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Polizei Nachrichten aus Hildesheim vom 24.April 2023

Polizei Nachrichten aus Hildesheim © Ulrich Stamm
Polizei Nachrichten aus Hildesheim © Ulrich Stamm

HILDESHEIM.

Zeugenaufruf zu einem Verkehrsunfall auf dem Post-Parkplatz in Alfeld

Am Sonntag den 23.04.2023, gegen 18.00 Uhr, kommt es auf dem Parkplatz der Post am Südwall in 31061 Alfeld zu einem Verkehrsunfall. Hierbei soll der Fahrzeugführer eines weißen Dacia-Pkw rückwärts ausgeparkt haben und gegen ein Verkehrszeichen gefahren sein.

Der Verkehrsunfall soll durch eine Jugendgruppe oder durch eine Gruppe junger Männer beobachtet worden sein, welche sich im Anschluss noch mit dem Fahrzeugführer unterhalten hätte. Die Personen der o.g. Gruppe werden gebeten sich mit dem Polizeikommissariat in Alfeld (05181-91160) in Verbindung zu setzen.


Zeugenaufruf nach Fahrraddiebstahl

In der Zeit vom 21.04.2023 gegen 15:45 Uhr bis zum 23.04.2023 gegen 15:00 Uhr wurde an der oben genannten Örtlichkeit ein hochwertiges beiges Trekkingrad der Marke HAIBIKE Modell Trekkin 4 Desert entwendet.

Das Fahrrad war mit einem schwarzen Faltschloss gesichert, welches ebenfalls entwendet wurde. Der Schaden wird auf circa 2500 Euro beziffert. Wer Zeuge des Diebstahls geworden ist oder Angaben zu möglichen Tatverdächtigen machen kann oder wem etwas ungewöhnliches aufgefallen ist, wird gebeten sich unter 05066/985-0 mit der Polizei in Sarstedt in Verbindung zu setzen.


Polizeikommissariat Elze: Bilanz der „ROADPOL“-Verkehrssicherheitsaktion

Am 21.04.2023 fand der diesjährige ROADPOL „Speed Marathon 2023“ statt. Auch das Polizeikommissariat Elze beteiligte sich an der europaweiten Verkehrssicherheitsaktion.

Hinter dem Begriff ROADPOL („European Roads Policing Network“) steht ein europaweites Polizei-Netzwerk mit dem Slogan: „Grenzen überschreiten, um Leben zu retten!“ Das Projekt strebt vor allem eine drastische Senkung der Anzahl der getöteten und schwerverletzten Verkehrsunfallopfer an und dies auch über die nationalen Grenzen hinaus.

Auf Grund dessen wurden im Zeitraum vom 17.04.2023 – 23.04.2023 an verschiedenen Örtlichkeiten im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Elze Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Bei diesen Kontrollstellen stellten die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten, neben anderen Ordnungswidrigkeiten, auch 40 Geschwindigkeitsverstöße fest. Die höchste vorwerfbare Geschwindigkeit lag hier bei 42 km/h über dem Tempolimit. Die Konsequenzen für diesen Verstoß sind ein Bußgeld von 320 EUR, 2 Punkte in Flensburg und 1 Monat Fahrverbot.

Da nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit auch weiterhin eine der Hauptunfallursachen darstellt, wird die Polizei auch in Zukunft vermehrt Geschwindigkeitskontrollen durchführen.

Fahren Sie deshalb immer mit angepasster Geschwindigkeit, Sie schützen damit nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.


Ereignisse im Bereich des Polizeikommissariats Elze für den Zeitraum vom 21.04.-23.03.2023

Im Tatzeitraum zwischen Freitag, dem 21.04.2023, 19:00 Uhr bis zum Samstag, dem 22.04.2023, 10:30 Uhr beschädigten bisher unbekannte Täter die Fassade eines Neubaus, in dem sie diese mit Tomatenketchup beschmierten. Das tatbetroffene Einfamilienhaus befindet sich im Mehler Neubaugebiet „Im Niederen Feld“. Die Polizei Elze ermittelt in diesem Fall aufgrund einer Sachbeschädigung. Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zu der Sachbeschädigungshandlung bzw. Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten sich mit dem Polizeikommissariat Elze (Tel. 05068-93030) in Verbindung zu setzen.

