Die Bundesregierung hat das Deutsche Stabilitätsprogramm 2023 beschlossen. In diesem Programm legt die Regierung ihre Finanzpolitik dar und beschreibt ihre Ziele für die Zukunft. Nach den Ausnahmejahren durch die Corona-Pandemie und den russischen Angriffskrieg will die Regierung zur finanzpolitischen Normalität zurückkehren und langfristig die Handlungsfähigkeit sichern.
Eine wichtige Maßnahme ist die Reduktion der Schulden und eine Erhöhung der Investitionen in Zukunftsinnovationen. Die Bundesregierung schafft außerdem Rahmenbedingungen für Investitionen und Innovationen, um das Wirtschaftswachstum zu erhöhen und den Inflationsdruck angebotsseitig zu mindern.
Die finanzpolitische Ausgangslage ist jedoch schwierig, da die Krisenjahre ihre Spuren hinterlassen haben. Der Krieg gegen die Ukraine, die Energiekrise, die Inflation sowie der Klimawandel und der demografische Wandel stellen große Herausforderungen dar.
Um den gestiegenen Energiekosten entgegenzuwirken, hatte die Bundesregierung Gelder bereitgestellt, um Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen zu entlasten.
Das Deutsche Stabilitätsprogramm 2023 entspricht den Bestimmungen des europäischen Stabilitäts- und Wachstumspaktes. Jedes Jahr legen die EU-Mitgliedsstaaten bis Ende April ihre Stabilitätsprogramme vor. Diese enthalten eine Projektion der gesamtstaatlichen Haushaltsentwicklung und finanzpolitische Kennzahlen. Außerdem werden die wichtigsten finanzpolitischen Maßnahmen erläutert und die Umsetzung der länderspezifischen Empfehlungen der EU beschrieben.
Die Bundesregierung will langfristig die finanzpolitische Handlungsfähigkeit sichern und Schulden reduzieren. Gleichzeitig setzt sie auf Investitionen und Innovationen, um das Wirtschaftswachstum zu erhöhen und den Inflationsdruck zu mindern. Die schwierige finanzpolitische Ausgangslage erfordert jedoch eine sorgfältige Planung und Umsetzung der Maßnahmen. Das Deutsche Stabilitätsprogramm 2023 stellt dabei einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung dar.
Die Stadt Hannover hat ab dem 28. April 2023 eine neue Surfattraktion zu bieten – die enercity Leinewelle.
Mit einer Fläche von rund 200 Quadratmetern und einer Wassertiefe von etwa 1,50 Metern bietet die stehende Welle Surfern, Kajakfahrern und Stand-up-Paddlern eine neue Möglichkeit, ihre Sportart mitten in der Stadt auszuüben. Die Leinewelle ist Teil eines Projekts, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Fluss als Freizeit- und Erholungsraum zu etablieren und zu nutzen.
FIDLOCK, ein in Hannover ansässiges Unternehmen, unterstützt das Projekt und bietet Wassersportlern mit der HERMETIC dry bag das ideale Produkt, um ihre persönlichen Gegenstände einfach und wasserdicht aufzubewahren. Die Taschen können auf der Website des Unternehmens in der Kategorie HERMETIC erworben werden.
Die Eröffnung der Leinewelle wird feierlich begangen. Nach der offiziellen Eröffnung am 28. April durch den Oberbürgermeister Belit Onay findet am 29. und 30. April die Deutsche RapidSurf Meisterschaft statt.
Das ganze Wochenende über begeistertet ein buntes Rahmenprogramm mit Musik, Spiel & Spaß Groß und Klein. Die Gäste können sich selbstverständlich auch gerne direkt ins kühle Nass stürzen und die Welle am 1. Mai selbst testen.
Der Initiator des Projekts, Heiko Heybey, zeigt sich über die Eröffnung der Leinewelle sehr erfreut: „Es ist ein wirklich unbeschreibliches Gefühl nach 10 Jahren und sehr vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden, endlich auf der enercity leinewelle zu surfen. Wir sind stolz, dass wir unserer Heimatstadt hier ein Highlight schenken konnten, welches das Stadtbild, das Lebensgefühl der Stadt positiv verändert.“
Das Projekt stärkt nicht nur den Stellenwert des Flusses als Erholungs- und Freizeitraum in der Stadt, sondern bietet auch eine neue Freizeitmöglichkeit für sportbegeisterte Hannoveranerinnen und Hannoveraner. Der Verein plant in den nächsten Jahren, das Angebot weiter auszubauen und der Bürgerschaft, Stadt sowie Region viele unvergessliche Momente zu schenken.
Mit enercity, der Sparkasse Hannover, Gundlach und dem Universitätssportclub hat der Verein bereits perfekte, lokal verwurzelte Partner gefunden, welche das Potential erkannt und das Projekt mit Rat, Tat und finanzieller Hilfe unterstützen.
Insgesamt trägt die enercity Leinewelle dazu bei, dass Hannover noch attraktiver für Einheimische und Touristen wird und zeigt, dass der Fluss als Freizeit- und Erholungsraum eine wichtige Rolle in der Stadt spielen kann.
Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat
Erfreuliche Nachrichten: Ab 1. Juli 2023 steigen die Renten
BERLIN.
