18.6 C
Hannover
Montag, Juli 27, 2026

Aktuelle lokale Nachrichten und regionale News aus Kultur, Sport, Wirtschaft, Politik und Unterhaltung.

Start Blog Seite 127

2.816.473 Aale für den Arterhalt

Der jüngste Helfer beim Aalbesatz 2023 © Ralf Gerken
Der jüngste Helfer beim Aalbesatz 2023 © Ralf Gerken

Größte Artenhilfsaktion Niedersachsens 2023 für den Aal hatte ihren diesjährigen Abschluß

NIEDERSACHSEN.

Die wohl größte Artenhilfsaktion Niedersachsens hat am letzten Wochenende ihren diesjährigen Abschluss gefunden: Unter Federführung des Anglerverbandes Niedersachsen haben mehr als 200 Angelvereine mit über 1.000 Helfern fast drei Millionen kleine Aale in Hunderten Gewässern zwischen Harz und Ostfriesland ausgewildert.

Anglerinnen und Angler helfen durch Besatz Aale im Gewässerlebensraum zu halten. © Florian Möllers
Anglerinnen und Angler helfen durch Besatz Aale im Gewässerlebensraum zu halten. © Florian Möllers

Die Anglerinnen und Angler hoffen so, den Bestand dieser einzigartigen Fischart in Niedersachsens Flüssen zu erhalten.

Der Aal war einst einer der häufigsten Fische in Norddeutschland und besiedelte bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts nahezu jeden Fluss, Bach und Graben unserer Heimat. Seit Anfang der 1980er Jahre nimmt die Zahl der vom Meer in Süßwasser aufwandernden sogenannten Glasaale aber dramatisch ab.

Der Anglerverband Niedersachsen (AVN) koordiniert daher gemeinsam mit der oberen Fischereibehörde des Landes seit über 13 Jahren Bemühungen, den Wanderfisch in Niedersachsen zu erhalten. Im Rahmen des niedersächsischen Aalförderprogramms werden von Angelvereinen landesweit jährlich mehrere Millionen junge Aale besetzt, die zuvor in Frankreich schonend und unter strengen Artenschutzauflagen gefangen und im LKW hierher transportiert wurden.

Junge Aale werden in die Weser gesetzt. In ganz Niedersachsen wurden flächendeckend Tiere in Fließgewässer eingebracht. © Florian Möllers
Junge Aale werden in die Weser gesetzt. In ganz Niedersachsen wurden flächendeckend Tiere in Fließgewässer eingebracht. © Florian Möllers

Das Unterfangen ist aufwendig und spielt nur auf Zeit. Langfristig müssten die Gewässer wieder durchgängig und naturnah gestaltet werden, um ein deutschlandweites Aussterben dieser faszinierenden Art zu verhindern. 

Weltenbummler vor Hindernissen

Würden Sie quasi der Liebe wegen mehr als 5.000 Kilometer wandern? Der Aal tut dies. Wenn er mit 10-15 Jahren geschlechtsreif wird, schwimmt er aus unseren Flüssen durch den Atlantik bis in die ferne Sargassosee südlich von Florida. Denn der schlangenförmige Fisch laicht nirgendwo sonst, außer in der Nähe der Bermudas.

Sein Nachwuchs ist nicht weniger erstaunlich. Die kleinen Larven machen sich gleich nach dem Schlupf auf den Weg nach Europa. Zwei bis drei Jahre lassen sie sich in Schwärmen von Aber-Milliarden Tieren vom Golfstrom ostwärts treiben. An den europäischen Küsten angekommen, wandeln sich die weidenblattförmigen Jungtiere dann zu Glasaalen. Bis vor wenigen Jahrzehnten konnte man im Frühjahr überall an unseren Flüssen riesige Schwärme von Glasaalen beobachten, die europaweit nahezu jeden Winkel unserer Fließgewässer besiedelten und zu stattlichen Aalen von bis zu einem Meter Länge heranwuchsen.

Doch damit ist seit den 1980er Jahren vielerorts Schluss: Aus immer noch nicht endgültig nachvollziehbaren Gründen ist die Zahl der aufwandernden Glasaale seitdem um bis zu 98 % zurückgegangen und hat zum Zusammenbruch vieler Aalbestände in unseren Flüssen geführt.

Eine wesentliche Ursache für den Aalrückgang liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit beim Menschen: Alleine in Niedersachsen versperren nach wie vor über 7.000 Wehre den streichholzgroßen Jungaalen den Weg flussauf.  Beim Weg zurück in Richtung Meer müssen die Aale dann über 280 Wasserkraftanlagen passieren, die jährlich Hunderttausende Aale in ihren Turbinen töten. Auch eingeschleppte Parasiten, klimwandelbedingte Änderungen des Golfstroms und hochgiftige Chemikalien, die sich im fettreichen Körpergewebe des Aals anreichern und nicht zuletzt der illegale Schmuggel von jährlich Milliarden von Aalen in ostasiatische Fischfarmen tragen dazu bei, dass es den europäischen Aalpopulationen anhaltend schlecht geht.

In 13 Landkreisen fand der Aalbesatz statt: Gelber Punkt= An diesen Orten wurden Aale mithilfe lokaler Angelvereine in geeignete Gewässer verteilt (nicht maßstabsgetreu). ©niedersachsen.de (modifiziert)
In 13 Landkreisen fand der Aalbesatz statt: Gelber Punkt= An diesen Orten wurden Aale mithilfe lokaler Angelvereine in geeignete Gewässer verteilt (nicht maßstabsgetreu). ©niedersachsen.de (modifiziert)


So helfen Anglerinnnen und Angler

Um dafür zu sorgen, dass in Norddeutschlands Flüssen auch in Zukunft trotzdem noch Aale vorkommen, koordiniert der Anglerverband Niedersachsen ein besonderes Programm. Ralf Gerken, seit 13 Jahren für die landesweite Koordination des Aalbesatzprogramms beim Anglerverband zuständig, kennt die Abläufe: In Frankreich, wo es in einigen Flussmündungen noch ausreichende Mengen an Glasaalen gibt, werden die Jungfische von zertifizierten Fischereibetrieben mit streng überwachten Quoten und schonenden Fangnetzen gefangen und dann per Lastwagen an allen Hindernissen vorbei bis nach Niedersachsen gefahren. Dort werden sie von Angelvereinen wieder in die Freiheit entlassen. Die Kosten übernehmen zu 60% die EU und das Land Niedersachsen. Den Rest stemmen die Anglerinnen und Angler aus der Vereinskasse. In diesem Jahr betrug der finanzielle Aufwand über 400.000 €.

