Metamorphose: wabernde Hülle wird zur straffen Blase
HANNOVER. Stethoskope kennt fast jede/r. Stethoskope sind Diagnosewerkzeuge zur Beurteilung von Schallphänomenen im Innern von Hohlkörpern und werden häufig von Ärzten verwendet. Doch was ein Städtoskoop ist, das wissen bisher noch nicht soviele Menschen. Das Städtoskoop ist ein zukünftiger mobiler (Kultur-)Ort in einer straffen Blase, die als wabernde Hülle ihre Gestalt als Veranstaltungsort annimmt. Der als begehbare Skulptur bezeichnete (Kultur-)Ort ist ein Projekt vom Raumlabor Berlin. Am gestrigen Dienstag (28.03.) konnte diese Metamorphose von der wabernden Hülle zur straffen Blase in der Sophienstraße, im Teilstück zwischen Prinzenstraße und Schiffgraben, beobachtet werden. Mit einer Performance unter Begleitung dröhnend-pulsierender Dudelsack-Klänge, gespielt von Kristina Künzel, wurde der mobile Veranstaltungsort aufgeblasen. Die Performance wurde vom Kollektiv AG/CO Anna Grunemann und Christiane Oppermann entwickelt. „Gemeinsam erfühlen wir den Puls unserer Stadt – an unterschiedlichen Orten, mit unterschiedlichen Formaten und Erlebnissen im öffentlichen Raum im Städtoskoop“, beschreibt Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf die Idee hinter dem Projekt und fährt fort: „Wir bringen Kultur auf die Straße und stellen kulturelle Verbindungslinien zwischen der Innenstadt und den Stadtteilen her.“ Es ist nämlich beabsichtigt, dass die „Bubble“ von April bis Mai in verschiedenen Stadtteilen aufgeblasen wird und ein umfangreiches Kulturprogramm angeboten werden soll.
Seit über 40 Jahren sind The Sisters of Mercy aktiv, seit mehr als 30 Jahren haben sie keine Musik mehr veröffentlicht. Bis heute ist die Band um Mastermind Andrew Eldritch die Messlatte, wenn es um Gothic Rock geht – auch wenn dem Briten selbst diese Einordnung nicht so recht behagt. Der Name geht wahlweise zurück auf einen Song von Leonard Cohen, auf ehrwürdige Nonnen oder auf Prostituierte. Ein Teil Punk, ein Teil Psychedelic, ein Teil Industrial, ein Teil David Bowie und ein paar würzige Beigaben aus weiteren Genres waren nötig um Anfang der 80er einen komplett neuen Stil zu schaffen. Zusammen mit Bands wie Bauhaus, Joy Division, Red Lorry Yellow Lorry oder The Cure bildeten die Gnadenschwestern ein stabiles Grundgerüst, auf dem Generationen von Musiker*innen aufbauen konnten.
Inzwischen sind Eldritch und der Drumcomputer Doktor Avalanche am Schlagzeug die einzigen verbliebenen Mitglieder aus der alten Zeit. Was dem Sound von The Sisters of Mercy keinen Abbruch tut. Auch ohne neue Songs ist dieses musikalische Projekt in seinen wechselnden Besetzungen – zuletzt kam 2019 mit Dylan Smith ein neuer Gitarrist dazu – ein Garant für grandiose Konzerterlebnisse und Abende, die niemals auch nur im Ansatz so etwas wie Nostalgie verströmen. Dafür sorgen die fantastischen Coverversionen und natürlich die alten und trotzdem ewig frischen Songs dieser Legenden.
Als Special Guests kommen dieses Mal VirginMarys mit auf Tour. Das Duo aus Macclesfield überzeugt mit roher Kraft, riesigen Riffs und brechender Musikalität. Schlagzeuger Danny Dolan und Gitarrist/Sänger Ally Dickaty haben nach drei erfolgreichen Alben und dem Abgang von Bassist Matt Rose beschlossen, die nächste Phase der Band als Power-Duo anzugehen und diese Tour ist die erste Gelegenheit, sie in diesem Format zu sehen.
