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Zeugenaufruf: Wer kann Hinweise zu Überfall in Neustadt am Rübenberge geben?

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Symbolbild Zeugenaufruf / Polizei © Carl-Marcus Müller Symbolbild Zeugenaufruf / Polizei

Hannover (ots)

Nach einem schweren Raub in einem Wohnhaus in Neustadt am Rübenberge (Ortsteil Helstorf) in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 24.12.2020, bittet die Polizei die Bevölkerung im Mithilfe. Es werden Zeugen gesucht, die Hinweise zu einem Überfall geben können, bei denen bislang unbekannte Täter Schmuck und Geld raubten (wir berichteten).

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover hebelten die Täter am Mittwoch, 23.12.2020, gegen Mitternacht die Terrassentür eines Zweifamilienhauses am Tannenweg in Helstorf auf. In der Wohnung trafen sie auf einen 17-jährigen Bewohner. Die Täter bedrohten ihn mit einer Schusswaffe und forderten die Herausgabe eines Tresorschlüssels. Anschließend wurde der junge Mann gefesselt. Die Räuber öffneten den Tresor und erbeuteten Geld und Schmuck. Anschließend flüchteten sie und ließen den 17-Jährigen gefesselt zurück. Dieser konnte jedoch an sein Handy gelangen und so Hilfe rufen.

Einer der Täter war etwa 1,85 bis 1,90 Meter groß und etwa 35 Jahre alt. Der Zeuge beschrieb ihn als muskulös und athletisch. Laut seinen Angaben sprach der schwarzhaarige Mann mit russischem oder polnischen Akzent. Der zweite Mann soll circa 1,65 Meter groß und schlank gewesen sein. Das Alter wurde auf etwa 30 Jahre geschätzt. Der Mann trug ebenfalls schwarze Haare und sprach mit polnischem oder russischen Akzent.

Hinweise zu den Tätern nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 entgegen. 

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  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 17.Mai 2022

    HANNOVER.

    E-Bike mit GPS-Tracker versehen: Polizei stößt bei Wohnungsdurchsuchung auf mehrere gestohlene E-Bikes - Wer vermisst sein Fahrrad? 

    Wem gehört dieses E-Bike © Polizei Hannover

    In der Wohnung eines 47-Jährigen im hannoverschen Stadtteil Stöcken hat die Polizei mehrere gestohlene E-Bikes entdeckt und beschlagnahmt.

    Der Besitzer eines der gestohlenen Fahrräder hatte Einsatzkräfte auf die Spur zu dem Tatverdächtigen geführt, nachdem er das Signal eines in seinem E-Bike verbauten GPS-Trackers geortet hatte. Der Besitzer eines der aufgefunden E-Bikes konnte noch nicht ermittelt werden. Bereits am Donnerstag, 12.05.2022, wurde die Polizei gegen 17:40 Uhr in die Ithstraße in Hannover-Stöcken gerufen. Ein 53-Jähriger beklagte dort den Diebstahl seines E-Bikes. Als die Beamten eintrafen, erklärte der Mann den Einsatzkräften, dass er in seinem E-Bike einen GPS-Tracker installiert habe und dessen Signal orten könne.

    Laut diesem befand sich das Fahrrad in einer anderen Wohnung in dem Mehrfamilienhaus. Mit einem erwirkten Durchsuchungsbeschluss betraten die Polizisten die entsprechende Wohnung. Den Mieter trafen sie nicht an. Jedoch stießen die Einsatzkräfte in den Räumen auf insgesamt drei E-Bikes. Eines der hochwertigen Gefährte gehörte tatsächlich dem 53-Jährigen. Ein zweites war am selben Tag gestohlen worden. Die 47 Jahre alte Eigentümerin hatte den Diebstahl an der Herrenhäuser Straße wenige Stunden zuvor angezeigt.

    Ermittlungen zu einem dritten mutmaßlich gestohlenen E-Bike aus der Wohnung, an dem ein Tachometer sowie ein Zahlenschloss angebracht waren, blieben bislang ohne Erfolg. Deshalb wendet sich die Polizei nun an die Öffentlichkeit. Mit Hilfe von Fotos fragen die Ermittler nach Hinweisen auf den rechtmäßigen Eigentümer. Wer das abgebildete Fahrrad vermisst, beziehungsweise wer Hinweise zum Eigentümer geben kann, wendet sich bitte an das Polizeikommissariat Hannover-Stöcken unter der Telefonnummer 0511 109-3815.

     

    Neuer "Instacop" der Polizeidirektion Hannover - Reiter Andreas Joop nun auf Instagram vertreten

    Reiter Andreas Joop ist nun auf Instagram vertreten © Polizei Hannover

     

    Seit Montag, 16.05.2022, ist der nunmehr sechste "Instacop"-Account der Polizeidirektion Hannover online und erweitert das Portfolio um einen Beamten des Reiterzuges. Der 44-jährige Andreas Joop gibt ab sofort einen Einblick in den polizeilichen Berufsalltag vom Rücken eines Pferdes aus.

