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Aktuelle Nachrichten aus Garbsen vom 10. August 2019

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Garbsen -  Aktuelle Nachrichten des Tages (C) Ulrich Stamm Garbsen - Aktuelle Nachrichten des Tages (C) Ulrich Stamm

GARBSEN.

 

Virtueller Rundgang durch die Stadtbibliothek Ab sofort kann man sich von zu Hause aus durch die Gänge bewegen

Sabine Eilers (von links), Ramona Schumann und Uwe Witte sind gemeinsam virtuell in der Stadtbibliothek unterwegs. (C) Stadt Garbsen Sabine Eilers (von links), Ramona Schumann und Uwe Witte sind gemeinsam virtuell in der Stadtbibliothek unterwegs. (C) Stadt Garbsen

 

Medienbegeisterte haben jetzt die Möglichkeit, die Stadtbibliothek Garbsen auch virtuell zu besuchen. Ab sofort ist ein 360-Grad-Rundgang online, durch den man alle drei Etagen und den Vorplatz digital besichtigen kann. Möglich wurde das durch die Berenbosteler Firma 360-virtuell, die den Rundgang kostenlos erstellte. Bibliotheksleiterin Sabine Eilers und Kulturabteilungsleiter Uwe Witte bedankten sich bei der Geschäftsführerin Ramona Herrmann. 

Grund für das Geschenk ist Herrmanns Begeisterung für die Bibliothek. „Ich freue mich immer über das vielfältige Angebot in der Bücherei. Gleichzeitig finde ich es schade, dass so viele gar nicht wissen, dass man sich hier neben Büchern auch Spiele, Zeitschriften, DVDs und andere Medien ausleihen kann. Das wollte ich ändern“, sagt Herrmann. Auch Witte hält den virtuellen Rundgang für ein gutes niedrigschwelliges Angebot, um neue Nutzer anzusprechen. „Für Neukunden ist das ein sehr guter Einstieg, um das Gebäude und die vielfältigen Angebote kennenzulernen“, sagt er.

 

Den Weg durch die digitalen Räume kann der Nutzer selbst bestimmen, daneben kann er sich über den Aufruf der Grundrisse eine genaue Orientierung verschaffen. Websiteboxen sind mit Hintergrundinformationen angereichert, Links leiten den Besucher direkt aus der Präsentation zu aktuellen Informationen wie der Neuerwerbungsliste der Bibliothek, der Veranstaltungssuche der Stadt oder auch der Spiegel-Bestsellerliste weiter.

„Wir sind mit diesem Projekt Vorreiter, ich habe keine andere Bibliothek gefunden, die etwas Vergleichbares anbietet. Aber ich merke immer mehr: Wer im Internet nicht stark präsent ist, existiert nicht. Der Rundgang ist eine gute Möglichkeit, nach außen Lust auf unser Angebot zu machen“, sagt Sabine Eilers. Die Zusammenarbeit mit Ramona Herrmann und ihrem Team hat der Bibliotheksleiterin sichtlich gefallen.

Etwa sechs Stunden war die Berenbosteler Firma zum Fotografieren vor Ort. Dabei sind 144 Ansichten entstanden, die in der dreiwöchigen Postproduktion zusammengefügt und in Kooperation mit Eilers mit Informationen angereichert wurden. „Das hat Spaß gemacht“, sagt sie. Das Ergebnis ist ab sofort online abrufbar auf www.garbsen.de/stadtbibliothek.

 

 

Erfolgreiche Auszubildende bleiben bei der Stadt - Absolventen erhalten Lob vom Ersten Stadtrat Walter Häfele

Walter Häfele (Zweiter von links) bedankt sich mit Ralf Wilkening, Fachbereichsleiter Zentrale Dienste (Zweiter von rechts), beim Ausbildungsbeauftragten Fuat Eren (von links), Mario Czapla-Blaszyk, Jürgen Schmoling von der SBG, Sibylle Delto und Tabea Meier. (C) Stadt Garbsen Walter Häfele (Zweiter von links) bedankt sich mit Ralf Wilkening, Fachbereichsleiter Zentrale Dienste (Zweiter von rechts), beim Ausbildungsbeauftragten Fuat Eren (von links), Mario Czapla-Blaszyk, Jürgen Schmoling von der SBG, Sibylle Delto und Tabea Meier. (C) Stadt Garbsen

 

Eine Ausbildung bei der Stadt Garbsen ist ein guter Start ins Berufsleben – Das wurde bei der Beglückwünschung der erfolgreichen Auszubildenden deutlich, die vom Ersten Stadtrat Walter Häfele Blumen und viel Lob bekamen. Die Verwaltungsfachangestellten Sibylle Delto und Tabea Meier, die beide von der Stadt übernommen wurden, berichteten auch vom kollegialen Umgang in ihren jeweiligen Abteilungen und der stetigen Erweiterung ihres Wissensstandes dank gut durchdachter Ausbildungspläne. Ebenfalls übernommen wurde Mario Czapla-Blaszyk, der im Garten- und Landschaftsbau bei den städtischen Servicebetrieben eingesetzt ist.

„Ich freue mich sehr und danke Ihnen, dass Sie die Stadt weiter nach vorne bringen“, sagte Häfele zu den Absolventen. Nicht ohne Stolz berichtete der Personaldezernent, dass die Stadt Garbsen stetig daran arbeite, zeitgemäße Arbeitsplätze zu bieten und zählte unter anderem flexible Arbeitszeiten, Tele- sowie Heimarbeit als Beispiele auf. Besonders freuten sich die erfolgreichen Auszubildenden über die Anregung ihres Vorgesetzten, dass ihre Ideen stets willkommen seien. „Wir legen Wert darauf, dass Sie die Stadt Garbsen als Ihre Firma sehen. Dazu gehört, dass Ihre Verbesserungsideen selbstverständlich gefragt sind“, sagte Häfele.

  

Fahrradtour zeigt Garbsener Stadtteile aus ungewohnten Blickwinkeln

Heike Müller-Schulz von der Stadt Garbsen bereichert die Fahrradtour mit anschaulichen Erläuterungen. (C) Stadt Garbsen Heike Müller-Schulz von der Stadt Garbsen bereichert die Fahrradtour mit anschaulichen Erläuterungen. (C) Stadt Garbsen

 

Aus ungewohnter Perspektive konnten Neubürger und interessierte Garbsener die Stadt am Wochenende bei einer Fahrradtour kennenlernen, die die Seniorenberatung der Stadt und der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) Garbsen-Seelze gemeinsam organisiert hatten. Unter anderem waren die Baustelle des Campus Maschinenbau, der Blaue See und Homeyers Hof in Horst Ziele des vierstündigen Ausflugs.

