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Geistig Verwirrte löst Fehlalarm aus

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Blaulicht (C) Ulrich Stamm Blaulicht (C) Ulrich Stamm

GARBSEN. Ein Großaufgebot an Rettungskräfte machte sich am Freitagabend gegen 18.30 Uhr auf den Weg nach Schloß Ricklingen. Die Meldung, dass sich leblose Personen in einer Wohnung befinden sollten entpuppte sich als Fehlalarm.

Eine Anruferin informierte die Rettungskräfte darüber, dass sich in einer Wohnung in der Straße Im Dorfe drei leblose Kinder befinden sollten. Da von einer möglichen Vergiftung durch Gas oder Brandrauch ausgegangen werden musste, wurden neben Kräften des Rettungsdienstes, die sich mit mehreren Rettungswagen, einem Rettungshubschrauber sowie Notärzten und Führungskräften auf den Weg nach Schloß Ricklingenmachten, auch die örtliche Ortsfeuerwehr und der Rüstwagen der Ortsfeuerwehr Garbsen alarmiert.

Auch die Polizei fuhr die gemeldete Einsatzstelle mit mehreren Streifenwagen an. Die Feuerwehr rüstete einen Trupp mit Atemschutz aus ,um eine schnelle Rettung sicherzustellen. An der Einsatzstelle stelle sich jedoch schnell heraus, dass der Alarm von einer psychisch erkrankten Person ausgelöst wurde und niemand in Gefahr war.

Der Einsatz für die Rettungskräfte konnte glücklicherweise nach wenigen Minuten abgebrochen werden.

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  • Wochenendeinsätze der Ortsfeuerwehr Laatzen

    LAATZEN. Zu zwei "technischen Hilfeleistungen" rückte die Ortsfeuerwehr Laatzen zu Beginn des Wochenendes aus.

    Am Freitag (27.03.2020) gegen 13.40 Uhr wurde eine "hilflose Person hinter verschlossner Tür" in Laatzen-Mitte gemeldet. Als die Helfer der Ortsfeuerwehr Laatzen in der Albert-Schweitzer-Straße angaben, öffnete die Familie selbst die Tür.

    Die Kräfte rückten wieder ein. Am Sonnabend dauerte die Rettung eines 52-jährigen Mannes in Alt Laatzen dann doch etwas länger. Um 10.33 Uhr erfolgte die Alarmierung der ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehr und um 11.30 Uhr war der Mann endlich im Rettungswagen.


    Die Dachluke war zu klein (C) Senft/Stadtfeuerwehr Laatzen

    Wochenendeinsätze der Ortsfeuerwehr Laatzen (C) Senft / Stadtfeuerwehr Laatzen

    Als die Kräfte der Feuerwehr eintrafen reanimierten Notarzt und Rettungssanitäter den im Dachgeschoss liegenden Bewohner einer Doppelhaushälfte in der Straße Steiler Weg in Alt Laatzen.

    Mit der Drehleiter sollte die Rettung des Patienten schonend erfolgen, leider war die Dachluke dafür zu klein. Eine Rettung durch das enge Treppenhaus war unausweichlich.

    Eine weitere Schwierigkeit: Die Treppe von der 1.Etage ins Dachgeschoss ist eine Raumspartreppe mit jeweils einer wechselnden Stufe rechts und links. Auf einem Spineboard liegend trugen 14 Helfer der Feuerwehr zuzüglich Notarzt und drei Rettungsdienstkräften den Mann nebst der umfangreichen Rettungsgeräten langsam und behutsam nach unten.

    Immer wieder mussten die Positionen der Helfer gewechselt werden und die Griffe sich ändern, in dem engen Treppenhaus des alten Ge- bäudes keine leichte Aufgabe.

    Als die Retter unten ankamen, waren die Atemmasken sowie die Einsatzkleidung durch den anstrengenden Einsatz "klitsch nass". Im Rettungswagen erfolgte die weitere Versorgung des Patienten, bevor er in ein Krankenhaus eingeliefert werden konnte.

    Die Feuerwehr war mit vier Fahrzeungen und 14 Helfern bis um 11.30 Uhr im Einsatz.

     

  • Polizei Nachrichten aus Hildesheim vom 29.März 2020

    HILDESHEIM.

