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Sonntag, Mai 3, 2026

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Bezirksrat Döhren-Wülfel: Ortspolitiker sind empört über Verwaltungsantwort

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HANNOVER. Die Antwort sorgte für Unmut in der gestrigen Sitzung (13. Juni) des Bezirksrates Döhren-Wülfel im Freizeitheim Döhren. Die SPD-Fraktion hatte nachgefragt, wann dann endlich der Neubau des Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Wülfel beginnen wird. Die Reaktion aus dem Rathaus war enttäuschend: „Aktuell stehen keine finanziellen und personellen Ressourcen für die Umsetzung der Maßnahme zur Verfügung. In der langfristigen Haushaltsplanung sind die notwendigen Mittel ab 2030 vorgesehen.“

Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner: Versprochen ist der Bau schon lange, immer wieder wurde aber das Datum eines möglichen Baubeginns nach hinten verschoben.“ Und der Fraktionsvorsitzende der SPD Schade fragte sarkastisch: „Ab 2030. Heißt das, dass es noch in diesem Jahrhundert losgehen wird?“ Er betonte, dass die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr ehrenamtlich ihre Freizeit opfern, um das Leben, die Gesundheit und das Eigentum ihrer Mitmenschen zu schützen und zu retten. Man könne ihnen nicht zumuten, dies in einen doch maroden und viel zu engen Feuerwehrstützpunkt zu tun. Geplant ist die neue Feuerwache auf einem unbebauten Grundstück an der Erythropelstraße in Wülfel, möglicherweise zusammen mit einer neuen Schulsporthalle.

Unter dem Motto „Demokratiestärkung im Stadtbezirk“ beschloss die örtliche Bürgervertretung auf Vorschlag der Sozialdemokraten eine Anhörung von Initiativen, Vereinen und Organisationen aus dem Stadtbezirk, die sich für die Demokratiestärkung vor Ort einsetzen. Begründung: das 75jährige Jubiläum des Grundgesetzes. „Gerade in einer Zeit, in der demokratische Werte weltweit und auch bei uns unter bedroht werden, ist es von besonderer Bedeutung, diese Grundsätze nicht nur zu verteidigen, sondern aktiv zu stärken und zu fördern. Der Stadtbezirk Döhren-Wülfel kann hierzu einen wertvollen Beitrag leisten, indem wir die Arbeit von Initiativen, Vereinen und Organisationen hervorheben, die sich tagtäglich für die Demokratiestärkung vor Ort einsetzen“, heißt es in der Begründung. Der Antrag wurde einstimmig von allen im Bezirksrat vertretenden Parteien angenommen.

Ebenfalls einstimmig verabschiedet wurden von den gründen und der CDU eingebrachte Anträge. Danach wird die Stadt aufgefordert, „sicherzustellen, dass Einsatzfahrten der DLRG vom Standort in der Wagenfeldstraße in Döhren trotz der Baumaßnahmen am Südschnellweg problemlos möglich sind und dass die Einsatzfahrzeuge in Notfällen zu jeder Zeit schnellstmöglich zu den Einsatzorten gelangen können“ (Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen). Die CDU-Fraktion setzte sich in ihrem Antrag dafür ein, dass die Borriesstraße sanieren wird. „Kurzfristig sollte zumindest eine professionelle provisorische Maßnahme erfolgen“, wird in der Beschlussvorlage gefordert.

Sorgen um die Bürgerämter: Droht dem früheren „Ordnungsamt“ in Döhren das aus?

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Bürgeramt und Stadtbüchrei in Döhren sind baulich in einem maroden Zustand. Kann der Standort gehalten werden?

HANNOVER. Eine Pressemitteilung der Stadt Hannover vom 6. Juni 2024 hat in einigen Stadtteilen für Unruhe gesorgt. Eigentlich wollte die Stadtverwaltung mit dieser Presseinformation ja eine positive Botschaft an die Hannoveraner vermitteln. Das Angebot rund um die Bürgerämter soll modernisiert werden. Doch einige Formulierungen ließen bei Politikern die Alarmglocken schrillen.