Präsentiert wird die Tour von Sonic Seducer, Classic Rock, piranha, START und laut.de.
The Sisters Of Mercy
Support VirginMarys
29.09.2023 Münster – Jovel Music Hall
02.10.2023 Hannover – Capitol
03.10.2023 Hamburg – Docks
05.10.2023 Berlin – Columbiahalle
06.10.2023 Leipzig – Haus Auensee
08.10.2023 Köln – Carlswerk Viktoria
09.10.2023 Wiesbaden – Schlachthof
14.10.2023 Würzburg – Posthalle
15.10.2023 Stuttgart – LKA Longhorn
Tickets für die Shows gibt es ab Freitag, den 31. März um 10 Uhr für 35,00 Euro zzgl. Gebühren an allen bekannten CTS-VVK Stellen sowie unter der Hotline 01806 – 570070 (0,20€/Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,60€/Anruf), auf fkpscorpio.comund eventim.de.
Nach dem erfreulichen Wochenbeginn hat sich die Aufwärtsbewegung an Europas Börsen am Dienstag merklich abgeschwächt. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) konnte die Gewinne aus dem frühen Handel nicht halten, zum Börsenschluss schmolz das Plus auf 0,09 Prozent auf 4168,21 Punkte fast komplett zusammen. Zu Handelsbeginn hatte der Aufschlag noch rund ein Prozent betragen.
Börsianern zufolge ist die Verunsicherung rund um die Bankenbranche noch immer groß. Die Übernahme der kollabierten Silicon Valley Bank (SVB) durch die First Citizens Bankshares habe die Nerven der Investoren zwar etwas stabilisiert, eine generelle Vorsicht dürften den Finanzmärkten aber erhalten bleiben, schrieb Analystin Susannah Streeter vom Investmenthaus Hargreaves Landsdown.
Der französische Leitindex CAC 40 schloss 0,14 Prozent höher bei 7088,34 Punkten, während der britische FTSE 100 um 0,17 Prozent auf 7484,25 Zähler zulegte.
Der Bankensektor zeigte zwar mit plus 0,6 Prozent eine freundliche Tendenz. Es gab aber erneut skeptische Stimmen: „Auch wenn wir aktuell eine andere Situation als 2008 haben, ist das Vertrauen in die Banken erschüttert“, merkte Chris Iggo, leitender Investmentchef bei Axa Investment an. „Es könnten weitere Probleme drohen, weil Anleger Banktitel verkaufen und um ihre Einlagen fürchten. Für Investoren kommt es jetzt darauf an, ob aus einem systemischen Zinsschock ein Kreditschock wird.“
Ansonsten waren kursbewegende Meldungen rar gesät. Aktien des Spirituosenherstellers Diageo gehörten zu den Verlierern mit Abgaben von knapp einem Prozent. Nach zehn Jahren an der Spitze zieht sich Ivan Menezes aus dem Unternehmen zurück. Nachfolgerin wird zum 1. Juli Debra Crew, derzeit im Vorstand für das operative Geschäft verantwortlich. Die Analysten von RBC bezeichneten den Abgang des „hervorragenden“ Unternehmenslenkers Menezes als schmerzlichen Verlust für den Konzern.
Deutliche Verluste verzeichneten einmal mehr die Immobilienwerte. Damit entpuppte sich die jüngste Erholung des gebeutelten Sektors als Eintagsfliege. Zinssorgen machen der Branche schon seit geraumer Zeit zu schaffen. Das gilt auch für die Technologiewerte, die ebenfalls Verluste verzeichneten und damit den Vorgaben der Nasdaq folgten. Aktien des Chip-Ausrüsters und Schwergewichts ASML (ASML NV) verloren knapp drei Prozent.
