Mit Straßenbahn-Oldtimern wurde das Friedenslicht verteilt.
HANNOVER. Schöne Tradition in der Vorweihnachtszeit: Die Pfadfinder verteilten wieder das Friedenslicht aus Bethlehem in Hannover. Nach einer Aussendefeier in der Auferstehungskirche in Döhren gingen die Kinder und Jugendlichen mit ihren Lichtern zum benachbarten Üstra-Betriebshof. Hier warteten schon einige Oldtimer-Straßenbahnen – unter anderem der rote TW 601. Mit Hilfe der alten Bahnen verteilten die Pfadfinder das Friedenslicht dann an Gemeinende entlang des Streckennetzes der Üstra.
Aussendefeier in der AuferstehungskircheDie Üstra-Oldtimer stehen bereitPfadfinder verteilen das Friedenslicht mit OldtimernAuch der berühmte TW 601 war im EinsatzGruppenbild für die Presse
Popsongs von Middle of the Road gab es auf dem Mittelfelder Adventsmarkt.
HANNOVER. Aller Jahre wieder herrscht am 2. Adventssonntag viel weihnachtlicher Trubel am Mittelfelder Nachbarschaftstreff. Auch in diesem Jahr wurde zum Adventsmarkt eingeladen, der rote Teppich lag bereit und es duftete hier wieder nach heißen Waffeln und Apfelpunsch und auch eine Kindereisenbahn drehte ihre Runden. Mal was anderes: Auf der Bühne spielte eine Band alte Popsongs von Middle of the Road und die Kleinsten der Eugenesen zeigten einen Tanz. Wem es draußen zu kalt wurde, konnte im Nachbarschaftstreff eine Tasse Kaffee und einen leckeren Kuchen vom Buffet genießen. Auch Dr. Gudrun Koch und Jens Schade von der SPD-Bezirksratsfraktion ließen es sich nicht nehmen, durch die kleine Budenstadt zu bummeln. Beide Ortspolitiker lobten das tolle Engagement der Mittelfelder, die in ehrenamtlicher Arbeit dieses Festmarkt organisiert hatten.
Beim SoVD gab es heiße KartoffelpufferDer Verein GeMitt war ebenfalls vertretenDr. Gudrun Koch, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Bezirksrat, genießt einen leckeren Apfelpunsch.Popsongs der Gruppe Middle of the Road gab es auf der BühneDer Frewilligenladen Willi warb für das Repair-CaféMusik auf der BühneAuftritt der Mini’s der Eugenesen
HANNOVER. Am letzten Sonnabend (09.12.) fand erstmalig auf dem Kirchplatz vor der Hainhölzer St. Marien-Kirche ein Weihnachtsmarkt statt. An dem Markt beteiligten sich die sozialen Einrichtungen aus dem Stadtteil, die in der Stadtteilrunde zusammengeschlossen sind. Es gab verschiedene Stände mit Bratwürsten, Punsch und Leckereien verschiedenster Art sowie Kreativangebote und weihnachtliche Dekorationen. Der Markt war sehr gut besucht. Das wurde besonders deutlich als sich gegen 16:00 Uhr eine große Menschenmenge in die St. Marien-Kirche begab um dort den musikalischen Darbietungen von Kindern aus dem Stadtteil zu lauschen. Der erstmalige Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz kann wohl als voller Erolg gewertet werden und es ist zu wünschen, dass es sich nicht um eine einmalige Veranstaltung handelt, sondern von jetzt an alle Jahre wieder stattfindet.
Die Geburt von Bohnissimo, dem Kaffee des Knabenchor Hannover
HANNOVER.
Ein Chor von internationaler Qualität trifft auf einen Kaffee von Welt. Das ist die Geburt von Bohnissimo, dem Kaffee des Knabenchor Hannover. Wer Bohnissimo erwirbt, genießt die edle Komposition erlesenster Kaffeebohnen Afrikas und Südamerikas mit einer besonderen Samtigkeit und einem außergewöhnlichen milden Aroma von der Hannoverschen Kaffeemanufaktur. Gleichzeitig tut er etwas Gutes: 3,50 Euro pro verkaufter 250 Gramm Kaffeetüte kommen dem Knabenchor Hannover zugute. Das Geld hilft beim Umbau seines neuen Zuhauses in der entwidmeten Heilig-Geist-Kirche in Hannover-Vahrenwald.
