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Hannover Nachrichten vom 14.April 2023

Im Maschpark in Hannover © Ulrich Stamm
Im Maschpark in Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Delegation aus ukrainischer Solidaritätspartnerstadt Mykolajiw bei HANNOVER MESSE

Stadt hilft bei Vermittlung von Wirtschaftskontakten für Wiederaufbau

Lieferung von weiteren Fahrzeugen und Hilfsmaterial für Sommer geplant

Hannovers ukrainische Partnerstadt* Mykolajiw ist schwer vom russischen Angriffskrieg zerstört worden und hat – trotz des andauernden Krieges –  den Wiederaufbau fest im Blick.

Aus diesem Grund besucht eine Delegation auf Einladung von Oberbürgermeister Belit Onay mit Bürgermeister Oleksandr Syenkevych vom 17. bis zum 20. April Hannover und die HANNOVER MESSE.

Die Landeshauptstadt Hannover unterstützt Mykolajiw bei der Vermittlung von Wirtschaftskontakten aus u.a. Industrie-, Energie- und Baubranche und bietet Gelegenheit für den fachlichen Austausch im Bereich Innenstadt- bzw. nachhaltige Quartiersentwicklung.

Auf dem Programm steht auch ein Besuch bei der enercity AG zur Information über Wasserversorgungsprojekte. Die Stadt plant zudem einen weiteren Hilfstransport kommunaler Nutzfahrzeuge bis zum Sommer.

Oberbürgermeister Belit Onay betont: „Die HANNOVER MESSE ist eine sehr gute Plattform für Mykolajiw, um mit Blick auf den Wiederaufbau der Stadt Zugang zu relevanten Kontakten und innovativen Lösungen zu erhalten.

Auch wenn in der Ukraine leider immer noch Krieg herrscht, bewundere ich, wie sich Bürgermeister Syenkevych für eine nachhaltige Zukunft seiner Stadt aktiv engagiert, und freue mich, dass Hannover dazu einen Beitrag leisten kann. Hannover zeigt damit einmal mehr, wie Solidarität konkret gelebt wird“.

Bürgermeister Oleksandr Syenkevych sagte im Vorfeld der Reise: „Ich freue mich sehr auf den Besuch unserer Partnerstadt Hannover. Wir haben lange Zeit online kommuniziert, was uns aber nicht daran gehindert hat, wichtige Fragen zum Schutz und zur Versorgung von Mykolajiw zu lösen, insbesondere in Zeiten während Mykolajiw unter massivem Beschuss stand.

Ich hoffe auf einen regen Austausch während meines Aufenthaltes in Hannover.  Vor allem freue ich mich darauf, die Vertreter*innen der Stadtgemeinschaft von Hannover zu treffen, die seit den ersten Tagen des russischen Einmarsches an unserer Seite standen – sowohl mit ihren Gedanken als auch mit ihrer tatkräftigen Unterstützung.

Derzeit arbeiten unsere städtischen Einrichtungen mit Hochdruck am Wiederaufbau der Stadt. So entwickeln wir in Zusammenarbeit mit internationalen Partner*innen einen neuen Masterplan für die Stadt, und wir haben auch begonnen, kommunale Einrichtungen wie Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten schrittweise wiederherzustellen“.

Nach der Befreiung von Cherson ist die Lage in Mykolajiw nach Einschätzung von Syenkevych inzwischen viel ruhiger und sicherer geworden. Heute kehrten immer mehr Einwohner*innen in die Stadt zurück. Waren es in den schwierigsten Monaten noch 200.000 Einwohner*innen in Mykolajiw, so seien es heute bereits etwa 350.000.

Die Stadt versorge sie mit allen notwendigen kommunalen Dienstleistungen und ermögliche die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Die größte Herausforderung stelle derzeit die Vorbereitung von Schutzräumen in Bildungseinrichtungen dar, um den Unterricht ab September diesen Jahres wieder aufnehmen zu können.

Bürgermeister Syenkeych wird auf der Hannover Messe am kommenden Montag, 17. April, von Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay und Viola von Cramon-Taubadel, der stellvertretenden Vorsitzenden der Delegation im Parlamentarischen Assoziationsausschuss EU-Ukraine des Europäischen Parlaments begleitet, die ebenfalls die Bedeutung der Initiative der Solidaritätspartnerstädte unterstrich.

„Die von der Bundesregierung ins Leben gerufenen “Solidaritätspartnerschaften mit der Ukraine” sind das ideale Instrument, um auf der lokalen und städtischen Ebene den Menschen in der Ukraine sehr direkt beizustehen. Genau diese Hilfe ist so bedeutend für die vom Leid und russischen Terror geplagten Ukrainer*innen. Für uns in der EU sind diese Solidaritäts-Partnerschaften ein gutes Vorbild, um eine ähnlich niedrigschwellige und unbürokratische Hilfe für alle EU-Mitgliedstaaten im Zuge auszuschreiben.“

Ein gemeinsamer Rundgang wird von der Deutschen Messe AG organisiert. Besucht werden u.a. Unternehmen mit Expertise im Bereich Wasserstoffwirtschaft- und technologie. Mittags wird Bürgermeister Syenkevych auf dem von hannoverimpuls, der gemeinsamen Wirtschaftsförderungsgesellschaft von Landeshauptstadt und Region, organisierten HANNOVER-Stand die aktuelle Situation in Mykolajiw skizzieren und die geplanten Wiederaufbauprojekte der städtischen Infrastruktur präsentieren.

In diesem Rahmen sind hannoversche Unternehmen aus zahlreichen Branchen wie z.B. Automatisierung, Baubranche oder Ver- und Entsorgung eingeladen, mit Möglichkeit zum Austausch und zur Vernetzung.

