Rote 11 fährt von Hannover nach Hildesheim am 28.Mai 2023
HANNOVER.
Liebhaber von historischen Straßenbahnen aufgepasst! Der Förderverein STRASSENBAHN HANNOVER e.V. erinnert am 28. Mai 2023 mit einer Sonderfahrt an die Einstellung der Straßenbahnverbindung zwischen Hannover und Hildesheim vor 65 Jahren. Dabei wird die legendäre „Rote 11“ auf der ehemaligen Route von Hannover über Grasdorf und Sarstedt bis nach Hildesheim fahren.
Die Fahrt beginnt um 10 Uhr auf dem ÜSTRA Betriebshof Döhren an der historischen Haltestelle Thurnitistraße 1 in Hannover und dauert etwa zwei Stunden. Sollte es eine hohe Nachfrage geben, werden weitere Fahrten angeboten. Die Fahrkarten können ab sofort zum Preis von 20 Euro am Fahrkartenverkauf der ÜSTRA auf dem Ernst-August-Platz erworben werden.
Während der Fahrt können die Fahrgäste die Atmosphäre vergangener Zeiten genießen. Der Triebwagen 710, auch bekannt als „Rote 11“, ist im Originalzustand erhalten geblieben und verfügt über gepolsterte Sitze sowie Gepäcknetze, wie sie typisch für Eisenbahnwagen waren. Die rote Lackierung der Fahrzeuge gab der Straßenbahn ihren charakteristischen Namen.
Es ist zu beachten, dass aufgrund des Alters und der Bauweise der Fahrzeuge die Oldtimerfahrten nur bedingt für Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität geeignet sind. Es sind beim Ein- und Aussteigen sowie in einigen Wagen Stufen zu überwinden. Daher können Rollstühle, Fahrräder und große Kinderwagen leider nicht mitgenommen werden. Die Sonderfahrt ist eine Rundfahrt, das Ein- und Aussteigen an Haltestellen auf dem Streckenverlauf ist daher nicht möglich.
Es ist zu beachten, dass ausschließlich die vorab erworbenen Fahrkarten für die Sonderfahrt gelten. Der normale GVH-Tarif und andere Fahrausweise wie das Deutschlandticket oder das Niedersachsenticket werden nicht akzeptiert. Die Oldtimer-Fahrscheine sind ebenfalls nur für die Sonderfahrt gültig und können nicht in anderen Bahnen und Bussen genutzt werden.
Wenn Sie Interesse an einer Fahrt mit der „Roten 11“ haben, sollten Sie sich beeilen, da die Tickets sicher schnell vergriffen sein werden. Lassen Sie sich von der nostalgischen Stimmung mitreißen und erleben Sie eine unvergessliche Fahrt in einem historischen Straßenbahnwagen!
Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat
Klassik, Pop und Party im NDR Landesfunkhaus am 12. Mai 2023
HANNOVER.
Das Beste aus zwei Welten: Die NDR Radiophilharmonie und N-JOY, das junge Radioprogramm des NDR, laden am Freitag, 12. Mai, zu „Phil & Chill“ ein – und präsentieren damit erstmals seit der pandemiebedingten Pause wieder das Event, das Pop-Musik und Klassik miteinander verbindet. Stargast im NDR Landesfunkhaus in Hannover ist dann Zoe Wees. Greg Bogowicz aus der „N-JOY-Morningshow“ moderiert den Abend und sorgt für fließende Übergänge zwischen den verschiedenen musikalischen Erlebnissen.
Los geht es mit einem Konzert der NDR Radiophilharmonie. Unter Leitung des Chefdirigenten Andrew Manze bringt das Orchester Strawinskys „Le Sacre du Printemps“ auf die Bühne. Vor 110 Jahren wurde Igor Strawinskys Werk in Paris uraufgeführt – und endete im Tumult. Sogar die Polizei musste eingreifen, um die Handgreiflichkeiten in der Oper zu beenden. Heute zählt die kraftvolle und rhythmische Komposition zu den Klassikern der Moderne.
Der zweite musikalische Höhepunkt wird gegen Mitternacht der Auftritt von Zoe Wees und ihrer Band sein. Als erste deutsche Künstlerin, die bei den American Music Awards in Los Angeles auftrat, wurde sie bereits mit 20 Jahren zu einem internationalen Star. Schon ihre Debüt-Single „Control“ wurde zu einem weltweiten Hit und erreichte sogar in den USA Gold-Status. Mit dem Folgesong „Girls Like Us“ konnte sie erneut einen Welthit landen. Weitere Maßstäbe setzte sie mit Auftritten in den Shows der US-amerikanischen Talklegenden Jimmy Kimmel, James Cordon und Jimmy Fallon.
