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Friday for Future übergibt Forderungen an die Stadt und Region Hannover

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Über 3.000 Teilnehmer beteiligten sich bei der Freitagsdemo von Friday for Future Hannover © Bernd Günther Über 3.000 Teilnehmer beteiligten sich bei der Freitagsdemo von Friday for Future Hannover © Bernd Günther

Hannover. Bei der am 23.08.2019 von Friday for Future Hannover organisierten Freitagsdemo für mehr Klimaschutz und Einhaltung der Klimaziele folgten über 3.000 Aktivisten dem Aufruf. Gegen 12:30 Uhr versammelten sich viele überwiegend junge Menschen, um mit einem Demonstrationszug durch die Innenstadt auf ihre Sorgen und Anliegen aufmerksam zu machen.

Die Demonstration wurde von einer kleinen Kundgebung vor dem Opernhaus eingeleitet. Danach zogen die Teilnehmer friedlich und geordnet über den Aegi, am Niedersächsischen Kultusministerium vorbei, über den Hauptbahnhof und dem Leineufer ihrem Ziel entgegen. Vor dem Neuen Rathaus übergab dann eine Arbeitsgruppe der Friday for Future Hannover ihre Forderungen an die Vertreterin der Stadt, die derzeitige Verwaltungschefin Sabine Tegtmeyer-Dette (Grüne). Ebenfalls ein gedrucktes Exemplar mit den Forderungen erhielt auch der stellvertretende Regionspräsident Michael Dette (Grüne) vertretend für die Region Hannover. Zuvor wurden unter lautem Beifall der vielen Demonstranten vor dem Rathaus die Forderungen stichpunkthaft vorgetragen.

Auch ein Vertreter der Scientists for Future, Dr. rer. pol. Jens Clausen, meldete sich nach der Übergabe für die vielen Wissenschaftler, die das Anliegen der jungen Leute unterstützen, stellvertretend zu Wort. Er verlass eine Liste von namenhaften Großstädten in Europa, die alle schon Maßnahmen zum Klimaschutz umsetzen. Hannover steht leider noch nicht auf der Liste, aber vielleicht nehmen die Regionalpolitiker die eine oder andere Forderung von Friday for Future Hannover für die Zukunft auf.


Diverse Teilnehmergruppen treffen auf dem Opernplatz ein © Bernd Günther

Nach der Freitagsdemo am 23.08.2019 werden Forderungen an die Regionalpolitik übergeben © Bernd Günther

Schülerinnen und Schüler haben Plakate gebastelt © Bernd Günther

Über 3.000 Teilnehmer bei der Friday for Future Demo in Hannover © Bernd Günther

Über 3.000 Teilnehmer bei der Friday for Future Demo in Hannover © Bernd Günther

Man gibt nicht auf © Bernd Günther

Friday for Future Hannover fordert! © Bernd Günther

Das Plakat sagt es deutlich. Es wird wärmer. Nachgewiesen © Bernd Günther

Über 3.000 Teilnehmer bei der Friday for Future Demo in Hannover © Bernd Günther

Über 3.000 Teilnehmer bei der Friday for Future Demo in Hannover © Bernd Günther

Über 3.000 Teilnehmer bei der Friday for Future Demo in Hannover © Bernd Günther

Der Opernplatz ist gut gefüllt mit den Teilnehmern an der Demo © Bernd Günther

Der Demonstrationszug am Aegi © Bernd Günther

Zwischendurch Sprechchöre und Choreografie zur Abwechslung © Bernd Günther

Der Demonstrationszug führte auch am Niedersächsischen Kultusministerium vorbei © Bernd Günther

"Lasst die Kohle in dem Boden, Niemand soll die Wälder roden!" © Bernd Günther

Über 3.000 Teilnehmer bei der Friday for Future Demo in Hannover © Bernd Günther

Es gibt zum Auto Alternativen © Bernd Günther

Stelzenkunst gegen Klimapolitik © Bernd Günther

Über 3.000 Teilnehmer bei der Friday for Future Demo in Hannover © Bernd Günther

Für kurze Zeit steht der Nahverkehr an einigen Stellen still © Bernd Günther

Über 3.000 Teilnehmer bei der Friday for Future Demo in Hannover © Bernd Günther

Über 3.000 Teilnehmer bei der Friday for Future Demo in Hannover © Bernd Günther

Die Polizei sorgt für einen reibungslosen Ablauf der Demo mit kurzen Sperrungen für den Verkehr © Bernd Günther

Kurze Erfrischen bei sommerlichen Temperaturen um 28 Grad © Bernd Günther

Ausgelassene Stimmung auf dem Rathausplatz © Bernd Günther

Die Teilnehmer warten auf die Übergabe der Forderungen von Friday for Future Hannover © Bernd Günther

Die Forderungen von Friday for Future Hannover werden vorgelesen © Bernd Günther

Vorbereitung zur Übergabe der Forderungen © Bernd Günther

Vertreter von Friday for Future Hannover übergeben die Forderungen an Sabine Tegtmeyer-Dette und Michael Dette © Bernd Günther

Übergabefoto für die anwesenden Pressevertreter © Bernd Günther

Die Verwaltungschefin der Stadt Hannover, Frau Sabine Tegtmeyer-Dette (Grüne) spricht zu den Teilnehmern © Bernd Günther

Man setzt Hoffnungen in die Umsetzung der Forderungen © Bernd Günther

Dr. rer. pol. Jens Clausen verließt eine Liste von Städten, die aktiv Klimaschutz umsetzen. Hannover ist leider nicht dabei. © Bernd Günther

Dr. rer. pol. Jens Clausen (Scientists for Future) im Gespräch mit Lou Töllner (Friday for Future Hannover) © Bernd Günther
 

Friday for Future Hannover stellt folgende Forderungen an die Landeshauptstadt Hannover und die Region Hannover zur Umsetzung an die kommunalen Politikerinnen und Politiker.

Wir fordern von Stadt und Region Hannover:

Sie sollen das Pariser Abkommen einhalten → dass die Erde sich nicht mehr als 1,5°C erwärmt

deswegen:

  • keine privaten Autos in der Innenstadt ab 2022
  • keine Autos, die CO2 verbrennen in der Umweltzone ab 2030
  • keine Inlands-Flüge von Hannover aus
  • keine Nacht-Flüge ab 2020
  • besserer Zugverkehr, auch für lange Strecken
  • nur noch Strom aus erneuerbaren Energiequellen ab 2025
  • nur noch Wärme aus erneuerbaren Energiequellen ab 2030
  • öffentliche Einrichtungen haben Dächer und Fassaden mit Solarzellen
  • Sanierung von Gebäuden, so dass sie weniger Energieverbrauchen ab 2035
  • nur noch klimafreundliche neue Gebäude
  • zu 100% ökologische Landwirtschaft ab 2025
  • nur regionale, saisonale, ökologische und möglichst vegane Produkte in allen Kantinen
  • Projekte für alle zum Thema Klimakrise und Nachhaltigkeit
  • junge Menschen in Klimapolitik einbeziehen

Wir wünschen uns, dass in Hannover alle zufrieden miteinander leben. Für alle wird sich etwas verändern. Aber niemand soll mehr verzichten als andere. Für alle muss die Veränderung gleich gut und gleich anders sein.

Wir müssen alle darauf achten, dass das Klima und alle Menschen geschützt werden. Dazu muss sich Politik und Wirtschaft ändern.

Die Verantwortlichen von Stadt und Region müssen die Voraussetzungen dafür schaffen!

Wenn wir jetzt nicht handeln, ist es vielleicht zu spät!

Zusammen für eine gute Zukunft

Medien

Friday for Future Demo am 23.08.2019 in Hannover (c) 2019 Bernd Günther

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