Auf der Agenda der Delegation stehen in der kommenden Woche viele weitere Termine, so auch ein Besuch der enercity AG zur Skizzierung von Wasserversorgungsprojekten. In Mykolajiw ist die Trinkwasserversorgung komplett zerstört worden und die Delegation hat großes Interesse sich über die Technologien in Bezug auf den Aufbau von Versorgungssystemen zu informieren. Der Stadtbaurat der Landeshauptstadt Hannover, Thomas Vielhaber, wird im Rahmen des viertägigen Besuchs über die aktuellen Pläne der Innenstadtentwicklung in Hannover informieren und deren geplante Umsetzung auch bei einem Stadtrundgang vor Ort erläutern. Mit Vertreter*innen des Umweltdezernats ist ein Besuch des Stadtteils Kronsberg und des Projektes „KlimaWohl-Quartier Herzkamp“ geplant. Ziel ist es, durch die Präsentationen und den Austausch der Stadt Mykolajiw wichtige Impulse für ihre Infrastrukturprojekte zu geben und auf diese Weise den Wiederaufbau zu unterstützen.

Darüber hinaus ist noch ein Besuch des humanitären Zentrums des Ukrainischen Vereins e.V. in Bornum geplant. Dort wird die Delegation sich über die bisherigen ehrenamtlichen Unterstützungsaktivitäten erkundigen und mit Geflüchteten und ehrenamtlichen Helfer*innen ins persönliche Gespräch kommen.

*Die Solidaritätspartnerschaft Hannovers mit Mykolajiw ist darauf ausgerichtet, gezielte und bedarfsorientierte Hilfe in der südukrainischen Kommune mit ihren 480.000 Einwohner*innen zu leisten. Anders als eine traditionelle Städtepartnerschaft, die auf einem breiten inhaltlichen Themenspektrum aufbaut, ermöglicht die Solidaritätspartnerschaft zunächst praktische Unterstützung in der Notsituation. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fördert solche Partnerschaften.


Video-Preview: Eurovision Song Contest 2023

Freitag, 21. April, von 17.30 bis 20.30 Uhr in der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover, Burgstraße 14, 30159 Hannover

Unter dem Motto „United by Music“ findet am 13. Mai im britischen Liverpool der 66. Eurovision Song Contest (ESC) statt. Die mit mehr als 200 Millionen Zuschauer*innen meistgesehene Musiksendung der Welt liefert auch in diesem Jahr wieder reichlich Gesprächsstoff: Wer hat die spannendsten Beiträge? Wer präsentiert die beste Show? Und vor allem: Welche Chancen hat Deutschland?

„Dr. Eurovision“ Irving Wolther präsentiert in einer exklusiven Video-Preview in der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (Burgstraße 14) am kommenden Freitag (21. April) von 17.30 bis 20.30 Uhr die 37 Beiträge des diesjährigen Wettbewerbs von A wie Albanien bis Z wie Zypern. Unterhaltsam und kenntnisreich erzählt der ausgewiesene Song-Contest-Experte spannende Hintergründe zu den einzelnen Teilnehmer*innen und ihren Liedern, aber auch zur Veranstaltung in Liverpool, die dieses Jahr in England stellvertretend für den Vorjahressieger Ukraine ausgerichtet wird. Wie beim echten Song Contest werden die Zuschauer*innen vor Ort ihre Favoriten wählen. Das geht dank eines komfortablen Online-Tools ganz einfach per Smartphone.

Der Eintritt ist frei. Die VHS als Veranstalterin bittet jedoch um Spenden für die Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien, beispielsweise an folgende Einrichtungen:

Über weitere Spendenmöglichkeiten informiert auch die Tagesschau auf ihrer Internetpräsenz: https://www.tagesschau.de/spendenkonten/spendenkonten-137.html.

Dr. Irving Benoît Wolther ist Sprach- und Kulturwissenschaftler und verfolgt den Song Contest seit vielen Jahren als Fan, Forscher und Journalist. Seine Begeisterung für die ESC-Veranstaltungen, für die Musik und die vielen Sprachen und Kulturen prägte seinen beruflichen Werdegang. 2006 wurde er dank seiner Dissertation „Kampf der Kulturen – Der Eurovision Song Contest als Mittel national-kultureller Repräsentation“ zu „Dr. Eurovision“. Seither schreibt er für den NDR auf eurovision.de über den größten Musikwettbewerb der Welt.


Ein Mähroboter unterstützt die Pflege des Stadtparks

Die Grünflächenverwaltung der Stadt hat ab Montag (17. April) einen neuen „Mitarbeiter“: Ein Mähroboter im Stadtpark am Hannover Congress Centrum soll die zwei Hektar große Rasenfläche regelmäßig schneiden und damit die Pflege der denkmalgeschützten Grünanlage sicherstellen.

Das Gerät wird ab dem 17. April von montags bis freitags täglich in der Zeit von 6 bis 10 Uhr im Einsatz sein, damit rechtzeitig bis zur Hauptnutzungszeit ab Mittag die Pflegearbeiten beendet sind. Aber auch frühe Besucher*innen des Stadtparks können die beliebte Liege- und Freizeitfläche ohne Einschränkungen nutzen, weil der Roboter mittels Sensoren Hindernisse erkennt und rechtzeitig und zuverlässig umfährt.

Der leistungsfähige Mähroboter ist 124 Zentimeter lang, 108 Zentimeter breit, 44 Zentimeter hoch und wiegt 72 Kilogramm. Die Kosten für die Anschaffung belaufen sich auf rund 30.000 Euro. Die Maschine verfügt über sehr kleine freischwingende Messer, die sich unter dem Mähdeck befinden. Eine breite Schutzzone zwischen der Außenkante des Mähdecks und den Messern sorgt zusätzlich für Sicherheit während des Betriebs. Darüber hinaus können die Stadtparkmitarbeiter*innen im Zweifelsfall jederzeit in den Betrieb des Gerätes eingreifen.

Bisher erfolgte die Rasenmahd im Stadtpark einmal in der Woche mit einem Aufsitzmäher. Mit dem neuen Roboter reduziert sich der zeitliche Personalaufwand für das Mähen auf rund ein Drittel und kann die Verwaltung bei der Stadtparkpflege personelle Engpässe kompensieren. Randbereiche und abgelegene Einzelflächen werden weiterhin per Hand gemäht. Die eingebaute Satellitentechnik (GPS) sorgt für eine zusätzliche Diebstahlsicherung.


