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Sonntag, Juli 26, 2026

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Casper de Vries wird neuer Leiter des Kleinen Festes ab 2024

Casper de Vries
Casper de Vries © Entract.nl


HANNOVER.

Nun steht es fest: Die künstlerische Leitung des Kleinen Festes im Großen Garten übernimmt ab der Saison 2024 Casper de Vries. Der gebürtige Niederländer (56) ist seit vielen Jahren als Programmgestalter, Regisseur und künstlerischer Leiter diverser internationaler Festivals wie „De Tuin der Lusten“ (Niederlanden), „La Strada“ (Bremen), „KoresponDance Festival“ (Zdár nad Sázavou und Prag, Tschechien) tätig. Zudem ist de Vries seit 2001 Inhaber einer Agentur, die sich auf Beratung und Konzeptentwicklung für Kulturprojekte spezialisiert hat.

Casper de Vries tritt als künstlerischer Leiter die Nachfolge von Harald Böhlmann an, dem „Erfinder“ und bisherigen Leiter des überaus erfolgreichen Kleinen Festes im Großen Garten. Das Kleine Fest besteht seit 1986 und hat seitdem rund 1,4 Millionen Menschen mit einem Programm aus internationaler Kleinkunst, Varieté und Artistik begeistert.

Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf freut sich sehr, dass es gelungen ist, einen so erfahrenen und international vernetzten Programmmacher für Herrenhausen zu gewinnen. „Ich bin sicher, dass wir mit Casper de Vries einen künstlerischen Leiter verpflichten konnten, der das Kleine Fest erfolgreich weiterentwickeln wird. Wir werden weiterhin wunderbare Abende für Groß und Klein im zauberhaften Ambiente des barocken Gartens erleben. Das Kleine Fest ist und bleibt ein einzigartiger Leuchtturm für unsere Kulturstadt“.

Casper de Vries wird im kommenden Herbst, zusammen mit dem Team der Herrenhäuser Gärten, erste Planungen für das Kleine Fest 2024 vorstellen. Auch künftig wird das Kleine Fest im Großen Garten jedes Jahr im Juli im Großen Garten in Hannover stattfinden.


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ver.di : Zentraler Streiktag im Verkehrs-/Infrastrukturbereich am 27. März

ICE im Bahnhof
Morgennebel HBF in Hannover / Niedersachsen / Deutschland am 04.07.21 Ulrich Stamm Photography, Hannover Press - Business - Portraits - Events - Fairs- Editorial - Celebrity - Concerts - Aerial - Family - 360 Panoramic -Virtual Tours Foto ist honorarpflichtig - Persönlichkeitsrechte bei Veröffentlichung beachten - Nur redaktionelle Verwendung - Belegexemplar erbeten! KEINE TEILUNG ODER REPOST IN SOZIALEN MEDIEN OHNE LIZENZ UND SCHRIFTLICHE ERLAUBNIS! Photo is subject to fees- Observe personal rights when publishing - Only editorial use in the context of press and public relations - Copy requested! NO SHARING OR REPOST IN SOCIAL MEDIA WITHOUT LICENSE AND WRITTEN PERMISSION ! Contact: info@ulrich-stamm.com

Keine Einigkeit bei den bisherigen Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst

Berlin.

Die Tarifverhandlungen für die rund 2,5 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen gehen am 27. März 2023 in die dritte Runde. Da das Angebot der Arbeitgeber aus der zweiten Verhandlungsrunde am 22./23. Februar völlig unzureichend war, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in allen Bundesländern und von den Verhandlungen betroffenen Bereichen zum Streik aufgerufen. In den vergangenen Wochen haben sich rund 400.000 Beschäftigte an den Streiks beteiligt. Zur dritten Verhandlungsrunde erhöht ver.di jetzt nochmals den Druck auf die Arbeitgeber, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen, das den Forderungen der Beschäftigten gerecht wird.

ver.di ruft daher am zentralen Streiktag für den Verkehrs-/Infrastrukturbereich am 27. März Beschäftigte an den Flughäfen, in kommunalen ÖPNV-Betrieben in sieben Bundesländern, in Teilen der kommunalen Häfen, der Autobahngesellschaft und der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, zum Streik auf. Der ganztägige Streik beginnt in der Regel in der Nacht vom 26. auf den 27. März um 00.00 Uhr und endet um 24.00 Uhr. Die Streiks an den Flughäfen betreffen einerseits die Verhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen, zum anderen örtliche Verhandlungen für Beschäftigte der Bodenverkehrsdienste sowie die bundesweiten Verhandlungen für die Beschäftigten der Luftsicherheit. Für alle drei Beschäftigtengruppen werden zurzeit Tarifverhandlungen geführt. Im öffentlichen Personennahverkehr wird in den Bundesländern gestreikt, die eine Anbindung an den TVöD haben (Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen) sowie in Bayern, wo zurzeit der Tarifvertrag Nahverkehr verhandelt wird. Es wird im gesamten Bundesgebiet zu starken Verzögerungen bis hin zum Erliegen der Verkehrsdienste in allen genannten Bereichen kommen.

