70 Feuerwehrleute suchen 82-Jährigen nachts an einem Teich – Person wurde nach dem Einsatz in einem Nachbarort wohlbehalten aufgefunden
ISERNHAGEN (red). Gegen 0:37 Uhr wurden gleich mehrere Ortsfeuerwehren der Gemeinde Isernhagen zu einer Personensuche an einen Teich bei der Gartenstadt Lohne (Neuwarmbüchen) alarmiert. Dort wurde ein seit Dienstag vermisster 82-Jähriger aus Neuwarmbüchen vermutet.
Hell erleuchtet war der gesamte See, der an der Straße Auf dem Kley vor der Gartenstadt Lohne liegt. Mit Feuerwehrtauchern der Freiwilligen Feuerwehr Burgdorf wurde der Teich systematisch abgesucht. Die weiteren Einsatzkräfte der Feuerwehr Isernhagen durchsuchten den Böschungsbereich. Der Teich selbst ist stellenweise nur brusttief, aber stark verkrautet.
Gegen 3:30 Uhr entschied sich Einsatzleiter Jan Jürgens von der Feuerwehr Neuwarmbüchen für einen Einsatzabbruch. Die Suche verlief in der Nacht ergebnislos.
Zuvor hatten Suchhunde der Polizei die vermeintliche Spur des Vermissten bis an den Teich verfolgen können. Auch ein Hubschrauber wurde vor dem Einsatz der Feuerwehr schon einige Stunden zuvor eingesetzt.
Die Freiwillige Feuerwehr Isernhagen war mit den Ortswehr Altwarmbüchen, Neuwarmbüchen, Kirchhorst, Stelle, Isernhagen H.B., Isernhagen K.B. und dem Einsatzleitwagen aus Isernhagen N.B. an dem Einsatz beteiligt. Zusätzlich hatte man zur Unterstützung die Tauchergruppe mit mehreren Tauchern der Feuerwehr Burgdorf alarmiert. Neben der Polizei waren auch der Rettungsdienst und ein Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort.
Wie die Polizei mitteilte, konnte die vermisste Person gegen 5:15 Uhr von Polizeibeamten in einem Nachbarort aufgefunden werden und musste mit Unterkühlungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Donnerstag, 1. Juni:„aufhof“: Start eines bislang einmaligen City-Experiments
Ein bislang einmaliges Experiment unter dem Namen „aufhof“ startet an diesem Donnerstag (1. Juni): Stadt, Wissenschaft und Wirtschaftsförderung sowie viele Projektbeteiligte werden bis mindestens Ende des Jahres das leerstehende Kaufhaus von „Galeria Karstadt Kaufhof“ an der Marktkirche kreativ zwischennutzen. Sie bieten auf rund 5.000 Quadratmetern im Erdgeschoss des Gebäudes eine breite Mischung aus Events, Netzwerk, Stadtentwicklung, (Bau-)Kultur, Wissenschaft und Innovation. Unter dem Titel „innovercity“ laden die Hochschulen ein „anzufassen“, mitzudiskutieren und gemeinsam an Innovationen zu arbeiten. Die Landeshauptstadt Hannover stellt unter anderem die resiliente Innenstadtentwicklung vor und informiert zur „Smart City“. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft hannoverimpuls hat ein Gaming- und eSport-Zentrum auf die Beine gestellt.
Auch Veranstaltungen, Vorträge, Diskussionen, Workshops und Seminare zu Feldern wie Umwelt- und Klimaschutz oder zu kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Fragestellungen sind angedacht. Für diesen Zweck erhält der „aufhof“ eine kleine Arena mit knapp 200 Sitzplätzen. Geöffnet ist das Haus dienstags bis sonnabends von 10 bis 18 Uhr. In einem „Pre-Opening“ mit geladenen Gästen blicken Falko Mohrs, niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, Oberbürgermeister Belit Onay, Prof. Dr. Josef von Helden, Präsident der Hochschule Hannover (HsH), sowie hannoverimpuls-Geschäftsführerin Doris Petersen an diesem Abend (31. Mai) auf die kommenden Veranstaltungsmonate voraus.
„Wissenschaft braucht die Anbindung an die Mitte Gesellschaft“, so Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Falko Mohrs. „Mit der ‚innovercity‘ gehen wir gemeinsam in die richtige Richtung und bauen ein Ökosystem für Innovationen. Mitten in Hannover! Dieses Experiment belegt, dass es nicht immer den großen Masterplan braucht, sondern mutige Gleichgesinnte, die sich zusammentun. Die ‚innovercity‘ wird der zentrale Ort, an dem Innovationen erlebbar und gleichzeitig methodisch nachvollziehbar werden. Zukunft beginnt nicht morgen, sondern jetzt.“
„Uns erwartet ein spannender neuer Experimentierraum. Dieses temporäre Format ist ein Forum für Stadtentwicklung und Baukultur, für innovative und greifbare Wissenschaft und für einen kreativen Umgang mit zukünftigen Herausforderungen der Stadt wie etwa Leerständen sowie Transformation der Innenstadt. Ich freue mich sehr darauf und lade alle ein mitzuwirken und mitzudiskutieren
Prof. Dr. Josef von Helden betont: „Hannover hat eine großartige Wissenschaftslandschaft, deren Potenzial weiter entfaltet werden kann. Mit dem aufhof und innovercity rücken wir als Hochschulen Wissenschaft, Innovationen und Transfer sichtbar ins Zentrum Hannovers und intensivieren den Dialog mit Gesellschaft und Wirtschaft. Gemeinsam schaffen wir eine Basis, um Hannover nachhaltig erfolgreich im Spitzenfeld als Standort für Innovationen zu etablieren.“
„Der aufhof schafft eine neue, unkonventionelle Flächennutzung mitten in der Stadt und bietet ein lebendiges Umfeld für neue, mutige Formate, die Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Stadtentwicklung erlebbar machen. Mut brauchen wir, um innovative Ideen auszuprobieren, einen toleranten Dialog brauchen wir, um echten Fortschritt sowie nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen. An solchen Orten entsteht Inspiration und wir sind zuversichtlich, dass der aufhof in den nächsten Monaten einen neuen Spirit in die Stadtgesellschaft bringen wird“, unterstreicht Doris Petersen.
Die Stadtentwicklung der Zukunft
Die Landeshauptstadt Hannover thematisiert in ihrem Bereich das Innenstadtkonzept und geht gemeinsam mit Verbänden und Institutionen wie dem Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) der Frage nach, wie nachhaltige Stadtentwicklung und Architektur stärker in die Stadtgesellschaft transportiert werden können und die Bedeutung von Baukultur greifbar und erlebbar gemacht werden kann. Um das Prozesshafte des Innenstadtdialogs zu zeigen, präsentiert die Stadt ihre Ergebnisse auf einer „Baustelle“ unter anderem in Form einer Bauzaunbanner-Ausstellung. Pläne und Skizzen zeigen die übergeordneten Ziele.
Gezeigt wird auch die Ausstellung „Wohnungsbau der 2020er-Jahre“ zur Eröffnung des aufhofs. Zu sehen sind 23 aktuelle Wohnungsbauprojekte, die zum Teil bereits fertiggestellt sind und vielfältigen neuen und attraktiven Wohnraum bieten.
Auch das künftige integrierte Mobilitäts- und Verkehrskonzept und das Modellvorhaben der „City-Roofwalks“ werden demnächst im Fokus des Bereichs der Stadt stehen. „Die Zukunft der Arbeit“ heißt ein Projekt des städtischen Fachbereichs Personal und Organisation. Vor dem Hintergrund, dass sich die Arbeitswelt sich in einem rasanten Wandel befindet und auf verschiedenen Ebenen eine Transformation benötigt, beschäftigen sich die Beteiligten mit zahlreichen Aspekten in der Personalwirtschaft. Von New Work über die Vier-Tage-Woche und Co-Working-Spaces bis hin zu Recruiting und Integration sind die aktuellen Ansätze dabei. Partner auf dem Stand sind das Niedersächsische Studieninstitut für kommunale Verwaltung, FUTUR X GmbH, German Legal Tech Hub, innotonic GmbH, Autobahn GmbH des Bundes sowie die Unternehmerverbände Niedersachsen e.V. (UVN).