24.April: Stadtbäume in Zeiten des Klimawandels: Vortragsabend in der VHS

„Stadtbäume, die Klimakühler – wichtiger denn je“ heißt eine Vortragsveranstaltung der Landeshauptstadt Hannover am 24. April. Hendrika von Waveren berichtet über Hitzeinseln in Großstädten und über das Modell „TreeChecker“, das sie für das Schulbiologiezentrum entwickelt hat. Das ist ein sogenanntes „bürgerwissenschaftliches“ Projekt („Citizen Science“), das Einwohner*innen einlädt, den Gesundheitszustand ihrer Stadtbäume einzuschätzen. In einem zweiten Vortrag referiert Manuel Kornmayer, Bereichsleiter Grünflächen im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, unter dem Titel „Hannovers Stadtbäume“ zu deren geschichtlicher Entwicklung und wie Bepflanzung und Pflege an den Klimawandel angepasst werden.

Die Veranstaltung in der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule (VHS), Burgstr. 14, beginnt um 18 Uhr und kann sowohl vor Ort besucht als auch online verfolgt werden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Für die Online-Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich: telefonisch unter (05 11) 1 68 – 3 62 50 oder per E-Mail unter gesundleben.vhs@hannover-stadt.de. Bei Teilnahme vor Ort in der VHS wäre eine Anmeldung für die Planung wünschenswert.

Die Veranstaltung am Vortag des „Internationalen Tag des Baumes“ findet in Kooperation des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün mit der VHS statt. Weitere Informationen bietet das Internet unter www.hannover.de/tag-des-baumes-lhh.


Brückenneubau über den Landwehrgraben in der Eilenriede

Der städtische Forstbetrieb saniert ab kommendem Montag (17. April) eine Holzbrücke über den Landwehrgraben im Stadtteil Waldheim. Die Brücke verbindet einen Radweg in der Eilenriede mit dem Lenzbergweg. Sie ist bis voraussichtlich kommenden Freitag (21. April) gesperrt. Eine Umleitung wird rechtzeitig eingerichtet und ausgeschildert. Im Bereich der Brücke am Lenzbergweg ist mit erhöhtem Baustellenverkehr zu rechnen.


Stadtentwicklungs- und Bauausschuss tagt öffentlich

Der Stadtentwicklungs- und Bauausschuss tagt am kommenden Mittwoch (19. April) um 15 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, in öffentlicher Sitzung. Die vollständige Tagesordnung ist im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de zu finden.


Sitzung des Ausschusses für Integration, Europa und internationale Kooperation (Internationaler Ausschuss)

Am Donnerstag (20. April) findet um 17 Uhr im Hodlersaal des Neuen Rathauses eine öffentliche Sitzung des Ausschusses für Integration, Europa und internationale Kooperaton (Internationaler Ausschuss) statt.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.


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Laatzen: Verkehrsinfo der ÜSTRA

Ersatzverkehr durch Busse © ÜSTRA
Ersatzverkehr durch Busse © ÜSTRA

Stadtbahnlinie 1: Ersatzverkehr mit Bussen am Montagabend in Laatzen

LAATZEN.

Am Montagabend, 17. April 2023, muss der Stadtbahnverkehr auf der Linie 1 ab circa 22 Uhr bis zum Betriebsschluss zwischen der Haltestelle „Laatzen/Eichstraße“ und dem Endpunkt „Laatzen“ unterbrochen werden. In diesem Zeitraum wird für diesen Streckenabschnitt ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Bahnen der Linie 1 mit dem Ziel „Sarstedt“ werden umgeleitet.

Ablauf des Ersatzverkehrs

Während der Sperrpause fahren die Ersatzbusse zwischen der Haltestelle „Laatzen/Eichstraße“ und dem Endpunkt „Laatzen“. Der Umstieg zwischen den Stadtbahnen und Ersatzbussen erfolgt an der Haltestelle „Laatzen/Eichstraße“. Alle betroffenen Haltestellen werden in der Nähe der regulären Stadtbahnhaltestellen bedient. 

Umleitung der Stadtbahnlinie 1 mit dem Fahrtziel „Sarstedt“

Alle Stadtbahnen der Linie 1, die bis zum Endpunkt „Sarstedt“ fahren, werden umgeleitet und fahren im Bereich Grasdorf die Strecke der Stadtbahnlinie 2. Alle Haltestellen der Linie 2, die auf dem Fahrtweg liegen, werden mitbedient.  Die Stadtbahnlinie 2 ist von der Sperrpause nicht betroffen und fährt die reguläre Strecke zwischen „Rethen“ und „Alte Heide“.

Grund für die Sperrpause: Abschluss der Reparaturarbeiten nach Bombensprengung

Die abendliche Sperrpause ist notwendig, da die Reparaturarbeiten an den Gleisanlagen nach der Bombensprengung auf der Erich-Panitz-Straße vom 5. März, die zu erheblichen Schäden an Gleis und Oberleitung geführt hatten, abgeschlossen werden. 

Aktuelle Infos auf uestra.de und in der GVH App

Die ÜSTRA bittet alle Fahrgäste mehr Fahrzeit einzuplanen. Es wird empfohlen, sich vor Fahrtantritt auf uestra.de oder in der GVH App über kurzfristige Verkehrseinschränkungen zu informieren. Zudem werden die Fahrgäste mit Aushängen und Ansagen auf den betroffenen Streckenabschnitten über die Ersatzverkehre informiert.


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Volkswagen Nutzfahrzeuge baut neue Akademie auf dem Werksgelände in Stöcken

Zwei Auszubildende von VWN bei der Inspektion am ID. Buzz. © VWN
Zwei Auszubildende von VWN bei der Inspektion am ID. Buzz. © VWN

Neues Ausbildungszentrum in unmittelbarer Nähe zur Fabrik | Klares Bekenntnis zum Standort Hannover | Moderne Ausbildung gehört zum Selbstverständnis von VWN

HANNOVER.

Vorstand und Betriebsrat von Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) haben entschieden, die Ausbildung in Hannover an einem Standort zu bündeln. Dafür werden auf dem Werksgelände in Hannover-Stöcken mehrere Sektoren im so genannten Südrandbau umgebaut. So entsteht in unmittelbarer Nähe zur Fabrik ein zukunftsweisendes und modernes Akademie-Gebäude für eine starke Ausbildung.