Um den Services zu verbessern und zugleich der Vielzahl der Herausforderungen gerecht zu werden, habe, so lautete die frohe Botschaft aus dem Rathaus, „die Stadtverwaltung ein umfangreiches Konzept für die Weiterentwicklung in den kommenden Jahren erstellt. Diese „Geschäftsprozessoptimierung“, so die Pressemitteilung weiter, betreffe „drei zentrale Themenfelder: fortschreitende Digitalisierung, gute Standorte und moderne Arbeitswelten.“ So plane die Stadtverwaltung im Sinne eines Rund-um-die-Uhr-Service, Online-Anleitungen, Video-Sprechstunden und technische Dialogsysteme zur schnellen Beantwortung einfacher, wiederkehrender Fragen (sogenannter Chatbot).

Einige Stadtteilpolitiker horchten bereits bei dem Begriff „gute Standorte“ auf, zumal es ein paar Sätze später noch hieß: „Auch soll im Rahmen einer breit angelegten Beteiligung der Bevölkerung eine Lösung für optimierte Standortverteilung und -infrastruktur gefunden werden.“ Etwas versteckt werden im weiteren Text dann allerdings drei Stadtteile konkret angesprochen. „Eine weitere Analyse ergab, dass die Standorte Döhren, Ricklingen und Sahlkamp in ihrer heutigen Form sowohl von der Ausstattung, Lage als auch von der Größe perspektivisch nicht ausreichend sind, um die Dienstleistungen inhaltlich und unter Berücksichtigung arbeitsplatz- und gesundheitsbezogener Aspekte adäquat und kund*innenorientiert zu erbringen.“

Besonders in Döhren machte sie das Gespenst einer baldigen Schließung des dortigen Bürgeramtes breit. Denn klar ist, der bauliche Zustand des mit der Stadtbücherei geteilten Domizils an der Peiner Straße lässt zu wünschen übrig und ist den Mitarbeiten kaum noch zumutbar. Für die Parteien SPD und CDU, die sich im Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel zu einer Kooperation zusammengefunden haben, war diese Pressemitteilung dann auch ein Alarmsignal. „Das Bürgeramt in der Peiner Straße ist für die Einwohner des Stadtbezirks Döhren-Wülfel von immenser Bedeutung. Ein angedachtes digitales Bürgeramt ist kein Ersatz, gerade für ältere Menschen stellt eine Internet-Lösung keinen barrierefreien Zugang dar. Auch mobile Bürgerämter können eine feste Anlaufstelle nicht ersetzen, heiß es aus beiden Fraktionen. Es sei zwar richtig, dass die derzeitige bauliche Situation in Döhren nicht optimal sei, meinen Sozial- und Christdemokraten unisono und appellieren: „Umso dringlicher ist   die Verwirklichung des Neubaus des Freizeitheims Döhren mit angegliederter Bücherei, Bürgeramt und Jugendzentrum.“

In einem Schreiben an die Bezirksbürgermeisterin Antje Keller und den Bezirksrat Döhren-Wülfel versucht das Finanzdezernat nun zu beruhigen. „Wir möchten klarstellen, dass es keinerlei Vorwegnahme hinsichtlich Schließungen von Bürger*innenämter-Standorten gibt. Vielmehr ist ein ergebnisoffener Beteiligungsprozess vorgesehen“, heißt es in der Mitteilung.

Massenfall von Verletzten bei Stadtbahnunfall

Massenfall von Verletzten bei Kollision von zwei Stadtbahnzügen an der Haltestelle Messe-Ost
Massenfall von Verletzten bei Kollision von zwei Stadtbahnzügen an der Haltestelle Messe-Ost - © Fotos: Lothar Schulz 2024

