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Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 28.März 2023

Indizes vom 27.03.2023
Indizes vom 27.03.2023 © finanzen.net

Marktberichte der Börse Frankfurt

FRANKFURT/MAIN.

Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Montag einen Teil ihrer Verluste vom Freitag wettgemacht. Unterstützend wirkte einmal mehr die New Yorker Wall Street. Dort hatte der Dow Jones bereits vor dem Wochenende nach anfänglichen Verlusten zur Erholung angesetzt und legte zum Wochenbeginn noch etwas weiter zu.

Während die Nachricht von der Übernahme der kollabierten Silicon Valley Bank in den USA das Risiko einer weiteren Eskalation der Bankenkrise milderte, habe der Ifo-Index für Vertrauen der Anleger in die deutsche Wirtschaft gesorgt, kommentierte Marktanalyst Jochen Stanzl von CMC Markets.

Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) schloss mit einem Plus von 0,82 Prozent auf 4164,62 Zähler, nachdem der Leitindex der Euroregion am Freitag 1,82 Prozent verloren hatte. In Paris gewann der CAC 40 am Montag 0,90 Prozent auf 7078,27 Punkte. Der britische FTSE 100 zog um 0,90 Prozent auf 7471,77 Punkte an.

Für Clifford Bennett vom Broker ACY Securities bleiben die jüngsten Turbulenzen im Bankensektor der USA und in der Schweiz ein Beweis für „den anhaltenden und wachsenden Druck auf das Bankensystem in den großen westlichen Volkswirtschaften.“ Dabei sei im gegenwärtigen Klima keines der Institute „immun“, warnte er.

Zum Wochenstart beruhigte sich die Lage auch für die europäischen Banken. Der Stoxx Europe 600 Banks zählte mit plus 1,4 Prozent zu den größten Gewinnern unter den Branchen. Die Branchenvertreter im EuroStoxx 50 schlugen sich zum Teil noch besser: So legten ING, BBVA, Santander und BNP Paribas zwischen 1,8 bis 2,6 Prozent überdurchschnittlich zu.

Das stärkste Anlegerinteresse zogen aber in Europa Pharmawerte auf sich. Der Branchenindex (STOXX EU600 Health Care) stieg um 1,9 Prozent. Positive Nachrichten aus der Schweiz stützten: An der Züricher Börse gewannen die Aktien von Novartis nach einem Studienerfolg mit dem Brustkrebsmedikament Kisqali 7,7 Prozent und sprangen so auf den höchsten Stand seit Anfang Februar. Eine Zulassung als ergänzende Brustkrebstherapie würde das Marktpotenzial deutlich vergrößern, schrieb Analyst Damien Choplain am Morgen in seiner ersten Reaktion. Analyst Peter Welford von Jefferies sprach von einem „klinisch bedeutsamen Nutzen für eine breite Bevölkerungsgruppe“ und sieht eine 6-Milliarden-Dollar-Marktchance.

(Quelle: finanzen.net)


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Susanna Zapreva verlässt enercity

Dr. Susanna Zapreva
Dr. Susanna Zapreva © enercity / Franz Bischof

Zapreva: „Strategische Weichen für erfolgreiche Zukunft der enercity sind gestellt“

HANNOVER.

Enercity, einer der führenden Energiedienstleister in Deutschland, wird zum Jahresende eine bedeutende Veränderung erleben.

Die Vorsitzende des Vorstands Dr. Susanna Zapreva wird das Unternehmen verlassen und in den Vorstand des größten börsennotierten Energieunternehmens Österreichs, der Verbund AG, wechseln.

Unter der Führung von Dr. Zapreva hat die enercity AG in den letzten acht Jahren eine beeindruckende Leistung erbracht und sich nachhaltig als einer der führenden Energiedienstleister in Deutschland aufgebaut.

Die enercity AG hat ihr Konzern-EBIT im Vergleich zu 2016 schnell verdreifacht und einen Umsatz von 8,1 Milliarden Euro erzielt.

Anja Ritschel, Aufsichtsratsvorsitzende der enercity AG, bedankt sich im Namen des gesamten Aufsichtsrates bei Dr. Ritschel betont, dass die Kundenorientierung unter der Führung von Dr. Zapreva eine neue Bedeutung gewonnen hat und dass sie ihren Weggang sehr bedauern.