Mit der Neugestaltung der Akademie mitten im Werk Stöcken soll auch die Bindung der Auszubildenden an die Fabrik bereits während der Ausbildungsphase gestärkt werden. Für die Ausbildung werden dafür zusätzliche Flächen auf dem Gelände genutzt, die sich aus einer anderen Büronutzung ergeben. Somit lässt sich jetzt eine werksinternen Lösung realisieren, wie sie in der Vor-Corona-Zeit noch nicht denkbar war.

Auszubildende in einer virtuellen Trainingsumgebung mit VR-Brille und Controller. © VWN
Auszubildende in einer virtuellen Trainingsumgebung mit VR-Brille und Controller. © VWN

Dazu Astrid Fontaine, im Markenvorstand verantwortlich für Personal und Transformation: „Ich freue mich sehr, dass es uns jetzt möglich wird, die Akademie direkt im Werk neu zu gestalten. So entsteht eine moderne und innovative Ausbildungsstätte genau an dem Ort, an dem auch unsere Fahrzeuge produziert werden. Die Ausbildung junger Menschen in einem modernen und zukunftsfähigen Umfeld gehört zum Auftrag und Selbstverständnis unseres Unternehmens. Genauso wie der Anspruch, das lebenslange Lernen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern. Beides sind wichtige Bestandteile der mit dem Sozialpartner von VWN geschlossenen Standortvereinbarung für Hannover.“

Nach einer früheren Planung war als eine Standortvariante für einen möglichen Neubau die Science Area 30X (der frühere Wissenschafts- und Technologiepark Hannover) in Marienwerder vorgesehen. Die Rahmenbedingungen für einen solchen Neubau haben sich während der bisherigen Planungsphase allerdings grundlegend verändert. Unternehmensleitung und Betriebsrat von VWN geben mit den heutigen Möglichkeiten auf dem Werksgelände daher jetzt der internen Lösung den Vorrang.

„Wir bedauern die Entscheidung, die Akademie nicht in der Science Area 30X zu errichten, können sie aber angesichts der neuen Möglichkeiten im Werk nachvollziehen“, sagt Anja Ritschel, die Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Stadt Hannover, die zugleich betont: „Es ist gut, dass bei VWN ein starkes und modernes Ausbildungszentrum entsteht. Das ist ein zukunftsgerichtetes Signal und ein klares Bekenntnis zum Standort Hannover.“ Die nun wieder frei werdende Fläche sei bei grundsätzlicher Gewerbeflächenknappheit in der Landeshauptstadt aber auch ein unfreiwilliger ‚Glücksfall‘, erläutert Ritschel weiter: „So verfügen wir für Anfragen aus dem High-Tech-Bereich, die sich in der Science Area 30X ansiedeln möchten, wieder über ein breiteres Angebot.“

Auszubildender beim Einscannen eines Werkstücks mit dem 3D-Scanner. © VWN
Auszubildender beim Einscannen eines Werkstücks mit dem 3D-Scanner. © VWN

Heute ist die Ausbildung bei VWN auf mehrere Sektoren über das Werksgelände in Hannover-Stöcken verteilt, dazu kommt ein Außenstandort in Langenhagen. Die neue Akademie wird sich gebündelt im Südrandbau des Werks in den Sektoren 4, 5, 6 und angrenzenden Flächen befinden. Die Umbaumaßnamen starten 2024. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2027 geplant.


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Ministerpräsident Weil zur Abschaltung der letzten deutschen Kernkraftwerke

Der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil im Interview
Der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil im Interview © Ulrich Stamm

Statement aus der Niedersächsischen Staatskanzlei

HANNOVER.

Ministerpräsident Stephan Weil äusserte sich am Freitag (14.April 2023) zur endgültigen Abschaltung der letzten Kernkraftwerke in Deutschland wie folgt:

„Am 15. April 2023 gehen deutschlandweit die letzten drei Atomkraftwerke endgültig vom Netz, darunter auch das AKW Emsland in Lingen. Ein historischer Tag für unser Land. Damit ziehen wir einen Schlussstrich unter den über Jahrzehnte währenden Konflikt um die Nutzung der Kernenergie.

Gerade auch vor dem Hintergrund der Atommülltransporte in das Zwischenlager Gorleben und der radioaktiven Abfälle im maroden Asse-Bergwerk, sind wir uns in Niedersachsen des gesellschaftlichen Konfliktpotentials, aber auch besonders der Risiken und Gefahren der Atomenergienutzung besonders bewusst.  

Die Kernenergie ist eben nicht „sauber“, sondern hinterlässt vielen Generationen einen hochgefährlichen strahlenden Abfall für Mensch und Umwelt. Und auch nach dem Abschalten der letzten Kernkraftwerke bleiben große Herausforderungen: der sichere Rückbau und die fachgerechte Entsorgung der Kraftwerksbauten, die Zwischenlagerung der Brennstäbe sowie die Auswahl eines Endlagers für die hochradioaktiven Abfälle.

Mein herzlicher Dank gilt den Beschäftigten des AKW in Lingen, die viele Jahre für einen sicheren Betrieb des Kernkraftwerks gesorgt haben.

Das Ende für die Atomkraft ist zugleich der endgültige Neustart für die Energiewende: alle Beteiligten können jetzt voll und ganz den Schalter umlegen und sich auf den Ausbau der Erneuerbaren Energien und die Nutzung grüner Wasserstofftechnologie konzentrieren.

Niedersachsen, das Energieland Nr. 1, wird bei der sicheren, sauberen und verlässlichen Energieversorgung weiterhin eine zentrale Rolle spielen – mit dem beschleunigten Ausbau von Windkraft an Land und auf See, der Solarenergienutzung und der Wasserstoffwirtschaft machen wir unser Land zukunftsfest und tragen dazu bei, dass wir den Klima- und Umweltschutz voranbringen. Niedersachen wird so zum Motor der Energiewende für ganz Deutschland.“


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Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 14.April 2023

Indizes vom 13.04.2023
Indizes vom 13.04.2023

Marktberichte der Börse Frankfurt

FRANKFURT/MAIN.

Hohe Kursgewinne in der Luxusgüterbranche haben an den wichtigsten europäischen Börsen am Donnerstag für gute Laune gesorgt. Ausschlaggebend war ein starker Jahresstart des französischen Konzerns LVMH (LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton). Am Nachmittag stützte die Erholung am US-Aktienmarkt die Kurse, sodass der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) quasi auf Tageshoch mit plus 0,67 Prozent auf 4363,24 Punkten schloss.

