden. Am heutigen Mittwochnachmittag (17. Mai) weihten Vertreter der Stadt und Mitglieder des Stadtbezirksrates Döhren-Wülfel das taufrische Spielangebot ein.
Vize-Bezirksbürgermeisterin Gabi Jakob freute sich, dass nun das lang gewünschte Spielgerät aufgebaut und auch vier neue, schattenspendende Bäume gepflanzt wurden. „Vor drei Jahren haben wir uns hier zu einem Ortstermin getroffen“, erinnerte sie und stelle zufrieden fest, dass es nun endlich wirklich schön geworden sei. Jakob eröffnete in Vertretung der verhinderten Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner offiziell das neue Kletter- und Spielgerät. Der Bau des Sandbereichs kostete insgesamt 11.500 Euro und wurde dank finanzieller Unterstützung des Stadtbezirksrats Döhren-Wülfel und des Integrationsbeirats Döhren-Wülfel möglich.
Eine Plakette erinnert an die „Sponsoren“Ein neues Spielhaus erweitert das Angebot am Gundelachweg auch für kleinere Kinder.
Sichtungen des bedrohten Käfers können online und per Post gemeldet werden
NIEDERSACHSEN / HANNOVER.
Über die Verbreitung und den Bestand des stark gefährdeten Hirschkäfers in Niedersachsen gibt es bislang nur unzureichende Informationen. Um dies zu ändern, bittet der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) die Bevölkerung um Mithilfe: Aufmerksame Bürgerinnen und Bürger können Sichtungen des bedrohten Käfers dem NLWKN melden. Dazu steht ein digitaler Hirschkäfer-Meldebogen auf der Website des NLWKN bereit, um Sichtungen schnell online mitzuteilen. Fundmeldungen können auch per Post dem NLWKN gemeldet werden.
„Gemeldete Sichtungen sind für unsere Arbeit sehr wichtig. Nur wenn wir die geographische Verbreitung des Käfers kennen, können wir Schutzmaßnahmen anpassen und dem drastischen Rückgang des Hirschkäfers entgegenwirken“, sagt André Apel aus dem Bereich Artenschutz in der NLWKN-Betriebsstelle Hannover-Hildesheim.
Der Käfer hat einige markante Merkmale, anhand dessen er eindeutig zu identifizieren ist. Mit seinen bis zu acht Zentimetern Körperlänge, den hirschgeweihartig vergrößerten Oberkiefer der Männchen und dem auffälligen Flugverhalten gehört er zu den spektakulärsten und bekanntesten Insekten in Niedersachsen. Obwohl er so auffällig ist, ist über seine Verbreitung und seinen Bestand zu wenig bekannt. Dies liegt auch daran, dass sein Bestand seit langer Zeit stark rückläufig ist und eine Sichtung des Tieres somit immer unwahrscheinlicher wird. „Am ehesten sind die Tiere noch in alten, totholzreichen Laubwäldern in besonnter und wärmebegünstigter Lage zu sehen. Aber auch in alten Parkanlagen, waldnahen Obstbeständen sowie einzelnen oder gruppierten Bäumen im Offenland kann der Hirschkäfer beobachtet werden“, erklärt Apel. Die Tiere sind von Ende Mai bis Juli an windstillen, warmen Abenden in der Dämmerung besonders flugaktiv und durch das laute „Gebrumm“ weithin hörbar.
Der Hirschkäfer ist mit 3 bis 8 cm Gesamtlänge unser größter heimischer Käfer. Seinen Namen verdankt er den markanten, bis zu 3 cm langen Oberkiefern, die zu hirschgeweihartigen Zangen umgebildet sind. Nur die Männchen tragen dieses „Geweih“, die Weibchen haben einen schmaleren Kopf und normal entwickelte Oberkiefer.
Hirschkäfer besiedeln alte, totholzreiche Laubwälder in südexponierten und wärmebegünstigten Lagen, aber auch Laubwaldreste, alte Parkanlagen und waldnahe Obstplantagen mit einem hohen Anteil an absterbenden Althölzern und Baumstümpfen. Randlagen werden anscheinend bevorzugt.
Im Juni/Juli schwärmen die Tiere in der Dämmerung aus. Eichen mit anhaltendem Saftfluss sind Nahrungsquellen, aber auch wichtige Rendezvousplätze für Männchen und Weibchen. In dieser Zeit kommt es zu Rivalenkämpfen. Die Männchen führen mit ihren mächtigen Oberkiefern Zweikämpfe um die Weibchen aus. Dabei versuchen sie, den Gegner vom Zweig zu werfen.
Der Hirschkäfer ist wegen seines drastischen Rückgangs in der bundesweiten Roten Liste als „stark gefährdet“ eingestuft und nach der Bundesartenschutzverordnung „besonders geschützt“. In der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU ist der Käfer als Art „von gemeinschaftlichem Interesse“ aufgelistet, für dessen Erhaltung die Mitgliedsstaaten eine besondere Verantwortung und Verpflichtung haben.
Die meisten Hirschkäfer werden eher zufällig entdeckt. Funde von toten Tieren sind ebenfalls möglich und wichtig. Gezielt suchen kann man Hirschkäfer am besten in ihren bevorzugten Lebensräumen (besonders an Eichensaftflüssen und geeigneten Brutsubstraten). Dies sind z.B.
