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Dienstag, August 25, 2026

Aktuelle lokale Nachrichten und regionale News aus Kultur, Sport, Wirtschaft, Politik und Unterhaltung.

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SC Riessersee und Red Bull München verlängern Kooperation

SC Riesersee © Britta Koglin
SC Riesersee © Britta Koglin

Erfolgreiche Partnerschaft seit 2014

GARMISCH-PARTENKIRCHEN.

Der zehnmalige deutsche Eishockeymeister SC Riessersee und der amtierende deutsche Eishockeymeister EHC Red Bull München verlängern erneut ihre Partnerschaft. Beide Clubs haben sich auf eine Fortsetzung der Kooperation geeinigt. Die erfolgreiche Kooperation besteht seit 2014 und geht damit jetzt in das zehnte Jahr.

Die Zusammenarbeit der beiden Clubs unterstützt die Entwicklung junger deutscher Eishockeytalente mit Förderlizenzen. Damit haben U23-Spieler die Möglichkeit, für das PENNY DEL-Team aus München und der Oberligamannschaft aus Garmisch-Partenkirchen aufzulaufen und dabei wichtige Spielpraxis für die Entwicklung zu sammeln. Welche Spieler mit einer Förderlizenz für den SC Riessersee ausgestattet werden, legen die sportlich Verantwortlichen der beiden Clubs erst zu Saisonbeginn im September fest.

Pat Cortina, Headcoach des SC Riessersee: “Es ist eine großartige und wichtige Nachricht für uns, dass die Kooperation mit Red Bull München verlängert wurde. Für mich persönlich und auch unsere Organisation ist der Informationsaustausch mit unserem Partner immens wichtig und bringt uns alle weiter.

Wir können hier talentierte Spieler weiterentwickeln und ihnen die Möglichkeit geben, sich hier Eiszeit zu verdienen. Ich hoffe, dass die Kooperation noch über viele Jahre weitergeht und wir mehr Jungs wie Daniel Allevena, Veit Oswald, Bastian Eckl, Sebastian Cimmerman, Elias Lindner oder Maksymilian Szuber bei ihrer Entwicklung unterstützen können. Es war auch großartig für unsere Fans, junge und hoffnungsvolle Talente bei uns auf dem Eis zu sehen. Die Kooperation ist für beide Seiten ein großer Vorteil und ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit und eine gute Saison!“

Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 13.Juli 2023

Indizes vom 12.07.2023 © finanzen.net
Indizes vom 12.07.2023 © finanzen.net

Marktberichte der Börse Frankfurt

FRANKFURT/MAIN.

 Der deutliche Rückgang der Teuerung in den USA hat die europäischen Börsen am Mittwoch beflügelt. Die wichtigsten Aktienindizes bauten ihre jüngsten Gewinne deutlich aus.

Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) als Leitindex der Eurozone stieg um 1,72 Prozent auf 4360,46 Punkte. Für den französischen CAC 40 ging es um 1,57 Prozent auf 7333,01 Punkte nach oben. Der britische FTSE 100 („Footsie“) schloss 1,83 Prozent höher bei 7416,11 Zählern.

Die hohe Inflation in den USA hat sich im Juni erneut und spürbar abgeschwächt. Die Verbraucherpreise stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,0 Prozent. Im Mai hatte die Rate noch 4,0 Prozent betragen. Bankökonomen hatten im Schnitt mit einem Rückgang auf 3,1 Prozent gerechnet. Die aktuelle Rate ist die niedrigste seit etwas mehr als zwei Jahren.

„Für die US-Notenbank Fed ist auf kurze Sicht die Inflationsthematik nicht mehr so akut wie noch vor wenigen Monaten“, schrieb Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. Den US-Währungshütern dürften derweil vor allem die im Verhältnis zu ihren bereits vollzogenen Zinsanhebungen noch immer recht lockeren Finanzierungsbedingungen ein Dorn im Auge sein. Zu den noch relativ günstigen Bedingungen tragen Gitzel zufolge auch die gut laufenden Aktienmärkte bei. Gerade deshalb seien die mittelfristigen Inflationsrisiken noch nicht gebannt.

Ein weiterer Aspekt dabei ist laut dem VP-Bank-Experten auch der noch dynamische US-Arbeitsmarkt. Mehr Jobs bedeuteten mehr Einkommen und dadurch erwachsende Inflationsrisiken. Gerade deshalb werde die Fed Ende Juli trotz der deutlich gefallenen Inflationsrate weiter an der Zinsschraube drehen.

Zinssensible Branchen zogen gleichwohl in Europa erst einmal deutlich an. Immobilienwerte und Technologieaktien etwa ragten mit überdurchschnittlichen Gewinnen von 3,1 und 2,6 Prozent hervor.

Aktien des Technologieschwergewichts ASML (ASML NV) profitierten auch von einer Analyse. „Der nächste Aufschwung beginnt“, schrieb der Experte Janardan Menon vom Analysehaus Jefferies in einer Studie zur europäischen Halbleiterbranche. In den kommenden beiden Jahren rechnet der Fachmann mit starkem Ergebniswachstum und einer massiven Neubewertung. Die Anteilsscheine kletterten um drei Prozent.

Mit Philips war zudem ein weiterer Wert aus den Niederlanden gefragt. Nach einer über längere Zeit unterdurchschnittlichen Kursentwicklung böten die Aktien des Medizintechnikanbieters mittlerweile einen guten Wert, schrieb Analyst Richard Felton von der US-Investmentbank Goldman Sachs. Für die Markterwartungen machte der Experte Aufwärtspotenzial aus. Die Anteilsscheine von Philips zogen um knapp drei Prozent an.

Die Reise- und Freizeitwerte hinkten mit einem Plus von 0,8 Prozent hinterher. Hier belastete eine Studie der Deutschen Bank zu den Fluggesellschaften. Aktuelle Ticketpreise lägen unter jenen vor einem Jahr, schrieb Analyst Jaime Rowbotham. Die Papiere der International Airlines Group (International Consolidated Airlines) verloren am „Footsie“-Ende mehr als zwei Prozent. Die Anteilscheine von Air France-KLM büßten fast vier Prozent ein.

(Quelle: finanzen.net)

39-Jähriger bei bewaffnetem Raubüberfall auf Juwelier mutmaßlich schwer verletzt

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Zwei männliche Täter haben heute gegen 14:50 Uhr ein Juweliergeschäft in der Georgsstraße in Hannover überfallen. Dabei setzten sie auch eine Schusswaffe ein und verletzten einen Mitarbeiter. Täter sind auf der Flucht. © Bernd Günther

Polizei sucht Zeugen

HANNOVER (ots). Zwei maskierte Männer haben am Dienstag, 11.07.2023, einen Juwelier in Hannover-Mitte überfallen. Dabei wurde ein 39-jähriger Mitarbeiter mutmaßlich schwer verletzt. Die Täter flüchteten auf Fahrrädern unerkannt. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise zur Tat und zu den Tätern.

Nach derzeitigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes der Polizei Hannover betraten zwei maskierte Täter gegen 14:50 Uhr ein Juweliergeschäft in der Georgstraße/ Ecke Nordmannpassage in der Hannoveraner Innenstadt. Sie bedrohten den Angestellten mit einer Schusswaffe und schlugen mit einem Hammer mehrere Glasvitrinen ein. Hieraus raubten sie eine noch unbekannte Anzahl von Wertgegenständen. Bei dem Überfall kam es zur Abgabe von mindestens einem Schuss. Dabei wurde der 39-jähriger Mitarbeiter mutmaßlich schwer verletzt. Der genaue Verletzungsgrad steht noch aus. Anschließend verließen die Räuber das Geschäft und ergriffen jeweils auf Fahrrädern mutmaßlich in Richtung Marstall die Flucht. Aktuell liegen der Polizei keine Hinweise zum Raubgut vor.

