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Polizei Nachrichten aus Hildesheim vom 16.April 2023

Polizei-News aus Hildesheim © Ulrich Stamm
Polizei-News aus Hildesheim © Ulrich Stamm

HILDESHEIM.

Schockanruf mit Geldforderung in Holle

In der vergangenen Woche wurde eine 61-jährige Bürgerin aus Holle Opfer eines Betrugsversuches. Ein unbekannter Täter rief sie mit unterdrückter Nummer an und gab sich als Polizeibeamter aus.

Er erzählte ihr, dass ihre Tochter einen schweren Verkehrsunfall verursacht hätte und forderte eine Kaution. Eine weibliche Täterin weinte dabei ins Telefon und bat ihre „Mutter“ schluchzend um Hilfe. Glücklicherweise bemerkte die Dame nach einem anfänglichen Schreckmoment, dass es sich um eine Betrugsmasche handelte und legte auf.

In diesem Zusammenhang möchte die Polizei nochmals dafür sensibilisieren, dass sie unter keinen Umständen am Telefon Geld einfordern wird. Wenden Sie sich im Falle eines derartigen Anrufs, oder auch bei Fragen, an Ihre örtliche Polizeidienststelle und beenden Sie umgehend das Telefonat.


Verkehrsunfallflucht am Helios-Klinikum

Ein Pkw-Fahrer aus Holle hat am 15.04.23, zwischen 15-16 Uhr das Helios-Klinikum in Hildesheim besucht. Hierfür hat er seinen VW-Transporter in schwarz mit einem Alfelder-Kennzeichen auf dem Schrankenparkplatz gegenüber des Haupteingangs rückwärts in einer Parkbucht abgeparkt.

Als er aus dem Klinikum zurückkommt, achtet er zunächst nicht auf sein Fahrzeug, sodass er über Umwege zu seiner Wohnanschrift fährt. Hier stellt er beim Aussteigen fest, dass die rechte Seite des Transporter im Bereich der Schiebetür eine 20cm Breite und 10cm Hohe Delle mit diversen Kratzern aufweist.

Der Schaden beläuft sich nach ersten Einschätzungen auf mindestens 2000.-EUR. Der Verursacher hat demnach beim Aus-/ bzw. Einparken das abgestellte Kraftfahrzeug beschädigt und sich anschließend unerlaubt vom Unfallort entfernt.

Bei Hinweisen oder Beobachtungen zu dieser Tat melden sie sich bitte bei der Polizei in Hildesheim (Rufnummer 05121-9390) oder in Bad Salzdetfurth (Rufnummer 05063-9010).


Zeugenaufruf nach Diebstahl eine E-Bikes

In der Zeit vom 11.04 bis zum 15.04.2023 wurde das Mittels Bügelschloss gesicherte E-Bike eines Nordstemmers vom Bahnhof Nordstemmen entwendet.

Es handelt sich ein E-Bike der Marke Rixe, Modell Montpellier 19 in schwarz/ beige. Der Wert des Rades wird auf circa 1500 Euro beziffert. Ein ehrlicher Finder hatte das Fahrrad am heutigen Tag gefunden, so dass es dem Eigentümer wieder übergeben werden konnte.

Trotzdem werden Zeugen gesucht, die im o.g. Tatzeitraum Hinweise auf den Benutzer / Fahrer des Fahrrades geben können. Wer Zeuge des Vorfalls geworden ist oder Angaben zu möglichen Tatverdächtigen machen kann, wird gebeten sich unter 05066/985-0 mit der Polizei in Sarstedt in Verbindung zu setzen.


Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall in Alfeld

 Am Freitag, 14.04.2023 gegen 14:40 Uhr kam es auf der Straße Schlehbergring in Richtung Bahnhof Alfeld zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Pkws. Hierbei wurde niemand verletzt.

Ein drittes, unbeteiligtes Fahrzeug, könnte direkter Zeuge des Verkehrsunfalls geworden sein. Da die jeweiligen Fahrzeugführer gegensätzliche Angaben zum Unfallhergang machten, werden Zeugen, die den Vorgang beobachtet haben, gebeten, sich mit der Polizei in Alfeld in Verbindung zu setzen.


Falsche Handwerker entwenden Schmuck

Am Donnerstag, 13.04.2023, gelang es Dieben mit der Masche „Wasserschaden in der Nachbarschaft“ Schmuck von einer Hildesheimerin, die im Ortsteil Marienburger Höhe wohnt, zu stehlen.