Gegen 16.30 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Brand in einer Kleingartenkolonie an der Voltmerstraße in Hannover-Hainholz alarmiert. Dort stand eine Gartenlaube in Brand und die Flammen schlugen auch auf ein dicht angrenzendes Gartenhaus über.
Im Verlauf der Löscharbeiten fanden die Brandbekämpfer der Feuerwehr eine Leiche in der Gartenlaube. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache und des Todesfalles aufgenommen.
Neben der Berufsfeuerwehr der Landeshauptstadt Hannover und dem Rettungsdienst war auch die Ortfeuerwehr (Freiwillige Feuerwehr) Vinnhorst an dem Einsatz in Hainholz beteiligt.
Abschluss des Projekts „Stadtgrün – Artenreich und Vielfältig“:Neuer „Natur-Parcours“ im Grünzug Roderbruch komplettiert
Der „Natur-Parcours“ im Roderbruch hat neue Informationsschilder bekommen, die über Entwicklung und Bedeutung des drei Kilometer langen und 25 Hektar umfassenden Grünzugs Auskunft geben. Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel hat an diesem Dienstag (28. März) symbolisch eine große, aus Holz gestaltete Info-Tafel am östlichen Ende des Grünzugs am Mittellandkanal enthüllt. Eine weitere Tafel steht am westlichen Ende des Parcours an der Eilenriede. Zudem geben ab sofort weitere zehn Schilder auf der Strecke des Grünzugs Auskunft über die Teilmaßnahmen. Dies markierte zugleich den offiziellen Abschluss des mehrjährigen Projekts „Stadtgrün – Artenreich und Vielfältig“, in dessen Zuge Flora und Fauna in diesem Bereich natürlich entwickelt wurden.
Im Rahmen dieses Verbunds mit anderen bundesdeutschen Städten hatte die Landeshauptstadt Hannover von 2016 bis 2021 ein Pilotprojekt mit dem Titel „Förderung der biologischen Vielfalt durch naturnahe Pflege im Grünzug Roderbruch“ ins Leben gerufen. Auf rund 1,3 Hektar ausgewählten Flächen dieses Bereichs wurde die biologische Vielfalt durch die naturnahe Pflege von Rasen, Wiesen und Säumen gefördert. Zu dieser naturnahen Pflege gehören unter anderem veränderte Mäh-Zeitpunkte und Häufigkeiten sowie der Einsatz anderer Geräte.
„Vor dem Hintergrund, dass die Artenvielfalt gerade auch von Insekten stetig abnimmt und deren Lebensräume und Nahrungsgrundlagen verloren gegangen sind, ist es wichtig gegenzusteuern. Dies ist mit dem Projekt in hervorragender Weise gelungen“, sagt Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel. „Wichtig ist aber auch, die Maßnahmen für den Erhalt und die Wiedergewinnung natürlicher Lebensräume zu dokumentieren und alle Interessierten zu informieren. Deshalb freue ich mich, dass wir nun die Infotafeln komplettiert haben.“
Mehr natürlicher Raum für Flora und Fauna
Während des Projekts hat die Stadt im Rahmen eines Monitorings floristische und faunistische Daten erfasst und in Hinblick auf die biologische Vielfalt ausgewertet. Ziel war es, naturnahe und strukturreiche Bereiche zu entwickeln, um die biologische Vielfalt der Flora und Fauna zu fördern. Gleichzeitig sollten bereits vorhandene Flächen für Spiel- und Sportaktivitäten und für die Erholung nicht in ihrer Nutzung eingeschränkt werden. Die Maßnahmen haben schon Früchte getragen: Es gibt weiterhin Rasenflächen, aber diese wechseln sich mit Wildblumenwiesen, Gehölzinseln und Staudenstreifen ab. Es wurden neue Obstbäume (Äpfel, Pflaumen, Birnen und Quitten) gepflanzt, Lesesteinriegel angelegt und Insektennisthilfen an hohen Robinienholzpfählen angebracht. Diese Maßnahmen dienen dazu, die biologische Vielfalt in dem Grünzug zu erhöhen und die Wanderbewegung der Tiere und Pflanzen in die Umgebung zu fördern.