Ab dem 1. Juli 2023 erhalten etwa 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland eine Erhöhung ihrer Renten um 4,39 Prozent im Westen und 5,86 Prozent im Osten. Darüber hinaus gilt nun in Ost und West ein gleich hoher aktueller Rentenwert – ein Jahr früher als gesetzlich vorgesehen. Diese erfreulichen Nachrichten gab das Kabinett bekannt.
Die Rentenangleichung in Ost und West wurde bereits seit dem 1. Juli 2018 abgebaut. Die ursprünglich für den 1. Juli 2024 geplante Angleichung wird nun ein Jahr früher erreicht. Der Rentenwert beträgt dann einheitlich 37,60 Euro.
Die Erhöhung der Renten erfolgt aufgrund der steigenden Löhne und des starken Arbeitsmarktes in Deutschland. Ein Rentner aus den alten Bundesländern, der bisher eine Rente von 1.000 Euro erhalten hat, wird zukünftig 1.043,90 Euro bekommen. Eine Person aus den neuen Bundesländern erhält sogar eine gleich hohe Rente von 1.058,86 Euro.
Auch für Landwirtinnen und Landwirte gibt es Veränderungen bei den Rentenbezügen. Der allgemeine Rentenwert im Westen beträgt 17,36 Euro, im Osten 17,33 Euro.
Damit die Menschen auch in Zukunft auf eine gute Altersvorsorge vertrauen können, möchte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil die gesetzliche Rente langfristig stabilisieren. Bis zum Jahr 2025 darf das Rentenniveau nicht unter 48 Prozent sinken. Eine Niveauschutzklausel soll dies sicherstellen. Für 2023 beträgt das Rentenniveau aufgrund der guten Lohnentwicklung 48,15 Prozent. Damit wird die Haltelinie von 48 Prozent eingehalten und die Niveauschutzklausel greift nicht.
Der aktuelle Rentenwert ist der Betrag, der der monatlichen Rente entspricht, wenn jemand ein Jahr lang durchschnittlich verdient und dafür Rentenbeiträge gezahlt hat. Die Bundesregierung legt ihn mit Zustimmung des Bundesrates jeweils zum 1. Juli eines Jahres fest. Dadurch wird die Rente an die Veränderung der Löhne und Gehälter angepasst.
Die Rentenerhöhung und die Angleichung des Rentenwerts sind positive Entwicklungen für Rentnerinnen und Rentner in Deutschland. Dank der guten Lohnentwicklung bleibt das Rentenniveau stabil und sichert so eine gute Altersvorsorge für die Zukunft.
Die meisten europäischen Aktienmärkte haben am Dienstag erneut leicht nachgegeben. Die verhaltene Entwicklung vom Wochenstart setzte sich fort. Zahlreich vorgelegte Quartalsberichte führten bei Einzelwerten unterdessen zu stärkeren Kursausschlägen. Dem Schweizer Leitindex verhalf dies zu einem freundlichen Börsenschluss.
Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) gab um 0,54 Prozent auf 4377,85 Punkte nach. Für den französischen CAC 40 ging es um 0,56 Prozent auf 7531,61 Punkte nach unten. Der britische FTSE 100 verlor 0,27 Prozent auf 7891,13 Zähler. Der SMI dagegen schloss mit 0,40 Prozent im Plus auf 11 513,12 Punkte.
Die gemischt ausgefallenen US-Konjunkturdaten lieferten keine Impulse und auch die zahlreichen Quartalsberichte jenseits des Atlantiks bewegten die Kurse in Europa nicht sonderlich.
Die Anleger warten vor allem auf die Berichte von Technologieschwergewichten wie Microsoft und Alphabet (Alphabet A (ex Google)), die nach dem Börsenschluss an der Wall Street ihre Zahlen vorlegen. Am Mittwoch folgt dann die Facebook- und Instagram-Mutter Meta (MetaPlatforms (ex Facebook)) sowie Amazon und Intel am Donnerstag.
„Jedes dieser Unternehmen hat bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass seine Nachrichten deutliche Auswirkungen auch auf den Gesamtmarkt haben können“, merkte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets dazu an.
Akzente für die einzelnen Branchen Europas setzten Quartalsberichte. So stützten Zahlen von Nestlé den Sektor der Nahrungsmittel-Unternehmen. Daran konnte auch das Ausbleiben positiver Überraschungen bei AB Foods (Associated British Foods) nur wenig ändern, deren Aktien um 4,2 Prozent nachgaben. Dem Lebensmittelkonzern Nestle (Nestlé) dagegen gelang es, den Absatzrückgang auch im ersten Quartal mehr als zu kompensieren. Die Aktie zog um 0,8 Prozent an.
Der Pharmasektor profitierte ebenfalls von guten Nachrichten aus der Schweiz. Novartis wurde nach einem unerwartet starken ersten Quartal optimistischer für Gesamtjahr, was der Aktie ein Plus von vier Prozent und auch den Spitzenplatz im SMI bescherte. Der Schweizer Industriekonzern ABB (ABB (Asea Brown Boveri)) überzeugte ebenfalls mit seinem Auftaktquartal 2023, was dem Papier zu einem Kursplus von 3,5 Prozent verhalf.