Nach bisherigen Erkenntnissen klingelte ein unbekannter Mann gegen 11:15 Uhr an der Haustür der Geschädigten, gab sich als Mitarbeiter der Wasserwerke aus und teilte der Seniorin mit, dass es in der Nähe zu einem Wasserschaden gekommen sei.

Des Weiteren sagte er, dass er nun die Wasserhähne in dem Haus abdrehen müsse. Die Dame wollte den Unbekannten eigentlich nicht ins Haus lassen, benötigte jedoch Unterstützung beim Abdrehen. Diesen Umstand nutzte der Mann aus und betrat zusammen mit einem weiteren Mann die Räumlichkeiten der Frau.

Die angeblichen Handwerker suchten unterschiedliche Zimmer auf und verschwanden dann wieder. Die Hildesheimerin stellte im Nachhinein fest, dass die Männer Schmuck gestohlen hatten.

Die Unbekannten konnte sie wie folgt beschreiben:

1. unbekannter Täter

gepflegtes Erscheinungsbild

heller Pullover mit Streifen an der Seite

dunklen Hautton

braune Haare

30- 40 Jahre alt

2. unbekannter Täter

trug Arbeitskleidung

kräftige Statur

Hautton etwas dunkler als bei dem anderen Täter

30- 40 Jahre alt

Zeugen, die im Bereich Hohenstaufenring, Beethovenstraße, Telemannstraße, Windmühlenstraße, verdächtige Beobachtungen getätigt haben oder die zu den Tätern Angaben machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121-939-115 in Verbindung zu setzen.


Zeugenaufruf nach Automatenaufbrüchen

In der Nacht vom 13.04 auf den 14.04.2023 kam es an den oben genannten Örtlichkeiten zu Aufbrüchen von Verkaufsautomaten. Aus beiden Automaten wurden landwirtschaftliche Erzeugnisse, wie beispielsweise Eier und Honig verkauft.

Das Diebesgut ist hauptsächlich Bargeld. Der verursachte Sachschaden wird jedoch insgesamt auf über 5000 Euro geschätzt.

Wer Zeuge des Vorfalls geworden ist oder Angaben zu möglichen Tatverdächtigen machen kann oder wem etwas Ungewöhnliches in der Nähe der Automaten aufgefallen ist, wird gebeten sich unter 05066/985-0 mit der Polizei in Sarstedt in Verbindung zu setzen.


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Katie Melua begeistert Hannover mit „Love & Money Tour 2023“

Katie Melua bei deutschen Auftakt ihrer
Katie Melua bei deutschen Auftakt ihrer "Love & Money" Tour 2023 im ausverkauften Theater am Aegi in Hannover am 15.April 2023 © Ulrich Stamm

1100 Fans feiern die Sängerin im ausverkauften Theater am Aegi

HANNOVER.

Am Samstag Abend (15. April 2023) startete Katie Melua ihre Deutschlandtour im ausverkauften Theater am Aegi in Hannover. Die georgisch-britische Sängerin und Akustik-Gitarristin begeisterte das Publikum mit ihrer „Love & Money“-Tour, bei der sie sowohl Songs ihres neuen Albums als auch ihre größten Hits zum Besten gab.

Katie Melua bei deutschen Auftakt ihrer "Love & Money" Tour 2023 im ausverkauften Theater am Aegi in Hannover am 15.April 2023 © Ulrich Stamm
Katie Melua bei deutschen Auftakt ihrer „Love & Money“ Tour 2023 im ausverkauften Theater am Aegi in Hannover am 15.April 2023 © Ulrich Stamm


Katie Melua präsentierte dabei nicht nur ihre bezaubernde Stimme, sondern auch ihr Quartett, das für seine erstklassigen Live-Auftritte bekannt ist. Die Songs ihres neunten Studio-Albums „Love & Money“ wurden vom Publikum begeistert aufgenommen, insbesondere der Titelsong, der einen Einblick in das Leben eines Pop-Stars gibt und zeigt, wie Familie und Karriere miteinander vereinbart werden können.

Katie Melua bei deutschen Auftakt ihrer "Love & Money" Tour 2023 im ausverkauften Theater am Aegi in Hannover am 15.April 2023 © Ulrich Stamm
Katie Melua bei deutschen Auftakt ihrer „Love & Money“ Tour 2023 im ausverkauften Theater am Aegi in Hannover am 15.April 2023 © Ulrich Stamm

Aber auch ihre größten Hits wie „Nine Million Bicycles“, „The Closest Thing To Crazy“ und „If You Were A Sailboat“ durften nicht fehlen und sorgten für Gänsehautmomente im Theater am Aegi. Das Publikum war begeistert von der perfekten Abstimmung zwischen Musik und Gesang und feierte Katie Melua und ihr Quartett mit tosendem Applaus.