Der französische CAC 40 stieg erneut auf ein Rekordhoch, um nur wenige Punkte darunter mit plus 1,13 Prozent bei 7480,83 Zählern aus dem Handel zu gehen. Die LVMH-Aktien setzten sich in beiden Indizes an die Spitze mit einem Kurszuwachs von 5,7 Prozent und trieben sie damit an. Der britische FTSE 100 legte nur um 0,24 Prozent auf 7843,38 Punkte zu.

LVMH erreichten mit 884,50 Euro erneut ein Rekordhoch und kosteten zum Börsenschluss 883,90 Euro. Die Marktkapitalisierung beläuft sich damit auf gut 441 Milliarden Euro – damit ist LVMH das mit Abstand wertvollste Unternehmen im Leitindex der Eurozone. Gute Geschäfte mit Leder und Mode hatten dem Branchenprimus einen glänzenden Jahresstart beschert, der nun der gesamten Branche Rückenwind verlieh. So waren Hermes (Hermès (Hermes International)), L’Oreal (LOréal), Kering und EssilorLuxottica hinter LVMH die Favoriten im EuroStoxx und Cac 40 mit Kursaufschlägen von teils mehr als drei Prozent.

Auch in der Schweiz wurde mit Richemont die Gewinnerliste von einem Luxusgüterwert angeführt. Richemont schlossen 4,4 Prozent fester. Givaudan verloren indes nach gutem Start 0,7 Prozent. Der Duftstoffhersteller erzielte im ersten Quartal wegen ungünstiger Wechselkurse und einem schwachen Nordamerika-Geschäft weniger Umsatz.

Eine Anhebung der Jahresprognose befeuerte die Rekordjagd der Papiere von Novo Nordisk. In Kopenhagen stiegen die Titel des Insulinherstellers in der Spitze um 4,4 Prozent. Am Ende blieb ein Plus von 1,1 Prozent.

In London waren die Anteile des Luxusmodeherstellers Burberry mit plus 2,5 Prozent unter den Favoriten im Leitbarometer „Footsie“. Im weiter gefassten FTSE 250 sprangen Network International Holdings (Network International) nach einem vorläufigen Übernahmeangebot einer von CVC Capital Partners unterstützten Investorengruppe für den Anbieter von Zahlungslösungen um gut 23 Prozent hoch.

Am Ende im EuroStoxx standen Enel mit minus 3,9 Prozent. Marktteilnehmer reagierten damit auf den Vorschlag der italienischen Regierung, Flavio Cattaneo zum neuen Chef des Versorgers zu ernennen. Die Analysten der kanadischen Bank RBC stellten dessen Fähigkeiten zwar nicht in Frage. Allerdings gebe es Zweifel hinsichtlich der Unternehmensstrategie. So könnte es zu einer stärkeren Konzentration auf den italienischen Heimatmarkt kommen. Auch das Tempo der Umstellung auf Erneuerbare Energien könnte sich ändern.

(Quelle:finanzen.net)


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Tatort-Preview mit Wotan Wilke Möhring

Tatort-Preview
Tatort-Preview "Verborgen" im Astor Grand Cinema Hannover mit Wotan Wilke Möhring und Kollegen © Ulrich Stamm

NDR zeigt Jubiläums-„Tatort“ im Astor Grand Cinema in Hannover

HANNOVER.

Am Donnerstag Abend (13.April 2023) gab es im Astor Grand Cinema Hannover eine Kino-Preview der besonderen Art für alle „Tatort“-Fans.

v.l. NDR Intendant Joachim Knuth, Wotan Wile Möhring und der Niedersächsiche Ministerpräsident Stephan Weil zur Tatort-Preview "Verborgen" im Astor Grand Cinema Hannover am 13.April 2023
v.l. NDR Intendant Joachim Knuth, Wotan Wile Möhring und der Niedersächsiche Ministerpräsident Stephan Weil zur Tatort-Preview „Verborgen“ im Astor Grand Cinema Hannover am 13.April 2023 © Ulrich Stamm

„Verborgen“ heißt die neue „Tatort“-Folge des NDR – und sie steht zugleich für ein Jubiläum: Vor zehn Jahren gab Thorsten Falke (Wotan Wilke Möhring) in der Reihe seinen Einstand als Hauptkommissar. Gemeinsam mit seiner Kollegin Julia Grosz (Franziska Weisz) ist er in dem aktuellen Fall in Hannover im Einsatz. Bevor der Film seine Premiere im Ersten hat, hatte der NDR zu einer Preview ins Astor dieser Uraufführung geladen; die Karten für diese Vorstellung wurden an die vielen „Tatort“-Fans verlost und waren nicht im Verkauf erhältlich.

Tatort Preview "Verborgen" im Astor Grand Cinema in Hannover am 13.April 2023
Tatort Preview „Verborgen“ im Astor Grand Cinema in Hannover am 13.April 2023 © Ulrich Stamm

Natürlich war der Hauptdarsteller Wotan Wilke Möhring, wie auch Schauspielerinnen und Schauspieler der Folge, Regisseurin Neelesha Barthel und Produzent Björn Vosgerau als auch NDR Intendant Joachim Knuth zur Vorstellung im Kino; als besonderer Gast der „Tatort“ Preview saß Ministerpräsident Stephan Weilmit im Kinosaal.

v.l. Wotan Wilke Möhring, NDR-Intendant Joachim Knuth und Ministerpräsident Stephan Weil bei der Tatort-Preview "Verborgen" im Astor Grnad Cinema in Hannover © Ulrich Stamm
v.l. Wotan Wilke Möhring, NDR-Intendant Joachim Knuth und Ministerpräsident Stephan Weil bei der Tatort-Preview „Verborgen“ im Astor Grnad Cinema in Hannover © Ulrich Stamm

Im Mittelpunkt der Handlung von „Verborgen“ steht Jon Makoni (Alois Moyo). Als sein 17-jähriger Sohn Noah verschwindet, wendet er sich in seiner Verzweiflung an die Polizei, obwohl es für ihn und seine Frau Hope (Sheri Hagen) gefährlich werden könnte, ins Visier der Behörden zu geraten: Denn auch wenn die Makonis seit Jahren in Hannover leben und arbeiten, haben sie keine Papiere und sind damit faktisch nicht existent. Die Ermittler Falke und Grosz führt die Suche nach einem Schleusernetzwerk nach Hannover. Ein unbekannter Toter wird in einem Lkw aufgefunden. In der Hoffnung, dass die Ermittler ihm bei der Suche nach seinem Sohn helfen, bietet sich Jon als Zeuge an. Um die Identität des Toten zu klären und den verschwundenen Noah vor einem ähnlichen Schicksal zu retten, dringen sie tief in Hannovers Schattenwirtschaft ein.

