ie Sauberkeitsoffensive der Stadtreinigung von aha, die im Jahr 2022 in Linden-Nord gestartet wurde, hat zu einer Verbesserung der Situation im Stadtteil geführt. Die erhöhte Präsenz von Polizei und Ordnungsdienst, Kontrollen und zielgruppenorientierte Kommunikation haben ebenfalls dazu beigetragen. Das „Kollektiv17“ hat ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der Situation gespielt. Die Stadtreinigung und der städtische Ordnungsdienst haben gemeinsam mit der Bürgerinitiative und Szenekenner „Kollektiv17“ eine Aktion auf dem Küchengartenplatz organisiert, um die Menschen für Stadtsauberkeit, Lärmschutz und Gewaltprävention zu sensibilisieren.
Durch die gemeinsamen Streifen des Ordnungsdienstes und der Polizei, abgestimmte Einsatzpläne sowie die Ausweitung der Präsenz des städtischen Ordnungsdienstes an den Wochenenden, konnte die Situation in Linden-Nord weiter verbessert werden. An den Aktionsständen auf dem Küchengartenplatz konnten Interessierte ein buntes Programm aus Information und Unterhaltung erleben.
Die Stadtreinigung hat im Rahmen der Aktion drei neue Abfallbehälter auf dem Platz installiert und weitere Abfallbehälter mit kunstvoll gestalteten Motiven und klaren Botschaften an zentralen Plätzen und Straßen in Linden-Nord aufgestellt. Aufgesprühte, orangefarbene Fußspuren weisen den Weg zu den neuen Abfallbehältern. Um spontan aktiv zu werden und sauber zu machen, gibt es im Bezirk umfunktionierte Streugutkisten, die sogenannten „Flexi-Care-Bleche“, ausgestattet mit Kehrblech und Müllsäcken. Die Idee der Kisten wurde vom „Kollektiv17“ in Zusammenarbeit mit der Stadtreinigung von aha entwickelt und von lokalen Künstlerinnen und Künstlern gestaltet.
Das Teilprojekt „Sauberkeit“ der Arbeitsgruppe Sicherheit und Ordnung der Stadtverwaltung Hannover wurde federführend von aha betreut und konnte erfolgreich die Ideen und das Engagement des „Kollektiv17“, der engagierten Einwohnerinnen und Einwohner sowie der städtischen Fachbereiche Umwelt und Stadtgrün und Stadtentwässerung für eine Verbesserung der Stadtsauberkeit bündeln.
Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat
Die süßen Drei: Die Zuckerwatte vereint die Bezirksratsmitglieder Ellen Maschke-Schffler (CDU), Dirk Battke (SPD) und Nico Köster (Linke).
Der Ortsverband des SoVD (Sozialverband Deutschland) Hannover-Süd lud am heutigen Sonnabend-Nachmittag zu einem Maifest in den Nachbarschaftstreff Mittelfeld. Zwar dauerte es noch ein paar Tage, bis der Mai tatsächlich gekommen ist. Das Datum war jedoch gut gewählt, denn der Wettergott schickte tolles frühsommerliches Wetter. Gerade richtig für eine Bratwurst und eine Maibowle oder eine Tasse Kaffee mit Kuchen unter freiem Himmel. Für den musikalischen Rahmen sorgte Enno Raphael mit seinem Schifferklavier.
Ortsverbandschef Dirk Battke konnte an diesem Nachmittag auch einige Vertreter aus der Politik unter den Gästen begrüßen. Eine Reihe von Bezirksratsmitglieder von CDU, den Grünen, der SPD und der Einzelvertreter der Linken schauten ebenso vorbei wie der Regionsabgeordnete Angelo Alter (SPD). Alter hatte eine interessante Nachricht mitgebracht. Die Region Hannover will demnächst eine Kampagne gegen Altersarmut starten und dafür werben, Rechtsansprüche aus der Grundsicherung auch wahrzunehmen. Angelo Alter: „Das ist kein Betteln um Almosen, sondern der Staat gibt etwas für die Lebensleistung der Menschen zurück.“
SoVD-Vorsitzender Dirk Battke begrüß die zahlreichen GästeHier wird Zuckerwatte hergestelltEnno Raphael spielte auf seinem AkkordeonRegionsabgeordnete Angelo Alter erzählt von der neuen Kampagne der Region Hannover.
Ärztekammer Niedersachsen fordert effektive Maßnahmen, um Engpässe zu beseitigen
HANNOVER.