Katie Melua bei deutschen Auftakt ihrer "Love & Money" Tour 2023 im ausverkauften Theater am Aegi in Hannover am 15.April 2023 © Ulrich Stamm
Katie Melua bei deutschen Auftakt ihrer „Love & Money“ Tour 2023 im ausverkauften Theater am Aegi in Hannover am 15.April 2023 © Ulrich Stamm


Die „Love & Money“-Tour von Katie Melua ist ein absolutes Muss für alle Musikliebhaber. Mit ihrer einzigartigen Stimme und ihren gefühlvollen Songs schafft sie es, das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Die Karten für die Tour sind im Vorverkauf erhältlich und sollten sich Fans keinesfalls entgehen lassen.


Insgesamt war der Tourauftakt von Katie Melua im Theater am Aegi in Hannover ein großer Erfolg und lässt die Vorfreude auf die weiteren Konzerte der „Love & Money“-Tour steigen.



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Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat

Umweltminister Meyer begrüßt das endgültige Aus des AKW Lingen

Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer
Niedersachsens Umwelt- und Energieminister Christian Meyer © Ulrich Stamm

LINGEN/HANNOVER.

Am 15. April 2023 wird der letzte Atommeiler in Niedersachsen endgültig stillgelegt. Mit diesem Schritt wird der Atomausstieg, der bereits vor vielen Jahren beschlossen wurde, nun auch faktisch vollzogen. Christian Meyer, Niedersachsens Umwelt- und Energieminister, betonte, dass damit auch ein jahrzehntelanger gesellschaftlicher Konflikt endet. Die Risiken der Atomenergie seien hochgefährlich und könnten bei einem Super-GAU verheerende Folgen für alle haben. Zudem hätte die Atomenergie in drei Generationen Probleme für weitere 30.000 Generationen geschaffen. Der Umweltminister sieht die Energiewende als eine wichtige und dringende Aufgabe an und fordert den Ausbau erneuerbarer Energien, Netze, Speicher und grünen Wasserstoffs.

Die Stilllegung des AKW Emsland wird am Abend des 15. April beginnen und voraussichtlich bis zum 19. April dauern. Es folgen Arbeiten und Prüfungen, die auch zu jedem Brennelementwechsel üblich waren, so dass am 19. April das Abnehmen des Deckels des Reaktordruckbehälters (RDB) vorgesehen ist. Danach soll mit dem Entladen der Brennelemente aus dem Reaktordruckbehälter begonnen werden. Minister Meyer betonte, dass der Atomausstieg endgültig sei und es keine Laufzeitverlängerungen oder Debatten darüber geben werde. Die Anlage werde auch nicht als Reserve weiterhin zur Verfügung stehen.

Das Land Niedersachsen fordert außerdem die Beendigung der Brennelementeproduktion in Lingen und setzt sich gemäß Koalitionsvertrag beim Bund dafür ein, dass grundsätzlich kein Uran aus Russland mehr an die Brennelementefabrik in Lingen geliefert wird. Meyer betonte, dass die Urangeschäfte Russlands mit Lingen die hohe Abhängigkeit der europäischen Atomindustrie von Putins Russland zeigen würden und es politisch angesichts Putins brutalem Energiekrieg gegen Europa fatal sei, Joint-Ventures, direkte oder indirekte Beteiligungen Russlands zu verfestigen. Der beschlossene Atomausstieg müsse jetzt auf allen Ebenen konsequent durchgezogen werden.

Am ehemaligen AKW-Standort im Emsland soll Lingen zum Zentrum für grünen Wasserstoff aus erneuerbaren Energien ausgebaut werden. Meyer betonte, dass das Atomzeitalter endlich hinter sich gelassen werde und Niedersachsen seine gesamte Energie in den Ausbau der Erneuerbaren stecke. Ein großes Wasserstoffzentrum entstehe in Lingen.


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Einigungsempfehlung der Schlichtungskommission für Tarifrunde öffentlicher Dienst

Streikplakat von ver.di für Lohnerhöhung - Symbolfoto © Ulrich Stamm
Streikplakat von ver.di für Lohnerhöhung - Symbolfoto © Ulrich Stamm

Die Beratungen der Schlichtungskommission in der Tarifrunde für die rund 2,5 Millionen
Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen sind am 14.April 2023 beendet worden

BERLIN.

