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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 25.September 2020

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hannover (C) Ulrich Stamm

HANNOVER.

48-Jähriger für tot erklärt

Am Mittwoch, 23.09.2020, ist es gegen 21:30 Uhr im Bereich Marstall in Höhe der Knochenhauerstraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Ein 48-jähriger Mann hat dadurch so schwere Verletzungen erlitten, dass der Hirntod festgestellt wurde.

 

Am Donnerstag, 24.09.2020, gegen 18:30 Uhr ist der Mann für tot erklärt worden. Die Polizei hat aufgrund dessen ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.

 

Erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen auf dem Cityring

Am Dienstag, 22.09.2020, hat die Polizeidirektion Hannover erste Informationen zu den für Freitag, 25.09.2020, angezeigten Versammlungen der Fridays-for-Future-Bewegung veröffentlicht. Aktuell liegen der Polizei in diesem Zusammenhang Anzeigen zu acht Versammlungen mit insgesamt rund 16.000 Teilnehmern vor. Auf dem Cityring ist mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen.

Vor dem Hintergrund eines weltweiten Aufrufs hat auch die Fridays-for-Future-Initiative aus Hannover für Freitag von 12:30 Uhr bis 15:30 an acht verschiedenen Stellen auf dem Cityring Versammlungen mit insgesamt 16.000 erwarteten Teilnehmern angezeigt. Betroffen von den Versammlungen sind folgende Knotenpunkte: Aegidientorplatz, Friedrichswall, Leibnizufer, Königsworther Platz, Schloßwenderstraße/nördlicher Klagesmarkt, Hamburger Allee, Raschplatzhochstraße, Berliner Allee.

Aktuell erwartet die Polizeidirektion Hannover zu den Fridays-for-Future-Versammlungen 16.000 Teilnehmer. Aufgrund der Vor- und Nachbereitungen an den einzelnen Versammlungsorten wird in der Zeit von 10:00 Uhr bis mindestens 18:00 Uhr mit erheblichen Verkehrsstörungen auf dem Cityring und den Zufahrtsstraßen gerechnet.

Der Hauptbahnhof Hannover soll trotz der Verkehrseinschränkungen für den Kraftfahrzeugverkehr erreichbar bleiben. Aus Richtung Vahrenwalder Straße erfolgt die Zufahrt über Arndtstraße, Herschelstraße, Kurt-Schumacher-Straße.

 

Aus Richtung Bremer Damm ist der Hauptbahnhof über den Königsworther Platz, Otto-Brenner-Straße, Celler Straße, Herschelstraße und Kurt-Schumacher-Straße erreichbar.

 

Kraftfahrer, die aus Richtung der Ritter-Brüning-Straße kommen, nutzen die Gustav-Bratke-Allee, Humboldtstraße, Goethestraße, Goseriede und Kurt-Schumacher-Straße. Aus Richtung Hildesheimer Straße kann der Hauptbahnhof über den Schiffgraben, Berliner Allee und Lister Meile angesteuert werden. Auch hier müssen jedoch Behinderungen einkalkuliert werden.

Die Polizeidirektion Hannover bittet mit Nachdruck alle Bürgerinnen und Bürger, im aufgeführten Zeitraum öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen oder auf andere Alternativen zurückzugreifen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass sich die Behinderungen auch auf den Busverkehr auswirken werden. Autofahrer sollten zudem den Cityring weitläufig umfahren. Autofahrer können dabei auf die kostenlose und werbefreie App "NUNAV" zurückgreifen.

Die App navigiert stauvermeidend an den Sperrungen vorbei zum Ziel. Die Anwendung ist sowohl für iOS- als auch Android-Betriebssysteme verfügbar.

Weitere Versammlungen: Neben den angezeigten Veranstaltungen der Fridays-for-Future-Bewegung wurden der Polizeidirektion für diesen Freitag noch weitere Versammlungen angezeigt:

Die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschland demonstriert von 11:30 Uhr bis 15:30 Uhr auf dem Conrad-Wilhelm-Hase-Platz unter dem Motto "Aktiv gegen Umweltzerstörung - Rettet die Umwelt vor der Profitwirtschaft". Hierzu werden 20 Teilnehmer erwartet.

Auf dem Opernplatz wollen von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr auf Initiative einer Privatperson freie Musiker auf ihre Situation aufmerksam machen. Der Veranstalter rechnet mit bis zu 200 Teilnehmern.

Rund 15 Teilnehmer erwartet zudem eine private Initiative am Ernst-August-Platz/Ecke Bahnhofstraße zum "Protest gegen die Tierindustrie". Die Versammlung wurde von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr angezeigt.

 

Wunstorf: Raubüberfall scheitert - bislang unbekannter Täter flüchtet

Am Mittwoch, 23.09.2020, ist es zu einem versuchten Raubüberfall auf eine Gaststätte in Wunstorf gekommen. Ein bislang unbekannter Täter hat mit einem Messer einen 47 Jahre alten Wirt bedroht und Geld gefordert.

Dies hat der Wirt verweigert, der Täter ist daraufhin geflüchtet. Die Polizei sucht nun nach Zeugen dieser Tat.

Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sich der bislang unbekannte Täter zunächst als Gast im Lokal an der Bahnhofstraße in Wunstorf auf. Er verließ die Gaststätte und kehrte gegen 22:20 Uhr zurück, um einen vergessenen Rucksack zu holen. Unvermittelt zog er ein Messer und forderte vom Wirt die Herausgabe des Geldes. Der 47-Jährige kam dieser Aufforderung nicht nach, woraufhin der Täter in Richtung Bahnhof Wunstorf flüchtete.

Der Wirt wurde bei der Tat nicht verletzt. Er alarmierte umgehend die Polizei, die unverzüglich die Fahndung einleitete. Diese verlief jedoch ohne Erfolg. Nun erhofft sich die Polizei Zeugenhinweise aus der Bevölkerung.

Der Täter wird von dem Wirt auf circa 30 bis 35 Jahre geschätzt. Er soll 1,80 Meter groß und schlank sein. Er hat lockiges dunkles Haar. Er sprach Hochdeutsch. Bei der Tat trug der Täter einen Pullover und eine Brille. Der Gesuchte hatte einen dunklen Rucksack mit weißen Streifen auf der Rückseite bei sich.

Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Täter geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

 

 

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