Chorleiter Professor Jörg Breiding freut sich sehr über das Engagement der Hannoverschen Kaffeemanufaktur. „Hier haben sich zwei Botschafter der Stadt Hannover zusammengefunden. Wir sind sehr dankbar für die langfristige Unterstützung und hoffen, dass Bohnissimo in diesem Jahr unter vielen Weihnachtsbäumen liegen wird. Der Umbau unserer neue Chorheimat in Vahrenwald sowie die langfristige finanzielle Absicherung der Singschule Knabenchor Hannover werden uns noch lange beschäftigen. Um so mehr freuen wir uns, dass ein hannoversches Unternehmen uns ab sofort partnerschaftlich begleitet.“ Eine Kostprobe seines Könnens gab der Knabenchor Hannover bei der Präsentation von Bohnissimo am 10. Dezember um 13 Uhr im Kaffeefachgeschäft der Hannoverschen Kaffeemanufaktur in der Kramerstraße 25 gleich gegenüber der Marktkirche.
„Ich bin restlos begeistert von den feinen Stimmen des Knabenchors Hannover. Mit seiner Musik versetzt er das Publikum in freudige Stimmung. Dazu will auch Bohnissimo seinen Teil beitragen – unsere neueste Kaffeekreation für den Knabenchor Hannover. Mit Bohnissimo setzen wir erstmals auch im Kultursponsoring eine feine Note“, freut sich Andreas Berndt, Inhaber der Hannoverschen Kaffeemanufaktur.
Tradition mit exzellenter musikalischer Ausbildung
Der Knabenchor Hannover verbindet Traditionsreichtum mit exzellenter musikalischer Ausbildung. 1950 von Heinz Hennig gegründet und bis 2001 von ihm geleitet, erlangte der Chor in seiner langjährigen Geschichte höchstes Ansehen. Heute zählt er zu einem der Besten seines Genres. Neben der exzellenten Musik sorgen auch die erlesenen Locations wie die ehrwürdige Marktkirche in Hannover bei jedem Auftritt für Höhepunkte. Dabei gesellen sich auch international angesehene Künstler wie Gustav Leonhardt, Ton Koopmann sowie verschiedene bekannte Sinfonieorchester zum Ensemble.
13 Mal in Folge Kulinarischer Botschafter Niedersachsens
Die Hannoversche Kaffeemanufaktur wurde 2012 von Andreas Berndt in Hannover-Limmer gegründet. Im Februar 2016 eröffnete der Kaffee-Experte die Rösterei in Burgdorf-Heeßel, Dorfstraße 17. Seit März 2018 gibt es eine weitere Filiale in der Wunstorfer Straße 33 in Hannover. Aushängeschild ist der 2021 eröffnete Standort in der Kramerstraße 25 vis-à-vis der Marktkirche. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 40 Mitarbeitende und führt ein Sortiment von über 40 Kaffeespezialitäten. Jährlich werden rund 200 Tonnen Kaffee produziert. 2016 eröffnete die Hannoversche Kaffeemanufaktur ihre erste Rösterei im chinesischen Changde. Die beiden jüngeren Söhne der Familie Berndt bauen dort das Geschäft für Shenzen, Shanghai und Singapur auf. Seit der Manufaktur-Gründung wurden 13 Kaffeespezialitäten der Rösterei jährlich zu Kulinarischen Botschaftern Niedersachsens gekürt. Mehr unter https://www.hannoversche-kaffeemanufaktur.de
Marko Reuter eröffnet die Jahresausstellung des Fototeams 76
HANNOVER. Gut besucht: Heute Vormittag (10. Dezember) eröffnete der Ricklinger Fotoclub „Fototeam 76“ seine neue Bilderschau in der Fotogalerie Ricklingen im gleichnamigen Freizeitheim. Das hat schon Tradition. Und doch war etwas anderes. Erstmals nach vielen Jahren mussten die Hobbyfotografen für die Vernissage wegen entsprechender Vorgaben seitens des Freizeitheims vom 1. auf den 2. Adventssonntag ausweichen. Gleichwohl hatten viele Gäste den Weg an den Ricklinger Stadtweg zur Eröffnung gefunden.