Seniorenberaterin Heike Müller-Schulz freute sich über die große Zahl an Teilnehmern und wusste mit so mancher Anekdote zu unterhalten. Karl-Heinz Giese, langjähriger Tourenleiter des ADFC, trug wissenswerte Fakten bei. Die 40-köpfige Gruppe radelte über die Garbsener Schweiz zum Blauen See, legte einen Stopp in Schloß Ricklingen ein und pausierte nach einem Besuch des Biohofs Wieding auf Homeyers Hof in Horst. An der sehenswerten Horster Mühle vorbei radelte der Tross weiter durch den Stadtpark Garbsen, dem großzügigen in der Stadtmitte gelegenen Naherholungsgebiet, und weiter in Richtung Berenbosteler See mit Blick auf den Fledermausbunker. Der Campus Maschinenbau der Leibniz Universität Hannover war die letzte Station. Dort erfuhr die Gruppe, dass unter anderem am 11. Oktober Gelegenheit besteht, sich auf dem dann eröffneten Campus umzusehen. 

Jeder der Teilnehmer, egal ob Neubürger oder langjähriger Garbsener, fuhr mit neuem Wissen über Garbsen und seine 13 Stadtteile nach Hause. Dank Müller-Schulz und Giese können sie in Zukunft auf schönen Wegen in Garbsen von A nach B kommen. „Viele kennen die Strecken entlang der Hauptstraßen, wir haben bei unserer Tour verkehrsarme Straßen sowie verkehrsberuhigte Bereiche gezeigt, die für zukünftige Radtouren in kleinerer Runde wunderbar geeignet sind“, sagte Müller-Schulz.

  

Putzwasser gehört nicht in den Gully- Regen- und Schmutzwasser werden in Garbsen in unterschiedliche Kanäle geleitet

Ulrike Maichel von der Stadtentwässerung Garbsen veranschaulicht das Trennsystem. (C) Stadt Garbsen Ulrike Maichel von der Stadtentwässerung Garbsen veranschaulicht das Trennsystem. (C) Stadt Garbsen

 

Dass man sein Auto nicht zu Hause auf dem eigenen Grundstück waschen sollte, weiß eigentlich jeder, warum das so ist, ist nicht jedem klar. „Es ist wichtig, dass die Rückstände von Öl und Putzmittel nicht ins Grundwasser gelangen“, erläutert Ulrike Maichel von der Stadtentwässerung Garbsen. „Wer sein Auto also in der Waschanlage oder an der Tankstelle waschen lässt, schützt damit unser Grundwasser“, erläutert sie. 

Tankstellen und Waschanlagen seihen das beim Autowaschen verwendete Wasser ab und entsorgen das Abwasser übers Schmutzwasser. Wer denkt, dass ein bisschen Schmutz in den Regenwasserkanälen nicht schaden kann, der irrt. Schon ein Tropfen Öl kann zwischen 600 bis 1000 Liter Wasser verunreinigen.

Im Gegensatz zu anderen Kommunen setzt Garbsen bei der Ableitung des im Stadtgebiet anfallenden Abwassers auf ein reines Trennsystem. Dieses besteht aus zwei voneinander getrennten Kanalnetzen. Das Regenwasser wird in separaten Kanälen direkt in ein Gewässer eingeleitet. Eine intensive Reinigung wie auf der Kläranlage findet jedoch nicht statt, daher ist es so wichtig, dass über Straßengullys und Hofabläufe keine Abwasser oder flüssige Abfallstoffe in die Regenwasserkanäle gelangen. „Auch Putzwasser gehört also nicht in die Straßeneinläufe, sondern ins Schmutzwasser“, sagt Maichel. Gleiches gelte für Zigarettenkippen und Kaugummis.

In anderen Städten, die statt auf das Trennsystem auf ein Mischsystem setzen, das die Einleitung des Niederschlagswassers in das Abwassersystem zulässt, werden zusätzliche Gebühren erhoben, die die Abwassergebühr wesentlich erhöhen. „Der Vorteil gegenüber dem Mischsystem liegt auch darin, dass die Kläranlage deutlich geringere Wassermengen behandeln muss und das saubere Regenwasser direkt abgeleitet werden kann, ohne sich mit dem Schmutzwasser zu vermischen“, erläutert Maichel. Trennsystem-Kanalisationen erkennt man in der Regel an je zwei unmittelbar nebeneinander liegenden Kanaldeckeln in der Straße.

  

Künstler Wolf Bünemann überrascht wieder mit Fotografie - Ausstellung im Basisgeschoss des Rathauses zu sehen

Wolf Bünemann zeigt mit seinen Fotografien bekannte Orte in ungewohntem Licht: hier ein Waldstück in Marienwerder. (C) Stadt Garbsen Wolf Bünemann zeigt mit seinen Fotografien bekannte Orte in ungewohntem Licht: hier ein Waldstück in Marienwerder. (C) Stadt Garbsen

 

Wer regelmäßig bei Kunstausstellungen im Garbsener Rathaus ist, kennt Wolf Bünemann schon. Der Künstler hält aber nicht nur für Erstbesucher  Überraschungen bereit. Mit seiner aktuell im Basisgeschoss zu sehenden Ausstellung ermöglicht er ungewohnte Blickwinkel auf bekannte Orte. Eine schnöde Bank, an der man beim Spaziergang durch den Wald einfach vorbeigehen würde, erscheint auf seinem Werk in anderem Licht. Der Betrachter blickt in eine Märchenwelt und gerät dank der Stimmung, die das Kunstwerk ausstrahlt, ins Träumen.

Fotografiert Bünemann den Mittellandkanal, ein Gewässer, zu dem fast jeder Garbsener ein Bild vor Augen hat, dann so aus einem Blickwinkel, dass der Eindruck von zackigen Wellen, von Ozean, von rauer See entsteht. Wer schon einmal ein Werk von Bünemann gesehen hat und Überraschungen mag, freut sich aufs nächste. Denn gewöhnlich ist sicher keines der Fotos.

Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 20. September vor dem Eingang zur Rathausterrasse zu den Öffnungszeiten des Rathauses, also montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 14 Uhr.

 

Johnny-Cash-Coverband ist im Kalle zu Gast

 Wer Johnny Cash mag, ist am Freitag, 23. August, um 20 Uhr im Kalle richtig. Andreas Kindermann und der gebürtige Hannoveraner Fabian Mróz sind mit ihrem Programm „Storytellers“ zu Gast im Kulturhaus in Havelse, An der Feuerwache 3-5. Die beiden Musiker haben eine feine Auswahl der größten Johnny-Cash-Hits, spannende Hintergrundinfos zu den Songs und Anekdoten aus dem bewegten Leben des 2003 verstorbenen Weltstars im Gepäck.

Ein Schwerpunkt des Programm „Storytellers” liegt auf dem Spätwerk von Johnny Cash, den Songs der berühmten „American Recordings”-Reihe. Die beiden Musiker, die im Allgäu zu Hause sind, haben sich intensiv mit dem Lebenswerk des bedeutendsten amerikanischen Songwriters beschäftigt und ein Programm in Wort und Musik zusammengestellt.