Kollision von zwei Stadtbahnzügen an der Haltestelle Messe-Ost

HANNOVER. Am gestrigen Montagmittag (10.06.) gegen 12:20 Uhr kam es direkt in der Haltestelle Messe-Ost zur Kollision von zwei Stadtbahnzügen. Durch die Wucht des Aufpralls entgleiste einer der beiden Züge. Der Fahrer des einen Zuges wurde in seinem Fahrstand eingeklemmt. In dem an der Haltestelle wartenden Zug befanden sich bereits viele Fahrgäste, die wohl zumeist von der Ideen-Expo auf dem Messegelände kamen und in die Innenstadt zurückfahren wollten, als ein zweiter Stadtbahnzug auf das wartende Fahrzeug auffuhr. Viele Personen wurden bei dem Zusammenstoß verletzt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr stabilisierten zunächst die Unfallfahrzeuge und befreiten den eingeklemmten Stadtbahnfahrer mit schwerem technischem Gerät aus seinem Fahrstand. Zeitgleich sammelten weitere Rettungskräfte die zahlreichen verletzten Fahrgäste auf dem Bahnsteig und richteten dort eine medizinische Erstversorgung ein. Aufgrund der zahlreichen Betroffenen löste die Feuerwehr auch den Alarmplan für einen „Massenfall von Verletzten“ aus. Nach ausführlicher Untersuchung von insgesamt 18 Personen durch Notarzt- und Rettungsteams konnten die Retter glücklicherweise nur bei einem Mann schwerere Verletzungen feststellen. Neun weitere Fahrgäste mit nur leichteren Verletzungen wurden von den Einsatzkräften in verschiedene Krankenhäuser transportiert. Bei den übrigen acht Personen wurden nach intensiver Untersuchung keine behandlungspflichtigen Verletzungen festgestellt, so dass diese den Heimweg antreten konnten. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 29 Fahrzeugen und über 80 Einsatzkräften bis 15:30 Uhr an der Haltstelle Messe-Ost im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Unfallursache aufgenommen. Auch die Unfallforschung der Medizinischen Hochschule Hannover war vor Ort tätig. Die Höhe des entstandenen Sachschadens konnte die Feuerwehr nicht abschätzen. Auch von der ÜSTRA waren zahlreiche Kräfte am Unglücksort im Einsatz. Unter anderem hatte die ÜSTRA auch ein großes Werkstattfahrzeug an die Unglückstelle geschickt.

Rechtsextremismus stoppen, Demokratie verteidigen

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Weit mehr als 1.000 Menschen beteiligten sich an der "Bunt statt braun"-Kundgebung in Hannover - © Fotos: Lothar Schulz 2024

„Bunt statt braun“-Kundgebung am Sonnabend vor der Europawahl

HANNOVER. Bundesweit haben am Wochenende zehntausende Menschen gegen den Rechtsextremismus demonstriert. Die Veranstalter der „Bunt statt braun“-Kundgebung in Hannover schätzten, dass sich hier etwa 2.000 bis 2.500 Menschen an der Demonstration beteiligten. Die Polizei will etwa 1.300 Personen gezählt haben. Jedenfalls hatten sich einen Tag vor der Europawahl am Sonnabend (08.06.) hunderte Menschen in Hannover versammelt, um für die Demokratie zu demonstrieren. Aufgerufen zu der Demonstration in Hannover hatte das Bündnis „Bunt statt braun“. Ziel der Demonstration war es, so viele BürgerInnen wie möglich und insbesondere ErstwählerInnen ab 16 Jahren zu motivieren, bei der Europawahl am 9. Juni demokratische Parteien zu wählen. Die Demonstration zog vom Opernplatz durch die Innenstadt zurück zum Opernplatz. Dort wurde die Kundgebung mit dem Singen der Europa-Hymne beendet.

Mit Kaffee, Kuchen und Drehorgelmusik ging der Wahlkampf in Döhren zu Ende

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Die SPD Döhren ging mit einem kleinen Fest auf dem Fiedelerplatz in den Wahlkampfendspurt.

