Über 200 Schülerinnen und Schüler durften beim Zukunftstag im Erlebnis-Zoo Hannover einen Einblick in die Berufswelt eines Zoos bekommen. Tierpflege ist das erste Berufsbild, das einem in den Sinn kommt, wenn man an einen Zoo denkt. Doch der Zoo als Arbeitgeber ist viel mehr als das. In 18 Kleingruppen konnten die Schülerinnen und Schüler die verschiedensten Berufe kennenlernen und hinter die Kulissen des Zoos schauen.
Insgesamt arbeiten rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in verschiedenen Bereichen wie Zoologie, Technik, Gastronomie, Marketing, IT, Merchandising, Vertrieb, Kundenbetreuung und Verwaltung, um den rundum gelungenen Zoo-Tag für die Besucherinnen und Besucher zu ermöglichen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich nicht nur um das Wohl der über eine Million Besucherinnen und Besucher jährlich, sondern auch um das Wohl der 1.800 tierischen Bewohner von A wie Antilope bis Z wie Zebra. Es gibt weibliche und männliche Köche, Kassierer, Verkäufer, Biologen und Zoologen, Tierärzte, Juristen, Diplom-Betriebswirte, Servicekräfte, Reinigungsspezialisten, Veranstaltungskaufleute, Restaurantfachkräfte, Gärtner, Architekten, Elektriker und viele weitere Berufe, die für das Funktionieren des Zoos wichtig sind.
Die Schülerinnen und Schüler konnten bei ihrer Entdeckungsreise in die moderne Tierarztpraxis und in die Zoo-Gärtnerei schnuppern. Dort wurden Samen für bienenfreundliche Pflanzen in upgecycelte Milchtüten gesetzt. In der Technikzentrale mit Wasserwiederaufbereitung in Yukon Bay konnten die Schülerinnen und Schüler die modernen Technologien des Zoos kennenlernen. Auch die Zoo-Werkstatt und die Teams vom Hoflokal und der Parkgastronomie standen den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung. Beim Marketing konnten die Kinder sogar ihre eigene Zoo-Werbung kreieren.
Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff freute sich über das große Interesse der Schülerinnen und Schüler an dem Zoo und der Arbeit dort. Er hoffte, dass der Zukunftstag einige der Teilnehmenden für eine Ausbildung im Zoo begeistern konnte. Der Erlebnis-Zoo Hannover bietet eine breite Palette an Ausbildungsmöglichkeiten an. Aktuell kann man eine Ausbildung zum/zur Zootierpfleger/in, Koch/Köchin, Veranstaltungskaufmann/-frau, Elektroniker/in für Automatisierungs- sowie Betriebstechnik, Mechatroniker/in, Fachinformatiker/in für Systemintegration, Kaufmann/-frau für Büromanagement, Personaldienstleistungskaufmann/-frau, Fachmann/-frau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie, Fachkraft für Gastronomie und Fachmann/-frau für Systemgastronomie absolvieren.
Für den Zukunftstag 2024 können sich Schülerinnen und Schüler bereits vom 01. bis zum 20. November 2023 online über das Karriere-Portal auf www.erlebnis-zoo
Fußball und Pferderennen mit Hannover 96 und ROSSMANN
LANGENHAGEN/HANNOVER.
Fußball und Pferderennen – was auf den ersten Blick wie eine ungewöhnliche Kombination aussieht, ist in Hannover längst Tradition. Am 1. Mai 2023 laden der Hannoversche Rennverein e. V. und Hauptsponsor ROSSMANN zum großen 96-Renntag auf der Neuen Bult ein. Neben neun spannenden Pferderennen gibt es zahlreiche Aktionen rund um den Fußballverein Hannover 96, bei denen große und kleine Besucher auf ihre Kosten kommen.
Die Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm, bei dem die Schnittstelle zwischen Fußball und Pferderennen deutlich wird. So gibt es nicht nur Autogrammstunden mit der gesamten Mannschaft von Hannover 96, sondern auch ein Minitraber-Rennen, bei dem einige Spieler der „Roten“ in den Sulky steigen werden.
Die Sportstafette, bei der die Fans ihre Lieblingsspieler anfeuern können, hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der heimlichen Höhepunkte des Renntags entwickelt. Auch die kleinen Besucher kommen auf ihre Kosten: Eine Kindertombola und das große Kinderland laden zum Basteln, Toben und Spielen ein.
Neben den Fußballaktionen stehen natürlich auch die Pferderennen im Fokus. Besonders spannend dürfte der Große Preis von ROSSMANN sein, der mit einer Siegprämie von 25.000 Euro dotiert ist.
Das Rennen richtet sich an vierjährige und ältere Stuten und führt über eine Distanz von 1600 Metern. Mit neun Starterinnen ist das Feld gut besetzt, darunter auch einige Pferde aus dem Ausland. So wird beispielsweise Delida aus dem französischen Quartier von Philippe Decouz anreisen – die Stute gehört Fußballweltmeister Antoine Griezmann.
Auch Spanish Honey, die im Besitz von Carina Horn, der Ehefrau von 1. FC Köln Torwart Timo Horn, steht, wird an den Start gehen. Die deutschen Starterinnen Task und Yummylicous gelten als chancenreich.
Auch der Große Preis von Hannover 96 verspricht spannende Rennaction. Das Listenrennen richtet sich ebenfalls an vierjährige und ältere Stuten und führt über eine Distanz von 2000 Metern. Insgesamt zehn Kandidatinnen sind gemeldet, darunter auch Pferde aus Frankreich und Polen. Möwe, im Besitz von Schauspieler Florian Martens, und Narmada vom Gestüt Brümmerhof gelten als aussichtsreiche deutsche Starterinnen. Aber auch Valipolicella, Swoosh und Ability werden versuchen, den Sieg im Land zu halten.
In jedem Rennen wird außerdem das am besten herausgebrachte Pferd ausgezeichnet. Eine fachkundige Jury rund um den ehemaligen Jockey Filip Minarik nimmt die Prämierung vor. Dabei wird nicht nur das Aussehen der Tiere bewertet, sondern auch die Harmonie zwischen Pferd und Pferdeführer. Der Sponsor pferdewetten.de stellt für den auserkorenen Pferdepfleger pro Rennen eine Gewinnprämie von 100 Euro zur Verfügung.
Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat
Europas Aktienmärkte haben am Mittwoch ihre Vortagesverluste ausgeweitet. Enttäuschende Geschäftszahlen europäischer Konzerne sorgten für Zurückhaltung. Zudem sind mit dem Quartalsbericht der um ihr Überleben kämpfenden First Republic Bank in den USA die Risiken in der Bankenbranche ins Bewusstsein der Anleger zurückgekehrt. Gute Zahlen von Microsoft und der Google (Alphabet C (ex Google))-Mutter Alphabet (Alphabet A (ex Google)) hätten noch stärkere Verluste verhindert, hieß es am Markt.
Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50), der Leitindex der Eurozone, verlor 0,69 Prozent auf 4347,71 Punkte. Für den französischen CAC 40 ging es um 0,86 Prozent auf 7466,66 Punkte nach unten. Der britische FTSE 100 gab um 0,49 Prozent auf 7852,64 Zähler nach.
Trotz der soliden Vorgaben der beiden US-Technologieaktien schwächelte der europäische Technologiesektor; und zwar wegen hausgemachter Probleme. Die Branche litt unter der Schwäche des Schwergewichts ASML (ASML NV), dessen Aktien vor dem Hintergrund des enttäuschenden Ausblicks der niederländischen ASM International (ASMI) 1,3 Prozent einbüßten. ASMI selbst sackten um 7,5 Prozent ab. Zudem büßte das Papier des französischen Softwareentwicklers Dassault Systems (Dassault Systèmes) nach einer laut Analysten enttäuschenden Margenentwicklung im ersten Quartal 6,8 Prozent ein.
Nicht allzu gut kamen auch die Zahlen von Roche an. Stark gesunkene Einnahmen in der Corona-Diagnostik sorgten bei dem Schweizer Pharmakonzern im ersten Quartal für einen Umsatzrückgang. Die Aktie fiel um 2,6 Prozent.
Kering (Kering) vermochte nicht, an die Erfolge anderer Luxusunternehmen anzuknüpfen, was den Aktien ein Minus von 2,3 Prozent einbrockte. Der zuletzt mit Problemen bei seiner wichtigsten Marke Gucci kämpfende Luxusgüterkonzern war im ersten Quartal erneut schwächer gewachsen als erwartet.
Vinci (VINCI) dagegen überzeugte seine Anleger. Die Papiere stiegen um 2,5 Prozent, denn der Bau-, Energie- und Dienstleistungskonzern hatte im ersten Quartal vor allem dank einer weiteren Erholung des Flugverkehrs von der Corona-Krise kräftig zugelegt.
In London zogen Vodafone (Vodafone Group) um 3,3 Prozent hoch und profitierten von einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg. Wie diese aus Kreisen berichtete, hat der zum französischen Milliardär Xavier Niel gehörende Mobilfunkanbieter Iliad erneut Gespräche mit den Briten aufgenommen. Dabei gehe es um eine mögliche Übernahme einiger europäischer Geschäftsbereiche, hieß es. Dagegen büßten Teleperformance (SRTeleperformance) im französischen Leitindex 14 Prozent ein, denn hier informierte der Call-Center-Dienstleister, dass er die Bertelsmann-Beteiligung Majorel für drei Milliarden Euro übernehmen wolle.
Die Polizei Hildesheim bittet um Ihre Aufmerksamkeit und Hinweise | Zeugen gesucht!
HILDESHEIM.
Unbekannte treiben ihr Unwesen in Alfeld
In den späten Abendstunden des 25.04.2023 ist es in der Göttinger Straße, in 31061 Alfeld, zu mehreren Sachbeschädigungen gekommen.
Bisher unbekannte Täter trieben am Sonntagabend, gegen 23:30 Uhr, in der Göttinger Straße in Alfeld ihr Unwesen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden eine Eingangspforte sowie das Schild eines dort ansässigen Spielwarengeschäfts beschädigt.
Zeugen, die Beobachtungen mit einem möglichen Zusammenhang zu den Ereignissen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Alfeld unter der Rufnummer 05181 91160 zu melden.
Busfahrer kommt dreimal nacheinander von Fahrbahn ab
Ein 33 Jahre alter Busfahrer hat es geschafft, innerhalb von eineinhalb Stunden dreimal von der Fahrbahn abzukommen. Zuerst touchierte er in Graste die Umrandung einer Verkehrsinsel, kurz darauf blieb er beim Wenden auf einem Acker stecken. Nachdem der Bus von einem Traktor herausgezogen wurde, setzte er seine Fahrt in Richtung Lamspringe fort. Am Ortseingang hat der Fahrer eigenen Angaben zufolge Gas und Bremse verwechselt, was dazu führte, dass der Bus erneut neben der Straße auf einem Acker geparkt wurde.
Im Anschluss an die Unfallaufnahme erschien der Chef des Fahrers und kümmerte sich um den Verbleib des Busses.
Als Grund für das vom Busfahrer gezeigte Verhalten kann den Ermittlungen nach Unaufmerksamkeit und Unerfahrenheit angesehen werden. Bei den Vorfällen wurden keine Personen verletzt.
Hund angefahren und schwer verletzt
Am Dienstagnachmittag (25.04.2023) wurde bei der Polizei ein Verkehrsunfall angezeigt, der sich am Vortag, gegen 18:25 Uhr, in der Ostendallee ereignet haben soll. Dabei wurde ein Hund von einem Auto angefahren und schwer verletzt. Der Fahrer oder die Fahrerin hat sich anschließend unerlaubt vom Unfallort entfernt.
Bei dem Tier handelt es sich um einen Windhund. Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen lief dieser zur Unfallzeit frei in der Ostendallee herum, als er von einem vorbeifahrenden weißen Pkw erfasst wurde und regungslos am Straßenrand liegenblieb. Der Fahrer oder die Fahrerin hielt anschließend kurz an, setzte die Fahrt aber gleich wieder fort.
Zeugenhinweise nimmt die Polizei Hildesheim unter der Nr. 05121/939-115 entgegen.
Auseinandersetzung in der Innenstadt – Polizei sucht Opfer von Körperverletzung
Nachdem der Polizei am Dienstagabend, 25.04.2023, gegen 19:00 Uhr, eine größere Schlägerei unter Jugendlichen gemeldet wurde, waren mehrere Streifenwagen in der Straße Zingel im Einsatz.