Zeugen und die eintreffenden Rettungsdienste leisteten sofort Erste Hilfe und versorgten den Verletzten. Der Mann kam zu einer notfallmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus.

Überfall Juweliergeschäft

Mitten am Tage wurde das Juweliergeschäft in der Georgstraße Nähe Steintor überfallen © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Die alarmierte Polizei fahndete sofort mit einem Großaufgebot nach den Flüchtigen, die Suche verlief jedoch erfolglos. Die mutmaßlichen Täter haben eine schlanke, sportliche Figur. Einer der mutmaßlichen Täter war mit einer schwarzen Hose, einer schwarzen Kapuzenjacke und weißen Turnschuhen bekleidet. Der zweite mutmaßliche Täter trug eine schwarze Kapuzenjacke, eine schwarze Baseballkappe, eine blaue Jeanshose und schwarze Schuhe. Beide waren schwarz maskiert.

Die Polizei ermittelt nun wegen schweren Raubes. Personen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit der Tat gemacht haben oder Hinweise zu den mutmaßlichen Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden.

Grasmilbensaison ist in vollem Gang

Barfuß im Gras – in Grasmilbengebieten ist das keine gute Idee. Die Larven der Milben lassen sich von den Spitzen der Grashalme abstreifen und beißen zu. Bis zu 24 Stunden später setzt dann ein starker Juckreiz ein. © Shutterstock
Barfuß im Gras – in Grasmilbengebieten ist das keine gute Idee. Die Larven der Milben lassen sich von den Spitzen der Grashalme abstreifen und beißen zu. Bis zu 24 Stunden später setzt dann ein starker Juckreiz ein. © Shutterstock

Grasmilben sind die winzig kleine Ursache für unerträglichen Juckreiz

BONN.

Da hat man gemütlich auf der Wiese gesessen oder ist barfuß durchs Gras gelaufen und am nächsten Tag das: unerträglich juckende rote Pünktchen oder Quaddeln auf der Haut. Schuld sind Grasmilben. Gut beraten ist, wer weiß, was gegen die Bisse der kleinen Spinnentiere hilft. 

  • Grasmilbenbisse: Starker Juckreiz ca. 24 Stunden nach Aufenthalt im Gras
  • Rote Punkte und Flecken an Füßen und dünnen feuchten Hautstellen
  • Auch Haustiere leiden unter den Parasiten
  • Repellentien und Vorbeugung schützen
  • Ausbreitung der Milben in Deutschland bisher nicht flächendeckend

Grasmilben, die auch Heumilben oder Herbstgrasmilben genannt werden, leben im Boden und an Gräsern. Je nach Witterung schlüpfen die kleinen orange-roten parasitär lebenden Larven der Grasmilben im Juni oder Juli. Unzählig viele dieser Parasiten klettern bei warmem und trockenem Wetter in die Spitzen der Grashalme und warten dort auf ihre Opfer, um sich unter anderem von deren Lymphe zu ernähren. Bis in den Oktober hinein attackieren die Larven ihre Wirte und „beißen“ zu. Mit ihren Mundwerkzeugen verletzen sie die Haut, die durch den Speichel, der Enzyme zum Auflösen des Gewebes enthält, später unerträglich zu jucken beginnt. Anders als bei Mückenstichen hält der Juckreiz bis zu zwei Wochen an.  

Die Parasiten sind allerdings in Europa nicht flächendeckend verbreitet. Hauptsächlich treiben sie ihr Unwesen in Südosteuropa, Frankreich und den Alpenländern. In Deutschland sind vor allem das Rheinland, Hessen und Bayern betroffen. 

Wie erkennt man Grasmilbenbisse?

Wenn sich nach einem Aufenthalt auf dem Rasen oder auf einer Wiese rote Punkte oder Flecken zeigen, kann es sich um Grasmilbenbisse handeln. Tückisch: Durch das Sekret, das die Grasmilbe beim Anzapfen in die Haut absondert, kann es bis zu 24 Stunden dauern, bis die Bissstelle bemerkbar ist und ein starker Juckreiz einsetzt. Daher wird dies oft nicht mit einem Aufenthalt im Gras in Verbindung gebracht. 

Nachdem die Milbenlarven von einem geeigneten Wirt vom Grashalm abgestreift wurden, suchen sie bevorzugt unbedeckte, dünne und feuchte Hautstellen auf. Daher finden sich die juckenden Flecken häufig an Füßen und Unterschenkeln, Gesicht, Händen, Armen, Beinen und in Hautfalten.  

Auch Tiere werden von Grasmilben befallen und in den Wahnsinn getrieben. Sie leiden unter quälendem Juckreiz an Pfoten, Ohren, Schwanzansatz oder Schnauze. Sichtbare Symptome bei den Tieren können auch Haarausfall und Kratzwunden sein. 

Mittel gegen Grasmilben

Leider gibt es kein zugelassenes Mittel gegen Grasmilben. Obwohl die Grasmilben nach kurzer Zeit wieder vom Menschen ablassen, bleiben die Symptome viel länger bestehen. Nicht kratzen! Gegen den Juckreiz helfen Gele und Salben aus der Apotheke sowie Kühlung. Sogenannte Repellentien können Grasmilbenbissen vorbeugen. 

Vorbeugung als einziger Schutz

Der beste Schutz vor Grasmilben besteht darin, befallene Gebiete wie Wiesen und Weiden, auf denen sich Nutztiere aufhalten, zu meiden. Barfußlaufen auf Gras sollte vermieden werden und bei Verdacht auf Kontakt mit Grasmilben sollte so schnell wie möglich geduscht werden. 

Hat man die Schädlinge im eigenen Garten, ist guter Rat teuer. Einige Maßnahmen können jedoch helfen: 

  • Rasen mähen und das Schnittgut entfernen ist die beste Vorbeugung, denn die Grasmilbenlarven lauern an den Spitzen der Halme.
  • Füße und Beine bekleidet lassen: Gummistiefel, lange Hose, Socken über die Hose ziehen.
  • Gartenarbeit in den kühleren Morgenstunden erledigen, denn die Milben mögen es warm und trocken.
  • Rasen regelmäßig wässern.

WetterOnline hat sich seit seiner Gründung 1996 zum heute meistgenutzten europäischen Online-Wetterdienst entwickelt. Über 160 Wetterexpertinnen und -experten arbeiten täglich rund um den Globus an Wetterprognosen für die ganze Welt. Die WetterOnline App existiert inzwischen in etwa 40 Ländern und fast 30 Sprachen. Stammsitz des Unternehmens ist Bonn. Mit etwa 16 Millionen Seitenaufrufen täglich zählt WetterOnline zu den meistgenutzten digitalen Angeboten Deutschlands.

Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 12.Juli 2023

Indizes vom 11.07.2023 © finanzen.net
Indizes vom 11.07.2023 © finanzen.net

Marktberichte der Börse Frankfurt

FRANKFURT/MAIN

Die europäischen Börsen haben am Dienstag ihre Stabilisierung vom Wochenbeginn fortgesetzt. Gute Vorgaben aus Asien stützten. Marktteilnehmer knüpften zudem Hoffnungen an die US-Inflationsdaten am Mittwoch. „Für die in den vergangenen Tagen wieder von der Angst vor steigenden Zinsen heimgesuchten Märkte dürfte eine weitgehende Bestätigung der Prognose für sehr viel Entspannung sorgen und den Druck vom Aktienmarkt nehmen“, schrieb Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Handelshaus Robomarkets.

Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) als Leitindex der Eurozone gewann 0,71 Prozent auf 4286,56 Punkte. Der französische CAC 40 zog mit plus 1,07 Prozent auf 7220,01 Punkte noch etwas stärker an.

