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Sonntag, Mai 3, 2026

Aktuelle lokale Nachrichten und regionale News aus Kultur, Sport, Wirtschaft, Politik und Unterhaltung.

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Anwohner des Amerikaviertels klagen über Parkraumnot

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Ortstermin mit Vize-Bezirksbürgermeisterin Gabriele Jakob, einigen weiteren Bezirksratsmitgliedern, dem Stadtplaner Dr. Hans-Heiner Schlesier und vielen Anwohnern im Amerikaviertel.

HANNOVER.

Weil Anwohner einen Brandbrief an den Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel schrieben, schauten sich einige Ortspolitiker von CDU, SPD und Grünen gemeinsam mit Stadtplaner Dr. Hans-Heiner Schlesier heute Nachmittag (5. Juni) die Situation die Situation vor Ort einmal an. Es ging um die Parkplatznot im sogenannten „Amerikaviertel“ in Mittelfeld. Als das Quartier vor über 70 Jahren entstand, verfügte kaum ein Bewohner über ein Automobil. Parkplätze spielten da noch keine Rolle. Heute ist die Situation völlig anders.

Verschärft wird die Situation noch durch das Neubaugebiet auf dem Gelände der ehemaligen Spittaschule. „Bauarbeiter und Baustellenfahrzeuge parken am Karl-Schutz-Weg“, heißt es. Sind die Neubauten erst einmal fertig gestellt und bezogen, befürchten die Anlieger noch mehr Parkprobleme. Stadtplaner Dr. Schlesier räumte ein, dass in der Bauplanung lediglich ein Stellplatz pro Wohnung vorgesehen ist. „Das reicht nicht aus. Heute haben Familien doch zwei oder gar drei Autos“, wurde entgegnet. Hans-Heiner Schlesier versprach, prüfen zu lassen, ob an einigen Stellen noch einige wenige Parkplätze zusätzlich geschaffen werden können, wies aber darauf hin, dass dies die Situation nur unwesentlich entspannen würde. „Sinnvoll wäre es, wenn hier noch eine zusätzliche Stadtbahnhaltestelle gebaut werden würde“, überlegte er. Genügend Platz dafür sei vorhanden.

Juliane Evers-Erkelenz, die erste Vorsitzende des Vereins geMit (Interessengemeinschaft gewerbe– und dienstleistungsfördernder Mittelfelder e.V.) führte einen Teil der Bezirksratspolitiker im Anschluss noch zur Kita am Gundelachweg. Dort, so klagte sie, seien die kleinen Kinder durch die „Elterntaxis“ gefährdet, weil vor dem Eingang der Fußweg nur wenige Zentimeter breit ist. „Hier könnte eine größere Fläche problemlos durch Straßenmobiliar, etwa Fahrradständer oder auch ein Blumenkübel für die kleinen Fußgänger freigehalten werden“, war man übereinstimmend der Ansicht. Stadtbezirksmanager Sven Berger versprach, insoweit einmal bei der Fachverwaltung nachzuhaken.

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Vor der Kita Gundelachweg soll eine größere Fläche für Fußgänger reserviert werden

Hannover Nachrichten vom 5.Juni 2023

Nacht der Museen 2023 © LHH
Nacht der Museen 2023 © LHH


Hannover Nachrichten des Tages und aktuelle News vom 5. Juni 2023 aus dem Neuen Rathaus | Ankündigungen | Berichte | Termine

HANNOVER.

Ausschuss für Sport, Bäder und Eventmanagement tagt öffentlich

Der Ausschuss für Sport, Bäder und Eventmanagement tagt am Montag (12.Juni) um 16 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, in öffentlicher Sitzung.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de


10. Lange Tafel des Generationendialogs

Die Landeshauptstadt Hannover und das Studentenwerk Hannover laden in diesem Jahr wieder zum Essen und zu Gesprächen an der „10. Langen Tafel des Generationendialogs“ ein. Getafelt wird am Mittwoch, 28. Juni, von 12 bis 15 Uhr in der Herrenhäuser Allee (in Höhe der Stadtbahn-Haltestelle „Schneiderberg/Wilhelm-Busch-Museum“).

Die Lange Tafel des Generationendialogs bietet insbesondere den älteren Menschen aus Hannover und den Studierenden der Stadt die Gelegenheit, sich ungezwungen und über die Generationen hinweg auszutauschen und gemeinsame Zeit zu verbringen. Sie findet in diesem Jahr im Rahmen von „Altersbilder neu denken – 20 Jahre Fachbereich Senioren“ statt.

Für Musik sorgen die „Rocking Vets“ Big Band der Tierärztlichen Hochschule Hannover sowie der Chor „Voice ’n Performance“ der Ricarda-Huch-Schule.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Essen und die Teilnahme sind kostenlos.

Weitere Informationen gibt es beim Kommunalen Seniorenservice Hannover (KSH) unter der Telefonnummer 168-42345.


25. Nacht der Museen wird am 17. Juni gefeiert

Am 17. Juni startet um 18 Uhr die 25. Nacht der Museen in 17 Häusern. Geboten werden von 18 Uhr an Führungen durch aktuelle Sonderausstellungen, Vorträge, Lesungen, Kurzfilme, Performances, viel Musik und besondere Aktionen für Kinder. Die Abschlussparty in der Cumberlandsche startet um 22.30 Uhr.

Für die Teilnahme zahlen Museumsnachtbesucher*innen einmalig sieben Euro, Kinder bis zu 14 Jahren haben freien Eintritt. Die Karten gibt in den meisten beteiligten Häusern im Vorverkauf und sind auch während der Museumsnacht erhältlich.

Unter nacht-der-museen-hannover.de oder auf den Websites der beteiligten Häuser werden die Programmangebote laufend aktualisiert.

Unterstützt wird die diesjährige Nacht der Museen von der üstra AG.

Die teilnehmenden Häuser:

Architektenkammer Niedersachen/Lavesstiftung, feinkunst e.V., Galerie vom Zufall und Glück, Historisches Museum Hannover, Kestner Gesellschaft, Kino im Künstlerhaus, Städtische Galerie KUBUS, Kunstverein Hannover, Landesmuseum Hannover, Museum August Kestner, Museum Schloss Herrenhausen, RosebuschVerlassenschaften, Sprengel Museum Hannover, Villa Seligmann, Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst, WOK – Das Küchenmuseum, ZeitZentrum Zivilcourage.

Auszüge aus dem umfangreichen Programm einzelner Häuser:

Architektenkammer e.V. / Lavesstiftung

19 und 21 Uhr

Einführung in die Projekte „Niedersächsischer Staatspreis für Architektur 2022: Öffentliches (Um-)Bauen – auf dem Weg zur Klimaneutralität“ und „Landmarken“

Stärkung erwartet die Besucher*innen im Gartenhof des Laveshauses

Cumberlandsche: 

ab 22.30 Uhr

Party, DJ Alba (München), begrenzte Besucher*innenkapazität

feinkunst e.V.:

zu jeder vollen Stunde

Künstlerführung und Gespräch zur Ausstellung „companionsHMM“ von Matten Vogel

Den ganzen Abend

Musik: Riemer/Sikora, Gitarre, Speisen & Getränke im Innenhof

Galerie vom Zufall und vom Glück

den ganzen Abend Ausstellung Barbara Dörffler

Historisches Museum Hannover: 

18.30 Uhr

„Meine Geschichte“ die neue Direktorin Anne Gemeinhardt im Gespräch mit Marco Heuer (NDR)

18:30 / 19:30 / 20:30 / 21:30 / 22:30 Uhr

Kurzführungen durch die Sonderausstellung „Premierenfieber. Kinokultur im Hannover der 1950er Jahre“

19 / 20 / 21 / 22 / 23 Uhr

Kurzführungen durch die Sonderausstellung „Von goldenen Kutschen und kolonialer Vergangenheit“

19.30 und 21.30 Uhr

„Von wegen ‚raaanstes‘ Hochdeutsch!“ – Prof. Hauptmeyer plaudert auf hannöversch

ab 20 Uhr

„Stimmen aus Hannover“ verschiedene Musikacts

Den ganzen Abend

„Geschichte unterwegs“

Ausstellung „Urban Sketch meets Urban History“

Ausstellung „Innenstadtdialog“ – im Innenhof

„Hannover Memory“

Walking Acts

Verkleiden in Historischen Kostümen

Fräulein Roses Schlager der 1950er – Sonderausstellung

Quiz mit der Generation Postmigration

„Museumskino“ mit historischen Hannover-Filmen

Kestner Gesellschaft

19 und 20 Uhr

Auftritt des Frauenchor Vocalinda mit Chorsätzen von Renaissance bis Moderne, Ethno, Folk und Pop

Außerdem sind das Café, die Cinémathèque und der Bookshop geöffnet.