Doch nicht alle Unternehmen aus der Schweiz glänzten mit ihren Zahlen. Die Großbank UBS verdiente im ersten Quartal deutlich weniger als im Vorjahreszeitraum. Grund war vor allem eine hohe Rückstellung für einen Rechtsfall in den USA. Die Aktie sank um 2,2 Prozent.
Zusätzlich war auch Banco Santander mit minus 6,0 Prozent für die Schwäche des Bankensektors verantwortlich. Ein enttäuschendes Ergebnis in Brasilien sowie im Quartalsvergleich sinkende Einlagen in Spanien hatten der Großbank das erste Quartal verdorben. Für negative Stimmung sorgte außerdem, dass Kunden der im Zuge der US-Bankenkrise in die Schieflage geratenen amerikanischen Regionalbank First Republic Bank in den ersten drei Monaten des Jahres mehr Gelder abgezogen hatten als erwartet.
Das alles belastete auch andere Bankwerte. BBVA und BNP büßten etwa 2,4 Prozent ein, ING (ING Group) und UniCredit gaben um 2,7 Prozent nach. Noch schwächer als die Bankaktien zeigten sich nur die Rohstoffwerte. Neben Konjunktursorgen drückten auch enttäuschende Aussagen von Anglo American zur Kupferproduktion den Sektor um 3,0 Prozent. Die Aktien des Bergbauunternehmens selbst büßten 3,4 Prozent ein.
Die Polizei Hannover bittet um Ihre Aufmerksamkeit und Mithilfe | Zeugen gesucht
HANNOVER.
Landesstraße (L) 191: 57-Jähriger bei Unfall tödlich verletzt – Wer kann Hinweise geben?
Am Dienstag, 25.04.2023, ist ein 57-jähriger Mann mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen einen Baum gefahren. Der Fahrer verstarb wenig später im Krankenhaus.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr der 57-Jährige gegen 07:40 Uhr mit seinem Renault Scenic die L 191 von Empede aus kommend in Richtung Neustadt. Nach einer Rechtskurve kam der Neustädter aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Fahrzeug nach links von der Fahrbahn ab, geriet ohne Gefährdung anderer in den Gegenverkehr und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer wurde unter Reanimationsmaßnahmen ins Krankenhaus gebracht, wo er wenig später verstarb. Für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme war die L 191 bis etwa 09:15 Uhr gesperrt. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf etwa 4500 Euro.
Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-1888 zu melden.
Raubüberfall im Stadtgebiet Hannover – Zeugen und Tatort gesucht
Am Donnerstagabend, 20.04.2023 wurden zwei junge Männer im Stadtgebiet Hannover durch bislang unbekannte Täter ausgeraubt. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zur Tatörtlichkeit und zu den beiden Angreifern machen können. Insbesondere wird ein Mann gesucht, der einem der jungen Männer seine Hilfe anbot.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizeiinspektion Hannover ereignete sich der Raub gegen 21:30 Uhr. Ein 19- und ein 22-Jähriger waren im Stadtgebiet von Hannover unterwegs. Auf einer Grünfläche in der Nähe eines Kiosks sprühten zwei bislang unbekannte Täter die beiden Männer aus Sulingen zunächst mit Pfefferspray ein. Anschließend schlugen die Unbekannten den 19-Jährigen und raubten schließlich seine schwarze Geldbörse und sein iPhone 13 „Pro Max“ in schwarz. Nach dem Überfall flohen die Täter in unbekannte Richtung. Die jungen Männer erlitten leichte Verletzungen. Ein Anwohner wurde auf den verletzten 22-Jährigen aufmerksam, nachdem dieser losgelaufen war um Hilfe zu holen. Der Mann bot ihm an, seine Augen bei ihm zu Hause auszuwaschen. Eine genaue Eingrenzung des Tatortes ist nach jetzigem Ermittlungsstand nicht möglich. Die entsprechenden Nachforschungen dauern an.
Der erste Täter ist circa 20 bis 25 Jahre alt und etwa 1,75 Meter groß. Er hat kurze schwarze Haare mit Geheimratsecken und trägt einen Bart. Zum Tatzeitpunkt war er mit einem dunklen Kapuzenpullover bekleidet. Sein Kompagnon ist in etwa gleichaltrig und ebenfalls circa 1,75 Meter groß. Er war mit einer dunklen Jacke der Marke „Wellensteyn“ mit einem gelben Emblem auf dem linken Oberarm bekleidet.
Die Polizei ermittelt wegen des schweren Raubes und sucht Zeugen des Vorfalls. Wer hat den Raub mitbekommen? Wer kann Angaben zu den Tätern und zum Tatort machen? Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-2717 zu melden.
Zwei Jugendliche nach Brandstiftungen in Seelze-Letter gefasst
In der Nacht von Samstag zu Sonntag, 23.04.2023, stand im Bereich Seelze-Letter der Keller eines Mehrfamilienhauses in Flammen. In unmittelbarer Nähe wurden weitere Feuer gelegt. Im Rahmen einer Fahndung nahm die Polizei zwei Jugendliche wegen dringenden Tatverdachtes vorläufig fest. Die Ermittlungen unter anderem zu den Hintergründen der Taten dauern an.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover wurden die Feuer zwischen 03:00 und 03:30 Uhr im Bereich der Blumestraße, der Gerhart-Hauptmann-Straße und der Straße „Kurzer Kamp“ gelegt. Zunächst meldeten Anwohner gegen 03:25 Uhr in der Blumestraße einen brennenden Altpapiercontainer. Beim Eintreffen der Polizei konnte zudem ein brennender „Gastronomie-Sonnenschirm“ in der Straße „Kurzer Kamp“ festgestellt werden. Circa zehn Minuten später meldeten Anwohner in der Gerhart-Hauptmann-Straße einen in Flammen stehenden Busch. Wiederum zehn Minuten danach gingen Notrufe zu einem brennenden Keller eines Mehrfamilienhauses in der Blumestraße ein. Der Feuerwehr gelang es sämtliche Brände zu löschen. Durch den Kellerbrand wurde eine 51-jährige Anwohnerin leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden wird mit circa 5.000 Euro beziffert.