Rund um die Konzerte verwandelt DJ Christian Lidsba aus dem „N-JOY Club“ das Foyer des NDR Landesfunkhauses in einen Dancefloor – und komplettiert damit das Line-Up dieser ganz besonderen Partynacht.
Einlass ist ab 20.30 Uhr.
Stadtreporter.de verlost für dieses einzigartige Konzert 3 x 2 Freikarten: Schreiben Sie bis zum 08.Mai 2023 eine Email an redaktion(at)stadtreporter.de mit dem Betreff: Phil & Chill mit Ihrem Namen und Ihrer Emailadresse.
Aus allen Zuschriften ziehen wir drei Gewinner; der Rechtsweg ist ausgeschlossen!
Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat
Abseilaktion von Aktivisten gegen Gasförderungen auf Borkum
HANNOVER.
Am Mittwoch, dem 03.05.2023, haben mehrere Personen das Dach des niedersächsischen Landtags in Hannover-Mitte besetzt und sich teilweise von dort abgeseilt. Die Aktion war ein Protest gegen anstehende Gasförderungen vor der Insel Borkum. Die Polizei begleitete die Aktivistinnen und Aktivisten unverletzt nach unten.
Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizeiinspektion Hannover versammelten sich am Mittwochmorgen etwa 20 Mitglieder einer Umweltschutzorganisation am Landtag. Mit mitgebrachten Hebefahrzeugen gelangten sie auf das Dach des Landesparlamentes, um dort große Transparente zu entrollen. Zwei Personen seilten sich mit Klettergeschirr an der Außenfassade des Gebäudes ab.
Die hinzugerufene Polizei führte Gespräche mit den Aktivistinnen und Aktivisten und deklarierte die Aktion als Versammlung. Da die Teilnehmenden nicht bereit waren, das Landtagsdach und die -fassade zu verlassen, wurden sie unter besonderer Beachtung der Sicherheit aller Beteiligten vom Dach begleitet. Hierzu wurden auch Spezialisten der Polizei für Höhenintervention hinzugezogen.
Gegen 13:30 Uhr waren alle Beteiligten unverletzt vom Dach geleitet worden und die Versammlung wurde beendet. Etwa zur gleichen Zeit endete auch eine Protestaktion einer Gruppe weiterer Akteure derselben Umweltschutzorganisation, die sich seit dem frühen Morgen vor dem Landtagsgebäude versammelt hatten, um dort mit Plakaten auf sich aufmerksam zu machen.
Die Aktivistinnen und Aktivisten erwarten nun Strafverfahren wegen Hausfriedensbruchs sowie Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen das Versammlungsgesetz.
Hannover Nachrichten des Tages und aktuelle News vom 3.Mai 2023 aus dem Neuen Rathaus | Ankündigungen | Berichte | Termine
HANNOVER.
Gut vorbereitet in die Hitzesaison – Stadt schützt Bevölkerungsgruppen mit zahlreichen Maßnahmen
Auch wenn die Temperaturen derzeit noch sehr kühl sind, ist die Landeshauptstadt Hannover auf einen Sommer mit Hitzetagen vorbereitet: Für verschiedene, besonders betroffene Gruppen wie Senior*innen, Wohnungslose, Kinder und Jugendliche sowie für städtische Beschäftigte hat die Verwaltung Vorsorge getroffen. Auch für die gesamte Bevölkerung sind Tipps online abrufbar. „Im Rahmen unseres Klimaanpassungskonzepts haben wir uns bereits vor einiger Zeit auf den Weg gemacht, mit kurz- bis langfristigen Vorsorgemaßnahmen der Entwicklung gerecht zu werden, um die Bevölkerung zu schützen“, sagt Oberbürgermeister Belit Onay. „Wir begrüßen es, dass die Region Hannover als zuständige Gesundheitsbehörde sich des Themas Hitzeschutz angenommen hat, und sind mit ihr in enger Abstimmung.“
Informationen und Hilfen für verschiedene Gruppen
Die Bevölkerung kann sich online unter www.hannover.de/hitze darüber informieren, wie man gut durch die heiße Jahreszeit kommt. Zum Beispiel gibt es dort Verhaltenstipps etwa in Bezug auf Flüssigkeitsaufnahme und Ernährung, Kleidung und Lüften. Auch wird etwa empfohlen, sich über den Newsletter des Deutschen Wetterdienstes hinsichtlich der Wetterentwicklung auf dem Laufenden zu halten. Zudem ist auf der hannoverschen Webseite der Flyer „Große Hitze – was tun?“ zu finden, der alle Gesundheitstipps mehrsprachig und in einer Version für Senior*innen zusammenfasst.
