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Sonntag, Mai 3, 2026

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Kirchentagsabschluss in Nürnberg

Schlussgottesdienst des Evangelischen Kirchentages auf dem Hauptmarkt in Nürnberg © Kirchentag / T.Hartmann
Schlussgottesdienst des Evangelischen Kirchentages auf dem Hauptmarkt in Nürnberg © Kirchentag / T.Hartmann

Fünf Tage – 2.000 Veranstaltungen – unzählige Eindrücke aus Nürnberg

NÜRNBERG.

In Nürnberg ist nach fünf Tagen der 38. Deutsche Evangelische Kirchentag zu Ende gegangen. Rund 25.000 Menschen nahmen an den beiden Schlussgottesdiensten in der Innenstadt teil. 

Beim Gottesdienst auf dem Hauptmarkt, der auch in der ARD übertragen wurde, predigte der aus Südafrika stammende Pastor Quinton Ceasar aus Wiesmoor (Niedersachsen). In seiner sehr Predigt vor rund 18.000 Menschen klagte Ceasar Rassismus und Ausgrenzung an – auch in der Kirche selbst – und forderte ein deutliches Handeln in Bezug auf Klima- und Asylpolitik.

Doch wenn ihr von der Liebe predigt, die alles besiegt, 
und trotzdem meine Geschwister und mich diskriminiert –
wegen unseres Einkommen, unserer Hautfarbe, 
unserer Behinderung oder unserer queeren Identität.
Dann sagen wir: Moetie liegie daai kind!
Meine Geschwister und ich –
wir sind Kirche.
Wir sind kein Gegenüber, 
brauchen keine Nächstenliebe 
oder Zuwendung von oben herab. 
Wir sind Kirche. 
Und meine Geschwister und ich sagen: Jetzt ist die Zeit! 
Wir vertrauen eurer Liebe nicht. 
Wir haben keine sicheren Orte 
in euren Kirchen. 
Quinton Ceasar

Beim Gottesdienst auf dem Kornmarkt predigte Alexander Brandl aus München vor rund 7.000 Personen – und stellte dabei auch die Geschichte von Constanze Pott vor, Mitglied der Landessynode in Bayern, die seit einigen Monaten offen als Frau lebt. 

Und dann kommen mir die Worte der Bibel in den Sinn. Für alles gibt es eine Zeit. Ich habe das lange nur als Zuspruch verstanden. Alles zu seiner Zeit – hab Vertrauen. Inzwischen höre ich in den Worten noch etwas anders. Eine Erinnerung. Für alles gibt es eine Zeit. Das heißt auch: Allem sollt ihr seine Zeit geben. Tanzen,
Trauern, Lachen, Weinen, Sterben. Es ist Gottes Markt der Lebens-Möglichkeiten. Nicht alle finden wir gut. Aber alle sollen dazugehören.

Alexander Brandl

Fünf Tage lang fanden in Nürnberg und der Nachbarstadt Fürth im Rahmen des Kirchentages rund 2.000 Veranstaltungen statt – darunter gesellschaftspolitische Diskussionen, interreligiöse Dialoge, Bibelarbeiten, neue Gottesdienstformen, große und kleine Kulturveranstaltungen. Nach den Schlussgottesdiensten zogen die Veranstalter:innen eine positive Bilanz. „Der Kirchentag lebt. Wir sind wieder da“, erklärte Kirchentagspräsident Thomas de Maizière. „Auf den Straßen Protest, in den Hallen Begegnungen und offene, ehrliche Gespräche. Beides gehörte hier in Nürnberg in den letzten Tagen zusammen.“ Generalsekretärin Kristin Jahn betonte die Bedeutung von Dialog selbst bei den strittigsten Fragen: „Die Gesellschaft braucht ein Mit- und kein Gegeneinander.“

Insgesamt hatten vom 5. bis 11. Juni 70.000 Menschen mit einem Ticket am Kirchentagsprogramm teilgenommen, die Besuchendenzahl bei den öffentlichen Veranstaltungen in der Innenstadt, den Großkonzerten und Abendsegen war nochmal deutlich höher. Beim Abend der Begegnung am Mittwochabend waren rund 130.000 Menschen in der Nürnberger Innenstadt unterwegs. Der Nürnberger Oberbürgermeister Marcus König sprach angesichts der vollen Plätze und guten Stimmung in der Stadt von einem „Sommermärchen des Glaubens 2023“.

Bereits am Samstagabend war die symbolische Staffelstabsübergabe für den 39. Kirchentag, der vom 30. April bis 4. Mai 2025 in Hannover stattfinden wird, vollzogen worden. Zur Vorbereitung des nächsten Kirchentages ist ein siebenköpfiges Team der Landeskirche Hannovers seit letztem Jahr im Einsatz. Außerdem waren rund 50 junge Menschen aus der hannoverschen Landeskirche in Nürnberg unterwegs, um Erfahrungen und Eindrücke für den nächsten Kirchentag zu sammeln. Die designierte Kirchentagspräsidentin Anja Siegesmund erklärte bei der Staffelstabsübergabe: „Die Vorfreude auf Hannover wächst bei mir, weil ich hier in Nürnberg gesehen habe, was wir alle gemeinsam auf den Weg bringen können.“

Nach dem Kirchentag in Nürnberg ist vor dem Kirchentag in Hannover! Vom 30. April bis zum 4. Mai 2025 findet der 39. Evangelische Kirchentag in der Landeshauptstadt von Niedersachsen statt.

Polizei Nachrichten aus Hannover vom 11.Juni 2023

Polizeifahrzeug am Raschplatz Hannover
Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Öffentlichkeitsfahndung: Wer hat Silvana S. (38) gesehen?

Wer hat Silvan S. aus Hannover gesehen  © Polizei Hannover
Wer hat Silvan S. aus Hannover gesehen © Polizei Hannover

Seit Sonntag, 11.06.2023, sucht das Polizeikommissariat Hannover-Südstadt nach einer 38-Jährigen. Silvana S. wurde zuletzt gegen 12:30 Uhr gesehen und wird seitdem vermisst. Die Polizei geht aktuell von einer akuten Selbstgefährdung aus und bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach der Vermissten.

Nach bisherigen Erkenntnissen war die 38-Jährige bei ihren Freunden zu Besuch, als sie gegen 12:30 Uhr deren Wohnung in eine unbekannte Richtung verließ. Seitdem gab es keinen Kontakt zu der Vermissten. Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein. Da bisherige Maßnahmen nicht zum Auffinden der Vermissten führten, wendet sich die Polizei mit einem Foto an die Bevölkerung.

Silvana S. ist 1,65 Meter groß und untergewichtig. Sie hat schwarze schulterlange Haare. Besonders auffällig ist ihre Piercings an der Ober- und Unterlippe. Zum Zeitpunkt des Verschwindens trug die 38-Jährige ein schwarzes Oberteil mit einem weißen Aufdruck, eine schwarze Leggings und schwarze Schuhe. Sie hatte einen grünen Rucksack dabei.

Es ist möglich, dass sich die Vermisste in der Eilenriede, insbesondere im Bereich um Hannover-Kleefeld, oder auch in Wolfsburg aufhält. Zeugen, die Hinweise zum Aufenthaltsort von Silvana S. geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Südstadt unter der Telefonnummer 0511 109-3215 melden.


Nach schwerem Raub in Linden-Mitte: Polizei stellt mutmaßliche Täter, 28-Jähriger zur Festnahme wegen versuchten Totschlags ausgeschrieben

Am Freitag, 09.06.2023, haben zwei 24 und 28 Jahre alte Männer eine 18-Jährige auf einem Spielplatz im hannoverschen Stadtteil Linden-Mitte mit einem Messer bedroht und sie ausgeraubt. Anschließend flüchteten die Angreifer. Nach einer Fahndung stellte die Polizei die beiden mutmaßlichen Täter. Der 28-Jährige musste in die JVA Hannover, weil er einen offenen Haftbefehl wegen eines versuchten Totschlags hatte.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Limmer wurde die Polizei gegen 19:00 Uhr über einen schweren Raub auf einem Spielplatz am Dunkelberggang informiert. Zwei Männer sollen eine 18 Jahre alte Frau unter Vorhalt eines Messers aufgefordert haben, ihre Wertsachen auszuhändigen. Anschließend flüchteten die Angreifer. Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung im Nahbereich ein.

