Am heutigen Vormittag gegen 11.50 Uhr gingen mehrere Notrufe in der Regionsleitstelle Hannover ein. Passanten hatten auf dem Flachdach der 7. Etage eines Gebäudeteils des Ihmezentrums eine Rauchentwicklung bemerkt und die Feuerwehr informiert.
Aufgrund der eingegangenen Notrufe und einer dem besonderen Einsatzobjekt angepassten Alarm- und Ausrückeordnung alarmierte die Regionsleitstelle umgehend zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, ein Notarzteinsatzfahrzeug, einen Rettungswagen sowie weitere Sonderfahrzeuge.
Die ersten vor Ort eintreffenden Brandbekämpfer konnten eine Rauchentwicklung bestätigen und einen Brand im Bereich der Flachdachverkleidung im 7. Obergeschoß lokalisieren. Gemeinsam mit Arbeitern einer am Brandort befindlichen Dachdeckerfirma wurde die Verkleidung der Dachhaut demontiert und mittels Pulverlöschern sowie im weiteren Verlauf mit einem C-Rohr die Brandbekämpfung eingeleitet.
Eine Ausbreitung der Flammen konnte zeitnah verhindert werden und gegen 12:45 Uhr war das Feuer unter Kontrolle. Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand. Hlnsichtlich der Höhe des entstandenen Sachschadens sowie der Brandursache konnten seitens der Feuerwehr zunächst keine Angaben gemacht werden.
Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 34 Einsatzkräften und insgesamt 14 Fahrzeugen vor Ort.
Krieg in der Ukraine | Deutschland unterstützt die Ukraine mit Ausrüstungs- und Waffenlieferungen
BERLIN.
Deutschland unterstützt die Ukraine mit Ausrüstungs- und Waffenlieferungen – aus Beständen der Bundeswehr und durch Lieferungen der Industrie, die aus Mitteln der Ertüchtigungshilfe der Bundesregierung finanziert werden.
Die Bundesregierung unterstützt das ukrainische Militär in enger Abstimmung mit ihren Partnern und Verbündeten. Diese Aufstellung gibt eine Übersicht über deutsche letale und nicht-letale militärische Unterstützungsleistungen für die Ukraine.
Sie umfasst Lieferungen aus Beständen der Bundeswehr – und solche der deutschen Industrie, die aus Mitteln der sogenannten Ertüchtigungshilfe der Bundesregierung finanziert werden.
Die Mittel für die Ertüchtigungsinitiative belaufen sich auf insgesamt 2,2 Milliarden Euro für das Jahr 2023 (nach 2 Milliarden Euro im Jahr 2022). Die Mittel sollen vornehmlich der Unterstützung der Ukraine zugutekommen.
Zugleich werden sie zur Finanzierung der gestiegenen deutschen Pflichtbeiträge an die Europäische Friedensfazilität (EPF) eingesetzt, aus deren Mitteln wiederum Kosten der EU-Mitgliedstaaten für Unterstützungsleistungen an die Ukraine erstattet werden können.
Gelieferte militärische Unterstützungsleistungen:
(Änderungen im Vergleich zur Vorwoche in fett)
4 Pionierpanzer DACHS* (zuvor: 3)
60 LKW Zetros* (zuvor: 52)
42 mobile Antennenträgersysteme* (zuvor: 34)
32 Aufklärungsdrohnen* (zuvor: 26)
83.520 Schuss Munition 40mm* (zuvor: 60.000)
18 Kampfpanzer LEOPARD 2 A6 mit Munition (gemeinsames Projekt mit weiteren LEOPARD 2 Nutzerstaaten)
40 Schützenpanzer MARDER mit Munition (aus Bundeswehr- und Industriebeständen*)
2 Bergepanzer 3
2 Minenräumpanzer WISENT 1*
160.000 Erste-Hilfe Kits*
103.000 Tourniquet
100 MG3 für LEOPARD 2, MARDER und DACHS
Ersatzteile für LEOPARD 2 und MARDER
90 Drohnensensoren*
500 Pistolen SFP9*
2 Hangar-Zelte*
23.500 Schuss 155 mm Artilleriemunition
155mm Präzisionsmunition*
Munition für Mehrfachraketenwerfer MARS II
8 Gabelstapler*
295 Stromerzeuger
34 Flakpanzer GEPARD inklusive ca. 6.000 Schuss Flakpanzermunition*
122 Grenzschutzfahrzeuge*
6 Brückenlegepanzer BIBER*
10 Wintertarnnetze
26 Wechselladesysteme 15t*
32 Bandbreitenerweiterungen für elektronische Drohnenabwehrgeräte*
10 Abrollplattformen
Flugkörper IRIS-T SLM*
3 mobile, ferngesteuerte und geschützte Minenräumgeräte*
40 Laserzielbeleuchter*
12 Sattelzugmaschinen und 4 Sattelauflieger*
145 Pick-up*
8 mobile und geschützte Minenräumgeräte*
168 Feldheizgeräte*
20 Raketenwerfer 70mm auf Pick-up trucks mit Raketen*
15 Bergepanzer 2*
12 Schwerlastsattelzüge M1070 Oshkosh*
7 ferngesteuerte Kettenfahrzeuge für Unterstützungsaufgaben*
35 LKW 8×8 mit Wechselladesystem
36 Krankenkraftwagen*
36.400 Wolldecken
12 Schwerlastsattelzüge*
55 Drohnenabwehrsensoren und -jammer*
50 Allschutz-Transport-Fahrzeuge Dingo
10 Überwasserdrohnen*
14.000 Schlafsäcke
Mi-24 Ersatzteile*
Ersatzteile schweres Maschinengewehr M2
17 schwere und mittlere Brückensysteme*
5 Mehrfachraketenwerfer MARS II mit Munition
14 Panzerhaubitzen 2000 (gemeinsames Projekt mit den Niederlanden)
Luftverteidigungssystem Iris-T SLM*
200 Zelte
116.000 Kälteschutzjacken
80.000 Kälteschutzhosen
240.000 Wintermützen
405.000 Rationen Einpersonenpackungen (EPa)
67 Kühlschränke für Sanitätsmaterial*
Artillerieortungsradar COBRA*
4.000 Schuss Flakpanzerübungsmunition
54 M113 gepanzerte Truppentransporter mit Bewaffnung (Systeme aus Dänemark, Umrüstung durch Deutschland finanziert)*
Militärische Unterstützungsleistungen in Vorbereitung/Durchführung:
(Aus Sicherheitserwägungen sieht die Bundesregierung bis zur erfolgten Übergabe von weiteren Details insbesondere zu Modalitäten und Zeitpunkten der Lieferungen ab.)
6.350 Schuss Artilleriemunition 155 mm*
Flugkörper für Iris-T SLM*
20 Brückenlegepanzer BIBER*
300.000 Schuss Gepard Munition*
2 Luftraumüberwachungsradare*
78 Sattelzugmaschinen und 86 Sattelauflieger*
Luftverteidigungssystem PATRIOT mit Flugkörpern
8 mobile Antennenträgersysteme*
40.000 Erste-Hilfe Kits*
108 Aufklärungsdrohnen*
1 Schwerlastsattelzüge M1070 Oshkosh*
17 Feldheizgeräte*
18 Radhaubitzen RCH 155*
7 LKW 8×6 mit Wechselladesystem mit 18 Abrollplattformen*
3 Flakpanzer GEPARD*
7 ferngesteuerte Kettenfahrzeuge für Unterstützungsaufgaben*
6 mobile und geschützte Minenräumgeräte*
40 Minenräumpanzer WISENT 1*
5 mobile Aufklärungssysteme (auf Kfz)*
378 Grenzschutzfahrzeuge*
132.480 Schuss Munition 40mm Granatwerfer*
1 Pionierpanzer Dachs*
3 schwere und mittlere Brückensysteme*
16 Panzerhaubitzen Zuzana 2* (gemeinsames Projekt mit Dänemark und Norwegen)
78 Schwerlastsattelzüge*
3 Luftverteidigungssysteme IRIS-T SLM*
12 Frequenzscanner/Frequenzjammer*
Feldlazarett (Rolle 2)*
8 Bandbreitenerweiterungen für elektronische Drohnenabwehrgeräte*
2 Zugmaschinen und 4 Auflieger*
10 geschützte Kfz*
Fahrzeugdekontaminationspunkt
5.032 Panzerabwehrhandwaffen*
140 LKW Nutzfahrzeuge*
Der Gesamtwert der im Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis zum 3. April 2023 von der Bundesregierung erteilten Einzelgenehmigungen für die Ausfuhr von Rüstungsgütern beträgt 2.742.851.393 Euro. Dieser Genehmigungswert beinhaltet die oben in der Liste aufgeführten Güter, soweit ihre Ausfuhr genehmigungspflichtig nach Außenwirtschaftsrecht ist. Das ist nicht bei allen oben genannten Gütern der Fall. Um die Abwicklung bestimmter Lieferungen zu beschleunigen, hat die Bundesregierung zudem Verfahrenserleichterungen zum Beispiel für Schutzgüter geschaffen. Auch diese Lieferungen sind im Genehmigungswert nicht enthalten. Die Wertangaben für gebrauchtes Material aus Bundeswehrbeständen beruhen zudem auf Zeitwerten, die bedeutend unterhalb der jeweiligen Neu- oder Wiederbeschaffungswerte liegen können. Im Genehmigungswert enthalten sind die Güter unabhängig davon, wie ihre Beschaffung und Lieferung finanziert wurden. Aus Sicherheitserwägungen sieht die Bundesregierung bis zur erfolgten Übergabe auch hier von der Nennung weiterer Details ab.
* Es handelt sich um eine aus Mitteln der Ertüchtigungsinitiative finanzierte Lieferungen der Industrie. Mit den Lieferungen sind teilweise Instandsetzungsmaßnahmen verbunden oder die Produktion dauert noch an; zudem erfolgen teilweise noch Ausbildungsleistungen.
Nachrichten des Tages und aktuelle News vom 06.April 2023 aus dem Neuen Rathaus der Landeshauptstadt | Ankündigungen | Berichte | Termine
HANNOVER.
Stadionbad bleibt am Sonntag (16. April) geschlossen
Am Sonntag, den 16.April bleibt das Stadionbad aufgrund der Landesmeisterschaften im Schwimmen für den öffentlichen Badebetrieb ganztägig geschlossen.
Zur Sicherheit: Verkehrsführung am Friederikenplatz vorübergehend geändert
Die Landeshauptstadt Hannover lässt am Friederikenplatz aufgrund eines Unfallschadens an der Geländerkonstruktion des Fußgängertunnels ab sofort die Verkehrsführung zwischen Karmarschstraße und Leibnizufer bis voraussichtlich Juni 2023 ändern.
Demnach muss die Rechtsabbiegespur in Fahrtrichtung Leibnizufer teilgesperrt werden, um dort Betonelemente aufzustellen. Das Rechtsabbiegen bleibt weiterhin über die anliegende Fahrspur möglich. Es verbleibt eine Geradeausspur in Fahrrichtung Waterlooplatz. Die Verkehrsführung für Passant*innen und Radfahrer*innen ändert sich nicht.
Neuer Fitnessparcours in Bothfeld lädt Jugendliche zu sportlichen Aktivitäten ein
An der Burgwedeler Straße (Stadtteil Bothfeld) stehen ein neuer Fitnessparcours und ein überdachter Sitzplatz bereit. Baustart auf der Wiese zwischen der Haltestelle Stadtfriedhof Bothfeld und dem südlichen Teil des Waldes „Große Heide“ war im November.
Ab diesem Donnerstag (6. April) können die Angebote nun genutzt werden. Die Gesamtkosten für den neuen Treffpunkt und die Calisthenics-Anlage belaufen sich auf 57.000 Euro. Der Stadtbezirksrat Bothfeld-Vahrenheide beteiligte sich mit rund 9.000 Euro für den überdachten Sitzplatz.
Die neuen Angebote wurden im Rahmen des „Kinder- und Jugendrats Corona“ des Stadtbezirksrats entwickelt und sollen insbesondere Jugendliche ab 14 Jahren ansprechen.
Die Calisthenics-Anlage ermöglicht ein intensives Eigengewichtstraining, wie es aus dem klassischen Geräteturnen bekannt ist. Die neue rund 100 Quadratmeter umfassende Anlage setzt sich aus verschiedenen Geräten zusammen: Reckstangen in unterschiedlichen Höhen, Hangel- und Bogenhangelleiter, eine Sprossenwand und verschiedene Barren.
Der Fallschutzbereich wurde aus Holzhackschnitzeln hergestellt. Ergänzt wird das Fitnessangebot durch zwei Bänke. Informationen zur richtigen Benutzung der Geräte sind auf einem Schild an der Anlage dargestellt.
Ebenfalls am Bolzplatz an der Burgwedeler Straße wurde vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün ein überdachter Sitzplatz gebaut. Mit einem langen Tisch und zwei gegenüberliegenden Bänken soll er als neuer Treffpunkt für Jugendliche dienen.
Ein Schutzdach macht eine Nutzung auch bei Regen möglich. Anlass war der Wunsch der befragten Kinder und Jugendlichen nach mehr Outdoor-Treffpunkten und Bewegungsmöglichkeiten für junge Menschen im Stadtteil.
Der Zugang zu dem neuen Treffpunkt und zu der Calisthenics-Anlage ist vom Eichhörnchenweg über einen neuen Weg möglich. Die Sitzbereiche sind gepflastert. Entlang des Wegesaums wurden heimische Sträucher wie Roter Hartriegel, Hundsrose, Schneeball, Holunder, Hasel und Weißdorn gepflanzt.
Ein Bereich auf der Fläche muss, je nach Witterungsverhältnissen, noch einige Wochen eingezäunt bleiben, damit der dort frisch eingesäte Rasen gut anwachsen kann. Alle Arbeiten haben die Beschäftigten des Ausbildungsbetriebs Garten- und Landschaftsbau im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün ausgeführt.
„Die offene Pforte“ 2023: 120 private Gärten laden zum Besuch ein
Ein seltener und besonderer Einblick in privat gestaltete Grünanlagen: 120 Gärten in Stadt und Region Hannover laden auch im Jahr 2023 zu einem Besuch ein, um sich an der Vielfalt, Besonderheit und Schönheit der Gärten und an der Begeisterung der verantwortlichen Menschen zu erfreuen. Die Palette reicht vom Innenhof über Kleingärten bis zu parkähnlichen Anwesen. Insgesamt bietet das neue Programm „Die offene Pforte“ wieder eine bunte Mischung von Gärten, die Gästen Anregung und Inspiration für das Gestalten des eigenen Grüns bieten oder einfach nur schön anzusehen sind. Nicht zu vernachlässigen ist dabei auch der unschätzbare Wert der Anlagen für das Stadtklima.
Die ersten Gärten öffnen am 15. April: In Hannover kann im Kleingarten von Günter Stobbe (Burgland e. V.) von 10 bis 15 Uhr ein Schattengarten mit großer Pflanzenvielfalt und Gemüseanbau besichtigt werden. Auch die Grünanlage von Ellen Bielert in Burgdorf lädt an diesem Tag in der Zeit von 12 bis 16 Uhr zu einem Besuch ein. Neben einem Garten mit formal-architektonischer Gestaltung und verschiedenen Gartenräumen wird auch ein Pflanzenflohmarkt angeboten. Die letzte Gelegenheit zu einem Besuch der „Offenen Pforte“ bietet sich Mitte Oktober. Zehn Gärten sind in diesem Jahr neu im Programm.
Das aktuelle Programmheft ist ab sofort als Download unter www.hannover.de/offene-pforte erhältlich. Unter dem Link gibt es auch die Möglichkeit, sich für einen Newsletter anzumelden, mit dem Abonnent*innen regelmäßig über aktuelle Themen und Termine in Hannovers Gärten informiert werden. Alle, die ihren Garten ab 2024 für Besucher*innen aus Stadt und Region Hannover öffnen möchten, finden dort auch einen E-Mail-Kontakt für diesen Zweck.
Die gedruckte Broschüre „Die Offene Pforte 2023“ liegt ab dem 24. April an folgenden Stellen zur kostenlosen Mitnahme aus: Hannover-Tourismus-Service am Ernst-August-Platz und im Rathaus, Informationspavillon der Herrenhäuser Gärten sowie im Foyer des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün, Arndtstraße 1. Der Versand von einzelnen Programmheften ist grundsätzlich möglich: nach Zusendung eines adressierten und ausreichend frankierten Rückumschlages (DIN Lang, mit 1,60 Euro für eine Broschüre) an den Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Arndtstraße 1, 30167 Hannover.
Die Offene Pforte Hannover ist ein gemeinsames Projekt von Landeshauptstadt und Region Hannover, um die Gartenkultur zu fördern. Es besteht seit 1991 und wird mit ehrenamtlicher Unterstützung betreut. Hannover war Vorreiter in Deutschland und hat inzwischen zu vielen weiteren „Offenen Pforten“ angeregt.
Sonnabend, 20. April, 20.00 Uhr, Schauron Theater, Wolfsburg
WOLFSBURG.
Eine ganze Bandbreite an Emotionen bringt die NDR Radiophilharmonie unter dem Dirigat von Marc Albrecht am Sonnabend, 20. April, ins Schauron Theater nach Wolfsburg.
Marc Albrecht gilt als einer der spannendsten Dirigenten der aktuellen Opern- und Konzertszene. Er pflegt ein breites Repertoire klassischer und zeitgenössischer Musik und ist international als Dirigent gefragt.
Gespielt werden an diesem Abend Werke von Ravel sowie Brahms g-mollKlavierquartett in der Orchesterfassung. Diese wurde nachträglich von Arnold Schönberg 1937 aus dem im Original als Quartett komponierten Werk entwickelt und wird mit einem Augenzwinkern gerne auch als Brahms 5. Sinfonie betitelt. Zum Auftakt des Konzertabends ertönt „Le Tombeau de Couperin“. Die von barocken Tänzen inspirierte Trauermusik, widmete Ravel in sechs Sätzen seinen Freunden, die im Ersten Weltkrieg fielen. Anschließend ist Ravels über zehn Jahre später komponiertes Klavierkonzert in G-Dur zu hören. Solist am Piano ist OPUS-Klassik-Preisträger Dejan Lazić, der weltweit sowohl Fachpresse als auch Publikum begeistert.
Tickets für das Konzert sind zum Preis von 14 | 20 | 27 | 32 | 37 | 40 EUR unter www.ndr.de/radiophilharmonie sowie im Ticketshop des Schauron Theathers Wolfsburg erhältlich.
Vorstellung des Grundkonzeptes für die Zwischennutzung des ehemaligen „Galeria“-Kaufhauses an der Marktkirche
HANNOVER. Bei einem ersten Pressegespräch erläuterten am gestrigen Mittwoch Oberbürgermeister Belit Onay, Prof. Joachim Schachtner, Staatssekretär im niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK), Hannovers Stadtbaurat Thomas Vielhaber, Prof. Martin Grotjahn, Vizepräsident der Hochschule Hannover (HsH), sowie Doris Petersen, Geschäftsführerin von hannoverimpuls, die Grundzüge des noch weiterzuentwickelnden Konzepts. Medienvertreter hatten bei diesem „Baustellentermin“ die Möglichkeit einen einen Blick in das leere Erdgeschoss des ehemaligen Kaufhauses zu werfen. An diesem Ort soll dann in den kommenden Wochen aus dem früheren Kaufhof der AUFHOF entwickelt werden. Stadtbilder berichtete bereits gestern ausführlich zu dem Projekt „AUFHOF“. Nachfolgend einige Fotos vom „Baustellentermin“ mit der Vorstellung des Grundkonzeptes.
Vorstellung des Grundkonzeptes für die Zwischennutzung des ehemaligen „Galeria“-Kaufhauses
Rund 80 Einsatzkräfte auf 19 Maschinen im Einsatz – Innenministerin Behrens würdigt ehrenamtliches Engagement der Einsatzkräfte
HANNOVER.
Die Johanniter-Motorradstaffeln sind seit vergangener Woche im Einsatz, um die Autofahrer auf Deutschlands Straßen während der Reisesaison 2023 zu unterstützen.
Besonders rund um Ostern sind lange Staus auf den Autobahnen zu erwarten. Die ehrenamtlichen Johanniterinnen und Johanniter leisten entlang der Bundesautobahnen 1, 2 und 7 sowie an anderen Stellen Erste Hilfe, unterstützen bei der Absicherung von Gefahrenstellen, liegengebliebenen Fahrzeugen und Unfallstellen und rufen den Abschleppdienst auf. Zudem finanzieren sie die staugeplagten Familien mit Erfrischungen, Kinderspielzeug und Umleitungsempfehlungen.
Um ihre Arbeit durchführen zu können, sind knapp 80 ehrenamtliche Johanniter aus den Standorten Ahlhorn, Hannover, Hildesheim, Northeim, Salzgitter, Bremen und Schwarmstedt mit insgesamt 19 Motorrädern bis Ende der Herbstferien unterwegs.
Die Saisoneröffnung der Motorradstaffeln der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. (JUH) im Landesverband Niedersachsen/Bremen fand im ADAC Fahrsicherheitszentrum in Hannover/Laatzen (Region Hannover) statt.
Die Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, betonte, wie wichtig die Arbeit der Johanniter-Motorradstaffeln in dieser hektischen Zeit sei und dankte den ehrenamtlichen Helfern für ihr Engagement.
„Sie machen die Straßen in Niedersachsen in dieser hektischen Zeit sicherer.“ Behrens empfiehlt Autofahrern, vorausschauend und konzentriert zu fahren und sich von äußeren Ablenkungen fernzuhalten, um Unfälle und Staus zu vermeiden.
Die Motorradstaffeln der Johanniter-Unfall-Hilfe haben eine lange Geschichte. Bereits Mitte der 1980er-Jahre gab es die ersten Versuche von rettungsdienstlicher Motorradarbeit bei der JUH.
Während der Expo im Jahre 2000 wurden bis zu sieben Dienstmaschinen besetzt. Nach der Expo wurden diese dann von verschiedenen Ortsverbänden vertrieben, und so entstanden danach die Staffeln im Landesverband Niedersachsen/Bremen.
Heute gibt es knapp 80 ehrenamtliche Johanniterinnen und Johanniter, die Wochenende für Wochenende ihre Freizeit auf den Motorrädern auf den Autobahnen verbringen, um Reisenden in Problem- oder Notsituationen zu helfen.
Das Ehrenamt kostet die JUH in Niedersachsen/Bremen rund 100.000 Euro pro Jahr. Etwa 20 Prozent können über Sponsoren gedeckt werden, den Rest verwaltet die JUH über eigene Haushaltsmittel wie Mitgliedsbeiträge.
Daher sind die Johanniter immer wieder auf Unterstützung und Spenden angewiesen, damit die Motorräder inklusive der rettungsdienstlichen Materialien „rollen“ können.
Der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt unterstützt seit 2012 das Engagement der JUH-Stauhelfenden finanziell und bietet den Fahrenden die Möglichkeit, an einem intensiven Fahrsicherheitstraining im ADAC Fahrsicherheitszentrum teilzunehmen.
Zuschüsse von der Region Hannover und der Landeshauptstadt sind Beitrag zur sozialverträglichen Energiewende
REGION HANNOVER.
Die Region und die Landeshauptstadt Hannover bieten Haushalten mit geringem Einkommen nun verstärkte Unterstützung beim Stromsparen an. Im Rahmen des Projekts Stromspar-Check können Haushalte mit einem Einkommen unterhalb der Pfändungsfreigrenze einen kostenlosen Check durch geschulte Energiespar-Berater durchführen lassen.
Dabei wird geprüft, ob alte Großgeräte, wie zum Beispiel Kühlgeräte, Trockner, Wasch- oder Spülmaschinen, zu viel Strom verbrauchen. Ist dies der Fall, kann ein Gutschein über bis zu 200 Euro für den Tausch des alten Gebrauchten gegen ein energieeffizientes Neugerät ausgestellt werden. Die Entsorgung des alten Verwendeten muss dabei fachgerecht über den Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) erfolgen.
Bis 2035 soll die Region Hannover bilanziell klimaneutral sein, weshalb die Unterstützung ein Beitrag zur sozialverträglichen Energiewende in der Region ist. Die Region stellt dafür 2023 50.000 Euro zur Verfügung, die Landeshauptstadt Hannover bezuschusst den Großgerätetausch in ihrem Stadtgebiet 2023 und 2024 mit jeweils 40.000 Euro.
Die Zuschüsse sind nach Haushaltsgröße gestaffelt und gelten einmalig pro Haushalt. Beim Kühlgerätetausch im Rahmen des Stromspar-Checks verdoppeln die Region und die Landeshauptstadt die Summe aus den Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Haushalte mit bis zu zwei Personen können so bis zu 200 Euro, Haushalte mit drei bis vier Personen bis zu 300 Euro und Haushalte mit fünf oder mehr Personen bis zu 400 Euro erhalten.
Auch der Tausch anderer Großgeräte wird bezuschusst, wenn sich herausstellt, dass das alte Gerät zu viel Strom verbraucht. Die Zuschüsse werden hierfür in der gleichen Staffelung nach Haushaltsgröße mit 100, 150 oder 200 Euro ausgezahlt.
Regionspräsident Steffen Krach betont, dass weniger Verbrauch am meisten vor steigenden Energiepreisen schützt und dass die Unterstützung von Haushalten mit geringem Einkommen sofort Entlastung und Klimaschutz bringt. Auch Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay ist der Meinung, dass effiziente Elektrogeräte für alle Beobachtungen sein sollten, um von den Einsparungen profitieren zu können.
Der Stromspar-Check ist unabhängig und kostenlos und bietet Haushalten mit minimalem Einkommen die Möglichkeit, sich Klimaschutz leisten zu können und gleichzeitig die Folgen der Energiepreissteigerung abzumildern. Geschulte Energiespar-Berater*innen finden im Haushalt Möglichkeiten, Strom, Gas und Wasser zu sparen und bauen kostenlose Energiespar-Produkte im Wert von bis zu 70 Euro ein, wie zum Beispiel schaltbare Steckdosenleisten, LEDs und wassersparende Duschköpfe.
In der Region und Stadt Hannover können Haushalte einen Termin vereinbaren, wenn sie Transferleistungen beziehen, beispielsweise Bürgergeld, sie eine geringe Rente haben oder ihr Einkommen unterhalb der Pfändungsfreigrenze liegt. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 0511-219 78 169, www.stromsparcheck-hannover.de.
Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat
Übergangslösung, kein Einfluss auf 365-Job- und Sozialtickets
REGION HANNOVER.
Das Deutschlandticket wird im Großraum-Verkehr Hannover (GVH) voraussichtlich zum 1. Juni buchbar sein. Nach dem Hackerangriff auf die ÜSTRA am vergangenen Freitag haben IT-Spezialisten des Unternehmens und externe Cyperkriminalitäts-Experten Tag und Nacht daran gearbeitet, allen Kundinnen und Kunden im GVH die begehrten digitalen Tickets für monatlich 49 Euro pünktlich zum Start am 1. Mai anbieten zu können. Da der Angriff mit einer Schadsoftware jedoch die Arbeit nach wie vor erheblich beeinträchtigt, ist der Termin zum 1. Mai leider nicht haltbar.
Regionspräsident Steffen Krach: „Niemand ärgert sich derzeit mehr über diesen Cyberangriff als all die Menschen, die seit Wochen mit Hochdruck daran arbeiten, den Abo-Kund*innen im GVH-Gebiet das Deutschlandticket so komfortabel und sicher wie möglich zur Verfügung zu stellen. Dass Hacker diese Bemühungen aktuell ad absurdum führen, ist ein Schlag ins Kontor – wir reden hier von einer Straftat, die tausende Kund*innen in der Region Hannover betrifft. Cyberangriffe sind derzeit leider keine Seltenheit.“
In den vergangenen Tagen ist es der ÜSTRA gelungen, den täglichen Betrieb mit Stadtbahnen und Bussen weiter reibungslos durchführen zu können. Auch anfängliche Probleme bei den Fahrgastinformationen konnten in kurzer Zeit behoben werden, sodass es für die Fahrgäste in der Region Hannover keinerlei Beeinträchtigung in ihrer täglichen Mobilität gab.
ÜSTRA-Vorständin Elke van Zadel: „Seit Monaten haben bei der ÜSTRA, im GVH und bei regiobus viele Mitarbeitende mit großer Energie daran gearbeitet, unseren Kundinnen und Kunden sowie Neueinsteigern im ÖPNV das Deutschlandticket anbieten zu können. Deshalb sind wir alle enttäuscht, dass das Ticket erst zu einem späteren Zeitpunkt im GVH verfügbar sein wird.
Der Hackerangriff hat uns zurückgeworfen. Sehr gefreut habe ich mich über die vielen Reaktionen, mit denen die Menschen in der Region Verständnis für die missliche Situation gezeigt haben, in die uns der Cyberangriff gebracht hat.“
Der Anspruch des GVH ist es, allen Interessierten eine sichere, verlässliche und kundenfreundliche Buchungsmöglichkeit anzubieten. Aufgrund der Schäden durch den Hackerangriff wird das leider direkt beim GVH erst zum 1. Juni möglich sein, da die technisch notwendigen Vorlaufzeiten im GVH für eine rechtzeitige Buchung zum 1. Mai nicht mehr ausreichen.
Allerdings: Wer das Deutschlandticket für den Starttermin 1. Mai nutzen möchte, der kann die Bestellung trotzdem durchführen, und zwar direkt ohne Abo-Antrag in der „FahrPlaner-App“. Den Weg dorthin finden die Kund*innen auf der Internetseite gvh.de. Die Bestellung des Deutschlandtickets ist auf diesem Weg bis zum 30. April möglich.
„In kürzester Zeit ist es uns gelungen, eine Kooperation mit den Kollegen des Verkehrsverbundes Bremen/Niedersachsen (VBN) hinzubekommen. Dafür gebührt unserem Partner ein herzlicher Dank“, freut sich Elke van Zadel. „Ich bin sehr stolz darauf, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so schnell Problemlösungen entwickeln konnten.“
Kundinnen und Kunden die ihr bestehendes GVH Abonnement kündigen möchten, räumt der Verbund ein Sonderkündigungsrecht bis zum 30. April ein.
Ganz wichtig: Das 365-Euro-Ticket für Job- und Sozialtickets, das die Region Hannover beschlossen hat und sich nach Bekanntgabe sehr großem Interesse erfreut, wird durch die aktuellen Probleme nach dem Hackerangriff nicht in Frage gestellt. Hier kann es lediglich zu Verzögerungen kommen. Unternehmen können aber weiterhin mit dem GVH Kontakt aufnehmen.
Mit den beiden 365-Euro-Varianten im Rahmen des Deutschlandtickets bietet die Region den bislang bereits mehr als 40.000 Jobticket-Besitzenden und rund 150.000 Menschen, die aktuell die S-Karte der Region erhalten eine preislich attraktive Möglichkeit an, die dem Nahverkehr in der Region Hannover einen weiteren Schub geben wird.
Regionspräsident Steffen Krach: „Mir ist wichtig, dass alle wissen: das 365-Euro-Ticket für Job- und Sozialtickets ist nicht gefährdet – es kommt! Wir müssen die Situation jetzt so annehmen, wie sie ist. Im Mittelpunkt stehen dabei die Einwohnerinnen und Einwohner und die Sicherheit der Daten. Deswegen ist es gut, dass wir nun diese Lösung anbieten können. Wir werden weiterhin alle Hebel in Bewegung setzen, schnellstmöglich alles an den Start zu bringen.“
Auf die Sattel, fertig, los! – vom 4 bis 24.Juni im gesamten Landkreis Hildesheim
HILDESHEIM.
Vom 4. bis 24. Juni 2023 findet im gesamten Landkreis Hildesheim die Klimaschutz- und Radverkehrsaktion STADTRADELN statt. Das Ereignis jährt sich bereits zum fünften Mal. Die Teilnahme richtet sich an alle, die im Landkreis Hildesheim leben, arbeiten, eine (Hoch-)Schule besuchen oder einem Verein angehören.
Interessierte aus allen Kommunen können sich bereits jetzt unter www.stadtradeln.de/registrieren anmelden und einem bestehenden Team beitreten oder ihr eigenes Radel-Team gründen. Ziel ist es, in den 21 Tagen möglichst viele Kilometer für die Radverkehrsförderung und den Klimaschutz auf dem Sattel zurückzulegen. Jeder geradelte Kilometer zählt und wird von den Teilnehmenden über stadtradeln.de oder die STADTRADELN-App in einem Online-Radelkalender erfasst und veröffentlicht. Somit sind bundesweite Teamvergleiche sowie Vergleiche zwischen und innerhalb der Kommunen und Teams möglich.
Organisiert wird die radverkehrsfördernde Kampagne auch in diesem Jahr wieder von der gemeinnützigen Klimaschutzagentur Landkreis Hildesheim. Alle Informationen zur Aktion sind unter https://klimaschutzagentur-hildesheim.de/stadtradeln-2023/ abrufbar.
In der diesjährigen STADTRADELN-Saison, die zeitgleich mit der Region Hannover stattfindet, können einige Preise erradelt werden. „Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe, und wir müssen uns gegenseitig immer wieder motivieren, um erfolgreich zu sein. Deshalb möchten wir auch in diesem Jahr wieder die Teams mit besonders hoher Teamleistung prämieren“, betont der Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Martin Komander.
