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Mittwoch, Oktober 28, 2026

Aktuelle lokale Nachrichten und regionale News aus Kultur, Sport, Wirtschaft, Politik und Unterhaltung.

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Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 21.April 2023

Indizes vom 20.04.2023 © finanzen.net
Indizes vom 20.04.2023 © finanzen.net

Marktberichte der Börse Frankfurt

FRANKFURT/MAIN.

Europas zuletzt gut gelaufene Börsen haben am Donnerstag ihre Konsolidierung fortgesetzt. „Sowohl Käufer als auch Verkäufer halten sich zurück, der Markt befindet sich weiterhin in einer Patt-Situation“, stellte Kapitalmarktmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets fest.

Auch mangels positiver Impulse von den schwächelnden US-Märkten schloss der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) mit einem Minus von 0,20 Prozent bei 4384,86 Punkten. Damit behauptet sich der Eurozonen-Leitindex aber weiter auf dem höchsten Bewertungsniveau seit Anfang 2022. Der französische CAC 40 sank um 0,14 Prozent auf 7538,71 Punkte, während der britische FTSE 100 mit 7902,61 Zählern ein Plus von 0,05 Prozent schaffte.

Enttäuschende Quartalszahlen des US-Elektroautobauers Tesla überlagerten positive Nachrichten aus der europäischen Fahrzeugbranche: Im marktbreiten Stoxx Europe 600 büßte der Subindex der Autobauer und zulieferer als größter Verlierer 3,7 Prozent ein. Renault-Titel verloren am Cac-Ende acht Prozent, obwohl die Franzosen mit einem starken Umsatzplus für das erste Quartal die Erwartungen übertroffen hatten. Thema waren auch hier die Preissenkungen für E-Autos.

Die Aktien von Volvo schafften indes ein Plus von einem Prozent. Der schwedische Lastwagen- und Bushersteller rechnet branchenweit mit einem stärkeren Absatz schwerer Lkw. Die Quartalszahlen zeigten beeindruckend, dass Volvo die Erwartungen auf breiter Basis übertroffen habe, betonte Analyst Nick Housden von der Bank RBC. Alle Sparten hätten beim bereinigten operativen Gewinn besser als prognostiziert abgeschnitten.

Gut kamen auch die Zahlen von L’Oreal (LOréal) an. Eine starke Nachfrage nach Make-up und Hautpflege-Produkten hatte dem französischen Kosmetikkonzern einen überraschend guten Start ins Jahr beschert. Die Aktie stieg um 1,7 Prozent und beflügelte den Index der Konsumgüter, der um 0,7 Prozent zulegte.

Weniger Zuspruch fanden die Zahlen von Nokia. Der Netzwerkausrüster war überraschend schwach ins Jahr gestartet. Die Aktien sackten am EuroStoxx-Ende um 8,7 Prozent ab.

(Quelle:finanzen.net)


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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 20.April 2023

Blaulicht eines Polizeifahrzeuges
Tägliche aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Ahlem: Raub unter Jugendlichen an einer Bushaltestelle – Zeugen gesucht

Am Abend des 15.04.2023 haben mehrere Jugendliche versucht, einen 15-Jährigen und einen 13-Jährigen an einer Bushaltestelle an der Mönckebergstraße in Hannover-Ahlem auszurauben. Die Polizei fahndete nach den Tätern und stellte vier Jungs, die nun als tatverdächtig gelten. Die Polizei sucht nun Zeugen, die die Tat beobachtet haben und zur Aufklärung beitragen können.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand des Polizeikommissariats (PK) Seelze standen der 15-Jährige und der 13-Jährige am 15.04.2023 gegen 19:15 Uhr an einer Bushaltestelle an der Mönckebergstraße in Höhe des Willy-Spahn-Parks.

Eine Gruppe mehrerer Jugendlicher kam auf die beiden zu und stellte sich bewusst so vor sie, dass ein Ausweichen nicht mehr möglich war. Aus der Gruppe seien dann aggressive Forderungen gekommen, Geld auszuhändigen, gefolgt von Schubsern.

Einer der Angreifer habe dann ein Pfefferspray drohend in Richtung der beiden Angegriffenen gehalten, ein anderer habe vor derer beiden Gesichtern mit einem Schraubendreher herumgefuchtelt.

Als der Bus eintraf, stiegen alle Jugendlichen in Richtung Seelze ein, ohne dass der 13- und der 15-Jährige Geld ausgehändigt hatten. Die Angreifer setzten sich in den vorderen Bereich des Busses.

Der 13-Jährige und der 15-Jährige saßen weiter hinten in der Nähe anderer Fahrgäste. Ein Jugendlicher aus der Gruppe stieg an der Haltestelle „Seelze-Kastanienplatz“ aus, die Restlichen verließen den Bus an der Haltestelle „Letter-Kurze Wanne“.

Der 15-Jährige und der 13-Jährige gaben an, dass einer der Täter helle Haare und helle Haut hatte, einer anderer schwarze Haut und einen grauen Jogginganzug an und der Rest dunkle Haare hatte.

Zwischen der Richard-Lattorf-Straße und der Wunstorfer Landstraße stellten eingesetzte Fahndungskräfte vier Jugendliche (14, 14, 14 und 15 Jahre alt) sowie drei Kinder (13, 13 und 13 Jahre alt). Die Teilbeschreibung traf auf die vier Jugendlichen zu. Bei den 14-Jährigen fanden die Beamten ein Pfefferspray und zwei Schraubendreher.

Alle sieben Minderjährigen wurden zum Polizeikommissariats Hannover-Limmer gebracht, wo ihre Eltern sie abholen mussten. Um den Tatablauf zu klären und den Tatverdacht gegen die vier Jugendlichen und drei Kinder zu erhärten oder auszuräumen, sucht das ermittelnde PK Seelze Zeugen. Diese werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05137 827-115 zu melden.


Zeugenaufruf: Zwei Pkw in Linden-Mitte durch Brandstiftung beschädigt- Wer kann Hinweise geben?

In der Nacht von Dienstag, 18.04.2023, zu Mittwoch, 19.04.2023, sind ein Smart und ein Mercedes durch einen bislang unbekannten Täter in Brand gesetzt worden. Zuerst brannte der geparkte Smart in der Nieschlagstraße, im Anschluss griff das Feuer auf einen davorstehenden Mercedes über. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Insbesondere mehrere Jugendliche die sich in dem Zeitraum der Brände in der Nähe aufhielten, können möglicherweise zur Aufklärung beitragen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover wurde zunächst der geparkte Smart in der Nieschlagstraße in Linden-Mitte gegen 01:55 Uhr angezündet. Ein Anwohner und ein Taxifahrer nahmen einen lauten Knall wahr, sahen im Anschluss Flammen und informierten umgehend den Notruf. Der Smart geriet in Vollbrand, sodass die Flammen auf einen davor geparkten Mercedes übergingen und diesen ebenfalls beschädigten. Der Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei Hannover ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung. Zeugen, die Hinweise zum Täter oder Tätern geben können, beziehungsweise verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden.