    Andreas Joop ist seit über zwanzig Jahren Angehöriger der Polizei Niedersachsen und versieht seinen Dienst seit 2018 beim Reiterzug der Polizeidirektion Hannover. Der einsatzerfahrene Beamte stellte sein dienstliches Geschick bereits in der Bereitschaftspolizei, dem Einsatz- und Streifendienst und dem Kriminalermittlungsdienst unter Beweis und bringt das dort gesammelte Wissen seit knapp über drei Jahren bei der Reiterstaffel ein.

    Der neue "Instacop" nimmt aber nicht nur im Dienst die Welt vom Rücken eines Pferdes aus wahr. Auch privat findet er Begeisterung am Reiten und besitzt ein eigenes Pferd. Sofern Wind und Wetter es zulassen, betreibt er in seiner Freizeit aber auch gern Kitesurfing.

    Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde am heutigen Tag der Startschuss für den neuen Social-Media-Account gegeben. Pressevertreterinnen und -vertreter machten erste Bekanntschaft mit dem Reiter und seinem Pferd und stellten Andreas Joop gespannt ihre Fragen.

    "Die Arbeit bei der Reiterstaffel bietet ein breites und interessantes Aufgabenfeld, was es in Zusammenarbeit mit dem Dienstpferd für mich zu dem schönsten Beruf macht", beschrieb der 44-Jährige dabei seinen Beruf.

    "Im Rahmen der Streifen zu Pferde durch Hannover werde ich sehr häufig von den Bürgerinnen und Bürgern angesprochen, was für einen beneidenswerten Beruf ich habe. Darum möchte ich als 'Instacop' auch online Einblicke in die tägliche Arbeit bei der Reiterstaffel geben", ergänzte er.

    Seit Montag, 16:00 Uhr, veröffentlicht er nun unter dem Instagram-Account polizei.hannover.ja Informationen zu Einsätzen und Sachverhalten und beantwortet Interessierten Fragen rund um den Dienst im polizeilichen Reiterzug. Mit dem Account von Andreas Joop ist es der zweite "Instacop" der Reiter- und Diensthundführerstaffel der Polizeidirektion Hannover. Seit September 2020 berichtet Diensthundführerin Anna Lena Jendrny auf dem Profil polizei.hannover.aj über ihren Dienstalltag mit ihrem Hund "Kenai". Ebenfalls anwesend waren: Jens Künnmann (Leiter Polizeiinspektion Besondere Dienste), Olaf Schanz (Leiter Reiter- und Diensthundstaffel), Christin Petit (stellv. Leiterin Reiterstaffel) und Alina Kausch (Instacop seit 2020 unter polizei.hannover.ak)

     

    Ohne Maske und Fahrkarte im Zug: Aggressive Jugendliche greifen Zugpersonal an

     

    Gestern Abend, um 21 Uhr, rasteten zwei Jugendliche (14, 19) in einer S-Bahn aus und kassierten mehrere Strafanzeigen. Auf der Fahrt von Hildesheim nach Hannover wurden die beiden Jugendlichen vom Zugpersonal auf ihre fehlende Mund-Nasenbedeckung im Zug angesprochen. Auch eine Fahrkarte konnten Beide nicht vorweisen. Stattdessen fingen sie an den Zugbegleiter aufs Übelste zu beleidigen und zu bedrohen.

    Der verängstigte Zugbegleiter rief weiteres Zugpersonal zur Unterstützung und alarmierte die Bundespolizei. In Sehnde wollten die beiden Jugendlichen aus Hildesheim den Zug gewaltsam verlassen und griffen das Zugpersonal an. Trotz leichter Verletzungen konnten sie die aggressiven Jungen, bis zum Eintreffen der Bundespolizei aus Hannover, aufhalten. Die Bundespolizei nahm die Beiden mit zur Wache und leiteten Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen, Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung ein. Die Eltern des 14-Jährigen konnten ihren Sohn nicht abholen, so dass dieser im Anschluss an das Jugendamt übergeben wurde.

     

     

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 16.Mai 2022

    HANNOVER.

    Hannover-Mitte: Radfahrer (46) wird von Auto angefahren und schwer verletzt

     

    Am Samstag, 14.05.2022, ist ein Radfahrer von einem 48-jährigen Autofahrer in Hannover-Mitte an der Einmündung Schiffgraben/ Ecke Warmbüchenkamp angefahren worden. Der Autofahrer nahm dem Radfahrer die Vorfahrt.

    Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Limmer befuhr der 46-Jährige gegen 10:50 Uhr mit seinem Fahrrad die Straße "Schiffgraben" in Richtung Berliner Allee. Im Einmündungsbereich der Straße "Warmbüchenkamp" nahm ein von rechts kommender 48-jähriger Autofahrer ihm die Vorfahrt und fuhr ihn an.

    Der Radfahrer wurde über die Motorhaube des Audi A3 zu Boden geschleudert und erlitt schwere Verletzungen. Für eine weitere medizinische Versorgung kam der Radfahrer mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Das Polizeikommissariat Hannover-Limmer hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Unfalles eingeleitet.

     

    Tödlicher Verkehrsunfall in der Wedemark - Fahrer verstirbt am Unfallort

     

    In der Nacht zu Sonntag, 15.05.2022, ist ein Fahrer mit seinem VW Caddy im Ortsteil Abbensen in der Wedemark von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Fahrer verstarb noch am Unfallort.

    Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr der Fahrer gegen 00:25 Uhr die Alte Zollstraße in Abbensen in Richtung Negenborn.

    Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Fahrer mit seinem VW Caddy in einer. Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum.

    Der Fahrer erlag am Unfallort seinen Verletzungen. Die Identität des Fahrers steht bislang nicht fest. An dem Pkw waren kroatische Kennzeichen angebracht. Die Ermittlungen zur Identität dauern an. Der Gesamtschaden wird aktuell auf etwa 10.500 Euro geschätzt. Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen oder zum Fahrer geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst, unter der Rufnummer 0511 109-1888, zu melden.

     

    Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr: Kind (12) beschädigt Mülleimer und wirft ihn ins Gleis

     

    In der Nacht von Freitag auf Samstag, kurz nach Mitternacht, hörten die Beamten der Bundespolizei in Göttingen einen lauten Knall im Bahnhof. Als die Beamten auf dem Bahnsteig 9 ankamen, sahen sie einen 12-jährigen Jungen, der zunächst vor den Beamten flüchten wollte, nach kurzer Verfolgung aber eingeholt wurde.

    Der Junge aus Hamburg erzählte, dass er seinen Zug nach Hamburg verpasst hatte und seine Eltern aber Bescheid wüssten. Zusätzlich erzählte er, dass er gegen einen Metallmülleimer in einer Sitzgruppe auf dem Bahnsteig getreten, diesen aus der Verankerung gerissen und ins Gleis geschmissen habe. Kurze Zeit später erfasste ein durchfahrender Güterzug den Mülleimer.

    Der 12-jährige Junge hatte seine Tat sogar mit seinem Smartphone aufgenommen. Dieses wurde durch die Beamten sichergestellt. Zusätzlich hatte der Junge einen sogenannten Nothammer dabei. Von wo er diesen entwendet hat, wollte er allerdings nicht sagen. Die Bundespolizisten riefen die Eltern des Jungen an und informierten sie über den Aufenthaltsort und Taten des Sohnes. Die Eltern konnten den Jungen nicht abholen, so dass er durch die Beamten vorerst an das Jugendamt übergeben wurde. Gegen ihn werden nun Ermittlungen wegen Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, Sachbeschädigung und Diebstahls eingeleitet. Ob der Güterzug bei dem Aufprall beschädigt wurde muss noch ermittelt werden.

     

    Versammlungstag in Hannover geht friedlich zu Ende - Polizei zieht positives Resümee

     

    Am 14.05.2022 fanden wieder mehrere Versammlungen in der Innenstadt Hannovers statt. Dabei blieb es durchweg störungsfrei. Insgesamt wurden drei Strafanzeigen gefertigt.

    Die mit Abstand größte Versammlung stellte "Querdenken-511" dar. Unter dem Motto "Rücknahme der einrichtungsbezogenen Impfpflicht!!! Aufarbeitung der niedersächsischen Coronapolitik jetzt sofort!!!" versammelten sich in der Spitze etwa 2.550 Personen. Diese hielten ab 14:00 Uhr am Opernplatz erst eine Kundgebung ab und zogen dann weiter durch die City zum Trammplatz, wo die Versammlung gegen 19:00 Uhr nach einer Abschlusskundgebung endete.

    Die "Bergpartei" hatte im Vorfeld mehrere stationäre Gegenversammlungen mit dem Thema "Antisemit:innen bekommen ja viel zu wenig Aufmerksamkeit" innerhalb des hannoverschen Cityrings angezeigt. Diese verliefen mit etwa 40 Teilnehmenden friedlich. Um 19:15 Uhr wurde die letzte Versammlung für beendet erklärt.

    Weiterhin versammelten sich 40 Personen zu dem Thema: "Frieden für die Minderheit der Jesiden". Aufgerufen hatte die "Vereinigung der Eziden Volk". Von 13:00 bis 17:00 Uhr fand die Versammlung störungsfrei am Goseriedeplatz statt.

    Insgesamt verlief der Versammlungstag sehr friedlich in Hannover. Einzig auf der Versammlung von "Querdenken-511" kam es zu mehreren Ordnungswidrigkeiten und Straftaten. In zwei Fällen wurden Strafanzeigen gemäß §90a StGB gefertigt, da Versammlungsteilnehmende verunglimpfende Nationalflaggen bei sich trugen.

    In einem Fall musste ein Redner auf der Versammlung in Begleitung der Polizei von der Bühne kommen, nachdem er den politischen Zustand in der Ukraine mit dem nationalsozialistischen Unrechtsregime Nazideutschlands verglich, dessen Ende forderte und damit den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine unterstützte.