Die erste Runde der Tarifverhandlungen, die die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), derzeit mit rund 50 Unternehmen in der Eisenbahn- und Verkehrsbranche führt, ist ohne nennenswerte Ergebnisse zu Ende gegangen.  Statt – wie gefordert – gleich zu Beginn verhandlungsfähige Angebote vorzulegen, wurden immer wieder Gegenforderungen aufgemacht, die zu weiteren Belastungen der Beschäftigten führen würden. So wurde unter anderem gefordert, auf soziale Errungenschaften wie Mehrurlaub zu verzichten, um die Produktivität zu erhöhen. Die Beschäftigten, die während der Pandemie auf angemessene Lohnsteigerungen solidarisch verzichtet haben, haben für ein solches, ihre Leistungen geringschätzendes Verhalten kein Verständnis. Erwartet werden Angebote, die mit deutlichen Lohnsteigerungen verbunden sind.  

Daher ruft die EVG die Beschäftigten aller Eisenbahn- und Verkehrsunternehmen, in denen derzeit verhandelt wird, am 27. März 2023 zum Streik auf. Betroffen sind neben der Deutschen Bahn mit ihren Busgesellschaften unter anderem auch Transdev, AKN, Erfurter Bahn, Osthannoversche Eisenbahnen, erixx, vlexx, eurobahn sowie Die Länderbahn und andere. Der Warnstreik beginnt in der Nacht vom 26. auf den 27. März 2023 ab 0:00 Uhr. Je nach Schicht werden sich dem weitere Beschäftigte anschließen, so dass die Auswirkungen des Warnstreiks den ganzen Tag über andauern werden.

Zu den jeweiligen Verhandlungen und Streiks erklären ver.di und EVG: 

Frank Werneke, Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di):

„Zusammen geht mehr“ – unter diesem Motto hat ver.di die laufende Tarifrunde im vergangenen Jahr begonnen. Und dieses Motto werden wir jetzt gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der EVG in den laufenden Tarifrunden weiter mit Leben füllen. ver.di und EVG sind die Mobilitätsgewerkschaften in Deutschland. Unsere Kolleginnen und Kollegen haben die Öffentliche Infrastruktur während der Corona-Pandemie und seither wieder jeden Tag von Neuem im wahrsten Sinne des Wortes unter schwierigen Bedingungen am Laufen gehalten – und werden dafür vielfach nur schlecht bezahlt. Hohe Energiepreise und steigende Lebensmittelpreise sind für die Beschäftigten im Verkehrssektor deshalb besonders schmerzhaft. Die bislang vorliegenden Angebote der Arbeitgeber bessern die Situation nicht, sie verschärfen den Konflikt. Es ist daher notwendig, gemeinsam für deutlich höhere Löhne zu kämpfen. Deshalb werden Beschäftigte des Öffentlichen und Privaten Personen- und Güterverkehrs sowie der Öffentlichen Infrastruktur in den laufenden Tarifrunden im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen und bei den Gesellschaften der Deutschen Bahn AG am 27. März erstmals gemeinsam die Arbeit niederlegen und damit ein klares Zeichen an die Arbeitgeber setzen: „Zusammen geht mehr!““

Christine Behle, stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di):

„Mit ihrem Angebot aus der zweiten Runde haben die Arbeitgeber den Tarifkonflikt verschärft. Die Beschäftigten erwarten zurecht, dass der Reallohnverlust der vergangenen zwei Jahre nicht nur ausgeglichen wird, sondern auch, dass kein weiterer durch einen neuen Tarifabschluss dazukommt. Ein Verweis auf die staatlichen Leistungen reicht hier nicht aus. Denn gleichzeitig mit den finanziellen Belastungen durch die hohe Inflation wächst auch die Belastung. Gerade im Verkehrssektor bleiben zunehmend Stellen unbesetzt, weil Arbeitskräfte fehlen. Im Wettbewerb mit anderen Branchen bleibt der Verkehrssektor immer öfter auf der Strecke.   So fehlen im Luftverkehr immer noch rund 20 Prozent der Beschäftigten im Vergleich zu 2019 und schon damals war in Spitzenzeiten zu wenig Personal vorhanden. Im ÖPNV ist die Situation ebenfalls verheerend. Aufgrund des Sparkurses der Öffentlichen Hand im letzten Jahrzehnt wurden rund 20 Prozent der Beschäftigten im ÖPNV abgebaut, während gleichzeitig die Verkehrsleistung stetig gestiegen ist. In der Folge fehlen bis 2030 rund 110.000 Beschäftigte. Schon jetzt fallen viele Verbindungen aufgrund des bestehenden Personalmangels aus.  Auch in der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung, genau wie bei der Autobahn GmbH des Bundes, stellt sich das Bild identisch dar. Stellen bleiben bis zu einem Jahr unbesetzt oder können gar nicht besetzt werden. Das hat Folgen für die Infrastruktur und damit für die Wirtschaft in Deutschland. Eine Änderung dieser Situation wird es nur geben, wenn die Arbeitsplätze attraktiver werden. Und dazu gehört vor allem auch eine deutlich bessere Bezahlung – im gesamten öffentlichen Dienst.  Die Arbeitgeber bei Bund und Kommunen haben jetzt die Gelegenheit, in der dritten Runde ein entsprechendes Angebot zu machen. Das werden die Beschäftigten am 27. März nochmals sehr deutlich machen.“