Eichen-Althölzer mit einem möglichst hohen Anteil von alten und absterbenden Bäumen (v.a. Eichenstümpfe > 40 cm Durchmesser an lichten, trockenen, südexponierten Stellen)
Baumreihen, Baumgruppen
möglichst licht stehende Alt-Eichen, die in Beständen anderer Baumarten eingestreut sind
alte Parkanlagen und Obstplantagen
Straßen- und Gebäudelampen in Ortsrandlage.
Am besten kann man die Tiere von Ende Mai bis Juli an warmen, windstillen Abenden in der Dämmerung beobachten. In dieser Zeit schwärmen insbesondere die Männchen mit „Gebrumm“ um ihre Nahrungsbäume.Gegen Ende des Sommers bleiben immer weniger Hirschkäfer übrig. Werden die Tiere nicht von Feinden gefressen, sterben sie nach etwa 60 Tagen an Altersschwäche.
Nachrichten des Tages und aktuelle News vom 17.Mai 2023 aus dem Neuen Rathaus | Ankündigungen | Berichte | Termine
HANNOVER.
Mehr als 20.000 Tonnen Baustoff verfüllt-Asphaltgruben in Ahlem: Stadt Hannover kann Sanierung des Südstollens in Kürze abschließen
Entscheidende Fortschritte macht die Landeshauptstadt Hannover bei der Sanierung der Asphaltgruben im Stadtteil Ahlem. Die Stadt geht davon aus, dass im Zeitraum Ende Mai bis Mitte Juni die Arbeiten am Südstollen vollständig abgeschlossen sein werden. Anfang Juli beginnt die Verfüllung des Mittel- und des Nordstollens. Die Arbeiten in diesen Abschnitten des Gruben-Systems sollen bis Mitte 2025 abgeschlossen sein.
„Das Ziel, dass schon bald alle Privatgrundstücke im Bereich des Südstollens wieder ohne Einschränkungen genutzt werden können, werden wir aller Voraussicht nach schon bald erreichen. Damit wird die Bauverwaltung der Landeshauptstadt das Problem in diesem Bereich ein für alle Mal gelöst haben“, bilanziert Simon Biederbeck. Der Leiter der städtischen Bauordnung, der das Projekt federführend betreut, ergänzt, dass die Stadt die von den Arbeiten betroffenen Gärten wiederherstellen lässt. Auch für den Verkehr zeichnet sich eine Entspannung ab: Die Stadt könne die Straße „Am Neuen Acker“ voraussichtlich noch vor Pfingsten freigeben.
Die technischen Fakten zur Sanierung des Südstollens sind beeindruckend: 22500 Tonnen Verfüll-Baustoff, die mit 18000 Kubikmetern Wasser angemischt wurden, haben die bauausführenden Firmen in den Südstollen eingebracht. Die Stadt hat 571 Bohrungen vornehmen lassen, die sich auf 14300 Bohrmeter summieren.
Stadtbaurat: Gutes Zusammenwirken mit Firmen und Anlieger*innen
Thomas Vielhaber, Stadtbaurat der Landeshauptstadt Hannover, betont: „Das Zusammenwirken der Stadt mit den bauausführenden Firmen und den betroffenen Anlieger*innen hat hervorragend funktioniert. Das war ein entscheidender Faktor dafür, dass wir heute so weit sind. Das Baudezernat dankt allen vor Ort Betroffenen für ihre Geduld, ihr Verständnis und die gute Zusammenarbeit. Ich gehe davon aus, dass uns das auch mit dem Mittel- und Nordstollen gelingt.“
Der Baustart stehe hier nun unmittelbar bevor, so Thomas Vielhaber. „Es wird alles dafür getan, insbesondere die geräumten Häuser wieder schnellstmöglich nutzbar zu machen.“ Für den Mittel- und Nordstollen läuft derzeit die Vergabe der Bauleistungen. Die Entscheidungen sollen in den kommenden Wochen fallen. „Planung und Vergabe haben etwas länger als geplant gedauert. Der Grund dafür ist, dass sich die Wasserhaltung für die vollgelaufenen Gruben als sehr komplex erwiesen hat“, erklärt Simon Biederbeck. Dennoch ist bereits ein Anfang gemacht: Knapp 4000 Tonnen Verfüllstoff, die im Südstollen nicht mehr benötigt wurden, hat die Stadt bereits in den Mittelstollen einbringen lassen.
Schul- und Bildungsausschuss tagt öffentlich
Der Schul- und Bildungsausschuss tagt am kommenden Mittwoch (24. Mai) um 16.15 Uhr in öffentlicher Sitzung im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2.
Der Integrationsbeirat Südstadt-Bult tagt am Mittwoch (31. Mai) um 18 Uhr im Gemeinschaftsraum des Flüchtlingswohnheims der Gemeinde am Döhrener Turm, Hildesheimer Straße 161 in 30173 Hannover, öffentlich.
Integrationsbeirat Ricklingen tagt öffentlich
Der Integrationsbeirat Ricklingen tagt am Dienstag (23. Mai) um 18.30 Uhr im Stadtteilzentrum Weiße Rose, Mühlenberger Markt 1, 30457 Hannover öffentlich.
Personal-, Organisations- und Digitalisierungsausschuss tagt öffentlich
Der Personal-, Organisations- und Digitalisierungsausschuss tagt am kommenden Mittwoch (24. Mai) um 14 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2 in öffentlicher Sitzung.