    Geparkter Pkw touchiert, Verursacher flüchtet

    Am 27.03.20, gegen 17:50 Uhr, fährt ein bisher unbekannter Fahrzeugführer seinen Pkw rückwärts aus der Straße Im Sacke in die Straße Neustadt, um zu wenden. Hierbei stößt er mit seinem Heck gegen den dort abgeparkten Opel Meriva und beschädigt diesen. Anschließend flüchtet der Verursacher zunächst auf den Festplatz und später in Richtung der Hildesheimer Straße, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.

    Der verursachte Schaden wird auf ca. 3.000,- Euro geschätzt. Die Polizei Sarstedt bittet Personen, die Hinweise auf den Verursacher geben können, sich bei der Polizei Sarstedt zu melden. Tel. 05066/9850

     

    Nordstemmen - Zeugenaufruf zu Aufbruch eines Zigarettenautomaten

    Ein oder mehrere bisher unbekannte Täter sägen vermutlich mit einem Trennschleifer (Flex) in der Nacht von Donnerstag, 26.03.20, ca. 23:30 Uhr bis Freitag, 27.03.20, 14 Uhr, an einem Zigarettenautomaten die Schließvorrichtung auf und entwenden das darin befindliche Bargeld und die Zigaretten. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 4000 EUR.

    Die Polizei Sarstedt bittet Personen, die Hinweise auf den Täter geben können, sich bei der Polizei Sarstedt zu melden. Tel. 05066/9850

     

    Wohnungseinbruchsdiebstahl in Breinum - Zeugenaufruf -

    Am 28.03.2020 gegen 19:40 Uhr hörte ein Eigentümer eines Einfamilienhauses in der Straße "Unter den Rotdornen" verdächtige Geräusche aus dem Erdgeschoss. Nachdem er hinunter in das Erdgeschoss ging, bemerkte er, wie eine männliche Person aus dem Garten des Hauses fußläufig in Richtung der Straße "Feldberg" flüchtete.

    Der Eigentümer stellte fest, dass das Badezimmerfenster aufgehebelt und mehrere Räume im Erdgeschoss durchwühlt waren. Trotz einer sofort eingeleiteten Nahbereichsfahndung konnte der Täter nicht gefasst werden.

    Genaue Angaben zum Diebesgut können bisher nicht gemacht werden. Der Täter wird durch den Geschädigten wie folgt beschrieben: - ca. 180 cm groß - schlank - helle Hautfarbe - dunkle kurze Haare - dunkle Jacke Die Polizei Bad Salzdetfurth bittet Zeugen, die relevante Wahrnehmungen zu der beschriebenen Person oder anderen verdächtigen Umständen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 05063/901-0 zu melden.

     

    Wohnungseinbruchsdiebstahl in Hoheneggelsen - Zeugenaufruf -

    In dem Zeitraum zwischen dem 25.03.20, 14:00 Uhr - 28.03.20, 10:00 Uhr gelangte ein bisher unbekannter Täter durch Aufbrechen eines Kellerfensters in ein Einfamilienhaus in der Straße "Im Galgenfeld".

    Nachdem der Täter im Haus nach Diebesgut suchte, flüchtete er unbemerkt vom Tatort. Genaue Angaben zum Diebesgut können bisher nicht gemacht werden.

    Wer im o.g. Zeitraum verdächtige Beobachtungen im Nahbereich gemacht hat und sachdienliche Hinweise zu den Tätern oder einem auffälligen Fahrzeug geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei Bad Salzdetfurth unter der Telefonnummer 05063/901-0 zu melden.

     

    Mann in Wohnung überfallen

    Am Donnerstag, 26.03.2020, drangen drei Täter gewaltsam in eine Wohnung in der Schuhstraße ein, verletzten den Wohnungsmieter und forderten Bargeld. Anschließend flüchteten die Täter. Zwei Tatverdächtige konnten durch Polizeibeamte gestellt werden.

    Nach bisherigen Erkenntnissen suchten die Täter gegen 18:30 Uhr gezielt die Wohnung in einem Mehrfamilienhaus auf, öffneten gewaltsam die Wohnungstür und standen dann dem 33-jährigen Wohnungsmieter direkt gegenüber.