Kino im Künstlerhaus „Das Koki Filmmuseum“

Programmbeginn mit dem Motto „Mit einem Ticket durch Europa“, Zustieg jederzeit möglich. Weitere Infos im Internet.

Städtische Galerie KUBUS: 

19.30 und 20.30 Uhr

Führungen durch die Ausstellungsreihe „Neues aus Hannoverschen Ateliers“

Kunstverein Hannover:

18 bis 19 Uhr

Kuratorinnenführung mit Carlota Gómez durch die Ausstellungen „Uncomputables“ von Agnieszka Kurant und „Metaverse Landscapes“ von Simon Denny

19 bis 23 Uhr

Kurzführungen alle 30 min zu verschiedenen thematischen Schwerpunkten durch die oben genannten Ausstellungen

Niedersächsisches Landesmuseum: 

ab 18.15 Uhr

Kurzführungen in den Sonderausstellungen

„Nach Italien“, „Glenn Brown – The Real

Thing“ und „Tempo. Tempo! Tempo?“

19 / 20 / 21 / 22 Uhr

Taiko – Japanische Trommeln

18.30 / 19.30 / 20.30 / 21.30 / 22.30 Uhr

Klavier und Gesang

Museum August Kestner: 

18 bis 24 Uhr

Frauen – betont

Ausstellungen: „Ein gut Theil Eigenheit – Lebenswege früher Archäologinnen“ und „Personaggi | Persönlichkeiten. Der Abstieg der Mädchen von den Vasen“

Programm vor dem Museum

Ab 18 Uhr

Eat and drink and chill

Workshop – UNTER EINEM DACH – Bannertaschen selbstgemacht – mit Unterstützung der Näherinnen des maeshProjektes

Museum in Farbe – Lichtperformance bei Sonnenuntergang

Programm im Museum

18 bis 22 Uhr

Kids ab six, Schatzsuche im Museum, geheimnisvolle Hieroglyphen, mysteriöse Tonscherben, rätselhafte Spuren … Kleine Archäolog*innen on tour

18 / 20 / 21.30 Uhr

Kurzführung

„10 von 73: Designerinnen, die sich einen Namen machten.“ mit Dr. Sally Schöne

18 / 20 / 21.30 Uhr

Kurzführung

„Role Models. Was Medaillen über mächtige Frauen erzählen“ mit Dr. Simone Vogt

18.30 / 20 / 22.30 Uhr

Kurzführung

„Personaggi | Persönlichkeiten. Der Abstieg der Mädchen von den Vasen“ mit Dr. Anne Viola Siebert

19 / 20.30 / 22.30 Uhr

Kurzführung

„Nackte und Nonnen: Das Bild der Frau in der (Angewandten) Kunst“ mit Dr. Miriam Brandt

19 / 21.30 / 23 Uhr

Kurzführung

„Starke Frauen – gestern und vorgestern. Frauen in der Archäologie“ mit Dr. Anne Viola Siebert

19.30 Uhr

Die neue Direktorin der Museen für Kulturgeschichte, Anne Gemeinhardt, stellt sich den Besucher*innen der Nacht der Museen vor.

19.30 / 21 / 22 Uhr

Agnes Hapsari (Piano, Gesang) und Charlotte Joerges (Saxophon)

19.30 / 21.00 / 22.00 Uhr

Live Musik: Duo Hapsari&Joerges

20 / 20.30 / 23 Uhr

Kurzführung

„Ägyptens viele Göttinnen: Isis, Hathor, die Göttin ‚Mutter‘ und andere“ mit Dr. Christian E. Loeben

Den ganzen Abend

Infostand der Landeshauptstadt Hannover – Referat für Frauen und Gleichstellung / Geschäftsstelle HAIP

Bücherflohmarkt – Schätze aus der Bibliothek

Special Product, special price: maeshTaschen aus Museumsbanner

Kestners Weinbar – Freundkreis Antike und Gegenwart

Museum Schloss Herrenhausen: 

18.15 / 20 / 21.30 / 23 Uhr

Kuratorenführungen durch die Sonderausstellung „Natur ist Kultur. Landschaften und Gärten“ mit Dr. Andreas Urban

Museum Wilhelm Busch: 

18 bis 20.30 Uhr

Kreatives Angebot für Familien und Kinder: Maskenbasteln plus Überraschungsaktion

18.45 / 19.45 / 20.45 Uhr

15-Minuten-Blitzführung durch die aktuellen Ausstellungen „Alles erlaubt.“ – Politische Karikaturen von Greser & Lenz und „Kommst du?“ – Bilder von Günter Mattei

19.15 / 20.15 Uhr

Führung zu Architektur und Geschichte durch das Wallmodenpalais

Den ganzen Abend

Leckeres vom Grill und aus dem Getränkekühlschrank

Sprengel Museum Hannover: 

18 bis 21 Uhr

Offene Kreativ-Werkstatt zum Thema

ABSTRAKTION

19 / 20 / 22 / 23 Uhr

Lieblingsbildkonzerte mit dem Orchester im Treppenhaus

18.30 / 19.30 / 20.30 / 21.30 / 22.30 Uhr

Führungen durch die Ausstellungen

19.30 Uhr

Künstlergespräch

Glenn Brown, Künstler, im Gespräch mit Dr. Reinhard Spieler, Direktor Sprengel Museum Hannover (das Gespräch findet in englischer Sprache statt)

Den ganzen Abend

Mobile Stände bieten Snacks und Getränke

RosebuschVerlassenschaften

18 / 20 / 22 Uhr

Gespräche über das Gesamtkunstwerk

Villa Seligmann:

18 bis 22 Uhr

Thematische Führungen

Im Rahmen der Hausführungen erhalten die Gäste geschichtliche Einsichten in das Innenleben der Villa Seligmann und ihre gesellschaftliche Bedeutung.

18 bis 22 Uhr

Mini-Konzerte mit verschiedenen Interpret*innen

22 bis 23 Uhr

Freie Besichtigung des Hauses, Besucher*innen haben die Möglichkeit, die großzügigen Räume der prachtvollen Historismus-Villa zu erkunden.

WOK – Das Küchenmuseum:

18 bis 1 Uhr

(alle 10 Min.) Führungen durch das Museum

LA TRUFFE Gourmet-Service für feine Leckereien und Getränke

ZeitZentrum Zivilcourage:

8.15 / 20.30 Uhr

Table-Quiz zu Hannover 96

19.15 / 21.30 Uhr

Gespräch zu Biografien von Vereinsmitgliedern

Geöffnet bis 22.30 Uhr


Saisonbeginn auf der Freilichtbühne Burg Polle mit einer Hochzeit und dem Aschenputtelspiel

Hochzeit auf der Burg Polle zu Saisoneröffnung der Freilichtbühne Polle © Laienspielgruppe Polle
Hochzeit auf der Burg Polle zu Saisoneröffnung der Freilichtbühne Polle © Laienspielgruppe Polle

Aschenputtel heiratet ihren Prinzen auf der Poller Burg – Darstellerin gibt ihrem Mann das Ja-Wort in romantischer Kulisse

POLLE.

Seit 1996 wird mit der Aufführung des Aschenputtelspiels am dritten Sonntag im Mai die Freilichtsaison der Laienspielgruppe Polle auf der Burg offiziell eröffnet. Wie das Münchhausen- oder das Rattenfängerspiel gehört das Aschenputtelspiel zum festen Bestandteil im touristischen Angebot des Weserberglands.

Aschenputtel auf der Burg Polle im Weserbergland © Ulrich Stamm
Aschenputtel (Annalena Poock) auf der Burg Polle im Weserbergland © Ulrich Stamm

Annalena Poock und ihre Schwester Denise Wolter sind abwechselnd die derzeitigen Darstellerinnen des Aschenputtels. Doch in diesem Jahr ist es etwas anders. Annalena hat es zwei ihrer Vorgängerinnen gleichgetan und dem bekannten braun-beige gestreiften Aschenputtelkleid und dem goldenen Ballkleid ein weißes Brautkleid hinzugefügt. Sie hat ihren Traumprinzen gefunden und – wie könnte es anders sein – ihm auf der Poller Burg das Ja-Wort gegeben.

Auch wenn Annalena und Matthias bereits im letzten Jahr standesamtlich geheiratet hatten, war doch eine weiße Hochzeit auf der Burg Polle der größte Wunsch der beiden. Und die Poller Laienspieler ließen es sich nicht nehmen, ihrem bekannten Vereinsmitglied diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis werden zu lassen, obwohl die Proben und Vorbereitungen für die diesjährige Komödie viel Zeit beanspruchen. 

Aschenputtel auf der Burg Polle im Weserbergland © Ulrich Stamm
Aschenputtel (Denise Wolter) auf der Burg Polle im Weserbergland © Ulrich Stamm

Die nächsten Aufführungen des Aschenputtelspiels sind am 18.06., 16.07., 20.08. und am 17.09., immer um 14:15 Uhr bei freiem Eintritt. Am 17. September findet übrigens das letzte Aschenputtelspiel in dieser Saison im Rahmen des 23. Kürbismarktes statt.