Martin Burkert, Vorsitzender der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG):

“Den Eisenbahnverkehrsunternehmen laufen, wie auch den Busgesellschaften der Deutschen Bahn, die Mitarbeitenden davon. Ein Grund hierfür ist die schlechte Bezahlung. Schon heute fallen immer wieder Bus- und Zugverbindungen aus, weil Stellen unbesetzt oder Kolleginnen und Kollegen aufgrund der hohen Belastung krank geworden sind. Ohne ausreichendes Personal wird die Verkehrswende aber nicht gelingen. Denn für viele Bahnreisende verliert die Schiene so an Attraktivität, zahlreiche Pendlerinnen und Pendler werden sich auf weitere Ausfälle einrichten müssen. Mit ihrer Weigerungshaltung, angemessene Löhne zu zahlen, gefährden die Arbeitgeber die Zukunft der ökologischen Verkehrsträger. Um das zu verhindern, müssen die Berufe bei Bus und Bahn auch finanziell wieder attraktiver werden. Dafür kämpfen wir in dieser Tarifrunde.“

Cosima Ingenschay, stellvertretende Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG):

„Das Fazit, das wir nach der ersten Verhandlungsrunde ziehen müssen, ist verheerend. Statt zu signalisieren, dass man an einer Einigung interessiert sei, provozieren die Arbeitgeber durch Nichtstun oder machen Gegenforderungen auf. Gerade so, als ob sie einen Streik erzwingen wollten. 27 Monate Laufzeit oder lächerliche zweimal 100 Euro Lohnerhöhung, die Verkürzung von Mehrurlaub, um die Produktivität zu erhöhen oder Einmalzahlungen, die wir nicht gefordert haben, sind Scheinangebote, die wir zurückweisen. Hinzu kommt die weiterhin fehlende Bereitschaft der Deutschen Bahn, von Anfang an Stundenlöhne zu zahlen, die dem Mindestlohn entsprechen. Unsere Kolleginnen und Kollegen sind wütend angesichts eines solchen Verhaltens der Arbeitgeber, das einfach nur als ignorant empfunden wird. Statt sich ernsthaft um einen schnellen Abschluss zu bemühen, wird an althergebrachter Tariffolklore festgehalten, um überholte Rituale pflegen zu können. Das ist angesichts der schwierigen Situation nicht zielführend. Jetzt machen die Beschäftigten ihrem Ärger Luft und zeigen mit dem Warnstreik, dass sie verhandlungsfähige Angebote erwarten. Es liegt an den Arbeitgebern zu deeskalieren und in der zweiten Verhandlungsrunde zum Verhandlungsmodus zu finden. Das wäre sicher auch im Sinne der Fahrgäste.“

Forderungen von ver.di und EVG in den laufenden Tarifverhandlungen:

ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde für die Angestellten von Bund und Kommunen 10,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 500 Euro mehr im Monat bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Das Tarifergebnis soll zeit- und wirkungsgleich auf Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter, Soldatinnen und Soldaten sowie auf Versorgungsempfängerinnen und -empfänger übertragen werden. Die Verhandlungen werden in der dritten Runde vom 27. bis 29. März 2023 in Potsdam fortgesetzt.

Die EVG fordert eine Lohnerhöhung von 650 Euro für alle als soziale Komponente, alternativ 12 Prozent mehr, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Zuvor soll der Stundenlohn in den untersten Lohngruppen auf den gesetzlichen Mindestlohn von zwölf Euro – ohne jede Verrechnung oder Zuschüsse – angehoben werden. Zudem gilt es, Ungerechtigkeiten in der Bezahlung zu beseitigen, etwa, wenn für gleiche Tätigkeiten regional unterschiedliche Löhne gezahlt werden. 

