Erstmalig seit 2015 gibt es bei der TUI-Tochterfirma „TUI Customer Operations GmbH“ (TCO) Tarifverhandlungen. In bislang drei Verhandlungsrunden gab es seitens des Arbeitgebers kein einigungsfähiges Angebot.
Am 11. April ruft ver.di die Beschäftigten der TCO daher zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Es ist der erste seiner Art in der Firmengeschichte. Am 11.04., 10 Uhr ist eine Aktion vor dem Gebäude der TUI AG (Karl-Wiechert-Allee 4, Hannover) geplant. Aufgrund des verbreiteten Home-Office gibt es außerdem eine Online-Streikversammlung am Nachmittag.
In einer Umfrage unter ver.di-Mitgliedern bewerten 74 % der Teilnehmenden das erste Angebot der Arbeitgeberseite als schlecht bis sehr schlecht. Anstatt auf die klar artikulierten Bedürfnisse der Belegschaft einzugehen, wurde ein zweites Angebot vorgelegt, das sich für die überwiegende Mehrheit noch schlechter auswirken würde. Zahlreiche Beschäftigte reagierten fassungslos bis enttäuscht.
„Auf eine tarifliche Anpassung warten die Beschäftigten seit mittlerweile acht Jahren“, so ver.di-Verhandlungsführer Lars Kalkbrenner. Seitdem sei nur eine freiwillige übertarifliche Zulage von drei Prozent gezahlt worden. „Alleine um den Kaufkraftverlust von Firmengründung bis Ende 2022 auszugleichen wäre ein Gehaltszuwachs in Höhe von 14,7 % notwendig.“
Schon zur Gründung der TCO sei die Einsparung von Personalkosten eines der Hauptziele gewesen. Die Beschäftigten würden nicht nur nach Gehaltstabelle schlechter entlohnt, sondern müssten auch noch anderthalb Stunden pro Woche länger arbeiten als in anderen TUI-Gesellschaften. Die aktuellen Preisentwicklungen treffen insbesondere die unteren Einkommensgruppen hart. Um den gesetzlichen Mindestlohn zu erreichen seien zurzeit übertarifliche Zulagen vonnöten. „Das ist für einen Welt-Konzern wie die TUI ein Armutszeugnis.“
Die ver.di-Tarifkommission fordert u. a. eine feste Entgelterhöhung um 500 Euro über alle Gehaltsgruppen und -stufen hinweg über eine Laufzeit von 12 Monaten. Arbeitgeberseitig wurden zuletzt zwei Erhöhungsschritte in Höhe von 100 Euro und weiteren 75 Euro bei einer Laufzeit von 21 Monaten angeboten.
„Das ist nochmal deutlich weniger als aktuell in anderen TUI-Gesellschaften vereinbart worden ist. Und das obwohl wir schon vorher weit weniger im Monat hatten und hier zahlreiche andere Vergütungsbestandteile und Vergünstigungen schlechter geregelt sind“, befindet ein Mitglied der Tarifkommission.
Der Kulturverein Jazzfreunde Altkreis Burgdorf hat die ungewöhnliche ungewöhnliche Kölner Profi-Band in die Eventlocation B5 eingeladen
BURGDORF.
Die ungewöhnliche Kölner Profi-Band »Nina’s Rusty Horns« tritt auf Einladung des Kulturvereins Jazzfreunde Altkreis Burgdorf erstmalig in der Region Hannover am Samstag, den 22. April 2023, 20:00 Uhr, in der Eventlocation B5, Burgdorf, Braunschweiger Straße 5, auf.
Nina’s Rusty Horns spielen die ursprüngliche, pulsierende Tanzmusik, die in den Bars von New Orleans schon vor hundert Jahren aber auch heute noch gespielt wird. Seltene Stücke werden ausgegraben, grob abgestaubt und mit viel Liebe präsentiert. Immer mehr eigene Songs im alten Stil entstehen und auch mal eine deutsche Nummer gesellen sich ganz selbstverständlich dazu. Es gibt tanzbare Stücke im Repertoire und viele sehr erdige Songs, die immer eine gute Geschichte erzählen.