    Zwei von ihnen traten und schlugen das Opfer und forderten die Herausgabe von Bargeld. Nachdem die Täter einen zweistelligen Bargeldbetrag erhalten hatten, flüchteten sie. Der Hildesheimer rief sofort die Polizei, schilderte den Beamten die Tat und beschrieb die Männer. Nur wenige Minuten nach der Tat konnte Polizeibeamte zwei tatverdächtige Personen im näheren Umkreis feststellen und festnehmen. Sie befinden sich derzeit noch im polizeilichen Gewahrsam. Die Tatverdächtigen sind 24 und 33 Jahre alt und wohnen in Hildesheim. Zum Zeitpunkt des Raubes hielt sich neben dem Wohnungsmieter noch eine 20-jährige Frau in der Wohnung auf. Sie wurde nicht verletzt. Das 33-jährige Opfer trug leichte Verletzungen davon.

     

    Dauerhafte Verstärkung für das Polizeikommissariat Bad Salzdetfurth

    Neben den aktuellen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gibt es auch bei der Polizei immer wieder Anlässe zum Freuen. Christina Arndt, seit dem 01.10.2019 als Polizeibeschäftigte zur tatkräftigen Unterstützung im Geschäftszimmer des Polizeikommissariats Bad Salzdetfurth tätig, freut sich nach Beendigung der Probezeit über ihre unbefristete Anstellung. Kommissariatsleiterin Dagmar Leopold gratuliert ihr im Namen aller Kolleginnen und Kollegen, natürlich mit gebührendem Abstand.

     

    Pkw prallt gegen Baum

    Am heutigen Morgen, gegen 07:00 Uhr, kam es auf der B444, zwischen dem Abzweig nach Luttrum und dem Grasdorfer Kreisel, zu einem schweren Verkehrsunfall. Zum Unfallzeitpunkt befuhr ein 26jähriger aus der Gemeinde Holle die B444 aus Richtung Nettlingen kommend in Richtung Grasdorf. An der Unfallstelle kam der Fahrzeugführer mit seinem Pkw MB C-Klasse nach rechts von der Fahrbahn ab, durchfuhr den angrenzenden Grünstreifen und prallte schließlich gegen einen Straßenbaum.

    Am Pkw des Mannes aus der Gemeinde Holle entstand Totalschaden (ca. 5.000 Euro). Der Fahrzeugführer konnte sich selbstständig aus dem Unfallwrack befreien. Er wurde mit einem Rettungswagen einem Hildesheimer Krankenhaus zugeführt. Zur Unfallursache liegen noch keine genauen Erkenntnisse vor. Übermüdung könnte jedoch eine Rolle gespielt haben. Im Einsatz befanden sich neben zwei Streifenwagen der Bad Salzdetfurther Polizei auch ein Rettungswagen, die "Untere Wasserbehörde" und die ehrenamtlichen Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Grasdorf. Der Pkw wurde abgeschleppt. Gegen 08:20 Uhr war die Unfallstelle geräumt. Während der Unfallaufnahme kam es zu keinen nennenswerten Behinderungen.

  • Polizei Nachrichten aus Hildesheim vom 27. März 2020

    HILDESHEIM. 

    Geparkter Pkw touchiert - Verursacher flüchtet

    Ein bisher unbekannter Fahrzeugführer touchierte in der Zeit von Donnerstag, 17.00 Uhr bis Freitag, 04.45 Uhr einen im Wellweg am rechten Fahrbahnrand geparkten Opel Corsa einer 56- jährigen Sarstedterin.

    Anschließend flüchtete der Verursacher ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Der verursachte Schaden wird auf 100,- Euro geschätzt. Die Polizei Sarstedt bittet Personen, die Hinweise auf den Verursacher geben können, sich bei der Polizei Sarstedt zu melden. Tel. 05066/9850

     

    Einsatzkräfte schützen

    Aus gegebenen Anlass möchte die Polizeiinspektion Hildesheim einige Hinweise an die Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Landkreis Hildesheim geben. > Benötigen Sie die Polizei, wählen Sie die Amtsnummer oder in dringenden Fällen die Notrufnummer 110. > Suchen Sie bitte nur im Notfall oder nach telefonischer Vereinbarung mit einem Polizeibeamten oder einer Polizeibeamtin eine Polizeidienststelle auf. > Informieren Sie bitte bereits bei dem Telefongespräch oder beim Erstkontakt umgehend die Polizeibeamten über Ihren Gesundheitszustand. Auch der Hinweis, dass Sie sich zurzeit in häuslicher Quarantäne befinden, muss sofort mitgeteilt werden. > Halten Sie bitte zu Einsatzkräften genügend Abstand, mindestens 1,5m. Wir sind auch weiterhin für alle Bürgerinnen und Bürger da.

