Log in

Weihnachtskalenderaktion der Feuerwehr Osterwald Unterende

(0 Stimmen)
Ortsbrandmeister Ingo Wittrock von der Feuerwehr Osterwald Unterende mit den Weihnachtskalendern (C) Feuerwehr Osterwald Unterende Ortsbrandmeister Ingo Wittrock von der Feuerwehr Osterwald Unterende mit den Weihnachtskalendern (C) Feuerwehr Osterwald Unterende

OSTERWALD/GARBSEN. Eine besondere Geste für besondere Menschen hat sich die Führung der Ortswehr Osterwald Unterende einfallen lassen. Da aufgrund von Corona in diesem Jahr viele Einschränkungen sowie der Ausfall von Veranstaltungen, wie Weihnachtsfeiern oder aber dem traditionellen Jahresabschluss unumgänglich sind, bekommen alle aktiven Feuerwehrleute sowie die Kameraden der Altersabteilung und der Kinder- und Jugendfeuerwehr einen selbstkreiertenWeihnachtskalender.

Insgesamt wurden fast 150 Stück erstellt und gehen nun an die Feuerwehrleute. Ortsbrandmeister Ingo Wittrock verbindet dies mit einem großen Dank an die Kameraden: „Gerade in diesen Zeiten sind Institutionen wie die Feuerwehr besonders wichtig und es zeigt sich, wie wichtig das ehrenamtliche Engagement für die Gemeinschaft ist. Mit diesem Kalender wollen wir uns sowohl bei den aktiven Helfern bedanken, aber auch den ehemaligen Kameraden in der Altersabteilung und den Kindern und Jugendlichen eine Freude machen.“

Der Betrieb der Feuerwehren ist seit Anfang November wieder sehr stark heruntergefahren und beschränkt sich quasi auf die Sicherstellung des Brandschutzes.

Normale  Dienste und Zusammenkünfte finden momentan nicht statt. Wittrock weiter: „umso mehr freut es mich, dass wir keine Einschränkungen haben, was den Schutz der Bürger angeht und wir trotz einiger Einsätze, bisher keine „Coronafälle“ in der Wehr hatten. Es freut mich weiterhin, dass auch unsere Mitgliederzahlen nicht unter Corona leiden. So ist unter anderem die Anzahl der Mitglieder in der Jugend- und Kinderfeuerwehr nunmehr auf 45 angewachsen. Wir freuen uns aber über jedes weiteres Mitglied, sei es als aktives Mitglied der Einsatzabteilung oder aber auch als förderndes Mitglied der Feuerwehr.“

Die weiteste Reise, die ein Kalender zurücklegen musste, ist in das über 4.000km entfernte Jordanien, wo einer der Feuerwehrmänner derzeit seinen Dienst für die Bundeswehr absolviert.

Ähnliche Artikel

  • Ihme-Zentrum: Fahrzeugbrand in der Tiefgarage

    HANNOVER. Wie die Feuerwehr Hannover mitteilt, löschten die Einsatzkräfte am Sonntag Abend (22.11.2020) in der Tiefgarage des Ihme- Zentrums einen brennenden PKW. Durch die ausgelöste Sprinkleranlage konnte ein größerer Schaden verhindert werden. Verletzt wurde niemand.

    Gegen 21 Uhr löste die automatische Brandmeldeanlage des Ihme-Zentrums aus. Fast zeitgleich erhielt die Regionsleitstelle eine Meldung über eine starke Rauchentwicklung aus der Tiefgarage im Bereich der Blumenauer Str. 6 bis 10. Daraufhin wurden zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Linden zum Ihme- Zentrum alarmiert.

    Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stieg dunkler Rauch aus der Tiefgarage. Umgehend drangen mehrere Trupps unter Atemschutz von der Blumenauer Str. und vom Ihmeufer aus zur Brandbekämpfung in die stark verrauchte Tiefgarage ein. Rund 80 Meter entfernt von der Tiefgarageneinfahrt an der Blumenauer Straße brannte ein PKW. Glücklicher-weise hatte die Sprinkleranlage der Tiefgarage schon ausgelöst und den brennenden PKW zum größten Teil gelöscht. Die Angriffstrupps musste nur noch die restlichen Brandnester ablöschen. Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Tiefgarage mit Hochleis-tungslüftern vom giftigen Brandrauch befreit.

    Alle Bewohner über der Tiefgarage konnten sicher in ihren Wohnungen verbleiben. In die Treppenräume drang kein giftiger Brandrauch aus der Tiefgarage ein.

    Zur Schadenshöhe und Schadensursache können von der Feuerwehr keine Aussagen gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Feuerwehr und Ret-tungsdienst waren mit 14 Fahrzeugen und 44 Einsatzkräften im Einsatz.

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 20.November 2020

    HANNOVER.

    Kontrollen auf der Bundesautobahn (BAB) 2: Polizei stoppt Lkw mit abgefahrenen Reifen

     

    Die Polizei Hannover hat am Mittwoch, 18.11.2020, auf der BAB 2 erneut Schwerpunktkontrollen in Bezug auf Verstöße gegen Tempolimits und Überholverbote durchgeführt. Eine Vielzahl von Verkehrsordnungswidrigkeiten wurde von den Beamten festgestellt. Entsprechende Verfahren wurden eingeleitet.

    Die Einsatzkräfte des Zentralen Verkehrsdienstes der Polizeiinspektion Besondere Dienste haben auf der BAB 2 sowohl in Fahrtrichtung Dortmund als auch in entgegengesetzter Fahrtrichtung den Verkehr überwacht. Bei den Kontrollenahndeten die Beamten eine Reihe von Verstößen. Ein 23 Jahre alter Lkw-Fahrer aus Bosnien fiel den Beamten auf, weil er mit seinem Sattelzug verkehrswidrig auf dem linken Fahrstreifen an dem Stau vorbeizog.

    "Wenn es in diesem Baustellen-Bereich zu einem Verkehrsunfall gekommen wäre, hätte ein Rettungswagen keine Chance gehabt, zu der Unfallstelle durchzukommen. Der Lkw hätte die Rettungsgasse blockiert", betont Polizeihauptkommissar und Einsatzführer Karsten Wisweh und appelliert an die Lkw- und Autofahrer: "Wenn sich ein Stau entwickelt, bitte halten Sie die Rettungsgasse frei.

    Denn es geht manchmal um Sekunden, wenn im Notfall Menschenleben gerettet werden müssen." Das war aber noch nicht alles: Bei der anschließenden Kontrolle des Lkw stellten die Beamten fest, dass die Reifen des Aufliegers des 23-Jährigen komplett abgefahren waren. Die Einsatzkräfte untersagten dem jungen Lkw-Fahrer die Weiterfahrt. Neben der Sicherheitsleistung  er noch vor Ort einen Reifenwechsel veranlassen. Der 23-Jährige war einer der 24 Lkw-Fahrer, die an diesem Tag das Überholverbot missachteten. Vier weitere Fahrer hielten sich nicht an Lenk- und Ruhezeiten, zwei Trucker wurden von der Polizei gestoppt, weil die Ladung mangelhaft gesichert war. Jeweils einmal fielen eine abgelaufene Sicherheitsprüfung eines Anhängers und ein fehlendes EG-Kontrollgerät, das die Lenk- und Ruhezeiten erfasst, auf. Wie haben die Lkw-Fahrer auf die Kontrollen der Polizei reagiert? "Alle haben sich einsichtig gezeigt", resümiert Karsten Wisweh. Die Polizei setzt ihre Kontrollen auch in den kommenden Wochen fort, denn: "Nach dem jüngsten schweren Verkehrsunfall mit einem Lkw im Baustellenbereich möchten wir mit unseren Kontrollen zu mehr Sicherheit auf der Autobahn beitragen."

