HANNOVER. Zu einem „Venezianischen Stadtteilfest“ wird für Sonntag, 20. August, in die Calenberger Neustadt eingeladen. Das Stadtteilfest wird gemeinsam veranstaltet von der evangelisch-lutherischen Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis, der evangelisch-reformierten Kirche und dem Kirchort Basilika St. Clemens der katholischen Pfarrei St. Heinrich. Der Auftakt zu dem Fest ist um 14 Uhr. Es beginnt mit mit einer Andacht in der Basilika St. Clemens (Platz an der Basilika 1). Danach gibt es vor der Kirche Eis und Espresso, verbunden mit kulturellen Beiträgen. Gegen 15 Uhr erfolgt ein Umzug zur benachbarten Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis (Rote Reihe 8). Parallel zu einer Kaffeetafel wird es venezianische Musik sowie ein Kinderprogramm mit Schminken und Maskenbau geben. Gegen 17:30 Uhr endet das Stadtteilfest, um eine Teilnahme an einem Gottesdienst zu ermöglichen. Es predigt Arend de Vries, Prior des Klosters Loccum und bis 2020 geistlicher Vizepräsident des Landeskirchenamtes der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.
Genießen & gewinnen: Mit etwas Glück ein 3-Gang-Menü und Casinobesuch zum Nulltarif
HANNOVER.
Das kürzlich neu eröffnete asiatische Restaurant „Mister Q“ am Raschplatz im RP5 in Hannover ist für seine guten Ideen bekannt und hat zum Ende des Sommers eine besondere Aktion geplant: Den gesamten September können Gäste täglich ab 16 Uhr im Restaurant ein wöchentlich wechselndes Drei-Gang-Menü bestellen.
Auf der Speisekarte stehen dabei neben Klassikern wie „Rindfleisch nach Szechuan-Art“ auch vegetarische und vegane Alternativen wie beispielsweise ein leckeres „Pilz-Quartett“. Das Ganze gibt es für attraktive 36 Euro pro Person – wäre da nicht folgende äußerst einfallsreiche Idee:
Nachdem man zu zweit in entspannter Atmosphäre sein Menü genießen konnte, bittet der Hausherr an den eigens für diese Aktion im Restaurant platzierten originalen Spielbank-Roulette-Kessel. Wenn sich dieser in Bewegung setzt und die kleine weiße Kugel eingeworfen wird, steigt die Spannung, denn allein der Landeplatz der kleinen weißen Kugel entscheidet über den zu zahlenden Preis für zwei Personen – also maximal 36 Euro. Landet die Kugel auf der „Null“, gibt es das Abendessen der zwei Personen zum Nulltarif. Damit die Kulinarik bei mehrfachen Besuchen nicht zu kurz kommt, wechselt das 3-Gang-Menü wöchentlich.
Zusätzlich gibt es noch freien Eintritt ins Casino sowie einen Glücksjeton, der am Roulette Tisch gesetzt werden kann. Um den Besuch abzurunden erhält jeder Gast an der „Lucky 7 Bar“, der längsten Bar Hannovers, einen Cocktail nach Wunsch.
„In der Gastronomie geht es heutzutage ganz oft beim Essen um die Größe von Portionen oder bei den Getränken um die Menge an Alkohol – aber nicht um den Genuss“, erläutert Mister Q-Hausherr Chi Trung Khuu. „Unsere Idee war eine andere.“ Christoph Clauditz, Leiter der Spielbank in Hannover, ergänzt: „Wir möchten, dass unsere Gäste einen unterhaltsamen, entspannten und gleichzeitig spannenden Abend verbringen!“
Die europäischen Börsen haben am Dienstag wegen neuer konjunktureller Warnsignale aus China nachgegeben. Enttäuschende Wirtschaftsdaten aus der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt unterstrichen nach Ansicht von Analyst Ricardo Evangelista vom Broker Activtrades die Sorgen um die Weltkonjunktur. Am Markt grassierte die Sorge von einem internationalen Ansteckungseffekt.
Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) verlor 0,96 Prozent auf 4288,57 Punkte und näherte sich damit dem bisherigen Monatstief von rund 4260 Zählern. Der französische CAC 40 gab um 1,10 Prozent auf 7267,70 Zähler nach, während der britische FTSE 100 vergleichsweise stark um 1,57 Prozent auf 7389,64 Zähler fiel.