Die Schulen im Landkreis bekommen die Chance, Preisgelder für schuleigene Klimaschutzprojekte zu gewinnen. Ein hohes Engagement fahrradfreundlicher Arbeitgeber wird ebenfalls wieder ausgezeichnet. Alle Preiskategorien können unter https://klimaschutzagentur-hildesheim.de/stadtradeln-2023/ nachgelesen werden.
Im Landkreis Hildesheim wurden im Aktionszeitraum des vergangenen Jahres 2022 insgesamt 1.023.500 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt. Dadurch konnten 166 Tonnen CO2 vermieden werden. Der Trend der stetig wachsenden Kilometer- und Teilnehmer:innenzahl wird sich in diesem Jahr hoffentlich weiter fortsetzen.
Börsennachrichten und Wirtschaftsnews der Börse Frankfurt vom 6.April 2023 | Marktberichte und Indizes
FRANKFURT/MAIN.
Die europäischen Börsen sind am Mittwoch wegen Konjunktursorgen meist ins Minus abgerutscht. Schwache Wirtschaftsdaten aus den USA wurden am Nachmittag dafür verantwortlich gemacht, dass aus einer zuvor noch relativ robusten Entwicklung in der Regel noch klare Verluste wurden. In New York gerieten vor allem die Technologiewerte unter Druck.
Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) verlor 0,39 Prozent auf 4298,36 Punkte. Der französische CAC 40 gab mit am Ende 7316,30 Punkten auch um 0,39 Prozent nach. Der britische FTSE 100 war eine positive Ausnahme, indem er um 0,37 Prozent auf 7662,94 Punkte zulegte.
Der ISM-Index für den US-Dienstleistungssektor sackte überraschend deutlich ab. Mit 51,2 Zählern liegt er aber immer noch über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Außerdem waren die Daten des Jobdienstleisters ADP kein guter Vorbote für den an diesem Freitag anstehenden Arbeitsmarktbericht der US-Regierung, der von der Notenbank Fed genau analysiert wird.
Schwächster Sektor war die Baubranche. Hier belasteten die Kursverluste des Zementherstellers Holcim, dessen Aktien um 5,2 Prozent absackten. Zurückgeführt wurde dies auf zurückhaltende Erwartungen von Analysten an die Ende April anstehenden Umsatzzahlen.
Nach einigen Erholungstagen wieder unter Druck gerieten die Immobilienwerte. Trotz der günstigen Bewertung des Sektors riet Marc Decker, Leiter Aktienanlage bei der Privatbank Merck Finck, zur Vorsicht. Der gewerbliche Immobiliensektor etwa leide unter dem Siegeszug des Home Office. Mieterhöhungen seien angesichts einer drohenden Rezession nicht leicht durchzusetzen. Gleichzeitig stiegen die Kosten, nicht zuletzt für eine energetische Sanierung des Bestandes.
Ansonsten auf den Verkaufslisten standen zyklische Branchen, die von wirtschaftlichen Schwankungen stärker betroffen wären. Verluste von mehr als zwei Prozent gab es neben den Bau- und Immobiliensektoren noch für die Teilindizes der Industriegüter- und Automobilbranche. Auch Technologiewerte gerieten mit der schwachen New Yorker Nasdaq-Börse stärker unter Druck. Siemens, Infineon, Mercedes-Benz (Mercedes-Benz Group (ex Daimler)), Vonovia (Vonovia SE (ex Deutsche Annington)) und Schneider Electric gehörten im EuroStoxx mit Abschlägen von mindestens 2,4 Prozent zu den größten Verlierern.
Gefragt waren dagegen defensive Sektoren wie Versorger, Telekommunikation und Gesundheit. In letzterer Branche fielen Pharmakonzerne positiv auf: Roche legten in Zürich um zweieinhalb Prozent zu und AstraZeneca sowie GlaxoSmithKline in London um bis zu 2,8 Prozent. Im Versorgerbereich zogen Iberdrola (Iberdrola SA) um 2,5 Prozent an. Der spanische Energiekonzern verkauft 13 Kraftwerke im Wert von rund 5,5 Milliarden Euro an den mexikanischen Staat.
Im Telekom-Sektor stützte die Deutsche Telekom, die mit einem Anstieg um drei Prozent zum EuroStoxx-Spitzenreiter wurde. Fahrt aufgenommen hatten die Aktien im Zuge der Hauptversammlung, auf der Konzernchef Timotheus Höttges sagte, dass überraschend früh die Mehrheit an der Tochter T-Mobile US übernommen worden sei.
Zu den Gewinnern im Nebenwertesegment gehörten Sodexo mit einem Kurssprung um mehr als elf Prozent. Der erhöhte Ausblick und der Plan zur Abspaltung eines Geschäftsteils beflügelten den Catering-Anbieter.