Ergebnisse der Verkehrssicherheitsarbeit im Zuständigkeitsbereich des PK Elze

Am Samstag und Sonntag führten die Beamten des Polizeikommissariats Elze auf der Bundesstraße 3 mehrere Geschwindigkeitskontrollen durch. Bei jeweils erlaubten 70 km/h konnten im Rahmen der Kontrollen insgesamt 18 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt werden. Der schnellste Verkehrsteilnehmer wurde mit 107 km/h abzüglich der Toleranz gemessen. Dem Betroffenen droht in diesem Fall eine Geldbuße von 200 Euro und ein Punkt in Flensburg.


Trunkenheitsfahrten im Stadtgebiet

Auch in der vergangenen Nacht (22./23.04.2023) registrierte die Hildesheimer Polizei wieder Fahrten unter Alkoholeinfluss. Gegen 0.20 Uhr wurde zunächst ein 22-jähriger Hildesheimer als Fahrzeugführer eines e-Scooters auf der Steuerwalder Straße kontrolliert.

Bei dem 22-jährigen wurde Alkoholgeruch in der Atemluft festgestellt. Eine Überprüfung ergab eine Atemalkoholkonzentration von 1,58 Promille. Ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr wurde daraufhin eingeleitet. Dem 22-jährigen wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein wurde beschlagnahmt. Er darf nun bis auf weiteres keine fahrerlaubnispflichtigen Kraftfahrzeuge mehr führen.

Gegen 03.00 Uhr wurde der 32-jährige Fahrzeugführer eines Pkw auf der Schützenallee kontrolliert. Bei dem Mann aus der Region Hannover wurde ebenfalls Alkoholgeruch in der Atemluft wahrgenommen.

Eine Überprüfung ergab einen Wert von umgerechnet 0,62 Promille. Ein entsprechendes Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. Dem 32-jährigen drohen nun ein Bußgeld in Höhe von mindestens 500 Euro, 2 Punkte im Fahreignungsregister sowie ein einmonatiges Fahrverbot.


Diebstahl von Katalysatoren bei Autoverwertungsbetrieb

Am Samstag, 22.04.2023, in dem Zeitraum zwischen 0.00 Uhr und 02.30 Uhr, gelangten mehrere unbekannte Täter auf das Gelände eines Autoverwertungsbetriebs in der Porschestraße. Dort verschafften sie sich gewaltsam Zutritt zu einer Firmenhalle und entwendeten eine größere Anzahl an Katalysatoren. Die Schadenshöhe kann derzeit noch nicht beziffert werden.

Es ist davon auszugehen, dass das Diebesgut mittels eines geeigneten Fahrzeugs abtransportiert wurde.

Zeugen, die Hinweise zu Fahrzeugen oder Personen geben können, die mit der Tat in Verbindung stehen, werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Hildesheim unter der Rufnummer: 05121 / 939-115 in Verbindung zu setzen.


Verkehrsunfallflucht in Drispenstedt

 Am Samstag, 22.04.2023, befährt ein bislang noch unbekannter Fahrzeugführer gegen 05.30 Uhr mit seinem Pkw die Hildebrandstraße in Drispenstedt. Beim Rechtsabbiegen in die Zeppenfeldtstraße verliert der Fahrzeugführer offensichtlich die Kontrolle über sein Fahrzeug, kommt nach links von der Fahrbahn ab und beschädigt dort Verkehrszeichen und Grünbereich.

Anschließend setzt der Fahrzeugführer seine Fahrt mit dem nicht unerheblich beschädigten Fahrzeug fort, ohne die erforderlichen Feststellungen zu seinem Fahrzeug und seiner Person treffen zu lassen. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort wurde eingeleitet.

Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet oder im genannten Zeitraum ein dort auffällig fahrendes Kfz wahrgenommen haben und weitere Angaben zu Fahrzeug und Fahrzeugführer machen können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Hildesheim unter der Rufnummer: 05121 / 939-115 in Verbindung zu setzen.


Keller- und Dachbodenaufbrüche im Stadtgebiet

Im Zeitraum von Donnerstag, 20.04.2023, 17.00 Uhr, bis Freitag, 21.04.2023, 09.30 Uhr, gelangte ein bislang noch unbekannter Täter in ein Mehrfamilienhaus im Hansering im Stadtteil Itzum. In dem Haus wurden zielgerichtet mehrere Kellerräume aufgebrochen und diverse Gegenstände entwendet. Eine genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest.

Bereits in der Vornacht (19./20.04.2023) verschaffte sich ein bislang unbekannter Täter Zugang zu einem verschlossenen Dachgeschossraum eines Mehrfamilienhauses im Bereich Ulmenweg. Dort wurden ebenfalls mehrere Lagerräume aufgebrochen und diverse Gegenstände entwendet. Auch hier steht eine genaue Schadenshöhe noch nicht fest.

Zeugen, denen Verdächtiges aufgefallen ist oder die tatrelevante Feststellungen getroffen haben könnten, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Hildesheim unter der Rufnummer 05121 / 939-115 in Verbindung zu setzen. In diesem Zusammenhang rät die Polizei, bei Mehrfamilienhäusern den Hauseingang auch tagsüber geschlossen zu halten. Schließen Sie Keller- und Bodentüren ab.

Achten Sie auf fremde Personen im Haus und sprechen Sie diese gegebenenfalls auch an.


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Südschnellweg-Sanierung: Geplante Breite doch für die Verkehrssicherheit unabdingbar?

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Rodungen entlang des Südschnellweges: Verkerhssicherheit kontra Bäume?

„Das Vertrauen ist verspielt“ titelte die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) und berichtete über einen unveröffentlichten Bericht des sog. „Runden Tisches“, der der Zeitungsredaktion vorab zur Kenntnisgebracht wurde. Bei diesem „Runden Tisch“ haben Experten, Gegner der Pläne und Politiker über den Südschnellwegausbau diskutiert. Nach diesem Bericht soll die im Planfeststellungsbeschluss festgelegte neue Breite des Südschnellweges danach angeblich doch nicht erforderlich gewesen sein. Möglicherweise haben die Journalisten vom Madsack-Verlag indes vorschnell ohne hinreichenden Faktencheck zur Feder gegriffen.

Nach einer hier vorliegenden Stellungnahme der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr lässt eine Planung, die vor allem die Verkehrssicherheit gewährleisten muss, keine andere Alternative zu den beschlossenen Plänen zu.

„Bei der derzeitigen Belastung des Südschnellweges mit bis zu 50.000 Fahrzeugen pro Tag und einer zukünftig zu erwartenden weiter steigenden Verkehrsmenge gibt es zu den aktuell im Planfeststellungsbeschluss festgestellten Breiten keine Alternative. Sowohl Bundes- als auch Landesministerium haben diese Vorgaben seiner Zeit gesetzt und die daraus folgende Planung auch so genehmigt.“, heißt es darin. Es sei von der Tageszeitung nur über „einem noch nicht öffentlichen und vor allem vorläufigen Bericht des Runden Tisches des Niedersächsischen Ministeriums für Verkehr zum Südschnellweg“ und „eine in anderem Zusammenhang getätigte und so dann nicht mehr zutreffende Behauptung in Bezug auf das Projekt Südschnellweg“ berichtet worden.