Der Eintritt kostet zehn Euro. Eine Platzreservierung ist bei Andrea Roppelt im Kulturhaus Kalle unter Telefon (0 51 37) 98 22 85 sowie per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.

 

 

Mit „uni:fit“ gut vorbereitet ins Studium starten

Ab Oktober studieren zahlreiche Maschinenbauer in Garbsen. Schon vorher bietet die Leibniz-Universität Hannover angehenden Studierenden die Möglichkeit, sich unabhängig von ihrem Studienfach drei Wochen lang intensiv auf die mathematischen Anforderungen im Studium vorzubereiten. Willkommen sind Studenten aller Studiengänge. Die Kurse finden von Montag, 19. August, bis Freitag, 6. September, statt. Für interessierte Berufstätige besteht die Möglichkeit, die ersten beiden Wochen der uni:fit-Kurse als Bildungsurlaub zu beantragen.

In den uni:fit-Kursen werden angehende Studierende dort abgeholt, wo sie mit ihrem mathematischen Wissen stehen. Studienanfänger der mathematischen, natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fächer sowie der Informatik und der Wirtschaftswissenschaften können dabei ihre Fähigkeiten auffrischen, verbessern und erweitern. Passend zur jeweiligen Studienrichtung können beispielsweise Kurse zu Themen wie Analysis, Komplexe Zahlen, Differenzial- und Integralrechnung belegt werden. 

Abgerundet wird das Intensivkursprogramm durch den Erstsemesterguide, der viele nützliche Informationen und Tipps für einen gelungenen Start ins Studium gibt. 

Die Online-Anmeldung ist bis zum Start von uni:fit möglich. Für die Teilnahme und die Materialien wird ein Beitrag von 120 Euro erhoben. Anmelden können sich Interessierte auf www.uni-hannover.de/unifit.

 

 

Plattdeutscher Nachmittag im Café Kalle

Gisela Frings ist am Donnerstag, 15. August, mit einer plattdeutschen Lesung zu Gast im Café Kalle, An der Feuerwache 3-5. Ab 15.30 Uhr liest sie Geschichten, Gereimtes und Sketche zum Smustern, also Schmunzeln. Zu hören sind unter anderem die Geschichte „Schönheit vergeiht – Hektar besteiht“ von Ina Müller und Lustiges aus dem „Fleutjenpieper“ von Armin Mandel. 

Das Café Kalle öffnet jeden Donnerstag von 15 bis 17 Uhr seine Türen. Freiwillige laden zu selbst gebackenem Kuchen und fair gehandeltem Kaffee ein. Eine gute Gelegenheit, sich zu treffen, zu klönen, das Haus kennenzulernen oder einfach eine nette Stunde in gemütlicher Atmosphäre zu verbringen. 

Weitere Informationen zum Café im Kalle sind erhältlich bei Karin Schleiermacher in der FreiwilligenAgentur unter Telefon (0 51 31) 70 75 74 sowie nach einer E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

  

Bücherzwerge treffen sich wieder

Gleich nach Ende der Sommerferien, am Freitag, 23. August, treffen sich die Bücherzwerge wieder. Die Veranstaltung richtet sich an Eltern oder Großeltern mit Kindern unter drei Jahren. Neue Teilnehmer sind immer willkommen. Im Mittelpunkt steht dieses Mal das Buch „Mir ist so heiß!“ von Mako Taruishi.

Um 9.30 Uhr treffen sich Kinder bis 24 Monaten in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern. Für Kinder ab zwei Jahren mit Begleitung startet die Veranstaltung um 10.30 Uhr. Die Treffen dauern rund 45 Minuten. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Veranstaltungen gehören zum Projekt „Lesestart Niedersachsen“.

Und darum geht es in der Geschichte: Durch die glühend heiße Wüste zu stapfen macht dem Pinguin keinen Spaß. Da entdeckt er ein Fleckchen Schatten und lässt sich hineinfallen. Aber was ist das? Plötzlich bewegt sich der Schatten und entpuppt sich als Robbe. Gemeinsam ziehen Pinguin und Robbe auf der Suche nach Abkühlung weiter. Ein Nilpferd und ein Elefant schließen sich an.

 

 

Ausbildungsbetriebe tauschen sich beim Frühstück aus

 

Für Betriebe reicht es heute nicht mehr aus, auf Bewerbungen zu warten. Sie müssen sich aktiv um Auszubildende bemühen. Dafür lohnt der Austausch mit anderen Unternehmen, die selbst ausbilden. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Garbsen lädt diesmal gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Seelze für Dienstag, 27. August, von 8.30 bis 10.30 Uhr in die Kantine des Rathauses Seelze ein. 

Die Veranstaltung richtet sich an alle Betriebe, die bereits ausbilden oder in Zukunft ausbilden möchten. Bei frischen Brötchen und Kaffee besteht Gelegenheit, sich mit anderen Ausbildern und Fachleuten über Fragen rund um das Thema Ausbildung auszutauschen und zu informieren. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der Bericht über den gemeinsamen Workshop zum Thema Bewerberlage, Zusammenarbeit Schule-Unternehmen und Ausbildungs- / Wirtschaftsstandort Garbsen/Seelze. Die Begrüßung der Teilnehmer übernimmt Seelzes Bürgermeister Detlef Schallhorn. Ebenfalls anwesend sind die Wirtschaftsförderer Jürgen Stoffregen aus Garbsen und Katja Volkhardt aus Seelze.

Anmeldungen sind bis zum 23. August möglich. Nähere Informationen gibt es bei Bernd Fünfkirchler unter Telefon (0 51 31) 70 73 09. Anmeldungen nimmt die Stadt Seelze entgegen, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

  

Sommertanz in St. Raphael

In Kooperation mit der Alzheimer Gesellschaft Hannover sowie der katholischen Kirchengemeinde St. Raphael lädt der Malteser Hilfsdienst für Sonnabend, 31. August, von 15 bis 17 Uhr zum Sommertanz ein. Einlass ist um 14.30 Uhr. „Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen sind besonders herzlich eingeladen“, sagt Garbsens Seniorenberaterin Heike Müller-Schulz, die auf den Termin aufmerksam machen möchte.

Im Rahmen eines geselligen Nachmittags mit Musik für die ältere Generation, kann und soll im Pfarrheim St. Raphael, Antareshof 5, das Tanzbein geschwungen werden. Wer nicht mehr tanzen kann oder möchte, ist gleichermaßen willkommen und beteiligt sich mit Schunkeln und Singen.

Tanzen ist eine Form der körperlichen Aktivität, die vielen Menschen Freude macht. Die Verbindung von fröhlicher Musik und ungezwungenen rhythmischen Bewegungen erzeugt gute Laune und körperliches Wohlbefinden. Dies gilt auch für Menschen mit Demenz, die im Tanz oft längst verloren geglaubte Fähigkeiten wieder aktivieren können.