Ihr Sound ist inspiriert von dem der 20er Jahre und klingt trotzdem lebendig und zeitlos. Die Stimme von Bandleaderin Nina Lentföhr ist dabei direkt und originell, mit einem bluesigen Timbre und geschmackvoll platzierten Schnörkeln.
Eintrittskarten (22€) gibt es im Vorverkauf unter E-Mail: jazzfreunde-burgdorf@online.de oder bei den VVK-Stellen: Burgdorf: FOTO KAROS, Bahnhofstr. 22, Lehrte: MEGA FOTO, Neues Zentrum.
Aus Anlass des Ostergeschäfts hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di die Beschäftigten in insgesamt sechs Fulfillment Centern des Online-Händlers Amazon zu Streiks aufgerufen. Während die Beschäftigten an den Standorten Werne, Graben, Winsen (Luhe) und Leipzig bereits in den vergangenen Tagen die Arbeit niedergelegt haben, kündigt ver.di für die Osterwoche weitere Streiks in Rheinberg, Bad Hersfeld und Koblenz an.
„Amazon hat für seine Beschäftigten auch in diesem Jahr nur faule Eier als Ostergeschenk vorgesehen“, erklärt Streikleiterin Monika Di Silvestre. „Ostern ist für Amazon immer eine Zeit erhöhter Umsätze und für die Beschäftigten eine Phase von noch mehr Stress und Leistungsdruck. Dabei sehen sich die Kolleginnen und Kollegen angesichts angekündigter Massenentlassungen und der Schließung von mindestens einem großen Versandzentrum ohnehin einer ungewissen Zukunft gegenüber und müssen um ihre Arbeitsplätze bangen.“
Das Geschäftsmodell von Amazon sei auf „Hire and Fire“ aufgebaut und missachte die Bedürfnisse der in dem Unternehmen arbeitenden Menschen, kritisiert die Gewerkschaft. „Während der Pandemie hat Amazon durch die Arbeit der Beschäftigten Rekordumsätze eingefahren. Es war immer klar, dass diese Wachstumsraten unter normalen Umständen nicht fortgesetzt werden können. Ein nicht mehr ganz so starkes Wachstum als Begründung für Massenentlassungen zu nehmen, ist ein weiterer Beleg für die menschenfeindliche und rein auf Profitmacherei ausgerichtete Linie des Konzerns“, so Di Silvestre. „Wir werden weiter für Tarifverträge und bessere Arbeitsbedingungen bei Amazon kämpfen.“
Ver.di fordert von Amazon die Anerkennung der Flächentarifverträge des Einzel- und Versandhandels sowie den Abschluss eines Tarifvertrages Gute und Gesunde Arbeit.
HANNOVER. Am gestrigen Karfreitag gegen 13.00 Uhr erreichten mehrere Notrufe die Regionsleitstelle Hannover. In einer Wohnung im 2. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Schulenburger Landstraße in Hannover-Hainholz waren Rauch und Flammen zu sehen. Aufgrund der eingegangenen Notrufe alarmierte die Regionsleitstelle zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr (Freiwillige Feuerwehr) Vinnhorst, einen Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug. Als die ersten Brandbekämpfer der Feuerwehr in der Schulenburger Landstraße eintrafen, stellte sich heraus, dass die Bewohnerin der Wohnung als vermisst gilt und noch in der Brandwohnung vermutet wurde. Umgehend wurde daraufhin mit mehreren Trupps unter Atemschutz eine Menschenrettung eingeleitet. Nach kurzer Zeit konnte die ansprechbare Bewohnerin durch die Feuerwehr gerettet und an den Rettungsdienst übergeben werden. Sie wurde mit dem erst kürzlich von der Feuerwehr Hannover in Dienst gestellten europaweit ersten neuen vollelektrischen Rettungswagen abtransportiert. Die Brandbekämpfung erfolgte mittels zwei C-Rohren. Gegen 13:30 Uhr wurde „Feuer aus“ gemeldet und gegen 14:30 Uhr waren alle mit dem Einsatz verbundenen Maßnahmen der Feuerwehr beendet. Während der Dauer des Feuerwehreinsatzes war die Schulenburger Landstraße vollständig für den Autoverkehr und den Stadtbahnbetrieb gesperrt. Hlnsichtlich der Höhe des entstandenen Sachschadens sowie der Brandursache konnten seitens der Feuerwehr zunächst keine Angaben gemacht werden. Bei dem Einsatz in Hainholz waren 50 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst mit insgesamt 16 Fahrzeugen vor Ort.