HANNOVER. Endspurt für die Genossen aus Döhren-Wülfel. Am Vortag der Europawahl (8. Juni) warb der SPD-Ortsverein Döhren-Wülfel auf dem Fiedelerplatz noch einmal um Stimmen für die SPD und ihren Europaabgeordneten Bernd Lange. Bierzeltgarnituren lockten zum Verweilen. Es gab Kaffee und Kuchen und Softgetränke. Das Mehrgenerationenhaus/Mütterzentrum Döhren beteiligte sich mit Kinderaktionen an dem kleinen Fest in Döhrens guter Stube.

Pech mit der Technik: Kurz nach dem Start gab die Musikanlage auf. Doch zum Glück fand sich ein Drehorgelspieler, der die Gäste mit flotten Klängen unterhielt. Eine Reihe örtlicher Mandatsträger stand für Gesprächen mit den Bürgern bereit.

Neben Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner und ihren Kollegen aus der Bezirksratsfraktion waren der Regionsabgeordneter Angelo Alter und die Ratsfrau Anja Schollmeyer mit dabei. Auch SPD-Ratsherr Dr. Bala Ramani aus Hannover-Mitte schaute kurz vorbei.

Die Region Hannover ehrte Erika Müller vom FC Schwalbe

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Erika Müller (l.) erhält von der stellvertretenden Regionspräsidentin Michaela Michalowitz (r.) die Ehrenurkunde

HANNOVER. Das Ehrenamt stand Anfang Juni im Fokus der Region Hannover. 35 Personen, Vereine und Projekte von Barsinghausen bis Wunstorf wurden für ihren unentgeltlichen Einsatz zu Gunsten ihrer Mitmenschen von der stellvertretenden Regionspräsidentin Michaela Michalowitz ausgezeichnet. Erika Müller aus Döhren – 3. Vorsitzende des FC Schwalbe – war mit dabei und konnte ebenfalls einen großen Blumenstrauß und die Ehrenurkunde in Empfang nehmen.

Für den Festakt war der Raum, in dem sonst die Regionsversammlung tagt, besonders hergerichtet. „So festlich sehen wir den Saal selten“, stellte Michaela Michalowitz in ihrer Rede fest und hob den großen Wert des ehrenamtlichen Engagements hervor. „Ehrenamtliche setzen sich dafür ein, dass unsere Gesellschaft menschlicher wird. Das ist nicht alltäglich“, sagte sie.

Erika Müller engagiert sich seit 34 Jahren ehrenamtlich beim FC Schwalbe. Begonnen hat sie als Übungsleiterin für das Kinderturnen, seit 13 Jahren steht sie daneben dem Sportverein als 3. Vorsitzende vor. Erika Müller leitet sechsmal wöchentlich die Kinderturnstunden, kümmert sich um die Organisation des Sommerfestes, pflegt im Stadtteil den Kontakt zu Kinder- und Jugendeinrichtungen und erledigt administrative Aufgaben, wie zum Beispiel die Akquise von neuen Übungsleitern. Michalowitz: „Sie hat den Verein altersgerechter gemacht.“ Seit Erika Müller im Verein tätig ist, ist das Angebot vielfältiger und die Mitgliederzahlen sind spürbar gestiegen.

Musikalisch wurde die Feierstunde, an der auch zwei Landtagsabgeordnete und viele Bürgermeister aus den Kommunen der Geehrten teilnahmen, von der Band „The Ellingtons“ umrahmt.

Weitere Ehrungen:

Julia Lys stammt aus Kovel, der ukrainischen Partnerstadt von Barsinghausen. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine hat Lys in Zusammenarbeit mit der Stadt Barsinghausen bereits 15 Transporte an Hilfsgütern organisiert.

Aus Burgdorf wurde der Arbeitskreis 9. November“ und Rolf Hoppe, Kommandeur der Burgdorfer Schützengesellschaft, aus Burgwedel Michael Schneider für die Organisation einer Fahrradwerkstatt, Claus Brüning und der Verein Hab Mut zeig Gesicht e. V.“ aus Garbsen für seine Tätigkeit bei der Hannoverschen Tafel bzw. für die Hilfe bei Depressionen geehrt. Ariane Rother aus Garbsen ist seit 1973 Mitglied beim Turnclub Berenbostel und Frank Viet aus Gehrden engagiert sich seit mehr als 35 Jahren für die Fußballsparte des SV Gehrden.

