ver.di: „Es geht um die Existenz unserer Mitglieder“
HANNOVER.
Die Gewerkschaft ver.di ruft für die traditionell umsatzstarken Tage Freitag und Samstag zu Streiks in ausgewählten Unternehmen des Hannoverschen Einzelhandel auf. Betroffen sind unter anderem die Textileinzelhändler Primark, H&M und Zara.
Aber auch das IKEA-Haus im Expo-Park soll in den Ausstand treten. Grund für die erneuten Streiks sind die stockenden Tarifverhandlungen im niedersächsischen Einzelhandel.
„Neun von zehn Verkäuferinnen bekommen nach 40 Arbeitsjahren eine Netto-Rente von weniger als 1.000 Euro. Wir streiken für gerechte Lohnerhöhungen, damit sich Arbeit in einem reichen Land wieder für alle Beschäftigten lohnt“, erklärt ver.di-Sekretär Mizgin Ciftci.
Die Gewerkschaft fordert von den Arbeitgebern 2,50 Euro mehr pro Arbeitsstunde. „Dies entspricht einer Lohnsteigerung von rund 14 Prozent für eine Verkäuferin.“
Die dramatischen Preissteigerungen der letzten Monate treffen nach Auffassung von ver.di insbesondere Menschen mit niedrigen Einkommen. „Die größte Gruppe im Einzelhandel sind teilzeitbeschäftigte Frauen. Wenn alle Preise steigen, aber ihr Lohn an Kaufkraft verliert, ist das für sie eine existenzielle Krise.
Es geht bei dieser Auseinandersetzung um die Existenz unserer Mitglieder“, begründet Ciftci die erneute Streikwelle im Einzelhandel. „Das Geld für höhere Löhne im Einzelhandel ist da. Nicht umsonst wird der Lidl-Gründer Dieter Schwarz mittlerweile zum reichsten Deutschen gezählt – dank der harten Arbeit seiner Beschäftigten.“
Wegweiser für Ehrenamtliche zur Unterstützung von Integrationsarbeit veröffentlicht
HILDESHEIM.
Die Stadt Hildesheim und die Universität Hildesheim haben in Zusammenarbeit mit der Universitätsgesellschaft ein wegweisendes Projekt ins Leben gerufen, um Ehrenamtliche in der Integrationsarbeit zu unterstützen. Insbesondere Menschen mit Fluchthintergrund stehen vor vielfältigen Herausforderungen, sei es bei der Wohnungssuche, dem Umgang mit Behörden oder der Schulplatzvergabe für ihre Kinder. Die Zuständigkeiten und Prozesse im Integrationsbereich sind komplex. Oftmals begleiten Ehrenamtliche die Geflüchteten, doch auch sie müssen mühsam Informationen von verschiedenen Webseiten und Anlaufstellen zusammentragen, um bei der Bearbeitung der Anliegen zu helfen. Um diesem Problem entgegenzuwirken, haben die Stadt und der Landkreis Hildesheim in Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe Migrationspolitik der Universität Hildesheim einen umfassenden Wegweiser für Ehrenamtliche erstellt, der alle relevanten Informationen übersichtlich zusammenfasst.
Malte Spitzer, Dezernent für Jugend, Soziales, Schulen und Sport der Stadt Hildesheim, betont die Bedeutung dieses Wegweisers: „Wir sind beeindruckt von dem Engagement der Hildesheimer Bürgerinnen und Bürger für geflüchtete Menschen. Mit diesem Wegweiser möchten wir grundlegende Informationen zur Integrationsarbeit kompakt und leicht zugänglich für Ehrenamtliche machen.“
Der Wegweiser für Ehrenamtliche steht ab sofort online unter https://www.stadt-hildesheim.de/bildung-soziales/migration-und-integration/ zur Verfügung. Durch sorgfältig platzierte Verlinkungen werden Zusammenhänge zwischen verschiedenen Integrationsbereichen wie Gesundheitsversorgung und Sozialleistungen verdeutlicht. „Integration ist eine Querschnittsaufgabe, das ist mittlerweile weitgehend bekannt. Dennoch stellt dies ehrenamtliche und hauptamtliche Kräfte vor die Herausforderung, in möglichst allen Bereichen informiert zu sein, um eine bestmögliche Begleitung der Menschen zu gewährleisten. Mit diesem übersichtlichen Wegweiser möchten wir Ehrenamtliche unterstützen, indem wir grundlegende Informationen zur Verfügung stellen“, erklärt Dr. Danielle Kasparick, Projektleiterin an der Universität Hildesheim.
Die Initiative für dieses Projekt entstand aus einer Studie zum Datenmanagement in der lokalen Integrationsarbeit. Dabei wurde deutlich, dass die Komplexität der Strukturen oft eine Hürde für die Integration von Geflüchteten darstellt und die Unterstützung erschwert. „Basierend auf eigenen Erfahrungen in der Betreuung von Geflüchteten habe ich erkannt, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse direkt für die Bürgergesellschaft nutzbar gemacht werden können. Daher hat die Universitätsgesellschaft Hildesheim die Datenerhebung gerne gefördert, um eine praktische Umsetzung vor Ort zu ermöglichen“, erläutert Heinz W. Ernst, Vorsitzender der Universitätsgesellschaft Hildesheim.
Der vorliegende Wegweiser konzentriert sich vorerst auf Asylsuchende während des Asylverfahrens und bietet Hinweise für die ersten Schritte nach der Anerkennung. Die Informationen beziehen sich vorrangig auf das Gebiet der Stadt Hildesheim. Zukünftig ist eine Erweiterung des Wegweisers geplant, um auch andere Personengruppen wie Geduldete sowie Geflüchtete, die im Landkreis Hildesheim leben, einzubeziehen.