Der britische FTSE 100 aber schaffte lediglich einen Anstieg um 0,12 Prozent auf 7282,52 Zähler. In London habe das etwas stärkere Pfund die Bewertungen einiger größerer Unternehmen leicht belastet, die in den US-Dollar-Raum exportierten, schrieb der Marktexperte Michael Hewson vom Handelshaus CMC Markets UK. Die anziehende Heimatwährung kann diese Ausfuhren verteuern.

Bei den Einzelbranchen setzten die Impulse aus Fernost Akzente. Dort waren Immobilienwerte und Rohstofftitel gefragt gewesen. Am Vortag war bekannt geworden, dass China dem angeschlagenen Immobilienmarkt des Landes stärker unter die Arme greifen will. Zudem wurden Chinas Banken zu Verhandlungen mit Immobiliengesellschaften ermutigt, mit dem Ziel, die Kreditrückzahlungen zu verlängern. Damit soll es ermöglicht werden, im Bau befindliche Immobilienprojekte zu Ende zu führen.

Auch Bauwerte und Aktien von Baustoffherstellern profitierten von dieser Entwicklung. So gewannen Saint-Gobain als einer der besten Werte im Cac 40 vier Prozent.

In Dublin schnellten die Aktien von Kingspan (Kingspan Group) gar um fast 16 Prozent in die Höhe. Der Zwischenbericht des Baustoffherstellers hat Analysten zufolge gezeigt, wie dynamisch sich die Geschäfte trotz der herausfordernden Märkte entwickelten.

Gefragt waren zudem die Luxuswerte wegen der großen Bedeutung des China-Geschäfts. Das Sektorschwergewicht LVMH (LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton) zog um 2,2 Prozent an, Hermes (Hermès (Hermes International)) gewann 2,0 Prozent. Für die Anteilscheine von Richemont ging es in Zürich um 2,4 Prozent nach oben.

Unter den Nebenwerten brachen Sensirion nach einer Gewinnwarnung um 20 Prozent ein. Der Sensoren-Hersteller aus der Schweiz hatte das schwierige Marktumfeld zu spüren bekommen und daher die Ziele für 2023 gesenkt.

(Quelle:finanzen.net)

Rats-SPD geht auf Konfrontationskurs zum Oberbürgermeister

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Lars Kehlich, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion in Hannover

HANNOVER. Jetzt reicht es anscheinend den sozialdemokratischen Ratsmitgliedern in Hannover. Sie gehen auf Gegenkurs zum grünen Oberbürgermeister Belit Onay. Nachdem Hannovers Stadtoberhaupt angekündigt hat, prüfen zu lassen, wo sogenannte „Superblocks“ eingerichtet werden können, gib es nun Gegenwind vom Koalitionspartner. Superblocks sind innenstadtnahe Wohnquartiere in denen Fahrradfahrer und Fußgänger absoluten Vorrang haben sollen und statt parkenden Autos Flächen zum Spielen und Verweilen einladen. Als Vorbild dient die Stadt Barcelona, in der solche solche Bereiche entstanden sind.

Lars Kelich, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion Hannover, lässt nun in einer Pressemitteilung seiner Fraktion Dampf ab: „Das Büro des Oberbürgermeisters sieht es offensichtlich als seine Kernaufgabe an, das Leben der Menschen zu erschweren. Unter dem Deckmantel der Schaffung von Lebensqualität sollen schlicht Autos aus den Quartieren verdrängt werden.“ Kehlich weiter: „Es herrscht augenscheinlich ein Weltbild vor, das nur noch Menschen kennt, die im Home Office oder der Innenstadt arbeiten, sich nur noch zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewegen, als Ältere keinen Besuch mehr von außen empfangen wollen, bzw. als Eltern so viel Zeit haben, ihre Kinder mit dem Lastenrad vom einen Ende der Stadt in das andere zu gondeln. Es ist unrealistisch, weltfremd und lässt viele Menschen zurück.“

Um zu erkennen, dass Hannover ganz anders aufgebaut ist als Barcelona, so die SPD-Ratsfraktion, benötige man keine teuren Machbarkeitsstudien. Dafür „reicht ein qualifizierter Blick auf den Stadtplan“, heißt es.

Hannover Nachrichten vom 11 Juli 2023

Das Neue Rathaus Hannover spiegelt sich im Maschteich am Abend
Neues Rathaus Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Projektwoche der Systembiologie für Schüler*innen ab Klasse 11 im LifeScience Lab des Schulbiologiezentrums Hannover 

Vom 7. bis 11. August lädt das LifeScience Lab des Schulbiologiezentrums der Stadt Hannover mit Unterstützung der Joachim Herz Stiftung zum Experimentieren im interdisziplinären Fachgebiet Systembiologie ein. Schüler*innen ab der 11.Klasse, die sich intensiv mit Fragen wie Welche Konsequenzen hat das Eindringen eines Virus in eine Zelle auf deren Gene, Proteine oder auf den Stoffwechsel? oder Welche Nebenwirkungen haben Medikamente in einer Zelle? und Wie breitet sich eine Infektion aus? beschäftigen wollen, sind hier richtig. Gemeinsam können sie täglich jeweils von 9 bis 15 Uhr im LifeScience Lab Hannover, Erich Kästner Gymnasium Laatzen, unter wissenschaftlicher Anleitung experimentieren und lernen. Am Ende der Woche werden die Ergebnisse in einer Abschlusspräsentation vorgestellt. Maximal zwölf Schüler*innen können teilnehmen. Anmeldungen sind bis zum 1. August unter Angabe von Name, E-Mail Adresse, Adresse, Schulstufe und Schule beim Schulbiologiezentrum Hannover unter Telefon (0511) 168-45803 oder per E-Mail unter schulbiologiezentrum@hannover-stadt.de möglich.

Inhalte der Projektwoche

Während des Kurses werden im biotechnologischen Labor Daten zum Wachstum und zur Enzymaktivität des Bakterium Escherichia coli gewonnen. Diese Daten werden mathematisch ausgewertet und fließen in eine computergestützte Simulation ein. So lassen sich Vorhersagen zu Vorgängen in der Zelle aufstellen, die bei Veränderungen der Wachstumsbedingungen auftreten. Diese Vorhersagen sollen anschließend durch weitere Experimente überprüft werden. Die Teilnehmenden arbeiten in Teams an den Fragestellungen. Jedes Team wird lernen, eine Computer gestützte Modellierung zur Fragestellung vorzunehmen. Einen weiteren Schwerpunkt innerhalb der Teamarbeit bilden kommunikative Kompetenzen, die auf einen späteren Beruf im Bereich Naturwissenschaften und Technik vorbereiten, wie die Beschaffung von Informationen, das Erlernen von Kommunikationsmustern und die adäquate Präsentation von abgeschlossenen Projekten.


Superblocks: Ein Baustein für die Verkehrswende in Hannover?

Superblocks: Das sind innerstädtische Wohnquartiere, in denen sich Nachbarschaften und Treffen entwickeln sowie mehr Grün und Lebensqualität zurückgewonnen werden. Der Autoverkehr bleibt zudem weitgehend außen vor. Die Landeshauptstadt Hannover möchte wissen, ob und wo solche verkehrs- und stadtplanerischen Konzepte auch in Hannover umsetzbar sein könnten. Im Fokus stehen die inneren, stark belasteten Stadtbezirke. Noch in diesem Jahr sollen daher drei unterschiedlich strukturierte Quartiere identifiziert werden, die modellhaft als Superblocks entwickelt werden können. Die Stadt hat dazu externe Planungsunternehmen ins Boot geholt und diese bereits beauftragt.