Zeugenaufruf: Handtasche aus Pkw in Hannover-Mitte gestohlen – Wer kann Hinweise geben?

Am Dienstag, 18.04.2023, ist eine Handtasche aus einem in der Kurt-Schumacher-Straße geparkten Mercedes Vito gestohlen worden. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariates Hannover-Mitte parkte ein Ehepaar gegen 13:30 Uhr ihren schwarzen Mercedes Vito mit niederländischem Kennzeichen in der Kurt-Schumacher-Straße. Als das Paar gegen 15:30 Uhr wieder zum Auto zurückkehrte, bemerkte die 55-Jährige, dass ihre Handtasche der Marke „Louis Vuitton“ aus dem Pkw gestohlen wurde. Im Anschluss gingen Beide zum Polizeikommissariat Hannover-Mitte und erstattete Anzeige.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen schweren Diebstahls aus einem Pkw eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Täter oder zur Täterin geben können, bzw. verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Mitte unter der Rufnummer 0511 109-2820 zu melden.


Groß-Buchholz: Seniorin schlägt gleich mehrere Trickbetrüger in die Flucht – Zeugen gesucht

Einer 90-jährigen Seniorin ist es am Dienstag, 18.04.2023, gelungen, innerhalb von einer halben Stunde insgesamt drei Trickdiebe zu entlarven und davonzujagen. Jeder der drei Betrüger versuchte eine andere Diebstahlsmasche bei der resoluten Frau aus Groß-Buchholz, welche sich nicht an der Nase herumführen ließ und standhaft blieb. Die Polizei sucht nach Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover versuchte der erste Trickbetrüger, die 90-Jährige gegen 15:15 Uhr auf dem Weg zu ihrer Wohnung im hannoverschen Stadtteil Groß-Buchholz abzufangen. Der Mann sprach die Seniorin an, gab vor, dass beide sich kennen würden und schlug vor, sich gemeinsam in die Wohnung der Groß-Buchholzerin zu begeben. Diese lehnte vehement ab, sagte dem Mann, dass sie ihn nicht kennt und setzte ihren Weg fort.

Nach kurzer Zeit bemerkte die 90-Jährige, dass sie von einem Pärchen verfolgt wurde. Im Hausflur sprach dann eine Frau, die sich als neue Nachbarin ausgab und sich vorstellen wollte, die Seniorin an. Die 90-Jährige stellte der Frau gezielte Fragen über den Neueinzug, die diese nur zögerlich beantwortete. Im Laufe des Gesprächs wurde der Seniorin klar, dass sie es mit einer Betrügerin zu tun hatte. Die Frau erfand immer weitere Vorwände, um in die Wohnung der Rentnerin zu gelangen. Die Seniorin verweigerte ihr den Zutritt und schlug damit auch die zweite Betrügerin in die Flucht.

Unmittelbar danach erschien ein Mann im Hausflur, den die 90-Jährige kurz zuvor noch mit der Frau gesehen hatte. Dieser gab sich als Ehemann der Frau aus, sagte, dass es einen Wasserrohrbruch gab und forderte die Seniorin dazu auf, in den Keller gehen und ihr Wasser abzustellen. Die Groß-Buchholzerin weigerte sich erneut, zog demonstrativ ihr Mobiltelefon aus der Tasche und begann die Polizei anzurufen, woraufhin die beiden Personen sofort in unbekannte Richtung wegliefen.

Der erste Täter ist circa 1,70 Meter groß, ungefähr 30 Jahre alt und korpulent. Zum Tatzeitpunkt hatte er kurze, glatte, dunkle Haare und trug eine blaue Jeans. Der zweite Mann wird ähnlich beschrieben. Die gesuchte Trickbetrügerin ist circa 1,55 Meter groß und etwa 30 Jahre alt. Ihre rötlichen Haare sind schulterlang und waren zum Tatzeitpunkt zu einem Pferdeschwanz gebunden. Auffällig war, dass ihre Bekleidung einen sehr geringwertigen Eindruck gemacht hat.

Der Zentrale Kriminaldienst Hannover hat Ermittlungen wegen versuchten Diebstahls eingeleitet. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.


Zu erwartende Verkehrsbeeinträchtigungen im Stadtgebiet Hannover für kommenden Samstag aufgrund der Demonstration „Leinemasch bleibt“

Für den kommenden Samstag, 22.04.2023, ist bei der Versammlungsbehörde eine Demonstration für die Innenstadt von Hannover über die B6 bis nach Ricklingen angezeigt worden. Es wird mit Teilnehmendenzahlen im hohen dreistelligen Bereich gerechnet. Die Polizei empfiehlt, auf nicht zwingend notwendige Autofahrten in der Zeit von 11:45 Uhr bis 15:00 Uhr in der Innenstadt zu verzichten.

Die Fahrraddemo zum Thema „Leinemasch bleibt“ startet um 11:45 Uhr vor dem Wirtschaftsministerium. Die Aufzugstrecke führt durch die Stadtteile, Mitte, Südstadt, Calenberger Neustadt und Ricklingen.

Im Zeitraum von 11:45 Uhr bis 15:00 Uhr sind bedeutsame Straßen und Plätze zeitweise von Einschränkungen betroffen. Hierzu gehören anderem die Bereiche Hannover-Mitte, die Bundesstraße (B) 6 im Bereich der Göttinger Chaussee bis zum Südschnellweg. An den Ricklinger Kiesteichen, im Bereich der Blauen Brücke ist eine Abschlusskundgebung geplant.

Die Polizeidirektion Hannover rät Personen den Innenstadtbereich weiträumig zu umfahren und mit Kraftfahrzeugen zu meiden, da mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen ist. Nicht zwingende Autofahrten sollten in diesem Zeitraum vermieden werden. Der öffentliche Personennahverkehr ist von der Demonstration nicht betroffen.


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Hannover Nachrichten vom 20.April 2023

Neues Rathaus Hannover und Maschteich © Ulrich Stamm
Neues Rathaus Hannover und Maschteich © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Schlussetappe der Deutschland Tour 2023 startet in Hannover

Von Landeshauptstadt zu Landeshauptstadt: Das Finale der Deutschland Tour 2023 beginnt in Hannover und endet in Bremen. Am 27. August verläuft der Großteil der Schlussetappe durch Niedersachsen, bevor die Freie Hansestadt Bremen erreicht wird.

Ein Sprint Royal als krönender Abschluss der Deutschland Tour 2023. Nach dem Prolog im Saarland und drei Etappen mit Klassiker-Charakter, werden sich vor allem die endschnellen Sprinter auf das überwiegend flache Profil im Norden freuen.