Aktionstag in der Andreaestraße zum „Internationalen Tag zum Erhalt der Artenvielfalt“ am 22.Mai 2023
Einen Aktionsnachmittag zum Thema „Klimawandelanpassung mit mehr Natur in der Stadt“ veranstaltet die Stadt am kommenden Montag (22. Mai) in der Zeit von 15 bis 18 Uhr in der Andreaestraße (City). Mit der Begrüßung durch Bernd Michaelis, Bereichsleiter Planen und Bauen im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, starten zahlreiche Aktionen in Höhe der Plastik „Mann mit Hirsch“. Beispielsweise wird gezeigt, wie auch im privaten Umfeld mehr Artenvielfalt entstehen kann. Der mobile Schaugarten „Tiny Green“ des Umweltzentrums Hannover präsentiert Wissenswertes über zahlreiche heimische insektenfreundliche Pflanzenarten. Zudem wird eingeladen, gemeinsam Insektennisthilfen zu bauen. Darüber hinaus zeigt die Stadtverwaltung Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel und informiert zur Hitzevorsorge. Anlass des Aktionstages, den der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün in Kooperation mit Akteur*innen des „Insektenbündnis Hannover“ und dem Umweltzentrum Hannover veranstaltet, ist der „Internationale Tag zum Erhalt der Artenvielfalt“, der jedes Jahr am 22. Mai begangen wird.
An diesem Tag informiert die Verwaltung auch über die „Machbarkeitsstudie Grüner (Bewegungs-)Raum Andreaestraße“. Diese Studie, die Bestandteil des Sofortprogramms „Perspektive Innenstadt“ ist, soll darstellen, mit welchen Maßnahmen und Elementen die Andreaestraße grüner, attraktiver und bewegungsfreundlicher umgebaut und gestaltet werden kann. Mit diesem vom Land Niedersachsen geförderten Programm verfolgt die Stadt das Ziel, die Innenstadt dauerhaft klimawandelangepasst und grüngeprägt umzugestalten und zu einem Ort mit hoher Aufenthaltsqualität mit neuen Spiel- und Bewegungsangeboten zu machen. Die Verwaltung greift damit auch den im „Innenstadtdialog“ vielfach geäußerten Wunsch nach mehr Grün in der Innenstadt auf.
Die teilnehmenden Institutionen und die Aktionen im Überblick
Fachbereich Umwelt und Stadtgrün:
Aufstellung von zehn bepflanzten „Big Bags“ der Stadtgärtnerei Hannover
Informationsmaterial zur Klimawandelanpassung und zur Hitzevorsorge
Bau von Insektennisthilfen
Quizrad zum Thema „Klimawandelanpassung“ mit kleinen Preisen
Wildnislots*innen: mit dem „Insektenbündnis-Mobil“ der LHH und einem „Glücksrad“ mit kleinen Preisen
Umweltzentrum Hannover: mit dem Schaugarten „Tiny Green“ zeigt, wie man auf kleiner Fläche die Artenvielfalt steigern kann
Vermehrungsgarten Hannover: Informationen zum Vermehrungsgarten und zu aktuellen Aktivitäten
Umweltverbände:
Bund für Umwelt und Naturschutz e.V. (BUND e.V.): präsentiert Pflanzen für die Fassadenbegrünung
Naturschutzbund Deutschland (NABU): Mitmachaktionen
Deutsche Umwelthilfe (DUH): Informationsmaterial
Der Eiswagen von „Frioli“ sorgt für eine kleine „Abkühlung“
Die Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst (BTK öD) der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat am Mittwoch (17. Mai 2023) dem Tarifergebnis für die rund 2,5 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen mit großer Mehrheit zugestimmt.
Zuvor hatten sich bereits knapp 66 Prozent der ver.di-Mitglieder in Bundesverwaltungen, Behörden, kommunalen Einrichtungen und Unternehmen im Rahmen einer Mitgliederbefragung für das Verhandlungsergebnis vom 22. April 2023 ausgesprochen.
Die Entscheidung der BTK öD war auf den heutigen Mittwoch vertagt worden, nachdem es zunächst Irritationen über die Übertragung des Tarifergebnisses auf den sächsischen Nahverkehr gegeben hatte. Dieser Konflikt konnte ausgeräumt werden.
Infolge der Tarifeinigung im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen erhalten die Beschäftigten durchschnittlich 11,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt.
Im Einzelnen erhalten die Beschäftigten eine steuer- und abgabenfreie Inflationsausgleichszahlung in Höhe von 3000 Euro. Die Auszahlung beginnt mit einem Betrag von 1240 Euro netto im Juni 2023.
In den Monaten Juli 2023 bis einschließlich Februar 2024 gibt es monatliche Zahlungen in Höhe von je 220 Euro netto.
Die Einkommen der Beschäftigten steigen ab dem 1. März 2024 tabellenwirksam um einen Sockelbetrag von 200 Euro plus 5,5 Prozent. Studierende, Auszubildende und Praktikantinnen und Praktikanten erhalten im Juni 2023 ein Inflationsausgleichsgeld von 620 Euro sowie in der Zeit von Juli 2023 bis einschließlich Februar 2024 monatlich 110 Euro netto.
Die Ausbildungsentgelte werden für sie ab März 2024 um 150 Euro erhöht. Die Laufzeit des Tarifvertrages beträgt 24 Monate bis zum 31. Dezember 2024.
Die Polizei Hannover bittet um Ihre Aufmerksamkeit und Hinweise
HANNOVER.