Die Ärztekammer Niedersachsen hat das Bundesgesundheitsministerium aufgefordert, effektive Maßnahmen gegen die immer größer werdenden Arzneimittelengpässe zu ergreifen, um die Sicherheit von Patientinnen und Patienten zu gewährleisten. Bei ihrer Sitzung am 22. April 2023 forderten die Mitglieder der Kammerversammlung deshalb eine Priorisierung der Bekämpfung von Lieferengpässen bei Arzneimitteln.
Aktuell gibt es bei fast 500 Medikamenten Lieferengpässe, wie die Datenbank des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) dokumentiert. Besonders betroffen seien Antibiotika, Krebsmedikamente und Herz-Kreislauf-Medikamente.
Die Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, Dr. med. Martina Wenker, und Vizepräsidentin Dr. med. Marion Charlotte Renneberg kritisieren, dass bei fehlenden Medikamenten oft nur weniger wirksame Ersatzpräparate angeboten werden können, die auch nicht immer vertragen werden.
Die Kammerversammlung fordert deshalb das Bundesgesundheitsministerium auf, die Lieferwege transparent zu gestalten, Produktionsstätten in Europa zu fördern und Reserven aufzubauen und vorzuhalten. Die Delegierten verabschiedeten einstimmig eine Resolution, in der sie das Bundesgesundheitsministerium auffordern, Maßnahmen gegen den Medikamentenengpass zu priorisieren.
Die Zahl der Engpässe bei Medikamenten ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Besonders betroffen sind Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen und Antibiotika, aber auch Asthma- sowie Cortison-Präparate.
Der Interessenverband Pro Generika nennt auch Herz-Kreislauf-Medikamente, Schmerzmittel und Antidepressiva, die immer wieder knapp werden. Der monatelange Mangel an Fiebersäften und Antibiotika war bis dato in dieser Form unbekannt – allein dieses Merkmal sollte das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) dazu bewegen, sich der Beseitigung dieser Engpässe zuerst zuzuwenden, so die Kammerversammlung.
Die Versorgungsengpässe bei Arzneimitteln gefährden die Sicherheit der Patientinnen und Patienten. Die Ärztekammer Niedersachsen fordert deshalb effektive Maßnahmen, um diese Engpässe zu beseitigen und die Versorgung der Patientinnen und Patienten mit den benötigten Medikamenten sicherzustellen. Eine Priorisierung der Bekämpfung von Lieferengpässen bei Arzneimitteln ist dabei dringend geboten.
Jörg Kölling (l.) mit einem Teil seines Teams, die für das Städtoskoop-Programm in Döhren zuständig sind
HANNOVER. Manche mögens heiß: Für sie wäre die Kulturblase des Städtoskoops auf dem Fiedelerplatz am heutigen Sonnabend (22. April) gerade richtig gewesen. Die Sonne strahle auf die aufgeblasene Plastikhülle, während im Innern ein Kreativ-Workshop zum Thema Chor und Singen durchgeführt wurde. Da stand so einigen Liederfreunden der Schweiß auf der Stirn. Das offene Singen war nur ein Teil des Angebotes des Tages. Für den Abend ist ab 19:30 Uhr noch ein inklusives Konzert angekündigt und am morgigen Sonntag geht es um 11 Uhr mit Afro-Soul weiter.
Die Polizei Hannover bedankt sich für Ihre Mithilfe
HANNOVER.
Mithilfe einer Öffentlichkeitsfahndung hat das Polizeikommissariat Hannover-Nordstadt seit Donnerstag, 20.04.2023, nach einem 78 Jahre alten Senior gesucht. Dieser verließ am Donnerstagabend seine Wohnung im hannoverschen Stadtteil Vahrenwald und kehrte nicht dorthin zurück.
Am gestrigen Abend, 21.04.2023, konnte der Senior gegen 20 Uhr im Bereich Hemmingen wohlauf angetroffen werden. Die Polizei übergab den 78-Jährigen seinen Angehörigen.
Die Polizei bedankt sich bei allen Hinweisgeberinnen und -gebern für ihre Unterstützung.
Europas Aktienmärkte haben am Freitag letztlich wieder etwas zugelegt und damit den schwächelnden US-Börsen getrotzt. Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) schüttelte am Nachmittag endgültig seine Verluste ab und schloss 0,54 Prozent fester bei 4408,59 Punkten. Damit erreichte er den höchsten Stand seit November 2021. Auf Wochensicht legte der Leitindex der Eurozone um 0,4 Prozent zu.
Der französische CAC 40 verabschiedete sich am Freitag mit einem Anstieg um 0,51 Prozent auf 7577,00 Punkte aus dem Handel, während der britische FTSE 100 immerhin 0,15 Prozent auf 7914,13 Zähler gewann.