     

    Brandstifter dank Zeugen festgenommen

     

    Am Mittwoch, 18.11.2020, ist es im hannoverschen Vahrenwald zu einem Brand gekommen. Anwohner und Zeugen meldeten ein Feuer im Beratungscenter eines Geldinstituts in der Vahrenwalder Straße nahe der Grabbestraße in Hannover. Sie verhinderten durch ihr schnelles Handeln einen größeren Schaden und gaben der Polizei entscheidende Hinweise zum mutmaßlichen Täter. Die Polizei konnte einen 60-Jährigen festnehmen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover platzierte der mutmaßliche Täter einen Stapel Papier auf einen Geldautomaten und zündete diesen an. Anwohner sahen das Feuer und den flüchtenden Brandstifter bereits kurz nach der Tat gegen 21:55 Uhr und alarmierten die Feuerwehr und die Polizei.

     

    Ein 39-jähriger Anwohner sah Flammen bereits aus seiner Wohnung nahe des Brandortes. Er rannte nach dem Notruf sofort in das Kundencenter der Bank und trug den teilweise brennenden Papierstapel mit Hilfe eines weiteren 44-jährigen Zeugen heraus ins Freie. So verhinderten beide, dass sich das Feuer weiter ausbreiten und größeren Schaden anrichten konnte.

    Auf den mutmaßlichen Brandstifter traf ein 29-Jähriger, als der Täter gerade die Bankfiliale verließ. Durch die Täterbeschreibung und die Angaben zur Fluchtrichtung konnte die Polizei den mutmaßlichen Täter am Vahrenwalder Platz festnehmen.

    Der Mann ist 60 Jahre alt, gegen ihn leitete die Polizei ein Strafverfahren wegen versuchter vorsätzlicher Brandstiftung ein. Am heutigen Donnerstag, 19.11.2020, wurde der Mann durch den sozialpsychiatrischen Dienst der Region Hannover begutachtet und in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Nach Einschätzung der Kriminalpolizei Hannover beträgt der Sachschaden etwa 1000 Euro.

    Die Brandermittler sehen aktuell keinen Zusammenhang zur Brandserie des unbekannten Brandstifters in Hannovers Süden. Die Kriminalpolizei Hannover sucht weiterhin mit einem Phantombild nach ihm.

     

    Präventionshotline der Polizei - Aktion mit Wiederholungsbedarf

     

    Erstmalig initiierte die Polizeidirektion Hannover am Mittwoch, 18.11.2020, eine Präventionshotline, um auch während der Corona-Pandemie für ihre Bürgerinnen und Bürger erreichbar zu sein. In der Zeit von 10 bis 18 Uhr beantworteten Präventionsexperten der Polizeiinspektionen Hannover, Burgdorf und Garbsen Fragen aus der Bevölkerung.

    Und obwohl nur zwei Dutzend Anrufe die Infohotline erreichten, war das Spektrum der Themen aber sehr breit. Wie gehe ich mit dem Stalking um? Wie kann man sich gegen den Betrug im Internet oder an der Haustür schützen? Wie sieht es um die Sicherheit im eigenen Viertel aus? Warum wurde mein Pkw abgeschleppt und was soll ich nun tun? Wie kann ich mein Kind vor Gefahren im Internet schützen?

    Diese und weitere Fragen beantworteten die Beamten kompetent und ausführlich. "Die meisten Anrufer wandten sich an uns mit ihren persönlichen Fällen, die sie beschäftigen. Die Fragestellung war oft sehr konkret", erzählt Uwe Bollbach vom Präventionsteam der Polizeiinspektion Burgdorf. "Bei uns entstand mehrfach der Eindruck, dass die Anrufer eine "normale" Polizeidienststelle nicht angerufen hätten und froh waren, ein Infotelefon der Polizei nutzen zu können".

    Aus diesem Grund prüft die Polizei aktuell, ob man die Aktion in regelmäßigen Abständen wiederholen kann. Dadurch sollte die Hemmschwelle für die Bürgerinnen oder Bürger abgebaut werden, sich an die Polizei zu wenden.