Vermisster aus Hannover-Kleefeld wohlbehalten angetroffen
Der seit dem 14.05.2023 vermisste Marcus H. aus Hannover-Kleefeld ist wieder da. Der Mann wurde heute, am 17.05.2023, unversehrt am Bahnhof Osterwald in Salzhemmendorf durch Polizeibeamte aus Elze angetroffen und wieder einem Krankenhaus zugeführt.
Die Polizei bedankt sich bei allen, die sich an der Suche nach Marcus H. beteiligt habe
Bedrohung in Asylunterkunft in Hannover-Vinnhorst – Polizeibeamter setzt Schusswaffe ein
Am Mittwochmorgen, 17.05.2023, hat ein 25-Jähriger in einer Asylunterkunft in Hannover-Vinnhorst den Sicherheitsdienst bedroht. Es kam zum Schusswaffengebrauch durch einen Beamten. Hierbei wurde der 25 Jahre alte Mann lebensgefährlich verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen geriet der Mann gegen 06:50 Uhr mit Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes einer Asylunterkunft in der Straße „Alt-Vinnhorst“ in Streit und bedrohte diese. Die Mitarbeiter setzten daraufhin einen Notruf ab. Durch einen anschließend vor Ort eingesetzten 24-jährigen Polizeibeamten wurden mehrere Schüsse aus der Dienstwaffe abgegeben. Nach der Schussabgabe leisteten die Beamten sofort Erste Hilfe und forderten Rettungskräfte an, welche den lebensgefährlich Verletzten zu einer notfallmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus transportierten.
Der Kriminaldauerdienst Hannover hat die Ermittlungen unter anderem im Rahmen einer spezialisierten Tatortaufnahme übernommen. Gegen den Polizisten und den 25-Jährigen sind nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover jeweils Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des versuchten Totschlags eingeleitet worden.
Zehn Jahre getanzte Leidenschaft und Lebenslust: Die Tanzsensation aus Kuba ist zurück!
HANNOVER.
Lebensfreude strömt durch ihre durchtrainierten Körper. Zurückhaltende Eleganz trifft auf körperbetonte Erotik. Auf Streetdance-Moves folgen atemberaubende Sprünge, exzellente Pirouetten oder geschmeidige Hebefiguren. Die Tanzshow Ballet Revolución ist heiß!
Seit zehn Jahren halten die jungen Kubanerinnen die Tanzwelt in Atem: Bereits sechs außerordentlich erfolgreiche Tourneen führten sie von Havanna nach Europa, Asien und Australien. Mehr als eine Million Zuschauerinnen ließen sich von ihrer getanzten Leidenschaft schon mitreißen.
Pünktlich zum 10. Bühnenjubiläum ist Ballet Revolución seit Dezember 2022 auf großer Tournee – und im Sommer endlich wieder in Hannover zu erleben! Vom 18. bis 23. Juli 2023 werden die Tänzer*innen den kubanischen Funken im Opernhaus überspringen lassen und dem Publikum mit Choreografien zu internationalen Tophits von u.a. Ed Sheeran, Dua Lipa, Camila Cabello, Coldplay und Justin Timberlake einheizen.
Live gespielte internationale Tophits sowie Kostüme vom „König der Highheels“
Immer dabei: Ihre mitreißende Band, die jede Show zum Live-Konzert werden lässt und die Tänzer*innen mit internationalen Nr.1-Hits aus Pop, R&B, Hip-Hop und packenden kubanischen Rhythmen befeuert. Und dann wären da noch das elektrisierende Lichtdesign sowie die aufregenden Kostüme. Letztere designt vom „König der Highheels“ Jorge González. Er schwärmt: „Die andauernde Faszination von Ballet Revolución liegt sicher in der Lebensfreude, die die Show bei jedem Auftritt vermittelt.“
Unwiderstehlicher Mix aus Ballett, Street Dance und Latin Moves
Für die wunderbaren Choreografien, die klassisches Ballett, Modern Dance und Hip-Hop, aber natürlich auch Elemente aus Rumba, Salsa oder Mambo beinhalten, zeichnen die beiden Choreografen Roclan González Chávez und Aaron Cash verantwortlich. Sie schaffen es, dass die 21 Tänzer*innen jeden ihrer Schritte synchron setzen und dabei vor elektrisierender Lebendigkeit nur so sprühen. „Die meisten Tänzer tanzen mit der Musik“, sagt Aaron Cash. „Die Kubaner aber tanzen in ihr.“ Und Chávez ergänzt: „Kubanische Tänzer bewegen sich anders als alle anderen Tänzer der Welt.“ Dieses kubanische Bewegungsgefühl ist das Erfolgsrezept von Ballet Revolución. „Der afro-kubanische Tanzstil gibt ihnen eine große Lockerheit in den Schultern und Hüften. Tanzen ist reine Passion“, so Chávez. So entsteht aus der Vielfalt musikalischer und tänzerischer Einflüsse ein überschäumendes Mashup aus Ballett, Street- und Contemporary Dance.
Die erstklassig ausgebildeten Tänzer*innen zählen zu den besten weltweit
Auf Kuba existiert ein eigener, ursprünglicher Tanzstil – die kubanische Schule. Sie ist eine Verbindung der französischen, russischen, britischen und amerikanischen Schulen mit den multikulturellen Wurzeln Kubas. Die Tänzerinnen von Ballet Revolución zählen zu den besten der Welt: Sie wurden an der international hochangesehenen Tanzhochschule Escuela Nacional de Arte (ENA) und der berühmten Escuela Nacional de Ballet (ENB) ausgebildet. Hier erhalten die Studierenden eine fundamentale Ausbildung in allen zeitgenössischen Tanzformen und in klassischem Ballett. Weltweit geschätzt werden die an der ENA und der ENB ausgebildeten Tänzerinnen für ihre emotionale Ausdrucksstärke, die technische Perfektion und die Leidenschaft, die in jeder Bewegung stecken.