Am 16. und 17. Juni veranstaltet die Landeshauptstadt Hannover – im Rahmen ihrer Smart City-Initiative „Restart: #HANnovativ“ – einen „Kultur-Hackathon“. Gemeinsam sollen digitale Ideen und Konzepte zum Areal um die Staatsoper, Schauspiel- und Künstlerhaus (Kulturdreieck) zu einem smarten und innovativen Kultur- und Kreativquartier ausgetauscht und ausgebaut werden.
„innovercity – Haus der Innovation“ als Ziel
Die „innovercity“ (www.innover.city) auf der Fläche im aufhof stellt einen Prototypen für ein dauerhaftes Haus der Innovation im Stadtzentrum dar. In diesem Bereich wollen die Hochschulen mit den Menschen zu aktuellen Themen in Dialog treten sowie Wissenschaft und Innovation, unter anderem durch Studierenden- und Gründungsteams und innovative Ausstellungen vor Ort, für die Öffentlichkeit erlebbar machen. Innovationsformate mit Studierenden, Firmen und StartUps, Zukunftswerkstätten, öffentlichen Vorträgen, Symposien und neuartige Dialogformate ermöglichen Wissenschaft zum Anfassen und Mitdiskutieren und sollen das Potenzial eines Hauses der Innovation für Hannovers City zeigen.
Highlights im Juni sind die Veranstaltungsformate „leanlab“ und „innovercity festival“, die besonders die Potentiale von Wissenschaft und Innovation für Hannovers City aufzeigen. Das leanlab ist ein seit 2014 jährlich durchgeführtes Format von hannoverimpuls, starting business und Nexster, den Gründungszentren von Leibniz Universität, Medizinischer Hochschule und HsH. Es findet gleich nach Öffnung des „aufhofs“ vom 2. bis 4. Juni statt. Anmeldungen sind unter www.leanlab.de möglich.
Das „innovercity festival“ findet vom 21. bis 23. Juni statt und gibt komprimiert auf drei Tage einen Eindruck, was ein Haus der Innovationen für Hannovers City bedeuten kann. Das Festival zeigt der breiten Öffentlichkeit live, wie aus Vorstellungskraft neue Ideen entstehen, Innovationen entwickelt werden und der Transfer in Gesellschaft und Wirtschaft gelingt. Das innovercity festival, zu dem alle Bürger*innen herzlich eingeladen sind, ist mit Panels, Workshops, Vorträgen, Livemusik, Ausstellungen und Performances angefüllt.
An dem Projekt „innovercity“ beteiligen sich neben der federführenden Hochschule Hannover die Leibniz Universität Hannover, die Medizinische Hochschule Hannover, die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover und die Hochschule für Musik, Theater und Medien. Gefördert wird Projekt „innovercity“ vom niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, der Initiative Wissenschaft Hannover sowie weiteren Sponsoren aus der Wirtschaft.
Ausstellungen, Diskussionsforen, eSport und mehr
hannoverimpuls hat ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Los geht es mit drei Ausstellungen: „Klatsch + Match“ zeigt im gesamten Juni 22 Menschen auf elf Bildern und ist ein Kunstdialog im Rahmen des inklusiven Theaterfestivals „Klatschmohn“. Die Idee ist es, Menschen aus Hannover mit und ohne geistige und psychische Beeinträchtigung zusammenzubringen und einen künstlerischen Austausch anzuregen.
Der hannoversche Fotograf Uwe Stelter zeigt ab dem 1. Juni eine Auswahl der bekannten Fotoserie „EINE STADT“. Vom 1. bis 27. Juni ist eine Teebeutelzettel-Ausstellung der drei Künstlerinnen Kerstin Bernsdorff, Jutta Ehlers und Susanne Dreyer zu sehen. Die Collage aus Teebeutelzetteln zeigt ein Panoramabild von Hannover aus tausenden Teebeutelzettelchen gepixelt. Das Gaming- und eSport-Zentrum bietet Spielen und Turniere und zeigt unter dem Titel „Continue“ mehr als 100 Spielestationen von 1972 bis heute.
Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft hannoverimpuls als Projektleitung koordiniert auch das Auditorium für Dialogformate und Events. Im knapp 200 Zuschauer*innen fassenden Auditorium hat die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) für Juni bereits zwei „HAZ-Foren“ angekündigt. Am 7. Juni um 17 geht es um das Thema Bildung und Schulpolitik. Die Stadtentwicklung steht am 15. Juni um 18 Uhr auf dem Programm.
Die HAZ lädt auch ein in die „Gläserne Redaktion“: Recherchieren, präsentieren, kommentieren – die Redaktion bietet Einblicke in den Arbeitsalltag. Es wird zudem Diskussionsforen und Live-Podcasts sowie Talkrunden und Workshops geben. Ein wichtiger Bestandteil sind darüber hinaus persönliche Begegnungen zu festen Lesersprechstunden.
Von Beginn bis Ende begleitet die Hannoversche Kaffeemanufaktur mit ihrer „Kaffeeoase“ das Projekt. Sie bietet Kaffee- und Teespezialitäten sowie ein kleines Speiseangebot.
Aktuelle Informationen über das Programm im aufhof bietet die Seite: www.aufhof-hannover.de. Auch wer sich an der inhaltlichen Gestaltung beteiligen möchte, findet unter diesem Link den richtigen Kontakt. Denn die Koordinator*innen freuen im Geiste dieses Projekts über weitere „Mitmacher*innen.
Ein Projekt mit vielen institutionellen Unterstützer*innen
Der aufhof ist ein Projekt der Landeshauptstadt Hannover, der Hochschulen unter Führung der HsH und von hannoverimpuls. Den Bereich der Hochschulen fördert das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) finanziell. Die Eigentümerin der Immobilie, die Signa Real Estate, überlässt den Projektpartner*innen für die Zeit der Zwischennutzung das Objekt gegen Zahlung der Betriebskosten und unterstützt das Vorhaben umfassend. Daneben haben die Projektverantwortlichen bereits einige Unterstützer*innen gewinnen können wie enercity, hanova, Sparkasse Hannover. Medienpartner sind die Verlagsgesellschaft Madsack und Radio21.
Name “aufhof“ – vom Aufbruch bis zur Aneignung
Der Name „aufhof“ ist eine Reminiszenz an die jüngste Geschichte des Ortes. Zudem steht die Vorsilbe „auf“ für aufmachen, aufbrechen und auftun: das Aufmachen des Gebäudes einerseits, von Köpfen andererseits; das Aufbrechen von Mustern und Gewohnheiten auf in Richtung Zukunft sowie das Auftun von Chancen, Gemeinschaft und neuen Verbünden. Der die zweite Silbe bildende „Hof“ ist zum einen ein Synonym für den umfriedeten, geschützten Ort in unsicheren Zeiten und andererseits ein Ort der Aneignung durch die Anrainer – hier der Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft.
Überblick: Programm für die ersten Wochen
ab 1. Juni: Fotoausstellung „EINE STADT“
1. bis 26. Juni: Ausstellung „Wohnungsbau der 2020er-Jahre“
1. bis 27. Juni: Teebeutelzettel-Ausstellung
1. bis 30. Juni: Ausstellung „Klatsch + Match“
2. bis 4. Juni: Lean Lab
6. Juni: Mädchenchor Hamburg
7. Juni: HAZ-Forum Bildung und Schulpolitik
8. Juni: Canzone Kammerchor München
9. Juni: Cantaloop Jazzchor
10. Juni: Bonner Jazzchor
13. Juni: Vortrag BDA Ins Blaue – Wasserstadt/Grüne Hügel Linden
15. Juni: HAZ-Forum Stadtentwicklung
16. bis 17. Juni: Hackathon Kulturdreieck
20. Juni: Futur X Head Box X – New Ways of Working
21. Juni: Fete de la Musique mit Mandolinenorchester
21. bis 23. Juni: innovercity festival
26. Juni (geplant): BDA-Schaufenster
27. Juni: Abschlussveranstaltung Klimaschulwettbewerb mit Preisverleihung
27. Juni: Smart City-Podiumsdiskussion über Nachwuchskräfte
4. Juli: Podiumsdiskussion „Wem gehört die Stadt?“
Ich.Du.Wir.Hannover. – Stadt startet Kampagne für Vielfalt und Diversität am Europäischen Nachbarschaftstag
Nachbarschaft ist Zusammenhalt – das ist das Motto des 17. Europäischen Nachbarschaftstages, der in Hannover am 2. Juni mit fünfzig Aktionen in über zwanzig Stadtteilen gefeiert wird. Zu diesem Anlass startet die Stadt eine Plakat-Kampagne,“Ich.Du.Wir.Hannover.“, die auch visuell die Vielfalt und den Zusammenhalt in Hannover zum Ausdruck bringt. Die sieben Motive zeigen Menschen der Stadt, die zentrale Botschaft ist „Teilhabe und Zusammengehörigkeit“.