Die zweite Verhandlungsrunde mit den rund 50 Unternehmen im Eisenbahn- und Verkehrsbereich wird nach Ostern fortgesetzt. Die Arbeitgeber haben bis dahin Zeit, verhandlungsfähige Angebote vorzubereiten.


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ÜSTRA: Bus und Bahn werden am Montag bestreikt

Strassenbahnen
Strassenbahnen © Ulrich Stamm

Warnstreiks im öffentlichen Dienst nach Ankündigung von ver.di

HANNOVER.

Die Gewerkschaft ver.di hat angekündigt, am Montag, den 27. März 2023, den Bus- und Bahnverkehr der ÜSTRA zu bestreiken.

Daher fahren an diesem Tag auf den Linien der ÜSTRA von Betriebsbeginn (ca. 3 Uhr morgens) bis Betriebsschluss (ca. 1 Uhr nachts) keine Busse oder Bahnen. Die ÜSTRA bittet ihre Fahrgäste, an diesem Tag auf andere Verkehrsmittel auszuweichen und auf nicht unbedingt notwendige Fahr-ten zu verzichten. Die ÜSTRA bedauert die durch den Streik entstehenden Unannehmlichkeiten für ihre Fahr-gäste. 

Die Nahverkehrszüge sind von dem Streik nicht betroffen und fahren wie gewohnt. 

Zu Einschränkungen wird es auch bei der regiobus kom-men, da sich auch das Unternehmen ÜSTRA Reisen an dem Streik beteiligen wird. ÜSTRA Reisen führt den Bus-verkehr auf einigen regiobus Linien durch. Betroffen sind die regiobus sprintH Linien 300, 400, 600 und 900 sowie die Linien 320, 365, 620, 621, 630, 635, 639, 690 und 692.


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Unvermindert große Nachfrage für das Kleine Fest 2023

Kleines Fest im Großen Garten
Kleines Fest im Großen Garten -Archivfoto © Ulrich Stamm

Kartenvorverkauf endet am 26. März 2023

HANNOVER.

Am Sonntag, den 26. März 2023 endet der Kartenvorverkauf für das Kleine Fest im Großen Garten.

Das beliebte Festival, das vom 5. bis 30. Juli 2023 wieder das Publikum verzaubern soll, steht in diesem Jahr zum letzten Mal unter der Leitung von Harald Böhlmann, dem „Mann mit dem Zylinder“ – wie die meisten Festivalgäste ihn kennen. Zu den 23 Veranstaltungstagen und der Preview werden bis zu 100 000 Gäste im Barockgarten der Herrenhäuser Gärten erwartet.

Obwohl das Programm noch nicht bekannt und die Premiere erst im Juli ist, hält der Ansturm auf Karten auch im 38. Jahr unvermindert an. Täglich gehen – wie gewohnt – zahlreiche Bestellungen ein.

Noch bis einschließlich Sonntag können einmalig bis zu 6 Karten unter www.vorverkauf-kleinesfest.de für einen gewünschten Veranstaltungstag bestellt werden. Alle zwischen dem 1. und dem 26. März 2023 eingehenden Bestellungen werden gleichrangig behandelt, also unabhängig vom Eingangsdatum.

Wer beim Kartenvorverkauf kein Glück hatte oder öfters zum Kleinen Fest kommen möchte, sollte die Abendkasse nutzen. An jedem Veranstaltungstag werden dort jeweils mindestens 200 Karten verkauft, pro Person maximal 2 Karten.

Veranstalter ist die Landeshauptstadt Hannover/Kleines Fest.

36. Kleines Fest im Großen Garten:

Mittwoch, 05. bis Sonntag, 09. Juli 2023

Dienstag, 11. bis Sonntag, 16. Juli 2023

Dienstag, 18. bis Sonntag, 23. Juli 2023

Dienstag, 25. bis Sonntag, 30. Juli 2023

Einlass zum Vorprogramm auf der Festwiese: ab 17:00 Uhr, Beginn an den Bühnen: um 18:00 Uhr

Am 5., 9., 16., 18., 23. und 30. Juli 2023 findet ein Höhenfeuerwerk statt.

Kartenvorverkauf: 1. bis 26. März 2023

www.vorverkauf-kleinesfest.de

www.kleinesfest-hannover.de


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Radio Hannover – die Stimme der Stadt © Radio Hannover

Ed Sheeran kündigt einziges Deutschland-Konzert für 2023 an

Ed Sheeran Plakat für Konzert im Admiralspalast Berlin

INTIMSTE DEUTSCHLAND-SHOW SEIT ÜBER 10 JAHREN | PRE-SALE STARTET AM 30. MÄRZ UM 10 UHR

BERLIN.