Trotz der Stimmungsaufhellung im Handelsverlauf präferierten die Anleger bis zum Schluss eher defensive und konjunkturunabhängige Titel aus den Bereichen Gesundheit, Lebensmittel und Konsumgüter: Deren Branchenindizes (STOXX EU600 Health Care) zählten mit bis zu plus 1,7 Prozent zu den größten Gewinnern im marktbreiten Stoxx Europe 600.
Unter Druck standen dagegen Rohstoffkonzerne, Banken und Versicherer, deren Indizes bis zu fast vier Prozent verloren.
Die Aktien von Holcim sanken nach Quartalszahlen gegen den Markttrend um 0,3 Prozent. Der schweizerische Baustoffkonzern hatte zum Jahresauftakt zwar besser abgeschnitten als erwartet, wie die Analysten von Jefferies betonten. Allerdings überschatte das enttäuschende US-Geschäft das Quartal. Es werfe Frage für die laufende Transformation des Konzerns auf.
Dagegen bescherte ein überraschend starker Umsatzanstieg EssilorLuxottica Kursgewinne von 6,3 Prozent sowie den EuroStoxx-Spitzenplatz. Damit lag der französische Brillenkonzern vor dem Softwarekonzern SAP (SAP SE) und dem Kosmetikkonzern LOreal, deren Anteile von starken eigenen Zahlen profitierten. Bei LOreal trieben diese auch noch einen Tag nach der Vorlage an, womit die Rekordjagd der Aktien weiterging.
HANNOVER. Irgendwie war hier die Luft raus. Die aufblasbare Kugel des „Städtoskoops“ lag am heutigen Freitag (21. April) flach auf dem Erdboden des Fiedelerplatzes in Döhren. Dabei sollte doch der begehbare Riesenballon die Bürger zu einem Kulturort besonderer Art locken. War der Stadt die Puste ausgegangen? Nein. Nur Petrus ließ es zu doll pusten. „Der Wind ist einfach zu stark, wir können es nicht aufblasen“, erzählt ein Mitarbeiter des Freizeitheims Döhren. Das Team vom Freizeitheim hatte das Programm für Döhren organisiert.
Zum Glück war das Wetter vorsommerlich warm und trocken. Deshalb wurde der Auftritt von Omid Bahadori kurzerhand in ein Open-Air-Konzert umgewandelt. Der 1972 im Iran geborene „Multiinstrumentalist“ (so das Programm) spielte Lieder aus seinem aktuellen Soloprogramm. Omid Bahadori, so ist im Internet über den Künstler nachzulesen, „schöpft aus dem musikalischen Reichtum Asiens, Lateinamerikas, des Orients und des Balkan und lässt sich von Musikgenres wie dem Jazz, Country und dem Flamenco inspirieren.“
Das Städtoskoop bleibt noch das Wochenende in Döhren. Am Sonnabend sind u.a. ein Kunstdialog zum Mitmachen und ein inklusives Konzert angekündigt, am Sonntag gibt es Afro Soul zu hören und den Kinderzirkus des Freizeitheims „Cirque d’Oehren“ zu sehen.
Die Luft war raus: Das Städtoskoop konte nicht aufgeblasen werden.
MoToGo Plakat 2023 - 18. MoToGo startet am 7. Mai 2023 in Hannover. - Quelle: MoToGo-Team
18. MoToGo in Hannover steht in den Startlöchern
Hannover (mm). Der traditionelle Gedenkgottesdienst MoToGo Hannover startet am 7. Mai 2023 auf dem “George” (Georgsplatz). Auch in diesem Jahr wird der MoToGo Hannover wieder von Pfarrer Plochg angeführt.
Wie immer beginnt der MoToGo ab 11.30 Uhr mit einem zwanglosen Musik-/Klön-Treff auf dem “George”. Bei Kaffee, Bratwurst und musikalischer Begleitung durch die Band “Sugarplumfairy” ist Gute Laune garantiert.
Gegen 14 Uhr beginnt dann die Demofahrt durch Hannover, über die ca. 12 Kilometer lange Strecke, zur St. Joseph-Kirche an der Isernhagener Straße 64 in der List. Dort wird dann bei einem Gospelgottesdienst, mitgestaltet vom Gospelchor „Our Voices“, gemeinsam der Verstorbenen der letzten Saison gedacht.
Nach zuletzt zwei Jahren Coronapause startete der letzte, der 17. MoToGo, im September 2022 in Hannover. Annähernd 200 Bikerinnen und Biker folgten seinerzeit der Einladung um gemeinsam dann der Verstorbenen der letzten Saisons zu gedenken.