Informationsstandorte mit Verweilmöglichkeit
Der entstandene „Natur-Parcours“ und die Informationsstelen sind mit insgesamt 25 Bildtafeln bestückt, die mit Texten und Fotos über die im Grünzug im Rahmen des Projektes realisierten Naturschutzmaßnahmen informieren und fachliche Zusammenhänge erläutern. Darüber hinaus laden die Standorte mit Bänken zum Verweilen und Betrachten ein. Nachdem eine der Holzstelen im Jahr 2022 einem Brand zum Opfer fiel, wurden die Informationstafeln komplettiert und konnte der „Natur-Parcours“ nun offiziell eröffnet werden.
Auch an den zehn Maßnahmenflächen im Grünzug befinden sich auf der drei Kilometer langen Strecke zehn umfangreich bebilderte Informationstafeln, die bereits im Sommer des Jahres 2022 aufgestellt wurden. Auf den Tafeln werden die Hintergründe für die naturnahe Grünflächenunterhaltung und die dafür erforderlichen, im Rahmen des Pilotprojektes „Förderung der biologischen Vielfalt durch naturnahe Pflege im Grünzug Roderbruch“ dort umgesetzten Maßnahmen erläutert und auf den Flächen vorkommende Tier- und Pflanzenarten in Bild und Text dargestellt.
Verbundprojekt mit anderen Städten
Hannover hat die Handlungsanleitungen für die ökologische Grünflächenpflege im Verbundprojekt „Stadtgrün – Artenreich und Vielfältig“ mit den Städten Frankfurt am Main, Wernigerode, Neu-Anspach und Kirchhain sowie mit dem Bündnis Kommunen für Biologische Vielfalt und der Deutschen Umwelthilfe entwickelt. Gemeinsam wurden die Kriterien und Bewertungen für das dreistufige Label „Stadtgrün naturnah“ erstellt.
Die Erfahrungen und Ergebnisse des Pilotprojekts fließen in die Unterhaltungsvorgaben für die Pflege weiterer öffentlicher Grünflächen im hannoverschen Stadtgebiet ein. Sie sollen aber auch Vorbild für ökologische Grünflächenpflege in anderen Kommunen sein. Städtische Mitarbeiter*innen erhalten Schulungen, um sich mit den neuen Praktiken vertraut zu machen.
Für ihr „vorbildliches ökologisches“ Grünflächenmanagement wurde die Landeshauptstadt Hannover 2018 erstmals mit dem Label „Stadtgrün naturnah“ in Gold ausgezeichnet. Die fortwährenden Anstrengungen des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün, durch Maßnahmen und neue Grünflächen-Programme die gleichbleibend hohe Qualität der städtischen Grünflächen zu erhalten und zu fördern, führten nach einer Überprüfung im Jahr 2022 erneut zur Vergabe des Labels „Stadtgrün naturnah“ in Gold.
Das Verbundprojekt „Stadtgrün – Artenreich und Vielfältig“ wurde durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit 243.300 Euro aus finanziellen Mitteln der nationalen Biodiversitätsstrategie des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) gefördert. Koordinator*innen sind die Kommunen für Biologische Vielfalt und die Deutsche Umwelthilfe e.V.
Führungen und weitere Infos
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Grünes Hannover“ werden am 10. und 16. Mai zwei Themenführungen entlang des „Natur-Parcours“ im Grünzug Roderbruch geplant. Näheres hierzu ist in Kürze online unter www.hannover.de/gruenes-hannover zu finden. Weitere Informationen zu dem Projekt „Stadtgrün – Artenreich und Vielfältig“ bietet die Seite www.hannover.de/stadtgruen-artenreich.