Schon die Tageszeitung The Guardian aus London schrieb über dieses „gewisse Etwas“: „Ballet Revolución heizt ein und sorgt für einen Endorphinschub!“ Die FAZ befand: „Ganz hohe Tanzkunst, die mit ihrer Mühelosigkeit immer wieder Staunen macht. Ein wahrer Augen- und Ohrenschmaus!“ Und der Berliner Tagesspiegel lobte: „Eine Klasse für sich.“
BALLET REVOLUCIÓN
Jubiläumstournee 2022-2023
Opernhaus, Hannover 18.07. – 23.07.2023
Vorstellungen: Di-Sa jeweils 19.30 Uhr, Sa auch 14.30 Uhr So nur 13.30 Uhr
Preise:ab 39,90 Euro, zzgl. Gebühren
Vorverkauf: online unter: www.ballet-revolucion.de Staatsoper Hannover: 0511-9999 1111 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen
Informationen:www.ballet-revolucion.de und www.bb-promotion.com
Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat
Buslinie 120: Verlegung der Haltestelle Schwarzer Bär
Auf Grund von Bauarbeiten wird die Haltestelle Schwarzer Bär von Dienstag, 23.05.2023 Betriebsbeginn bis voraussichtlich Ende Juli 2023 verlegt.
Die Haltestelle wird in Fahrtrichtung Ahlem auf die Benno-Ohnesorg-Brücke (parallel zum Hochbahnsteig) um ca. 150 Meter zurückverlegt.
Buslinie 120: Abschnitt Waterlooplatz – Kröpcke entfällt am 18.05.2023
Auf Grund einer Veranstaltung entfällt auf der Linie 120 am Donnerstag, 18.05.2023 ganztägig der Abschnitt Waterlooplatz – Kröpcke. Die Busse starten am Waterlooplatz von der Ersatzhaltestelle in der Lavesallee.
Die Haltestellen Kröpcke, Aegidientorplatz und Rathaus/Friedrichswall entfallen.
Buslinie 120: Haltestellen Calenberger Straße und Humboldtstraße entfallen am 18.05.2023 in Richtung Ahlem
Auf Grund einer Veranstaltung entfällt auf der Linie 120 am Donnerstag, 18.05.2023 ganztägig die Haltestellen Calenberger Straße und Humboldtstraße in Fahrtrichtung Ahlem.
Buslinien 123, 128, 134: Verlegung der Haltestelle Holthusenstraße
Auf Grund von Bauarbeiten wird die Haltestelle Holthusenstraße ab Dienstag, 23.05.2023 ca. 21:00 Uhr bis voraussichtlich Donnerstag, 25.05.2023 Betriebsschluss verlegt.
Die Haltestelle wird in beide Richtungen um ca 80 Meter verlegt.
Buslinie 126: Umleitung in Stöcken
Auf Grund von Bauarbeiten wird die Linie 126 von Montag, 22.05.2021 Betriebsbeginn bis voraussichtlich Ende September 2023 in Stöcken umgeleitet.
Fahrtrichtung Stöcken Ab der Haltestelle Am Stöckener Bach fährt der Bus weiter zur Ersatzhaltestelle Weizenfeldstraße. Diese befindet sich in der Obentrautstraße kurz vor der Kreuzung Freudenthalstraße.
Fahrtrichtung Altgarbsen/Am Blauen See Von der Haltestelle Stöcken fährt der Bus direkt zur Haltestelle Stelinger Straße. Die Haltestellen Weizenfeldstraße, Flemesstraße und Am Stöckener Bach entfallen.
Buslinie 126: Verlegung der Haltestelle Havelse/Sportplatz
Auf Grund von Bauarbeiten wird die Haltestelle Havelse/Sportplatz in der Zeit von Mittwoch, 17.05.2023 ca. 10:00 Uhr bis voraussichtlich Anfang Juli 2023 verlegt.
Die Haltestelle in Fahrtrichtung Altgarbsen/Am Blauen See bzw. Schloß Ricklingen wird vor die Einmündung Max-Planck-Straße verlegt. Die Haltestelle in Fahrtrichtung Stöcken wird um ca. 180 Meter – etwa auf gleiche Höhe der Ersatzhaltestelle der Gegenrichtung – verlegt.
Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat
Die Polizei Hildesheim bittet um Ihre Aufmerksamkeit und Hinweise | Zeugensuche
HILDESHEIM.
Zeugenaufruf nach Verkehrsunfallflucht
Am Wochenende vom 12.05.2023, ca. 12:00 Uhr bis 15.05.2023, ca. 09:30 Uhr hat sich in der Alfred-Delp-Straße, Höhe der dortigen Firma New Tec, ein Verkehrsunfall ereignet. Dabei wurde eine Straßenlaterne durch ein noch unbekanntes Fahrzeug beschädigt. Zeugen, die Hinweise zum Fahrzeug bzw. Fahrzeugführer geben können, werden gebeten sich mit der Polizei in Sarstedt, unter der Telefonnummer 05066/985-0, in Verbindung zu setzen.