Auch der 18. MoToGo ist natürlich nicht nur für Motorradfahrerinnen und -fahrer, auch die Quad- und Rollerfahrerinnen und -fahrer sind hier immer herzlich willkommen.
Wer noch Interesse hat bei der Vorbereitung und/oder auch als Helfer/in bei der Begleitung des Konvois zu unterstützen, kann sich gern unter folgender Mail melden: mail@st-joseph-hannover.de
Nachrichten des Tages und aktuelle News vom 21.April 2023 aus dem Neuen Rathaus | Ankündigungen | Berichte | Termine
HANNOVER.
Bahnhofsnahe Plätze: Stadt lädt zu einer Info-Veranstaltung im Pavillon ein
Das städtische Konzept für die bahnhofsnahen Plätze ist Thema einer öffentlichen Informationsveranstaltung der Landeshauptstadt Hannover am Montag (24. April) um 17 Uhr im Kulturzentrum Pavillon. Oberbürgermeister Belit Onay und der Ordnungsdezernent und Erste Stadtrat Dr. Axel von der Ohe skizzieren die Pläne. An Themen-Tischen stehen Mitarbeitende für vertiefende Gespräche zur Verfügung.
Hintergrund ist, dass die Stadt den Raschplatz, den Weißekreuzplatz und den Andreas-Hermes-Platz aufwerten und beleben will. Die Stadt erweitert soziale Angebote, gestaltet die Plätze in Teilen neu und legt für die Monate Mai bis September ein von Sport-, Kultur- und Freizeitangeboten geprägtes Programm für die Plätze auf. Die Aufwertung der bahnhofsnahen Areale ist ein wesentlicher Bestandteil der Innenstadtentwicklung.
„Artenreiche Gartenreiche“ – Wettbewerb „GartenLust“ startet am 2. Mai
„Artenreiche Gartenreiche“ – mit diesem Motto lobt der städtische Fachbereich Umwelt und Stadtgrün den Wettbewerb GartenLust aus. Der Wettbewerb für schöne Gärten geht in diesem Jahr bereits in die 39. Runde. Früher bekannt als „Innenhof- und Wohnumfeldwettbewerb“, findet er in diesem Jahr zum 7. Mal unter dem Titel „GartenLust“ statt. Ab dem 2. Mai können sich Gartenbegeisterte mit ihrem Beitrag bei der Stadt bewerben.
Das diesjährige Motto „Artenreiche Gartenreiche“ rückt in den Fokus, was Gärten in der Stadt so wertvoll macht: Es sind die lebendige Vielfalt auch auf kleiner Fläche, das Neben- und Miteinander verschiedenster Tier- und Pflanzenarten und die vielen Farben und Sinneseindrücke, mit denen ein Garten das Leben zwischen Häusern und Straßen bereichert. Ein Garten ist vielfältig und verändert sich ständig.
Mit dem Motto soll aber auch gezeigt werden, wie die verschiedensten Gärten auf ganz unterschiedliche Art und Weise die Stadt lebendiger machen: kleine und große, individuell gestaltete und genutzte Vorgärten, Innenhofgärten, Dachgärten, Gemeinschaftsgärten und vielfältige Gartenprojekte. Ein besonderer Fokus wird in diesem Jahr auf den Vorgärten liegen – um ein deutliches Zeichen gegen sogenannte „Schottergärten“ zu setzen und um die Artenvielfalt zu würdigen. Gesucht werden „Gartenreiche“ im gesamten Stadtgebiet, die Hannover vielfältig und lebendig machen.
Formlose Anmeldungen zum Wettbewerb GartenLust nimmt der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün bis zum 14. Juli entgegen – per E-Mail unter Gartenkultur@hannover-stadt.de oder postalisch an: Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, OE 67.30 Gartenkultur – Wettbewerb „GartenLust“, Arndtstraße 1, 30167 Hannover. Alternativ ist auch eine Anmeldung per Antwortkarte im neuen Faltblatt „GartenLust“ möglich, das in Bürgerämtern, Freizeitheimen, Stadtbibliotheken und im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün (Arndtstraße 1) zur kostenlosen Mitnahme ausliegt. Auch die Postkarten, die in öffentlichen Einrichtungen verteilt werden, rufen zum Mitmachen auf. Eine weitere Möglichkeit der Anmeldung bietet das Internet: Unter www.hannover.de/gartenlust kann ein Anmeldeformular heruntergeladen und digital ausgefüllt werden. Auf der Webseite sind außerdem weitere Informationen zum Wettbewerb zu finden.