Neben Erika Müller standen weiterer Hannoveraner auf der Bühne und bekamen Urkunden: ausgezeichnet wurden der Verein „Catcalls of Hannover“ (Ziel des Vereins ist es, so genannte „Catcalls“, also verbale Belästigungen im öffentlichen Raum, anzuzeigen und in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken), Stefan Droßmann von  der Schreberjugend und Petra Gillmann, die sich als Vorsitzende des Ortsvereins List der Arbeiterwohlfahrt engagiert. Gisela Neubauer ist ehrenamtlich u.a. als Lesementorin an Grundschulen und Gartenlotsin in den Herrenhäuser Gärten aktiv war Schiedsfrau und betreut die Seniorengruppe „Die Feinschmecker“, für die sie seit 1994 regelmäßig Restaurantbesuche organisiert. Die Piloten der Tandemgruppe Ortsgruppe Hannover des Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen e. V. bieten seit einigen Jahren sehbehinderten Menschen an, auf Tandems -Rädern durch die Natur zu fahren.

Sabine Hillbrecht aus Laatzen ist seit 1979 im TSV Ingeln-Oesselse aktiv, Carmelo Milazzo, Gründungsmitglied des Integrationsrates Langenhagen und Hans-Jürgen Ratsch, ebenfalls aus Langenhagen, setzt sich Naturschutz und die Umweltbildung ein.

Ursula Prüße aus Lehrte war treibende Kraft bei der Gründung des Vereins „Lebendiges Ahlten“ im Jahr 2006 und aus der Stadt Neustadt wurden Adel Amor (Flüchtlingshilfe) sowie Günter Hahn (1. Vorsitzender des Turnvereins Mandelsloh) und Willi Ostermann (Vorstandsvorsitzender der Altrewa Bürgerstiftung) geehrt,

Die Städte Pattensen und Ronnenberg wurden von Friedrich Weber (seit 1947 im TSV Pattensen aktiv) und Hartmut Wissel (Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr) vertreten. Aus Seelze waren Rüdiger Dreger (ehrenamtlicher Partnerbesuchsdienst) sowie Lothar Wolff (u.a. bei den Pfadfindern) mit dabei, aus Sehnde stammen Gudrun Wiebe (mehr als 60 Jahren im Turnverein Eintracht Sehnde) und der Verein SNNTG e. V.“, der u.a. Musikfestivals ausrichtet, unter den Geehrten.

Cornelia Metz steht bereits seit 23 Jahren dem Kirchenvorstand in Alferde (Springe) vor, Roswitha Prüssing ist seit 2009 erste Vorsitzende des Kinderschutzbundes Springe. Claudia Fricke engagiert sich seit 1998 Mitglied im Gesangsverein Schwüblingsen in Uetze, Ingo Laskowski hat vor vielen Jahren den Allgemeinen Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) in Wennigsen mit gegründet. Friedrich Krone aus Wennigsen engagiert sich seit 2021 für die digitale Waldbrandabwehr der Region Hannover durch die Überprüfung der für die Waldbrandbekämpfung notwendigen Infrastruktur. Die Wunstorfer Dr. Ludwig Büsing  ( seit 1988 im Kirchenvorstand der Stifts-Kirchengemeinde ) und das Bau-Hof, Kinder und Jugendzentrum Wunstorf wurden ebenfalls mit Urkunden geehrt.

