13.7 C
Hannover
Sonntag, Mai 3, 2026

Aktuelle lokale Nachrichten und regionale News aus Kultur, Sport, Wirtschaft, Politik und Unterhaltung.

Start Blog Seite 118

Elbphilharmonie veröffentlicht Konzertsaison 2023/24

Elbphilharmonie Hamburg © Ulrich Stamm
Elbphilharmonie Hamburg © Ulrich Stamm

Hochkarätiges Programm und Abonnements für die Elbphilharmonie Hamburg jetzt erhältlich

HAMBURG.

Die Elbphilharmonie hat am Dienstag ihr Programm für die kommende Saison 2023/24 vorgestellt. Das vielfältige Programm lockt mit renommierten Stars und einigen Überraschungen. Große Orchester wie die Berliner Philharmoniker, das Royal Concertgebouw Orchestra und namhafte amerikanische Ensembles aus Boston und Philadelphia werden erneut in Hamburg zu Gast sein. Das Publikum darf sich auf herausragende Künstler wie Yuja Wang, Sir Simon Rattle, Lisa Batiashvili, Klaus Mäkelä, Daniil Trifonov, Teodor Currentzis, Janine Jansen und Sir John Eliot Gardiner freuen. Die Saisoneröffnung am 5. September wird von Chor und Orchester der Mailänder Scala unter Riccardo Chailly mit einem Verdi-Programm gestaltet. Ein abwechslungsreiches Programm erwartet die Besucher zudem mit Auftritten von Elvis Costello, esperanza spalding, Caetano Veloso und Rhiannon Giddens.

Besondere Schwerpunkte liegen auf dem Ausnahmepianisten Sir András Schiff, der renommierten britischen Komponistin Rebecca Saunders und der Musik Kurdistans. Der US-Jazzgitarrist Bill Frisell wird ein mehrtägiges »Elbphilharmonie Reflektor«-Festival kuratieren, während Multimediakünstler André Heller eine Woche lang das ikonische Konzerthaus im Hamburger Hafen bespielen wird. Im März 2024 wird zudem der 100. Geburtstag des italienischen Komponisten Luigi Nono gefeiert. Die Konzertsaison bietet auch eine Vielzahl von Opernaufführungen, darunter die deutsche Erstaufführung von György Kurtágs »Fin de partie«, eine historisch informierte Aufführung von »Carmen« mit René Jacobs sowie Bernd Alois Zimmermanns monumentales Werk »Die Soldaten«. Zum Abschluss des Jahres steht Offenbachs »Orpheus in der Unterwelt« auf dem Programm.

Abonnements für die Konzertsaison 2023/24 sind ab sofort auf der Website www.elbphilharmonie.de buchbar, während Einzelkarten für die meisten Veranstaltungen ab dem 6. Juni erworben werden können.

Bereits unmittelbar nach dem Elbphilharmonie Sommer breitet sich das Programm mit seiner hochqualitativen Vielfalt aus. Die Hamburger Orchester sowie das Orchester der Mailänder Scala unter Riccardo Chailly eröffnen die Saison im September. Weitere Höhepunkte sind Auftritte des Boston Symphony Orchestra unter Andris Nelsons, des Originalklangorchesters Les Siècles unter François-Xavier Roth und des Bayerischen Staatsorchesters. Auch bekannte Künstler wie Elvis Costello, Caetano Veloso und Enrico Rava sind Teil des Programms. Sir András Schiff wird seine künstlerische Vielfältigkeit in einer Reihe von Konzerten präsentieren, während der Dirigent Jakub Hrůša sein Können in fünf Konzerten unter Beweis stellt.

 Nach den ersten Konzerten der Hamburger Orchester und der Saisoneröffnung mit der Mailänder Scalaunter Riccardo Chailly am 5. September finden je zwei Konzerte mit dem Boston Symphony Orchestra unter Andris Nelsons (6./7.9.) sowie von François-Xavier Roth und seinem Originalklangorchester Les Siècles statt (26./27.9.). Das Bayerische Staatsorchester kommt anlässlich seines 500-jährigen Bestehens mit der »Alpensinfonie« nach Hamburg (10.9.), Iván Fischer präsentiert eine semiszenische Aufführung von Debussys »Pelléas et Mélisande« mit dem Budapest Festival Orchestra (16.9.) und Teodor Currentzis dirigiert Schostakowitschs Sinfonie Nr. 13 mit dem SWR Symphonieorchester (30.9.). Jenseits der Klassik sind Elvis Costello(19.9.) und Caetano Veloso (4.10.) ebenso zu Gast wie Italojazzlegende Enrico Rava mit Fred Hersch (25.9.) und Oumou Sangaré aus Mali (31.10.). Eine Riege hochkarätiger ECM-Künstler:innen gratuliert Labelgründer Manfred Eicher zum runden Geburtstag (29.9.).

Sir András Schiff
 zeigt in der kommenden Saison seine künstlerische Vielfältigkeit gleich in einer Reihe von Konzerten – mit Werken von Bach, Mozart, Dvořák, Brahms und anderen; als Solist an der Seite großer Orchester, im Rezital, als Kammermusiker und nicht zuletzt als Ensembleleiter. Zum Auftakt bietet er dem musikalischen Nachwuchs seines Mentoringprogramms »Building Bridges« eine Plattform (9.1.). Jakub Hrůša hat inzwischen nicht nur bei allen wichtigen Orchestern der Welt seinen Einstand gegeben. Er ist auch designierter Musikdirektor des Royal Opera House in London. In Hamburg darf man sich nun in gleich fünf Konzerten von seiner Qualität am Pult überzeugen. Thomas Hengelbrockintensiviert seine Tätigkeit mit seinen Balthasar-Neumann-Ensembles auf den Podien von Elbphilharmonie und Laeiszhalle. Neben geistlichen Werken für Chor und Orchester, darunter Brahms’ »Deutsches Requiem« (17.2.) und Mendelssohns »Lobgesang« (18.2.), steht mit Glucks »Iphigénie en Tauride« erneut eine gewichtige Oper auf dem Programm (24.5.). Weitere führende Interpreten wie Sir John Eliot GardinerJordi SavallFrançois-Xavier RothRaphaël PichonRené Jacobs und Philippe Herreweghe leiten Konzerte mit jeweils selbstgegründeten Originalklangorchestern. 

Zwei außergewöhnliche Künstler-Persönlichkeiten wurden eingeladen, um je ein mehrtägiges »Reflektor«-Festival in der Elbphilharmonie zu kuratieren. Der US-Jazzgitarrist Bill Frisell zeigt sich als improvisierender Kammermusiker in kleinen Besetzungen (25./26.11.). Für die New York Times ist Frisell der »bedeutendste und am häufigsten imitierte Jazzgitarrist seit den frühen 1980er-Jahren«. Eine singuläre Position in der zeitgenössischen Kunstlandschaft nimmt André Heller ein, der auf eine 60-jährige Karriere als Chansonnier, Poet, Theater- und Ausstellungsmacher, Regisseur, Maler und Multimediakünstler zurückblicken kann. Mit ANIMA hat Heller einen fantastischen Garten vor den Toren von Marrakech geschaffen, nach dem er nun auch sein Elbphilharmonie-Projekt benannt hat. Eine Woche lang wird die Elbphilharmonie zum Ort für Hellers sinnliche Entdeckungslust (16.–24.3.). Das genaue Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Zukunftsweisende Musik und transdisziplinäre Produktionen haben von Beginn an einen festen Platz in der Elbphilharmonie. Rebecca Saunderswurde 2019 als erste Komponistin überhaupt mit dem renommierten Ernst von Siemens Musikpreis ausgezeichnet – dem inoffiziellen Nobelpreis der Musik. Fünf Konzerte ermöglichen nun einen Blick auf ihre schöpferische Entwicklung der vergangenen zehn Jahre. Für »Yes / Eine räumliche Performance« nach James Joyces »Ulysses« wird gleich der ganze Saal in Beschlag genommen (24.11.). Mit Sasha Waltz (7.1.) und der CocoonDance Company (28.2.) kehrt der zeitgenössische Tanz zurück in die Elbphilharmonie. Mit dem Arditti Quartet (11.5.) und dem Kronos Quartet(14.5.) feiern zwei der wichtigsten Streichquartette der Gegenwart ihren jeweils 50. Geburtstag. 