Die Perspektiven in China trübten auch das Börsengeschehen in New York. „Der chinesischen Wirtschaft ist seit einigen Monaten bereits die Luft ausgegangen, sodass die People Bank of China nun einen weiteren Zinsschritt unternommen hat“, merkte Marktexperte Andreas Lipkow dazu an. „Es stellt sich jedoch die Frage, ob dieser Schritt ausreicht oder aber weitere Maßnahmen folgen müssen.“
Schwäche zeigten wegen der China-Sorgen zum Beispiel die Immobilienwerte, deren Teilindex ein Prozent verlor. „Projektentwickler in der Immobilienbranche geraten zunehmend unter Druck, einige meldeten bereits Insolvenz an“, stellte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets fest. Er fürchtet, China könnte zum Vorläufer für andere Volkswirtschaften werden.
Zum Schlusslicht in der Branchenwertung wurde aber der Rohstoffsektor, dessen Schicksal stark von der Nachfrage aus China abhängt. Dies wirkte sich in London besonders belastend aus, weil diese Branche im FTSE 100 stärker vertreten ist. Aktien von Glencore, Antofagasta oder Anglo American verloren dort bis zu 3,4 Prozent an Wert.
Zu den wenigen positiven Ausnahmen gehörten die Aktien von Philips, die ihre Vortagesgewinne um 0,6 Prozent festigten. Die Analysten von Barclays hatten dem Gesundheitstechnik-Hersteller ein günstiges Chance-Risiko-Verhältnis attestiert. Am Vortag hatte der Einstieg der Finanzholding EXOR die Anteile schon deutlich angetrieben.
Der einzige Sektor im Plus waren die Einzelhandelswerte. Hier ragte Marks & Spencer (MarksSpencer) mit einem Kurssprung um 8,3 Prozent Plus hervor. Der Zwischenbericht und ein angepasster Gewinnausblick spiegelten die Stärke des britischen Einzelhändlers wider, schrieb Analyst James Grzinic von Jefferies. Sowohl bei Kleidung als auch bei Nahrungsmitteln gewinne Marks & Spencer stetig Marktanteile.
Die Aktie des Schweizer Dentalausrüsters Straumann fiel hingegen um 3,3 Prozent. Sowohl der Umsatz als auch der operative Gewinn (Ebit) bewegten sich zwar im Rahmen der Analystenschätzungen. Beim Reingewinn schnitt der Implantathersteller aber schlechter als erwartet ab. Zudem blieb der Ausblick unverändert. Hier hatten Analysten sich mehr erhofft.
Die Polizei Hannover bittet um Ihre Aufmerksamkeit und Hinweise | Zeugen gesucht!
HANNOVER.
Hannover-Vahrenheide: Abbiegeunfall zwischen Lkw und Pkw mit einer schwer- und zwei leichtverletzen Personen
Am Montag, 14.08.2023, sind im hannoverschen Stadtteil Vahrenheide ein Lkw und ein Pkw miteinander kollidiert, wobei der Fahrzeugführer des Pkw schwer verletzt wurde. Die anderen beiden Unfallbeteiligten wurden leicht verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover ereignete sich der Verkehrsunfall gegen 12:00 Uhr an der Einmündung Lilienthalstraße/ Kugelfangtrifft. Beim Abbiegevorgang des Pkw, welcher der abknickenden Vorfahrtsstraße folgte, stieß der geradeausfahrende und somit wartepflichtige Lkw mit dem Pkw zusammen. Der Lkw erfasste den Pkw frontal an der linken Fahrzeugseite. Der 54-jährige Pkw-Fahrer wurde dabei schwer verletzt und war zwischenzeitlich in seinem Fahrzeug eingeklemmt, bis ihn Rettungskräfte schließlich befreien und in ein Krankenhaus brachten. Der 56-jährige Lkw-Fahrer erlitt infolgedessen leichte Verletzungen, welche durch Rettungskräfte an der Unfallstelle abschließend ambulant behandelt wurden. Der 54-jährige Beifahrer des Pkw wurde ebenfalls leicht verletzt. Dieser wurde allerdings mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Für die Unfallaufnahme und Bergung der beteiligten Fahrzeuge erfolgte eine Teilsperrung der Straßen. Der Gesamtschaden wird nach ersten Erkenntnissen auf circa 45.000 Euro beziffert. Die beschädigten Fahrzeuge wurden durch einen Abschleppdienst fachgerecht abtransportiert.