Europas wichtigste Aktienmärkte haben nach den teils deutlichen Verlusten der vergangenen zwei Handelstage am Donnerstag keine klare Richtung eingeschlagen. Einerseits belastete weiterhin die politische Pattsituation im Streit um die Anhebung der Schuldenobergrenze in den USA. Andererseits herrschte zumindest in der Technologiebranche Hochstimmung, nachdem der US-Grafikkarten-Spezialist Nvidia am Vorabend über ein extrem starkes erstes Quartal und eine weiter starke Nachfrage nach KI-Chips berichtet hatte.
Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) schloss mit einem Plus von 0,14 Prozent bei 4269,64 Punkten. Der französische CAC 40 sank hingegen um 0,33 Prozent auf 7229,27 Zähler. Der britische FTSE 100 verlor 0,74 Prozent auf 7570,87 Punkte.
In Europa waren Aktien aus der Technologiebranche am begehrtesten. Der Stoxx Europe 600 Technology gewann 1,7 Prozent. Favorisiert wurden die Aktien von ASML (ASML NV) mit plus 5,0 Prozent und ASM International (ASMI), die um 8,6 Prozent stiegen. Logitech gewannen 1,1 Prozent. Der Chipkonzern NVIDIA profitiert vom Boom rund um Künstliche Intelligenz (KI) und übertraf mit seiner extrem starken Umsatzprognose die Analystenerwartungen bei weitem.
Gefragt waren im EuroStoxx neben ASML aber auch die Anteile des Zahlungabwicklers Adyen (Adyen BV Parts Sociales). Von Redburn hochgestuft und damit nun zum Kauf empfohlen, legten sie um 1,9 Prozent zu.
Die UBS hat für die geplante Übernahme der Credit Suisse (Credit Suisse (CS)) grünes Licht von der EU erhalten. Die Europäische Kommission genehmigt den Zusammenschluss der beiden Großbanken ohne Auflagen. Ausstehend ist aber noch die für die Großbank sehr wichtige Zustimmung durch die US-Börsenaufsicht SEC. Die UBS-Papiere verloren 1,0 Prozent, jene der Credit Suisse büßten 0,9 Prozent ein.
In Mailand stiegen die Aktien des Versicherers Generali (Assicurazioni Generali) um 0,5 Prozent. Die Italiener profitierten zum Jahresauftakt ähnlich wie die meisten Konkurrenten von einem starken Geschäft mit Schaden- und Unfallversicherungen.
In London legten der Nahrungsmittelhersteller Tate & Lyle (TateLyle), der Versorger United Utilities und der Katalysator-Produzent Johnson Matthey Zahlen vor. Die Aktien von Tate & Lyle reagierten darauf mit einem Plus von 1,9 Prozent, während United Utilities um 1,3 Prozent nachgaben. Johnson Matthey gab unerwartet schwache Ziele für das neue Jahr aus. Die Aktien büßten 3,2 Prozent ein.
Hannover Nachrichten des Tages und aktuelle News vom 25.Mai 2023 aus dem Neuen Rathaus | Ankündigungen | Berichte | Termine
HANNOVER.
Förderprogramm „GemeinNützlichSolar“ startet am 1. Juni
Im Stadtgebiet von Hannover können gemeinnützige Organisationen ab dem 1. Juni finanzielle Unterstützung bei der Errichtung von Solarstrom-Anlagen auf ihren Gebäuden erhalten. Das Programm heißt „GemeinNützlichSolar“. Die Förderung wird über den enercity-Fonds proKlima, begrenzt auf das Gebiet der Landeshauptstadt, bereitgestellt. Interessierte Institutionen können die Förderung bis zum 31. Oktober unter www.proklima-hannover.de/foederung beantragen.
Der jeweilige Förderbetrag beläuft sich auf 200 Euro je Kilowatt-Peak (kWp) Leistung der Solarstrom-Anlage. Insgesamt stehen für das Förderprogramm in der Landeshauptstadt rund 600.000 Euro zur Verfügung. Sollte diese Summe bis Oktober nicht komplett abgerufen worden sein, wird das Förderprogramm im Januar 2024 erneut aufgelegt.
„Durch dieses Förderprogramm profitieren gemeinnützige Organisationen und Institutionen, die nicht über ausreichende finanzielle Möglichkeiten verfügen eine eigene Photovoltaikanlage zu installieren. Außerdem trägt das Programm maßgeblich dazu bei, unseren Anteil an erneuerbaren Energien auf dem Stadtgebiet zu erhöhen“, unterstreicht Hannovers Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel.
„Das ist eine tolle Ergänzung zu unserem bestehenden Förderangebot“, sagt Matthias Wohlfahrt, Leiter der Geschäftsstelle proKlima. Denn private Hausbesitzende profitieren bereits im laufenden proKlima Förderprogramm, wenn sie ihr Hausdach mit Solarmodulen vollständig belegen.
Das Budget für das neue Förderangebot wurde, nach einem Ratsbeschluss, aus einem „Sondertopf“ der Landeshauptstadt bereitgestellt. Damit sollen die restlichen Treibhausgasemissionen, die beim Betrieb der Passivhäuser im Wohngebiet „zero:e park“ in Hannover-Wettbergen entstehen, kompensiert werden.
„zero:e park“:
Die „Klimaschutzsiedlung zero:e park“ ist als „Nullemissions-Siedlung“ konzipiert und gebaut worden. Die rund 300 Einfamilien- und Reihenhäuser sowie der Supermarkt vor Ort weisen den hocheffizienten Energiestandard „Passivhaus“ auf und verfügen über eigene Solaranlagen. Die Grundstücksvermarkter*innen, die meravis Wohnungsbau- und Immobilien GmbH, die Niedersächsische Landgesellschaft (NLG) und die Landeshauptstadt Hannover hatten vereinbart, dass die noch vorhandenen kleinen Restemissionen kompensiert werden, die aufgrund der Spitzenlast-Wärmeenergie im Winter und den Haushaltsstrombedarfen entstehen. Die Kohlendioxid-Emissionen werden daher über die neu geförderten Solaranlagen im Stadtgebiet kompensiert.