Im Rahmen von sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen und aufgrund detaillierter Personenbeschreibungen, konnte die Polizei zwei Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren vorläufig festnehmen. Durch die Staatsanwaltschaft Hannover wurde eine Blutentnahme angeordnet. Das Ergebnis ist noch ausstehend. Die beiden Jugendlichen wurden im Anschluss ihren Eltern übergeben.
Die Polizei hat Ermittlungen wegen versuchter schwerer Brandstiftung und Sachbeschädigungen durch Feuer eingeleitet.
Zeugenaufruf: 26-Jähriger in Hannover-Mitte verprügelt und in die Leine geworfen – Wer kann Hinweise geben?
Am Ostermontag, 10.04.2023, ist ein 26-Jähriger mutmaßlich von zwei Männern aus der Innenstadt bis zur Goethebrücke verfolgt, verprügelt und anschließend in die Leine geworfen worden. Er erlitt durch den Angriff schwere Verletzungen. Die Polizei sucht Zeugen.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover wollte der 26-Jährige gegen 01:30 Uhr eine Lokalität, im Bereich der Innenstadt besuchen. Mutmaßlich geriet er mit zwei Männern einer Lokalität in Streitigkeiten, woraufhin er bis zur Goethestraße, zur dortigen Brücke verfolgt wurde. An der Brücke holten die Männer ihn ein, diese schlugen auf ihn ein und schubsten ihn im Anschluss, nördlich von der Goethebrücke, in die Leine. Passanten entdeckten den 26-Jährigen und machten eine vorbeifahrende Funkstreifenwagenbesatzung auf den Verletzten aufmerksam. Eine eingeleitete Fahndung nach den Tätern blieb erfolglos. Eine Beschreibung der Täter liegt nicht vor. Der 26-Jährige erlitt durch den Angriff schwere Verletzungen und kam für eine weitere medizinische Behandlung in ein Krankenhaus.
Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zu den Tätern, zum Tatgeschehen oder zu einer Verfolgung geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden.
Hannover Nachrichten des Tages und aktuelle News vom 25. April 2023 aus dem Neuen Rathaus | Ankündigungen | Berichte | Termine
HANNOVER.
Sprengel Museum Hannover – Skulpturengarten: Mit vereinter Kraft zu neuem Glanz: Millionen für Wiederherstellung des Skulpturengartens samt einer eigens dafür entwickelten Turrell-Skulptur
Gebündeltes Engagement macht die Wiederherstellung des seit Jahren brachliegenden Skulpturengartens des Sprengel Museum Hannover möglich: Die Staatsministerin der Bundesregierung für Kultur und Medien, Claudia Roth, stellt Fördermittel in Höhe von 641.100 Euro aus dem Programm „Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Deutschland (INK)“ bereit. Geldzusagen der Landeshauptstadt Hannover über 200.000 Euro, dazu ein großzügiges Engagement der Firma Rossmann, die 400.000 Euro spendiert, und des Vereins der Freunde des Sprengel Museum Hannover e.V. (100.000 Euro) bestreiten die andere Hälfte der geschätzten Kosten. Mit den vorhandenen Geldern zur Wiederherstellung hat sich zudem die Hannover Rück Stiftung bereit erklärt, die künstlerische Ausgestaltung des Skulpturengartens zu finanzieren: Angedacht ist ein spektakuläres, eigens für den Außenraum entwickeltes Werk des US-amerikanischen Lichtkünstlers James Turrell. Für den geplanten Sky Space engagiert sich die Hannover Rück Stiftung als Förderin zeitgenössischer Kunst.
GLANZVOLLES 2025 – SPRENGEL MUSEUM HANNOVER RUNDUM ERNEUERT
Nach Kostenschätzung der Landeshauptstadt Hannover von Sommer 2022 müssen für die Wiederherstellung des Skulpturengartens rund 1,3 Millionen Euro aufgebracht werden. Das Ziel ist es, mit diesen Sanierungsarbeiten ebenso wie mit der aktuell laufenden Brandschutzsanierung des Museumgebäudes (Abschluss geplant für Ende 2024) und auch der Realisierung des spektakulären, eigens für den Außenraum entwickelten Werks von James Turrell (Umsetzung geplant bis Mai 2025) gesamthaft im Jahr 2025 abzuschließen. Rechtzeitig zum 25. Jubiläumsjahr der Niki de St. Phalle-Schenkung in 2025 erstrahlt das Sprengel Museum Hannover dann in neuem Glanz.