Oberbürgermeister Belit Onay lädt alle Bürger*innen ein am Nachbarschaftstag teilzunehmen: „Mehr denn je brauchen wir in dieser krisenhaften Zeit den gesellschaftlichen Zusammenhalt, positive gemeinsame Erlebnisse und den Austausch untereinander, um Zeichen zu setzen gegen Gewalt, Rassismus und Intoleranz.“
Dies wird auch in den Botschaften der Kampagne aufgegriffen: das Bewusstsein für Vielfalt als Stärke und den kulturellen Reichtum der Stadt, die Bedeutung des gleichberechtigten Zusammenlebens, das Engagement gegen Diskriminierung und für gleichberechtigte Bildungschancen. Die Kampagne wird im Stadtbild und auf den verschiedenen Online-Kanälen der Landeshauptstadt Hannover zu sehen sein.
Die Landeshauptstadt Hannover koordiniert am Europäischen Nachbarschaftstag in Kooperation mit dem Wohnungsunternehmen hanova die unterschiedlichen Aktionen und Veranstaltungen, die in vielen Stadtteilen und Wohnquartieren von Initiativen, Einrichtungen und Vereinen für und mit Nachbar*innen an diesem Tag organisiert werden.
Mittlerweile weltweit wird der in Paris 1999 initiierte Tag gefeiert, bei dem die Begegnung und das Miteinander im Vordergrund stehen. Der Rahmen der Begegnungen kann dabei ganz unterschiedlich sein, vom Hinterhoffest, einem internationalen Buffet über das gemeinsame Singen oder Stadtteilspaziergänge bis hin zu Tanz und Open-Air-Konzerten, gibt es viele Gelegenheiten sich kennenzulernen und gemeinsam zu feiern.
Ein Überblick zu den verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen an zahlreichen Orten in Hannover findet sich auf der Website www.nachbarschaftstag-hannover.de.
Für alle, die sich spontan noch mit einer Aktion beteiligen möchten, hat die Landeshauptstadt auf der Website eine Ideensammlung mit einer Reihe analoger und digitaler Aktionsmöglichkeiten bereitgestellt, die sich flexibel umsetzen lassen. 30 Aktions-Ideen laden dazu ein, sich am Nachbarschaftstag aktiv zu beteiligen.
Für nähere Informationen wenden Sie sich gerne direkt an die städtische Fachberatung Nachbarschaftsarbeit im Fachbereich Soziales unter 0511-168-42060 oder per E-Mail unter 50.5nachbarschaftsarbeit@hannover-stadt.de
Verkürzte Öffnungszeiten für die Stadt-/Schulbibliothek Badenstedt ab dem 5. Juni
Für die Stadt-/Schulbibliothek Badenstedt, Plantagenstraße 22, gelten ab dem 5. Juni bis auf weiteres die folgenden veränderten Öffnungszeiten: Montag und Donnerstag von 11 bis 17 Uhr (statt bis 19 Uhr).
Parkzonen: Neue Regeln in der Südstadt gelten ab 5. Juni
Weniger Parksuchverkehr, weniger Belastung durch Lärm und Abgase: Diese Ziele sollen mit der Einrichtung von Bewohner*innen-Parkzonen erreicht werden. Die Landeshauptstadt Hannover hat in den letzten Wochen in der Südstadt im Bereich zwischen Aegidientorplatz und Geibelstraße sowie Hildesheimer Straße und Rudolf-von-Bennigsen-Ufer diese Parkzonen eingerichtet. Die neuen Regelungen gelten ab Montag, 5. Juni.
In den Zonen gibt es Straßen, in denen nur Bewohner*innen ihre Autos parken können, die einen entsprechenden Ausweis erworben haben (Trennprinzip). Dann gibt es Straßen, in denen Bewohner*innen mit Parkausweis gebührenfreie Plätze sowie Besucher*innen kostenpflichtige Parkmöglichkeiten finden (Mischprinzip). Weitere Straßenabschnitte unterliegen einer reinen Parkscheinregelung: Das heißt, sowohl Besucher*innen als auch Bewohner*innen müssen für bestimmte Zeiten einen Parkschein ziehen.
Die neuen Regelungen sollen die Lage in den betroffenen Gebieten entkrampfen. In den innerstädtischen und stadtkernnahen Wohn- und Mischgebieten der Landeshauptstadt Hannover konkurrieren Einwohner*innen, im Gebiet Beschäftigte, in der Innenstadt Beschäftigte, Kunden*innen, Besucher*innen, Dienstleister*innen und Lieferanten*innen um den knappen Parkraum. Teilweise kommen noch Event-Verkehre dazu. Dies ist insbesondere in den Bereichen nahe des Maschsees der Fall. Die Situation bietet immer wieder Konfliktstoff.
Beitrag zur Verkehrswende
Wenn die Zahl der parkenden Fahrzeuge die Zahl der verfügbaren Parkplätze übersteigt, sind erhöhter Parksuchverkehr und damit höhere Lärm- und Umweltbelastungen die Folgen. Mit der Einrichtung der Zonen will die Stadt die Nachfrage nach Stellplätzen lenken, den Parksuchverkehr verringern, die Verkehrssicherheit erhöhen und für weniger Lärm und bessere Luft sorgen. Das Parkraum-Management ist deshalb ein Beitrag zur Verkehrswende, da es den Fremdverkehr in den stadtkernnahen Wohn- und Mischgebieten verringern soll.
Seit März 2023 können Anträge für die neuen Bewohner*innen-Parkzonen gestellt werden. Die Verwaltung bearbeitet sie zeitnah. Falls die Beantragung online nicht möglich sein sollte, kann sie in einem beliebigen Bürgeramt in Hannover vorgenommen werden.
Unter www.bürgeramt-hannover.de sind die Online-Angebote sowie weitere Informationen zu finden. Bewohner*innen der zukünftigen Parkzonen GA, GB und GC, die noch nicht in Hannover gemeldet sind, können zur Beantragung in das Bürgeramt ihrer Wahl kommen. Sie können dafür einen Termin buchen oder an einem Donnerstag mit Wartezeit ein Bürgeramt aufsuchen (mit Ausnahme des Bürgeramts Schützenplatz).
Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Grünflächen tagt öffentlich
Der Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Grünflächen tagt in öffentlicher Sitzung am kommenden Montag (5. Juni) um 14 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2. Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.
Betriebsausschuss für Stadtentwässerung tagt öffentlich
Der Betriebsausschusses für Stadtentwässerung tagt in öffentlicher Sitzung am kommenden Montag (5. Juni) um 13 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2. Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.
Feuerwehr Hannover informiert zu vier Kampfmittelverdachtspunkten im Sahlkamp
HANNOVER.
n Hannover-Sahlkamp wurden im Zuge von Sondierungsarbeiten vier Verdachtspunkte auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg identifiziert. Um diese Verdachtspunkte genauer zu erkunden und mögliche Kampfmittel zu entschärfen, wird am 18.06.2023 eine Evakuierungsmaßnahme für die Bevölkerung im Gefahrenbereich durchgeführt.
Nach Auswertung der Sondierungsergebnisse besteht der Verdacht, dass sich vier Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg in Hannover-Sahlkamp befinden. Um eine detaillierte Untersuchung der Verdachtspunkte durchzuführen und gegebenenfalls notwendige Entschärfungsmaßnahmen einzuleiten, wird in Absprache mit den Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes ein Sicherheitsbereich von 1.000 Metern um die Verdachtspunkte eingerichtet. Aus diesem Grund werden alle Bewohnerinnen und Bewohner gebeten, den betroffenen Bereich am Sonntag, den 18.06.2023, ab 09:00 Uhr zu verlassen. Von dieser Evakuierung sind rund 11.000 Bürgerinnen und Bürger in Hannover sowie in einem Teilbereich von Langenhagen betroffen. Für die Evakuierten wird am 18.06.2023 ab 09:00 Uhr eine Betreuungsstelle in den Sporthallen des Gymnasiums Herschelschule eingerichtet. Die Adresse lautet: Herschelschule, Großer Kolonnenweg 37, 30179 Hannover.