Die Jahresausstellung 2023 stand diesmal unter dem Thema Architektur. Ruinen, altes Fachwerk, Gänge, Treppenhäuser und der Glaspalast der hannoverschen NordLB in „Fischaugenperspektive“. Neun Fotografen vom Fototeam spürten unterschiedlichen Aspekten der Architektur nach und hielten sie im Bilde fest. Nachdem Marko Reuter vom Fototeam ein paar einleitende Worte gefunden hatte, konnten sich Fotografen und Besucher noch bei einer Tasse Kaffee und Keksen über die gezeigten Aufnahmen fachsimpeln
Die Jahresausstellung „Architektur“ des Fototeams 76 ist bis zum 18. Januar 2024 zu den üblichen Öffnungszeiten des Freizeitheimes / Stadtteilzentrums Ricklingen zu sehen.
HANNOVER. Am gestrigen Freitag (08.12.) wurde der Grundstein für das neue Feuerwehrhaus mit Fahrzeughalle in der Straße Am Seelberg im hannoverschen Stadtteil Misburg gelegt. Im Juli 2025 soll das Gebäude für die Ortsfeuerwehr Misburg fertiggestellt sein. Als eine von 17 Ortsfeuerwehren der Freiwilligen Feuerwehr in Hannover werden die BrandbekämpferInnen dann aus der neuen Liegenschaft zu ihren Einsätzen im hannoverschen Stadtgebiet ausrücken. Das bisherige Gebäude aus dem Jahr 1961 war mittlerweile zu klein geworden und in die Jahre gekommen, so dass eine wirtschaftliche und zukunftsfähige Nutzung nicht mehr gegeben war. Um auch während der Bauphase jederzeit einsatzbereit zu sein, ist die Ortsfeuerwehr Misburg derzeit in einem Interimsgebäude in der Nähe des Misburger Wasserturms untergebracht. Am gestrigen Festakt anläßlich der Grundsteinlegung nahm auch Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay teil. In seinem Grußwort hob er die Bedeutung dieses Neubaus hervor: „Die Sicherheit der Bevölkerung ist ein hohes Gut und ein zentrales Ziel der Landeshauptstadt Hannover. Hierfür ist es erforderlich, dass unsere Einsatzkräfte optimale Bedingungen vorfinden. Deshalb freue ich mich, dass wir genau diese Voraussetzungen mit dem neuen modernen Feuerwehrhaus schaffen“. Der Erste Stadtrat und Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe betonte die Wichtigkeit der Freiwilligen Feuerwehr auch in Zeiten knapper finanzieller Ressourcen: „Man muss bei jedem Projekt schauen, wann können welche finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden. Dies ist uns für dieses neue Feuerwehrhaus gelungen und darüber bin ich persönlich sehr froh. Neben den technischen Neuerungen ist der Startschuss zu diesem Projekt auch ein Signal an alle unsere Ehrenamtlichen in den 17 Ortsfeuerwehren, dass uns unsere Freiwillige Feuerwehr natürlich sehr wichtig und trotz schwieriger haushalterischer Rahmenbedingungen im wahrsten Sinne des Wortes „lieb und teuer“ ist“. Auch der Direktor der Feuerwehr Hannover Christoph Bahlmann brachte seine Wertschätzung gegenüber den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern zum Ausdruck: „Unsere Freiwillige Feuerwehr ist elementarer Bestandteil der Gefahrenabwehr in dieser Stadt. Und noch mehr als in der Berufsfeuerwehr zählt im Ehrenamt eine adäquate und zeitgemäße Ausstattung, um Menschen für diese Tätigkeit begeistern und langfristig binden zu können. Als „Entschädigung“ für die Unannehmlichkeiten der erforderlichen beiden Umzüge wartet dann jedoch ein hoch funktionales Feuerwehrhaus, welches einen deutlichen Fortschritt für den Alltag im Feuerwehrdienst mit sich bringen wird“. Stadtbrandmeister Michael Psarrianos freute sich, dass die vor rund 14 Jahren begonnenen Planungen nun umgesetzt werden können: „Die Tatsache, dass wir heute hier stehen, ist das Ergebnis der langen Gespräche und Planungen seit 2010. Die Grundsteinlegung ist ein alter Brauch, der bis in die Zeiten der Völker des Altertums zurückreicht. Sie diente dazu, die bösen Geister zu vertreiben. Auch mit unserer Grundsteinlegung wollen wir symbolisch die negativen Einflüsse vertreiben“.