Nachdem Hannover bereits Gastgeber für den umjubelten Auftakt der Deutschland Tour 2019 war, startet nun der Schlusstag der diesjährigen Rundfahrt in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Für die 120 Profis beginnt der Sonntag der Deutschland Tour vor dem Neuen Rathaus mit dem neutralen Start. Vorbei am Maschsee fahren die Fahrer durch Hannover und verlassen die Stadt in südlicher Richtung.

„Die Kulisse Hannovers ist uns in sehr guter Erinnerung geblieben. Vor vier Jahren haben wir hier die große Radsportbegeisterung bereits am Vortag der Deutschland Tour erlebt. Damit liegen in Hannover die Wurzeln für den Prolog, mit dem die Deutschland Tour jetzt um einen Renntag gewachsen ist. Wir freuen uns auf den erneuten Besuch bei den vielen Fans in der Landeshauptstadt“, sagt Matthias Pietsch, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung des Radsports – dem Veranstalter der Deutschland Tour.

„Wir freuen uns, dass die Deutschland Tour 2023 in Hannover zu ihrer Schlussetappe aufbrechen wird. Fahrradsport ist hier in der Landeshauptstadt eine feste Größe“, sagt Konstanze Beckedorf, Sportdezernentin der Landeshauptstadt Hannover und kündigt zudem eine Radtourenfahrt (RTF) an, die eine halbe Stunde nach dem Profifeld, gegen 13 Uhr, am Neuen Rathaus starten wird. Auf einem knapp über 100 Kilometer langen Rundkurs, der einmal um Hannover führt, können Hobbyfahrer*innen eine schöne Ausfahrt erleben. „Sechs Vereine haben sich zusammengeschlossen, um diese RTF auf die Beine zu stellen“, erklärt Hendrik Eggers, der die Abstimmung unter den Vereinen koordiniert. „Der Kooperationsgedanke ist hier entscheidend“, führt Beckedorf weiter aus. „Mehrere Vereine gestalten gemeinsam einen Tag, der ganz im Zeichen des Radsports steht. Die Deutschland Tour ist dabei der besondere Rahmen.“

Der genaue Streckenverlauf der Deutschland Tour 2023 wird am 26. April bekanntgegeben.


Am 23. April: Wochenmarkt ergänzt verkaufsoffenen Sonntag

Ein typischer hannoverscher Wochenmarkt bereichert den am 23. April von der City-Gemeinschaft ausgerichteten verkaufsoffenen Sonntag. 22 Stände in der Georgstraße westlich des Kröpcke-Platzes bis zum Schillerdenkmal laden von 13 bis 18 Uhr mit ihrem breiten Warenangebot zum Kauf ein und sorgen für ein Flair, das von den Wochenmärkten in den Stadtteilen bekannt ist. Das bunt gemischte Sortiment reicht von Gemüse, Oliven, Blaubeerprodukten, Trockenfrüchten, Pilzen, Gewürzen und Pestos über Milch-, Fleisch und Fischprodukte sowie Honig und Backwaren bis hin zu Ölen, Seifen und Kerzen.

Weitere Informationen über Hannovers Wochenmärkte sie Seite www.märkte-hannover.de.


Personal-, Organisations- und Digitalisierungsausschuss tagt öffentlich

Der Personal-, Organisations- und Digitalisierungsausschuss tagt am kommenden Mittwoch (26. April) um 14 Uhr in öffentlicher Sitzung im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.


Schul- und Bildungsausschuss tagt öffentlich

Der Schul- und Bildungsausschuss tagt am kommenden Mittwoch (26. April) um 16.15 Uhr in öffentlicher Sitzung im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.


Kulturbüro fördert (post-)migrantisches Literaturfestival des Postmig Writers Collective Hannover

„Collecting Dreams:Voices:Stories” findet vom 8. bis 10. September in Hannover statt

Das Literaturfestival „Collecting Dreams:Voices:Stories” vom 8. bis 10. September in Hannover gibt (post-)migrantischen literarischen und erzählerischen Perspektiven aus Hannover eine Plattform: In den drei Tagen werden in Lesungen, Poetry Slams, Biographischer Erzählkunst, Performances sowie Creative Writing Workshops den Stimmen von People of Color, Menschen aus migrantischen und postmigrantischen Kontexten und mit Migrationserbe Räume gegeben und Gehör verschafft.

Das Festival des Postmig Writers Collective Hannover findet in Trägerschaft des Vereins Prisma Queer Migrants e. V. und in Kooperation mit Unter einem Dach uG in deren Räumlichkeiten in Hannover-Hainholz statt.

Das Kulturbüro unterstützt das Festival als Kooperationspartner inhaltlich und fördert es finanziell mit Mitteln aus dem Kulturentwicklungsplan der Landeshauptstadt Hannover.


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Neustart für die digitale Energiewende

Energiewende © Ulrich Stamm
Energiewende © Ulrich Stamm

Die Bundesregierung will den Einbau intelligenter Strommessgeräte schneller voranbringen

BERLIN.

Die Bundesregierung hat am 20. April 2023 das Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende beschlossen. Ziel des Gesetzes ist es, den Einbau intelligenter Strommesssysteme – sogenannter Smart-Meter – schneller und unbürokratischer voranzubringen. Smart-Meter helfen dabei, Energie effizient und kostengünstig zu nutzen sowie das Stromnetz zu entlasten. Sie sind ein wichtiger Baustein der Energiewende, die eine intelligente Verknüpfung von Stromerzeugung und -verbrauch erfordert.

Digitales Strommessgerät © Ulrich Stamm
Digitales Strommessgerät © Ulrich Stamm

Smart-Meter ermöglichen es Verbraucherinnen und Verbrauchern, ihren Stromverbrauch beziehungsweise ihre Einspeisung effizient zu steuern und klare Informationen über ihren eigenen Verbrauch zu erhalten. Netzbetreiber können die Netzauslastung besser überwachen.

Allerdings geht die Einführung dieser intelligenten Systeme nicht so schnell voran, wie es für die Energiewende benötigt wird. Die Bundesregierung sorgt daher für Beschleunigung, indem sie das Messstellenbetriebsgesetz anpasst. Der Rollout von Smart-Metern bedarf künftig keiner Freigabe mehr durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Die Hersteller am Markt erfüllen mittlerweile die notwendigen hohen Anforderungen an den Datenschutz und die Datensicherheit. Die bestehenden Auflagen werden mit dem Gesetz ausgebaut mit präzisen Vorgaben zu Speicherungen, Löschungen und Anonymisierung.

Ein wesentliches Element des Gesetzes ist ein verbindlicher Rolloutfahrplan mit Zielen bis zum Jahr 2030. Ab 2025 ist der Einbau von Smart-Metern verpflichtend für Haushalte mit einem Jahresstromverbrauch von über 6.000 Kilowattstunden oder einer Photovoltaik-Anlage mit mehr als sieben Kilowatt installierter Leistung. Bis 2030 sollen alle diese Abnehmer entsprechend mit Smart-Metern ausgestattet sein. Auch Haushalte, die weniger Strom verbrauchen, haben das Recht auf Einbau eines intelligenten Stromzählers.

