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Donnerstag, November 5, 2026

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Südschnellweg: Die Behelfsbrücke lässt sich schon erahnen

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Die ersten Längsträger der Behelfsbrücke über die Hildesheimer Straße sind bereits montiert.

HANNOVER. Obwohl die Üstra erst ab Montag bestreikt wird, fahren schon am heutigen Wochenende (17./18. Februar) in Döhren keine Stadtbahnen. Der Grund: An diesem und an vier weiteren Wochenenden entsteht das “Teilbauwerk 13“. Mit dem Begriff „Teilbauwerk 13“ ist die neue Behelfsbrücke gemeint, die solange den Autoverkehr des Südschnellweges aufnehmen soll, bis die heutige Brücke abgebrochen und der Tunnel gebaut ist.

Am Freitagabend, den 16. Februar stellte Punkt 21 Uhr stellt die ÜSTRA-Technik den Strom für die Stadtbahn ab. Denn Strom in der Nähe von Stahlbauteilen ist eher ungünstig. Und ohne Strom können deshalb auch keine Straßenbahnen fahren.

An diesem Sonnabendnachmittag waren bereits mit Hilfe zweier Autokräne die beiden rund 36 Meter langen Längsträger montiert. Nunmehr wurde damit begonnen, elf Querträger zu verschrauben. Diese Arbeiten sollen bis Sonntagfrüh abgeschlossen sein. Danach werden Stadtbahn-Oberleitung und Stahlträger durch einen Berührungsschutz getrennt und der Fahrdraht wieder aufgespannt. Klappt alles, stellt die Üstra Montagmorgen um drei Uhr den Strom wieder an. Bahnen werden dann allerdings doch erst einmal nicht fahren. Denn es wurde ja Streik aufgerufen.

Tödlicher Unfall – Bauarbeiter unter Betonteilen verschüttet

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Auf der Großbaustelle auf dem Gelände des ehemaligen Postscheck-/Postgiroamtes wurde ein Arbeiter unter Betonteilen verschüttet und erlitt tödliche Verletzungen - © Fotos: Lothar Schulz 2024

Großaufgebot an Rettungskräften an Baustelle in der Brüderstraße

HANNOVER. Am heutigen Sonnabendmorgen (17.02.) erreichte die Regionsleitstelle Hannover um 10:30 Uhr ein Notruf aus dem Stadtteil Hannover-Mitte. Es wurde mitgeteilt, dass es im Untergeschoss auf einer Großbaustelle in der Brüderstraße, auf der aktuell Abrissarbeiten durchgeführt werden, zu einem schweren Bauunfall gekommen sei. Eine Person sei während der Arbeiten von tonnenschweren Betonteilen verschüttet worden, die sich plötzlich von der Deckenkonstruktion gelöst hätten. Ein Zugang zu dem Verletzten war den Anrufern nicht mehr möglich. Die Regionsleitstelle Hannover alarmierte daraufhin ein Großaufgebot an Rettungskräften, unter denen sich auch Spezialeinheiten für die schwere technische Hilfeleistung und für die Rettung aus Höhen und Tiefen (Fachgruppe Höhenrettung) befanden. Am Unglüksort (Baustelle auf dem Gelände des Bürogebäudekomplexes des ehemaligen Postscheck-/Postgiroamtes) bestätige sich das gemeldete Geschehen. Die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr entdeckten den Verletzten unter großen, tonnenschweren Betonplatten in einem Untergeschoss. Der Einsatzleiter veranlasste, dass der lebensgefährlich Verletzte (ein 59-jähriger Bauarbeiter) unter Zuhilfenahme von Werkzeugen und Spezialgeräten wie Hebekissen und Stützen aus seiner Lage befreit wurde. Die dazu erforderlichen Maßnahmen mussten mit größter Vorsicht durchgeführt werden und waren sehr mühsam und aufwendig. Der angerückte Feuerwehrkran kam aufgrund der unsicheren Bodenbeschaffenheit auf der Baustelle nicht zum Einsatz. Nachdem der Arbeiter unter der tonnenschweren Last befreit war, konnte der vor Ort eingesetzte Notarzt leider nur noch den Tot des verunglückten Mannes feststellen. Die Arbeitskollegen des Verunglückten, die Augenzeugen des Unfalls geworden waren, standen unter Schock und wurden von Rettungswagenbesatzungen und der Notfallseelsorge versorgt und betreut. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Unfallursache aufgenommen. Für die Feuerwehr und den Rettungsdienst, die sich mit 95 Einsatzkräften vor Ort befanden, dauerte der Einsatz etwa zwei Stunden.

AC/DC geben Zusatzkonzerte in Hannover und Dresden

AC/DC auf Power Up Tour 2024 © Christie Goodwin
AC/DC auf Power Up Tour 2024 © Christie Goodwin

Wegen sensationeller Nachfrage Zusatzkonzerte in Dresden (19.Juni) und Hannover (4.August 2024)

Mit der Ankündigung ihrer „POWER UP“-Europatournee sorgte AC/DC, die legendäre Band mit unzähligen verkauften Alben, bei Millionen von Fans auf der ganzen Welt für Begeisterung! Heute startete der Vorverkauf und die Nachfrage ist sensationell.

Nun gibt es noch einmal „Nachschub“: Mit zwei Zusatzkonzerten in Dresden (19. Juni, Rinne) und Hannover (04. August, Messe)! Der Vorverkauf für die Extra-Dröhnung sind ab sofort auf www.eventim.de!

Die „POWER UP“-Tour, benannt nach ihrem neuesten Studioalbum, das in 21 Ländern Platz 1 erreichte, wird die Band in diesem Sommer nach Deutschland, Italien, Spanien, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, England, der Slowakei, Belgien, Frankreich und Irland führen.

„POWER UP“ wird die erste Europatournee der Band seit acht Jahren sein und sie in einigen der größten Stadien des Kontinents auftreten lassen.

In Deutschland stehen Gelsenkirchen, München, Dresden, Hockenheimring, Stuttgart, Nürnberg und Hannover auf dem Tourplan! Tickets sind auf www.eventim.de sowie an offiziellen Vorverkaufsstellen erhältlich.

AC/DC spielten ihr allererstes Konzert am 31. Dezember 1973 im Chequers Nightclub in Sydney, Australien. Sie sind eine der einflussreichsten Rockbands der Geschichte und haben weltweit über 200 Millionen Alben verkauft. Die LP „Back In Black“ ist das „meistverkaufte Album einer Band aller Zeiten“ und das „drittbestverkaufte Album eines Künstlers“ mit weltweit über 50 Millionen verkauften Exemplaren, Tendenz steigend. AC/DC wurde 2003 in die Rock and Roll Hall of Fame® und in die Music Victoria Awards Hall of Fame in ihrem Heimatland Australien aufgenommen. Die Band spielt nach wie vor in ausverkauften Stadien auf zahlreichen Kontinenten, verkauft jährlich Millionen von Alben und generiert Streams in Milliardenhöhe.

Zur Feier ihrer 50-jährigen Erfolgsgeschichte als größte Rock’n’Roll-Band der Welt sind AC/DC – Angus Young an der Leadgitarre, Sänger Brian Johnson, Rhythmusgitarrist Stevie Young, Schlagzeuger Matt Laug und ein neuer Bassist, der die Nachfolge von Cliff Williams antritt – zurück, um für ihre treue und riesige Fangemeinde zu spielen, die von Jahr zu Jahr immer größer wird.

AC/DC – POWER UP TOUR

EUROPA 2024

Live in Deutschland:

17. & 21. Mai 2024                                                Gelsenkirchen – Veltins Arena

09. & 12. Juni 2024                                               München – Olympiastadion

16. Juni &  ZUSATZTERMIN: 19. Juni 2024    Dresden – Rinne

13. Juli 2024                                                             Hockenheimring

17. Juli 2024                                                             Stuttgart – Wasen

27. Juli 2024                                                             Nürnberg – Zeppelinfeld

31. Juli & ZUSATZTERMIN: 04. August 2024              Hannover – Messe

www.eventim.de

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In der GAF heißt es jetzt „Hello again“

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Dr. Henriette Näth-Hinz führte in die Ausstellung ein.

HANNOVER. Die Galerie für Fotografie (GAF) in der Südstädter Eisfabrik (Seilerstraße 15d) einem berühmten Fotografen. Volker Hinz (1947 – 2019) zählt zu den ganz großen deutschen Fotografen und Bildjournalisten. Zu sehen sind eindrucksvolle Schwarzweiß-Aufnahmen von ihm, darunter viele Porträts berühmter Künstler, aber auch ein Tableau mit Farbfotos seiner USA-Bildreportagen. Die neue Ausstellung mit dem Titel „Hello again“ gibt einen Einblick in sein Lebenswerk. Einige legendäre Motive werden den Besuchern sicherlich bekannt vorkommen, gezeigt werden daneben aber auch bisher nie oder nur selten präsentierte Aufnahmen.

Heute Abend wurde die Bilderschau des 2019 verstorbenen ehemaligen stern-Fotografen eröffnet. Dr. Henriette Näth-Hinz, die Witwe des Fotokünstlers, führte in die Ausstellung ein. „Volker Hinz lebte von 1947 bis zu seinem Tod in Hamburg und verkaufte bereits mit 20 Jahren erste Bilder an Zeitungen und Zeitschriften. 1971 übernahm er die Leitung der Bildagentur Sven Simon in Bonn. Bilder deutscher Politiker von internationalen Reisen, wie dem ersten China-Besuch von Außenminister Walter Scheels, machten ihn als deutschen Bildjournalisten bekannt“, heißt es in der Ankündigung der Galerie. Und weiter: „Mit seinen Bildern hat er, der nie ohne Kamera anzutreffen war, Spuren hinterlassen – im deutschen Fotojournalismus und bei Kollegen, Freunden und den vielen Menschen, die er porträtiert hat.“

Die Bilder von Volker Hinz sind bis zum 17. März jeweils donnerstags bis sonntags von 12 bis 18 Uhr zu sehen.

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Prof. Rolf Nobel eröffnete die neue Fotoausstellung des bekannten Stern-Fotografen

46. Schoduvel in Braunschweig

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Zehntausende säumten die Strecke beim 46. Braunschweiger Schoduvel - © Fotos: Lothar Schulz 2024

Wetter trübe – Stimmung heiter

BRAUNSCHWEIG. Das Wetter war trübe und leichter Nieselregen ging über Braunschweig nieder. Aber davon ließen sich karnevalsbegeisterte BraunschweigerInnen und Gäste nicht beeindrucken. Zwischen 250.000 und 300.000 heiter gestimmte Menschen sollen es gewesen sein, die am Sonntag (11.02.) die Strecke von Norddeutschlands größtem Karnevalsumzug, dem Schoduvel* in Braunschweig, säumten. Unter dem Motto des 46. Schoduvel „Er, Sie, Es, Divers und frei, Brunswieks Narren sind dabei“ zogen die etwa 4.500 Aktiven mit weit über 100 von Treckern gezogenen Motivwagen und anderen Fahrzeugen durch die Stadt. Mit dem ausgewählten Motto wollte die Stadt ein deutliches Zeichen für Toleranz, Freiheit und Fröhlichkeit setzen. Neben Braunschweigs Oberbürgermeister Thorsten Kornblum war u.a. auch Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies auf einem der Festwagen zu sehen. In einer ersten Bilanz zeigte sich die Polizei zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung. Ein polizeiliches Einschreiten während des Umzuges sei kaum erforderlich gewesen.

*Schoduvel – niederdeutsch für „Scheuch den Teufel!“

AC/DC auf Power Up Tour – Live in Hannover am 31.Juli 2024

AC/DC auf Power Up Tour 2024 © Christie Goodwin
AC/DC auf Power Up Tour 2024 © Christie Goodwin

AC/DC – DIE GRÖSSTE ROCK’N’ROLL-BAND DER WELT SPIELT IN DIESEM SOMMER 21 KONZERTE IN 10 LÄNDERN

Wie Konzertveranstalter Hannover Concerts mitteilt, sorgt AC/DC, die legendäre Band mit unzähligen verkauften Alben, sheute mit der Ankündigung ihrer „POWER UP“-Europatour bei Millionen von Fans auf der ganzen Welt für Begeisterung!

Die „POWER UP“-Tour, benannt nach ihrem neuesten Studioalbum, das in 21 Ländern Platz 1 erreichte, wird die Band in diesem Sommer für 21 Termine nach Deutschland, Italien, Spanien, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, England, der Slowakei, Belgien, Frankreich und Irland führen.

„POWER UP“ wird die erste Europatournee der Band seit acht Jahren sein und sie in einigen der größten Stadien des Kontinents auftreten lassen.

In Deutschland stehen Gelsenkirchen, München, Dresden, Hockenheimring, Stuttgart, Nürnberg und Hannover auf dem Tourplan!

Tickets für die Deutschland-Shows sind ab Freitag, 16.02., 11:00 Uhr auf www.eventim.de sowie an offiziellen Vorverkaufsstellen erhältlich.

AC/DC spielten ihr allererstes Konzert am 31. Dezember 1973 im Chequers Nightclub in Sydney, Australien. Sie sind eine der einflussreichsten Rockbands der Geschichte und haben weltweit über 200 Millionen Alben verkauft. Die LP „Back In Black“ ist das „meistverkaufte Album einer Band aller Zeiten“ und das „drittbestverkaufte Album eines Künstlers“ mit weltweit über 50 Millionen verkauften Exemplaren, Tendenz steigend. AC/DC wurde 2003 in die Rock and Roll Hall of Fame® und in die Music Victoria Awards Hall of Fame in ihrem Heimatland Australien aufgenommen. Die Band spielt nach wie vor in ausverkauften Stadien auf zahlreichen Kontinenten, verkauft jährlich Millionen von Alben und generiert Streams in Milliardenhöhe.

Zur Feier ihrer 50-jährigen Erfolgsgeschichte als größte Rock’n’Roll-Band der Welt sind AC/DC – Angus Young an der Leadgitarre, Sänger Brian Johnson, Rhythmusgitarrist Stevie Young, Schlagzeuger Matt Laug und ein neuer Bassist, der die Nachfolge von Cliff Williams antritt – zurück, um für ihre treue und riesige Fangemeinde zu spielen, die von Jahr zu Jahr immer größer wird.

AC/DC – POWER UP TOUR EUROPA 2024

Live in Deutschland:

17. & 21. Mai 2024 Gelsenkirchen – Veltins Arena

09. & 12. Juni 2024 München – Olympiastadion

16. Juni 2024 Dresden – Rinne

13. Juli 2024 Hockenheimring

17. Juli 2024 Stuttgart – Wasen

27. Juli 2024 Nürnberg – Zeppelinfeld

31. Juli 2024 Hannover – Messe (Tickets € 150,35 und € 180,25 (Golden Circle) inkl. Gebühren)

TICKETS AB FREITAG, 16.02.24, 11:00 Uhr

www.eventim.de

Die Blau-Weißen feierten „Döhren Alaaf“: Der neue Ordensritter Steffen Krach machte erst einmal ein Selfie

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Ein Selfie aus der Bütt mit Steffen Krach.

HANNOVER. Weil ihn eine Tageszeitung einst als „Social-Media-Mann“ bezeichnet hatte, zückte Steffen Krach in der Bütt erst einmal sein Handy, um mit dem vollbesetzten Saal des Hanger No . 5 an der Völgerstraße im Hintergrund ein „Selfie“ zu schießen. Der Anlass war schon berichtenswert. Denn dem Präsidenten der Region Hannover wurde gestern Abend (10. Februar) von der Funkenartillerie Blau-Weiß Hannover-Döhren der diesjährige Orden „humoris causa“ verliehen. Funkenartillerie-Präsident Martin Weber hängte dem frischgebackenen Ordensritter das Band mit der Auszeichnung um und setzte ihm anschließend die Senatorenkappe des Vereins auf.

Steffen Krach dankte für die Ehre und hielt sich dabei an einem Schlagertext von Helene Fischer. Zuvor hatte der Ordensritter des Vorjahres, Steffen Müller, den neuen Ehrensenator der Blau-Weißen in einer Laudatio gewürdigt. Müller sparte dabei nicht mit Seitenhieben auf die Verkehrspolitik des grünen hannoverschen Oberbürgermeisters Onay und wurde dafür mit donnerndem Applaus belohnt.

Die Verleihung des Ordens an Steffen Krach bildete den Höhepunkt eines beschwingten närrischen Abendprogramms. Insgesamt 98 Mitwirkende brachte die Funkenartillerie auf die Bühne, die Jüngste war Tessa Flecks mit vier Jahren, die bei den „Krümeln“ mittanzte; Herbert Woscheck war mit seinen 84 Jahren als ältester Funkengardist mit dabei. Immer wieder wurden die närrischen Künstler für ihre Auftritt mit einem dreifachen „Döhren Alaaf“ gefeiert, ab und an gab es auch eine sogenannte „Rakete“ und manche Narren wurden erst nach einer Zugabe von der Bühne gelassen. Im Laufe des Abends schaute das hannoversche Prinzenpaar, Seine Tollität Niklas I. und Ihre Lieblichkeit Gina I., vorbei und nahm neben dem Döhrener Prinz Karneval auf dem Thron Platz.

Unter den wachsamen Augen des vereinseigenen Prinzen Michael IV. (im bürgerlichen Leben Michael Achilles) tanzten nicht nur die Mariechen Viktoria Koch, Alina Achilles und Anna Clarkson sowie die Gardemädchen und die Showgirls, mit dem Schnauzerballett und dem Gardetanz der Funken zeigte zudem die Männer der Damenwelt, dass auch sie tanzen können. Wie immer gewannen mit ihrem Humor die Büttenredner Ralf Döring als Knallschote und Rainer Behrens als Busfahrer die Herzen der Gäste. Premiere: Zum ersten Mal stand Anna-Lena Thieme zusammen mit den Heiopeis auf den Bühnenbrettern und bot eine tolle Gesangsshow.  Mit dem Auftritt des Musikzuges endete die Prunksitzung, ausgelassen gefeiert wurde aber danach noch weiter.

Unter den Gästen war auch die politische Prominenz vertreten: Neben Mitgliedern von CDU und SPD aus dem Bezirksrat Döhren-Wülfel mit der Vize-Bezirksbürgermeisterin Gabi Jakob genossen die Regionsabgeordnete Maria Hesse und Hannovers Bürgermeister Thomas Klapproth die gute Laune bei der blau-weißen Funkenartillerie.

Beim Table-Quiz wurde gesammelt:  2000 Euro gehen an ein Kinderhospiz in Rumänien

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Dirk Reinecke (l.) vom Kirchenvorstand von St. Petri und Gingkoo-Wirt Jens Klinkert (r.)

Hannover. Fototermin im Gingkoo an der Landwehrstraße in Döhren. Es ist ein regnerischer Sonntag Mitte Februar, ein flink servierter Kaffee sorgt wieder für Wärme. Anlass für den Besuch in dem „Café / 7Bar/Restaurant Gingkoo“ an diesem Tag ist ein Treffen mit Dirk Reinecke vom Kirchenvorstand von St. Petri. Wirt Jens Klinkert hat im vergangenen Jahr beim Table-Quiz für ein Kinderhospiz in Hermannstadt (rumänisch Sibiu) in Siebenbürgen. Rund 2000 Euro sind bislang dafür zusammengekommen.  Nun überreichte Klinkert für ein Foto einen symbolischen Scheck an Dirk Reinecke, die Spenden sind natürlich längst auf das Konto der Gemeinde weitergeleitet. Denn die evangelischen Kirchengemeinden in Döhren und Wülfel unterstützen das Hospiz in Sibiu und sorgen dafür, dass die Gelder auch in Rumänien ankommen. Die Hilfe ist wichtig. „Dort wird hervorragende Arbeit geleistet“, sagt Dirk Reinecke, aber Unterstützung vom Staat gebe es dafür in Rumänien nicht.

Es soll weiter gesammelt werden. Jeden ersten Freitagabend im Monat lädt Jens Klinkert zum Table-Quiz in sein Restaurant Gingkoo. Dieser Quizabend ist nur einer von vielen Aktivitäten. Zweimal im Monat gibt es hier an Sonntagen ein Kulturfrühstück mit handgemachter Musik, außerdem stehen „Wohnzimmerkonzerte“ auf den Plan und als neues Projekt will Klinkert demnächst auch Karaoke-Abende anbieten. Zudem sind im Gingkoo an den Wänden Gemälde und Zeichnungen in wechselnden Ausstellungen zu sehen. „Zum Ende des Monats“, verrät Jens Klinkert, soll die jetzige Bilderschau mit einer Finissage beendet werden, bevor dann der nächste Künstler zu einer Vernissage mit seinen Werken einlädt.

Defekte Fahrgastinformationen, Hochwasser und Vandalismus: Der Bezirksrat Döhren-Wülfel beriet wieder über ein breites Themenspektrum

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Seit Monaten sind in Döghren und Wülfel die Fahrgastanzeigen an der Stadtbahn ausgefallen.

HANNOVER. Seit Monaten ein Ärgernis: Nach einem Kabelbrand im vergangenen Jahr sind an den Stadtbahnhaltestelle im Stadtbezirk Döhren-Wülfel alle Uhren und Anzeigen ausgefallen. Das hätte schon längst repariert sein können, meinten die Sozialdemokraten im Bezirksrat Döhren-Wülfel. „Es ist unverständlich, dass ein Nahverkehrsunternehmen nicht in der Lage ist, innerhalb von 5 Monaten eine solche Störung zu beheben. Dem Motto der ÜSTRA: „Wir bringen Hannover nach Morgen“ wird dieser lange Störungszustand nicht gerecht.“

In einem einstimmig in der Februarsitzung am vergangenen Donnerstag (8. Februar) vom Bezirksrat angenommen Antrag wird die Stadt Hannover nunmehr aufgefordert, „auf die ÜSTRA einzuwirken, dass die Störung der dynamischen Fahrgastinformation und der Uhren auf der Strecke der Linien 1, 2 und 8 ab der Haltestelle Döhrener Turm bis zu den jeweiligen Endpunkten und die Busanzeige an der Haltestelle Peiner Straße mit Priorität möglichst schnell beseitigt wird.“

Immerhin: im Vorfeld der Bezirksratssitzung ließ die Üstra die Anzeiger mit orangen Planen überziehen, auf denen eine baldige Reparatur versprochen wurde.

Auch die übrigen Anträge der anderen Parteien passierten die Bürgervertretung einstimmig. So fordern die Grünen, dass sich die Stadt bei der Deutschen Bahn dafür einsetzen solle, dass „auf der nordwestlichen Seite der Bahnstrecke entlang der Salzburgerstraße eine Lärmschutzwand gebaut wird, die die Lücke zwischen den bestehenden Lärmschutzwänden entlang der Bregenzer Straße sowie der Kreuzung Mainzer Straße/ Wolfstraße schließt.“ Außerdem soll auf Wunsch der Grünen geprüft werden, ob für Radfahrer, die auf der Hildesheimer Straße stadteinwärts fahren und Am Mittelfelde rechts abbiegen wollen, an der Ampelkreuzung ein Grüner Pfeil angebracht werden kann.

Die CDU forderte, dass auf der Karlsruher Straße zwischen der Einfahrt zu REWE und dem Baumarkt, ein Parkverbot für Reklameanhänger/Werbeanhänger eingerichtet und durchgesetzt werden soll, sowie den Bereich des Übergangs vom geschotterten zum gepflasterten Teil auf dem Döhrener-Wolle-Platz den Bodenbelag instand zu setzen.  

Immer wieder beschweren sich Bürger aus dem Stadtbezirk wegen Verkehrsbehinderungen durch die Velo-Route 8. Willi Lindenberg (SPD) wollte es nun genauer wissen und fragte nach. Für die Stadt ist alles okay. Die Antwort: „Durch die Vorher-Nachher-Erhebungen im Bereich der Hildesheimer Straße konnte festgestellt werden, dass sich die durchschnittliche Reisezeit für Radfahrende nach Einrichtung der Veloroute verkürzt hat. Demgegenüber stehen zumutbare Reisezeitverluste sowie Rückstaulängen des Kraftfahrzeugverkehrs – auch zu Zeiten der Hannover-Messe. Nennenswerte Reisezeitverluste des öffentlichen Personennahverkehrs bzw. Behinderungen im Verkehrsablauf der Stadtbahn sind nach Rücksprache mit der Üstra nicht vorhanden“