Städtische Klimaziele als Broschüre und Faltblatt erhältlich
Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover hat das städtische Klimaschutzprogramm Hannover 2035 unter dem Titel „Klimaschutz mit Programm“ als Kurzfassung in Form eines Faltblatts (Leporello) und in einer 84 Seiten umfassenden Langfassung als Broschüre veröffentlicht. Ziel der Stadt ist es, bis zum Jahr 2035 möglichst klimaneutral zu werden. Dies bedeutet, dass die Treibhausgasemissionen auf dem Stadtgebiet um 95 Prozent reduziert werden müssen und der Energieverbrauch halbiert werden soll. Das Leporello mit den kurz und klar formulierten und illustrierten zehn wichtigsten Klimaschutzzielen liegt zur kostenlose Mitnahme in den städtischen Bürgerämtern, Stadtbibliotheken, Freizeitheimen und im Foyer des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün in der Arndtstraße 1 aus. Zudem können die umfassende Broschüre und das Faltblatt im Internet auf der Seite www.hannover.de/klimaschutzprogrammheruntergeladen werden.
Insgesamt beinhaltet das Klimaschutzprogramm 53 Maßnahmen. So bilden unter anderem die Wärmewende, der verstärkte Ausbau erneuerbarer Energien und eine klimaverträgliche Mobilität wichtige Eckpfeiler für dieses ehrgeizige Ziel. Die Stadtverwaltung Hannover hat sich selber das Ziel gesetzt, bereits bis 2030 klimaneutral zu werden und zu arbeiten.
„Der Erhalt unseres Waldes, des Altwarmbüchener Moores und der Grünflächen tragen ebenso zur angestrebten Klimaneutralität bei wie klimaverträgliches Wirtschaften, die Klimaschutzbildung sowie Beratungen und Fördermöglichkeiten rund um das Thema Klimaschutz“, betont Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel. „Mit der Broschüre und dem Flyer möchten wir die Notwendigkeit der Klimaneutralität und unsere Wege dorthin aufzeigen.“
Erster Ausblick auf das Schützenfest Hannover 2023
In nur noch fünf Wochen ist es wieder so weit: Vom 30. Juni bis zum 9. Juli öffnet das größte Schützenfest der Welt seine Tore – voller Freude und neuer Impulse.
„Jahr für Jahr organisieren wir das beliebte Traditionsfest zusammen mit Schützinnen und hannoverschen Unternehmen. Diese Zusammenarbeit hat sich bewährt, und als Ergebnis erleben die Besucherinnen ein attraktives und zeitgemäßes Schützenfest. Dieses Jahr ist keine Ausnahme: Wir freuen uns sehr, Hannover Concerts und die Mediengruppe Madsack als starke lokale Kooperationspartner an unserer Seite zu haben, die das Festprogramm mitgestalten werden“, betont Sport- und Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf.
Die Vorbereitungen auf das Schützenfest laufen gerade auf Hochtouren. Für Schützenpräsident Paul-Eric Stolle hat der Countdown für das 494. Schützenfest längst begonnen: „Es gibt noch viel zu tun und zu organisieren. Nicht zuletzt, weil das diesjährige Fest an seine gewohnte Größe anknüpft – nach dem vorsichtigen Start 2022 nach zwei Jahren coronabedingter Pause. Ich freue mich sehr, dass wir einen so tollen Festplatz und ein buntes Programm präsentieren können. Auch für den Schützenausmarsch haben sich viele Vereine, Musikkapellen und hannoversche Organisationen angemeldet. Ich bin mir sicher, dass die Besucher*innen begeistert sein werden“.
Neues auf dem Schützenplatz
Insgesamt 28 Großfahr- und Belustigungsgeschäfte erwarten Besucher*innen des diesjährigen Schützenfestes. Davon neun feiern ihre Premiere auf dem Platz: beispielsweise „Airborne“, der höchste mobile Propeller der Welt mit 65 Metern Höhe und Überkopf-Überschlag, „Around the World XL“, ein Kettenflieger auf 65 Metern Höhe, „AlpenCoaster“, eine traditionelle 500 Meter lange Achterbahn, und „Jim & Jasper’s Wild Wasser“, eine familienfreundliche Wildwasserbahn mit vielen spannenden Überraschungseffekten.
Weil das Schützenfest Hannover schon immer ein kinderfreundliches Fest war und bleibt, sind wieder neun Kinderfahrgeschäfte, ein Kasperletheater und viele bunte Spielgeschäfte dabei. Auch der traditionelle Familientag am Mittwoch, 5. Juli, findet wieder statt und bietet 50 Prozent Rabatt auf viele Attraktionen.
Darüber hinaus gibt es zwei Festzelte, fünf Eventbereiche, 44 Schießbuden und Spielgeschäfte sowie rund 100 Imbiss- und Süßwarengeschäfte – mit vielen neuen Angeboten. Insgesamt sind knapp 200 Betriebe auf dem Schützenplatz vertreten, davon rund 30 zum ersten Mal.
Damit das Schützenfest noch attraktiver und vor allem geselliger wird, feilt das Organisationsteam immer weiter am Konzept des Festes. In diesem Jahr werden die Besucher*innen kein klassisches Hauptfestzelt erleben. Veranstaltungen wie der Fassanstich oder Handwerkerabend finden im sogenannten Rundteil – im wahrsten Sinne des Wortes mittendrin – statt und verbinden so die Traditionen und den Volksfestcharakter.