Auferstehungskirche: Ann-Kathrin Ohle wurde als neue Diakonin eingesegnet

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v.l.: Pastorin Rita Klindworth, Superintendent Karl Ludwig Schmidt, Pfarrer Holger Schmidt, Ann-Kathrin Ohle, Pastor Dr. Michael Wohlers, und die Diakone Jeanette Schulze, Oliver Fruth-Schünemann und Sven Oliver Salzer

HANNOVER. Die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden in Döhren-Wülfel haben eine neue Regionaldiakonin. Im Rahmen eines Festgottesdienstes in der Döhrener Auferstehungskirche wurde Ann-Kathrin Ohle von Superintendent Karl Ludwig Schmidt heute (3. Juni) für ihr neues Amt eingesegnet.

„Sie werden in der Kirche gebraucht“, sagte Superintendent Schmidt und schilderte kurz den Lebenslauf der frischgebackenen Diakonin. Aus Lehrte stammend begeisterte sie sich für die Jugend- und Konfirmantenarbeit, lernte dann Erzieherin und studierte schließlich Religionspädagogik. Entsprechend wird sie zukünftig auch in der Jugendarbeit tätig sein.

Im Gegensatz zu den katholischen, orthodoxen oder anglikanischen Diakonen, die ein geistlichen Amt ausüben, sind evangelische Diakone sozial- oder religionspädagogisch im Dienst der Kirche tätig. Im Anschluss an den Gottesdienst lud die Auferstehungsgemeinde zu einem kleinen Empfang. Mit einem Gläschen Sekt wurde auf die neue Regionaldiakonin angestoßen und zur Stärkung gab es eine leckere Bratwurst vom Grill.

SPD zeigte sich zielsicher

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Die Oskar-Schrader-Scheibe ging an Carsten Sawoch. Foto: Dr. Gudrun Koch

HANNOVER. Die Döhrener Sozialdemokraten zeigten sich zielsicher. Beim Freundschaftsschießen der Döhrener Schützen nahm Anja Schollmeyer (Rats- und Bezirksratsfrau sowie Co-Vorsitzende des SPD-Ortsvereins) im Namen ihrer Mannschaft den Wanderpokal der Interessengemeinschaft Döhrener Geschäftsleute (IDG) entgegen. Und Carsten Sawosch, der den Ortsverein in der Bezirksratsfraktion vertritt, schoss sich die Oskar-Schrader-Scheibe. Mit diesem von der SPD gestifteten Wanderpreis wird der langjährige Döhrener Schiedsmann und früherer Bezirksbürgermeister Oskar Schrader geehrt. Die SPD-Mannschaft insgesamt landete beim Schießwettbewerb der befreundeten Vereine auf den dritten Platz. Fotos: Dr. Gudrun Koch

Döhren feierte das Nachbarschaftsfest

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HANNOVER. Der Europäische Nachbarschaftstag wurde in Stadtteil Döhren kräftig gefeiert. Sowohl der Spielpark an der Ziegelstraße als auch der schräg gegenüberliegende Ouartierstreff in der Borgentrickstraße hatten allerlei Aktivitäten vorbereitet. Vor allem konnten die Besucher viel handgemachte Musik genießen. Für Leib und Magen war ebenfalls gesorgt. Getränke hielten die Veranstalter bereit und im Spielpark wurde ein Grill angezündet. Dort konnte jeder mitgebrachten Grillgut zubereiten. Auch einige Mitglieder des Stadtbezirksrates Döhren-Wülfel schauten vorbei, darunter Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner.

Hannover Nachrichten vom 2.Juni 2023

Staatsoper Hannover © Ulrich Stamm
Staatsoper Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Königsworther Straße: Stadt vergrößert Baumstandorte

Die Stadt entsiegelt in der Königsworther Straße Flächen an rund 20 Bäumen zugunsten einer luft- und wasserdurchlässigen Oberfläche. Durch die Vergrößerung der sogenannten Baumscheiben sollen sich die Standortbedingungen verbessern. Die Arbeiten im Kostenumfang von rund 25.000 Euro starten am kommenden Dienstag (6. Juni) und dauern circa acht Wochen. Insgesamt wird eine Fläche von etwa 355 Quadratmetern entsiegelt.

Entsiegelte Böden tragen zur Versickerung von Regenwasser bei und unterstützen über die Vegetation die Verdunstung, die sowohl zugunsten eines kühleren Klimas als auch für die Steigerung der Luftfeuchtigkeit von Bedeutung ist. Die Bäume bekommen gleichzeitig mehr Wurzelraum und dadurch eine verbesserte Wasser- und Nährstoffversorgung. Diese Maßnahme beeinflusst die Lebensgrundlage für die Bäume mitten in der Stadt positiv, zugleich profitiert das Stadtbild. Der zuständige Pflegebetrieb wird sukzessive die vergrößerten Baumscheiben mit einem mageren Sand-Kompostgemisch auffüllen und ein regionales Saatgut einsäen, um mit Blühpflanzen an dieser Stelle einen weiteren Beitrag zur Biodiversität in der Landeshauptstadt zu leisten. Im kommenden Jahr ist in der Königsworther Straße die Entsiegelung des Mittelstreifens geplant.


Perspektiven zur Integration in den Arbeitsmarkt:Stadt Hannover und Volkswagen starten gemeinsames Qualifizierungsprojekt für Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte 

Ein Blick auf den Arbeitsmarkt zeigt, dass die Integration von Zuwander*innen noch immer mit Hindernissen verbunden ist. 2021 hatte etwa jede vierte Person in Niedersachsen eine Migrationsgeschichte*. Mit einem neuen Arbeitsmarktintegrationsprojekt, dem „Job-Pilot 360°“, wollen die zwei größten Arbeitgeber*innen in Hannover, die Landeshauptstadt Hannover und Volkswagen Nutzfahrzeuge, diese Menschen beim Karrierestart unterstützen.

Durch ein speziell konzipiertes einjähriges Fortbildungsprogramm sollen Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte auf ein Einstiegsqualifizierungsjahr, einen Praktikums-, Ausbildungs-, Arbeits- oder Studienplatz vorbereitet werden. Die Konzern Flüchtlingshilfe fördert das Projekt finanziell, die Landeshauptstadt Hannover investiert mit Kosten für Personal und Projektbegleitung.

Oberbürgermeister Belit Onay sagte aus diesem Anlass: “Wir wollen Menschen mit Migrationsgeschichte unterstützen und sie fit machen für den Arbeitsmarkt. Gleichzeitig suchen wir auch Fachkräfte. Deshalb wollen wir binnen der nächsten fünf Jahre dreißig Prozent aller ausgeschriebenen Stellen mit Menschen mit Migrationsbiographie besetzen, das betrifft etwa jede dritte Stelle. Die Diversität der Stadt soll sich auch in der Verwaltung widerspiegeln. Ich unterstütze daher diesen Schulterschluss von Kommune und Wirtschaft ausdrücklich und freue mich sehr, dass wir gemeinsam Verantwortung übernehmen und gleichzeitig neue Wege bei der Fachkräftegewinnung gehen.“

Dr. Susanne Leifheit, Leiterin Außenbeziehungen und Nachhaltigkeit bei Volkswagen Nutzfahrzeuge: „Volkswagen Nutzfahrzeuge setzt sich mit seiner Nachhaltigkeitsstrategie ambitionierte Ziele für das Engagement für Umwelt und Gesellschaft. Seit jeher ist es unser Anspruch, auch lokal an unseren Standorten soziale Verantwortung zu übernehmen. Mit Job-Pilot 360° initiieren Volkswagen Nutzfahrzeuge, der Volkswagen Konzern und die Stadt Hannover gemeinsam ein ganzheitliches, maßgeschneidertes Karrierestart-Programm für Geflüchtete, das Chancen auf eine nachhaltige Partizipation am Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft ermöglicht.“

Das Projekt besteht aus drei Phasen und startet am 2. Juni mit zunächst 15 bis 20 Teilnehmenden. Voraussetzungen sind Sprachkenntnisse (A2/B1), ein Schulabschluss und eine Aufenthaltsgenehmigung. Es wird von den beiden Arbeitgeber*innen über Fachstellen wie die kommunale Fachstelle für Migrationsberatung, Jugendintegrationskurse, Berufssprachkurse, Migrationsberatungsstellen, Jugendwerkstatt und Berufsschulen beworben und bekannt gemacht.

Sowohl bei der Stadt als auch bei Volkswagen Nutzfahrzeuge sind bestimmte Berufsfelder als Entwicklungsziele für Ausbildungs- oder Arbeitsplätze identifiziert worden, beispielsweise Verwaltungsfachwirt*in, Stadtsekretäranwärter*in, Pflegefachfrau*mann oder Mechatroniker*in, Industriemechaniker*in, Elektroniker*in für Automatisierungstechnik.