Die Behörde, die im Übrigen bei der Planung (Breite, Trasse, Ausgestaltung) über kein eigenes Ermessen verfügt und nur die Vorgaben des Bundesverkehrsministeriums und des Niedersächsischen Verkehrsministeriums umsetzt, verweist daneben darauf, dass auch das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg die Planungen bereits rechtlich überprüft und keinen Grund zur Beanstandung gefunden hat. In der OVG-Entscheidung vom 3. März 2022 wird u.a. ausgeführt: „Der Einschätzung der Antragsteller, eine Errichtung der Fahrbahn unter Verzicht auf die Seitenstreifen sei ohne Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit möglich, vermag sich der Senat nicht anzuschließen. (…) dass der Verzicht auf Seitenstreifen unweigerlich mit einer Reduzierung der Verkehrssicherheit einhergeht.“

Die IHK und der ADAC werfen der Hannoverschen Allgemeinen in einer gemeinsamen Stellungnahme dann auch vor, dass der Zeitungsbericht „einseitig, unvollständig, nicht korrekt“ sei. Im Beitrag stelle die HAZ ausschließlich die Meinung der Ausbau-Gegner dar, die zu Beginn des Abschlussberichts zitiert werde. „Der darauffolgende Standpunkt der Befürworter sowie die fachliche Einschätzung der planenden Experten kommen ebenso wenig vor wie das Fazit des Abschlussbericht“, kritisiert Felix Kaufmann, Leiter Verkehr, Technik, Umwelt im ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt, der Mitglied der Expertengruppe war und damit weiß, was diskutiert und beschlossen wurde. In dem Abschlussbericht werde eben nicht die Breite in Frage gestellt, sondern Schlussfolgerungen gezogen für die Planung künftiger Projekte, sowohl was Kommunikation als auch Planung angehe.

Nach Aussage des Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel geht die Diskussion aus einem weiteren Grund an der Sache vorbei. Damit alle Baufahrzeuge an die Baustelle kommen, hätten, so meint er, unabhängig von der späteren Breite der Bundesstraße alle umstrittenen Bäume ohnehin gefällt werden müssen. Und er fragt: „Den Planungen ging eine jahrelange Bürgerbeteiligung woruas. Wo waren da die Ausbaugegner? Die haben sich nicht zu Wort gemeldet. Selbst die Stadtverwaltung unter dem grünen Oberbürgermeister Belit Onay hat die Breite in ihrer Stellungnahme zum Projekt nicht kritisiert.“

Taiko-Trommler und Cosplayer: Beim Kirschblütenfest ging es bunt zu

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Diese beiden Damen zeigten eine japanische Teezeremonie

HANNOVER. Hannover lud zum Kirschblütenfest: Direkt unter den jungen Blüten der Zierkirschen vom Hiroshima-Hain wurde heute Nachmittag (23. April) wieder das Kirschblütenfest gefeiert.

Die Menschen schienen das Picknick-Fest nach japanischem Vorbild während der Coronazeit vermisst zu haben. Denn schon kurz nach 14 Uhr war die Wiese unter den Kirschblüten voller Besucher und es wurde langsam eng. Immerhin konnte um diese Uhrzeit das Fest noch mit Sonnenstrahlen genossen werden, doch am fernen Horizont zeichneten sich leider schon dunkle Regenwolken ab.

Es wurde an diesem Nachmittag ein Stückchen Japan geboten. Taiko-Trommler, Stelzenläuferinnen im Kimono, Teezeremonie und Kampfkunstvorführungen standen auf dem Programm. Viele Costplayer nutzten zudem die Gelegenheit, um ihre phantasievollen Kostüme zu zeigen.

Den offiziellen Startschuss gab Oberbürgermeister Belit Onay. Denn in diesem Jahr feiert Hannover das 40jährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit Hiroshima. Und der erste Programmpunkt des Jubiläumsjahres war das Kirschblütenfest auf der Alten Bult.

Tragischer Unfall in Neustadt am Rübenberge

Rettungswagen der Region Hannover im Einsatz
Rettungswagen der Region Hannover - Symbolfoto © Ulrich Stamm

Drei Tote nach Zusammenstoss mit Regionalzug

NEUSTADT AM RÜBENBERGE.