Die Einsatzkräfte trafen vor Ort auf eine etwa acht- bis zehnköpfige Personengruppe und eine zunächst unübersichtliche Lage.
Nach ersten Erkenntnissen soll ein bislang unbekannter Jugendlicher von einer Gruppe Jugendlicher umringt und von mehreren Personen aus dieser Gruppe geschlagen worden sein. Ein 27-jähriger Mann, der mit seinem Auto auf der Zingel unterwegs gewesen sei, habe daraufhin angehalten und in das Geschehen eingegriffen. Einige der Jugendlichen sollen sich anschließend entfernt haben, während ein 14-Jähriger das Opfer weiterhin geschlagen haben soll. Der Zeuge soll diesen Jugendlichen daraufhin zu Boden gebracht und festgehalten haben. Das Opfer sei indes weggelaufen.
In dieses Handgemenge soll sich wiederum ein 50-jähriger Hildesheimer eingeschaltet haben, welcher den 27-Jährigen von dem 14-Jährigen weggezogen habe.
Sowohl die Hintergründe als auch das genaue Geschehen sind bisher unklar und Gegenstand der nun laufenden Ermittlungen.
Der unbekannte Jugendliche, der von der Gruppe attackiert worden sei, soll 16 bis 17 Jahre alt und etwa 170 cm groß sein. Bekleidet gewesen sei er mit einer schwarzen Jacke oder Weste und einer Jeanshose.
Zeugenhinweise, sowohl zur Identität des derzeit unbekannten Opfers als auch zu den Vorgängen am Einsatzort, werden unter der Nr. 05121/939-115 entgegengenommen.
In der Alfelder Straße Ziegelmasch wurde durch den Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion Hildesheim und den Bauhof der Stadt Alfeld eine Geschwindigkeitsmesstafel aufgehängt.
Diese soll in den nächsten fünf bis sechs Wochen die Geschwindigkeit des Fahrzeugverkehrs positiv beeinflussen. Die Stelle wurde ausgewählt, weil insbesondere Kinder und Jugendliche die dort befindlichen Sportanlagen besuchen. Diese Altersgruppe gilt es besonders zu schützen, da diese teilweise die Gefahren des Straßenverkehrs, somit auch die gefahrenen Geschwindigkeiten, noch nicht richtig einschätzen können.
Die gemessenen Geschwindigkeiten können im Anschluss ausgewertet werden. Am 24.04. und 25.04.2023 wurden im Bereich des PK Alfeld an unterschiedlichen Stellen Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt.
Hierbei unterstützte die Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Hildesheim mit einer automatisierten Messanlage, welche auf der Bundesstraße 3 im Bereich Alfeld aufgestellt wurde.
Im Rahmen dieser Messung konnten 52 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt werden. Das schnellste Fahrzeug wurde bei erlaubten 70km/h mit 105km/h gemessen. Im Rahmen von Lasermessungen, an unterschiedlichen Messstellen, wurden weitere 42 Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit festgestellt.
Bei diesen Messungen fielen zwei Personenkraftwagen besonders auf, welche in den Ortschaften Gerzen und Wispenstein bei erlaubten 50km/h mit 91km/h geführt worden. Entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet.
Lkw beschädigt Außenspiegel und entfernt sich vom Unfallort
Am 25.04.2023, um 12.15 Uhr, ist es in der Hildesheimer Straße, in 31061 Alfeld, zu einer Verkehrsunfallflucht gekommen.
Beim Vorbeifahren streifte ein weißer Lkw einen am Fahrbahnrand geparkten Pkw und entfernte sich vom Unfallort. Beim geparkten Auto ist es zu einem Sachschaden am linken Außenspiegel gekommen.
Zeugen, die Beobachtungen mit einem möglichen Zusammenhang zu der Verkehrsunfallflucht gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Alfeld unter der Rufnummer 05181 91160 zu melden.
Verkehrsunfall- und Verkehrsstatistik 2022 des Polizeikommissariats Sarstedt
Veröffentlichung der Verkehrsunfall- und Verkehrsstatistik des Polizeikommissariats Sarstedt für die Gemeinden Algermissen, Giesen Harsum, Nordstemmen sowie die Stadt Sarstedt u.a. mit folgenden Feststellungen:
– Anzahl der Verkehrsunfälle wieder leicht gestiegen – bedauerlicherweise zwei Unfalltote – Anzahl der Verletzten nimmt zu – Unfälle unter Alkoholeinfluss nehmen zu – Fallzahlen im Bereich der Unfallfluchten steigend
Falsche Handwerker versuchen Seniorin zu bestehlen
Bislang unbekannte Täter gaben sich gegenüber einer 92-jährigen Frau aus dem Stadtfeld am Montagvormittag (24.04.2023) als vermeintliche Handwerker aus und boten der Seniorin ihre Dienste an. Einer von ihnen betrat das Haus und versuchte der Dame ihre Armbanduhr zu entwenden.
Nach bisherigen Erkenntnissen seien gestern Vormittag, gegen 10:30 Uhr, drei Männer am Haus der Seniorin erschienen und hätten erläutert, dass die Dachrinne erneuert werden müsste. Sie hätten angeboten, dies zu übernehmen und hätten nach Zustimmung der Bewohnerin mit der Arbeit angefangen. Kurze Zeit später habe einer der Unbekannten nach einem Besen gefragt. Als die Frau daraufhin ins Haus gegangen sei, sei ihr der Mann unaufgefordert gefolgt. Im Inneren habe der Mann nach der getragenen Armbanduhr der Seniorin gegriffen, worauf diese um Hilfe gerufen habe. Der Mann habe sodann das Haus verlassen und sei anschließend mit den beiden anderen Personen in einem weißen Transporter geflüchtet.
Der Tatverdächtige, der im Haus gewesen sei, soll etwa Mitte 20 sein, eine schlanke Statur haben und sei mit einer schwarzen Arbeitshose bekleidet gewesen. Zu den anderen Personen ist bisher lediglich bekannt, dass sie dunkle Haare haben sollen.
Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall, den unbekannten Männern oder zu dem Transporter machen können, werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.