In der ersten Phase des Projekts werden diese Ausbildungsplätze bei Volkswagen Nutzfahrzeuge und bei der Stadt Hannover in den Blick genommen und Interesse und Motivation der Bewerber*innen gezielt abgefragt. Die Auswahl der Teilnehmenden erfolgt durch ein Team beider Arbeitgeber mit Unterstützung einer Personal- und Arbeitspsychologin, einer Sprachwissenschaftlerin und einer*s Sozialarbeiter*in.

Nach einer Einschätzung der bestehenden Fähigkeiten und Entwicklungsbedarfe u.a. der Sprachkenntnisse und der fachspezifischen Qualifikationen wird ein konkretes maßgeschneidertes Angebot aus Fort- und Weiterbildungen entwickelt. Dies enthält beispielsweise ein Bewerber*innen-Training und Kommunikationsschulungen sowie Einblicke in den späteren Berufsalltag. Es wird fachlich begleitet durch regelmäßige Treffen, Hospitationen und Praktika sowie sozialer Beratung, beispielsweise zum Thema Kinderbetreuung.

Ziel ist es, dass die Teilnehmenden nach diesem Jahr und dem Absolvieren ihres auf sie zugeschnittenen Entwicklungsplans fähig sind, einen Praktikums-, Ausbildungs-, Arbeits- oder Studienplatz bei den jeweiligen Arbeitgebern zu beginnen.

Die Landeshauptstadt Hannover engagiert sich bereits seit 2017 gemeinsam mit dem Volkswagen Konzern und Volkswagen Nutzfahrzeuge in der Unterstützung Geflüchteter im Rahmen des abgeschlossenen Projektes „Deutsch 360 Grad“. Es sollte Menschen motivieren, ihre Deutschkenntnisse und ihre Bewerbungschancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Die Kursteilnehmenden erhielten gezielt berufsbezogenen Sprachunterricht, der den Einstieg in technisch-gewerbliche und kaufmännische, sowie Pflegeberufe erleichtern sollte. Umgesetzt wurden drei Projektphasen von „Deutsch 360 Grad“ mit insgesamt mehr als 100 Teilnehmenden.


Das Experimentierfeld ist eröffnet: Viel los im Kulturdreieck — und der Juni ist erst der Anfang

In den vergangenen Monaten haben unterschiedlichste Akteur*innen Visionen für das Kulturdreieck entwickelt. Ziel des Kulturdreiecks ist es, seine Häuser, Straßen, Plätze und Höfe zu einem attraktiven Begegnungsraum für alle zu entwickeln und im Rahmen der Innenstadtentwicklung den Kulturstandort zu stärken. Zukünftig sollen Menschen im Innenstadtbereich zwischen Schauspiel, Künstlerhaus und Staatsoper rund um die Uhr auf inspirierende, interaktive und entspannende Weise zusammenfinden. Neben der Stadt, der Staatsoper, dem Schauspiel Hannover und dem Künstlerhaus mit dem Kunstverein Hannover, dem Literaturhaus, dem Friedrich-Bödecker-Kreis, dem Kommunalen Kino, dem Hannoverschen Künstlerverein haben sich auch das GOP Varieté Theater und andere umliegende Einrichtungen, Vereine sowie Vertreter*innen der freien Kulturszene mit großem Engagement eingebracht.

Dabei sind viele großartige Ideen entstanden, und so geht es nun direkt in die Weiterentwicklung. Mit jedem Projekt wird an der Sichtbarkeit des Kulturdreiecks gearbeitet und erprobt, was möglich ist. Das Experimentierfeld für die Zukunft des Kulturdreiecks ist in vollem Gange.

Mit einigen Aktionen hat das Kulturdreieck bereits für Aufmerksamkeit gesorgt.

Was bisher geschah

Städtoskoop: Vom 31. März bis zum 2. April war der mobile Kulturort auf der Sophienstraße im Kulturdreieck zu Gast und hat künstlerisches und kulturelles Wirken in Hannover „auf die Straße“ geholt.

„Open Haus“: Das Schauspiel Hannover hat bereits vor einigen Jahren seine Kantine für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und lädt seit Mai nun auch ins geöffnete Foyer ein: immer mittwochs bis freitags von 14 bis 18 Uhr – inklusive Lese-Etage, Kaltgetränke für wenig Geld und kostenlosem WLAN. Die in der Cumberlandschen Bühne angesiedelte partizipative Veranstaltungsreihe UNIVERSEN feierte am 20. Mai ihren Saisonabschluss.  

Im Juni geht es nun geballt mit Aktionen weiter

Im Juni wird das Kulturdreieck mit weiteren Kulturaktionen lebendig. Hier ein Auszug aus den kommenden Veranstaltungen:

  • Staatsoper Hannover

Am 3. und 23. Juni kommt das Team von Xchange (die Opern-, Tanz- und Musikvermittlung der Staatsoper) in das Freizeitheim Döhren und lädt dort zu den Workshops „Klang und Raum“ (3. Juni) und Opernwerkstatt (23. Juni), um gemeinsam mit Menschen aus Hannover nach der Musikalität des spontanen Moments zu suchen – mit viel Spaß und spielerischen Übungen.

  • Stadt Hannover Bergfest

Am 11. Juni lädt die Stadt Hannover zum Bergfest der Workshopreihe „Schritt für Schritt“ in den Hof von Künstlerhaus und Schauspielhaus. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, in der Zeit von 15 bis 18 Uhr die Zukunft des Kulturdreiecks praktisch zu erproben. Um 18 Uhr lädt eine Diskussion zum Austausch über die Entwicklung des Kulturareals in der Innenstadt Hannovers ein. Weitere Ideen vom Publikum sind ausdrücklich erwünscht.

Im Rahmen der Reihe „Schritt für Schritt“ haben unterschiedliche Menschen aus Kultur, Verwaltung und Zivilgesellschaft auf ko-kreative Weise an der Frage gearbeitet: „Welche kulturellen Angebote möchten wir im Kulturdreieck umsetzen, damit Menschen dort miteinander in Austausch treten?“ Das Spektrum der Ideen, die dabei entstanden sind, reicht von Licht-Klang-Brücken über Mitmach-Zirkus, Kunst-Highlight-Touren bis zu Netzwerk-Apps und verschiedensten Erlebnispavillons. Dabei werden gemeinsam alle Ideen getestet, zusammen gegessen und Wissen ausgetauscht, kurzum: Der öffentliche Raum als Begegnungsraum wird ausgelotet und gemeinsam gestaltet.

Mit dabei sind unter anderem CircO Hannover e.V., kreHtiv-Netzwerk, Quartier Theater, Can Arkadas e.V., Afrikanischer Dachverband Norddeutschland e.V., Kunstverein Hannover, Schauspiel Hannover, Staatsoper Hannover und GOP Varieté Theater sowie freie Künstler*innen, Raumplaner*innen etc., Studierende des Instituts für Landschaftsarchitektur der Leibniz Universität Hannover und last but not least Mitarbeiter*innen der Landeshauptstadt Hannover aus den Fachbereichen Stadtgestaltung, Kulturbüro, Mobilität, Stadtteilkultur und viele mehr. Das Bergfest wird räumlich gestaltet vom hannoverschen Designstudio „Wert der Dinge“.

  • Stadt Hannover Kultur-Hackathon

Am 16. und 17. Juni veranstaltet die Landeshauptstadt Hannover – im Rahmen ihrer Smart City Initiative Restart: #HANnovativ – einen Kultur-Hackathon im #aufhof (ehemals Galeria Kaufhof). Innerhalb von zwei Tagen werden Ideen für neue digitale (Spiel-)Räume in Hannovers Innenstadt entwickelt.

  • Frl. Wunder AG

Das hannoversche Performance-Kollektiv Frl. Wunder AG ist vom 19. Juni bis 1. Juli in Räumlichkeiten der Börse zu Hannover, des Künstlerhaus und der Staatsoper zu Gast. Zum Start eines auf zwei Jahre angelegten Projekts zum Thema Zeitökonomie und Entschleunigung testen die Künstler*innen Ideen für künstlerische Interventionen im Stadtraum.

  • Festival Theaterformen

Das internationale Theater- und Tanzfestival „Theaterformen“ lädt vom 22. Juni bis 2. Juli auf die vor dem Schauspiel Hannover für den Autoverkehr gesperrte Prinzenstraße – mit dem Festivalzentrum des britischen Architekturkollektivs „The DisOrdinary Architecture Project“.

Ausblick

Damit aber nicht genug. Die Aktionen im Juni sind nicht der Abschluss, sondern eine weitere Etappe auf dem Weg zum zukünftigen Kulturdreieck.

Bis zum Herbst folgen weitere Aktionen auf der Sophienstraße, etwa im Rahmen der Herbstausstellung des Kunstverein Hannover vom 22. August bis 20. Oktober – bereits die 90. Ausgabe der größten Gruppenausstellung niedersächsischer Künstler*innen, sowie das gemeinsame Hoffest von Schauspiel und Künstlerhaus am 9. September im Hof als „Herz“ des Kulturdreiecks.  

Im Oktober transformiert die Agentur für kreative Zwischenraunutzung die Litfasssäulen auf dem Georgsplatz in künstlerische Installationen mit abschließendem Konzert vom Orchester im Treppenhaus. Ein neuer, temporärer, künstlerischer Gemeinschaftsort entsteht.

Außerdem plant das Cameo Kollektiv e.V. im Herbst mit einer Ausstellung zum Thema „Platz nehmen“ als Fortführung der Reihe „Platz des Zusammensitzens“ ins Kulturdreieck zu kommen.

Am 27. und 28. November präsentiert Heise Medien mit Horizons #23 ein neues innovatives Format in der Cumberlandsche. Horizons eröffnet Entscheider*innen und Manager*innen neue Einblicke in unternehmerische Zukunftsperspektiven zu den Themen Transformation, Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit. 

Zum Kulturdreieck

Aufbauend auf den Ergebnissen des Innenstadtdialogs und fest verankert im Kulturentwicklungsplan 2030, wird das Kulturdreieck zwischen Künstlerhaus, Oper und Schauspiel zu einem Kultur- und Kreativ-Areal mit hoher Aufenthaltsqualität entwickelt. Das Kulturdreieck ist Teil des Innenstadtkonzepts der Landeshauptstadt Hannover und der Smart City Initiative Restart: #HANnovativ und wird u.a. gefördert durch die Stiftung Niedersachsen.


Stadtentwicklungs- und Bauausschuss tagt öffentlich

Der Stadtentwicklungs- und Bauausschuss tagt am kommenden Mittwoch (7. Juni) um 15 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, in öffentlicher Sitzung.

Die vollständige Tagesordnung ist im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de zu finden.

Henrike tanzt: Kinderfest und Charity Open Air ein voller Erfolg

Schirmherrin Ekaterina Erbprinzessin von Hannover beim Charity Open Air HENRIKE tanzt © Ulrich Stamm
Schirmherrin Ekaterina Erbprinzessin von Hannover beim Charity Open Air HENRIKE tanzt © Ulrich Stamm

25-jähriges Jubiläum des Perinatalzentrums Hannover – Henrike Eröffnung in 2024

HANNOVER.

Am 1. Juni 2023 fand das große Kinderfest und Charity Open Air anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Perinatalzentrums Hannover statt. Bei strahlendem Sonnenschein und toller Stimmung strömten zahlreiche kleine und große Besucher in den Park hinter dem DIAKOVERE Henriettenstift, um an den Feierlichkeiten teilzunehmen.

Ekaterina Erbprinzessin von Hannover besucht als Schirmherrin der HENRIKE das Charity Open Air auf dem Gelände des DIAKOVERE Henriettenstift in Hannover Kirchrode © Ulrich Stamm
Ekaterina Erbprinzessin von Hannover besucht als Schirmherrin der HENRIKE das Charity Open Air auf dem Gelände des DIAKOVERE Henriettenstift in Hannover Kirchrode © Ulrich Stamm

Seit seiner Gründung im Jahr 1997 ist das Perinatalzentrum Hannover eine herausragende Einrichtung in der hannoverschen Gesundheitslandschaft. Hier arbeiten die Geburtshilfe des DIAKOVERE Henriettenstifts und die Neugeborenenmedizin des Kinder- und Jugendkrankenhauses AUF DER BULT eng zusammen, um eine schnelle und kompetente Versorgung von Schwangeren und Neugeborenen sicherzustellen, die frühzeitig oder mit Komplikationen zur Welt kommen. In den vergangenen 25 Jahren wurden mehr als 2.000 Frühgeborene mit einem Geburtsgewicht unter 1500 Gramm betreut.

Während die meisten Geburten planmäßig verlaufen und die werdenden Mütter in den Geburtshilfen der DIAKOVERE-Häuser Henriettenstift und Friederikenstift bestens aufgehoben sind, gibt es Situationen, in denen das Perinatalzentrum Hannover gefordert ist, um die bestmögliche Versorgung von Mutter und Kind zu gewährleisten. Risikoschwangerschaften treten häufiger bei sehr jungen oder älteren Schwangeren auf, insbesondere wenn sie chronisch erkrankt sind, wie z. B. bei Diabetes oder Bluthochdruck. Auch Mehrlingsgeburten gelten als Risikoschwangerschaften. Jährlich kommen im Perinatalzentrum Hannover durchschnittlich vier Schwangere mit Drillingen und über 140 Frauen mit Zwillingen zur Welt.

Schirmherrin Ekaterina Erbprinzessin von Hannover eröffnete das Charity Open Air HENRIKE tanzt © Ulrich Stamm
Schirmherrin Ekaterina Erbprinzessin von Hannover eröffnete das Charity Open Air HENRIKE tanzt © Ulrich Stamm

Frühgeborene Babys, die vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren werden, benötigen besondere Betreuung. Die kleinsten von ihnen werden im Inkubator versorgt. Um den Stress für die Babys und besorgten Eltern zu reduzieren, ist es wichtig, dass die kleinen Frühgeborenen nach der Geburt mit der Mutter kuscheln können und die Eltern ihren Kindern nahe sein können. Ein beeindruckendes Beispiel ist ein Mädchen, das mit nur 380 Gramm zur Welt kam. Nach intensiver Pflege und engem Kontakt mit ihrer Mutter wurde sie nach 17 Wochen mit einem Gewicht von 3.000 Gramm entlassen. Heute ist sie bereits sieben Jahre alt und besucht die Grundschule.

Manche Neugeborene kommen mit Fehlbildungen zur Welt und benötigen möglicherweise eine Operation, um ihr Leben zu retten und weiteren Schaden abzuwenden. Das Perinatalzentrum Hannover ist auch für solche Fälle bestens gerüstet und verfügt über die höchste anerkannte Versorgungsstufe (Level 1).

Im Jahr 2024 wird das Perinatalzentrum Hannover gemeinsam mit den Geburtshilfen der DIAKOVERE-Häuser Henriettenstift und Friederikenstift in die modernste Geburtsklinik Norddeutschlands, HENRIKE, am Kinder- und Jugendkrankenhaus AUF DER BULT umziehen.

Um das 25-jährige Jubiläum gebührend zu feiern, fand am 1. Juni ab 15 Uhr ein großes Kinderfest im Park hinter dem DIAKOVERE Henriettenstift in Kirchrode statt. Bei freiem Eintritt konnten Kinder jeden Alters Spiel und Spaß genießen, während die Erwachsenen reichlich Informationen erhielten. Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm sorgte für beste Unterhaltung, und ein kulinarisches Angebot rundete den Tag ab.

v.l. Mahkameh Fürstin zu Schaumburg-Lippe , Ekaterina Erbprinzessin von Hannover und Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe besuchten ebenfalls das Charity Open Air HENRIKE tanzt im DIAKOVERE Henriettenstift in Hannover Kirchrode © Ulrich Stamm
v.l. Mahkameh Fürstin zu Schaumburg-Lippe , Ekaterina Erbprinzessin von Hannover und Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe besuchten ebenfalls das Charity Open Air HENRIKE tanzt im DIAKOVERE Henriettenstift in Hannover Kirchrode © Ulrich Stamm

Im Anschluss fand das Charity Open Air „HENRIKE tanzt“ statt. Namhafte Künstler wie Heinz-Rudolf Kunze, Christof Stein-Schneider (Fury in the Slaughterhouse), der Rapper Spax, Carlotta Truman (Deutsche Starterin beim Eurovision Song Contest), die Sängerin Julia Goehrmann und die Tanzgruppe Primetime (Europameister Urban Dance) traten für den guten Zweck auf. Die Veranstaltung wurde von Schirmherrin Ekaterina Erbprinzessin von Hannover eröffnet, während Christoph Dannowski die Moderation übernahm. Der Erlös des Charity Open Airs unterstützt die Finanzierung von Projekten, die bisher noch nicht vollständig ausfinanziert sind.

Das Kinderfest und Charity Open Air waren ein großer Erfolg, mit vielen kleinen und großen Besuchern, herrlichem Wetter und toller Stimmung. Sie boten einen unvergesslichen Tag für Familien und Unterstützer sowie die Möglichkeit, die herausragende Arbeit des Perinatalzentrums Hannover zu würdigen.

 

 


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Hannover Nachrichten vom 1.Juni 2023

Auf dem Rathausbalkon in Hannover: v.l. Susanne Blasberg-Bense, Oberbürgermeister Belit Onay und Eva Bender © LHH/Krämer
Auf dem Rathausbalkon in Hannover: v.l. Susanne Blasberg-Bense, Oberbürgermeister Belit Onay und Eva Bender © LHH/Krämer

HANNOVER.

Neue Dezernatsleitungen: Oberbürgermeister präsentiert seine Kandidatinnen

Onay neue Dezernatsleitungen

Auf dem Rathausbalkon in Hannover: v.l. Susanne Blasberg-Bense, Oberbürgermeister Belit Onay und Eva Bender © LHH/Krämer

„Schlagkräftiges Team an der Spitze der Landeshauptstadt“

Zwei Spitzenpositionen bei der Landeshauptstadt Hannover sind neu zu besetzen. Oberbürgermeister Belit Onay präsentierte an diesem Donnerstag (1. Juni) seine Vorschläge dazu. Wie Onay auf einer Pressekonferenz erklärte, soll Susanne Blasberg-Bense künftig das Dezernat für Jugend, Familie und Sport leiten. Für die Leitung des Dezernats für Bildung und Kultur schlägt er Eva Bender vor. In der nächsten Ratsversammlung am 29. Juni stellen sich die Kandidatinnen zur Wahl.

Wie Oberbürgermeister Belit Onay auf der Pressekonferenz betonte, haben die beiden Kandidatinnen in Vorstellungsgesprächen voll überzeugt. „Sie bringen ausgewiesene Expertise und reichlich Erfahrungen für die Ressorts mit“, so der Oberbürgermeister. „Mit ihrem hohen Gestaltungsanspruch werden sie gemeinsam mit den anderen Dezernent*innen ein schlagkräftiges Team an der Spitze der Landeshauptstadt Hannover stellen.“


Ziel: Chancengleichheit


Die 56 Jahre alte Susanne Blasberg-Bense arbeitet aktuell als Abteilungsleiterin im Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen. Seit mehr als 20 Jahren bekleidet sie Führungspositionen in der öffentlichen Verwaltung, davon rund zehn Jahre bei oberen und obersten Landesbehörden – etwa als Abteilungsdirektorin bei der Bezirksregierung Arnsberg.

„Die Stadt Hannover hat sich zum Ziel gesetzt, eine vielfältige, weltoffene und solidarische Stadtgesellschaft zukunftsfähig zu gestalten. Hierzu möchte ich gern meinen Beitrag leisten, sei es durch wirksame Unterstützungs- und Beratungsangebote für Kinder, Jugendliche und Familien oder aber durch ein vielfältiges Sport- und Veranstaltungsangebot“, beschreibt Susanne Blasberg-Bense ihre Motivation.

In ihren bisherigen beruflichen Stationen sei „immer das Ziel der Chancengleichheit in der Gesellschaft unabhängig von der Herkunft handlungsleitend gewesen: Teilhabe und Partizipation sowie sicheres, vor jeder Form von Gewalt geschütztes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen, sind die Grundlagen einer demokratischen Stadtgesellschaft“.

Sie wisse um die Problematik in Zeiten angespannter Haushaltslage und des Ringens um Fachkräfte. „Auch hier möchte ich gern mein Erfahrungswissen einbringen und gemeinsam mit den Mitarbeiter*innen der Verwaltung, den Bürger*innen der Stadt, der Politik, aber auch den Vereinen und Verbänden kluge Konzepte entwickeln, um die Herausforderungen zu meistern.“ 

Bildung und Kultur: zentrale Felder für die Gesellschaft

Die 41 Jahre alte Eva Bender ist aktuell Erste Stadträtin der Stadt Langenhagen. Seit mehr als acht Jahren leitet sie größere und große Verwaltungseinheiten mit den Schwerpunkten Schule, Jugend und Kultur.

Die Möglichkeit, an ihre alte Wirkungsstätte zurückzukehren – Eva Bender hat bereits als Bereichsleiterin für die Stadt Hannover gearbeitet – und ein Dezernat mit diesem hochinteressanten Zuschnitt zu leiten, erfülle sie mit großer Vorfreude, erklärt sie. „Bildung und Kultur waren seit jeher meine Themenschwerpunkte. Diese für unsere Gesellschaft so zentralen Felder in herausfordernden Zeiten zu stärken und zu gestalten ist eine spannende und anspruchsvolle Aufgabe. Themen wie Digitalisierung und moderne Bildungslandschaften, die Förderung von Bildungsgerechtigkeit, aber auch die Stärkung des Miteinanders in den Stadtteilen Hannovers stehen auf der Agenda.“

Gleichzeitig, so Eva Bender, gebe es in Hannover „große und herausragende Flaggschiffe der Kultur, die zukunftsfähig aufgestellt werden müssen und eine fantastische freie Szene, die die Stadt als Dienstleisterin an ihrer Seite braucht.“

Neugliederung der Dezernate abgeschlossen
 

Die beiden Dezernatsleitungen sind neu zu besetzen, weil die bisherige Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf zum 1. März 2024 sowie die Dezernentin für Schule, Familie und Jugend, Rita Maria Rzyski, zum 1. November dieses Jahres aus ihren Ämtern ausscheiden. Oberbürgermeister Belit Onay lobte ausdrücklich die Verdienste der ausscheidenden Dezernentinnen für die Landeshauptstadt Hannover.

Mit dem Antritt der neuen Leitungskräfte erhalten die Dezernate andere Zuschnitte. So wird die Verantwortung für den Bildungs- und Schulbereich mit der Verantwortung für den Kulturbereich verknüpft. Der Sport- und Bäderbereich wird mit den Bereichen Jugend und Familie kombiniert. Damit ist die von Oberbürgermeister Belit Onay angestrebte Neugliederung der Stadtverwaltung mit jetzt sieben Dezernaten und einem verschlankten Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters umgesetzt. Ziel der Reform ist es, die großen Themen Bildungs- und Teilhabegerechtigkeit, Klimaschutz, Mobilitätswende, Innstadtentwicklung und Verwaltungsmodernisierung 


„aufhof“: Start eines bislang einmaligen City-Experiments

Ein bislang einmaliges Experiment unter dem Namen „aufhof“ startete an diesem Donnerstag (1. Juni): Stadt, Wissenschaft und Wirtschaftsförderung sowie viele Projektbeteiligte werden bis mindestens Ende des Jahres das leerstehende Kaufhaus von „Galeria Karstadt Kaufhof“ an der Marktkirche kreativ zwischennutzen. Sie bieten auf rund 5.000 Quadratmetern im Erdgeschoss des Gebäudes eine breite Mischung aus Events, Netzwerk, Stadtentwicklung, (Bau-)Kultur, Wissenschaft und Innovation. Unter dem Titel „innovercity“ laden die Hochschulen ein „anzufassen“, mitzudiskutieren und gemeinsam an Innovationen zu arbeiten. Die Landeshauptstadt Hannover stellt unter anderem die resiliente Innenstadtentwicklung vor und informiert zur „Smart City“. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft hannoverimpuls hat ein Gaming- und eSport-Zentrum auf die Beine gestellt.

Auch Veranstaltungen, Vorträge, Diskussionen, Workshops und Seminare zu Feldern wie Umwelt- und Klimaschutz oder zu kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Fragestellungen sind angedacht. Für diesen Zweck erhält der aufhof eine kleine Arena mit knapp 200 Sitzplätzen. Geöffnet ist das Haus dienstags bis sonnabends von 10 bis 18 Uhr. In einem „Pre-Opening“ mit geladenen Gästen blickten am Mittwoch (31. Mai) Falko Mohrs, niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, Oberbürgermeister Belit Onay, Prof. Dr. Josef von Helden, Präsident der Hochschule Hannover (HsH), sowie hannoverimpuls-Geschäftsführerin Doris Petersen auf die kommenden Veranstaltungsmonate voraus.

„Wissenschaft braucht die Anbindung an die Mitte Gesellschaft“, so Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Falko Mohrs. „Mit der ‚innovercity‘ gehen wir gemeinsam in die richtige Richtung und bauen ein Ökosystem für Innovationen. Mitten in Hannover! Dieses Experiment belegt, dass es nicht immer den großen Masterplan braucht, sondern mutige Gleichgesinnte, die sich zusammentun. Die ‚innovercity‘ wird der zentrale Ort, an dem Innovationen erlebbar und gleichzeitig methodisch nachvollziehbar werden. Zukunft beginnt nicht morgen, sondern jetzt.“

„Uns erwartet ein spannender neuer Experimentierraum. Dieses temporäre Format ist ein Forum für Stadtentwicklung und Baukultur, für innovative und greifbare Wissenschaft und für einen kreativen Umgang mit zukünftigen Herausforderungen der Stadt wie etwa Leerständen sowie Transformation der Innenstadt. Ich freue mich sehr darauf und lade alle ein mitzuwirken und mitzudiskutieren“, sagt Belit Onay.

Prof. Dr. Josef von Helden betont: „Hannover hat eine großartige Wissenschaftslandschaft, deren Potenzial weiter entfaltet werden kann. Mit dem aufhof und innovercity rücken wir als Hochschulen Wissenschaft, Innovationen und Transfer sichtbar ins Zentrum Hannovers und intensivieren den Dialog mit Gesellschaft und Wirtschaft. Gemeinsam schaffen wir eine Basis, um Hannover nachhaltig erfolgreich im Spitzenfeld als Standort für Innovationen zu etablieren.“

„Der aufhof schafft eine neue, unkonventionelle Flächennutzung mitten in der Stadt und bietet ein lebendiges Umfeld für neue, mutige Formate, die Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Stadtentwicklung erlebbar machen. Mut brauchen wir, um innovative Ideen auszuprobieren, einen toleranten Dialog brauchen wir, um echten Fortschritt sowie nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen. An solchen Orten entsteht Inspiration und wir sind zuversichtlich, dass der aufhof in den nächsten Monaten einen neuen Spirit in die Stadtgesellschaft bringen wird“, unterstreicht Doris Petersen.

Die Stadtentwicklung der Zukunft

Die Landeshauptstadt Hannover thematisiert in ihrem Bereich das Innenstadtkonzept und geht gemeinsam mit Verbänden und Institutionen wie dem Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) der Frage nach, wie nachhaltige Stadtentwicklung und Architektur stärker in die Stadtgesellschaft transportiert werden können und die Bedeutung von Baukultur greifbar und erlebbar gemacht werden kann. Um das Prozesshafte des Innenstadtdialogs zu zeigen, präsentiert die Stadt ihre Ergebnisse auf einer „Baustelle“ unter anderem in Form einer Bauzaunbanner-Ausstellung. Pläne und Skizzen zeigen die übergeordneten Ziele.

Gezeigt wird auch die Ausstellung „Wohnungsbau der 2020er-Jahre“ zur Eröffnung des aufhofs. Zu sehen sind 23 aktuelle Wohnungsbauprojekte, die zum Teil bereits fertiggestellt sind und vielfältigen neuen und attraktiven Wohnraum bieten.

Auch das künftige integrierte Mobilitäts- und Verkehrskonzept und das Modellvorhaben der „City-Roofwalks“ werden demnächst im Fokus des Bereichs der Stadt stehen. „Die Zukunft der Arbeit“ heißt ein Projekt des städtischen Fachbereichs Personal und Organisation. Vor dem Hintergrund, dass sich die Arbeitswelt sich in einem rasanten Wandel befindet und auf verschiedenen Ebenen eine Transformation benötigt, beschäftigen sich die Beteiligten mit zahlreichen Aspekten in der Personalwirtschaft. Von New Work über die Vier-Tage-Woche und Co-Working-Spaces bis hin zu Recruiting und Integration sind die aktuellen Ansätze dabei. Partner auf dem Stand sind das Niedersächsische Studieninstitut für kommunale Verwaltung, FUTUR X GmbH, German Legal Tech Hub, innotonic GmbH, Autobahn GmbH des Bundes sowie die Unternehmerverbände Niedersachsen e.V. (UVN).

Am 16. und 17. Juni veranstaltet die Landeshauptstadt Hannover – im Rahmen ihrer Smart City-Initiative „Restart: #HANnovativ“ – einen „Kultur-Hackathon“. Gemeinsam sollen digitale Ideen und Konzepte zum Areal um die Staatsoper, Schauspiel- und Künstlerhaus (Kulturdreieck) zu einem smarten und innovativen Kultur- und Kreativquartier ausgetauscht und ausgebaut werden.

„innovercity – Haus der Innovation“ als Ziel

Die „innovercity“ (www.innover.city) auf der Fläche im aufhof stellt einen Prototypen für ein dauerhaftes Haus der Innovation im Stadtzentrum dar. In diesem Bereich wollen die Hochschulen mit den Menschen zu aktuellen Themen in Dialog treten sowie Wissenschaft und Innovation, unter anderem durch Studierenden- und Gründungsteams und innovative Ausstellungen vor Ort, für die Öffentlichkeit erlebbar machen. Innovationsformate mit Studierenden, Firmen und StartUps, Zukunftswerkstätten, öffentlichen Vorträgen, Symposien und neuartige Dialogformate ermöglichen Wissenschaft zum Anfassen und Mitdiskutieren und sollen das Potenzial eines Hauses der Innovation für Hannovers City zeigen.

Highlights im Juni sind die Veranstaltungsformate „leanlab“ und „innovercity festival“, die besonders die Potentiale von Wissenschaft und Innovation für Hannovers City aufzeigen. Das leanlab ist ein seit 2014 jährlich durchgeführtes Format von hannoverimpuls, starting business und Nexster, den Gründungszentren von Leibniz Universität, Medizinischer Hochschule und HsH. Es findet gleich nach Öffnung des „aufhofs“ vom 2. bis 4. Juni statt. Anmeldungen sind unter www.leanlab.de möglich.

Das „innovercity festival“ findet vom 21. bis 23. Juni statt und gibt komprimiert auf drei Tage einen Eindruck, was ein Haus der Innovationen für Hannovers City bedeuten kann. Das Festival zeigt der breiten Öffentlichkeit live, wie aus Vorstellungskraft neue Ideen entstehen, Innovationen entwickelt werden und der Transfer in Gesellschaft und Wirtschaft gelingt. Das innovercity festival, zu dem alle Bürger*innen herzlich eingeladen sind, ist mit Panels, Workshops, Vorträgen, Livemusik, Ausstellungen und Performances angefüllt.

An dem Projekt „innovercity“ beteiligen sich neben der federführenden Hochschule Hannover die Leibniz Universität Hannover, die Medizinische Hochschule Hannover, die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover und die Hochschule für Musik, Theater und Medien. Gefördert wird Projekt „innovercity“ vom niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, der Initiative Wissenschaft Hannover sowie weiteren Sponsoren aus der Wirtschaft.

Ausstellungen, Diskussionsforen, eSport und mehr

hannoverimpuls hat ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Los geht es mit drei Ausstellungen: „Klatsch + Match“ zeigt im gesamten Juni 22 Menschen auf elf Bildern und ist ein Kunstdialog im Rahmen des inklusiven Theaterfestivals „Klatschmohn“. Die Idee ist es, Menschen aus Hannover mit und ohne geistige und psychische Beeinträchtigung zusammenzubringen und einen künstlerischen Austausch anzuregen.

Der hannoversche Fotograf Uwe Stelter zeigt ab dem 1. Juni eine Auswahl der bekannten Fotoserie „EINE STADT“. Vom 1. bis 27. Juni ist eine Teebeutelzettel-Ausstellung der drei Künstlerinnen Kerstin Bernsdorff, Jutta Ehlers und Susanne Dreyer zu sehen. Die Collage aus Teebeutelzetteln zeigt ein Panoramabild von Hannover aus tausenden Teebeutelzettelchen gepixelt. Das Gaming- und eSport-Zentrum bietet Spielen und Turniere und zeigt unter dem Titel „Continue“ mehr als 100 Spielestationen von 1972 bis heute.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft hannoverimpuls als Projektleitung koordiniert auch das Auditorium für Dialogformate und Events. Im knapp 200 Zuschauer*innen fassenden Auditorium hat die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) für Juni bereits zwei „HAZ-Foren“ angekündigt. Am 7. Juni um 17 geht es um das Thema Bildung und Schulpolitik. Die Stadtentwicklung steht am 15. Juni um 18 Uhr auf dem Programm.

Die HAZ lädt auch ein in die „Gläserne Redaktion“: Recherchieren, präsentieren, kommentieren – die Redaktion bietet Einblicke in den Arbeitsalltag. Es wird zudem Diskussionsforen und Live-Podcasts sowie Talkrunden und Workshops geben. Ein wichtiger Bestandteil sind darüber hinaus persönliche Begegnungen zu festen Lesersprechstunden.

Von Beginn bis Ende begleitet die Hannoversche Kaffeemanufaktur mit ihrer „Kaffeeoase“ das Projekt. Sie bietet Kaffee- und Teespezialitäten sowie ein kleines Speiseangebot.

Aktuelle Informationen über das Programm im aufhof bietet die Seite: www.aufhof-hannover.de. Auch wer sich an der inhaltlichen Gestaltung beteiligen möchte, findet unter diesem Link den richtigen Kontakt. Denn die Koordinator*innen freuen im Geiste dieses Projekts über weitere „Mitmacher*innen.

Ein Projekt mit vielen institutionellen Unterstützer*innen

Der aufhof ist ein Projekt der Landeshauptstadt Hannover, der Hochschulen unter Führung der HsH und von hannoverimpuls. Den Bereich der Hochschulen fördert das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) finanziell. Die Eigentümerin der Immobilie, die Signa Real Estate, überlässt den Projektpartner*innen für die Zeit der Zwischennutzung das Objekt gegen Zahlung der Betriebskosten und unterstützt das Vorhaben umfassend. Daneben haben die Projektverantwortlichen bereits einige Unterstützer*innen gewinnen können wie enercity, hanova, Sparkasse Hannover. Medienpartner sind die Verlagsgesellschaft Madsack und Radio21.