    Weitere Informationen zu der Polizeilichen Kriminalprävention finden Sie im Internet unter dem Link polizei-beratung.de.

     

     

  • "Falsche Polizeibeamte" im Raum Hannover unterwegs

    HANNOVER.

     

    Warnhinweis: "Falsche Polizeibeamte" - Polizei gibt Tipps zum Schutz

     

    Die Polizei Hannover warnt aus aktuellem Anlass vor "Falschen Polizeibeamten". Seit gut einer Woche häufen sich Trickanrufe bei Bürgerinnen und Bürgern in der Landeshauptstadt und der Region Hannover. Die Täter geben sich als Polizeibeamte aus und versuchen, Geld und Wertgegenstände zu erlangen. Die Kripo warnt deshalb vor der Masche und gibt Tipps, wie man sich schützen kann.

    Seit dem 10.11.2020 mehren sich die Hinweise aus der Bevölkerung auf die Trickbetrüger. Nach derzeitigen Erkenntnissen täuschen die Täter vor, dass sie bei der Polizei arbeiten. Die Anrufer berichten von Einbrüchen oder Überfällen, die sich angeblich in der Nachbarschaft des Angerufenen zugetragen hätten.

    Dabei werden auch existente Straßennamen genannt, um die Glaubwürdigkeit zu steigern. Außerdem fordern die Täter die Betroffenen auf, sich über die Notrufnummer 110 rückzuversichern. Technisch wird das Gespräch aber gehalten und der Notruf nur vorgegaukelt. Den Angerufenen wird vermittelt, dass sie nun selbst in Gefahr eines Überfalls oder Einbruchs seien und ihre Wertsachen besser der Polizei übergeben sollten.

    Die Bank solle in keinem Fall eingeschaltet werden. Daher wird in vielen Fällen von einem "korrupten Bankmitarbeiter Herr Langer" gesprochen. Anschließend werden die verängstigten Leidtragenden von den falschen Beamten aufgefordert, ihr Geld zu übergeben.

    Auf der Suche nach Opfern führen die Täter erfahrungsgemäß eine Vielzahl an Anrufen durch. Derzeit stellt die Kripo Hannover wieder eine Häufung fest und rät zu gesundem Misstrauen. In zwei Fällen hatten die Täter bereits Erfolg: Ein 89-Jähriger aus Pattensen gab 50.000 Euro an die falschen Polizeibeamten heraus. Eine weitere Seniorin aus Hannover wurde gar um 60.000 Euro und ihre Goldmünzen betrogen.

    Die Polizei gibt folgende Tipps: Machen Sie am Telefon keine Angaben zu ihren Vermögensverhältnissen, Kontoverbindungen oder anderen persönlichen Daten - Polizeibeamte erfragen personenbezogene Daten nie am Telefon! Gehen Sie in keinem Fall auf Geldforderungen oder die Übergabe von Wertgegenständen ein!

    Überprüfen Sie sorgfältig Polizeiausweise und fragen im Zweifel in Ihrer örtlichen Dienststelle nach. Lassen Sie keine Fremden in Ihr Haus bzw. Wohnung. Setzen Sie sich mit Ihrer örtlichen Dienststelle in Verbindung, wenn Sie einen Anruf von einem mutmaßlichen Polizisten erhalten haben oder wählen Sie den Notruf, nachdem Sie den Anruf zuvor eigenständig beendet haben.

     

     

     

     

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 18.November 2020

    HANNOVER.

     

    Garbsen: Zwei Beschuldigte nach einem versuchten schweren Raub auf Taxifahrer verhaftet

    Am Sonntagnachmittag, 25.10.2020, sind drei weibliche Personen (13, 15, 17) im Bereich des Steintors in ein Taxi eingestiegen und haben sich nach Garbsen fahren lassen. Zuvor fasste das Trio gemeinsam den Plan, das Taxi auszurauben. Die 15-Jährige stach mehrmals mit einem Messer auf einen 52 Jahre alten Taxifahrer ein und verletzte ihn schwer. Anschließend flüchtete das Trio, es konnte aber noch am selben Tag von der Polizei festgenommen werden.