Ed Sheeran hat ein Deutschlandkonzert angekündigt! Der UK-Megastar wird am 17. April eine Show in Berlin spielen. Es ist das einzige Konzert, das er für dieses Jahr hierzulande in Planung hat, was die Ankündigung für seine Fans bereits zur Sensation macht. Doch das ist noch nicht alles: Anders als bei den ausgewählten Europa-Konzerten, die Ed vor drei Wochen ankündigte, wird er in Deutschland nicht in Arenen spielen – sondern im Admiralspalast, einem Venue mit einer Kapazität für 1.500 Fans. Wem es gelingt, ein Ticket zu ergattern, kann also sicher sein, einem ganz besonderen Abend beizuwohnen, denn das letzte Deutschlandkonzert von Ed Sheeran in dieser Größe datiert auf März 2012, vor über einem Jahrzehnt also.

Und so hat man die Chance, an Tickets zu kommen: 

Pre-Sale: Donnerstag, 30. März, 10 Uhr. Wer das kommende Album „-“ (Subtract) bis kommende Woche Mittwoch, 29. März, 13 Uhr vorbestellt, erhält frühen Zugriff auf Tickets.
Start allgemeiner VVK: Freitag, 31. März 2023, 10 Uhr.

Die Tickets werden erhältlich sein über: www.edsheeran.com.

Bei dem Konzert am 17. April 2023 in Berlin kann man sich neben den größten Hits auf die deutsche Live-Premiere der neuen Single „Eyes Closed“ freuen, die diesen Freitag (24. März) als erster Vorbote des neuen Albums „-“ (Subtract) erscheint, das am 5. Mai 2023 folgt. Es markiert zugleich den Abschluss der „Mathematical“-Album-Ära. Diese hatte vor gut einem Jahrzehnt ihren Anfang genommen. Passend dazu kehrt Ed auf dem Album zu seinen Singer-Songwriter-Wurzeln zurück. Geschrieben vor einem Hintergrund persönlicher Trauer und Hoffnung, erleben wir auf „-“ (Subtract) einen der weltweit größten Stars so verletzlich und wahrhaftig wie selten zuvor.

17.04.2023 Berlin – Admiralspalast

Wichtiger Hinweis zum Ticketzweitmarkt: 

Ed und sein Team haben erneut eine strikte Haltung gegen all jene, die inoffizielle Sekundär-Ticketing-Seiten nutzen. So soll verhindert werden, dass Fans beim Kauf von Tickets für Eds Konzerte ausgenutzt werden. Die Shows dieser Tournee werden mit einer eigens entwickelten mobilen digitalen Ticketing-Technologie durchgeführt. Sie enthält Sicherheitsvorkehrungen, die sicherstellen, dass echte Fans echte Tickets kaufen, und verhindern somit, dass inoffizielle sekundäre Ticketing-Seiten und inoffizielle Ticketverkäufer Karten zu überhöhten Preisen weiterverkaufen und Fans abzocken können. Ticketbesitzer:innen, die nicht zu den Konzerten gehen können, haben die Möglichkeit, ihre Tickets am Ort des ursprünglichen Kaufes über die offizielle Fan-to-Fan-Weiterverkaufsplattform zum ursprünglichen Originalpreis + Vorverkaufsgebühr an andere Fans zu verkaufen.

Die Veranstalter:innen bitten alle Käufer:innen dringend, nur die auf Edsheeran.com gelisteten offiziellen Ticket-Websites zu nutzen, und weisen darauf hin, dass Viagogo kein offizieller Ticketverkäufer für diese Tour ist.

Wie schon bei den letzten Touren von Ed Sheeran, werden die Veranstalter:innen die Verkaufstransaktionen in Zusammenarbeit mit dem National Trading Standards Cyber Crime Team überwachen, um Käufe zu identifizieren, die gegen die Geschäftsbedingungen für den Verkauf der Ed-Sheeran-Tickets verstoßen. Alle Ticketkäufe, die gegen diese Bedingungen verstoßen, müssen mit Stornierungen rechnen.


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Digitales Parken am Hannover Airport

Anfahrt zum Hannover Airport
Anfahrt zum Hannover Airport © Hannover Airport / Marek Kruszewski

Ab April startet das neue System von Peter Park auf den Kurzzeitparkplätzen

HANNOVER.

Der Hannover Airport lässt derzeit auf den Kurzzeitparkplätzen vor den Terminals das Parksystem des System – und Serviceanbieters Peter Park System GmbH installieren.  Ab April wird das System in der Ankunftsebene in Betrieb genommen. Zu den Sommerferien wird dann auch das Parken in der Abflugebene digital.