Ermittlungskomplex wegen banden- und gewerbsmäßigem Diebstahl – Falsche Handwerker in Haft genommen
Unter Leitung der Staatsanwaltschaft Hildesheim führt die Polizeiinspektion Hildesheim gegenwärtig ein größeres Ermittlungsverfahren wegen banden- und gewerbsmäßigen Diebstahls zum Nachteil älterer Menschen mit dem sogenannten „Wasserwerkertrick“.
Die Ermittlungen richten sich dabei gegen fünf Beschuldigte zwischen 21 und 31 Jahren aus Hildesheim, Bremen, dem Großraum Koblenz und Pulheim in Nordrhein-Westfalen. Diese stehen im Verdacht, in wechselnder Konstellation und in planvollem Zusammenwirken Diebstähle unter der Legende des falschen Wasserwerkers begangen zu haben.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand liegen die Tatorte im norddeutschen Raum sowie im Raum Koblenz.
In Stadt und Landkreis Hildesheim sind bisher vier Taten bekannt, davon eine im Stadtgebiet, eine in Alfeld und zwei im Bereich Bad Salzdetfurth.
Mit dem Ziel des Auffindens von Beweismitteln erwirkte die Staatsanwaltschaft Hildesheim bei Gericht Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnanschriften der Beschuldigten.
Diese wurden am Dienstag, 24.04.2023, nahezu gleichzeitig vollstreckt. An den Maßnahmen waren außer der Polizei Hildesheim, Polizeibeamte der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen, Diensthundeführer, Spezialeinheiten und örtlich zuständige Polizeibeamte aus Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Bremen beteiligt.
Im Rahmen der Durchsuchungen konnten diverse Mobiltelefone, mutmaßliche Tatbekleidung, diverse Pfandhausbelege, ein höherer vierstelliger Bargeldbetrag sowie diverser Schmuck aufgefunden und beschlagnahmt werden.
Darüber hinaus erließ das Amtsgericht Hildesheim auf Antrag der Staatsanwaltschaft gegen vier Beschuldigte, darunter gegen einen 31-jährigen Hildesheimer, Untersuchungshaftbefehle. Drei von ihnen befinden sich bereits in Haft. Ein vierter Tatverdächtiger soll noch heute dem Haftrichter vorgeführt werden.
Die Ermittlungen in diesem Komplex stehen noch am Anfang und dauern an.
Verkehrssicherheitswoche: Ablenkung im Straßenverkehr
Einen Gegenstand aus dem Handschuhfach hervorholen, die Eingabe einer Adresse in das Navigationsgerät und auch das Telefonieren bzw. schreiben einer Nachricht während der Fahrt.
All diese Handlungen führen dazu, dass die Fahrzeugführerin bzw. der Fahrzeugführer vom Verkehrsgeschehen abgelenkt wird. Die Augen und Ohren konzentrieren sich nicht mehr auf das Verkehrsgeschehen, die Hände befinden sich nicht mehr am Lenkrad und auch die Gedanken schweifen von der Fahrtätigkeit ab.
Wenige Sekunden, die nicht selten zu Verkehrsunfällen mit hohem Sach- und Personenschaden führen. Mit gezielten Kontrollen, im Dienstgebiet des Polizeikommissariat Alfeld, wurden Verkehrsteilnehmer am 24.04.2023 hinsichtlich der Unfallursache Ablenkung sensibilisiert.
Im Rahmen der Kontrollen konnten acht Fahrzeugführer festgestellt werden, welche verbotswidrig ein Mobiltelefon während der Fahrt nutzten. Die Nutzung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und ist mit einem Bußgeld von 100EUR und der Eintragung eines Punkts im Fahreignungsregister bewährt.
Bei einer weiteren Verkehrskontrolle erhärtete sich der Verdacht, dass der Fahrzeugführer einen Personenkraftwagen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln geführt hatte. Eine Blutprobe wurde entnommen und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt.
Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person
Am 24.04.2023, gegen 18:00 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 6 zwischen Astenbeck und Grasdorf zu einem Verkehrsunfall, bei der eine 25-jährige Fahrzeugführerin aus dem Raum Salzgitter schwer verletzt wurde.
Nach bisherigem Kenntnisstand befuhr sie die B6 mit ihrem Pkw Peugeot von Grasdorf Richtung Astenbeck, als sie nach einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abkam.
Ihr Wagen streifte einen Baum, überschlug sich und blieb auf einem Feld neben der Fahrbahn liegen. 40 eingesetzte Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Holle, Grasdorf und Derneburg befreiten die 25-Jährige aus ihrem Pkw und übergaben sie an den Rettungsdienst, der sie mit schweren aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen einem Hildesheimer Krankenhaus zuführte.
Zur Unfallaufnahme und weiteren Ermittlung der Unfallursache, die zur Zeit noch nicht bekannt ist, war eine Streifenwagenbesatzung des PK Bad Salzdetfurth eingesetzt.
Am Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von 5000 Euro und wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es nicht.
Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, werden gebeten sich mit dem Polizeikommissariat Bad Salzdetfurth unter 05063/901-0 in Verbindung zu setzen.
Auseinandersetzung im Bus – Zeugen gesucht
Am Montag, 24.04.2023, gegen 16.25 Uhr, kam es in einem Bus der Linie 21 auf der Fahrt von Hildesheim nach Giesen zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Fahrgästen.
Ein 32-jähriger Fahrgast wurde im Rahmen der Auseinandersetzung durch einen weiteren Fahrgast beleidigt und geschlagen. Durch die Schläge erlitt er leichte Verletzungen im Gesicht. Der 32-Jährige verließ daraufhin den Bus, der bisher unbekannte Täter verblieb im Bus.
Im Bus hielten sich nach Angaben des Opfers weitere Fahrgäste auf, die Zeugen des Vorfalls wurden. Diese Fahrgäste werden gebeten, sich mit der Polizei in Sarstedt unter der Telefonnummer 05066/9850 in Verbindung zu setzen.
Vermeintlicher Granatenfund entpuppt sich als Fehlalarm
Am Samstagnachmittag, 22.04.2023, wurde der Polizei neben einem Wirtschaftsweg in Verlängerung der Jahnstraße ein Gegenstand gemeldet, der optisch einer Handgranate glich.