Wohnungsbrand mit Menschenrettung in Hannover-Hainholz
Die verhaltene Entwicklung an Europas Aktienmärkten hat sich am Donnerstag mit überschaubaren Gewinnen fortgesetzt. Die Börsen stabilisierten sich etwas nach ihren Vortagsverlusten. Eine gewisse Unterstützung boten am letzten Handelstag vor Ostern die jüngsten Wirtschaftsdaten aus Europa und die US-Börse Nasdaq, die ihre Anfangsverluste aufholen konnte. Vor dem Arbeitsmarktbericht aus den USA, der am Karfreitag erwartet wird, blieben die Anleger aber generell zurückhaltend.
Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) gewann 0,26 Prozent auf 4309,45 Punkte. Damit schrammte er knapp an einer positiven Wochenbilanz vorbei: Die wegen Karfreitag verkürzte Woche beendete der Leitindex der Eurozone 0,1 Prozent tiefer. Auf Länderebene stieg der französische CAC 40 am Donnerstag um 0,12 Prozent auf 7324,75 Punkte. Der britische FTSE 100 ragte mit einem Anstieg um 1,03 Prozent auf 7741,56 Punkte positiv hervor.
Marktbeobachter Craig Erlam vom Broker Oanda verwies im Vorfeld des US-Jobberichts auf höher als erwartete Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung. „Schon bald wird die Fed wahrscheinlich eine Fülle von Beweisen dafür haben, dass die Zinserhöhungen der Wirtschaft den Wind aus den Segeln genommen haben“, sagte der Experte. Sollte dies die Inflation bremsen, würden die erhofften Zinssenkungen schon im weiteren Verlauf des Jahres wahrscheinlicher und notwendiger.
Die besonders stark auf Zinsperspektiven reagierenden Immobilienwerte setzten ihr Hin und Her fort: Nun waren sie angesichts der geldpolitischen Debatte wieder gefragt. Der Teilindex dieser Branche setzte sich mit einem Anstieg um 2,7 Prozent an die Spitze der Branchenwertung. Gleiches galt für Vonovia (Vonovia SE (ex Deutsche Annington)) an der EuroStoxx-Spitze mit einem Kurssprung um knapp sechs Prozent.
Wirtschaftsdaten aus Europa wurden derweil am Donnerstag als besser als befürchtet bezeichnet. So hatte die Industrie in Deutschland überraschend an den starken Jahresauftakt angeknüpft und die Produktion im Februar deutlich gesteigert. „Allerdings fehlen bisher ausreichend steigende Neuaufträge, um die Produktion auch im Sommerhalbjahr auszulasten“, schränkte Volkswirt Carsten Mumm von der Privatbank Donner & Reuschel ein.
Zur zweitgrößten Gewinnerbranche stiegen die Banken auf, wie der Teilindex Stoxx Europe 600 Banks mit einem Plus von letztlich 1,8 Prozent zeigt. Im Schlepptau folgten die Versicherungsbranche mit einem Anstieg um 1,7 Prozent und der Reisesektor mit plus 1,5 Prozent. Hier fiel die TUI-Aktie mit einer Erholung von zwölf Prozent nach einem heftigen Kurseinbruch, der in den vergangenen Tagen mit einer eingeleiteten Kapitalerhöhung einher ging, auf.