Die eingereichten Bewerbungen, die bis zur Endauswahl noch im Rennen sind, werden von einer Jury am 16. August besichtigt. Für die Bewertung sind vier Kriterien entscheidend: „Gestaltung und Nutzung“, „soziale Wirkung“, „ökologischer Wert“ und „Motto-Bezug“. Die Bestplatzierten in den einzelnen Kategorien erhalten jeweils einen Hauptgewinn in Form von Geldprämien. Dank der Sponsor*innen stehen insgesamt rund 6.500,00 Euro zur Verfügung. Alle Teilnehmenden erhalten außerdem eine Urkunde und Eintrittskarten für die „24. Hannoverschen Pflanzentage“ im kommenden Jahr im Stadtpark. Hannovers Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel wird am 15. September die Preise in einem feierlichen Rahmen im Rathaus überreichen.
Die Jury setzt sich zusammen aus den Vertreter*innen des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün und der Ratspolitik. Darüber hinaus sind folgende Förder*innen vertreten: Die Wohnungsgenossenschaften Gartenheim eG, hanova GmbH, Heimkehr-Hannover eG, Ostland sowie die Zentrale Versorgungskasse ZVK unterstützen den Wettbewerb finanziell. Der BUND – Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, der bdla – Bund Deutscher Landschaftsarchitekten, die DGGL – Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e.V., das Team Naherholung der Region Hannover, das Gartennetzwerk Hannover e.V. und der Gartenbauverein der Hauptstadt Hannover e.V. bringen ihre fachliche Expertise ein.
Um den Wettbewerb auch zukünftig erfolgreich durchführen und viele Preise ausloben zu können, werden weiterhin Sponsor*innen oder Spender*innen gesucht, die die Grünqualitäten und die Gartenkultur in der Landeshauptstadt Hannover mit ihrem Engagement unterstützen wollen. Alle sind eingeladen, sich auf die Suche nach artenreichen Gartenreichen zu begeben.
GartenLust – Wettbewerb mit Tradition
Mit „GartenLust“ setzt Hannover die Tradition fort, grüne Projekte zu fördern, die zur Verbesserung der Gartenqualität der Stadt beitragen. Jede Form von Garten ist willkommen. Teilnehmen können alle Menschen mit einem Stück Grün in Hannover. Dazu gehören Vorgärten, Dachgärten, Innenhöfe, der klassische Garten am Eigenheim oder an der Mietwohnung, Grünflächen an Wohnanlagen oder sozialen Einrichtungen (zum Beispiel Schul- oder Kindergärten, Seniorenanlagen) oder auch Firmengärten, Genossenschaftsgrün und Urban Gardening-Projekte. Die Bewertung erfolgt in unterschiedlichen Kategorien, die je nach Anzahl der teilnehmenden Projekte zu einer Gruppe zusammengefasst werden. Ausgenommen von der Teilnahme sind Kleingärten. Für diese findet alle zwei Jahre ein eigener Wettbewerb unter dem Namen „Bunte Gärten“ statt – der nächste 2024.
2. Bauabschnitt: Vollsperrung der Schmiedestraße zwischen Am Marstall und der Einfahrt in das Parkhaus Altstadt/Schmiedestraße
Die Arbeiten an der Schmiedestraße gehen voran, und am Montag (24. April) kann der zweite Bauabschnitt beginnen. Die Arbeiten in diesem Abschnitt erfolgen unter Vollsperrung des Ausbaubereichs für den Kfz-Verkehr zwischen Am Marstall und Parkhaus Altstadt/Schmiedestraße. Die Zufahrt auf die Grundstücke und zum Parkhaus erfolgt über die Karmarschstraße und den südlichen Teil der Schmiedestraße. Für Fußgänger*innen und Radfahrende bleibt die Schmiedestraße zwischen Seilwinderstaße und Am Marstall wie gehabt durchgängig nutzbar.
Ortskundige Verkehrsteilnehmer*innen werden gebeten, den Bereich zu umfahren.
Neue Broschüre gibt viele praktische Tipps für naturnah gestaltete private Gärten und Balkone
Viele private Gärtner*innen wünschen sich einen naturnah gestalteten Garten oder Balkon, um etwas für die biologische Vielfalt zu tun und sich an Insekten und an der Vogelwelt zu erfreuen. Das „Insektenbündnis Hannover“ hat deshalb eine neue, von den Autorinnen Gabi Fiedler (Deutsche Umwelthilfe e.V.) und Karola Herrmann (NABU Hannover e. V.) erarbeitete Broschüre mit dem Titel „Naturnahe Gärten und Balkone – Wohlfühloasen für Menschen, Lebensraum für Vögel, Insekten & Co.“ veröffentlicht.