Nur eine Übergangslösung

Gerken ist mit Herzblut bei der Sache, sieht seine Bemühungen aber dennoch kritisch. Er erklärt: „Aalbesatz ist nur eine von drei Säulen der EU-Aalverordnung. Die Reglementierung des Aalfangs und die konsequente Verfolgung von Aal-Schmugglern ist ein weiterer Baustein. Doch sind das nur Symptombehandlungen. Die dritte Maßnahme, nämlich die Schädigungsraten der vom Aussterben bedrohten Tiere durch Wasserkraft zu minimieren, wird von der Politik viel zu halbherzig bis gar nicht angegangen.“ Zudem würde es immer noch zu viele nicht funktionsfähige Fischtreppen geben, die für den Laien vielleicht nach Fischschutz aussähen, von Wanderfischen aber nicht genutzt werden könnten. Der AVN-Biologe und sein Team hoffen, dass sich das bald ändert: Damit Aale wieder alleine durchs Wasser und nicht über die Straße mit Hilfe von Menschen zu ihren ureigenen Lebensräumen gelangen können.

Der Anglerverband Niedersachsen e.V. (AVN) ist mit über 100.000 Mitgliedern einer der zwei größten anerkannten Naturschutzverbände und der größte anerkannte Fischereiverband des Landes.

Die Mitglieder der rund 340 AVN-Vereine leisten jedes Jahr aktiven Naturschutz: Durch die Wiedereinbürgerung bedrohter Arten, das Monitoring von Fischen und anderen Wasserlebewesen, Aufzucht und Besatz bedrohter Kleinfischarten, dem Schutz von Großkrebsen und Muscheln, regelmäßigen Wasseranalysen sowie Müllsammel- und Pflanzaktionen, tragen die organisierten Angler dazu bei, Gewässer mit ihren ufernahen Lebensräumen zu erhalten und nachhaltig zu fördern.

Bemessen in Zahlen wenden die AVN-Vereine jedes Jahr über 200.000 Stunden im Ehrenamt und siebenstellige, überwiegend private, Geldmittel für Natur- und Artenschutzmaßnahmen an Gewässern auf. Davon profitieren neben den Fischen viele weitere Tier- und Pflanzenarten und nicht zuletzt auch alle Erholungssuchenden am Wasser.


Werberbanner schmal Stadtreporter.de

 

 

Zeckengefahr: Schützen Sie sich vor Zeckenstichen

Zecken haben unterschiedliche Größen © Matthias Falk
Zecken haben unterschiedliche Größen © Matthias Falk

Zecken können gefährliche Krankheiten übertragen, daher ist es wichtig, Vorsorgemaßnahmen zu treffen

REGION HANNOVER.

Zecken stellen nicht nur in der freien Natur, sondern auch in Parks und Gärten eine Gefahr dar. Experten des Landesgesundheitsamtes wurden in der Parkanlage des alten Stadtfriedhofs am Lindener Berge in Hannover schnell fündig.

Dr. Masyar Monazahian, Virologe am Landesgesundheitsamt, erklärt, dass Zecken sich besonders gerne am Waldrand und in Grünstreifen aufhalten, um direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Diese Bereiche bieten ihnen optimale Bedingungen.

In Deutschland können Zecken zwei Krankheiten übertragen: Borreliose und FSME (Frühsommer Meningoenzephalitis). Borreliose kann man sich überall in Niedersachsen zuziehen, da bis zu 40% der Zecken diesen Erreger in sich tragen. Bei FSME gibt es jedoch einzelne Hotspots, wie zum Beispiel den Landkreis Emsland, der 2019 vom Robert Koch-Institut als Risikogebiet eingestuft wurde.

Das Landesgesundheitsamt sammelt seit mehreren Jahren Zecken in ausgewählten Gebieten Niedersachsens und untersucht sie auf das FSME-Virus, um mehr über dessen Verbreitung zu erfahren.

Dr. Masyar Monazahian berichtet, dass FSME-Viren vereinzelt in Zecken im Landkreis Cuxhaven, in Nienburg, im Emsland und in der Region Hannover nachgewiesen wurden. Dies zeigt, dass das FSME-Virus auch außerhalb des Landkreises Emsland in Niedersachsen vorkommt. Dennoch ist eine Infektion in den meisten Gebieten immer noch sehr unwahrscheinlich.

Um sich vor einer FSME-Infektion zu schützen, ist eine Impfung ratsam. Insbesondere im Landkreis Emsland als Risikogebiet wird diese Impfung ausdrücklich empfohlen. Personen, die sich beruflich oder in ihrer Freizeit häufig in der Natur aufhalten und einer intensiven Zeckenexposition ausgesetzt sind, sollten ebenfalls nach einer individuellen Risikobewertung eine solche Impfung in Betracht ziehen.

Bettina Wilhelm, Fachärztin für öffentliches Gesundheitswesen im Gesundheitsamt der Region Hannover, betont die Bedeutung der Impfung und empfiehlt auch Urlaubern, die sich in FSME-Risikogebieten aufhalten, sich vor der Reise ärztlich über die Impfung zu informieren.#

Zecken sind kleine, blutsaugende Parasiten, die in Wald- und Graslandschaften vorkommen. Sie können verschiedene Krankheiten wie die Borreliose und die durch Zecken übertragene Enzephalitis (FSME) übertragen. Daher ist es wichtig, sich vor Zeckenstichen zu schützen. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Vorsorgemaßnahmen Sie ergreifen können und welche Zeckenarten in der Region Hannover anzutreffen sind.