Maschseefest 2023: Die Polizeiinspektion Hannover zieht überaus positive Bilanz
Am Sonntag, 13.08.2023, endete das 36. Maschseefest in Hannover. Die Polizeiinspektion (PI) Hannover zieht derweil ein ausgesprochen positives Resümee.
Neunzehn Tage vergnügten sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher bei dem Traditionsfest am Ufer des namensgebenden Gewässers. Immer mit dabei: die Einsatzkräfte der Polizei, die aus allen Bereichen der Stadt und Region Hannovers herangezogen wurden, um das Fest sicher zu machen. Und der Plan ging auf.
Nach vorläufiger Bilanzstatistik zählte die PI Hannover in neunzehn Tagen Feiern und Flanieren am Maschsee insgesamt 101 Straftaten. Im Vorjahr waren es mit 201 Taten fast doppelt so viele. Die Körperverletzungsdelikte gingen von 52 auf 27 zurück, die Diebstahlsdelikte von 54 auf nur noch 34 und statt 21 Beleidigungen im Vorjahr wurden nur noch 4 solcher Vorfälle angezeigt. Ebenfalls erfreulich: Während 2022 noch 70 Fundsachen ihre Besitzer suchten, waren es in diesem Jahr nur 26.
Diese Statistik freut vor allem die polizeiliche Leitung des Großeinsatzes. Vanessa Lehmann, Leiterin des Polizeikommissariates Hannover-Döhren und Polizeiführerin für das Abschlusswochenende, findet dafür klare Worte: „Unser Einsatzkonzept ist erneut aufgegangen. Die Zahlen geben uns da genauso Recht, wie die vielen positiven Rückmeldungen der Gäste und des Veranstalters an unsere Kolleginnen und Kollegen. Wir haben dieses Jahr wieder gezeigt, dass die Polizei ansprechbar, hilfsbereit und bürgernah ist und das freut mich ebenso, wie der sehr friedliche Verlauf des Maschseefestes.“
Zeugenaufruf: Tödlicher Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn (BAB 7) mit einem Motorrad
Am Sonntag, 13.08.2023, ist ein Motorrad auf der BAB 7 mit zwei Personen darauf verunfallt. Dabei wurde ein 52-jähriger Fahrzeugführer tödlich und seine 18-jährige Beifahrerin lebensgefährlich verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover ereignete sich der Unfall gegen 16:00 Uhr auf der BAB 7 in Fahrtrichtung Kassel, am Autobahnkreuz Ost in Höhe des Ortsteils Misburg-Nord. Der 52-jährige Motorradfahrer wechselte auf der dreispurigen Autobahnstrecke erst vom rechten auf den mittleren Fahrstreifen. Anschließend kam er aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Bike nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Mittelschutzplanke. Unfallzeugen alarmierten sofort den Notruf. Die heraneilenden Rettungskräfte versuchten den 52-jährigen Fahrzeugführer noch zu retten. Er verstarb jedoch noch an der Unfallstelle. Seine 18-jährige Beifahrerin wurde lebensgefährlich verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.
Zeugen die Hinweise zum Unfallgeschehen oder der Ursache geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 0511 109-1888 zu melden.
Be(e) Inclusive – internationaler Besuch bei inklusivem Unterricht mit Bienen im Schulbiologiezentrum Hannover
Schulbienen als „pädagogische Mitarbeiterinnen“ bei inklusivem Unterricht von hörsehbehinderten und taubblinden Kindern – dies konnten heute Student*innen aus Wien im Schulbiologiezentrum der Landeshauptstadt Hannover erleben.
Das länderübergreifende Projekt „Be(e) Inclusive“, hat das Ziel, inklusive Pädagogik und Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) zu verbinden. Dabei sollen Bienen als „pädagogische Kolleginnen“ zur Seite stehen. Mit und durch die Beschäftigung mit Bienen sollen Schüler*innen mit Beeinträchtigungen zum Beispiel verstehen lernen, was das globale Artensterben für die Biodiversität bedeutet. Außerdem haben sie die Möglichkeit, besondere Naturerfahrungen zu machen, mit denen ihr Interesse an der Natur geweckt werden kann. Ob das gelingt, wird im Rahmen des Projektes beforscht werden.