Das neue System dürfte vielen Fluggästen und Besuchern aus Hannover schon vom Parkhaus am Hauptbahnhof Hannover bekannt sein. Dort wurde das System bereits vor einiger Zeit erfolgreich eingeführt.

Klare Vorteile

Für Fluggäste und Besucher ist das neue System äußerst bequem und kundenfreundlich. Die wesentliche Neuerung: Bezahlt wird künftig nicht mehr im Voraus, sondern erst vor Verlassen des Parkplatzes. So müssen sich Besucher oder Abholer nicht schon beim Verlassen des Fahrzeuges für eine Parkdauer entscheiden und auch nicht nachzahlen. Der zu begleichende Betrag beschränkt sich auf die tatsächlich geparkte Verweildauer.

Der Parkvorgang beginnt und endet automatisch beim Einfahren und Verlassen der Parkflächen. Das Parken geht damit schneller und einfacher. Ein herkömmliches Ticket aus Papier oder Plastik gibt es nicht, das reduziert Kosten und Müll.

Für die Flughafengesellschaft reduzieren sich Aufwand und Kosten durch die digitale Verwaltung von Parkflächen und Parkverstößen. Auch ist keine Fremdfirma zur Parkscheinkontrolle mehr erforderlich.

Funktionsweise des neuen Systems

Beim Ein- und Ausfahren zum Terminalbereich wird das Kennzeichen des Fahrzeugs mithilfe eines Scanners gelesen und automatisch die Parkdauer ermittelt. Die Bezahlung erfolgt unter Eingabe des Kennzeichens an einem der bedienfreundlichen Kassenautomaten. Das System bietet umfangreiche Zahlungsmöglichkeiten von Bargeld bis hin zu Karte, Apple und Google Pay (NFC) sowie Online-Zahlungen via App.

Der zu begleichende Betrag beschränkt mit der Einführung auf die tatsächlich geparkte Verweildauer. Ausgehängte Beschilderung erinnert nochmals daran, das Bezahlen vor dem Wegfahren nicht zu vergessen. Ist der Zahlungsvorgang abgeschlossen, kann die Fläche mit dem Fahrzeug nahtlos und ohne Anhalten verlassen werden.

Wird die Parkfläche innerhalb der 10 Minuten Freiparkdauer wieder verlassen, fällt kein Parkentgelt an und man kann sich den Gang zum Kassenautomaten sparen, was den Vorgang zusätzlich vereinfacht.

Wichtiger Hinweis für alle Nutzer: Es werden nur eine Bildaufnahme des Fahrzeug-Kennzeichens sowie eine Textdatei mit Zeit- und Datumsstempel zur Ermittlung der Parkdauer festgehalten. Es findet ausdrücklich keine Video-Aufzeichnung statt. Es wird auch kein öffentlicher Grund erfasst. Das Lesen des Kennzeichens erfolgt gemäß Art 6 Abs. 1 lit. b und f DSGVO. Liegt kein Parkverstoß vor und erfolgt die Zahlung vor Verlassen des Parkplatzes, werden die Daten über Ein- und Ausfahrt automatisch gelöscht. 

Flughafen-Pressesprecher Sönke Jacobsen: „Wir möchten unseren Service für alle Besucher und Fluggäste des Hannover Airport immer weiter verbessern und freuen uns daher, wenn wir ein bequemes und kundenfreundliches Parksystem anbieten können. Mit Peter Park, einem der Marktführer im Bereich digitaler Parkraumverwaltung, haben wir dabei einen kompetenten Partner an unserer Seite, der das gesamte digitale Parkraumsystem von der Software bis hin zu den Automaten und Scannern stellt. Und dass, ohne eine notwendige Erhöhung der Parkgebühren durch aufwendige Installationen.“

„Es ist uns eine Freude, den Hannover Airport bei der Digitalisierung seiner Parkflächen zur Seite zu stehen und durch die Prozessautomatisierung zur Steigerung der Effizienz und Kundenfreundlichkeit am Standort beizutragen“, so Maximilian Schlereth, Geschäftsführer der Peter Park System GmbH. „Der Flughafen Hannover schafft damit Deutschlands erste schrankenfreie, voll automatisierte Hochfrequenzzone an einer Terminal-Vorfahrt.“

Das Parken in den Parkhäusern am Hannover Airport bleibt vorerst wie gewohnt.

Alle Informationen zum Thema Parken, Fragen und Antworten zum neuen Parksystem und die Möglichkeit online einen Parkplatz zu reservieren finden Fluggäste und Besucher auf www.hannover-airport.de/parken.


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Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat

Temperatursturz und Flocken zum Wochenstart

Verschneite Osterglocken
Zu Beginn der kommenden Woche fallen wieder Schneeflocken bis ins Flachland. © Shutterstock

Rückfall in den Spätwinter 

BONN.