  1. Schutzmaßnahmen gegen Zeckenstiche:
  • Tragen Sie beim Durchstreifen von Unterholz und Gras helle, körperbedeckende Kleidung. Dadurch können Sie Zecken besser erkennen und rechtzeitig entfernen. Verwenden Sie auch festes Schuhwerk, um Ihre Füße zu schützen.
  • Benutzen Sie zeckenabweisende Hautschutzmittel. Diese bieten jedoch keinen vollständigen Schutz vor Zeckenstichen. Es ist daher wichtig, sich regelmäßig auf Zecken abzusuchen.
  • Insbesondere nach Aufenthalten in Wald- und Wiesenbereichen sollten Sie Ihren Körper gründlich auf Zecken absuchen. Konzentrieren Sie sich dabei auf dünne und warme Hautstellen wie Arme, Kniekehlen, Hals, Kopf und den Schritt.
  • Auch Haustiere, die während eines Spaziergangs mitgeführt werden, sollten auf Zecken kontrolliert werden. Zecken können auf den Menschen übergehen, wenn sie noch nicht angesaugt sind.
  1. Entfernung einer Zecke:

Wenn Sie eine Zecke auf der Haut entdecken, entfernen Sie sie so schnell wie möglich. Zecken können auch andere Krankheiten übertragen, gegen die keine Impfung möglich ist, wie die Borreliose. Die Zecke kann mit den Fingerspitzen oder einem Hilfsmittel wie einer Pinzette oder einem speziellen Zeckenentferner entfernt werden. Fassen Sie die Zecke dabei nahe an der Hautstelle, an der sie sich festgesaugt hat, und ziehen Sie sie vorsichtig heraus, ohne sie zu zerquetschen. Nach der Entfernung sollte die Stichstelle gründlich desinfiziert werden.

  1. Zeckenarten in der Region Hannover:

In der Region Hannover besteht ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Zecken, die Krankheiten übertragen können. In diesem Jahr wurde erstmals die Buntzecke (Dermacentor reticulatus), auch als Auwaldzecke bekannt, in der Region nachgewiesen.

Dermacentor-Maennchen-und-Weibchen © Institut für Pathologie , TiHo Hannover
Dermacentor-Maennchen-und-Weibchen © Institut für Pathologie , TiHo Hannover

Diese Zeckenart ist durch eine marmorierte Körperoberfläche gekennzeichnet. Sie kann unter anderem die Hundebabesiose übertragen, eine Krankheit, die Hunde schwer beeinträchtigen kann. Hundebesitzer sollten daher besonders auf einen wirksamen Zeckenschutz achten.

Zudem besteht die Gefahr, dass Zugvögel tropische und subtropische Zeckenarten nach Deutschland einschleppen. Im Jahr 2018 wurden vermehrt Zecken der Gattung Hyalomma in Deutschland gefunden, obwohl sie normalerweise hier nicht vorkommen. Hyalomma-Zecken sind durch ihre auffällig große Größe und gestreifte Beine leicht zu erkennen.

Hyalomma rufipes © Institut für Pathologie , TiHo Hannover
Hyalomma rufipes © Institut für Pathologie , TiHo Hannover

Sie können das Krim-Kongo-Virus sowie Bakterien der Gattung Rickettsia übertragen, die beim Menschen schwere fieberhafte Erkrankungen auslösen können. Forscher befürchten, dass mit den Zecken auch das Krim-Kongo-Virus in die Region eingeschleppt werden könnte.

Das Institut für Parasitologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) führt Untersuchungen durch, um die Verbreitung und Infektionsraten der verschiedenen Zeckenarten zu erforschen. Die Forscher bitten die Bevölkerung, Hyalomma- und Auwald-Zecken mit Angabe des Fundortes einzusenden, um ihre Studien zu unterstützen.

Fazit:

Zecken können gefährliche Krankheiten übertragen, daher ist es wichtig, Vorsorgemaßnahmen zu treffen, um Zeckenstiche zu vermeiden. Tragen Sie helle, körperbedeckende Kleidung, verwenden Sie zeckenabweisende Hautschutzmittel und suchen Sie sich und Ihre Haustiere regelmäßig nach Zecken ab. Entfernen Sie eine Zecke schnell und sorgfältig, falls sie gestochen hat. Informieren Sie sich über die Zeckenarten in Ihrer Region und unterstützen Sie gegebenenfalls Forschungsprojekte zur Zeckenbekämpfung und -prävention. Mit den richtigen Schutzmaßnahmen können Sie Ihre Gesundheit vor Zeckenstichen schützen.


Werberbanner schmal Stadtreporter.de

Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 18. Mai 2023

Indizes vom 17.05.2023 © finanzen.net
Indizes vom 17.05.2023 © finanzen.net

Marktberichte der Börse Frankfurt

FRANKFURT/MAIN.

Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) hat am Montag an seine maue Vorwoche angeknüpft und geringfügig nachgegeben. Der Leitindex der Eurozone litt etwas unter dem verhaltenen Handel an der Wall Street und gab um 0,03 Prozent auf 4316,41 Punkte nach. Etwas auf die Stimmung drückte ein Einbruch der Industriestimmung im US-Bundesstaat New York.

Für den französischen CAC 40 ging es um 0,05 Prozent auf 7418,21 Punkte aufwärts. Der britische FTSE 100 („Footsie“) stieg um 0,30 Prozent auf 7777,70 Zähler und profitierte damit von deutlichen Gewinnen bei den schwer gewichteten Rohstoffwerten.

Turbulenter ging es an der Istanbuler Börse zu. Dort war der Leitindex ISE 100 nach der Wahl in der Türkei zunächst um bis zu 6,4 Prozent abgesackt. Zwischenzeitlich schrumpfte das Minus auf 2 Prozent, bevor das Börsenbarometer wieder unter Druck geriet und am Ende mehr als 6 Prozent einbüßte. Börsianer verwiesen auf die Ungewissheiten in puncto Wirtschaftspolitik, da Präsident Recep Tayyip Erdogan durchaus gute Chancen auf eine Wiederwahl hat. Unter dessen Führung hatte die Wirtschaft des Landes in den vergangenen Jahren stark gelitten.

Bei der Präsidentenwahl in der Türkei erhielt Erdogan die meisten Stimmen, muss sich aber nach 20 Jahren an der Macht erstmals einer Stichwahl stellen, weil er die absolute Mehrheit von 50 Prozent verfehlte. Sein Herausforderer ist der Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu. Die Stichwahl ist für den 28. Mai geplant.

„Der große Gewinner war wohl Sinan Ogan, der gut 5,1 Prozent der Stimmen erhielt und die Stichwahl entscheiden könnte, je nachdem, wem er seine Unterstützung gibt“, schrieb Marktanalyst Craig Erlam vom Handelshaus Oanda. Das gebe ihm als potenziellem Königsmacher in den nächsten Wochen eine Menge Macht.