Die Beratungen der Schlichtungskommission in der Tarifrunde für die rund 2,5 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen sind am Abend des 14. April 2023 beendet worden. Der Empfehlung wurde von der Schlichtungskommission mit überwiegender Mehrheit zugestimmt.

„Wir sind als Schlichter einen neuen Weg gegangen: Für 2023 gibt es einen Inflationsausgleich, ab 1. März 2024 einen Sockelbetrag verbunden mit einer linearen Erhöhung. Der Mix ist ein fairer Interessenausgleich, für den natürlich auch viel Geld in die Hand genommen werden muss – eine gute Investition in einen zukunftsfähigen öffentlichen Dienst“, sagte der Vorsitzende der Schlichtungskommission, Prof. h.c. Hans-Henning Lühr. Der ehemalige Bremer Staatsrat Lühr war von der Arbeitnehmerseite als Schlichter benannt worden.

„Unter Berücksichtigung der hohen Inflationsraten, der Interessen der Beschäftigten aber auch der Steuer- und Gebührenzahler kann ich trotz der ungewöhnlichen Höhe die Empfehlung der Schlichtungskommission mittragen und hoffe auf eine schnelle und einvernehmliche Regelung des Tarifkonflikts auf dieser Basis“, betonte der zweite Vorsitzende der Schlichtungskommission, der ehemalige sächsische Ministerpräsident Prof. Dr. Georg Milbradt. Ihn hatte die Arbeitgeberseite als Schlichter berufen.

Die Empfehlung der Schlichtungskommission sieht im Kern folgende Regelungen vor:

Beschäftigten, die unter den TVöD oder TV-V fallen, wird ein Inflationsausgleichsgeld gezahlt, beginnend mit einer Sonderzahlung von 1.240 Euro im Juni 2023. In den Monaten Juli 2023 bis einschließlich Februar 2024 werden dann monatliche Sonderzahlungen in Höhe von 220 Euro geleistet. Die Zahlungen aus dem Inflationsausgleichgeld summieren sich auf insgesamt 3.000 Euro und sind steuer- und abgabenfrei.

Die Tabellenentgelte werden für die genannten Bereiche ab dem 1. März 2024 zunächst um 200 Euro (Sockelbetrag) und anschließend um 5,5 Prozent erhöht. Soweit dabei keine Erhöhung um 340 Euro erreicht wird, wird der betreffende Erhöhungsbetrag auf 340 Euro gesetzt.

Studierende, Auszubildende sowie Praktikantinnen und Praktikanten erhalten abweichend von den oben genannten Regelungen im Juni 2023 ein Inflationsausgleichsgeld von 620 Euro und ab Juli 2023 bis Februar 2024 monatlich 110 Euro. Die Ausbildungsentgelte werden für sie ab März 2024 um 150 Euro angehoben.

Für Beschäftigte, die unter den TV-N (Nahverkehr) der kommunalen Arbeitgeberverbände in Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz fallen, erhöhen sich die Tabellenentgelte um 200 Euro (Sockelbetrag) und anschließend um 5,5 Prozent. Die Erhöhung beträgt in jedem Fall 340 Euro.

Die Laufzeit der Vereinbarung beträgt 24 Monate ab Januar 2023.

Auf Basis der Schlichtungsempfehlung werden die Tarifparteien am kommenden Samstag, dem 22. April 2023, die Tarifverhandlungen in Potsdam wieder aufnehmen.

Das Schlichtungsverfahren war von Bund und Kommunen am 30. März 2023 auf Grundlage der gültigen Schlichtungsvereinbarung eingeleitet worden. Zuvor hatten die Gewerkschaften das Scheitern der Verhandlungen in der dritten Runde erklärt.





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Ernährung im Alter – alles anders?

Belegte Brote
Symbolbild: Ernährung - Quelle: Pixabay

Kostenloser Vortrag für pflegende Angehörige und Senior*innen am 26. April 2023

Langenhagen (pm). Wer möchte das nicht: Fit und gesund älter werden! Neben ausreichend Bewegung kommt es auch auf die richtige Ernährung an. Gutes und gesundes Essen und Trinken steigert die persönliche Lebensqualität, kann Erinnerungen in uns wecken und ist ein zentraler Bestandteil unserer sozialen und kulturellen Identität. Doch wie genau sieht eine gute Ernährung aus? Und welche Bedeutung hat die Ernährung für unser Wohlbefinden und unsere Lebensqualität?