Ab 2025 sollen alle Verbraucherinnen und Verbraucher, die Smart-Meter nutzen, von dynamischen Tarifen profitieren. Sie können dann Strom beziehen, wenn er in kostengünstigeren Zeiten mit hoher Erneuerbare-Energien-Erzeugung zur Verfügung steht. Das nutzt nicht nur Verbraucherinnen und Verbrauchern, sondern auch dem Markt und der Netzstabilität.

Die Kosten für ein intelligentes Messsystem für Privathaushalte und Kleinanlagenbetreiber werden auf 20 Euro pro Jahr gedeckelt. Dafür werden die Netzbetreiber stärker an den Kosten beteiligt. Die Einführung von Smart-Metern ist ein wichtiger Schritt zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende und zur Erreichung der Klimaziele.

Laut Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, erfordern der Ausbau erneuerbarer Energien, der stärkere Einsatz von Elektroautos und Wärmepumpen eine intelligente Verknüpfung von Stromerzeugung und -verbrauch.

Smart-Meter ermöglichen eine effiziente Steuerung des Stromverbrauchs und -einspeisung und bieten Verbrauchern klare Informationen über ihren eigenen Verbrauch. Netzbetreiber können die Netzauslastung besser überwachen.


Pur Konzert in Hannover –  Schienenersatzverkehr auf der Linie 6

Schienenersatzverkehr © Ulrich Stamm
Schienenersatzverkehr © Ulrich Stamm

Verkehrshinweise für die Konzertbesucher der ZAG Arena am 22.April 2023

HANNOVER.

Am kommenden Samstag, 22. April, findet in der ZAG Arena das PUR Konzert statt. Wir bitten die Besucherinnen und Besucher, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, zu beachten, dass es auf der Stadtbahnlinie 6 Richtung Messe/Ost eine Sperrung des Schienenverkehrs geben wird. Ab der Haltestelle Freundallee bis zum Endpunkt Messe/Ost wird mit Bussen ein Ersatzverkehr eingerichtet.

Zudem besteht die Möglichkeit, die Stadtbahnlinie 8 Richtung Messe/Nord zu nutzen. Vom Endpunkt Messe/Nord wird es einen Shuttle Service zur ZAG Arena geben. Darüber hinaus wird die Taktung der Linie 8 verdichtet.


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Hannover Concerts © Hannover Concerts

Winterdienst in Niedersachsen beendet die Saison mit 52.000 Tonnen verbrauchtem Streusalz

Streufahrezug im Winterdiens © Ulrich Stamm
Streufahrezug im Winterdiens © Ulrich Stamm

Winterdienst beendet die Saison 2022/2023

HANNOVER.

Mehr als 1.100 Winterdienstler der Landesstraßenbaubehörde in Niedersachsen atmen auf, da die Winterdienstsaison am Ende des Monats April endet. Seit November standen sie Tag und Nacht bereit, um auszurücken, um sicherzustellen, dass die Fahrbahnen bis spätestens sechs Uhr morgens griffig sind. Landesweit haben sie insgesamt 16.200 Kilometer an Bundes-, Landes- und Kreisstraßen sowie etwa 9.200 Kilometer Radwege im Blick. Zum Vergleich, in der Saison 2018/19 wurden 44.000 Tonnen Streusalz verbraucht, während im „Kältewinter“ 2012/13 145.000 Tonnen verbraucht wurden.

Die Winterdienstler an der Küste benötigten im Durchschnitt weniger Streusalz, etwa 3.800 Tonnen, während der regionale Geschäftsbereich Goslar, der die Bundes- und Landesstraßen im Landkreis Goslar betreut, etwa 11.000 Tonnen Streusalz benötigte. Im Durchschnitt wurden in jeder der landesweit 56 Straßenmeistereien der Landesbehörde etwa 920 Tonnen Streusalz verbraucht.

Rund 490 Fahrzeuge waren den Winter über auf den Straßen im Einsatz, davon 289 von Firmen im Auftrag der Straßenbauverwaltung. Bis zu dreieinhalb Stunden dauert eine Streurunde, eine Räumrunde dauert entsprechend länger. Zusätzlich waren auf Radwegen 154 Fahrzeuge unterwegs, davon 96 von Firmen im Auftrag der Straßenbauverwaltung.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ist mit 13 regionalen Geschäftsbereichen und 56 Straßenmeistereien in ganz Niedersachsen vertreten. Die Mitarbeiter schulen sich im Frühjahr, Sommer und Herbst, reparieren Maschinen und Geräte und halten sie in Schuss. Jedes Jahr werden alte Fahrzeuge, Streuautomaten und Schneepflüge durch moderne neue Technik ersetzt.


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Das Gesundheitssystem braucht eine neue Denke

Dr. Andreas Philippi
Dr. Andreas Philippi © Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung / Kaletta

Gesundheitssystem neu denken – Überlegungen auf der Hauptversammlung des Marburger Bundes

HANNOVER.

Gesundheitsminister Andreas Philippi betonte auf der Hauptversammlung des Marburger Bundes Niedersachsen am 19. April in Hannover, dass das Gesundheitssystem eine neue Denkweise benötigt. Eine Krankenhausreform in Niedersachsen sei ebenso wichtig wie die Umstellung auf erneuerbare Energien.

Philippi betonte, dass das Gesundheitssystem vom Patienten her gedacht werden muss und dass eine Reform aus einem Guss erforderlich ist. Durch die Konzentration der Kräfte und eine gut funktionierende Notfallversorgung kann die Versorgung der Patientinnen und Patienten verbessert und die Gesundheitsberufe attraktiver gestaltet werden. In Niedersachsen sei mit dem neuen Krankenhausgesetz der richtige Weg eingeschlagen worden, um dies zu erreichen. Weitere Abstimmungen mit dem Bund sind notwendig, die das Land intensiv führen wird.

Der Erste Vorsitzende der Ärztegewerkschaft, Hans Martin Wollenberg, forderte mehr Medizinstudienplätze und dauerhaft mehr Personal in Krankenhäusern, Praxen und im öffentlichen Gesundheitsdienst. Er betonte, dass eine leistungsfähige und moderne IT-Infrastruktur im Gesundheitswesen notwendig sei. Verbindliche und sanktionierbare Personalbemessungsgrenzen im ärztlichen Bereich sowie die Einhaltung der Arbeitszeitbestimmungen seien unerlässlich.

Der Zweite Vorsitzende Andreas Hammerschmidt kritisierte die Kommunen und die kommunalen Arbeitgeber Asklepios und Helios, die in den laufenden Tarifverhandlungen blockieren.

Die Forderungen der Gewerkschaft seien berechtigt, und eine nachhaltige Tarifverbesserung für die Kolleg*innen im öffentlichen Gesundheitsdienst sei überfällig. Hammerschmidt forderte eine klare Aussage der Politik.