Jetzt müssen wir alle ganz tapfer sein: „Der Winter hat noch nicht fertig! Anfang kommender Woche wird es nachts fast überall wieder frostig und sogar Flocken sind noch mal möglich“, so Meteorologe Björn Goldhausen.  Auch tagsüber liegen die Temperaturen nur knapp über 5 Grad und selbst kurze Wintergewitter stehen am Montag auf dem Programm. 

Was nach einem vorgezogenen Aprilscherz klingt, ist in diesem Jahr im März schon zur Normalität geworden: Auf milde Frühlingsluft folgt rasch der nächste Wintergruß und dann beginnt das Spiel wieder von vorne. Das Gerangel zwischen Frühling und Spätwinter geht auch nächste Woche in die Verlängerung. Grund dafür ist Tief HILMAR, welches sich vom Atlantik nach Osteuropa verlagert und auf seiner Rückseite erneut polare Kaltluft nach Deutschland lenkt. Ungewöhnlich ist solch ein Kaltlufteinbruch Ende März jedoch nicht. Bereits 2018 war es zuletzt ähnlich kalt, 2013 sogar noch kälter.

Weiße Überraschungen bis ins Flachland

Bei kräftigen Schauern fallen am Montag und Dienstag örtlich begleitet von Blitz und Donner dicke Schneeflocken bis in tiefe Lagen. Tagsüber bleibt davon aufgrund der bereits intensiven Sonneneinstrahlung allerdings kaum etwas liegen. Dennoch kann sich besonders in den Früh- und Abendstunden kurzzeitig mal eine überzuckerte Landschaft zeigen. Außerdem besteht vorübergehend wieder Glättegefahr durch schneebedeckte Straßen und gefrierende Nässe. Im Bergland, so wie zum Beispiel im Harz und Erzgebirge sind nochmals mehr als 10 Zentimeter Neuschnee möglich. Vom Allgäu bis zum Berchtesgadener Land können es sogar 30 Zentimeter werden.   

Aprilwetter im März – Wonne im April?

Nach der Talfahrt der Temperaturen zum Wochenstart geht es im weiteren Verlauf der Woche von Südwesten her wieder langsam bergauf. Im Nordosten könnte sich die kältere Luft allerdings am längsten halten. Ein stabiles Frühlingshoch mit einer längeren trockenen Phase ist aber in keinem Wettermodell abzusehen. Vielmehr bestimmen Tiefdruckgebiete in rascher Folge weiter das Wettergeschehen. Somit bleibt es voraussichtlich auch zum Start in den April sehr wechselhaft mit einem Auf und Ab der Temperaturen sowie häufigen Schauern. Ob das launische Wetter auch bis Ostern andauert, ist noch nicht klar.  

WetterOnline hat sich seit seiner Gründung 1996 zum heute meistgenutzten europäischen Online-Wetterdienst entwickelt. Über 160 Wetterexpertinnen und -experten arbeiten täglich rund um den Globus an Wetterprognosen für die ganze Welt. Die WetterOnline App existiert inzwischen in etwa 40 Ländern und fast 30 Sprachen. Stammsitz des Unternehmens ist Bonn. Mit etwa 16 Millionen Seitenaufrufen täglich zählt WetterOnline zu den meistgenutzten digitalen Angeboten Deutschlands.


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Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 23.März 2023

indizes

Marktberichte der Börse Frankfurt

FRANKFURT/MAIN.

Unmittelbar vor der US-Zinsentscheidung sind die Anleger an den Börsen Europas am Mittwoch vorsichtig optimistisch geblieben. Nach einem verhaltenen Handelsstart legten die wichtigsten Indizes moderat zu. Am Markt wird inzwischen großteils erwartet, dass die US-Notenbank Fed nur eine kleine Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte vornimmt. Spannender dürfte daher sein, was sie mit Blick auf künftige weitere Zinsschritte signalisiert. Die Fed müsse „den Spagat zwischen dem Kampf gegen die Inflation auf der einen und einer plötzlichen Bankenkrise auf der anderen Seite schaffen“, erklärte Marktanalyst Konstantin Oldenburger von CMC Markets.

Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50), der Leitindex der Euroregion, ging mit einem Plus von 0,34 Prozent auf 4195,70 Punkte aus dem Tag. Auf Länderebene stieg der französische CAC 40 um 0,26 Prozent auf 7131,12 Punkte und der britische FTSE 100 („Footsie“) legte um 0,41 Prozent auf 7566,84 Zähler zu. Dass die Verbraucherpreise im Vereinigten Königreich im Februar stiegen statt wie erwartet zurückgingen, belastete nur vorübergehend die Stimmung.