Jubilarsehrung im SPD-Ortsverein Döhren-Wülfel: (v.L.:) Anja Schollmeyer, Isabel Schieber, Nils Schröder, Brigitte Endres-Niggemeyer, Christine Ranke-Heck, Wolfgang Borsum jun., Petra Rudszuck, Angelo Alter und vorn im Rollstuhl Wolfgang Borsum sen.
HANNOVER.
Bundeskanzler ab, es war das Jahr des „Wunders von Lengede“, und Wolfgang Borsum sen. wurde Mitglied der Sozialdemokraten. Für nunmehr schon 60jährige Mitgliedschaft ehrten ihn heute Nachmittag (9. Dezember) die beiden Ko-Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Döhren-Wülfel, Anja Schollmeyer und Angelo Alter, Anfang Dezember mit einer Urkunde und einer goldenen Ehrennadel. „Ich freue mich über diesen Tag und werde ihn nicht vergessen“, sagte Wolfgang Borsum.
Traditionsgemäß verbinden die Sozialdemokraten aus Döhren-Wülfel ihre Weihnachtsfeier mit der Ehrung langjähriger Parteimitglieder. Nach der Stärkung mit heißem Kaffee und einer leckeren Eierlikörtorte im Café des Kastanienhofes in Mittelfeld feierte die SPD ihre Jubilare. Wie schon in den Vorjahren blickten Schollmeyer und Alter auf besondere Ereignisse in den Eintrittsjahren der Jubilare zurück, dann gab es Ehrennadeln und Urkunden.
Vor nunmehr 25 Jahren ist Christine Ranke-Heck in die SPD eingetreten. Begeistert hatte sie damals eine besondere Aktion der SPD-Bezirksratsfraktion. „Die hatte alle Schulelternsprecher zu einem Austausch eingeladen“, erinnerte die frühere Bezirksbürgermeisterin. Und außerdem wollte sie mithelfen, die Ära Helmut Kohl in der Bundespolitik zu beenden. Weitere Jubilare des Tages waren Nils Schröder (25 Jahre), der früherer SPD-Bezirksratsfraktionsvorsitzende Wolfgang Borsum jun. (40 Jahre), Brigitte Endres-Niggemeyer und Isabel Schieber (beide seit 50 Jahren dabei). Unter den Gratulanten war neben Mitglieder der aktuellen SPD-Bezirksratsfraktion auch die stellvertretenden Regionspräsidenten Petra Rudszuck.
Regions-Vize-Präsidentin Petra Rudszuck und Alt-Bezirksbürgermeisterin Christine Ranke-HeckBlick in die WeihnachtsfeierAngelo Alter ehrt Christine Ranke-Heckv.l.: Anja Schollmeyer, Christine Ranke-Heck und Angelo Alter
Pop meets Classic in der ZAG Arena Hannover am Nikolausabend
HANNOVER.
Alle Jahre wieder in der Vorweihnachtszeit treffen sich die Fans von „Pop meets Classic“ in Hannover wieder. Am Mittwoch, am Nikolausabend (06.12.2023) war es so weit:
Die „Night of the Proms“ fand in der ausverkauften ZAG-Arena statt. Durch den Abend führte Markus Othmer. Das Antwerp Philharmonic Orchestra (APO) unter der Leitung von Alexandra Arrieche spielte wunderschöne klassische Stücke wie den Blumenwalzer von Johann Strauß Junior und animierte viele Zuschauer, das Tanzbein zu schwingen, sogar auf den Rängen und Treppen.