Im Ölsektor, der ebenfalls zulegte, ragten die in London 2,3 Prozent höheren Shell (Shell (ex Royal Dutch Shell))-Aktien hervor. Der Öl– und Gaskonzern sieht bislang ein anhaltend gutes Gasgeschäft im laufenden Jahr. So laufe der Gashandel weiter robust und dürfte etwa auf dem Niveau des starken vierten Quartals 2022 liegen, teilte das Unternehmen in seinem Produktionsbericht mit. Und dies, obwohl die europäischen Gaspreise derzeit weit unter ihren Hochs vom vergangenen August notieren.
Am heutigen Vormittag gegen 11.50 Uhr gingen mehrere Notrufe in der Regionsleitstelle Hannover ein. Passanten hatten auf dem Flachdach der 7. Etage eines Gebäudeteils des Ihmezentrums eine Rauchentwicklung bemerkt und die Feuerwehr informiert.
Aufgrund der eingegangenen Notrufe und einer dem besonderen Einsatzobjekt angepassten Alarm- und Ausrückeordnung alarmierte die Regionsleitstelle umgehend zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, ein Notarzteinsatzfahrzeug, einen Rettungswagen sowie weitere Sonderfahrzeuge.
Die ersten vor Ort eintreffenden Brandbekämpfer konnten eine Rauchentwicklung bestätigen und einen Brand im Bereich der Flachdachverkleidung im 7. Obergeschoß lokalisieren. Gemeinsam mit Arbeitern einer am Brandort befindlichen Dachdeckerfirma wurde die Verkleidung der Dachhaut demontiert und mittels Pulverlöschern sowie im weiteren Verlauf mit einem C-Rohr die Brandbekämpfung eingeleitet.
Eine Ausbreitung der Flammen konnte zeitnah verhindert werden und gegen 12:45 Uhr war das Feuer unter Kontrolle. Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand. Hlnsichtlich der Höhe des entstandenen Sachschadens sowie der Brandursache konnten seitens der Feuerwehr zunächst keine Angaben gemacht werden.
Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 34 Einsatzkräften und insgesamt 14 Fahrzeugen vor Ort.
Krieg in der Ukraine | Deutschland unterstützt die Ukraine mit Ausrüstungs- und Waffenlieferungen
BERLIN.
Deutschland unterstützt die Ukraine mit Ausrüstungs- und Waffenlieferungen – aus Beständen der Bundeswehr und durch Lieferungen der Industrie, die aus Mitteln der Ertüchtigungshilfe der Bundesregierung finanziert werden.
Die Bundesregierung unterstützt das ukrainische Militär in enger Abstimmung mit ihren Partnern und Verbündeten. Diese Aufstellung gibt eine Übersicht über deutsche letale und nicht-letale militärische Unterstützungsleistungen für die Ukraine.
Sie umfasst Lieferungen aus Beständen der Bundeswehr – und solche der deutschen Industrie, die aus Mitteln der sogenannten Ertüchtigungshilfe der Bundesregierung finanziert werden.
Die Mittel für die Ertüchtigungsinitiative belaufen sich auf insgesamt 2,2 Milliarden Euro für das Jahr 2023 (nach 2 Milliarden Euro im Jahr 2022). Die Mittel sollen vornehmlich der Unterstützung der Ukraine zugutekommen.
Zugleich werden sie zur Finanzierung der gestiegenen deutschen Pflichtbeiträge an die Europäische Friedensfazilität (EPF) eingesetzt, aus deren Mitteln wiederum Kosten der EU-Mitgliedstaaten für Unterstützungsleistungen an die Ukraine erstattet werden können.
Militärische Unterstützungsleistungen in Vorbereitung/Durchführung:
(Aus Sicherheitserwägungen sieht die Bundesregierung bis zur erfolgten Übergabe von weiteren Details insbesondere zu Modalitäten und Zeitpunkten der Lieferungen ab.)