Im Fokus stehen in der neuen Saison außerdem zwei Ikonen der Neuen Musik: György Kurtág gilt als Meister der Miniaturen. Bis heute übt die kondensierte Musik des 1926 geborenen ungarischen Kom-ponisten einen tiefgreifenden Einfluss auf junge Komponist:innen aus. Eine deutsche Erstaufführung steht mit seiner 2018 unter weltweiter Beachtung uraufgeführten Beckett-Oper »Fin de partie« an (14.10.). Der Italiener Luigi Nono war einer der prägenden Komponisten der Nachkriegsavantgarde. 2024 hätte er seinen 100. Geburtstag gefeiert – zu diesem Anlass wird eine Auswahl seiner wichtigsten Kompositionen aufgeführt. Von großer politischer Dringlichkeit ist »Il canto sospeso« (15.3.). Nono vertonte darin letzte Briefe von zum Tode verurteilten jungen Frauen und Männern aus dem europäischen Widerstand während des Zweiten Weltkriegs. In weiteren Konzerten sind das SWR Experimentalstudio (14.3.) sowie das französische Quatuor Diotima (13.3.) zu hören.

Dreimal tritt Teodor Currentzis gemeinsam mit dem SWR Symphonieorchester in der Elbphilharmonie auf. Zu Beginn der Saison präsentiert er Schostakowitschs Sinfonie Nr. 13 (30.9.), deren Beiname »Babi Jar« auf eine Schlucht nahe Kyiv verweist, in der 1941 eines der größten Wehrmachtsmassaker des Zweiten Weltkriegs stattfand, dem vor allem ukrainische Juden zum Opfer fielen. Der Text von Jewgeni Jewtuschenko ist auch eine scharfe Kritik am Antisemitismus in der Sowjetunion. Im Juni 2024 bringt Currentzis zum Abschluss seiner Zeit als Chefdirigent des SWR Symphonieorchesters das »War Requiem« von Benjamin Britten auf die Bühne (16.6.).

Zwei Monumente der Klaviermusik werden von verschiedenster Seite beleuchtet: Franz Liszts h-Moll-Sonate ist ein einzigartiger Drahtseilakt zwischen Verzweiflung und Freudentaumel. Fünf sehr persönliche Versionen sind in der neuen Saison zu hören, eingebettet in unterschiedliche musikalische Kontexte. Am Flügel nehmen unter anderem die Chopin-Klavierwettbewerb-Gewinnerin Yulianna Avdeeva (17.2.) und junge Durchstarter wie der israelische Pianist Yoav Levanon (19.10.) Platz. Bachs »Goldberg-Variationen« sind ein Meisterwerk der barocken Variationskunst. Ihr enormer Facettenreichtum ist in Elbphilharmonie und Laeiszhalle gleich mehrfach zu erleben – in wechselnder Instrumentation. Víkingur Ólafssonnimmt in zwei Konzerten am modernen Flügel Platz (Laeiszhalle, 10.10., Elbphilharmonie, 25.6.), Jean Rondeau stellt die originale Version für Cembalo vor (4.12.). Ganz andere Klangsphären betreten ein Streichtrio (21.12.) sowie eine Kombination aus Saxofon, Akkordeon und Cello (14.4.).

Eigens für junge Musikerinnen und Musiker, die bereits auf der Zielgeraden zu einer internationalen Karriere sind, hat die Elbphilharmonie die Reihe FAST LANE ins Leben gerufen. An sechs Abenden sind wieder hochcharismatische Interpret:innen zu hören, die zurzeit mit neuen Ideen und mutigen Programmen Aufsehen erregen. Von Théotime Langlois de Swarteund Thomas Dunford als spannendem Duo an Barockvioline und Laute (15.4.) über Klassik-Durchstarter wie Randall Goosby (Violine, 16.10.), Julia Hagen (Violoncello, 12.9.) und Mao Fujita (Klavier, 6.5.) bis hin zum singenden Shooting-Star des Jazz: der doppelten Grammy-Preisträgerin Samara Joy mit ihrer Band (7.11.).

Iran und Irak, Syrien und die Türkei: Über einen immens großen geografischen Raum erstreckt sich die kurdische Kultur. Dabei befindet sie sich in einer permanenten Ausnahmesituation – Zersplitterung auf mehrere Länder und ins weltweite Exil sowie Zensur und Verfolgung. Den Reichtum der kurdischen Musik feiert nun das Festival KURDISTAN (17.–19.11.). Mit der alevitischen Sängerin Aynur ist der größte kurdische Vokalstar zu Gast. Die Trauer über die Gräueltaten Saddam Husseins hat der führende iranisch-kurdische Stachelgeigen-Virtuose Kayhan Kalhor in einer Komposition verdichtet. In einem zweiten Konzert lässt sich Kalhor auf ein intimes Duo mit der Langhalslaute Bağlama von Erdal Erzincan ein. Danûk heißt ein syrisch-kurdisches Ensemble, dessen Mitglieder vor dem Krieg in Syrien flüchteten. In Wien hat sich mit dem iranisch-irakischen Ensemble Kurdophone eine jazzige Exilstimme etabliert, die kurdische Musik anhand von Phonogramm-Aufnahmen neuinterpretiert und erstmals in der Elbphilharmonie zu hören sein wird. Am Finaltag widmen sich schließlich mehrere Konzerte samt Rahmenprogramm dem Reichtum der Region Dersim, der heutigen Provinz Tunceli.

Eine Konzertreihe widmet sich der Jazz-Harfe. Brandee Younger wandelt mit ihrem kosmisch-majestätischen Spiel auf den Spuren der großen afro-amerikanischen Harfenistinnen Dorothy Ashby und Alice Coltrane (25.10.). Die Schweizerin Julie Campiche entwirft im Quartett mit feinen elektronischen Veränderungen des Harfenklangs eine faszinierende Klangwelt (6.12.). Kathrin Pechlof aus Köln erfindet mit ihrem langjährigen Trio eine aufs Wesentliche reduzierte, geheimnisvolle, zugleich lyrische wie abstrakte Kammermusik (19.1.). Und der Kolumbianer Edmar Castañedavollbringt auf seinem elektrisch verstärkten Instrument virtuose Hochseilakte (12.3.).

Auch neben diesem Schwerpunkt bietet die Elbphilharmonie wie gewohnt ein reiches Jazz-Programm, das neben Konzerten von Stammgästen wie Brad Mehldau (11.5.), Jason Moran (19.4.) oder Wolfgang Muthspiel (21.10.) auch einige Sonderprojekte umfasst. So präsentiert Cécile McLorin Salvantmit dem großbesetzten und abendfüllenden »Ogresse« ein Lieblingsprojekt, an dem sie Jahre gearbeitet hat (9.3.). Ein besonderes Highlight wird das Elbphilharmonie-Debüt von esperanza spalding im Rahmen eines All-Star-Tribute-Konzerts mit orchestraler Musik des kürzlich verstorbenen Saxofongiganten Wayne Shorter (14.11.).

In den letzten Jahren hat sich die Elbphilharmonie zu einem äußerst beliebten Ort für elektronische Musik entwickelt. In der Reihe »ePhil« tritt in der kommenden Saison unter anderem die kolumbianische Künstlerin Lucrecia Dalt (28.9.) auf, deren Album »¡Ay!« von »The Wire« jüngst als Ereignis gefeiert und von »Pitchfork« mit dem begehrten Label »Best New Music« ausgezeichnet wurde. Hatis Noit (18.1.), zu deren Fans Kultregisseur David Lynch und Producer-Legende Rick Rubin gehören, präsentiert ihre schillernde, zwischen traditioneller japanischer Vokalmusik und Retrofuturismus changierende Gesangskunst. Das Projekt »Ghosted«des Trios rund um den Australier Oren Ambarchi weitet die Grenzen zwischen Minimalismus und Improvisation (8.2.), während Nala Sinephro an der Harfe für stimmungsvollen Ambient-Jazz sorgt (17.4.). Die Berlinerin JakoJako, derzeit Resident DJ im Berghain, sorgt für Club-Feeling im Kaistudio (5.4.), und der audiovisuelle Künstler Max Cooper bringt seine Londoner Beats in den Kleinen Saal (11.11.).

»Krieg und Frieden« lautet in der Saison 2023/24 das Motto des Internationalen Musikfests Hamburg. Mit Olivier Messiaens einziger Oper »Saint François d’Assise« über den Friedensstifter und Heiligen Franz von Assisi bringen Kent Nagano und sein Philharmonisches Staatsorchesteran drei Abenden ein ebenso passendes wie aufwendig inszeniertes Großprojekt auf die Bühne des Großen Saals. Alan Gilbert und das NDR Elbphilharmonie Orchester präsentieren beim Eröffnungskonzert Musik von Schönberg, Weill und Ives (26./27.4.). Das komplette Programm wird im November 2023 veröffentlicht.