Die DIN-A4-große Publikation gibt auf 20 Seiten mit vielen großformatigen Abbildungen und kurzen leicht verständlichen Texten zahlreiche Tipps zur Anlage, Gestaltung und Pflege von naturnahen Gärten und Balkonen. Die Kernbotschaft lautet: Selbst auf kleinstem Raum lässt sich mehr Natur in den Garten oder auf den Balkon holen. Je mehr einheimische Pflanzen und Lebensräume für verschiedene kleine Lebewesen (sogenannte „Lebensraummosaike“) angeboten werden, desto mehr Tierarten lassen sich anlocken und bewundern. Die Broschüre „Naturnahe Gärten und Balkone“ steht ab sofort unter www.hannover.de/insektenbündnis-hannover als Download zur Verfügung. Im Foyer des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün, Arndtstraße 1, und bei „Globetrotter“ in der Ernst-August-Galerie am Hauptbahnhof liegt die Broschüre zur kostenlosen Mitnahme aus.
Zu den „Lebensraummosaiken“ finden sich in der Broschüre ansprechende Fotos mit Kurztexten, zum Beispiel zu mehrjährigen Blumenwiesen, Beerensträuchern, Wasserstellen und Nisthilfen. Dabei plädieren die beiden Autorinnen ausdrücklich für den Mut zu wilden Ecken mit dem Stehen- und Liegenlassen von Blühinseln, Totholz und Laubhaufen. Herzstück der Broschüre ist ein Kapitel mit bebilderten Pflanzensteckbriefen, das beispielhaft für 26 ausgewählte Wildgehölz- und Wildblumenarten deren Bedeutung für verschiedene Vogel- und Insektenarten beschreibt. Da sich die in Mitteleuropa heimischen Tiere und Pflanzen in vielen Millionen Jahren gemeinsamer Evolution aneinander angepasst und teilweise aufeinander spezialisiert haben, passen manche Vögel und Insekten wie „Schlüssel und Schloss“ zueinander. Beispiele sind die Natternkopf-Mauerbiene, die ausschließlich Pollen des Natternkopfs sammelt, sowie die Brennnessel, von deren Blättern die Raupen zahlreicher Tagfalter ausschließlich leben. Weiterführende Tipps und Informationen zu Fachliteratur runden den Inhalt der neuen Broschüre ab.
Das „Insektenbündnis Hannover“ ist ein Zusammenschluss von mittlerweile 25 Akteur*innen aus Hannover, das sich seit Oktober 2020 zur Aufgabe gemacht hat, neue Lebensräume für Insekten zu schaffen und die biologische Vielfalt in und um Hannover zu erhöhen. Das Bündnis wird koordiniert durch den Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover. Weitere Informationen unter www.hannover.de/insektenbündnis-hannover.
Neuer Luftreinhalteplan vorgelegt | Verwaltung schlägt Aufhebung der Umweltzone vor | Stadt zu diesem Schritt rechtlich gezwungen
Dezernentin Anja Ritschel: „Gerne hätten wir die Regelung fortgeführt, um die Luft in Hannover so sauber wie möglich zu halten und die Lebensqualität zu verbessern“
Die Stadtverwaltung hat den geltenden Luftreinhalteplan überarbeitet. Ein wesentliches Ergebnis ist, dass vorgeschlagen wird, die Umweltzone zum 1. Januar 2024 aufzuheben. Das würde bedeuten, dass für die Fahrt mit dem Auto in die Innenstadt und citynahen Stadtteile im kommenden Jahr keine grüne Plakette mehr erforderlich wäre. Daneben enthält die Aktualisierung die seit 2015 hinzugekommenen Maßnahmen zur Minderung der Stickstoffdioxidbelastung. Im ersten Verfahrensschritt entscheiden die politischen Gremien in den kommenden Wochen über die Beteiligung der Öffentlichkeit. Geplant ist, den Entwurf für den aktualisierten Luftreinhalteplan im Sommer öffentlich auszulegen und im Anschluss Stellungnahmen einzuarbeiten. Die finale Beratung und Entscheidung wird im Herbst erwartet.
Prognose: Grenzwerte auch ohne Umweltzone eingehalten
Seit 2020 liegen die Jahresmittelwerte für die Stickstoffdioxidbelastung an allen Messstationen in Hannover unter dem Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter. Wegen der positiven Entwicklung der Immissionen musste die Landeshauptstadt Hannover prüfen lassen, ob die Aufrechterhaltung der Umweltzone noch verhältnismäßig ist. Die Prognoserechnung des beauftragten Gewerbeaufsichtsamts Hildesheim ergab, dass unter Berücksichtigung ungünstigster Umstände (meteorologische Einflüsse, Verkehrsmengenzunahme) der Stickstoffdioxidbelastung-Grenzwert auch in der am höchsten belasteten Straße – der Friedrich-Ebert-Straße – ohne Umweltzone ab 2024 sichergestellt wäre.
