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Acht Menschen erzählen ihre Fluchtgeschichte

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Doris Schröder-Köpf sprach als niedersächsische Migrationsbeuaftragte das Grußwort Jens Schade Doris Schröder-Köpf sprach als niedersächsische Migrationsbeuaftragte das Grußwort

HANNOVER. In der Döhrener Auferstehungskirche ist derzeit eine Wanderausstellung zur Situation von Flüchtlingen in Hannover und Niedersachsen zu sehen. Acht Frauen und Männer erzählen hier ihre ganz persönliche Geschichte, von der Flucht aus Ostpreußen nach Ende des 2. Weltkrieges bis hin zu Flüchtlingen aus heutigen Krisengebieten. Pastor Dr. Michael Wohlers eröffnete zusammen mit Rainer Müller-Brandes vom Diakonischen Werk Hannover und Prof. Dr. Wolfgang Reinbold vom Haus der Religionen heute Abend (25. September) die informative Schau.

Die niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, die zugleich auch die Landtagsabgeordnete im Bereich Döhren-Wülfel ist,  schaute ebenfalls vorbei, mit einem Grußwort im Gepäck. „Hinter jeder Fluchtgeschichte steht ein Mensch“, sagte sie und wies darauf hin, dass der Umstand, dass Menschen aus ihrer Heimat flüchten, kein neues Phänomenen  sei. Rainer Müller-Brandes pflichtete ihr bei: „Flucht gehört zu unserem menschlichen Schicksal.“

 Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnungsfeier von drei eriteischen jungen Männern, die sich neben ihrer Berufsausbildung in der Freizeit zu einer Band zusammen gefunden haben. Und im Anschluss konnten alle Gäste bei einem kleinen Imbiss mit einem Gläschen Wein oder Saft auf den Erfolg der kleinen Ausstellung anstoßen. 


Musikband aus Eritrea

Doris Schröder-Köpf (r.) sprach mit Besuchern der Ausstellung

Musik aus Eritrea

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