Drei junge Menschen kamen am Sonntag, den 23.04.2023, bei einer Kollision zwischen ihrem Auto und einem Regionalzug ums Leben. Der 22-jährige Fahrer des Toyota Avensis hatte trotz geschlossener Halbschranke am Bahnübergang in Himmelreich versucht, den Übergang zu überqueren und wurde unmittelbar von einem Regionalzug erfasst. Der Pkw-Fahrer und seine beiden Mitfahrerinnen, eine 20-jährige aus Neustadt am Rübenberge und eine 22-jährige aus Hildesheim, erlitten dabei tödliche Verletzungen. Eine Person im Zug wurde leicht verletzt.

Die genaue Ursache des Unfalls ist noch unklar und wird von der Polizei ermittelt. Laut ersten Erkenntnissen kam der Toyota-Fahrer gegen 04:45 Uhr aus Richtung Himmelreich und hatte zwei junge Frauen als Mitfahrerinnen. Obwohl die Halbschranke geschlossen war und das Verkehrssignal Rot zeigte, fuhr der 22-Jährige aus bislang unbekannten Gründen dennoch auf den Bahnübergang und kollidierte mit dem Regionalzug, der auf dem Weg von Hannover nach Nienburg war. Der Aufprall war so stark, dass der Pkw mit dem Zug verkeilte und mehrere Hundert Meter mitgeschleift wurde, bevor er zum Stehen kam. Alle drei Insassen des Autos verloren dabei ihr Leben.

Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich 38 Passagiere und vier Bahnmitarbeiter im Regionalzug. Eine Person erlitt leichte Verletzungen. Für die Bergungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme musste die Bahnstrecke in Richtung Bremen für mehrere Stunden gesperrt werden.

Der Vorfall zeigt erneut, wie wichtig es ist, Bahnübergänge und Verkehrssignale zu respektieren und aufmerksam zu sein. Unfälle an Bahnübergängen sind oft besonders schwerwiegend, da sie nicht nur die Insassen der beteiligten Fahrzeuge, sondern auch die Passagiere im Zug gefährden. Die Polizei mahnt daher zu erhöhter Vorsicht im Straßenverkehr und appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, sich an die geltenden Verkehrsregeln zu halten.


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Tarifeinigung im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen erzielt

Streikende in Hannover ziehen in einem Sternmarsch zum Neuen Rathaus
Nach verschiedenen Streikaktionen ist eine Einigung für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst erzielt © Ulrich Stamm

Beschäftigte erhalten Inflationsausgleichszahlung und Einkommenserhöhung

BERLIN.

In der Tarifrunde für die rund 2,5 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen haben die Tarifparteien in der Nacht vom 22. auf den 23. April 2023 in Potsdam eine Einigung erzielt.

Das Tarifergebnis sieht eine steuer- und abgabenfreie Inflationsausgleichszahlung von 3.000 Euro für die Beschäftigten vor. Ab Juni 2023 werden 1.240 Euro netto ausgezahlt, gefolgt von monatlichen Zahlungen in Höhe von je 220 Euro netto von Juli 2023 bis Februar 2024. Ab dem 1. März 2024 steigen die Einkommen der Beschäftigten um einen Sockelbetrag von 200 Euro plus 5,5 Prozent.

Studierende, Auszubildende und Praktikantinnen und Praktikanten erhalten im Juni 2023 eine Inflationsausgleichszahlung von 620 Euro sowie monatlich 110 Euro netto von Juli 2023 bis Februar 2024. Ab März 2024 werden die Ausbildungsentgelte um 150 Euro erhöht. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 24 Monaten bis zum 31. Dezember 2024.

Der Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Werneke, erklärt, dass die Entscheidung, den Kompromiss einzugehen, an der Schmerzgrenze lag.

Positiv sei jedoch, dass die tabellenwirksame Erhöhung ab März 2024 eine Steigerung von bis zu 16,9 Prozent bedeuten würde, was für die meisten Beschäftigten eine Erhöhung von über 11 Prozent bedeute. Ver.di fordert nun die Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten.

Es gibt jedoch auch Kritikpunkte am Tarifergebnis, darunter die lange Laufzeit und die späte tabellenwirksame Erhöhung. Der geforderte Mindestbetrag sei mit den Arbeitgebern nicht machbar gewesen.

Allerdings konnten in den Verhandlungen einige Verbesserungen gegenüber der Schlichtungsempfehlung erzielt werden, wie die Abwehr von Sonderopfern für Beschäftigte im Gesundheitsbereich und bei Sparkassen sowie die Verlängerung der Regelung zur Übernahme der Auszubildenden.

Eine Mitgliederbefragung zum Tarifergebnis wird von ver.di gestartet. Die Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst entscheidet am 15. Mai 2023 endgültig.

Berechnungsbeispiele: 

Eine Erzieherin (in Entgeltgruppe S8a/Stufe 6) mit derzeit 3.979,52 Euro brutto Monatseinkommen erhält beispielsweise ab 1. Januar 2023 bis 30. Juni 2023 1.240 Euro netto Inflationsausgleichsgeld; vom Juli 2023 bis Februar 2024 monatlich 220 Euro netto mehr. Ab 1. März 2024 erhält sie 4.409,39 Euro als monatliches Bruttogehalt; das heißt 429,87 Euro (10,8 Prozent) mehr.

Ein Müllwerker (in Entgeltgruppe EG3/Stufe3) mit derzeit2.660,65 Euro monatlichem Bruttogehalt erhält ab 1. Januar 2023 bis 30. Juni 2023 1.240 Euro netto Inflationsausgleichsgeld; vom Juli 2023 bis Februar 2024 monatlich 220 Euro netto mehr. Ab 1.März 2024 erhält er 3.017,99 Euro als monatliches Bruttogehalt; das heißt 357,34 Euro (13,4 Prozent) mehr. 

Eine Pflegefachkraft (in Entgeltgruppe P8/Stufe 4) mit derzeit 3.448,44 Euro monatlichem Bruttogehalt erhält ab 1. Januar 2023 bis 30. Juni 2023 1.240 Euro netto Inflationsausgleichsgeld; vom Juli 2023 bis Februar 2024 monatlich 220 Euro netto mehr. Ab 1. März 2024 erhält sie 3.849,10 Euro monatliches Bruttogehalt; das sind 400,66 Euro mehr (11,6 Prozent). 


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Linden-Nord: Sauberkeitsoffensive von „Hannover sauber!“ zeigt Wirkung

v.l. Philipp Hellberg vom Limmern Labor, Mathias Quast, Leider der Stadtreinigung und Dr. Axel von der Ohe, erster Stadtrat und und Finanz- und Ordnungsdezernent der Landeshauptstadt Hannover. © aha Abfallwirtschaft Region Hannover
v.l. Philipp Hellberg vom Limmern Labor, Mathias Quast, Leider der Stadtreinigung und Dr. Axel von der Ohe, erster Stadtrat und und Finanz- und Ordnungsdezernent der Landeshauptstadt Hannover. © aha Abfallwirtschaft Region Hannover

Fortführung der Maßnahmen: Saubere Straßen und weniger Lärm

HANNOVER.

ie Sauberkeitsoffensive der Stadtreinigung von aha, die im Jahr 2022 in Linden-Nord gestartet wurde, hat zu einer Verbesserung der Situation im Stadtteil geführt. Die erhöhte Präsenz von Polizei und Ordnungsdienst, Kontrollen und zielgruppenorientierte Kommunikation haben ebenfalls dazu beigetragen. Das „Kollektiv17“ hat ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der Situation gespielt. Die Stadtreinigung und der städtische Ordnungsdienst haben gemeinsam mit der Bürgerinitiative und Szenekenner „Kollektiv17“ eine Aktion auf dem Küchengartenplatz organisiert, um die Menschen für Stadtsauberkeit, Lärmschutz und Gewaltprävention zu sensibilisieren.

Durch die gemeinsamen Streifen des Ordnungsdienstes und der Polizei, abgestimmte Einsatzpläne sowie die Ausweitung der Präsenz des städtischen Ordnungsdienstes an den Wochenenden, konnte die Situation in Linden-Nord weiter verbessert werden. An den Aktionsständen auf dem Küchengartenplatz konnten Interessierte ein buntes Programm aus Information und Unterhaltung erleben.

Die Stadtreinigung hat im Rahmen der Aktion drei neue Abfallbehälter auf dem Platz installiert und weitere Abfallbehälter mit kunstvoll gestalteten Motiven und klaren Botschaften an zentralen Plätzen und Straßen in Linden-Nord aufgestellt. Aufgesprühte, orangefarbene Fußspuren weisen den Weg zu den neuen Abfallbehältern. Um spontan aktiv zu werden und sauber zu machen, gibt es im Bezirk umfunktionierte Streugutkisten, die sogenannten „Flexi-Care-Bleche“, ausgestattet mit Kehrblech und Müllsäcken. Die Idee der Kisten wurde vom „Kollektiv17“ in Zusammenarbeit mit der Stadtreinigung von aha entwickelt und von lokalen Künstlerinnen und Künstlern gestaltet.

Das Teilprojekt „Sauberkeit“ der Arbeitsgruppe Sicherheit und Ordnung der Stadtverwaltung Hannover wurde federführend von aha betreut und konnte erfolgreich die Ideen und das Engagement des „Kollektiv17“, der engagierten Einwohnerinnen und Einwohner sowie der städtischen Fachbereiche Umwelt und Stadtgrün und Stadtentwässerung für eine Verbesserung der Stadtsauberkeit bündeln.


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Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat

SoVD Hannover-Süd feierte schon mal den Mai

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Die süßen Drei: Die Zuckerwatte vereint die Bezirksratsmitglieder Ellen Maschke-Schffler (CDU), Dirk Battke (SPD) und Nico Köster (Linke).

Der Ortsverband des SoVD (Sozialverband Deutschland) Hannover-Süd lud am heutigen Sonnabend-Nachmittag zu einem Maifest in den Nachbarschaftstreff Mittelfeld. Zwar dauerte es noch ein paar Tage, bis der Mai tatsächlich gekommen ist. Das Datum war jedoch gut gewählt, denn der Wettergott schickte tolles frühsommerliches Wetter. Gerade richtig für eine Bratwurst und eine Maibowle oder eine Tasse Kaffee mit Kuchen unter freiem Himmel. Für den musikalischen Rahmen sorgte Enno Raphael mit seinem Schifferklavier.

Ortsverbandschef Dirk Battke konnte an diesem Nachmittag auch einige Vertreter aus der Politik unter den Gästen begrüßen. Eine Reihe von Bezirksratsmitglieder von CDU, den Grünen, der SPD und der Einzelvertreter der Linken schauten ebenso vorbei wie der Regionsabgeordnete Angelo Alter (SPD). Alter hatte eine interessante Nachricht mitgebracht. Die Region Hannover will demnächst eine Kampagne gegen Altersarmut starten und dafür werben, Rechtsansprüche aus der Grundsicherung auch wahrzunehmen. Angelo Alter: „Das ist kein Betteln um Almosen, sondern der Staat gibt etwas für die Lebensleistung der Menschen zurück.“

Arzneimittelengpässe gefährden Sicherheit von Patientinnen und Patienten

Abstimmung während einer Versammlung der Ärztekammer Niedersachsen © Nancy Heusel
Abstimmung während einer Versammlung der Ärztekammer Niedersachsen © Nancy Heusel

Ärztekammer Niedersachsen fordert effektive Maßnahmen, um Engpässe zu beseitigen

HANNOVER.

Die Ärztekammer Niedersachsen hat das Bundesgesundheitsministerium aufgefordert, effektive Maßnahmen gegen die immer größer werdenden Arzneimittelengpässe zu ergreifen, um die Sicherheit von Patientinnen und Patienten zu gewährleisten. Bei ihrer Sitzung am 22. April 2023 forderten die Mitglieder der Kammerversammlung deshalb eine Priorisierung der Bekämpfung von Lieferengpässen bei Arzneimitteln.