Das Prinzip des Superblocks sieht vor, dass Autos diese Wohnquartiere nicht mehr durchqueren können. Die Verkehrsführung ist so ausgelegt, dass Kraftfahrzeuge auf den Hauptverkehrsstraßen verbleiben und gar nicht erst in den Block einfahren. „Wir arbeiten intensiv an der Verkehrswende und verbinden sie mit der Stärkung der Lebensqualität. Die Idee der Superblocks, die wir aus Barcelona kennen und die bereits europaweit diskutiert und erprobt wird, bietet vielversprechende Ansätze“, betont Oberbürgermeister Belit Onay. „Es geht darum, mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität in den Quartieren zu schaffen, indem Flächen für Aufenthalt und Spiel statt zum Durchfahren genutzt werden. Superblocks können auch ein Beitrag zum Klimaschutz sein.“

Die Stadtverwaltung bearbeitet das Projekt mittels eines interdisziplinären Team aus mehreren Fachbereichen. Den Auftrag hat ein Konsortium aus den Büros Fair Spaces (Berlin), Cities for Future (Hamburg) und Goudappel (Deventer/NL) erhalten. Das Konsortium bringt einschlägige Erfahrungen in dem Themenfeld mit.

„Wir wollen zunächst in ausgewählten Stadtbezirken schauen, welche Quartiere aufgrund ihrer spezifischen Strukturen geeignet sind und diese dann der Politik zum Erproben vorschlagen“, erklärt Stadtbaurat Thomas Vielhaber. „Wir beginnen damit einen Prozess, bei dem wir – Bürgerschaft, Verwaltung und Politik – Ideen entwickeln, sie austesten, Erfahrungen sammeln und ganz viel lernen können. Maßgeblich wird dabei das Interesse der Bewohner *innen sein, an den Konzepten mitzuwirken und sie zunächst auf Zeit auszuprobieren, um sie bei Erfolg dauerhaft zu implementieren. Gerade für ältere Menschen und Familien bietet das Konzept der Aufwertung des Wohnumfeldes große Chancen.“

Oberbürgermeister Belit Onay ergänzt: „Wir müssen angesichts der Klimaerhitzung alle Möglichkeiten zur Veränderung und Anpassung ausschöpfen, damit Hannover für die Zukunft gut aufgestellt ist. Lebenswerte Quartiere und die Wohnqualität der Bewohnenden müssen eindeutig in den Mittelpunkt gestellt werden. Superblocks können ein Bestandteil der notwendigen Veränderung sein – neben Verkehrsberuhigung und mehr Raum für Spiel, Erholung und Nachbarschaft kann auch eine Teil-Entsiegelung von Flächen die Folgen von Extremwetterereignissen abmildern.“

Die Fortschreibung des Masterplan Mobilität startet derzeit und wird eine wichtige Grundlage für die Mobilitätswende in Hannover bilden. Die Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt „Superblocks“ werden in das neue gesamtstädtische Mobilitätskonzept einfließen und dieses bereichern.


Sommerzeit ist Bauzeit: Stadt nutzt Ferien für Sanierungsarbeiten

Trotz der Sommerferien herrscht an Hannovers Schulen in diesen Wochen reges Treiben: Der städtische Fachbereich Gebäudemanagement nutzt wie in jedem Jahr verstärkt die unterrichtsfreie Zeit, um Neubauten, Umbauten und Sanierungen insbesondere von Schulen voranzutreiben. Dazu gehören größere Projekte, die zum Teil über mehrere Jahre laufen und teilweise weit über die Ferien hinaus dauern. Daneben werden zahlreiche kleinere Maßnahmen durchgeführt.

So soll etwa der Austausch der Kesselanlage im Schulzentrum Misburg mit dem Beginn des neuen Schuljahres abgeschlossen sein. Ebenfalls ausschließlich in den Ferien wird in der Kindertagesstätte Steinstraße (Misburg-Süd) gearbeitet. Hier stehen die Sanierung der Toilettenanlage und die Einrichtung eines Putzmittelraums an.

Längerfristige Maßnahmen sind zum Beispiel der Neubau der IGS Büssingweg (Vahrenwald) und der Bau eines Holzmoduls an der Realschule Werner-von-Siemens-Schule (List). Auf der „Zielgeraden“ befinden sich die Großprojekte an der Sophienschule (Zoo), am Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium (Zoo) und an der Schillerschule (Kleefeld). Hier werden in den Ferien und bis zum Herbst noch Restarbeiten erledigt.

Verschiedene Entwicklungen nehmen Einfluss auf Bauprogramm 

Das laufende Bauprogramm des städtischen Gebäudemanagements wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst: Noch immer sind die Folgen der Corona-Pandemie sowie nahtlos die Auswirkungen des schon mehr als ein Jahr andauernden Ukrainekonflikts zu spüren. Für die vielen Flüchtlinge müssen Unterkünfte gefunden und vorgehalten, auch zahlreiche zusätzliche Plätze müssen für die Schüler*innen in den Schulen geschaffen werden. Die Zahl der geflüchteten Kinder an den Schulen hat sich fast ausschließlich durch den Ukraine-Krieg verfünffacht. Zudem haben erhebliche Baupreissteigerungen sowie teilweise Lieferengpässe von Baumaterialien oder Maschinenteilen unmittelbaren Einfluss auf termingerechte Fortführungs- und Fertigstellungstermine und können dabei zu unvorhersehbaren Mehrkosten führen. Ein planmäßiger Ablauf wird dennoch angestrebt.

Investitionen in die Bildung

Auch wenn die finanziellen Möglichkeiten durch die Abfolge von Krisenjahren deutlich eingeschränkt sind, so sollen trotz der angespannten Haushaltslage wichtige Investitionen in die Zukunft getätigt werden. Die Stadt hält an der langfristigen Ausrichtung fest, insbesondere den erforderlichen Neu- und Umbau sowie die Erweiterung von Schulen und Kitas voranzubringen. Obwohl diese baulichen Umsetzungsmaßnahmen im Bildungssegment bereits in den vergangenen Jahren Investitionsschwerpunkt waren und gut 80 Prozent der investiven Mittel des Fachbereichs Gebäudemanagement in die Schulsanierung und -erweiterung investiert werden, ist dort der Bedarf nach wie vor am höchsten. Gründe hierfür liegen zum einen in der Wiedereinführung von „G9“ (Abitur nach neun Jahren statt acht) sowie in sich fortlaufend ändernden und wachsenden Anforderungen an die räumliche Gestaltung der Schulen und hinsichtlich Inklusion sowie im weiter hohen Bedarf an Ganztagsschulen.

Die Landeshauptstadt unterhält rund 100 Schulen mit mehr als 9.200 Ganztagsbetreuungsangeboten für 47.500 Schüler*innen und 24.500 Kindergarten- und Krippenplätze in über 460 Kindertagesstätten. Insgesamt investiert die Landeshauptstadt in ihre Bildungseinrichtungen jedes Jahr einen hohen zweistelligen Millionenbetrag, zusätzlich unterstützt durch eine Investitionsoffensive „500 plus“. Allein durch die Umsetzung dieses richtungsweisenden Investitionsprogramms werden über die „normale“ Investitionstätigkeit hinaus zusätzlich rund 500 Millionen Euro in städtische Gebäude eingesetzt (innerhalb von zehn Jahren von 2017 bis 2027), um insbesondere die Anforderungen einer wachsenden und vielfältiger werdenden Stadt erfüllen zu können. Die finanziellen Investitionen aus dem Teilhaushalt des Fachbereichs Gebäudemanagements sieht für das aktuelle Jahr 2023 insgesamt 117 Millionen Euro vor. Davon fließen etwa 100,6 Millionen Euro in die Schulen und 3,7 Millionen in die Kindertagesstätten.