Genuss mit dem SoVD: Kaffeeklatsch bei Kuchen, Eis und Torte

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SoVD-Vorsitzender Dirk Battke verteilt Informationen beim Kaffeeklatsch

HANNOVER. Mit dem Sozialverband-Deutschland Ortsgruppe Hannover-Süd (SoVD) lässt sich das Leben genießen. Einmal im Monat gibt es einen vom SoVD organisierten Kaffeeklatsch im Café Kastagnette“ (Am Mittelfelde 102). Da lässt sich gemütlich bei einer Tasse Tee oder Kaffee plaudern und den Leib mit tollen Angeboten von der Kuchentheke stärken. Bei Juni-Treffen hatten die Mitarbeiter des Cafés sogar noch eine besondere Leckerei auf die Karte gesetzt: Frische Erdbeeren mit Eis und Sahnehäubchen. SoVD-Ortsvorsitzende Dirk Battke: „Die nächsten Termine sind am 4. Juli und 8. August, jeweils ab 15 Uhr.“ Das Café Kastagnette ist mit wenigen Schritten von der Stadtbahnhaltestelle Am Mittelfelde zu erreichen.

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Gemütliche Runde bei einer Tasse Kaffee

Verkehrsunfall in Hannover Vinnhorst

Verkehrsunfall auf der Schulenburger Landstrasse in Hannover Vinnhorst fordert zwei Verletzte
Verkehrsunfall auf der Schulenburger Landstrasse in Hannover Vinnhorst fordert zwei Verletzte - © Fotos: Lothar Schulz 2024

Zwei Autofahrer verletzt

HANNOVER. Heute Mittag gegen 13:20 Uhr gingen zahlreiche Notrufe in der Regionsleitstelle ein. Die Anrufenden meldeten einen Verkehrsunfall auf der Schulenburger Landstrasse im Bereich Vinnhorst. Für die vor Ort eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr stellte sich die Lage wie folgt dar: Auf der Schulenburger Landstrasse waren zwei PKW frontal zusammengestoßen. Eines der beiden Kraftfahrzeuge hatte sich in Folge des Aufpralls überschlagen und war im Gleisbereich der Stadtbahn zum Liegen gekommen. Die Fahrer beider PKW, welche sich noch in ihren Fahrzeugen befanden, konnten schnell durch die Feuerwehrkräfte aus ihren Fahrzeugen gerettet und medizinisch erstversorgt werden. Einer der beiden Verletzten wurde zur weiteren Behandlung mit einem Rettungswagen in ein hannoversches Krankenhaus transportiert, während der zweite Betroffene vor Ort lediglich ambulant durch einen Notarzt behandelt wurde. Anschließend wurden die beiden Unfallfahrzeuge durch die Brandschützer gesichert und auslaufende Betriebsstoffe abgestreut. Die Schulenburger Landstrasse musste für die Dauer der Rettungsarbeiten teilweise gesperrt werden. Auch die hannoverschen Verkehrsbetriebe mussten ihren Betrieb zweitweise einstellen, da das Fahrzeug im Gleisbereich erst durch den Wagen eines Abschlepp- und Bergungsdiestesdienstes aus dem Gleisbett gehoben werden musste. Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnte die Feuerwehr zunächst nicht machen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Klärung der Unfallursache aufgenommen. Auch die Verkehrsunfallforschung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) nahm ihre Untersuchungen vor Ort auf. (Die MHH-Unfallforschung untersucht in der gesamten Region Hannover Verkehrsunfälle um neue wissenschaftliche Erkenntnisse für Sicherheit im Straßenverkehr zu gewinnen.) Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 20 Einsatzkräften und acht Fahrzeugen in der Schulenburger Landstrasse im Einsatz.

Blaulichtmeile 2024 wieder ein voller Erfolg

Auch 2024 wieder ein voller Erfolg: die Blaulichtmeile in Hannovers Innenstadt
Auch 2024 wieder ein voller Erfolg: die Blaulichtmeile in Hannovers Innenstadt - © Fotos: Lothar Schulz 2024