    Gegen die beiden Beschuldigten (15, 17) erließ das Amtsgericht Hannover am Donnerstag, 12.11.2020, Untersuchungshaftbefehle wegen versuchten schweren Raubes. Die 15-Jährige wurde an demselben Tag verhaftet und nach Verkündung des Haftbefehls in eine Justizvollzugsanstalt (JVA) gebracht. Die 17-Jährige wurde vier Tage später im Rahmen einer Personenkontrolle in Hannover angetroffen und ebenfalls verhaftet.

    Am Dienstag (17.11.2020) wurde sie einem Haftrichter beim Amtsgericht Hannover zwecks Verkündung des Haftbefehls vorgeführt und kam ebenfalls in eine JVA. Die Ermittlungen dauern an.

     

    Unbekannter Autofahrer flüchtet nach Zusammenstoß mit Fußgängerin - Wer kann Hinweise geben?

    Am Montag Nachmittag, 16.11.2020, ist es an der Schwarmstedter Straße Ecke Burgdorfer Damm zu einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einer Fußgängerin gekommen. Die 62-Jährige wurde dabei leicht verletzt. Ohne sich um die Verletzte zu kümmern und seine Daten zu hinterlassen, flüchtete der bislang unbekannte Fahrer in unbekannte Richtung. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

    Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Südstadt hielt der Unbekannte gegen 16:10 Uhr mit seinem schwarzen Pkw (Typ Limousine) zunächst im Burgdorfer Damm (Fahrtrichtung Osten) am rechten Fahrbahnrand gegenüber dem dortigen Kiosk.

    Zeitgleich war die 62-Jährige auf dem Gehweg der Schwarmstedter Straße in Richtung Süden unterwegs. Beim Zurücksetzen übersah der Fahrer offenbar die 62-Jährige und erfasste sie mit seinem Auto. Dabei kam die Frau zu Fall und verletzte sich leicht. Zudem wurde der Einkaufstrolley der Frau beschädigt. Der Mann stieg kurz aus dem Auto aus und reichte der Verletzten einen Geldschein. Anschließend entfernte er sich unerlaubt vom Unfallort. Die Polizei hat gegen den Unbekannten die Ermittlungen wegen Unfallflucht und fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet und hofft nun auf die Unterstützung der Bevölkerung. Der Gesuchte ist circa 1,75 Meter groß und hat dunkelbraune, kurze Haare. Er trug eine graublaue Arbeitshose.

    Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang und dem Pkw-Fahrer geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Südstadt unter der Telefonnummer 0511 109-3215 zu melden.

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 17.November 2020

    HANNOVER.

    Vermeintliche Handgranate löst Polizeieinsatz in der Lister Meile aus

     

    Am Montag, 16.11.2020, ist es nach einem handfesten Streit zwischen Passanten auf der Lister Meile in der hannoverschen Oststadt zu einem Polizeieinsatz mit einer Festnahme gekommen. Bei der anschließenden Durchsuchung eines 53 Jahre alten Mannes wurde ein Gegenstand gefunden, der wie eine Handgranate aussah. Die Polizei musste die Lister Meile zeitweise sperren.

    Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizeiinspektion Hannover kam es auf der Lister Meile gegen 12:25 Uhr zu einem Streit und anschließend zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Ein 53-Jähriger versuchte dabei auf einen 57 Jahre alten Mann mit einem Teleskopschlagstock einzuschlagen.