Dr. Zapreva bedankt sich beim Aufsichtsrat der enercity, insbesondere bei Anja Ritschel, für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Sie freut sich darauf, die neuen Aufgaben in Wien anzugehen, betont jedoch auch, dass es ihr große Freude bereitet hat, gemeinsam mit dem enercity-Team die strategischen Weichen für die erfolgreiche Zukunft von enercity richtig zu stellen.

Bis zum Jahresende wird Dr. Zapreva ihre Tätigkeit bei der enercity AG mit vollem Einsatz ausüben. Die Entscheidung über ihre Nachfolge wird der Aufsichtsrat der enercity AG zu gegebener Zeit bekanntgeben.

Die enercity AG ist zuversichtlich, dass sie auch in der Zukunft eine führende Rolle im Energiesektor spielen wird und dass die strategischen Weichen für eine erfolgreiche Zukunft bereits gestellt sind.


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Energiewende in Niedersachsen: Minister Meyer besucht Tennet-Netzleitstelle

Strommasten
Strommasten © Ulrich Stamm

„Wir brauchen Milliarden-Investitionen in den Netzausbau“

LEHRTE.

Der Netzausbau ist entscheidend für die Energiewende in Deutschland und den Übergang zu einer vollständig auf erneuerbaren Energien basierenden, klimaschützenden Energieversorgung. Niedersachsens Energie- und Klimaschutzminister, Christian Meyer, besuchte am Montag (27.März 2023) die Netzleitstelle des Stromübertragungsnetzbetreibers Tennet in Lehrte, um die technischen und genehmigungsrechtlichen Herausforderungen des Netzausbaus zu untersuchen.

Minister Meyer betonte, dass der Netzausbau eine Schlüsselrolle bei der erfolgreichen Umsetzung der Energiewende und der ambitionierten Ausbauziele der erneuerbaren Energien spielt. Neben dem Ausbau von Wind- und Solaranlagen muss auch die Infrastruktur, einschließlich der Übertragungs- und Verteilnetze, ausgebaut werden, um die Offshore-Windenergie und den an Land produzierten Wind- und Sonnenstrom effektiv nutzen und intelligent transportieren zu können. Dies erfordere schnellere Planungs- und Genehmigungsprozesse.

Die EU-Notfallverordnung soll den Bau von Windrädern und den Netzausbau beschleunigen sowie Verfahren vereinfachen und verkürzen. Die Taskforce Energiewende, die von der Landesregierung eingerichtet wurde, wird sich intensiv mit dem Netzausbau beschäftigen.

Minister Meyer begrüßt die Überlegungen der niederländischen und deutschen Regierung zur Übernahme des deutschen Tennet-Stromnetzes durch die Bundesrepublik. Er betonte jedoch auch, dass der Erhalt der Arbeitsplätze bei einer Übernahme wichtig sei. Die Energiewende erforderte insgesamt Milliardeninvestitionen in die Netze.

Tennet ist einer der führenden europäischen Netzbetreiber in den Niederlanden und Deutschland und betreibt 24.500 Kilometer Hoch- und Höchstspannungsleitungen. Das deutsche Tennet-Gebiet ist das flächenmäßig größte der vier hiesigen Betreiber und reicht im Nord-Süd-Korridor von der Nordsee bis zur österreichischen Grenze.

Tennet ist mit Abstand der Stromübertragungsnetzbetreiber in Niedersachsen und bislang für sämtliche Offshore-Netzanbindungen aus der Nordsee verantwortlich.


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Die Herrenhäuser Gärten starten in die Saison 2023

Herrenhäuser Gärten - Luftbild
Herrenhäuser Gärten - Luftbild © Ulrich Stamm

Am 1. April beginnt die Sommersaison in den Herrenhäuser Gärten

HANNOVER.

Am 1. April beginnt die Sommersaison in den Herrenhäuser Gärten: Die Öffnungszeiten werden wieder ausgeweitet und die Wasserspiele im Großen Garten springen wieder täglich. Auch der Info-Pavillon beendet die Winterpause und bietet täglich von 10 bis 18 Uhr Schönes und Nützliches für den eigenen Garten sowie Pflanzen und ausgefallene Geschenkideen für jeden Anlass.