Paul Harwin sorgt mit seiner Ein-Mann-Kapelle für den musikalischen Rahmen und die richtige Stimmung. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der Alzheimer Gesellschaft Hannover sowie des Besuchs- und Demenzdienstes des Malteser Hilfsdiensts sorgen für Kaffee und Kuchen.

Der Eintritt beträgt inklusive Kaffee und Kuchen acht Euro. Zwecks Planbarkeit wird um Anmeldung bis zum 23. August unter Telefon (01 51) 14 78 33 76 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebeten. Für weitere Informationen ist auch Müller-Schulz, Telefon (0 51 31) 70 72 91, erreichbar.

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  • Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 27. März 2020

    HANNOVER. 

    Schaffung von Quarantänestandorten für Flüchtlinge und Obdachlose

    Aufgrund der aktuellen Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus könnte es auch zu Infizierungen von Personen kommen, die in den städtischen Flüchtlings- und Obdachlosenunterkünften untergebracht sind. Um in solchen Fällen die Ansteckungsgefahr für die Bewohner*innen zu verringern, hat sich die Landeshauptstadt Hannover (LHH) entschieden, eigene Quarantänestandorte zu schaffen. Hierfür mietet die LHH zum 1. April zwei Hotelgebäude an, die zur vorübergehenden Unterbringung der beschriebenen Personengruppen genutzt werden können.

    Diese Maßnahme erfolgt in Kooperation mit der Region Hannover.

     

    Förderprogramm für Gewerbetreibende und Freiberufler*innen sowie die Aussetzung der Entgeltplicht für Kinderbetreuung

    Vor dem Hintergrund der Ungewissheit bezüglich der an der heutigen Ratssitzung teilnehmenden Mandatsträger*innen und der daraus resultierendenBeschlussfähigkeit des Rates, hat die Verwaltung davon abgesehen, das „Förderprogramm für Gewerbetreibende und Freiberufler*innen“sowie die  „Aussetzung der Entgeltplicht… für die Nutzung städtischer Kindertageseinrichtungen…“ im Eilverfahren zurBeschlussfassung auf die Tagesordnung setzen zu lassen.

    Die Ausführung des Programms für Gewerbetreibende und Freiberufler*innen und die Unterstützung der Wirtschaft soll dadurch in keiner Weise beeinträchtigt werden. Vielmehr ist es ausdrückliches Ziel der Landeshauptstadt Hannover die in Aussicht gestellten Mittel schnell und möglichst unbürokratisch zur Verfügung zu stellen.

    Stadtkämmerer von der Ohe: „Wir sind uns bewusst, dass es für manche Unternehmen auf jeden Tag, den sie die Mittel früher zur Verfügung haben, ankommt. Daher setzen wir derzeit alles daran, die Mittel so schnell wie möglich zur Verfügung zu stellen. Die gestrige Aussage, dass wir bereits in der kommenden Woche an den Start gehen wollen, gilt.“

    Die Mittel sollen wie gestern angekündigt sehr kurzfristig, d.h. beginnend ab der nächsten Woche bereit gestellt werden. Die erforderliche rechtliche Legitimation dafür wird durch einen eiligen Beschluss des Verwaltungsausschusses oder nötigenfalls durch Inanspruchnahme der durch die Hauptsatzungsänderung gegebenen Notfallermächtigung für Ausgaben im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hergestellt. In jedem Fall werden die Unternehmen, Selbstständige und Angehörige der Freien Berufe schnellstmöglich die notwendige Unterstützung erhalten.

    Die Aussetzung der Entgeltpflicht wird ebenfalls nicht beeinträchtigt: „Wir halten wie geplant an der Unterstützung der Eltern in dieser besonderen Situation fest“, unterstreicht Personal-, Bildungs-, Jugend- und Familiendezernentin Rita Maria Rzyski.

     

    Zehn Millionen Euro für Unternehmen und Freiberufler*innen 

    In nahezu allen Wirtschaftsbereichen sehen sich Unternehmen und Angehörige Freier Berufe mit gravierenden Nachfrage- und Produktionsausfällen, unterbrochenen Lieferketten, Stornierungswellen, massiven Umsatzeinbußen und Gewinneinbrüchen konfrontiert. Zur Unterstützung in Hannover ansässiger Unternehmen und Freiberufler*innen in Existenz bedrohlicher Lage wird die Landeshauptstadt Hannover ein Förderprogramm in Höhe von zehn Millionen Euro auflegen. Das Programm wird am Donnerstag dem Rat der Stadt zur Entscheidung vorgelegt.

     

    „Unser Ziel ist, schnell und unbürokratisch gerade denen zu helfen, die zur Existenzerhaltung nicht auf Zuschüsse, Förderungen, Kredite anderer warten können. Deshalb haben wir uns entschlossen, besondere Anstrengungen im städtischen Haushalt zu unternehmen. Ein städtisches Hilfsprogramm in dieser Höhe ist etwas Besonderes“, erläuterte Oberbürgermeister Belit Onay heute (25. März) im Vorfeld eines Gesprächs, zu dem die Stadt Vertreter*innen lokaler Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften und weiterer Institutionen eingeladen hatte.

     

    „Kleinere Unternehmen und Freiberufler*innen machen einen wesentlichen Bestandteil des Wirtschaftskraft des Standortes Hannover aus. Mit diesem Programm schaffen wir einen Baustein, um zusätzlich zu Beratung und Begleitung durch unsere Wirtschaftsförderung in dieser Krise zu helfen“, unterstreicht Wirtschafts- und Umweltdezernentin, Erste Stadträtin Sabine Tegtmeyer-Dette. Unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!können sich Unternehmen an die Beratungsstelle der Wirtschaftsförderung wenden.

     

    Stadtkämmerer Axel von der Ohe betont den besonderen Stellenwert des Hilfsfonds: „Die Corona-Krise wird sich auf die Finanzen der Stadt in massiver Weise niederschlagen. Vor allem aber stellt sie große Teile der lokalen Wirtschaft vor zum Teil existentielle Fragen. Dem müssen wir mit allen Instrumentarien begegnen, die das kommunale Haushaltsrecht zur Verfügung stellt. Und wir sind bereit, in erheblichem Maß und mit ungewöhnlichen Ansätzen für den Zusammenhalt in der Stadt einzustehen. Ein Hilfsprogramm in Höhe von zehn Millionen Euro ist ohne Frage eine zusätzliche Belastung für den städtischen Haushalt – noch mehr aber ist es eine Investition in die Zukunft.“

    Wer soll die Mittel bekommen?