Bei einer anschließenden Überprüfung stieß eine Streifenbesatzung auf den verdächtigen Gegenstand, sperrte den Nahbereich ab und zog Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes hinzu. Nach eingehender Prüfung durch diese konnte allerdings Entwarnung gegeben werden. Von dem Gegenstand ging keine Gefahr aus. Es handelte sich mutmaßlich um einen Druckausgleichsbehälter eines Traktors.
Staatsanwaltschaft Hannover und Polizeiinspektion Burgdorf gelingt Schlag gegen organisierte Betäubungsmittelkriminalität
In einem seit mehreren Monaten gemeinsam geführten Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Hannover und der Polizeiinspektion (PI) Burgdorf ist der Polizei ein Durchsuchungserfolg im Kampf gegen eine überregional agierende Dealerbande gelungen. Neben Betäubungsmitteln wurden weitere verfahrensrelevante Gegenstände beschlagnahmt. Fünf Mitglieder der Bande wurden festgenommen.
Am Dienstag, 25.04.2023, durchsuchten Einsatzkräfte der Polizeidirektion Hannover und der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen über mehrere Stunden insgesamt 14 Objekte im Stadtgebiet Hannover, in Langenhagen sowie in Dortmund (Nordrhein-Westfahlen) und Magdeburg (Sachsen-Anhalt). Initiiert wurde die Durchsuchung von der Ermittlungsgruppe „Komplexe Kriminelle Strukturen“ der PI Burgdorf in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Hannover.
In einem dort geführten Ermittlungsverfahren steht eine Gruppierung aus mindestens 23 Personen im Alter zwischen 20 und 62 Jahren im Verdacht, mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge gehandelt zu haben. Bei den am Dienstag erfolgten Durchsuchungen beschlagnahmten die Einsatzkräfte eine nicht geringe Menge Kokain und Marihuana sowie zahlreiche Handys, Computer und Bargeld. Darüber hinaus wurden zwei Pkw und hochwertiger Schmuck beschlagnahmt. Insgesamt fünf Personen wurden festgenommen. Vier Personen wurden bereits dem Haftrichter vorgeführt, bei einer weiteren steht die Vorführung noch aus. Die Ermittlungen dauern weiterhin an.
Kulturminister Falko Mohrs zeichnet 76-jährigen Kunstförderer aus
HANNOVER.
Am 26. April 2023 hat Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Falko Mohrs, das Verdienstkreuz 1. Klasse des Niedersächsischen Verdienstordens an Robert Simon überreicht. Mit dieser Auszeichnung würdigt Mohrs das große Engagement des 76-jährigen Kunstmanagers, Kunstsammlers, Galeristen, Stifters, Museumsgründers und Museumsleiters für die Weiterentwicklung von Kunst, insbesondere der Lichtkunst, sowie deren Produktion und Vermittlung.
Seit mehr als vier Jahrzehnten prägt Robert Simon mit seinem unermüdlichen Einsatz für die Kunst das kulturelle Leben Hannovers und Niedersachsens. Simon gründete im Jahr 1981 die „Galerie Kö24“ in Hannover, um junge Künstlerinnen und Künstler zu fördern. Die Galerie wurde zum Ort der Begegnung und Förderung von Kunst, Künstlerinnen und Künstlern. Mit Innovationsfreude, Professionalität und bürgerschaftlichem Einsatz leistete er einen bedeutenden Beitrag zur Vielfalt des kulturellen Reichtums in Niedersachsen.
Im Jahr 1986 entwickelte Simon das Konzept für die Skulpturenmeile Hannover, deren Realisierung er bis zum Abschluss im Jahr 2000 federführend vorantrieb. Dabei setzte er den Schwerpunkt bei Kunst im öffentlichen Raum. Simon brachte sein umfangreiches und stetig wachsendes Kunstvermögen in seine im Jahr 2000 gegründete und in Celle ansässige „Robert Simon Kunststiftung“ ein. Seit der Gründung des „Kunstmuseums Celle mit Sammlung Robert Simon“ leitet er das Haus ehrenamtlich und entwickelte es weiter. Das Museum widmet sich in herausragender Weise der zeitgenössischen Lichtkunst und ist damit weltweit das erste 24-Stunden-Museum mit einem Schwerpunkt auf Lichtkunst.
Robert Simon initiierte im Jahr 2014 den ersten deutschen Lichtkunstpreis, der seitdem alle zwei Jahre von der Robert Simon Kunststiftung im Kunstmuseum Celle vergeben wird. Der national anerkannte Preis leistet einen Beitrag dazu, Lichtkunst auf einem hohen Niveau weiterzuentwickeln. Im Jahr 2022 wurde mit Ulrike Gehring erstmals eine Wissenschaftlerin für ihre herausragende Leistung in der Forschung zur internationalen Lichtkunst ausgezeichnet.
Minister Mohrs betonte, dass Simons Anliegen darin besteht, Menschen vor Ort einzubinden und möglichst vielen Menschen einen Zugang zur Kunst zu ermöglichen. Beispielhaft hierfür nannte der Kulturminister verschiedene Aktionen im öffentlichen Raum, wie die Skulpturenmeile Hannover, und auch das Engagement Simons im Rahmen der umfassenden Sanierung des Celler Bahnhofs. Simon initiierte die Umgestaltung des Bahnhofs in den „ersten deutschen Lichtkunstbahnhof“ und entwickelte ihn zusammen mit verschiedenen Künstlern zu einem einmaligen Kunsterlebnis. Rund um die Uhr und für alle Menschen zugänglich sind hier Licht- und Klanginstallationen zu sehen und zu hören. Kunst im öffentlichen Raum schafft barrierefreie Zugänge zur Kunst.
Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat
Hannover Nachrichten des Tages und aktuelle News vom 26. April 2023 aus dem Neuen Rathaus | Ankündigungen | Berichte | Termine
HANNOVER.