Mit über 1.000 Veranstaltungen in der Elbphilharmonie und ganz Hamburg ist die Musikvermittlung auch weiterhin ein integraler Bestandteil des Elbphilharmonie-Programms. Viele davon sind Workshops, die Jahr für Jahr von zehntausenden Menschen besucht werden. Mit dem »Elbphilharmonie Soundtracker« gibt es ein neues mobiles Workshop-Angebot zum kreativen Musikmachen. Ein Team von Spezialist:innen aus der Elbphilharmonie fährt zu Schulen und Stadtteilzentren in Hamburg, um gemeinsam mit Jugendlichen und Erwachsenen kreativ zu werden. Dabei werden verschiedene Kunstarten kombiniert, es kommen recycelte und digitale Instrumente zum Einsatz und es können Bilder, Aufnahmen oder Choreografien entstehen. Mit »Let’s play« findet auf der Bühne des Großen Saals ein interaktives Live-Gaming-Konzert statt: Unterschiedliche Computerspiele werden auf großer Leinwand gestreamt und in Interaktion mit Orchestermusik und den Klängen eines Geräuschemachers gespielt (13.2.).

Zusätzliche Informationen finden sich HIER.

Deutsche militärische Unterstützungsleistungen für die Ukraine

Panzerkette von der Seite
Panzerkette Symbolfoto © pixabay.com/Ichigo121212

Bundesregierung unterstützt seit Kriegsbeginn die Ukraine bisher mit 16,8 Mrd. €

BERLIN.

Deutschland unterstützt die Ukraine mit Ausrüstungs- und Waffenlieferungen – aus Beständen der Bundeswehr und durch Lieferungen der Industrie, die aus Mitteln der Ertüchtigungshilfe der Bundesregierung finanziert werden. 

Diese Aufstellung gibt eine Übersicht über von der Bundesrepublik Deutschland erbrachte militärische Unterstützungsleistungen für die Ukraine. Sie umfasst Abgaben aus Beständen der Bundeswehr, solche der Industrie und Lieferungen gemeinsam mit Partnern, die unter anderem aus Mitteln der Ertüchtigungsinitiative der Bundesregierung finanziert werden.

Die Mittel des Ertüchtigungstitels belaufen sich auf insgesamt rund 5,4 Milliarden Euro für das Jahr 2023 (nach 2 Milliarden Euro im Jahr 2022) zzgl. Verpflichtungsermächtigungen für die Folgejahre in Höhe von rund 10,5 Milliarden Euro. Diese Mittel sollen vornehmlich für militärischen Unterstützung der Ukraine eingesetzt werden. Zugleich werden sie zur Finanzierung der Wiederbeschaffung von an die Ukraine aus Beständen der Bundeswehr abgegebenen militärischem Material für die Bundeswehr sowie der deutschen Beiträge an die Europäische Friedensfazilität (EPF) eingesetzt, aus der wiederum Kosten der EU-Mitgliedstaaten für Unterstützungsleistungen an die Ukraine erstattet werden können.

Gelieferte militärische Unterstützungsleistungen:

Gepanzerte Gefechtsfahrzeuge

  • 18 Kampfpanzer LEOPARD 2 A6 mit Munition (deutscher Anteil am gemeinsamem Projekt mit weiteren LEOPARD 2 Nutzerstaaten)
  • 40 Schützenpanzer MARDER mit Munition (aus Bundeswehr- und Industriebeständen*)
  • 50 Allschutz-Transport-Fahrzeuge DINGO
  • 54 M113 gepanzerte Truppentransporter mit je 2 MG* (Systeme aus Dänemark, Umrüstung durch Deutschland finanziert) 
  • 118 MG3 für LEOPARD 2, MARDER und DACHS 
  • Ersatzteile für LEOPARD 2 und MARDER

Luftverteidigung

  • 1 Luftraumüberwachungsradar TRML-4D* 
  • 2 Luftverteidigungssysteme Iris-T SLM* 
  • Flugkörper IRIS-T SLM*
  • Luftverteidigungssystem PATRIOT mit Flugkörpern
  • 34 Flakpanzer GEPARD inklusive ca. 6.000 Schuss Flakpanzermunition* 
  • 53.000 Schuss Flakpanzermunition 
  • 4.000 Schuss Flakpanzerübungsmunition 
  • 500 Fliegerabwehrraketen STINGER
  • 2.700 Fliegerfäuste STRELA 

Artillerie

  • 5 Mehrfachraketenwerfer MARS II mit Munition (deutscher Anteil am gemeinsamem Projekt mit den USA und Großbritannien)
  • Munition für Mehrfachraketenwerfer MARS II
  • 14 Panzerhaubitzen 2000 (deutscher Anteil am gemeinsamen Projekt mit den Niederlanden)
  • 23.500 Schuss 155 mm Artilleriemunition 
  • 155mm Präzisionsmunition*
  • 20 Raketenwerfer 70mm auf Pick-up trucks mit Raketen*
  • Artillerieortungsradar COBRA*

Pionierfähigkeiten

  • 8 Brückenlegepanzer BIBER* (zuvor: 6)
  • 11 mobile und geschützte Minenräumgeräte* (zuvor: 8)
  • 15 Bergepanzer 2*
  • 4 Pionierpanzer DACHS*
  • 2 Bergepanzer 3
  • 2 Minenräumpanzer WISENT 1*
  • 3 mobile, ferngesteuerte und geschützte Minenräumgeräte*
  • 17 schwere und mittlere Brückensysteme*
  • 6 Paletten Material für Kampfmittelbeseitigung

Schutz- und Spezialausrüstung

  • 54 Aufklärungsdrohnen VECTOR*
  • 40 Bandbreitenerweiterungen für elektronische Drohnenabwehrgeräte* (zuvor: 32)
  • 130 Grenzschutzfahrzeuge* (zuvor: 124)
  • 1 Frequenzscanner/Frequenzjammer*
  • 32 Aufklärungsdrohnen*
  • 42 mobile Antennenträgersysteme* 
  • 90 Drohnensensoren* 
  • 40 Laserzielbeleuchter*
  • 55 Drohnenabwehrsensoren und -jammer*
  • 10 Überwasserdrohnen* 
  • 10 Antidrohnenkanonen* 
  • 28.000 Gefechtshelme
  • 125 Doppelfernrohre
  • 600 Schießbrillen
  • 1 Radiofrequenzsystem
  • 3.000 Feldfernsprecher mit 5.000 Rollen Feldkabel und Trageausstattung
  • 353 Nachtsichtbrillen* 
  • 12 elektronische Drohnenabwehrgeräte* 
  • 165 Ferngläser* 
  • 38 Laserentfernungsmesser* 
  • 6 Lkw Fahrzeugdekontaminationspunkt HEP 70 inklusive Material zur Dekontaminierung 
  • 10 Fahrzeuge HMMWV (8x Bodenradarträger, 2x Jammer/Drohnenträger)*
  • 7 Störsender*
  • 8 mobile Bodenradare und Wärmebildgeräte*
  • 1 Hochfrequenzgerät inkl. Ausstattung*

Logistik

  • 4 LKW 8×6 mit Wechselladesystem mit 20 Abrollplattformen* (zuvor: 2)
  • 17 Schwerlastsattelzüge 8×8 HX81 und 12 Auflieger* (zuvor: 12)
  • 288 Kraftfahrzeuge (Lkw, Kleinbusse, Geländewagen) (zuvor: 280)
  • 179 Pick-up* (zuvor: 145) 
  • 92 LKW Zetros* (zuvor: 84)
  • 12 Schwerlastsattelzüge M1070 Oshkosh*
  • 26 Wechselladesysteme 15t* 
  • 12 Sattelzugmaschinen und 4 Sattelauflieger*
  • 35 LKW 8×8 mit Wechselladesystem
  • 30 sondergeschützte Fahrzeuge*
  • 10 Abrollplattformen
  • 7 ferngesteuerte Kettenfahrzeuge für Unterstützungsaufgaben*