Auf der Sitzung wurde die Führungsspitze des Verbandes turnusgemäß gewählt. Der Erste Vorsitzende Hans Martin Wollenberg wurde mit 96 Prozent der gültig abgegebenen Stimmen im Amt bestätigt.

Der Zweite Vorsitzende Andreas Hammerschmidt wurde mit 100 Prozent der gültig abgegebenen Stimmen zum dritten Mal gewählt. Johanna Grimme und Anke Hillebrecht wurden als Beisitzer*innen im Landesvorstand bestätigt, während Sebastian Cammann, Rosemarie Hanna und Imke Loose neu gewählt wurden.

Die Legislaturperiode umfasst zwei Jahre. Die Tarifkommission des Landesverbandes wurde ebenfalls neu gewählt.


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Neue Flächen für die Windenergie in der Region Hannover

Wollen mehr Platz für Windenergie in der Region Hannover: Dr. Wolfgang Jung, Leiter des Teams Regionalplanung, Umweltdezernent Jens Palandt, Regionspräsident Steffen Krach und Sonja Beuning, Leiterin des Fachbereichs Planung und Raumordnung. © Region Hannover / Schröder
Wollen mehr Platz für Windenergie in der Region Hannover: Dr. Wolfgang Jung, Leiter des Teams Regionalplanung, Umweltdezernent Jens Palandt, Regionspräsident Steffen Krach und Sonja Beuning, Leiterin des Fachbereichs Planung und Raumordnung. © Region Hannover / Schröder

Region Hannover will 2,52 % des Gebiets als „Vorranggebiet“ festlegen mit dem Ziel der klimaneutralen Region 2035

REGION HANNOVER.

Die Region Hannover plant auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2035, 2,52 Prozent ihres Gebiets als Vorranggebiete für Windenergie auszuweisen. Dadurch wird der Bau von Windenergieanlagen in diesen Gebieten Vorrang vor allen anderen Nutzungen haben. Die Regionalplaner*innen haben insgesamt 45 Flächen mit knapp 5800 Hektar Fläche identifiziert. Dabei wurden auch neue Spielräume behutsam genutzt, um nach der Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) Windenergieanlagen in Teilen von Landschaftsschutzgebieten möglich zu machen. Die überarbeiteten Pläne werden im Juni und Juli 2023 öffentlich ausgelegt, wenn die Regionspolitik zustimmt. Ab August werden Einwände abgewogen und die Pläne überarbeitet. Für Dezember ist der Beschluss in der Regionsversammlung geplant.

Jens Palandt, Dezernent für Umwelt, Klima, Planung und Bauen der Region Hannover, betont, dass der Verzicht auf fossile Energieträger ein bedeutender Beitrag zum Schutz des Klimas und zur Bewahrung der Biodiversität ist. Außerdem trägt die Produktion erneuerbarer Energien zur Wertschöpfung in der Region Hannover bei. Dr. Wolfgang Jung, Leiter des Teams Regionalplanung, erläutert, dass Natura-2000-Flächen und Naturschutzgebiete ebenso wenig infrage kommen wie Moore oder wertvolle Biotopverbunde. Ferner bleibt es bei den bisherigen Abständen zur Besiedlung. Im Vergleich zu früheren Planungen sind unter anderem Flächen in Wennigsen, Pattensen und Springe hinzugekommen. Darüber hinaus haben die Regionalplaner*innen 0,76 Prozent des Regionsgebiets als sogenannte Vorbehaltsgebiete identifiziert, die als Prüfauftrag an die Kommunen dienen sollen, ob diese Areale auch für die Windenergieproduktion genutzt werden können.

Wenn die politischen Gremien im Mai grünes Licht geben, geht der Vorschlag der Verwaltung ins Beteiligungsverfahren für die Öffentlichkeit. Vier Informationsveranstaltungen sind geplant, um die Öffentlichkeit zu informieren und Einwände abzuwägen. Die Region Hannover drückt bewusst aufs Tempo, um das ehrgeizige Ziel der klimaneutralen Region Hannover 2035 zu erreichen. Die Produktion erneuerbarer Energien ist laut EEG von überragendem Interesse und dient der öffentlichen Sicherheit, sagt Sonja Beuning, Leiterin des Fachbereichs Planung und Raumordnung.


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Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat

Vier Open-Air-Tauffeste in Hannover

Im vergangenen Jahr haben die Kirchengemeinden im Süden Hannovers bei strahlendem Sonnenschein ein Tauffest im Strandbad am Maschsee gefeiert. Es wurden 20 Kinder an Taufstationen und sogar im Maschsee von den Pastorinnen und Pastoren getauft. © Stephan Lackner
Im vergangenen Jahr haben die Kirchengemeinden im Süden Hannovers bei strahlendem Sonnenschein ein Tauffest im Strandbad am Maschsee gefeiert. Es wurden 20 Kinder an Taufstationen und sogar im Maschsee von den Pastorinnen und Pastoren getauft. © Stephan Lackner

HANNOVER.

Nach dem großen Erfolg von Open-Air-Tauffesten an attraktiven Orten im vergangenen Jahr bieten einige Kirchengemeinden im ev.-luth. Stadtkirchenverband Hannover auch in diesem Jahr Taufen unter freiem Himmel an. 

Die Tauffeste sind grundsätzlich offen für alle Taufinteressenten – auch für die, die aus anderen Stadtteilen und Kirchengemeinden kommen. Allein der Taufwunsch zählt. Von Babytaufe bis Erwachsenentaufe ist alles möglich, ob am Taufbecken oder im Wasser des Maschsees oder in einem Schwimmbad. Für Erwachsene gibt es auch das Angebot von Taufkursen für die Vorbereitung.

Die Kirchengemeinden in Linden/Limmer feiern am Sonntag, 4. Juni um 11 Uhr gemeinsam ein Tauffest im Volksbad Limmer. Am Samstag, 17. Juni feiern um 14 Uhr die Kirchengemeinden im Süden Hannovers ein Tauffest im Strandbad am Maschsee. Ein Tauffest im Ricklinger Bad feiern die Ricklinger Kirchengemeinden amSonntag, 27. August um 11 Uhr. Ebenfalls am Sonntag, 27. August feiern die Kirchengemeinden im Südosten Hannovers ein Tauffest am Annateich. Los geht es um 11 Uhr.

Am 24. April 2023 lädt die Marktkirche um 10 Uhr zu einem Tauferinnerungsgottesdienst ein. Es singt der Kinderchor.

Anmeldung und Information zu den Taufgottesdiensten und Taufkursen: „Kirche im Blick“, Pastor Stephan Lackner, 0511 3536836, kirche-im-blick@evlka.de, kirche-im-blick.wir-e.de


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Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat

Verkehrssicherheitsbericht 2022 der Polizeidirektion Hannover

Verkehrssicherheitsbericht der Polizeidirektion Hannover © Polizeidirektion Hannover
Verkehrssicherheitsbericht der Polizeidirektion Hannover © Polizeidirektion Hannover

HANNOVER.