Diese Fragen beantworten die Mitarbeitenden des Senioren- und Pflegestützpunktes Nord am Mittwoch, 26. April 2023, um 15 Uhr in einem Vortrag in den Räumen der Beratungsstelle in der Ostpassage 11 in Langenhagen.

Eine Anmeldung unter Telefon (0511) 700 201 20 ist erforderlich.

Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 15.April 2023

Indizes vom 14.04.2023 © finanzen.net
Indizes vom 14.04.2023 © finanzen.net

Marktberichte der Börse Frankfurt

FRANKFURT/MAIN.

Die wichtigsten europäischen Börsen haben am Freitag weiter zugelegt. Am Nachmittag nahmen schwächere US-Börsen etwas den Schwung aus den Kursen. Starke Geschäftszahlen von US-Banken stützten, teils überraschend positive US-Konjunkturdaten dämpften andererseits etwas die Hoffnung auf eine baldige Zinspause der US-Notenbank. Zudem forderte Fed-Direktor Christopher Waller eine weitere Verschärfung der US-Geldpolitik, da die Inflation immer noch sehr hoch sei und der Arbeitsmarkt sehr robust.

Am Ende des Tages gewann der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) 0,63 Prozent auf 4390,75 Punkte. Auf Wochensicht steht für das Leitbarometer der Eurozone damit ein Plus von 1,9 Prozent zu Buche. Der französische CAC 40 setzte auch am Freitag seine Rally mit einem weiteren Rekordhoch fort und schloss mit plus 0,52 Prozent auf 7519,61 Punkten. Für den britischen FTSE 100 ging es mit einem Zuwachs von 0,36 Prozent auf 7871,91 Zählern ins Wochenende.

Die starken Zahlen von US-Banken wie JPMorgan (JPMorgan ChaseCo) und Citigroup beflügelten auch den europäischen Bankensektor, der die Stoxx-600-Branchenübersicht mit einem Plus von drei Prozent anführte. Im EuroStoxx nahmen Bankenwerte die vorderen Plätze ein: Santander und ING (ING Group) gewannen jeweils 3,8 Prozent. Intesa Sanpaolo und BNP Paribas folgten mit ähnlich hohem Zuwachs.

Gute Zahlen von Hermes (Kering) ließen die tags zuvor sehr starken Luxuswerte nochmals steigen. Nach den viel umjubelten Zahlen von Branchenprimus LVMH (LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton) war der Überraschungseffekt aber nicht mehr ganz so groß. Die wieder anziehende Nachfrage aus China hatte Hermes einen starken Jahresstart beschert. Dabei waren das Bekleidungs- und Accessoires-Segment sowie das Uhren-Geschäft überdurchschnittlich gewachsen. Die Hermes-Aktien zogen um 1,5 Prozent an, auch Kering und LVMH waren nochmals gefragt.

Zu den wenigen negativen Ausnahmen gehörten vor dem Wochenende Philips, die um 3,4 Prozent fielen. Der Kurs reagierte damit auf Kritik der US-Gesundheitsbehörde FDA im Zusammenhang mit dem Tempo des Austausches und der Reparatur zurückgerufener Schlaf- und Beatmungsgeräte. Die Behörde bemängelte, dass die Zahl der bislang an US-Verbraucher ausgelieferten Geräte von der laut Homepage der Niederländer notwendigen Anzahl abweiche.

(Quelle: finanzen.net)


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Heimspiel für Johannes Oerding in Hannover

Johannes Oerding auf Plan A Tour 2023 in der ZAG Arena in Hannover © Ulrich Stamm
Johannes Oerding auf Plan A Tour 2023 in der ZAG Arena in Hannover © Ulrich Stamm

Johannes Oerding feiert in ausverkaufter ZAG Arena mit seiner „Plan A Tour 2023“ ein dreistündiges Megakonzert vor 10500 Fans

HANNOVER.

Bühne frei für den Mann mit Hut! Am Freitag, den 14. April 2023, fand in der ZAG Arena in Hannover wieder einmal ein Konzerthighlight der besonderen Art statt.

Johannes Oerding auf Plan A Tour 2023 in der ZAG Arena in Hannover © Ulrich Stamm
Johannes Oerding auf Plan A Tour 2023 in der ZAG Arena in Hannover © Ulrich Stamm

Johannes Oerding gab vor 10.500 Fans ein dreistündiges Konzert im Rahmen seiner „Plan A Tour 2023“. Die Stimmung in der ausverkauften Halle war von Anfang an ausgelassen und die Fans feierten ihren Star frenetisch.