    Zudem bedrohte er mit dem Teleskopschlagstock einen 48 Jahre alten Mann, der seinem Bekannten zur Hilfe eilte. Bei der körperlichen Auseinandersetzung wurde niemand verletzt. Ein Polizeibeamter aus Nordhessen, der sich auf der Lister Meile aufhielt, informierte die Lage- und Führungszentrale. Die Beamten rückten aus und nahmen den 53-Jährigen vorläufig fest. Bei der Durchsuchung stellten die Polizisten in der Umhängetasche des Mannes einen olivgrünen Gegenstand in Form einer Handgranate mit einem eingesetzten Splint fest. Daraufhin wurde eine Sperrung der Lister Meile zwischen dem Weißekreuzplatz und dem Einmündungsbereich der Sedanstraße veranlasst.

    Ein Entschärferteam des Landeskriminalamts Niedersachsen wurde angefordert und klassifizierte den Gegenstand als sogenannte Airsoft-Granate. Dabei handelt es sich um einen realistischen Nachbau einer Eierhandgranate für das taktische Geländespiel "Airsoft". Bei der Auslösung entsprechender Airsoft-Granaten kommt es zum Ausschleudern von spielspezifischen Markierungskügelchen. Eine Gefährdung für Menschen war zu keiner Zeit gegeben. Die Sperrung wurde nach etwa einer halben Stunde aufgehoben.

    Der 53-Jährige wurde in die Polizeiwache für weitere polizeiliche Maßnahmen gebracht. Die Beamten fanden bei ihm weitere Gegenstände, die unter das Führverbot des Waffengesetzes fallen, und beschlagnahmten diese. Nach Ende der polizeilichen Maßnahmen wurde der 53-Jährige entlassen. Die Polizei leitete mehrere Straf- bzw. Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Mann ein und ermittelt nun unter anderem wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung.

     

    Pkw durchbricht Schaufenster und fährt in Autovermietung

     

    Am heutigen Morgen, 16.11.2020, ist ein Seat durch die Ladenfront einer Autovermietung an der Vahrenwalder Straße gefahren und hat erheblichen Sachschaden verursacht. Der 23 Jahre alte Fahrer wurde dabei verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 23-Jährige aus Hannover war gegen 06:30 Uhr stadteinwärts auf der Vahrenwalder Straße unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr über den Gehweg und durchbrach die Ladenfront der Autovermietung.

    Das Auto kam erst nach Durchbrechen einer weiteren Leichtbauwand zum Stehen. Der Fahrer erlitt mehrere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus transportiert. Nach derzeitigen Erkenntnissen gibt es keine Hinweise auf Beeinflussung von Drogen oder Alkohol. Die Ermittlung der Unfallursache dauert an. Da die Statik des Gebäudes augenscheinlich nachhaltig in Mitleidenschaft gezogen wurde, wurde eine Fachfirma mit der Sicherung beauftragt. Erst im Anschluss kann das Fahrzeug geborgen werden. Die Schadenshöhe wird aktuell auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt.

     

    Unfallflucht auf dem Messeschnellweg - Wer kann Hinweise geben?

     

    Ein Verkehrsunfall auf dem Messeschnellweg beschäftigt die Polizei Hannover. In den Abendstunden am Samstag, 14.11.2020 kam es zur seitlichen Kollision zwischen zwei Pkw. Ein Beteiligter setzte anschließend seine Fahrt fort, ohne die notwendigen Angaben zu machen. Daher ermittelt die Polizei nun wegen Unfallflucht und sucht Zeugen. Gegen 20:50 Uhr befuhren beide Beteiligten den Messeschnellweg in Richtung Norden. Zwischen der Anschlussstelle Mittelfeld und dem Seelhorster Kreuz kam es zum Unfall. Das Fahrzeug auf dem Überholfahrstreifen geriet vermutlich nach rechts auf den Hauptfahrtstreifen und prallte seitlich mit einem dort fahrenden Mercedes-Benz einer 32-Jährigen zusammen.