Die Maßnahmen leisten einen wichtigen Beitrag als förderliche Basis und zur Verbesserung für gute Bildungsbedingungen. Zusätzlich zu den Erneuerungs- und Ausbaumaßnahmen investiert die Landeshauptstadt Hannover (LHH) erhebliche Mittel in die bauliche Unterhaltung der Gebäude.


Der Andreas-Hermes-Platz blüht auf 

Das Konzept geht auf: Seit Mai koordinieren die Oststadt-Bibliothek und das Kulturzentrum Pavillon ein Programm mit Tanz und Theater, mit grünen Hochbeeten und Gesprächen auf Sitzmöbeln, mit Spiel und Spaß und mit Literatur und Lesungen, das den Andreas-Hermes-Platz auch noch bis in den September hinein mit Leben füllt. Und der Platz zwischen Kulturzentrum Pavillon und dem Raschplatz rund um den trocken gelegten Brunnen blüht auf.

Rein optisch ist er dank des integrativen Palettengartens mit Hochbeeten und Sitzmöbeln der Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiative Transition Town zusammen mit einem Hochschul-Seminar der Sozialen Arbeit und unter der Pflege von Mitarbeitenden aus dem dritten Arbeitsmarkt viel grüner geworden. Die Stadtbibliothek ergänzt den grünen Charakter mit ihrem PopUp-Lesegarten mit Bänken, Blumenkübeln und einer Workshop-Fläche, wo Nutzer*innen Gruppen und die Bibliothek Veranstaltungen organisieren.

Von den vielen Veranstaltungen sind besonders beliebt die Open-Stage-Formate wie Tango und Swing im Freien, wenn sich regelmäßig zwischen 50 und 100 Personen auf und um die Tanzfläche tummeln, sowie Theaterstücke, die den Platz in Szene setzen. Umrahmt von Bänken wird die Tanzfläche so regelmäßig von ihrer sie schützenden Plane befreit und zum Leben erweckt; eine kleine Anlage, die ohne technisches Personal betrieben werden kann, stellt die Bibliothek zur Verfügung. Die Nachbarschaft nutzt Grünoase und Lesegarten zum Aufenthalt, reagiert positiv auf die Angebote, pflegt die Hochbeete mit und lobt die Bänke.

Daneben kommen auch Sport, Begegnung und Bewegung nicht zu kurz: Tischtennisplatten und Großspiele (u.a. Super Kubb, Maxi Bamboleo, Garten Schach, Hula-Hoop-Reifen, Diabolo, Boules-Sets und vieles mehr) können in der Bibliothek geliehen werden. Für den Sommer ist zudem geplant, Boules-Bahnen zu installieren. „Der Platz ist das Programm und wächst mit der Platzgestaltung“, beschreibt Bibliotheksdirektor Dr. Tom Becker den sich verändernden Andreas-Hermes-Platz.

Im Juli und August stehen nun viele weitere Termine auf dem Programm. Im September ist ein zweitägiger Workshop zur städtebaulichen Entwicklung des Platzes geplant sowie eine Kunstaktion zur temporären Platzbemalung und ein Get-Together zum Thema Wohnungslosigkeit. Die Termine werden auf der Webseite des Kulturzentrums Pavillon und der Stadtbibliothek angezeigt und in social media verbreitet. Über social media wird die Einladung gesendet, sich am Programm zu beteiligen.

Für weitere Programmvorschläge können sich Interessierte telefonisch unter 0511 – 168 43959 oder über lesegarten@pavillon-hannover.de melden.

Alles rund um den Andreas-Hermes-Platz ist Teil des Programms Bahnhofsnahe Plätze.

Sommeraktionen auf dem Andreas-Hermes-Platz

jeden Montag, 16 Uhr
Mitmachaktionen im Lesegarten für Kinder ab 3 Jahren
Geschichten und Aktionen im Lesegarten für Kinder im Alter von 3 bis 7 Jahren. Die Oststadtbibliothek lädt durchgehend, auch während der Ferien, zum gewohnten Bilderbuchkinotermin ein. Es werden Geschichten, Kamishibai und Aktionen auf dem Andreas-Hermes-Platz hinter der Bibliothek angeboten.

jeden Montag, 19 – 22 Uhr
OpenAir-Tango Milonga
Jeden Montag ist die OPEN AIR MILONGA auf dem Andreas Hermes Platz, mitten in der City! Wenn das Wetter trocken ist, wird die Tanzfläche eröffnet. Getränke können selbst mitgebracht werden.
Weblink: https://www.tango-an-der-leine.de/

jeden Mittwoch, 14 Uhr
Lesemomente für Erwachsene und solche, die es werden wollen
Für einen Moment eintauchen in einen Text – Prosa oder Gedicht. Innehalten, die Worte wirken lassen und berührt werden von einem Gedanken, einer Geschichte. Erleben Sie so einen besonderen Moment, gemeinsam mit anderen, und kehren Sie dann bereichert in den Alltag zurück.

jeden Donnerstag in den Ferien um 16 Uhr 
FerienSpielProgramm für Eltern und Kinder ab 6 Jahren
Alte Spiele neu entdecken? Tischtennis oder Boule spielen? Jonglieren oder Diabolo ausprobieren? Gummitwist oder Seilhüpfen? Gemeinsam aktiv im Lesegarten!

jeden zweiten Mittwoch um 17 Uhr (19.07. /…/ 02.10.)
… partizipativ und nachhaltig den Platz weiter denken
Transition Town organisiert um den Palettengarten herum alle 14 Tage Treffen mit Nachbar*innen, Studierenden und Gästen, um einen Entwurf für die dauerhafte Platz- und Quartiersgestaltung zu schaffen, der am 02.10. präsentiert werden soll

Juli und August
Draußen! Outdoor-Spektakel auf dem Andreas-Hermes-Platz
„Der Andi – Becken, Wasser, ein beliebter Treffpunkt – für Einheimische wie Touristen. Menschen kühlen sich ab oder genießen die ruhige Atmosphäre. Treffpunkt für Kunst, Sport und vieles mehr. Hier fühlt man sich wohl, fühlt sich zuhause. Der Andi – ohne ihn geht es nicht.“ So und so ähnlich setzt sich das neue generationsübergreifende Ensemble aus Amateur*innen und Profis der theaterwerkstatt hannover mit der Geschichte, der Zukunft und der Gegenwart des Platzes vor ihrer Tür auseinander.
Weblink: www.theaterwerkstatt-hannover.de

Donnerstag 20.7.,10.8. und 14.9.23 um 16 Uhr
„Blaues Intermezzo“ – das LeserInnencafé der Oststadtbibliothek 
Nette Menschen treffen, ein bisschen reden, Kulturtipps austauschen und spannende Bücher weiterempfehlen. Leicht und ungezwungen beim „Blauen Intermezzo“ mit Kaffee, Tee und Kaltgetränken.

18.8. / 1.9. und 15.9. ,jeweils 17:30 – 21 Uhr
Swing Tanzen
Die Tänzer*innen der Hannoveraner Swing-Tanz-Szene treffen sich Freitagabends auf dem Andreas-Hermes-Platz. Sie tanzen ausgelassen zu den Klängen der 20er-, 30er-, und 40er-Jahre. Egal, ob du Lindy Hop, Blues, Balboa, Shag, oder auch Jive oder Foxtrott tanzt, du bist herzlich willkommen mitzutanzen.
Swing Tanz Kultur Hannover e.V.

30.8. und 13.9., jeweils 17– 19 Uhr
2+1 Jazz
Eduard und Liam spielen regelmäßig Jazz auf dem Andreas-Hermes-Platz. Das Projekt heißt „2+1 Jazz“, weil sie pro Aktion ein*e Gastmusiker*in aus ihrem Umfeld einladen werden, mit ihnen gemeinsam zu musizieren – egal ob Gesang, Geige, Trompete oder Saxophon. Auf diese Weise werden alte Jazz-Standards in verschiedenen Varianten präsentieren. Die Stilistik besteht aus Swing, Bossa Nova, Samba und modernen Kompositionen. Wer Lust hat, kann gerne spontan mitmachen. Bring dann bitte dein Instrument mit – vor Ort stehen keine Instrumente zur Verfügung.