Angeheizt durch die Berliner Sängerin Elif, waren die Erwartungen nach dem letzten und besten Hallen-Konzert, welches sie, kurz vor Ausbruch der Pandemie in 2020 je gespielt haben (O-Ton Johannes Oerding und Band) als auch die Spannung bei den Fans und den Musikern riesengroß.

Johannes Oerding auf Plan A Tour 2023 in der ZAG Arena in Hannover © Ulrich Stamm
Johannes Oerding auf Plan A Tour 2023 in der ZAG Arena in Hannover © Ulrich Stamm

Johannes Oerding eröffnete das Konzert mit seinem Song „Kaleidoskop“ und brachte das Publikum sofort zum Tanzen und Mitsingen. Danach folgte der Titelsong seines aktuellen Albums „Plan A“, der den Fans ebenfalls sehr gut gefiel. Mit „Hannover, mein Schatz“ begrüßte der Musiker seine Fans in der niedersächsischen Landeshauptstadt und sorgte für tosenden Applaus.

Johannes Oerding auf Plan A Tour 2023 in der ZAG Arena in Hannover © Ulrich Stamm
Johannes Oerding auf Plan A Tour 2023 in der ZAG Arena in Hannover © Ulrich Stamm

Das Konzert von Johannes Oerding war geprägt von einer gelungenen Mischung aus seinen größten Hits und einigen neuen weniger bekannten Songs. Die Fans konnten bei Klassikern wie „Kreise“, „Alles brennt“ und „An guten Tagen“ mitsingen und -tanzen und bei ruhigeren Songs wie „Porzellan“ oder „Diese Stadt ist einsam ohne Dich“ die romantische und nachdenkliche Seite von Oerding genießen.

Johannes Oerding auf Plan A Tour 2023 in der ZAG Arena in Hannover © Ulrich Stamm
Johannes Oerding auf Plan A Tour 2023 in der ZAG Arena in Hannover © Ulrich Stamm

Besonders berührend war das „Eins zu Eins Gespräch“ von Johannes Oerding an seinen Vater gerichtet, das er solo vortrug und das Publikum tief bewegte. Mitten zwischen den Fans in der ZAG Arena sorgte Oerding am Klavier für einen von vielen Gänsehautmomenten des Abends.

Johannes Oerding auf Plan A Tour 2023 in der ZAG Arena in Hannover © Ulrich Stamm
Johannes Oerding auf Plan A Tour 2023 in der ZAG Arena in Hannover © Ulrich Stamm

„So schön“ war auch die kleine Gesangseinlage mit der sechsjährigen Elisa, die mit Johannes Oerding wiederholt die Herzen in Hannover berührte und verzauberte.

Die Fans wurden während des Konzerts mit Pyroeffekten und tollen Lichtinszenierungen verwöhnt und die Stimmung in der Halle war einfach grandios. Johannes Oerding steht während des Konzerts immer wieder in Kontakt mit seinem Publikum, schüttelte Hände und umarmte seine Fans.

Johannes Oerding auf Plan A Tour 2023 in der ZAG Arena in Hannover © Ulrich Stamm
Johannes Oerding auf Plan A Tour 2023 in der ZAG Arena in Hannover © Ulrich Stamm

Insgesamt war das Konzert von Johannes Oerding in Hannover ein voller Erfolg und wird vielen Fans sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Mit seiner „Plan A Tour 2023“ beweist Johannes Oerding einmal mehr, dass er zu den erfolgreichsten und bekanntesten Musikern Deutschlands gehört. Wir freuen uns schon jetzt auf sein nächstes Heimspiel in Hannover!

 

 



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Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat

Freizeitheim Döhren: Fotos von Menschen auf der Bühne des Lebens

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Andreas Maxbauer führte zur Eröffnung in die Fotoausstellung ein, links Fotografin Andrea Friedrichsmeier

Andrea Friedrichsmeier fotografiert Menschen. Auf der Bühne und auf der Straße der Bühne des Lebens. Fast 50 ihrer Werke zeigt sie nun im Foyer des Freizeitheims Döhren. Ach ja, ein – fast menschlich anmutender – Hund ist auf einem Bild ebenfalls zu sehen. „Ach Mensch! Auf der Straße, im Urlaub, auf der Bühne. Und ein Hund“, lautet dann auch der Titel der Bilderschau.