Fast 700 Haupt- und Ehrenamtliche waren beteiligt


HANNOVER. Am gestrigen verkaufsoffenen Sonntag (02.06.) fand die diesjährige Blaulichtmeile in der Innenstadt von Hannover statt. Pünktlich um 11:00 Uhr eröffneten Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe, der Direktor der Feuerwehr Hannover Christoph Bahlmann und Bürgermeisterin Monica Plate (Grüne) zusammen mit dem Geschäftsführer der Citygemeinschaft Hannover Martin Prenzler und weiteren Vertretern aus Politik und Blaulicht- und Gefahrenabwehrorganisationen die Veranstaltung. In diesem Rahmen wurde auch der beim aktuellen Hochwasser in Bayern verstorbenen Feuerwehreinsatzkraft mit einer Schweigeminute gedacht. Nach der Eröffnung informierten dann die verschiedenen Organisationen und Behörden über ihre Aufgaben und präsentierten ihre Fahrzeuge und übrige Ausrüstungen. In zwei Showarenen zeigten Spezialgruppen ihr Können: Spezielle Retter für Höhen und Tiefen seilten sich vom Kröpcke-Center ab. Ein lebensgroßer Kunstelefant wurde von einem Feuerwehrkran angehoben und schwebte über einem Unfallszenario auf dem Steintorplatz. Weitere Highlights waren zwei Flugfeldlöschfahrzeuge von der Flughafenfeuerwehr des Airports Hannover und der Bundeswehrfeuerwehr des Fliegerhorstes Wunstorf, die am am Ernst-August-Platz besichtigt werden konnten. Am Opernplatz gab es u.a. Informationen über Erste Hilfe oder das richtige Verhalten in einer verrauchten Wohnung. Des Weiteren war hier neben einer Tombola, deren Erlöse dem Kinderkrankenhaus auf der Bult gespendet werden, auch die Nachwuchsgewinnung der Feuerwehr Hannover aktiv. Interessierte hatten hier unter anderem die Möglichkeit, mit einem Gurt gesichert eine 30 Meter hohe Drehleiter hinaufzusteigen. Diese Disziplin ist momentan eine von fünf beim Sporteinstellungstest der Feuerwehr Hannover. Auch die musikalische Untermalung durfte nicht fehlen. So spielten das Heeresmusikkorps, die Polizei Big Band, das Bundespolizeiorchester sowie das sinfonische Blasorchester der Feuerwehr Hannover „Opus 112“ Musikstücke von modern bis klassisch. Bei diesen Darbietungen präsentierten sich knapp 120 Musizierende. Im übrigen wurde mit der diesjährigen Blaulichtmeile ein neuer Rekord aufgestellt: Das erste Mal konnte eine echte Meile geknackt werden. Auf mehr als zwei Kilometern präsentierten sich zwischen Opernplatz, Kröpcke, Steintor und Ernst-August-Platz unter anderem Blaulichtorganisationen wie verschiedene Rettungsdienste, das Technische Hilfswerk, der Zoll, die Polizei, die Feuerwehr Hannover und auch die Bundeswehr. Die Feuerwehr wertete die Blaulichtmeile 2024 als einen vollen Erfolg. Insgesamt nahmen dieses Jahr knapp 700 Einsatzkräfte aus Haupt- und Ehrenamt an der Blaulichtmeile teil und gaben den Besucherinnen und Besuchern Einblicke in das tägliche Leben ihrer Organisationen.

Europafest auf dem Opernplatz

Eine Woche vor der Europa-Wahl – das Europafest auf dem Opernplatz
Eine Woche vor der Europa-Wahl – das Europafest auf dem Opernplatz - © Fotos: Lothar Schulz 2024

Informationen und buntes Kulturprogramm für Groß und Klein

HANNOVER. Das Jahr 2024 ist ein wichtiges Jahr für Europa. Die Europawahl am 9. Juni stellt die Weichen für die Zukunft der Europäischen Union. Und so veranstalteten das Europaministerium Niedersachsen, dle Region Hannover und die Metropolregion Hannover, Braunschweig, Göttingen, Wolfsburg am 01. Juni ein großes Europafest für Groß und Klein auf dem Opernplatz. Etwa 40 Verbände und Vereine informierten über ihre Aktivitäten mit Europabezug. Dazu gab es ein buntes Programm mit Interviews, Poetry-Slam sowie Musik und Tanzdarbietungen aus verschiedenen europäischen Ländern