Demgegenüber liegt dem Bezirksrat eine Eingabe eines Bürgers vor, der dies ganz anders sieht. „Insbesondere der Edeka Markt ist hoch frequentiert. Da dort nun nur noch eine Geradeausspur mit Rechtsabbieger zur Verfügung steht, staut sich der Verkehr regelmäßig weit nach hinten, teilweise bis zum Hotel Wienecke XI. Das führt auch oft dazu, dass die stadtauswärts fahrenden Straßenbahnen hinter der Kreuzung Hildesheimerstraße/Am Mittelfelde nicht mehr weiterfahren kann, da die Fahrzeuge dort die Gleise blockieren“, heißt es in dem Brief an die Ortspolitiker.

Sogenannte „Aktivisten“, die gegen die Sanierung des Südschnellweges protestieren, sollen nach Presseberichten erhebliche Schäden an einem Sportplatz auf der Bezirkssportanlage Döhren angerichtet haben. Hier fragte die SPD-Fraktion die Verwaltung unter anderem: „Was unternimmt die Stadt, um von den Verursachern Schadenersatz zu bekommen?“ Und: „Wie kann die Stadt den betroffenen Sportvereinen kurzfristig helfen?“

Die Antwort aus dem Rathaus: „Die Landeshauptstadt Hannover unternimmt alles Notwendige und Mögliche, um Schadenersatz von den Verursachenden zu bekommen. Dazu wurde Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Ob die Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden zu einer Identifizierung der Schadensverursachenden führt, bleibt abzuwarten. Sollte dies gelingen, wird die Verwaltung bei den Betreffenden Schadensersatz geltend machen. Die erforderlichen Reparatur- und Wiederherstellungsmaßnahmen werden von der Stadt als Grundstückseigentümerin beauftragt. Die Verwaltung ist gerade dabei die notwendigen Maßnahmen und deren Kosten zu ermitteln. Deren Umsetzung soll erfolgen, sobald die Witterung es zulässt.“

Wenn die Leine Hochwasser führt, trifft dies auch immer den Stadtbezirk Döhren-Wülfel. Grüne und SPD hatten da die Idee zu einer Anfrage. Sie wollten wissen, welche Schäden hier entstanden sind und ob betroffene Vereine Hilfe von der Stadt Hannover erwarten können. „Die Verwaltung plant im Rahmen bestehender Möglichkeiten fachliche und finanzielle Hilfe für die vom Hochwasser betroffenen Sportvereine. Ein entsprechender Entscheidungsvorschlag wird aktuell erstellt“, antwortete Verwaltungssprecherin Gundula Ohlhorst.

Bezirksrat: Auch wenn gespart werden muss – Das Freizeitheim Döhren darf nicht dem Rotstift zum Opfer fallen

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HANNOVER. Enttäuschung, Empörung, Unverständnis: Die auf der Februar-Sitzung des Stadtbezirksrates Döhren-Wülfel letzten Donnerstag (8. Februar) bekanntgewordenen Sparpläne der Stadt stießen auf einhellige Ablehnung. Das Projekt eines neuen Freizeitheims Döhren anstelle des viel zu kleinen und maroden Gebäudes, das seit fast 50 Jahren immer noch im „1. Bauabschnitt“ verharrt, soll nach den Vorschlägen aus dem Rathaus faktisch auf den „St. Nimmerleinstag“ verschoben werden. Stattdessen will die Verwaltung auf einmal einen Neubau des Freizeitheimes Ricklingen an erster Stelle ihrer Prioritätsliste setzen. Dieses Vorhaben, so heißt es seitens der Verwaltung, sei viel dringender.

Jörg Gronemann vom Fachbereich Gebäudemanagement hatte einen schweren Stand, als er dem Bezirksrat die entsprechenden Pläne zum Haushaltssicherungskonzept Nr. 11 vorstellte. In der Debatte fuhr vor allem die SPD-Fraktion schweres Geschütz auf und kritisierte die Vorschläge der Verwaltung. Und Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner betonte, dass der Neubau eines richtigen Freizeitheimes nach wie vor als Modellprojekt im Kulturentwicklungsplan der Stadt stehe.