Ministerpräsident Stephan Weil zur Tatort-Preview "Verborgen" im Astor Grand Cinema Hannover
Tatort-Preview „Verborgen“ im Astor Grand Cinema Hannover © Ulrich Stamm

Das Erste zeigt den „Tatort: Verborgen“ am Sonntag, 16. April, ab 20.15 Uhr. Im Anschluss ist der Film in der ARD Mediathek verfügbar.


Blitzlichtgewitter bei der Tatort-Preview VERBORGEN im Astor Grand Cinema Hannover am 13.April 2023 © Matthias Falk

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Hannover Nachrichten vom 13.April 2023

Augustenbrücke in Hannover-Herrenhausen © Ulrich Stamm
Augustenbrücke in Hannover-Herrenhausen © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Zum „Internationalen Tag des Baumes“: Stadtbäume in Zeiten des Klimawandels: Vortragsabend in der VHS

„Stadtbäume, die Klimakühler – wichtiger denn je“ heißt eine Vortragsveranstaltung der Landeshauptstadt Hannover am 24. April. Hendrika von Waveren berichtet über Hitzeinseln in Großstädten und über das Modell „TreeChecker“, das sie für das Schulbiologiezentrum entwickelt hat. Das ist ein sogenanntes „bürgerwissenschaftliches“ Projekt („Citizen Science“), das Einwohner*innen einlädt, den Gesundheitszustand ihrer Stadtbäume einzuschätzen. In einem zweiten Vortrag referiert Manuel Kornmayer, Bereichsleiter Grünflächen im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, unter dem Titel „Hannovers Stadtbäume“ zu deren geschichtlicher Entwicklung und wie Bepflanzung und Pflege an den Klimawandel angepasst werden.

Die Veranstaltung in der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule (VHS), Burgstraße 14, beginnt um 18 Uhr und kann sowohl vor Ort besucht als auch online verfolgt werden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Für die Online-Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich: telefonisch unter (05 11) 1 68 – 3 62 50 oder per E-Mail unter gesundleben.vhs@hannover-stadt.de. Bei Teilnahme vor Ort in der VHS wäre eine Anmeldung für die Planung wünschenswert. Für Schulklassen ist hingegen eine Anmeldung erforderlich.

„Tag des Baumes“

Die Veranstaltung des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün in Kooperation mit der VHS findet am Vortag des „Internationalen Tag des Baumes“ statt, den es auf Beschluss der Vereinten Nationen seit 1952 weltweit immer am 25. April gibt. Dieser Tag soll vor allem die Bedeutung der Bäume für den Menschen und die Umwelt im Bewusstsein halten. Der Aktionstag soll dazu motivieren, sich aktiv für den Wald einzusetzen und etwas für die Bäume zu tun. In diesem Zusammenhang wird auch seit 1989 jedes Jahr ein „Baum des Jahres“ ausgewählt und in den Fokus gerückt. 2023 ist die Moor-Birke der Baum des Jahres. Alle „Bäume des Jahres“ werden vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün auf der „Alten Bult“ (Südstadt) gepflanzt, auch im Kinderwald Hannover gibt es eine „Allee der Bäume des Jahres“.

Ein besonderer Fokus liegt auf den Stadtbäumen. Denn sie sind „Alleskönner“ und, bezogen auf das Stadtklima, auch „Klimaretter“. Sie kühlen und reinigen die Luft, speichern klimaschädliches Kohlendioxid, geben Sauerstoff ab, spenden Schatten an Hitzetagen, dämpfen den Stadtlärm und tun auch den Menschen durch ihre Optik gut. Zudem sind Bäume Lebensraum für viele Tiere und sorgen so für mehr Natur in der Stadt. Insekten, Vögel, Eichhörnchen und Fledermäuse finden hier Unterschlupf, Nahrung und Nistplätze.

Hitzeproblematik in Großstädten und „TreeChecker“ 

Citizen Science bedeutet „Bürger*innen schaffen Wissen“ und soll Menschen für die Beobachtung und Einschätzung der Baumgesundheit sensibilisieren. Dabei können kurzzeitig Baum-Daten erhoben werden, oder es kann sich für ein bestimmtes Baum-Projekt engagiert werden, um gemeinsam mit Wissenschaftler*innen und/oder anderen Ehrenamtlichen ein Forschungsthema zu vertiefen. Der „TreeChecker“ ist eine Internet-Plattform des Schulbiologiezentrums Hannover, um Bäume zu bestimmen, die Baumgesundheit zu beurteilen und die Daten in eine interaktive Karte einzupflegen. Interessierte können sich auf der Karte einen Überblick verschaffen, wo welche Baumarten wachsen und in welchem Zustand sie sind.

Vortrag „Stadtbäume“

Im Mittelpunkt wachsender Gefährdungen der Bäume stehen die immer häufiger auftretenden Wetterextreme. Stadtbäume werden in Zukunft, vor dem Hintergrund des Klimawandels und immer heißer werdenden Sommer oder Sturmereignissen, immer wichtiger. In dem Vortrag wird erläutert, wie es um die Gesundheit unserer Stadtbäume steht und welche Maßnahmen der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün unternimmt, um den Auswirkungen des Klimawandels zu begegnen und die Stadtbäume „zukunftsfähig“ zu machen.

Weitere Informationen zu dem Thema bietet die Stadt online unter www.hannover.de/tag-des-baumes-lhh.