Madsack und Hannover Concerts am Rundteil
Das Rundteil im Herzen des Schützenplatzes wird auch in diesem Jahr von der Mediengruppe Madsack, einer leistungsstarken und Schützenfest-erfahrenen Partnerin, unter der Federführung von Geschäftsführer Günter Evert gestaltet und betrieben. Erstmalig wird das Medienunternehmen dabei von Hannover Concerts unterstützt. Die beiden Partner*innen entwickeln gemeinsam das Rundteil-Programm, und man kann mit Sicherheit behaupten, dass das Herzstück des Schützenplatzes in den besten Händen sein wird.
Auf dem Platz finden sich wieder erfahrene und bekannte Betriebe wie das Alt-H-Zelt, das Gaypeople-Zelt, die Firma Bährenstark/Bähre, das Brauhaus Ernst August und der Biergarten der Firma Marris.
Schützenausmarsch
Was wäre der größte Schützenfest der Welt ohne den weltgrößten Schützenausmarsch? In diesem Jahr erhält der Schützenfest Hannover e. V., der den Festzug organisiert, sehr viel Zuspruch bei den Anmeldungen. Am Sonntag, 2. Juli, geht es nach dem traditionellen Startzeichen „Im Doubliertritt, Marsch!“ um 10 Uhr am Neuen Rathaus los.
130 Gruppen werden dabei sein, zehn Festwagen sind angemeldet, darunter die Jägerschaft Hannover mit einer Gruppe Jagdhornbläser auf einem Tieflader. Eine schottische Kapelle, drei Kapellen aus den Niederlanden, etliche Spielmanns- und Fanfarenzüge, das hannoversche musikalische Comedy-Sextett „Salon Herbert Royal“ sowie der VfL Eintracht Hannover und sogar der mexikanische Botschafter marschieren mit zum Schützenplatz. Der NDR überträgt wie jedes Jahr den Ausmarsch live im Fernsehen.
Wer den Ausmarsch aus nächster Nähe sehen möchte, kann sich die begehrten Tickets für die Tribünen am Ballhofplatz und der Bruchmeisterallee im HAZ/NP-Ticketshop im Theater am Aegi, in der HAZ/NP-Geschäftsstelle, Lange Laube 10, sowie bei eventim.de kaufen.
Das Schützenfest Hannover auf dem rund zehn Hektar großen Schützenplatz in Hannover gilt als das größte Schützenfest der Welt. Die Tradition reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Die Veranstaltungsfläche, die Zahl der Großfahrgeschäfte und die Zahl der Festzelte sind bisher von keinem Schützenfest weltweit überboten worden. Etwa 200 Schaustellerinnen begeistern ihre Besucherinnen mit Neuheiten bei den High-Tech-Fahrgeschäften, Karussells, Geisterbahnen, Losbuden und vielen weiteren Attraktionen. Hannover hat mit 67 Schützenvereinen und -gesellschaften eine große fachliche Vereinsdichte und trägt seit den 1950er-Jahren den offiziellen Ehrentitel „deutsche Schützenstadt“. Der Schützenausmarsch am 3. Juli ist mit rund 12.000 Teilnehmer*innen aus dem In- und Ausland, mit über 40 Festwagen und Kutschen und einer Länge von rund zehn Kilometern der umfangreichste Schützenausmarsch der Welt. Er bildet nicht nur den Höhepunkt der zehntägigen Festveranstaltungen, sondern verwandelt die Leinemetropole auch in eine einmalige Begegnungsstätte.
Alle Termine des Repair Café in der Stadtbibliothek Hannover in der Übersicht
Um die Reparatur als Alternative zum Wegwerfen zu fördern, lädt die Stadtbibliothek Hannover jeweils am vierten Sonnabend Nachmittag im Monat von 14 bis 18 Uhr zum Repair Café in ihre Räume in der Hildesheimer Straße 12 ein.
Ehrenamtliche stellen ihre Kenntnisse zur Verfügung, um defekte Gegenstände wie zum Beispiel Bücher, Spielzeug, Kleidung/Textilien, elektrische Kleingeräte und Kleinmöbel wieder in Ordnung zu bringen.
Weil nicht immer alle ehrenamtlichen Reparateur*innen anwesend sind, kann nicht garantiert werden, dass alle defekten Gegenstände an dem jeweiligen Nachmittag in Ordnung gebracht werden können.Hier aller Termine 2023 im Überblick:
Premiere am kommenden Sonntag für die Roten von Hannnover 96
HANNOVER.
Hannover 96 und ihr Ausrüster Macron präsentieren bereits vor Ende der aktuellen Saison das neue Heimtrikot für die kommende Spielzeit 2023/24. Der Grund dafür ist einfach: Bereits am kommenden Sonntag um 15:30 Uhr, beim Saisonfinale gegen Holstein Kiel, werden die Spieler von 96 im neuen Heimtrikot auflaufen.
Das Heimtrikot in klassischem 96-Rot und mit unserer DNA
Mit dem neuen Heimtrikot bleibt Hannover 96 sich weiterhin treu. Der spezifische Rotton von 96 ist auch in diesem Jahr wieder präsent und verdeutlicht einmal mehr: „In Hannover sind wir rot“. Dieser passende Slogan begleitet die Präsentation des Trikots in einem Spot auf den digitalen Kanälen von 96. Auf der Vorderseite des Trikots ist ein sublimiertes Muster aus ineinandergreifenden waagerechten und senkrechten Streifen zu erkennen.