     

    Geschädigter nach Verkehrsunfall gesucht

    Am 24.03.2020 ereignete sich zwischen 23:00 Uhr und 23:30 Uhr in der Sebastian-Bach-Straße in Hildesheim ein Verkehrsunfall. Eine Pkw-Fahrerin fuhr gegen ein Fahrzeug und entfernte sich anschließend von der Unfallstelle. Nach bisherigen Erkenntnissen erschien die 25-jährige Verursacherin des Unfalls in dem Ortsteil Marienburger Höhe am 25.03.2020 bei der hiesigen Polizeidienststelle und zeigte nachträglich den Verkehrsunfall an.

    Ihren Angaben zu Folge fuhr sie mit ihrem Mercedes GLE mit Hildesheimer Kennzeichen von der Feldstraße in Richtung Sebastian-Bach-Straße. In der dortigen Straße touchierte sie ein Fahrzeug und setzte ihre Fahrt fort. Nach einiger Zeit erschien sie an der Unfallstelle, das beschädigte Fahrzeug war jedoch nicht mehr vor Ort. Der Mercedes ist auf der rechten Fahrzeugseite, Beifahrerseite, großflächig beschädigt. Der Halter/die Halterin des beschädigten Fahrzeuges oder mögliche Zeugen des Verkehrsunfalls mögen sich bitte bei der Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121-939-115 melden.

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 27.März 2020

    HANNOVER.

    Bundesautobahn (BAB) 7: Ein Schwerverletzter nach Auffahrunfall

    Am Donnerstagmorgen, 26.03.2020, hat ein 35-Jähriger mit seinem Sattelzug das Stauende auf der BAB 7 zwischen den Anschlussstellen Großburgwedel und Mellendorf offenbar zu spät bemerkt und ist auf einen Lkw aufgefahren. Bei dem Unfall ist der Mann schwer verletzt worden.

    Nach bisherigen Erkenntnissen war der 35-Jährige gegen 08:40 Uhr mit seinem MAN-Sattelzug auf der BAB 7, von Hannover kommend, in Richtung Hamburg unterwegs.

    Zwischen den Anschlussstellen Großburgwedel und Mellendorf bemerkte er das Stauende offenbar zu spät und konnte einen Zusammenstoß mit dem vor ihm bereits stehenden DAF-Sattelzug nicht mehr verhindern. Bei der Kollision wurde die Beifahrerseite des MAN-Lkw erheblich beschädigt. Mit einem alarmierten Rettungshubschrauber kam der schwer verletzte 35-Jährige zur stationären Aufnahme in eine Klinik.

    Der 54-Jährige im LKW vor ihm blieb unverletzt.

    Für Rettungs- und Bergungsmaßnahmen wurde die BAB 7 in Richtung Hamburg im Bereich der Unfallstelle von 09:10 Uhr bis 10:20 Uhr voll gesperrt. Ader Der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Die Bergung wird noch mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Der Verkehrsunfalldienst Hannover schätzt den entstandenen Schaden auf 200.000 Euro.

  • Polizei Nachrichten aus Hildesheim vom 25.März 2020

    HILDESHEIM.

    Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort in Elze - Zeugenaufruf

    Am Dienstag, 24.03.2020, gegen 16:00 Uhr, kommt es in der Hildesheimer Landstraße in 31008 Elze zu einer Verkehrsunfallflucht. Durch einen bislang unbekannten Verkehrsteilnehmer wird ein Verkehrszeichen an einer Verkehrsinsel beschädigt. Anschließend entfernt sich der Fahrzeugführer unerlaubt vom Unfallort. Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei in Elze (Tel. 05068/ 9303-0) in Verbindung zu setzen.

     

    Sachbeschädigung im Innerstebad

    In der Zeit von Freitag, 20.03.2020, 14.00 Uhr, bis Montag, 23.03.2020, 06.00 Uhr, kam es im Innerstebad zu Sachbeschädigungen.

    Unbekannte Täter zerstörten auf dem Gelände abgestellte Sonnenliegen und Sonnenschirme. Ferner hinterließen sie Farbschmierereien. Insgesamt entstand dadurch ein Schaden von ca. 5000 Euro. Zeugen, die im Tatzeitraum im Bereich des Innerstebades verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Sarstedt unter der Telefonnummer 05066/9850 in Verbindung zu setzen.

