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Absolventen des Studiums Fotojournalismus zeigen ihre Abschlussarbeiten in der GAF.

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Sophia Greiff hielt die Laudatio Jens Schade Sophia Greiff hielt die Laudatio

HANNOVER. Es ist schon Tradition: Die erfolgreichen Bacherlorabsolventen des Studienganges Fotojournalismus zeigen ihre Arbeiten in der Südstädter „Galerie für Fotografie“ (GAF). Die diesjährigen Werke des aktuellen Abschlussjahrganges stehen unter dem Motto »Von den Spuren einer Suche«. Heute Abend (22. Juni) wurde die Bilderschau eröffnet.

Sophia Greiff – Autorin und Kuratorin für Fotografie - hielt die Laudatio auf die jungen Bildautoren und ihre Arbeiten. Die Nachwuchs-Fotojournalisten wollten, so Sophia Greiff, „zeigen, was man nicht sehen kann“, quasi „das unsichtbare sichtbar machen.“

Carsten Kalaschnikow folgt mit seinem Projekt ‚Bakunawa‘ den Spuren vorkolonialer Mythen auf den Philippinen. Das Projekt ist eine Auseinandersetzung sowohl mit dem Fremden als auch mit dem Bekannten, denn die Mutter des Fotografen wurde auf den Philippinen geboren,

Khalid Aziz spürt den Namen von WLANs (SSID) nach, um die Menschen dahinter zu finden; er fotografierte sie und ihren persönlichen Wohnraum.

Die Fotografin Susanne Baumannnahm an einem Forschungsprojekt teil, begleitete vierzehn Tage fotografisch „Analog-Astronauten“ bei einem simuliertem Mondaufenthalt.

Nicht mit Fotos, sondern mit einem Filmprojekt ist Jan Nasemann vertreten. Bei ihm geht es, so der Einladungstext, „um den Prozess der Propriorezeption, die uns die Mobilität im Raum sichert und den wenig bekannten, aber lebensnotwendigen Sinn über die Lage des eigenen Körpers im Raum.“

Unter dem Titel ‚Der stille Himmel‘ ging Philip Bartz dem Verschwinden der Wildvögel nach. Hierzu dokumentierte er die Arbeit des Komitees gegen den Vogelmord. Gustav Lorenz begleitete eine Gruppe junger Erwachsener, die in einem alten Herrenhaus am Stadtrand von Freiburg auf ihrer Suche nach einer anderen Form des Zusammenlebens sind.

Und Jan A. Staiger und Malte Uchtmann beschäftigten sich mit der „Allgegenwärtigkeit des fiktiven Mords im deutschen Krimi“, gingen der Frage nach, „inwiefern vermeintliches Wissen über Kriminalität und Polizeiarbeit durch fiktionale Darstellungen entsteht.

Als „Dankeschön“ an die Lehrkräfte gab es für sie von den Studenten eine große Flasche (etwas Alkoholisches) und einen Gutschein für einen gemeinsamen Kegelabend.

Die neue Fotoausstellung ist vom 23. Juni bis 03. Juli 2022 täglich von 12 bis 20 Uhr zu sehen, der Eintritt ist frei. Die GAF befindet sich in der Eisfabrik an der Seilerstraße 15d.


Dankeschön für den Lehrkörper

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