Ogan kündigte an, eine Wahlempfehlung für Recep Tayyip Erdogan oder den CHP-Kandidaten Kemal Kilicdaroglu nur gegen Zugeständnisse zu geben. Der Rechtsaußenkandidat wolle etwa eine Zusicherung, dass „Syrer und alle anderen Flüchtlinge“ die Türkei verlassen werden und zum „Kampf gegen den Terrorismus“, sagte Ogan der Deutschen Presse-Agentur.

Erlam fuhr fort: „Das Ergebnis war eine böse Überraschung für die türkischen Märkte.“ Ein Sieg Erdogans bedeute mehr unkonventionelle Geldpolitik, Inflation und Risiko, wofür es in den letzten Jahren mehr als genug Beweise gegeben habe.

Unter der Unsicherheit mit Blick auf die politische Entwicklung der Türkei litt besonders die Bank BBVA, deren Aktien als klares Schlusslicht im EuroStoxx mehr als vier Prozent verloren. Das Finanzinstitut ist stark in dem Land engagiert.

Der französische Versicherer AXA traut sich auf Basis einer neuen Rechnungslegung in diesem Jahr einen kräftigen Gewinnsprung zu. Die Papiere stiegen um 2,4 Prozent und gehörten zu den Top-Werten im europäischen Leitindex.

An der Spitze des Cac 40 zogen die Anteilsscheine von Alstom um 5,2 Prozent an und profitierten damit von einem positiven Analystenkommentar der US-Investmentbank Bank of America. Bei dem Zugbauer verbessere sich die Verschuldung, hieß es.

(Quelle: finanzen.net)


Werbebanner groß Stadtreporter.de

Stadtverwaltung und Bezirksrat weihten neues Spielhaus in Mittelfeld ein

DSC 0036
Das neue Spielgerät am Gundelachweg wurde eingeweiht

HANNOVER. Der Spielplatz Gundelachweg im Stadtteil Mittelfeld ist um eine Attraktion reicher. Eine neue „Sandbaustelle“ bietet nun auch für kleiner Kinder Platz für ein phantasiereiches Spiel. In einem Sandkasten ist ein Spielhaus mit kleiner Rutsche entstanden. Am heutigen Mittwochnachmittag (17. Mai) weihten Vertreter der Stadt und Mitglieder des Stadtbezirksrates Döhren-Wülfel das taufrische Spielangebot ein.

Vize-Bezirksbürgermeisterin Gabi Jakob freute sich, dass nun das lang gewünschte Spielgerät aufgebaut und auch vier neue, schattenspendende Bäume gepflanzt wurden. „Vor drei Jahren haben wir uns hier zu einem Ortstermin getroffen“, erinnerte sie und stelle zufrieden fest, dass es nun endlich wirklich schön geworden sei. Jakob eröffnete in Vertretung der verhinderten Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner offiziell das neue Kletter- und Spielgerät. Der Bau des Sandbereichs kostete insgesamt 11.500 Euro und wurde dank finanzieller Unterstützung des Stadtbezirksrats Döhren-Wülfel und des Integrationsbeirats Döhren-Wülfel möglich.

Zum Schutz des Hirschkäfers wird die Bevölkerung um Mithilfe gebeten

Der Hirschkäfer mit seinem unverwechselbaren Merkmal - dem hirschgeweihartig vergrößerten Oberkiefer. © Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
Der Hirschkäfer mit seinem unverwechselbaren Merkmal - dem hirschgeweihartig vergrößerten Oberkiefer. © Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz

Sichtungen des bedrohten Käfers können online und per Post gemeldet werden

NIEDERSACHSEN / HANNOVER.

Über die Verbreitung und den Bestand des stark gefährdeten Hirschkäfers in Niedersachsen gibt es bislang nur unzureichende Informationen. Um dies zu ändern, bittet der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) die Bevölkerung um Mithilfe: Aufmerksame Bürgerinnen und Bürger können Sichtungen des bedrohten Käfers dem NLWKN melden. Dazu steht ein digitaler Hirschkäfer-Meldebogen auf der Website des NLWKN bereit, um Sichtungen schnell online mitzuteilen. Fundmeldungen können auch per Post dem NLWKN gemeldet werden.

„Gemeldete Sichtungen sind für unsere Arbeit sehr wichtig. Nur wenn wir die geographische Verbreitung des Käfers kennen, können wir Schutzmaßnahmen anpassen und dem drastischen Rückgang des Hirschkäfers entgegenwirken“, sagt André Apel aus dem Bereich Artenschutz in der NLWKN-Betriebsstelle Hannover-Hildesheim. 

Der Käfer hat einige markante Merkmale, anhand dessen er eindeutig zu identifizieren ist. Mit seinen bis zu acht Zentimetern Körperlänge, den hirschgeweihartig vergrößerten Oberkiefer der Männchen und dem auffälligen Flugverhalten gehört er zu den spektakulärsten und bekanntesten Insekten in Niedersachsen. Obwohl er so auffällig ist, ist über seine Verbreitung und seinen Bestand zu wenig bekannt. Dies liegt auch daran, dass sein Bestand seit langer Zeit stark rückläufig ist und eine Sichtung des Tieres somit immer unwahrscheinlicher wird. „Am ehesten sind die Tiere noch in alten, totholzreichen Laubwäldern in besonnter und wärmebegünstigter Lage zu sehen. Aber auch in alten Parkanlagen, waldnahen Obstbeständen sowie einzelnen oder gruppierten Bäumen im Offenland kann der Hirschkäfer beobachtet werden“, erklärt Apel. Die Tiere sind von Ende Mai bis Juli an windstillen, warmen Abenden in der Dämmerung besonders flugaktiv und durch das laute „Gebrumm“ weithin hörbar.

Der NLWKN bittet Bürgerinnen und Bürger, Beobachtungen des Tieres unter Verwendung des speziellen Hirschkäfer-Meldebogens  zu melden. Dieser kann per Mail an: naturschutz-meldebogen@nlwkn.niedersachsen.de geschickt werden. Auch postalisch ist der Meldebogen einreichbar:

NLWKN

– Betriebsstelle Hannover-Hildesheim –

Aufgabenbereich Artenschutz

Göttinger Chaussee 76 A

30453 Hannover


Der Hirschkäfer ist mit 3 bis 8 cm Gesamtlänge unser größter heimischer Käfer. Seinen Namen verdankt er den markanten, bis zu 3 cm langen Oberkiefern, die zu hirschgeweihartigen Zangen umgebildet sind. Nur die Männchen tragen dieses „Geweih“, die Weibchen haben einen schmaleren Kopf und normal entwickelte Oberkiefer.