Ein kleiner König auf großer Bühne, ein Heiratsantrag morgens um Sieben vor dem Eiffelturm, der farbenfrohe Karneval in London – das Leben ist voller lustiger, skurriler und zauberhafter Augenblicke. „Ich liebe solche Szenen und fange sie mit der Kamera im Alltag, auf Reisen oder beim Schauspiel ein. Dabei halte ich Menschen in innigen, schönen und oft witzigen Momenten auf sympathische Weise fest“, bekennt sie im Einladungstext zur Vernissage.  Andreas Maxbauer, als Kommunikationsdesigner selbst mit Bildern vertraut, hielt die Laudation für die Hobbyfotografin und erzählte von der Qual der Wahl, aus dem großen Bilderfundus die Aufnahmen für diese Fotoausstellung festzulegen.

Geschätzt rund 50 Gäste, darunter auch einige Protagonisten von den Theaterbildern, kamen heute am frühen Abend (14. April) zur Ausstellungeröffnung und stießen mit der Fotokünstlerin auf den Erfolg der Ausstellung an, die vom Freizeitheim Döhren im Rahmen der Stadtteil-Kulturarbeit organisiert worden ist. Die wirklich sehenswerte Schau, mit eindrucksvollen und humorvollen Bildern (wobei die Bildtitel sehr treffend gewählt wurden) ist bis Ende August 2023 jeweils zu den Öffnungszeiten im Foyer anzuschauen.

Bilanz zum bundesweiten Drehkreuzes auf dem Messebahnhof Laatzen

Messebahnhof Laatzen
Am 10. März 2022 wurden die ersten Vertriebenen auf dem Messebahnhof Laatzen vom Deutschen Roten Kreuz in Empfang genommen © Bernd Günther

Vorerst letzter Sonderzug von Vertriebenen aus der Ukraine über das Drehkreuz im Bahnhof Laatzen

HANNOVER (PM). Behrens: „Das Land Niedersachsen hat den Bund erneut mit der Einrichtung und dem Betrieb eines Eisenbahndrehkreuzes bei der Erstaufnahme und bundesweiten Weiterverteilung Schutzsuchender maßgeblich unterstützt“

Seit Anfang November 2022 hat das Land Niedersachsen seine Aufnahmequote nach dem Königsteiner Schlüssel für schutzsuchende Ukrainerinnen und Ukrainer erfüllt und leitet seitdem nahezu alle neu am Drehkreuz „Messe/Laatzen“ ankommenden Personen in andere Bundesländer, die ihre Aufnahmequote noch nicht erfüllt haben, weiter. Vor diesem Hintergrund wird das Drehkreuz eingestellt, könnte aber bei Bedarf reaktiviert werden. Hierauf hat sich das Land Niedersachsen mit den zuständigen Stellen des Bundes verständigt. Der letzte Sonderzug wird am morgigen Sonnabend (15. April 2023) am Messebahnhof Laatzen eintreffen.

Die Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, sagt: „Das Drehkreuz hat sich insbesondere in der Zeit, in der wir sehr viele Menschen aus der Ukraine in wenigen Tagen und Wochen aufgenommen haben, sehr bewährt. Es war ein zentraler Ort, an dem die Menschen ankommen und Schutz finden konnten. Das war ein großer Kraftakt! Deshalb möchte ich mich bei allen Beteiligten von Bund und Land, der Region Hannover, den Städten Hannover und Laatzen, dem ASB als Betreiber, sowie den zahllosen Ehrenamtlichen – insbesondere dem deutsch-ukrainischen Freundeskreis – ganz herzlich bedanken. Ohne die sehr gute Zusammenarbeit während der vergangenen 14 Monate wäre der im Wesentlichen reibungslose Betrieb nicht möglich gewesen. Das Land Niedersachsen hat damit den Bund nach den Flüchtlingsbewegungen in 2015/2016 erneut mit der Einrichtung und dem Betrieb eines Eisenbahndrehkreuzes bei der Erstaufnahme und bundesweiten Weiterverteilung Schutzsuchender maßgeblich unterstützt.“

Das Drehkreuz zur bundesweiten Aufnahme und Verteilung von Vertriebenen aus der Ukraine war nach Ausbruch des Krieges im März 2022 eingerichtet worden. Mit dem in Niedersachsen eingerichteten Verteilungszentrum am Messebahnhof in Laatzen wurden insbesondere Städte und Regionen im Osten Deutschlands, die keine Kapazitäten mehr zur Aufnahme hatten, entlastet. Weitere Drehkreuze bestanden in Berlin und Cottbus. Zuletzt kam alle zwei Tage ein Zug in Laatzen an. Im Durchschnitt wurden in den vergangenen Wochen jeweils circa 150 Personen kurzzeitig in der Messehalle aufgenommen, bevor sie weiterreisten oder verteilt wurden. Die zum Betrieb des Drehkreuzes auf dem Messegelände angemieteten Hallen werden auch nach Einstellung des Betriebes des Drehkreuzes durch die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen vorerst weiter für die Aufnahme schutzsuchender Menschen genutzt.

Der erste Zug mit Vertriebenen aus der Ukraine hatte den Messebahnhof am 10. März 2022 erreicht. Allen Ankommenden wurden warme Verpflegung, eine Übernachtungsmöglichkeit, Kleidung und vor allem medizinische Versorgung angeboten. Die Ukrainerinnen und Ukrainer, die am Drehkreuz in Laatzen ankamen, wurden analog zum Königsteiner Schlüssel zur Verteilung von Asylsuchenden auf die Bundesländer bis zur Erfüllung der Aufnahmequote auf die niedersächsischen Kommunen verteilt.

In den ersten Tagen des Betriebes des Drehkreuzes wurde der höchste Zugang verzeichnet. In der ersten Woche (10. – 16. März 2022) waren insgesamt 6.715 Personen angekommen. Der Tag mit dem höchsten Zugang war der 16. März 2022 mit insgesamt 1.411 Personen. Neben den Zugankünften wurden auch Menschen aus privat organisierten Transporten mit Bussen oder PKWs aufgenommen.

Die Weiterreise der in den Sonderzügen ankommenden Vertriebenen erfolgte anfangs mit Sonderbussen und anderen Zügen des Regelverkehrs. Die Verteilung mittels Bussen wurde aber bereits im Mai 2022 eingestellt, da die Kapazitäten der Regelverkehre der Deutschen Bahn für eine Weiterreise ausreichten.

D-Ticket: Niedersachen sichert Liquidität der Verkehrsunternehmen

D-Ticket auf Smarthone-Symbolfoto © Matthias Falk
D-Ticket auf Smarthone-Symbolfoto © Matthias Falk

Olaf Lies: „Wir müssen gute ÖPNV-Angebote vorhalten“

NIEDERSACHEN/HANNOVER.

Um die Liquidität der niedersächsischen Verkehrsunternehmen im Zuge der Einführung des D-Tickets zu sichern, greift das Verkehrsministerium zu einem Mittel, das sich bereits beim 9-Euro-Ticket im vergangenen Jahr bewährt hat. Niedersachsen zieht die Abschlagszahlungen in Höhe von rund 43 Millionen Euro nach Paragraf 7a (Ausgleichszahlungen für den Ausbildungsverkehr im straßengebundenen öffentlichen Personennahverkehr) des Niedersächsischen Nahverkehrsgesetzes vor. Damit wird sichergestellt, dass die Verkehrsunternehmen finanziell gut ausgestattet sind, denn die Kosten für die Einführung und die Umsetzung des Projekts (etwa durch Marketing- und Vertriebsmaßnahmen und Treibstoff) entstehen bereits im Vorfeld der Einführung des D-Tickets.

Verkehrsminister Olaf Lies: „Das D-Ticket ist eine Revolution, weil es beste Chancen bietet, die Attraktivität des ÖPNV weiter zu erhöhen und Pendlerinnen und Pendler finanziell zu entlasten. Die Einführung ist eine Gemeinschaftsleistung, die aber insbesondere in den Kommunen ein Kraftakt ist. Deshalb übernehmen wir bei der Finanzierung Verantwortung, weil wir möchten, dass dieser entscheidende Baustein der Mobilitätswende ein Erfolg wird.“

Die Liquidität der Unternehmen kann zusätzlich auch durch die Kundinnen und Kunden gesichert werden – nämlich, indem sie das Ticket vor Ort oder über die „FahrPlaner“-App der Niedersachsentarif GmbH und des Verkehrsverbundes Bremen/Niedersachsen erwerben. Das Land wird ab Montag unter dem Titel „Support your local Öffi“ in den sozialen Medien darauf hinweisen. Die Bildmotive sind im Anhang zu finden.

Lies: „Wir wollen das Mobilitätsverhalten in Niedersachsen grundlegend und nachhaltig ändern. Dafür müssen wir aber auch gute ÖPNV-Angebote vorhalten. Und das gelingt nur, wenn wir unsere Aufgabenträger unterstützen. Deshalb ist es wichtig, dass das Geld in der Region bleibt und die Unternehmen nicht erst später einen Ausgleich über die Bundesmittel erhalten.“ 


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