    Ein einmaliger Zuschuss wird ausschließlich Unternehmen und Freiberufler*innen mit Sitz in Hannover und bis zu 250 Mitarbeitenden gewährt, die unmittelbar infolge der Corona-Pandemie (d.h. nach dem 9. März 2020) in eine Existenz gefährdende, wirtschaftliche Schieflage beziehungsweise in massive Liquiditätsengpässe geraten sind und die diese Notlage nicht mit Hilfe sonstiger Eigen- oder Fremdmittel, insbesondere nicht allein durch Zuschüsse, Förderungen oder sonstige Hilfen des Landes Niedersachsen oder der Bundesrepublik Deutschland, ausgleichen können.

    In welcher Höhe wird die Förderung gezahlt?

    Die Förderung erfolgt im Rahmen eines einmaligen Zuschusses gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:

    • bis zu 5 Erwerbstätige 3.000 Euro,

    • bis zu 10 Erwerbstätige 5.000 Euro,

    • bis zu 50 Erwerbstätige 15.000 Euro,

    • bis zu 250 Erwerbstätige 30.000 Euro.

    Die Förderung ist auf zehn Millionen Euro begrenzt, wobei mögliche Entschädigungsleistungen nach dem Infektionsschutzgesetz und andere Leistungen insoweit angerechnet werden, dass eine Überkompensation ausgeschlossen ist. Unabhängig davon ist eine Kumulierung mit sonstigen staatlichen oder EU-Hilfen zum Ausgleich der durch die Corona-Pandemie ausgelösten Liquiditätsengpässen möglich.

    Der Zuschuss erfolgt ohne Rechtsanspruch im Rahmen der hierfür verfügbaren Haushaltsmittel.

    Wo und wie sind Zuschüsse zu beantragen?

    Zuständig für die Prüfung des Antrags, die Bewilligung und Auszahlung der Zuschüsse sowie die Verwendungsnachweisprüfung ist der Fachbereich Finanzen der Landeshauptstadt Hannover.

    Anträge sind bis spätestens 30. April 2020 online an den Fachbereich Finanzen zu richten. Die Finanzhilfe wird unmittelbar auf das Konto der*des Antragstellenden beziehungsweise Zuschussempfängers*in überwiesen.

    Antragsformulare sind kurzfristig auf der Internet-Seite der Landeshauptstadt Hannover abrufbar.

     

    Forstarbeiten am Sonntag an der Waldchaussee zwischen Zoo und Steuerdieb

    An der Waldchaussee zwischen Zoo und Steuerndieb finden am kommenden Sonntag (29. März) von 7 bis circa 17 Uhr Forstarbeiten statt. Grund sind notwendige Baumpflegearbeiten des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün. Die Arbeiten sind im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht erforderlich. An einigen Bäumen wird Totholz entfernt. Zudem müssen insgesamt drei Bäume (eine Eiche, zwei Buchen) gefällt werden, weil die Stand- oder Bruchsicherheit nicht mehr gewährleistet werden kann (etwa wegen Sturmschäden, nicht mehr im Boden verankerten Wurzelwerks oder Fäulnis).

    An diesem Sonntag werden die Arbeiten beendet, die im Februar wetterbedingt abgebrochen werden mussten. Einschränkungen für den Kraftfahrzeugverkehr sind mit den Arbeiten nicht verbunden, weil die Forstverwaltung die sonntägliche Sperrung der Waldchaussee nutzt.

     

    „Bürgerpreis 2020“ in Buchholz-Kleefeld

    Der Bezirksrat Buchholz-Kleefeld lobt jährlich einen „Bürgerpreis“ aus. Dafür werden Vorschläge zur Vergabe bis Ende Juli erbeten. Mit dem „Bürgerpreis“ werden Einzelpersonen, Personengruppen, Vereine oder Institutionen aus dem Stadtbezirk geehrt, die sich besonders für gesellschaftliche, soziale, kulturelle oder sportliche Belange eingesetzt oder sich in anderer Weise um den Stadtbezirk verdient gemacht haben.

    Bezirksbürgermeister Henning Hofmann bittet Einwohner*innen, Vereine und Institutionen aus dem Stadtbezirk sowie die im Bezirksrat vertretenen Parteien, bis zum 31. Juli 2020Vorschläge einzureichen. Das Preisgeld beträgt 500 Euro; es kann aufgeteilt werden. Über die Auswahl der Preisträger*innen des „Bürgerpreises“ entscheidet der Stadtbezirksrat in nicht öffentlicher Sitzung mit Zweidrittelmehrheit. Die Preisverleihung nimmt der Bezirksbürgermeister im Rahmen einer öffentlichen Bezirksratssitzung vor.

    Vorschläge für den Preis sind unter dem Stichwort „Bürgerpreis 2020“ und mit ausführlicher Begründung einzureichen: schriftlich an Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Personal und Organisation, Bereich Rats-und Stadtbezirksangelegenheiten (OE 18.62.04 BRB), Theodor-Lessing-Platz 1, 30159 Hannover – oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

  • Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 25.März 2020

    HANNOVER. 

    Verwaltung beantragt Änderung der Hauptsatzung – Erhöhung der Wertgrenze für Rechtsgeschäfte auf zehn Millionen Euro

    Im Zuge der Corona-Krise kommt es aktuell zu massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Wie lange diese Einschränkungen bestehen werden, ist derzeit nicht absehbar. Um die Handlungs- und Reaktionsfähigkeit der Verwaltung in dieser Ausnahmesituation zu verbessern, sollen die Wertgrenzen für sämtliche Rechtsgeschäfte, welche die Verwaltung ohne Gremienbeschluss selbst tätigen kann, im unmittelbaren sachlichen und zeitlichen Zusammenhang mit der Bekämpfung der Corona-Krise auf zehn Millionen Euro je Einzelfall angehoben werden. Ferner soll die Verwaltung im gleichen Umfang haushaltsrechtlich zu über- und außerplanmäßigen Ausgaben ermächtigt werden. Eine entsprechende Drucksache auf Änderung der Hauptsatzung wird dem Rat der Stadt am Donnerstag (23. März) zur Entscheidung vorgelegt.

    In der Hauptsatzung der Landeshauptstadt Hannover werden Wertgrenzen für bestimmte Arten von Rechtsgeschäften geregelt. Bei einer Unterschreitung der Grenzen liegt ein so genanntes Geschäft der laufenden Verwaltung vor, dem der Rat oder der Verwaltungsausschuss nicht zustimmen müssen, Überschreitungen setzen Gremienbeschlüsse voraus.

    Wegen der Corona-Krise ist zurzeit nicht absehbar, wann und in welcher Weise der Rat und seine Gremien tagen können und beschlussfähig sind.

    Bei einem weiteren Fortschreiten der Epidemie und damit gegebenenfalls verbundenen Beschränkungen des öffentlichen Lebens kommen auf die Verwaltung der Landeshauptstadt Hannover kurzfristig neue und bisher nicht absehbare Aufgaben zu, die ein unverzügliches Handeln erfordern, deren Finanzierung aber im Haushalt nicht veranschlagt ist. Um die Handlungs- und Reaktionsfähigkeit der Verwaltung auf die dynamische Lage sicherzustellen, soll die Entscheidungskompetenz der Verwaltung für solche Fälle erweitert werden, in denen eine Eilentscheidung durch Gremien nicht herbeigeführt werden kann und in denen zeitkritisches Handeln zur Abwendung von bedeutenden Nachteilen für die Bürger*innen der Landeshauptstadt erforderlich ist.

    Die erweiterte Befugnis der Verwaltung der Landeshauptstadt gilt ausschließlich im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und ist bis zum 31. Oktober 2020 befristet.

     

    Stadt Hannover legt Beschlussdrucksache zur Aussetzung der Entgeltpflicht in Kindertageseinrichtungen für April 2020 vor

    Die Landeshauptstadt Hannover setzt vorbehaltlich der Zustimmung des Rates für den Monat April die Entgeltpflicht für die städtischen Kindertageseinrichtungen (Krippe und Hort) und die Kostenbeitragspflicht für die Kindertagespflege aus.

    Die ausfallenden Entgelte sollen den Einrichtungen erstattet werden. Diese Regelungen sollen auch für Eltern gelten, die das Angebot von Notgruppen in Anspruch nehmen. Eine entsprechende Beschlussdrucksache wird am Donnerstag (26. März) dem Rat vorgelegt.

    Für die Eltern sollen die Entgelte und das Essensgeld entfallen. „Es ist uns wichtig, dabei auch die Eltern zu entlasten, deren Kinder derzeit in Notgruppen betreut werden, denn sie leisten als Teil der sogenannten kritischen Infrastruktur einen wichtigen Beitrag für uns alle oder sind als Härtefälle besonders belastet“, betont Oberbürgermeister Belit Onay.

    Eine Verlängerung der Aussetzung der Entgeltpflicht soll möglich sein, wenn von Seiten des Landes Niedersachsen eine über den April 2020 hinausgehende Schließung der Kindertageseinrichtungen angeordnet wird.

    Mit fachaufsichtlicher Weisung vom 13. März 2020 hatte das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung die Gesundheitsämter angewiesen, unter anderem den Betrieb von sämtlichen Kindertageseinrichtungen, Kinderhorten und der Kindertagespflege vom 16. März bis einschließlich 18. April 2020 zu untersagen. Diese Maßnahme dient der Eindämmung des Coronavirus SARS-CoV-2. Ausgenommen von dieser fachlichen Weisung ist die Notbetreuung in kleinen Gruppen.

     

    Klimaförderung für Sanierung des Radwegs am Wolfgang-Besemer-Ufer

    Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit hat die geplante Erneuerung und Verbreiterung des Radweges am Wolfgang-Besemer Ufer in die „Nationale Klimaschutzinitiative Mobilität“ aufgenommen und damit für zuwendungsfähig erklärt. Die Verbesserung der Nutzungseigenschaften des Radwegs kann einen zusätzlichen Anreiz schaffen, auf das Rad umzugsteigen, was im Sinne des Klimaschutzes ist.

    Die Sanierung des Radweges am Wolfgang-Besemer-Ufer wird im Sommer 2020 erfolgen. Das Projekt ist Bestandteil des Sonderprogramms Grunderneuerung im Bestand und wurde 2018 politisch beschlossen. Projektträger ist das Forschungszentrum Jülich.

     

    Stadtbibliothek Hannover erleichtert Zugang zur digitalen Bibliotheksnutzung – Anmeldung übers Service-Telefon

    Auf außergewöhnliche Zeiten reagiert die Stadtbibliothek Hannover mit besonderen Angeboten: In der Schließungsperiode wegen der Corona-Krise wird auf Antrag unkompliziert die Berechtigung für die digitale Bibliotheksnutzung freigeschaltet. Zur Anmeldung für dieses Angebot stehen montags bis freitags von 11 bis 18 Uhr die Service-Telefonnummern 168-42169 oder 168-45638 zur Verfügung.

    Die für eine Anmeldung notwendigen Unterlagen sowie eine eventuell anfallende Jahresgebühr können zu einem späteren Zeitpunkt nachgereicht und beglichen werden. Dann wird den Antragsteller*innen auch die Bibliothekskarte in der Zentralbibliothek in der Hildesheimer Straße 12 ausgehändigt, die in allen Stadtteilbibliotheken gültig ist.

    Die digitale Bibliotheksnutzung erlaubt den Zugriff auf mehr als 40.000 eBooks, eAudios und ePaper. Daneben stehen eine Pressedatenbank mit über 6.000 Publikationen, ein Musikstreamingdienst und eine Filmdatenbank zur Verfügung. Nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder finden sich hier informative und unterhaltsame Medien zur sinnvollen Gestaltung der Freizeit.

     

    Nacht der Museen am 13. Juni fällt in diesem Jahr ersatzlos aus

    Auch die Nacht der Museen am 13. Juni fällt dem Virus SARS-CoV-2 (Corona-Virus) zum Opfer. Weil die teilnehmenden Häuser zurzeit geschlossen sind, können und sollen auch die Mitarbeiter*innen die Museumsnacht nicht vorbereiten, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Die Museumsnacht findet erst wieder in 2021 statt.

  • Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 24.März 2020

    HANNOVER

    Stadtstaffel und Veranstaltungsreihe "Sport im Park" abgesagt

    Aufgrund der Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Virus) muss die für den 10. Mai vorgesehene Veranstaltung SportFESTival einschließlich der 106. Stadtstaffel abgesagt werden. Auch die für den Zeitraum 10. Mai bis 23. August geplante Reihe "Sport im Park" entfällt.

     

    Parkplatzsperrung an der Walderseestraße am Donnerstag

    Die Parkplätze auf beiden Seiten der Walderseestraße zwischen Hammersteinstraße und Waldstraße sind am kommenden Donnerstag (26. März) von 7 bis circa 17 Uhr gesperrt. Grund sind notwendige Baumpflegearbeiten des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün in der Eilenriede. Die Arbeiten sind im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht erforderlich.

     

    An einigen Bäumen wird Totholz entfernt. Zudem müssen insgesamt drei Bäume (Eiche, Buche) gefällt werden, weil die Stand- oder Bruchsicherheit nicht mehr gewährleistet werden kann (etwa wegen Sturmschäden, nicht mehr im Boden verankerten Wurzelwerks oder Fäulnis).

  • Aktuelle Nachrichten aus Hannover vom 21.März 2020

    HANNOVER.

    Aktualisierte Fragen und Antworten zu Einrichtungsschließungen und Notbetreuung in Kitas

    Achtung - aktualisierte Version: Zugang zu Notgruppen, wenn ein Elternteil in kritischer Infrastruktur beschäftigt ist.

    Mit fachaufsichtlicher Weisung vom 13. März 2020 hat das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung die Gesundheitsämter angewiesen, unter anderem den Betrieb von sämtlichen Kindertageseinrichtungen, Kinderhorten und der Kindertagespflege vom 16. März bis einschließlich 18. April 2020 zu untersagen.