Durchhaltefähigkeit

  • 83.520 Schuss Munition 40mm* 
  • 160.000 Erste-Hilfe Kits*
  • 103.000 Tourniquet
  • 500 Pistolen SFP9*
  • 2 Hangar-Zelte*
  • 8 Gabelstapler* 
  • 295 Stromerzeuger 
  • 10 Wintertarnnetze 
  • 168 Feldheizgeräte*
  • 36 Krankenkraftwagen* 
  • 36.400 Wolldecken
  • 14.000 Schlafsäcke
  • Mi-24 Ersatzteile*
  • Ersatzteile schweres Maschinengewehr M2
  • 200 Zelte
  • 116.000 Kälteschutzjacken
  • 80.000 Kälteschutzhosen
  • 240.000 Wintermützen
  • 405.000 Rationen Einpersonenpackungen (EPa) 
  • 67 Kühlschränke für Sanitätsmaterial* 
  • 3.000 Patronen „Panzerfaust 3“ zuzüglich 900 Griffstücke
  • 14.900 Panzerabwehrminen (davon 9300* aus Ertüchtigungsinitiative)
  • 22 Millionen Schuss Handwaffenmunition
  • 50 Bunkerfäuste zuzüglich 15 Griffstücke
  • 100 Maschinengewehre MG3 mit 500 Ersatzrohren und Verschlüssen
  • 100.000 Handgranaten
  • 5.300 Sprengladungen
  • 100.000 Meter Sprengschnur und 100.000 Sprengkapseln   
  • 350.000 Zünder
  • 100 Auto-Injektoren
  • 15 Paletten Bekleidung
  • 1.200 Krankenhausbetten
  • 18 Paletten Sanitätsmaterial, 60 OP-Leuchten
  • Schutzbekleidung, OP-Masken
  • 1 Feldlazarett (Projekt gemeinsam finanziert mit Estland)*
  • Sanitätsmaterial (unter anderem Rucksäcke, Verbandspäckchen)
  • Kraftstoff Diesel und Benzin*
  • 10 Tonnen AdBlue*
  • 500 Stück Wundauflagen zur Blutstillung* 
  • MiG-29 Ersatzteile*
  • 7.944 Panzerabwehrhandwaffen RGW 90 Matador*

Militärische Unterstützungsleistungen in Vorbereitung/Durchführung:

(Aus Sicherheitserwägungen sieht die Bundesregierung bis zur erfolgten Übergabe von weiteren Details insbesondere zu Modalitäten und Zeitpunkten der Lieferungen ab.)

Gepanzerte Gefechtsfahrzeuge

  • 110 Kampfpanzer LEOPARD 1* (Projekt gemeinsam finanziert mit Dänemark)
  • 20 Schützenpanzer MARDER*
  • Munition für Kampfpanzer LEOPARD 1*
  • Munition für Schützenpanzer MARDER*

Luftverteidigung

  • 6 Luftverteidigungssysteme IRIS-T SLM* (zuvor: 2) 
  • Flugkörper Iris-T SLM*
  • 12 Startgeräte Iris-T SLS* 
  • Flugkörper Iris-T SLS (aus Bundeswehr- und Industriebeständen*)
  • 7 Luftraumüberwachungsradare TRML-4D* (zuvor: 2)
  • 18 Flakpanzer GEPARD* (zuvor: 3)
  • 300.000 Schuss Gepard Munition*

Artillerie

  • 26.350 Schuss Artilleriemunition 155 mm* (zuvor: 6.350)
  • 18 Radhaubitzen RCH 155* 
  • 16 Panzerhaubitzen Zuzana 2* (Projekt gemeinsam finanziert mit Dänemark und Norwegen)

Pionierfähigkeiten

  • 5 Brücken für Brückenlegepanzer BIBER*
  • 18 Brückenlegepanzer BIBER* 
  • 3 mobile und geschützte Minenräumgeräte* 
  • 40 Minenräumpanzer WISENT 1*
  • 1 Pionierpanzer Dachs* 
  • 3 schwere und mittlere Brückensysteme*

Schutz- und Spezialausrüstung

  • 71 Aufklärungsdrohnen VECTOR*
  • 121 Aufklärungsdrohnen* (zuvor: 108)
  • 10 Überwasserdrohnen*
  • 40 Bodenüberwachungsradare*
  • 3 Drohnensensoren*
  • 1 Satcom Überwachungssystem*
  • 2000 portable Lichtsysteme*
  • 8 mobile Antennenträgersysteme*
  • 5 mobile Aufklärungssysteme (auf Kfz)*
  • 370 Grenzschutzfahrzeuge*
  • Fahrzeugdekontaminationspunkt
  • 11 Frequenzscanner/Frequenzjammer*

Logistik

  • 12 Schwerlastsattelzüge M1070 Oshkosh*(zuvor: 1)
  • 30 Tankfahrzeuge (Wasser/Kraftstoff)*
  • 78 Sattelzugmaschinen und 86 Sattelauflieger* 
  • 3 LKW 8×6 mit Wechselladesystem mit 8 Abrollplattformen*
  • 7 ferngesteuerte Kettenfahrzeuge für Unterstützungsaufgaben*
  • 73 Schwerlastsattelzüge 8×8 HX81 und 78 Auflieger*
  • 2 Zugmaschinen und 4 Auflieger* 
  • 10 geschützte Kfz*
  • 108 LKW Zetros*

Durchhaltefähigkeit 

  • 13 Krankenkraftwagen* 
  • kontinuierliche Lieferung von Sanitätsmaterial*
  • 100 Maschinengewehre MG5*
  • 100 Granatmaschinenwaffe MGW*
  • 11.000 Einheiten Gruppenverpflegung
  • 40.000 Erste-Hilfe Kits*
  • 17 Feldheizgeräte*
  • 132.480 Schuss Munition 40mm Granatwerfer*
  • Feldlazarett (Rolle 2)*
  • 5.032 Panzerabwehrhandwaffen* 

* Es handelt sich um eine aus Mitteln der Ertüchtigungsinitiative finanzierte Lieferungen der Industrie. Mit den Lieferungen sind teilweise Instandsetzungsmaßnahmen verbunden oder die Produktion dauert noch an; zudem erfolgen teilweise noch Ausbildungsleistungen.

Sommeraktion in Hameln: Das „heißeste Thema der Stadt“ steht im Mittelpunkt

Chillen in Hameln © Hameln Marketing und Tourismus GmbH
Chillen in Hameln © Hameln Marketing und Tourismus GmbH

„Hameln. Komm, wie Du bist.“ geht in die nächste Runde

HAMELN.

Die Sommeraktion „Hameln. Komm, wie Du bist.“ geht in die nächste Runde und verspricht nicht nur bunte Attraktionen, sondern auch Hitzeresistenz.

Die Hamelner wurden bereits in den letzten beiden Jahren von der plötzlichen Erscheinung farbenfroher Möbel, Spielgeräte und Konfettidesigns in der historischen Altstadt überrascht. Das Konzept zur Belebung der Innenstadt wurde sogar mit dem Destination Award ausgezeichnet. Die beliebten Einrichtungsgegenstände haben einen festen Platz in den Herzen der Hamelner gefunden, und die Nachfragen beim Stadtmarketing nehmen zu, wann sie zurückkehren werden.

Spielen  in Hameln © Hameln Marketing und Tourismus GmbH
Spielen in Hameln © Hameln Marketing und Tourismus GmbH

Gute Neuigkeiten: Der Aufbau der Sommeraktion beginnt in dieser Woche. Bis zum 1. Juni werden rund 100 Einzelelemente zusammengefügt, die eine Vielzahl von Sitzgelegenheiten, grünen Elementen, Tischtennis, Kickern, Schachstationen sowie Lademöglichkeiten für Handys und E-Bikes bieten. Damit können die Hamelner den Sommer schon jetzt genießen. Allerdings wird es auch einige Veränderungen geben.

Laut der Hameln Marketing und Tourismus GmbH soll die bunte Welt von „Hameln. Komm, wie Du bist.“ zukünftig den Rahmen für wichtige Innenstadtthemen bilden. In diesem Jahr dreht sich alles um das „heißeste Thema der Stadt“ oder die Frage, wie die (Innen-)Stadt angesichts der zunehmenden Hitzetage attraktiv bleiben kann. Oberbürgermeister Claudio Griese möchte mit dieser thematischen Erweiterung einen Prozess in Gang setzen und Antworten finden. Es stellt sich die Frage, wie die Forderung der Bürger nach mehr innerstädtischem Grün mit einer tatsächlichen Stärkung der Hitzeresistenz einhergehen kann. Welche Möglichkeiten gibt es, um die Aufenthaltsqualität und den Erlebnisfaktor mit diesem wichtigen Zukunftsthema in Einklang zu bringen? Wie kann die Stadt auch bei Hitze sicher und attraktiv für alle Zielgruppen bleiben? Und was kann jeder Einzelne dazu beitragen?

Die Präsentation eines so ernsten und komplexen Themas auf unterhaltsame Weise stellt eine Herausforderung dar. Am 5. Juli wird Hameln die eigentliche Klimalieferung in Form der „Klima-Kiste“ erhalten. Was genau darin enthalten ist, bleibt vorerst geheim. Stadtmanager Dennis Andres gibt jedoch einen kleinen Einblick: Es wird noch mehr Wasser, reichlich Grün, Unterhaltung und ein neuer „Raum“ in der Stadt geben. Vor allem aber wird es viele Fragen, Antworten und Möglichkeiten rund um das „heißeste Thema der Stadt“ geben. Auf die Frage nach der Playfountain antwortet Andres mit einem klaren „Ja“. Ursprünglich sollte sie gemeinsam mit den anderen Elementen am 5. Juli kommen, jedoch wurde sie kurzerhand auf den 27. Juni vorgezogen, um bereits ohne zusätzliche Kosten für Spaß und Abkühlung zu sorgen.