„Cedric Teuchert sagt: „Fakt ist: Wir werden kommende Saison wieder ein wirklich schickes Heimtrikot haben.“ Der 96-Toptorjäger, der zusammen mit Verteidiger Phil Neumann als Model für das Shooting des neuen Trikots fungierte, fügt hinzu: „Wir werden alles dafür tun, dass man mit dem Trikot auch schönen und erfolgreichen Fußball verbindet.“
Komplette Farbwelt und wichtige Botschaft
Neben dem Rot findet sich auch die schwarz-weiß-grüne Farbwelt von Hannover 96 bewusst im Heimtrikot wieder. Der schwarze Rundhalskragen und die schwarzen Ärmelbändchen schließen mit weißen und grünen Applikationen ab. Am unteren Saum ist eine schwarz-weiß-grüne Flagge eingearbeitet, ein Detail, das mit viel Liebe zum Detail umgesetzt wurde.
Diese Elemente der 96-DNA finden sich auch in der Gestaltung der Heimhose und -stutzen wieder.
Alle Trikots sind mit Eco-Mesh-Einsätzen ausgestattet, die die Atmungsaktivität auf und neben dem Platz fördern und gleichzeitig einen besonderen Stil und ein angenehmes Tragegefühl bieten. Auf dem Silikon-Innenband ist weiterhin die unmissverständliche Aufschrift „YES TO FOOTBALL, NO TO RACISM“ zu finden. Preiserhöhung notwendig
Wie auch in den Vorjahren spielt der Nachhaltigkeitsaspekt bei der Kollektion eine große Rolle. Alle Trikots für die Saison 2023/24 werden erneut aus je 13 x 0,5-Liter-Plastikflaschen hergestellt. „Die Verwendung von Eco-Fabric bestätigt die gemeinsamen Werte in Bezug auf Umweltfragen, die sowohl für uns als auch für den Klub und seine Fans sehr wichtig sind“, sagt Oliver Weber, Sports Marketing Manager bei Macron. „Gemeinsam mit unserem Ausrüster Macron haben wir uns aus voller Überzeugung auf diesen Weg festgelegt. Wir wollen auch damit unseren kleinen, aber wichtigen Beitrag für die Umwelt leisten“, erklärt Pascal Helle, Leiter Merchandising & Lizenzen bei Hannover 96, und ergänzt: „Dieses Produktionsverfahren ist jedoch aufwendiger und teurer als konventionelle Herstellungsverfahren.“
Bereits im vergangenen Jahr hätte dieser Umstand eigentlich zu einer Preiserhöhung der Trikots geführt. „Leider konnten wir das nicht verhindern“, sagt Helle. „Um die gestiegenen Kosten entlang der gesamten Produktions- und Lieferkette auszugleichen, wäre eigentlich sogar eine drastische Erhöhung der Preise erforderlich. Wir versuchen jedoch, die Preise so moderat wie möglich zu halten. Eine vergleichsweise moderate Anpassung um fünf Euro war leider unumgänglich.“ Erwachsenentrikots kosten nun 84,96 Euro, Kindertrikots sind für 64,96 Euro erhältlich.
Das neue Heimtrikot ist ab sofort im Fanshop an der Heinz von Heiden Arena sowie im Onlineshop unter shop.hannover96.de erhältlich. Die erste Lieferung ist bereits vor Ort verfügbar. Die nächste Lieferung wird voraussichtlich innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen in Hannover eintreffen. Die Lieferzeit nach Bestelleingang kann daher zwischen sieben und zehn Werktagen liegen.
Auch das Auswärts- und Ausweichtrikot werden für die neue Saison komplett neu gestaltet. „Die Fans von Hannover 96 können sich bereits darauf freuen“, sagt Pascal Helle. Die Trikots sollen während der Vorbereitung auf die Saison vorgestellt werden.
Am 29. Mai 2023 lädt die Hannoversche Volksbank zum großen Familien-Renntag auf der Neuen Bult ein. Der Höhepunkt des Renntages ist der Große Preis der Hannoverschen Volksbank, der alle Galoppsportfans in seinen Bann zieht. Der Hannoversche Rennverein e. V. erwartet als Ehrengäste die Recken der TSV Hannover-Burgdorf, die bei einer Autogrammstunde begrüßt werden können. Für die kleinsten Besucher steht ab 12:00 Uhr das kostenlose Kinderland bereit, wo sie spielen, toben und basteln können.
Beim Steckenpferde-Bastelwettbewerb werden die drei schönsten Exemplare prämiert. Außerdem findet ein Ponyrennen statt, der Mitmach-Zirkus begeistert die Kinder und im Streichelzoo gibt es Kuscheltiere zum Anfassen.
Ein sportliches Highlight erwartet die Zuschauer um 15:20 Uhr mit dem Großen Preis der Hannoverschen Volksbank. Bei dieser mit 25.000 Euro dotierten Prüfung treten zehn Stuten aus vier Nationen an.
Die Jockeys repräsentieren acht verschiedene Länder, darunter Deutschland, Russland, England, Italien, Schweiz, Kirgisien, Tschechien und Frankreich. Unter den Teilnehmerinnen befinden sich auch bekannte Namen wie Spring Promise, geritten von Soufiane Saadi, Rose Fragrance mit Leon Wolff im Sattel und Delida, die von Jules Mobian geritten wird.
Deutsche Hoffnungen ruhen auf Dishina und Sibylle Vogt, die von Champion-Trainer Peter Schiergen ins Rennen geschickt werden. Weitere internationale Teilnehmer sind Salt Mix aus Tschechien, Miss Bella Brand aus England sowie Aubazine aus Frankreich. Die deutschen Pferde werden von Gerald Geisler (Artemia) und Adel Massaad (Shymay) vertreten. Lokales Interesse weckt Perfect Pic, die von Aleksej Lufts trainiert wird und von Dastan Sabatbekov geritten wird.
Das Rahmenprogramm bietet den Besuchern auch Basissport, darunter die RECKEN-Trophy, bei der die Aktiven der TSV Hannover-Burgdorf die Ehrenpreise überreichen. Zudem wird eine Viererwette mit einer garantierten Gewinnauszahlung von 10.000 Euro angeboten.
