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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 24.Juni 2022

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Blick über Hannover Lahe - Luftbild © Ulrich Stamm Blick über Hannover Lahe - Luftbild © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Vier Bands und ein Duo beim Open-Air-Konzert im Vahrenwalder Park

Umsonst und draußen, offen für alle: Beim Vahrenwald Open Air am Samstag, 2. Juli, 16 bis 22 Uhr, im Vahrenwalder Park erwartet die Besucher ein vielfältiges Programm ganz unterschiedlicher Musiker*innen und Bands aus Hannover.  Organisiert wird das Konzert vom  Freizeitheim Vahrenwald  und dem MusikZentrum Hannover.

Den Start macht der hannoversche Indie-Pop Künstler Lukas Dolphin. Mit seiner ausdrucksstarken Stimme erfindet er sein ganz eigenes Genre. Folk, Indie, Pop oder Punk, all diese Stile vereint er in seiner Musik und schafft unerwartet etwas vollkommen Neues. Ab 17.05 Uhr stehen Bella Bonanza auf der Bühne. Sie bieten Soul-food für’s Herz, verfeinert mit Pop-Funk. Die beiden Frontfrauen Miriam Rubow (Gitarre) und Iris Solveig König (Gesang) servieren dem Publikum eine frische, neue Musikrichtung – gemixt  mit dem Sound aus den 70ern und 80ern. Auf Bella Bonanza folgt das junge Duo Nasloww & Aran aus Hannover. Sie verorten  sich mit ihrer Musik irgendwo zwischen Hip Hop, R’n’B, Soul und Elektro. Ganz anders kommen Steintor Herrenchor daher: Sie liefern in Vahrenwald  modernen Post-Punk ab. Den Schlusspunkt setzen Versacer. Die drei Jungs und eine Frau drehen alle Regler auf Pop,  80ies Synth, Trap und Love-Harmony.  Der Eintritt zum Konzert ist kostenfrei.  Die Veranstalter fordern die Besucher*innen auf, ihre Picknickdecken mitzubringen. Getränke und Essen gibt es vor Ort.

 

Informationsveranstaltung zur Umgestaltung des Platzes Am Steintor

Mit der Umgestaltung des Steintorplatzes soll dieser stadträumlich zentrale und besondere Ort der Innenstadt Hannovers neu gestaltet und aufgewertet werden. Die Verwaltung möchte gemeinsam mit den Planer*innen über die aktuelle Planung informieren. Diese greift die Ziele des Innenstadtkonzeptes auf. Alle interessierten Bürger*innen sind herzlich zu einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, 7. Juli, um 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr) in den Festsaal des Alten Rathauses in der Karmarschstraße 42 eingeladen.

Nach einem intensiven vorgeschalteten Bürger*innenbeteiligungsverfahren wurde ein freiraumplanerischer Wettbewerb ausgelobt. Der prämierte Wettbewerbsbeitrag wurde in der Zwischenzeit überarbeitet und zu einem realisierbaren Entwurf konsequent weiterentwickelt. Auf der Grundlage der „Steintor-DNA“ – Ergebnis des intensiven Beteiligungsverfahrens – adressiert der neue Platz Anforderungen einer nachhaltigen sozialen, verkehrlichen, ökologischen wie ökonomischen Entwicklung und kombiniert diese zu einer gesamtheitlichen Architektur.

Da es sich um eine Präsenzveranstaltung handelt, die Sitzplatzkapazitäten aber beschränkt sind, bittet die Verwaltung alle Interessierten, sich bis zum 1. Juli über das Postfach Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anzumelden. Für die Interessierten, die nicht in Präsenz teilnehmen können, bietet die Verwaltung einen digitalen Livestream an. Der dafür notwendige Einwahllink wird nach Anmeldung per Mail zugeschickt.

 

Inklusives Theaterfestival „Klatschmohn“ startet wieder durch: „Und jetzt … alles auf Aufang“

Mit dem Motto „Klatschmohn – Und jetzt … alles auf Anfang!“ startet das inklusive Theaterfestival Nr. 23 nach den Einschränkungen der Corona-Pandemie in den vergangenen Jahren wieder durch. Vom 6. bis 8. Juli beschäftigen sich insgesamt 17 Gruppen im Kulturzentrum Pavillon zum Teil auch mit ganz aktuellen Themen wie dem Krieg in der Ukraine oder der Pandemie. Sie kommen aus verschiedenen Schulen, Fördereinrichtungen und freien inklusiven Initiativen. Die Darstellungsformen sind vielfältig und abwechslungsreich: Sprech-, Figuren-, Masken- und Schattentheater, Musiktheater, Tanz und Zirkus – ein sehens- und hörenswertes Programm. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt vier Euro. Karten im Vorverkauf gibt es unter der Rundummer 2355550 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Das Festival wird mit einem Tanzabend eröffnet. Das Tanztheater aus der Heinrich-Ernst-Stötzner-Schule beschäftigt sich in dem Stück „die Elemente“ mit dem Anfang der Welt. „Das Labyrinth“, das neue Stück der esistso!company der Lebenshilfe aus Braunschweig, erzählt mit starken Bildern von unterschiedlichen Wegen und Möglichkeiten, die ausprobiert werden müssen, um zum Ziel zu finden.

Innerhalb der Vormittagsvorstellungen kann das junges Publikum in der Pause selbst aktiv werden. Sonderpädagogikstudent*innen haben sich spannende Angebote ausgedacht: Stationen mit verschiedene Bastel-, Musik- und Spielaktionen auf dem Außengelände des Pavillons.

Im Foyer des Pavillons wird die Ausstellung „KLATSCH+MATCH“ gezeigt, die im vergangenen Jahr als Kunstdialog von Künstler*innen mit und ohne geistige und psychische Beeinträchtigungen entstanden ist.

Der Weg von „Klatschmohn“ ist ein stetiger Prozess in Richtung Inklusion. Zusammen mit Studierenden der Leibniz Universität Hannover arbeiten Menschen aus den Caritas-Werkstätten und der Lebenshilfe in vielen Bereichen des Festivals mit.

Das Festival bietet Audiodeskription für sehbehinderte Menschen, FM-Geräte und Gebärdensprache für hörgeschädigte Menschen an, um somit einem großen Publikum die kulturelle Teilhabe zu ermöglichen.

Die Sicherheit aller Beteiligten steht im Vordergrund, deshalb bitten wir unser Publikum, zum Schutz der vulnerablen Gruppen, Masken zu tragen.

„Klatschmohn“ ist ein Kooperationsprojekt der Stadtteilkultur der Landeshauptstadt Hannover, der Leibniz Universität Hannover, dem Kulturzentrum Pavillon, der Caritas Werkstätten Hannover und der Otto-Hahn-Schule, Wunstorf.

Weitere Informationen gibt es unter www.projekttheater-klatschmohn.de.

 

Solidaritätskonzert für die Ukraine

„Aufstehen gegen Krieg“: Das ist das Motto eines Solidaritätskonzerts für die Ukraine am Donnerstag,  30. Juni, ab 17 Uhr, in der Aegidienkirche in Hannover. Veranstaltende sind das ZeitZentrum Zivilcourage der Landeshauptstadt und der Ukrainische Verein in Niedersachsen e.V.

Das Programm bietet einen bunten Mix: Die Songwriterin Alina Bach präsentiert eine  Mischung aus Pop und Liedermacherei – mit lyrischen Texten.  Die Band Dalibude aus Braunschweig verbindet internationale Musik mit traditionellen ukrainischen Klängen. Dabei spielen und singen die Musiker Lieder in mehreren Sprachen. Der Name der Band kommt aus dem Ukrainischen und bedeutet „Fortsetzung folgt…“ Im Dezember 2016 hat Dalibude als Vorgruppe beim Konzert der ukrainischen Eurovision-Gewinnerin Ruslana in Hannover gespielt.

Die hannoversche Band Kogi steht für  Groove-Pop mit Gitarre und Gesang. Roh, akustisch und eingängig sind die Songs, denen es an Tanzbarkeit und Witz trotz emotionaler Tiefe und Feinfühligkeit nicht fehlt.

Auch die  Tanzkombo „Start2Dance“ ist dabei. Sie bietet jungen ukrainischen Flüchtlingen ein Freizeitangebot. „In dieser schwierigen Zeit brauchen wir mehr denn je einen Ort, an dem wir Unterstützung bekommen, Traurigkeit vergessen und uns endlich lebendig fühlen können“, betonen die Mitglieder der Tanzkombo im Vorfeld des Konzerts. „Genau dieser Ort ist für uns der Tanzsaal von Start2Dance.  Mit unserem Auftritt wollen wir wieder einmal zeigen, wie stark und unzerbrechlich ukrainische Frauen sein können.“

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltenden bitten um Spenden für die Arbeit des Ukrainischen Vereins in Niedersachsen.

 

Rap on Stage: Open-Air-Konzert im Wakitu

Für den 9. Juli lädt die Kinder- und Jugendarbeit der Landeshauptstadt Hannover in Kooperation mit Push it H-Town und dem Musikzentrum Hannover zu einem Open-Air-Konzert im Erlebnispädagogischem Zentrum Wakitu ein. Live on Stage präsentieren sich Künstler*innen aus Hannover und Umgebung:   Nedal Nib, der vor kurzem sein Album „Life is Battle" rausgebracht hat, Silo,  ein Newcomer aus Bremen,  und KTR, eine Rap-Gruppe aus Bad Oldesloe. Rap inner Burg, die jeden Sonntag einen Rap-Workshop geben, sowie Bangarang Dave, ein Urgestein der Hannoveraner Rap-Szene, sind auch mit dabei.  Push it H-Town runden das Programm ab. Einlass ist ab 16 Uhr. Um 17 Uhr geht es los. Der Eintritt kostet drei Euro. Die Veranstaltung ist freigegeben ab 14 Jahren. Weitere Infos unter Instagram: @push_it_htown oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

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