Hinsichtlich vulnerabler und besonders betroffener Gruppen hat die Stadt in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Maßnahmen entwickelt. So informiert die Heimaufsicht des Fachbereichs Senioren die Pflegeeinrichtungen regelmäßig zum Hitzeschutz und kontrolliert die Einrichtungen bei der Flüssigkeitsversorgung der zu pflegenden Menschen.
Der Bereich „Soziale Hilfen in Wohnungslosigkeit“ hat mit dem Netzwerk der Wohnungslosenhilfe unterschiedliche Maßnahmen zur Unterstützung wohnungsloser Menschen in Hitzeperioden entwickelt („Sommerhilfe-Workshop“). Der wichtigste Baustein ist die Versorgung mit Trinkwasser. Der Flyer zu den Trinkwasserbrunnen und mit Hinweisen zu Maßnahmen gegen Gesundheitsgefährdung wird derzeit überarbeitet und steht gemeinsam mit den derzeit in Vorbereitung befindlichen Sommerhilfen für Wohnungslose Menschen – wie Sonnencreme, Kappen und passendes Schuhwerk – rechtzeitig vor den heißen Tagen des Jahres bereit.
In Kindertagesstätten und Schulen achten die Verantwortlichen an heißen Tagen zum Beispiel auf das Eincremen mit Sonnenschutz und das Tragen von Kopfbedeckungen. Auch technische Vorbereitungen wie Beschattung von Fenstern und Außengeländen sowie der Einsatz von Ventilatoren werden bei Bedarf vorbereitet. In Kitas achten die Betreuer*innen besonders darauf, dass Kindern Getränke bereitstehen, und animieren sie zum Trinken.
Hitzekonzepte im Arbeitsschutz
Jeder Fachbereich der Stadt hat für seine Belange auch ein Hitzeschutzkonzept hinsichtlich des Arbeitsschutzes. Grundlage sind dafür Handlungsempfehlungen, die der betriebliche Gesundheitsschutz erarbeitet hat. So gibt es etwa Empfehlungen für Beschäftigte, die im Freien arbeiten und wechselnden Sonnenstrahlungen ausgesetzt sind (zum Beispiel hautbedeckende Kleidung und Kopfschutz). Auch für in Gebäuden tätige Mitarbeiter*innen gibt es konkrete Hinweise und Regelungen (etwa Jalousiensteuerung und Luftzufuhr). Sowohl draußen wie drinnen Arbeitende haben bei Bedarf die Möglichkeit der flexiblen Arbeitszeitgestaltung, um der größten Hitzebelastung des Tages möglichst zu entgehen.
Für den Hitzefall im Sinne der Bevölkerung vorbereitet ist auch die Feuerwehr Hannover: Im Rahmen vermehrter rettungsdienstlicher Einsätze reagiert sie lageangepasst im Rahmen der bestehenden Rettungsdienstkonzepte. Somit ist ein erhöhtes hitzebedingtes Einsatzaufkommen mit den regulären Rettungsmitteln zu bewältigen. Zudem wird bei Großveranstaltungen im Sommer das Szenario „Hitze“ als Teil der erforderlichen Sicherheitskonzepte betrachtet, sodass auch hierbei entsprechende Vorplanungen getroffen werden, welche jeweils individuell an die Veranstaltung angepasst sind.
Mittel- bis langfristige Klimaanpassungspläne
Um sich an den Klimawandel anzupassen und damit die mittel- bis langfristigen Auswirkungen für alle Menschen zu verringern, hat die Landeshauptstadt Hannover seit 2012 eine „Anpassungsstrategie zum Klimawandel“. Sie thematisiert die Überwärmung der Stadt während sommerlicher Hitzeperioden und beinhaltet Maßnahmen zur Verringerung der Gesundheitsgefährdung. Um die Aufheizung zu verringern, wurden städtische Dächer begrünt und es wurde ein Förderprogramm zur Dach- und Fassadenbegrünung geschaffen. Die Landeshauptstadt Hannover fördert zudem Entsiegelungsmaßnahmen und ersetzt sukzessive an Stellen, an denen es möglich ist, Pflaster und Asphalt durch Grünflächen. Zahlreiche neue Bäume wurden gepflanzt, um für Beschattung und Kühlung in den Straßen zu sorgen. Bei der Auswahl der Gehölze wurden klimaangepasste Arten gewählt, damit diese ihre Kühlfunktion auch während längerer Trockenperioden erfüllen können. Auch dient die Sanierung von Baumscheiben dem Erhalt der Vitalität der Bäume.
Ein wichtiges Feld der Anpassungsstrategie sind die klimaangepasste Stadtplanung und das klimaangepasste Bauen. Bei neuen Bauvorhaben wird darauf geachtet, dass wichtige Kaltluftentstehungsgebiete und Kaltluftleitbahnen erhalten bleiben. Der Erhalt von grünen Inseln und die Anlage von kleinen Grünflächen (sogenannte Pocketparks) ist ebenso Teil der Strategie wie die Auswahl heller Materialien für Fassaden und Straßenbeläge.
„Unabhängig von all dem bleiben ehrgeizige Klimaschutzmaßnahmen und das Ziel der Klimaneutralität bis 2035 wichtige Handlungsfelder der Landeshauptstadt Hannover, um den Klimawandel noch in Grenzen zu halten“, betont Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel.
Ausführliche Infos zur Anpassungsstrategie sowie aktuelle Hitzeschutzinformationen bietet das Internet unter www.hannover.de/hitze.
Die besten Amateurchöre Deutschlands im Wettbewerb
Zwischen dem 3. und 11. Juni ist die Spitze der nationalen Amateurchorszene in Hannover zu Gast. Rund 4.000 Sängerinnen und Sänger kommen zum Deutschen Chorwettbewerb (DCW).
Sie werden in vier Spielstätten in kostenfrei zugänglichen Wettbewerbsrunden zu erleben sein. Höhepunkte sind die Preisträger*innenkonzerte am 6. und 10. Juni im Kuppelsaal des HCC. Beim Konzert am 6. Juni werden in Anwesenheit von Oberbürgermeister Belit Onay und Bundespräsident a.D. Christian Wulff Preise an die Chöre überreicht. Nähere Informationen unter www.deutscher-chorwettbewerb.de.
Der Deutsche Chorwettbewerb (DCW) ist Exzellenzwettbewerb und Begegnungsplattform der deutschen Amateurchorszene. Der vom Deutschen Musikrat getragene DCW feiert dieses Jahr sein 40-jähriges Jubiläum.
Neben den Wettbewerbsrunden, die für Interessierte kostenfrei zugänglich sind, und den Preisträger*innenkonzerten (Tickets in Kürze erhältlich über reservix.de) wird es ein buntes Rahmenprogramm geben. An insgesamt sechs Konzertabenden zeigen die Preisträgerchöre des letzten Bundeswettbewerbs die Vielfalt der Chormusik auf höchstem Niveau. Die Kirchen und Konzertsäle der Stadt werden in „Langen Chornächten“ zum Begegnungsort der teilnehmenden Sängerinnen und Sänger. Sogar die Fußgängerzone wird zum Klingen gebracht.
Der Deutsche Chorwettbewerb wird finanziell getragen von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Hauptsponsor des Wettbewerbs 2023 ist die Sparkasse Hannover. Zusätzliche Unterstützung kommen von der Landeshauptstadt Hannover und vom Land Niedersachsen. Kulturpartner ist NDR Kultur. Alle aktuellen Informationen zum Wettbewerb, Zeitpläne und Teilnehmerlisten unter https://www.deutscher-chorwettbewerb.de.
Nach dem feiertagsbedingt verlängerten Wochenende ist am Dienstag Druck in die Aktienmärkte Europas gekommen. Die anstehenden Zinsentscheidungen in den USA zur Wochenmitte und in der Eurozone am Donnerstag hatten zunächst für Zurückhaltung und nur leicht schwächelnde Kurse gesorgt. Am Nachmittag jedoch wurden schwache Wirtschaftsdaten aus den USA veröffentlicht und sorgten für eine Talfahrt an der Wall Street. Europas Börsen wurden mit nach unten gezogen.
Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) beendete den Handel mit minus 1,48 Prozent auf 4294,85 Punkte. Für den französischen CAC 40 ging es um 1,45 Prozent auf 7383,20 Punkte abwärts. Der britische FTSE 100 sank um 1,24 Prozent auf 7773,03 Zähler.
In den USA verfehlte nicht nur der Auftragseingang der Industrie die Erwartungen und sank – Transportgüter wie Flugzeuge herausgerechnet – sogar im Vergleich zum Februar. Auch die Zahl der offenen Stellen ging stärker als prognostiziert zurück.
Zugleich wächst die Unsicherheit, wie es geldpolitisch weitergeht. Denn zwar wird am Mittwochabend eine Anhebung des US-Leitzinses um weitere 0,25 Prozentpunkte erwartet, doch ob weitere Zinsschritte folgen werden oder der Höhepunkt damit erreicht ist, sei alles andere als klar, erklärte Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets. Für die Eurozone stellt sich dann am Donnerstag die Frage, ob es ebenfalls einen 0,25 Punkte-Schritt geben wird oder doch einen größeren.
Frische Inflationsdaten unterstrichen den Handlungsbedarf der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresvergleich um 7,0 Prozent, während die Inflation im Vormonat zurückgegangen war. Nach Ansicht von Volkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank wird die EZB weitere Zinsanhebungen im Umfang von insgesamt 0,75 Punkte vornehmen müssen.
Branchenweit gab es am Dienstag keine Gewinner. Am schwächsten schnitt der Ölsektor mit minus 4,5 Prozent ab. Zum einen belastete der weiter rückläufige Ölpreis nach den jüngst schwachen Konjunkturdaten aus China. Außerdem wurden viele Ölaktien von BP mit nach unten gezogen. Der Ölkonzern hatte zwar im ersten Quartal besser als erwartet abgeschnitten, doch will er das Tempo seiner Aktienrückkäufe künftig drosseln. BP sackten um 8,6 Prozent ab und Shell (Shell (ex Royal Dutch Shell)) um 4,5 Prozent. Im EuroStoxx verloren TotalEnergies 5,1 Prozent, während es für Eni um 4,2 Prozent nach unten ging.
Bankaktien profitierten nur zeitweise von den Quartalszahlen der HSBC. Die britische Großbank hatte im ersten Quartal einen überraschend hohen Gewinn eingefahren. Nun will der vor allem in Asien aktive Finanzkonzern weitere Aktien für bis zu zwei Milliarden Dollar zurückkaufen. An der Börse kamen die Nachrichten gut an. Die HSBC-Papiere legten um 3,5 Prozent zu. Barclays und Standard Chartered konnten davon allerdings nicht profitieren und auch Bankaktien im EuroStoxx und in der Schweiz schlossen schwach.
Logitech (Logitech) dagegen sprangen im SMI um 7,0 Prozent hoch. Der Computerzubehör- und Unterhaltungselektronik-Hersteller beendete das vergangene Geschäftsjahr besser als befürchtet und äußerte sich auch zuversichtlich über das neue Jahr. Ams-Osram (ams) büßten unter den kleineren Werten in Zürich 8,4 Prozent ein. Wegen schwacher Endmärkte seien die Geschäftszahlen und der Ausblick des Sensorenherstellers ebenfalls schwach ausgefallen, konstatierte JPMorgan-Analyst Sandeep Deshpande. Die Markterwartungen mit Blick auf die Gewinne in diesem Jahr könnten um 20 Prozent oder mehr sinken.
Eine Verkaufsempfehlung der Deutschen Bank sorgte dagegen für Kursverluste der Sanofi-Aktie (Sanofi). Der durchwachsene Jahresstart bestätige die nur begrenzten Chancen des Pharmakonzerns, seine Jahresziele übertreffen zu können, schrieb Analyst Emmanuel Papadakis.
Die Meeresoberflächentemperatur abseits der Polarmeere hat in den letzten Wochen ein ungewohnt hohes Niveau erreicht und liegt bei etwa 21 Grad. Insbesondere im tropischen Bereich des Pazifiks hat sich das Wasser stark erwärmt, was auf ein El Niño-Ereignis im weiteren Verlauf des Jahres hinweist.
Bereits Anfang April wurde mit 21,1 Grad ein neuer absoluter Rekord der Wasseroberflächentemperatur der Ozeane zwischen 60 Grad nördlicher und südlicher Breite aufgestellt. Seitdem ist die Temperatur kaum gesunken und liegt aktuell etwa 0,5 Grad über dem langjährigen Mittel. Das Wasser ist auch im Ostatlantik von den Kapverdischen Inseln bis zur Iberischen Halbinsel ungewöhnlich warm.
Die Ozeane spielen für das globale Klima eine wichtige Rolle, da sie ein Drittel der vom Menschen ausgestoßenen CO2-Menge aufnehmen. Dadurch wird die Erderwärmung verlangsamt, aber auf lange Sicht führt dies zur Versauerung der Meere. Besonders Korallenriffe und Kleinstlebewesen sind davon bedroht. Mit steigender Wassertemperatur nimmt jedoch die Fähigkeit des Ozeans, CO2 zu speichern, ab.
El Niño könnte einen neuen Temperaturrekord bringen
Seit Jahresbeginn haben sich insbesondere die Bereiche rund um den Äquator im pazifischen und indischen Ozean erwärmt. Klimaexperten erwarten spätestens im Jahr 2024 ein El Niño-Ereignis im Pazifik. Dies ist eine Warmwasseranomalie vor den Küsten von Peru und Ecuador. Da die Oberfläche des Meeres in ständigem Austausch mit der Atmosphäre steht, hat ein solches Ereignis unmittelbare Folgen für die globale Lufttemperatur. In einem El Niño-Jahr erwärmt sich die Luft durch die überschüssige Energie im Wasser stärker. Im kommenden Jahr könnte daher ein neuer globaler Temperaturrekord aufgestellt werden, wie es bereits nach dem letzten starken El Niño im Jahr 2016 der Fall war.
Marine Hitzewellen nehmen zu
Eine marine Hitzewelle tritt auf, wenn ungewöhnlich hohe Meerestemperaturen über eine bestimmte Zeitspanne anhalten. In den letzten 10 Jahren haben solche Hitzewellen um 50 Prozent zugenommen. Im vergangenen Jahr wurde beispielsweise im Mittelmeer eine intensive Hitzewelle beobachtet, als die Oberflächentemperaturen mit knapp 30 Grad bis zu 5 Grad über dem Mittel lagen. Die Auswirkungen auf das Meeresökosystem sind gravierend, da viele Korallen diese hohen Temperaturen nicht überleben. Fische und Meeressäuger wandern daher zunehmend in polare Gewässer, um dort kühleres und nährstoffreicheres Wasser zu finden.
Hannover Nachrichten des Tages und aktuelle News vom 2. Mai 2023 aus dem Neuen Rathaus | Ankündigungen | Berichte | Termine
HANNOVER.
VHS lädt ein zur digitalen Woche
An der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkschule Hannover (VHS) findet vom 8. bis 12. Mai die Digitale Woche 2023 statt.
Eine Woche lang können Interessierte jeweils von 14 bis 20 Uhr Fachvorträge zu spannenden beziehungsweise bisher weniger bekannten Aspekten der Digitalisierung besuchen und Technik wie zum Beispiel VR-Brillen ausprobieren. Ebenso erhalten sie Einblicke darin, wie aktiv die Stadtverwaltung beim Thema Digitalisierung ist. Die Teilnehmer*innen können Expert*innen Fragen stellen und mit ihnen diskutieren. Darüber hinaus gibt es Veranstaltungen, die sich vor allem an pädagogische Fachkräfte, Architekt*innen, Stadtplaner*innen und Künstler*innen sowie in der Altenpflege tätige Personen richten.
Ziel ist es transparent zu machen, inwiefern die Digitalisierung bereits die diversen Bereiche unsere (Stadt-)Gesellschaft beeinflusst und auch zukünftig transformieren wird.
Folgende Themen werden behandelt: Deepfakes und Bildmanipulationen; Daten, Datenschutz, maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz; Menschenrechte und Schutz von Demokratie; Gaming und Metaversen; Open-Source-Software; Produktion von Podcasts, Videos und Literaturblogs; Technische Assistenzsysteme für Ältere oder Menschen mit Beeinträchtigungen; Schulungen für pädagogische Fachkräfte; Beratung, Bewegungskurse und Spracherwerb online; DigiMobil; Smart City und vieles mehr.
Beteiligte Institutionen
Seitens der Landeshauptstadt Hannover sind das Büro Oberbürgermeister (#HAN-novativ/Smart City), die Stabsstelle Informationssicherheit, der Fachbereich Schule, das Historische Museum, die Stadtteilkulturarbeit (Lernoase Vahrenwald), die Stadtbibliothek und die Fachbereiche Senioren sowie Planen und Stadtentwicklung beteiligt. Außerdem wirken mit der Deutsche Volkshochschulverband e.V., die Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Institut für Didaktik der Demokratie), die Landeszentrale für politische Bildung Niedersachsen, der Niedersächsische Landesverband der Volkshochschulen e.V., Pflegewächter (Goodright GmbH), die Universität Vechta und die Werkstatt-Schule e.V.
Weitere Informationen und Anmeldung bei der VHS unter Telefon 0511 168-44566, per Mail an digital.vhs@hannover-stadt.de sowie im Internet unter www.vhs-hannover.de/digitalewoche. Alle Veranstaltungen sind kostenlos.
Ausschuss für Sport, Bäder und Eventmanagement tagt öffentlich
Der Ausschuss für Sport, Bäder und Eventmanagement tagt am Montag (8. Mai) um 16 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, in öffentlicher Sitzung.
Die Landeshauptstadt Hannover forciert weiter ihre Bemühungen zur Schwimmausbildung.
Im Sommer startet im Ricklinger Bad ein dauerhaftes Kursangebot für Kinder und Erwachsene, organsiert gemeinsam mit dem Quartiersmanagement Mühlenberg. Im Lister Bad wird es vor den Ferien noch vier Bronze-Kurse geben, zudem werden dem Stadtsportbund (SSB) Kurse für die Aktion „Schwimmoffensive“ zur Verfügung gestellt. Im Nord-Ost-Bad wird es Ferien-Schwimmkurse geben.
Bereits in den zurückliegenden Osterferien fanden im Stöckener Bad vier Schwimmkurse mit insgesamt 24 Kindern statt, weitere Schwimmzeiten wurden dem SSB für die „Schwimmoffensive“ zur Verfügung gestellt.
Im Nord-Ost-Bad fanden ebenfalls vier Kurse mit 24 Kindern statt, einer davon in Kooperation mit dem Heimverbund Hannover (Wohngruppe Sutelstraße) und der St.Joseph Jugendhilfe.
Im Vahrenwalder Bad wurden vier Kure für 26 Kinder durchgeführt, einer davon in Zusammenarbeit mit dem Flüchtlingswohnheim Sahlkamp und den Johannitern.
Im Stadionbad wurden spezielle Zeiten für den SSB und seine Kurse zur Verfügung gestellt.
Der Landeshauptstadt (LHH) ist die Schwimmausbildung von Kindern besonders wichtig. Aber auch Erwachsene, die bislang nicht schwimmen können, sollen ermuntert werden, dies zu erlernen.
Im Jahr 2022 haben insgesamt 998 Kinder und 43 Erwachsene an Schwimmkursen der LHH teilgenommen. Im ersten Quartal 2023 waren es bereits fast 400 Kinder und 20 Erwachsene.
Kurse können über die Internetseite www.reservierung-baeder-hannover.de fünf Wochen vor Kursbeginn gebucht werden. Die Kosten betragen für zehn Kurseinheiten zu je 45 Minuten liegen bei 50 Euro zuzüglich Eintrittsgeld, 20 Einheiten kosten 90 Euro, ebenfalls zuzüglich Eintritt.
Veranstaltungen auf dem Maschsee: Segelregatta
Am Sonntag, 07. Mai, findet auf dem Maschsee in der Zeit von 12 bis 18 Uhr eine Segelregatta statt. Veranstalter ist der Hannoversche Yacht-Club.
Eine Sperrung des Sees im Veranstaltungsbereich ist erforderlich. Die Vorrangstrecke für den Leistungssport ist während der Veranstaltung nicht nutzbar.
Allgemeiner Hinweis: Um einen störungsfreien Veranstaltungsablauf zu gewährleisten, wird auf die Einhaltung der Maschseeordnung besonders hingewiesen.
Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Grünflächen tagt öffentlich
Der Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Grünflächen tagt in öffentlicher Sitzung am kommenden Montag (8. Mai) um 14 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2. Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.
