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Udo Lindenberg feiert in Hannover Panik-Konzertparty der Extraklasse

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Udo Lindenberg feiert in Hannover Panik-Konzertparty der Extraklasse (C) Ulrich Stamm Udo Lindenberg feiert in Hannover Panik-Konzertparty der Extraklasse (C) Ulrich Stamm

HANNOVER. Udo Lindenberg ließ am Dienstag Abend (25.06.2019) ein riesiges, buntes, musikalisches audiovisuelles Feuerwerk der Extraklasse abbrennen. Vor ausverkaufter Halle stieg Udo nach ohrenbetäubender Landung aus seiner Lindenberg-Rakete nachdem 8 Udo-Doubles aus dem goldenen Panik 1 Flieger ausgestiegen sind.

12.000 Fans in der TUI Arena jubelten ihm zu und er legte in seiner lockeren Udo-Manier sofort mit „Woody Woody Wodka“, „Honky Tonky Show“ und „Mein Ding“ los. Begleitet wurde der jung gebliebene Alt-Rocker traditionell von seinem Panikorchester, den Sängerinnen Nathalie Dorra und Ina Bredehorn und einer gigantischen Crew aus Tänzerinnen und Tänzern. Jedes seiner Lieder hatte eine neue, bunte, zum Teil sehr schrille Choreografie, die das Publikum begeisterte. Einige seiner Anhänger hatten sich wie Udo gewandet und waren kaum vom Original zu unterscheiden. Eine echte Udo-Mania in der TUI Arena.

Über 30 Songs aus allen seinen Schaffensperioden seiner fast 60-jährigen Bühnenlaufbahn spielte er, darunter starke Klassiker wie „Hinterm Horizont“, „Bunte Republik Deutschland“ und neuere Lieder wie „König von Scheißegalien“, „Durch die schweren Zeiten“ und „Das Leben“. In „Mein Body“ dankte er seinem Körper dafür, dass er trotz der ganzen Eskapaden, die er ihm aufbürdete, durchgehalten hat. Öfter hatte der 73-jährige mehr Kontakt mit Alkohol als nur zum Malen seiner Likörellen. Doch immer hatte er mit viel Unterstützung aus seinem engsten Umfeld wieder die Kurve gekriegt und ist ganz oben: Udo, die Deutschrocker-Legende!

Bei „Wozu sind Kriege da?“ oder „Wir ziehen in den Frieden“ wurde es auch sehr emotional mit vielen Gänsehaut-Momenten. Es wäre auch kein richtiger Udo Abend gewesen, wenn es nicht noch etwas politisch geworden wäre. Als wichtige Botschaft ließ er verlauten: „Die Menschheit muss die Kriege beenden, bevor die Kriege die Menschheit beenden“. Passend dazu kämpften bei „Straßenfieber“ zwei spärlich bekleidete Damen, die im Hintergrund von zwei riesenköpfige Trump- und Putin-Figuren angefeuert wurden.

Rund zweieinhalb Stunden dauerte die Show der Superlative und hörte mit ordentlich Rumms und Konfettiregen in einem fast nicht enden wollenden Applaus auf.

 

 

 

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