Die erforderlichen Sondierungs- und Kampfmittelbeseitigungsmaßnahmen können erst nach Abschluss aller Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt werden. Die betroffenen Einwohnerinnen und Einwohner können voraussichtlich erst im Laufe des Tages in ihre Wohnungen zurückkehren. Daher wird empfohlen, alle unbedingt notwendigen Gegenstände wie Medikamente, Säuglings- oder Spezialnahrung sowie angemessene Kleidung mitzunehmen und auch die Nachbarn über die Evakuierungsmaßnahme zu informieren.
Bei Fragen steht der Bevölkerung ein Bürgertelefon zur Verfügung. Die Rufnummer lautet: 0800 / 7 31 31 31. Das Bürgertelefon ist zu folgenden Zeiten erreichbar:
Donnerstag, 15.06.2023, 10:00 – 15:00 Uhr
Freitag, 16.06.2023, 10:00 – 15:00 Uhr
Samstag, 17.06.2023, 10:00 – 15:00 Uhr
Sonntag, 18.06.2023, ab 07:00 Uhr bis zum Ende des Einsatzes
Gehbehinderte Personen können unter der Rufnummer 19222 einen Krankentransport anfordern.
Für den Personentransport zur Betreuungsstelle werden kostenlose Busse eingesetzt. Die Busse bedienen regelmäßig folgende Haltestellen: Endpunkt Herschelschule, Meierwiesen, Langenforther Str., Kiefernpfad, Bahnstrift, Tempelhofweg, Dunantstraße, Friedtjof Nansen Schule, Endpunkt Herschelschule.
Aktuelle Informationen sowie den genauen Evakuierungsbereich mit einer detaillierten Auflistung der betroffenen Straßen und eine Grafik der Evakuierungsbuslinie finden Sie auf den Internetportalen der Landeshauptstadt Hannover (www.hannover.de) und der Feuerwehr Hannover (www.feuerwehr-hannover.de).
Zusätzlich werden Informationen über das Twitter-Profil der Feuerwehr Hannover @feuerwehr_h mit dem Hashtag #hannbombe sowie auf der Facebookseite der Landeshauptstadt Hannover Facebook.com/lhhannover veröffentlicht.
ÜSTRA Verkehrsmeldungen und Hinweise zu Fahrplanänderungen
HANNOVER.
Buslinien 100, 200: Umleitung im Bereich Linden
Auf Grund einer Veranstaltung in Linden werden die Linien 100 und 200 von Samstag, 03.06.2023, Betriebsbeginn bis Sonntag, 04.06.2023, Betriebsschluss umgeleitet.
Die Busse der Linien 100 und 200 halten in diesem Zeitraum am Lindener Marktplatz abweichend an den Haltestellen der Stadtbahnlinie 9.
Die Kurzfahrten starten und enden abweichend an der Haltestelle Schwarzer Bär. Die Linie 200 endet an der Haltestelle der Linien 300 und 500 auf der Deisterstraße, die Linie 100 startet an der Haltestelle auf der Benno-Ohnesorg-Brücke.
Bitte beachten Sie auch die separate Meldung zur Linie 120.
Buslinie 120: Umleitung im Bereich Linden
Auf Grund einer Veranstaltung in Linden wird die Linie 120 von Samstag, 03.06.2023, Betriebsbeginn bis Sonntag, 04.06.2023, Betriebsschluss umgeleitet.
In Fahrtrichtung Ahlem wird die Haltestelle Schwarzer Bär an die SEV-Haltestelle Schwarzer Bär (auf der Benno-Ohnesorg-Brücke) verlegt. Die Haltestelle Lindener Marktplatz entfällt.
In Fahrtrichtung Kröpcke wird die Haltestelle Am Küchengarten an die Bedarfshaltestelle (in der Fössestraße) verlegt. Die Haltestellen Lindener Marktplatz, Schwarzer Bär und Humboldtstraße entfallen.
Bitte beachten Sie auch die separate Meldung zur Linie 100 und 200.
Buslinie 390: Umleitung in Gleidingen und geänderter Umstieg zur Stadtbahn
Auf Grund von Bauarbeiten wird die Buslinie 390 von Montag, 05.06.2023, Betriebsbeginn bis auf Weiteres umgeleitet.
Abweichend startet und endet die Linie an der Haltestelle Gleidingen/Thorstraße. Achtung: Die Ankunftshaltestelle befindet sich in der Thorstraße.
Die Haltestelle Gleidingen/Orpheusweg entfällt.
Buslinie 581: Umleitung im Bereich Ahlem
Auf Grund einer Veranstaltung in Ahlem wird die Linie 581 am Samstag, 03.06.2023, von ca. 12:00 Uhr bis ca. 19:00 Uhr und am Sonntag, 04.06.2023, von ca. 06:00 bis ca. 17:00 Uhr umgeleitet.
Die Haltestellen von Am Asphaltberge bis Schnepfenweg entfallen. Die Haltestelle In der Steinbreite wird nur auf dem Geveker Kamp angefahren.
Buslinie 611: Neuer Fahrplan wegen Vollsperrung in Altenhorst
Auf Grund einer Vollsperrung in Altenhorst gilt von Montag, 05.06.2023, Betriebsbeginn bis voraussichtlich Ende November 2023 ein geänderter Fahrplan für die Linie 611.
Die Linie 611 fährt in Fahrtrichtung Kaltenweide/Bahnhof ab der Haltestelle Kaltenweide/Wennebosteler Hof zur Ersatzhaltestelle Kaltenweide/Pfeifengrasstraße (befindet sich in der Altenhorster Straße zwischen dem Kreisel und der Pfeifengrasstraße), von dort aus weiter zur Haltestelle Kaltenweide/Herrenfeld. Anschließend weiter auf dem regulären Fahrweg. In Fahrtrichtung Langenhagen/Zentrum fährt der Bus entsprechend in umgekehrter Reihenfolge.
An der Ersatzhaltestelle Kaltenweide/Pfeifengrasstraße besteht die Umsteigemöglichkeit zu einem Pendelbus, der die Haltestellen Twenge/Siedlung, Hainhaus, Twenge Maspe/Abzweigung (Ersatzhaltestelle, nördlich des Abzweiges nach Maspe) und Maspe bedient. Der Pendelbus fährt zwischen Maspe und Kaltenweide/Bahnhof und hält auch an der Haltestelle Kaltenweide/Herrenfeld.
Die Haltestelle Altenhorst entfällt ersatzlos. Bitte nutzen Sie in der Zeit die Haltestelle Kaltenweide/Herrenfeld.
Buslinie 800: Umleitung im Bereich Maschsee
Auf Grund einer Veranstaltung am Maschsee wird die Linie 800 in der Zeit von Samstag, 03.06.2023, ca. 16:00 Uhr bis voraussichtlich Sonntag, 04.06.2023, Betriebsschluss umgeleitet.
Die Haltestellen Rathaus/Bleichenstraße, Maschsee/Sprengel Museum, Maschsee/Funkhaus und Maschsee/Altenbekener Damm entfallen.
Europas Börsen haben am Dienstag mehrheitlich ihre Verluste vom Vortag ausgeweitet. Die Konjunkturdaten aus der Eurozone fielen schwach aus, denn die Wirtschaftsstimmung trübte sich im Mai stärker als erwartet ein und erreichte den tiefsten Stand seit November 2022. Mit Blick auf den US-Schuldenstreit herrscht zudem weiterhin Unsicherheit. Zwar wurde am Wochenende ein Kompromiss gefunden, doch die Abstimmung im US-Kongress steht noch an. Sie ist für Mittwoch vorgesehen, und eine Zustimmung dort gilt als ungewiss.
Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) büßte nach einem zunächst freundlichen Verlauf 0,66 Prozent auf 4291,58 Punkte ein. Damit schloss der Leitindex der Eurozone nur knapp über seinem kurz zuvor erreichten Tagestief. Für den französischen CAC 40 ging es um 1,29 Prozent auf 7209,75 Punkte nach unten. Der britische FTSE 100 („Footsie“) verbuchte ein Minus von 1,38 Prozent auf 7522,07 Punkte, nachdem die Börse in London am Montag wegen eines Feiertages geschlossen geblieben war.