Prachtvolle Frühjahrsblüher

Mit gut 145.000 im vergangenen Herbst gesetzten Pflanzen entfaltet sich jetzt wieder eine bunte Blütenpracht in den Schmuckbeeten der Herrenhäuser Gärten – kunstvoll komponiert, nach Plan gepflanzt und liebevoll gepflegt. Die ersten Narzissen, Hyazinthen und Kaiserkronen blühen bereits, Tulpen in vielen Farben und Formen folgen in Kürze. Im Berggarten, in dem „Paradies“ genannten Gartenteil, hat die Magnolienblüte begonnen und bietet strahlend weiße Blickfänge. Es grünt und blüht überall, jede Woche lassen sich neue Motive und frisch erblühte Pflanzen entdecken.

Fotoausstellung im Berggarten

Noch bis Ende April sind im Subtropenhof des Berggartens die schönsten Garten- und Naturfotos der Welt zu sehen, gekürt im Wettbewerb „International Garden Photographer of the Year“.

Bauzaun als Ausstellungsfläche

Eine Dauerausstellung am Bauzaun zeigt anhand zahlreicher Bilder, was die Besucher*innen im neuen Ausstellungshaus erwartet. Am Standort des alten Kanarenschauhauses entsteht ein dreiteiliges Gebäude für Pflanzen der Kanaren, wechselnde Ausstellungen und die tropische Riesenseerose. Im Winter werden als zusätzliche Attraktion Schmetterlinge Einzug halten.

Neue Ausstellung im Museum

Auch das Museum Schloss Herrenhausen ist ab April wieder täglich geöffnet. Im Westflügel widmet sich die neue Sonderausstellung „Natur ist Kultur“ dem Verhältnis des Menschen zur Natur. Dies Ausstellung ist ab 2. April zu sehen.

Öffnungszeiten und Preise

Im April öffnen der Große Garten und der Berggarten täglich von 9 bis 19 Uhr, letzter Einlass ist um 18 Uhr. Die Wasserspiele im Großen Garten springen täglich von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen nachmittags schon ab 14 Uhr. Der Infopavillon ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das Museum Schloss Herrenhausen samt Schloss-Shop öffnen von 11 bis 18 Uhr.

Der Eintritt für die Gesamtkarte (Großer Garten, Berggarten und Museum) beträgt 8 Euro, ermäßigt 5 Euro. Kinder unter 12 Jahren haben freien Eintritt. Im Berggarten beträgt der Eintritt 3,50 Euro, ermäßigt 1,50 Euro. Alle Preise und Ermäßigungen sind unter herrenhausen.de zu finden.


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Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat

Feuerwehr – Katastrophenschutzübung 2023

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© Foto: Bildquelle Feuerwehr Hannover - Katastrophenschutzübung 2023

Übungsszenario: langanhaltender Stromausfall

HANNOVER. Am Sonnabend (25.03.) hat die diesjährige Katastrophenschutzübung der Feuerwehr der Landeshauptstadt Hannover stattgefunden. Als Übungsszenario wurde ein langanhaltender Stromausfall und damit verbunden die Notwendigkeit der Kraftstoffversorgung der Einheiten von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katstrophenschutz sowie von wichtigen Einrichtungen der kritischen Infrastruktur angenommen. Für eine derart komplexe Einsatzlage besteht bei der Feuerwehr Hannover als zuständige Katastrophenschutzbehörde seit längerem eine dezidierte Einsatzplanung, welche auch regelmäßig auf Aktualität überprüft wird. Nun konnte diese theoretische Planung erstmalig praktisch unter Einbindung aller erforderlichen Komponenten erprobt werden. Die bei der Übung erfolgte praktische Erprobung wird nun ausgewertet. Die aus der Übungsauswertung gewonnenen Erkenntnisse werden in die Einsatzplanung einfließen. So kann das bestehende Konzept durch die gewonnenen Erfahrungen sukzessive noch weiter optimiert werden.