Das erste Rennen startet um 13:15 Uhr, der Einlass ist ab 12:00 Uhr möglich. Weitere Informationen und Tickets sind auf der Webseite erhältlich. Bei Fragen stehen die Veranstalter gerne zur Verfügung.
Die Polizei Hannover bittet um Ihre Aufmerksamkeit und Hinweise | Zeugen gesucht
HANNOVER.
Polizei nimmt zwei Tatverdächtige fest
Nach einem Überfall auf einen Taxifahrer am Freitagmorgen, 21.04.2023, führten die Ermittlungen zur Festnahme von zwei Tatverdächtigen. Damals hatten zwei unbekannte Männer einen Taxifahrer ausgeraubt. Die beiden verletzten den Taxifahrer lebensgefährlich und erbeuteten ein Handy und eine Geldbörse.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes stiegen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag gegen 02:30 Uhr zwei Männer am Zentralen Omnibus Bahnhof (ZOB) in Hannover-Mitte in das Taxi eines 48-Jährigen Taxifahrers, um sich in die Waterloostraße fahren zu lassen. Dort angekommen, verletzten die beiden Tatverdächtigen den arglosen Taxifahrer lebensgefährlich und raubten ihn anschließend aus. Die Männer ergriffen die Flucht in unbekannte Richtung. Eine polizeiliche Fahndung verlief ohne Erfolg.
Durch umfangreiche Spurensicherungen und gezielte Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover kam die Kriminalpolizei auf die Spur von zwei Tatverdächtigen (33 und 38 Jahre alt). Beamte nahmen die beiden Tatverdächtigen, die nach bisherigen Erkenntnissen in Deutschland keinen festen Wohnsitz haben, am 23.05.2023 fest.
Die beiden Beschuldigten wurden gestern auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover einem Haftrichter vorgeführt und gingen anschließend in Untersuchungshaft.
Zeugenaufruf: Unbekanntes Duo überfällt drei Männer in der Calenberger Neustadt
Am Sonntagmittag, 14.05.2023, haben zwei bislang unbekannte Tatverdächtige im hannoverschen Stadtteil Calenberger Neustadt eine dreiköpfige Männergruppe ausgeraubt. Die beiden Räuber erlangten so ein Mobiltelefon und eine geringe Menge Bargeld. Die Polizei sucht nach Zeugen der Tat.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Limmer ereignete sich der Überfall gegen 14:10 Uhr am Peter-Fechter-Ufer, dort in Höhe eines Cafés. Dort sprachen die beiden Tatverdächtigen unter einem Vorwand die drei Männer (25, 25, 30 Jahre alt) an. Unvermittelt bedrängten die Unbekannten die Gruppe und forderten diese dazu auf, Bargeld und Wertgegenstände zu übergeben. Als die Hannoveraner dies verweigerten und versuchten wegzulaufen, wurden sie durch die Männer festgehalten und anschließend mit einem Schlagstock bedroht. Daraufhin kam es zur Übergabe eines Handys und eines geringen zweistelligen Bargeldbetrages. Mit der Beute flüchtete das Duo zu Fuß in unbekannte Richtung. Sie konnten im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung durch die Polizei nicht mehr angetroffen werden. Keiner der drei Männer wurde bei dem Überfall verletzt.
Der erste Gesuchte ist circa 1,85 Meter groß, schwarz, schlank und etwa 25 bis 30 Jahre alt. Er hat kurze dunkle Haare und einen Bart. Zum Tatzeitpunkt war er mit einem dunklen T-Shirt, einer Jeansjacke und einer langen Stoffhose bekleidet. Der zweite Tatverdächtige ist circa 1,75 Meter groß, schlank und ebenfalls 25 bis 30 Jahre alt. Er hat kurze Haare und war zum Tatzeitpunkt mit einer hellen Cap, einer schwarzen Sonnenbrille, einer schwarzen Bauchtasche, einem weißen T-Shirt, einer hellen Jacke und einer dunkelgrauen knielangen Hose bekleidet.
Zeugen, die Hinweise zu den Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Limmer unter der Telefonnummer 0511 109-3915 zu melden.
Zeugenaufruf: „Stadtbahn-Surfer“ löst Vollbremsung aus – Frau stürzt
Am Mittwochabend, 24.05.2023, ist ein bislang unbekannter Jugendlicher in Hannover-Limmer auf eine anfahrende Stadtbahn geklettert. Der Fahrer der Stadtbahn bemerkte dies rechtzeitig und bremste die Bahn. Hierbei verletzte sich eine Frau in der Bahn leicht. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr der 61-Jährige Tramfahrer mit der Stadtbahn (Linie 10, in Richtung Hauptbahnhof) gegen 17:20 Uhr auf der Harenberger Straße in Richtung der Haltestelle Brunnenstraße. Dort machte er Halt, um anschließend zur Wunstorfer Straße weiterzufahren. Beim Anfahren bemerkte er einen Jugendlichen der auf die Kupplung des letzten Wagons der bereits anrollenden Stadtbahn kletterte. Der Tramfahrer bremste. Eine 64-jährige Frau, die noch nicht ihren Sitzplatz in der Tram erreicht hatte, stürzte durch den entstandenen Ruck. Der Jugendliche sprang wieder von der Bahn ab, hielt sich noch für kurze Zeit mit einer Gruppe Gleichaltriger im Bereich der Haltestelle auf und flüchtete anschließend in unbekannte Richtung.
Der Gesuchte ist circa 14 Jahre alt, schlank, hat kurze schwarze Haare und ist etwa 1,65 bis 1,70 Meter groß. Zum Tatzeitpunkt war er mit einer blauen Jeans, einem weißen T-Shirt mit großem schwarzen Aufdruck, einer schwarzen Steppjacke und weißen Sneakern bekleidet.