Eineinhalb Stunden nach dem Börsenschluss in Europa wird sich die Fed zu ihrem weiteren geldpolitischen Kurs äußern. „Meines Erinnerns nach gingen die Erwartungen vor einer Zinssitzung der Fed noch nie so weit auseinander, von 0 über 0,25 bis 0,50 Prozentpunkte“, sagte Volkswirtin Antje Praefcke von der Commerzbank.

Bankenwerte gaben im Handelsverlauf ihre frühen Gewinne wieder ab. Die Vorsicht obsiegte auch dort. Für die Aktien der UniCredit etwa ging es um 1,3 Prozent abwärts, ING (ING Group) verloren 0,6 Prozent. In Zürich waren die Aktien der Credit Suisse (Credit Suisse (CS)) Schlusslicht im SMI mit 6,0 Prozent Minus, gefolgt von denen der Konkurrentin UBS, die um 3,7 Prozent nachgaben. Am Wochenende war die Notübernahme der schwer angeschlagenen Credit Suisse durch die UBS bekannt gegeben worden.

Außerhalb des „Footsie“ ging es für die Anteile von Marks & Spencer (MarksSpencer) um 4,5 Prozent nach oben. Gleich drei Hochstufungen gaben Auftrieb. So hoben Goldman Sachs und Exane BNP Paribas die Aktie des britischen Einzelhändlers auf „Neutral“, während die Citigroup das Papier nun zum Kauf empfiehlt. Citigroup-Analyst Nick Coulter begründete sein neues Urteil mit den gesamtwirtschaftlichen Aussichten, die zwar immer noch gedämpft seien, „aber besser als unsere früheren Erwartungen“.

(Quelle: finanzen.net)


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Lenie aus Laatzen wird vermisst

Polizeifahrzeug mit Blaulicht - Symbolfoto für einen Polizeieinsatz
Polizeieinsatz - Symbolfoto © Ulrich Stamm

NACHTRAG: Die vermisste 11-Jährige ist wohlbehalten wieder zu Haus

LAATZEN.

Wie die Polizei Laatzen mitteilt (23.März 2023, 04.04 Uhr), ist die die seit Mittwoch, 22.03.2023, vermisste 11-Jährige aus Laatzen 
wieder da.

Sie kehrte am späten Abend in die elterliche Wohnung zurück. Ihr geht es gut. Die Polizei bedankt sich bei allen, die sich an der 
Öffentlichkeitsfahndung beteiligt haben. 

Aus datenschutzrechtlichen Gründen musste die ursprüngliche Meldung gelöscht werden.

Hoch hinaus mit dem Oberbürgermeister

Oberbürgermeister Belit Onay
© Fotos: Lothar Schulz 2023 – Oberbürgermeister Belit Onay auf der Aussichtsplattform der Rathauskuppel

Bogenaufzug im Neuen Rathaus ab 24. März wieder in Betrieb

HANNOVER.

Er ist weltweit einzigartig: der Bogenaufzug im Neuen Rathaus von Hannover. Er führt zur Kuppel des Rathauses in knapp 98 Metern Höhe. Der bei Einweihung des Rathauses 1913 in Betrieb genommene Aufzug stellte aufgrund des parabelförmigen (bogenförmigen) Fahrverlaufes ein Novum dar. Es handelt sich bei ihm um einen echten seilgehängten Aufzug zur Personenbeförderung ohne Zahnstangen. Oft wird er fälschlicherweise als Schrägaufzug bezeichnet.

Ein Schrägaufzug jedoch steht oder hängt auf bzw. an Schienen oder Zahnstangen und behält seine Neigung auf geradem Fahrverlauf bei. Beim Kuppelaufzug in Hannover hingegen verändert sich die Neigung während der Fahrt um rund 17°. Oft wird der Aufzug des Eiffelturmes zum Vergleich herangezogen. Doch die beiden Aufzüge sind nicht vergleichbar, da der Aufzug des Eiffelturmes tatsächlich „nur“ ein Schrägaufzug ist.

Am Freitag (24. März) startet der Bogenaufzug im Rathaus in die Saison 2023. Oberbürgermeister Belit Onay und Medienvertreter konnten sich bereits heute davon überzeugen, dass der Aufzug einwandfrei funktioniert und konnten den tollen Blick von der Aussichtsplattform der Rathauskuppel geniessen. Von dort oben kann man den Blick über die Landeshauptstadt, den Maschsee oder die Eilenriede schweifen lassen, das Treiben in der Stadt beobachten oder einer Reihe von Hannovers Wahrzeichen wie z.B. die Marktkirche im Gewimmel der Dächer ausmachen. Bei gutem Wetter reicht die Aussicht bis zum Deister und manchmal lassen sich sogar die Gipfel des Harz ausmachen!