    Gegen ihn wurden eine Ordnungswidrigkeit wegen Verstoßens gegen die geltenden Beschränkungen der Versammlung und eine Straftat wegen Belohnung und Billigung von Straftaten eingeleitet.

     

    Zeugenaufruf: 34-Jähriger gerät in Laatzen mit drei Personen in Streitigkeiten und wird durch einen Messerstich schwer verletzt

     

    Am Samstagmorgen, 14.05.2022, ist ein 34-Jähriger in der Straßenbahn der Linie 2 in Richtung Rethen mit bislang drei unbekannten Personen in Streitigkeiten geraten und wurde im Anschluss mit einem Messer schwer verletzt. Die Täter flüchteten unerkannt. Die Polizei sucht Zeugen.

    Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Laatzen geriet der 34-Jährige gegen 05:30 Uhr in der Straßenbahn der Linie 2 in Richtung Rethen mit drei bislang unbekannten Männern in Streitgkeiten. Alle Personen stiegen an der Stadtbahnhaltestelle "Ginsterweg" aus. Im weiteren Verlauf zog einer von den drei unbekannten Männern ein Messer und stach auf den 34-Jährigen ein.

    Der Täter und seine zwei Begleiter flüchteten zu Fuß in Richtung Pettenkoferstraße. Ein Zeuge alarmierte den Notruf der Polizei. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten die geflüchteten Personen nicht angetroffen werden. Der 34-Jährige wurde durch den Messerstich schwer verletzt und kam für eine weitere medizinische Behandlung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus.

    Der Haupttäter kann wie folgt beschrieben werden: Er war etwa 1,70 Meter groß und trug eine gelbe Jacke. Die zwei Begleiter können nicht beschrieben werden. Die Polizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Täter, beziehungsweise Mittätern, und zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Laatzen unter der Rufnummer 0511 109-4317, zu melden.

     

    Auffälliger Porsche gestohlen - Polizei sucht Zeugen

     

    In der Nacht von Donnerstag, 12.05.2022, auf Freitag, 13.05.2022, ist in der hannoverschen Südstadt ein Porsche entwendet worden. Die Polizei sucht Zeugen, die die Tat beobachtet oder das Fahrzeug gesehen haben. Am Freitagmorgen meldete der 54-jährige Eigentümer eines Porsche 911 Carrera der Polizei den Diebstahl seines Fahrzeugs. Sein über 50.000 Euro teures Auto hatte er am Anfang der Woche in der Torstraße abgestellt. Am Donnerstagabend hatte er es gegen 21:30 Uhr dort noch stehen sehen. Gegen 08:00 Uhr des Folgetages stellte er dann den Diebstahl fest.

    Der entwendete Porsche ist schwarz lackiert und aus dem Jahr 1994. Das Fahrzeug hatte ein Kennzeichen aus Hannover.

    Die Zentrale Ermittlungsgruppe "Kfz-Kriminalität" der Polizei Hannover ermittelt wegen des besonders schweren Falls des Kfz-Diebstahls und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die Angaben zur Tat oder zu möglichen Tätern machen können oder die das Fahrzeug gesehen haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 9.Mai 2022

    HANNOVER.

    Bundesautobahn (BAB) 2: BMW kommt nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlägt sich - eine Insassin verstirbt vor Ort und ein Kind wird lebensgefährlich verletzt

    Am Sonntagmorgen, 08.05.2022, ist ein 26 Jahre alter Fahrer mit seinem Auto auf der BAB 2 zwischen den Anschlussstellen Hämelerwald und Lehrte-Ost von der Fahrbahn abgekommen und hat sich überschlagen. Bei dem Unfall verstarb eine Person. Die weiteren Insassen wurden unter anderem lebensgefährlich, schwer und leicht verletzt.

    Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr der 26-jährige Fahrer gegen 05:55 Uhr mit seinem Pkw der Marke BMW 316 die BAB 2 in Fahrtrichtung Dortmund. Zwischen den Anschlussstellen Hämelerwald und Lehrte-Ost verlor er aus bislang unbekannten Gründen die Kontrolle über das Auto und kam nach rechts von der Fahrbahn ab.

    In der Folge überschlug sich der Pkw und blieb auf dem Dach liegen. Laut Zeugenaussagen sei der Pkw bereits wegen einer auffälligen Fahrweise, unter anderem wegen augenscheinlich zu hoher Geschwindigkeit und dichtes Auffahren, aufgefallen.

    Eine 56 Jahre alte Mitfahrerin verstarb noch am Unfallort. Ein 8-jähriges Kind erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Eine 37 Jahre alte weitere Mitfahrerin erlitt schwere Verletzungen. Der Fahrer und der gleichaltrige Beifahrer erlitten leichte Verletzungen. Für die medizinische Versorgung vor Ort landete ein Rettungshubschrauber. Die verletzten Personen wurden für eine weitere medizinische Versorgung in Krankenhäuser transportiert.

    Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme war die BAB 2 zwischen Hämelerwald und Lehrte-Ost für etwa sechs Stunden vollgesperrt. Der Gesamtschaden wird aktuell auf etwa 6.000 Euro beziffert. Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Unfalles eingeleitet. 

     

    Zeugenaufruf: Unbekannter Täter versucht einen Geldabholer einer Bäckerei in Hannover-Sahlkamp auszurauben

     

    Am Samstagmorgen, 07.05.2022, hat ein bislang unbekannter Täter versucht einen Mitarbeiter einer Bäckerei-Filiale in Hannover-Sahlkamp auszurauben. Der Täter sprühte dem 44-Jährigen Pfefferspray ins Gesicht. Letztendlich flüchtete der Täter ohne Diebesgut. Die Polizei sucht Zeugen.

    Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover lieferte der 44-Jährige gegen 06:10 Uhr Brötchen an einer Bäckereifiliale in der Elmstraße aus. Ebenfalls sollte er die Tageseinnahmen der Brotmeisterei mitnehmen.

    Als der 44-Jährige zurück zum Lkw kam, wartete bereits eine unbekannte männliche Person auf ihn und sprühte unverzüglich Pfefferspray in das Gesicht des 44-Jährigen.

    Der Bäckerei-Mitarbeiter konnte mitsamt Geldkassette zurück in die Bäckerei flüchten. Ein weiterer Mitarbeiter der Bäckerei verständigte unverzüglich den Notruf der Polizei. Der Täter flüchtete auf einem Fahrrad und fuhr in unbekannte Richtung davon. Eine eingeleitete Fahndung verlief negativ. Der 44-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Der Täter wird wie folgt beschrieben: Er war etwa 20 bis 25 Jahre alt, hatte kurze dunkle Haare und flüchtete auf einem Fahrrad. Die Polizei hat Ermittlungen wegen versuchten Raubes eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Täter geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst, unter der Rufnummer 0511 109-5222, zu melden.

     

    Wunstorf: Zwei Personen nach Unfall einmal schwer und einmal lebensgefährlich verletzt

    Am Freitag, 06.05.2022, ist eine 54-jährige Fahrerin mit ihrem Pkw in Wunstorf mit einem anderen Auto kollidiert. Der 88-Jährige Fahrer erlitt lebensgefährliche und seine 86-jährige Beifahrerin erlitt schwere Verletzungen.

    Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr die 54-Jährige gegen 14:40 Uhr mit ihrem VW T-Roc die Straße Düendorfer Weg in Richtung Barnestraße. Beim Einfahren in die Barnestraße missachtet die 54-Jährige das dortige "Stopp-Schild". Hierbei fährt sie den bevorrechtigen Pkw der Marke Skodia Fabia vom 88-jährigen Fahrer an.

    Durch den Aufprall wird der Pkw nach links von der Fahrbahn geschleudert. Der 88-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen, seine 86-jährige Beifahrerin erlitt schwere Verletzungen. Beide kamen mit einem Rettungswagen für eine weitere medizinische Versorgung in ein Krankenhaus. Der Gesamtschaden wird aktuell auf etwa 14.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Unfalls eingeleitet.

     

    Zeugenaufruf: Drei Männer durch Messer in Hannover-Mitte verletzt

    Am Sonntagfrüh, 08.05.2022, sind zwei Personengruppen in Hannover-Mitte miteinander in bislang unbekannte Streitigkeiten geraten. In der Folge erlitten drei Männer Schnittverletzungen durch ein Messer. Die Täter flüchteten unerkannt. Die Polizei sucht Zeugen. Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Mitte gerieten gegen 03:30 Uhr zwei Gruppen in der Straße "Goseriede" vor einem Club in bislang unbekannte Streitigkeiten. Im weiteren Verlauf warf jemand eine Flasche und es wurde gegenseitig aufeinander eingeschlagen.

    Im Zuge der Auseinandersetzung zückte ein Täter ein Messer und fügte den Männern im Alter von 25, 27 und 35 Jahren Schnittverletzungen zu. Die Tätergruppierung, bestehend aus drei Männern und zwei Frauen, flüchtete fußläufig in unbekannte Richtung. Eine eingeleitete Fahndung der Polizei verlief negativ. Die leicht verletzten Männer kamen mit einem Rettungswagen für eine weitere medizinische Behandlung in ein Krankenhaus. Die Polizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zu den Tätern und Täterinnen geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Mitte unter der Rufnummer 0511 109-2820, zu melden.

     

    Zeugenaufruf: Mehrere Personen prügeln auf einen 18-Jährigen in Hannover-Bemerode ein und verletzen ihn mit einem Messer - Wer kann Hinweise zu den Tätern geben?