In Istanbul ging es hingegen für den Leitindex Bist 30 um knapp 4 Prozent nach oben. Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte am Sonntag die Stichwahl gegen Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu für sich entschieden. Dem Index half außerdem die fortgesetzte Talfahrt der türkischen Lira, denn eine schwächere Landeswährung kann grundsätzlich eine fördernde Wirkung auf die Exporte haben.
Mit Blick auf die Einzelwerte in Europa sorgten die angekündigten Rücktritte der Finanzchefs (CFO) von Nestle (Nestlé) und Unilever für Unsicherheit und Unmut. Die Aktien von Unilever büßten in London 3,0 Prozent ein und Nestle gaben in Zürich um 3,3 Prozent nach.
Unilevers Finanzchef Graeme Pitkethly will Ende Mai 2024 den Konsumgüterkonzern verlassen. Nach einer Nachfolge soll nun sowohl intern als auch extern gesucht werden. Die Nachricht kommt Analysten zufolge jedoch nicht ganz überraschend, da Hein Schumacher von Juli an als neuer Konzernchef die Führung übernimmt. Schumacher könne beginnen, die Führungsspitze für die Zukunft umzugestalten, schrieb etwa der Experte Martin Deboo von Jefferies dazu.
Beim Konkurrenten Nestle steht die Nachfolge bereits fest: François-Xavier Roger wird durch Anna Manz ersetzt. Der Wechsel kommt laut JPMorgan-Analystin Celine Pannuti trotzdem unerwartet. Doch da mit Manz, derzeit Finanzchefin der Londoner Börse, eine Nachfolgerin bereits ernannt wurde, sei der Übergang wohl bereits geplant gewesen. Das sollte etwaige Bedenken über den Fortgang Rogers zerstreuen, der am Finanzmarkt „sehr positiv wahrgenommen“ werde.
In Paris drehte sich viel um Dividendenausschüttungen. Gleich fünf Aktien im Cac 40 wurden am Dienstag ex Dividende gehandelt: Credit Agricole (Crédit Agricole), Societe Generale (Société Générale (Societe Generale)), Sanofi, Capgemini (Cap Gemini) und SAFRAN SE
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HANNOVER.
„Ziele der Petition werden durch den Vertrag bereits erreicht“ – Stadt sieht Zukunft des Stadions und des Profifußballs gesichert
Die Stadtverwaltung begrüßt das Interesse an der langfristigen Sicherung des Profifußballs in Hannover, das eine Initiative von Hannover-96-Fans mit einer Petition in den vergangenen Tagen bekundet hat. Sie teilt dieses Ansinnen, aber nicht die Sorge der Initiative. „Wir gehen davon aus, dass die Ziele der Petition durch den verhandelten Erbbaurechtsvertrag bereits erreicht werden“, sagt Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel. Sie reagiert damit auf Sorgen der Fans mit Blick auf den langfristigen Erbbaurechtsvertrag zum Betrieb der 49.000 Besucher*innen fassenden Arena.
Ritschel weist die von der Faninitiative geäußerten Kritik zurück, vermeintliche Gewinne aus dem Stadionbetrieb könnten Investor*innen zugutekommen anstatt der der Profisparte. „Gewinne entstehen nicht aus dem operativen Betrieb der Stadiongesellschaft. Diese Situation ist vergleichbar mit dem Betrieb anderer Stadien in Deutschland und Europa. Aus den Jahresabschlüssen beziehungsweise Ergebniszahlen einzelner Gesellschaften innerhalb einer Holdingstruktur können keine Rückschlüsse auf den Erfolg des operativen Geschäfts gezogen werden. Da Gewinne aus dem operativen Betrieb des Stadions nicht entstehen, können diese auch nicht abgeschöpft werden“, erläutert Ritschel.
Weitere Details der Vereinbarung, die den Stadionbetrieb und den Profisport sichern sollen: Der geplante Erbbaurechtsvertrag wird Regelungen enthalten, die eine andere Nutzung als vorrangig für den Profifußball ausschließen. Er wird die Zweckbestimmung „vorrangig als Spielstätte zur Austragung von Fußballspielen“ enthalten. Sofern dieser Zweck nicht umgesetzt wird, kann die Stadt die Rückübertragung des Erbbaurechtes auf die Stadt (den sogenannten „Heimfall“) ausüben oder alternativ Vertragsstrafen fordern. Insofern wäre aus Sicht der Stadt ausgeschlossen, dass das Stadion von einer Gesellschaft betrieben wird, die nichts mehr mit dem Profifußball zu tun hat.
Der geplante Erbbaurechtsvertrag steht auf der Tagesordnung der Ratssitzung am kommenden Donnerstag (1. Juni). Die entsprechende Drucksache wird im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung behandelt, weil Vertragsangelegenheiten der Stadt grundsätzlich vertraulich behandelt werden. Grund sind unter anderem schützenswerte Interessen von Vertragspartner*innen. In diesem Fall hat die Stadionbetriebsgesellschaft im Sinne eines transparenten Verfahrens zugestimmt, dass die Stadt zu grundsätzlichen Inhalten des Erbbaurechtsvertrags öffentlich Stellung nimmt.
Oberbürgermeister Belit Onay lädt zur Einwohner*innenversammlung im Stadtbezirk Herrenhausen-Stöcken ein
Für Montag, 19. Juni, um 17.30 Uhr, lädt Oberbürgermeister Belit Onay zur Einwohner*innenversammlung ins Stadtteilzentrum Stöcken ein. Auf der Veranstaltung möchte er mit den Einwohner*innen des Stadtbezirks Herrenhausen-Stöcken in einem Townhall-Format über städtische Themen und Entwicklungspotenziale des Stadtbezirks ins Gespräch kommen. Neben dem Oberbürgermeister nehmen auch Vertreter*innen einzelner Fachbereiche teil, um im Anschluss in thematischen Foren Fragen zu beantworten und Anregungen und Anliegen der Einwohner*innen aufzunehmen.
Für Rückfragen steht der Stadtbezirksmanager für Herrenhausen-Stöcken, Darius Pilarski, unter der Rufnummer 0511/168 44861 oder per mail unter stadtbezirksmanagement12@hannover-stadt.de zur Verfügung.
Ehrenamt: Stadtbezirksrat Herrenhausen-Stöcken lobt Preis aus
Der Stadtbezirksrat Herrenhausen-Stöcken vergibt einen Preis für besonderes ehrenamtliches Engagement. Damit möchte der Stadtbezirksrat Einzelpersonen oder Gruppen, wie Vereine und Institutionen, ehren, die im Stadtbezirk Herrenhausen-Stöcken wohnen oder arbeiten und sich dort in besonderem Maße im gesellschaftlichen, kulturellen, sozialen oder sportlichen Bereich einsetzen.
Der Bürgerpreis ist mit 1000 Euro dotiert. Er wird im Rahmen eines öffentlichen Stadtbezirksempfangs am 15. September ausgehändigt.
Alle Einwohner*innen, Vereine, Verbände und andere Institutionen aus dem Stadtbezirk Herrenhausen-Stöcken sind aufgerufen, Vorschläge mit ausführlicher Begründung bis zum 30. Juni an die Landeshauptstadt Hannover, OE 18.62.12 StBR, Theodor-Lessing-Platz 1, 30159 Hannover unter dem Stichwort „Ehrenamtspreis für den Stadtbezirk Herrenhausen-Stöcken“ per Post oder per Mail an 18.62.12.brb@hannover-stadt.de zu richten. Für Rückfragen steht Darius Pilarski unter Telefon 05 11/168-4 48 61 zur Verfügung.
Rat tagt am 1. Juni
Der Rat der Landeshauptstadt Hannover tagt am kommenden Donnerstag (1. Juni) um 15 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses.