Rap-Workshop mit Spax für Jugendliche ab 14 Jahren

Einen viertägigen Rap-Workshop bietet die Musikschule der Landeshauptstadt Hannover in Kooperation mit der IGS Linden für Jugendliche ab 14 Jahren an. Der bekannte Rapper Spax leitet den Workshop vom 19. bis zum 21. April jeweils von 16 bis 20 Uhr im „Pueblo“ (IGS Linden), Am Lindener Berge 12 in Hannover.

In lockerer Atmosphäre wird diskutiert, freestylen geübt, sich mit dem Hip-Hop-Kodex beschäftigt und der große Abschluss-Auftritt geprobt. Text, Choreo und Outfit werden dabei von den Teilnehmer*innen bestimmt.

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen bitte an MusikGlobal@hannover-stadt.de oder per Telefon: 01525 553 96 726.

Beim Abschlusskonzert am 21. April präsentieren die Jugendlichen um 19.30 Uhr im „Pueblo“ ihre Texte samt Performance.
Weitere Infos unter www.musikschule-hannover.de


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Gelbe Tonne für Verpackungsmüll ersetzt Gelbe Säcke in Hannover

Hannover tauscht den gelben Sack gegen die gelbe Tonne ©  aha Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover
Hannover tauscht den gelben Sack gegen die gelbe Tonne ©  aha Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover

aha verlängert Frist für die Abfuhr der Gelben Säcke | Antrag auf Sondernutzung ebenfalls bis Ende Juni möglich

HANNOVER.

Seit Anfang Januar 2023 ersetzt die Gelbe Tonne für Verpackungsmüll die Gelben Säcke in der Stadt Hannover. Die Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) spart durch die Tonneneinführung rund 35 Millionen Säcke Plastikmüll jährlich ein, das sind 700 Tonnen Plastik weniger, die die Umwelt belasten.

„Die Einführung der Gelben Tonne in der Stadt Hannover läuft nach Plan. Um den Eigentümerinnen und Eigentümern jedoch die Umstellung auf die richtige Tonnengröße zu ermöglichen, verlängern wir die Frist zur Abholung der Säcke bis Ende Juni, da die Stadtsauberkeit für uns an erster Stelle steht“, sagt aha-Geschäftsführer Thomas Schwarz.

Die Eigentümer*innen haben dadurch mehr Zeit, einen Antrag auf Sondernutzung im öffentlichen Raum zu stellen, falls nur auf dem Fußweg Platz für die Gelbe Tonne ist. In diesem Fall muss ein entsprechender Antrag beim Tiefbauamt gestellt werden. Dies ist jedoch nur möglich, wenn im Rahmen einer Standplatzberatung durch aha nachgewiesen wurde, dass kein Platz auf dem jeweiligen Grundstück vorhanden ist.

Für eine persönliche Beratung steht der aha-Service unter der Telefonnummer (0800) 999 11 99 zur Verfügung. Hier gibt es eine erste Kurzberatung zum Thema Standplatz. Sollten im ausführlichen telefonischen Gespräch nicht alle Fragen geklärt werden, kommt aha persönlich vorbei und führt eine individuelle Standplatzberatung durch. Zudem bietet aha Eigentümerinnen und Eigentümern die Möglichkeit, ihren Standplatz digital zu planen. Mehr Informationen dazu gibt es unter dem Digitalen Standplatzplaner.

Ab Juli werden Gelbe Säcke, die zur Abholung bereitgestellt werden, nicht mehr mitgenommen und durch einen Aufkleber gekennzeichnet, da es sich dabei um illegal bereitgestellten Abfall handelt.

Die Gelbe Tonne für Verpackungsmüll ist eine umweltfreundliche und praktische Alternative zu den Gelben Säcken. Die Einführung in Hannover zeigt, dass sie erfolgreich umgesetzt werden kann und die Umwelt entlastet.


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Polizei Nachrichten aus Hildesheim vom 13.April 2023

Polizeikräfte bei einer Strassensperrung
Polizei Nachrichten aus Hildesheim © Ulrich Stamm

HILDESHEIM.

Pkw kollidiert mit Straßenbaum – Fahrer wird leicht verletzt

 Am Abend des 12.04.2023 kam es auf der K 331 zwischen Königsdahlum und Rhüden zu einem Verkehrsunfall.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 61-Jähriger aus Bockenem mit seinem Pkw gegen 19:25 Uhr die K 331, als er in Richtung Rhüden einige Hundert Meter hinter der Einmündung zur K 332 nach rechts von der Fahrbahn abkam und mit einem Baum kollidierte. Durch den Aufprall drehte sich das Fahrzeug um die eigene Achse und kam schließlich am linken Fahrbahnrand an einem weiteren Straßenbaum zum Stehen.

Der Fahrer wurde durch den Unfall leicht verletzt, er wurde zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Der verunfallte Pkw musste abgeschleppt werden. Die K 331 war für die Zeit der Unfallaufnahme teilweise gesperrt.


Kunststoffstangen im Rapsfeld in Elze – Zeugenaufruf

In dem Zeitraum von Donnerstag, dem 06.04.2023, 12:30 Uhr, bis Samstag, dem 08.04.2023, 18:00 Uhr, sind durch bislang unbekannte Täter mehrere Kunststoffstangen am Rande eines Rapsfeldes, auf Höhe des Riehewegs in Elze in der dortigen Feldmark, platziert worden. Die Kunststoffstangen waren in den gleichen Abständen entlang des Rapsfeldes in dem Boden befestigt worden.

Durch eine aufmerksame Fußgängerin sind diese Kunststoffstangen entdeckt und aus dem Rapsfeld entfernt worden.

Die Polizei Elze hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen und Hinweisgeber, die Angaben zu diesem Sachverhalt machen können, sich unter der Telefonnummer 05068-93030 bei der Polizei in Elze zu melden.


Verkehrsunfall mit einer lebensgefährlich verletzten Person

Am Mittwoch, 12.04.2023 gegen 13:30 Uhr ereignete sich in Alfeld, OT Eimsen ein schwerer Verkehrsunfall mit einer lebensbedrohlich verletzten Person.