Die Polizei hat Ermittlungen wegen Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Zeugen werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 0511 109-1888 zu melden.
#H96KIE: Verkehrshinweise zum Fußballspiel Hannover 96 gegen Holstein Kiel am kommenden Sonntag
Aufgrund der Zweitligapartie Hannover 96 gegen Holstein Kiel müssen Verkehrsbeteiligte an diesem Sonntag, 28.05.2023, mit Einschränkungen rechnen.
Kommenden Sonntagnachmittag empfängt Hannover 96 in der zweiten Fußball-Bundesliga Holstein Kiel. Aufgrund dieses Sportereignisses kann es am Sonntag zu Verkehrsbeeinträchtigungen rund um das Stadion und die anliegenden Straßen kommen. Die Polizei Hannover empfiehlt, für die Anreise zum Stadion ausreichend Zeit einzuplanen und möglichst den öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen.
Für Anreisen mit dem Pkw stehen gebührenpflichtige Parkplätze auf dem Schützenplatz zur Verfügung. Am Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg werden Busparkplätze für Gästefans bereitgestellt.
Polizei Hannover warnt gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt (BKA) vor „Schockanrufen“: Betrüger versuchen an Ersparnisse heranzukommen
In der Region Hannover sind in den vergangenen Wochen vermehrt Betrugsdelikte in Form von „Schockanrufen“ angezeigt worden, bei denen die Täter zum Teil hohe Geldbeträge und Wertgegenstände erbeutet haben.
Immer wieder werden der Kriminalpolizei Hannover Fälle bekannt, bei denen Personen jeglichen Alters um ihre Ersparnisse und Wertsachen gebracht werden. Dabei gehen die Täter mit unterschiedlichen Maschen vor.
In einem aktuellen Fall vom Freitag, 12.05.2023, erhielt eine 76-Jährige aus dem hannoverschen Stadtteil Döhren einen Anruf ihrer angeblichen Tochter. Die Frau am Telefon erzählte der Seniorin von einem tödlichen Verkehrsunfall, den sie verursacht habe. Anschließend übergab die Betrügerin den Hörer an einen angeblichen Richter, die der erschütterten 76-Jährigen erklärte, sie müsse ihre Tochter mit Bargeld und Schmuck „freikaufen“, damit dieser das Gefängnis erspart bleibe. Das Geld und den Schmuck sollte die betagte Seniorin vor ihrer Haustür an einen Mitarbeiter des Gerichts übergeben. Die Frau übergab Bargeld und Schmuck im mittleren vierstelligen Bereich an einen unbekannten Mann.
Am 15.05.2023 erhielt eine 81-jährige Seniorin einen Anruf von einem vermeintlichen Professor aus einem Krankenhaus in Hannover. Der Dame aus Garbsen-Berenbostel wurde gesagt, dass ihr Sohn auf der Intensivstation liege und dringend teure Medikamente benötige. Die Frau wurde glücklicherweise misstrauisch und das Gespräch wurde beendet.
Die geschockten Personen werden in den Telefongesprächen häufig von verschiedenen Gesprächspartnern wie Verwandte, Polizei, Staatsanwaltschaft und Richter massiv unter Druck gesetzt, um sie schließlich zur Herausgabe ihrer Ersparnisse zu bewegen. Die Kriminalpolizei Hannover ermittelt in solchen Fällen wegen gewerbs- und bandenmäßiger Erpressung bzw. -Betruges und macht deutlich: Es handelt sich keineswegs um Kavaliersdelikte. Hinter den Anrufen steckt eine hohe kriminelle Energie organisierter Banden.
Sollten Sie von vermeintlichen Polizeibeamten oder angeblichen Angehörigen in Notsituationen angerufen werden, gelten folgende Hinweise der Polizei:
– Lassen Sie sich von solchen Anrufen nicht beunruhigen und legen Sie auf!
– Gehen Sie nicht auf die Forderungen der Anrufenden ein!
– Polizei oder andere Behörden und Institutionen fordern am Telefon niemals zur Zahlung von Kautionssummen auf!
– Wählen Sie den Notruf (110) und erstatten Anzeige!
Detaillierte Nachfragen zu Vermögen und Wertgegenständen werden durch die tatsächliche Polizei nie am Telefon getätigt! Weder Polizei noch Justiz setzen Angerufene im Gespräch dermaßen unter Druck! Trotz gegenteiliger Aufforderungen der Täterseite, wenden Sie sich an Verwandte, Freunde oder sonstige Vertrauenspersonen! Weitere Verhaltenshinweise bei Trickanrufen und anderen Betrugsmaschen finden Sie unter www.polizei-beratung.de/opferinformationen
Mitglieder der SPD-Bezirksratsfraktion und Vertreter von „Farbe bekennen: v.l. Willi Lindenberg, Dirk Battke, Barbara Hille, Helmut Werner und Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner.
HANNOVER. Der in Döhren ansässige Verein „Farbe bekennen“ bekam Besuch von der SPD-Bezirksratsfraktion. Die sozialdemokratischen Ortspolitiker informierten sich gestern (24. Mai) über die Arbeit des Vereins und schauten sich dessen Räume an der Peiner Straße an. „Beeindruckend“ war das Fazit der SPD-Mitglieder und Antje Kellner, die nicht nur Bezirksbürgermeisterin von Döhren-Wülfel ist sondern eben auch Mitglied der SPD-Fraktion sagte: „Wir sind sehr stolz, dass wir diese besondere Initiative, in der sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter schon über einen so langen Zeitraum für Geflüchtete engagieren, hier in unserem Stadtbezirk haben.