Vom wabernden Organismus hin zur straffen Blase – Performance begleitet Metamorphose des Städtoskoop
Die Metamorphose der Hülle vom wabernden Organismus hin zur straffen Blase, dem zukünftigen mobilen (Kultur-)Ort Städtoskoop, haben am heutigen Dienstag (28. März) fünf Performerinnen unter Begleitung dröhnend-pulsierender Dudelsack-Klänge, gespielt von Kristina Künzel, in der Sophienstraße, im Teilstück zwischen Prinzenstraße und Schiffgraben begleitet. Entwickelt wurde die Performance vom Kollektiv AG/CO Anna Grunemann und Christiane Oppermann. Das Städtoskoop ist eine begehbare Skulptur von Raumlabor Berlin.
„Gemeinsam erfühlen wir den Puls unserer Stadt – an unterschiedlichen Orten, mit unterschiedlichen Formaten und Erlebnissen im öffentlichen Raum im Städtoskoop“, beschreibt Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf die Idee hinter dem Projekt und fährt fort: „Wir bringen Kultur auf die Straße und stellen kulturelle Verbindungslinien zwischen der Innenstadt und den Stadtteilen her.“
Eröffnung am 31. März –im Innenraum nur für geladene Gäste
Am 31. März um 19 Uhr feiern Oberbürgermeister Belit Onay und Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf gemeinsam mit Musiker*innen des Orchester im Treppenhaus die Eröffnung mit geladenen Gästen im Innenraum (maximal 100 Personen) unter dem Motto „Raus aus der Bubble“. Wegen der transparenten Hülle und akustischer Übertragung kann dem Programm an diesem Abend und allen anderen Terminen des Städtoskoop auch von außen gefolgt werden. Bis zum 2. April bleibt die Bubble im Kulturdreieck in der Sophienstraße.
Danach mäandert das Städtoskoop bis zum 5. Mai als mobiler Kulturort im öffentlichen Raum für unzählige Aktivitäten durch das Stadtgebiet: Vom 13. bis 15. April steht sie im Vahrenwalder Park, vom 17. bis 19. April auf dem Sahlkampmarkt und vom 21. bis 23. April in Döhren auf dem Fiedeler Platz. Vom 24. bis 26. April wird sie bespielt vom Kulturbüro Misburg-Anderten auf dem Platz der Begegnung in Misburg, vom 28. bis 30. April steht sie auf dem Köbelinger Markt und vom 2. bis 5. Mai organisieren die Stadtteilzentren Ricklingen und Weiße Rose Mühlenberg die Freifläche zero:e Park in der Rehre in Wettbergen.
An allen Standorten gibt es vom Orchester im Treppenhaus und der Hörregion Hannover ein Hörbild vom Sehen und Wünschen. Bitte Handy und Kopfhörer mitbringen.
Das Programm ist vielfältig. Es gibt Aufführung, Theater, Performance, Zirkus, Vortrag, Lesung, Gespräch, Austausch, Diskussion, Trommeln, Rhythmus, Musik, Chor, Konzert, Picknick, Abendessen und Tanz. Der Eintritt ist frei. Es ist keine Anmeldung erforderlich — außer bei entsprechend gekennzeichneten Veranstaltungen.
Ziele
Mit dem Städtoskoop verbindet die Stadt verschiedene Ziele: Zum einen setzt sie damit das Ziel „Sichtbarmachung von Kultur im Stadtteil“ aus dem Kulturentwicklungsplan 2030 (KEP) um. Zweitens bietet sie ein niedrigschwelliges Kunst- und Kulturangebot an ungewöhnlichen Orten im öffentlichen Raum. Dabei dient die Bubble auf ihrer Tour auch als Community Space. Zudem stellt sie lebendige Verbindungen zwischen Innenstadt und Stadtteilen her.
