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18. Aschermittwoch der Künste: Eine Art Veränderung am 10.Februar

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18. Aschermittwoch der Künste: Eine Art Veränderung am 10.Februar Ev.luth. Landeskirche Hannover
18. Aschermittwoch der Künste: Eine Art Veränderung am 10.Februar

 

„Eine Art Veränderung“ ist der Titel des 18. Aschermittwochs der Künste am 10. Februar 2016 von 12-14.30 Uhr in der St.-Johanniskirche in Göttingen (Johanniskirchhof 2, Göttingen) 

Jugendliche Flüchtlinge aus Eritrea, Afghanistan und Syrien führen gemeinsam mit dem Göttinger „boat people projekt“ Lieder und Szenen aus ihrem Leben auf. Premiere feiert dabei eine Szene, die eigens für die Veranstaltung geschrieben wurde. Eine Reaktion darauf erfolgt dann von Landesbischof Ralf Meister (Hannover), den Mitgliedern des „boat people projekt“ und Gästen.

Den jährlichen Kunstempfang für geladene Gäste gibt die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers gemeinsam mit der Hanns-Lilje-Stiftung und dem Arbeitsfeld Kunst und Kultur im Haus kirchlicher Dienste. 

Landesbischof Ralf Meister sagt: „Kirche und Kultur sind gute Partner, um gesellschaftlichen Veränderungen und Ängsten zu begegnen. Gemeinsam können wir Wege und Visionen für eine integrative Gesellschaft entwickeln.“

Hinter dem „boat people projekt“ stehen die  Autorin und Regisseurin Luise Rist und die Regisseurin Nina de Chevallerie: "Mit unseren poetischen Theaterstücken möchten wir einen Schritt in die Zukunft gehen, gemeinsam mit denen, die zu uns kommen, und denen, die schon da sind", sagen die beiden Theatermacherinnen zu ihrer Arbeit.

Das Göttinger „boat people projekt“ fragt in ihren Inszenierungen nach Heimat, Integration, Flucht und Identität. Im Mittelpunkt stehen dabei immer Menschen mit Bühnenerfahrung und Fluchterfahrung. Dafür erhalten die Künstler auch im März den Göttinger Friedenspreis der Stiftung Dr. Röhl.  2015 wurde die Theatergruppe bereits mit dem Initiativpreis der Hanns-Lilje-Stiftung ausgezeichnet. 

In einer weiteren Inszenierung in Göttingen werden sich die Schauspieler Rzgar Kalil, Franziska Aeschlimann und Dominik Breuer mit den Ängsten der Deutschen vor „den“ Flüchtlingen auseinandersetzen.

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