    Ausgenommen von dieser fachlichen Weisung ist die Notbetreuung in kleinen Gruppen.

    Die nachfolgenden Informationen sollen Fragen in Bezug auf den Zugang zur Notbetreuung beantworten. Dabei wurde berücksichtigt, dass Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne heute (20. März) eine Anpassung bekanntgegeben hat.

    Warum wurden die Kindertageseinrichtungen, Kinderhorte und die Kindertagespflege geschlossen?

    Allererstes Ziel ist die Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus. Dazu sollen mögliche Infektionsketten unterbrochen werden. Die Schließungen dienen der Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des Gesundheitssystems.

    Das heißt: Je weniger Menschen zeitgleich angesteckt werden und in ein Krankenhaus müssen, desto besser kann das Gesundheitssystem die Erkrankten versorgen.

    Daher wird um Verständnis gebeten, dass das persönliche Lebensumfeld zum Nutzen der Gesamtgesellschaft eingeschränkt wird.

    Für welche Kinder/Familien kann es eine Notbetreuung geben?

    Die Notbetreuung gilt für Kinder, von denen mindestens eine/r Erziehungsberechtigte/r in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig ist.

    Hierzu gehören insbesondere folgende Berufsgruppen:

    • Beschäftigte im Gesundheitsbereich, im medizinischen und pflegerischen Bereich (zum Beispiel Ärzt*innen, Krankenhauspersonal, Pflegepersonal, Krankenhausversorgung, Reinigungspersonal in Krankenhäusern, Beschäftigte in Arztpraxen). Es geht darum, jene Menschen zur Arbeit gehen zu lassen, die das Gesundheitssystem funktionsfähig halten können.
    • Beschäftigte zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen (hier sind explizit auch noch einmal die stationären und teilstationären Tagesgruppen im Rahmen „Hilfen zur Erziehung“ benannt worden),
    • Beschäftigte bei der Polizei, im Rettungsdienst, beim Katastrophenschutz und in freiwilliger Feuerwehr sowie Berufsfeuerwehr,
    • Beschäftigte im Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche.

    Die Aufzählung ist nicht abschließend. Die Stellen, die die Notbetreuung einrichten, sollen dabei Ermessen ausüben. Dennoch sind Ausnahmen eng auszulegen, um das erste und priorisierte Ziel der Unterbrechung der Infektionsketten erreichen zu können.

    Auch können Härtefälle zur Notbetreuung zugelassen werden. Was bedeutet das genau?

    Härtefälle sind etwa

    • drohende Kündigung,
    • Betriebsschließung mit Jobverlust,
    • erheblicher Verdienstausfall, der nicht über die staatlichen Hilfen aufgefangen wird,
    • gesundheitliche Disposition (einschränkende Erkrankungen, auch Sucht und ähnliches),
    • Kinder, die ohne Notbetreuung sonst in Obhut genommen werden würden.

    Allerdings sind auch die Härtefälle eng auszulegen: Es ist immer das Ziel die Unterbrechung der Infektionsketten zu beachten. Es braucht einen konkreten Nachweis, aus dem der Härtefall eindeutig hervorgeht.

    In folgenden Konstellationen ist eine Notbetreuung möglich:

    - Ein Elternteil ist in kritischer Infrastruktur beschäftigt. Der andere Elternteil muss die Kinderbetreuung nicht wahrnehmen können.

    - Beide Elternteile sind nachgewiesene Härtefälle.

    Müssen bei mehreren Erziehungsberechtigten alle eines der vorgenannten Ausnahmekriterien erfüllen?

    In Anbetracht des Zwecks, die Infektionsketten zu unterbrechen, sind zuerst anderweitige Betreuungsmöglichkeiten vor Inanspruchnahme der Notbetreuung zu organisieren.

    Es soll mindestens ein/e Erziehungsberechtigte/r eines Kindes einer der Ausnahmefallgruppen nachweislich zuzuordnen sein.

    Wo melde ich mich wegen einer Notbetreuung? Wer entscheidet über den Antrag auf Notbetreuung?

    Es ist vorgesehen, dass den Kindern möglichst in den bekannten Einrichtungen und mit dem bekannten Betreuungspersonal eine Notbetreuung ermöglicht werden soll. Daher melden sich Eltern in ihrer jeweiligen Kita – die Einrichtungsleitung weiß Bescheid.

    Über den Antrag entscheiden die Einrichtungsträger*innen (im Regelfall die Kitaleitung) beziehungsweise die Kindertagespflegeperson vor Ort. Oberstes Ziel ist es, die Infektionsketten wirksam zu unterbrechen. Vor diesem Hintergrund ist die Gruppe derer, die die Notbetreuung in Anspruch nehmen können, eng auszulegen und dabei das Ermessen auszuüben, um die kritische Infrastruktur funktionstüchtig zu halten.

    Welchen zeitlichen Umfang hat die Notbetreuung?

    Der zeitliche Umfang der Notbetreuung ist nicht vorgegeben. Er orientiert sich an der Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur und dem Bedarf der darin Beschäftigten. Er soll so gering wie möglich gehalten werden.

    Soll es auch während der Osterferien eine Notbetreuung geben?

    Ja. Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, deren Erziehungsberechtigte in kritischen Infrastrukturen tätig sind. Auch während der Osterferien sind diese kritischen Infrastrukturen aus gesamtgesellschaftlicher Sicht zwingend aufrechtzuerhalten.

    Wie sieht es aus mit Elternbeiträgen für Krippen und Horte während der Dauer der Betriebseinstellung?

    Dieser Punkt wird gerade geklärt. Ansprechpartner*innen sind die jeweiligen Einrichtungsträger*innen.

     

     

    Stadtteilkultureinrichtungen bitten: #bleibtzuhause

    Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und die Infektionsketten wirksam zu unterbrechen, rufen auch die zurzeit geschlossenen Stadtteilkultureinrichtungen zu #bleibtzuhause auf. Auf Schildern im Eingangsbereich oder in der Nähe bitten die einzelnen Stadtteilkultureinrichtungen ihren Stadtteil, zuhause zu bleiben. So heißt es zum Beispiel im Stadtteilzentrum Ricklingen #ricklingenbleibtzuhause und im Stadtteiltreff Sahlkamp wird sogar mehrsprachig aufgerufen.

    Weitere Beispiele:

    #lindenbleibtzuhause

    #vahrenwaldbleibtzuhause

    #döhrenbleibtzuhause

    #mühlenbergbleibtzuhause

    #listbleibtzuhause

    #misburgandertenbleibtzuhause

    #roderbruchbleibtzuhause

    #hainholzbleibtzuhause

    Weitere Einrichtungen werden sich anschließen. Die Fotos werden über Facebook https://www.facebook.com/StadtteilkulturHannover/ und Instagram veröffentlicht.