Der 64jährige Fahrzeugführer aus Nordstemmen befuhr die K408 aus Alfeld kommend in Richtung Wettensen, als er im OT Eimsen auf der Hauptstraße aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam und mit einer Grundstücksmauer kollidierte.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug sowie die Mauer stark beschädigt und der Fahrzeugführer lebensgefährlich verletzt. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Der Schaden an Mauer und Fahrzeug wird auf insgesamt 10.000 EUR geschätzt. Zur weiteren Versorgung wurde der Fahrzeugführer in ein naheliegendes Krankenhaus verbracht. Für die Zeit der Unfallaufnahme und Bergung musste die Ortsdurchfahrt Eimsen für ca. 2 Stunden voll gesperrt werden.


Gullydeckelwerferfall – Zwei dringend tatverdächtige Heranwachsende vorläufig festgenommen

Nach monatelangen umfangreichen Ermittlungen konnten heute zwei dringend tatverdächtige 19- und 21-jährige Beschuldigte aus dem Landkreis Hildesheim festgenommen werden.

Sie stehen in dem dringenden Verdacht, gemeinschaftlich handelnd am 20. August 2022 von einer Autobahnbrücke zwei Gullydeckel geworfen zu haben, wobei einer der Deckel mit einem Fahrzeug kollidierte, dessen Insassen schwer verletzt wurden. Der zweite Gullydeckel, der auf die entgegengesetzte Fahrbahn geworfen wurde, traf zwar nicht unmittelbar ein Fahrzeug, führte aber im weiteren Verlauf zu Beschädigungen an Kraftfahrzeugen, die über ihn hinwegfuhren.

Der Tatverdacht gegen die Beschuldigten begründet sich unter anderem auf dem von ihnen genutzten Pkw. Dieser soll nicht nur zur Tatzeit am Tatort gesehen worden sein. Das Fahrzeug soll ebenfalls beim zuvor stattgefundenen Diebstahl der Gullydeckel gesehen worden sein.

Im Laufe der umfangreichen Ermittlungen verdichtete sich der Verdacht gegen die beiden Beschuldigten, so dass die Staatsanwaltschaft Hildesheim den Erlass eines Haftbefehls wegen des dringenden Tatverdachts des gemeinschaftlichen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr beantragt hat.

Die Beschuldigten wurden vorläufig festgenommen und sollen dem Haftrichter vorgeführt werden.


Unfallflucht in Gronau

Am vergangenen Samstag stellte ein 54-jähriger Gronauer gegen 11:20 Uhr einen Frontschaden an seinem in der Blanke Straße geparkten Pkw fest. Der Verursacher eines ein- oder ausparkenden Fahrzeugs entfernte sich vom Unfallort.

Die Schadenshöhe liegt bei ca. 1500 Euro. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Elze (05068-93030) in Verbindung zu setzen.


Verkehrsunfallflucht zwischen Eime und Marienhagen – Zeugenaufruf

Am 11.04.2023, gegen 18:20 Uhr, ist es auf der Bundesstraße 240 zwischen Eime/Dunsen und Marienhagen zu einem Verkehrsunfall gekommen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der verkehrsunfallflüchtige Pkw gegen das Rechtsfahrgebot verstoßen haben, sodass er zum Teil über die Leitlinie auf die Gegenfahrspur gelangt ist. Die entgegenkommende Pkw-Fahrerin soll sich erschrocken haben und nach rechts ausgewichen sein, um eine Kollision zu verhindern. Dadurch stieß ihr Pkw gegen die Schutzplanke.

Der verursachende Pkw-Fahrer soll seine Fahrt fortgesetzt haben, ohne als Unfallbeteiligter pflichtgemäß anzuhalten. Hinter dem Verursacher sollen noch zwei weitere Fahrzeuge gefahren sein. Wenn die Personen aus diesen Fahrzeugen oder auch andere Zeugen Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, werden sie gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat in Alfeld (05181-91160) in Verbindung zu setzen.


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Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 13.April 2023

Indizes vom 12.04.2023 © finanzen.net
Indizes vom 12.04.2023 © finanzen.net

Marktberichte der Börse Frankfurt

FRANKFURT/MAIN.

Die europäischen Börsen haben am Mittwoch ihre nach den US-Inflationsdaten erzielten Gewinne abgegeben. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) schloss mit plus 0,02 Prozent kaum verändert bei 4334,03 Punkten, nachdem er unmittelbar nach der Datenveröffentlichung noch auf den höchsten Stand seit Anfang 2022 gesprungen war.

Der französische CAC 40, der nach den Preisdaten ein weiteres Rekordhoch erreicht hatte, beendete den Handel mit plus 0,09 Prozent auf 7396,94 Punkte. Für den britischen FTSE 100 ging es um 0,50 Prozent auf 7824,84 Zähler hoch.

Die hohe Inflation in den USA schwächte sich im März stärker ab als erwartet. Die Verbraucherpreise kletterten im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,0 Prozent. Das ist der niedrigste Anstieg seit Mai 2021. Im Februar hatte die Rate noch bei 6,0 Prozent gelegen. Analysten monierten aber die immer noch hohe Kerninflation.

Es steige wohl die Chance, dass die US-Notenbank Fed bei ihrer nächsten Sitzung eine weitere letzte Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte vornehme, schrieb Paul Ashworth von Capital Economics. Volkswirt Edoardo Campanella von Unicredit schrieb, die Inflation gehe in die richtige Richtung, aber es sei noch zu früh, um zu feiern.

Europaweit schwächster Sektor waren die Reise- und Freizeitwerte mit einem Minus von zwei Prozent. Die Papiere der Muttergesellschaft von British Airways und Iberia, IAG (International Consolidated Airlines), verloren als Schlusslicht im britischen „Footsie“-Index vier Prozent und reagierten damit auf eine Gewinnwarnung von American Airlines.

Die Aktien von TUI standen im Fokus, da der Handel mit den Bezugsrechten aus der Kapitalerhöhung des Reisekonzerns endete. Die Bezugsrechte fielen um mehr als 54 Prozent. Die Tui-Papiere rutschten deutlich ab.

Im Immobiliensektor gab es im europäischen Branchentableau mit 1,1 Prozent die größten Gewinne. Marktteilnehmer verwiesen auf die Hoffnung, dass nach den US-Inflationsdaten die Zinserhöhungen zumindest in den USA womöglich bald ein Ende haben könnten.

(Quelle: finanzen.net)


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