Alexandra Arrieche bei der Night of the Proms 2023 in Hannover
Der Fine Fleur Chor ist wie jedes Jahr die stimmstarke Begleitung des Sinfonieorchesters und der Stars.
Als erster Künstler bezauberte der amerikanische Cellist Nathan Chan mit seinem musikalischen Talent und absoluter Leidenschaft das hannoveraner Publikum und macht dann die Bühne frei für die dänische Songwriterin Aura Dione, die im schrillen roten Outfit ihre Fans mit „I Will Love You Monday“, „Friends“ und „Geronimo“ von den Sitzen riss.
Der Fine Fleur Chor bekam tosenden Beifall für seine Interpretation von „What Was I Made For?“ von Billie Eilish, bekannt durch den Barbie-Film.
Der britische Singer-Songwriter James Morrison eroberte die Herzen seiner Fans mit seiner sanften Stimme und gefühlvollen Songs wie „You Give Me Something“ und „Wunderful World“.
Beim French Can Can des APO begeistert die brasilianische Dirigentin und Komponistin Alexandra Arrieche auf der Bühne mit leidenschaftlicher Musikalität und animiert das Publikum zum Tanz.
Die deutsche Band Camouflage aus den 80ern, bekannt für eingängigen Synthie-Pop, wurde in Bietigheim-Bissingen gegründet. Mit Hits wie „The Great Commandment“ und „Love ist a Shield“ prägten sie die Musikszene und brachten auch die ZAG Arena zum Beben. Ihr Stil mit melodischen Klängen, Synthesizern und harmonischem Gesang fand weltweiten Erfolg. In Kürze feiern sie ihr 40-jähriges Jubiläum und 2024 sind neue Projekte geplant.
Die US-amerikanische Sängerin Anastacia beeindruckte trotz ihrer zierlichen Erscheinung mit kraftvollem Gesang. Mit „Cello“ begann sie ihren Auftritt und heizte das Publikum, das sie mit lautem Beifall empfing, ordentlich ein. Anastacia startet 2000 ihre musikalische Karriere mit dem Studioalbum „Not That Kind“, das dank des Hits „I’m Outta Love“ internationalen Erfolg feierte. Nach diesem Erfolgssong und „Sick and Tired“ und „Left Outside alone“ verließ sie Bühne. Sie kehrt aber späteren Verlauf nochmal zurück und sang mit James Morrison „Broken Strings“ im Duett und bekamen Standingovations.
Der Höhepunkt des Abends war die 1976 in Los Angeles gegründete US-Band Toto, legendär und weltweit gefeiert, erobert sie seit den 70er Jahren die Musikszene mit Hits wie „Hold the Line“, „Rosanna“ und „Africa“, welche sie neben „Stop Loving you“ und „I’ll be over you“ auch in dieser Nacht in Hannover präsentierten. Mit über 40 Millionen verkauften Alben und sechs Grammys etablierten sie sich als feste Größe im Rock. Trotz Umbesetzungen und vielseitiger Projekte bleibt Toto eine herausragende Kraft mit astreinem Sound. Mit Steve Lukather und Joseph Williams traten die Köpfe der Band auf und wurden vom Publikum gefeiert.
Auf jeden Fall muss man sich den 19. Dezember 2024 schon mal vormerken, wenn im kommenden Jahr in Hannover wieder Klassik auf Pop trifft – Tickets für die NOTP 2024 sind bereits erhältlich.
Martin Krolop und Model Maria bei ihrem Fotoworkshop in Hannover.
HANNOVER. Heimspiel für Fotomodel Maria. Die hübsche junge Dame kommt aus der Region Hannover und macht mit Martin Krolop für Fotoworkshops zwischen Wien, Insbruck, Hamburg und Berlin die Runde. Heute, am Nikolaustag 2023, war „Fotopapst“ Krolop und Model Maria mit ihrer „Out of Cam-Tour“ zu Gast in Hannover.
In der Fotografenszene ist Krolop kein Unbekannter. Martins YouTube-Videos zur Fototechnik sind äußerst beliebt. Doch er reist auch persönlich zu seinen Fans und bietet vor Ort Workshops an. Bei der aktuellen Out-Of-Cam-Tour wirbt Martin Krolop für die Technik, mit Hilfe von sogenannten „LUTs“ seinen eigenen Bildstil direkt bei der Aufnahme in die Aufnahme einzuarbeiten zu lassen und ohne stundenlange Nachbearbeitungen am Computer ein fertiges Bild sofort aus der Kamera zu bekommen. Panasonic hat diese Funktion etwa in die Lumix G9II oder S5II eingebaut und sponsert die Workshoptour. Entsprechend konnten die Teilnehmer mit ausgeliehenen Lumix-Kameras und Maria als Motiv die neuen technischen Möglichkeiten testen.
Um mit dabei zu sein, scheuten einige Teilnehmer selbst weite Anreisen nicht. Zwei Fotobegeisterte waren mit ihrem Auto von Castrop an die Leine gefahren, um Martin Krolop live zu erleben. „Bei uns in der Nähe war alles ausgebucht“, sagten sie. Morgen brechen Martin Krolop und sein Team weiter nach Berlin auf. Dort ist die letzte Station seiner Workshop-Rundreise.
Höhepunkt des musikalischen Advents an der Basilika St. Clemens
HANNOVER. „Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage“: Am Samstag, 16. Dezember, erklingen um 18:30 Uhr in der Basilika St. Clemens die Kantaten 1, 2 und 3 des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach. „Dieses Werk ist viel mehr als wohlklingendes Glitzern“, erläutert Francesco Bernasconi, Regionalkantor der Katholischen Kirche in der Region Hannover: Musikalisch wird die Geburt Jesu Christi im Stall von Bethlehem, die Anbetung durch die Hirten bis hin zu den drei Weisen aus dem Morgenland umgesetzt. Musikalisch wird die Geburt Jesu Christi im Stall von Bethlehem, die Anbetung durch die Hirten bis hin zu den drei Weisen aus dem Morgenland umgesetzt. Dabei nehmen MusikerInnen und SängerInnen unterschiedliche Perspektiven ein – das wartende Volk, die Hirten, die Gottesmutter Maria – und lassen so die ZuhörerInnen an den widersprüchlichen Gefühlen der Menschwerdung Gottes teilhaben: „Schaut hin! Dort liegt im finstern Stall, des Herrschaft gehet überall!“, wie es in einem Choral in der 2. Kantate heißt. Zusammen mit dem Propsteichor St. Clemens und einem Orchester musizieren die Solistinnen und Solisten Martina Nawrath (Sopran), Mika Bergman (Alt), Tobias Meyer (Tenor) und Roman Tsotsalas (Bass). Die Leitung hat Regionalkantor Francesco Bernasconi. Karten zum Preis von 18 und 12 Euro (ermäßigt) sind unter propstei@kath-kirche-hannover.de oder an der Abendkasse (ab einer Stunde vor Beginn) erhältlich. Bereits am Freitag, 15. Dezember, um 19:30 Uhr findet außerdem im Tagungshaus St. Clemens eine Konzerteinführung mit Martin Rembeck und Francesco Bernasconi statt (Platz an der Basilika 3). Das Weihnachtsoratorium ist der Höhepunkt des musikalischen Advents an der Basilika St. Clemens. Aber auch die Adventssonntage werden mit Musik im Gottesdienst besonders gestaltet. Am 1. Advent, 3. Dezember, erklingen im Gottesdienst um 10 Uhr in der Basilika St. Clemens Arien und Duette von Johann Sebastian Bach. Der Kinderchor „Die mezzo Kids“ aus Gehrden wird am 2. Adventssonntag, 10. Dezember (10 Uhr), die Heilige Messe musikalisch gestalten. Im Anschluss findet eine Nikolausfeier statt. Posaune, Gesang und Orgel werden den Gottesdienst am 3. Adventssonntag, 17. Dezember, prägen (10 Uhr). Am Vorabend des 4. Advent, am Samstag, 23. Dezember, wird um 18:30 Uhr eine musikalische Vesper in der Basilika St. Clemens gefeiert, die in besonderer Weise auf den Heiligen Abend einstimmen wird.