     

    „Corona-Krise“: Unterstützung für Unternehmen

    Die Landeshauptstadt Hannover und hannoverimpuls bieten Unternehmen, die durch die „Corona-Krise“ in Schwierigkeiten geraten sind, Beratung an. Unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! können sie sich an die Anlaufstelle wenden. Die Anfragen werden schnell gesichtet, kanalisiert und an die zuständigen Ansprechpartner*innen bei hannoverimpuls und der städtischen Wirtschaftsförderung weitergegeben, damit die Unternehmen kurzfristig eine Erstberatung erhalten.

    Zugleich richtet hannoverimpuls unter Mitwirkung der Wirtschaftsförderung der Stadt eine Task-Force zum Thema „Unterstützung von Unternehmen in der Krise“ ein. Diese soll die verschiedenen Möglichkeiten der Unterstützung und Förderung von in Not geratenen Unternehmen zusammentragen und fortlaufend weiterentwickeln. hannoverimpuls wird ein zielgruppengerechtes Beratungsangebot zusammenstellen. „Je nach Unternehmenstyp und -größe sind unterschiedliche Programme geplant. Es gilt vor allem, die in Not geratenen Unternehmen ‚abzuholen‘ und für diese die möglichen Hilfsprogramme zu identifizieren. Darüber hinaus sammelt die Task-Force Ideen und Anregungen, um möglicherweise weitere Hilfsmaßnahmen zu initiieren“, unterstreicht Sabine Tegtmeyer-Dette, Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Stadt Hannover.   

    Auf der Internetseite www.wirtschaftsfoerderung-hannover.de werden bereits Links und Informationen angeboten, die in der jetzigen sich täglich ändernden Situation Anhaltspunkte für Unternehmen sein können. Vor dem Hintergrund der noch nicht absehbaren Dauer der „Corona-Krise“ wird dieses Informationsangebot stetig weiter ausgebaut und aktualisiert.

    Hinsichtlich der aktuellen ökonomischen Lage ist Oberbürgermeister Belit Onay in Kontakt mit den lokalen Spitzenverbänden der Wirtschaft. Darüber hinaus hat Dr. Axel von der Ohe, Finanzdezernent der Stadt Hannover, am Dienstag (17. März) mitgeteilt: „Wir werden schnell und unbürokratisch helfen, zum Beispiel, indem bis zum 30. Juni 2020 auf die Einleitung von Mahnverfahren verzichtet wird oder durch Stundung von Steuerzahlungen, soweit uns dies der Gesetzgeber erlaubt.“ Auch mit Blick auf sonstige Forderungen – wie zum Beispiel Mieten oder Pachten – sucht die Stadt nach Wegen, zu stunden und – soweit möglich – auch von Stundungszinsen abzusehen. Außerdem wird flexibel mit Anpassungsanträgen von Unternehmen umgegangen und auch im Bereich der Vollstreckung der Vollzug befristet ausgesetzt.

     

    Waldstraße in Garbsen von Dienstag bis Donnerstag gesperrt

    Die Waldstraße in Garbsen ist von Dienstag bis Donnerstag kommender Woche (24. bis 26. März) abschnittsweise von 7 bis circa 17 Uhr gesperrt. Davon betroffen sind auch die Parkmöglichkeiten in der Straße. Eine Umleitung über die Feldstraße beziehungsweise Im Fuhrenkamp ist ausgeschildert. Grund für die Maßnahme sind notwendige Baumpflegearbeiten des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün im Waldstück Klosterforst, das zur Stadt Hannover gehört. Sollten Arbeiten vor 17 Uhr beendet sein, wird die Waldstraße entsprechend früher wieder für den Verkehr freigegeben.

    Die Waldstraße ist in folgenden Abschnitten gesperrt: Dienstag (24. März) zwischen Schulstraße und Waldstraße 33, Mittwoch (25. März) zwischen Garbsener Landstraße und Waldstraße 9 und Donnerstag (26. März) zwischen Schulstraße und Waldstraße 9. Der Zugang zu den Grundstücken bleibt möglich.

    Die Arbeiten sind im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht erforderlich. An einigen Bäumen wird Totholz entfernt. Zudem müssen insgesamt drei Eichen gefällt werden, weil die Stand- oder Bruchsicherheit nicht mehr gewährleistet werden kann (etwa wegen Sturmschäden, nicht mehr im Boden verankerten Wurzelwerks oder Fäulnis).

     

    Jugendhilfeausschuss tagt öffentlich

    Am kommenden Donnerstag (26. März) findet um 13 Uhr im Hannover Congress Centrum, Konfe-renzraumebene, Theodor-Heuss-Platz 1-3, 30175 Hannover, eine öffentliche Sondersitzung des Jugendhilfeausschusses statt.

    Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.

     

    Ratssitzung am Donnerstag, 26. März

    17 Tagesordnungspunkte will der Rat in seiner 42. Sitzung am kommenden Donnerstag (26. März) behandeln, darunter zehn Anfragen.

    Die Ratssitzung beginnt um 15 Uhr im Hannover Congress Centrum, Glashalle, Theodor-Heuss-Platz 1-3, 30175 Hannover (Haupteingang).

    Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.

     

    Oberbürgermeister Onay appelliert an Hannoveraner*innen

    In einem Video-Podcast appelliert Oberbürgermeister Belit Onay an die Hannoveraner*innen, sich in der Corona-Krise verantwortungsvoll zu verhalten. „Halten Sie sich an die Vorgaben der Behörden. Halten Sie Abstand; meiden Sie soziale Kontakte; bleiben Sie zuhause,“ bittet der OB. Das sei für die eigene Gesundheit und die der Mitmenschen unabdingbar – und helfe, verschärfte Maßnahmen wie Ausgangssperren zu vermeiden.

    Das Video ist auf hannover.de zu sehen.

  • Land Niedersachsen verfügt weitergehende Schließung von Restaurants und Mensen

    GARBSEN. Die Stadt Garbsen ist am Freitag Nachmittag (20.03.2020) von der Region Hannover aufgefordert worden, die Umsetzung der heute vom Niedersächsischen Sozialministerium verfügten weitergehenden Schließung gastronomischer Betriebe zu übernehmen. Rechtsgrundlage ist das Infektionsschutzgesetz. Die Schließung gilt zunächst bis zum 18. April. Land und Region hatten erst im Laufe dieser Woche die Schließung von Restaurants ab 18 Uhr veranlasst.

    Für den Publikumsverkehr zu schließen sind laut Region „Restaurants, Speisegaststätten, Systemgastronomie, Imbisse, Mensen und dergleichen“. Ausgenommen sind der Außerhausverkauf und die Lieferung von Speisen für den täglichen Bedarf nach Bestellung über Telefon oder Internet. Die gastronomischen Betriebe müssen ihre Kunden zudem darauf hinweisen, dass ein Verzehr nicht direkt vor Ort erlaubt ist – mindestens 50 Meter Abstand sind einzuhalten.

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