25. Schlagermove in Hamburg

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Der 25. Schlagermove bewegte sich über mehrere Stunden durch den Hamburger Stadtteil St. Pauli - © Fotos: Lothar Schulz 2023

Hundertausende feierten

HAMBURG. Am Sonnabend (08.07.) um 15:00 Uhr startete in Hamburg vom Heiligengeistfeld der 25. Schlagermove. Mehr als 40 bunt geschmückte Trucks begaben sich auf den rund drei Kilometer langen Rundkurs durch den Hamburger Stadtteil St. Pauli. Auf den Musiktrucks mit zahlreichen Feiernden war die Stimmung ausgezeichnet und das Bier floss in Strömen durch durstige Kehlen. Viele der MitfahrerInnen auf den Trucks und die FußgängerInnen, die die Trucks begleiteten, waren verkleidet und trugen bunte Hüte oder Perücken. Aus den Lautsprecherboxen auf den Trucks dröhnte ununterbrochen laute Schlagermusik und hunderttausende am Straßenrand feierten kräftig mit. Bei Sonnenschein und Temperaturen um die 30 Grad sorgte die Hamburger Feuerwehr für Abkühlung. An der Reeperbahn hatte sie das LUF 60 (Lösch-Unterstützungs-Fahrzeug auf Raupenfahrwerk) in Stellung gebracht und versprühte einen feinen Wassernebel, der auch zur Bildung eines Regenbogens führte – eine willkommene Abkühlung für viele der vorbeiziehenden Feiernden. Bis in die Abendstunden rollte der Schlagermove durch St. Pauli zurück zum Heiligengeistfeld. Nach Angaben der Polizei verlief die Veranstaltung friedlich. Auf dem Heiligengeistfeld wurde dann bei den Aftermove-Partys kräftig weitergefeiert.

Hannover Nachrichten vom 9.Juli 2023

Die Lüttje Lage gehört zum Schützenfest Hannover © Ulrich Stamm
Die Lüttje Lage gehört zum Schützenfest Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Guter Abschluss für das Schützenfest Hannover 

Rund 900.000 Besucher*innen auf dem Fest bis Sonntagabend erwartet, Stadt und Schütz*innen insgesamt zufrieden

Sport- und Kulturdezernentin der Landeshauptstadt Hannover Konstanze Beckedorf, Schützenpräsident Paul-Eric Stolle und Ralf Sonnenberg, Leiter des Fachbereichs Sport, Bäder und Eventmanagement, zogen heute (9. Juli) zusammen mit Schausteller*innen, Gastronom*innen und Einsatzkräften ein Resümee über die vergangenen zehn Festtage des 494. Schützenfestes in Hannover. Wenn das Schützenfest am Sonntagabend zu Ende geht, werden rund 900.000 Gäste das Event besucht haben.

„Wir blicken auf ein erfolgreiches und buntes Schützenfest zurück. Rund 900.000 Menschen haben unser Fest besucht. Für mich ist es ein deutliches Zeichen dafür, dass das Schützenfest Hannover auch in diesem Jahr seinen Stellenwert untermauern konnte. Schütz*innen, Schausteller*innen und die Stadt Hannover haben gemeinsam ein Fest veranstaltet, das Traditionen wahrt und die Weichen für die Zukunft stellt. Beliebte Attraktionen, eine Kunsteisbahn und neue Fahrgeschäfte, viele Familienangebote, aber auch Partynächte in den Zelten, und tolle Biergartenatmosphäre im Herzen unserer Stadt – das alles zeugt von der Vielfalt und Qualität des hannoverschen Schützenfestes.“, fasste Hannovers Sport- und Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf die zehn Festtage zusammen.

Bilanz der Veranstalter*innen

„Die Schütz*innen sind zufrieden, so viele Gäste sind auf den Schützenplatz gekommen, um mit uns gemeinsam zu feiern. Ich persönlich bin sehr froh, dass das Festessen an einem neuen Tag und einem neuen Ort gut geklappt hat. Auch in diesem Jahr schauen wir weiter nach vorn, denn unsere liebgewonnenen Traditionen wollen wir an das Heute anpassen und allem voran zukunftssicher machen“, so Schützenpräsident Paul-Eric Stolle.

Bilanz des DRK

Das DRK bilanzierte bis Sonntagmorgen 417 Versorgungen und 59 Transporte ins Krankenhaus. DRK-Gesamteinsatzleiter Florian Peters: „Wegen der Hitze an den vergangenen drei Tagen gab es ein höheres Einsatzaufkommen. Alle Einsatzkräfte haben Hand in Hand gehandelt und die Zusammenarbeit mit den Veranstaltern war gewohnt sehr gut. Wir betreuen das Fest jetzt seit 50 Jahren und freuen uns schon auf das nächste Schützenfest.“

Schausteller*innen und Gastronomievertreter*innen

Auch die Schausteller*innen zeigen sich zufrieden: „Wir Schausteller erkennen einen Aufwind. Besonders am Ausmarsch oder am zweiten Freitag waren viele Hannoveranerinnen und Hannoveraner unterwegs und die Stimmung war toll. Das Schützenfest wird wieder mehr und mehr zum gesellschaftlichen Mittelpunkt der Stadt Hannover“, resümiert Kevin Kratzsch, Vizepräsident des Deutschen Schaustellerbundes e. V. 

Fred Hanstein, Vorsitzender des Niedersächsischen Landesverbandes der Markt- und Schaustellerbetriebe e. V., zieht ebenfalls eine positive Bilanz: „Wir sind sehr zufrieden, 2023 hat alles gepasst. Trotz des mal stürmischen und mal heißen Wetters waren sehr viele Menschen auf den Schützenplatz gekommen.“

Spenden für den guten Zweck

Die vier amtierenden Bruchmeister*innen Samantha Stanton, Ali Hasan, Jennifer Seegers und Eike Christian Bader hatten nicht nur viele repräsentative Pflichten, sie sammelten auch für einen guten Zweck. Die Bruchmeister*innen-Aktion am Kröpcke am Sonnabend, 8. Juli, brachte knappe 10.500 Euro. Der Erlös kommt dem Wünschewagen des ASB zugute.


Neue Leitung KoKi stellt SOMMERKINO IM HOF und erstes August-Programm vor

Die neue Leitung des kommunalen Kino legt los. Einen ersten Eindruck der cineastischen Handschrift vermittelt Johannes Thomsen mit dem diesjährigen KoKi-Open-Air SOMMERKINO IM HOF ab dem 27. Juli unter dem Motto „…unter goldenen Palmen“ und dem weiteren August-Programm.

Dazu gibt er einen ersten Ausblick auf das, was das Publikum in der nächsten Zeit erwartet: Da heißt es Film ab für Klassiker – digital und analog – und aktuelles Kino.

Eine neue Dauer-Filmreihe BEASTS OF THE GERMAN WILD präsentiert spannende Jungkinofilme und die andere Dauer-Filmreihe DIE SCHIPPE SCHMUTZ verspricht Filme zwischen derangierten Protagonist*innen und flirrenden Abwegen. Das HoF-Filmtage-Rendezvous wird eingeführt und die Reihe CONCRETE SOUNDS zeigt Filme über Klänge von Straßen, Orten und Städten. Eine feministische Perspektive auf den Iran liefern im August unter anderem Dokumentationen, ein Vampirfilm und ein Western.