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Bildquelle Feuerwehr Hannover – Katastrophenschutzübung 2023

Südstadt: Einbruch in Möbelgeschäft-Täter klauen Transporter

Blaulicht Polizeimotorrad - Symbolfoto
Blaulicht Polizeimotorrad - Symbolfoto © Ulrich Stamm

Die Polizei Hannover bittet um Ihre Mithilfe und sucht Zeugen!

HANNOVER.

In den frühen Morgenstunden des 26.03.2023 sind unbekannte Täter in ein Möbelgeschäft in der Jordanstraße in der Südstadt Hannovers eingebrochen. Die Täter beluden einen zum Geschäft gehörenden Transporter mit Einrichtungsgegenständen und entkamen mit diesem. Die Polizei sucht nun Zeugen des Vorfalls und den entwendeten VW Crafter.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand des Polizeikommissariats (PK) Hannover-Südstadt brachen mehrere Täter am Sonntagmorgen gegen 03:00 Uhr in den Einrichtungsmarkt an der Jordanstraße ein. Dort versuchten sie, einen Tresor aufzubrechen, was ihnen misslang. Als mutmaßliche Ersatzhandlung beluden die Täter dann einen zum Markt gehörenden VW Crafter mit Möbeln und entkamen gegen 07:00 Uhr mit diesem. Durch den Einbruchdiebstahl entstand ein Gesamtschaden von circa 40.000 Euro.

Die Polizei sucht nun Zeugen. Wer hat innerhalb des Tatzeitraums im Bereich der Jordanstraße verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer hat einen schwarzen VW Crafter mit hannoverschen Kennzeichen, auf dessen Seite ein Aufdruck in Form eines roten Sofas ist, gesehen? Mögliche Zeugen werden gebeten, sich beim PK Hannover-Südstadt unter der Telefonnummer 0511 109-3217 zu melden.


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Radio Hannover – die Stimme der Stadt © Radio Hannover

GALERIA-Gläubiger stimmen Insolvenzplan zu

GALERIA
GALERIA ©galeria.de

Der Weg in eine erfolgreiche Zukunft ist frei

ESSEN.

In den Essener Messehallen hat heute die Gläubigerversammlung der GALERIA Karstadt Kaufhof GmbH stattgefunden. Dem vorgelegten Insolvenzplan haben die Gläubiger zugestimmt. Damit ist für GALERIA der Weg frei, das Warenhausgeschäft in Deutschland im Rahmen des neuen Konzepts fortzuführen.

Eingeladen hatte das Amtsgericht Essen. Die Gläubiger hatten vor der Abstimmung im Rahmen eines Berichts- und Erörterungstermins die Möglichkeit, Fragen an das GALERIAManagement, den Generalbevollmächtigten Arndt Geiwitz und den Sachwalter Dr. Frank Kebekus zu stellen und Anmerkungen vorzubringen.

Arndt Geiwitz, Generalbevollmächtigter von GALERIA, äußert sich positiv: „Die große Zustimmung der Gläubiger zeigt das Vertrauen in das neue Warenhauskonzept. Der Sanierungsplan und damit das Konzept vom Warenhaus der Zukunft geben GALERIA Karstadt Kaufhof beste Chancen für eine Rückkehr in die Erfolgsspur. Entscheidend ist, dass es gleichermaßen zügig wie konsequent durch das Management und den Eigentümer umgesetzt wird.“

Prägend für GALERIA wird die Fokussierung auf chancenreiche Standorte und sinnvolle Flächen sein, ein schneller Umbau aller Filialen in drei Jahren, Investitionen und Digitalisierung und die IT-Prozesslandschaft, effiziente wie schnelle Prozessabläufe, mehr Shop in Shop, ergänzende Angebote sowie insbesondere eine größere Lokalisierung mit mehr Verantwortung in den Regionen.

Das Vertrauen der Gläubiger in das neue Konzept ist gerechtfertigt. Schon jetzt zeigen sich in den Pilot-Filialen erste Erfolge. Hier wurde investiert und das neue Verständnis vom Warenhaus der Zukunft in die Praxis umgesetzt.

Sachwalter Dr. Frank Kebekus: „Jedem Beteiligten ist bewusst, dass die Zustimmung für die Gläubiger kein einfacher Schritt war. Der Verzicht ist groß und viele Beteiligte Mitarbeitende, Vermieter, Lieferanten und zahlreiche weitere Gläubigergruppen – leisten ihren Anteil, um dem Warenhaus in Deutschland eine gute Ausgangsbasis zu ermöglichen. Deswegen bedanke ich mich ausdrücklich für das klare Votum.“ Dies gelte umso mehr, da eine Ablehnung katastrophal geworden wäre: die Stilllegung des Geschäftsbetriebs, die Schließung aller Filialen, die Kündigung aller Mitarbeitenden. „Mit ihrer überwältigenden Zustimmung senden die Gläubiger ein positives Signal an alle zukünftigen Galeria-Standorte mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einen unmissverständlichen Auftrag an das Management und den Eigentümer.“, so Kebekus.

Der Insolvenzplan bedarf zu seiner Wirksamkeit noch der formellen Bestätigung durch das Amtsgericht Essen. Zur Befriedigung der Gläubiger stehen anschließend 50 Mio. Euro zur Verfügung. Auch wird der GALERIA-Gesellschafter dann seine Zusage einlösen, die Sanierung des Unternehmens mit Investitionen von bis zu 200 Mio. Euro zu unterstützen. Das Insolvenzverfahren soll noch im Laufe des ersten Halbjahres 2023 beendet werden.


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Stadtreporter.de © Stadtreporter.de

aha: Müllabfuhrtermine ändern sich zu Ostern

Wertstoffhof
Wertstoffhof © aha Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover

Vor Ostern: Vorgezogene Abfuhr von Abfällen und Wertstoffen – Nach Ostern: Alle Abfuhrtermine verschieben sich um einen Tag nach hinten

REGION HANNOVER.

Die Abfuhr von Abfällen und Wertstoffen verschiebt sich an den Osterfeiertagen. Um eine verlässliche Abhol-Regelung anbieten zu können, zieht die Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) wie im vergangenen Jahr in der Woche vor Karfreitag, 7. April, die Abholung der Abfälle und Wertstoffe vor. Ab Ostermontag verschiebt sich die Abholung der Abfälle und Wertstoffe um jeweils einen Tag nach hinten. 

Die Touren der Müllabfuhr starten in der Woche vor Ostern bereits am Samstag, den 1. April. Der Müll vom Montag, 3. April wird bereits am Samstag, 1. April abgeholt. Die weiteren Touren in dieser Woche verschieben sich jeweils um einen Tag nach vorne: von Dienstag auf Montag, von Mittwoch auf Dienstag sowie von Donnerstag auf Mittwoch. Die Abholung von Freitag, 7. April (Karfreitag) erfolgt bereits am Donnerstag.

Die Abfuhrtermine in der Woche ab Ostermontag, 10. April, verschieben sich jeweils um einen Tag nach hinten, einschließlich Samstag, 15. April.

Diese Regelungen beziehen sich auch auf die Abholung der Wertstoffe im Umland der Region Hannover durch die RMG Rohstoffmanagement GmbH.

Die Deponien und Wertstoffhöfe bleiben Karfreitag und Ostermontag geschlossen. Auch die Service-Hotline und die Gebühren-Hotline sind nicht besetzt.


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Schmedes – Blumen und Grün © Schmedes-Blumen und Grün

Mellendorf: 15-Jährige tatverdächtige Räuber verhaftet

Handschellen - Verhaftung durch die Polizei
Festnahme - Symbolfoto © Polizei Hannover

Ermittlungserfolg der Polizei Hannover

MELLENDORF/HANNOVER.

Am 27.02.2023 haben zwei Jugendliche in Mellendorf einen 14-Jährigen ausgeraubt. Die Polizei ermittelte zwei 15 Jahre alte Tatverdächtige. Das Amtsgericht Hannover ordnete die Untersuchungshaft für die beiden Jugendlichen an.

Am Morgen des 27.02.2023 wurde ein 14-Jähriger durch zwei in etwa Gleichaltrige zu einem Teich an der Ortsriede in Mellendorf gelockt und dort ausgeraubt. Die beiden Täter schlugen und traten auf ihn ein und verletzten ihn oberflächlich mit einem Messer. Sie entrissen dem Verletzten seine Jacke und eine Bauchtasche und filmten die Tat mit dem Smartphone. In den Tagen nach der Tat wurde der 14-Jährige über soziale Netzwerke weiter massiv bedroht.

Die mit dem Fall betraute Ermittlungsgruppe identifizierte zwei 15-Jährige aus Neustadt am Rübenberge als Tatverdächtige, ordnete die Online-Profile, von denen die Bedrohungen ausgingen, den beiden zu und kam in den Besitz des Videos der Tat. Nach Anregung durch die Staatsanwaltschaft Hannover ordnete das Amtsgericht Hannover die Untersuchungshaft aufgrund einer Verdunklungsgefahr an. Die beiden Tatverdächtigen sind mittlerweile festgenommen und in Haft.


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Region Hannover mit positivem Gesamtergebnis von fast 24 Millionen Euro im Haushaltsjahr 2022

Steffen Krach
Regionspräsident Steffen Krach © Ulrich Stamm

Bund und Land unterstützen finanziell und federn somit Krisen ab

REGION HANNOVER.

Die Region Hannover schließt das Haushaltsjahr 2022 mit einem positiven Gesamtergebnis von fast 24 Millionen Euro ab. Dies ist ein beachtlicher Erfolg, denn die Verwaltung hatte mit einem Minus von knapp 73 Millionen Euro geplant.

Regionspräsident Steffen Krach betont, dass das Ergebnis deutlich besser als erwartet ist und auf einmalige Effekte zurückzuführen ist. Darüber hinaus trug eine disziplinierte, restriktive Mittelbewirtschaftung auf der Ausgabenseite zu diesem guten Ergebnis bei. Allerdings ist eine dauerhafte Trendwende noch nicht erreicht, und es besteht weiterhin Bedarf an kontinuierlicher Konsolidierung.

Finanzdezernentin Cordula Drautz berichtet, dass Bund und Land nach dem Haushaltsbeschluss Unterstützung signalisiert haben, die zu Mehreinnahmen in Höhe von insgesamt 104 Millionen Euro führten. Der niedersächsische Nachtragshaushalt sorgt dafür, dass die Kreisschlüsselzuweisungen für die Region um 49 Millionen Euro höher ausfallen als geplant. Der ÖPNV-Erstattungsschirm von Land und Bund brachte zusätzliche Einnahmen in Höhe von 51 Millionen Euro ein, und die zusätzlichen Erstattungen der Unterkunftskosten für die aus der Ukraine geflüchteten Menschen belaufen sich auf rund 4 Millionen Euro. Bei der Regionsumlage gab es Mehreinnahmen von 3 Millionen Euro.

Das Gesamtergebnis von fast 24 Millionen Euro setzt sich aus dem ordentlichen Haushaltsergebnis mit einem Plus von 43 Millionen Euro und dem deutlich negativen Ergebnis in Höhe von gut 19 Millionen Euro zusammen. Der Hauptgrund für das negative Ergebnis war eine Sonderabschreibung auf das Klinikum Region Hannover in Höhe von fast 30 Millionen Euro. Regionspräsident Steffen Krach erklärt, dass die Situation beim Klinikum Region Hannover die Regionsfinanzen belastet und dass es notwendig ist, das Ergebnis des Klinikums zu verbessern, ohne dass die Gesundheitsversorgung in der Region darunter begründet. Mit der Medizinstrategie 2030 sei man auf dem richtigen Weg.

Die künftige finanzielle Lage der Verwaltung sei aufgrund der unsicheren gesamtwirtschaftlichen Situation schwer zu prognostizieren, sagt Cordula Drautz. Die Lieferengpässe und die Inflation machen sich deutlich im Haushalt der Region bemerkbar, beispielsweise durch gestiegene Bau- und Energiekosten. Regionspräsident Krach ergänzt, dass Bund und Land gefordert sind, verlässliche Rahmenbedingungen für die kommunale Haushaltsplanung zu schaffen. Es gibt derzeit nur eine Zusage für eine Teilerstattung der Kosten bei der Aufnahme von Geflüchteten.

Obwohl die Region Hannover im Jahr 2022 ein positives Gesamtergebnis erzielen konnte, hat sie ein Haushaltssicherungskonzept für die Jahre 2023 bis 2026 mit einem Konsolidierungsziel von 151 Millionen Euro aufgestellt.


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