Hirschkäfer besiedeln alte, totholzreiche Laubwälder in südexponierten und wärmebegünstigten Lagen, aber auch Laubwaldreste, alte Parkanlagen und waldnahe Obstplantagen mit einem hohen Anteil an absterbenden Althölzern und Baumstümpfen. Randlagen werden anscheinend bevorzugt.

Im Juni/Juli schwärmen die Tiere in der Dämmerung aus. Eichen mit anhaltendem Saftfluss sind Nahrungsquellen, aber auch wichtige Rendezvousplätze für Männchen und Weibchen. In dieser Zeit kommt es zu Rivalenkämpfen. Die Männchen führen mit ihren mächtigen Oberkiefern Zweikämpfe um die Weibchen aus. Dabei versuchen sie, den Gegner vom Zweig zu werfen.

Der Hirschkäfer ist wegen seines drastischen Rückgangs in der bundesweiten Roten Liste als „stark gefährdet“ eingestuft und nach der Bundesartenschutzverordnung „besonders geschützt“. In der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU ist der Käfer als Art „von gemeinschaftlichem Interesse“ aufgelistet, für dessen Erhaltung die Mitgliedsstaaten eine besondere Verantwortung und Verpflichtung haben.

Beobachtungstipps

Über die Verbreitung und den Bestand des Hirschkäfers in Niedersachsen gibt es trotz seiner Größe nur unzureichende Informationen.

Die meisten Hirschkäfer werden eher zufällig entdeckt. Funde von toten Tieren sind ebenfalls möglich und wichtig. Gezielt suchen kann man Hirschkäfer am besten in ihren bevorzugten Lebensräumen (besonders an Eichensaftflüssen und geeigneten Brutsubstraten). Dies sind z.B.

  • Eichen-Althölzer mit einem möglichst hohen Anteil von alten und absterbenden Bäumen (v.a. Eichenstümpfe > 40 cm Durchmesser an lichten, trockenen, südexponierten Stellen)
  • Baumreihen, Baumgruppen
  • möglichst licht stehende Alt-Eichen, die in Beständen anderer Baumarten eingestreut sind
  • alte Parkanlagen und Obstplantagen
  • Straßen- und Gebäudelampen in Ortsrandlage.

Am besten kann man die Tiere von Ende Mai bis Juli an warmen, windstillen Abenden in der Dämmerung beobachten. In dieser Zeit schwärmen insbesondere die Männchen mit „Gebrumm“ um ihre Nahrungsbäume.Gegen Ende des Sommers bleiben immer weniger Hirschkäfer übrig. Werden die Tiere nicht von Feinden gefressen, sterben sie nach etwa 60 Tagen an Altersschwäche.

Hannover Nachrichten vom 17.Mai 2023

Regenbogenfahne (Rainbow Flag) am Trammplatz vor dem Neuen Rathaus © Ulrich Stamm
Regenbogenfahne (Rainbow Flag) am Trammplatz vor dem Neuen Rathaus © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Mehr als 20.000 Tonnen Baustoff verfüllt-Asphaltgruben in Ahlem: Stadt Hannover kann Sanierung des Südstollens in Kürze abschließen 

Entscheidende Fortschritte macht die Landeshauptstadt Hannover bei der Sanierung der Asphaltgruben im Stadtteil Ahlem. Die Stadt geht davon aus, dass im Zeitraum Ende Mai bis Mitte Juni die Arbeiten am Südstollen vollständig abgeschlossen sein werden. Anfang Juli beginnt die Verfüllung des Mittel- und des Nordstollens. Die Arbeiten in diesen Abschnitten des Gruben-Systems sollen bis Mitte 2025 abgeschlossen sein.

„Das Ziel, dass schon bald alle Privatgrundstücke im Bereich des Südstollens wieder ohne Einschränkungen genutzt werden können, werden wir aller Voraussicht nach schon bald erreichen. Damit wird die Bauverwaltung der Landeshauptstadt das Problem in diesem Bereich ein für alle Mal gelöst haben“, bilanziert Simon Biederbeck. Der Leiter der städtischen Bauordnung, der das Projekt federführend betreut, ergänzt, dass die Stadt die von den Arbeiten betroffenen Gärten wiederherstellen lässt. Auch für den Verkehr zeichnet sich eine Entspannung ab: Die Stadt könne die Straße „Am Neuen Acker“ voraussichtlich noch vor Pfingsten freigeben.

Die technischen Fakten zur Sanierung des Südstollens sind beeindruckend: 22500 Tonnen Verfüll-Baustoff, die mit 18000 Kubikmetern Wasser angemischt wurden, haben die bauausführenden Firmen in den Südstollen eingebracht. Die Stadt hat 571 Bohrungen vornehmen lassen, die sich auf 14300 Bohrmeter summieren.


Stadtbaurat: Gutes Zusammenwirken mit Firmen und Anlieger*innen


Thomas Vielhaber, Stadtbaurat der Landeshauptstadt Hannover,  betont: „Das Zusammenwirken der Stadt mit den bauausführenden Firmen und den betroffenen Anlieger*innen hat hervorragend funktioniert. Das war ein entscheidender Faktor dafür, dass wir heute so weit sind. Das Baudezernat dankt allen vor Ort Betroffenen für ihre Geduld, ihr Verständnis und die gute Zusammenarbeit. Ich gehe davon aus, dass uns das auch mit dem Mittel- und Nordstollen gelingt.“

Der Baustart stehe hier nun unmittelbar bevor, so Thomas Vielhaber. „Es wird alles dafür getan, insbesondere die geräumten Häuser wieder schnellstmöglich nutzbar zu machen.“ Für den Mittel- und Nordstollen läuft derzeit die Vergabe der Bauleistungen. Die Entscheidungen sollen in den kommenden Wochen fallen. „Planung und Vergabe haben etwas länger als geplant gedauert. Der Grund dafür ist, dass sich die Wasserhaltung für die vollgelaufenen Gruben als sehr komplex erwiesen hat“, erklärt Simon Biederbeck.  Dennoch ist bereits ein Anfang gemacht: Knapp 4000 Tonnen Verfüllstoff, die im Südstollen nicht mehr benötigt wurden, hat die Stadt bereits in den Mittelstollen einbringen lassen.