„Durch eine Vielzahl von Maßnahmen ist die Stickstoffdioxidbelastung deutlich zurückgegangen. Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis“, sagt Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel und stellt klar: „Aufgrund dieser Sachlage und der prognostizierten Entwicklung der Werte sind wir rechtlich gezwungen, dem Rat die Aufhebung der Umweltzone vorzuschlagen. Gerne hätten wir die Regelung fortgeführt, um mit allen zur Verfügung stehenden Maßnahmen die Luft in Hannover so sauber wie möglich zu halten und die Lebensqualität zu verbessern.“
Erster Luftreinhalteplan im Jahr 2007 vorgelegt
Einen „Luftreinhalte-Aktionsplan“ beschloss der Rat der Landeshauptstadt Hannover im Jahr 2007. In 2011 folgte ein Luftqualitätsplan mit zahlreichen neuen Maßnahmen, weil die Stickstoffdioxid-Grenzwerte im Jahr 2010 noch nicht eingehalten wurden und für die Beantragung der Fristverlängerung bei der Europäischen Union ein Luftqualitätsplan vorgelegt werden musste. Die Maßnahmen dienen vorrangig der Minderung der Stickstoffdioxidbelastung in der Atemluft.
Unter anderem sah der Plan von 2007 die Einführung einer Umweltzone mit Beginn des Jahres 2008 vor. Im ersten Jahr durften Autos nur noch mit roter, gelber und grüner Plakette in diesen Bereich fahren. Ein Jahr später war die Einfahrt nur noch mit gelber und grüner Plakette erlaubt. Seit 2010 bis heute müssen alle Autos in der Umweltzone eine grüne Plakette an der Windschutzscheibe haben.
Daneben sahen die Pläne eine Reihe weiterer Maßnahmen vor – wie Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs und Förderung des Radverkehrs mit zahlreichen unterstützenden Maßnahmen (zum Beispiel Tempo-30-Zonen, Carsharing-Stellplätze, Erhöhung der Parkgebühren, Ausbau der Elektromobilität und Projekt „Urbane Logistik“). Von den im Luftreinhalte-Aktionsplan 2007 und im Luftqualitätsplan 2011 festgelegten Maßnahmen zur Minderung der Luftschadstoffbelastung sind einige Maßnahmen bereits vollständig umgesetzt worden. Andere wurden begonnen, aber noch nicht abgeschlossen, und einige werden ständig fortgeführt.
Der nun vorgelegte Luftreinhalteplan Hannover 2023 sieht zwar die Aufhebung der Umweltzone vor, es bleibt aber das erklärte Ziel der Landeshauptstadt Hannover, die Luftqualität und damit die Aufenthalts- und Lebensqualität in der Stadt zu verbessern. Daher wurden weitere, seit 2015 hinzugekommene Maßnahmen in den Luftreinhalteplan aufgenommen. Auch wird weiterhin konsequent an der Verkehrswende gearbeitet, um durch eine starke Verringerung des motorisierten Individualverkehrs zugunsten von Öffentlichem Nahverkehr sowie Rad- und Fußverkehr eine Minderung der Luftschadstoffbelastung zu erreichen. „Unabhängig von all dem gilt: Im Sinne des Gesundheitsschutzes müssen wir deutlich mehr erreichen als die bloße Einhaltung der aktuellen Grenzwerte. Auch die Europäische Union hat dies erkannt und beabsichtigt, eine weitere Absenkung in den nächsten Jahren vorzugeben. Unsere Forderung ist, dass dies nicht erst in einigen Jahren geschieht, sondern so rasch wie möglich, und dass die Kommunen schon jetzt bei ihren Bemühungen für mehr Gesundheitsschutz und Lebensqualität unterstützt werden“, erläutert Anja Ritschel.
Rat tagt am 27. April
Der Rat der Landeshauptstadt Hannover tagt am kommenden Donnerstag (27. April) um 15 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses.
Die Polizei Hannover bittet um Ihre Aufmerksamkeit und Hinweise | Zeugen gesucht
HANNOVER.
Tatverdächtige zu versuchtem Raub vom 24.12.2022 bei dem eine Seniorin getötet wurde ermittelt
Am Heiligabend des vergangenen Jahres hatte eine zunächst unbekannte Täterin versucht, eine 84-Jährige in ihrer Wohnung an der Berliner Allee auszurauben und sie Seniorin dabei so schwer verletzt hatte, dass sie verstarb.