Ab 4. Juni wieder Sonntagskonzerte in den Herrenhäuser Gärten
Bis in den Oktober hinein wird der Große Garten in Herrenhausen wieder zur Bühne für die Sonntagskonzerte der Studierenden der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH). Zum Auftakt am 4. Juni präsentieren Studierende der Klasse von Prof. Leonid Gorokhov ein Violoncello-Konzert. Dieses Konzert findet im Rahmen des Gartenkulturprogramms „Rendezvous im Garten – Die Musik des Gartens“ statt. Am 18. Juni geben Pavlo Pakshyn und Tymofii Dei als „Duo Pygmalion“ unter anderem Werke von Giuliani, Roberto di Marino und Castelnuovo-Tedesco mit Gitarre und Flöte zum Besten. Weiter geht es am 2. Juli: Dann kann man dem „Trio idem“ mit Marlene Fischer (Violine), Rada Petrovic (Akkordeon) und Ines Linares (Violoncello) lauschen. Nach einer kurzen Sommerpause stehen am 3. September beim „Alumni – amarte ensemble“ Maria Pache (Viola), Angela Klöhn (Harfe), Anke Franzius (Harfe) sowie Ralph Töpsch (Querflöte) auf der Bühne. Am 17. September treten die Studierenden Hana Hasegawa, Noah Schurig und Oskar Chodora mit ihren Fagotten auf. Studierende der Posaunenklasse von Prof. Jonas Bylund bilden am 1. Oktober den Abschluss der Reihe.
Die gut einstündigen Konzerte beginnen jeweils um 12 Uhr und finden auf der Probenbühne statt. Sie stehen den Gartenbesucher*innen ohne zusätzlichen Eintritt offen – die Mecklenburgische Versicherungs-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der HMTMH ermöglicht dem Publikum den Zugang zu dieser besonderen Veranstaltungsreihe.
Stadtteilkultur Hannover bietet mit „Eselsohren“ kreative Erlebnisse an den Bücherschränken
Von Juni bis September bietet die Stadtteilkultur kreative Veranstaltungen an den öffentlichen Bücherschränken in Hannover an. Los geht es am Donnerstag, 1. Juni, um 17 Uhr mit „Upcycling mit Papier und Buch“ am Bücherschrank am Jahnplatz, veranstaltet vom Freizeitheim Vahrenwald und endet am Dienstag, 12. September, 16 Uhr, mit der Schreibwerkstatt am Bücherschrank Fiedelerplatz, veranstaltet von der Kulturinitiative Döhren-Wülfel-Mittelfeld und dem Freizeitheim Döhren. Alle Termine ohne Anmeldung und kostenfrei. Für Menschen aller Altersstufen.
Von Asimov über Lindgren und Süßkind bis Zola – die offenen Bücherschränke sind immer für eine literarische Überraschung gut. Mit den „Eselsohren“-Programm gibt es noch mehr an den Bücherschränken zu erleben. An den verschiedenen Standorten in der ganzen Stadt erwarten die Besucher*innen unter anderem Workshops zu Bücherfaltkunst oder Upcycling aus Büchern, bei denen Bücher zu Schatzkisten oder phantastischen Objekten umgestaltet werden sowie Schreibwerkstätten, in denen aus Inhalten von Büchern neue eigene Texte entstehen. An zwei Terminen gibt es auch Improvisationstheater, welches die Zuschauer*innen zum Mitmachen einlädt.
Upcycling mit Papier und Buch am Bücherschrank am Jahnplatz, veranstaltet vom Freizeitheim Vahrenwald
Sa., 03.06.2023, 15:00 Uhr
Bücherfaltkunst am Bücherschrank am Jahnplatz, veranstaltet vom Freizeitheim Vahrenwald
Mi., 07.06.2023, 17:00 Uhr
Uhr Schreibwerkstatt am Bücherschrank am Jahnplatz, veranstaltet vom Freizeitheim Vahrenwald
Fr., 23.06.2023, 16:00 Uhr
Bücherfaltkunst am Bücherschrank an der Lister Kirche, veranstaltet vom Stadtteilzentrum Lister Turm
Do., 29.06.2023, 16:00 Uhr
Improtheater der Improkokken am Bücherschrank an der Christuskirche, veranstaltet von der Stadtteilkultur Hannover
Do., 03.08.2023, 16:00 Uhr
Bücherfaltkunst am Bücherschrank am Hainhölzer Markt (Ecke Schulenburger Landstr.), veranstaltet vom Kulturtreff Hainholz
Mi., 09.08.2023, 16:00 Uhr
Bücherfaltkunst am Bücherschrank Brunnenstraße, veranstaltet vom Kulturtreff Kastanienhof
Do., 10.08.2023, 16:00 Uhr
Schreibwerkstatt am Bücherschrank Beneckeallee (an der St.-Andreas-Kirche), veranstaltet von der Kulturgemeinschaft Vinnhorst
Fr., 11.08.2023, 16:00 Uhr
Upcycling mit Papier und Buch am Bücherschrank Elmstraße (vor dem Stadtteiltreff), veranstaltet vom Stadtteiltreff Sahlkamp
So., 13.08.2023, 14:00 Uhr
Bücherfaltkunst am Bücherschrank Kirchbichlerstraße (in der Alten Schule), veranstaltet von der Bürgergemeinschaft Wülferode
Mi., 16.08.2023, 16:00 Uhr
Upcycling mit Papier und Buch am Bücherschrank Anderter Straße, veranstaltet vom Kulturbüro Misburg-Anderten
Mo., 21.08.2023, 16:00 Uhr
Schreibwerkstatt am Bücherschrank Schollweg, veranstaltet vom Stadtteilzentrum Weiße Rose Mühlenberg
Mi., 23.08.2023, 16:30 Uhr
Improtheater der 5ten Dimension am Bücherschrank am Davenstedter Markt, veranstaltet vom Kulturtreff Plantage
Di., 29.08.2023, 16:00 Uhr
Bücherfaltkunst am Bücherschrank in Mittelfeld, veranstaltet von der Kulturinitiative Döhren-Wülfel-Mittelfeld und dem Freizeitheim Döhren
Mi., 30.08.2023, 16:30 Uhr
Upcycling mit Papier und Buch am Bücherschrank Kurze-Kamp-Straße (an der Heilig-Geistkirche), veranstaltet vom Kulturtreff Bothfeld
Di., 05.09.2023, 18:00 Uhr
Lesung am Bücherschrank Liebrechtstraße, veranstaltet von der Kulturinitiative Döhren-Wülfel-Mittelfeld und dem Freizeitheim Döhren
Do., 07.09.2023, 16:00 Uhr
Schreibwerkstatt am Bücherschrank am Pfarrlandplatz, veranstaltet vom Freizeitheim Linden
Fr., 08.09.2023, 16:00 Uhr
Upcycling mit Papier und Buch am Bücherschrank Wallensteinstraße, veranstaltet vom Stadtteilzentrum Ricklingen
Di., 12.09.2023, 16:00 Uhr
Schreibwerkstatt am Bücherschrank Fiedelerplatz, veranstaltet von der Kulturinitiative Döhren-Wülfel-Mittelfeld und dem Freizeitheim Döhren
„Meet & Greet” Krimi-Autor Max Bronski und Dichterin Caroline Hartge am 3. Juni in der Stadtbibliothek Hannover
Um hannoversche, zeitgenössische Schriftsteller*innen kennenzulernen, führt die Stadtbibliothek Hannover eine neue Veranstaltungsreihe mit zwei Formaten „Poetry to go” und „Meet & Greet im Wechsel ein, die im Wechsel jeden ersten Sonnabend im Monat von 15 bis 18 Uhr in der Stadtbibliothek Hannover, Hildesheimer Str. 12, stattfinden. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Beim „Meet & Greet“ am 3. Juni stellen sich um 15 Uhr der Krimi-Autor Max Bronski und um 16.30 Uhr die Dichterin Caroline Hartge in kleinen Runden mit Kurzlesung, Fragerunde und Buchempfehlungen dem Publikum vor.
Zu den Autor*innen:
Max Bronski (Franz-Maria Sonner), geboren 1953 in Tutzing, ist Autor zahlreicher Kriminalromane. 2019 erhielt er den Friedrich-Glauser-Preis für den besten Kriminalroman des Jahres. Zuletzt erschien 2021 Halder. Max Bronski lebt in München und Hannover.
Caroline Hartge, 1966 in Hannover geboren, lebt in Garbsen und ist in allererster Linie eine Dichterin. Zunächst Studium der Anglistik, Hispanistik und Geographie. Seit 1987 hat sie in zahlreichen Anthologien und Literaturzeitschriften Lyrik und Prosa veröffentlicht. 2018 erschien der Gedichtband „Spur von Licht“ und nun in 2023 der Titel „Chronologische Diffusion“.
Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation der Stadtbibliothek mit dem Autor:innenzentrum Hannover e.V., dem Postmig Writers Collective Hannover und dem Kulturbüro. Unterstützt von der VGH-Stiftung, der Stiftung Edelhof Ricklingen und den Freunden der Stadtbibliothek Hannover e.V..
Burgweg am Sonnabend gesperrt
Der Burgweg ist am kommenden Sonnabend (3. Juni) von 7 bis voraussichtlich 12 Uhr zwischen Haltenhoffstraße (Herrenhausen) und Rehagen (Hainholz) für Kraftfahrzeuge voll gesperrt. Der Verkehr wird örtlich umgeleitet. Radfahrende und Fußgänger*innen kommen auf der westlichen Seite des Burgwegs an der Sperrung vorbei. Grund der Einschränkungen sind Pflege- und Sicherungsmaßnahmen an einer alten, ortsprägenden Eiche (circa 20 Meter hoch, Stammumfang rund 500 Zentimeter).
Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat
Die Polizei Hannover bittet um Ihre Aufmerksamkeit und Hinweise | Zeugen gesucht!
HANNOVER.
Zeugenaufruf: Restaurant in Hannover-Nordstadt durch Feuer beschädigt
In der Nacht von Montag zu Dienstag, 30.05.2023, hat der Außenbereich einer Gaststätte im hannoverschen Stadtteil Nordstadt gebrannt. Die Brandursache ist bislang unklar. Durch das Feuer wurde niemand verletzt. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde das Feuer gegen 01:20 Uhr an einer Lokalität in der Straße „Weidendamm“ gemeldet. Vor dem Eintreffen der Feuerwehr war es aufmerksamen Passanten bereits gelungen die Flammen zu löschen. Durch die entstandene Hitze wurden einige Stühle, die Fassade des Gebäudes sowie ein Fenster beschädigt. Der Kriminaldauerdienst (KDD) Hannover führte noch in der Nacht eine umfangreiche Spurensicherung sowie erste Befragungen vor Ort durch. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei verlief negativ. Das Restaurant war zum Zeitpunkt des Feuers geschlossen, sodass durch den Brand niemand verletzt wurde. Eine genaue Schadenssumme kann noch nicht beziffert werden. Am Dienstag, 30.05.2023, nahmen Brandermittler des Zentralen Kriminaldienstes (ZKD) Hannover ihre Arbeit auf.
Die genaue Brandursache ist Bestandteil der in alle Richtungen laufenden Ermittlungen des polizeilichen Staatsschutzes des ZKD. Zeugen und insbesondere die zwei bislang unbekannten Personen, die das Feuer vor dem Eintreffen der Feuerwehr löschten, werden gebeten, sich beim KDD unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.
Zeugenaufruf: 17-Jähriger schwer verletzt vor Wohnhaus gefunden – Zeugen zu möglicher Auseinandersetzung gesucht
Nach dem Fund eines schwer verletzten 17-Jährigen vor einem Mehrfamilienhaus am Ihmeplatz im hannoverschen Stadtteil Linden-Mitte sucht die Polizei nach Zeugen. Der Jugendliche wurde laut eigenen Angaben am Donnerstag, 25.05.2023, von einem oder mehreren Tätern zunächst geschlagen und dann mit einem scharfen Gegenstand verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Limmer kam es in den Nachmittagsstunden des 25.05.2023 zwischen 16:00 Uhr und 16:20 Uhr zu einer Auseinandersetzung, bei der ein 17-Jähriger schwere Verletzungen durch Schnitte und einen Stich erlitt. Beim Eintreffen der Polizei und des Rettungsdienstes, lag der Verletzte vor dem Eingang zu einem Mehrfamilienhaus am Ihmeplatz, in dem er wohnt. Einer oder mehrere Täter sollen ihn aus bislang unbekannten Gründen erst auf den Kopf geschlagen und dann mit einem scharfen Gegenstand attackiert haben. Bei der Auseinandersetzung erlitt der Jugendliche mehrere Schnitt- und Stichverletzungen. Mögliche Tatverdächtige waren bereits verschwunden, als der 17-Jährige gefunden wurde.
Der Jugendliche kam ins Krankenhaus, das er am Abend auf eigenen Wunsch dann wieder verließ. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen unbekannt ein. Die Hintergründe der Tat sowie der genaue Tatort sind bislang unklar.
Zeugen, die Hinweise zu einer Auseinandersetzung geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Limmer unter der Telefonnummer 0511 109-3915 zu melden.
Zeugenaufruf: Mehrere Täter schlagen und treten 37-Jährigen in Misburg – Wer kann Hinweise geben?
Mehrere Täter haben am Mittwoch, 24.05.2023, im hannoverschen Stadtteil Misburg einen 37-Jährigen mit Schlägen und Tritten traktiert. Der Mann erlitt bei dem Angriff leichte Verletzungen. Die Hintergründe des Vorfalls sind bislang unklar. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und bittet um Zeugenhinweise.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Misburg alarmierte ein 37-Jähriger am 24.05.2023 gegen 19:55 Uhr die Polizei, nachdem ihn mehrere Personen angegriffen hatten. Die Tat ereignete sich im Bereich des sogenannten Knauerwäldchens, einer Grünanlage nahe der Stadtbahnendhaltestelle in Misburg. Laut Aussagen des Mannes lief er kurz zuvor an einer Personengruppe vorbei, die ihn dann ansprach. Der 37-Jährige ging darauf nicht weiter ein und setzte seinen Weg durch die Grünanlage in Richtung Waldstraße fort.
Kurz darauf schlug ihn zunächst einer der Männer aus der Gruppe, ehe drei weitere männliche Täter ebenfalls zuschlugen. In der Folge ging der 37-Jährige zu Boden und wurde noch mehrmals getreten. In einem günstigen Moment konnte der Mann in Richtung der Stadtbahnhaltestelle flüchten. Auch die Angreifer sowie ein Zeuge, der den Mann noch angesprochen hatte, entfernten sich vom Tatort.
Bei der Attacke erlitt der 37-Jährige leichte Verletzungen. Die Polizei leitete gegen die vier unbekannten Täter Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung ein.
Zeugen, insbesondere auch der Mann, der den 37-Jährigen kurz nach der Tat ansprach, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Misburg unter der Telefonnummer 0511 109-3517 zu melden.
Zeugen gesucht: Lkw wendet in mehreren Zügen auf der Bundesautobahn (BAB) 2
Am Freitagabend, 26.05.2023, ist ein Sattelzug auf der BAB 2 in die falsche Richtung gefahren. Als dies dem Fahrer auffiel, wendete er auf der befahrenen Strecke in mehreren Zügen. Die Polizei sucht Zeugen zum Vorfall.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Autobahnpolizei Hannover fuhr ein weißer Sattelzug mit blauem Planenauflieger gegen 20:30 Uhr von der Tank- und Rastanlage „Garbsen-Süd“ in entgegengesetzter Richtung auf die BAB 2. Dort bemerkte der 72-jährige Fahrer offenbar seinen Fehler und wendete sein Gespann in mehreren Zügen mitten auf der Fahrbahn, um anschließend in richtiger Richtung weiterzufahren. Dieses Manöver zwang andere Verkehrsteilnehmende anzuhalten. Zu Unfällen kam es jedoch nicht.
Ein Zeuge alarmierte die Polizei, welche den Lkw in Höhe der Anschlussstelle Lehrte kontrollierte. Gegen den 72-Jährigen wird nun wegen Nötigung und Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt – seinen Führerschein musste er bereits vor Ort abgeben.
Die Polizei sucht nun Zeugen, die weitere Angaben zum Fahrverhalten des Lkw-Fahrers machen können. Von besonderem Interesse ist, ob bei dem Wendevorgang eine akute Gefährdungssituation entstanden ist. Personen, die etwas zum Sachverhalt beitragen können, werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-8930 zu melden.
Zeugenaufruf: Verkehrsunfall beim Abbiegen in der List
Am Samstag, 27.05.2023, sind auf der Podbielskistraße zwei Pkw miteinander zusammengestoßen. Die Polizei sucht Zeugen zum Unfall.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr eine 28-Jährige gegen 15:40 Uhr in ihrem schwarzen BMW die Klingerstraße in Richtung Podbielskistraße, um dort nach links stadteinwärts abzubiegen. Gleichzeitig kam eine 63-Jährige in ihrem blauen Porsche aus der Straße Eulenkamp, um geradeaus in die Klingerstraße weiterzufahren.