Modernisierung der Ihmeschule für 10,3 Millionen Euro: Arbeiten an der Außenstelle der Helene-Lange-Schule abgeschlossen
Schüler*innen, Lehrkräfte und Eltern freuen sich: Die mehr als zwei Jahre dauernde Modernisierung des rund 110 Jahre alten Gebäudes der Ihmeschule (Stadtteil Linden-Mitte) ist abgeschlossen. Die jetzt alleinige Außenstelle der Helene-Lange-Schule (Gymnasium) wurde für 10,3 Millionen Euro an den Bedarf für das Abitur nach neun Jahren (G9) angepasst und in Teilen saniert. Das Gebäude erhielt eine neue Mensa, Räume für allgemeinen Unterricht, für Differenzierungskurse und naturwissenschaftlichen Unterricht sowie einen Verwaltungsbereich. Außerdem wurden Sanitärräume saniert sowie die Flucht- und Rettungssituation verbessert.
„Eine hervorragende neue Einrichtung ist die sogenannte GE-Küche mit Koch- und Essbereich für alle Schüler*innen und die Lehrkräfte“, betont Bildungs-, Jugend- und Familiendezernentin Rita Maria Rzyski und führt weiter aus: „‚GE‘ steht für ‚Geistige Entwicklung‘. Im Sinne der Inklusion ist diese spezielle Küche wichtig, um Schüler*innen mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung angemessen unterrichten zu können.“
„Durch die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen ist die Ihmeschule nun ein in weiten Teilen fast neuwertiges Gebäude entsprechend den aktuellen Anforderungen an moderne Schulen in historischem Gewand“, sagt Stadtbaurat Thomas Vielhaber und erläutert: „Viele der Sanierungsmaßnahmen zur Werterhaltung und Verbesserung sind nach der Fertigstellung für Außenstehende nicht immer augenscheinlich sichtbar, denn ein nicht unwesentlicher Anteil der Baumaßnahmen liegt quasi im Verborgenen verbaut wie zum Beispiel die umfangreiche Verlegung neuer Datenkabel.“
Matthias Zeidler, stellvertretener Schulleiter der Helene-Lange-Schule, freut sich über die neuen Vorzüge: „Die Ganztagsschüler*innen genießen es sehr, dass sie jetzt eine richtige Mensa haben. Die Pausen sind jetzt viel erholsamer.“
4.000 Quadratmeter für die Jahrgänge fünf bis sieben
Im Januar hat die Helene-Lange-Schule die rund 4.000 Quadratmeter zur alleinigen Nutzung in Betrieb genommen. Bis zum Herbst 2020 hatte sie die ehemalige Ihmeschule als gemeinsame Außenstelle mit der IGS Linden genutzt. Die IGS nutzt nun Flächenim neuen Modulbau in der Straße Am Lindener Berge. Teile der Sekundarstufe II der Helene-Lange-Schule waren während der Dauer der Baumaßnahmen vorübergehend im Gymnasium Limmer ausgelagert. Nun steht die Außenstelle wieder für den Unterrichtsbetrieb zur Verfügung und bietet Platz für die Jahrgänge fünf bis sieben des Gymnasiums.
Komfort, Barrierefreiheit und moderne Technik im Detail
Das imposante sanierte Sandsteinportal rahmt mit seiner schönen Einfassung den Eingangsbereich der Ihmeschule ein und lädt in das sanierte Gebäude ein. Die neue Mensa mit einem 60 Plätze bietenden Speisesaal sowie allen dazugehörigen Betriebsräumen erspart den Schüler*innen den Weg zur bisherigen provisorischen Essensversorgung ins rund 200 Meter entfernte Hauptgebäude. Zur barrierefreien Erschließung wurden ein neuer Aufzug eingebaut und ein zusätzlicher Eingang vom Hof geschaffen. Fast alle Bereiche sind somit barrierefrei erschlossen. Im Erd- sowie in allen Obergeschossen und auf dem Schulhof gibt es barrierefreie Toiletten sowie einen Pflegeraum für pflegebedürftige Schüler*innen im Erdgeschoss in der Nähe der Mensa.
In weiten Teilen des Gebäudes wurden neue Linoleum-Bodenbeläge in warmen Farbtönen verlegt und die Wände gestrichen. Die Unterrichtsräume und Flure haben neue Akustikdecken und Beleuchtungen erhalten. „Durch die neuen Akustikdecken ist es in den Klassenräumen deutlich leiser geworden und man versteht die Schüler*innen besser“, sagt Matthias Zeidler.
Unter dem Eindruck der Energiekrise wurden alle 80 alten, einfachverglasten Fenster ersetzt. Die alte, dunkle und defekte Pausenhalle am Schulhof wurde durch einen brandschutzsicheren, freundlichen Neubau ersetzt. Durch den Tausch der Fenster werden rund 12.000 Euro pro Jahr an Heizkosten eingespart. Die Sicherheit des Gebäudes wurde durch den Einbau von zusätzlichen Brand- und Rauchschutztüren auf den neuesten Stand gebracht. Alle Sanitärräume wurden saniert.
Neue Heizung spart Energie
Eine neue Heizzentrale und der Ersatz diverser Heizkörper sorgen für ausreichend Wärme in der kalten Jahreszeit. „Durch den Einsatz von Fernwärmeenergie, einer neuen Heizungsverteilung und den Einsatz von Hocheffizienzpumpen besteht nun die Möglichkeit, Heizenergie einzusparen und damit klimafreundlicher zu agieren“, sagt Steffen Grützbach, Bereichsleiter „Technische Gebäudeausrüstung“ im Fachbereich Gebäudemanagement.
Die EDV-Verkabelung wurde auf den aktuellen Standard angepasst, das zuvor lückenhafte WLAN konnte somit komplettiert werden. Darüber hinaus sorgt eine hellere Beleuchtung mit neuen energiesparenden LED-Leuchten für gutes und lernförderndes Licht in den Innenräumen. Wegen neuer passgenauer Raumzuschnitte wurden insgesamt rund zwölf Kilometer Datenkabel verlegt.
Gemäß dem hohen Standard der Stadt Hannover haben die Pflegeräume und Behinderten-WCs Notrufanlagen erhalten. Die Schule wurde mit einer Kommunikationsanlage ausgestattet, die neben der Kommunikation im Gebäude auch die Übertragung von Durchsagen und Pausensignalen ermöglicht. Alle Unterrichtsräume und Büroräume erhielten Lautsprecher mit Gegensprechmöglichkeit. Die Brandmeldeanlage wurde auf den Kellerbereich ausgeweitet, das neue Alarmierungssystem erfolgt sowohl akustisch als auch optisch. „Durch das Bündel von Brandschutzmaßnahmen wird das wertvolle Gebäude jetzt gut gesichert“, unterstreicht Helmut Matterne, Bereichsleiter im städtischen Gebäudemanagement.