    Diese geriet ins Schleudern und prallte im Anschluss an die Schutzplanken. Zunächst stoppte die verursachende Person ihr Fahrzeug mit Warnblinklicht auf dem Standstreifen, setze aber nach circa zwei Minuten die Fahrt fort, ohne Angaben zum Unfall zu machen. Bei dem gesuchten Fahrzeug handelt es sich um einen Pkw (eventuell Mercedes) mit dem Kennzeichen H-RC. Zu den nachfolgenden Zahlen ist nichts bekannt. Es hat vermutlich Unfallschäden an der Beifahrerseite. Nun sucht die Polizei Zeugen, die Angaben zum Unfall beziehungsweise zum Flüchtigen machen können. Personen, die Hinweise geben können, werden gebeten sich bei der Autobahnpolizei unter der Rufnummer 0511 109-8930 zu melden.

     

    Adolf Jeinsen ist neuer Leiter des Polizeikommissariats Ronnenberg

     

    Am Montag, 16.11.2020, wurde Kriminaloberrat Adolf Jeinsen offiziell als kommissarischer Leiter des Polizeikommissariats (PK) Ronnenberg eingeführt. Zuletzt versah der 56-Jährige seinen Dienst in der Zentralen Kriminalinspektion in Hildesheim. Er tritt die Nachfolge für den Polizeioberrat Christoph Badenhop, der im Sommer die Leitung des PK Langenhagen übernommen hatte. Jörg Müller, Polizeivizepräsident der Polizeidirektion Hannover, und Oliver Müller, Erster Polizeihauptkommissar und bisheriger kommissarischer Leiter des PK Ronnenberg, hießen Adolf Jeinsen am Montagvormittag willkommen. Die Amtseinführung fand aufgrund der aktuellen Entwicklung um die Ausbreitung des COVID-19-Virus nur im kleinen Kreis statt. Der neue Leiter kann sich mit Gewissheit auf die Unterstützung seines neuen Teams freuen.

    "Sie können sich auf einen willigen und für Veränderungen offenen Kollegenkreis verlassen und auf meine und Oliver Müllers Unterstützung zählen", betonte Jörg Müller in seiner Ansprache. Insbesondere von jahrelangen praktischen Erfahrungen des neuen Leiters kann das PK Ronnenberg profitieren. Adolf Jeinsen ist bereits seit 40 Jahren in verschiedenen Funktionen bei der Polizei tätig. Nach seiner Ausbildung an der Landespolizeischule in Hannoversch Münden sammelte der in Hannover geborene Bredenbecker seine ersten Erfahrungen im Einsatz- und Streifendienst des damaligen 1. Polizeirevieres (heute Polizeiinspektion Hannover). Nach dem Studium an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege folgten verschiedene Stationen im Zentralen Kriminaldienst in Hannover, unter anderem beim Kriminaldauerdienst Hannover. Nach der Ausbildung zum Höheren Polizeivollzugsdienst lehrte er an der Fachhochschule Hildesheim im Bereich Rechtswissenschaften und leitete danach den Zentralen Kriminaldienst in der Polizeiinspektion Schaumburg. Seine bislang letzte Position in der Zentralen Kriminalinspektion in Hildesheim hatte Jeinsen 17 Jahre inne. Doch auch persönlich bringt der neue Leiter einige Eigenschaften mit, die in seiner neuen Funktion hilfreich sein werden, wie etwa seine Beharrlichkeit und seine Ausdauer. Diese Eigenschaften hat der passionierte Sportler bereits mehrere Male beim New-York- oder Ultra-Marathon bewiesen. In seiner Freizeit spielt der Vater von drei erwachsenen Kindern in der Ü50-Fußballmannschaft von Hannover 96. Adolf Jeinsen freut sich auf seine neue Aufgabe. Für ihn ist es ein Heimspiel: Jeinsen ist im Einsatzbereich des PK Ronnenberg aufgewachsen und lebt immer noch in Wennigsen. Für seine neue Aufgabe wünschten Jörg Müller und Oliver Müller dem neuen Leiter "einen guten Start und glückliches Händchen".

     

Schreibe einen Kommentar