Sachbeschädigungen an Schule und Sporthalle
Am vergangenen Wochenende von Freitag (12.05.2023) bis Montag (15.05.2023) ist es in Nordstemmen an der Marienbergschule und der dazugehörigen Sporthalle zu Sachbeschädigungen gekommen. In beiden Fällen liegt die Vermutung nahe, dass Glasflaschen gegen Scheiben bzw. Glastüren geworfen wurden, wodurch diese nun beschädigt sind. Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei in Sarstedt, unter der Telefonnummer 05066/985-0, in Verbindung zu setzen.
Polizei sucht Zeugen zu Unfallflucht und Kennzeichendiebstahl
Gegenwärtig beschäftigen eine Unfallflucht und ein damit verbundener Kennzeichendiebstahl die Ermittler des 7. Fachkommissariats beim Zentralen Kriminaldienst der Polizeiinspektion Hildesheim. Der Vorfall ereignete sich bereits am vergangenen Donnerstagabend, 11.05.2023, kurz vor 21:00 Uhr im Einmündungsbereich Dingworthstraße / Brauhausstraße.
Vorliegenden Erkenntnissen zufolge wurde an der Einmündung von einer bislang unbekannten Person ein Straßenschild mit einem vermutlich grauen Kleinwagen umgefahren. Dabei wurde nicht nur das Schild, sondern auch ein Zaun, auf welchen das Schild fiel, beschädigt. Der oder die Verursacher entfernten sich danach unerlaubt vom Ort des Geschehens.
Bei der anschließenden Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise auf ein Pärchen als mutmaßliche Verursacher des Unfalls. Dabei soll es sich zum einen um eine 30 – 40-jährige und ca. 175 cm große Frau mit langen, schwarzen Haaren und schlechten Zähnen handeln. Ihr Erscheinungsbild soll insgesamt ungepflegt sein und sie soll mit einem Akzent sprechen. Bekleidet sei die Frau mit einer schwarzen Jacke und einer schwarzen Jogginghose gewesen.
Der Mann wurde als ca. 175 cm groß beschrieben. Er soll dunkel gekleidet gewesen sein und habe angegraute Haare.
Weitere Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Verursacherfahrzeug um einen älteren, grauen und im Frontbereich beschädigten Seat Ibiza handeln dürfte.
Zudem fanden die einsetzten Beamten ein Kfz-Kennzeichen an der Unfallstelle. Allerdings stellte sich recht schnell heraus, dass der dazugehörige Pkw nichts mit der Kollision zu tun hatte. Das Kennzeichenschild wurde zuvor auf dem nahegelegenen Parkplatz am Königsteich gestohlen und anschließend offenbar bewusst am Unfallort platziert.
Die Polizei sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Paar, zu dem Unfall, dem Kennzeichen-Diebstahl und/oder zu dem beschädigten Seat Ibiza geben können.
Hinweise und Beobachtungen werden unter der Nr. 05121/939-115 entgegengenommen.
Fahrzeugteile gestohlen// Wer hat etwas beobachtet?
In der Nacht von Sonntag auf Montag schlugen unbekannte Täter eine Fahrzeugscheibe eines Pkw, der in der Ehrlicher Straße in Hildesheim stand, ein und entwendeten neben dem Navigationsmodul auch das Steuergerät. Bei dem angegriffenen Fahrzeug handelt es sich um einen BMW.
Zeugen, die zwischen dem 14.05.2023, 22:00 Uhr, und dem 15.05.2023, 07:15 Uhr, in der oben genannten Straße verdächtige Beobachtungen getätigt haben, mögen sich bitte mit der Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121-939-115 in Verbindung setzen.
Eine ähnliche Tat gab es in dem Heinrich-Bertram-Ring in Hildesheim. Die unbekannten Täter bauten die Bordelektronik aus dem BMW aus und verschwanden mit dem Diebesgut. Die Tatzeit liegt zwischen dem 14.05.2023, 20:00 Uhr, und dem 15.05.2023, 12:15 Uhr. Auch hier suchen die Ermittler Zeugen zu dem Vorfall.
Ein Zusammenhang der beiden Taten wird derzeit geprüft.
Auffinden von Hundeködern in Alfeld
Am 11.05.23 wurden durch einen Anwohner entlang eines asphaltierten Feldwegs der Stadt Alfeld, welcher von vielen Hundebesitzern zum Gassi gehen genutzt wird, Hundeköder aufgefunden.
Bei den aufgefundenen Ködern handelte es sich um Hackfleisch, in welchem sich Giftköder befanden. Insgesamt wurden sieben solcher Köder entlang dieses Weges im OT Eimsen festgestellt und durch die Polizei sichergestellt.
Eine intensive Absuche dieses Bereichs mit Hilfe der Stadt Alfeld führte nicht zum Auffinden weiterer Giftköder. Im Laufe der polizeilichen Ermittlungen ergab sich ein Anfangsverdacht gegen eine 44-jährige männliche Person.
Durch das Amtsgericht Hildesheim wurde ein Durchsuchungsbeschluss bei dem Tatverdächtigen erlassen und durch die Polizei umgesetzt. Der Tatverdächtige ließ sich zunächst nicht zu den Vorwürfen ein. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Ahrbergen – Tätlicher Angriff auf einen Polizeibeamten
Am 15.05.2023, gegen 14.30 Uhr stellt ein Polizeibeamter des Polizeikommissariats Sarstedt einen 24jährigen Sarstedter fest, welcher auf einem E-Scooter fährt und dabei ein Mobiltelefon benutzt.