KoKi-Open-Air SOMMERKINO IM HOF vom 27. Juli bis 12. August

Der Startschuss im Hof des Künstlerhauses fällt am 27. Juli mit Federico Fellinis LA DOLCE VITA (1960). Unter dem Monats-Motto „…unter goldenen Palmen“ werden Open Air ausschließlich Filme präsentiert, die in Cannes mit der goldenen Palme ausgezeichnet wurden: vom Krimi DER DRITTE MANN (1949) über Wim Wenders‘ Meisterwerk PARIS, TEXAS (1984) bis zur südkoreanischen Klassenkampfstudie PARASITE (2019), vom Swinging Sixties-Klassiker BLOW UP (1966) zum französischen Body-Horror TITANE (2021) und von Scorsese-Kultfilm TAXI DRIVER (1976) bis zur Gesellschaftssatire TRIANGLE OF SADNESS (2022).

Besonderes Highlight des Freiluftkinos ist die analoge Projektion dreier Cannes-Gewinnerfilme auf 35mm. Neben der bitterschwarzen Komödie BARTON FINK (1991) von Ethan und Joel Coen und David Lynch‘s eklektischem Roadmovie WILD AT HEART (1990) gibt es den unantastbaren Kultfilm der1990er-Jahre auf bestens erhaltenem Zelluloid: Quentin Tarantinos PULP FICTION (1994).

Livemusik an den Samstagen

An den drei Open-Air-Samstagen geht es im Hof schon eher los – mit Livemusik:

Liedermacherin MITA PANTANI ist am 29. Juli zu Gast auf der Sommerkino-Bühne und stimmt das Publikum mit einem feministischen Mix aus Jazz, Pop und Rap auf den Kinoabend ein.

Am 5. August spielt die hannöversch-jamaikanische Musikkollabo PEACE DEVELOPMENT CREW MIT COLAH COLAH mit sommerlichen Reggae-Vibes und feinsten Dub-Sounds auf.

Das Duo ROBBY BALLHAUSE & NEHIR KESKIN-KORTEN sorgt am 12. August mit einer Mischung aus Folk, Bluegrass und Country für die musikalische Einstimmung auf den letzten Open-Air-Abend in diesem Jahr.

August-Programm im KoKi

Auch im KoKi-Saal wachsen im August die goldenen Palmen: Coppolas Antikriegs-Schwergewicht APOCALYPSE NOW – FINAL CUT (1979), das DOGMA-Musical DANCER IN THE DARK (2000) von Lars von Trier und der erste Dokumentarfilm, der Cannes gewinnen konnte, nämlich DIE SCHWEIGENDE WELT (1956) vom französischen Meeresforscher Jacques-Yves Cousteau und Regielegende Louis Malle stehen auf dem Programm. Für das atemlose Liebesdrama BLAU IST EINE WARME FARBE (2013) ging die goldene Palme nicht nur an den Regisseur des Films, sondern auch an die beiden Hauptdarstellerinnen Léa Seydoux und Adèle Exarchopoulos. Letztere spielt eine Hauptrolle in SIBYL (2019) von Justine Triet, der Regisseurin der aktuellen goldenen Palme ANATOMIE EINES STURZES (2023). Komplettiert wird das kleine Exarchopoulos-Portrait von dem mystischen Fantasydrama THE FIVE DEVILS (2023), in dem die gebürtige Französin in der Hauptrolle zu sehen ist.

Dauer-Filmreihe BEASTS OF THE GERMAN WILD

Die Dauer-Filmreihe BEASTS OF THE GERMAN WILD ist die neue Plattform für spannendes, wildes und bewegendes Jungkino aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im August mit dabei sind das abseitige Sekten-Drama A PURE PLACE (2021), die stilsichere Gesellschaftssatire WIR KÖNNTEN GENAUSO GUT TOT SEIN (2022) und das Hochhaus-Kammerspiel 153 METER (2023). Zudem gibt es zwei Doppelprogramme: Begleitend zum ungehörig guten UNRUH (2023) über Zeit, Uhrenherstellung und Anarchie in der Schweiz, wird auch der Erstlingsfilm von Regisseur Cyril Schäublin gezeigt, den nicht weniger sehenswerten DENE WOS GUET GEIT (2017). Zum auf 16mm gedrehten Body Pleasure-Film PIAFFE (2023) gibt es als Vorfilm den 30-Minüter ARIBADA (2022), einen mystischen, trans-indigenen Experimentalfilm von PIAFFE-Schauspieler* Simon(e) Jaikiriuma Paetau.

Der Glanz der Filmfestivals kommt nach Hannover! Direkt vom Achtung Berlin Filmfestival gibt es den Gewinnerfilm MONOLITH (2023) von Julius Schultheiß zu sehen. Der Regisseur des Films sowie der Festivalleiter Sebastian Brose stellen in einem Festival-Spotlight den existentialistischen Film zwischen Drama und Kriminalgeschichte live im KoKi vor.

HoF-Filmtage-Rendezvous

Die neue Kinoleitung verbindet eine besondere Geschichte mit den Internationalen Hofer Filmtagen. Darum werden die HoF-Filmtage-Rendezvous eingeführt. Den Anfang macht HOMESHOPPER´S PARADISE (2023), eine außerordentlich unterhaltsame Kapitalismuskritik. Die Regisseurin Nancy Mac Granaky-Quaye und Festivalleiter Thorsten Schaumann kommen nach Hannover. Die HoF-Filmtage-Rendezvous werden ab sofort regelmäßig im KoKi stattfinden.

Reihe CONCRETE SOUNDS

Die Reihe CONCRETE SOUNDS versammelt unterschiedlichste Filme über Klänge von Straßen, Orten und Städten. Die Vorpremiere THE BEAST IN THE JUNGLE (2023) nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine Reise in das Pariser Clubleben von 1979 bis 2004. In LE MALI 70 (2023) reist eine Brassband aus Deutschland nach Mali, um mit dortigen Künstler*innen zu musizieren. ATLANTIDE (2022) ist ein vibrierendes Bild Jugendlicher, die zu Elektrosounds mit Speedbooten durch die Kanäle Venedigs brettern. Der musikalische Roadmovie-Klassiker BLUES BROTHERS (1980) ist der beste Beweis, dass Kultfilme einfach immer gut altern. ANNÄHERUNG AN DIE WIRKLICHKEIT (1979-1991), eine experimentelle Kurzfilmrolle, wirft einen audiovisuell andersartigen Blick auf Realitäten. Wie sich das Klangbild Berlins verändert hat, zeigt das Doppel: BERLIN – DIE SINFONIE DER GROßSTADT (1927) und SYMPHONY OF NOW (2018). Den Sound von Manila treibt Regisseur Khavn mit seinen zwei Experimentalfilmen ORPHEA (2020) und LOVE IS A DOG FROM HELL (2023) wie einen klingenden Pindopp durch den Kinosaal; komplettiert wird das Khavn-Triple von dem philippinischen Gangsterfilm RUINED HEART: ANOTHER LOVE STORY BETWEEN A CRIMINAL & A WHORE (2014). Auch Skater dürfen bei den CONCRETE SOUNDS nicht fehlen: Die Dokumentation THE SCARS OF ALI BOULALA (2023) porträtiert das schwedische Skateboard-Wunderkind. Begleitend dazu zeigt das KoKi Gus van Sants Skaterdrama PARANOID PARK (2007) – von 35mm!

Dauer-Filmreihe DIE SCHIPPE SCHMUTZ

Freund*innen des einzigartigen Genrekinos kommen in der Dauer-Filmreihe DIE SCHIPPE SCHMUTZ voll auf ihre Kosten: Jeden Freitag und Samstag gibt es die geballte Ladung Film zwischen derangierten Protagonist*innen und flirrenden Abwegen. Den Anfang machen der Blaxploitation-Horrorfilm GANJA & HESS (1973), der hochkontrastreiche Nippon-Noir PALE FLOWER (1964) und Damiano Damianis knallharter Mafia-Streifen PIZZA CONNECTION (1985), der im KoKi in Zusammenarbeit mit dem Terza Visione Festival des Deutschen Filmmuseums in Frankfurt a.M. auf 35mm gezeigt wird.

