Am 29. Mai 2023 lädt die Hannoversche Volksbank zum großen Familien-Renntag auf der Neuen Bult ein. Der Höhepunkt des Renntages ist der Große Preis der Hannoverschen Volksbank, der alle Galoppsportfans in seinen Bann zieht. Der Hannoversche Rennverein e. V. erwartet als Ehrengäste die Recken der TSV Hannover-Burgdorf, die bei einer Autogrammstunde begrüßt werden können. Für die kleinsten Besucher steht ab 12:00 Uhr das kostenlose Kinderland bereit, wo sie spielen, toben und basteln können.
Beim Steckenpferde-Bastelwettbewerb werden die drei schönsten Exemplare prämiert. Außerdem findet ein Ponyrennen statt, der Mitmach-Zirkus begeistert die Kinder und im Streichelzoo gibt es Kuscheltiere zum Anfassen.
Ein sportliches Highlight erwartet die Zuschauer um 15:20 Uhr mit dem Großen Preis der Hannoverschen Volksbank. Bei dieser mit 25.000 Euro dotierten Prüfung treten zehn Stuten aus vier Nationen an.
Die Jockeys repräsentieren acht verschiedene Länder, darunter Deutschland, Russland, England, Italien, Schweiz, Kirgisien, Tschechien und Frankreich. Unter den Teilnehmerinnen befinden sich auch bekannte Namen wie Spring Promise, geritten von Soufiane Saadi, Rose Fragrance mit Leon Wolff im Sattel und Delida, die von Jules Mobian geritten wird.
Deutsche Hoffnungen ruhen auf Dishina und Sibylle Vogt, die von Champion-Trainer Peter Schiergen ins Rennen geschickt werden. Weitere internationale Teilnehmer sind Salt Mix aus Tschechien, Miss Bella Brand aus England sowie Aubazine aus Frankreich. Die deutschen Pferde werden von Gerald Geisler (Artemia) und Adel Massaad (Shymay) vertreten. Lokales Interesse weckt Perfect Pic, die von Aleksej Lufts trainiert wird und von Dastan Sabatbekov geritten wird.
Das Rahmenprogramm bietet den Besuchern auch Basissport, darunter die RECKEN-Trophy, bei der die Aktiven der TSV Hannover-Burgdorf die Ehrenpreise überreichen. Zudem wird eine Viererwette mit einer garantierten Gewinnauszahlung von 10.000 Euro angeboten.
Das erste Rennen startet um 13:15 Uhr, der Einlass ist ab 12:00 Uhr möglich. Weitere Informationen und Tickets sind auf der Webseite erhältlich. Bei Fragen stehen die Veranstalter gerne zur Verfügung.
Die Polizei Hannover bittet um Ihre Aufmerksamkeit und Hinweise | Zeugen gesucht
HANNOVER.
Polizei nimmt zwei Tatverdächtige fest
Nach einem Überfall auf einen Taxifahrer am Freitagmorgen, 21.04.2023, führten die Ermittlungen zur Festnahme von zwei Tatverdächtigen. Damals hatten zwei unbekannte Männer einen Taxifahrer ausgeraubt. Die beiden verletzten den Taxifahrer lebensgefährlich und erbeuteten ein Handy und eine Geldbörse.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes stiegen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag gegen 02:30 Uhr zwei Männer am Zentralen Omnibus Bahnhof (ZOB) in Hannover-Mitte in das Taxi eines 48-Jährigen Taxifahrers, um sich in die Waterloostraße fahren zu lassen. Dort angekommen, verletzten die beiden Tatverdächtigen den arglosen Taxifahrer lebensgefährlich und raubten ihn anschließend aus. Die Männer ergriffen die Flucht in unbekannte Richtung. Eine polizeiliche Fahndung verlief ohne Erfolg.
Durch umfangreiche Spurensicherungen und gezielte Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover kam die Kriminalpolizei auf die Spur von zwei Tatverdächtigen (33 und 38 Jahre alt). Beamte nahmen die beiden Tatverdächtigen, die nach bisherigen Erkenntnissen in Deutschland keinen festen Wohnsitz haben, am 23.05.2023 fest.
Die beiden Beschuldigten wurden gestern auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover einem Haftrichter vorgeführt und gingen anschließend in Untersuchungshaft.
Zeugenaufruf: Unbekanntes Duo überfällt drei Männer in der Calenberger Neustadt
Am Sonntagmittag, 14.05.2023, haben zwei bislang unbekannte Tatverdächtige im hannoverschen Stadtteil Calenberger Neustadt eine dreiköpfige Männergruppe ausgeraubt. Die beiden Räuber erlangten so ein Mobiltelefon und eine geringe Menge Bargeld. Die Polizei sucht nach Zeugen der Tat.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Limmer ereignete sich der Überfall gegen 14:10 Uhr am Peter-Fechter-Ufer, dort in Höhe eines Cafés. Dort sprachen die beiden Tatverdächtigen unter einem Vorwand die drei Männer (25, 25, 30 Jahre alt) an. Unvermittelt bedrängten die Unbekannten die Gruppe und forderten diese dazu auf, Bargeld und Wertgegenstände zu übergeben. Als die Hannoveraner dies verweigerten und versuchten wegzulaufen, wurden sie durch die Männer festgehalten und anschließend mit einem Schlagstock bedroht. Daraufhin kam es zur Übergabe eines Handys und eines geringen zweistelligen Bargeldbetrages. Mit der Beute flüchtete das Duo zu Fuß in unbekannte Richtung. Sie konnten im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung durch die Polizei nicht mehr angetroffen werden. Keiner der drei Männer wurde bei dem Überfall verletzt.