Trotz einer Aufforderung stehen zu bleiben setzt der Mann seine Fahrt fort und versucht sich dadurch der polizeilichen Kontrolle zu entziehen. Daraufhin nimmt der Polizeibeamte die Verfolgung auf einem dienstlichen Pedelec auf.
Nachdem der Sarstedter mit seinem E-Scooter in eine Sackgasse gefahren ist, kann er zunächst von dem Polizeibeamten gestellt werden. Der Fahrzeugführer will sich erneut der Kontrolle entziehen, indem er an dem Polizeibeamten vorbeifährt und mit dessen Pedelec zusammenstößt.
In dem Kapellenweg kann der Mann erneut gestellt werden. Hierbei greift er unvermittelt den Polizeibeamten an und entreißt ihm den Fahrradhelm und wirft ihn in dessen Richtung. Anschließend beleidigt er den Polizeibeamten und schlägt auf diesen ein. Dieser Angriff wird durch eine Zeugin mit einem Mobiltelefon gefilmt.
Um sich zu verteidigen setzt der Polizeibeamte sein Pfefferspray ein, woraufhin der Täter fußläufig flüchtet. Durch weitere eingesetzte Polizeibeamte kann der Täter schließlich in der Siemensstraße in Ahrbergen festgenommen werden. Im Rahmen der weiteren Maßnahmen wird festgestellt, dass der 24jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln steht.
Weiterhin wird bei dem Täter ein Messer aufgefunden, welches als Gürtelschnalle genutzt wird und nicht als Messer zu erkennen ist. Gegen den Mann wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Nach Rücksprache mit einem zuständigen Richter wurde der Täter nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Durch den Angriff wurde der Sarstedter Polizeibeamte verletzt und musste sich in ärztliche Behandlung begeben.
Das dienstliche Pedelec wurde ebenfalls beschädigt. Insgesamt waren an dem Einsatz 12 Streifenwagen aus Sarstedt, Hildesheim und der Autobahnpolizei Hildesheim eingesetzt. Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei in Sarstedt, unter der Telefonnummer 05066 / 985-0, in Verbindung zu setzen.
Diebstahl eines Anhängers
Bereits im der Nacht auf den 5. Mai kam es in Banteln zum Diebstahl eines gesicherten Kfz-Anhängers, der im Neuen Weg auf einem Gartengrundstück abgestellt war. Geschädigt ist ein 61-jähriger Gronauer. Der Schaden beträgt ca. 1000 Euro. Zeugen werden geben, sich mit der Polizei Gronau in Verbindung zu setzen (05182-923370).
24-Jähriger entreißt Senior die Geldbörse
Ein 24-jähriger Hildesheimer steht im Verdacht, einem 80-jährigen Mann am gestrigen Sonntagmorgen in der Bernwardstraße die Geldbörse entrissen zu haben und mit dieser geflüchtet zu sein. Der Beschuldigte wurde kurze Zeit später im Rahmen einer Fahndung gefasst. Dabei wurde das Diebesgut bei ihm aufgefunden.
Nach gegenwärtigem Ermittlungsstand hat sich die Tat gegen 08:30 Uhr ereignet. Der Tatverdächtige soll den Rentner angesprochen und ihn um Kleingeld gebeten haben. Als dieser seine Geldbörse hervorgeholt habe, soll der 24-Jährige sie dem Senior aus der Hand gerissen, ihn dabei verbal bedroht haben und anschließend weggelaufen sein.
Die Polizei leitete sofort nach Bekanntwerden des Sachverhalts eine Fahndung mit mehreren Streifenwagen ein. Anhand einer Personenbeschreibung wurde der Tatverdächtige in der Speicherstraße erkannt und gestellt. Dabei konnte die entwendete Geldbörse bei ihm aufgefunden und sichergestellt werden.
Nach Durchführung aller erforderlichen Maßnahmen wurde der 24-Jährige entlassen. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts auf ein Raubdelikt gegen ihn eingeleitet.
Zeugen, die das Tatgeschehen eventuell beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.
Sarstedt – Zeugenaufruf nach Verkehrsunfallflucht
Als der 55-jährige Laatzener am 14.05. um 06:50 Uhr seinen Seat Alhambra im Hohen Kamp in Sarstedt auf einen der dortigen Parkbuchten (Höhe Meisenweg) abstellte, war das Fahrzeug noch unbeschädigt.
Bei seiner Rückkehr zum Pkw gegen 10:15 Uhr musste er allerdings mit Erschrecken einen frischen Unfallschaden am Heck bemerken. Nach bisherigen Erkenntnissen muss es in diesen Zeitraum zu einer seitlichen Berührung mit einem unbekannten Kraftwagen gekommen sein, wonach der Unfallverursacher jedoch nicht seinen Wartepflichen zur Angabe seiner Personalien nachkam.
Mögliche Zeugen zu diesem Verkehrsunfall werden gebeten sich bei der Polizei Sarstedt unter der Rufnummer 05066-985115 melden und ihre Erkenntnisse teilen.
Trunkenheit im Verkehr
Am 15.05.2023, gegen 00.10 Uhr, befuhr eine Funkstreifenwagenbesatzung die K 202 zwischen Borsum und Asel. Dabei fiel den Beamten ein PKW auf, der aus einer Seitenstraße auf die K 202 nach rechts einbog, obwohl der Fahrzeugführer links blinkte.