     

    Hildesheim: Gesuchter Straftäter will Anzeige erstatten

    Ein 28-jähriger Syrer erschien gestern Nachmittag auf der Wache der Bundespolizei in Hildesheim. Er wollte Anzeige erstatten, weil ihm eine abgestellte Einkaufstüte gestohlen wurde. Bei der Überprüfung bestaunten die Beamten ein amtliches Register: Diebstahl, Räuberischer Diebstahl, Widerstand, Körperverletzung und Sachbeschädigung waren nur ein kleiner Auszug aus der Ermittlungsliste. Offenbar wurde gerade ein polizeibekannter Dieb selbst bestohlen. Zudem wurde der Syrer wegen Beleidigung mit Vollstreckungshaftbefehl gesucht. Zu der geklauten Tüte mit Tabakwaren im Wert von 22 Euro büßte er noch 474 Euro Geldstrafe ein, die er auf der Wache nun gleich bar bezahlte.

     

    Verkehrsunfallstatistik der Polizeiinspektion Hildesheim für das Jahr 2019

    +++ Zahl der Verkehrsunfälle steigt wieder

    +++ Baustellenunfälle auf der Autobahn steigen enorm an - starke Überwachung der Überholverbote

    +++ Verkehrsunfälle mit schweren Personenschäden steigen im Verhältnis zu den Gesamtzahlen

    +++ 15 Verkehrsteilnehmer starben im Zuständigkeitsbereich

    +++ Gesamtzahl der Baumunfälle stagniert auf hohem Niveau

    +++ Aufklärungsquote bei Verkehrsunfallfluchten erheblich erhöht

    +++ Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss sinken weiter

    +++ Unfallursache Geschwindigkeit trotz Rückgang weiterhin hoch

    +++ Gesamtunfallzahlen von Fahrradfahrern bei hoher Mitschuld rückläufig

    +++ Kein prognostiziertes Verkehrschaos mit E-Scootern

    +++ themenspezifische Verkehrsprävention durch die Polizei +++ "Augen auf im Straßenverkehr - Aufeinander schauen - Gegenseitige Rücksichtnahme - Mitdenken für andere - Rechnen mit Unberechenbaren!" "All diese Schlagwörter sind nicht neu - aber aktueller denn je - und könnten bei Beachtung mit einem besseren Miteinander so manchen Unfall vermeiden", so der Leiter Einsatz der Polizeiinspektion Hildesheim, Herr Polizeidirektor (PD) Peter Girschik, bei der Vorstellung der Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2019 für den gesamten Landkreis Hildesheim incl. der Bundesautobahn.

     

    Gesamtunfallzahlen steigen wieder über 8000 Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Hildesheim wurden im Jahr 2019 insgesamt 8255 Verkehrsunfälle aufgenommen. Die reale Erhöhung um 391 Schadensfälle liegt im Trend des Landes Niedersachsen und der Polizeidirektion Göttingen und ist zum Großteil auf die vielen Baustellenunfälle auf der Bundesautobahn und auf Wildunfälle (+ 109 auf 978 im Jahr 2019 = 11,84 % der Gesamtunfallzahlen) zurückzuführen.

     

    Baustellenunfälle auf der Autobahn steigen enorm an Teilweise sind Baustellen auf der Autobahn bis zu 6 Kilometer lang, die Fahrstreifen erheblich mit Überholverboten eingeengt und mit Geschwindigkeitsbeschränkungen versehen. "Auch eine Entschleunigung im Straßenverkehr würde so manchen davon abhalten, zu überholen, wo einfach nicht genug Platz ist" so PD Girschik.

     

    Im Jahr 2019 wurden auch der Autobahn von Hannover bis Seesen 1130 (Vorjahr 819) Unfälle aufgenommen. Waren im Jahr 2018 nur 144 Baustellenunfälle, sind es jetzt 525 mit meist nur Blechschäden. Zur Minimierung der Unfälle wurden die Verkehrsüberwachungsmaßnahmen erheblich ausgeweitet. Insgesamt wurden 1116 Verstöße gegen die verschiedenen Überholverbote geahndet.