Schul- und Bildungsausschuss tagt öffentlich

Der Schul- und Bildungsausschuss tagt am kommenden Mittwoch (24. Mai) um 16.15 Uhr in öffentlicher Sitzung im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.


Integrationsbeirat Südstadt-Bult tagt öffentlich

Der Integrationsbeirat Südstadt-Bult tagt am Mittwoch (31. Mai) um 18 Uhr im Gemeinschaftsraum des Flüchtlingswohnheims der Gemeinde am Döhrener Turm, Hildesheimer Straße 161 in 30173 Hannover, öffentlich.


Integrationsbeirat Ricklingen tagt öffentlich

Der Integrationsbeirat Ricklingen tagt am Dienstag (23. Mai) um 18.30 Uhr im Stadtteilzentrum Weiße Rose, Mühlenberger Markt 1, 30457 Hannover öffentlich.


Personal-, Organisations- und Digitalisierungsausschuss tagt öffentlich

Der Personal-, Organisations- und Digitalisierungsausschuss tagt am kommenden Mittwoch (24. Mai) um 14 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2 in öffentlicher Sitzung.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.


Aktionstag in der Andreaestraße zum „Internationalen Tag zum Erhalt der Artenvielfalt“ am 22.Mai 2023

Einen Aktionsnachmittag zum Thema „Klimawandelanpassung mit mehr Natur in der Stadt“ veranstaltet die Stadt am kommenden Montag (22. Mai) in der Zeit von 15 bis 18 Uhr in der Andreaestraße (City). Mit der Begrüßung durch Bernd Michaelis, Bereichsleiter Planen und Bauen im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, starten zahlreiche Aktionen in Höhe der Plastik „Mann mit Hirsch“. Beispielsweise wird gezeigt, wie auch im privaten Umfeld mehr Artenvielfalt entstehen kann. Der mobile Schaugarten „Tiny Green“ des Umweltzentrums Hannover präsentiert Wissenswertes über zahlreiche heimische insektenfreundliche Pflanzenarten. Zudem wird eingeladen, gemeinsam Insektennisthilfen zu bauen. Darüber hinaus zeigt die Stadtverwaltung Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel und informiert zur Hitzevorsorge. Anlass des Aktionstages, den der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün in Kooperation mit Akteur*innen des „Insektenbündnis Hannover“ und dem Umweltzentrum Hannover veranstaltet, ist der „Internationale Tag zum Erhalt der Artenvielfalt“, der jedes Jahr am 22. Mai begangen wird.

An diesem Tag informiert die Verwaltung auch über die „Machbarkeitsstudie Grüner (Bewegungs-)Raum Andreaestraße“. Diese Studie, die Bestandteil des Sofortprogramms „Perspektive Innenstadt“ ist, soll darstellen, mit welchen Maßnahmen und Elementen die Andreaestraße grüner, attraktiver und bewegungsfreundlicher umgebaut und gestaltet werden kann. Mit diesem vom Land Niedersachsen geförderten Programm verfolgt die Stadt das Ziel, die Innenstadt dauerhaft klimawandelangepasst und grüngeprägt umzugestalten und zu einem Ort mit hoher Aufenthaltsqualität mit neuen Spiel- und Bewegungsangeboten zu machen. Die Verwaltung greift damit auch den im „Innenstadtdialog“ vielfach geäußerten Wunsch nach mehr Grün in der Innenstadt auf.

Die teilnehmenden Institutionen und die Aktionen im Überblick 

  • Fachbereich Umwelt und Stadtgrün:
    • Aufstellung von zehn bepflanzten „Big Bags“ der Stadtgärtnerei Hannover
    • Informationsmaterial zur Klimawandelanpassung und zur Hitzevorsorge
    • Bau von Insektennisthilfen
    • Quizrad zum Thema „Klimawandelanpassung“ mit kleinen Preisen
  • Wildnislots*innen: mit dem „Insektenbündnis-Mobil“ der LHH und einem „Glücksrad“ mit kleinen Preisen
  • Umweltzentrum Hannover: mit dem Schaugarten „Tiny Green“ zeigt, wie man auf kleiner Fläche die Artenvielfalt steigern kann
  • Vermehrungsgarten Hannover: Informationen zum Vermehrungsgarten und zu aktuellen Aktivitäten
  • Umweltverbände:
    • Bund für Umwelt und Naturschutz e.V. (BUND e.V.): präsentiert Pflanzen für die Fassadenbegrünung
    • Naturschutzbund Deutschland (NABU): Mitmachaktionen
    • Deutsche Umwelthilfe (DUH): Informationsmaterial
  • Der Eiswagen von „Frioli“ sorgt für eine kleine „Abkühlung“

Öffentlicher Dienst: ver.di-Bundestarifkommission stimmt Verhandlungsergebnis zu 

Streikplakat von ver.di für Lohnerhöhung - Symbolfoto © Ulrich Stamm
Streikplakat von ver.di für Lohnerhöhung - Symbolfoto © Ulrich Stamm

BERLIN.

Die Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst (BTK öD) der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat am Mittwoch (17. Mai 2023) dem Tarifergebnis für die rund 2,5 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen mit großer Mehrheit zugestimmt.

Zuvor hatten sich bereits knapp 66 Prozent der ver.di-Mitglieder in Bundesverwaltungen, Behörden, kommunalen Einrichtungen und Unternehmen im Rahmen einer Mitgliederbefragung für das Verhandlungsergebnis vom 22. April 2023 ausgesprochen.

Die Entscheidung der BTK öD war auf den heutigen Mittwoch vertagt worden, nachdem es zunächst Irritationen über die Übertragung des Tarifergebnisses auf den sächsischen Nahverkehr gegeben hatte. Dieser Konflikt konnte ausgeräumt werden. 

Infolge der Tarifeinigung im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen erhalten die Beschäftigten durchschnittlich 11,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt.

Im Einzelnen erhalten die Beschäftigten eine steuer- und abgabenfreie Inflationsausgleichszahlung in Höhe von 3000 Euro. Die Auszahlung beginnt mit einem Betrag von 1240 Euro netto im Juni 2023.