Die Verfolgungsbehörden haben im Zuge der Ermittlungen eine Tatverdächtige identifiziert. Der Erfolg ist der Arbeit der Ermittler und Ermittlerinnen zu verdanken, die kleinteilig Spuren sicherten, Zeugen und Zeuginnen vernahmen und nach der Täterin fahndeten. Der Tatverdacht erhärtete sich dabei gegen eine 52-Jährige, die sich seit März 2023 wegen Diebstahls in Untersuchungshaft befindet.
Nach Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover erließ das Amtsgericht Hannover über die schon bestehende Untersuchungshaft hinaus am gestrigen Mittwoch einen weiteren Untersuchungshaftbefehl wegen möglicher Fluchtgefahr und der Schwere der Tat
Feuerlöscher entleert – Mann ohne Fahrschein besprüht den Zug mit Löschmittel
Gestern Abend, um 22 Uhr, fuhr ein 35-jähriger Mann mit dem Zug von Hildesheim nach Sarstedt. Bei der Fahrscheinkontrolle konnte er keinen Fahrschein vorzeigen. Der Zugbegleiter stellte ihm daraufhin eine Fahrpreisnacherhebung mit seinen Personaldaten aus. Am Bahnhof Sarstedt angekommen, nahm der Mann plötzlich einen Feuerlöscher aus dem Zug, stieg aus und besprühte den Zug auf einer Länge von 40 Metern mit dem Löschmittel. Anschließend schmiss er den Feuerlöscher weg und flüchtete.
Der Zugbegleiter, der die Tat beobachtete, informierte umgehend die Bundespolizei in Hildesheim. Von dort wurde eine Fahndung nach dem Täter eingeleitet. Nachdem die Beamten den Feuerlöscher in Sarstedt sicherstellten, konnten sie den 35-Jährigen an seiner Wohnanschrift antreffen und Ermittlungen einleiten. Gegen den Mann werden nun Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen und Missbrauchs von Unfallsverhütungs- und Nothilfemitteln eingeleitet.
Das Löschmittel wurde später in einer Zugwaschanlage wieder von dem Zug entfernt.
Powerbank im Zug sieht aus wie Handgranate; Großeinsatz im Hauptbahnhof Hannover
Aufregung am Dienstag Morgen im Hauptbahnhof. Gegen 06:40 Uhr kam es zu einem größeren Einsatz der Bundespolizei in Hannover. Die Bundespolizei wurde über eine Handgranate in einem Zug informiert. Eine Zeugin (23) in einem Zug konnte eine finnische Staatsangehörige (38) dabei beobachten, wie sie die täuschend echt aussehende vermeintliche Handgranate in den Händen hielt und diese neben sich zwischen zwei Sitzplätzen platzierte.
In Hannover verließ die Finnin den Zug und ließ den Gegenstand liegen. Die Zeugin informierte das Zugpersonal und gab eine detaillierte Personenbeschreibung ab.
Zur Gefahrenabwehr sperrte die Bundespolizei Hannover Teile des Hauptbahnhofs der Landeshauptstadt und stoppte teilweise den Zugverkehr. Der betroffene Zug und auch Nachbarbahnsteige wurden sofort geräumt und abgesperrt. Gleichzeitig alarmierte die Bundespolizeiinspektion Hannover den Entschärfungsdienst der Bundespolizei. Nach kurzer Zeit wurde die vermeintliche Handgranate durch die Spezialisten der Bundespolizei in Augenschein genommen. Sodann gab es Entwarnung. Bei dem Gegenstand handelte es sich um eine Powerbank, die dem Aufladen von elektrischen Geräten dient und einer scharfen Handgranate täuschend echt sieht. Die Powerbank konnte sichergestellt und die Absperrmaßnahmen nach insgesamt knapp einer Stunde wieder aufgehoben werden. Auch der Zugverkehr konnte wieder in den normalen Betrieb übergehen.
Durch die gute Personenbeschreibung der 23-jährigen Zeugin und mittels einer zügigen Videoauswertung der Kameraaufzeichnungen im Hauptbahnhof Hannover konnte eine weibliche Person ausgemacht werden. Diese stieg nach dem Halt in Hannover in einen ICE in Richtung Hamburg. Die Bundespolizei in Hamburg wurde über den Sachverhalt informiert und konnte die Finnin am Bahnhof Hamburg-Harburg stellen. Gegen sie wird nun strafrechtlich wegen Störung des öffentlichen Friedens ermittelt.