Der erste Gesuchte ist circa 1,85 Meter groß, schwarz, schlank und etwa 25 bis 30 Jahre alt. Er hat kurze dunkle Haare und einen Bart. Zum Tatzeitpunkt war er mit einem dunklen T-Shirt, einer Jeansjacke und einer langen Stoffhose bekleidet. Der zweite Tatverdächtige ist circa 1,75 Meter groß, schlank und ebenfalls 25 bis 30 Jahre alt. Er hat kurze Haare und war zum Tatzeitpunkt mit einer hellen Cap, einer schwarzen Sonnenbrille, einer schwarzen Bauchtasche, einem weißen T-Shirt, einer hellen Jacke und einer dunkelgrauen knielangen Hose bekleidet.
Zeugen, die Hinweise zu den Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Limmer unter der Telefonnummer 0511 109-3915 zu melden.
Zeugenaufruf: „Stadtbahn-Surfer“ löst Vollbremsung aus – Frau stürzt
Am Mittwochabend, 24.05.2023, ist ein bislang unbekannter Jugendlicher in Hannover-Limmer auf eine anfahrende Stadtbahn geklettert. Der Fahrer der Stadtbahn bemerkte dies rechtzeitig und bremste die Bahn. Hierbei verletzte sich eine Frau in der Bahn leicht. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr der 61-Jährige Tramfahrer mit der Stadtbahn (Linie 10, in Richtung Hauptbahnhof) gegen 17:20 Uhr auf der Harenberger Straße in Richtung der Haltestelle Brunnenstraße. Dort machte er Halt, um anschließend zur Wunstorfer Straße weiterzufahren. Beim Anfahren bemerkte er einen Jugendlichen der auf die Kupplung des letzten Wagons der bereits anrollenden Stadtbahn kletterte. Der Tramfahrer bremste. Eine 64-jährige Frau, die noch nicht ihren Sitzplatz in der Tram erreicht hatte, stürzte durch den entstandenen Ruck. Der Jugendliche sprang wieder von der Bahn ab, hielt sich noch für kurze Zeit mit einer Gruppe Gleichaltriger im Bereich der Haltestelle auf und flüchtete anschließend in unbekannte Richtung.
Der Gesuchte ist circa 14 Jahre alt, schlank, hat kurze schwarze Haare und ist etwa 1,65 bis 1,70 Meter groß. Zum Tatzeitpunkt war er mit einer blauen Jeans, einem weißen T-Shirt mit großem schwarzen Aufdruck, einer schwarzen Steppjacke und weißen Sneakern bekleidet.
Die Polizei hat Ermittlungen wegen Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Zeugen werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 0511 109-1888 zu melden.
#H96KIE: Verkehrshinweise zum Fußballspiel Hannover 96 gegen Holstein Kiel am kommenden Sonntag
Aufgrund der Zweitligapartie Hannover 96 gegen Holstein Kiel müssen Verkehrsbeteiligte an diesem Sonntag, 28.05.2023, mit Einschränkungen rechnen.
Kommenden Sonntagnachmittag empfängt Hannover 96 in der zweiten Fußball-Bundesliga Holstein Kiel. Aufgrund dieses Sportereignisses kann es am Sonntag zu Verkehrsbeeinträchtigungen rund um das Stadion und die anliegenden Straßen kommen. Die Polizei Hannover empfiehlt, für die Anreise zum Stadion ausreichend Zeit einzuplanen und möglichst den öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen.
Für Anreisen mit dem Pkw stehen gebührenpflichtige Parkplätze auf dem Schützenplatz zur Verfügung. Am Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg werden Busparkplätze für Gästefans bereitgestellt.
Polizei Hannover warnt gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt (BKA) vor „Schockanrufen“: Betrüger versuchen an Ersparnisse heranzukommen
In der Region Hannover sind in den vergangenen Wochen vermehrt Betrugsdelikte in Form von „Schockanrufen“ angezeigt worden, bei denen die Täter zum Teil hohe Geldbeträge und Wertgegenstände erbeutet haben.
Immer wieder werden der Kriminalpolizei Hannover Fälle bekannt, bei denen Personen jeglichen Alters um ihre Ersparnisse und Wertsachen gebracht werden. Dabei gehen die Täter mit unterschiedlichen Maschen vor.
In einem aktuellen Fall vom Freitag, 12.05.2023, erhielt eine 76-Jährige aus dem hannoverschen Stadtteil Döhren einen Anruf ihrer angeblichen Tochter. Die Frau am Telefon erzählte der Seniorin von einem tödlichen Verkehrsunfall, den sie verursacht habe. Anschließend übergab die Betrügerin den Hörer an einen angeblichen Richter, die der erschütterten 76-Jährigen erklärte, sie müsse ihre Tochter mit Bargeld und Schmuck „freikaufen“, damit dieser das Gefängnis erspart bleibe. Das Geld und den Schmuck sollte die betagte Seniorin vor ihrer Haustür an einen Mitarbeiter des Gerichts übergeben. Die Frau übergab Bargeld und Schmuck im mittleren vierstelligen Bereich an einen unbekannten Mann.
Am 15.05.2023 erhielt eine 81-jährige Seniorin einen Anruf von einem vermeintlichen Professor aus einem Krankenhaus in Hannover. Der Dame aus Garbsen-Berenbostel wurde gesagt, dass ihr Sohn auf der Intensivstation liege und dringend teure Medikamente benötige. Die Frau wurde glücklicherweise misstrauisch und das Gespräch wurde beendet.
Die geschockten Personen werden in den Telefongesprächen häufig von verschiedenen Gesprächspartnern wie Verwandte, Polizei, Staatsanwaltschaft und Richter massiv unter Druck gesetzt, um sie schließlich zur Herausgabe ihrer Ersparnisse zu bewegen. Die Kriminalpolizei Hannover ermittelt in solchen Fällen wegen gewerbs- und bandenmäßiger Erpressung bzw. -Betruges und macht deutlich: Es handelt sich keineswegs um Kavaliersdelikte. Hinter den Anrufen steckt eine hohe kriminelle Energie organisierter Banden.