Eine Veranstaltung der Landeshauptstadt Hannover. Für die Organisation zeichnen das Kulturmanagement und Stadtteilkultur verantwortlich. Der Initiator ist Thomas Posth, freiberuflicher Dirigent, Cellist, Konzertdesigner und Gründer des Orchesters im Treppenhaus.
Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Montag einen Teil ihrer Verluste vom Freitag wettgemacht. Unterstützend wirkte einmal mehr die New Yorker Wall Street. Dort hatte der Dow Jones bereits vor dem Wochenende nach anfänglichen Verlusten zur Erholung angesetzt und legte zum Wochenbeginn noch etwas weiter zu.
Während die Nachricht von der Übernahme der kollabierten Silicon Valley Bank in den USA das Risiko einer weiteren Eskalation der Bankenkrise milderte, habe der Ifo-Index für Vertrauen der Anleger in die deutsche Wirtschaft gesorgt, kommentierte Marktanalyst Jochen Stanzl von CMC Markets.
Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) schloss mit einem Plus von 0,82 Prozent auf 4164,62 Zähler, nachdem der Leitindex der Euroregion am Freitag 1,82 Prozent verloren hatte. In Paris gewann der CAC 40 am Montag 0,90 Prozent auf 7078,27 Punkte. Der britische FTSE 100 zog um 0,90 Prozent auf 7471,77 Punkte an.
Für Clifford Bennett vom Broker ACY Securities bleiben die jüngsten Turbulenzen im Bankensektor der USA und in der Schweiz ein Beweis für „den anhaltenden und wachsenden Druck auf das Bankensystem in den großen westlichen Volkswirtschaften.“ Dabei sei im gegenwärtigen Klima keines der Institute „immun“, warnte er.
Zum Wochenstart beruhigte sich die Lage auch für die europäischen Banken. Der Stoxx Europe 600 Banks zählte mit plus 1,4 Prozent zu den größten Gewinnern unter den Branchen. Die Branchenvertreter im EuroStoxx 50 schlugen sich zum Teil noch besser: So legten ING, BBVA, Santander und BNP Paribas zwischen 1,8 bis 2,6 Prozent überdurchschnittlich zu.
Das stärkste Anlegerinteresse zogen aber in Europa Pharmawerte auf sich. Der Branchenindex (STOXX EU600 Health Care) stieg um 1,9 Prozent. Positive Nachrichten aus der Schweiz stützten: An der Züricher Börse gewannen die Aktien von Novartis nach einem Studienerfolg mit dem Brustkrebsmedikament Kisqali 7,7 Prozent und sprangen so auf den höchsten Stand seit Anfang Februar. Eine Zulassung als ergänzende Brustkrebstherapie würde das Marktpotenzial deutlich vergrößern, schrieb Analyst Damien Choplain am Morgen in seiner ersten Reaktion. Analyst Peter Welford von Jefferies sprach von einem „klinisch bedeutsamen Nutzen für eine breite Bevölkerungsgruppe“ und sieht eine 6-Milliarden-Dollar-Marktchance.
Zapreva: „Strategische Weichen für erfolgreiche Zukunft der enercity sind gestellt“
HANNOVER.
Enercity, einer der führenden Energiedienstleister in Deutschland, wird zum Jahresende eine bedeutende Veränderung erleben.
Die Vorsitzende des Vorstands Dr. Susanna Zapreva wird das Unternehmen verlassen und in den Vorstand des größten börsennotierten Energieunternehmens Österreichs, der Verbund AG, wechseln.
Unter der Führung von Dr. Zapreva hat die enercity AG in den letzten acht Jahren eine beeindruckende Leistung erbracht und sich nachhaltig als einer der führenden Energiedienstleister in Deutschland aufgebaut.
Die enercity AG hat ihr Konzern-EBIT im Vergleich zu 2016 schnell verdreifacht und einen Umsatz von 8,1 Milliarden Euro erzielt.