    In der Nacht zu Samstag, 07.05.2022, haben bislang unbekannte Täter auf einen 18-Jährigen an der Stadtbahnhaltestelle "Kronsberg" eingeschlagen und anschließend mit einem Messer verletzt. Die Täter flüchteten und fuhren mit Autos davon. Die Polizei sucht Zeugen. Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover- Döhren saß der 18-Jährige gegen 00:10 Uhr in der Straßenbahn der Linie 6 in Fahrtrichtung "Nordhafen". An der Stadtbahnhaltestelle "Kronsberg" kamen mehrere Jugendliche, beziehungsweise Heranwachsende, in die Straßenbahn, beleidigten, bedrohten, schlugen und zergelten den 18-Jährigen aus der Bahn.

    Die Täter ließen kurzfristig vom jungen Mann ab. Im weiteren Verlauf stach einer der Täter mit einem Messer auf den 18-Jährigen ein. Der junge Mann erlitt eine Stichverletzung an der Hand.

    Im Anschluss flüchteten die Personen zu einem dunklen VW und einem weißen Mercedes und fuhren in unbekannte Richtung davon. Der 18-Jährige erlitt leichte Verletzungen und kam für eine weitere medizinische Behandlung in ein Krankenhaus. Die Hintergründe der Tat sind derzeit unklar. Die Polizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Döhren unter der Rufnummer 0511 109-3617, zu melden.

     

    Hannover-Mitte: Brüder leisten Widerstand gegenüber der Polizei und verletzen sich selbst - Einweisung in Psychiatrie

     

    Am Samstagmorgen, 07.05.2022, sind zwei Brüder in der Goethestraße durch stark aggressives Verhalten aufgefallen. Nach Hinzuziehung der Polizei verletzten sie sich oberflächlich selbst und einer leistete Widerstand gegen die Einsatzkräfte. Die Männer kamen zunächst ins Polizeigewahrsam und anschließend in eine Psychiatrie, beziehungsweise in ein Krankenhaus.

    Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Mitte wurde eine Funkstreifenwagenbesatzung gegen 05:35 Uhr von Türstehern aus der Goethestraße angesprochen und auf zwei Männer aufmerksam gemacht, welche willkürlich Menschen provozierten. Die Kollegen stellten einen 29-jährigen aggressiven Mann fest.

    Dieser kam dem Platzverweis nicht nach. In der Folge zog er sein Oberteil aus, zog ein Taschenmesser und fügte sich oberflächliche Schnitte zu. Auf Ansagen der Polizei reagierte der Mann nicht. Er leistete Widerstand, indem er die Arme wegschlug, den Polizeikräften ins Gesicht spuckte und beleidigte. In der Folge kam es zum Einsatz von Pfefferspray durch die Polizei. Hierbei rannte der Mann zunächst weg, konnte jedoch eingeholt und festgenommen werden.

    Zeitgleich fiel der 22-jährige Bruder ebenfalls durch aggressives Verhalten auf. Er zerbrach eine Glasflasche, verletzte sich damit oberflächlich selbst und forderte die Freilassung von seinem Bruder. Der 22-Jährige wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen. Beide Personen kamen zunächst in das Polizeigewahrsam. In der Folge versuchten sich die Personen weiterhin selbst zu verletzen, indem sie ihren Kopf gegen die Wand schlugen, was sofort durch die Einsatzkräfte unterbunden werden konnte. Des Weiteren äußerten beide fortwährend Suizidabsichten.

    Ein Notarzt wurde mit hinzugezogen. Der 29-Jährige kam zunächst für eine weitere medizinische Behandlung in ein Krankenhaus. Bei ihm wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet, da nicht ausgeschlossen werden kann, ob er unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand. Das Ergebnis steht noch aus. Die Polizei hat Ermittlungen wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet. Der 22-Jährige wurde nach ärztlicher Begutachtung in eine Psychiatrie eingewiesen.

    Der 29-Jährige verblieb in ärztlicher Behandlung im Krankenhaus .

     

    Hannover-Vinnhorst: 36-Jähriger überfährt Verkehrsinsel und fährt gegen Hochbahnsteig

     

    Am Samstagabend, 07.05.2022, ist ein 36-Jähriger mit seinem Pkw zunächst über eine Verkehrsinsel und anschließend frontal gegen einen Hochbahnsteig der Üstra an der Stadtbahnhaltestelle "Beneckeallee" gefahren. Der Fahrer und die Beifahrerin flüchteten zunächst. Sie konnten im Nahbereich von der Polizei angetroffen werden. Das Auto brannte vollständig aus. Verletzt wurde niemand. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr der 36-Jährige gegen 23:30 Uhr mit seinem Dacia Duster die Beneckeallee in Richtung Schulenburger Landstraße. Beim Einbiegen nach links in die Schulenburger Landstraße überfuhr er einen Ampelmast auf einer Verkehrsinsel und fuhr weiter frontal in den Hochbahnsteig der Stadtbahnhaltestelle "Beneckeallee".