Das deutsch-österreichische Kooperationsprojekt ist eine Zusammenarbeit des Schulbiologiezentrums Hannover mit Heike Uphoff, Bienenpädagogin und beauftragte Lehrkraft für Bildung für nachhaltige Entwicklung des Regionalen Landesamtes für Schule und Bildung (RLSB) Hannover am Schulbiologiezentrum, Prof. Dr. Andrea Möller vom Österreichischen Kompetenzzentrum für Didaktik der Biologie sowie Prof. Dr. Michelle Proyer vom Arbeitsbereich Inklusive Pädagogik, beide an der Universität Wien. Im Rahmen des Projektes, das auch in zwei Masterarbeiten von angehenden Biologie-Lehrerinnen der Universität Wien eingebettet ist, sollen inklusionspädagogische Ansätze aus der Bienenpädagogik, die am Schulbiologiezentrum Hannover bereits seit einigen Jahren erfolgreich angewendet werden, in die Forschungsbeobachtungen einfließen. Neben der Forschung hat das Projekt auch zum Ziel, gemeinsam inklusive Unterrichtsmaterialien für schulische und außerschulische BNE-Lernsettings zu entwickeln.
Eingebettet ist „Be(e) Inclusive“ in das länderübergreifende und bereits mehrfach ausgezeichnete Projekt „Bee.Ed – Bildung durch die Biene“, das vor mehr als zehn Jahren an der Universität Trier gegründet und im Jahr 2022 auch an der Universität Wien erfolgreich eröffnet werden konnte.
WILHELMSHAVEN. Das Deutsche Marinemuseum in Wilhelmshaven liegt zwischen dem Verbindungshafen und der Südstrandpromenade in unmittelbarer Nähe zum Wahrzeichen der Stadt, der 1905 bis 1907 erbauten Kaiser-Wilhelm-Brücke. Das Museum geht auf eine Initiative der Stadt Wilhelmshaven von 1986 zurück. 1988 wurde der „Förderverein Deutsches Marinemuseum e.V.“ gegründet. Es konnte zwischen diesen beiden jedoch kein gemeinsames Konzept gefunden werden, so dass schließlich 1998 das Museum allein vom Förderverein gegründet wurde. Das Museum war bis 2002 in Trägerschaft des Fördervereins, dann wurde es der neu gegründeten „Stiftung Deutsches Marinemuseum“ übertragen. Das 1998 eröffnete Museum stellt die Entwicklung der deutschen Militärseefahrt seit 1848 dar. Der Schwerpunkt des Museums liegt auf der Darstellung der Bundesmarine / Deutschen Marine. An das Museum angeschlossen ist ein etwa 3000 m² großes museales Freigelände mit Schiffsliegeplätzen direkt am Verbindungshafen. An Land sind, neben kleineren Exponaten wie Geschützen, Minen und Torpedos, ein Jagdbomber F-104 „Starfighter“ der Marineflieger, ein Schnellboot der Libelle-Klasse der Volksmarine der DDR, ein Schlepper mit Voith-Schneider-Antrieb und ein U-Boot der Klasse-205 ausgestellt. Im Hafenbecken liegen die Weilheim (Minenjagdboot der Lindau-Klasse), S71 Gepard (ein Flugkörperschnellboot der Klasse 143A – Gepard-Klasse -). Beide können begangen werden. Neben der Weilheim liegt der Lenkwaffenzerstörer Mölders, der dem Museum als Dauerleihgabe der Wehrtechnischen Studiensammlung der Bundeswehr überlassen wurde. Der Betrieb des Deutschen Marinemuseums wird weitgehend aus Mitteln des Fördervereins, aus Fördermitteln und aus den Eintrittsgeldern der etwa 100.000 jährlichen Besucher finanziert.
Feuerwehr befreit schwer verletzte Personen aus PKW
Hannover (ots). Heute Vormittag meldete ein automatisches Notrufsystem eines PKW (sog. eCall-System) der Regionsleitstelle Hannover einen Verkehrsunfall im Stadtteil Vahrenheide. Bei dem Unfall wurden zwei Personen schwer und eine Person leicht verletzt. Die Unfallursache ist unbekannt.
