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Börsen- und Wirtschaftsnachrichten vom 23.November 2022

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Indizes vom 22.11.2022 © finanzen.net Indizes vom 22.11.2022 © finanzen.net

FRANKFURT/MAIN. Europäische Aktien haben sich am Dienstag von den leichten Abgaben am Vortag erholt. Das Geschäft verlief insgesamt in ruhigen Bahnen. Die Anleger warteten auf das Protokoll der US-Notenbank Fed, das am Mittwochabend veröffentlicht wird und verfolgten unterdessen die Reden verschiedener Fed-Vertreter, sagte Marktanalyst Craig Erlam vom Broker Oanda.

Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) ging mit einem Plus von 0,53 Prozent auf 3929,90 Punkte aus dem Tag. Der französische CAC 40 schloss 0,35 Prozent höher bei 6657,53 Punkten. Angetrieben von der Stärke der Öl- und Rohstoffwerte stieg der britische FTSE 100 um 1,03 Prozent auf 7452,84 Punkte. Dass Saudi-Arabien einen Bericht im "Wall Street Journal" über angebliche Pläne zur Steigerung der Öl-Fördermengen dementierte, war der Hauptgrund für den in Europa überdurchschnittlichen Auftrieb des "Footsie".

Die größten Verlierer in London vom Vortag führten nun die Gewinner an. Unter ihnen waren auch Harbour Energy, BP oder Shell (Shell (ex Royal Dutch Shell)) zu finden. Unter den Bergbauwerten legten Glencore, Rio Tinto oder Antofagasta deutlich zu.

Gefragt waren auch Versorger. Gut kam hier etwa die Nachricht an, dass Enel die Verschuldung durch milliardenschwere Beteiligungsverkäufe verringern will. Das größte Energieunternehmen Italiens plant Verkäufe in Höhe von 21 Milliarden Euro. Analysten äußerten sich angesichts der hohen Schulden von Enel positiv. Die Aktie gewann im EuroStoxx 0,5 Prozent.

Babock (Babcock International) legten in London ebenfalls zu, nachdem das Rüstungs- und Sicherheitstechnikunternehmen seine Halbjahreszahlen veröffentlicht hatte. Trotz eines Gewinnrückgangs wurde die Jahresprognose beibehalten.

CRH (CRH) gaben gegen den Trend am Markt nach. Der irische Baustoffkonzern hatte Neunmonatszahlen vorgelegt und sein Gewinnziel für 2022 bestätigt. Vodafone (Vodafone Group) litten unter einer Abstufung durch die Schweizer Bank Credit Suisse. Diese senkte nach enttäuschenden Halbjahreszahlen nun ihr Anlageurteil von "Outperform" auf "Underperform". Analyst Jakob Bluestone verwies auf Risiken, die Kosten und auch die Dividenden des Telekomunternehmens betreffend.

(Quelle:finanzen.net)

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