Aktuell gibt es bei fast 500 Medikamenten Lieferengpässe, wie die Datenbank des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) dokumentiert. Besonders betroffen seien Antibiotika, Krebsmedikamente und Herz-Kreislauf-Medikamente.

Die Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, Dr. med. Martina Wenker, und Vizepräsidentin Dr. med. Marion Charlotte Renneberg kritisieren, dass bei fehlenden Medikamenten oft nur weniger wirksame Ersatzpräparate angeboten werden können, die auch nicht immer vertragen werden.

Die Kammerversammlung fordert deshalb das Bundesgesundheitsministerium auf, die Lieferwege transparent zu gestalten, Produktionsstätten in Europa zu fördern und Reserven aufzubauen und vorzuhalten. Die Delegierten verabschiedeten einstimmig eine Resolution, in der sie das Bundesgesundheitsministerium auffordern, Maßnahmen gegen den Medikamentenengpass zu priorisieren.

Die Zahl der Engpässe bei Medikamenten ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Besonders betroffen sind Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen und Antibiotika, aber auch Asthma- sowie Cortison-Präparate.

Der Interessenverband Pro Generika nennt auch Herz-Kreislauf-Medikamente, Schmerzmittel und Antidepressiva, die immer wieder knapp werden. Der monatelange Mangel an Fiebersäften und Antibiotika war bis dato in dieser Form unbekannt – allein dieses Merkmal sollte das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) dazu bewegen, sich der Beseitigung dieser Engpässe zuerst zuzuwenden, so die Kammerversammlung.

Die Versorgungsengpässe bei Arzneimitteln gefährden die Sicherheit der Patientinnen und Patienten. Die Ärztekammer Niedersachsen fordert deshalb effektive Maßnahmen, um diese Engpässe zu beseitigen und die Versorgung der Patientinnen und Patienten mit den benötigten Medikamenten sicherzustellen. Eine Priorisierung der Bekämpfung von Lieferengpässen bei Arzneimitteln ist dabei dringend geboten.


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Im Kultur-Bubble wurde es ganz schön heiß

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Jörg Kölling (l.) mit einem Teil seines Teams, die für das Städtoskoop-Programm in Döhren zuständig sind

HANNOVER. Manche mögens heiß: Für sie wäre die Kulturblase des Städtoskoops auf dem Fiedelerplatz am heutigen Sonnabend (22. April) gerade richtig gewesen. Die Sonne strahle auf die aufgeblasene Plastikhülle, während im Innern ein Kreativ-Workshop zum Thema Chor und Singen durchgeführt wurde. Da stand so einigen Liederfreunden der Schweiß auf der Stirn. Das offene Singen war nur ein Teil des Angebotes des Tages. Für den Abend ist ab 19:30 Uhr noch ein inklusives Konzert angekündigt und am morgigen Sonntag geht es um 11 Uhr mit Afro-Soul weiter.

Senior aus Hannover-Vahrenwald wohlauf angetroffen 

Zwei Polizeistreifenwagen - Symbolfoto für Polizeieinsatz
Polizeifahrzeug -Symbolfoto © Ulrich Stamm

Die Polizei Hannover bedankt sich für Ihre Mithilfe

HANNOVER.

Mithilfe einer Öffentlichkeitsfahndung hat das Polizeikommissariat Hannover-Nordstadt seit Donnerstag, 20.04.2023, nach einem 78 Jahre alten Senior gesucht. Dieser verließ am Donnerstagabend seine Wohnung im hannoverschen Stadtteil Vahrenwald und kehrte nicht dorthin zurück.

Am gestrigen Abend, 21.04.2023, konnte der Senior gegen 20 Uhr im Bereich Hemmingen wohlauf angetroffen werden. Die Polizei übergab den 78-Jährigen seinen Angehörigen.

Die Polizei bedankt sich bei allen Hinweisgeberinnen und -gebern für ihre Unterstützung.


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