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Polizei Nachrichten aus Braunschweig vom 1. Juli 2019

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Braunschweig  (C) Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Braunschweig (C) Ulrich Stamm

BRAUNSCHWEIG.

Zeugenaufruf nach ungeklärtem Sturz eines Radfahrers

Am Dienstag, dem 18.06.2019 gegen 08.20 Uhr, wurde in Braunschweig- Rüningen auf der Thiedestraße ein schwer verletzter Radfahrer auf dem Radweg aufgefunden. Bislang liegen keine Hinweise auf die Verursachung des Sturzes beim Radfahrers vor. Zur Klärung des Unfallherganges werden Zeugen, die Angaben zu dem Unfall machen können, gebeten, sich mit dem Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 0531/476-3935 in Verbindung zu setzen.

 

Umfangreiche Verkehrskontrollen am Freitag - Bei jedem vierten Fahrzeug gab es Beanstandungen

Braunschweig, Wolfenbütteler Straße / Salzdahlumer Straße 28.06.2019, 14 - 21 Uhr An zwei großen Ausfallstraßen Braunschweigs kontrollierte die Polizei Verkehrsteilnehmer im Hinblick auf besondere Unfallgefahren. Hierbei standen Alkohol und Drogen, aber auch die Themen wie Ablenkung und Tuning im Vordergrund. Während es bei rund dreiviertel der kontrollierten Fahrzeuge keine Beanstandungen gab, mussten die Beamten drei Personen die Weiterfahrt auf Grund von Straftaten untersagen. Am Freitag war die Polizei ab dem Nachmittag bis in die Abendstunden hinein mit zahlreichen Polizeibeamten im Einsatz, um eine großangelegte Verkehrskontrolle durchzuführen. Ziel war es nicht nur allein etwaige Verstöße zu ahnden, sondern die Verkehrsteilnehmer für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Das Hauptaugenmerk legten die Polizisten daher auf der Kontrolle von Alkohol- und Drogenbeeinflussung, der Handynutzung während der Fahrt sowie auf nicht verkehrssichere Umbauten an den Fahrzeugen im Bereich des Tunings. Zwei Fahrzeugführer standen unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln, also Drogen. Für sie endete die Fahrt noch vor Ort, ihnen wurde eine Blutprobe entnommen und nun erwarten sie die Strafverfahren. Ein weiterer Fahrzeugführer war nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis und musste sein Auto ebenfalls stehen lassen. Auch gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Erfreulicherweise stand kein Fahrzeugführer unter Alkoholeinfluss. Bei den über 320 umfangreich kontrollierten Fahrzeugen stellte die Polizei zudem fast 75 Mängel fest, die sich im Bereich der Ordnungswidrigkeiten bewegten. Darunter waren auch die Nutzung von Mobiltelefonen, technische Mängel oder unerlaubte Veränderungen an den Fahrzeugen. Für das Gelingen dieser Kontrolle waren neben dem Beamten der einzelnen Kommissariate und der Bereitschaftspolizei auch Rauschgiftspürhunde, Beamte mit besonderen Qualifikationen rund um das Thema Tuning und Dokumentenprüfung im Einsatz. Eine besondere Fort- und Weiterbildung zur Erkennung von Drogen im Straßenverkehr wurde im Vorfeld durchgeführt.

 

Schwerer Unfall am Sonntagmorgen auf der A2 - ein Mann lebensgefährlich verletzt

30.06.2019, 09.06 Uhr BAB2, Fahrtrichtung Berlin, zwischen Parkplatz Uhry und Anschlussstelle Rennau Zu einem schweren Unfall mit einem alleinbeteiligen Fahrzeug kam es am Sonntagmorgen auf der A2. Über den Notruf der Feuerwehr meldete sich ein Mann, der angab, mit seinem Wagen einen schweren Unfall auf der A2 in Richtung Berlin gehabt zu haben und nun schwer verletzt neben seinem Auto liege. Der Mann konnte den Unfallort nicht nennen, so dass die Autobahnpolizei zunächst den Unfallort suchen musste. Ein Streifenwagen entdeckte schließlich einen heruntergefahrenen Wildschutzzaun zwischen dem Parkplatz Uhry und der Anschlussstelle Rennau. Der 75-jährige Fahrzeugführer kam aus ungeklärter Ursache an dieser Stelle von der Fahrbahn ab, durchbrach den Zaun, schleuderte einen ungefähr sechs Meter tiefen Abhang herunter und überschlug sich mit seinem Fahrzeug mehrfach. Der Schwerverletzte konnte sich aus eigener Kraft aus dem Wagen befreien. Er kam mit lebensgefährlichen Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus. Der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 15.000,- Euro.

 

 

Nach erneuter Bedrohung - Wohnung eines Tatverdächtigen durchsucht 

29.06.2019, 20.00 Uhr - 30.06.2019, 09.00 Uhr Braunschweig Nach der erneuten Bedrohung eines 47-Jährigen durchsuchten Ermittler des zuständigen Fachkommissariates noch am Sonntagnachmittag die Wohnung eines Verdächtigen in Braunschweig. Der 47-Jährige selbst hatte am Sonntagmorgen den Schriftzug mit einer Bedrohung sowie zwei Aufkleber einer rechtsextremen Gruppierung an seiner Wohnungstür festgestellt und die Polizei verständigt. Nach Aufnahme des Sachverhaltes und weiterer Ermittlungen wurde noch am Sonntagnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig ein Durchsuchungsbeschluss gegen einen 20-jährigen Tatverdächtigen vom Amtsgericht erlassen. Bei der sofort anschließenden Durchsuchung konnten Beweismittel sichergestellt werden. Der Beschuldigte machte gegenüber der Polizei zunächst keine weiteren Angaben. Polizeisprecher Stefan Weinmeister sagt hierzu: "Die Strafverfolgungsbehörden nehmen jede Form des Extremismus sehr ernst und reagieren daher sofort und konsequent auf jede Form von Drohungen."

 

Dachstuhlbrand

Am frühen Sonntag, gegen 00.30 Uhr, geriet der Dachstuhl eines Mehrfamilienblockes in Braunschweig, Bürgerstraße 5, in Brand. Zeitgleich mit den beginnenden Löscharbeiten durch die Feuerwehr wurde der gesamte Wohnblock geräumt. Zwei Bewohner erlitten leichte Verletzungen. Die Brandursache ist noch unbekannt, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Brandschaden beträgt nach ersten vorsichtigen Schätzungen ca. 100. 000 Euro.

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