Sollten Sie von vermeintlichen Polizeibeamten oder angeblichen Angehörigen in Notsituationen angerufen werden, gelten folgende Hinweise der Polizei:
– Lassen Sie sich von solchen Anrufen nicht beunruhigen und legen Sie auf!
– Gehen Sie nicht auf die Forderungen der Anrufenden ein!
– Polizei oder andere Behörden und Institutionen fordern am Telefon niemals zur Zahlung von Kautionssummen auf!
– Wählen Sie den Notruf (110) und erstatten Anzeige!
Detaillierte Nachfragen zu Vermögen und Wertgegenständen werden durch die tatsächliche Polizei nie am Telefon getätigt! Weder Polizei noch Justiz setzen Angerufene im Gespräch dermaßen unter Druck! Trotz gegenteiliger Aufforderungen der Täterseite, wenden Sie sich an Verwandte, Freunde oder sonstige Vertrauenspersonen! Weitere Verhaltenshinweise bei Trickanrufen und anderen Betrugsmaschen finden Sie unter www.polizei-beratung.de/opferinformationen
Mitglieder der SPD-Bezirksratsfraktion und Vertreter von „Farbe bekennen: v.l. Willi Lindenberg, Dirk Battke, Barbara Hille, Helmut Werner und Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner.
HANNOVER. Der in Döhren ansässige Verein „Farbe bekennen“ bekam Besuch von der SPD-Bezirksratsfraktion. Die sozialdemokratischen Ortspolitiker informierten sich gestern (24. Mai) über die Arbeit des Vereins und schauten sich dessen Räume an der Peiner Straße an. „Beeindruckend“ war das Fazit der SPD-Mitglieder und Antje Kellner, die nicht nur Bezirksbürgermeisterin von Döhren-Wülfel ist sondern eben auch Mitglied der SPD-Fraktion sagte: „Wir sind sehr stolz, dass wir diese besondere Initiative, in der sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter schon über einen so langen Zeitraum für Geflüchtete engagieren, hier in unserem Stadtbezirk haben.
Begonnen hat alles 1992 in einer Initiative gegen Neonazis. Damals kam es in Zusammenarbeit mit allen sozialen Einrichtungen in Döhren, Wülfel und Mittelfeld zu einer eine Aktionswoche. Seit dieser Zeit arbeiten die Ehrenamtlichen der Initiative „Farbe bekennen“ mit Geflüchteten und Migranten. Die Arbeit der Initiative weist ganz unterschiedliche Aspekte auf: Spracherwerb, Hilfe bei Behördengängen, Wohnungssuche, Ausbildung und Arbeit und dem Sammeln und der Weitergabe von Spenden. Dabei umfasst der Punkt Spracherwerb sowohl die Vermittlung erster Sprachkenntnisse, als auch die Suche nach Sprachschulen und Nachhilfe.
Mit Hilfe der Musiklehrerin Maria wurde sogar eine Band gegründet. Die Musiker treten immer wieder öffentlich auf, etwa in der Auferstehungskirche oder beim Döhrener Kulturlustwandeln. Der Musikunterricht ist denn auch ein weiterer wichtiger Baustein gelungener Integration, denn Musik ist die eine Sprache, die wir alle verstehen. „Wir suchen neue Mitwirkende, sei es für Nachhilfestunden in Deutsch oder für die Begleitung einiger Geflüchteten zu einer Behörde, einer Schule oder einem Kindergarten. Jede einzelne Stunde hilft den Betroffenen“, sagt Barbara Hille von „Farbe bekennen“ und hofft auf weitere Unterstützung aus der Bevölkerung. Vielleicht hat der eine oder die andere Lust, sich hier künftig mit einzubringen.
Europas wichtigste Aktienmärkte haben ihre Korrektur nach dem jüngsten Höhenflug am Mittwoch fortgesetzt. Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) schloss mit einem Minus von 1,81 Prozent bei 4263,74 Punkten. Der französische CAC 40 büßte 1,70 Prozent auf 7253,46 Zähler ein. Der britische FTSE 100 fiel um 1,75 Prozent auf 7627,10 Punkte.
Erneut stand der Markt unter dem Bann des US-Schuldenstreits. „Die Verunsicherung unter den Anlegern ist groß“, stellte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker Robomarktes fest. „Da in den USA Republikaner und Demokraten weiterhin keine Einigung im Schuldenstreit erzielen können, bringen sie ihre Schäfchen zunächst ins Trockene.“
Negative Impulse lieferten zudem schwache deutsche Konjunkturdaten: Das Ifo-Geschäftsklima trübte sich im Mai erstmals seit einem halben Jahr wieder ein und verfehlte die Erwartungen. „Der Rückenwind nach der Corona-Pandemie hat an Kraft verloren“, merkte Volkswirt Jörg Zeuner von der Fondsgesellschaft Union Investment an. „Der deutschen Wirtschaft wird es schwerfallen, in den kommenden Quartalen viel Schwung zu gewinnen.“
Dass die konjunktursensiblen Autowerte deutlich nachgaben, überrascht angesichts dessen wenig. Auch die Immobilientitel standen nach der Zwischenerholung am Vortag wieder unter Druck. Insgesamt wiesen europaweit alle Branchen negative Vorzeichen auf.
Im Bankenbereich sackten Vontobel um 5,7 Prozent ab. Zeno Staub, den langjährigen Chef der Schweizer Privatbank, zieht es in die Politik. Weil er für den Nationalrat kandidieren wird, will er als Vorstandschef der Bank zurücktreten.
Im Einzelhandelssektor stachen Marks & Spencer (MarksSpencer) positiv hervor. Die Aktie sprang um knapp 13 Prozent nach oben. Die geplante Wiederaufnahme der Dividendenzahlung durch den britischen Einzelhändler gilt als Signal, dass die Wende zum Positiven gelungen ist. Die Analysten von Morgan Stanley bezeichneten die jüngsten Zahlen zudem als stark.
Olaf Lies: „Lastenräder sind praktische und umweltfreundliche Alternative zum Auto“
HANNOVER.
Das Niedersächsische Verkehrsministerium setzt auch im dritten Jahr auf die Förderung von Lastenrädern und stellt dafür bis zu 800 Euro pro Rad bereit. Ab dem 25. Mai können Anträge bei der NBank eingereicht werden. Für das diesjährige Programm stehen insgesamt 700.000 Euro zur Verfügung.
Der Verkehrsminister von Niedersachsen, Olaf Lies, betonte: „Wir treiben die Mobilitätswende mit verschiedenen Maßnahmen voran. Diese Förderung ist dabei unerlässlich und hat sich in den letzten beiden Jahren bewährt, da sie auf reges Interesse stößt. Lastenräder sind praktisch, umweltfreundlich und geräuscharm. Zudem entlasten sie den Straßenverkehr. Mit unserer Förderung möchten wir dazu beitragen, dass noch mehr Menschen in Zukunft auf das Fahrrad umsteigen. Insbesondere für Kurzstreckentransporte bietet sich diese umweltfreundliche Alternative an.“
Michael Kiesewetter, Vorstandsvorsitzender der NBank, äußerte sich dazu: „Wir freuen uns, dass die Förderung von Lastenfahrrädern in Niedersachsen fortgesetzt wird und den Menschen damit ein Beitrag zum Klimaschutz ermöglicht wird. Klimaschutz und Mobilität sind wichtige Schwerpunkte in unserem Förderprogramm bei der NBank.“
Die Förderung umfasst sowohl Lastenräder für Sharing-Systeme als auch solche für Privatpersonen. Damit ergänzt das Programm die Bundesförderung, von der insbesondere Unternehmen profitieren.
Die Förderung beläuft sich auf 400 Euro für Lastenräder ohne elektrische Unterstützung und 800 Euro für E-Lastenräder. In den letzten beiden Jahren wurden bereits knapp 2.000 Anträge bewilligt.
Hannover Nachrichten des Tages und aktuelle News vom 24.Mai 2023 aus dem Neuen Rathaus | Ankündigungen | Berichte | Termine
HANNOVER.
„Naturerlebnisse für Erwachsene und Kinder“: Sonntagmorgen-Veranstaltungen im Schulbiologiezentrum Hannover starten in die Saison
Unter dem Motto „Naturerlebnisse für Erwachsene und Kinder“ finden sonntags im Schulbiologiezentrum Hannover wieder die bekannten Workshops zu unterschiedlichen Themen statt. Es gibt immer etwas für Erwachsene, zum Beispiel Gartenrundgänge, Workshops über gärtnerisches Wissen wie zum Beispiel Obstbaumschnitt oder Anlage eines Hochbeetes und viele Angebote für Kinder ab 4 Jahren. Bei den Kinderaktionen gibt es vielfältige Angebote mit Tieren, mit Pflanzen, Experimente oder Basteln.
Los geht’s in diesem Jahr mit zwei besonderen Aktionen Schulbiologiezentrum Hannover, Vinnhorster Weg 2:
4. Juni, 10.30 bis 13.30 Uhr, Weltbienentag
Die Veranstaltung steht im Zeichen des internationalen Weltbienentages, der immer mehr an Bedeutung gewinnt. Der Weltbienentag wird seit 2018 jährlich am 20. Mai begangen und macht auf die Bedeutung der Honigbiene und der Wildbienen als Bestäuberinsekten für unsere Ernährungssicherung und die Biodiversität aufmerksam.
Artenschutz leicht gemacht, Vortrag zu Artenschutz für Garten und Balkon mit anschließendem Rundgang, Gabi Fiedler DUH Insektenbündnis Hannover
Vorstellung des Imkerprojekts der Hannoverschen Werkstätten, Jan Gronwald, Hannoversche Werkstätten
Wildbienen beobachten, Beobachtung und Bestimmung an der Wildbienenwand mit Infostand zum Wildbienenschutz, ab 7 Jahren, Hans-Jürgen Sessner
Tiny Green: Mobiler Garten zum Schutz der Arten, Bastelaktionen und Infostand, ab 5 Jahren, Judith Heselmann, Umweltzentrum Hannover
Die „Hannover Sisters“ stellen sich vor, Bastelaktion und Info-Stand, ab 5 Jahren
Vorstellen von Insektenfutterpflanzen (Auszug aus dem Angebot des Schulbiologizenrums), ab 5 Jahren, Irene Borchers
Nisthilfen einfach selbst herstellen, Infostand zu Hannover summt und zum Solitärbienenschutz Hannover summt, ab 5 Jahren
11. Juni, 10.30 bis 14 Uhr, Sonntag im Apothekergarten
Der Tag im Apothekergarten 2023 thematisiert die Weinrebe als Heil[1]pflanze dieses Jahres sowie den Echten Salbei als Arzneipflanze des Jahres. Wein spielt als alkoholhaltige Flüssigkeit für die Extraktherstellung seit der Antike eine Rolle. Zudem hat sich in den letzten 20 Jahren die Weinrebe als Lieferant für rotes Weinlaub in Arzneimitteln für die Behandlung von Venenerkrankungen etabliert. Ursachen und weitere Therapiemöglichkeiten dieser verbreiteten Erkrankung werden im Vortrag und an Stationen erläutert. Der Salbei wird seit 2.500 Jahren mit seinen vielfältigen Wirkungen unverändert in der Therapie von Erkältungskrankheiten, Entzündungen, Schweißüberproduktion und als Abstillmittel angewendet. Diese Einsatzbereiche werden unter Berücksichtigung der modernen Forschung erklärt. Verschiedene Aktionen werden die Gäste zu aktiver Beteiligung anregen
10.30 bis 10:45 Begrüßung
10.30 bis 11.30 Vortrag: „Salbei und Weinrebe – zwei alte Kulturpflanzen als Arznei- und Heilpflanze des Jahres“, Prof. Dr. Udo Eilert
11.30 bis 12.30 Uhr Parcours mit 5 Stationen, ab 8 Jahren, an denen die Wirkung und Anwendung von Salbei und Weinrebe sowie weitere Therapiemöglichkeiten von Venenerkrankungen erklärt werden. Ein stationenübergreifendes Quiz mit vielen Gewinnen wird angeboten.
13.30 bis 15.30 Uhr „Echter Salbei und Weinrebe, wichtige Arzneipflanzen, seit der Antike, evaluiert nach den Kriterien der modernen Forschung“. Für diese Veranstaltung wurde die Akkreditierung von zwei Fortbildungspunkten beantragt. Workshop exklusiv für Pharmazeutisches Fachpublikum.
Für Fragen stehen die anwesenden Apotheker*innen zur Verfügung: Winfried Buthe, Prof. Dr. Udo Eilert, Heide Hartwig-Benneker, Dr. Michael Mainka, Tobias Münkner, PD Dr. Rainer Volk, Kerstin Wahlbuhl
Das weitere Programm in der Übersicht:
Wenn nicht anders gekennzeichnet, dauern die Veranstaltungen der Landeshauptstadt Hannover in Zusammenarbeit mit dem „Verein zur Förderung des Schulbiologiezentrums Hannover e.V. an den Sonntagsvormittagen im Schulbiologiezentrum Hannover, Vinnhorster Weg 2, von 10.30 bis 12 Uhr. Alle Themen finden parallel statt, daher ist ein Wechsel zwischen den Gruppen nicht möglich. Eine Anmeldung ist zurzeit nicht nötig. Alle Informationen und aktuelle Hinweise gibt es unter www.schulbiologiezentrum.info.
Termine:
2., 3., 16., 18. Juni, 20., 23., 25., und 26. August, 18 Uhr, Kultur im Schulbiologiezentrum Hannover, Transfer – Eine Raum-Zeit-Erkundung im offenen Gelände vom Theater fensterzurstadt, Kartenvorverkauf unter Tel. 168-41222
2. Juli Führung im Apothekergarten, Arzneipflanzen im Sommer entdecken
15. Juli, 17 bis 20.30 Uhr, KulturWandel im ZauberWald, ein zauberhaftes Kulturerlebnis im Wald-Paradies, Kartenvorverkauf bitte über Link auf Internetseite www.schulbiologiezentrum.info
6. August, Vortrag im Apothekergarten, Phytopharmaka, Homöopathie, Anthroposophie und Bachblüten
18. August, 20 Uhr, Cinema del Sol, der wunderbare Garten der Bella Brown, Eintritt frei
25./27. August Pilzexkursionen I Anfänger*innen. Weitere Informationen im Internet unter schulbiologiezentrum.info
10. September, 10 bis 17 Uhr Umweltforum / 140 Jahre Schulbiologiezentrum
montags Sept. / Okt., 16 bis 17.30 Uhr Pilzberatung durch eine Pilzsachverständige der DGFM
24. September, Führung im Apothekergarten 29. September und 1. Oktober Pilzexkursionen I Fortgeschrittene
6. und 8. Oktober, Pilzexkursionen II Fortgeschrittene
Immobilienmesse: Konstruktiver und fruchtbarer Austausch: Region und Landeshauptstadt gemeinsam bei Real Estate Arena
Unter dem Motto „Auf gutem Grund“ sind die Themen Wissenschaft und Wirtschaft, Wohnimmobilienmarkt und Wohnraumförderung sowie Gewerbeflächenentwicklung Schwerpunkte des gemeinsamen Auftritts von Region und Landeshauptstadt Hannover (LHH) auf der zweitägigen Messe Real Estate Arena, die am heutigen Mittwoch (24. Mai) gestartet ist. Expert*innen beider Verwaltungen führen auf dem 50 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand Fachgespräche mit den Besucher*innen. Neben dem Klimaschutz, der sowohl für die Region Hannover als auch für die Landeshauptstadt ein wichtiges Thema ist, spielen die Veränderungen in den Innenstädten eine große Rolle.
Die Real Estate Arena als noch neues nationales Messeformat für die Immobilienwirtschaft läuft noch bis zum morgigen Donnerstag (25. Mai) und wird in Hannover zum zweiten Mal ausgerichtet. Sie konzentriert sich auf die mittelständische Immobilienwirtschaft und Städte zwischen 250.000 und 600.000 Einwohner*innen mit regionaler bis hin zu nationaler Bedeutung. Die Deutsche Messe AG als Veranstalterin erwartet rund 275 ausstellende Unternehmen und etwa 5.000 Besucher*innen und damit deutlich mehr Resonanz als im Vorjahr. Das Motto der Veranstaltung ist „mutig, kontrovers und nah dran“. Parallel zu den Gesprächen auf den Messeständen gibt es ein umfangreiches Vortrags- und Diskussionsprogramm auf zwei Bühnen. Eröffnet wurde die Real Estate Arena durch Olaf Lies, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung, Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay sowie Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG. Die acht Schwerpunktthemen der Messe sind Digitalisierung, Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit, Logistik/Mobilität, Wohnen, Handel, Touristik/Hotel und Fachkräfte.
Regionspräsident Steffen Krach betont vor allem die Innovationskraft, die in der Messe liegt: „Bei der Real Estate Arena präsentieren sich in diesem Jahr einige Startups, die wirklich innovative Ansätze haben. Ich finde es toll, dass wir in der Region Hannover eine solche Plattform bieten können. Auch der Austausch mit anderen Regionen ist sehr fruchtbar aus meiner Sicht. Eines ist klar: Wir haben auf dem Regionsgebiet viele interessante und innovative Immobilien, die wir gerne präsentieren.“ Er besucht gemeinsam mit Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover, und den Bürgermeister*innen der Umlandkommunen am Donnerstag gezielt die Messe. Schwerpunkt des Besuchs bilden unter anderem Startups auf dem Gemeinschaftsstand des hannoverschen Wohnbauunternehmens meravis, die Metropolregion, die Architektenkammer, die Partnerstadt Leipzig und weitere Stände regionaler Unternehmen.
„Die Real Estate Arena ist eine sehr gute Business-Plattform für Immobilien sowie für die Projekt- und Stadtentwicklung. Wir versprechen uns auch in diesem Jahr für diverse Themen einen konstruktiven Austausch auf Augenhöhe, den wir benötigen: zwischen Städten, Investor*innen, Eigentümer*innen und Nutzer*innen. Für viele der großen Herausforderungen in Hannover ist die Immobilienwirtschaft eine essenzielle Partnerin für Wohnungsbau sowie Transformation der Innenstadt. Ohne eine aktive Mitwirkung der Branche sind auch die Klimaziele nicht zu erreichen“, betonte Oberbürgermeister Belit Onay zum Start der Messe. Neben Onay besuchen seitens der Stadtspitze auch Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel und Stadtbaurat Thomas Vielhaber den Branchentreff.
Zwei Standorte mit viel Potenzial für Wissenschaft und Wirtschaft
Einer der Schwerpunkte des Gemeinschaftsstands ist „Wirtschaft und Wissenschaft“: In den vergangenen Jahren sind am Standort Hannover attraktive Flächen-, Immobilien- und Infrastrukturangebote für innovative und wissensbasierte Unternehmen in unmittelbarer Nähe zu Campusbereichen der Hochschulen in die Entwicklung gekommen. Stadt und Region spüren eine anhaltende und zum Teil wachsende Nachfrage nach Technologieimmobilien, die sowohl von Forschungsinstituten, Unternehmensgründungen aus Hochschulen („Hochschul-Spin-offs“), technologieorientierten Start-Ups und Unternehmen genutzt werden können. Vor allem zwei Standorte zeigen, wie viel Potenzial für Wirtschaft und Wissenschaft im Nordwesten von Hannover steckt und in die gesamte Region ausstrahlt. Zum einen stehen rund vier Hektar Erweiterungsflächen für einen Technologiepark am Campus Maschinenbau in Garbsen zur Verfügung. Die Investorensuche läuft noch bis Ende des Jahres. Ab 2024 sollen in Kooperation mit der Stadt Garbsen die ersten Hochbauten in einem neuen Wissensquartier entstehen.
Die andere Fläche mit Potenzial, die SCIENCE AREA 30X (ehemals „Wissenschafts- und Technologiepark Hannover“), ist nur einen Steinwurf entfernt im hannoverschen Stadtteil Marienwerder. Der Standort für zukunftsgerichtete Forschungs- und Entwicklungslösungen in Wirtschaft und Wissenschaft ist in den vergangenen Jahren bereits dynamisch gewachsen. In der Kombination von Forschungsinstituten, Ausbildungszentren, jungen und etablierten Unternehmen sowie flexiblen Flächenangeboten in drei unterschiedlich ausgerichteten Technoparks und Technologiezentren ist die SCIENCE AREA 30X ein entscheidender Baustein im regionalen Innovations-Ökosystem. Zuletzt hat Anfang Mai die Wirtschaftsförderungsgesellschaft hannoverimpuls ihr Technologiezentrum mit dem Gebäude TECH2 erweitert.
Gewerbeflächenentwicklung – Logistik und Produktion
Die Anforderungen für eine nachhaltige Flächennutzung steigen. Sowohl Kommunen als auch Unternehmen stehen vor der Herausforderung, marktgerechte ansiedlungsgeeignete Gewerbe- und Industrieflächen anzubieten oder zu finden. Ob bereits vorgenutzte („Brownfield“) oder neu ausgewiesene („Greenfield“) Flächen – der Flächenverbrauch muss effizienter werden, um die gesteckten Nachhaltigkeitsziele erreichen zu können. Das Thema bewegt nicht nur Akteur*innen in und um Hannover. Lösungsansätze beschäftigen Unternehmen und Kommunen in ganz Deutschland. So diskutierten bereits vor Messeeröffnung am gestrigen Dienstag (23. Mai) mehr als 200 angemeldete Teilnehmende aus dem gesamten Bundesgebiet auf dem der Real Estate Arena vorgeschalteten Fachkongress „Flaschenhals Gewerbefläche – Bedarf, Bestand Konzepte im Fokus von Kommunen und Unternehmen“. In der von Region und Landeshauptstadt Hannover zusammen mit der bulwiengesa AG und der Deutschen Messe AG ausgerichteten Veranstaltung waren neben zahlreichen Fachleuten aus öffentlicher Verwaltung, Wirtschaftsförderung und Immobilienwirtschaft im Zusammenhang mit „Flächenpolitik aus Industriesicht“ etwa auch die hannoverschen Unternehmen Troester, Intech Worldwide und Continental vertreten. Auch am ersten Messetag hat dieses Thema die Gespräche auf dem Gemeinschaftsstand bestimmt.
Wohnimmobilienmarkt und Wohnraumförderung
Mit der WohnBauInitiative (WoBI) unterstützt die Region Hannover die Städte und Gemeinden bei der Wohnraumversorgung und wirbt für mehr und verdichteten Wohnungsbau, insbesondere im Marktsegment Mehrfamilienhaus. Hierzu nutzt die Initiative verschiedene Instrumente, um die regionsangehörigen Kommunen zu unterstützen. Unter anderem wird die Lokalpolitik für das Thema Mehrfamilienhausbau und höhere Dichten sensibilisiert, Planungsverwaltung und lokale Immobilienwirtschaft diskutieren gemeinsam in Netzwerken über die Zukunft des modernen Wohnbaus.
Im Rahmen der Wohnbauinitiative ist vor allem die Wohnraumförderung der Region Hannover Thema auf dem Messestand. Anliegen ist, mit ihren Förderinstrumenten ausreichend bezahlbaren Wohnraum für alle Einwohner*innen der Region zu schaffen. Während die zuschussbasierte Neubauförderung aufgrund der großen Herausforderungen im Wohnungsbau aktuell einen schweren Stand hat, entwickelt sich die Förderung von Belegungsrechten im Wohnungsbestand zum Erfolgsmodell: Mit einem jährlichen Ansatz von drei Millionen Euro im Regionshaushalt konnten innerhalb von knapp drei Jahren fast 200 Wohnungen akquiriert werden. Die Nachfrage an dieser Förderung steigt stetig. Bisher wurde sie in erster Linie von privat Vermietenden abgerufen, sie richtet sich aber nicht weniger auch an Wohnungsunternehmen und größere Bestandshalter von Wohnraum.
Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat
Bundesregierung setzt Meilenstein für den digitalen Staat
BERLIN.
Die Bundesregierung hat im Kabinett das Paket für die digitale Verwaltung beschlossen, um Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen einen umfassenden Zugang zu digitalen Verwaltungsdienstleistungen zu ermöglichen. Dieser Schritt markiert einen Meilenstein auf dem Weg zum digitalen Staat.
Das Paket besteht aus einem Gesetzentwurf zur Änderung des Onlinezugangsgesetzes (OZG), das den Rahmen für die weitere Digitalisierung der Verwaltung bildet und vollständig digitale und nutzerfreundliche Verfahren ermöglicht. Darüber hinaus umfasst das Paket Eckpunkte für eine moderne und zukunftsgerichtete Verwaltung, einschließlich der engen Verknüpfung des OZG mit Großprojekten wie der digitalen Identität.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser begrüßt die Fokussierung von Bund, Ländern und Kommunen auf 15 besonders wichtige Leistungen. Bis spätestens 2024 sollen beispielsweise Ummeldungen, Eheschließungen, Baugenehmigungen und Elterngeld deutschlandweit digital beantragt werden können. „Das ist ein großer Gewinn für die Bürgerinnen und Bürger – und ein Meilenstein auf dem Weg zum digitalen Staat“, betont die Ministerin.
Von dem Gesetzentwurf profitieren sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Unternehmen und die Verwaltung selbst. Konkrete gesetzliche Regelungen umfassen unter anderem:
Für die Bürgerinnen und Bürger:
Einführung einer zentralen Bürgeridentifikation (BundID) für sichere Identifizierung und Antragstellung
Nutzung eines digitalen Postfachs für die Kommunikation mit Behörden und Zustellung von Bescheiden
Ersetzung der handschriftlichen Unterschrift durch die rechtssichere, einheitliche digitale Antragstellung über die Onlineausweisfunktion des Personalausweises
Klarstellung der Datenschutzverantwortlichkeit bei der Entwicklung von bundesweiten Leistungen, um Doppelprüfungen aufgrund unklarer Zuständigkeiten zu vermeiden
Verankerung von Nutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit bei elektronischen Verwaltungsleistungen
Verbesserung der Beratung zur Nutzung digitaler Angebote durch die Behördennummer 115
Für Unternehmen:
Möglichkeit zur Antragstellung über ein zentrales Konto für Unternehmen
Umstellung auf „digital only“ für unternehmensbezogene Verwaltungsdienstleistungen nach fünf Jahren, sofern diese der Ausführung von Bundesgesetzen im Wirtschaftsrecht dienen, was jährlich eine Entlastung von rund 60 Millionen Euro für die Wirtschaft bedeutet
Für die Verwaltung:
Bekämpfung des Fachkräftemangels und Entlastung der Mitarbeitenden durch die Digitalisierung
Neben den konkreten gesetzlichen Fortschritten hat die Bundesregierung auch Maßnahmen ergriffen, die keine gesetzliche Regelung erfordern, aber dennoch von großer Bedeutung sind. Dazu gehört beispielsweise die Verbesserung der Auffindbarkeit staatlicher Leistungen online und deren eindeutige Kennzeichnung.
Mit dem beschlossenen Paket für die digitale Verwaltung setzt die Bundesregierung einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur digitalen Transformation des Staates und ermöglicht den Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen einen einfacheren Zugang zu Verwaltungsdienstleistungen.
Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich im Dienstagshandel zurückhaltend.
Der DAX notierte zum Auftakt tiefer und verblieb auch im Verlauf in der Verlustzone. Zur Schlussglocke stand ein Minus von 0,44 Prozent auf 16.152,86 Punkte an der Tafel. Der TecDAX startete ebenfalls in Rot, arbeitete sich im frühen Handelsverlauf aber auf grünes Terrain vor. Am Nachmittag fiel er jedoch wieder unter die Nulllinie zurück und schloss 0,44 Prozent tiefer bei 3.264,23 Zählern.
Am Freitag hatte der DAX mit 16.331 Punkten noch ein Rekordhoch erreicht, in der neuen Woche ist aber die Luft raus. Der fehlende Durchbruch im US-Schuldenstreit wirkte am Dienstag weiter als Belastungsfaktor in Frankfurt. „Ich hatte das Gefühl, dass wir ein produktives Treffen hatten. Wir haben noch keine Einigung erzielt“, sagte der republikanische Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Kevin McCarthy, nach einem Spitzentreffen im Weißen Haus mit US-Präsident Joe Biden am Montag (Ortszeit). Bleibt eine Übereinkunft weiter aus, droht den USA am 1. Juni der Zahlungsausfall.
In den Blickpunkt der Anleger rückten am Dienstag auch Konjunkturdaten: Die deutsche Wirtschaft hat im Mai ein Wachstum verzeichnet, wenngleich das Ergebnis einer Umfrage unter Einkaufsmanagern den starken Kontrast zwischen der Expansion im Servicesektor und der schrumpfenden Industrie kaschiert. Der von S&P Global erhobene Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft – Industrie und Dienstleister zusammen – verbesserte sich leicht auf 54,3 von 54,2 Punkten im Vormonat, wie aus den Daten der ersten Veröffentlichung für den Mai hervorging.
Das Bildmaterial ist uTierrettung der Feuerwehr Hannover fängt freilaufenden Fuchs in Oberricklingen ein. - Foto: Feuerwehr Hannover
Tierrettung der Feuerwehr Hannover fängt freilaufenden Fuchs in Oberricklingen ein
Hannover (ots). Gegen 18:00 Uhr am gestrigen Abend wurden die Kolleg*innen der Feuerwehr Hannover in den Stadtteil Oberricklingen mit einem Führungsdienst und dem Gerätewagen Tierrettung zu einem Tierrettungseinsatz gerufen.
Die Kolleg*innen der Polizei forderten unsere Tierretter für einen verirrten Fuchs in den hannoverschen Stadtteil nach, der dort durch die Straßen und Gärten irrte. Zunächst war geplant, dass Tier mittels einer Fernimmobilisation zu betäuben, einzufangen und anschließend einer Wildtieraufzuchtstation zu übergeben.
Es gelang unseren Tierrettern der Feuer- und Rettungswache 4 jedoch schnell, den Fuchs mittels eines Tier-Fangnetzes einzufangen und das Tier anschließend nahe einem Waldstück wieder auszusetzen.
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Tierrettung der Feuerwehr Hannover fängt freilaufenden Fuchs in Oberricklingen ein. - Foto: Feuerwehr Hannover
Tierrettung der Feuerwehr Hannover fängt freilaufenden Fuchs in Oberricklingen ein. - Foto: Feuerwehr Hannover
Das Bildmaterial ist uTierrettung der Feuerwehr Hannover fängt freilaufenden Fuchs in Oberricklingen ein. - Foto: Feuerwehr Hannover
Setzten ein Zeichen für die Bewahrung der Schöpfung: Kinderliedermacher Reinhard Horn, TV-Moderator Juri Tetzlaff, der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer, Zoodirektor Andreas Michael Casdorff und Bonifatiuswerk-Generalsekretär Monsignore Georg Austen (v.l.) mit Viertklässlern der Kardinal-Galen-Schule Hannover. - Foto: Theresa Meier / Bonifatiuswerk
„Tiere der Bibel“-Aktionstag mit mehr als 350 Grundschulkindern im Erlebnis-Zoo Hannover
Paderborn/Hannover (pm). Tiere sind nicht einfach nur Statisten, sondern wertvolle Lebewesen als Gottes Schöpfung – gerade im Alten Testament der Bibel kommt das zum Ausdruck. Welche Beziehung herrscht heute zwischen den Menschen und Tieren? Fristen sie nicht selten nur noch ein zweckgebundenes Dasein als Nutztier? Dass die Schöpfung uns alle angeht und es die vielen Wunder der Natur zu beschützen gilt, darauf hat das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken gemeinsam mit dem Bistum Hildesheim im Erlebnis-Zoo Hannover aufmerksam gemacht. Der Aktionstag „Tiere der Bibel“ hat die mehr als 350 Grundschulkinder aus dem Bistum für den Erhalt der bedrohten Schöpfung sensibilisiert und ihnen einen zeitgerechten und erlebbaren Zugang zur Bibel aufgezeigt.
„Nicht aus dem Schulbuch oder dem Internet, sondern in der direkten Begegnung können die Mädchen und Jungen mehr über die vielen verschiedenen Tierarten erfahren. Auch wenn der Zoo nicht der natürliche Lebensraum der Tiere ist, so bietet er ihnen doch einen sicheren Zufluchtsort und zeigt, wie fragil und bedrohlich die Welt für diese Lebewesen geworden ist. Als Teil der Schöpfung sollen sie als Mitbewohner unserer Erde bewusst wahrgenommen werden“, betonte der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes Monsignore Georg Austen. Im Hilfswerk für den Glauben und der Solidarität ist die Idee zum Aktionstag 2010 entstanden. Seitdem haben insgesamt rund 10.000 Kinder und Gäste an „Tiere der Bibel“-Tagen teilgenommen.
„Wir freuen uns sehr, den Kindern hier im Erlebnis-Zoo die faszinierende Vielfalt der Tierwelt zeigen zu können – und ihnen gleichzeitig die Arbeit der Zoos vorzustellen, diese Vielfalt langfristig zu erhalten“, erklärte der Zoodirektor Andreas Michael Casdorff.
In unmittelbarer Nähe von Tigern, Elefanten und Kängurus feierten die Kinder am Morgen im Prunksaal des Maharadscha im Dschungelpalast einen Wortgottesdienst. Dabei setzten der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer und Monsignore Georg Austen den Schutz der Schöpfung in den Vordergrund und griffen dies auch in einem Segensgebet auf. „Auch wir Menschen sind nur ein Teil der Schöpfung, auch wir sind Geschöpfe Gottes. Und als solche haben wir viel Verantwortung – dafür, dass diese Welt als Schöpfung Gottes erhalten bleibt, dass diese Welt ein Lebenshaus für alle bleibt, für Menschen und Tiere, für Große und Kleine, für Starke und Schwache“, sagte der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer.
Durch das kindgerechte Bühnenprogramm des Aktionstages führte TV-Moderator Juri Tetzlaff, bekannt vom Kinderkanal KIKA. Der Kinderliedermacher Reinhard Horn spielte Keyboard und sang mit dem Projektchor der Bonifatius-Grundschule Hannover. Mit einer tierischen Rallye erkundeten die Schulkinder den Erlebnis-Zoo und entdeckten auf spielerische Weise die Tiere der Bibel – allein 130 Tierarten werden in der Heiligen Schrift erwähnt.