     

    Verkehrsunfälle mit schweren Personenschäden (VUSP) nehmen zu Im Verhältnis zur Steigerung der Gesamtunfallzahlen stiegen auch die Zahlen, bei denen mindestens eine Person getötet oder schwerverletzt wurde. Waren es im Jahr zuvor noch 171, sind es jetzt 199.

    An dieser Stelle sei erwähnt, dass eine schwere Verletzung vorliegt, wenn die Person für mindestens 24 Stunden stationär im Krankenhaus aufgenommen wurde. Die Hauptursachen dieser Verkehrsunfälle sind Geschwindigkeits- und Vorfahrtsverletzungen außerhalb geschlossener Ortschaften.

     

    2019 starben 15 Verkehrsteilnehmer im Zuständigkeitsbereich Zum Vorjahr stieg die Zahl von 14 auf 15 Tote bei auch 15 Unfällen. Leider war die Bundesautobahn wie in den zwei letzten Jahren nicht ausgenommen: 2 Verkehrsteilnehmer verloren hier ihr Leben. "So tragisch es ist: 13 der 15 Verkehrstoten hatten zumindest eine Teilschuld an ihren Unfällen, drei waren sogar nur alleinbeteiligt", so PD Girschik.

    Die Unfälle verteilen sich von Februar bis November, von 00.10 - 22.01 h, 7 passierten bei Dunkelheit und 12 auf trockener Fahrbahn. Die 2 weiblichen und 13 männlichen tödlich Verletzten waren im Alter von 20 - 85 Jahren. Es waren 4 PKW-Führer, 4 Fußgänger und 4 Führer von motorisierten Zweirädern. Dazu ein Pedelec- und ein Radfahrer.

    Das jüngste Opfer war Beifahrer in einem PKW auf der Autobahn.

     

    Gesamtzahl der Baumunfälle stagniert auf hohem Niveau "Das Abkommen von der Fahrbahn nach einem Fahrfehler hat nicht selten einen Zusammenstoß mit einem Baum zur Folge - leider im Jahr 2019 auch dreimal mit tödlichem Ausgang", so der Leiter Einsatz. Die Gesamtzahl blieb zum Vorjahr mit 128 gleich, von denen 98 außerhalb geschlossener Ortschaften mit den dortigen Fahrgeschwindigkeiten leider oft schwerwiegende Folgen haben.

     

    Aufklärungsquote bei Verkehrsunfallfluchten erheblich erhöht "Studien zeigen auf, dass auch vermehrt Fahrzeughalter ein eingeschränktes Sicherheitsgefühl haben, Geschädigte einer Unfalllflucht zu werden und auf ggf. hohen Schadenssummen sitzen zu bleiben - dem wollen wir entgegenwirken. Abhauen darf sich nicht lohnen", so der Verkehrsexperte. Eigentlich riskieren Unfallflüchtige nicht nur ihren Führerschein, sondern auch ihren Versicherungsschutz.

    Damit dies auch wirklich jedem verinnerlicht wird, wird weiterhin präventive Aufklärungsarbeit in Zusammenarbeit mit der Landesverkehrswacht mit der bekannten Aktion "Rummss" ("Bleiben Sie fair - wählen Sie 110"!) betrieben. Im Jahr 2019 war mehr als jeder vierte angezeigte Schadensfall ein Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort. Von insgesamt 2140 Fluchten wurden 42,43 % aufgeklärt, somit wurden 908 Täter ermittelt (Vorjahr 39,3 %).

     

    Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss sinken weiter Nach der Aussage von Peter Girschik ist die Palette für Fahruntüchtigkeitsgründe vielschichtig. "Setzen Sie sich nur fit an das Steuer, dann haben Sie auch nichts zu befürchten". Im Jahr 2019 sanken die Unfälle mit der persönlichen Unfallursache Alkohol von 99 auf 83. Dem gegenüber konnten 263 Fahrzeugführer unter strafbarem Alkoholeinfluss vor einer möglichen Unfallverursachung angehalten und kontrolliert werden.

    Junge Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte werden für spezifische Kontrollen auf Fahrtüchtigkeit, gerade für Drogenerkennung im Straßenverkehr oder auf körperliche Mängel, speziell ausgebildet. So überrascht auch nicht, dass bei Kontrollen 208 Verkehrsteilnehmer unter dem Einfluss von illegalen Betäubungsmitteln aus dem Verkehr gezogen wurden.