Die Sommeraktion endet am 13. August, kurz vor dem Pflasterfest. Doch im Jahr 2024 werden konkrete Vorschläge und Maßnahmen auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse fortgesetzt. Hierbei ist entscheidend, ob das Projekt in das Förderprogramm „Zukunftsräume Niedersachsen“ des Amtes für regionale Landesentwicklung Leine-Weser aufgenommen wird. Dieses Programm soll den Kommunen Raum für Experimente bieten und innovative Konzepte fördern.

Über Hameln: Die Hameln Marketing und Tourismus GmbH (HMT) ist seit ihrer Gründung im Jahr 1997 der kompetente Ansprechpartner für Touristen in der Rattenfängerstadt. Sie ist auch für die Vermarktung der städtischen Veranstaltungshäuser zuständig und trägt dazu bei, dass die Stadt im Bereich des Stadtmarketings positiv wahrgenommen wird. In der HMT arbeiten öffentliche und private Kräfte zusammen, um Hameln als wirtschaftliches, kulturelles und touristisches Zentrum des Weserberglandes weiterhin zu fördern und zu verbessern. Die HMT-Gesellschafter bestehen zu 75 Prozent aus der Stadt Hameln und zu 25 Prozent aus dem Stadtmarketing- und Verkehrsverein Hameln e.V., der etwa 370 Mitglieder aus den Bereichen Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel, Wirtschaft, touristische Attraktionen, Vereine, Privatvermieter und Privatpersonen umfasst. Weitere Informationen finden Sie unter www.hameln.de.


Werberbanner schmal Stadtreporter.de

Hamburger Harley Days feiern 20. Geburtstag

Jubiläum 20 Jahre Harley Days - Harley- und Motorradfans zu tausenden bei den Harley Days auf dem Gelände des Hamburger Großmarktes
© Fotos: Lothar Schulz 2023 – Jubiläum 20 Jahre Harley Days - Harley- und Motorradfans zu tausenden bei den Harley Days auf dem Gelände des Hamburger Großmarktes

Zehntausende Menschen bei den Harley Days auf dem Großmarkt-Gelände

HAMBURG. In diesem Jahr feierten die Hamburger Harley Days ihr 20-jähriges Bestehen. Die Hamburg Harley Days gelten dem Veranstalter zufolge als eines der größten Biker-City-Events in Europa. „Es ist ein tolles Festival, auf dem man nicht nur Motorräder gucken kann, sondern auch die Leute dazu“, sagte Veranstalter Jascha Bergmann vor dem Event. „Da laufen echt Persönlichkeiten herum. Das ist kultig. Die eingeschworene Harley-Community feiert sich selbst und lädt alle ein, mitzufeiern.“ An den drei Tagen der Harley Days (vom 19. – 21. Mai) konnte der Veranstalter, die Bergmann-Gruppe, mehr als 60.000 Menschen und 20.000 Motorräder auf dem Gelände rund um den Hamburger Großmarkt begrüßen. „Wir sind total happy. Das Wetter hat super gepasst, kein Tropfen Regen“, sagte eine Sprecherin des Veranstalters. Auch seien wohl keine Unfälle oder andere unschöne Vorfälle registriert worden. Zum Programm der drei Harley Days gehörten neben den geführten Ausfahrten in die Lüneburger Heide oder ins Alte Land auch wieder die Custom-Bike-Show mit den schönsten und umgebauten Bikes. Auf zwei Bühnen wurde musikalische Unterhaltung geboten. Insgesamt 19 Konzerte fanden dort statt: u.a. spielte die Rockband Nazareth („Dream On“, „Love Hurts“). Was für viele begeisterte Harley- und Motorradfans wieder eine gelungene Veranstaltung war, war andererseits auch wieder Anlass für Kritik. So monierte der Naturschutzbund (Nabu) Hamburg, dass die Stadt Hamburg trotz drängender Fragen um Versorgungssicherheit, Klimakrise, Luftqualität oder Lärmbelastung nicht auf diese Art von Veranstaltungen verzichtet oder sie zumindest nachhaltiger gestaltet. Der Veranstalter selbst verwies jedoch auf sein nachhaltiges Veranstaltungskonzept mit Ökostrom, Mehrweg, Müllvermeidung und Mülltrennung.

Mehr als 80 Gottesdienste zu Pfingsten in Hannover

Marktkirche Hannover © Ulrich Stamm
Marktkirche Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Am 50. Tag nach Ostern steht das Pfingstfest bevor, an dem Christinnen und Christen den Geburtstag der Kirche feiern. In diesem Jahr fallen die Pfingstfeiertage auf Sonntag, den 28. Mai, und Montag, den 29. Mai. Anlass dazu bieten über 80 Gottesdienste im Stadtkirchenverband Hannover.

Ein besonderer Kantatengottesdienst mit Pastor Olaf Koeritz erwartet die Gläubigen am Pfingstsonntag um 10 Uhr in der Herrenhäuser Kirche. Zeitgleich findet in der Friedenskirche im Zooviertel ein Gottesdienst mit Abendmahl statt, bei dem Pastorin Sabine Lambrecht predigt. Parallel dazu gestaltet Diakonin Christiane von Arnim einen Kindergottesdienst. Pastorin Heike Löhr lädt um 10 Uhr in die Matthiaskirche in Groß-Buchholz zu einem musikalisch begleiteten Gottesdienst mit dem Kirchenchor ein.

Um 11 Uhr wird Pastorin Kristin Winkelmann im Garten der Misburger Trinitatiskirche predigen. Dort erwartet die Besucher ein Gottesdienst mit Posaunenchor. Die Kirchengemeinden der Region West feiern um 11 Uhr ein Tauffest in St. Johannes Davenstedt. Pastor Dr. Manuel Kronast, Pastor Dr. Johannes Neukirch, Pastor Johannes Rebsch und Pastor Uwe Siemers-Ziegler begleiten das Fest. Gleichzeitig findet auf dem Kirchplatz ein Open-Air-Gottesdienst der Kirchengemeinde Alt-Garbsen mit Pastor Peti Schmidt statt. Im Anschluss lädt die Gemeinde zu einem Familienfest mit einem besonderen Highlight, einem Entenrennen, ein.

Am Pfingstmontag wird Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes um 10 Uhr in der Marktkirche predigen. Axel LaDeur wird den Gottesdienst an der Orgel musikalisch begleiten. Die Südstadt-Gemeinde feiert um 10.30 Uhr einen ökumenischen Gottesdienst mit einem ökumenischen Posaunenchor auf dem Stephansplatz. Anschließend beginnt das größte Stadtteilfest der Südstadt mit einer Gokartbahn.

Die Gospelkirche in Linden-Süd und die Lister Apostelkirche laden um 11 Uhr zu zwei musikalischen Gottesdiensten ein. In der Gospelkirche musizieren der Gospelchor Hannover unter der Leitung von Gospelkantor Jan Meyer und das PraiseTeam. Die Predigt hält Pastorin Hanna Jacobs von der Diakonie Himmelsthür. In der Apostelkirche gestalten Pastor Johannes Feisthauer und das Duo Zia einen Jazz-Gottesdienst.

In Garbsen finden um 11 Uhr zwei Hof-Gottesdienste statt. Pastorin Meret Köhne predigt auf Schliegel’s Hof in Frielingen für die Kirchengemeinde Frielingen – Horst – Meyenfeld. Die Band deLight sorgt für musikalische Begleitung. Die Kirchengemeinden Stephanus, Silvanus und Osterwald laden auf den Hof Hornbostel in Stelingen ein, wo Lektorin Johanne de Vries eine plattdeutsche Predigt halten wird.

Hannover Nachrichten vom 22.Mai 2023

Rendezvous im Garten © © Charlotte Gastaut / Costume 3 Pièces – Impression par La Dila
Rendezvous im Garten © © Charlotte Gastaut / Costume 3 Pièces – Impression par La Dila

HANNOVER.

Sitzung des Ausschusses für Integration, Europa und internationale Kooperation (Internationaler Ausschuss)

Am Donnerstag (24. Mai) findet um 17 Uhr im Hodlersaal des Neuen Rathauses eine öffentliche Sitzung des Ausschusses für Integration, Europa und internationale Kooperaton (Internationaler Ausschuss) statt.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.