Wenig später fielen den Einsatzkräften zwei Personen auf, die auf die Täterbeschreibung passten. Die 24 und 28 Jahre alten Männer ergriffen zunächst die Flucht, wurden jedoch in der Ricklinger Straße von der Polizei festgenommen. Bei der Durchsuchung fanden die Beamtinnen und Beamten bei dem 24-Jährigen ein Messer. Dieses wurde beschlagnahmt. Die beiden mutmaßlichen Täter wurden in die Polizeidienststelle gebracht. Dort stellte es sich heraus, dass der 28-Jährige aufgrund eines offenen Haftbefehls wegen eines versuchten Totschlags in Verbindung mit gefährlicher Körperverletzung aus dem Jahr 2020 zur Festnahme ausgeschrieben war. Er wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen in die Justizvollzugsanstalt Hannover gebracht.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde für den 24-Jährigen die Untersuchungshaft angeregt. Ein Haftrichter am Amtsgericht Hannover verkündete schließlich einen Haftbefehl.


Zeugen gesucht: Motorradfahrer flüchtet vor Polizei in Gehrden – Wer wurde gefährdet?

Am Donnerstag, 08.06.2023, ist ein 20-Jähriger auf seinem Motorrad vor der Polizei geflüchtet und anschließend verunfallt. Bei der Flucht mussten dem jungen Mann mehrere Fußgänger Platz machen. Die Polizei sucht Zeugen, die möglicherweise durch den Fahrer gefährdet wurden.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover wollte eine Streifenwagenbesatzung den 20-jährigen Gehrdener gegen 16.00 Uhr auf der Benther Straße in Richtung Ronnenberg kontrollieren. Dabei missachtete er die Anhaltesignale der Polizei und flüchtete auf einen Feldweg. Der Streifenwagen folgte dem Motorradfahrer daraufhin mit Blaulicht und Martinshorn.

Auf seiner Flucht fuhr der 20-Jährige teilweise mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit an Fußgängern vorbei, sodass diese Platz machen mussten. In einer Kurve verlor er schließlich die Kontrolle über sein Motorrad, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr in einen Graben. Der junge Mann blieb bei dem Unfall unverletzt. Die eingesetzten Beamten leiteten gegen ihn mehrere Strafverfahren ein und beschlagnahmten seinen Führerschein.

Die Polizei sucht nun Zeugen zum Sachverhalt. Wer kann sagen, ob der Motorradfahrer Fußgänger bei seiner Flucht gefährdet hat oder war vielleicht sogar selbst betroffen? Hinweise nimmt der Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 0511 109-1888 entgegen.


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Apache 207 begeistert ausverkaufte EXPO Plaza in Hannover

Apache 207 feiert mit 27000 Fans Mega Konzert auf der EXPO Plaza Hannover am 10.Juni 2023
Apache 207 feiert mit 27000 Fans Mega Konzert auf der EXPO Plaza Hannover am 10.Juni 2023

27000 Fans feiern mit Rapper Apache 207 Mega Open Air Party

HANNOVER.

Am Samstag Abend (10.Juni 2023) fand die erste große Open Air Sommerparty mit dem Live-Konzert von Apache 207 auf der EXPO Plaza in Hannover statt.

Apache 207 feiert mit 27000 Fans Mega Konzert auf der EXPO Plaza Hannover am 10.Juni 2023
Apache 207 feiert mit 27000 Fans Mega Konzert auf der EXPO Plaza Hannover am 10.Juni 2023

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen 28 Grad-die angekündigten Unwetter und Gewitter machten dann doch einen Bogen um die Plaza- versammelten sich 27000 Fans, um den einzigartigen Rapper live zu erleben.

Vorher waren Geduld und Nervenstärke gefragt, denn die vielen mit PKW anreisenden Fans und die baustellenbedingte Verkehrsführung auf dem Messeschnellweg sorgten für lange Schlangen zu den Parkplätzen, teil riskante Fahrmanöver und zähfliessenden Verkehr im Schneckentempo, daß so mancher Fan Sorge hatte, pünktlich zum Konzert anzukommen.

Apache 207 feiert mit 27000 Fans Mega Konzert auf der EXPO Plaza Hannover am 10.Juni 2023
Apache 207 feiert mit 27000 Fans Mega Konzert auf der EXPO Plaza Hannover am 10.Juni 2023

Apache 207, der rappende Hüne aus Rheinland-Pfalz, hat sich in kürzester Zeit einen festen Platz in der deutschen Musiklandschaft erobert. Mit seiner eigenwilligen und genialen Mischung aus Pop-Refrains, coolen Rhymes und Einflüssen der 1980er-Jahre hat er die Charts im Sturm erobert. Seine unkonventionelle Art und sein reflektiertes Auftreten haben ihm den Ruf eines kritischen und melodischen Rappers eingebracht, der die klassischen Klischees hinterfragt und Fame und Geld kritisch betrachtet.

Am Freitag ist mit „Gartenstadt“ das nächste Album von Apache 207 erschienen, dessen Titel eine Hommage an den gleichnamigen Stadtteil in Ludwigshafen ist, in dem Apache 207 mit Freunden und Familie aufwuchs.

Pünktlich um 20.30 Uhr präsentierte Apache 207 auf der EXPO Plaza eine mitreißende Show, die von Anfang bis Ende die Menge in Ekstase versetzte. Mit seinem ganz eigenen Look, der an den legendären Falco des Deutschrap erinnert, stand er im Mittelpunkt des Geschehens. Die Fans waren begeistert von seiner Energie, seinem Charisma und seiner einzigartigen Bühnenpräsenz.

Apache 207 feiert mit 27000 Fans Mega Konzert auf der EXPO Plaza Hannover am 10.Juni 2023
Apache 207 feiert mit 27000 Fans Mega Konzert auf der EXPO Plaza Hannover am 10.Juni 2023

Wie eine überdimensionale Tankstelle mit weißem Mercedes-Cabriolet und einem HANNOVER-Ortsschild ist die Apachen-Bühne gestaltet, die im Laufe des Abends auch Freunde und Fans des Rapper mit betreten und Teil seiner beeindruckenden Open Air Tour sind.

Die Setlist des Abends bot eine gelungene Mischung aus bekannten Hits und neuen Songs. Rhythm is a Dancer stimme die Menge schon einmal auf Partymodus, was die Stimmung direkt zum Kochen brachte. Es folgten Songs wie „Fühlst Du das auch“, „Kein Problem“ und „Breaking your heart“, die das Publikum zum Mitsingen und Mitfeiern animierten.

„Madonna“, „Sport“ und Ferrari Testarossa“ begeisterten die Fans aller Altersgruppen auf der EXPO Plaza und sorgten für eine ausgelassene Stimmung.

Gäsehautmomente des Abends waren ein spontanes Geburtstagsständchen für einen sehr guten Freund von Apache 207, der sichtlich gerührt neben ihm auf der Bühne den Gesang und die Glückwünsche des Publikums entgegen nahm.

Apache 207 feiert mit 27000 Fans Mega Konzert auf der EXPO Plaza Hannover am 10.Juni 2023
Apache 207 feiert mit 27000 Fans Mega Konzert auf der EXPO Plaza Hannover am 10.Juni 2023

Die große Bootsrunde in seiner „Elisabeth“ ließ Apache 207 über die Köpfe seiner Fans hinweg durch die Menge schweben, aufgenommen wie vieler dieser tollen Konzertmomente von Tausenden Handies, die sich hoch in den Himmel zum Künstler hin streckten. Von der kleinen 2.Bühne performte der Rapper, trotz allergischer Hustenanfälle, einige Songs und überreichte – alles für die Social Media-Kanäle – einer anwesenden Braut einen Blumenstrauß.

Nach gut zwei Stunden verabschiedete sich Apache 207 unter tosendem Applaus mit Feuerwerk und dem „Komet“ von seinen Fans in Hannover.

Das Konzert auf der EXPO Plaza war ein weiterer Meilenstein in der steilen Karriere von Apache 207. Sein Debütalbum „Treppenhaus“ hatte bereits die deutschen Charts erobert und sich satte 57 Wochen in den Billboard Charts gehalten. Mit seinen Hits und seiner wachsenden Fangemeinde hat er bewiesen, dass er zu den Topstars der deutschen Musikszene gehört.

Für diejenigen, die Apache 207 live auf Tour 2023 erleben möchten, sollten sich frühzeitig Tickets für die Apache-207-Show ihrer Wahl zu sichern. Seine Auftritte sind stets ein spektakuläres Erlebnis; als nächste Tourstationen folgen Mannheim, Dresden, Rostock, Würzburg, Freiburg. Magdeburg, Essen und Berlin.

Apache 207 hat bewiesen, dass er zu den herausragenden Talenten der deutschen Musiklandschaft gehört und mit seiner einzigartigen Mischung aus Rap und Pop auch in Zukunft für Furore sorgen wird.