Nachdem die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie maßgeblich die Verkehrsunfallentwicklung der Jahre 2020 und 2021 positiv beeinflusst haben, musste die Polizeidirektion (PD) Hannover für das Jahr 2022 wieder ein Verkehrsunfallgeschehen wie vor der Corona-Pandemie feststellen. Die Zahl der Verkehrstoten stieg im Vergleich zum Vorjahr deutlich. Auch die Anzahl der verletzten Personen erhöhte sich wieder deutlich. Insgesamt liegt die Zahl aller Verkehrsunfälle im Zuständigkeitsbereich der PD Hannover dennoch auf dem im Langzeitvergleich niedrigen Niveau des Jahres 2019. Negative Entwicklungen stellt die PD Hannover mit einer Zunahme von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Rad- und Pedelecfahrenden sowie im E-Scooter-Verkehr fest.

Gesamtunfallzahlen

In den Jahren vor der Covid-19-Pandemie nahm die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle stetig zu. Der Höhepunkt wurde im Jahr 2017 mit 37.324 polizeilich erfassten Verkehrsunfällen erreicht. Seitdem gingen die Zahlen zunächst leicht und seit dem Jahr 2020 deutlich zurück. Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei insgesamt 33.342 Verkehrsunfälle, was ein Plus von 1.229 Fällen bzw. 3,8 Prozent (Vgl. 2021: 32.113 Fälle) und wieder einen Anstieg auf das Niveau vor der Corona-Pandemie bedeutete.

Verkehrstote

Im Jahr 2022 erfasste die PD Hannover 34 Verkehrstote (Vgl. 2021: 26). „Nach dem historischen Tiefststand des Vorjahres ist die Zahl der im Straßenverkehr Getöteten bedauerlicherweise um acht Personen bzw. 30,8 Prozent deutlich gestiegen“, so Thorsten Massinger, Polizeivizepräsident der Polizeidirektion Hannover (m.d.W.d.G.b.). „Sie liegt zwar immer noch auf dem niedrigen Niveau der Zeit vor der Corona-Pandemie. Mit der zielgerichteten Verkehrssicherheitsarbeit und gemeinsam mit den Netzwerkpartnern strebt die Polizei jedoch die Verstärkung des insgesamt positiven Trends an und arbeitet weiterhin an der Vision Zero“.

Tödlich verlaufende Verkehrsunfälle haben eine Vielzahl von Ursachen. Allen gemein ist, dass der bzw. die verantwortliche Verkehrsteilnehmende einen Fehler gemacht und sich falsch im Straßenverkehr verhalten hat. Im Jahr 2022 wurden die meisten Verkehrsunfälle mit getöteten Personen aufgrund von überhöhter bzw. nicht angepasster Geschwindigkeit (33,3 Prozent, zehn Verkehrsunfälle) verursacht. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Anzahl mehr als verdoppelt (ein Plus von sechs Fällen bzw. 150 Prozent). Jede dritte im Straßenverkehr getötete Person kam somit aufgrund der überhöhten bzw. nicht angepassten Geschwindigkeit ums Leben. Laut der Ermittlungen des Verkehrsunfalldienstes Hannover führten im vergangenen Jahr außerdem Fehler beim Abbiegen (zehn Prozent, drei Verkehrsunfälle) und bei der Straßenbenutzung (zehn Prozent, drei Verkehrsunfälle) ebenfalls zu tödlichen Verkehrsunfällen.

Die PD Hannover setzt im Rahmen ihrer Verkehrssicherheitsarbeit einen ganz klaren Schwerpunkt bei der Bekämpfung der überhöhten Geschwindigkeit. „In enger Abstimmung mit den Unfallkommissionen kontrollieren die Einsatzkräfte intensiv Verkehrsteilnehmenden an erkannten Unfallhäufungsstellen und an den Orten, an denen eine Gefährdung von besonders zu schützenden Personen, wie beispielsweise Kinder, zu erkennen ist“, betonte Polizeivizepräsident Thorsten Massinger. „Dabei steht ausdrücklich nicht die Quantität, sondern die Qualität der festgestellten Verstöße im Vordergrund. Die Maßnahmen haben zum Ziel, nachhaltige Wirkung zu erzeugen und eine positive Verhaltensänderung herbeizuführen.“

Nach der Verkehrsbeteiligung betrachtet, kamen die meisten Personen als Insasse eines Pkw ums Leben. Insgesamt registrierte die Polizei hierzu im vergangenen Jahr 21 Fälle. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl dabei um elf Personen gestiegen und hat sich mehr als verdoppelt (ein Plus von 110 Prozent). Auch in diesem Zusammenhang führte das Ende der Beschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie zu einer deutlichen Zunahme des motorisierten Individualverkehrs und damit auch zu steigenden Verkehrsunfallzahlen mit den dargestellten Folgen. Die Anzahl der getöteten Radfahrenden ist mit vier Fällen auf dem Niveau des Vorjahres geblieben. Die Anzahl der getöteten Insassen von Lkw erhöhte sich auf drei (ein Plus von zwei Fällen), die der getöteten zu Fuß Gehenden erhöhte sich um einen (insgesamt fünf Fälle). „Ich möchte hierbei positiv festhalten, dass sich die Anzahl der getöteten Kradfahrenden deutlich reduzierte. 2022 ist eine Person bei einem Kradunfall ums Leben gekommen, ein Minus von fünf Fällen“, so Thorsten Massinger.

Die mit Abstand meisten im Straßenverkehr Getöteten (24 Personen) starben bei Verkehrsunfällen, die von Fahrerinnen und Fahrern von Pkw verursacht wurden. Nutzende von Lkw waren für vier und von Fahrrädern für drei getötete Personen verantwortlich. Auffällig ist, dass die Verursachung durch den Pkw-Verkehr mit einem Plus von acht Fällen bzw. 50 Prozent deutlich gestiegen ist. Alle anderen Verkehrsbeteiligungsarten blieben auf dem Niveau des Vorjahres.

Nach dem historischen Tiefstand in 2021 stieg die Anzahl der Verkehrstoten im vergangenen Jahr im Umland um vier Personen bzw. um 23,5 Prozent auf insgesamt 21 Personen und in der Landeshauptstadt Hannover um vier Personen bzw. um 133,3 Prozent auf insgesamt sieben Personen und somit wieder auf die Werte der Jahre 2019 und 2020. Die Zahl der Verkehrstoten im Umland und der Landeshauptstadt Hannover liegt aber weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Die Anzahl der Verkehrstoten auf Bundesautobahnen blieb unverändert. Insgesamt spiegelt sich die Schwerpunktsetzung der Verkehrssicherheitsarbeit der PD Hannover in den vorliegenden Ergebnissen wider. Weiterhin richtet die Polizei ein besonderes Augenmerk auf die Verkehrsüberwachung im innerstädtischen Raum, den Landes- und Bundesstraßen sowie den Bundesautobahnen.