Name “aufhof“ – vom Aufbruch bis zur Aneignung

Der Name „aufhof“ ist eine Reminiszenz an die jüngste Geschichte des Ortes. Zudem steht die Vorsilbe „auf“ für aufmachen, aufbrechen und auftun: das Aufmachen des Gebäudes einerseits, von Köpfen andererseits; das Aufbrechen von Mustern und Gewohnheiten auf in Richtung Zukunft sowie das Auftun von Chancen, Gemeinschaft und neuen Verbünden. Der die zweite Silbe bildende „Hof“ ist zum einen ein Synonym für den umfriedeten, geschützten Ort in unsicheren Zeiten und andererseits ein Ort der Aneignung durch die Anrainer – hier der Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft.

Überblick: Programm für die ersten Wochen

  • ab 1. Juni: Fotoausstellung „EINE STADT“
  • 1. bis 26. Juni: Ausstellung „Wohnungsbau der 2020er-Jahre“
  • 1. bis 27. Juni: Teebeutelzettel-Ausstellung
  • 1. bis 30. Juni: Ausstellung „Klatsch + Match“
  • 2. bis 4. Juni: Lean Lab
  • 6. Juni: Mädchenchor Hamburg
  • 7. Juni: HAZ-Forum Bildung und Schulpolitik
  • 8. Juni: Canzone Kammerchor München
  • 9. Juni: Cantaloop Jazzchor
  • 10. Juni: Bonner Jazzchor
  • 13. Juni: Vortrag BDA Ins Blaue – Wasserstadt/Grüne Hügel Linden
  • 15. Juni: HAZ-Forum Stadtentwicklung
  • 16. bis 17. Juni: Hackathon Kulturdreieck
  • 20. Juni: Futur X Head Box X – New Ways of Working
  • 21. Juni: Fete de la Musique mit Mandolinenorchester
  • 21. bis 23. Juni: innovercity festival
  • 26. Juni (geplant): BDA-Schaufenster
  • 27. Juni: Abschlussveranstaltung Klimaschulwettbewerb mit Preisverleihung
  • 27. Juni: Smart City-Podiumsdiskussion über Nachwuchskräfte
  • 28. Juni: Netzwerktreffen Smart City-Kommunen Niedersachsen
  • 4. Juli: Podiumsdiskussion „Wem gehört die Stadt?“

Erneuerung der Markierungen der Intervall-Laufstrecken auf der Waldchaussee und im Sportpark abgeschlossen

Die Markierungnen der jeweils 1.000 Meter langen Intervall-Laufstrecken auf der Waldchaussee und im Sportpark wurden erneuert und bieten Hobbyläufer*innen und Wettkampfsportler*innen ab sofort wieder optimale Trainingsbedingungen.

Intervall Laufstrecke Sportpark 1

Intervall Laufstrecke im Sportpark © LHH

Seit 2019 hält die Landeshauptstadt Hannover sowohl auf der Waldchaussee – selbstverständlich nur während der dortigen Sperrzeiten nutzbar – als auch im Sportpark zwei vermessene Laufstrecken speziell für Tempo- und Intervalltraining vor. Auf der gesamten Streckenlänge befindet sich alle 100 Meter eine Markierung (Start, 100 m, 200 m, 300 m und so weiter, Ziel).

Intervall Laufstrecke Waldchaussee 1

Intervall Lauftstrecke Waldchaussee © LHH

Mit Hilfe der Markierungen haben Läufer*innen jederzeit Kontrolle über die zurückgelegte Distanz und können sich gänzlich auf das optimale Lauftempo konzentrieren. Die im Laufe der zurückliegenden Jahre durch Verkehr und Witterung stark abgenutzten Markierungen wurden nun rechtzeitig zum Start der neuen Laufsaison instandgesetzt. Weiterhin wurden an beiden Strecken neue Hinweisschilder installiert.


51. Bücherschrank kommt nach Seelhorst

Der Stadtteil Seelhorst bekommt einen Offenen Bücherschrank. Er wird am Mittwoch (14. Juni) um 12 Uhr an der Kreuzung Peiner Staße/Hoher Weg von Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner enthüllt und zur Nutzung freigegeben. Die Anwohner*innen des Stadtteils sind eingeladen, den neuen Schrank mit Büchern quer durch alle Genres zu bestücken und sich gleichzeitig mit neuem Lesestoff zu versorgen.

Die Bücherschränke werden vom Werkstatt-Treff Mecklenheide e.V., einem Projekt für Langzeitarbeitslose, gebaut. Finanziert wurde der Bücherschrank durch den Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel. Dieses Projekt wird durch den Bereich Stadtteilkultur der Landeshauptstadt Hannover betreut.


Katholikinnen und Katholiken feiern Fronleichnam

Katholikinnen und Katholiken feiern am 08. Juni Fronleichnamsfest - Basilika St. Clemens in der Calenberger Neustadt
Katholikinnen und Katholiken feiern am 08. Juni Fronleichnamsfest - Basilika St. Clemens in der Calenberger Neustadt - Foto: Lothar Schulz 2023

Zentrale Feier in Hannover – Prozession durch die Calenberger Neustadt

HANNOVER. Bunt, vielfältig – und gläubig: So auch in diesem Jahr wieder das Bild, das die Katholikinnen und Katholiken zu Fronleichnam zeigen wollen. Eine Prozession mitten in der Stadt. Mit Liedern und Gebeten in unterschiedlichen Sprachen, aus verschiedenen Kulturen der Welt. Am Donnerstag, 8. Juni werden sie sich gemeinsam in der Innenstadt versammeln. Zum Auftakt um 18:30 Uhr wird ein Freiluftgottesdienst vor der Basilika St. Clemens gefeiert (Platz an der Basilika 1). Predigen wird der kommissarische Regionaldechant Wolfgang Semmet. Musikalisch wird der Gottesdienst von einem Bläserchor St. Maria Rosenkranz aus Seelze unter Leitung von Peter Erben und einer siebenköpfigen Projekt-Band aus der Pfarrei Hl. Engel (Hannover) gestaltet. Es singen zudem ein Projektchor mit Mitgliedern aus verschiedenen Kirchenchören der Region unter Leitung von Regionalkantor Francesco Bernasconi und Mitglieder der Spanischsprachigen Katholischen Mission. Die Gebete, Lesungen und Gesänge werden in unterschiedlichen Muttersprachen gesprochen, vorgetragen und gesungen. Im Anschluss führt eine Prozession durch die Calenberger Neustadt. Sie wird an einem eigens aufgebauten und gestalteten Freiluftaltar an der Neustädter Hof- und Stadtkirche Halt machen. Nach der abschließenden Andacht wird zum Imbiss und Getränken auf dem Platz vor der Basilika geladen.

Mitwirkende Missionen und Kirchengemeinden:

Spanischsprachige Katholische Mission Hannover

Polnische Katholische Mission Hannover

Italienische Katholische Mission Hannover

St. Augustinus (Ricklingen) mit St. Johannes Bosco und St. Maria

St. Bernward (Döhren) mit St. Michael und St. Eugenius

St. Godehard (Linden) mit St. Benno, St. Maria Trost und Christ-König

St. Heinrich (Südstadt) mit St. Elisabeth und der Propstei St. Clemens

St. Joseph (Vahrenwald/List)

St. Maria (Hannover-Nord) mit St. Hedwig und St. Adalbert

St. Maximilian-Kolbe (Mühlenberg) mit Hl. Familie und St. Thomas Morus

Zu den heiligen Engeln (Kirchrode)

Im letzten Jahr hatten nach fast drei Jahren Corona-Pause wieder 800 Katholikinnen und Katholiken an Gottesdienst und Prozession in Hannover teilgenommen.

Zum Hintergrund:

Seit dem Mittelalter wird Fronleichnam in aller Welt gefeiert. Der Name Fronleichnam stammt aus dem Mittelhochdeutschen: „vron“ was den Herrn betrifft, „lichnam“ Leib. Der Leib Christi wird an diesem Tag in Gestalt einer Hostie in einer Monstranz, einem Zeigegerät, durch die Straßen getragen. Das Fronleichnamsfest wird 60 Tage nach Ostern gefeiert, immer am zweiten Donnerstag nach Pfingsten. Der Donnerstag als Festtermin knüpft an den eigentlichen Gedenktag des letzten Abendmahles, dem Gründonnerstag, an. Fronleichnam als Verehrung der leiblichen Gegenwart Christi geht auf eine Vision der heiligen Juliana von Lüttich, einer Augustinerchorfrau, im Jahre 1209 zurück. 1264 wurde Fronleichnam von Papst Urban IV. zum Fest der Gesamtkirche erhoben.