Log in

Grünes Licht für VW – Bebauungsplan im Bezirksrat durchgewunken

(0 Stimmen)
An der Stadtgrenze zu Laatzen soll das neue VW-Autohaus entstehen Jens Schade An der Stadtgrenze zu Laatzen soll das neue VW-Autohaus entstehen

Hannover. Der Bebauungsplan für ein neues Autohaus an der Stadtgrenze zu Laatzen ist auf dem Weg. Der Bezirksrat Döhren-Wülfel stimmte auf seiner Februarsitzung gestern Abend (20. Februar) im Freizeitheim Döhren dem Planentwurf ohne Gegenstimme zu. VW will seinen Service (Werkstatt und Verkauf) vom bisherigen Standort Bischoff & Hamel weiter nach Süden verlagern. Zunächst ist eine Betriebszeit von 15 Jahren angepeilt – auf Veränderungen im Automobilsektor reagieren zu können, wie es hieß. Auf dem Flachdach sollen Autos ausgestellt werden, die im Dunkeln dann auch beleuchtet sind. Auf Nachfrage seitens der SPD-Fraktion hieß es aber, dass der Lichtschein eng begrenzt sei und Lampen verwendet würden, die insektenverträglich seien. Weil sich in einer ausgehobenen Grube Libellen angesiedelt haben, werde nun auch geprüft, ob an der Rückseite des Grundstücks ein neuer Libellenteich angelegt werden muss, sagte Stadtplaner Dr, Hans-Heiner Schlesier auf eine entsprechende Frage seitens der Grünen. Bemerkenswert: Volkswagen hält sich die Option offen, an sieben Tage der Woche bis spät in die Nacht dort für den Kunden da zu sein.

 Weiteres Bauvorhaben: Das Vital-Quartier in Mittelfeld. Darum ging es, als sich die neue Geschäftsführung der Diakovere vorstellte. Stefan David zeigte, dass er nicht nur etwas von wirtschaftlichen Dingen versteht, sondern auch von Computern. Er brachte mit einigen Handgriffen Laptop und Beamer in der Bezirksratssitzung zum Laufen, nachdem die Vertreter der Stadt es nicht geschafft hatten. Sein Kollege Pastor Uwe Mietzko stellte noch einmal das sogenannte Vitalquartier vor. Unter anderem soll zwischen den Neubauten auch eine integrative Kindertagesstätte mit 60 Plätzen geschaffen werden.

 Alles klar: Zwei neue Straßen im Grenzbereich von Mittelfeld und Bemerode können nun getauft werden. Die Ortspolitiker waren mit den Namensvorschlägen aus dem Nachbarbezirk einverstanden. Die Namen: „Auf dem Bassel“ und „Vera-Rubin-Straße.“

 Einstimmig votierte der Bezirksrat auch für den städtischen Vorschlag zu den Zuwendungsverträgen für die Stadtteilkulturarbeit. Allerdings, so merkte die SPD an, sei es schon verwunderlich, dass etwa das Kulturbüro in der benachbarte Südstadt mit rund der doppelten Summe geförderte werde, als die Kulturinitiative Döhren-Wülfel-Mittelfeld, obwohl die „doch auch sehr gute Arbeit macht“.

Schreibe einen Kommentar