„Rendezvous im Garten“ vom 2. bis 4. Juni: Zahlreiche Gärten in der Region Hannover laden zu einer Entdeckungstour ein

Rendezvous im Garten © © Charlotte Gastaut / Costume 3 Pièces – Impression par La Dila
Rendezvous im Garten © © Charlotte Gastaut / Costume 3 Pièces – Impression par La Dila

42 Orte mit Terminen in privaten und öffentlichen Gärten an einem „langen Wochenende“ – das ist das „Rendezvous im Garten 2023“. Vom 2. bis zum 4. Juni bieten Landeshauptstadt und Region Hannover kleinen und großen Besucher*innen ein vielfältiges Programm an. Das diesjährige Motto lautet „Die Musik des Gartens“.

Bei spannenden Führungen lassen sich unter anderem der Maschpark, der Stadtpark und der Willy-Spahn-Park entdecken. An allen drei Tagen laden private Gärten der Initiative „Die Offene Pforte“ und weitere öffentliche Gärten in und um Hannover zum Rendezvous ein. Es locken blühende Rosen, naturnahe Gärten, Gemüsegärten, idyllische Sitzplätze, Dachterrassen, Gewächshäuser und vieles mehr. Die Gastgeber*innen informieren über Gartengestaltung und Pflanzenpflege. Zu entdecken sind oft auch in den Garten integrierte Kunstwerke oder Kunsthandwerk.

Das vollständige Programm kann unter www.hannover.de/rendezvous heruntergeladen oder als Faltblatt mitgenommen werden: im Informationspavillon am Großen Garten in Herrenhausen, im Foyer des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün, Arndtstraße 1, sowie im Hannover-Tourismus-Service am Ernst-August-Platz und im Rathaus.

Fast alle Angebote sind kostenlos, für die Führungen und einige Gärten sind telefonische Anmeldungen erforderlich.

Die Veranstaltung „Rendezvous im Garten“ ist eine Kooperation der DGGL (Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e.V.) mit der Region Hannover (Team Naherholung) sowie den Fachbereichen Herrenhäuser Gärten und Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover.

„Rendez-vous aux jardins“

Seit 2003 begeistert das „Rendez-vous aux jardins“ jedes Jahr in mehr als 2.300 Parks und Gärten in ganz Frankreich fast zwei Millionen Menschen. Sie können die etwa 4.000 Veranstaltungen besuchen, die speziell für das „Rendez-vous“ zusammengestellt wurden. So wird Interessierten die Gelegenheit gegeben, das reiche Gartenkulturerbe (wieder) zu entdecken. Das französische Programm wurde 2018 anlässlich des Europäischen Kulturerbejahres erstmals über die Landesgrenzen hinweg ausgeweitet. In Deutschland beteiligen sich im laufenden Jahr rund 150 öffentliche und private Gärten und Parks an der Veranstaltung, davon 42 in der Region Hannover. Informationen: www.rendezvousimgarten.de.


Werbebanner groß Ulrich Stamm - Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat
Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat

Region Hannover: Bevölkerungszahl erreicht neuen Rekordstand

Menschen in der City © Ulrich Stamm
Menschen in der City © Ulrich Stamm

Steigende Einwohnerzahlen in acht Städten und Gemeinden der Region Hannover

REGION HANNOVER.

Die Bevölkerungszahl in der Region Hannover ist zum Stichtag 31. Dezember 2022 zum zehnten Mal in Folge angewachsen, wie die neuesten Daten zeigen.

Ende März 2023 zählte die Region Hannover insgesamt 1.197.445 Einwohnerinnen und Einwohner mit Hauptwohnsitz, was einen Anstieg um 1.476 Personen im Vergleich zum vierten Quartal 2022 (1.195.169) bedeutet.

Die Bevölkerungszahlen sind in acht der 21 Städte und Gemeinden der Region gestiegen. Den größten absoluten Zuwachs an Einwohnern mit Hauptwohnsitz verzeichnete die Stadt Laatzen im Umland mit 142 Personen, gefolgt von der Gemeinde Wedemark (+90) und Isernhagen (+60). Isernhagen hat damit die Marke von 25.000 Personen mit Hauptwohnsitz überschritten und ist nun größer als die Stadt Ronnenberg.

Garbsen, Gehrden, Isernhagen, Laatzen, Lehrte, Sehnde, Springe und Wedemark verzeichneten im Vergleich zum letzten Quartal weiteres Bevölkerungswachstum. Garbsen, Gehrden, Laatzen, Lehrte und Sehnde erreichen dabei im Umland die bisher höchsten jemals festgestellten Zahlen an Einwohnern mit Hauptwohnsitz. Gehrden ist die einzige Kommune im Umland, die bereits im vorherigen Quartal einen Bevölkerungszuwachs verzeichnete.

Die Bevölkerungsstatistik der Region Hannover basiert auf den Informationen der Einwohnermelderegister der Städte und Gemeinden. Die vorliegenden Daten beziehen sich auf die melderechtlichen Informationen bis zum 31. März 2023.

Die Region Hannover erstellt daraus die Daten für die 20 Städte und Gemeinden im Umland und ergänzt sie gegebenenfalls um die eigenständige Bevölkerungsstatistik der Landeshauptstadt Hannover.

Die vollständigen Informationen finden Sie in der „Statistischen Kurzinformationen 8/2023“ auf der Website www.hannover.de.

Hannover-Nordstadt: Autofahrer verursacht Unfall und flieht vor Polizeikontrolle

Polizistin mit Haltekelle “ Halt Polizei !! © Ulrich Stamm
"Halt Polizei" - Die Polizei führt Strassenkontrollen durch © Ulrich Stamm

Polizei Hannover kann 26-jährigen Fahrer festnehmen

HANNOVER.

In der Nacht vom 19.05.2023 ereignete sich in Hannover-Nordstadt ein Verkehrsunfall, bei dem ein 26-jähriger Autofahrer vor einer Polizeikontrolle floh und anschließend mit einem Verkehrsschild, einem Absperrpfosten und drei geparkten Fahrzeugen kollidierte.

Der Fahrer versuchte zu Fuß zu flüchten, wurde jedoch nach einer kurzen Verfolgung von den Einsatzkräften festgenommen.

Gemäß den bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der 26-jährige Fahrer gegen 21:55 Uhr mit seinem Hyundai Getz auf der Straße „Schneiderberg“ unterwegs. Aufgrund der offensichtlich überhöhten Geschwindigkeit fiel das Fahrzeug einer Streifenwagenbesatzung auf, die eine Verkehrskontrolle durchführen wollte.

Der Fahrer ignorierte jedoch die Anhaltesignale der Polizei und setzte seine Fahrt in Richtung Appelstraße fort. Beim Linksabbiegen an der Kreuzung Schneiderberg/Ecke Appelstraße verlor er aufgrund seiner rasanten Fahrweise die Kontrolle über den Hyundai.

Dabei überfuhr er einen Absperrpfosten und kollidierte sowohl mit einem Verkehrsschild als auch mit drei geparkten Fahrzeugen. Anschließend versuchte der Fahrer zu Fuß vor den Polizeikräften zu fliehen.

Nach einer kurzen Verfolgung konnten die Einsatzkräfte ihn jedoch einholen. Aufgrund von Widerstandshandlungen mussten sie Pfefferspray einsetzen, um den Flüchtigen festzunehmen. Der 26-jährige Fahrer erlitt leichte Verletzungen bei dem Unfall. Der Gesamtschaden wird auf etwa 21.000 Euro geschätzt.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, unerlaubtem Entfernen vom Unfallort, illegalem Straßenrennen, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 26-Jährige aus dem Polizeigewahrsam entlassen.


Werbebanner schmal Ulrich Stamm Fotografie
Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat

Die Zeit der Leuchtenden Nachtwolken beginnt

Bei Leuchtenden Nachtwolken handelt es sich um Eiswolkenschleier in rund 80 Kilometern Höhe. Im Gegensatz zu Wolken in tieferen Luftschichten werden die Eiskristalle weiter oben nachts noch von der Sonne angestrahlt. © Shutterstock
Bei Leuchtenden Nachtwolken handelt es sich um Eiswolkenschleier in rund 80 Kilometern Höhe. Im Gegensatz zu Wolken in tieferen Luftschichten werden die Eiskristalle weiter oben nachts noch von der Sonne angestrahlt. © Shutterstock

Hell schimmernde Wolken – Magischer Silberschleier am Nordhimmel wird häufiger

KÖLN.

Die Zeit der Leuchtenden Nachtwolken steht bevor, und mit etwas Glück können in den hellen Nächten rund um die Sommersonnenwende am Nordhorizont Silberschleier beobachtet werden. Diese hell schimmernden, feinsten Wolkenschleier erhellen den Nordhimmel bis etwa Mitternacht und dann wieder ab etwa 3 Uhr morgens.

Leuchtende Nachtwolken treten heutzutage häufiger, früher und weiter südlich auf als früher, obwohl ihre Entstehung noch nicht vollständig verstanden ist.

In den kommenden Wochen werden in klaren Nächten helle Wolken den Nordhimmel erleuchten. Diese Leuchtenden Nachtwolken erscheinen oft als Schleier mit faserigen Strukturen, können sich jedoch auch in Streifen, Bändern, Wirbeln und Wellen mit diffusen oder scharfen Rändern formen. Aufgrund der Filterung aller anderen Farbbestandteile des Lichts durch die Erdatmosphäre und die Ozonschicht erscheinen die Wolken in silbrigen Blautönen und gelegentlich in blass gelblichen Farbtönen.

Die Leuchtenden Nachtwolken leuchten nachts, weil die Sonne, die zu dieser Zeit nicht zu tief am Horizont steht, sie schräg anstrahlt. „Aktuell sinkt die Sonne nach Sonnenuntergang nicht mehr als 18 Grad unter den Horizont.

Die besten Beobachtungszeiten in unseren Breiten sind in der aktuellen Jahreszeit zwischen 22 und 23 Uhr oder morgens in der ersten Dämmerung von etwa 3 bis 4 Uhr“, erklärt Björn Goldhausen, Pressesprecher und Meteorologe von WetterOnline.

Diese faszinierenden Wolken entstehen in der Mesosphäre, in einer Höhe von 80 bis 85 Kilometern, meist über den Polargebieten. Sie bestehen aus winzigen Eiskristallen und sind so dünn und transparent, dass sie tagsüber unsichtbar bleiben.

Um in einer Höhe von über 80 Kilometern bei geringer Wasserdampfkonzentration Eis zu bilden, muss die Temperatur dort unter minus 130 Grad fallen.

Messungen zeigen, dass dies nur zwischen Mitte Mai und August der Fall ist. Im Gegensatz zu den unteren Luftschichten erwärmt sich die höhere Atmosphäre im Sommer nicht, sondern kühlt sich sogar stark ab.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Mesosphäre trotz des steigenden Kohlendioxidgehalts in der unteren Atmosphäre und der damit verbundenen globalen Erwärmung kälter und dünner wird. Die Troposphäre wirkt wie eine isolierende Wärmedecke und lässt weniger Wärme in höhere Schichten aufsteigen.

Dadurch kühlen sich Stratosphäre und Mesosphäre ab. In den letzten knapp 30 Jahren ist die Temperatur der sommerlichen Mesosphäre um ein bis zwei Grad pro Jahrzehnt gesunken, wobei periodische Schwankungen durch den Sonnenzyklus diesen Trend verstärken oder abschwächen können. Die Gründe für das Fehlen dieses Temperaturtrends an der Obergrenze der Mesosphäre sind noch unbekannt.

Ein weiterer beobachtbarer Effekt ist die stärkere Kontraktion der Mesosphäre aufgrund der Abkühlung. Dadurch verringert sich die Höhe der Obergrenze dieser Schicht. Satellitenmessungen haben bestätigt, dass sie um 150 bis 200 Meter pro Jahrzehnt schrumpft.

Gleichzeitig steigt der Wassergehalt in der Mesosphäre an, vor allem aufgrund des menschlichen Beitrags von Methan in die Atmosphäre. Das Treibhausgas Methan reagiert mit Sauerstoff und bildet unter anderem Ozon, Kohlendioxid und Wasser.

Diese Effekte könnten möglicherweise erklären, warum Leuchtende Nachtwolken immer häufiger zu sehen sind.


Werbebanner schmale Stadtreporter.de
Stadtreporter.de © Stadtreporter.de

Polizei Nachrichten aus Hildesheim vom 22.Mai 2023

Polizei-News aus Hildesheim © Ulrich Stamm
Polizei-News aus Hildesheim © Ulrich Stamm

HILDESHEIM.

Harsum – Versuchter Einbruch

Zwischen Mittwoch, den 17.05.23, 16.00 Uhr und Freitag, 19.05.23, 16.45 Uhr versuchten Unbekannte in ein Einfamilienhaus in der Paul-Gerhardt-Str. einzudringen. Der oder die Täter versuchten eine Nebentür des Hauses aufzuhebeln, was jedoch misslang.

An der Tür entstand ein Schaden von ca. 100 Euro. Zeugen, die verdächtige Fahrzeug oder Personen beobachtet haben, werden gebeten, der Polizei Sarstedt unter 05066-9850 ihre Beobachtungen mitzuteilen.


Verkehrsunfallflucht auf dem Parkplatz gegenüber der Sparkasse in Alfeld – Zeugenaufruf

Am 21.05.2023, im Zeitraum von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr, kommt es auf dem Parkplatz gegenüber der Sparkasse in Alfeld, hierbei handelt es sich um die postalische Anschrift Walter-Gropius-Ring 6 in 31061 Alfeld, zu einer Verkehrsunfallflucht.

Nach derzeitigen Erkenntnissen fährt ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer mit seinem Pkw beim Ein- oder Ausparken gegen den rückwärts in einer Parkbucht abgestellten braunen Mazda CX 5 der Geschädigten.

Personen die Hinweise zu dem Unfallgeschehen geben können, werden gebeten sich mit dem Polizeikommissariat in Alfeld (05181-91160) in Verbindung zu setzen.


Motorradkontrollen am Weinberg und am Roten Berg

Motorradkontrollen der Polizei © Polizei Hildesheim
Motorradkontrollen der Polizei © Polizei Hildesheim

Bei bestem Motorradwetter führte die Spezialisierte Kontrollgruppe Krad am Sonntag (21.05.2023), eine Motorradkontrolle durch.

Am Weinberg sowie am Roten Berg wurden insgesamt 47 Motorradfahrende und ihre Maschinen kontrolliert. Ein besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Gruppe der „sportlichen Motorradfahrenden“ gelegt, welche durch Umbauten an ihren Fahrzeugen oder durch ihr risikofreudiges Fahrverhalten auffielen.

Im Fokus lag außerdem das Verursachen von unnötigem Lärm, wodurch sich die Anwohner der umliegenden Dörfer regelmäßig in ihrer Ruhe gestört fühlen.

Überwiegend konnten es die Mitglieder der Kontrollgruppe bei präventiven Gesprächen belassen. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Sensibilisierung hinsichtlich der Lärmbelästigungen und der Verkehrssicherheit.

In 13 Fällen wurden jedoch wegen verschiedener Verstöße Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Davon wurde an drei Motorrädern ein Erlöschen der Betriebserlaubnis festgestellt.

Weitere gleichgelagerte Kontrollen sind für die laufende Motorradsaison vorgesehen.


Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte nach Trunkenheit im Verkehr

Nachdem ein junger Mann am Sonntagmorgen mit seinem Pkw von der B6 abgekommen war, konnte bei ihm durch den freiwilligen Atemalkoholtest eine Alkoholbeeinflussung von 0,90 Promille festgestellt werden.

Bei den anschließenden polizeilichen Maßnahmen verhielt er sich zunächst kooperativ, bis er einen eingesetzten Polizeibeamten mittels Schlägen leicht verletzt und sich den Maßnahmen durch Flucht entzog.

Nach einer intensiven Suche im Nahbereich konnte der Mann schlussendlich in Sarstedt festgenommen werden. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und Ermittlungsverfahren eingeleitet.


Betrunken mit Fahrrad unterwegs

Einem Verkehrsteilnehmer fiel am Sonntagmorgen gg. 4:18 Uhr ein Fahrradfahrer auf der K204 zwischen Harsum und Borsum auf. Dieser fuhr Schlangenlinien und missachtete das Rotlicht einer Ampel.

Der Zeuge informierte die Polizei, die den 25-jährigen Harsumer kurz vor Borsum anhalten und kontrollieren konnte. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab, dass er mit 1,81 Promille zu viel Alkohol getrunken hatte.

Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.


Pkw-Scheibe eingeschlagen

Unbekannte beschädigten die Seitenscheibe eines in der Brückenstraße geparkten BMW. Hierdurch wurde auch die Alarmanlage des Fahrzeugs aktiviert.

Die Tatzeit liegt zwischen dem 20.05.23, 21:00 Uhr und dem 21.05.23, 03:00 Uhr. Der Schaden wird auf 100 EUR geschätzt. Zeugen werden gebeten, der Polizei Sarstedt unter 05066-9850 ihre Beobachtungen mitzuteilen.


Wochenendmeldung des Polizeikommissariats Elze für den Zeitraum vom 19.05.2023 bis 21.05.2023

Zeugen, die Hinweise zu den nachfolgenden Straftaten geben können, werden gebeten, sich umgehend mit der Polizei Elze (Tel. 05068/93030) in Verbindung zu setzen.