    Zusätzlich gaben auch 17 Unfallverursacher nach einem positiven Urintest ihren Führerschein ab, vier standen unter Medikamenteneinfluss. Die Polizei in Stadt und Landkreis Hildesheim wird weiterhin immer und überall kompetent ihre vielschichtigen Verkehrsüberwachungsmaßnahmen treffen, das gilt sowohl für den täglichen Dienst als auch für das Reagieren auf neue Phänomene wie Abfahrtskontrollen von LKW-Fahrern nach einem Wochenende auf Parkplätzen.

    Leider sehen viele nicht ein, dass nach einem möglichen Führerscheinverlust auch der Beruf gefährdet ist. Andere fühlen sich gesundheitlich noch fit, obwohl körperliche Einschränkungen offensichtlich sind. "Mobilität ist in jedem Alter ein hohes Gut, welches aber hinter der Verkehrssicherheit aller zurückstehen muss", so PD Girschik. Hier setzt für Senioren auch das Präventionsprogramm "Fit im Verkehr" der Polizei in Kooperation mit der Verkehrswacht Hildesheim an.

     

    Unfallursache Geschwindigkeit trotz Rückgang weiter zu hoch Auf der Autobahn gibt es im hiesigen Zuständigkeitsbereich Strecken, wo der alt hergebrachte Slogan "freie Fahrt für freie Bürger" noch Gültigkeit hat. Soweit - so gut! Die Ergebnisse der Messungen auf unfallträchtigen und geschwindigkeitsbegrenzten Strecken sprechen aber eine andere Sprache. "Für jemanden, der an einem Dienstag, den 12.02.2019, um 16.54 h, im Berufsverkehr in einer Baustelle auf der Autobahn mit 184 Km/h bei erlaubten 80 Km/h geblitzt wird, habe ich keinerlei Verständnis", so der Einsatzleiter auch mit Blick auf die dortigen Unfallzahlen.

    Wer meint, derartige Verstöße seien ein Einzelfall, täuscht sich! Von 9753 zu schnellen Lenkradhaltern müssen 657 mit einem Fahrverbot rechnen. Eine der häufigsten Unfallursachen ist weiter die überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit. Je höher die Fahrgeschwindigkeit, je höher sind bei einem Unfall die Folgen.

    Die Unfallzahlen gingen hier von 370 auf 322 zurück, sind aber weiter zu hoch. PD Girschik: "Unser Ziel mit Geschwindigkeitsmessungen ist das Erreichen einer Verhaltensänderung. Wer langsamer fährt, hat einen kürzen Anhalteweg. Dadurch passieren weniger Unfälle oder die Folgen werden minimiert". Die Polizei Hildesheim wird auch weiterhin Geschwindigkeitsmessungen flächendeckend durchführen.

     

    Gesamtunfallzahlen von Fahrradfahrern bei hoher Mitschuld rückläufig Landesweit stehen 2020 Fahrradfahrende im Fokus. Es geht neben dem Verhalten der Radfahrer an sich auch um das Fehlverhalten gegenüber dem Radverkehr. Wie sieht es in der PI Hildesheim aus? Entgegen dem Landestrend hat die Unfallbeteiligung von Fahrradfahrern im Jahr 2019 hier von 298 auf 285 abgenommen.

    Von diesen waren 33 mit einem Pedelec (Vorjahr 18) unterwegs. Eigenverschuldet verstorben sind ein Fahrrad- und ein Pedelec-Fahrer, schwer verletzt wurden 25 bzw. 5 von ihnen. "Radfahrer haben keinen Freifahrtschein. Leider sind sie mit einem hohen Prozentsatz, hauptsächlich durch eigene Vorfahrts-/Vorrangfehler bzw. der falschen Benutzung von Geh- und/oder Radwegen zumindest mitschuldig!", ist die Meinung von PD Girschik.

    Die Verkehrswende weg vom KFZ ist eingeläutet. Der Pedelec-Verkehr motorunterstützt bis ins hohe Alter nimmt zu. Die Polizei wird ihre Kontrollen rund um die Nutzung von Verkehrseinrichtungen durch Fahrradfahrende, unzureichender Seitenabstand mit "Dooring-Unfällen", "Toter Winkel", Ablenkung durch Nutzung von Mobiltelefonen oder Kopfhörern, Fahren unter der Beeinflussung von Alkohol und anderen berauschenden Mitteln, mangelnder verkehrstechnischer Zustand (Beleuchtung, Manipulation etc.), Vorfahrtsmissachtung und vieles mehr intensivieren.