Bei der Verfolgung des PKW fiel weiter auf, dass er in Schlangenlinien fuhr. Bei der daraufhin durchgeführten Verkehrskontrolle bemerkten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des 42-jährigen Fahrzeugführers. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,1 Promille.
Dem Fahrzeugführer wurde eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein wurde sichergestellt und ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.
Freden – Fahrradfahrt unter Drogeneinfluss
Am Sonntagabend gegen 21.10 Uhr fiel einer Funkstreife der Alfelder Polizei in Freden ein 29-Jähriger auf, der sehr unsicher mit seinem Fahrrad fuhr. Ein anschließend freiwillig durchgeführter Urindrogenvortest fiel positiv auf gleich mehrere Substanzen aus, so dass sich der Verdacht einer Trunkenheit im Verkehr ergab und dem Mann im Alfelder Krankenhaus eine Blutprobe entnommen werden musste.
Danach wurde er zurück nach Freden gebracht. Das Fahrrad wurde vorübergehend sichergestellt, um zu verhindern, dass der Mann seine Fahrt unbeirrt fortsetzt.
Alfeld – Zeugenaufruf nach Unfallflucht
In der Zeit von Samstag, 13.05.2023, gegen 13 Uhr auf Sonntag, 14.05.2023, gegen 12.25 Uhr kam es in der Straße An der Vormasch zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht. Dabei wurde ein geparkter weißer Seat am Fahrzeugheck beschädigt.
Der Unfallverursacher entfernte sich vom Unfallort ohne sich um eine Schadensregulierung zu kümmern. Zeugen, die Angaben zu dem Unfall oder dem verursachenden Fahrzeug machen können, werden gebeten, sich unter der 05181-9116-115 mit der Polizei Alfeld in Verbindung zu setzen.
Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) hat am Montag an seine maue Vorwoche angeknüpft und geringfügig nachgegeben. Der Leitindex der Eurozone litt etwas unter dem verhaltenen Handel an der Wall Street und gab um 0,03 Prozent auf 4316,41 Punkte nach. Etwas auf die Stimmung drückte ein Einbruch der Industriestimmung im US-Bundesstaat New York.
Für den französischen CAC 40 ging es um 0,05 Prozent auf 7418,21 Punkte aufwärts. Der britische FTSE 100 („Footsie“) stieg um 0,30 Prozent auf 7777,70 Zähler und profitierte damit von deutlichen Gewinnen bei den schwer gewichteten Rohstoffwerten.
Turbulenter ging es an der Istanbuler Börse zu. Dort war der Leitindex ISE 100 nach der Wahl in der Türkei zunächst um bis zu 6,4 Prozent abgesackt. Zwischenzeitlich schrumpfte das Minus auf 2 Prozent, bevor das Börsenbarometer wieder unter Druck geriet und am Ende mehr als 6 Prozent einbüßte. Börsianer verwiesen auf die Ungewissheiten in puncto Wirtschaftspolitik, da Präsident Recep Tayyip Erdogan durchaus gute Chancen auf eine Wiederwahl hat. Unter dessen Führung hatte die Wirtschaft des Landes in den vergangenen Jahren stark gelitten.
Bei der Präsidentenwahl in der Türkei erhielt Erdogan die meisten Stimmen, muss sich aber nach 20 Jahren an der Macht erstmals einer Stichwahl stellen, weil er die absolute Mehrheit von 50 Prozent verfehlte. Sein Herausforderer ist der Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu. Die Stichwahl ist für den 28. Mai geplant.
„Der große Gewinner war wohl Sinan Ogan, der gut 5,1 Prozent der Stimmen erhielt und die Stichwahl entscheiden könnte, je nachdem, wem er seine Unterstützung gibt“, schrieb Marktanalyst Craig Erlam vom Handelshaus Oanda. Das gebe ihm als potenziellem Königsmacher in den nächsten Wochen eine Menge Macht.
Ogan kündigte an, eine Wahlempfehlung für Recep Tayyip Erdogan oder den CHP-Kandidaten Kemal Kilicdaroglu nur gegen Zugeständnisse zu geben. Der Rechtsaußenkandidat wolle etwa eine Zusicherung, dass „Syrer und alle anderen Flüchtlinge“ die Türkei verlassen werden und zum „Kampf gegen den Terrorismus“, sagte Ogan der Deutschen Presse-Agentur.
Erlam fuhr fort: „Das Ergebnis war eine böse Überraschung für die türkischen Märkte.“ Ein Sieg Erdogans bedeute mehr unkonventionelle Geldpolitik, Inflation und Risiko, wofür es in den letzten Jahren mehr als genug Beweise gegeben habe.
Unter der Unsicherheit mit Blick auf die politische Entwicklung der Türkei litt besonders die Bank BBVA, deren Aktien als klares Schlusslicht im EuroStoxx mehr als vier Prozent verloren. Das Finanzinstitut ist stark in dem Land engagiert.
Der französische Versicherer AXA traut sich auf Basis einer neuen Rechnungslegung in diesem Jahr einen kräftigen Gewinnsprung zu. Die Papiere stiegen um 2,4 Prozent und gehörten zu den Top-Werten im europäischen Leitindex.
An der Spitze des Cac 40 zogen die Anteilsscheine von Alstom um 5,2 Prozent an und profitierten damit von einem positiven Analystenkommentar der US-Investmentbank Bank of America. Bei dem Zugbauer verbessere sich die Verschuldung, hieß es.