Verkehrsunfallflucht in Elze

Am Freitag (19.05.2023) kam es in der Zeit zwischen 12:30 Uhr und 19:00 Uhr in der Brandstraße in Elze zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer touchierte ein am rechten Fahrbahnrand abgestelltes Kraftrad und entfernte sich daraufhin unerlaubt vom Unfallort. Hierdurch entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 200 Euro.

Sachbeschädigung in Mehle

Am Freitag (19.05.2023) kam es gegen 22:30 Uhr in der Alfelder Straße in Mehle zu einer Sachbeschädigung an einem Briefkasten der Deutschen Post. Unbekannte sprengten diesen auf bislang unbekannte Weise. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 500 Euro.

Ergebnisse der Verkehrssicherheitsarbeit im Zuständigkeitsbereich des PK Elze

Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz: Am Freitag (19.05.2023) gegen 16:30 Uhr fiel den Beamten der Polizei Elze ein fahrender Pkw ohne Kennzeichen in der Bahnhofsstraße in Elze auf. In einer im Anschluss durchgeführten Kontrolle zeigte sich, dass das Fahrzeug nicht zugelassen war.

Den 34 Jahre alten Fahrzeugführer erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Geschwindigkeitsmessung auf der Bundesstraße 3 zwischen Elze und Wülfingen

Am Sonntag (21.05.2023) führten Beamte der Polizei Elze Geschwindigkeitsmessungen auf der Bundesstraße 3 durch. Bei erlaubten 70 km/h konnten im Rahmen der Kontrollen insgesamt 10 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt werden. Der schnellste Verkehrsteilnehmer wurde mit 116 km/h gemessen. Dieser muss nun mit einem Bußgeld von 320 Euro, zwei Punkten in Flensburg, sowie einem Fahrverbot von einem Monat rechnen.


Zeugenaufruf nach Unfallflucht

In der Nacht von Samstag, 20.05.2023, auf Sonntag kam es in der Zeit von 22 Uhr bis 11 Uhr in der Straße Mitteldorf in Freden auf dem Parkplatz des Hotels Steinhoff zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht.

Dabei wurde ein grauer Ford am Heck beschädigt. Zeugen, die Angaben zu dem Unfall machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05181-9116-115 mit der Polizei Alfeld in Verbindung zu setzen.


Alfeld- Fahrzeugführer unter Einfluss von Kokain

Am 20.05.2023 um 23:10 Uhr kontrollierte eine Streifenwagenbesatzung einen Personenkraftwagen in der Ravenstraße in Alfeld. Im Rahmen der allgemeinen Verkehrskontrolle erhärtete sich der Verdacht, dass der Fahrzeugführer das Fahrzeug unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln geführt hatte. Ein Urintest bestätigte die Feststellung, dieser reagierte positiv auf die Stoffgruppe Kokain. Die Weiterfahrt wurde untersagt und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Zur Beweisführung entnahm ein Arzt eine Blutprobe.


Alfeld- Betrug zum Nachteil von Verkaufspersonal

Am Abend des 20.05.2023 zeigte eine Angestellte eines Supermarkts beim Polizeikommissariat Alfeld einen Betrug an. Sie erklärte, dass sie im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit einen Anruf einer weiblichen Person entgegengenommen hatte.

Diese gab an, dass sie in der Firmenzentrale der Supermarktkette arbeiten würde. Die unbekannte Täterin erklärte, dass sie die im Markt befindlichen Pay Karten überprüfen müsste. Hierzu sollte die Anzeigenerstatterin eine entsprechende Karte einlesen und den Code im Rahmen des Telefonats weitergeben.

Die Karte wurde eingescannt und der Code wie gefordert durchgegeben. Ein dreistelliger Geldbetrag wurde durch die unbekannte Anruferin von der Karte abgebucht. Das Telefonat wurde nach der Abbuchung umgehend beendet.

Die Darstellung des Sachverhalts dient zur Sensibilisierung und soll insbesondere Verkaufspersonal vor gleichgelagerten Betrugsmaschen warnen.


Randalierer beschädigt diverse Pkw am Rande des Sottrumer Feuerwehrfestes

Nachdem ein Besucher des Sottrumer Feuerwehrfestes negativ auffiel und durch den dortigen Sicherheitsdienst des Platzes verwiesen wurde, beschädigte dieser im Anschluss die Außenspiegel mehrerer geparkter Pkw. Nach derzeitigem Kenntnisstand sind bislang neun angegriffene Fahrzeuge festgestellt worden.

Durch einen aufmerksamen Bürger wurde der Täter zunächst verfolgt, aber aus den Augen verloren. Ein anderer Zeuge nahm den Täter wenig später erneut wahr, als dieser weitere Außenspiegel abtrat. Hierbei erkannte er den ihm persönlich bekannten Verursacher und meldete dies der Polizei.

Durch eine Funkstreifenwagenbesatzung der Polizei Bad Salzdetfurth wurden entsprechende Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung gefertigt. Der Gesamtschaden wird derzeit auf rd. 1600 EUR geschätzt.

Sollten am Rande des Feuerwehrfestes weitere beschädigte Fahrzeuge festgestellt werden, können sich die Eigentümer/Halter bei der Polizei Bad Salzdetfurth unter der Telefonnummer 050639010 melden.


Kleinkraftrad in Flammen

Am 20.05.2023, gegen 18:30 Uhr, kam es im Ilsenkamp in 31174 Schellerten, Ortsteil Wendhausen, zu einem Feuerwehreinsatz wegen eines Fahrzeugbrandes.

Nach aktuellem Erkenntnisstand führte ein 19-Jähriger in einer Garage Arbeiten an seinem Kleinkraftrad aus. Aus bislang unbekannter Ursache entsteht hierbei ein Feuer, wodurch das Kraftfahrzeug gänzlich zerstört wird.

Mithilfe anderer Bewohner gelang es dem 19-Jährigen noch, das Fahrzeug aus der Garage zu schieben und das Feuer zu löschen, bevor die zwischenzeitlich alarmierte Feuerwehr eintraf. Durch die eigeninitiativ geleisteten Löscharbeiten wurde ein Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude verhindert, sodass lediglich geringer Sachschaden am Objekt entstand. Die 25 Einsatzkräfte von den Freiwilligen Feuerwehren Wendhausen, Dinklar und Ottbergen konnten den Einsatzort daher glücklicherweise recht schnell wieder verlassen.

Der Mann wurde im Anschluss durch eine Rettungswagenbesatzung mit dem Verdacht einer Rauchgasintoxikation in ein nahegelegenes Krankenhaus befördert.


E-Scooter entwendet – Zeugen gesucht

Am 20.05.2023, gegen 14:30 Uhr, ist es im Supermarkt Kaufland in 31061 Alfeld (Leine) zu einem Diebstahl von einem E-Scooter einer Privatperson gekommen.

Der 31-jährige Geschädigte hielt sich im Gang hinter dem Kassenbereich auf, als er einen Anruf bekam. Während des Telefonats stellte er seinen E-Scooter ab und ließ diesen für kurze Zeit aus den Augen. Als er sich wieder zu dem E-Scooter umdrehen wollte, war dieser verschwunden. Bei dem E-Scooter handelt es sich um ein Fahrzeug des Herstellers Segway-Ninebot.

Die Polizei sucht nach Zeugen. Personen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Alfeld in Verbindung zu setzen. Tel.: 05181-91160


Geparkten Pkw beschädigt und geflüchtet – Zeugenaufruf

Am 19.05.2023 kam es im Zeitraum von 16:35 Uhr bis 17:20 Uhr auf einem Kundenparkplatz eines Einkaufsmarktes in der Straße Ahnepaule zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein bislang unbekannter Verursacher beschädigte dabei den geparkten VW Golf eines 71-jährigen Geschädigten aus Sibbesse. Dabei entstand an dem Pkw VW Golf ein Schaden von ca. 3000 Euro. Der Verursacher entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort.

Hinweise zu dieser Tat melden sie bitte unter der Rufnummer 05063-9010 bei dem Polizeikommissariat Bad Salzdetfurth.


Alfeld- Fahrradfahrer unter Alkoholeinfluss

Am 20.05.2023 um 00:30 Uhr stellte eine Streifenwagenbesatzung in der Hannoverschen Straße in Alfeld einen Fahrradfahrer fest. Dieser fuhr ohne Licht auf der Fahrbahn und fiel durch unsichere Fahrweise auf. Im Rahmen der sich anschließenden Kontrolle erhärtete sich der Verdacht, dass der Fahrer alkoholisiert war.

Ein Atemalkoholtest bestätigte die Feststellung. Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt. Zur Beweisführung entnahm eine Ärztin eine Blutprobe.


Werberbanner schmal Stadtreporter.de