    Der Fahrer und seine etwa knapp 40-Jährige Beifahrerin stiegen aus und flüchteten schnellen Schrittes nach rechts in die Schulenburger Landstraße. Zeugen alarmierten den Notruf der Polizei. Der Wagen war den Zeugen bereits in der Beneckeallee mit augenscheinlich zu hoher Geschwindigkeit aufgefallen. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei konnte das Pärchen im Nahbereich feststellen.

    Auf die Beiden passte die Personenbeschreibung der Zeugen. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest vom Mann ergab einen Wert von 1,8 Promille. Die Frau pustete einen Promillewert von 1,15 Promille. Eine Blutprobenentnahme von beiden Personen wurde angeordnet. Nach bisherigem Kenntnisstand hat das Pärchen gesagt, dass keiner gefahren ist. Während das Auto im Hochbahnsteig verkeilt war, fing der Pkw an zu brennen. Die Berufsfeuerwehr Hannover löschte den Brand. Der entstandene Schaden am Hochbahnsteig wird derzeit auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Der restliche Gesamtschaden am Pkw, der Fahrbahn und der Verkehrsinsel wird aktuell auf circa 20.000 Euro geschätzt. Die Kreuzung Beneckeallee/ Schulenburger Landstraße war aufgrund der Unfallaufnahme etwa drei Stunden gesperrt. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und wegen Unfallflucht eingeleitet.

     

     

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 25.April 2022

    HANNOVER

     

    Sehnde: 21-Jährige bei Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt

    Am Samstag, 23.04.2022, ist eine 21 Jahre alte Frau mit ihrem Pkw von der Fahrbahn der Kreisstraße (K) 135 bei Sehnde abgekommen. Sie prallte mit ihrem Fahrzeug gegen einen Baum und wurde lebensgefährlich verletzt.

    Nach derzeitigem Ermittlungsstand des Verkehrsunfalldienstes (VUD) Hannover befuhr die 21-Jährige gegen 22:30 Uhr die K 135 mit ihrem Audi A4 aus Richtung Lehrte in Richtung Sehnde-Evern. Auf dem Abschnitt "Lehrter Straße" der K 135 kam die junge Frau aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Dabei wurde sie lebensgefährlich verletzt. Ein Notarzt versorgte sie am Unfallort. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus.

    Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von circa 3.000 Euro. Die K 135 war im Bereich der Unfallstelle für knapp zweieinhalb Stunden gesperrt.

     

     

    Wedemark: 17-Jähriger stürzt mit seinem Mountainbike und verletzt sich schwer

    Am Freitag, 22.04.2022, ist ein 17-Jähriger mit seinem Mountainbike in der Regionsstadt Wedemark gestürzt und hat sich dabei schwere Verletzungen zugezogen. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus.

    Nach derzeitigem Ermittlungsstand des Verkehrsunfalldienstes (VUD) Hannover wollte der Heranwachsende gegen 13:30 Uhr in eine Hofzufahrt in der Wedemark fahren. Dabei verlor er aus unbekannter Ursache die Kontrolle über sein Rad und stürzte zu Boden. Der 17-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu. Rettungskräfte vorsorgten ihn am Unfallort. Ein Rettungshubschrauber flog ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

     

    Barsinghausen: Radfahrer verletzt sich bei Unfall auf der Bundesstraße (B) 65 schwer

    Am Freitag, 22.04.2022, ist ein 59 Jahre alter Radfahrer auf der B 65 gestürzt und dabei gegen den Sattelauflieger eines Lkw gestürzt. Der Mann wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus transportiert.

    Nach derzeitigem Ermittlungsstand des Verkehrsunfalldienstes (VUD) Hannover befuhr der 59-Jährige mit seinem Pedelec gegen 09:00 Uhr die B 65 in Richtung Hannover.

    An der Kreuzung An der Windmühle (B 65) / Bantorfer Brink hielt der Mann auf dem Linksabbiegerstreifen der dortigen Ampelkreuzung. Neben ihm hielt ein Lkw samt Sattelauflieger auf dem Geradeausstreifen. Als die Ampel grün zeigte, fuhren beide geradeaus, wobei der Pedelecfahrer mit der Bordsteinkante einer Mittelinsel kollidierte. Dadurch aus dem Gleichgewicht gebracht, fiel er vom Pedelec und prallte gegen den Sattelauflieger des Lkw. Durch den Sturz verletzte sich der 59-Jährige schwer. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Die Polizei Hannover ermittelt nun, warum der Pedelecfahrer gegen den Bordstein stieß und wie beide Beteiligten den Verkehrsunfall hätten vermeiden können. Dazu werden Zeugen gebeten, sich beim VUD unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 19.April 2022

    HANNOVER.

    Springe: Motorradfahrer kommt von der Landesstraße (L) 422 ab und landet schwer verletzt im Straßengraben

    Am Montag, 18.04.2022, ist ein 62-jähriger Motorradfahrer auf der L 422 zwischen Gestorf und Eldagsen von der Fahrbahn abgekommen und stürzte in den Straßengraben neben der Fahrbahn. Der Mann erlitt schwere Verletzungen und kam mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus.

    Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr der 62-Jähirge gegen 13:30 Uhr mit seinem Motorrad der Marke Kawasaki die L 422 aus Gestorf kommend nach Eldagsen. Beim Durchfahren einer Doppelkurve kam er am Ausgang der Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, geriet zunächst in den Grünstreifen, überfuhr einen Leitpfosten und stürzte anschließend mit seinem Motorrad in den Straßengraben. Der 62-Jährige erlitt durch den Unfall schwere Verletzungen und kam mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus.

    Die Vollsperrung der L 422 wurde gegen 15:35 Uhr wieder aufgehoben. Der Gesamtschaden beträgt etwa 2.150 Euro.

     

    Springe: Kradfahrerin (23 J.) wird durch einen Unfall auf der Landesstraße (L) 422 lebensgefährlich verletzt

    Am Sonntag, 17.04.2022, ist ein 84-jähriger Fahrer mit seinem Auto von einem Parkplatz auf die L 422 eingebogen und nahm der 23-jährigen Motorradfahrerin die Vorfahrt. Die 23-Jährige fuhr in das Auto, stürzte und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Mit einem Rettungshubschrauber kam die Verletzte in ein Krankenhaus.

    Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr die 23-Jährige mit ihrem Motorrad der Marke BMW gegen 13:40 Uhr die L 422 von Dörpe aus kommend in Richtung Eldagsen. Hinter ihr fuhr ihr 23-jähriger Begleiter auf dem Motorrad der Marke BMW. In Höhe einer Gaststätte fuhr ein 83-jähriger Fahrer, mit seinem Ford Fiesta vom Parkplatz herunter und wollte nach links in Richtung Dörpe auf die Landstraße einbiegen.

    Die 23-Jährige fuhr mit ihrem Motorrad in die Fahrertür vom Ford Fiesta und stürzte. Ihr 23-jähriger Begleiter fuhr in das auf der Straße liegende Krad der 23-jährigen Bad Münderin. Die Kradfahrerin erlitt lebensgefährliche Verletzungen und kam mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Der 23-jährige Hamelner und der 84-Jährige Eimeler erlitten leichte Verletzungen, eine 85-jährige Beifahrerin im Ford Fiesta blieb unverletzt.

    Die L 422 war bis etwa 17:00 Uhr für die Unfallaufnahme und Rettungsmaßnahmen in beide Richtungen vollgesperrt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 18.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Unfalles eingeleitet.

     

    Bundespolizei zieht positive Bilanz zum Osterreiseverkehr am Flughafen Hannover-Langenhagen

    Nach Ende des Osterreiseverkehrs zieht die Bundespolizei am Flughafen Hannover-Langenhagen eine erste positive Bilanz.

    Nach zwei Jahren Corona-Pandemie und der eingeschränkten Möglichkeit zu reisen war mit einem hohen Andrang von Menschen zu den Osterferien zu rechnen. Mit einem erhöhten Reiseverkehr sind Wartezeiten an den verschiedenen Stellen, insbesondere zu den sogenannten Peakzeiten, nie gänzlich auszuschließen. Alle Partner haben sich im Vorfeld gut abgestimmt und vorbereitet, um diesen Andrang möglichst reibungslos zu bewerkstelligen.

    Der Dienstleister für die Luftsicherheitskontrollen hat zusätzliche Mitarbeiter eingestellt, weiteres Personal befindet sich derzeit in der Ausbildung. Unterstützung erhielt dieser für den Osterreiseverkehr darüber hinaus auch aus anderen Standorten, wie Leipzig und Hamburg. In der ersten Nacht zu Ferienbeginn kam es nach krankheitsbedingten Personalausfällen bei der Luftsicherheitskontrolle noch zu Wartezeiten und Flugverspätungen. Ab dem 2. April lief der Prozess dann reibungslos.

    Durch das Bereithalten der erforderlichen Dokumente beim Check-In oder der Passkontrolle wurden unnötige Wartezeiten durch langes Suchen vermieden.

    Des Weiteren kam es in der Vergangenheit oft zu Nachkontrollen bei der Luftsicherheitskontrolle, weil Gegenstände mitgeführt wurden, die nicht ins Handgepäck gehören, wie Flüssigkeitsbehältnisse von über 100 ml oder aber eine bekannte Nuss-Nougat-Creme Sorte. Die im Vorfeld in sozialen Medien und der Presse veröffentlichten Empfehlungen für Fluggäste sind hier gut angenommen worden.

    Inspektionsleiterin Frau Bolinius: "Es war insgesamt sehr erfreulich, dass es trotz des erheblich gestiegenen Passagieraufkommens durch intensive Abstimmungen aller Partner am Flughafen gelungen ist, die Wartezeiten in einem angemessenen Rahmen zu halten und insbesondere Urlaubsreisende weitestgehend störungsfrei in die Ferien starten konnten. Dies macht mich zuversichtlich, dass auch die Herausforderungen im Flugverkehr zu den Sommerferien gemeistert werden können."

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