ENGE ZUSAMMENARBEIT IM BEREICH DER KULTUR
„Dieses erfolgreiche Zusammenspiel zwischen Stadt, Land, Bund und hannoverschen Unternehmen ist ein Meilenstein für unser Sprengel Museum. In 2025 glänzt das Museum dann nicht mehr nur durch Ausstellungen, sondern auch mit einem rundum erneuerten Gebäude, das höchsten musealen Standards entspricht. Wir sind stolz auf unser Sprengel Museum Hannover, wir sind stolz auf das generöse Engagement der hannoverschen Unternehmen und wir danken dem Bund für die Finanzspritze und dem Land Niedersachsen für die Unterstützung“, so Oberbürgermeister Belit Onay.
Falko Mohrs, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, konstatiert: „Das Sprengel Museum Hannover gehört zu den bedeutendsten Museen der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts in Deutschland und Europa. Die Wiederherstellung des Skulpturengartens und die künstlerische Ausgestaltung durch den weltweit herausragenden Künstler Turrell sind großartige Ausblicke auf das Jubiläumsjahr 2025. Für die Unterstützung dieses Leuchtturmprojekts in Niedersachsen gilt allen Förderern höchster Dank.“
Raoul Roßmann, Sprecher der ROSSMANN-Geschäftsführung, sagt: „Das Sprengel Museum ist ein wichtiger Ort für die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts und zugleich für die Begegnung von Kunstinteressierten. Der Skulpturengarten ist nun schon seit vielen Jahren für Besucher nicht mehr zugänglich, was ich immer sehr bedauert habe, da es nicht nur die Kunst an sich ist, die Menschen in Museen zieht, sondern auch der Ort, an dem sie gezeigt wird.“
Stefan Becker, Vorsitzender der Freunde des Sprengel Museum Hannover e.V., unterstreicht: „Mit der Sanierung des Skulpturenhofs wird einer der schönsten Orte des Museums endlich wieder nutzbar. Dafür setzen sich die Freunde des Sprengel Museums sehr gerne ein. Wir freuen uns auf inspirierende Kunstbegegnungen hier im Freien.“
SKULPTURENGARTEN MIT LICHTINSTALLATION VON JAMES TURRELL
Mit den zugesagten Geldern zur Wiederherstellung konnte eine weitere hannoversche Förderin für die künstlerische Ausgestaltung des Skulpturengartens gewonnen werden: Die Hannover Rück Stiftung hat die Finanzierung eines spektakulären Werks des US-amerikanischen Lichtkünstlers James Turrell zugesagt. Das Sprengel Museum Hannover ist schon jetzt im Besitz eines der umfangreichsten Turrell-Ensembles Deutschlands.
Olaf Brock, Vorstandsmitglied Hannover Rück Stiftung: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit einem Skyspace von James Turrell ein weiteres bedeutendes Kunstwerk für Hannover und das Sprengel Museum ermöglichen können. Anders als in der Vergangenheit sollen nicht jedes Jahr einzelne „kleinere“ Kunstpositionen erworben werden, mit unserem Engagement für den Skyspace planen wir eine große Position für das Sprengel Museum zu erwerben, die als „Landmark“ einen ähnlichen Charakter haben wird, wie der bereits vorhandene „Twister“ vor dem Sprengel Museum. James Turrell ist einer der wichtigsten zeitgenössischen Künstler. Bei seinen atmosphärischen Installationen geht es um die sinnliche und geistige Wahrnehmung von Licht. Seine Lichträume sind Kompositionen, die die dem Besucher visuelle und emotionale Erlebnisse bieten. Das Sprengel Museum verfügt bereits über eine große Sammlung früherer Arbeiten von James Turrell, so dass der Skyspace die Sammlung unseres Erachtens sehr gut ergänzen wird. Die Vorarbeiten, gemeinsam mit dem Galeristen von James Turrell, haben bereits begonnen und wir kommen mit den Planungen sehr gut voran. Der Skyspace reflektiert das neue Förderkonzept der Hannover Rück Stiftung, das neben der Förderung der Kunst im Raum Hannover auch Nachhaltigkeitsprojekte umfasst.“
„Eine neue architektonisch-skulpturale Licht-Installation des bedeutendsten Lichtkünstlers der Gegenwart ergänzt die Sammlung des Sprengel Museum Hannover auf ideale Weise“, sagt Dr.Reinhard Spieler, Direktor Sprengel Museum Hannover, der sich freut, „dass sich die schon seit Jahren hocherfreuliche Zusammenarbeit mit der Hannover Rück Stiftung – die unter anderem in der Erwerbung der wunderbaren Twister-Skulptur einen Höhepunkt erlebt hatte – mit der Förderung der Turrell-Arbeit auf ein nächstes Level katapultiert.“
Musik-Dating-App entscheidet über Fortlauf des Konzerts
„Date deine Musik“ – Orchester im Treppenhaus spielt in der Musikschule der Landeshauptstadt Hannover
Das Orchester im Treppenhaus lädt zu „Date deine Musik“-Konzerten ein, bei dem das Benutzen des Handys ausdrücklich erwünscht ist. Die beiden Veranstaltungen in Kooperation mit der Musikschule der Landeshauptstadt am 4. und 5. Mai beginnen jeweils von 20 Uhr in den Räumlichkeiten der Musikschule, Maschstraße 22. Tickets für das Konzert können unter www.treppenhausorchester.de reserviert werden. Die Bezahlung erfolgt nach dem Pay What You Can-Prinzip beim Konzert selbst.
Das Orchester im Treppenhaus zu seinen „Date deine Musik“-Konzerten:
In diesem Konzert ist das Benutzen deines Handys ausdrücklich erwünscht! Schließlich entscheidest du per Klick darüber, wie sich dein zweiter Teil des Abends klanglich weiter gestaltet. Und wer sich hier von wem oder was verführen lässt …
Dein erstes Date an dem Abend gilt einer großen Bandbreite an klassischer Musik, die das Orchester im Treppenhaus für dich spielt. Mit der extra für dieses Konzert entwickelten Musik-Dating-App kannst du dir aus diesem Klangspektrum Lieblingsmomente wählen. So bestimmst du selbst, mit welcher Musik du dich weiter daten willst. In kleinerem Rahmen kommst du unter Gleichgesinnten diesem Sound dann in einem von 8 parallel gespielten Kammermusikkonzerten näher.
Diskussionsveranstaltung zu „Ost-West Perspektiven – Austausch zur Meinungsfreiheit in Europa“ am 4. Mai in der Stadtbibliothek Hannover
Jedes Jahr im Mai greifen die Europawochen aktuelle Themen auf. Parallel, aber unabhängig davon, gibt es seit einigen Jahren die Woche der Meinungsfreiheit, die vom Börsenverein des deutschen Buchhandels initiiert ist. Meinungsfreiheit ist die Grundlage der Demokratie. Pressefreiheit ist der Gradmesser für den Zustand der Demokratie. Das Europäische Informationszentrum Niedersachsen und dieStadtbibliothek Hannover haben beide Themenstränge kombiniert und stellen die Frage: Warum sind verschiedene Perspektiven für Medienschaffende und Abgeordnete von Bedeutung? Am Donnerstag (4. Mai) um 18 Uhr, Stadtbibliothek Hannover, Hildesheimer Str. 12, diskutieren
Viola von Cramon, Mitglied des Europäischen Parlaments
Adis Ahmetovic, Mitglied des Bundestages
Gemma Pörzgen, Chefredakteurin der Ost-West Europäische Perspektiven und Vorstand Reporter ohne Grenzen,
mit einem starken Fokus auf Osteuropa – nicht nur vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine – über Informations- und Meinungsfreiheit, über Entwicklungen in den illiberaler werdenden Demokratien Ungarns und Polens, aber auch über die Sehnsucht anderer Länder im Osten, der europäischen Staatengemeinschaft beizutreten.
Die Teilnahme ist kostenlos, zur besseren Planung bittet die Stadtbibliothek um eine unverbindliche Rückmeldung an bibliothek@hannover-stadt.de.
Durch die Veranstaltung führt Agnes Bührig, Journalistin und freie Autorin. Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es die Gelegenheit, sich bei Kaltgetränken über Europa auszutauschen.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Europäischen Informationszentrums Niedersachsen in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Hannover im Rahmen der Europawochen 2023 und der Woche der Meinungsfreiheit 2023.
HANNOVER. „Ungebrochen solidarisch? Die Stadt neu denken“: Das steht im Mittelpunkt des Talks an der Weltkugel am Montag, 1. Mai um 12.30 Uhr im Ökumenischen Kirchenzelt. Beim Fest für Demokratie, das am Tag der Arbeit nach der Kundgebung der Gewerkschaften an der Goseriede gefeiert wird, sind die evangelische und katholische Kirche bereits zum 13. Mal unter einem gemeinsamen (Zelt-)Dach präsent. Die Talk-Gäste der von Insa Becker-Wook, Pressesprecherin des Evangelisch-lutherischen Stadtkirchenverbandes Hannover moderierten Runde sind:
– Felizitas Teske, Sprecherin des Dekanatspersonalrats der Katholischen
Kirche in der Region Hannover
Unter dem Motto „Farbenfroh und vielfältig“ ist das Kirchenzelt nicht nur der Ort für die Talkrunde, sondern mit den Mitmachangeboten für Groß und Klein auch ein Ort der Begegnung auf dem Festgelände zum Tag der Arbeit am 1. Mai. Seit 2009 wird der Tag der Arbeit in Hannover zusätzlich als Fest der Demokratie begangen – in Reaktion auf Neonazi-Aufmärsche. Gewerkschaften, Kirchen und BürgerInnengruppen setzen mit diesem Fest gemeinsam ein Zeichen für ein von Respekt und Vielfalt geprägtes gesellschaftliches Miteinander.
Die ÜSTRA informiert zu Gleisbauarbeiten der Stadtbahnlinie 3
HANNOVER.
Wegen umfangreicher Gleisbauarbeiten auf der Linie 3, können die Stadtbahnen den Streckenabschnitt zwischen der Haltestelle „Oldenburger Allee“ und dem Endpunkt „Altwarmbüchen“ zwischen Sonnabend, 29. April 2023, circa 5 Uhr, und Dienstag, 02. Mai 2023, Betriebsbeginn, nicht befahren. Demzufolge fährt die Linie 3 lediglich zwischen dem Endpunkt „Wettbergen“ und der Haltestelle „Oldenburger Allee“. Zwischen der „Oldenburger Allee“ und dem Endpunkt „Altwarmbüchen“ wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
Ablauf des Ersatzverkehrs mit Bussen:
Der Umstieg zwischen den Stadtbahnen und den Ersatzbussen erfolgt an der Haltestelle „Oldenburger Allee“. Die Ersatzbusse halten parallel zum Hochbahnsteig am rechten Fahrbahnrand. Die Busse bedienen alle Haltestellen zwischen der „Oldenburger Allee“ und dem Endpunkt „Altwarmbüchen“ in der Nähe der regulären Stadtbahnhaltestellen.
Da die Ersatzbusse nach einem gesonderten Baustellenplan fahren, bittet die ÜSTRA alle Fahrgäste mehr Fahrzeit einzuplanen. Es wird empfohlen, sich vor Fahrtantritt auf uestra.de oder in der GVH App über kurzfristige Verkehrseinschränkungen zu informieren. Zudem werden die Fahrgäste mit Aushängen und Ansagen auf den betroffenen Streckenabschnitten über die Ersatzverkehre informiert. An der Haltestelle „Oldenburger Allee“ werden ÜSTRA Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Umstieg zwischen den Stadtbahnen und den Ersatzbussen koordinieren.
Die hannoversche Eisbärin Nana, die im Erlebnis-Zoo Hannover aufgewachsen ist und der erste Eisbären-Nachwuchs des Zoos war, wird in Kürze in einen anderen deutschen Zoo umziehen. Sie ist jetzt 3,5 Jahre alt und hat ihr Gewicht auf 220 Kilogramm gesteigert.
Die Trennung von ihrer Mutter Milana ist Teil des natürlichen Zyklus, bei dem Mütter und Nachkommen nach einem bestimmten Zeitpunkt getrennt werden. Nana wird in ihrem neuen Zuhause auf eine Gruppe junger Eisbärinnen treffen und ihre Kraft messen können.
Zum Abschied bekam Nana ihr Lieblingsspielzeug, einen großen Ball mit leckerer Botschaft, und wird von Zoo-Gästen mit einer Eistorte verabschiedet.
Die Aufzucht von Eisbär-Jungtieren ist ein Geheimnis im Tierreich, und der Erlebnis-Zoo Hannover hat durch das Protokollieren der Entwicklung von Nanas Aufzucht wertvolle Daten für die internationale Forschung bereitgestellt.
Die Wissenschaftler haben durch das Forschungsprojekt vom San Diego Zoo Global mit über 5.000 Stunden Filmmaterial aus der Wurfhöhle Einblicke in das Verhalten von Eisbär-Müttern und die Kommunikation mit dem Nachwuchs gewonnen.
Der Eisbär ist auf der Roten Liste als „gefährdet“ eingestuft, und es leben schätzungsweise weniger als 25.000 Eisbären in der Arktis. Die Bestandsentwicklung des Eisbären in der Natur wird als rückläufig eingestuft.
Der Lebensraum der Eisbären schmilzt durch das Abschmelzen des arktischen Eises, wodurch sie ihre Beute, Robben, jagen können. Die Wissenschaftler haben durch die Zusammenarbeit mit dem Erlebnis-Zoo Hannover ein besseres Verständnis dafür gewonnen, was Eisbären in ihrer verletzlichsten Zeit benötigen.
Der Erlebnis-Zoo Hannover ist bestrebt, die Erhaltungszuchtprogramme für bedrohte Tierarten zu unterstützen und den Tierbestand zu erhöhen. Der Umzug von Nana in einen anderen deutschen Zoo ist Teil des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP).
Der Abschied von Nana ist ein Meilenstein in der Geschichte des Erlebnis-Zoo Hannover, und das Team freut sich, dass sie die Entwicklung der jungen Eisbärin von der Geburt bis zum Auszug aus der Wurfhöhle begleiten durften.
Zoo-Besucher können am 29. und 30. April an der Verabschiedung von Nana teilnehmen, bei der sie jeweils um 13 Uhr eine Eistorte erhält. Die Tierpflegerinnen und Tierpfleger aus Yukon Bay werden Nana vermissen, sind jedoch zuversichtlich, dass sie sich in ihrem neuen Zuhause wohlfühlen und eine neue Eisbärenfamilie finden wird.
Besondere Einblicke in die Aufzucht von Nana
Das Zoo-Team konnte Nanas Entwicklung von Anfang an begleiten und protokollieren. Über eine installierte Kamera in der Wurfhöhle konnte das Team besondere Einblicke von der Geburt des nur etwa 600 Gramm leichten Jungtiers am 20. November 2019, über Nanas erste, vorsichtige Schritte bis zum ersten Spielen mit Mutter Milana bekommen. Der Erlebnis-Zoo hat ein Forschungsprojekt vom San Diego Zoo Global mit über 5.000 Stunden Filmmaterial aus der Wurfhöhle bei der Erforschung des Verhaltens von Eisbär-Müttern und der Kommunikation mit dem winzigen Nachwuchs unterstützt.
Das Forschungsprojekt soll dazu beitragen, ein besseres Verständnis dafür zu bekommen, was Eisbären in dieser verletzlichsten Zeit ihres Lebens benötigen. Denn besonders die Aufzucht von Eisbär-Jungtieren zählt für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu den größten Geheimnissen im Tierreich. In der Wildnis bringen Eisbärinnen ihren Nachwuchs in einer dichten Höhle aus Eis und Schnee zur Welt und ziehen ihn im Verborgenen groß, bis er ihnen auf Streifzügen im ewigen Eis folgen kann.