In den Monaten Juli 2023 bis einschließlich Februar 2024 gibt es monatliche Zahlungen in Höhe von je 220 Euro netto.

Die Einkommen der Beschäftigten steigen ab dem 1. März 2024 tabellenwirksam um einen Sockelbetrag von 200 Euro plus 5,5 Prozent. Studierende, Auszubildende und Praktikantinnen und Praktikanten erhalten im Juni 2023 ein Inflationsausgleichsgeld von 620 Euro sowie in der Zeit von Juli 2023 bis einschließlich Februar 2024 monatlich 110 Euro netto.

Die Ausbildungsentgelte werden für sie ab März 2024 um 150 Euro erhöht. Die Laufzeit des Tarifvertrages beträgt 24 Monate bis zum 31. Dezember 2024.


Werberbanner schmal Stadtreporter.de

Polizei Nachrichten aus Hannover vom 17.Mai 2023

Polizeimotorräder in einer Reihe geparkt
Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Vermisster aus Hannover-Kleefeld wohlbehalten angetroffen

Der seit dem 14.05.2023 vermisste Marcus H. aus Hannover-Kleefeld ist wieder da. Der Mann wurde heute, am 17.05.2023, unversehrt am Bahnhof Osterwald in Salzhemmendorf durch Polizeibeamte aus Elze angetroffen und wieder einem Krankenhaus zugeführt.

Die Polizei bedankt sich bei allen, die sich an der Suche nach Marcus H. beteiligt habe


Bedrohung in Asylunterkunft in Hannover-Vinnhorst – Polizeibeamter setzt Schusswaffe ein

Am Mittwochmorgen, 17.05.2023, hat ein 25-Jähriger in einer Asylunterkunft in Hannover-Vinnhorst den Sicherheitsdienst bedroht. Es kam zum Schusswaffengebrauch durch einen Beamten. Hierbei wurde der 25 Jahre alte Mann lebensgefährlich verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen geriet der Mann gegen 06:50 Uhr mit Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes einer Asylunterkunft in der Straße „Alt-Vinnhorst“ in Streit und bedrohte diese. Die Mitarbeiter setzten daraufhin einen Notruf ab. Durch einen anschließend vor Ort eingesetzten 24-jährigen Polizeibeamten wurden mehrere Schüsse aus der Dienstwaffe abgegeben. Nach der Schussabgabe leisteten die Beamten sofort Erste Hilfe und forderten Rettungskräfte an, welche den lebensgefährlich Verletzten zu einer notfallmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus transportierten.

Der Kriminaldauerdienst Hannover hat die Ermittlungen unter anderem im Rahmen einer spezialisierten Tatortaufnahme übernommen. Gegen den Polizisten und den 25-Jährigen sind nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover jeweils Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des versuchten Totschlags eingeleitet worden.


Werbebanner schmal Radio Hannover
Radio Hannover – die Stimme der Stadt © Radio Hannover

Hannover Concerts: Veranstaltungen und Events im Juni 2023

Def Leppard © Live Nation
Def Leppard © Live Nation

HANNOVER.

Folgende Veranstaltungen stehen bei Hannover Concerts im Juni 2023 auf dem Programm:

Def Leppard & Mötley Crüe

The World Tour

Samstag, 3. Juni, EXPO Plaza Hannover

Beginn 18 Uhr (Einlass 16 Uhr)


Bury Tomorrow

Live 2023

Montag, 5. Juni, Musikzentrum Hannover

Beginn 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)

AUSVERKAUFT


Wincent Weiss

Vielleicht irgendwann Tour 2023

Support: Fabian Wegerer

Dienstag, 6. Juni, ZAG Arena

Beginn 19.30 Uhr (Einlass 18 Uhr)


One Ok Rock

Luxury Disease Tour

Dienstag, 6. Juni, Capitol Hannover

Beginn 20 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)

AUSVERKAUFT


Mord auf Ex

Live 2023

Dienstag, 6. Juni, Theater am Aegi – AUSVERKAUFT

Mittwoch, 7. Juni, Theater am Aegi – AUSVERKAUFT

Beginn 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)


The Toasters

Tour 2023

Donnerstag, 8. Juni, LUX

Beginn 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)


Peter Fox

Live 2023

Donnerstag, 8. Juni, Gilde Parkbühne

Beginn 20 Uhr (Einlass 18 Uhr)

AUSVERKAUFT


Apache 207

Live

Samstag, 10. Juni, EXPO Plaza

Beginn 20 Uhr

AUSVERKAUFT


Escape The Fate

Tour Germany 2023

Sonntag, 11. Juni, Musikzentrum Hannover

Beginn 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)


Dr. Leon Windscheid

Gute Gefühle – Psycholgie LIVE

Sonntag, 11. Juni, Theater am Aegi

Beginn 19 Uhr (Einlass 18 Uhr)

AUSVERKAUFT


I Prevail

Support: Stand Atlantic

Dienstag, 13. Juni, Capitol

Beginn 20 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)

AUSVERKAUFT


Helene Fischer

Rausch Live Tour

Dienstag, 13. Juni, ZAG Arena

Mittwoch, 14. Juni, ZAG Arena

Freitag, 16. Juni, ZAG Arena

Samstag, 17. Juni, ZAG Arena

Sonntag, 18. Juni, ZAG Arena

Beginn 20 Uhr (Einlass 18 Uhr)


Curtis Harding

Live 2023

Dienstag, 13. Juni, Musikzentrum Hannover

Beginn 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)


Spiritbox & Motionless In White

Co-Headline Tour 2023

Support: InVisions

Mittwoch, 14. Juni, Capitol Hannover

Beginn 20 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)

AUSVERKAUFT


The Menzingers

Plus Special Guest: Make War

Donnerstag, 15. Juni, Musikzentrum Hannover

Beginn 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)


Testament

Summer Tour 2023

Support: Exodus

Freitag, 16. Juni, Capitol

Beginn 20 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)


Behemoth

Plus Special Guests; Hypocrisy, Spiritworld

Sonntag, 18. Juni, Capitol

Beginn 19 Uhr (Einlass 18 Uhr)


Dean Lewis

The Future Is Bright Tour

Montag, 19. Juni, Capitol

Beginn 20 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)

AUSVERKAUFT


Iron Maiden

The Future Past Tour 2023

Support: The Raven Age

Mittwoch, 21. JuniZAG Arena

Beginn 19 Uhr (Einlass 17.30 Uhr)

AUSVERKAUFT


The Hellacopters

plus Support

Donnerstag, 22. Juni, Capitol Hannover

Beginn 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)


Dead Poet Society

Live In Hannover

Freitag, 23. Juni, LUX

Beginn 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)


Serdar Karibik

Ganz großes Kino!

