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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 23.Februar 2021

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover © Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover © Ulrich Stamm

HANNOVER.

33 Jahre alter Hannoveraner bei Auseinandersetzung am Maschseeufer schwer verletzt

Am frühen Abend des 22.02.2021 ist es am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Ein 33 Jahre alter Mann erlitt dabei schwere Verletzungen und musste notoperiert werden. Der Mann befindet sich mittlerweile außer Lebensgefahr. Die Täter sind flüchtig.

Am Montagabend meldete ein Spaziergänger der Polizei gegen 17:30 Uhr, dass es zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen am Ufer des Maschsees komme. Als zahlreiche zum Tatort entsandte Streifenwagen dort eintrafen, stellten die Beamten eine verletzte Person fest. Es handelte sich um einen 33-jährigen Hannoveraner mit mehreren Stichverletzungen. Hinzugezogene Rettungskräfte versorgten den Mann medizinisch und transportieren ihn in ein Krankenhaus. Dank der dort durchgeführten Notoperation schwebt der Verletzte mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr.

Die Hintergründe der Tat sind zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Die Täter sind flüchtig.

Das für Tötungsdelikte zuständige Fachkommissariat des Zentralen Kriminaldienstes Hannover hat die Ermittlungen wegen des versuchten Totschlags aufgenommen. Der Tatort wurde am gestrigen Abend bis in die Nacht hinein von Beamten des Kriminaldauerdienstes abgesucht. Dabei kamen ein Diensthund und Taucher der Zentralen Polizeidirektion aus Braunschweig zum Einsatz. Spuren, die zur Aufklärung der Tat beitragen, konnten durch die eingesetzten Polizeikräfte gesichert werden. Darüber hinaus sind zahlreiche Zeugenhinweise bei der Polizei eingegangen.

Weitere Zeugen, die den Vorfall ebenfalls wahrgenommen haben, werden gebeten, dies der Polizei unter der Telefonnummer 0511 109-5222 zu melden.

 

Tatverdächtiger zu Einbruchdiebstählen in Langenhagen ermittelt

In der vergangenen Woche ist mit Bildern aus einem Einbruch in einem Imbiss vom 29.12.2021 nach einem Tatverdächtigen gefahndet worden. Dank Hinweisen aus der Bevölkerung konnte dieser nun identifiziert werden.

Die Überwachungskameras des Imbisses im Stadtgebiet von Langenhagen zeichneten den Einbrecher während der Tat auf. Der geschädigte Imbissbesitzer stellte die Videoaufzeichnungen der Polizei zur Verfügung. Mithilfe der Videos wurde nach dem Täter in der Öffentlichkeit gefahndet.

Der Tatverdächtige kommt nicht nur für den Einbruch in den genannten Imbiss infrage. Darüber hinaus steht er im Verdacht, in eine Pizzeria sowie mehrere Kindertagesstätten in Langenhagen eingebrochen zu sein.

Die Polizei bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die bei der Fahndung mitgeholfen haben.

 

Unbekannter Täter schlägt 40-Jährigen in der U-Bahn - Zeugen gesucht

Am Nachmittag des 17.02.2021 ist es zu einer Körperverletzung durch einen unbekannten Mann gekommen. Dieser hat auf einen 40-jährigen Fahrgast der Stadtbahnlinie 1 eingeschlagen und ihn im Gesicht verletzt.

Am Mittwoch, 17.02.2021, bestieg der 40 Jahre alte Mann an der Haltestelle "Peiner Straße" die Stadtbahnlinie 1 in Richtung Langenhagen. An der Haltestelle "Döhrener Turm" bestiegen zwei Männer die Stadtbahn, von denen einer ihm kurz vor der Haltestelle "Geibelstraße" unvermittelt ohne vorherige Kontaktaufnahme mehrere Male mit der Faust ins Gesicht schlug.

 

Der Schläger verletzte den 40-Jährigen dabei an der Nase. An der Geibelstraße stiegen der Schläger und sein Begleiter aus. Der 40-Jährige fuhr noch weiter bis zum Kröpcke und verständigte von dort die Polizei. Der Täter wurde als ca. 1,60 Meter groß, kräftig gebaut und mit einer grünen Jacke und einer Basecap bekleidet beschrieben. Des Weiteren soll er einen Schnurrbart getragen haben.

Das Polizeikommissariat Hannover-Südstadt ermittelt wegen vorsätzlicher Körperverletzung. Das örtliche Nahverkehrsunternehmen wurde kontaktiert, um Videoaufzeichnungen aus der Bahn zu sichern. Da der Täter und sein Begleiter zum jetzigen Zeitpunkt noch unbekannt sind, erhofft sich die Polizei, Hinweise aus der Bevölkerung zu bekommen.

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-3217 zu melden.

 

Polizei Hannover bittet Bürgerinnen und Bürger von Region und Stadt beliebte Tagesausflugsziele zu meiden

Am vergangenen Wochenende hat die Polizei Hannover viele Besucher an Orten wie dem Steinhuder Meer oder dem Maschsee in Hannover festgestellt. Aufgrund von Verstößen gegen die Abstandsregeln und die Maskenpflicht der Corona-Verordnung mussten die Beamten der Polizeidirektion mehrfach einschreiten.

Mit Blick auf die kommenden Tage mahnt die Polizei zur Beachtung folgender Hinweise: Vermeiden Sie den Besuch beliebter Ausflugsziele zur Tageszeit. Insbesondere auf Uferpromenaden an den Gewässern der Stadt und Region Hannover kann es bei sonnigem Wetter zu Gedränge kommen. Eine durchgehende Einhaltung der Abstandsregeln ist dabei kaum möglich, in diesem Fall ist das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung zwingend notwendig.

Einsatzkräfte der Polizeidirektion Hannover werden die entsprechenden Anlaufpunkte bestreifen und die Einhaltung der Corona-Regeln kontrollieren. Bei Feststellen von Verstößen gegen die aktuellen Regeln, werden diese geahndet, was für die Betroffenen ein Bußgeld zur Folge hat.

 

17-Jähriger aus Garbsen leblos aus See geborgen

Am Montag, 22.02.2021, gegen 12:30 Uhr fanden Taucher der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen eine Person mit deutlichen Todeszeichen am Grund des Schwarzen See in Garbsen. Wie sich später herausstellte, handelt es sich bei dem Leichnam um den vermissten 17-Jährigen aus Garbsen. Dieser war am Samstagabend durch seine Mutter als vermisst gemeldet worden. Der Kriminaldauerdienst der Polizei Hannover hat die Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen. Zum jetzigen Zeitpunkt gehen die Ermittler von einem tragischen Unglücksfall aus.

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