Anja Ritschel, Aufsichtsratsvorsitzende der enercity AG, bedankt sich im Namen des gesamten Aufsichtsrates bei Dr. Ritschel betont, dass die Kundenorientierung unter der Führung von Dr. Zapreva eine neue Bedeutung gewonnen hat und dass sie ihren Weggang sehr bedauern.
Dr. Zapreva bedankt sich beim Aufsichtsrat der enercity, insbesondere bei Anja Ritschel, für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Sie freut sich darauf, die neuen Aufgaben in Wien anzugehen, betont jedoch auch, dass es ihr große Freude bereitet hat, gemeinsam mit dem enercity-Team die strategischen Weichen für die erfolgreiche Zukunft von enercity richtig zu stellen.
Bis zum Jahresende wird Dr. Zapreva ihre Tätigkeit bei der enercity AG mit vollem Einsatz ausüben. Die Entscheidung über ihre Nachfolge wird der Aufsichtsrat der enercity AG zu gegebener Zeit bekanntgeben.
Die enercity AG ist zuversichtlich, dass sie auch in der Zukunft eine führende Rolle im Energiesektor spielen wird und dass die strategischen Weichen für eine erfolgreiche Zukunft bereits gestellt sind.
„Wir brauchen Milliarden-Investitionen in den Netzausbau“
LEHRTE.
Der Netzausbau ist entscheidend für die Energiewende in Deutschland und den Übergang zu einer vollständig auf erneuerbaren Energien basierenden, klimaschützenden Energieversorgung. Niedersachsens Energie- und Klimaschutzminister, Christian Meyer, besuchte am Montag (27.März 2023) die Netzleitstelle des Stromübertragungsnetzbetreibers Tennet in Lehrte, um die technischen und genehmigungsrechtlichen Herausforderungen des Netzausbaus zu untersuchen.
Minister Meyer betonte, dass der Netzausbau eine Schlüsselrolle bei der erfolgreichen Umsetzung der Energiewende und der ambitionierten Ausbauziele der erneuerbaren Energien spielt. Neben dem Ausbau von Wind- und Solaranlagen muss auch die Infrastruktur, einschließlich der Übertragungs- und Verteilnetze, ausgebaut werden, um die Offshore-Windenergie und den an Land produzierten Wind- und Sonnenstrom effektiv nutzen und intelligent transportieren zu können. Dies erfordere schnellere Planungs- und Genehmigungsprozesse.
Die EU-Notfallverordnung soll den Bau von Windrädern und den Netzausbau beschleunigen sowie Verfahren vereinfachen und verkürzen. Die Taskforce Energiewende, die von der Landesregierung eingerichtet wurde, wird sich intensiv mit dem Netzausbau beschäftigen.
Minister Meyer begrüßt die Überlegungen der niederländischen und deutschen Regierung zur Übernahme des deutschen Tennet-Stromnetzes durch die Bundesrepublik. Er betonte jedoch auch, dass der Erhalt der Arbeitsplätze bei einer Übernahme wichtig sei. Die Energiewende erforderte insgesamt Milliardeninvestitionen in die Netze.
Tennet ist einer der führenden europäischen Netzbetreiber in den Niederlanden und Deutschland und betreibt 24.500 Kilometer Hoch- und Höchstspannungsleitungen. Das deutsche Tennet-Gebiet ist das flächenmäßig größte der vier hiesigen Betreiber und reicht im Nord-Süd-Korridor von der Nordsee bis zur österreichischen Grenze.
Tennet ist mit Abstand der Stromübertragungsnetzbetreiber in Niedersachsen und bislang für sämtliche Offshore-Netzanbindungen aus der Nordsee verantwortlich.
Am 1. April beginnt die Sommersaison in den Herrenhäuser Gärten
HANNOVER.
Am 1. April beginnt die Sommersaison in den Herrenhäuser Gärten: Die Öffnungszeiten werden wieder ausgeweitet und die Wasserspiele im Großen Garten springen wieder täglich. Auch der Info-Pavillon beendet die Winterpause und bietet täglich von 10 bis 18 Uhr Schönes und Nützliches für den eigenen Garten sowie Pflanzen und ausgefallene Geschenkideen für jeden Anlass.
Prachtvolle Frühjahrsblüher
Mit gut 145.000 im vergangenen Herbst gesetzten Pflanzen entfaltet sich jetzt wieder eine bunte Blütenpracht in den Schmuckbeeten der Herrenhäuser Gärten – kunstvoll komponiert, nach Plan gepflanzt und liebevoll gepflegt. Die ersten Narzissen, Hyazinthen und Kaiserkronen blühen bereits, Tulpen in vielen Farben und Formen folgen in Kürze. Im Berggarten, in dem „Paradies“ genannten Gartenteil, hat die Magnolienblüte begonnen und bietet strahlend weiße Blickfänge. Es grünt und blüht überall, jede Woche lassen sich neue Motive und frisch erblühte Pflanzen entdecken.
Fotoausstellung im Berggarten
Noch bis Ende April sind im Subtropenhof des Berggartens die schönsten Garten- und Naturfotos der Welt zu sehen, gekürt im Wettbewerb „International Garden Photographer of the Year“.
Bauzaun als Ausstellungsfläche
Eine Dauerausstellung am Bauzaun zeigt anhand zahlreicher Bilder, was die Besucher*innen im neuen Ausstellungshaus erwartet. Am Standort des alten Kanarenschauhauses entsteht ein dreiteiliges Gebäude für Pflanzen der Kanaren, wechselnde Ausstellungen und die tropische Riesenseerose. Im Winter werden als zusätzliche Attraktion Schmetterlinge Einzug halten.
Neue Ausstellung im Museum
Auch das Museum Schloss Herrenhausen ist ab April wieder täglich geöffnet. Im Westflügel widmet sich die neue Sonderausstellung „Natur ist Kultur“ dem Verhältnis des Menschen zur Natur. Dies Ausstellung ist ab 2. April zu sehen.
Öffnungszeiten und Preise
Im April öffnen der Große Garten und der Berggarten täglich von 9 bis 19 Uhr, letzter Einlass ist um 18 Uhr. Die Wasserspiele im Großen Garten springen täglich von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen nachmittags schon ab 14 Uhr. Der Infopavillon ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das Museum Schloss Herrenhausen samt Schloss-Shop öffnen von 11 bis 18 Uhr.
Der Eintritt für die Gesamtkarte (Großer Garten, Berggarten und Museum) beträgt 8 Euro, ermäßigt 5 Euro. Kinder unter 12 Jahren haben freien Eintritt. Im Berggarten beträgt der Eintritt 3,50 Euro, ermäßigt 1,50 Euro. Alle Preise und Ermäßigungen sind unter herrenhausen.de zu finden.
Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat
HANNOVER. Am Sonnabend (25.03.) hat die diesjährige Katastrophenschutzübung der Feuerwehr der Landeshauptstadt Hannover stattgefunden. Als Übungsszenario wurde ein langanhaltender Stromausfall und damit verbunden die Notwendigkeit der Kraftstoffversorgung der Einheiten von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katstrophenschutz sowie von wichtigen Einrichtungen der kritischen Infrastruktur angenommen. Für eine derart komplexe Einsatzlage besteht bei der Feuerwehr Hannover als zuständige Katastrophenschutzbehörde seit längerem eine dezidierte Einsatzplanung, welche auch regelmäßig auf Aktualität überprüft wird. Nun konnte diese theoretische Planung erstmalig praktisch unter Einbindung aller erforderlichen Komponenten erprobt werden. Die bei der Übung erfolgte praktische Erprobung wird nun ausgewertet. Die aus der Übungsauswertung gewonnenen Erkenntnisse werden in die Einsatzplanung einfließen. So kann das bestehende Konzept durch die gewonnenen Erfahrungen sukzessive noch weiter optimiert werden.