Aus bislang ungeklärter Ursache trafen sich die beiden Fahrzeuge auf der Kreuzung der Podbielskistraße, als die BMW-Fahrerin ihr Abbiegemanöver durchführte. Dabei verletzte sich die Porsche-Fahrerin leicht, musste jedoch nicht in ein Krankenhaus gebracht werden.
Derzeit ermittelt der Verkehrsunfalldienst Hannover, wie die Ampelschaltung für die beiden Unfallbetroffenen zum Zeitpunkt des Vorfalls eingestellt war. Laut Zeugenaussagen sollen hinter der 28-Jährigen zwei weitere Fahrzeuge gefahren sein, die ebenfalls angebliches Grünlicht und damit freie Fahrt gehabt hatten. Die Polizei bittet die Fahrzeugführerinnen oder Fahrzeugführer, die hinter dem BMW zum Unfallzeitpunkt gefahren sind, sich zu melden. Ebenso werden alle Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen oder zur Ampelschaltung geben können, gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 beim Verkehrsunfalldienst zu melden.
Stadt Hannover setzt Anzeigenkampagne zur Stärkung des lokalen Handels fort
HANNOVER.
Die Stadt Hannover setzt ihre Anzeigenkampagne zur Unterstützung des lokalen Handels fort. Unter dem Slogan „Deine Stadt. Deine Lieblingsläden. Live und online.“ und dem Logo „LOVE LOCAL – Einkaufen in Hannover“ appelliert die Stadt in Anzeigen an die Bevölkerung, ihre Einkäufe in lokalen Geschäften zu tätigen. Das Motiv wird bis Dezember in verschiedenen Medien in Hannover platziert, darunter Monats- und Stadtteilmagazine, die Bildschirme in der Markthalle und das hannoversche Fahrgastfernsehen. Mit Kosten von rund 16.000 Euro zielt die Kampagne darauf ab, den Einzelhandel vor Ort zu unterstützen und das Bewusstsein der Hannoveraner für ihre Stadt zu stärken.
„Wer lebendige Stadtteile und eine pulsierende Innenstadt haben möchte, sollte den lokalen Handel aktiv unterstützen“, betont Anja Ritschel, Dezernentin für Wirtschaft und Umwelt. Sie fährt fort: „Ohne Einkäufe, sei es digital oder im Ladengeschäft, kann der lokale Handel nicht überleben. Die großen Online-Anbieter machen es uns sehr einfach, von zu Hause aus zu bestellen. Aber es hat Konsequenzen für unsere Stadt, wenn alle nur bei den großen Anbietern digital einkaufen. Denn wir möchten weder auf Ladengeschäfte noch auf eine lebendige Innenstadt und attraktive Viertel verzichten. Als Stadtverwaltung wollen wir daher aktiv für unsere lokale Infrastruktur werben.“
Die Stadtverwaltung startete die Kampagne „Lokalen Handel stärken“ erstmals zur Weihnachtszeit 2022 und setzt sie nun fort.
„Auch in der List begrüßen wir die Kampagne der Stadtverwaltung. Wir hoffen, das Bewusstsein für die hohe Einkaufsqualität in unserem Stadtteil zu stärken. Die soziale Komponente des direkten Miteinanders ist ein wichtiger Faktor“, betont Helga Bretschneider, Kassenwartin des Vereins „Lister Liebling e.V.“, und beobachtet: „Auch in unserem Stadtteil spüren wir deutlich die Veränderungen im Einkaufsverhalten der Kunden.“
Roland Lüning, Erster Vorsitzender des Vereins für Gewerbe und Industrie Misburg-Anderten e.V. (VGI), unterstreicht: „Geschäfte leben von ihren Kunden. Hier in unserem Stadtteil bieten wir nicht nur gute Produkte, sondern auch eine kompetente und persönliche Beratung. Damit schaffen wir einen Mehrwert für unsere Kunden.“
Nur mal kurz was erledigen und Kind oder Hund so lange im Auto zurücklassen – noch ist es ja nicht so heiß. Das ist ein gefährlicher Irrtum! Bereits im Frühling kann das Auto zur Hitzefalle werden. Schon bei 20 Grad Außentemperatur heizt die Sonne den Innenraum stark auf. Das kann lebensgefährlich sein.
Bei Sonnenschein wird es schon im Frühling im Auto schnell sehr heiß. Selbst bei einer Außentemperatur von nur 20 Grad wird im Innenraum nach weniger als 30 Minuten die 35-Grad-Marke überschritten. Nach einer weiteren halben Stunde sind es dort bereits über 45 Grad.
Kinder und Tiere sollten deshalb auch im Frühling nicht allein im Auto gelassen werden, auch nicht für kurze Zeit. Die zunehmende Hitze im Fahrzeug kann für sie gefährlich werden, im Extremfall sogar lebensbedrohlich.
An heißen Sommertagen heizt sich das Fahrzeug in der prallen Sonne noch viel schneller auf. Pro Minute wird es im Innenraum bis zu einem Grad wärmer. Schon nach 10 Minuten kann es im Auto gefährlich heiß werden.
Außentemperatur und Temperatur im Fahrzeuginneren nach Minuten
Bei einer Außentemperatur von 20 Grad zeigt das Thermometer nach 5 Minuten im Auto bereits 24 Grad an, nach 10 Minuten 27 Grad, nach 36 Minuten wird es schon mit 36 Grad heiß und nach 60 Minuten ist ein lebensbedrohlicher Wert von 46 Grad erreicht.
Eine Außentemperatur von 30 Grad heizt den Innenraum des Fahrzeugs schon nach 30 Minuten auf gefährliche 46 Grad auf. Nach nur 5 Minuten wird aus einer Außentemperatur von 36 Grad eine Innenraumhitze von 40 Grad, nach 60 Minuten sind es extreme 62 Grad im Fahrzeuginneren.
Europas Börsen haben am Pfingstmontag in einem impulsarmen Handel mit Verlusten geschlossen. Ein Durchbruch im US-Schuldenstreit konnte die Kurse nur anfangs noch etwas nach oben bewegen, nachdem die Hoffnung darauf am Freitag im späteren Handel die Kurse schon angetrieben hatte.
Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) fiel letztlich um 0,4 Prozent auf 4320,01 Punkte. Der französische CAC 40 gab um 0,23 Prozent auf 7303,81 Zähler nach. Impulse von den Börsen in London und New York fehlten, denn dort wurde am Montag jeweils feiertagsbedingt nicht gehandelt.
Ein Zahlungsausfall der USA mit möglichen negativen Folgen für die Weltwirtschaft wird wohl in letzter Minute vermieden. US-Präsident Joe Biden und der republikanische Verhandlungsführer Kevin McCarthy besiegelten am Wochenende einen Kompromiss, der eine zur Aussetzung der US-Schuldenobergrenze bis 2025 vorsieht im Gegenzug zu deutlichen Kürzungen bei den Ausgaben.
Auch wenn das Vorhaben noch vom Kongress abgesegnet werden muss, glaubt der Marktbeobachter Frank Sohlleder vom Broker ActivTrades, dass nun hinsichtlich der US-Schuldenthematik Ruhe einkehrt. Anleger hätten eine Lösung bereits antizipiert.
Eine positive Ausnahme in der Sektorwertung waren am Montag vor allem die Sektoren Versicherungen, Versorger sowie Öl- und Gaswerte, deren Branchenindizes jeweils um etwas mehr als 0,1 Prozent stiegen.
Banken und Technologiewerte dagegen standen bei Anlegern nicht in der Gunst. Deren Branchenindizes fielen um bis zu 0,65 Prozent. Mit BBVA, Santander und ING (ING Group) gehörten einige Finanzwerte im EuroStoxx mit bis zu 1,7 Prozent zu den klarsten Verlierern.
Noch größer waren die Kursverluste im Eurozonen-Leitindex bei dem Tech-Investor Prosus. Dies wurde mit einer Kursschwäche beim Kerninvestment Tencent in Zusammenhang gebracht. Dessen Aktien waren zuvor in Hongkong der generellen Marktschwäche gefolgt.