Die Sozialdemokraten wiesen in der Beratung darauf hin, dass in einem dringend erforderlichen neuen Freizeitheim auch das Bürgeramt und die Stadtbücherei untergebracht werden sollen. Denn die derzeitigen Gebäude an der Peiner Straße seien – so die Aussage in einer anderen Verwaltungsdrucksache – wegen der Bausubstanz „mittelfristig nicht zu halten.“ „Was passiert mit der Bücherei und dem Bürgeramt, wenn dort den Mitarbeitern wegen der Bauschäden eine weitere Tätigkeit nicht mehr zugemutet werden kann?“, fragten Vertreter der SPD, ohne eine klare Antwort zu bekommen.

Ein Votum hat der Bezirksrat erst einmal nicht zu den Sparplänen abgegeben. Die SPD meldete weiteren Beratungsbedarf an. So steht das Thema im März erneut auf der Tagesordnung. Allerdings: Der Bezirksrat wird nur angehört, die Entscheidung zum Freizeitheim Döhren wird letztendlich vom Rat der Landeshauptstadt getroffen. SPD-Fraktionschef Jens Schade: „Wir appellieren an die Mitglieder des Rates. Lasst Döhren-Wülfel nicht immer wieder „hinten runterfallen“! Das neue Freizeitheim Döhren muss kommen.!“

Zuvor hatten Vertreter des Bauunternehmens Gundlach über den Stand des Modernisierungsprojektes (Name: „KlimaUmbau Seelhorst“) im Stadtteil Seelhorst rund um den Edisonweg berichtet. Gegenüber ersten Plänen wurde das Vorhaben deutlich abgespeckt. Lediglich ein Bestandsgebäude wird um zwei Stockwerke erhöhte und bekommt dann auch einen Fahrstuhl, alle anderen Häuser erhalten nur ein zusätzliches Obergeschoss in Holzbauweise, das über Treppen zu erreichen ist. Eine energetische Sanierung alles vorhandenen Wohnungen ist nach wie vor vorgesehen und wird – dass räumte das Unternehmen ein – letztendlich auch zu Mieterhöhungen führen. Auf die Frage von Bezirksbürgermeisterin Kellner, ob im Hinblick auf die Belastungen während der Bauphase den jetzigen Mietern Mietminderungen angeboten würden, gab es keine konkrete Antwort.

Interfraktionelle Anfrage aller Parteien im Bezirksrat: „Vor fast einem Jahr mussten die Bewohner der Häuser am Wülferoder Weg 1 bis 9 in Mittelfeld relativ kurzfristig ihre Wohnungen räumen. Angeblich sollten die Häuser von Grund auf saniert werden. Der Beginn der Arbeiten sollte unmittelbar bevorstehen. Jetzt, nachdem ein Jahr vergangen ist, scheint dort bislang überhaupt noch nichts geschehen zu sein“, sagte Antje Kellner und wollte im Namen der Bürgervertretung den Sachstand wissen. „Aufgrund fehlender Kapazitäten kann die Sanierung nicht eigenständig erfolgen. Die hanova wird die Maßnahmen durchführen, hierzu mussten zunächst die Rahmenbedingungen geklärt und abgestimmt werden. Aktuell wird ein Mietvertrag mit hanova abgestimmt, so dass im Anschluss die entsprechende Drucksache vorbereitet werden kann. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wird das Objekt wieder dem Zweck der Unterbringung obdachloser Menschen, in der Regel im Kontext Familie, zugeführt“, lautete die Antwort aus dem Rathaus.

Die Ortspolitiker unterstützen auch wieder Vereine im Stadtbezirk. Eine Zuwendung in Höhe von bis zu 3.000 Euro bekommt der VfB Wülfel für neue Jugend-Fußballtore. Das Südstädter Komöd’chen soll bis maximal 1.000 Euro als Zuschuss zu Ausstattung und Bühnenbild der neuen Theater-Produktion erhalten.