BLICKWINKEL IRAN

Im BLICKWINKEL IRAN wird mit der Vorpremiere des Dokumentarfilms SIEBEN WINTER IN TEHERAN (2023), dem Serienkiller-Feature HOLY SPIDER (2023), dem feministischen Vampirfilm A GIRL WALKS HOME ALONE AT NIGHT (2014), dem Gewinnerfilm des deutschen Filmpreises für die beste Dokumentation BORN IN EVIN (2019) und dem Western MY SWEET PEPPER LAND (2013) ein Fokus auf feministische Perspektiven eines Landes gelegt, in dem es gerade Frauen häufig an Perspektive mangelt. Abgerundet wird die Iran-Reihe durch den Neustart der Brüder-Geschichte CHEVALIER NOIR (2023), Fatih Akins Migrations-Rapper-Biopic RHEINGOLD (2022) sowie THE GREEN WAVE (2010), einer Doku-Collage über die iranische Opposition und RAVING IRAN (2016), einem filmischen Portrait über zwei Techno-DJs aus Teheran.


Neue „Blind Date Kultur“-Veranstaltungen von August bis Oktober 

Eine außergewöhnliche Begegnung von Kunst, Kultur und Menschen an einem Ort im Stadtteil, wo diese so üblicherweise nicht stattfindet, verspricht die Veranstaltungsreihe „Blind Date Kultur“. Auch in diesem Jahr bieten acht Stadtteilkultureinrichtungen in den unterschiedlichsten Stadtteilen das beliebte Format von September bis Anfang Oktober an. Musik, Literatur, Theater, Malerei, Tanz und vieles mehr kann sich hinter den einzelnen Veranstaltungen verbergen. Treffpunkt und Uhrzeit werden bekannt gegeben, alles andere erfährt das Publikum erst vor Ort.

Terminübersicht

Freitag, 18. August, 17 Uhr, Stadtteiltreff Sahlkamp

Treffpunkt: Stadtbahnhaltestelle Alte Heide (Linie 2) Anmeldung unter Telefon 168-48059 oder E-Mail stadtteiltreff-sahlkamp@hannover-stadt.de

Mittwoch, 23. August, 18 Uhr, Stadtteilzentrum Weiße Rose Mühlenberg

Treffpunkt:Ossietzkyring 48, Anmeldung unter Telefon 168-49612 oder E-Mail stadtteilzentrum-weisse-rose@hannover-stadt.de

Donnerstag, 31. August, 18 Uhr, Stadtteilzenturm KroKuS

Treffpunkt: Stadtteilzentrum KroKuS, Thie 6, Anmeldung unter Telefon 168-34261 oder E-Mail stz-krokus-kultur@hannover-stadt.de

Montag, 11. September, 18 Uhr, Kulturtreff Plantage

Treffpunkt: Bushaltestelle Sternheimweg (Linie 580), Anmeldung unter Telefon 496414 oder E-Mail kulturtreff.plantage@htp-tel.de oder www.kulturtreff-plantage.de, die Veranstaltung findet draußen statt.

Dienstag, 12. September, 17 Uhr, Kulturtreff Bothfeld

Treffpunkt: Stadtbahnhaltestelle Bothfeld (Linie 9), Anmeldung unter Telefon 6476262 oder E-Mail kulturtreff.bothfeld@t-online.de

Freitag, 15. September, 18 Uhr, Freizeitheim Linden

Treffpunkt: auf dem Küchengartenplatz, Anmeldung unter Telefon 168-44897 oder E-Mail fzh-linden@hannover-stadt.de

Donnerstag, 28. September, 18 Uhr, Freizeitheim Vahrenwald

Treffpunkt: Hannover Bahnhof Nordstadt (Straßenebene), Anmeldung unter Telefon 168-40609 oder stadtteilkultur-vahrenwald@hannover-stadt.de

Donnerstag, 5. Oktober, 17 Uhr, Stadtteilzentrum Ricklingen

Treffpunkt: wird bei Anmeldung bekannt gegeben, Anmeldung unter Telefon 168-49595 oder E-Mail stadtteilzentrum-ricklingen@hannover-stadt.de

Alle Veranstaltungen und das Programm auch unter www.stadtteilkultur-hannover.de


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Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 6.Juli 2023

Indizes vom 05.07.2023 © finanzen.net
Indizes vom 05.07.2023 © finanzen.net

Marktberichte der Börse Frankfurt

FRANKFURT/MAIN.

Ernüchternde Konjunkturdaten aus dem Euroraum und China haben Europas wichtigste Aktienmärkte zur Wochenmitte nach unten gedrückt. Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) schloss am Mittwoch mit einem Minus von 0,92 Prozent bei 4350,71 Punkten. Der französische CAC 40 verlor 0,80 Prozent auf 7310,81 Zähler. Der britische FTSE 100 büßte 1,03 Prozent auf 7442,10 Punkte ein.

In China sank der Caixin-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor im Juni stärker als erwartet und verstärkte damit Zweifel an der wirtschaftlichen Erholung im Reich der Mitte. Zudem trübte sich die Unternehmensstimmung in der Eurozone im Juni deutlich ein. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global fiel zum Vormonat auf das niedrigste Niveau seit Ende vergangenen Jahres. Zudem wurde die 50-Punkte-Marke, die Wachstum von Schrumpfung trennt, leicht unterschritten.

Vorsicht war auch angesichts der am Abend anstehenden Veröffentlichung des jüngsten US-Notenbankprotokolls angesagt. „Notenbanker, allen voran Fed-Chef Powell, haben in der letzten Woche, deutlich gemacht, dass die Dämpfung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und der Dynamik am Arbeitsmarkt bisher noch nicht ausreichend gewesen sind, um die Inflation zu drücken“, betonten die Volkswirte der Helaba. „Darüber hinaus haben Fed-Vertreter die Türe für eine weitere Straffung bis zum Ende des Jahres offengelassen.“

Aus Branchensicht erlitten Versorger und Versicherer europaweit die größten Verluste. Klare Abgaben verbuchten auch Technologiewerte. Marktexperte Andreas Lipkow verwies auf die sich „verschärfenden außenwirtschaftlichen Beziehungen zwischen China und den USA“. Insbesondere bei den Technologieunternehmen könne „es nun zu ausgedehnteren Kurskorrekturen kommen.“ Die einzigen zwei Sektor mit positiven Vorzeichen waren Autos und Papiere aus dem Gesundheitsbereich.

Unter den Einzelwerten standen erneut die Aktien des angeschlagenen französischen Einzelhandelskonzerns Casino Guichard-Perrachon (Casino Guichard-Perrachon et Cie) mit starken Kursbewegungen im Anlegerfokus. Nach den massiven Gewinnen am Vortag brachen die Papiere um rund 33 Prozent ein. Hatte am Dienstag noch die Hoffnung auf eine größere Kapitalspritze von Investoren gestützt, machte sich nun Ernüchterung breit. Das Unternehmen hatte die konkurrierenden Angebote der beiden Investorengruppen 3F und EP/Fimalac im Detail präsentiert. Unter dem Strich würden beide für die Aktionäre massive Verluste bedeuten.

EssilorLuxottica (EssilorLuxottica) machten mit einem Anstieg um 1,6 Prozent als Spitzenreiter im Eurostoxx positiv auf sich aufmerksam. Die Investmentbank Morgan Stanley hatte das Kursziel erhöht und schätzt die Titel des Brillenkonzerns weiterhin positiv ein.

Quelle: finanzen.net