Begonnen hat alles 1992 in einer Initiative gegen Neonazis. Damals kam es in Zusammenarbeit mit allen sozialen Einrichtungen in Döhren, Wülfel und Mittelfeld zu einer eine Aktionswoche. Seit dieser Zeit arbeiten die Ehrenamtlichen der Initiative „Farbe bekennen“ mit Geflüchteten und Migranten. Die Arbeit der Initiative weist ganz unterschiedliche Aspekte auf: Spracherwerb, Hilfe bei Behördengängen, Wohnungssuche, Ausbildung und Arbeit und dem Sammeln und der Weitergabe von Spenden. Dabei umfasst der Punkt Spracherwerb sowohl die Vermittlung erster Sprachkenntnisse, als auch die Suche nach Sprachschulen und Nachhilfe.
Mit Hilfe der Musiklehrerin Maria wurde sogar eine Band gegründet. Die Musiker treten immer wieder öffentlich auf, etwa in der Auferstehungskirche oder beim Döhrener Kulturlustwandeln. Der Musikunterricht ist denn auch ein weiterer wichtiger Baustein gelungener Integration, denn Musik ist die eine Sprache, die wir alle verstehen. „Wir suchen neue Mitwirkende, sei es für Nachhilfestunden in Deutsch oder für die Begleitung einiger Geflüchteten zu einer Behörde, einer Schule oder einem Kindergarten. Jede einzelne Stunde hilft den Betroffenen“, sagt Barbara Hille von „Farbe bekennen“ und hofft auf weitere Unterstützung aus der Bevölkerung. Vielleicht hat der eine oder die andere Lust, sich hier künftig mit einzubringen.
Europas wichtigste Aktienmärkte haben ihre Korrektur nach dem jüngsten Höhenflug am Mittwoch fortgesetzt. Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) schloss mit einem Minus von 1,81 Prozent bei 4263,74 Punkten. Der französische CAC 40 büßte 1,70 Prozent auf 7253,46 Zähler ein. Der britische FTSE 100 fiel um 1,75 Prozent auf 7627,10 Punkte.
Erneut stand der Markt unter dem Bann des US-Schuldenstreits. „Die Verunsicherung unter den Anlegern ist groß“, stellte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker Robomarktes fest. „Da in den USA Republikaner und Demokraten weiterhin keine Einigung im Schuldenstreit erzielen können, bringen sie ihre Schäfchen zunächst ins Trockene.“
Negative Impulse lieferten zudem schwache deutsche Konjunkturdaten: Das Ifo-Geschäftsklima trübte sich im Mai erstmals seit einem halben Jahr wieder ein und verfehlte die Erwartungen. „Der Rückenwind nach der Corona-Pandemie hat an Kraft verloren“, merkte Volkswirt Jörg Zeuner von der Fondsgesellschaft Union Investment an. „Der deutschen Wirtschaft wird es schwerfallen, in den kommenden Quartalen viel Schwung zu gewinnen.“
Dass die konjunktursensiblen Autowerte deutlich nachgaben, überrascht angesichts dessen wenig. Auch die Immobilientitel standen nach der Zwischenerholung am Vortag wieder unter Druck. Insgesamt wiesen europaweit alle Branchen negative Vorzeichen auf.
Im Bankenbereich sackten Vontobel um 5,7 Prozent ab. Zeno Staub, den langjährigen Chef der Schweizer Privatbank, zieht es in die Politik. Weil er für den Nationalrat kandidieren wird, will er als Vorstandschef der Bank zurücktreten.
Im Einzelhandelssektor stachen Marks & Spencer (MarksSpencer) positiv hervor. Die Aktie sprang um knapp 13 Prozent nach oben. Die geplante Wiederaufnahme der Dividendenzahlung durch den britischen Einzelhändler gilt als Signal, dass die Wende zum Positiven gelungen ist. Die Analysten von Morgan Stanley bezeichneten die jüngsten Zahlen zudem als stark.
Olaf Lies: „Lastenräder sind praktische und umweltfreundliche Alternative zum Auto“
HANNOVER.
Das Niedersächsische Verkehrsministerium setzt auch im dritten Jahr auf die Förderung von Lastenrädern und stellt dafür bis zu 800 Euro pro Rad bereit. Ab dem 25. Mai können Anträge bei der NBank eingereicht werden. Für das diesjährige Programm stehen insgesamt 700.000 Euro zur Verfügung.
Der Verkehrsminister von Niedersachsen, Olaf Lies, betonte: „Wir treiben die Mobilitätswende mit verschiedenen Maßnahmen voran. Diese Förderung ist dabei unerlässlich und hat sich in den letzten beiden Jahren bewährt, da sie auf reges Interesse stößt. Lastenräder sind praktisch, umweltfreundlich und geräuscharm. Zudem entlasten sie den Straßenverkehr. Mit unserer Förderung möchten wir dazu beitragen, dass noch mehr Menschen in Zukunft auf das Fahrrad umsteigen. Insbesondere für Kurzstreckentransporte bietet sich diese umweltfreundliche Alternative an.“
Michael Kiesewetter, Vorstandsvorsitzender der NBank, äußerte sich dazu: „Wir freuen uns, dass die Förderung von Lastenfahrrädern in Niedersachsen fortgesetzt wird und den Menschen damit ein Beitrag zum Klimaschutz ermöglicht wird. Klimaschutz und Mobilität sind wichtige Schwerpunkte in unserem Förderprogramm bei der NBank.“
Die Förderung umfasst sowohl Lastenräder für Sharing-Systeme als auch solche für Privatpersonen. Damit ergänzt das Programm die Bundesförderung, von der insbesondere Unternehmen profitieren.
Die Förderung beläuft sich auf 400 Euro für Lastenräder ohne elektrische Unterstützung und 800 Euro für E-Lastenräder. In den letzten beiden Jahren wurden bereits knapp 2.000 Anträge bewilligt.