Außenanlagen mit Fokus auf Barrierefreiheit umgestaltet
Die „G9-Maßnahme“ machte es erforderlich Entwässerungsleitungen, Elektroleitungen und Fernwärme auch im Außenbereich neu zu verlegen oder zu sanieren. In diesem Zuge wurden die Außenanlagen mit dem Fokus auf mehr Barrierefreiheit und angepasst an das denkmalgeschützte Gebäude gestaltet. Der Vorgarten am Haupteingang wurde passend zum Baudenkmal als besonderer Schmuck instandgesetzt. Zudem wurden Stellplätze, Feuerwehrzufahrt und Müllstation vor dem Gebäude neu und funktionsgerecht angeordnet. Direkt an der Badenstedter Straße sind nun Fahrradstellplätze entstanden. Die Baumbeete seitlich der Zufahrt sind nun größer als zuvor.
Daten/Fakten kompakt
Auftraggeberin und Projektsteuerung: Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Gebäudemanagement
Planung Hochbau: b+k architekten, Hannover
Baubeginn: Oktober 2020
Fertigstellung: Januar 2023
Kosten: 10,3 Millionen Euro
Historie Ihmeschule
Die Ihmeschule wurde als Höhere Mädchenschule 1910/13 errichtet. Sie war ursprünglich mit dem Namen „Friederikenschule“ benannt. Die Grundrisse gehen auf den Entwurf des damaligen Lindener Stadtbaumeisters Georg Fröhlich zurück, der Fassadenentwurf stammt von Carl Arend. 1922 erfolgten erste Umbauten. Die Schulvogtswohnung wurde vom Keller ins Erdgeschoss verlegt. Seit 1933 wurde die Friederikenschule nicht mehr als Höhere Mädchenschule, sondern als Volksschule mit den Klassen 1 bis 9 genutzt. Es mussten Jungen-Toiletten eingerichtet werden. Die baulichen Kriegsschäden nach 1945 beliefen sich unter 15 Prozent und wurden rasch behoben. 1948 erfolgte die Umbenennung in „Bürgerschule 48“. Eine Lehrküche entstand im Keller in der ehemaligen Wohnung des Schulvogts.
1954/55 gab es geringe Umbaumaßnahmen, im Zuge einer Fassadeninstandsetzung wurde 1960 der Turmaufbau abgebrochen. 1961 erfolgte auf dem Nachbargrundstück der Neubau eines eingeschossigen Gebäudes einschließlich Toiletten, das heute noch von der Ihmeschule genutzt wird und den Schulhof von der Straße trennt. 1966 erhielt die Ihmeschule den Namen „Volksschule Badenstedter Straße“.
In den Jahren 1971/72 fanden umfangreiche Baumaßnahmen statt mit umfassenden Veränderungen in allen Geschossen. Die Volksschule wurde in eine Grundschule umstrukturiert. Die Grundschulklassen der Badenstedter Straße und die der Pestalozzischule in der Davenstedter Straße wurden 1975 im Gebäude der Pestalozzischule zusammengefasst, diese erhielt die neue Bezeichnung „Volksschule am Lindener Markt“. 1976 schließlich zog die Sonderschule Eleonorenstraße mit 21 Klassen in das Schulgebäude Badenstedter Straße und erhielt den neuen Namen „Ihmeschule“. In dem Zusammenhang erfolgte die Umstrukturierung der Aula mit Einzug einer Zwischendecke, was wesentliche Veränderungen der Südfassade zur Folge hatte. Die hohen Fenster der Aula wurden in je zwei übereinanderliegende Fenster unterteilt. Diese Bauphase stellte die letzte bedeutende Veränderung der Baustruktur dar.
1983 erfolgten leichte Instandhaltungsarbeiten und 1998 kleine Brandschutzmaßnahmen. Über einen Zeitraum von vier bis fünf Jahren wurde die Vorhangziegelfassade in drei Bauabschnitten bis 1999 erneuert, zeitgleich mit kleinen Instandhaltungsarbeiten.
Im Jahr 2022 wurden Deutschland und seine Partner weltweit mit einer veränderten sicherheitspolitischen Lage konfrontiert. Der Jahresabrüstungsbericht der Bundesregierung blickt zurück auf das Jahr und stellt fest, dass trotz aller Schwierigkeiten geschlossen reagiert wurde. Die Bewahrung bestehender abrüstungs- und rüstungskontrollpolitischer Bestimmungen und Abkommen stand im Vordergrund, wo möglich wurden diese sogar weiter vorangetrieben.
Die anhaltende völkerrechtswidrige russische Aggression gegen die Ukraine verdeutlicht, dass eine glaubwürdige Abschreckung und Verteidigungsfähigkeit notwendig sind, um die Sicherheit in Europa und weltweit zu gewährleisten. Der Bericht informiert über den Stand der Bemühungen um Rüstungskontrolle, Abrüstung und Nichtverbreitung sowie über die Entwicklung der Streitkräftepotenziale im Jahr 2022. Das Kabinett hat den Bericht beschlossen.
Die destruktive, konfrontative russische Haltung hatte nicht nur unmittelbare Konsequenzen für die ukrainische und europäische Sicherheit, sondern auch auf globaler Ebene Auswirkungen auf die Zusammenarbeit im Bereich Rüstungskontrolle, Abrüstung und Nichtverbreitung. So verhinderte Russland beispielsweise die Annahme eines gemeinsamen Abschlussdokuments auf der Überprüfungskonferenz des Nuklearen Nichtverbreitungsvertrags.
Im Jahr 2022 zeigte sich, dass Rüstungskontrolle unter den veränderten Umständen noch stärker als integraler Teil der Sicherheitspolitik verstanden werden muss. Deutschland hat sich gemeinsam mit seinen NATO-Partnern auf ein neues Strategisches Konzept verständigt, das sich auf die gemeinsame Abschreckung und Bündnisverteidigung konzentriert. Gleichzeitig betont es, dass Rüstungskontrolle, Abrüstung und Nichtverbreitung die zweite Seite der gleichen sicherheitspolitischen Medaille sind. Sie liefern einen entscheidenden Beitrag für Sicherheit und Stabilität.