Die Kulturinitiative lädt einmal im Monat zum offenen Kaffeetreffen

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Eine bunte Runde traf sich zum Café am Freitag im Quartierstreff

HANNOVER.

Neuer Name, aber die Aktion wird fortgesetzt. Das offene Treffen zu einer Tasse Kaffee und vielleicht einem Stückchen Kuchen im Döhrener Quartierstreff bietet die Kulturinitiative (KI) Döhren-Wülfel-Mittelfeld jetzt unter einer neuen Bezeichnung an: „Café am Freitag“ heißt das Angebot ab sofort. Maria Hesse, 1. Vorsitzender der Kulturinitiative: „Am Namen KI-Café wollten wir nicht festhalten.“  Grund:  Mit „KI“ wird neuerdings vor allem ein Begriff aus der Computerwelt verbunden.

Einmal im Monat jeweils am zweiten Freitag öffnet sich der Quartiertreff in der Borgentrickstraße (Döhren) ab 15:30 Uhr zum gemütlichen Zusammensein. Im Juni schauten auch Peter Gärtner und Rolf Ohlendorf vom Südstädter Komöd’chen vorbei, erzählten von ihrem Hobby „Amateurtheater“. Die Schauspielertruppe sucht übrigens neue theaterbegeisterte Mitglieder für Aufgaben vor, auf oder hinter der Bühne.

Hannover Nachrichten vom 9.Juni 2023

Radfahrer in Hannover © Ulrich Stamm
Radfahrer in Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Ergänzung zum Abschlussfest der Präventionswoche in Herrenhausen-Stöcken 

Die Polizeidirektion Hannover und das Stadtteilzentrum Stöcken veranstalten vom 12. bis 17. Juni eine ganze Woche zu verschiedenen Themen der Prävention. An unterschiedlichen Tagen der Woche gibt es Angebote sich zu informieren oder an Maßnahmen und Aktionen zur Vorbeugung und zum Schutz teilzunehmen oder reinzuschnuppern. So finden sich auch Antworten zu „Wie schütze ich mich vor Betrug und Einbruch? Wie trete ich selbstbewusst auf? Wie bewege ich mich sicher durch den Verkehr oder Was trägt zur Gesundheit bei?“

Am Sonnabend, 17. Juni, findet von 15 bis 18 Uhr der große Aktionsmarkt „Prävention“ auf dem Vorplatz des Stadtteilzentrums Stöcken, Eichsfelder Straße 101 und dem Stöckener Markt statt.

Nach der Eröffnung durch den Bezirksbürgermeister Lukas Mönkeberg können sich Besuchende auf dem Vorplatz des Stadtteilzentrums Stöcken, Eichsfelder Straße 101 informieren und selbst ausprobieren. Ist der Blutdruck o.k., wie ist eigentlich die Sicht aus einem LKW-Fahrerhaus heraus oder kann auch ich 1. Hilfe leisten?

Auf einem Parcours der Verkehrswacht Hannover können Pedelecs und E-Scooter ausprobiert werden und die Polizei geht gemeinsam mit Kindern auf Spurensuche und nimmt Fingerabdrücke. Währenddessen präsentieren Schüler*innen der Grundschule Entenfangweg in einer besonderen Ausstellung ihr Projekt „Sicherer Schulweg“ im Foyer des Stadtteilzentrums.

Die Präventionspuppenbühne der Polizeidirektion Hannover zeigt um 15.30 Uhr und um 17 Uhr ihr Programm und Spiel und Spaß gibt es ebenso auf der Hüpfburg, beim Kinderschminken und bei einer Buttonaktion.


Lernhäuser und Campus: Stadt feiert Grundsteinlegung für neuen Gebäudekomplex der IGS Büssingweg

Die Landeshauptstadt Hannover baut in den kommenden Jahren für etwa 78 Millionen Euro einen neuen Schulkomplex für die IGS Büssingweg (Stadtteil Vahrenwald). Oberbürgermeister Belit Onay hat heute im Rahmen einer feierlichen Zeremonie den Grundstein für dieses Vorhaben gelegt. Voraussichtlich Anfang 2026 kann der Schulneubau durch die dann bis zu 1.215 Schüler*innen und rund 100 Lehrkräfte bezogen werden. Die Gesamtanlage wird voraussichtlich 2027 fertiggestellt.

„Diese Grundsteinlegung ist ein wichtiger Meilenstein für diese noch relativ junge Gesamtschule. Künftig bietet die Einrichtung modernste Lernbedingungen. Darauf können sich alle freuen. Auch für den gesamten Stadtteil Vahrenwald ist dies ein bedeutendes Bauprojekt“, sagte Oberbürgermeister Onay bei der Grundsteinlegung. Er hob hervor: „Es ist von großem Vorteil, dass die Schule während der Bauzeit nicht umziehen muss, sondern den Betrieb auf dem Grundstück selbst fortsetzen kann, auch wenn es mit Einschränkungen und Belastungen im Alltag verbunden ist.“

Der Neubau für die künftig komplett fünfzügige IGS Büssingweg mit den Sekundarstufen I und II wird in dreigeschossiger Massivbauweise errichtet. Dafür werden die bisher bestehenden Gebäude bis auf die Mensa in zeitlich gestaffelter Reihenfolge rückgebaut. Um den Schulbetrieb für die Bauzeit ausgliedern zu können, hat die Stadt bereits im vergangenen Jahr eine Holzmodulanlage mit zwölf Klassenräumen und fünf Fachräumen errichtet. Dies ist möglich, weil sich der zukünftige Komplex um einen Campus südlich der 2013 errichteten Mensa und entlang der Melanchthonstraße konzentriert. Der Entwurf gruppiert drei Lernhäuser und einen Fachklassentrakt windmühlenartig um eine große Halle, die gleichzeitig Aula, Ganztagsbereiche und Schülercafeteria beherbergt. Dieses Lerncluster-Konzept prägt die signifikante Form des Gebäudevolumens und ist sowohl innen wie auch von außen klar erkennbar.

Zudem entstehen eine Dreifeld- und eine Einfeld-Sporthalle mit Tribüne und Zuschauerbereich für 280 Besucher*innen sowie mit Foyer und Aufzug, die auch Vereinen in den Abendstunden und am Wochenende zur Verfügung stehen. Die Konzentration des Gebäudevolumens auf dem südlichen Teil des Schulgrundstücks unterstützt die einfache Orientierung, kurze Wege und gute Sichtbeziehungen. Damit wird auch Barrierefreiheit signifikant gefördert. Gleichzeitig wird im Außenraum, nördlich vom neuen Campus, viel Platz für Bewegungsflächen und Außensportanlagen frei. Der für die Fassade verwendete Ziegel ist blassrot bis leicht gelb.

Großzügige Lernlandschaften

Um das moderne pädagogische Konzept einer Integrierten Gesamtschule räumlich umzusetzen, werden verschiedene Aufenthaltsqualitäten geschaffen. Vorgesehen sind großzügige Lernlandschaften pro Jahrgangscluster. Fünf Klassenräume gruppieren sich um eine sogenannte Lernmitte und bilden zusammen eine Schulheimat für 150 Schüler*innen. Mit angegliederter Lehrerstation, Differenzierungsräumen, einer eigenen Teeküche und eigener genderneutralen Sanitäranlage entsteht ein großer Gemeinschaftsraum, der von allen überall genutzt werden kann und die Stringenz von Klassenaufteilungen aufhebt. Unterstützt wird dieses freie selbstständige Lernen – mit Lehrer*innen vor allem mit beratender und unterstützender Funktion – durch eine zeitgemäße digitale Ausstattung der Schule und flächendeckender schneller WLAN-Anbindung.

Aufgelockerte Struktur im Außenbereich

Vor dem Haupteingang der Schule an der Kreuzung Melanchthonstraße/Guts-Muths-Straße entsteht ein großzügiger Platz, der sich zum Stadtteil öffnet. Der Außenbereich der Schule ist künftig geprägt durch eine aufgelockerte Struktur, die von Vegetationsflächen durchzogen wird. Neue Pflanzungen ergänzen die Bestandsbäume und werden künftig zusätzlich für Schatten, Kühle und Grün auf dem Campusplatz sorgen. Auf dem gesamten Gelände verteilt werden Kletter-, Fitness- und Turngeräte angeboten für Spiel- und Sportaktivitäten.

Im nördlichen Bereich des Schulgrundstücks werden eine 100-Meter-Laufbahn und eine Weitsprunggrube angelegt. An der Sporthalle ergänzt ein Sandfeld für Beachvolleyball und Beachhandball das Bewegungsangebot.

Um den Schüler*innen das Gärtnern und den Naturschutz näher zu bringen, wird ein Schulgarten mit unterfahrbaren Hochbeeten und einer unterfahrbaren Bank-Tischkombination ausgestattet. Nördlich und westlich des Haupteingangs sowie am Eingang der Sporthalle werden insgesamt 300 Fahrradstellplätze mit Anlehnbügeln angeboten, davon 240 überdacht.

Effizienzgebäude

Das Gebäude wird nur 40 Prozent Primär­energie benötigen und ist damit dann ein sogenanntes „Effizienzgebäude 40“. Damit erfüllt es die Anforderungen an die Nachhaltigkeit: Für den Bau der Schule erhalten wir deshalb einen Zuschuss aus KfW-Bundesmitteln in Höhe von knapp 7 Millionen Euro.

Die Wärmeversorgung erfolgt durch einen Anschluss an das Fernwärmenetz. Lüftungstechnisch wird die neue Schule dezentral mit drei Technikzentralen auf dem Dach versorgt. Durch Nachtauskühlungsklappen, zuschaltbarer Lüftungsanlage auch im Sommer und außenliegenden Sonnenschutz wird einer Überhitzung der Räume entgegengewirkt. Hohe Räume und gute Wärmespeicherung durch freiliegende Betondecken sollen für ein gutes Raumklima sorgen. CO2-Ampeln werden vorsorglich zur Kontrolle eingebaut. Alle Klassenräume erhalten aus hygienischen Gründen ein Waschbecken und jedes Lerncluster einen Trinkbrunnen.

Die geplante Photovoltaik-Anlage auf den Dachflächen mit einer Gesamtleistung von circa 200 Kilowattpeak und einer Fläche von mehr als 1000 Quadratmetern lässt auch Platz für intensive Dachbegrünung, die wesentlich zur Verbesserung des Stadtklimas und zur Biodiversität beiträgt.

Nachhaltigkeit im Bau und Betrieb 

Sowohl während der Entstehungsphase als auch im späteren Betrieb wird auf weitere Nachhaltigkeitsaspekte Wert gelegt. So werden auch die Terrassen und Balkone, die jedem Lerncluster zugeordnet sind, begrünt und helfen somit besonders an der Oberstufenterrasse im ersten und zweiten Obergeschoss, bei hochsommerlichen Temperaturen Schatten zu spenden. Gleichzeitig werden die durch das hohe Verkehrsaufkommen an der Melanchthonstraße entstehenden Schall- und Feinstaubimmissionen gemindert. Die Retentionsdächer dienen der Rückhaltung und Verdunstung von Regenwasser, um die Einleitung ins Kanalsystem auf das Minimum zu begrenzen.

Durch die hauptsächliche Verwendung einer Stützenkonstruktion kann der Anteil von Stahlbeton reduziert werden. Dadurch ist auch eine flexible räumliche Anpassung bei späteren Umbauten möglich. Die Deckenkonstruktion besteht aus sogenannten Cobiaxdecken. Das sind Elemente, in die Hohlkörper eingelegt sind, sodass der Betonverbrauch reduziert wird. Außerdem wird in den Bereichen, in denen es möglich ist, recycelter Beton eingesetzt. Bei Baustahl wird möglichst sogenannter „grüner“ Stahl eingesetzt. Das ist Stahl, der mit Wasserstoff statt mit Kohlenstoff hergestellt wird. Das vermeidet Kohlendioxidemissionen. Auf Verbundmaterialien wird weitestgehend verzichtet, um möglichst viele Materialien bei einem späteren Rückbau wiederverwenden zu können.

Auf Empfehlung vom BUND werden spezielle Nistkästen in die Verblendfassade eingelassen, um auch diversen Vogelarten wieder einen Unterschlupf zu bieten.

Barrierefreiheit auf allen Ebenen

Die Schule wird durch schwellenlose Zugänge und zwei Aufzüge komplett barrierefrei nutzbar sein. Technische Einrichtungen, Oberflächen und Orientierungssysteme werden in allen Bereichen ein inklusives Umfeld schaffen. Ein Pflegeraum, eine E-Ladestation und barrierefreie Toiletten sind künftig auf allen Ebenen vorhanden. Alle Räume können auch dank sehr guter Akustik für inklusiven Unterricht genutzt werden. Arbeitsinseln auf dem Außengelände werden auch mit für Rollstuhlfahrer*innen unterfahrbaren Tischen ausgeführt. Zu den Haupteingängen der Schule und der Sporthalle führt jeweils ein taktiles Leitsystem aus Rillen- und Noppenplatten.

Zwischenlösung während der Bauphase

Der Neubau soll in einem Zuge zwischen 2022 und 2026 errichtet werden. Um bei laufendem Baubetrieb den Unterricht vor Ort aufrecht erhalten zu können, werden zunächst noch die nördlichen Teile der vorhandenen Schulgebäude sowie die temporäre Holzmodulanlage genutzt. Die zweigeschossige Anlage gleicht einem kleinen Dorf: Sie besteht aus zwölf Unterrichtsräumen mit Nebenräumen und fünf Fachräumen für Biologie, Physik, Musik und Kunst. Die Anlage ist so nachhaltig konzipiert, dass sie auch nach Einzug in den IGS-Neubau für andere Auslagerungen oder als eigenständige Schule weitergenutzt werden kann und soll.

Dem Abriss der alten IGS geht also ein abgestimmter Ablaufplan voraus, denn die knapp 950 Schüler*innen müssen auch während der voraussichtlich mehr als dreijährigen Bauphase weiter unterrichtet werden –  was kein leichtes Unterfangen ist, da weniger Platz sowohl im Gebäude als auch außerhalb zur Verfügung steht.

IGS Büssingweg

Die IGS Büssingweg ist 2010 aus zwei Schulen entstanden, der Geschwister-Scholl-Schule (Realschule) und der Karl-Jatho-Schule (Hauptschule). Die Gebäude entstanden in den 1960er Jahren und waren stark sanierungsbedürftig. Ein Neubau wurde schließlich als sinnvoller angesehen. 2013 erhielt die Schule ein neues Mensagebäude, das erhalten bleibt.

Die IGS Büssingweg ist eine von elf Integrierten Gesamtschulen im hannoverschen Stadtgebiet und eine gebundene Ganztagsschule. Das Kollegium umfasst rund 100 Lehrkräfte, ergänzt um Kolleg*innen der IGS List und der IGS Vahrenheide-Sahlkamp, die seit 2016 eine gemeinsame Oberstufe am Standort Büssingweg anbieten. Die IGS Büssingweg ist Talentschule des Sports und bietet das Fach „Darstellendes Spiel“ als fünftes Prüfungsfach und damit durchgehend bis zum Abitur. Ende 2022 hat die IGS Büssingweg im Rahmen der tiergestützten Pädagogik mit dem Einsatz eines Schulhundes begonnen. Alle pädagogischen Kräfte und das gesamte Verwaltungspersonal arbeiten gemeinsam, um einen der Leitsätze der IGS „Eine Schule für alle“ zu sein, mit Leben zu füllen.

Daten/Fakten kompakt:

Bauherrin: Landeshauptstadt Hannover (LHH)

Projektsteuerung: LHH, Fachbereich Gebäudemanagement

Architektur:    

  • Planung und Bauleitung: Feldschnieders + Kamprolf, Bremen
  • Innenarchitektur: Remke und Partner, Barsinghausen

Außenanlagen:

  • Projektsteuerung: LHH, Fachbereich Umwelt und Stadtgrün
  • Planung: Linnea Landschaftsarchitektur Griebenow & Kruse GmbH, Hannover

Baubeginn: 2023

Geplante Fertigstellung Schulneubau: Anfang 2026

Geplante Fertigstellung Gesamtanlage: 2027

Fläche: 7.800 Quadratmeter (Nettogrundfläche ohne Sporthalle)

Kosten: 78 Millionen Euro


Wettbewerbsstart: Fahrradfreundlichste Unternehmen in der Region Hannover gesucht

Landeshauptstadt und Region Hannover suchen die „fahrradfreundlichsten Arbeitgeber*innen“ in Hannover und in den Umlandkommunen. Den offiziellen „Startschuss“ dafür haben heute (9. Juni) Hannovers Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel sowie Ulf-Birger Franz, Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung der Region Hannover, gegeben.

In diesem Wettbewerb können sich Unternehmen auszeichnen lassen, die auf besondere Art und Weise das Radfahren ihrer Mitarbeiter*innen unterstützen und fördern. Den Preis, der im Zwei-Jahres-Rhythmus vergeben wird, gab es in den vergangenen Jahren beispielsweise für Serviceleistungen rund um das Fahrrad (etwa Reparatur- oder Unterstellmöglichkeiten) die Einrichtung von Dusch- und Umkleideräumlichkeiten, die Unterstützung bei der Finanzierung des Fahrradkaufs oder andere innerbetriebliche Anreize, wenn das Fahrrad für Arbeitswege genutzt wird. Bewerbungen werden bis zum 31. August online entgegengenommen, die Kontakte hierfür sind unter www.wirtschaftsfoerderung-hannover.de/fahrradfreundlich zu finden. Erstmals bieten die Projektverantwortlichen während des Wettbewerbs einen Workshop an, der „über Wege zum fahrradfreundlichen Betrieb“ informiert. Interessierte Unternehmen und Organisationen können sich für den Termin, der am 4. Juli von 9 Uhr bis 11 Uhr im Neuen Rathaus stattfindet, unter wirtschaftsfoerderung@hannover-stadt.de anmelden (bis 28. Juni).

„Die Mobilität muss mit Blick auf die beabsichtigte Klimaneutralität immer nachhaltiger werden. Dabei spielt das Fahrrad eine zentrale Rolle. Erfreulicherweise haben viele Betriebe diesen Gedanken schon aufgegriffen und fördern dieses Verkehrsmittel schon intensiv auf unterschiedlichste Weise. Mit diesem Wettbewerb wollen wir weiter alle Unternehmen dazu animieren, mit vielfältigen wie kreativen Anreizen ihre Beschäftigten zum Radfahren zu animieren“, sagte Anja Ritschel beim heutigen (9. Juni) Start des Wettbewerbs.

Ulf-Birger Franz ergänzte: „Dass die Menschen hier in der Region Hannover große Fahrradliebhaber*innen sind, merken wir immer wieder. Etwa beim deutschlandweiten Stadtradeln-Wettbewerb, bei dem die Region Hannover sich regelmäßig auf Spitzenplätzen wiederfindet. Die Region Hannover ist darüber hinaus nach jüngsten Erhebungen eine Top-Adresse in Sachen Fahrradfreundlichkeit. Es lohnt sich also für Unternehmen, hier Anreize zu schaffen, um es den Mitarbeiter*innen so attraktiv wie möglich zu machen, vom Auto aufs Rad umzusatteln.“

Preisgeld und Urkunden

Die Bewertung erfolgt in drei Größenkategorien der beteiligten Unternehmen und Organisationen. Auf die siegreichen Betriebe, die durch das Votum einer Fachjury ermittelt werden, wartet neben der Auszeichnung ein Preisgeld in Höhe von jeweils 800 Euro. Zudem erhalten sie die Gelegenheit, ihr Engagement für das Fahrrad öffentlichkeitswirksam zu präsentieren. Alle Betriebe, die die Basis-Anforderungen erfüllen, erhalten den Titel „Fahrradfreundliche Arbeitgeberin 2023“ oder „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber 2023“. Unternehmen und Einrichtungen mit besonderem Engagement werden als „Fahrradfreundlichste Arbeitgeberin 2023“ oder „Fahrradfreundlichster Arbeitgeber 2023“ in ihrer Kategorie ausgezeichnet. Alle prämierten Bewerber*innen erhalten Urkunden und Plaketten. Neu ist die Auszeichnung als „Newcomer des Jahres“: In jeder der drei Größenkategorien kann ein Betrieb, der noch nie am Wettbewerb teilgenommen, nicht den ersten Platz in einer der Kategorien belegt und nach Juryermessen gut bei der Bewerbung abgeschnitten hat, die Prämie in Höhe von 500 Euro sowie eine entsprechende Urkunde gewinnen.

Der unternehmerische Einsatz für den Radverkehr wird in folgenden Kriterien bewertet: Infrastruktur für das Radfahren, Grundsätze und Organisation der Fahrradbeförderung, Motivation der Mitarbeiter*innen, Angebot und Service, Information und Kommunikation sowie sonstige Aktivitäten. Der Jury gehören Vertreter*innen folgender Institutionen an: Landeshauptstadt Hannover, Region Hannover, ADFC Hannover Stadt, Kreishandwerkerschaft Hannover, IG Metall, Industrie- und Handelskammer sowie Pro Hannover Region.

Wettbewerb seit zehn Jahren für die gesamte Region

Den Wettbewerb „Fahrradfreundlichste Arbeitgeber*innen“ loben Landeshauptstadt und Region Hannover seit zehn Jahren gemeinsam alle zwei Jahre aus. Im laufenden Jahr findet er in dieser Form zum sechsten Mal nach 2013, 2015, 2017, 2019 und 2021 statt. Zuvor hatte die Stadt Hannover im Jahr 2009 erstmals diesen Preis ausgelobt, um engagierte und kreative Unternehmen im Sinne der Förderung des Radverkehrs zu prämieren. Der Wettbewerb steht in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft von Anja Ritschel und Ulf-Birger Franz und wird begleitet vom Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e.V. (B.A.U.M.).


Ausschuss für Haushalt, Finanzen, Rechnungsprüfung, Feuerwehr und öffentliche Ordnung tagt öffentlich

Der Ausschuss für Haushalt, Finanzen, Rechnungsprüfung, Feuerwehr und öffentliche Ordnung tagt am Mittwoch (14. Juni) um 15 Uhr im Rathaus, Ratssaal, Trammplatz 2, 30159 Hannover, in öffentlicher Sitzung.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.


Sitzung des Ausschusses für Integration, Europa und internationale Kooperation (Internationaler Ausschuss)

Am Donnerstag (15. Juni) findet um 17 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses eine öffentliche Sitzung des Ausschusses für Integration, Europa und internationale Kooperation (Internationaler Ausschuss) statt.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.


Die Tradition wird fortgeführt: Am 18. Juni ist Schorsenbummel

Der Schorsenbummel mit König Georg III alias Charly Neumann dem Teufelsgeiger liegt Hannover am Herzen. Am Sonntag, 18. Juni, findet diese klangvolle Tradition auf der Georgstraße in der Zeit zwischen 11 und 13 Uhr wieder statt. Dazu flanieren Damen und Herren in historischen Kostümen über die Georgstraße und besuchen die folgenden drei Spielorte, an denen sowohl zeitgemäßes wie auch traditionelles Blech zum Swingen und Klingen gebracht wird. 

Opernplatz: „Musikverein Bennigsen“

Kröpcke: „Backyard Hiptett“

Georgsplatz: „Struck-Tours“

Seit diesem Jahr wird der traditionelle Schorsenbummel als einmaliges und damit einzigartiges Event vom Kulturbüro Hannover organisiert. 


Kammermusik-Gemeinde e.V. stellt „Nahklang“-Konzertreihe mit hochkarätigem Programm 23/24 vor

Das Programm der Konzertreihe „Nahklang“ für die Saison 23/24 der Kammermusik-Gemeinde e.V. Hannover liegt vor. Neben etablierten Künstler*innen bringt auch der Nachwuchs mit dem bereits hoch dekorierten Isidore String Quartett Raritäten ebenso wie bekannte Werke und aufregende Musik zwischen Haydn und heute auf die Bühnen in der Galerie und Orangerie Herrenhausen.

Karten sind erhältlich bei der Vorverkaufskasse im Künstlerhaus, Sophienstr. 2, unter Telefonnummer 168-35842, E-Mail: vorverkauf@Vvk-kuenstlerhaus.info oder an der Abendkasse.

Für die Konzertreihe haben sich die Landeshauptstadt Hannover und die Kammermusik-Gemeinde e.V. auf eine neue Zusammenarbeit geeinigt, um auch in Zukunft die Bedeutung der Kammermusik in der UNESCO City of Music Hannover zu unterstreichen.

Das „Nahklang“-Programm 2023/2024

30. September, 19.30 Uhr, Orangerie Herrenhausen

Veronika Eberle – Violine, Adrien la Marca – Viola, Sharon Kam – Klarinette, Quirine Viersen – Violoncello, Markus Becker – Klavier

„Reger150“

Max Reger (1873-1916) Streichtrio a-Moll op. 77b; Klarinettensonate B-Dur op. 107; Klavierquartett Nr. 2 a-Moll op. 133

11. November, 19.30 Uhr, Galerie Herrenhausen

Isidore String Quartet

Joseph Haydn (1732-1809) Streichquartett op. 20 Nr. 2; Billy Childs (*1957) Streichquartett Nr. 2 – Awakening; Ludwig van Beethoven (1770-1827) Streichquartett Nr. 15 a-Moll op. 132

1. Dezember, 19.30 Uhr, Galerie Herrenhausen

Alexander Lonquich – Klavier, Tomasso Lonquich – Klarinette

Claude Debussy (1862-1918) Première Rhapsodie für Klarinette und Klavier; Theodor W. Adorno (1903-1969) Adagietto: Hommage à Bizet für Klavier; Stefan Wolpe (1902-1972) Tango für Klavier; Jörg Widmann (*1973) Fantasie für Klarinette solo; Edvard Grieg (1843-1907) „Glockengeläute“: Lyrische Stücke op. 54 Nr. 6; Francis Poulenc (1899-1963) Sonate für Klarinette und Klavier; Ferruccio Busoni (1866-1924) Elegie in Es-Dur für Klarinette und Klavier; Igor Stravinsky (1882-1971) Drei Stücke für Klarinette solo Circus Polka für Klavier; Anton Bruckner (1824-1896) Erinnerung für Klavier; Johannes Brahms (1833-1897) Sonate Es-Dur op. 120 Nr. 2 für Klavier und Klarinette

26. Januar 2024, 19.30 Uhr, Galerie Herrenhausen

Doric String Quartet

Ludwig von Beethoven (1770-1827) Streichquartett Nr. 5 A-Dur op. 18; Béla Bartok (1881-1945) Streichquartett Nr. 2 op. 17; Robert Schumann (1810-1856) Streichquartett Nr. 3 A-Dur op. 41

1. März 2024, 19.30 Uhr, Orangerie Herrenhausen

Kuss Quartett „KRISE“

Joseph Haydn (1732-1809) Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze – Introduktion; Francesco Ciurlo (*1987) Hasta pulverizarse los ojos; Franz Schubert (1797-1928) Der Tod und das Mädchen, Streichquartett Nr. 14 d-Moll – Scherzo; Béla Bartók (1881-1945) Streichquartett Nr. 6, 1. Satz – Mesto; Dimitri Schostakowitsch (1906-1975) Streichquartett Nr. 8 c-Moll op. 110, 1. Satz Largo

Birke Bertelsmeier (*1981) KRISE

Komitas String Quartet Armenian Folk Miniatures – Spring

Bedrich Smetana (1824-1884) Streichquartett Nr. 1 e-Moll „Aus meinem Leben“ – Finale; Leos Janacek (1854-1928) Streichquartett Nr.1 „Kreutzersonate“ – 4. Satz; Oscar Escudero (*1992) „Post“, for string quartet, audience with a concert programme & electronics; Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Streichquartett A-Dur KV 464

24. März 2024, 19.30 Uhr, Orangerie Herrenhausen

Andrej Bielow – Violine, Felix Klieser – Horn, Martina Filjak – Klavier

Charles Koechlin (1867-1950) Quatre petites pièces op. 32; Robert Schumann (1810-1856) Adagio und Allegro As-Dur für Horn und Klavier op. 70; Johannes Brahms (1833-1897) Sonate G-Dur für Violine und Klavier op. 78; Frédéric Nicolas Duvernoy (1765-1838) Trio Nr. 1 für Violine, Horn und Klavier; Johannes Brahms (1833-1897) Trio für Klavier, Violine und Horn Es-Dur op. 40

21. Mai 2024, 19.30 Uhr, Orangerie Herrenhausen

Kronos Quartet – Five Decades

Eine Veranstaltung der KunstFestSpiele Herrenhausen in Zusammenarbeit mit der Kammermusikgemeinde e.V. Hannover. Programm und Karten über KunstFestSpiele Herrenhausen.

28. Juni 2024, 19.30 Uhr, Orangerie Herrenhausen

Linos Ensemble

Gustav Mahler (1860-1911) Quartettsatz a-Moll für Klavier, Violine, Viola und Violoncello; Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Quintett für Bläser und Klavier Es-Dur KV 452; Robert Schumann (1810-1856) Märchenerzählungen op. 132; Friedrich Ernst Fesca (1789-1826) Klavierseptett Nr. 1 c-Moll op. 26


21. Juni: Kinder gefragt: Beteiligungsveranstaltung für die Umgestaltung des Spielplatzes Emscherweg

Der Spielplatz Emscherweg in Misburg-Nord soll aufgewertet werden. Damit Kinder und Eltern ihre Wünsche für die Neugestaltung frühzeitig in die Planungen mit einbringen können, lädt der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover alle interessierten Anwohner*innen zu einer Beteiligungsveranstaltung ein: am Mittwoch, 21. Juni, um 16 Uhr auf dem Spielplatzgelände.


„Smart City“ ist Thema im Agenda-Plenum am 19. Juni

Im Mittelpunkt des nächsten Agenda-Plenums des städtischen Nachhaltigkeitsbüros steht die „Smart City“-Strategie für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Die zuständige Stabsstelle wird die Eckpunkte vorstellen. Daneben blickt das Plenum auf die Spiele-Convention „Hannover lernt spielen(d)“ zurück. Zudem berichtet der Freundeskreis Malawi e.V. über die Auswirkungen des Zyklons „Freddy“ in Hannovers Partnerstadt Blantyre sowie über die Spendenaktion des Vereins. Das Agenda-Plenum am Montag, 19. Juni, im Mosaiksaal des Neuen Rathauses (Trammplatz 2) beginnt um 17 Uhr und dauert etwa zwei Stunden.


Peter Fox begeistert seine Fans mit grandiosem Konzert in Hannover

Peter Fox-Live auf der Gilde Parkbühne in Hannover © Ulrich Stamm
Peter Fox-Live auf der Gilde Parkbühne in Hannover © Ulrich Stamm

Peter Fox Live 2023 auf der Gilde Parkbühne in Hannover

HANNOVER.

Am Donnerstag Abend (8. Juni 2023) war es endlich soweit: Peter Fox, der Ausnahmekünstler mit seiner einzigartigen Mischung aus Reggae, Dancehall und Pop, brachte die Gilde Parkbühne in Hannover zum Beben. Im Rahmen seiner „Live 2023 Future is now“-Tour begeisterte er mehr als 5000 Zuschauer mit einer mitreißenden Performance auf der Gilde Parkbühne in Hannover.

Peter Fox-Live auf der Gilde Parkbühne in Hannover © Ulrich Stamm
Peter Fox-Live auf der Gilde Parkbühne in Hannover © Ulrich Stamm

Schon im Vorfeld hatte die Ankündigung seines neuen Albums „Love Songs“ die Fans in helle Aufregung versetzt. Nun war es an der Zeit, die neuen Songs live zu erleben und gemeinsam zu feiern. Begleitet von seiner talentierten Band und voller neuer musikalischer Energie versprach der Abend etwas ganz Besonderes zu werden.

Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 24 Grad fand das Konzert unter freiem Himmel statt, was die Atmosphäre noch intensiver machte. Die Gilde Parkbühne bot die perfekte Kulisse für diesen außergewöhnlichen Abend. Peter Fox verstand es, das Publikum von der ersten Sekunde an mitzureißen. Seine charismatische Bühnenpräsenz und seine kraftvolle Stimme zogen die Zuschauer in ihren Bann.

Peter Fox-Live auf der Gilde Parkbühne in Hannover © Ulrich Stamm
Peter Fox-Live auf der Gilde Parkbühne in Hannover © Ulrich Stamm

Unterstützt wurde Peter Fox von dem incredible M.I.K Family Entertainment Collective aus Berlin, das die Stimmung weiter anheizte. Gemeinsam sorgten sie dafür, dass die Menge ausgelassen tanzte und sang. Es war ein Fest der Liebe und der Lebensfreude.

Die Setlist des Abends umfasste sowohl die beliebten Hits aus Peter Fox‘ Soloalbum „Zukunft Pink“ als auch die neuen Songs seines Albums „Love Songs“. Von energiegeladenen Tracks wie „Haus am See“ und „Schwarz zu Blau“ bis hin zu „Tuff Cookie “ und „Stadtaffe“ war für jeden Fan etwas dabei. Die Vielfalt der Musikrichtungen, von Afro-Beat über R’n’B bis Pink Punk, spiegelte die künstlerische Bandbreite von Peter Fox wider und begeisterte das Publikum.

Peter Fox-Live auf der Gilde Parkbühne in Hannover © Ulrich Stamm
Peter Fox-Live auf der Gilde Parkbühne in Hannover © Ulrich Stamm

Das Konzert auf der Gilde Parkbühne in Hannover war ein absolutes Highlight für alle Fans. Peter Fox hat erneut bewiesen, warum er zu den einflussreichsten Künstlern dieses Poplands zählt. Seine energiegeladene Performance und seine mitreißende Musik sorgten für unvergessliche Momente. Es war ein Abend voller Emotionen, der die Herzen seiner Fans höherschlagen ließ. Zahlreiche Fans verfolgten das Konzert akustisch an diesem lauen Sommerabend vor der Gilde-Parkbühne.

Wer dieses grandiose Konzert verpasst hat, hat noch die Möglichkeit, Peter Fox auf seiner Tour live zu erleben. Mit weiteren Open-Air-Shows in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird er auch in anderen Städten für unvergessliche Erlebnisse sorgen.

Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen und seien Sie dabei, wenn Peter Fox die Bühn mit seiner Musik erobert. Erleben Sie mit ihm eine musikalische Reise voller Liebe und Leidenschaft. Future is now!

Hannover Nachrichten vom 8.Juni 2023

Feuer und Flamme für Inklusion © LHH
Feuer und Flamme für Inklusion © LHH

HANNOVER.

Hannover ist „Host-Town“ der Special Olympics World Games 

Italienische Delegation zu Gast – Mitmachaktionen in der Stadt und im Sportpark

Feuer und Flamme für Inklusion © LHH
Feuer und Flamme für Inklusion © LHH

Die Landeshauptstadt Hannover ist Host-Town im Vorfeld der Special Olympics World Games, die vom 17. bis 25. Juni in Berlin stattfinden. Vom 12. bis 15. Juni sind die italienischen Teilnehmer*innen und die sie begleitenden Offiziellen zu Gast in Hannover. Für die rund 150-köpfige Delegation wird ein Programm bestehend aus Bewegung, Begegnung und Kultur durchgeführt. Zu einigen der Programmpunkte sind Einwohner*innen unserer Stadt herzlich eingeladen. So werden am 13. und 14. Juni, jeweils von 9 bis 11.30 Uhr, im Erika-Fisch-Stadion Bewegungs- und Begegnungsmöglichkeiten mit Unterstützung der Sportvereine und der Einrichtungen aus der Inklusionsarbeit organisiert, die von allen besucht werden können. Im Sportpark werden Mitmachaktionen organisiert, die neben Bewegung auch für Begegnungen und ein Kennenlernen sorgen werden. Die Band „Brazzo Brazzone“ wird die Veranstaltung musikalisch begleiten. Unter dem Motto „Feuer und Flamme für Inklusion“ wird am 13. Juni um 14.30 Uhr ein Fackelspaziergang vom Trammplatz zum Kröpcke stattfinden.

Special Olympics International veranstaltet im vierjährigen Wechsel Sommer- und Winterspiele und damit die weltweit größten inklusiven Sportveranstaltungen. Special Olympics ist die weltweit größten Bewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung.

Das Host-Town-Programm wird wie folgt beschrieben:

In Berlin spielt im Juni die Musik, aber das Orchester kommt aus dem ganzen Land: Das „Host- Town-Programm“ ist ein einzigartiges Projekt, mit dem die internationalen Sportler*innen in Deutschland willkommen geheißen werden.

Mehr als 200 Host-Towns, über 200 kommunale Projekte wurden ausgewählt, Delegationen aus aller Welt – von 6 bis 300 Mitgliedern – in Deutschland zu empfangen. Das größte kommunale Inklusionsprojekt in der Geschichte der Bundesrepublik stiftet ein neues Miteinander und öffnet den Raum für Begegnungen weit über die Special Olympics World Games Berlin 2023 hinaus.


Juli-Veranstaltungen der Stadtbibliothek Hannover

Alle Veranstaltungen der Stadtbibliothek Hannover im Juli im Überblick


Sommerfest am 18. Juni in der Waldstation Eilenriede: Naturerlebnisse für Klein und Groß

Ein Spaß für die ganze Familie – das ist das Sommerfest in der Waldstation Eilenriede am Sonntag, dem 18. Juni. Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün lädt dazu ein, den Sonntagsausflug mit einem Besuch dieser besonderen Umweltbildungseinrichtung zu verbinden.

Von 12 bis 17 Uhr wird auf dem Gelände an der Kleestraße 81 viel für Kinder und Erwachsene geboten: Besucher*innen lernen an den unterschiedlichen Infoständen spannende Umweltthemen kennen, wie Keschern am Teich und Bodenorganismen sammeln. Die Kinder können darüber hinaus mit Holz basteln oder sich zum Beispiel im Ertasten von Bäumen versuchen. Wer möchte, kann das Füttern der Frettchen und der vier Waschbären in ihrem neuen Gehege auf dem Gelände erleben und die Vogelkrankenstation besuchen. Wer das 32 Meter hohe Wald-Hochhaus erklimmen möchte, kann das für einen Euro tun und von dort oben den spektakulären Blick über das Blättermeer der Eilenriede hinweg auf die Kuppeln und Dächer von Hannover genießen.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Es gibt Grillwürstchen, vegetarische Snacks, Eis, Waffeln, Kaffee, Kuchen und Erfrischungsgetränke zu zivilen Preisen. Der Eintritt in die Waldstation Eilenriede ist wie immer kostenfrei (Turmeintritt 1 Euro pro Person).

Die Waldstation Eilenriede, seit 2004 in der heutigen Form in Betrieb, ist aus der hannoverschen Umweltbildungsszene nicht mehr wegzudenken. Neben dem Gelände mit seinen Erlebnisstationen zum Thema „Wald“ sind es die zahlreichen Angebote für Schulklassen, Kindertagesstätten und Multiplikatoren (zum Beispiel Lehrkräfte), die Möglichkeiten zum Feiern von Kindergeburtstagen und die interessanten Angebote im Jahresprogramm sowie Feriencard-Aktionen, die große und kleine Menschen auf das spannende Gelände locken. Ein besonderes Highlight und Anziehungspunkt ist dabei das im Jahr 2009 fertig gestellte Wald-Hochhaus, ein Turm, der mit 32 Metern bis über die Baumwipfel der Eilenriede reicht und besondere Einblicke in den Wald und einen weiten Rundblick über die Stadt ermöglicht. Ein Besuch lohnt sich für alle Altersgruppen.


Veranstaltungen in den Herrenhäuser Gärten im Juli 2023

Kleines Fest im Großen Garten © Ulrich Stamm
Kleines Fest im Großen Garten © Ulrich Stamm

Was-Wann-Wo im Juli in den Herrenhäuser Gärten in Hannover

HANNOVER.

Die Herrenhäuser Gärten in Hannover informieren zu folgenden Veranstaltungen und Termine im Juli 2023:

Sonderausstellung: Natur ist Kultur

täglich 11 bis 18 Uhr, Museum Schloss Herrenhausen

Die Ausstellung eröffnet einen breiten Assoziationsraum für ein Nachdenken über den gesellschaftlichen Umgang mit Natur. Landschafts- und Gartenbilder hannoverscher Künstler*innen sowie Naturlyrik und – prosa werden in Beziehung zu Bilddokumenten und Texten gesetzt.
Kosten: Im Museumseintritt enthalten.

Veranstalter: Historisches Museum Hannover

Sonntagskonzert

2. Juli, 12 Uhr, Probenbühne/Großer Garten

Trio idem: Marlene Fischer (Violine), Rada Petrovic (Akkordeon) und Ines Linares (Violoncello)

Studierende der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) präsentieren einstündige Konzerte auf der Probenbühne im Großen Garten. Besucher*innen zahlen nur das Gartenticket und keinen zusätzlichen Eintritt zum Konzert.  Die Mecklenburgische Versicherungs-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der HMTMH ermöglicht dem Publikum den Zugang zu dieser besonderen Veranstaltungsreihe.

Im Garteneintritt enthalten, 8 Euro für Erwachsene, 5 Euro für Jugendliche, Kinder unter 12 Jahre frei. Veranstalter: Herrenhäuser Gärten

6., 13., 20., 27. Juli, 18 Uhr, Berggartenhaus

Sommerakademie Herrenhausen

Jeweils donnerstags von 18 bis 19 Uhr sprechen Fachleute im Berggartenhaus über die vielfältigen Facetten der Geschichte der Gartenkultur.

6. Juli: Marie Schober: Kylemore Abbey – ein viktorianischer Garten in Connemara im rauen Westen Irlands – Vorstellung der historischen Gartenanlage

13. Juli: Gabriele Eilert-Ebke und Hans Ebke: Drei Generationen Kunstmeister Cleeves (1718-1787) an der englischen Wassermaschine im Großen Garten in Herrenhausen

20. Juli: Nandino Baillot und Heike Palm: Herausragende Entwicklung der Orangerie – Sammlung in den Herrenhäuser Gärten 

27. Juli: Dr. Inken Formann: Historische Gärten in Hessen als Orte spielerischen Wissensgewinns

Tickets: Eintritt frei, Einlass ab 17.30 Uhr, Anmeldung dringend erforderlich unter freunde-der-herrenhaeuser-gaerten.com

Veranstalter: Zentrum für Gartenkunst und Landschaftsarchitektur (CGL), Leibniz Universität Hannover, Freunde der Herrenhäuser Gärten e.V., Landeshauptstadt Hannover – Fachbereich Herrenhäuser Gärten

Kleines Fest im Großen Garten

5.-9., 11.-16., 18.-23., 25.-30. Juli, 18 Uhr, Großer Garten

Hannovers Kulturklassiker erfreut mit 150 Künstler*innen aus 22 Nationen, darunter Clownerie, Magie, Artistik, Theater, Akrobatik, Comedy, Maskenspiel, Straßentheater, Zauberei, Poesie und Musik. Am 5., 9., 16., 18., 23. und 30. Juli um jeweils 22:30 Uhr findet ein Höhenfeuerwerk, an allen anderen Tagen ein Bodenfeuerwerk statt. Die Illumination im Großen Garten steht dem Publikum des Kleinen Fests an jedem Abend zum Besuch offen.

Tickets: An jedem Veranstaltungstag sind an der Abendkasse mindestens noch 200 Karten erhältlich zum Preis von 37 Euro, ermäßigt 17 Euro. Für Eintrittskarten an Tagen mit einem Höhenfeuerwerk erhöht sich der Kartenpreis um 5 Euro. Für Gäste, die keine Karten für das Kleine Fest haben, gibt es das Angebot, für 5 Euro nur zum Feuerwerk zu kommen. Pro Person werden maximal zwei Karten abgegeben. Infos: kleinesfest-hannover.de

Veranstalter: Landeshauptstadt Hannover/Kleines Fest

Führungen

Rundgang „Königliche Gartenpracht“

1./2., 8./9., 15./16., 22./23., 29./30. Juli, sonnabends um 14 Uhr, sonntags um 10.30 Uhr, Großer Garten
Tickets: 7 Euro für Erwachsene, 4 Euro für Kinder bis 14 Jahre/Schüler*innen/Student*innen, Eintritt bis 12 Jahre frei, ansonsten zuzüglich Eintritt, mit der HannoverCard tourist 1,50 € Rabatt.

Treffpunkt: Eingang Großer Garten, Dauer: circa 1,5 Stunden
Veranstalter: Hannover Marketing und Tourismus GmbH

Kuratorenführung durch die Sonderausstellung
9. Juli, 11.30 Uhr, Museum Schloss Herrenhausen
Kuratorenführung mit Dr. Andreas Urban durch die Ausstellung
circa eine Stunde, im Museumseintritt enthalten, Veranstalter: Historisches Museum Hannover

Öffnungszeiten und Eintrittspreise in den Herrenhäuser Gärten

Der Große Garten und der Berggarten sind im Juli täglich von 9 Uhr bis 20 Uhr geöffnet, die Grotte und die Schauhäuser sind bis 19.30 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: eine Stunde vor Schließung der Gärten.

Ausnahme: An den Veranstaltungstagen des Kleinen Festes im Großen Garten wird der Große Garten um 17 Uhr geschlossen: 4. bis 30. Juli 2023, täglich außer montags. Letzter Einlass ist um 16 Uhr, die Grotte schließt um 16.30 Uhr, die Wasserspiele enden um 16.45 Uhr.

Das Museum Schloss Herrenhausen ist täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet, ebenso der Schloss Shop. Der Infopavillon öffnet täglich von 10 bis 18 Uhr.

Wasserspiele im Großen Garten: Montag bis Freitag 10-12 Uhr und 15-17 Uhr, Sonnabend und Sonntag 10-12 Uhr und 14-17 Uhr.

Eintrittspreise in der Sommersaison:

Gesamtkarte Großer Garten, Berggarten, Museum 8 Euro / ermäßigt 5 Euro

Berggarten 3,50 Euro / ermäßigt 1,50 Euro

Kinder bis 12 Jahre frei

Ermäßigungen für Gruppen ab 15 Personen, Inhaber Niedersachsenticket und Hannover Card, Hannover Aktiv Pass-Inhaber, Jugendliche, Schulklassen, Familien, Auszubildende, Studierende, BFD-, FSJ-, FÖJ-, FWD-Leistende, Behinderte ab 50 GdB

sowie ganzjährig:

Jahreskarten Großer Garten/Berggarten 25 Euro, Jahreskarte ermäßigt 15 Euro

Jahreskarte Familien 1 Erwachsener, Jugendliche 12-17 Jahre 40 Euro, Jahreskarte Familien 2 Erwachsene, Jugendliche 12-17 Jahre 65 Euro, Jahreskarte Hausmarke 12,50 Euro

Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 8.Juni 2023

Indizes vom 07.06.2023 © finanzen.net
Indizes vom 07.06.2023 © finanzen.net

Marktberichte der Börse Frankfurt

FRANKFURT/MAIN.

Die Anleger sind am Mittwoch an den europäischen Aktienmärkten in der Defensive geblieben. Trübe Konjunkturdaten aus China trugen zur Wochenmitte dazu bei, dass das Interesse an Aktien vor den Notenbankentscheiden in der kommenden Woche gedämpft blieb. Die Zentralbank Kanadas gab den Anlegern diesbezüglich einen Denkzettel, indem sie am Mittwoch überraschend ihren Leitzins anhob.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) bewegte sich im relativ engen Rahmen um das Schlussniveau vom Vortag. Am Ende gab er leicht um 0,08 Prozent auf 4291,91 Punkte nach. Er steht damit in der Mitte seiner jüngsten Spanne, die von 4200 Punkten ausgehend etwa 200 Punkte umfasst. Nah am bisherigen Hoch seit 2007, das 4415 Zähler beträgt, war der Kurs im April und Mai jeweils abgedreht.

Ähnlich knapp waren die Verluste an den wichtigsten Länderbörsen: Für den französischen CAC 40 ging es um 0,09 Prozent auf 7202,79 Punkte nach unten, während der britische FTSE 100 0,05 Prozent tiefer bei 7624,34 Zählern aus dem Handel ging.

Eine relative Stütze für das Marktumfeld waren am Mittwoch vor allem Einzelhandelswerte, deren Branchenindex um zwei Prozent stieg und so mit großem Abstand die Sektorwertung anführte. Zu verdanken war dies vor allem der Inditex-Aktie, die mit einem Kurssprung um 5,7 Prozent den EuroStoxx anführte. Der Kurs sprang damit auf ein Hoch seit 2017.

Die spanische Textil-Handelskette Inditex sorgte mit ihren Quartalszahlen für Begeisterung im Branchenumfeld. Im Sog davon verteuerten sich auch andere Werte aus dem stationären Modehandel wie HUGO BOSS, Marks & Spencer (MarksSpencer) oder H&M (HennesMauritz AB (HM, H&M)).

Die größten Verluste verzeichneten dagegen die Versicherungs- und Gesundheitssektoren, deren Teilindizes bis zu 1,4 Prozent verloren. Der Rückversicherer Munich Re (Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft) war gemeinsam mit dem französischen Pharmakonzern Sanofi unter den großen EuroStoxx-Verlierern.

Quelle:finanzen.net


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Buntes Treiben auf dem Marktplatz und am Dom

Mindin Mundus – Buntes Treiben beim historichen Marktspektakel auf dem Marktplatz und am Dom
Mindin Mundus – Buntes Treiben beim historichen Marktspektakel auf dem Marktplatz und am Dom - © Fotos: Lothar Schulz 2023

Minden – Mindin Mundus

MINDEN. Alle zwei Jahre geben die Mindener Zeitinseln interessante Einblicke in die verschiedenen Epochen der mehr als 1200-jährigen Geschichte Mindens. Bei Mindin Mundus wurde am vergangenen Wochende (03. und 04. Juni) an den Zeitinseln Geschichte erlebbar. (Stadtreporter berichtete bereits). Doch nicht nur an den Zeitinseln, sondern auch am Marktplatz, am Dom und in der Fußgängerzone war viel los. Es herrschte ein buntes Treiben beim historischen Marktspektakel. Mittelalterliche Musik ertönte auf dem Marktplatz und Gaukler präsentierten ihr Programm. An zahlreichen Verkaufständen wurden Waren verschiedenster Art sowie Speisen und Getränke feilgeboten. Und wem all das nicht reichte, konnte sich „Hoch auf dem Gelben Wagen“ durch die Stadt kutschieren lassen.