Eisbären sind vom Aussterben bedroht
Seit 2006 steht der Eisbär auf der Roten Liste, der Bestand ist als „gefährdet“ eingestuft. In der Arktis leben schätzungsweise nur noch weniger als 25.000 Eisbären. Nach Einschätzung des IUCN wird die Bestandsentwicklung des Eisbären in der Natur als rückläufig eingestuft. Das arktische Eis schmilzt und damit der Lebensraum der Eisbären. Die Bären brauchen aber festes Packeis, von dem aus sie Robben jagen können. Langzeitstudien haben gezeigt, dass die Eisbedeckung in der Arktis in den letzten stark zurückgegangen ist.
Eisbärin Nana mit ihrer Mutter Milana bei ihren ersten Ausflügen im Erlebnis-Zoo Hannover ab de...
Europas Aktienmärkte haben sich am Montag auf hohem Niveau weiterhin stabil gehalten. Der französische Leitindex Cac 40 kletterte im Tagesverlauf sogar auf ein Rekordhoch. Alles in allem hielten sich die Anleger jedoch mit Engagements eher zurück. Sie warten auf die Geschäftsberichte von vier Riesenkonzernen aus der US-Technologiebranche, die im Wochenverlauf anstehen
Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) sank um 0,15 Prozent auf 4401,80 Punkte. Damit befindet er sich der Leitindex der Eurozone nach wie vor auf dem höchsten Niveau seit November 2021. Der französische CAC 40 verlor 0,04 Prozent auf 7573,86 Punkte, nachdem er am frühen Nachmittag bei 7581 Punkten den höchsten Stand in seiner Geschichte erreicht hatte. Der britische FTSE 100 gab um 0,02 Prozent auf 7912,20 Zähler nach.
„In dieser Woche richtet sich die Aufmerksamkeit auf die anstehenden Quartalszahlen von Amazon, Alphabet (Alphabet A (ex Google)), Microsoft und der Facebook-Mutter Meta (Meta Platforms (ex Facebook))“, sagte Marktanalyst Konstantin Oldenburger von CMC Markets. Immerhin hätten diese vier das Potenzial, die Börsen in die eine oder andere Richtung zu bewegen. Ihr gemeinsamer Börsenwert mache etwa 5,1 Billionen US-Dollar aus, womit sie im NASDAQ 100 laut Oldenburger zusammen auf ein Gewicht von 30 Prozent und im S&P 500 auf eines von rund 15 Prozent kommen.
Außerdem rückt die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed näher. Dass die Währungshüter den Leitzins Anfang Mai nochmals anheben werden, gilt dabei als recht sicher.
Im europäischen Branchenvergleich machte der Öl– und Gassektor eine deutliche Kehrtwende. Nachdem er am Morgen zu den schwächsten Branchen zählte, stand er am Ende mit plus 0,6 Prozent an der Spitze der Tabelle. Nicht zuletzt dürfte dies den Ölpreisen geschuldet sein, die nach anfänglicher Schwäche zulegten. Die Technologiebranche war mit minus 1,0 Prozent Schlusslicht.
Unter den Einzelwerten an Europas Börsen sprangen Philips an der Euronext um 14 Prozent nach oben. Damit sind sie zurück auf dem höchsten Stand seit Sommer 2022. Der niederländische Medizintechnikkonzern schlug sich im ersten Quartal im Tagesgeschäft unerwartet gut. Laut JPMorgan-Analyst David Adlington übertraf Philips zum zweiten Mal in Folge seine und auch die durchschnittlichen Analystenschätzungen deutlich.
Im Cac 40 büßten Vivendi nach vorgelegten Quartalszahlen 1,2 Prozent ein. Der Medienkonzern gab einen Umsatzanstieg von 3,3 Prozent im Jahresvergleich für das Auftaktquartal 2023 bekannt. Das Plus war laut Vivendi vor allem den gestiegenen Erlösen des Bezahlfernsehsenders Canal+ und der Tochter Havas sowie der Geschäftsentwicklung des Videospielentwicklers Gameloft zu verdanken. Zudem hatte Vivendi am Morgen darüber informiert, mit International Media Invest, einer Tochtergesellschaft der tschechischen Media Invest, eine Vereinbarung über eine Verkaufsoption für das Verlagsgeschäft Editis geschlossen zu haben.
Im SMI standen einmal mehr die Großbanken im Blick, nachdem Credit Suisse (CS) (Credit Suisse (CS)) am Morgen ihre wohl letzten Quartalszahlen als eigenständiges Unternehmen vorgelegt hatte. Die Bank wies einen Vorsteuerverlust von 1,3 Milliarden aus und räumte Geldabflüsse in zweistelliger Milliardenhöhe ein. Die Aktie legte dennoch um 0,6 Prozent zu. Zwar zeigten die Quartalszahlen den schlechten Zustand der Bank, dennoch seien die Abflüsse geringer gewesen als befürchtet, hieß es am Markt. Das Papier von UBS stieg um 0,8 Prozent. Die Bank, die CS übernehmen soll, wird an diesem Dienstag selbst Quartalszahlen vorlegen./