6.350 Schuss Artilleriemunition 155 mm*
Flugkörper für Iris-T SLM*
20 Brückenlegepanzer BIBER*
300.000 Schuss Gepard Munition*
2 Luftraumüberwachungsradare*
78 Sattelzugmaschinen und 86 Sattelauflieger*
Luftverteidigungssystem PATRIOT mit Flugkörpern
8 mobile Antennenträgersysteme*
40.000 Erste-Hilfe Kits*
108 Aufklärungsdrohnen*
1 Schwerlastsattelzüge M1070 Oshkosh*
17 Feldheizgeräte*
18 Radhaubitzen RCH 155*
7 LKW 8×6 mit Wechselladesystem mit 18 Abrollplattformen*
Der Gesamtwert der im Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis zum 3. April 2023 von der Bundesregierung erteilten Einzelgenehmigungen für die Ausfuhr von Rüstungsgütern beträgt 2.742.851.393 Euro. Dieser Genehmigungswert beinhaltet die oben in der Liste aufgeführten Güter, soweit ihre Ausfuhr genehmigungspflichtig nach Außenwirtschaftsrecht ist. Das ist nicht bei allen oben genannten Gütern der Fall. Um die Abwicklung bestimmter Lieferungen zu beschleunigen, hat die Bundesregierung zudem Verfahrenserleichterungen zum Beispiel für Schutzgüter geschaffen. Auch diese Lieferungen sind im Genehmigungswert nicht enthalten. Die Wertangaben für gebrauchtes Material aus Bundeswehrbeständen beruhen zudem auf Zeitwerten, die bedeutend unterhalb der jeweiligen Neu- oder Wiederbeschaffungswerte liegen können. Im Genehmigungswert enthalten sind die Güter unabhängig davon, wie ihre Beschaffung und Lieferung finanziert wurden. Aus Sicherheitserwägungen sieht die Bundesregierung bis zur erfolgten Übergabe auch hier von der Nennung weiterer Details ab.
* Es handelt sich um eine aus Mitteln der Ertüchtigungsinitiative finanzierte Lieferungen der Industrie. Mit den Lieferungen sind teilweise Instandsetzungsmaßnahmen verbunden oder die Produktion dauert noch an; zudem erfolgen teilweise noch Ausbildungsleistungen.
Nachrichten des Tages und aktuelle News vom 06.April 2023 aus dem Neuen Rathaus der Landeshauptstadt | Ankündigungen | Berichte | Termine
HANNOVER.
Stadionbad bleibt am Sonntag (16. April) geschlossen
Am Sonntag, den 16.April bleibt das Stadionbad aufgrund der Landesmeisterschaften im Schwimmen für den öffentlichen Badebetrieb ganztägig geschlossen.
Zur Sicherheit: Verkehrsführung am Friederikenplatz vorübergehend geändert
Die Landeshauptstadt Hannover lässt am Friederikenplatz aufgrund eines Unfallschadens an der Geländerkonstruktion des Fußgängertunnels ab sofort die Verkehrsführung zwischen Karmarschstraße und Leibnizufer bis voraussichtlich Juni 2023 ändern.
Demnach muss die Rechtsabbiegespur in Fahrtrichtung Leibnizufer teilgesperrt werden, um dort Betonelemente aufzustellen. Das Rechtsabbiegen bleibt weiterhin über die anliegende Fahrspur möglich. Es verbleibt eine Geradeausspur in Fahrrichtung Waterlooplatz. Die Verkehrsführung für Passant*innen und Radfahrer*innen ändert sich nicht.
Neuer Fitnessparcours in Bothfeld lädt Jugendliche zu sportlichen Aktivitäten ein
An der Burgwedeler Straße (Stadtteil Bothfeld) stehen ein neuer Fitnessparcours und ein überdachter Sitzplatz bereit. Baustart auf der Wiese zwischen der Haltestelle Stadtfriedhof Bothfeld und dem südlichen Teil des Waldes „Große Heide“ war im November.
Ab diesem Donnerstag (6. April) können die Angebote nun genutzt werden. Die Gesamtkosten für den neuen Treffpunkt und die Calisthenics-Anlage belaufen sich auf 57.000 Euro. Der Stadtbezirksrat Bothfeld-Vahrenheide beteiligte sich mit rund 9.000 Euro für den überdachten Sitzplatz.
Die neuen Angebote wurden im Rahmen des „Kinder- und Jugendrats Corona“ des Stadtbezirksrats entwickelt und sollen insbesondere Jugendliche ab 14 Jahren ansprechen.
Die Calisthenics-Anlage ermöglicht ein intensives Eigengewichtstraining, wie es aus dem klassischen Geräteturnen bekannt ist. Die neue rund 100 Quadratmeter umfassende Anlage setzt sich aus verschiedenen Geräten zusammen: Reckstangen in unterschiedlichen Höhen, Hangel- und Bogenhangelleiter, eine Sprossenwand und verschiedene Barren.
Der Fallschutzbereich wurde aus Holzhackschnitzeln hergestellt. Ergänzt wird das Fitnessangebot durch zwei Bänke. Informationen zur richtigen Benutzung der Geräte sind auf einem Schild an der Anlage dargestellt.
Ebenfalls am Bolzplatz an der Burgwedeler Straße wurde vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün ein überdachter Sitzplatz gebaut. Mit einem langen Tisch und zwei gegenüberliegenden Bänken soll er als neuer Treffpunkt für Jugendliche dienen.
Ein Schutzdach macht eine Nutzung auch bei Regen möglich. Anlass war der Wunsch der befragten Kinder und Jugendlichen nach mehr Outdoor-Treffpunkten und Bewegungsmöglichkeiten für junge Menschen im Stadtteil.
Der Zugang zu dem neuen Treffpunkt und zu der Calisthenics-Anlage ist vom Eichhörnchenweg über einen neuen Weg möglich. Die Sitzbereiche sind gepflastert. Entlang des Wegesaums wurden heimische Sträucher wie Roter Hartriegel, Hundsrose, Schneeball, Holunder, Hasel und Weißdorn gepflanzt.
Ein Bereich auf der Fläche muss, je nach Witterungsverhältnissen, noch einige Wochen eingezäunt bleiben, damit der dort frisch eingesäte Rasen gut anwachsen kann. Alle Arbeiten haben die Beschäftigten des Ausbildungsbetriebs Garten- und Landschaftsbau im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün ausgeführt.
„Die offene Pforte“ 2023: 120 private Gärten laden zum Besuch ein
Ein seltener und besonderer Einblick in privat gestaltete Grünanlagen: 120 Gärten in Stadt und Region Hannover laden auch im Jahr 2023 zu einem Besuch ein, um sich an der Vielfalt, Besonderheit und Schönheit der Gärten und an der Begeisterung der verantwortlichen Menschen zu erfreuen. Die Palette reicht vom Innenhof über Kleingärten bis zu parkähnlichen Anwesen. Insgesamt bietet das neue Programm „Die offene Pforte“ wieder eine bunte Mischung von Gärten, die Gästen Anregung und Inspiration für das Gestalten des eigenen Grüns bieten oder einfach nur schön anzusehen sind. Nicht zu vernachlässigen ist dabei auch der unschätzbare Wert der Anlagen für das Stadtklima.
Die ersten Gärten öffnen am 15. April: In Hannover kann im Kleingarten von Günter Stobbe (Burgland e. V.) von 10 bis 15 Uhr ein Schattengarten mit großer Pflanzenvielfalt und Gemüseanbau besichtigt werden. Auch die Grünanlage von Ellen Bielert in Burgdorf lädt an diesem Tag in der Zeit von 12 bis 16 Uhr zu einem Besuch ein. Neben einem Garten mit formal-architektonischer Gestaltung und verschiedenen Gartenräumen wird auch ein Pflanzenflohmarkt angeboten. Die letzte Gelegenheit zu einem Besuch der „Offenen Pforte“ bietet sich Mitte Oktober. Zehn Gärten sind in diesem Jahr neu im Programm.
Das aktuelle Programmheft ist ab sofort als Download unter www.hannover.de/offene-pforte erhältlich. Unter dem Link gibt es auch die Möglichkeit, sich für einen Newsletter anzumelden, mit dem Abonnent*innen regelmäßig über aktuelle Themen und Termine in Hannovers Gärten informiert werden. Alle, die ihren Garten ab 2024 für Besucher*innen aus Stadt und Region Hannover öffnen möchten, finden dort auch einen E-Mail-Kontakt für diesen Zweck.
Die gedruckte Broschüre „Die Offene Pforte 2023“ liegt ab dem 24. April an folgenden Stellen zur kostenlosen Mitnahme aus: Hannover-Tourismus-Service am Ernst-August-Platz und im Rathaus, Informationspavillon der Herrenhäuser Gärten sowie im Foyer des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün, Arndtstraße 1. Der Versand von einzelnen Programmheften ist grundsätzlich möglich: nach Zusendung eines adressierten und ausreichend frankierten Rückumschlages (DIN Lang, mit 1,60 Euro für eine Broschüre) an den Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Arndtstraße 1, 30167 Hannover.
Die Offene Pforte Hannover ist ein gemeinsames Projekt von Landeshauptstadt und Region Hannover, um die Gartenkultur zu fördern. Es besteht seit 1991 und wird mit ehrenamtlicher Unterstützung betreut. Hannover war Vorreiter in Deutschland und hat inzwischen zu vielen weiteren „Offenen Pforten“ angeregt.
Sonnabend, 20. April, 20.00 Uhr, Schauron Theater, Wolfsburg
WOLFSBURG.
Eine ganze Bandbreite an Emotionen bringt die NDR Radiophilharmonie unter dem Dirigat von Marc Albrecht am Sonnabend, 20. April, ins Schauron Theater nach Wolfsburg.
Marc Albrecht gilt als einer der spannendsten Dirigenten der aktuellen Opern- und Konzertszene. Er pflegt ein breites Repertoire klassischer und zeitgenössischer Musik und ist international als Dirigent gefragt.
Gespielt werden an diesem Abend Werke von Ravel sowie Brahms g-mollKlavierquartett in der Orchesterfassung. Diese wurde nachträglich von Arnold Schönberg 1937 aus dem im Original als Quartett komponierten Werk entwickelt und wird mit einem Augenzwinkern gerne auch als Brahms 5. Sinfonie betitelt. Zum Auftakt des Konzertabends ertönt „Le Tombeau de Couperin“. Die von barocken Tänzen inspirierte Trauermusik, widmete Ravel in sechs Sätzen seinen Freunden, die im Ersten Weltkrieg fielen. Anschließend ist Ravels über zehn Jahre später komponiertes Klavierkonzert in G-Dur zu hören. Solist am Piano ist OPUS-Klassik-Preisträger Dejan Lazić, der weltweit sowohl Fachpresse als auch Publikum begeistert.
Tickets für das Konzert sind zum Preis von 14 | 20 | 27 | 32 | 37 | 40 EUR unter www.ndr.de/radiophilharmonie sowie im Ticketshop des Schauron Theathers Wolfsburg erhältlich.
Vorstellung des Grundkonzeptes für die Zwischennutzung des ehemaligen „Galeria“-Kaufhauses an der Marktkirche
HANNOVER. Bei einem ersten Pressegespräch erläuterten am gestrigen Mittwoch Oberbürgermeister Belit Onay, Prof. Joachim Schachtner, Staatssekretär im niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK), Hannovers Stadtbaurat Thomas Vielhaber, Prof. Martin Grotjahn, Vizepräsident der Hochschule Hannover (HsH), sowie Doris Petersen, Geschäftsführerin von hannoverimpuls, die Grundzüge des noch weiterzuentwickelnden Konzepts. Medienvertreter hatten bei diesem „Baustellentermin“ die Möglichkeit einen einen Blick in das leere Erdgeschoss des ehemaligen Kaufhauses zu werfen. An diesem Ort soll dann in den kommenden Wochen aus dem früheren Kaufhof der AUFHOF entwickelt werden. Stadtbilder berichtete bereits gestern ausführlich zu dem Projekt „AUFHOF“. Nachfolgend einige Fotos vom „Baustellentermin“ mit der Vorstellung des Grundkonzeptes.
Vorstellung des Grundkonzeptes für die Zwischennutzung des ehemaligen „Galeria“-Kaufhauses