Schwer- und Leichtverletzte

Die Zahl der Schwerverletzten ist mit 561 Personen um 40 Schwerverletzte bzw. 7,7 Prozent im vergangenen Jahr wieder deutlich angestiegen (Vgl. 2021: 521). Mit den insgesamt 5.518 registrierten Leichtverletzten ist ebenfalls eine signifikante Zunahme um 483 betroffenen Personen um 9,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen (Vgl.2021: 5.035). Damit wird auch in diesem Bereich das Niveau der Jahre vor der Corona Pandemie wieder erreicht.

Risikogruppen

   - Risikogruppe Kinder

Die Anzahl der verunglückten Kinder, das heißt die Summe der getöteten, schwer und leicht verletzten Kinder, bewegt sich seit Jahren auf einem insgesamt niedrigen Niveau. Im Fünf-Jahres-Vergleich ist seit 2018 mit einem Plus von 16 betroffenen Kindern eine leichte Zunahme (ein Plus von 3,9 Prozent) festzustellen. Insgesamt wurden 2022 429 Fälle mit den betroffenen Kindern registriert. Im Vergleich zum Jahr 2021 (386 Fälle) sind, bedingt durch eine stärkere Teilnahme von Kindern am Straßenverkehr nach dem Ende der Corona-Pandemie, deutlich steigende Zahlen (ein Plus von 43 Fällen bzw.11,1 Prozent) zu verzeichnen.

Positiv ist zu bewerten, dass signifikant weniger Kinder auf dem Schulweg verunglückten: Insgesamt wurden 79 Fälle registriert, was ein Minus von elf Fällen bzw. ein Minus von 12,2 Prozent bedeutet.

   - Risikogruppe Junge Erwachsene

Im Fünf-Jahres-Vergleich sinkt die Zahl der verunglückten jungen Erwachsenen um 68 betroffene Personen bzw. 7,5 Prozent. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 841 Fälle registriert. Im Vergleich zum Jahr 2021 (828 Fälle) musste leider wieder ein leichter Anstieg um 28 Fälle bzw. 3,5 Prozent festgestellt werden. Bei den Verkehrsunfällen im Jahr 2022 wurden insgesamt zehn junge Erwachsene tödlich verletzt (Vgl. 2021: 3). 50 Personen zogen sich schwere Verletzungen zu (Vgl. 2021: 61). Leicht verletzt wurden insgesamt 781 junge Erwachsene (Vgl. 2021: 764).

„Nach dem Ende der Einschränkungen im Zuge der Covid-19-Pandemie können die Präventionsprojekte der PD Hannover, wie beispielsweise „Abgelenkt… ist NEBEN der Spur!“, wieder durchgeführt werden. Mit diesem wollen wir gezielt jungen Fahranfängerinnen und Fahranfängern ein Präventionsangebot machen“, erzählte Markus Kiel, Leiter des Dezernates für Einsatz und Verkehr.

   - Risikogruppe Seniorinnen und Senioren

Im Fünf-Jahres-Vergleich verunglückten 56 Seniorinnen und Senioren weniger im Straßenverkehr, was ein Minus von 6,1 Prozent bedeutet. Dieser insgesamt positive Trend wird insofern eingetrübt, dass nach dem Tiefststand im Jahr 2021 (745 Fälle) für das Jahr 2022 wieder eine deutliche Zunahme zu verzeichnen ist. Es wurden insgesamt 859 Fälle registriert, was ein Plus von 114 Fällen bzw. 15,3 Prozent bedeutet.

Insgesamt wurden bei den Verkehrsunfällen letztes Jahr neun Seniorinnen und Senioren tödlich verletzt (Vgl. 2021: 9). 149 Personen trugen schwere Verletzungen davon (Vgl. 2021: 126) und in 701 Fällen wurden Seniorinnen und Senioren leicht verletzt (Vgl. 2021: 610).

   - Risikogruppe Radfahrende

Im Fünf-Jahres-Vergleich ist mit einem Plus von 81 betroffenen Radfahrenden ein moderater Anstieg der Anzahl der verunglückten Radfahrerenden festzustellen. Insgesamt gesehen bedeutet dies ein Plus von 3,9 Prozent. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 2.138 verunglückte Radfahrende registriert. Im Vergleich mit dem Vorjahr (1.987 Fälle) musste die PD Hannover jedoch einen stärkeren Anstieg um 151 Fälle bzw. 7,5 Prozent attestieren.

Neben einer wieder stark zunehmenden Nutzung von Fahrrädern ist die Ursache dieser Entwicklung auch in der besonderen Situation des Pedelec-Verkehrs zu finden, der statistisch dem Radverkehr zugeordnet wird, aber im Folgenden auch extra betrachtet wird. Insgesamt erfreut sich das Fahrrad bundesweit einer immer größeren Beliebtheit als alternatives und umweltfreundliches Fortbewegungsmittel. Auch in der Stadt und Region Hannover nimmt der Anteil der mit dem Fahrrad zurückgelegten Wege zu. Diese Entwicklung spiegelt sich in den hohen Verkehrsunfallzahlen unter der Beteiligung von Radfahrenden wider. So wurden im Jahr 2022 vier Radfahrende tödlich verletzt (Vgl. 2021: 4). Die Zahl der Schwerverletzten ging leicht zurück und betrug 210 (Vgl. 2021: 236). Insgesamt 1.924 Personen zogen sich letztes Jahr leichte Verletzungen zu (Vgl. 2021: 1.747).

   - Risikogruppe Pedelecfahrende

Grundsätzlich zählen Pedelecfahrende im Rahmen der Verkehrsunfallstatistik zu den Radfahrenden. Aufgrund der Dynamik der Verkehrsunfallentwicklung unter Beteiligung von Pedelecfahrenden wird dieser Bereich gesondert dargestellt.

In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Anzahl der Verunglückten um 110 Prozent bzw. um 208 Fälle erhöht. Letztes Jahr wurden insgesamt 397 verunglückte Pedelecfahrende registriert. Im Vergleich zum Jahr 2021 (337) ist ein Anstieg um 60 Fälle und dementsprechend um 17,8 Prozent zu verzeichnen.

Im Jahr 2022 wurden glücklicherweise keine Pedelecfahrenden tödlich verletzt (Vgl. 2021: 2). Schwere Verletzungen erlitten insgesamt 48 Personen (Vgl. 2021: 45). Leicht verletzt wurden 349 Personen (Vgl. 2021: 290).

E-Scooter-Fahrende

Am 15.06.2019 trat die Verordnung über die Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen am Straßenverkehr in Kraft. Seitdem ist es zugelassen, dass sogenannte E-Scooter im öffentlichen Verkehrsraum betrieben werden. Auch wenn die Nutzung von E-Scootern während der Corona-Pandemie vorübergehend nachließ, so rechnet die PD Hannover zukünftig mit einer immer stärkeren Nutzung dieser neuen Mobilitätsform. Im Bereich der PD Hannover sind insgesamt vier gewerbliche Anbieter im stationslosen Verleihgeschäft aktiv. Aber auch von einer steigenden privaten Nutzung ist auszugehen.

Die Anzahl der verunglückten E-Scooter-Fahrenden ist im Jahr 2022 um 68 Fälle und 50,4 Prozent auf 203 gestiegen (Vgl. 2021: 135). Eine tatsächliche Vergleichbarkeit dieser Zahlen wird erst in den nächsten Jahren gegeben sein, wenn mehrjährige Erfahrungswerte vorliegen. Derzeit lassen sich die stark steigenden Verkehrsunfallzahlen vermutlich mit einer deutlich intensiveren und zahlreicheren Nutzung erklären.

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort – Verkehrsunfallflucht

Die Anzahl der Verkehrsunfälle, bei denen sich ein Beteiligter unerlaubt entfernte, ist im Jahr 2022 wieder angestiegen. Insgesamt registrierte die Polizei 9.784 Fälle der Verkehrsunfallflucht. Das bedeutet einen Anstieg um 631 Fälle bzw. ein Plus von 6,9 Prozent (Vgl. 2021: 9.153). Auch hier spiegelt sich die allgemeine Zunahme des Verkehrsaufkommens wider.

Das erreichte Niveau liegt erfreulicher Weise deutlich unter den Jahren vor der Corona-Pandemie. Die PD Hannover verzeichnet eine Aufklärungsquote mit 42,49% der angezeigten Verkehrsunfallfluchten auf dem Niveau der Vorjahre.

Polizeidirektor Markus Kiel richtete in diesem Zusammenhang einen besonderen Appell an alle Verkehrsteilnehmenden, sich im Falle eines Verkehrsunfalles nicht unerlaubt zu entfernen und eine Schadensregulierung zu ermöglichen: „Dies schützt insbesondere vor den unangenehmen Folgen eines Strafverfahrens. Außerdem bitte ich darum, dass sich insbesondere Zeugen von Verkehrsunfallfluchten bei der Polizei melden und bei der Aufklärung dieser Straftat helfen“.

Verkehrsunfallprävention

Die PD Hannover setzt einen ganz deutlichen Schwerpunkt im Rahmen der Verkehrsunfallprävention auf die Zielgruppe Kinder und Jugendliche, für die im vergangenen Jahr 4.860 Präventionsveranstaltungen angeboten wurden (Vgl. 2021: 4.411). Darunter fielen beispielsweise Schulwegüberwachungen, Radfahrausbildungen, Verkehrserziehung und Elternabende.

Für die Zielgruppe der Seniorinnen und Senioren wurden 285 Präventionsveranstaltungen angeboten und durchgeführt (Vgl. 2021: 170). Thematisch wurden solche Bereiche wie Radfahren, Verhalten in Bus und Bahn, Sichtbarkeit bei Dunkelheit, Fit im Auto und „Pedelec fahren – aber sicher“ abgedeckt.

Verkehrsüberwachung

Neben der Prävention stellt die Verfolgung von Fehlverhalten im Straßenverkehr die zweite wichtige Säule der Verkehrssicherheitsarbeit dar. Dabei steht unter anderem die Verkehrstüchtigkeit und die Fehler der Fahrzeugführenden im Fokus.

Im vergangenen Jahr wurde gegen 1.648 Personen ermittelt, die unter dem Einfluss von Alkohol ein Fahrzeug geführt haben, ohne dass es zu einem Verkehrsunfall gekommen ist. Das bedeutet ein Plus von 59 registrierten Fällen bzw. 3,1 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Bei 1.128 Personen wurde eine Beeinflussung von Betäubungsmitteln festgestellt, ohne dass sie einen Verkehrsunfall verursachten. Das ist ein Minus von 31 registrierten Fällen bzw. 2,7 Prozent. Im Jahr 2022 stellten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der PD Hannover 6.849 Fälle der widerrechtlichen Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt fest. Das bedeutet ein Minus von 798 registrierten Verstöße bzw. ein Minus von 10,4 Prozent.

„Gerade die komplexen Verkehrsverhältnisse der Innenstädte erfordern einen verantwortungsvollen Umgang mit dem geführten Fahrzeug. Hierbei ist jede bzw. jeder Verkehrsteilnehmende in der Pflicht, aufmerksam und vorausschauend zu fahren“, ermahnt Polizeidirektor Markus Kiel. „Für ein Mobiltelefon- ob mit dem Pkw oder dem Fahrrad – sollte es während der Fahrt keinen Platz geben“. In diesem Zusammenhang führt die PD Hannover eine Vielzahl von Maßnahmen zur Reduzierung der Ablenkung im Straßenverkehr durch.

Im Rahmen der Bekämpfung der Hauptunfallursache Geschwindigkeit führte die PD Hannover eine Vielzahl von Kontrollen durch. Sowohl im Rahmen der spezialisierten Verkehrsüberwachung, als auch im alltäglichen Einsatz- und Streifendienst werden Verstöße festgestellt und konsequent geahndet. Letztes Jahr wurden 10.528 Verstöße (ein Minus von 1.098 Fällen bzw. ein Minus von 9,4 Prozent), die im Verwarngeldbereich (5 bis 55 Euro) lagen, und 13.858 (ein Minus von 3.332 Fälle bzw. ein Minus von 19,4 Prozent) qualifizierte Verstöße, die im Bußgeldbereich lagen, geahndet.

Die Schwerpunktsetzung im Rahmen der Geschwindigkeitsüberwachung wurde in Abstimmung mit den Polizeiinspektionen im Zuständigkeitsbereich der PD Hannover und insbesondere den Unfallkommissionen im Jahr 2022 angepasst. Die Auswahl der Kontrollorte richtete sich noch stärker, als zuvor an den erkannten Unfallhäufungsstellen aus. Das führte dazu, dass trotz langer Mess-/ Überwachungszeiten zum Teil weniger Verstöße festgestellt wurden. Diese Entwicklung wurde von der Polizei bewusst in Kauf genommen, um gezielt an den Stellen zu überwachen, an denen sich Verkehrsunfälle mit schweren Folgen ereignen.

Inzwischen ist es zudem zu einer engen Vernetzung mit anderen Behörden, Institutionen und Interessenverbänden gekommen, aus der sich neue Wege der Kooperation ergeben. So arbeitet die PD Hannover sehr gut und vertrauensvoll mit dem Verkehrsaußendienst der Landeshauptstadt Hannover zusammen. Es werden unter anderem gemeinsame Radstreifen durchgeführt, um die Sicherheit im Radverkehr zu erreichen.


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