Deutschland nutzte seine Rolle als Vorsitz der G7, um einen Schwerpunkt auf das Engagement für die Sicherheit und Sicherung der Atomkraftwerke zu legen, die durch den russischen Angriffskrieg gefährdet sind. Die G7 unterstützten dabei die IAEO weiterhin tatkräftig in ihrer Funktion als internationale nukleare Kontrollinstanz. Den parallelen Vorsitz der Globalen Partnerschaft gegen die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen nutzte Deutschland zur Fokussierung auf den Bereich Biosicherheit. Die im Herbst 2022 verabschiedeten „Berliner Handlungslinien“ gehen auf aktuelle Bedrohungen und Risiken ein, wie beispielsweise der mögliche Einsatz von Biowaffen, russische Desinformationskampagnen im Biossicherheitsbereich und die Cybersicherheit.
Trotz schwieriger Verhandlungen konnte im Dezember 2022 eine Arbeitsgruppe zur dringend benötigten Stärkung des Biowaffenübereinkommens eingesetzt werden.
Die Bundesregierung hat das Deutsche Stabilitätsprogramm 2023 beschlossen. In diesem Programm legt die Regierung ihre Finanzpolitik dar und beschreibt ihre Ziele für die Zukunft. Nach den Ausnahmejahren durch die Corona-Pandemie und den russischen Angriffskrieg will die Regierung zur finanzpolitischen Normalität zurückkehren und langfristig die Handlungsfähigkeit sichern.
Eine wichtige Maßnahme ist die Reduktion der Schulden und eine Erhöhung der Investitionen in Zukunftsinnovationen. Die Bundesregierung schafft außerdem Rahmenbedingungen für Investitionen und Innovationen, um das Wirtschaftswachstum zu erhöhen und den Inflationsdruck angebotsseitig zu mindern.
Die finanzpolitische Ausgangslage ist jedoch schwierig, da die Krisenjahre ihre Spuren hinterlassen haben. Der Krieg gegen die Ukraine, die Energiekrise, die Inflation sowie der Klimawandel und der demografische Wandel stellen große Herausforderungen dar.
Um den gestiegenen Energiekosten entgegenzuwirken, hatte die Bundesregierung Gelder bereitgestellt, um Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen zu entlasten.
Das Deutsche Stabilitätsprogramm 2023 entspricht den Bestimmungen des europäischen Stabilitäts- und Wachstumspaktes. Jedes Jahr legen die EU-Mitgliedsstaaten bis Ende April ihre Stabilitätsprogramme vor. Diese enthalten eine Projektion der gesamtstaatlichen Haushaltsentwicklung und finanzpolitische Kennzahlen. Außerdem werden die wichtigsten finanzpolitischen Maßnahmen erläutert und die Umsetzung der länderspezifischen Empfehlungen der EU beschrieben.
Die Bundesregierung will langfristig die finanzpolitische Handlungsfähigkeit sichern und Schulden reduzieren. Gleichzeitig setzt sie auf Investitionen und Innovationen, um das Wirtschaftswachstum zu erhöhen und den Inflationsdruck zu mindern. Die schwierige finanzpolitische Ausgangslage erfordert jedoch eine sorgfältige Planung und Umsetzung der Maßnahmen. Das Deutsche Stabilitätsprogramm 2023 stellt dabei einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung dar.
Die Stadt Hannover hat ab dem 28. April 2023 eine neue Surfattraktion zu bieten – die enercity Leinewelle.
Mit einer Fläche von rund 200 Quadratmetern und einer Wassertiefe von etwa 1,50 Metern bietet die stehende Welle Surfern, Kajakfahrern und Stand-up-Paddlern eine neue Möglichkeit, ihre Sportart mitten in der Stadt auszuüben. Die Leinewelle ist Teil eines Projekts, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Fluss als Freizeit- und Erholungsraum zu etablieren und zu nutzen.
FIDLOCK, ein in Hannover ansässiges Unternehmen, unterstützt das Projekt und bietet Wassersportlern mit der HERMETIC dry bag das ideale Produkt, um ihre persönlichen Gegenstände einfach und wasserdicht aufzubewahren. Die Taschen können auf der Website des Unternehmens in der Kategorie HERMETIC erworben werden.
Die Eröffnung der Leinewelle wird feierlich begangen. Nach der offiziellen Eröffnung am 28. April durch den Oberbürgermeister Belit Onay findet am 29. und 30. April die Deutsche RapidSurf Meisterschaft statt.
Das ganze Wochenende über begeistertet ein buntes Rahmenprogramm mit Musik, Spiel & Spaß Groß und Klein. Die Gäste können sich selbstverständlich auch gerne direkt ins kühle Nass stürzen und die Welle am 1. Mai selbst testen.
Der Initiator des Projekts, Heiko Heybey, zeigt sich über die Eröffnung der Leinewelle sehr erfreut: „Es ist ein wirklich unbeschreibliches Gefühl nach 10 Jahren und sehr vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden, endlich auf der enercity leinewelle zu surfen. Wir sind stolz, dass wir unserer Heimatstadt hier ein Highlight schenken konnten, welches das Stadtbild, das Lebensgefühl der Stadt positiv verändert.“
Das Projekt stärkt nicht nur den Stellenwert des Flusses als Erholungs- und Freizeitraum in der Stadt, sondern bietet auch eine neue Freizeitmöglichkeit für sportbegeisterte Hannoveranerinnen und Hannoveraner. Der Verein plant in den nächsten Jahren, das Angebot weiter auszubauen und der Bürgerschaft, Stadt sowie Region viele unvergessliche Momente zu schenken.
Mit enercity, der Sparkasse Hannover, Gundlach und dem Universitätssportclub hat der Verein bereits perfekte, lokal verwurzelte Partner gefunden, welche das Potential erkannt und das Projekt mit Rat, Tat und finanzieller Hilfe unterstützen.
Insgesamt trägt die enercity Leinewelle dazu bei, dass Hannover noch attraktiver für Einheimische und Touristen wird und zeigt, dass der Fluss als Freizeit- und Erholungsraum eine wichtige Rolle in der Stadt spielen kann.
Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat