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Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 21.April 2021

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Neues Rathaus Hannover und Maschpark © Ulrich Stamm Neues Rathaus Hannover und Maschpark © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Inbetriebnahme einer „Schlafampel“ an der Querung Carlo-Schmid-Allee in Höhe Holzrehre

Am Donnerstag (22. April) wird eine weitere so genannte „Schlafampel“ in den Betrieb gehen. Es handelt sich dabei um die Ampelanlage zur Querung der Carlo-Schmid-Allee in der Höhe Holzrehre im Stadtteil Davenstedt. Diese Umstellung geht auf den Antrag mit der Drucksachennummer 15-2377/2020 des Stadtbezirksrates Ahlem-Badenstedt-Davenstedt vom 03.12.2020 zurück.

Während diese Ampelanlage in der Vergangenheit – wie sehr viele andere Fußgänger*innenampeln auch – in der Grundstellung „Dunkel“ für den Kraftfahrzeugverkehr und in der Grundstellung „Rot“ für den Fußgänger*innenverkehr steht, wird sie in Zukunft ohne Aktivierung durch zu Fuß Gehende für beide Verkehrsarten „Dunkel“ zeigen. Ein querender zu Fuß Gehender hat damit zwei Möglichkeiten:

Es kann der Taster gedrückt werden und dann bei „Grün“ gesichert die Fahrbahn gequert werden. Bevor das Signal für die zu Fuß Gehenden auf „Grün“ schaltet, muss es zuerst auf „Rot“ gehen, damit der Kfz-Verkehr mit einer „Gelb“-Zeit von fünf Sekunden auf das bevorstehende „Rot“ vorbereitet wird.

Wer nicht gedrückt hat, kann ebenfalls die Fahrbahn queren, muss dann aber vorsichtig sein, da kein Vorrang gegenüber dem Kfz-Verkehr besteht.

Ein an der Ampel angebrachtes Schild weist auf veränderte Situation für zu Fuß Gehende hin.

 

Im Mai 2019 gingen in Hannover erstmalig drei „Schlafampeln“ in den Betrieb. Es handelt sich dabei um die beiden Fußgänger*innenampeln zwischen dem Hauptgebäude der Leibniz-Universität und der Haltestelle „Leibniz Universität“ sowie um eine weitere Ampel am nördlichen Zugang zu der Haltestelle „Schneiderberg/Wilhelm-Busch-Museum“.

 

Neues Insektenparadies am Lichtenbergplatz

Der Lichtenbergplatz in Linden wird derzeit in ein Insektenparadies verwandelt: Auf einem vier Meter breiten Streifen am Zaun wurde seit gestern (19. April) der Boden aufgelockert und mit Sand abgemagert. Voraussichtlich morgen (21. April) wird ein Saatgut eingesät mit mehr als 50 verschiedenen Sorten an Wildblumen wie zum Beispiel Akelei, Ackerglockenblume, Johanniskraut, Ringelblume, Wegwarte und wilde Möhre. In den kommenden Wochen werden als weitere bienenliebende- und Vogelnährgehölze auf der Fläche Sorbaria (Federspieren) und entlang des Zauns Lonicera (Geißblatt) gepflanzt.

Die seit vielen Jahren entlang des Zaunes stehenden Strauchrosen wurden entfernt, weil sie im Laufe der Jahre immer mehr abgestorben sind. Gut erhaltene Exemplare werden an anderen Orten wieder eingepflanzt. Die Stadt Hannover möchte mit dieser Maßnahme die biologische Vielfalt auf öffentlichen Grünflächen erhöhen und den Lichtenbergplatz mit der Blütenvielfalt gestalterisch aufwerten.

 

„Deutscher Frühling / Saksa kevad in Estland“

Digitale Diskussionsrunde stellt die Nachhaltigkeit von Bewerbungen zur Kulturhauptstadt Europas in den Mittelpunkt

Um die Nachhaltigkeit des intensiven Bewerbungsprozesses um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2025“ zu gewährleisten, setzen die beiden niedersächsischen Städte Hildesheim und Hannover auf eine kulturgeleitete und international vernetzte Stadt- und Regionalentwicklung.

Beide Städte verfügen über innovative kulturelle Konzepte, die gesellschaftliche und strukturpolitische Fragestellungen in den Mittelpunkt stellen, um darüber gesellschaftlichen Zusammenhalt zu organisieren. Im Rahmen der diesjährigen Veranstaltungsreihe „Deutscher Frühling / Saksa kevad in Estland“ wird am Donnerstag (22. April) von 18 bis 19 Uhr digital über den gemeinsamen Weg in die Zukunft diskutiert und ein erster Ausblick auf die Zusammenarbeit mit Expert*innen rund um das Thema Kulturhauptstadtbewerbungen aus Niedersachsen und Estland auf einem virtuellen Podium skizziert. Auch Estland blickt auf eine Bewerbungsrunde zur Kulturhauptstadt Europas zurück. Für das Jahr 2024 hatte sich im nationalen Wettbewerb Tartu durchgesetzt. In der Diskussionsrunde steht die Frage im Vordergrund, wie nachhaltig große Kulturprojekte sind bzw. sein können. Interessierte können über diesen Link an der Diskussionsrunde teilnehmen https://us02web.zoom.us/j/85832380959

Seit 2010 koordinieren die Deutsche Botschaft Tallinn und das Goethe-Institut die Kultur- und Bildungsveranstaltungsreihe „Deutscher Frühling in Estland“. Ziel ist es, Deutschland als interessantes, kreatives, modernes und vielseitiges Land vorzustellen. Niedersachsen ist dieses Jahr zum zweiten Mal in Folge Partnerbundesland des Deutschen Frühlings in Estland. In diesem Jahr finden die Veranstaltungen Corona bedingt noch bis zum 25. April ausschließlich online statt.

 

Die Referent*innen:

 

Melanie Botzki

Stabsstelle Kulturmanagement der Landeshauptstadt Hannover und Teamleitung der Kulturhauptstadtbewerbung Hannovers

Maris Hellrand

Freie Journalistin und Medienexpertin. Internationale Kommunikation der europäischen Kulturhauptstadt Tallinn 2011 und Initiatorin und Gestalterin der Bewerbung von Narva, Estland, 2024

Dr. Kristina Jacobsen

Freie Kulturwissenschaftlerin und Mitglied im EU-Expertenpool für Kulturhauptstädte Europas, zudem Geschäftsführerin des Programms Europawissenschaften der Berliner Universitäten

Jonas Lendl

Akademischer Mitarbeiter am Heidelberg Center for Cultural Heritage der Universität Heidelberg und Promotion zur EU-Initiative ‚Kulturhauptstadt Europas‘

Inga Samii

Stabsstelle Kulturmanagement der Landeshauptstadt Hannover und Teamleitung der Kulturhauptstadtbewerbung Hannovers

Lene Wagner

Leiterin der Stabsstelle Kultur & Stiftungen der Stadt Hildesheim und Teamleitung der Kulturhauptstadtbewerbung Hildesheims

Gunnar Geßner (Moderation)

Projektleitung im MusikZentrum Hannover und Vorstandsmitglied der LiveKomm und des KlubNetz Niedersachsen, zudem Teil des Kulturrats der hannoverschen Kulturhauptstadtbewerbung   

 

Stadtbibliothek Kleefeld öffnet am 27. April erst um 12.30 Uhr

Aufgrund von Arbeiten an der Stromversorgung öffnet die Stadtbibliothek Kleefeld am Dienstag (27. April) erst um 12.30 Uhr.

 

Jugendhilfeausschuss tagt öffentlich

Am kommenden Montag (26. April) findet um 15 Uhr im Hannover Congress Centrum, Kuppelsaal, Theodor-Heuss-Platz 1-3, 30175 Hannover, eine öffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses statt.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Das Tragen von medizinischen Mund-Nase-Bedeckungen oder FFP2-Masken ist auf den Wegen im Gebäude erforderlich. Besucher*innen werden zudem gebeten, die Mund-Nase-Bedeckung auch während der Sitzung aufzubehalten. Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang der Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten sind zu beachten.

 

 

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