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Freitag, Mai 1, 2026

Aktuelle lokale Nachrichten und regionale News aus Kultur, Sport, Wirtschaft, Politik und Unterhaltung.

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Electric Callboy-Live in Hannover am 3.Februar 2024

Electric Callboy
Electric Callboy © Electric Callboy

TEKKNO WORLD TOUR 2024 – ZAG Arena Hannover

HANNOVER.

ELECTRIC CALLBOY ist aktuell die Band der Stunde! Aufgrund des unglaublichen Erfolgs der TEKKNO WORLD TOUR kommt die Band für sechs weitere Termine zu ihren Fans nach Deutschland und in die Schweiz. Neben ausverkauften Arenen in ganz Europa meldete die Band bereits weitere ausverkaufte Shows in Nordamerika und Australien. The Hype is real!

CONTRA präsentiert:

ELECTRIC CALLBOY TEKKNO WORLD TOUR

02.02.2024 DE-Berlin, Velodrom

03.02.2024 DE-Hanover, ZAG Arena

10.02.2024 CH-Basel, St. Jakobshalle

23.02.2024 DE-Nuremberg, ARENA NÜRNBERGER Versicherung

24.02.2024 DE-Stuttgart, Hanns-Martin-Schleyer-Halle

02.03.2024 DE-Dresden, Messe

Der Vorverkauf beginnt am kommenden Sonntag, 2. April, um 15 Uhr. Tickets sind dann unter www.eventim.de erhältlich

Electric Callboy

Tekkno World Tour 2024

Samstag, 3. Februar, 2024, ZAG Arena Hannover

Beginn 19 Uhr (Einlass 18 Uhr)

Tickets € 64,21 inkl. Gebühren


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Hannover Concerts © Hannover Concerts

Britisches Königspaar besucht Hamburg

König Charles III. grüßt vom Hamburger Rathausbalkon
Staatsbesuch von König Charles III. und Königin-Gemahlin Camilla in Hamburg - Rathaus, Rathausmarkt 1 in Hamburg / Hamburg / Deutschland am 31.03.23

Dritter und letzter Tag des Staatsbesuches von König Charles III. und Königin-Gemahlin Camilla in Deutschland

HAMBURG.

Am Freitag (31.März 2023) haben das britische Königspaar am letzten Tag ihres dreitägigen Staatsbesuches in Deutschland die Hansestadt Hamburg besucht.

König Charles III. und Königin-Gemahlin Camilla auf Staatsbesuch in Hamburg © Ulrich Stamm
König Charles III. bei der Ankunft am Hamburger Rathaus © Ulrich Stamm

Am Mittag begrüßte der Erste Bürgermeister und Eva Maria Tschentscher König Charles III. und Königin-Gemahlin Camilla sowie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender bei ihrer Ankunft im Bahnhof Dammtor.

Gemeinsam besuchten sie das Denkmal „Kindertransport – Der letzte Abschied“. Am Londoner Bahnhof Liverpool Street steht das Pendant zum Hamburger Denkmal: das von König Charles eingeweihte Denkmal „Kindertransport – Die Ankunft“.

Im Anschluss folgte eine Kranzniederlegung am Mahnmal St. Nikolai. Die ehemalige Hauptkirche St. Nikolai wurde während britischer und amerikanischer Luftangriffe im Jahr 1943 zerstört.

König Charles III. und Königin-Gemahlin Camilla auf Staatsbesuch in Hamburg © Ulrich Stamm
Trotz langer Regenschauer warteten Tausende Menschen auf dem Rathausmarkt auf die Ankunft des britischen Königspaares © Ulrich Stamm

Kurz nach 13:00 Uhr hatten Tausende Hamburgerinnen und Hamburger nach stundenlanger Wartezeit bei teils heftigen Regen die Gelegenheit, die Ankunft des Königspaares auf dem Rathausmarkt mitzuerleben. Gemeinsam schritten König Charles und Königin-Gemahlin Camilla die lange Reihe der Absperrgitter vor dem Hamburger Rathaus entlang und schüttelten viele Hände.

Im Anschluß trug sich das Königspaar in das Goldene Buch der Stadt ein und grüßte unter lautem Jubel noch einmal gemeinsam mit Bundespräsident Steinmeier, Elke Büdenbender und Hamburgs Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher und dess Frau Eva Maria, die vielen Menschen auf dem Rathausmarkt.

König Charles III. und Königin-Gemahlin Camilla auf Staatsbesuch in Hamburg © Ulrich Stamm
Welcome König Charles III. und Königin-Gemahlin Camilla in Hamburg © Ulrich Stamm

Am Nachmittag sprachen Bürgermeister Tschentscher, Bundespräsident Steinmeier und der König während einer Hafenrundfahrt mit Vertreterinnen und Vertretern des Hafens über die Dekarbonisierung der maritimen Wirtschaft, die Förderung der regenerativen Energien und der Wasserstofftechnologie sowie die umwelt- und klimagerechte Transformation der Industrie.

Währenddessen besuchten die Königin-Gemahlin gemeinsam mit Elke Büdenbender und Eva Maria Tschentscher die Rudolf-Roß-Grundschule, die bilingual auf Deutsch und Englisch unterrichtet.

Dort begegneten sie unter anderem den Illustrator Axel Scheffler. Der in Hamburg geborene Kinderbuchautor und Illustrator lebt in London und ist insbesondere für seine Illustration im Kinderbuch „Der Grüffelo“ bekannt.

Der Staatsbesuch endete mit einem Empfang auf Einladung der Britischen Botschaft.


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Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat

Berberlöwen-Nachwuchs im Erlebnis-Zoo entwickelt sich prächtig

Der Berberlöwe Kater bei seinem ersten tierärztlichen Check © Erlebnis-Zoo Hannover
Der Berberlöwe Kater bei seinem ersten tierärztlichen Check © Erlebnis-Zoo Hannover

EIN ERSTES ZARTES BRÜLLEN – Drillinge sind ein Männchen und zwei Weibchen

HANNOVER.

Sie üben sich schon zaghaft im Brüllen: Der Drillings-Nachwuchs bei den äußerst seltenen Berberlöwen im Erlebnis-Zoo Hannover entwickelt sich prächtig. Die am 20. Februar geborenen Jungtiere bekamen ihren ersten Besuch von den Zoo-Tierärzten, die sich äußerst zufrieden zeigten: „Die Kleinen haben gut gefüllte Milchbäuche, sind sehr aufmerksam und sehen rundum fit aus.“

Inzwischen hat sich bei den Jungtieren das Sehvermögen vollständig entwickelt, die ersten Zähne sind deutlich zu sehen – und sie werden immer mobiler. Wie die Tierpflegerinnen und Tierpfleger über die in der Wurfhöhle installierten Kamera sehen konnten, sind die Jungen sogar schon über den Rand der Wurfbox geklettert. „Noch sind die Jungtiere sehr tapsig unterwegs. Ein paar Wochen werden sie noch brauchen, bis sie Mutter Zara sicher folgen und dann auch den ersten Ausflug auf die Außenanlage machen können“, so die Tierpfleger.

Geschlechter bestimmt

Beim Checkup ging es auch auf die Waage: Zwischen 4,3 und 5 Kilogramm wiegen die kleinen Löwen schon. „Bei der Geburt hatten sie ein Gewicht von geschätzt etwa 1,5 Kilogramm“, berichtet Zoo-Kurator Robin Walb. 

Auch das Geschlecht wurde bei der ersten Untersuchung festgestellt: Die Geschwister sind ein Männchen und zwei Weibchen!

Neugierig und mobil Die Berberloewen Drillinge klettern ueber die Wurfbox Foto Erlebnis Zoo Hannover

Großes Kennenlernen

Bevor die Kleinen ihr Reich am Sambesi erobern können, steht neben den wichtigen Impfungen auch noch ein großes Kennenlernen an. Denn Vater Basu haben die Kleinen bislang nur aus der Ferne gehört, aber noch nicht gesehen. Auch in der Wildbahn setzt sich eine Löwenmutter zur Geburt und für die ersten Wochen der Jungtieraufzucht vom restlichen Rudel ab. Sind die Jungen gut entwickelt und mobil, kehrt die Mutter mit ihnen zur Gruppe zurück. „Das wird noch einmal ein spannender Moment“, weiß Kurator Walb. „Zara muss dann zeigen, dass sie eine Löwenmutter ist, und eventuell ihren Nachwuchs gegen Kater Basu verteidigen.“

Bei allen Schritten achtet das Team genau auf Mutter Zara. „Sie zeigt uns, wann der Moment gekommen ist – für das Treffen mit Basu und für die ersten Erkundungstouren nach draußen“, so die Tierpfleger.

Der Erlebnis-Zoo wird auf seinen Kanälen berichten, sobald die Drillinge sich am Sambesi den Zoo-Gästen zeigen. 

Nur durch Zoos gerettet

Berberlöwen sind äußerst selten: In ihrer Nordafrikanischen Heimat sind sie seit Mitte des 20. Jahrhunderts in der Natur ausgestorben â€“ ausgerottet durch den Menschen. Sie waren aufgrund ihrer beeindruckenden Statur und der imposanten Mähne ein beliebtes Ziel von Großwildjägern. Nur geschützt in Zooshaben die Berberlöwen überlebt, viele sind Nachkommen aus dem marokkanischen Nationalzoo Rabat. Seit 2010 gibt es sie auch im Erlebnis-Zoo Hannover.

Mit der Nachzucht der seltenen Berberlöwen engagiert sich der Erlebnis-Zoo aktiv im Ex-situ-Artenschutz – der Zucht und Bewahrung der Tiere außerhalb ihres ursprünglichen Lebensraumes. 

Im Erlebnis-Zoo gab es bereits zwei Würfe bei den Berberlöwen: 2011 hatte das Berberlöwen-Paar Binta und Chalid zweifachen, 2014 dreifachen Nachwuchs. Für Basu und Zara ist es jeweils der erste Nachwuchs.

Berberlöwen-Nachwuchs im Erlebnis-Zoo entwickelt sich prächtig © Erlebnis-Zoo Hannover


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Leinenpflicht ab 1.April zum Schutz der Wildtiere und Vögel

Hunde
Leinenpflicht ab 1.April zum Schutz der Wildtiere und Vögel - Bitte leinen Sie Ihren Hund in dieser Zeit an! © Ulrich Stamm

Brut- und Setzzeit vom 1.April bis zum 15.Juli

HANNOVER.

Ab dem 1. April gilt eine neue Regelung: Hunde müssen in der Natur an der Leine geführt werden. Der Grund dafür ist die voraussichtliche Brut- Setz- und Aufzuchtzeit, die offiziell vom 1. April bis zum 15. Juli dauert. In dieser Zeit wird die freie Landschaft zu einer Kinderstube, da viele Tierarten bereits Nachwuchs haben oder trächtig sind. Es ist wichtig, die Tiere in dieser Zeit nicht zu stören, da dies ihre Aufzucht beeinträchtigen kann. Auch am Boden brütende Vogelarten wie Ente, Rebhuhn, Kiebitz und Feldlerche beginnen nun ihre Brut- und Aufzuchtzeit und dürfen nicht gestört werden.

Durch das Aufscheuchen oder Streunen von Hunden werden die Tiere bei der Aufzucht ihrer Jungen gestört. Dies kann dazu führen, dass Elterntiere ihre Jungtiere verlassen und diese Schaden nehmen oder sogar sterben. Um solche Störungen in der Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit zu minimieren, gilt die Leinenpflicht gemäß § 33 des Niedersächsischen Gesetzes über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldLG) für nur wenige Wochen im Frühjahr. Bitte halten Sie Ihren Hund in dieser Zeit an der Leine, um die Tiere und ihre Kinderstuben zu schützen.


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Hannover Nachrichten vom 31.März 2023

Aegidientorplatz Hannover
Aegidientorplatz mit NORD/LB und Theater am Aegi Aegidientorplatz in Hannover / Niedersachsen / Deutschland am 26.06.21 Ulrich Stamm Photography, Hannover Press - Business - Portraits - Events - Fairs- Editorial - Celebrity - Concerts - Aerial - Family - 360 Panoramic -Virtual Tours Foto ist honorarpflichtig - Persönlichkeitsrechte bei Veröffentlichung beachten - Nur redaktionelle Verwendung - Belegexemplar erbeten! KEINE TEILUNG ODER REPOST IN SOZIALEN MEDIEN OHNE LIZENZ UND SCHRIFTLICHE ERLAUBNIS! Photo is subject to fees- Observe personal rights when publishing - Only editorial use in the context of press and public relations - Copy requested! NO SHARING OR REPOST IN SOCIAL MEDIA WITHOUT LICENSE AND WRITTEN PERMISSION ! Contact: info@ulrich-stamm.com

Aktuelles aus der Landeshauptstadt

HANNOVER.

Ausbau des Velorouten-Netzes in Hannover geht voran

Vorfahrt fürs Fahrrad: Das Velorouten-Netz soll elementarer Bestandteil der Verkehrswende in Hannover sein.  Der Ausbau des künftig aus zwölf Strecken bestehenden Netzes, das Stadtteile und Nachbarkommunen mit der hannoverschen Innenstadt verbinden wird, geht voran. Teile der nach Lehrte führenden Veloroute 5 und der nach Laatzen führenden Veloroute 8 sind bereits realisiert. Der Baubeginn für vier weitere Routen ist für den Sommer dieses Jahres geplant.

„Wir liegen in dem Zeitrahmen, den wir erwartet haben – auch wenn die Planung und insbesondere die Beteiligungsverfahren, die dem Bau der Strecken vorangehen, sehr komplex sind“, sagte  Oberbürgermeister Belit Onay auf einer Fahrradtour, die von Kleefeld ausgehend über Teilabschnitte der Veloroute 5 in Richtung Innenstadt führte. Im Juni 2020 hatte der OB das hannoversche Velorouten-Konzept  der Öffentlichkeit präsentiert – mit dem Ziel, es in einem Zeitraum von etwa zehn Jahren umzusetzen. Der Rat hat das Grundkonzept 2020 beschlossen und nachfolgend im Jahr 2022 die konkreten Planungen der ersten fünf Routen bestätigt.

Die Veloroute 05 nach Anderten wurde bereits vorab als Radschnellweg Hannover-Anderten geplant und 2020 vom Rat beschlossen. Daher ist diese Maßnahme bereits jetzt in der Bauphase und wird deutlich vor den anderen Velorouten fertiggestellt werden.


„Teil unserer Mobilitätskultur“


„Radfahren ist Teil unserer Mobilitätskultur“, betonte Onay. Hannover habe eine gute Grundlage, um die Fahrrad-Infrastruktur weiter zu stärken. „Der Fahrradverkehr ist Teil eines verkehrlichen Gesamtgefüges.“ Das künftige Veloroutensystem sei bequem, unkompliziert und sicher. „Es führt über gut ausgebaute separate Wege oder über Fahrradstraßen, für die wir ein besonderes Maß an Komfort und Sicherheit für den Radverkehr anlegen. Ich halte es für realistisch und geboten, das Nötige zu tun um auf 40 Prozent Fahrradnutzung zu kommen – schon alleine um die Klimaneutralität zu erreichen. Dafür braucht es die entsprechenden Rahmenbedingungen.“

Die Veloroute 5 nach Lehrte soll noch im Laufe des Jahres 2023 fertiggestellt werden. Bei den Strecken, deren Baubeginn für den Sommer dieses Jahres vorgesehen ist, handelt es sich um die Veloroute 2 nach Langenhagen, die Route 3 nach Bothfeld/Lahe, die Route 6 nach Bemerode und die Route 9 nach Ricklingen. Die in Teilen bereits existierende interkommunale Route 8 nach Laatzen wird den Planungen zufolge ab Herbst diesen Jahres weitergebaut. Die Stadt Laatzen und die Region sind in das Projekt eingebunden. Für alle Velorouten-Projekte sind Fördermittel des Landes und des Bundes beantragt und überwiegend bereits zugesagt worden.


Besondere Standards


Für Velorouten gelten Standards. Mit einheitlicher Kennzeichnung – etwa durch Markierung oder Beschilderung – sind sie durchgängig erkennbar. Im Einrichtungsverkehr sind sie 2,50 Meter breit, im Zweirichtungsverkehr haben sie eine Mindestbreite von drei Metern. Die Routen erhalten Oberflächen mit hoher Qualität. In bebauten Bereichen sind sie durchgehend beleuchtet. Damit Radler*innen auf den Velorouten zügig vorankommen, sind entsprechende Vorfahrtregeln sowie angepasste Ampelschaltungen vorgesehen. Wartezeiten – etwa an Kreuzungen – werden dadurch reduziert oder sogar vermieden.

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Hintergrund-Info: Sachstand Velorouten-Bau in Hannover

VR 02 nach Langenhagen:

  • Die politischen Beschlüsse liegen seit September 2022 vor;
  • Förderantrag bei der NBank auf Förderung aus dem Landesprogramm „Stadt&Land“ gestellt nach Verlängerung des Förderzeitraumes;
  • Ausführungsplanung weitestgehend mit eigenem Personal erarbeitet
  • Ausschreibung der Bauleitung nach Vorliegen des Förderbescheides
  • Baubeginn voraussichtlich Spätsommer 2023

VR 03 nach Bothfeld / Lahe:

  • Die politischen Beschlüsse liegen seit September 2022 vor;
  • Teilabschnitte des Eilenriederadweges und Neubau der Verbindung von der Kugelfangtrift durch die Grünanlagen zur Bischoff-von-Kettler-Straße werden noch aus dem Fördertopf „Saubere Luft“ zur Verbesserung der Luftreinhaltung in der Stadt Hannover finanziert und in diesem Jahr baulich umgesetzt;
  • Förderantrag bei der NBank auf Förderung aus dem Landesprogramm „Stadt&Land“ vorbereitet nach Verlängerung des Förderzeitraumes zur Umsetzung weitere Bereiche, wird noch vor Ostern eingereicht;
  • Ausführungsplanung weitestgehend mit eigenem Personal erarbeitet;
  • weitere Abschnitte werden direkt nach Zuwendungsbescheid ausgeschrieben (voraussichtlich Sommer 2023).

VR 05 nach Lehrte:

  • befindet sich in der baulichen Umsetzung, Fertigstellung noch in diesem Jahr;
  • Förderung aus dem Fördertopf „Saubere Luft“ zu 100 Prozent.

VR 06 nach Bemerode:

  • Die politischen Beschlüsse liegen seit September 2022 vor;
  • Förderantrag bei der NBank auf Förderung aus dem Landesprogramm „Stadt&Land“ gestellt, Zuwendungsbescheid ist ergangen, Beantragung zur Verlängerung der Förderzusage über das Jahr 2023 hinaus;
  • Ausführungsplanung weitestgehend mit eigenem Personal erarbeitet.
  • Ausschreibungen in Bearbeitung;
  • Baubeginn geplant zum Sommer 2023.

VR 08 nach Laatzen:

  • Die politischen Beschlüsse liegen seit Anfang 2022 vor;
  • Teilabschnitte des Radweges Rudolf-von-Bennigsen-Ufer und Einrichtung einer Radverkehrsanlage beidseitig der Hildesheimer Straße von Wiehbergstraße bis an die Stadtgrenze nach Laatzen wurden noch aus dem Fördertopf „Saubere Luft“ zur Verbesserung der Luftreinhaltung in der Stadt Hannover finanziert und bereits im letzten Jahr baulich umgesetzt;
  • Förderantrag bei der NBank auf Förderung aus dem Landesprogramm „Stadt&Land“ vorbereitet nach Verlängerung des Förderzeitraumes zur Umsetzung weiterer Bereiche (vor dem Parkplatz vom Strandbad und in der Hildesheimer Straße ab Wiehbergstraße stadtauswärts), wird noch vor Ostern eingereicht;
  • Ausführungsplanung weitestgehend mit eigenem Personal erarbeitet;
  • weitere Abschnitte werden direkt nach Zuwendungsbescheid ausgeschrieben;
  • Baubeginn geplant zum Herbst 2023.

VR 09 nach Ricklingen:

  • Die politischen Beschlüsse liegen seit September 2022 vor;
  • Förderantrag bei der NBank auf Förderung aus dem Landesprogramm „Stadt&Land“ gestellt, Zuwendungsbescheid ist ergangen, Beantragung zur Verlängerung der Förderzusage über das Jahr 2023 hinaus;
  • Ausführungsplanung an ein Planungsbüro vergeben.
  • Ausschreibungen in Bearbeitung;
  • Baubeginn geplant zum Sommer 2023

„Grünes Hannover 2023“: 117 Führungen, um in Hannover die Natur in verschiedenen Jahreszeiten zu erleben

Auf 117 Führungen mit Expert*innen die Natur erkunden: Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover hat im Rahmen des Programms „Grünes Hannover“ für 2023 wieder ein abwechslungsreiches Angebot vorbereitet. Mit den Expert*innen aus dem Fachbereich sowie mit Unterstützung von externen Sachkenner*innen und ehrenamtlich Tätigen haben interessierte Menschen von Mitte April bis Ende November die Gelegenheit, Wissenswertes über die Gärten, Wälder, Parks, Friedhöfe und Landschaften in der Stadt zu erfahren. Viele Führungen haben bekannte und beliebte Gartenanlagen zum Ziel, aber es gibt wie in jedem Jahr auch wieder Neues zu entdecken.

Die Broschüre mit allen Angeboten steht ab sofort als Download unter www.hannover.de/gruenes-hannover zur Verfügung. Das aktuelle Programmheft „Grünes Hannover“ ist ab sofort kostenlos beim Hannover-Tourismus-Service am Ernst-August-Platz und im Rathaus, im Informationspavillon am Großen Garten in Herrenhausen und direkt im Foyer beim Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Arndtstraße 1, erhältlich. Der Versand von Heften ist grundsätzlich möglich: nach Zusendung eines adressierten und ausreichend frankierten Rückumschlages (DIN Lang, mit 1,60 Euro für eine Broschüre) an den Fachbereich Umwelt und Stadtgrün (Arndtstraße 1, 30167 Hannover).

Die Teilnahme an den Führungen ist grundsätzlich kostenlos. Um Anmeldung unter den jeweils angegebenen Telefonnummern wird allerdings dringend gebeten, da die Teilnehmer*innenzahl pro Führung begrenzt ist und nur so auch über eine eventuelle Absage eines Angebots informiert werden kann. Eine Teilnahme von größeren Gruppen ist grundsätzlich nicht möglich.

Das Veranstaltungsprogramm „Grünes Hannover“ startet 2023 am Sonnabend, dem 15. April, mit einem Rundgang über den Lindener Berg. Ab 14 Uhr zeigt Jonny Peter des Vereins Quartier e. V. Sehenswürdigkeiten der Geschichte, Kultur und Natur auf Hannovers einziger größeren Erhebung im engeren Stadtgebiet. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Am Mittwoch, dem 19. April, können Interessierte gemeinsam mit Kornelia Stock von 16 bis 18 Uhr essbare, aber auch giftige Pflanzen in der Eilenriede kennen lernen. Eine Anmeldung zu der Führung „Was wächst denn da?“ ist erforderlich.

Der Von-Alten-Garten in Linden ist am Donnerstag, dem 20. April, das gemeinsame Ziel mit dem Landschaftsarchitekten Andreas Ackermann. Ab 17 Uhr führt er auf Spurensuche zu der vor mehr als 300 Jahren entstandenen Gartenanlage. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Am Freitag, dem 21. April, führt der Historiker Dr. Peter Schulze über den Stadtfriedhof Stöcken und erläutert von 15 bis 17 Uhr den Wandel in der Bestattungskultur, verbunden mit Einblicken in die ältere und jüngere Stadtgeschichte und -gesellschaft. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Hannovers ehemaliger Stadtförster Gerd Garnatz hat am Sonnabend, dem 22. April, ein Angebot für Frühaufsteher*innen: Er führt über das Gelände der Waldstation Eilenriede und das nahe gelegene Kleingartengelände, um dort in der Zeit zwischen 7 und 10.30 Uhr möglichst viele Vogelstimmen zu hören und erkennen zu lernen. Eine Anmeldung ist erforderlich.


Neue Stadttafel für eine der ersten genossenschaftlichen Siedlungen Hannovers in Oberricklingen

Mit einer neuen Stadttafel wird an eine der ersten genossenschaftlichen Siedlungen Hannovers erinnert. Bezirksbürgermeister Andreas Markurth hat die freistehende Stadttafel „Arbeiterwohnsiedlung Menzelstraße und Schnabelstraße“ am heutigen Donnerstag (30. März) 12 Uhr in der Menzelstraße (gegenüber Haus Nr. 28) enthüllt.

Bis Ende des 19. Jahrhunderts gab es auf dem späteren Siedlungsareal in Ricklingen noch keine Bebauung, stattdessen prägten Wiesen, Felder und Wald das Bild. Zwischen 1900 und dem Ersten Weltkrieg entstanden hier „auf der grünen Wiese“ dank der genossenschaftlichen Initiative ab 1901 die Häuser in der Menzelstraße und der Schnabelstraße, die den Beginn der Besiedlung Oberricklingens darstellte.

Zentrale Quelle zur Erforschung zu dieser Baugenossenschaft ist die Veröffentlichung von Elke Oberheide: „Zwei Straßen – eine Geschichte. Schnabel- und Menzelstraße. Die Geschichte der ersten Genossenschaftssiedlung in Hannover-Ricklingen“ – herausgegeben von der Landeshauptstadt Hannover 1990.

Sie stützt sich auf eine Initiative des Freizeitheims Ricklingen, das seit 1988 einen Gesprächskreis organisiert hat, um der Geschichte der beiden Straßen und damit der Entstehung des Stadtteils Oberricklingen nachzugehen. Ricklingen war mit Oberricklingen 1913 nach Linden eingemeindet worden, mit der Eingemeindung Lindens nach Hannover wurde es 1920 ein Stadtteil Hannovers.

Die Ricklinger Baugenossenschaft ist ein typisches Beispiel für den Arbeiterwohnungsbau im frühen 20. Jahrhundert, als die wachsende Industriearbeiterschaft Wohnraum für sich und ihre Familien brauchte.

Der Gemeinnützige Bauverein Ricklingen gründete sich im Jahr 1900. Die meisten Mitglieder verdienten ihren Lebensunterhalt als Arbeiter bei der Hanomag und der Hannoverschen Waggonfabrik/HAWA. Die Straßennamen der „Colonie“ erinnern an diesen Zusammenhang: Die Menzelstraße heißt nach dem Direktor der HAWA Max Menzel (geboren 1858), der den Bauverein durch eine Zahlungsgarantie von 3.000 Mark förderte. Die Schnabelstraße ist benannt nach Ernst Conrad Schnabel (1840 bis 1898), Brauereibesitzer und Ortsvorsteher in Ricklingen, der dem Gemeinnützigen Bauverein das Land für die Siedlung verkaufte.

Dank der genossenschaftlichen Initiative wurden ab 1901 Häuser in den beiden Straßen errichtet. Im ersten Bauabschnitt entstanden 20 Doppelhäuser, denen 1912 vier Häuser folgten, 1913 weitere sieben.

Bis zum Ersten Weltkrieg umfasste die Siedlung insgesamt 76 Doppelhäuser in den beiden parallel verlaufenden Straßen. Die Haushälften wurden als Zweifamilien-Erwerbshäuser vergeben. Sie boten Platz für mehr als 300 Familien.

Die Genossenschaftsmitglieder zahlten 200 Mark für einen Anteil. Sie mussten Arbeiter sein oder dem unteren Beamtenstand angehören. Jedes Mitglied durfte nur ein Gebäude erwerben und darin wohnen, die zweite Wohnung im Haus wurde an ein anderes Genossenschaftsmitglied vermietet.

Im Vergleich zu engen, feuchten und lichtarmen Wohnungen in der Altstadt oder in Mietskasernen boten die neuen Drei-Zimmer-Wohnungen mit Küche einen guten Standard. Manche bezeichneten sie als „Arbeitervillen“.

Die Infrastruktur entwickelte sich sukzessive: 1912/1913 erhielt die Siedlung Straßenpflaster und Bürgersteige. Damit kamen auch Wasserleitungen, davor hatten die Haushalte ihr Wasser an Hydranten auf der Straße geholt. 1909 wurde der Gasanschluss gelegt, elektrische Versorgung Ende der 1920er Jahre. Die Kanalisation wurde erst 1930/31 gebaut.

Für die Bewohner*innen waren vor allem die Gärten hinter den Häusern wichtig. Sie ermöglichten ihnen, sich mit Gemüse und Kartoffeln zu versorgen. Die Schuppen hinter den Häusern dienten als Lagerraum, vielfach wurden Kleintiere wie Kaninchen, Hühner usw. gehalten. Einige Familien pachteten Land dazu, um für den Eigenbedarf zu ernten oder auf Märkten ihre Überschüsse zu verkaufen.

Die Bewohner*innen der Siedlung schätzten vor allem die gute Nachbarschaft und entwickelten ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Die Straßen und Gärten wurden als Treffpunkte genutzt.

Seit 1977 stehen die Häuser an der Menzel- und Schnabelstraße auf der Liste der Kulturdenkmale der Stadt Hannover, seit Inkrafttreten des Denkmalschutzgesetzes 1979 sind sie als typisches Beispiel des Arbeiterwohnungsbaus der vorletzten Jahrhundertwende geschützt.

Der Text auf der Tafel:

Die beiden Straßen entstanden zwischen 1901 und 1913. Sie waren die erste Bebauung in Oberricklingen. Um Wohnraum für ihre Familien zu schaffen, hatten sich Arbeiter der Hannoverschen Waggonfabrik/HAWA und der Hanomag zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen. Das Bauland erwarb der Gemeinnützige Bauverein Ricklingen von dem Brauereibesitzer und Ricklinger Ortsvorsteher Ernst Conrad Schnabel. Max Menzel, Direktor der HAWA von 1898 bis 1902, unterstützte den Bauverein durch eine Zahlungsgarantie. Die 76 Doppelhäuser mit zwei Drei-Zimmer-Wohnungen in jeder Haushälfte boten Platz für über 300 Familien. Die Bewohner*innen schätzten vor allem die gute Nachbarschaft und entwickelten ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Seit 1979 steht die Siedlung als typisches Beispiel des Arbeiterwohnungsbaus unter Denkmalschutz.


Frühlingsfest im Kinderwald am 6. Mai

Der Kinderwald feiert am 6. Mai (Sonnabend) von 14 bis 17 Uhr in seinem Amphitheater und rund um den Maibaum sein Frühlingsfest: Gemeinsam mit den Kinderwald-Chorkindern unter der Leitung von Katja Arff und unterstützt von Kinderliedermacher Unmada Kindel wird gesungen, gespielt und musiziert. Clown Fidolo trägt mit seinen Späßen zu einer heiteren Einstimmung auf den Frühling bei. Die Kooperationspartner*innen des Kinderwaldes bieten spannende Infostände an.

Für das leibliche Wohl werden Kuchen und Getränke angeboten. Dafür sind bitte Trinkbecher mitzubringen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Informationen bietet das Internet unter www.kinderwald.de.

Der Kinderwald ist zu erreichen mit der Stadtbahnlinie 6 bis Endstation Nordhafen, von dort aus circa 25 Minuten zu Fuß durch den Mecklenheider Forst; alternativ mit der Buslinie 490/491, Haltestelle Hansastraße, von dort aus zu Fuß in etwa 15 Minuten.


100. Veranstaltung aus der Reihe „Stadtbibliothek aufgeschlossen“ 

Die Festschrift „H. Bahlsens Keksfabrik 1889–1939“ ist Thema des Jubiläumsabend am 3. April

Im März 1937 beschloss die Firma Bahlsen, die Festschrift „H. Bahlsens Keksfabrik 1889–1939“ zum 50-jährigen Betriebsjubiläum des Konzerns am 1. Juli 1939 vorzubereiten. Ein Freund von Hermann Bahlsen, Norbert Jacques, wurde als Autor gewonnen, die Fotografen Hein Gorny (1904–1967) und Karl Theodor Gremmler (1909–1941) aus Hannover wurden für den fotografischen Teil verpflichtet. Irmgard Bogenstahl, seit 1990 als Diplom-Pädagogin freiberuflich in der Erwachsenenbildung tätig, stellt in der 100. Veranstaltung aus der Reihe „Stadtbibliothek aufgeschlossen“ am Montag (3. April) um 19.30 Uhr das Buch „H. Bahlsens Keksfabrik 1889–1939“ in der Stadtbibliothek Hannover, Hildesheimer Str. 12, vor. Der Eintritt ist frei.

Die beiden Fotografen Gorny und Gremmler arbeiteten für dieses Buch das erste Mal zusammen, allerdings stammen die Fotos anders als bislang angenommen nicht überwiegend von Hein Gorny, sondern – wie die Negative belegen – zu einem nicht geringen Teil von Karl Theodor Gremmler. Ihr fotografischer Stil ist annähernd ähnlich und zeitentsprechend der Neuen Sachlichkeit verpflichtet. Gremmler hatte bereits andere Firmenschriften, z.B. für Borgward, erstellt; Gorny für Pelikan.

Die Fotos entstanden in den Jahren 1937 und 1938. Hein Gorny, der Schwiegersohn von Theodor Lessing, wohnte in Hannover, Karl Theodor Gremmler kam aus Bremen für die Aufnahmen. Ab 1939 hatten sie ein gemeinsames Atelier in Berlin.


1. April bis 15. Juli: Zum Schutz der Natur: Generelle Anleinpflicht für Hunde während der Brut- und Setzzeit ab Sonnabend

Nach dem Niedersächsischen Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldLG) beginnt am 1. April wieder die allgemeine Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit. Damit gilt ab kommendem Sonnabend auch in Hannovers Wäldern und freien Landschaften eine generelle Anleinpflicht für Hunde.

Die Anleinpflicht dient dem Schutz freilebender Tiere. „In besonderem Maße sollen dadurch Jungwild sowie am Boden und bodennah brütende Vögel geschützt werden“, erläutert Beate Butsch, Leiterin des Bereichs Forsten, Landschaftsräume und Naturschutz (im Fachbereich Umwelt- und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover). Dazu gehören Vogelarten wie Feldlerche, Wachtel, Rebhuhn oder Wiesenpieper in der freien Landschaft sowie Zilpzalp, Nachtigallen, Rotkehlchen oder Zaunkönig in den Wäldern.

Selbst wenn nicht alle Hunde ihrem Instinkt als Beutegreifer folgen und Jungtiere erlegen, so stören freilaufende Hunde die Tiere in den Erholungsräumen durch ihr natürliches Aufspürverhalten und ihren Bewegungsdrang. Damit scheuchen sie die brütenden Vögel auf, deren Gelege dann erkalten oder auch zerstört werden. Wenn bereits Jungvögel im Nest sind, werden die Altvögel bei der Fütterung oder beim Wärmen des Nachwuchses gestört. „Solche Verluste durch die Missachtung der Anleinpflicht gefährden die Bestände besonders bei seltenen Vogelarten oder bei solchen mit stark zurückgehender Anzahl, wie Feldlerchen, Rebhühnern oder Nachtigallen. Erholungssuchende warten dann in den Folgejahren immer öfter vergeblich auf den Gesang der Vögel“, sagt Beate Butsch. „Wir bitten deshalb alle Hundehalter*innen um Verständnis für die Notwendigkeit, sich an die Anleinpflicht in der Brut- und Setzzeit vom 1. April bis zum 15. Juli zu halten und damit ihren Beitrag zum Schutz der Natur und der Artenvielfalt zu leisten. Durch die große und in der Zeit der Pandemie noch gestiegene Zahl der in Hannover gehaltenen Hunde ist dies besonders wichtig.“

Die Anleinpflicht gilt nicht auf den im Stadtgebiet eingerichteten Hundeauslaufflächen und –wegen. Dort dürfen die Hunde auch während der Brut- und Setzzeit frei laufen. Allerdings muss auf den Hundeauslaufwegen im Landschaftsraum Kronsberg und auf der Hundeauslauffläche im Bornumer Holz die temporäre Anleinpflicht eingehalten werden.

Auch bei Rückschnitten an Bäumen und Hecken im Stadtgebiet, soweit sie nach Baumschutzsatzung und Naturschutzgesetz überhaupt zulässig sind, ist besondere Vorsicht geboten, um brütende Vögel nicht zu stören. Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün hat hierfür ein Merkblatt erstellt, das online unter https://www.hannover.de/Service/Presse-Medien/Landeshauptstadt-Hannover/Meldungsarchiv-f%C3%BCr-das-Jahr-2021/Anleinpflicht-f%C3%BCr-Hunde-w%C3%A4hrend-der-Brut-und-Setzzeit (oder hannover.de unter dem Suchwort „Brut- und Setzzeit“) zu finden ist und telefonisch unter (05 11) 1 68 – 4 38 01 bestellt werden kann. Unter https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Gesundheit/Veterin%C3%A4rwesen/Tierschutz/Hundehaltung/Hundeauslauffl%C3%A4chen-in-Hannover sind weitere Informationen zur Anleinpflicht, zu Ausnahmen und zu Auslaufflächen zu erhalten.


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Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 31.März 2023

Indizes vom 30.03.2023
Indizes vom 30.03.2023 © finanzen.net

Marktberichte von der Börse Frankfurt

FRANKFURT/MAIN.

An Europas wichtigsten Aktienmärkten ist es am Donnerstag weiter aufwärts gegangen. Die Märkte bauten damit ihre Gewinne vom Vortag aus. Zum Quartalsende machte sich dank starker Vorgaben der Wall Street wachsende Risikobereitschaft bemerkbar, wie Analyst Pierre Veyret vom Broker Activtrades anmerkte. Positive Nachricht gab es zudem aus Spanien, wo die Verbraucherpreise im März deutlich weniger stark gestiegen sind als erwartet.

Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) gewann 1,28 Prozent auf 4285,42 Zähler. Damit hat sich der Leitindex für die Eurozone vom Tief in der vergangenen Woche um beachtliche 7,6 Prozent erholt. Auf dieses Tief hatten den Index kollabierende Regionalbanken in den USA gedrückt, die Ängste vor einer neuen großen Bankenkrise angefacht hatten. Nach der jüngsten Erholung ist der EuroStoxx 50 nun sogar nicht mehr weit vom Jahreshoch von Anfang des Monats entfernt.

Der französische CAC 40 stieg um 1,06 Prozent auf 7263,37 Punkte, während der britische FTSE 100 mit plus 0,74 Prozent auf 7620,43 Zähler nicht ganz so stark war.

Damit scheint die Aufregung um die Banken mehr und mehr zu verfliegen. „Allgemein beruhigt sich die Marktlage nach den Turbulenzen im Bankensektor deutlich“, betonte Marktstratege Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets. „Die Lage hat sich sehr schnell entspannt und die Investoren scheinen das Thema bereits abgehakt zu haben.“ Man hoffe nun auf eine Abschwächung der Inflation, der die Notenbanken zu einer weniger forschen Gangart bei Zinserhöhungen bewegen könnte.

An der Spitze standen mit Einzelhändlern und Immobilien die zwei Sektoren, die unter Zinswende und Konjunkturängsten in den vergangenen Monaten am stärksten gelitten hatten. Dabei halfen auch die Zahlen von H&M (HennesMauritz AB (HM, H&M)). Die schwedische Bekleidungskette hatte im ersten Quartal dank eines Sondereffekts mehr verdient als vor einem Jahr und auch die Erwartungen übertroffen. Dabei hätten die Margen überzeugt, so Analyst Richard Chamberlain von RBC. H&M schnellten um mehr als 16 Prozent nach oben und zogen auch die Papiere des spanischen Modekonzerns Inditex mit, die auf ein Plus von zwei Prozent kamen.

Bankenwerte profitierten vom Ausbleiben erneuter Hiobsbotschaften aus dem Sektor, während Technologiewerte mit Rückenwind der Nasdaq anzogen. Deutliche Gewinne von gut zwei bis drei Prozent verzeichneten Branchengrößen wie ASML (ASML NV), BBVA, Santander und BNP Paribas. Am Ende des Feldes lagen dagegen defensivere Branchen wie Gesundheit, Lebensmittel und Telekommunikation, die angesichts wachsender Risikobereitschaft weniger gefragt waren.

(Quelle: finanzen.net)


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Erstes Regionales Gesundheitszentrum Niedersachsens öffnet

Dr. Andreas Philippi
Dr. Andreas Philippi © Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung / Kaletta

Wohnortnah und gleichzeitig qualitativ hochwertig. RGZ in Ankum bietet modernste medizinische Basisversorgung

ANKUM/BERSENBRÜCK.

Nach der Umwandlung des Marienhospitals Ankum-Bersenbrück bietet das erste Regionale Gesundheitszentrum Niedersachsens (RGZ) ab kommenden Montag, den 3. April den Menschen vor Ort ambulante und stationäre Leistungen unter einem Dach. Für Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi ein wichtiger Schritt hin zu einer neuen sektorenübergreifenden Versorgungsstruktur: „Das Konzept des Klinikträgers, das Marienhospital zu einem Regionalen Gesundheitszentrum umzuwandeln, hat mich von Beginn an überzeugt. Hier werden ambulante ärztliche Angebote mit einer stationären Grundversorgung und einer Pflegeeinrichtung, die gerade für ältere Menschen eine verlässliche Anschlussversorgung gewährleistet, vereint. Das Angebot soll im Laufe des Jahres um therapeutische und beratende Angebote ergänzt werden. Für die Bürgerinnen und Bürger Ankums ist das RGZ ein wohnortnahes und gleichzeitig qualitativ hochwertiges Zentrum modernster medizinischer Grundversorgung.“  

Mit Inkrafttreten des neuen Niedersächsischen Krankenhausgesetzes zum 1. Januar dieses Jahres besteht die Möglichkeit, die Grenzen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung zu überwinden und neue Formen der Kooperation im Gesundheitswesen von Seiten des Landes aktiv zu fördern. „Mit den Regionalen Gesundheitszentren etablieren wir in Niedersachsen ein zukunftsfähiges Versorgungsmodell. Ein RGZ kann die lokale Gesundheitsversorgung sicherstellen, wo ein Krankenhaus nicht oder nicht mehr besteht. Gerade im Flächenland Niedersachsen und seinen ländlichen Regionen ist das ein wichtiger Schritt, der den Bürgerinnen und Bürgern direkt zu Gute kommen wird“, so der Gesundheitsminister. Das Land fördert die Umwandlung des Marienhospitals in ein RGZ bereits mit 2 Millionen Euro. 

Werner Lullmann, Geschäftsführer der Niels-Stensen-Kliniken, sagt: „Wir möchten den Menschen zeigen, dass das Marienhospital weiterhin für eine hochprofessionelle Gesundheitsversorgung steht. In unseren drei Facharztpraxen bieten alle Mitarbeitenden ein breites Leistungsspektrum – und das unkompliziert ohne Überweisung und lange Wartezeiten.“ Zum Start stehen fünf Fachärzte in der Inneren Medizin, der Chirurgie und der Orthopädie zur Verfügung. Ein sechster Kassensitz für die Fachrichtung Gastroenterologie wird in Kürze besetzt. Die Belegklinik der Gynäkologie und Geburtshilfe ist bis zum Wechsel nach Quakenbrück (voraussichtlich im Juli) rund um die Uhr geöffnet. Dazu gehört auch eine durchgehende Bereitschaft der Anästhesie für mögliche Kaiserschnitte sowie eine ständige Bereitschaft der Intensivmedizin. Auch nach dem Wechsel der Klinik nach Quakenbrück wird ein gynäkologisches Praxisteam am Standort Ankum aktiv sein.

Neu aufgebaut werden in Ankum aktuell zwei Pflegeangebote: Im Mai startet eine Langzeitintensivpflege im Marienhospital Ankum-Bersenbrück. Die Mitarbeitenden werden dann die Pflege von zum Beispiel beatmungspflichtigen Personen übernehmen: 17 Bewohnerinnen und Bewohner können rund um die Uhr vollstationär pflegerisch im Regionalen Gesundheitszentrum versorgt werden. In einer weiteren geplanten Pflegeeinrichtung können ab Juli Pflegebedürftige bis maximal acht Wochen eine vollstationäre Betreuung in Anspruch nehmen. Das Kurzzeitpflegeangebot richtet sich an Patientinnen und Patienten, die sich nach einem Krankenhausaufenthalt noch nicht zu Hause versorgen können oder an Patientinnen und Patienten, bei denen eine Pflege zu Hause zeitweise überbrückt werden muss. 

Was ist ein Regionales Gesundheitszentrum bzw. ein RGZ?

Regionale Gesundheitszentren sollen eine neue Form der medizinischen Versorgung ermöglichen. Ein RGZ kann die lokale Gesundheitsversorgung sicherstellen, wo ein Krankenhaus nicht oder nicht mehr besteht. Das bietet gerade für ländliche Regionen neue Chancen.

Dort werden verschiedene Komponenten der ambulanten und stationären gesundheitlichen Versorgung zentralisiert und stehen den Bürgerinnen und Bürgern an einem Standort zur Verfügung. Patientinnen und Patienten können hier von einem Facharzt ambulant behandelt werden. Sofern es medizinisch notwendig ist, können Patientinnen und Patienten über Nacht bzw. für einige Tage stationär versorgt werden. Auch kleine Operationen wie z. B. ein einfacher Armbruch oder eine Blinddarmentzündung könnten dort versorgt werden. Durch Erweiterung von Angeboten beispielsweise im Bereich der Kurzzeitpflege, Physiotherapie oder Integration einer Sozialstation kann auf die Bedarfe in bestimmten Regionen – etwa mit älterer Bevölkerung – individuell eingegangen werden. Das hängt immer von den Gegebenheiten und den individuellen Standortfaktoren ab. Ziel ist es, jeweils maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln. Mit den Regionalen Gesundheitszentren wird ein Angebot geschaffen, das die Patientinnen und Patienten aus einer Hand sektorenübergreifend versorgt und damit Vorteile gegenüber einer rein stationären Versorgung bietet. 


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Feuer in der Altstadt von Hannover

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© Fotos: Lothar Schulz 2023 – Feuer in der Kramerstraße in der Altstadt von Hannover

Appartement brannte aus – Katze tot – Menschen blieben unversehrt

HANNOVER. Heute Morgen um 07:10 Uhr wurde der Regionsleitstelle Rauch aus einer Wohnung in der Kramerstraße in der Altstadt in Hannover-Mitte gemeldet. Beim Eintreffen der Brandbekämpfer der Feuerwehr schlugen bereits Flammen aus einem Fenster im dritten Obergeschoss zum Innenhof eines mehrgeschossigen Wohngebäudes. Ein zweiter Löschzug wurde alarmiert. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer schnell löschen und bereits um 07:40 Uhr wurde „Feuer aus“ gemeldet. Im Anschluss an den Löscheinsatz waren jedoch noch Lüftungsmaßnahmen erforderlich. Glücklicherweise befanden sich keine Personen in dem Einzimmerappartement. Eine Katze konnte allerdings nur noch tot geborgen werden. Menschen kamen nicht zu Schaden. Das Appartement ist bis auf Weiteres unbewohnbar. Wie die Feuerwehr mitteilte, beläuft sich die Höhe des entstandenen Sachschadens nach ersten Schätzungen auf rund 50.000.- Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst der Landeshauptstadt Hannover waren mit acht Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort.


Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 30.März 2023

Indizes vom 29.03.2023
Indizes vom 29.03.2023 © finanzen.net

Marktberichte der Börse Frankfurt

FRANKFURT/MAIN.

An Europas wichtigsten Aktienmärkten ist es nach dem enttäuschenden Handelsverlauf am Vortag aufwärts gegangen. Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) als Leitindex für die Eurozone gewann am Mittwoch 1,51 Prozent auf 4231,27 Zähler und erreichte den höchsten Stand seit zweieinhalb Wochen.

„Der Anstieg der Renditen (an den Kapitalmärkten) hilft den europäischen und britischen Banken- und Finanzaktien“, schrieb Analyst Michael Hewson vom Broker CMC Markets. An den europäischen Aktienmärkten kehre mit Blick auf die jüngste Vertrauenskrise im Bankensektor und auch im Immobiliensektor wieder etwas mehr Zuversicht ein. Anleger waren zunächst in Anleihen als sichere Häfen geflohen, was die Renditen hatte fallen lassen.

Der französische CAC 40 stieg am Mittwoch um 1,39 Prozent auf 7186,99 Punkte, während der britische FTSE 100 1,07 Prozent höher bei 7564,27 Zählern aus dem Handel ging.

Auch die Konjunkturwolken hängen nicht mehr gar so tief. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung erwartet trotz der jüngsten Bankturbulenzen keine längere Konjunkturschwäche in der größten Volkswirtschaft Europas. Die deutsche Wirtschaft werde das „Zwischentief im Winter schnell hinter sich lassen“, hieß es in Mitteilung des Instituts.

Mit seinen Kursgewinnen reagierte der Technologiesektor nicht nur auf starke Vorgaben vom US-Chiphersteller Micron Technology vom Vorabend. Auch aus Deutschland gab es frohe Kunde. „Der größte deutsche Chiphersteller Infineon schaut positiv in die Zukunft und schraubt schon mal seine Ziele für das laufende Quartal nach oben“, stellte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets fest. „Infineon bestätigt damit die Erwartungen, dass sich der Chipsektor auch in Krisenzeiten und inmitten einer sich abschwächenden Wirtschaft behaupten kann, weil ohne Halbleiter zum Beispiel in den Themen Elektromobilität und Energiewende nicht viel geht.“ Dies beflügelte auch den Branchenprimus ASML (ASML NV). Die Aktie des Halbleiterausrüsters gewann gut drei Prozent, während Infineon sogar um fast sieben Prozent nach oben kletterten.

Im Bankensektor kam eine Personalie gut an: UBS holt Sergio Ermotti an die Konzernspitze zurück. Er wird damit die neue Bank nach der geplanten Übernahme von Credit Suisse (Credit Suisse (CS)) leiten. Begründet wurde dies mit den Herausforderungen des Zusammenschlusses. Der aktuelle UBS-Chef Ralph Hamers habe sich bereit erklärt, im Interesse des kombinierten Unternehmens zurückzutreten, teilte UBS mit. Analysten äußerten sich zuversichtlich. „Wir begrüßen die Ernennung von Sergio Ermotti und glauben, dass er die richtige Person für die herausfordernde Aufgabe ist“, hieß es von der Bank Vontobel. Beide Aktien gewannen rund vier Prozent.

Während der Immobiliensektor das Auf und Ab der Vortage fortsetzte und sich von den Verlusten am Dienstag mit deutlichem Plus erholte, zählten die Einzelhandelswerte zu den Nachzüglern auf dem Sektortableau. Hier gab es Warnsignale vom britischen Einzelhändler Next. Die Aktie büßte mehr als 4 Prozent ein und zollte damit einem enttäuschenden Ergebnisausblick Tribut.

(Quelle: finanzen.net)


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Staatsbesuch von König Charles III. und Königin-Gemahlin Camilla

Elke Büdenbender, Königin Gemahlin Camill, König Charles III. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
v.l. Elke Büdenbender, Königin Gemahlin Camill, König Charles III. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier © Ulrich Stamm

Enge Freundschaft zwischen dem Vereinigten Königreich und Deutschland

BERLIN.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender empfangen König Charles III. und Königin-Gemahlin Camilla des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland vom 29. bis 31. März 2023 zu ihrem ersten Staatsbesuch in Deutschland.

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender empfangen König Charles III. und Königin-Gemahlin Camilla des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland am Schloss Bellevues © Ulrich Stamm

Der Besuch noch vor der Krönungszeremonie am 6. Mai würdigt die enge Freundschaft zwischen dem Vereinigten Königreich und Deutschland und unterstreicht die zahlreichen Facetten der Beziehungen beider Länder.

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König Charles III. und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Schloss Bellevue

Im Programm des Staatsbesuchs spiegeln sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft: von Gedenken und Versöhnung über den Umgang mit den aktuellen Herausforderungen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine bis hin zum gemeinsamen Engagement im Klimaschutz und bei der Energiewende.

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Am Brandenburger Tor © Ulrich Stamm

Am Nachmittag des 29. März begrüßten der Bundespräsident und Elke Büdenbender das britische Königspaar mit militärischen Ehren am Brandenburger Tor in Berlin, wo es für interessierte Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit zur Begegnung gab.

Britisches Koenigspaar Schloss Bellevue Berlin US 2023 03 29 519
Königlicher BEsuch im Schloss Bellvue © Ulrich Stamm

Anschließend lud Bundespräsident Steinmeier zu einem Empfang zum Thema „Energiewende und Nachhaltigkeit“ in Schloss Bellevue ein, um dem König einen Eindruck von Deutschlands nationalem und internationalem Engagement für Klimaschutz und Energiewende zu geben.

Staatsbankett Britisches Koenigspaar Schloss Bellevue Berlin US 2023 03 29 354
Staatsbankett im Schloss Bellevue zu Ehren von König Charles III. und Königin-Gemahlin Camilla © Ulrich Stamm

Am Abend gaben Bundespräsident Steinmeier und Elke Büdenbender ein Staatsbankett zu Ehren des Königs und der Königin-Gemahlin, bei dem die Staatsoberhäupter Tischreden hielten.

Am 30. März wohnt der Bundespräsident einer Rede von König Charles III. im Deutschen Bundestag bei.

Im Anschluss besuchen die Staatsoberhäupter das Ukraine-Ankunftszentrum im ehemaligen Flughafen Tegel und treffen ukrainische Geflüchtete zum Gespräch.

Während Elke Büdenbender und Königin-Gemahlin Camilla am Nachmittag die Komische Oper besuchen, treffen Bundespräsident Steinmeier und König CharlesIII. im brandenburgischen Finowfurt mit deutschen und britischen Soldatinnen und Soldaten des Deutsch-Britischen Pionierbrückenbataillons 130 beim Brückenbau über die Havel-Oder Wasserstraße zusammen.

Es folgt ein Besuch im Ökodorf Brodowin, wo Gespräche zu den Themen grüne Landwirtschaft, ländlicher Raum, Vertrieb von ökologischen Produkten sowie Feuchtgebietsschutz stattfinden sollen.

Am Freitag Morgen (31. März2023) begleiten Bundespräsident Steinmeier und Elke Büdenbender ihre Staatsgäste nach Hamburg.

Nach einem Besuch des Denkmals „Kindertransport – Der letzte Abschied“ folgt eine gemeinsame Kranzniederlegung am Mahnmal St. Nikolai.

Die ehemalige Hauptkirche St. Nikolai wurde während britischer und amerikanischer Luftangriffe auf Hamburg 1943 zerstört.

Vor dem Hamburger Rathaus, in dem sich das Königspaar ins Goldene Buch einträgt, gibt es die Gelegenheit für ein Zusammentreffen mit Bürgerinnen und Bürgern.

Am Nachmittag tauschen sich der Bundespräsident und der König während einer Bootsfahrt im Hafen mit Unternehmerinnen und Unternehmern zu den Themen grüne Energie und Hafenentwicklung in Hamburg aus.

Gleichzeitig besuchen Elke Büdenbender und die Königin-Gemahlin die Rudolf-Roß-Grundschule, die bilingual auf Deutsch und Englisch unterrichtet. Der Staatsbesuch endet mit einem Empfang auf Einladung der Britischen Botschaft.

Der letzte Besuch des britischen Königspaars – damals noch Prinz von Wales und Herzogin von Cornwall – in Deutschland fand im November 2020 statt.

Bundespräsident Steinmeier und Elke Büdenbender waren zuletzt zur Beisetzung von Königin Elizabeth II. im September 2022 im Vereinigten Königreich.

 

 


 

 


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