Um 11:50 Uhr erreichte ein automatisierter Notruf eines verunfallten PKW die Regionsleitstelle Hannover. Hierbei wurde gemeldet, dass es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Straße Kugelfangtrift, in Höhe der Lilienthalstraße, im Stadtteil Vahrenheide gekommen ist. Im Kreuzungsbereich der Straße kam es zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem LKW und einem PKW. Sofort konnte die Regionsleitstelle durch das automatische Notrufsystem eCall des betroffenen Kleinwagens eine Sprechverbindung mit den Insassen des Fahrzeuges herstellen und die genaue Position per GPS bestimmen. Auch konnten sich die Disponent*innen der Regionsleitstelle während der Abfrage einen Eindruck verschaffen, welche Verletzungen vermutlich vorliegen und ob die Insassen in ihrem Fahrzeug eingeklemmt sind. Mit diesen Informationen kam es umgehend zur Alarmierung von zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Vinnhorst, sowie drei Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und der Polizei.
Ersthelfer und ein Arzt der Bundeswehr eilten den Verletzten sofort zu Hilfe und teilten weitere Informationen über den Notruf mit. Während der Fahrer des LKW sein Fahrzeug noch eigenständig verlassen konnte, erforderte die Rettung der Insassen des Kleinwagens eine umfangreiche technische und medizinische Hilfe der Feuerwehr und des Rettungsdienst Hannover. So musste dessen Fahrer unter Zuhilfenahme eines schweren hydraulischen Rettungsgerätes aus seinem Fahrzeug befreit werden, da die Fahrgastzelle des Unfallfahrzeugs stark deformiert und der Insasse schwer eingeklemmt war. Die Rettung des Beifahrers gestaltete sich weniger komplex und konnte daher schnell durch die hannoverschen Brandschützer umgesetzt werden.
Der Fahrer des LKW wurde bei dem Unfall leicht verletzt und konnte vor Ort versorgt werden. Die Insassen des Kleinwagens wurden beide bei diesem Unfall schwer Verletzte und kamen mit Rettungswagen und einem Notarzt zur weiteren Behandlung der Verletzungen in die Medizinische Hochschule Hannover und das Nordstadtkrankenhaus.
Zur Schadenshöhe und der Unfallursache kann durch die Feuerwehr keine Aussage getroffen werden, die Polizei Hannover hat die Ermittlungen hierzu aufgenommen.
Die Feuerwehr und der Rettungsdienst Hannover befanden sich mit 30 Einsatzkräften vor Ort, die Einsatzdauer betrug insgesamt 1,5 Stunden.
Der Kugelfangtrift musste für die Dauer der Rettungsarbeiten voll gesperrt werden.
Zu gefährlich: Der Deckel der Spielzeugkiste klappte unverhofft herunter.
HANNOVER. Das war wohl nix: Die erst vor rund anderthalb Monaten eingeweihte Spielzeugkiste auf dem Fiedelerplatz ist wieder abgebaut. Eltern hatten festgestellt, dass das Verletzungsrisiko durch den Deckel der Kiste insbesondere für kleine Kinder zu hoch ist. Nun soll sich die Werkstatt, die die Kiste hergestellt hat, eine „eine sicherere Lösung erarbeiten.“ Dann soll die Kiste mit Leihspielzeug wieder aufgestellt werden. Die Stadt Hannover: „Wir gehen davon aus, dass dies in wenigen Wochen der Fall sein wird.“
Die Arbeiten am Südschnellweg gehen weiter: Ab 21. August soll die Schützenallee am Südschnellweg voll gesperrt werden.
Im Rahmen der Sanierung des Südschnellweges wird eine wichtige Verbindung zwischen Döhren und der Südstadt bzw. der Stadtmitte vfür zwei Monate gekappt. Wie jetzt von der Stadt mitgeteilt wurde, soll die Schützenallee in Höhe des Südschnellweges in der Zeit vom 21. August 2023 bis 21. Oktober 2023 für den Verkehr voll gesperrt werden. Umleitungen sind über den Altenbekener Damm (bzw. für Radfahrer über die Riepestraße), Hildesheimer Straße und Abelmannstraße vorgesehen.