    Auch das Fehlverhalten gegenüber dem Radverkehr wird im Fokus stehen. Neue rechtliche Vorgaben müssen auch kontrolliert werden, so z.B. das Überholen mit zu geringem Abstand oder das Halten auf Schutzstreifen. Gerade hier setzt auch das Programm der Verkehrssicherheitsberater mit der Verkehrswacht "Bitte freimachen - parken Sie nicht auf Geh- und Radwegen!" an.

    Zum Schluss zu dieser Thematik sei erwähnt, dass es in der Gartenstraße in Hildesheim seit der dortigen Einführung der 1. Fahrradstraße keinen spezifischen Unfall gegeben hat.

     

    Kein prognostiziertes Verkehrschaos mit E-Scootern PD Girschik: "Natürlich wird mal ein E-Scooter behindernd abgestellt oder im Graben "entsorgt" - das prognostizierte Verkehrschaos ist jedoch bei weitem nicht ausgebrochen!" Seit Juni 2019 gibt es die Elektrokleinstfahrzeugverordnung, kurz später konnten im Stadtgebiet von Hildesheim 130 E-Scooter einer Privatfirma ausgeliehen werden.

    Im Jahr 2019 gab es in Stadt und Landkreis Hildesheim zwei Verkehrsunfälle, einer mit einer leicht verletzten Person. Weiterhin wurden sechs Führer solcher Fahrzeuge unter Alkohol- bzw. Drogeneinfluss angetroffen. "Die neuen Mobilitätsformen sind die Zukunft, auf die auch wir unsere Kontrollmaßnahmen abstimmen werden", so die Ankündigung vom Leiter Einsatz.

     

     

    Themenspezifische Verkehrsprävention durch die Polizei "Wir wollen allen Altersgruppen eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr ermöglichen", so Polizeidirektor Girschik. Die Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei an sich oder in Kooperation mit der Verkehrswacht Hildesheim hat nicht nur in der Öffentlichkeit einen hohen Stellenwert - sie ist auch Mittel zum Zweck.

    Verkehrsteilnehmer ist in seinem Leben jeder - er will darauf vorbereitet sein oder bei Veränderungen hin zu neuen Mobilitätsformen informiert werden. Ob nun für die kleinsten im Kindergarten oder in der Jugendverkehrsschule bis hin zu den Senioren ab 65 Jahren soll es zur Teilnahme im Straßenverkehr immer heißen: "Fit werden - fit bleiben!". Ist man also fit im Straßenverkehr und beherzigt auch noch den Sinn der Schlagwörter aus der Überschrift, gibt es aus Sicht der Hildesheimer Polizei zwar vermutlich keine "Vision Zero" (null Unfälle), aber deutlich mehr Verkehrssicherheit! Und zwar für ALLE!

    Übrigens: Statistisch gesehen ist man als 45 - 54-Jähriger in einem PKW an einem Montag im November in der Zeit von 15.00 - 16.00 h am meisten gefährdet, an einem Unfall beteiligt zu werden.

     

     

    Fazit / Ziele: - Falsches Verhalten im Straßenverkehr führt unweigerlich zu Unfällen, teils mit schweren Folgen! - Die Unfallentwicklung in Baustellenbereichen auf der Autobahn steigt enorm an! - Das Hauptziel der Verkehrssicherheitsarbeit ist die Senkung der Verkehrsunfälle mit schwerem Personenschaden! - Ein Schwerpunktziel 2020 ist die Sicherheit der Fahrradfahrenden! - Wir begleiten sich verändernde Mobilität! - Jeder Verkehrsteilnehmer muss auch abseits von Egoismus durch sein vorbildliches Verhalten zur Verkehrssicherheit beitragen

     

    Diebstahl aus Pkw in 31008 Elze OT Mehle - Zeugenaufruf

    Am 23.03.2020 entwendet im Zeitraum von 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr ein bislang noch unbekannter Täter die Handtasche der Geschädigten aus ihrem auf einem Parkplatz der Kniepstraße in 31008 Elze OT Mehle geparkten Pkw.

    Die genaue Schadenshöhe steht bislang noch nicht fest. Zeugen der Tat werden gebeten sich unter der Telefonnummer 05068-93030 bei der Polizei in Elze melden.

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