Betriebsausschuss für Stadtentwässerung tagt öffentlich
Der Betriebsausschusses für Stadtentwässerung tagt in öffentlicher Sitzung am kommenden Montag (8. Mai) um 13 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2. Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de
HANNOVER. Nachdem der Demonstrationszug von Linden kommend den Goseriedeplatz erreicht hatte, fand dort die Mai-Kundgebung statt. Nach den Beiträgen des Jugendbündnisses sprach dann die Hauptrednerin der Veranstaltung: Cosima Ingenschay, stellvertretende Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft. Den Schlußpunkt bei der diesjährigen Mai-Kundgebung setzte Oberbürgermeister Belit Onay mit seinem Grußwort. Nach Veranstalterangaben hatten sich etwa 3000 Menschen zur Kundgebung auf dem Goseriedeplatz versammelt. Mit Live-Musik, Bratwurst und einem bunten Programm für die Kleinen feierten die Menschen anschließend auf und rund um den Goseriedeplatz das Maifest. Dort gab es eine Vielzahl von Zelten der verschiedenen Gewerkschaften, Informationsstände verschiedener Organisationen und Parteien und Spielmöglichkeiten für Kinder. Im ökumenischen Kirchenzelt waren die evangelische und katholische Kirche bereits zum 13. Mal unter einem gemeinsamen (Zelt-)Dach vor Ort und präsentierten, wie auch schon in den Vorjahren, den Talk an der Weltkugel. Thema des Talks: „Ungebrochen solidarisch? Die Stadt neu denken“. An dem Talk beteiligten sich: Oberbürgermeister Belit Onay, Landeshauptstadt Hannover, Diakoniepastor Friedhelm Feldkamp, Geschäftsführer Diakonisches Werk Hannover, Felizitas Teske, Sprecherin des Dekanatspersonalrats der Katholischen Kirche in der Region Hannover und ein ver.di-Sprecher, der kurzfristig für Sabine Gatz von ver.di eingesprungen war. Mit dem Fest zum 1. Mai, das auch als Fest für Demokratie gefeiert wurde, setzten Gewerkschaften, Kirchen und BürgerInnengruppen erneut ein Zeichen für ein von Respekt und Vielfalt geprägtes gesellschaftliches Miteinander.
Tag der Arbeit - Kundgebung und Fest auf dem Goseriedeplatz
Die Polizei Hannover bittet um Hinweise und sucht Zeugen des Überfalls
HANNOVER.
Die Polizei Hannover sucht dringend Zeugen zu einem Überfall auf zwei Jugendliche in Linden-Süd. Der Vorfall ereignete sich am Samstag, den 29.04.2023, gegen 17:40 Uhr im Bereich des Walter-Wülfing-Ufers zwischen dem Skatepark und der Haltestelle Schwarzer Bär.
Die beiden Opfer, ein 16-jähriger und sein 15-jähriger Freund, wurden von einer Gruppe junger Männer bedroht und ausgeraubt. Einer der Angreifer fragte nach Zigaretten und Bargeld, bevor plötzlich sechs bis sieben weitere Männer hinzukamen und die beiden Jugendlichen mit einem Messer bedrohten. Die Täter entrissen ihnen ihre Umhängetaschen und erbeuteten eine geringe Menge Bargeld, bevor sie unerkannt in Richtung Allerweg flüchteten.
Die Polizei Hannover-Limmer ermittelt wegen schweren Raubes und bittet dringend um Hinweise aus der Bevölkerung. Die Täter werden als Männer im Alter zwischen 16 und 19 Jahren beschrieben, die kurze dunkle Haare und teilweise einen Vollbart trugen. Ein Täter soll eine rote Trainingsjacke und ein anderer einen schwarzen Mantel mit Fellkragen getragen haben.
Zeugen, die Hinweise zur Tat oder den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Limmer unter der Telefonnummer 0511 109-3920 zu melden.
Gefährlich Körperverletzung durch betrunkenen Fahrgast
REGION HANNOVER.
In den frühen Morgenstunden am Samstag (29.April 2023) ereignete sich in einer S-Bahn von Hannover nach Haste ein Vorfall, bei dem ein Fahrgast von einem aggressiven Mann verletzt wurde.
Der 23-jährige Mann aus Barsinghausen war rauchend durch den Zug gegangen und hatte sich später im Türbereich aufgestellt, wodurch die Fahrt gestoppt wurde.
Als der Zugbegleiter und ein anderer Fahrgast ihn aufforderten, den Bereich zu verlassen, reagierte der Mann aggressiv, schlug eine Glasflasche kaputt und stach auf den 41-jährigen Fahrgast ein. Dieser erlitt zum Glück nur leichte Stichverletzungen am Kopf.
Die Landes- und Bundespolizei wurden von Zeugen verständigt und konnten den Täter vor Ort festnehmen. Ein Atemalkoholtest ergab einen hohen Wert von 1,95 Promille.
Der Täter, ein afghanischer Staatsangehöriger, wurde wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt und eine Blutentnahme durchgeführt.
Der verletzte Fahrgast musste in einem Krankenhaus behandelt werden, konnte aber zum Glück nach der Behandlung wieder entlassen werden.
Es ist wichtig, dass in solchen Situationen sofort die Polizei informiert wird, um weitere Gewalttaten zu verhindern und den Täter schnellstmöglich festzunehmen.