Samstag, 24. Juni, Faust Warenannahme

Beginn 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)

AUSVERKAUFT


Monster Magnet

Plus Special Guests

Dienstag, 27. Juni, Capitol

Beginn 20 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)


Nathan Evans

Singer-Songwriter Live in Hannover

Donnerstag, 29. Juni, Markuskirche Hannover

Beginn 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)


Weitere Infos gibt es im Stadtreporter-Veranstaltungskalender

Werbebanner schmal Hannover Concerts Konzerte&Shows in Hannover
Hannover Concerts © Hannover Concerts

Ballet Revolución – Live im Opernhaus Hannover vom 18. bis 23.Juli 2023

Ballet Revolucion © Johan Persson
Ballet Revolucion © Johan Persson

Zehn Jahre getanzte Leidenschaft und Lebenslust: Die Tanzsensation aus Kuba ist zurück!

HANNOVER.

Lebensfreude strömt durch ihre durchtrainierten Körper. Zurückhaltende Eleganz trifft auf körperbetonte Erotik. Auf Streetdance-Moves folgen atemberaubende Sprünge, exzellente Pirouetten oder geschmeidige Hebefiguren. Die Tanzshow Ballet Revolución ist heiß!

Seit zehn Jahren halten die jungen Kubanerinnen die Tanzwelt in Atem: Bereits sechs außerordentlich erfolgreiche Tourneen führten sie von Havanna nach Europa, Asien und Australien. Mehr als eine Million Zuschauerinnen ließen sich von ihrer getanzten Leidenschaft schon mitreißen.

Pünktlich zum 10. Bühnenjubiläum ist Ballet Revolución seit Dezember 2022 auf großer Tournee – und im Sommer endlich wieder in Hannover zu erleben! Vom 18. bis 23. Juli 2023 werden die Tänzer*innen den kubanischen Funken im Opernhaus überspringen lassen und dem Publikum mit Choreografien zu internationalen Tophits von u.a. Ed Sheeran, Dua Lipa, Camila Cabello, Coldplay und Justin Timberlake einheizen.

Live gespielte internationale Tophits sowie Kostüme vom „König der Highheels“

Immer dabei: Ihre mitreißende Band, die jede Show zum Live-Konzert werden lässt und die Tänzer*innen mit internationalen Nr.1-Hits aus Pop, R&B, Hip-Hop und packenden kubanischen Rhythmen befeuert. Und dann wären da noch das elektrisierende Lichtdesign sowie die aufregenden Kostüme. Letztere designt vom „König der Highheels“ Jorge González. Er schwärmt: „Die andauernde Faszination von Ballet Revolución liegt sicher in der Lebensfreude, die die Show bei jedem Auftritt vermittelt.“

Unwiderstehlicher Mix aus Ballett, Street Dance und Latin Moves

Für die wunderbaren Choreografien, die klassisches Ballett, Modern Dance und Hip-Hop, aber natürlich auch Elemente aus Rumba, Salsa oder Mambo beinhalten, zeichnen die beiden Choreografen Roclan González Chávez und Aaron Cash verantwortlich. Sie schaffen es, dass die 21 Tänzer*innen jeden ihrer Schritte synchron setzen und dabei vor elektrisierender Lebendigkeit nur so sprühen. „Die meisten Tänzer tanzen mit der Musik“, sagt Aaron Cash. „Die Kubaner aber tanzen in ihr.“ Und Chávez ergänzt: „Kubanische Tänzer bewegen sich anders als alle anderen Tänzer der Welt.“ Dieses kubanische Bewegungsgefühl ist das Erfolgsrezept von Ballet Revolución. „Der afro-kubanische Tanzstil gibt ihnen eine große Lockerheit in den Schultern und Hüften. Tanzen ist reine Passion“, so Chávez. So entsteht aus der Vielfalt musikalischer und tänzerischer Einflüsse ein überschäumendes Mashup aus Ballett, Street- und Contemporary Dance.

Die erstklassig ausgebildeten Tänzer*innen zählen zu den besten weltweit

Auf Kuba existiert ein eigener, ursprünglicher Tanzstil – die kubanische Schule. Sie ist eine Verbindung der französischen, russischen, britischen und amerikanischen Schulen mit den multikulturellen Wurzeln Kubas. Die Tänzerinnen von Ballet Revolución zählen zu den besten der Welt: Sie wurden an der international hochangesehenen Tanzhochschule Escuela Nacional de Arte (ENA) und der berühmten Escuela Nacional de Ballet (ENB) ausgebildet. Hier erhalten die Studierenden eine fundamentale Ausbildung in allen zeitgenössischen Tanzformen und in klassischem Ballett. Weltweit geschätzt werden die an der ENA und der ENB ausgebildeten Tänzerinnen für ihre emotionale Ausdrucksstärke, die technische Perfektion und die Leidenschaft, die in jeder Bewegung stecken.

Schon die Tageszeitung The Guardian aus London schrieb über dieses „gewisse Etwas“: „Ballet Revolución heizt ein und sorgt für einen Endorphinschub!“ Die FAZ befand: „Ganz hohe Tanzkunst, die mit ihrer Mühelosigkeit immer wieder Staunen macht. Ein wahrer Augen- und Ohrenschmaus!“ Und der Berliner Tagesspiegel lobte: „Eine Klasse für sich.“

BALLET REVOLUCIÓN

Jubiläumstournee 2022-2023

Opernhaus, Hannover 18.07. – 23.07.2023

Vorstellungen: Di-Sa jeweils 19.30 Uhr, Sa auch 14.30 Uhr So nur 13.30 Uhr

Preise:ab 39,90 Euro, zzgl. Gebühren

Vorverkauf: online unter: www.ballet-revolucion.de Staatsoper Hannover: 0511-9999 1111 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen

Informationen:www.ballet-revolucion.de und www.bb-promotion.com


Werbebanner schmal Ulrich Stamm Fotografie
Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat