Europas Aktienmärkte haben am Freitag letztlich wieder etwas zugelegt und damit den schwächelnden US-Börsen getrotzt. Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) schüttelte am Nachmittag endgültig seine Verluste ab und schloss 0,54 Prozent fester bei 4408,59 Punkten. Damit erreichte er den höchsten Stand seit November 2021. Auf Wochensicht legte der Leitindex der Eurozone um 0,4 Prozent zu.
Der französische CAC 40 verabschiedete sich am Freitag mit einem Anstieg um 0,51 Prozent auf 7577,00 Punkte aus dem Handel, während der britische FTSE 100 immerhin 0,15 Prozent auf 7914,13 Zähler gewann.
Trotz der Stimmungsaufhellung im Handelsverlauf präferierten die Anleger bis zum Schluss eher defensive und konjunkturunabhängige Titel aus den Bereichen Gesundheit, Lebensmittel und Konsumgüter: Deren Branchenindizes (STOXX EU600 Health Care) zählten mit bis zu plus 1,7 Prozent zu den größten Gewinnern im marktbreiten Stoxx Europe 600.
Unter Druck standen dagegen Rohstoffkonzerne, Banken und Versicherer, deren Indizes bis zu fast vier Prozent verloren.
Die Aktien von Holcim sanken nach Quartalszahlen gegen den Markttrend um 0,3 Prozent. Der schweizerische Baustoffkonzern hatte zum Jahresauftakt zwar besser abgeschnitten als erwartet, wie die Analysten von Jefferies betonten. Allerdings überschatte das enttäuschende US-Geschäft das Quartal. Es werfe Frage für die laufende Transformation des Konzerns auf.
Dagegen bescherte ein überraschend starker Umsatzanstieg EssilorLuxottica Kursgewinne von 6,3 Prozent sowie den EuroStoxx-Spitzenplatz. Damit lag der französische Brillenkonzern vor dem Softwarekonzern SAP (SAP SE) und dem Kosmetikkonzern LOreal, deren Anteile von starken eigenen Zahlen profitierten. Bei LOreal trieben diese auch noch einen Tag nach der Vorlage an, womit die Rekordjagd der Aktien weiterging.
HANNOVER. Irgendwie war hier die Luft raus. Die aufblasbare Kugel des „Städtoskoops“ lag am heutigen Freitag (21. April) flach auf dem Erdboden des Fiedelerplatzes in Döhren. Dabei sollte doch der begehbare Riesenballon die Bürger zu einem Kulturort besonderer Art locken. War der Stadt die Puste ausgegangen? Nein. Nur Petrus ließ es zu doll pusten. „Der Wind ist einfach zu stark, wir können es nicht aufblasen“, erzählt ein Mitarbeiter des Freizeitheims Döhren. Das Team vom Freizeitheim hatte das Programm für Döhren organisiert.
Zum Glück war das Wetter vorsommerlich warm und trocken. Deshalb wurde der Auftritt von Omid Bahadori kurzerhand in ein Open-Air-Konzert umgewandelt. Der 1972 im Iran geborene „Multiinstrumentalist“ (so das Programm) spielte Lieder aus seinem aktuellen Soloprogramm. Omid Bahadori, so ist im Internet über den Künstler nachzulesen, „schöpft aus dem musikalischen Reichtum Asiens, Lateinamerikas, des Orients und des Balkan und lässt sich von Musikgenres wie dem Jazz, Country und dem Flamenco inspirieren.“
Das Städtoskoop bleibt noch das Wochenende in Döhren. Am Sonnabend sind u.a. ein Kunstdialog zum Mitmachen und ein inklusives Konzert angekündigt, am Sonntag gibt es Afro Soul zu hören und den Kinderzirkus des Freizeitheims „Cirque d’Oehren“ zu sehen.
Die Luft war raus: Das Städtoskoop konte nicht aufgeblasen werden.
MoToGo Plakat 2023 - 18. MoToGo startet am 7. Mai 2023 in Hannover. - Quelle: MoToGo-Team
18. MoToGo in Hannover steht in den Startlöchern
Hannover (mm). Der traditionelle Gedenkgottesdienst MoToGo Hannover startet am 7. Mai 2023 auf dem “George” (Georgsplatz). Auch in diesem Jahr wird der MoToGo Hannover wieder von Pfarrer Plochg angeführt.
Wie immer beginnt der MoToGo ab 11.30 Uhr mit einem zwanglosen Musik-/Klön-Treff auf dem “George”. Bei Kaffee, Bratwurst und musikalischer Begleitung durch die Band “Sugarplumfairy” ist Gute Laune garantiert.
Gegen 14 Uhr beginnt dann die Demofahrt durch Hannover, über die ca. 12 Kilometer lange Strecke, zur St. Joseph-Kirche an der Isernhagener Straße 64 in der List. Dort wird dann bei einem Gospelgottesdienst, mitgestaltet vom Gospelchor „Our Voices“, gemeinsam der Verstorbenen der letzten Saison gedacht.
Nach zuletzt zwei Jahren Coronapause startete der letzte, der 17. MoToGo, im September 2022 in Hannover. Annähernd 200 Bikerinnen und Biker folgten seinerzeit der Einladung um gemeinsam dann der Verstorbenen der letzten Saisons zu gedenken.
Auch der 18. MoToGo ist natürlich nicht nur für Motorradfahrerinnen und -fahrer, auch die Quad- und Rollerfahrerinnen und -fahrer sind hier immer herzlich willkommen.
Wer noch Interesse hat bei der Vorbereitung und/oder auch als Helfer/in bei der Begleitung des Konvois zu unterstützen, kann sich gern unter folgender Mail melden: mail@st-joseph-hannover.de
Nachrichten des Tages und aktuelle News vom 21.April 2023 aus dem Neuen Rathaus | Ankündigungen | Berichte | Termine
HANNOVER.
Bahnhofsnahe Plätze: Stadt lädt zu einer Info-Veranstaltung im Pavillon ein
Das städtische Konzept für die bahnhofsnahen Plätze ist Thema einer öffentlichen Informationsveranstaltung der Landeshauptstadt Hannover am Montag (24. April) um 17 Uhr im Kulturzentrum Pavillon. Oberbürgermeister Belit Onay und der Ordnungsdezernent und Erste Stadtrat Dr. Axel von der Ohe skizzieren die Pläne. An Themen-Tischen stehen Mitarbeitende für vertiefende Gespräche zur Verfügung.
Hintergrund ist, dass die Stadt den Raschplatz, den Weißekreuzplatz und den Andreas-Hermes-Platz aufwerten und beleben will. Die Stadt erweitert soziale Angebote, gestaltet die Plätze in Teilen neu und legt für die Monate Mai bis September ein von Sport-, Kultur- und Freizeitangeboten geprägtes Programm für die Plätze auf. Die Aufwertung der bahnhofsnahen Areale ist ein wesentlicher Bestandteil der Innenstadtentwicklung.
„Artenreiche Gartenreiche“ – Wettbewerb „GartenLust“ startet am 2. Mai
„Artenreiche Gartenreiche“ – mit diesem Motto lobt der städtische Fachbereich Umwelt und Stadtgrün den Wettbewerb GartenLust aus. Der Wettbewerb für schöne Gärten geht in diesem Jahr bereits in die 39. Runde. Früher bekannt als „Innenhof- und Wohnumfeldwettbewerb“, findet er in diesem Jahr zum 7. Mal unter dem Titel „GartenLust“ statt. Ab dem 2. Mai können sich Gartenbegeisterte mit ihrem Beitrag bei der Stadt bewerben.
Das diesjährige Motto „Artenreiche Gartenreiche“ rückt in den Fokus, was Gärten in der Stadt so wertvoll macht: Es sind die lebendige Vielfalt auch auf kleiner Fläche, das Neben- und Miteinander verschiedenster Tier- und Pflanzenarten und die vielen Farben und Sinneseindrücke, mit denen ein Garten das Leben zwischen Häusern und Straßen bereichert. Ein Garten ist vielfältig und verändert sich ständig.
Mit dem Motto soll aber auch gezeigt werden, wie die verschiedensten Gärten auf ganz unterschiedliche Art und Weise die Stadt lebendiger machen: kleine und große, individuell gestaltete und genutzte Vorgärten, Innenhofgärten, Dachgärten, Gemeinschaftsgärten und vielfältige Gartenprojekte. Ein besonderer Fokus wird in diesem Jahr auf den Vorgärten liegen – um ein deutliches Zeichen gegen sogenannte „Schottergärten“ zu setzen und um die Artenvielfalt zu würdigen. Gesucht werden „Gartenreiche“ im gesamten Stadtgebiet, die Hannover vielfältig und lebendig machen.
Formlose Anmeldungen zum Wettbewerb GartenLust nimmt der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün bis zum 14. Juli entgegen – per E-Mail unter Gartenkultur@hannover-stadt.de oder postalisch an: Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, OE 67.30 Gartenkultur – Wettbewerb „GartenLust“, Arndtstraße 1, 30167 Hannover. Alternativ ist auch eine Anmeldung per Antwortkarte im neuen Faltblatt „GartenLust“ möglich, das in Bürgerämtern, Freizeitheimen, Stadtbibliotheken und im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün (Arndtstraße 1) zur kostenlosen Mitnahme ausliegt. Auch die Postkarten, die in öffentlichen Einrichtungen verteilt werden, rufen zum Mitmachen auf. Eine weitere Möglichkeit der Anmeldung bietet das Internet: Unter www.hannover.de/gartenlust kann ein Anmeldeformular heruntergeladen und digital ausgefüllt werden. Auf der Webseite sind außerdem weitere Informationen zum Wettbewerb zu finden.
Die eingereichten Bewerbungen, die bis zur Endauswahl noch im Rennen sind, werden von einer Jury am 16. August besichtigt. Für die Bewertung sind vier Kriterien entscheidend: „Gestaltung und Nutzung“, „soziale Wirkung“, „ökologischer Wert“ und „Motto-Bezug“. Die Bestplatzierten in den einzelnen Kategorien erhalten jeweils einen Hauptgewinn in Form von Geldprämien. Dank der Sponsor*innen stehen insgesamt rund 6.500,00 Euro zur Verfügung. Alle Teilnehmenden erhalten außerdem eine Urkunde und Eintrittskarten für die „24. Hannoverschen Pflanzentage“ im kommenden Jahr im Stadtpark. Hannovers Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel wird am 15. September die Preise in einem feierlichen Rahmen im Rathaus überreichen.
Die Jury setzt sich zusammen aus den Vertreter*innen des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün und der Ratspolitik. Darüber hinaus sind folgende Förder*innen vertreten: Die Wohnungsgenossenschaften Gartenheim eG, hanova GmbH, Heimkehr-Hannover eG, Ostland sowie die Zentrale Versorgungskasse ZVK unterstützen den Wettbewerb finanziell. Der BUND – Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, der bdla – Bund Deutscher Landschaftsarchitekten, die DGGL – Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e.V., das Team Naherholung der Region Hannover, das Gartennetzwerk Hannover e.V. und der Gartenbauverein der Hauptstadt Hannover e.V. bringen ihre fachliche Expertise ein.
Um den Wettbewerb auch zukünftig erfolgreich durchführen und viele Preise ausloben zu können, werden weiterhin Sponsor*innen oder Spender*innen gesucht, die die Grünqualitäten und die Gartenkultur in der Landeshauptstadt Hannover mit ihrem Engagement unterstützen wollen. Alle sind eingeladen, sich auf die Suche nach artenreichen Gartenreichen zu begeben.
GartenLust – Wettbewerb mit Tradition
Mit „GartenLust“ setzt Hannover die Tradition fort, grüne Projekte zu fördern, die zur Verbesserung der Gartenqualität der Stadt beitragen. Jede Form von Garten ist willkommen. Teilnehmen können alle Menschen mit einem Stück Grün in Hannover. Dazu gehören Vorgärten, Dachgärten, Innenhöfe, der klassische Garten am Eigenheim oder an der Mietwohnung, Grünflächen an Wohnanlagen oder sozialen Einrichtungen (zum Beispiel Schul- oder Kindergärten, Seniorenanlagen) oder auch Firmengärten, Genossenschaftsgrün und Urban Gardening-Projekte. Die Bewertung erfolgt in unterschiedlichen Kategorien, die je nach Anzahl der teilnehmenden Projekte zu einer Gruppe zusammengefasst werden. Ausgenommen von der Teilnahme sind Kleingärten. Für diese findet alle zwei Jahre ein eigener Wettbewerb unter dem Namen „Bunte Gärten“ statt – der nächste 2024.
2. Bauabschnitt: Vollsperrung der Schmiedestraße zwischen Am Marstall und der Einfahrt in das Parkhaus Altstadt/Schmiedestraße
Die Arbeiten an der Schmiedestraße gehen voran, und am Montag (24. April) kann der zweite Bauabschnitt beginnen. Die Arbeiten in diesem Abschnitt erfolgen unter Vollsperrung des Ausbaubereichs für den Kfz-Verkehr zwischen Am Marstall und Parkhaus Altstadt/Schmiedestraße. Die Zufahrt auf die Grundstücke und zum Parkhaus erfolgt über die Karmarschstraße und den südlichen Teil der Schmiedestraße. Für Fußgänger*innen und Radfahrende bleibt die Schmiedestraße zwischen Seilwinderstaße und Am Marstall wie gehabt durchgängig nutzbar.
Ortskundige Verkehrsteilnehmer*innen werden gebeten, den Bereich zu umfahren.
Neue Broschüre gibt viele praktische Tipps für naturnah gestaltete private Gärten und Balkone
Viele private Gärtner*innen wünschen sich einen naturnah gestalteten Garten oder Balkon, um etwas für die biologische Vielfalt zu tun und sich an Insekten und an der Vogelwelt zu erfreuen. Das „Insektenbündnis Hannover“ hat deshalb eine neue, von den Autorinnen Gabi Fiedler (Deutsche Umwelthilfe e.V.) und Karola Herrmann (NABU Hannover e. V.) erarbeitete Broschüre mit dem Titel „Naturnahe Gärten und Balkone – Wohlfühloasen für Menschen, Lebensraum für Vögel, Insekten & Co.“ veröffentlicht.
Die DIN-A4-große Publikation gibt auf 20 Seiten mit vielen großformatigen Abbildungen und kurzen leicht verständlichen Texten zahlreiche Tipps zur Anlage, Gestaltung und Pflege von naturnahen Gärten und Balkonen. Die Kernbotschaft lautet: Selbst auf kleinstem Raum lässt sich mehr Natur in den Garten oder auf den Balkon holen. Je mehr einheimische Pflanzen und Lebensräume für verschiedene kleine Lebewesen (sogenannte „Lebensraummosaike“) angeboten werden, desto mehr Tierarten lassen sich anlocken und bewundern. Die Broschüre „Naturnahe Gärten und Balkone“ steht ab sofort unter www.hannover.de/insektenbündnis-hannover als Download zur Verfügung. Im Foyer des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün, Arndtstraße 1, und bei „Globetrotter“ in der Ernst-August-Galerie am Hauptbahnhof liegt die Broschüre zur kostenlosen Mitnahme aus.
Zu den „Lebensraummosaiken“ finden sich in der Broschüre ansprechende Fotos mit Kurztexten, zum Beispiel zu mehrjährigen Blumenwiesen, Beerensträuchern, Wasserstellen und Nisthilfen. Dabei plädieren die beiden Autorinnen ausdrücklich für den Mut zu wilden Ecken mit dem Stehen- und Liegenlassen von Blühinseln, Totholz und Laubhaufen. Herzstück der Broschüre ist ein Kapitel mit bebilderten Pflanzensteckbriefen, das beispielhaft für 26 ausgewählte Wildgehölz- und Wildblumenarten deren Bedeutung für verschiedene Vogel- und Insektenarten beschreibt. Da sich die in Mitteleuropa heimischen Tiere und Pflanzen in vielen Millionen Jahren gemeinsamer Evolution aneinander angepasst und teilweise aufeinander spezialisiert haben, passen manche Vögel und Insekten wie „Schlüssel und Schloss“ zueinander. Beispiele sind die Natternkopf-Mauerbiene, die ausschließlich Pollen des Natternkopfs sammelt, sowie die Brennnessel, von deren Blättern die Raupen zahlreicher Tagfalter ausschließlich leben. Weiterführende Tipps und Informationen zu Fachliteratur runden den Inhalt der neuen Broschüre ab.
Das „Insektenbündnis Hannover“ ist ein Zusammenschluss von mittlerweile 25 Akteur*innen aus Hannover, das sich seit Oktober 2020 zur Aufgabe gemacht hat, neue Lebensräume für Insekten zu schaffen und die biologische Vielfalt in und um Hannover zu erhöhen. Das Bündnis wird koordiniert durch den Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover. Weitere Informationen unter www.hannover.de/insektenbündnis-hannover.
Neuer Luftreinhalteplan vorgelegt | Verwaltung schlägt Aufhebung der Umweltzone vor | Stadt zu diesem Schritt rechtlich gezwungen
Dezernentin Anja Ritschel: „Gerne hätten wir die Regelung fortgeführt, um die Luft in Hannover so sauber wie möglich zu halten und die Lebensqualität zu verbessern“
Die Stadtverwaltung hat den geltenden Luftreinhalteplan überarbeitet. Ein wesentliches Ergebnis ist, dass vorgeschlagen wird, die Umweltzone zum 1. Januar 2024 aufzuheben. Das würde bedeuten, dass für die Fahrt mit dem Auto in die Innenstadt und citynahen Stadtteile im kommenden Jahr keine grüne Plakette mehr erforderlich wäre. Daneben enthält die Aktualisierung die seit 2015 hinzugekommenen Maßnahmen zur Minderung der Stickstoffdioxidbelastung. Im ersten Verfahrensschritt entscheiden die politischen Gremien in den kommenden Wochen über die Beteiligung der Öffentlichkeit. Geplant ist, den Entwurf für den aktualisierten Luftreinhalteplan im Sommer öffentlich auszulegen und im Anschluss Stellungnahmen einzuarbeiten. Die finale Beratung und Entscheidung wird im Herbst erwartet.
Prognose: Grenzwerte auch ohne Umweltzone eingehalten
Seit 2020 liegen die Jahresmittelwerte für die Stickstoffdioxidbelastung an allen Messstationen in Hannover unter dem Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter. Wegen der positiven Entwicklung der Immissionen musste die Landeshauptstadt Hannover prüfen lassen, ob die Aufrechterhaltung der Umweltzone noch verhältnismäßig ist. Die Prognoserechnung des beauftragten Gewerbeaufsichtsamts Hildesheim ergab, dass unter Berücksichtigung ungünstigster Umstände (meteorologische Einflüsse, Verkehrsmengenzunahme) der Stickstoffdioxidbelastung-Grenzwert auch in der am höchsten belasteten Straße – der Friedrich-Ebert-Straße – ohne Umweltzone ab 2024 sichergestellt wäre.
„Durch eine Vielzahl von Maßnahmen ist die Stickstoffdioxidbelastung deutlich zurückgegangen. Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis“, sagt Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel und stellt klar: „Aufgrund dieser Sachlage und der prognostizierten Entwicklung der Werte sind wir rechtlich gezwungen, dem Rat die Aufhebung der Umweltzone vorzuschlagen. Gerne hätten wir die Regelung fortgeführt, um mit allen zur Verfügung stehenden Maßnahmen die Luft in Hannover so sauber wie möglich zu halten und die Lebensqualität zu verbessern.“
Erster Luftreinhalteplan im Jahr 2007 vorgelegt
Einen „Luftreinhalte-Aktionsplan“ beschloss der Rat der Landeshauptstadt Hannover im Jahr 2007. In 2011 folgte ein Luftqualitätsplan mit zahlreichen neuen Maßnahmen, weil die Stickstoffdioxid-Grenzwerte im Jahr 2010 noch nicht eingehalten wurden und für die Beantragung der Fristverlängerung bei der Europäischen Union ein Luftqualitätsplan vorgelegt werden musste. Die Maßnahmen dienen vorrangig der Minderung der Stickstoffdioxidbelastung in der Atemluft.
Unter anderem sah der Plan von 2007 die Einführung einer Umweltzone mit Beginn des Jahres 2008 vor. Im ersten Jahr durften Autos nur noch mit roter, gelber und grüner Plakette in diesen Bereich fahren. Ein Jahr später war die Einfahrt nur noch mit gelber und grüner Plakette erlaubt. Seit 2010 bis heute müssen alle Autos in der Umweltzone eine grüne Plakette an der Windschutzscheibe haben.
Daneben sahen die Pläne eine Reihe weiterer Maßnahmen vor – wie Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs und Förderung des Radverkehrs mit zahlreichen unterstützenden Maßnahmen (zum Beispiel Tempo-30-Zonen, Carsharing-Stellplätze, Erhöhung der Parkgebühren, Ausbau der Elektromobilität und Projekt „Urbane Logistik“). Von den im Luftreinhalte-Aktionsplan 2007 und im Luftqualitätsplan 2011 festgelegten Maßnahmen zur Minderung der Luftschadstoffbelastung sind einige Maßnahmen bereits vollständig umgesetzt worden. Andere wurden begonnen, aber noch nicht abgeschlossen, und einige werden ständig fortgeführt.
Der nun vorgelegte Luftreinhalteplan Hannover 2023 sieht zwar die Aufhebung der Umweltzone vor, es bleibt aber das erklärte Ziel der Landeshauptstadt Hannover, die Luftqualität und damit die Aufenthalts- und Lebensqualität in der Stadt zu verbessern. Daher wurden weitere, seit 2015 hinzugekommene Maßnahmen in den Luftreinhalteplan aufgenommen. Auch wird weiterhin konsequent an der Verkehrswende gearbeitet, um durch eine starke Verringerung des motorisierten Individualverkehrs zugunsten von Öffentlichem Nahverkehr sowie Rad- und Fußverkehr eine Minderung der Luftschadstoffbelastung zu erreichen. „Unabhängig von all dem gilt: Im Sinne des Gesundheitsschutzes müssen wir deutlich mehr erreichen als die bloße Einhaltung der aktuellen Grenzwerte. Auch die Europäische Union hat dies erkannt und beabsichtigt, eine weitere Absenkung in den nächsten Jahren vorzugeben. Unsere Forderung ist, dass dies nicht erst in einigen Jahren geschieht, sondern so rasch wie möglich, und dass die Kommunen schon jetzt bei ihren Bemühungen für mehr Gesundheitsschutz und Lebensqualität unterstützt werden“, erläutert Anja Ritschel.
Rat tagt am 27. April
Der Rat der Landeshauptstadt Hannover tagt am kommenden Donnerstag (27. April) um 15 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses.
Die Polizei Hannover bittet um Ihre Aufmerksamkeit und Hinweise | Zeugen gesucht
HANNOVER.
Tatverdächtige zu versuchtem Raub vom 24.12.2022 bei dem eine Seniorin getötet wurde ermittelt
Am Heiligabend des vergangenen Jahres hatte eine zunächst unbekannte Täterin versucht, eine 84-Jährige in ihrer Wohnung an der Berliner Allee auszurauben und sie Seniorin dabei so schwer verletzt hatte, dass sie verstarb.
Die Verfolgungsbehörden haben im Zuge der Ermittlungen eine Tatverdächtige identifiziert. Der Erfolg ist der Arbeit der Ermittler und Ermittlerinnen zu verdanken, die kleinteilig Spuren sicherten, Zeugen und Zeuginnen vernahmen und nach der Täterin fahndeten. Der Tatverdacht erhärtete sich dabei gegen eine 52-Jährige, die sich seit März 2023 wegen Diebstahls in Untersuchungshaft befindet.
Nach Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover erließ das Amtsgericht Hannover über die schon bestehende Untersuchungshaft hinaus am gestrigen Mittwoch einen weiteren Untersuchungshaftbefehl wegen möglicher Fluchtgefahr und der Schwere der Tat
Feuerlöscher entleert – Mann ohne Fahrschein besprüht den Zug mit Löschmittel
Gestern Abend, um 22 Uhr, fuhr ein 35-jähriger Mann mit dem Zug von Hildesheim nach Sarstedt. Bei der Fahrscheinkontrolle konnte er keinen Fahrschein vorzeigen. Der Zugbegleiter stellte ihm daraufhin eine Fahrpreisnacherhebung mit seinen Personaldaten aus. Am Bahnhof Sarstedt angekommen, nahm der Mann plötzlich einen Feuerlöscher aus dem Zug, stieg aus und besprühte den Zug auf einer Länge von 40 Metern mit dem Löschmittel. Anschließend schmiss er den Feuerlöscher weg und flüchtete.
Der Zugbegleiter, der die Tat beobachtete, informierte umgehend die Bundespolizei in Hildesheim. Von dort wurde eine Fahndung nach dem Täter eingeleitet. Nachdem die Beamten den Feuerlöscher in Sarstedt sicherstellten, konnten sie den 35-Jährigen an seiner Wohnanschrift antreffen und Ermittlungen einleiten. Gegen den Mann werden nun Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen und Missbrauchs von Unfallsverhütungs- und Nothilfemitteln eingeleitet.
Das Löschmittel wurde später in einer Zugwaschanlage wieder von dem Zug entfernt.
Powerbank im Zug sieht aus wie Handgranate; Großeinsatz im Hauptbahnhof Hannover
Aufregung am Dienstag Morgen im Hauptbahnhof. Gegen 06:40 Uhr kam es zu einem größeren Einsatz der Bundespolizei in Hannover. Die Bundespolizei wurde über eine Handgranate in einem Zug informiert. Eine Zeugin (23) in einem Zug konnte eine finnische Staatsangehörige (38) dabei beobachten, wie sie die täuschend echt aussehende vermeintliche Handgranate in den Händen hielt und diese neben sich zwischen zwei Sitzplätzen platzierte.
In Hannover verließ die Finnin den Zug und ließ den Gegenstand liegen. Die Zeugin informierte das Zugpersonal und gab eine detaillierte Personenbeschreibung ab.
Zur Gefahrenabwehr sperrte die Bundespolizei Hannover Teile des Hauptbahnhofs der Landeshauptstadt und stoppte teilweise den Zugverkehr. Der betroffene Zug und auch Nachbarbahnsteige wurden sofort geräumt und abgesperrt. Gleichzeitig alarmierte die Bundespolizeiinspektion Hannover den Entschärfungsdienst der Bundespolizei. Nach kurzer Zeit wurde die vermeintliche Handgranate durch die Spezialisten der Bundespolizei in Augenschein genommen. Sodann gab es Entwarnung. Bei dem Gegenstand handelte es sich um eine Powerbank, die dem Aufladen von elektrischen Geräten dient und einer scharfen Handgranate täuschend echt sieht. Die Powerbank konnte sichergestellt und die Absperrmaßnahmen nach insgesamt knapp einer Stunde wieder aufgehoben werden. Auch der Zugverkehr konnte wieder in den normalen Betrieb übergehen.
Durch die gute Personenbeschreibung der 23-jährigen Zeugin und mittels einer zügigen Videoauswertung der Kameraaufzeichnungen im Hauptbahnhof Hannover konnte eine weibliche Person ausgemacht werden. Diese stieg nach dem Halt in Hannover in einen ICE in Richtung Hamburg. Die Bundespolizei in Hamburg wurde über den Sachverhalt informiert und konnte die Finnin am Bahnhof Hamburg-Harburg stellen. Gegen sie wird nun strafrechtlich wegen Störung des öffentlichen Friedens ermittelt.
Die Hannover Messe bestätigt den Optimismus für die Elektro- und Digitalindustrie
HANNOVER.
Die HANNOVER MESSE 2023 war ein großer Erfolg für Aussteller und Besucher.
Mehr als 4.000 Aussteller aus der ganzen Welt präsentierten auf der Messe ihre Lösungen für eine digitale, vernetzte sowie nachhaltige Industrie. Die Themen Künstliche Intelligenz, Wasserstoff, Energiemanagement, vernetzte Produktion und das neue Datenökosystem Manufacturing-X standen dabei im Fokus.
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Messe AG, Dr. Jochen Köckler, betonte, dass die Technologien für eine wettbewerbsfähige und klimaneutrale Industrieproduktion verfügbar seien und es nun darauf ankomme, diese Lösungen konsequent einzusetzen.
Klimaschutz brauche die Industrie als Anbieter und Anwender von Technologien, die eine CO2-neutrale Produktion ermöglichen. Bürokratische Hemmnisse müssten zügig abgebaut, Chancen befeuert und länderübergreifende Kooperationen geschlossen werden, um die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie und den Wohlstand nachhaltig zu sichern.
Die Messe war ein wichtiger Treffpunkt für den Austausch zwischen Industrie, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. 43 Prozent der Besucher kamen aus dem Ausland, um sich darüber zu informieren, wie sie ihre Produktion zukunftsfähig gestalten können.
Elektrifizierung, Digitalisierung und Automatisierung waren die Trends, die der HANNOVER MESSE den Stempel aufgedrückt haben und die zu Lösungen führen, wie beispielsweise wirkungsvoller Klimaschutz geleistet werden kann. Die Energiewende müsse eine Energieeffizienzwende sein.
Die Messe bestätigt den Optimismus für die Elektro- und Digitalindustrie und die Prognoseerhöhung auf 1 bis 2 Prozent reales Produktionswachstum für dieses Jahr. Die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit stehen weltweit ganz oben auf der Agenda der Industrie, und es braucht neue, intelligente Technologien und Lösungen für eine ressourcenschonende und effiziente Produktion in allen Lebensbereichen.
Die HANNOVER MESSE war ein wichtiger Treffpunkt für den Austausch von Ideen und Lösungen, um diese Ziele zu erreichen.
Mehr als 100 politische Delegationen aus mehr als 50 Ländern besuchten die HANNOVER MESSE in diesem Jahr. Allen voran Bundeskanzler Olaf Scholz mit dem indonesischen Präsidenten Joko Widodo sowie Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck, der den gesamten Dienstag in den Hallen der HANNOVER MESSE unterwegs war.
Vertreter*innen der europäischen Politik aus Brüssel waren so stark vertreten wie nie zuvor. Weitere Delegationen kamen aus ganz Europa, Argentinien, Mexiko, Kanada, Japan, China, den USA und Indien. Das Partnerland Indonesien setzte sich als hochattraktiver und dynamischer Standort für Investitionen und Partnerschaften in Szene
Die nächste HANNOVER MESSE wird vom 22. bis zum 26. April 2024 ausgerichtet.
Europas zuletzt gut gelaufene Börsen haben am Donnerstag ihre Konsolidierung fortgesetzt. „Sowohl Käufer als auch Verkäufer halten sich zurück, der Markt befindet sich weiterhin in einer Patt-Situation“, stellte Kapitalmarktmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets fest.
Auch mangels positiver Impulse von den schwächelnden US-Märkten schloss der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) mit einem Minus von 0,20 Prozent bei 4384,86 Punkten. Damit behauptet sich der Eurozonen-Leitindex aber weiter auf dem höchsten Bewertungsniveau seit Anfang 2022. Der französische CAC 40 sank um 0,14 Prozent auf 7538,71 Punkte, während der britische FTSE 100 mit 7902,61 Zählern ein Plus von 0,05 Prozent schaffte.
Enttäuschende Quartalszahlen des US-Elektroautobauers Tesla überlagerten positive Nachrichten aus der europäischen Fahrzeugbranche: Im marktbreiten Stoxx Europe 600 büßte der Subindex der Autobauer und zulieferer als größter Verlierer 3,7 Prozent ein. Renault-Titel verloren am Cac-Ende acht Prozent, obwohl die Franzosen mit einem starken Umsatzplus für das erste Quartal die Erwartungen übertroffen hatten. Thema waren auch hier die Preissenkungen für E-Autos.
Die Aktien von Volvo schafften indes ein Plus von einem Prozent. Der schwedische Lastwagen- und Bushersteller rechnet branchenweit mit einem stärkeren Absatz schwerer Lkw. Die Quartalszahlen zeigten beeindruckend, dass Volvo die Erwartungen auf breiter Basis übertroffen habe, betonte Analyst Nick Housden von der Bank RBC. Alle Sparten hätten beim bereinigten operativen Gewinn besser als prognostiziert abgeschnitten.
Gut kamen auch die Zahlen von L’Oreal (LOréal) an. Eine starke Nachfrage nach Make-up und Hautpflege-Produkten hatte dem französischen Kosmetikkonzern einen überraschend guten Start ins Jahr beschert. Die Aktie stieg um 1,7 Prozent und beflügelte den Index der Konsumgüter, der um 0,7 Prozent zulegte.
Weniger Zuspruch fanden die Zahlen von Nokia. Der Netzwerkausrüster war überraschend schwach ins Jahr gestartet. Die Aktien sackten am EuroStoxx-Ende um 8,7 Prozent ab.
Die Polizei Hannover bittet um Ihre Aufmerksamkeit und Hinweise | Zeugen gesucht!
HANNOVER.
Ahlem: Raub unter Jugendlichen an einer Bushaltestelle – Zeugen gesucht
Am Abend des 15.04.2023 haben mehrere Jugendliche versucht, einen 15-Jährigen und einen 13-Jährigen an einer Bushaltestelle an der Mönckebergstraße in Hannover-Ahlem auszurauben. Die Polizei fahndete nach den Tätern und stellte vier Jungs, die nun als tatverdächtig gelten. Die Polizei sucht nun Zeugen, die die Tat beobachtet haben und zur Aufklärung beitragen können.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand des Polizeikommissariats (PK) Seelze standen der 15-Jährige und der 13-Jährige am 15.04.2023 gegen 19:15 Uhr an einer Bushaltestelle an der Mönckebergstraße in Höhe des Willy-Spahn-Parks.
Eine Gruppe mehrerer Jugendlicher kam auf die beiden zu und stellte sich bewusst so vor sie, dass ein Ausweichen nicht mehr möglich war. Aus der Gruppe seien dann aggressive Forderungen gekommen, Geld auszuhändigen, gefolgt von Schubsern.
Einer der Angreifer habe dann ein Pfefferspray drohend in Richtung der beiden Angegriffenen gehalten, ein anderer habe vor derer beiden Gesichtern mit einem Schraubendreher herumgefuchtelt.
Als der Bus eintraf, stiegen alle Jugendlichen in Richtung Seelze ein, ohne dass der 13- und der 15-Jährige Geld ausgehändigt hatten. Die Angreifer setzten sich in den vorderen Bereich des Busses.
Der 13-Jährige und der 15-Jährige saßen weiter hinten in der Nähe anderer Fahrgäste. Ein Jugendlicher aus der Gruppe stieg an der Haltestelle „Seelze-Kastanienplatz“ aus, die Restlichen verließen den Bus an der Haltestelle „Letter-Kurze Wanne“.
Der 15-Jährige und der 13-Jährige gaben an, dass einer der Täter helle Haare und helle Haut hatte, einer anderer schwarze Haut und einen grauen Jogginganzug an und der Rest dunkle Haare hatte.
Zwischen der Richard-Lattorf-Straße und der Wunstorfer Landstraße stellten eingesetzte Fahndungskräfte vier Jugendliche (14, 14, 14 und 15 Jahre alt) sowie drei Kinder (13, 13 und 13 Jahre alt). Die Teilbeschreibung traf auf die vier Jugendlichen zu. Bei den 14-Jährigen fanden die Beamten ein Pfefferspray und zwei Schraubendreher.
Alle sieben Minderjährigen wurden zum Polizeikommissariats Hannover-Limmer gebracht, wo ihre Eltern sie abholen mussten. Um den Tatablauf zu klären und den Tatverdacht gegen die vier Jugendlichen und drei Kinder zu erhärten oder auszuräumen, sucht das ermittelnde PK Seelze Zeugen. Diese werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05137 827-115 zu melden.
Zeugenaufruf: Zwei Pkw in Linden-Mitte durch Brandstiftung beschädigt- Wer kann Hinweise geben?
In der Nacht von Dienstag, 18.04.2023, zu Mittwoch, 19.04.2023, sind ein Smart und ein Mercedes durch einen bislang unbekannten Täter in Brand gesetzt worden. Zuerst brannte der geparkte Smart in der Nieschlagstraße, im Anschluss griff das Feuer auf einen davorstehenden Mercedes über. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Insbesondere mehrere Jugendliche die sich in dem Zeitraum der Brände in der Nähe aufhielten, können möglicherweise zur Aufklärung beitragen.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover wurde zunächst der geparkte Smart in der Nieschlagstraße in Linden-Mitte gegen 01:55 Uhr angezündet. Ein Anwohner und ein Taxifahrer nahmen einen lauten Knall wahr, sahen im Anschluss Flammen und informierten umgehend den Notruf. Der Smart geriet in Vollbrand, sodass die Flammen auf einen davor geparkten Mercedes übergingen und diesen ebenfalls beschädigten. Der Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt.
Die Kriminalpolizei Hannover ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung. Zeugen, die Hinweise zum Täter oder Tätern geben können, beziehungsweise verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden.
Zeugenaufruf: Handtasche aus Pkw in Hannover-Mitte gestohlen – Wer kann Hinweise geben?
Am Dienstag, 18.04.2023, ist eine Handtasche aus einem in der Kurt-Schumacher-Straße geparkten Mercedes Vito gestohlen worden. Die Polizei sucht Zeugen.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariates Hannover-Mitte parkte ein Ehepaar gegen 13:30 Uhr ihren schwarzen Mercedes Vito mit niederländischem Kennzeichen in der Kurt-Schumacher-Straße. Als das Paar gegen 15:30 Uhr wieder zum Auto zurückkehrte, bemerkte die 55-Jährige, dass ihre Handtasche der Marke „Louis Vuitton“ aus dem Pkw gestohlen wurde. Im Anschluss gingen Beide zum Polizeikommissariat Hannover-Mitte und erstattete Anzeige.
Die Polizei hat Ermittlungen wegen schweren Diebstahls aus einem Pkw eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Täter oder zur Täterin geben können, bzw. verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Mitte unter der Rufnummer 0511 109-2820 zu melden.
Groß-Buchholz: Seniorin schlägt gleich mehrere Trickbetrüger in die Flucht – Zeugen gesucht
Einer 90-jährigen Seniorin ist es am Dienstag, 18.04.2023, gelungen, innerhalb von einer halben Stunde insgesamt drei Trickdiebe zu entlarven und davonzujagen. Jeder der drei Betrüger versuchte eine andere Diebstahlsmasche bei der resoluten Frau aus Groß-Buchholz, welche sich nicht an der Nase herumführen ließ und standhaft blieb. Die Polizei sucht nach Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover versuchte der erste Trickbetrüger, die 90-Jährige gegen 15:15 Uhr auf dem Weg zu ihrer Wohnung im hannoverschen Stadtteil Groß-Buchholz abzufangen. Der Mann sprach die Seniorin an, gab vor, dass beide sich kennen würden und schlug vor, sich gemeinsam in die Wohnung der Groß-Buchholzerin zu begeben. Diese lehnte vehement ab, sagte dem Mann, dass sie ihn nicht kennt und setzte ihren Weg fort.
Nach kurzer Zeit bemerkte die 90-Jährige, dass sie von einem Pärchen verfolgt wurde. Im Hausflur sprach dann eine Frau, die sich als neue Nachbarin ausgab und sich vorstellen wollte, die Seniorin an. Die 90-Jährige stellte der Frau gezielte Fragen über den Neueinzug, die diese nur zögerlich beantwortete. Im Laufe des Gesprächs wurde der Seniorin klar, dass sie es mit einer Betrügerin zu tun hatte. Die Frau erfand immer weitere Vorwände, um in die Wohnung der Rentnerin zu gelangen. Die Seniorin verweigerte ihr den Zutritt und schlug damit auch die zweite Betrügerin in die Flucht.
Unmittelbar danach erschien ein Mann im Hausflur, den die 90-Jährige kurz zuvor noch mit der Frau gesehen hatte. Dieser gab sich als Ehemann der Frau aus, sagte, dass es einen Wasserrohrbruch gab und forderte die Seniorin dazu auf, in den Keller gehen und ihr Wasser abzustellen. Die Groß-Buchholzerin weigerte sich erneut, zog demonstrativ ihr Mobiltelefon aus der Tasche und begann die Polizei anzurufen, woraufhin die beiden Personen sofort in unbekannte Richtung wegliefen.
Der erste Täter ist circa 1,70 Meter groß, ungefähr 30 Jahre alt und korpulent. Zum Tatzeitpunkt hatte er kurze, glatte, dunkle Haare und trug eine blaue Jeans. Der zweite Mann wird ähnlich beschrieben. Die gesuchte Trickbetrügerin ist circa 1,55 Meter groß und etwa 30 Jahre alt. Ihre rötlichen Haare sind schulterlang und waren zum Tatzeitpunkt zu einem Pferdeschwanz gebunden. Auffällig war, dass ihre Bekleidung einen sehr geringwertigen Eindruck gemacht hat.
Der Zentrale Kriminaldienst Hannover hat Ermittlungen wegen versuchten Diebstahls eingeleitet. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.
Zu erwartende Verkehrsbeeinträchtigungen im Stadtgebiet Hannover für kommenden Samstag aufgrund der Demonstration „Leinemasch bleibt“
Für den kommenden Samstag, 22.04.2023, ist bei der Versammlungsbehörde eine Demonstration für die Innenstadt von Hannover über die B6 bis nach Ricklingen angezeigt worden. Es wird mit Teilnehmendenzahlen im hohen dreistelligen Bereich gerechnet. Die Polizei empfiehlt, auf nicht zwingend notwendige Autofahrten in der Zeit von 11:45 Uhr bis 15:00 Uhr in der Innenstadt zu verzichten.
Die Fahrraddemo zum Thema „Leinemasch bleibt“ startet um 11:45 Uhr vor dem Wirtschaftsministerium. Die Aufzugstrecke führt durch die Stadtteile, Mitte, Südstadt, Calenberger Neustadt und Ricklingen.
Im Zeitraum von 11:45 Uhr bis 15:00 Uhr sind bedeutsame Straßen und Plätze zeitweise von Einschränkungen betroffen. Hierzu gehören anderem die Bereiche Hannover-Mitte, die Bundesstraße (B) 6 im Bereich der Göttinger Chaussee bis zum Südschnellweg. An den Ricklinger Kiesteichen, im Bereich der Blauen Brücke ist eine Abschlusskundgebung geplant.
Die Polizeidirektion Hannover rät Personen den Innenstadtbereich weiträumig zu umfahren und mit Kraftfahrzeugen zu meiden, da mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen ist. Nicht zwingende Autofahrten sollten in diesem Zeitraum vermieden werden. Der öffentliche Personennahverkehr ist von der Demonstration nicht betroffen.
Hannover Nachrichten des Tages und aktuelle News vom 20.April 2023 aus dem Neuen Rathaus | Ankündigungen | Berichte | Termine
HANNOVER.
Schlussetappe der Deutschland Tour 2023 startet in Hannover
Von Landeshauptstadt zu Landeshauptstadt: Das Finale der Deutschland Tour 2023 beginnt in Hannover und endet in Bremen. Am 27. August verläuft der Großteil der Schlussetappe durch Niedersachsen, bevor die Freie Hansestadt Bremen erreicht wird.
Ein Sprint Royal als krönender Abschluss der Deutschland Tour 2023. Nach dem Prolog im Saarland und drei Etappen mit Klassiker-Charakter, werden sich vor allem die endschnellen Sprinter auf das überwiegend flache Profil im Norden freuen.
Nachdem Hannover bereits Gastgeber für den umjubelten Auftakt der Deutschland Tour 2019 war, startet nun der Schlusstag der diesjährigen Rundfahrt in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Für die 120 Profis beginnt der Sonntag der Deutschland Tour vor dem Neuen Rathaus mit dem neutralen Start. Vorbei am Maschsee fahren die Fahrer durch Hannover und verlassen die Stadt in südlicher Richtung.
„Die Kulisse Hannovers ist uns in sehr guter Erinnerung geblieben. Vor vier Jahren haben wir hier die große Radsportbegeisterung bereits am Vortag der Deutschland Tour erlebt. Damit liegen in Hannover die Wurzeln für den Prolog, mit dem die Deutschland Tour jetzt um einen Renntag gewachsen ist. Wir freuen uns auf den erneuten Besuch bei den vielen Fans in der Landeshauptstadt“, sagt Matthias Pietsch, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung des Radsports – dem Veranstalter der Deutschland Tour.
„Wir freuen uns, dass die Deutschland Tour 2023 in Hannover zu ihrer Schlussetappe aufbrechen wird. Fahrradsport ist hier in der Landeshauptstadt eine feste Größe“, sagt Konstanze Beckedorf, Sportdezernentin der Landeshauptstadt Hannover und kündigt zudem eine Radtourenfahrt (RTF) an, die eine halbe Stunde nach dem Profifeld, gegen 13 Uhr, am Neuen Rathaus starten wird. Auf einem knapp über 100 Kilometer langen Rundkurs, der einmal um Hannover führt, können Hobbyfahrer*innen eine schöne Ausfahrt erleben. „Sechs Vereine haben sich zusammengeschlossen, um diese RTF auf die Beine zu stellen“, erklärt Hendrik Eggers, der die Abstimmung unter den Vereinen koordiniert. „Der Kooperationsgedanke ist hier entscheidend“, führt Beckedorf weiter aus. „Mehrere Vereine gestalten gemeinsam einen Tag, der ganz im Zeichen des Radsports steht. Die Deutschland Tour ist dabei der besondere Rahmen.“
Der genaue Streckenverlauf der Deutschland Tour 2023 wird am 26. April bekanntgegeben.
Am 23. April: Wochenmarkt ergänzt verkaufsoffenen Sonntag
Ein typischer hannoverscher Wochenmarkt bereichert den am 23. April von der City-Gemeinschaft ausgerichteten verkaufsoffenen Sonntag. 22 Stände in der Georgstraße westlich des Kröpcke-Platzes bis zum Schillerdenkmal laden von 13 bis 18 Uhr mit ihrem breiten Warenangebot zum Kauf ein und sorgen für ein Flair, das von den Wochenmärkten in den Stadtteilen bekannt ist. Das bunt gemischte Sortiment reicht von Gemüse, Oliven, Blaubeerprodukten, Trockenfrüchten, Pilzen, Gewürzen und Pestos über Milch-, Fleisch und Fischprodukte sowie Honig und Backwaren bis hin zu Ölen, Seifen und Kerzen.
Personal-, Organisations- und Digitalisierungsausschuss tagt öffentlich
Der Personal-, Organisations- und Digitalisierungsausschuss tagt am kommenden Mittwoch (26. April) um 14 Uhr in öffentlicher Sitzung im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2.
Der Schul- und Bildungsausschuss tagt am kommenden Mittwoch (26. April) um 16.15 Uhr in öffentlicher Sitzung im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2.
Kulturbüro fördert (post-)migrantisches Literaturfestival des Postmig Writers Collective Hannover
„Collecting Dreams:Voices:Stories” findet vom 8. bis 10. September in Hannover statt
Das Literaturfestival „Collecting Dreams:Voices:Stories” vom 8. bis 10. September in Hannover gibt (post-)migrantischen literarischen und erzählerischen Perspektiven aus Hannover eine Plattform: In den drei Tagen werden in Lesungen, Poetry Slams, Biographischer Erzählkunst, Performances sowie Creative Writing Workshops den Stimmen von People of Color, Menschen aus migrantischen und postmigrantischen Kontexten und mit Migrationserbe Räume gegeben und Gehör verschafft.
Das Festival des Postmig Writers Collective Hannover findet in Trägerschaft des Vereins Prisma Queer Migrants e. V. und in Kooperation mit Unter einem Dach uG in deren Räumlichkeiten in Hannover-Hainholz statt.
Das Kulturbüro unterstützt das Festival als Kooperationspartner inhaltlich und fördert es finanziell mit Mitteln aus dem Kulturentwicklungsplan der Landeshauptstadt Hannover.
Die Bundesregierung will den Einbau intelligenter Strommessgeräte schneller voranbringen
BERLIN.
Die Bundesregierung hat am 20. April 2023 das Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende beschlossen. Ziel des Gesetzes ist es, den Einbau intelligenter Strommesssysteme – sogenannter Smart-Meter – schneller und unbürokratischer voranzubringen. Smart-Meter helfen dabei, Energie effizient und kostengünstig zu nutzen sowie das Stromnetz zu entlasten. Sie sind ein wichtiger Baustein der Energiewende, die eine intelligente Verknüpfung von Stromerzeugung und -verbrauch erfordert.
Smart-Meter ermöglichen es Verbraucherinnen und Verbrauchern, ihren Stromverbrauch beziehungsweise ihre Einspeisung effizient zu steuern und klare Informationen über ihren eigenen Verbrauch zu erhalten. Netzbetreiber können die Netzauslastung besser überwachen.
Allerdings geht die Einführung dieser intelligenten Systeme nicht so schnell voran, wie es für die Energiewende benötigt wird. Die Bundesregierung sorgt daher für Beschleunigung, indem sie das Messstellenbetriebsgesetz anpasst. Der Rollout von Smart-Metern bedarf künftig keiner Freigabe mehr durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Die Hersteller am Markt erfüllen mittlerweile die notwendigen hohen Anforderungen an den Datenschutz und die Datensicherheit. Die bestehenden Auflagen werden mit dem Gesetz ausgebaut mit präzisen Vorgaben zu Speicherungen, Löschungen und Anonymisierung.
Ein wesentliches Element des Gesetzes ist ein verbindlicher Rolloutfahrplan mit Zielen bis zum Jahr 2030. Ab 2025 ist der Einbau von Smart-Metern verpflichtend für Haushalte mit einem Jahresstromverbrauch von über 6.000 Kilowattstunden oder einer Photovoltaik-Anlage mit mehr als sieben Kilowatt installierter Leistung. Bis 2030 sollen alle diese Abnehmer entsprechend mit Smart-Metern ausgestattet sein. Auch Haushalte, die weniger Strom verbrauchen, haben das Recht auf Einbau eines intelligenten Stromzählers.
Ab 2025 sollen alle Verbraucherinnen und Verbraucher, die Smart-Meter nutzen, von dynamischen Tarifen profitieren. Sie können dann Strom beziehen, wenn er in kostengünstigeren Zeiten mit hoher Erneuerbare-Energien-Erzeugung zur Verfügung steht. Das nutzt nicht nur Verbraucherinnen und Verbrauchern, sondern auch dem Markt und der Netzstabilität.
Die Kosten für ein intelligentes Messsystem für Privathaushalte und Kleinanlagenbetreiber werden auf 20 Euro pro Jahr gedeckelt. Dafür werden die Netzbetreiber stärker an den Kosten beteiligt. Die Einführung von Smart-Metern ist ein wichtiger Schritt zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende und zur Erreichung der Klimaziele.
Laut Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, erfordern der Ausbau erneuerbarer Energien, der stärkere Einsatz von Elektroautos und Wärmepumpen eine intelligente Verknüpfung von Stromerzeugung und -verbrauch.
Smart-Meter ermöglichen eine effiziente Steuerung des Stromverbrauchs und -einspeisung und bieten Verbrauchern klare Informationen über ihren eigenen Verbrauch. Netzbetreiber können die Netzauslastung besser überwachen.